Devisen Depesche Januar 2013

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1 Denkmann Family Office GmbH & Co. KG Lindenplatz 5 - D Bordesholm Amtsgericht Kiel: HRA 4917 Redaktion: Ralf Denkmann (Geschäftsführer) Bankkaufmann Antonio Divita (Prokurist) Bankkaufmann Carola Tilch (Prokuristin) Steuerfachgehilfin Veröffentlichung: 14. Januar 2013 Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser! Nachdem sich wirtschaftliche Indikatoren in 2012 zum Teil sehr rückläufig zeigten, ist aktuell eine Stabilisierung, insbesondere beim Wachstum in den USA und China zu erkennen. Da es jedoch untypisch ist, sich in großem Stil zum Jahresende zu positionieren, befindet sich relativ viel Liquidität an der Seitenlinie. Das ganze Jahr 2012 war von latenter Unsicherheit geprägt und viele dieser Themen sind weiterhin auf dem Tisch: Die Staatsschuldenkrise in Europa, das Fiskal Cliff in den USA als eine mögliche Wachstumsbremse und das globale Wachstum nicht zuletzt angeführt von China und weiteren Wachstumsregionen. Die entwickelten Ökonomien haben viel dafür getan, ihre eigene Wirtschaft durch lässige Geldpolitik zu stimulieren. Es ist offenkundig in dem Interesse dieser Staaten, den Export zu beflügeln und dies lässt sich am besten mit einer schwächeren Währung erreichen. Bestes Beispiel dafür ist Japan. Verknüpft wird die weitere Lockerung der Geldpolitik mit einer deutlichen Anhebung des Inflationsziels. Wir erwarten, dass mögliche weitere Maßnahmen zur Lockerung die beabsichtigte Wirkung nicht verfehlen werden. Die Zentralbanken anderer asiatischer Staaten sind dagegen bemüht, einer weiteren Aufwertung der eigenen Währung entgegenzuwirken. Zu nennen sind hier China, Korea, Hongkong und Singapur. Von einer Blase in der Währungsentwicklung der Wachstumsländer kann derzeit noch keine Rede sein. Ein Grund, optimistisch für das Jahr 2013 sein zu können, ist die Tatsache, dass systemische Risiken abgenommen haben. Gemessen an den Aufschlägen für Staatsanleihen der bedeutendsten Länder der Eurozone wird eine Eskalation der Schuldenkrise nicht erwartet, diese haben sich wieder deutlich eingeengt. Ein wichtiger Faktor ist hier die Zusage der EZB aber auch anderer großer Zentralbanken, durch die Geldpolitik die Wirtschaft und Finanzmärkte mit ausreichend Liquidität zu versorgen, was die wachstumshemmende Wirkung von nötigen Sparpaketen zumindest ausgleichen könnte. 1

2 Wir möchten an dieser Stelle nicht die Sinnhaftigkeit und Nachhaltigkeit aller geldpolitischen Maßnahmen diskutieren. Vielmehr möchten wir betonen, dass das geldpolitische Umfeld weiterhin ein gutes Umfeld für die Vermögenspreisentwicklung und Risikoassets bedeutet. Der Rückgang der Volatilitäten kann als Indiz dafür gelten, wie stabil der Rahmen ist, den die Zentralbanken hier geschaffen haben. Die Herausforderung ist, zu erkennen, welche Gelegenheiten sich auftun könnten und im besten Fall die Entscheidungen anderer Marktteilnehmer zu antizipieren. Dazu müssen nicht alle im gleichen Boot sitzen, aber wir bewegen uns zumindest in denselben Gewässern. In 2012 war bereits zu beobachten, dass viele auf einen großen Sturm gewartet haben und daher in sicheren Häfen geblieben sind. Die meisten Unwetter klärten sich aber relativ schnell wieder auf. Speziell bei den Währungen konnten in den letzten 2 Jahren Trendfolgestrategien nicht überzeugen, zu unstetig waren die Trends und die Kursentwicklungen boten allerlei Fehlsignale. Wir bleiben unserer Strategie antizyklischer Einstiege für favorisierte Währungen und Währungskombinationen treu. Gold bildet weiterhin ein wichtiges Kerninvestment, ein deutlicher Anstieg würde uns nicht überraschen. Der US-Dollar wird immer wieder als sicherer Hafen hervorgehoben, wir glauben aber, dass sich dies temporär auf Phasen beschränken wird, in denen das Risiko von Marktteilnehmern gescheut wird. Wir wünschen viel Erfolg für 2013! Ralf Denkmann Antonio Divita 2

3 Inhalt: Die Entwicklung unserer Währungsstrategie in 2012 Startegische Ausrichtung in den Währungen in 2013 Ein Hinweis in eigener Sache Autor: Antonio Divita 3

4 Die Entwicklung unserer Währungsstrategie in 2012 Wie man aus der Performance-Übersicht Dezember 2012 erkennen kann, liefern die Erfolge aus Optionsgeschäften den größten Beitrag zur Performance unseres Musterportfolios. Die Wertentwicklung aktuell liegt bei 2.49% absolut (Stand 27. Dezember Uhr MEZ). Die Volatilität des Portfolios lag bei 0.75% p.a. Die Investitionsquote lag im Durchschnitt unter 20%. Unsere Einschätzung zu Bandbreiten bei ausgewählten Währungspaaren ist unter Bandbreiten zu finden. Alle bereits geschlossenen, verfallenen oder erloschenen Positionen finden Sie in unserer Tradinghistorie Eine kurze Analyse zu der Trefferquote und der Qualität der Handelsideen, die wir geliefert haben: Von den 113 Stillhaltergeschäften, die wir empfohlen haben, sind 103 wertlos verfallen (91%). Von den 71 Kassepositionen, wurden 42 mit Profit geschlossen (59%), der durchschnittliche Gewinn lag bei 1.4%, der durchschnittliche Verlust bei 1.0%. 4

5 Strategische Ausrichtung in den Währungen für 2013 Nachdem das Thema Schuldenkrise in Europa vor allem in 2011 und 2012 im Interesse der Anleger stand, konzentriert sich der Fokus vermehrt auf das Thema Wachstum. Während die Eurozone sich nahe einem Null- Wachstum befindet, erhofft man sich in den USA ein Wachstum um 2% - erkauft durch einen erheblichen fiskalischen Stimulus. Vor diesem Hintergrