Marktmacher. das Magazin mit weitblick. O oktober 2011

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1 Marktmacher das Magazin mit weitblick starten: Wo Privatanleger mit ihren Fragen immer ein offenes Ohr finden. orientieren: Welche Rolle China künftig im globalen Wirtschafts- und Währungssystem spielt. handeln: Warum Wertpapiere auf Gold und Silber interessante Möglichkeiten bieten. ankommen: Wie Sarah Wiener mit Geld umgeht. Wofür Friedrich Merz sich Regulierung wünscht. O oktober können die neue Leitwährung ist Chinas Renminbi als starke Alternative zum US-Dollar und zum Euro. An der stetig wachsenden Bedeutung des Reichs der Mitte Anleger schon heute teilhaben.

2 editorial Liebe Leserin, Lieber Leser, herzlich willkommen bei Marktmacher, dem neuen Magazin mit Weitblick der Börse Stuttgart. Der Name ist Programm, denn Wertpapierhandel hängt immer mit Zukunftserwartungen zusammen. Deshalb stellt das Magazin in jeder Ausgabe einen Trend in den Mittelpunkt, der die Märkte in den kommenden Jahren mitbestimmen wird. In Marktmacher erfahren Sie, welche Einflussfaktoren Sie im Blick behalten sollten und welche Auswirkungen sich für Ihre Anlagemöglichkeiten ergeben. Unser aktueller Schwerpunkt beleuchtet die künftige Bedeutung des Renminbi, der Währung der Volksrepublik China. Damit wollen wir zu einer Diskussion beitragen, die durch die Herabstufung der US-Kreditwürdigkeit, die Euro-Schuldenkrise und auch die zurückliegenden Börsenturbulenzen zuletzt immer wieder neue Nahrung erhalten hat. Dabei hat sich gezeigt, dass nicht nur Börsen, Banken und Anleger, sondern auch Politiker ihrer Verantwortung als Marktmacher gerecht werden müssen. Bei Äußerungen aus den Reihen der Politik wünscht man sich zuweilen mehr Fingerspitzengefühl, denn ihr Einfluss auf die Märkte kann enorm sein. Und auf die passenden Worte sollten dann natürlich auch konsequente Taten folgen. Fundierte Informationen statt Unsicherheit: Als Privatanlegerbörse möchten wir Ihnen mit unserem Magazin Orientierung, Know-how und interessante Einblicke bieten. Damit Sie Märkte und Marktakteure noch besser einschätzen können für Anlagestrategien, die zu Ihnen passen. Ich wünsche Ihnen eine interessante und anregende Lektüre. Christoph Lammersdorf Vorsitzender der Geschäftsführung der Börse Stuttgart starten 4 5 ZAHLEN & FAKTEN Der beliebteste Basiswert Patentboom in Deutschland Börse für unterwegs Der heiße Draht für Anleger 1,7 Milliarden Updates am Tag Warum Prof. Thorsten Hens vom Sommercrash 2011 spricht Prof. Ansgar Belke zu Euro-Krise und Marktturbulenzen. orientieren 6 13 ZUKUNFTstrend 2025 Chinas Renminbi als neuer Maßstab für die Finanzwelt Warum die chinesische Volkswährung neben dem US-Dollar und dem Euro zur dritten Reservewährung aufsteigt INTERVIEW Prof. Horst Löchel Der Chinaexperte über die künftige Rolle des Reichs der Mitte in der Weltwirtschaft INVESTMENTHINTERGRUND Drei mögliche Strategien für Privatanleger Wie Investoren schon heute an der wachsenden Bedeutung Chinas teilhaben können. handeln Anlagestrategie Diversifizieren wirkt! Wer sein Vermögen langfristig erhalten und vergrößern will, sollte ausgewogen investieren. 21 INTELLIGENTE ORDERTYPEN Gewinne sichern, Verluste begrenzen Was dabei hilft, Anlagestrategien mit klaren Vorgaben umzusetzen, Risiken zu senken und Chancen zu nutzen. 2 marktmacher 01/2011

3 inhalt ZUKUNFTstrend 6 13 Leitwährung aus dem Reich der Mitte China setzt mit seinem Finanzzentrum Shanghai auf Wachstum und stärkt seine Währung. So kann der Renminbi zum US-Dollar aufschließen GOLD UND SILBER Rohstoffe richtig handeln Mit Finanzprodukten partizipieren Anleger an der Wertentwicklung von Edelmetallen einfach und flexibel UNTERNEHMENSANLEIHEN Bondm bringt mittelständische Unternehmen und Anleger zusammen Das innovative Handelssegment feiert sein einjähriges Jubiläum und hat jetzt einen eigenen Index. ankommen 28 PRO & CONTRA Bestimmt die Finanzkrise das Jahr 2012? Der Finanzwissenschaftler Prof. Helge Peukert und der Europapolitiker Alexander Graf Lambsdorff diskutieren. 29 ESSAY Einen Augenblick, Herr Merz Der Jurist und ehemalige Politiker Friedrich Merz zeigt, warum effiziente Regulierung angesichts der Krise ein Muss ist JAHRE BÖRSE STUTTGART Wir sind die Privatanlegerbörse Seit seiner Gründung im Jahr 1861 hat der Handelsplatz zahlreiche Erfolgsgeschichten geschrieben. 34 Interview Über Geld spricht man nicht. Oder doch, Frau Wiener? Wie die Köchin, Autorin und Unternehmerin Sarah Wiener persönlich mit Geld umgeht. 35 NACHGEFRAGT Preisfrage & Impressum Bei der Frage an die Leser nehmen alle eingesandten Antworten an einer Verlosung teil. Zu gewinnen gibt es ein ipad 2. Foto Cover: Tom Grill/Corbis, Michael Weber/alimdi.net; Fotos S. 2: Börse Stuttgart; S. 3: Nikada/gettyimages/vetta marktmacher 01/2011 3

4 starten Der Deutsche Aktienindex (DAX) ist der beliebteste Basiswert für Nr.1verbriefte Derivate. Für die rund gelisteten verbrieften Derivate auf das Underlying DAX hat die Börse Stuttgart von Januar bis Juli Kundenorders ausgeführt. Das Ordervolumen: mehr als 8,3 Milliarden Euro. Papiere auf den Index kommen gemessen an der Zahl der ausgeführten Kundenorders auf einen Marktanteil von rund 50 Prozent, sagt Holger Schleicher, Handelsleiter der Börse Stuttgart. Auf den DAX als beliebtestes Underlying folgt mit weitem Abstand Silber. Die Top 5 der Basiswerte Platz Underlying Ausgeführte Kundenorders bei verbrieften Derivaten 1 DAX Silber Euro Stoxx Gold Deutsche Bank Zeitraum: Januar bis Juli Patente waren 2010 in Deutschland gültig. Allein davon wurden im letzten Jahr dem Deutschen Patentund Markenamt gemeldet. Mit Innovationen hatten Tüftler aus Baden-Württemberg die Nase vorn vor Bayern (12.969) und Nordrhein-Westfalen (7.506) wird die Zahl der Patentanmeldungen weiter steigen, sagt Christian Weil, Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz aus Köln. Gründe sind das zunehmend vereinfachte Anmeldeverfahren und niedrigere Gebühren, die sich etwa durch Onlineservices ergeben. Hinzu komme, so Weil: Nach überstandener Wirtschaftskrise haben die Unternehmen stärker in Forschung und Entwicklung investiert. Folgerichtig steigt auch ihre Innovationsquote. Überblick für Unterwegs Börseninformationen abrufen und Wertpapiere handeln das ist mit der ipad- App der Börse Stuttgart jederzeit und auch von unterwegs ganz einfach. Nutzer erhalten einen Überblick über Indizes, Währungen und Rohstoffe alles in Echtzeit. Natürlich bietet die App auch Zugriff auf detaillierte Informationen zu allen in Stuttgart gehandelten Papieren. Wer seinen depotführenden Onlinebroker voreinstellt, kommt aus jeder Wertpapieransicht direkt in die Ordermaske. Auch Unternehmensnews, Termine und die neuesten Videos von Börse Stuttgart TV haben Anwender auf dem ipad im Blick. Insgesamt wurden die Apps der Börse Stuttgart für ipad und Smartphones bereits über mal Börse Stuttgart auf dem ipad: mobile Nervöse Stimmung Sommercrash 2011 nennt Thorsten Hens die Augusttage, als die Abstufung der US-Bonität für Börsenturbulenzen sorgte. Auslöser war auch ein Wahrnehmungsfehler, sagt der Professor der Universität Zürich. Die Hängepartie um die US-Schuldengrenze bestimmte Ende Juli die Medien. Dabei haben viele Privatanleger übersehen, so Hens, dass die US-Konjunktur mit unter zwei Prozent Wachstum schlechter lief als erwartet. Eine deshalb schlüssige Marktkorrektur habe dann in eine Abwärtsspirale geführt. Während institutionelle Investoren von der Herabstufung nicht überrascht waren und kaum reagierten, ließen sich viele Privatanleger von der Nervosität anstecken und platzierten ihre Verkauforders. Foto: Börse Stuttgart 4 marktmacher 01/2011

5 starten Fotos: li. Lucidio Studio/Stock Connection/Bildagentur-online.com, re. Ansgar Belke (privat) Rund 1,7 Milliarden SMS werden deutschlandweit in 14 Tagen verschickt genauso viele Quote-Updates gehen in Spitzenzeiten täglich an der Börse Stuttgart ein. Der heisse Draht für Anleger Ob per Telefon oder Über mangelnde Anfragen kann die Anlegerhotline der Börse Stuttgart nicht klagen. Sieben Mitarbeiter alle mit abgeschlossener Wertpapierhändlerprüfung beantworten gängige und auch außergewöhnliche Fragen rund um den Wertpapier handel. Das Team gibt unter anderem detaillierte Informationen zu Preisen, Taxen, Handelsmöglichkeiten und zur Ausführung einzelner Orders, fasst Richard Dittrich, Leiter Kundenservice der Börse Stuttgart, zusammen. Konkrete Empfehlungen dürfen die Experten allerdings nicht aussprechen. Den heißen Tipp, auf den mancher Anrufer hofft, gibt es bei uns nicht, sagt Dittrich. Aber auch so ist das Interesse der Anleger groß: Die Hotline erhielt in diesem Jahr fast Anfragen, das sind 13 Prozent mehr als Kostenlose Anlegerhotline: 0800/ (montags bis freitags 8 20 Uhr) Die Emittenten schicken diese Aktualisierungen für Wertpapiere aller Anlageklassen an den Stuttgarter Handelsplatz. Dann ist es Aufgabe der IT-Systeme an der Börse, die milliardenfachen Quote-Updates auch an Spitzentagen zuverlässig weiterzuverarbeiten. Für einen reibungslosen Informationsfluss ist also permanente Höchstleistung gefragt. Drei Fragen an Dr. Ansgar Belke Professor an der Universität Duisburg-Essen und Forschungsdirektor am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung 1. Greifen die finanziellen Stützungsmaßnahmen der Europäischen Union? Mit den Maßnahmen ist die Schuldenkrise wohl nicht beendet. Vielmehr nimmt das Risiko einer Ansteckung anderer Länder eher noch zu. Der zu kleine Schuldenschnitt für Griechenland und der bislang für eine Abdeckung sämtlicher Länderrisiken zu geringe Umfang des Stabilisierungsfonds bedeuten aus meiner Sicht: Bald kann es zu einer noch substanzielleren Umschuldung mehrerer Euro-Länder kommen und zu noch größeren Transfers. 2. Welche konkreten Folgen kann das für die Geberländer haben? Hierdurch werden sich voraussichtlich auch die Ratings der verbleibenden Retterstaaten verschlechtern, sodass die erforderlichen hohen Transferzahlungen unrealistisch werden. Hinzu kommt der Widerstand der Steuerzahler in den Geberländern. 3. Sehen Sie neben dem Bonitätsverlust der USA auch die Euro-Krise als Ursache für die Börsenturbulenzen im vergangenen August? Ja, die Unruhe unter den Anlegern hat auch aus diesem Grund merklich zugenommen. Denn der Rettungsschirm reicht meines Erachtens technisch nicht aus, er wird immer kleiner, je mehr Länder ihr Triple-A-Rating verlieren. marktmacher 01/2011 5

6 orientieren Analyse: Wie die chinesische Währung zum Dollar aufschließt S Interview: Wo ein Wissenschaftler die Stärken Chinas sieht S Strategie: Was Anleger für ihre Investitionen folgern können S marktmacher 01/2011 China heute (von links oben nach rechts unten): Buddhistischer Mönch in Tibet; Fischer auf dem Li-Fluss; Chinas Währung Renminbi; Frau in Kowloon; Arbeiter einer Fotovoltaikfabrik; Soldatin in Peking; Schiff im Hafen von Qingdao; Bäuerin im Reisfeld; Blick auf Shanghai; Börse von Shanghai

7 china der Renminbi auf dem weg zur neuen Leitwährung Fotos (von links oben nach rechts unten): Buena Vista Images/gettyimages; Martin Puddy/Corbis; Digital Vision/gettyimages; James Braund/Corbis; Xu Ruiping/Picture-Alliance; Jack Hollingsworth/gettyimages; Yu Fangping/Picture-Alliance; Sam Diephuis/gettyimages; Peter Adams/gettyimages; Imaginechina Yong/Picture-Alliance marktmacher 01/2011 7

8 orientieren Wegen Staatsschulden und Wirtschaftsproblemen schwindet das Vertrauen in die USA und in den Dollar. Dagegen setzt China auf Wachstum und stärkt die eigene Währung. In 15 Jahren dürfte der chinesische Renminbi eine wichtige Maßeinheit im internationalen Finanzsystem sein. von Daniel Eckert und Holger Zschäpitz * Parasiten der Weltwirtschaft so beschimpfte Wladimir Putin kürzlich die Vereinigten Staaten. Die USA lebten über ihre Verhältnisse und schöben ihre Probleme auf die anderen Nationen ab. Die Dominanz des US-Dollars bedrohe die weltweiten Finanzmärkte. Die Sprache von Russlands starkem Mann rief Erinnerungen an den Kalten Krieg wach. Den Kalten Krieg sollte Amerika am Ende gewinnen, bei der Auseinandersetzung um die Bedeutung der eigenen Währung ist das alles andere als sicher. Immer weniger Experten glauben, dass die USA künftig noch stark genug sein werden, die alleinige Weltwährung zu stellen. Zu überdehnt scheint die Finanzmacht Amerikas. Der Zusammenbruch der New Economy, der Fall von Lehman Brothers, eine Rezession, zwei teure Kriege und die zunehmende Spaltung der amerikanischen Gesellschaft in Begüterte und Habenichtse haben die Supermacht geschwächt. Ein schwerer Schlag war die Aberkennung des Spitzenratings AAA (Triple-A) durch die Bonitätsprüfer von Standard & Poor s Anfang August. Die Herunterstufung durch die führende Ratingagentur die währung Renminbi heißt wörtlich übersetzt Volkswährung und ist die offizielle Bezeichnung für das chinesische Geld. Das wird oft auch Yuan genannt, was aber lediglich der Name für die Verrechnungseinheit ist. Das Wort Yuan lässt sich demnach mit dem Wort Mark vergleichen: Sowohl in Deutschland als auch in Finnland war Mark die Verrechnungseinheit. Offiziell hieß die Währung in der Bundesrepublik jedoch Deutsche Mark oder D-Mark und Finnmark in Finnland. * Die Autoren sind Redakteure der WELT und WELT am SONNTAG traf die USA nicht nur im Hinblick auf eine mögliche Verteuerung der Kapitalaufnahme. Auch politisch zeigt die Herabstufung Wirkung: Viele sehen darin ein weiteres Symptom für den Abstieg der USA. Mit Amerikas Finanzmacht schmilzt auch das internationale Währungssystem dahin, das auf dem amerikanischen US-Dollar beruht. Der Abstieg des US-DollarS als Leitwährung hat begonnen: Mansoor Dailami, Ökonom bei der Weltbank, vertritt die These, dass wir uns bereits 2025 in einer multipolaren Währungsordnung wiederfinden werden. Der US-Dollar als alleinige Leitwährung wird dann einem Korb verschiedener Devisen Platz gemacht haben. In diesem Umfeld wird die chinesische Währung Renminbi, nach ihrer Verrechnungseinheit oft auch Yuan genannt, eine herausgehobene Stellung einnehmen. Eine Dollar-Dämmerung erwarten auch die klügsten Köpfe der akademischen Welt. Eine Umfrage unter Ökonomie-Nobelpreisträgern der Tageszeitung Die Welt brachte ein klares Ergebnis: Der US-Dollar wird seinen Status als Leitwährung in den kommenden Jahren und Jahrzehnten einbüßen, und der Renminbi der Aufsteiger der kommenden Jahre sein. Das Vertrauen in die US-Währung schwindet zusehends. Zwar stellt sie aktuell rund 60 Prozent der globalen Devisenreserven; am Hochpunkt 2001 waren es allerdings noch fast drei Viertel. Ein Grund für den Rückgang: Amerika ertrinkt in Haushaltsdefiziten, die Kreditverpflichtungen summieren sich auf deutlich mehr als 14 Billionen US-Dollar. Die Verbindlichkeiten von Bund und Bundesstaaten haben die Marke von 100 Prozent der Wirtschaftsleistung (BIP) überschritten. Am Ende der von Optimismus geprägten Clinton-Ära im Jahr 2000 lag diese Quote erst bei 60 Prozent. Aber auch der Euro, der zum künftigen Kreis der Reservewährungen zählen könnte, gibt derzeit Anlass zur 8 marktmacher 01/2011

9 orientieren Shanghai wird aktuell mit seiner Börse zu einem der bedeutendsten internationalen Finanzzentren. Fotos: o. Jianfeng/ChinaFotoPress/laif, u. Uta Wagner» Der Westen hat die vergangenen Jahrzehnte über seine Verhältnisse gelebt und damit einen Teil seiner Zukunft bereits konsumiert. «Edmund Phelps, Nobelpreisträger und Professor an der Columbia University Sorge. Denn die Euro-Zone steht nicht viel solider da als Amerika. Deutschland gilt trotz zwei Billionen Euro Verbindlichkeiten fast schon als finanzpolitischer Musterknabe. Die gesamte Währungsunion steht mit 90 Prozent ihrer Wirtschaftsleistung in der Kreide. Vor der Finanzkrise, im Jahr 2007, waren die Europäer mit zwei Drittel ihres Bruttoinlandsprodukts verschuldet. Entsprechend lautet das Fazit von Ökonom Edmund Phelps: Der Westen hat die vergangenen Jahrzehnte über seine Verhältnisse gelebt und damit einen Teil seiner Zukunft bereits konsumiert. Der Professor an der Columbia University, der für seine Wachstumstheorie 2006 den Nobelpreis bekam, folgert weiter: Jetzt steht den USA, aber auch Europa eine lange Zeit der Stagnation bevor. Sie müssen für die Fehler der Vergangenheit büßen. Der Chinakenner Horst Löchel, Direktor des German Centre of Banking and Finance in Shanghai, ergänzt: Der Westen taugt nicht mehr als Vorbild. Die Politiker der westlichen marktmacher 01/2011 9

10 orientieren Demokratien agieren gegen ökonomische Notwendigkeiten und untergraben so ihre Zukunft. Bisher sei der Fortschritt stets westlich gewesen. Jetzt komme er verstärkt aus dem Fernen Osten. Die transatlantische Schuldenkrise wirft viele Fragen auf, denn eine gewisse Stabilität ist Grundvoraussetzung für eine Reservewährung. Investoren und Staaten, die sie als Wertaufbewahrungsmittel für ihr Vermögen nutzen, müssen sich auf zwei Dinge verlassen können: Dass sie jederzeit das Geld aus der Reservewährung in ihre Landeswährung zurücktauschen können, und dass dabei kein nennenswerter Wertverlust entsteht. Die Schuldenmisere gefährdet genau diese Stabilität. Denn die Schuldenlasten führen die Notenbanken und Regierungen mit Reservewährungen in Versuchung, sich über Inflationierung zu entschulden. Sollte sich im globalen System die Meinung durchsetzen, dass die Leitwährung nicht mehr solide ist, wird eine Flucht in Gang kommen. Dass eine solche Absetzbewegung aus dem US-Dollar noch nicht eingesetzt hat, zumindest noch nicht in großem Stil, hat im Wesentlichen damit zu tun, dass es an einer klaren Alternative zum US-Dollar mangelt. Doch genau diese Alternative wächst in China heran. Allein der Renminbi hat das Zeug, den Dollar als Leitwährung abzulösen, sagt der Nobelpreisträger Eric Maskin aus Princeton, der 2007 ausgezeichnet wurde. Aber erst wenn der Renminbi frei handelbar ist, wird er diesen Status erlangen können. Die Richtung ist klar: Schritt für Schritt liberalisiert die chinesische Regierung ihr Währungsregime. Dazu gehört auch eine kontrollierte und moderate Aufwertung: Am 29. August erreichte die chinesische Währung mit einem Schlusskurs von 6,3770 Yuan pro US-Dollar ein Rekordhoch. Als lokale Handelswährung hat der Renminbi schon jetzt einige Bedeutung. Immer mehr chinesischen Unternehmen wird es gestattet, ihre Import- und Exportgeschäfte in Renminbi abzuwickeln und das entsprechende Handelsvolumen steigt. Ein weiterer wichtiger Aspekt sind Anleiheemissionen, nicht nur von heimischen Firmen, sondern auch von ausländischen Konzernen, die im Reich der Mitte Geschäfte machen. Die Machthaber in Peking wissen, Vor- und Nachteil Eine Reservewährung zu stellen ermöglicht es dem betreffenden Staat, sich ausschließlich in heimischer Währung zu verschulden. Es entfallen Umtausch- und Transaktionskosten. Die Zinsen, die für Staatsanleihen gezahlt werden müssen, sind niedriger, weil alle Welt die Papiere in der Leitwährung halten muss. Allerdings führt das zufließende Geld dazu, dass die Leitwährung im Verhältnis zu anderen Devisen überbewertet ist zulasten der heimischen Exportwirtschaft. dass der Renminbi nur dann eine Reservewährung sein kann, wenn Investoren genügend Anleihen kaufen und verkaufen können, ohne die Kurse mit ihren Transaktionen zu stark zu bewegen. Basis der Währungspolitik ist die rasante wirtschaftliche Entwicklung: Längst werden in China nicht mehr nur einfache Billigprodukte gefertigt. Große multinationale Unternehmen verlagern mehr und mehr auch ihre Abteilungen für Forschung und Entwicklung ins Reich der Mitte. Als Investitionsstandort stellt China alle anderen aufstrebenden Volkswirtschaften in den Schatten. In einem Quartal zieht China, Hongkong eingerechnet, so viele ausländische Direktinvestitionen auf sich wie der asiatische Rivale Indien in einem ganzen Jahr. Die Wachstumszahlen Chinas in den vergangenen Jahren waren phänomenal. In den zurückliegenden drei Dekaden ist die Wirtschaft um jährlich zehn Prozent gewachsen. Ökonomen rechnen mittlerweile damit, dass das Reich der Mitte die USA wirtschaftlich schon 2018, spätestens 2024 überholen wird. Triebfedern des Wachstums werden in den kommenden Jahren neben dem Export auch der inländische Konsum und der gezielte Ausbau von Straßen, Eisenbahnstrecken, Häfen und Flughäfen sein. China als Nummer eins wäre kein Novum, sondern historisch gesehen schlicht die Wiederherstellung der ökonomischen Hackordnung in Antike und Mittelalter. Denn über viele Jahrhunderte 10 marktmacher 01/2011

11 china in Fakten orientieren Fotos: o. apple.com, u. Bloomberg/gettyimages 535 Mio. Tonnen 723 Mio. Tonnen Prognostizierte Nachfrage nach Stahl bis 2015 Der Rohstoff ist extrem wichtig für das Reich der Mitte. Deshalb geht IHS Global Insight von einer wachsenden Nachfrage aus: Sie dürfte von 535 Millionen Tonnen im Jahr 2011 auf 723 Millionen Tonnen in Jahr 2015 steigen. Wussten Sie, dass die Inflationsrate in China bei knapp fünf Prozent liegt? Der Internationale Währungsfonds nennt diesen Satz für das Jahr Zum Vergleich: Für die USA beziffert er die Rate der Geldentwertung mit 2,17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das Statistische Bundesamt rechnet in Deutschland mit 2,4 Prozent für Millionen Chinesen haben Mitte 2011 einen Vertrag beim nationalen Mobilfunkanbieter gehabt. Damit nutzt bald jeder zweite der 1,35 Milliarden Einwohner Chinas ein Handy. Der rasante Fortschritt der mobilen Kommunikation zeigt sich in der Relation: Fünf Jahre zuvor waren es nicht einmal halb so viele. Zum Vergleich: In Deutschland haben drei von vier Bürgern ein Handy.» Allein der Renminbi hat das Zeug, den Dollar als Leitwährung abzulösen. Links zum Thema: Das Außenwirtschaftsportal des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie mit Detailinformationen zu China. Auch die Auslandshandelskammer Greater China bietet Informationen zum Reich der Mitte und zu chinesischen Unternehmen. Für Anleger interessant: ein Blick auf die englische Website der Börse Hongkong. Eric Maskin hat 2007 den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften erhalten. war das mächtige Reich der Mitte die größte Volkswirtschaft auf dem Planeten: Sein Anteil an der weltweiten Wertschöpfung lag zwischen dem Jahr eins unserer Zeitrechnung und dem Jahr 1820 immer zwischen einem Viertel und einem Drittel. Danach jedoch ließ die industrielle Revolution die westlichen Mächte schnell an China vorbeiziehen. Den ökonomischen Tiefpunkt markierte die Herrschaft Mao Zedongs in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Am Ende von dessen Kulturrevolution, die mit einer enormen Zerstörung von Wirtschaftspotenzial einherging, lag der Anteil Chinas an der globalen Wertschöpfung nur mehr bei rund fünf Prozent. Heute, nach den Reformen, die Ende der 1970er-Jahre mit Deng Xiaoping einsetzten, liegt der Wert wieder bei zwölf Prozent. Amerika steht derzeit für ein Viertel der weltweiten Wirtschaftsleistung. Doch die aktuellen Zahlen spiegeln die Stärke des Reichs der Mitte nur bedingt wider. Um Wechselkurseffekte bereinigt, liegt China heute sogar schon wieder bei 19 Prozent. Dass China große Pläne für den Renminbi hat, zeigt sich im erklärten Ziel der kommunistischen Partei, Shanghai zu einem global führenden Finanzzentrum auszubauen. Das aber ist nur denkbar mit einem offen zugänglichen Kapitalmarkt und einem freigegebenen Wechselkurs. Bald könnte also Shanghai als das neue New York gelten und 2025 der Renminbi als neuer Dollar. marktmacher 01/

12 2025 wird der Renminbi eine Leitwährung sein Sieben Indizien, warum die Wirtschaftsmacht China weiter an Bedeutung gewinnt und die USA verlieren. Das Wirtschaftswachstum Chinas steigt rasant BIP in Billionen US-Dollar Prognose 2030 China 2030 USA Quelle: IWF, Marktmacher Deutschland China hat die USA im Warenexport überholt und prosperiert stärker Warenexporte in Mrd. US-Dollar China 2010 USA Prozent Zurück zu alter Stärke? Anteil Chinas an der Weltwirtschaft* 2000 Quelle: WTO % 23 0 Jahr Fotomontage: Tom Grill/Corbis, Michael Weber/alimdi.net 12 marktmacher 01/2011

13 Der Anteil des US-Dollar an den Währungsreserven sinkt schon jetzt kontinuierlich In Prozent Quelle: IWF Währungsreserven in Mrd. US-Dollar China hat mit gigantisch weitem Abstand die meisten Währungsreserven China Quelle: IWF Euro-Zone USA 500 China ist der mit Abstand größte Gläubiger der USA Der US-Dollar verliert gegenüber dem Renminbi an Wert Renminbi (Yuan) je US-Dollar ,5 8 7,5 7,0 Auslandsgläubiger der USA 2011 in Mrd. US-Dollar China Japan Großbritannien Quelle: US Dept. of the Treasury Quelle: Bloomberg 6, % % % Infografik: Niko Wilkesmann Quelle: Prof. Agnus Maddison, Universität von Groningen * Wirtschaftsleistung kaufkraftbereinigt marktmacher 01/

14 orientieren» chinas aufstieg an die ökonomische Spitze geht weiter «Die Machtpole verschieben sich: Während USA und Euro- Zone straucheln, drängt China nach vorn. Wohl kaum jemand könnte den Aufstieg des Reichs der Mitte besser beschreiben als Horst Löchel, der lange dort gelebt hat. Herr Professor Löchel, seit fast 30 Jahren kann China mit zweistelligen Wachstumsraten aufwarten. Beim Pro-Kopf- Einkommen indes liegt das Reich der Mitte auf einer Stufe mit Tunesien. Wie geht die China- Story weiter? Prof. Dr. Horst Löchel: China hat noch lange nicht seinen Gipfel erreicht. Das Land wird weiter mit Raten zwischen neun und zehn Prozent wachsen. Selbst 2008 und 2009 während der schwersten Rezession der Weltwirtschaft seit 80 Jahren schaffte es die Volksrepublik noch, um sechs Prozent zu wachsen. Die Chinesen errichten Häfen, Airports und Autobahnen im Rekordtempo. Anders als der Westen hat China in den vergangenen Jahrzehnten nicht seine Zukunft aufs Spiel gesetzt, sondern sitzt auf immensen Währungsreserven. Außerdem ist die chinesische Wirtschaft nicht so stark mit dem internationalen Finanzsystem verbunden. Die Turbulenzen an den Börsen treffen damit die reale Wirtschaft weniger. Um es zur Person Professor Dr. Horst Löchel lehrt Ökonomie an der Frankfurt School of Fi nance & Management und an der China Europe International Business School in Shanghai. Dort leitet er als Direktor zudem das German Centre of Banking and Finance. klar zu sagen: China wird sich jetzt wieder zum Retter der Weltwirtschaft aufschwingen und damit eine Rolle übernehmen, die vor der Krise den USA zukam. Schon einmal ist China durch Politikversagen geschei tert. Kann das wieder passieren? Sie spielen auf das 19. Jahrhundert an. Damals wollten die Briten mit dem Kaiser von China Geschäfte machen, doch der lehnte ab. China war wohl zu stolz und zu abgeschlossen, um mit den Briten zu handeln. Die Supermacht Großbritannien versuchte später mit Krieg, ihre Interessen durchzusetzen. China hatte die industrielle Revolution im 19. Jahrhundert verpasst und stieg danach gnadenlos ab. Den gleichen Fehler wird das Reich der Mitte nicht noch mal machen. Nicht umsonst hat Deng Xiaoping 1978 mit dem Slogan Reform und Öffnung den Aufbruch Chinas eingeleitet. Und der Aufstieg an die ökonomische Spitze geht weiter. Bei allem Erfolg darf man allerdings auch nicht vergessen: Es ist eine statistische Trivialität, dass 1,3 Milliarden Chinesen mehr produzieren als gut 300 Millionen US-Amerikaner. Und es gibt kein Aufbegehren des Volks in Anlehnung an den arabischen Frühling? Die wirtschaftliche Lage Chinas ist doch völlig anders als in den arabischen Staaten. Die hohen Wachstumsraten schaffen neue Jobs, immer mehr Chinesen kommen aus der Armut, der Anteil der Mittelschicht an der Gesellschaft wächst. Die Regierung weiß, dass ihre politische Legitimierung zum guten Teil auf dem 14 marktmacher 01/2011

15 orientieren Wirtschaftswunder beruht. Insofern wird sie alles tun, um das Land erfolgreich am Laufen zu halten. Schauen Sie dagegen auf die westlichen Demokratien. Dort agieren die Politiker aus falsch verstandenem Populismus gegen ökonomische Interessen und untergraben so die Zukunft der von ihnen regierten Staaten. Aber Innovationen gedeihen doch nicht in einem Einparteiensystem ohne freie Wahlen. Bis zu einem gewissen Entwicklungsstand hat eine Kommandowirtschaft durchaus Vorteile. Während hierzulande jahrelang um jede Umgehungsstraße gerungen wird, errichtet China seine Infrastruktur im Rekordtempo. Und eine Kreditklemme kann ein Land wie China mit Weisungen an die Banken beheben. Trotzdem lässt sich beobachten, dass mit steigenden Einkommen mehr Chinesen am politischen Prozess teilhaben wollen. So hat kürzlich ein Bürgerprotest in Dalian dazu geführt, dass eine giftige Chemiefabrik stillgelegt wird. Die Regierung reagiert bereits mit einer partiellen Lockerung. Da werden die Zeichen der Zeit durchaus erkannt. Foto: Prof. Dr. Horst Löchel (privat) Und am Ende wird auch der Renminbi oben auf dem Treppchen stehen? Bislang ist die Währung noch nicht einmal frei handelbar. Aber die Partei und die Regierung haben zwei klare Ziele vor Augen. Sie wollen ihre Abhängigkeit vom Dollar reduzieren. Bereits heute kann der Renminbi als internationale Handelswährung eingesetzt werden. Außerdem soll Shanghai bis 2020 zum globalen Finanzzentrum ausgebaut werden. Das Ziel lässt sich aber nur erreichen, wenn der Renminbi konvertierbar wird. Ich kann mir eine schrittweise Freigabe in den kommenden drei bis fünf Jahren deshalb durchaus vorstellen. Interview: Holger Zschäpitz (leitender Redakteur der WELT und WELT am SONNTAG)» China wird sich jetzt wieder zum Retter der Weltwirtschaft aufschwingen und DAMit eine Rolle übernehmen, die vor der Krise den USA zukam. «marktmacher 01/

16 orientieren Chinesische Aktien sind gut 1 zugänglich. Über Aktien aus dem Reich der Mitte partizipieren Privatanleger voll an den hohen Zuwachsraten der chinesischen Wirtschaft. Aktien chinesischer Unternehmen sind bereits in Hongkong, aber auch in New York und an europäischen Börsen gelistet. Dies sorgt für einen unkomplizierten Handel mit den Papieren. Drei mögliche Strategien für Privatanleger Kapital fließt immer dorthin, wo die wirtschaftliche Dynamik besonders groß ist und es etwas zu verdienen gibt. Das ist auch beim Aufstieg Chinas so. Anleger können sich mit Blick auf die weiter steigende Bedeutung des Reichs der Mitte rechtzeitig positionieren. 3 Für den Aufstieg einer Nation braucht es Rohstoffe. Das gilt besonders für ein Milliardenvolk wie China. So hat das Reich der Mitte mittlerweile die USA als größten Energieverbraucher der Erde abgelöst. Bei Industriemetallen für Produktion und Infrastruktur ergibt sich ein ähnliches Bild: Das Land nimmt mehr Kupfer und Aluminium ab als jedes andere. Auch steigt die Nachfrage nach Stahl rasant. Selbst bei Gold wächst Chinas Bedarf: Immer mehr 16 marktmacher 01/2011 Hintergrund: Hongkong bei Nacht; re. o.: Börse von Fuyang; li. u.: Kupfer- und Nickelmine in Xinjiang

17 Als Alternative zu Aktien bieten sich Anlagezertifikate mit chinesischen Aktien oder Aktienkörben als Basiswerten an. Daneben können Privatanleger über börsengehandelte Indexfonds (ETFs) auch direkt in komplette chinesische Aktienindizes investieren beispielsweise in den FTSE/ Xinhua China 25, den MSCI China, den Hang Seng China Enterprise Index oder den CSI 300. An der Börse Stuttgart werden aktuell insgesamt zehn ETFs und rund verbriefte Derivate auf chinesische Basiswerte gehandelt. 2 investoren partizipieren an der Währungsentwicklung. Emittenten bieten spezielle Anlagezertifikate an, die sich parallel zum Renminbi-Wechselkurs entwickeln und häufig auch als Währungsanleihen bezeichnet werden. Bezugswährungen sind dabei meist der US-Dollar oder der Euro. Investoren können bei Renminbi-Zertifikaten auch unter verschiedenen Absicherungsniveaus wählen. Bei Papieren mit vollem Kapitalschutz gibt es am Ende der Laufzeit 100 Prozent des eingesetzten Geldes zurück, selbst für den Fall, dass der Wechselkurs der chinesischen Währung nicht steigen sollte. Allerdings entstehen durch eine Absicherung Kosten, die sich wiederum im Preis eines Zertifikats oder in dessen Performance bemerkbar machen können. Der Weg zum passenden Papier die Produktfinder der Börse Stuttgart: produkt-finder Chinesen investieren in das Edelmetall, um sich gegen die steigende Inflation zu schützen. Insgesamt hängen die Geschäfte von Minenbetreibern, Metallproduzenten, Stahlindustrie und Rohstoffhändlern weltweit eng mit der Entwicklung im Reich der Mitte zusammen. Zugang zur chinesischen Dynamik erhalten Anleger also zum einen über Aktieninvestments im Rohstoffsektor. Noch vielfältigere Möglichkeiten bieten sich bei verbrieften Derivaten. Hier gibt es Anlage- und Hebelprodukte, deren Basiswerte Rohstoffaktien oder die Rohstoffe selbst sind. Ein Beispiel sind Papiere mit dem Basiswert Seltene Erden Metalle für die Hightech-Industrie, bei deren Förderung die Volksrepublik aktuell ein Quasi-Monopol besitzt. Auch aktiv gemanagte Fonds decken den Rohstoffsektor ab als Beimischung oder gar Investitionsschwerpunkt im Portfolio. Dabei sind sie als Sondervermögen gegen Emittentenrisiken geschützt. Hohe Transparenz bringen Exchange Traded Commodities (ETCs): Die börsengehandelten Papiere bilden die Wertentwicklung einzelner Rohstoffe oder Rohstoffindizes meist im Verhältnis eins zu eins ab. Fotos: Hintergrundbild: Laoshi/gettyimages, re. o.: Lu Qijian/Imaginchina/laif, li. u.: Cai Zengle/picture alliance/newscom marktmacher 01/

18 handeln Diversifizieren wirkt! Wer sein Vermögen langfristig erhalten und vergrößern will, sollte ausgewogen in verschiedene Anlageklassen investieren. So sinkt das Verlustrisiko, während die Renditechancen steigen. Für die Diversifizierung gibt es vielfältige Ansätze. Das Urteil von Martin Weber fällt kurz und präzise aus. Pri vatanle ger richten ihre Portfolios häufig allzu einseitig aus, sagt der Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Universität Mannheim. Sie seien viel zu stark im Heimatmarkt investiert, mit Übergewicht in ihrer Lieblingsbranche und zu wenig unterschiedlichen Papieren im Portfolio. Die wenigsten privaten Anleger beherzigen, was Forscher und Vermögensverwalter seit Jahrzehnten predigen: die Diversifizierung. Bereits 1986 haben US-Wissenschaftler in einer Studie nachgewiesen, dass eine breite Streuung dem Vermögen guttut. Über 90 Prozent der Wertentwicklung eines Portfolios ergeben sich aus der Verteilung des Vermögens auf verschiedene Anlageklassen wie Geldmarkt, Aktien, Anleihen, verbriefte Derivate und Rohstoffe. Dies entspricht auch der Portfoliotheorie des amerikanischen Ökonomen Harry Markowitz, der dafür 1990 den Nobelpreis erhielt: Das Risiko, das mit einem Kern und Satellit Bei der Core- Satellite-Strategie bildet das langfristig angelegte Vermögen den Kern, um den mittelund kurzfristige Anlagen als Satelliten kreisen. Das Kernvermögen sollte relativ unabhängig von der aktuellen Börsenlage angelegt sein, auch wenn die Strategie buy and hold in den letzten zehn Jahren erstmals nicht aufgegangen ist. Das bedeutet jedoch nichts für die Zukunft, betont Dr. Andreas Beck, Vorstand am Institut für Vermögensaufbau in München. bestimmten Renditeziel verbunden ist, wird mit einer breiten Streuung erheblich gesenkt. Einfach deshalb, weil sich die Renditen verschiedener Anlageklassen im selben Zeitraum häufig unterschiedlich, mitunter sogar gegenläufig entwickeln. Die aufreibende Kursachterbahn in diesem Jahr sollte Anlass genug geben, das eigene Depot unter die Lupe zu nehmen: Genügt es dem Anspruch eines wohl diversifizierten Portfolios? Dabei lassen sich der Wunsch, das Vermögen mit Bedacht zu strukturieren, und das Nutzen kurz fris ti ger Marktchancen gut miteinander verbinden. Etwa mit der Core-Satellite-Strategie: Bei diesem Ansatz bildet das langfristig angelegte Vermögen den Kern, um den als Satelliten mittel- und kurzfristig ausgerichtete Anlagen mit höheren Risiken und Renditechancen kreisen. Dass ein diversifiziertes Kernportfolio auch so schwierige Phasen übersteht wie den Bärenmarkt 2008 und teils 2009, hat Dr. Andreas Beck nachgewiesen. Der Vorstand am Institut für Vermögensaufbau (IVA) in München stellte dafür ein Depot zusammen, das aus fünf Exchange Traded Funds (ETFs) bestand. Diese börsengehandelten, passiven Investmentfonds sind sehr preisgünstig und bilden den Kursverlauf von Indizes möglichst exakt nach. Die von Beck gewählten ETFs bezogen sich auf Euro-Staatsanleihen, Euro-Unternehmensanleihen, Rohstoffe, den Euro Stoxx 50 als Aktienindex sowie auf den Geldmarkt. Bis Mitte 2008 gab der Aktien-ETF zwar um 20 Prozent nach, aber im gleichen Zeitraum stieg der Rohstoff-Indexfond um etwa 30 Prozent und glich die Ver- 18 marktmacher 01/2011

19 handeln Wertentwicklung eines einfach zusammengesetzten Portfolios im Vergleich Euro % Aktien weltweit Renten Euro-Land Rohstoffe Einfach zusammengesetztes Portfolio /2011 Selbst ein sehr einfach aufgebautes Portfolio, das mit ETFs zu je einem Drittel auf breit gefächerten Aktien-, Anleihen- und Rohstoffindizes basiert, zeigt einen positiven Diversifizierungseffekt auch im Bärenmarkt 2008/2009. Streuung leicht gemacht So setzt sich das Weltportfolio der Universität Mannheim zusammen. 25% 60% Das Weltportfolio ist das Ergebnis aufwendiger Berechnungen. Privatanleger können es leicht nachbilden, denn es bleibt langfristig unverändert: Nur einmal jährlich sind die Gewichte neu zu justieren. Das Risiko wird über den Anteil des Vermögens gesteuert, der neben dem Weltportfolio am Geldmarkt investiert ist. Je größer er ausfällt, desto geringer das Risiko. Aktien (MSCI Europa, Nordamerika, Pazifik, Schwellenländer) Renten (iboxx Euro Index: Euro-Land-Staatsanleihen) Rohstoffe (Dow Jones Commodity Index: Energie, Edelmetalle, Industriemetalle und Agrarrohstoffe) Mehr Rendite, mehr Risiko Das Weltportfolio der Universität Mannheim im Vergleich zu verschiedenen Anlageklassen. Eine Rückrechnung über 36 Jahre. Der DAX 30 lieferte im beobachteten Zeitraum im Durchschnitt eine jährliche Rendite von elf Prozent, bei einer Schwankungsbreite von gut 20 Prozent. Das Weltportfolio erreichte dieselbe Rendite, jedoch bei deutlich niedrigerer Volatilität von nur 11,4 Prozent. Rendite pro anno 16 % 14 % 12 % 11 % 10 % 8 % 6 % 4 % 2 % 0 % Weltportfolio Anleihen 11,4 % 0 % 5 % 10 % MSCI World * DAX 30 20,5 % 15 % 20 % Volatilität pro anno Schwellenländer (ab 1988) 25 % 30 % 35 % Quelle: jeweils Universität Mannheim, Lehrstuhl für Bankbetriebslehre * Aktien Industrieländer weltweit, gewichtet nach Marktkapitalisierung

20 handeln luste aus. Doch im zweiten Teil der Krise verloren auch Rohstoffe und Unternehmensanleihen an Wert. Hier blieben Staatsanleihen und Tagesgeld als sicherer Hafen, erläutert Beck, sodass dieser Anlagemix insgesamt das Schlimmste verhinderte. Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt der Mannheimer Professor Martin Weber mit einem einfach strukturierten Portfolio: Es ist mithilfe von ETFs je zu einem Drittel in Aktien, Renten und Rohstoffen investiert und hat die schwierige Phase 2008 und 2009 besser überstanden als die jeweiligen Anlageklassen für sich genommen. Fazit: Ein wohl diversifiziertes Kern-Portfolio ist kein Hexenwerk, sondern lässt sich leicht selbst zusammenstellen. In Sachen Diversifizierung hat Weber auch das global ausgerichtete Weltportfolio entwickelt. Als Ergebnis aufwendiger Berechnungen enthält es einen Aktienanteil von 60 Prozent sowie 25 Prozent Renten und 15 Prozent Rohstoffe. Diese Gewichtung ist mit einem sogenannten Rebalancing einmal jährlich anzupassen, da sich die Anlageklassen unterschiedlich entwickeln. Die persönliche Risikopräferenz des Anlegers spiegelt sich in den liquiden Mitteln, die daneben am Geldmarkt investiert sind. Weber: Je mehr Sicherheit gewünscht ist, desto größer fällt dieser Teil aus. Das Vermögen könnte sich also zum Beispiel aus 45 Prozent Festgeld und 55 Prozent Weltportfolio zusammensetzen, wenn relativ hohe Stabilität beim Anleger an erster Stelle steht. Wichtig ist, immer die Entwicklung des Gesamtvermögens im Blick zu haben, betont Weber. Dass es am Geldmarkt derzeit nach Steuern und Inflation kaum Zinsen gibt, ist Teil dieser Gesamtbetrachtung. Allein das persönliche Risikoempfinden des Anlegers zählt. Insofern wäre auch eine 10/90 oder 90/10 Verteilung denkbar. Ist der Kern des Vermögens wohl diversifiziert, dient der Aufbau des Satellitenportfolios dazu, in mittel- und kurzfristige Marktchancen zu investieren. So eignen sich neben ausgesuchten Aktien vor allem Anlagezertifikate mit ihren Laufzeiten von üblicherweise einem bis drei Jahren für mittelfristige Engagements. Auch zur Begrenzung von Verlusten tragen diese Papiere bei: Viele sind mit Sicherheitsbarrieren ausgestattet, die bei leicht fallenden Märkten einen Kapitalschutz bieten. Die Schutzwirkung wird dabei durch die Barriere bestimmt, die dank der großen Vielfalt am Markt nahezu frei wählbar ist. Da Zertifikate rechtlich Schuldverschreibungen sind, ist immer auf die Bonität der emittierenden Bank zu achten. Wer dieses Emittentenrisiko meiden möchte, wählt Investmentfonds, die auf bestimmte Themen oder Regionen Dr. Martin Weber, Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Universität Mannheim fokussieren und als Sondervermögen gegen Ausfälle geschützt sind. Eine Ergänzung für die mittelfristige Anlage sind Direktinvestments in Staats- und Unternehmensanleihen. Das Beispiel Griechenland zeigt indes, wie wichtig es ist, sich vorab über die Papiere zu informieren. Einen ersten Hinweis auf die Bonität gibt das Rating: Je nach Ratingagentur ist ein Baa3 oder BBB- für sicherheitsorientierte Anleger das Äußerste. Jede Note darunter gilt als spekulativ. Als Satelliteninvestments mit eher kurzfristigem Horizont bieten sich derivative Hebelprodukte wie Optionsscheine und Knock-out- Papiere an. Auch hier erfordert die Risikobetrachtung besondere Aufmerksamkeit. Deshalb sollte die Zahl der unterschiedlichen Anlagen im Satellitenportfolio übersichtlich bleiben. Wie groß die Anteile des Kernportfolios und der Satelliten am gesamten Vermögen sind, liegt im Ermessen jedes Anlegers. Wie man wirklich mit Verlusten umgehen kann, weiß man erst, wenn man es erlebt hat, meint IVA-Vorstand Beck. Sein Rat: Anfangs lieber mit kleinen Summen ins Risiko gehen und mit wachsender Erfahrung offensiver werden. Carsten Michael» Wichtig ist, immer die Entwicklung des Gesamtvermögens im Blick zu haben und nicht zu sehr die einzelnen Positionen. «Fotos: Martin Weber (privat) 20 marktmacher 01/2011

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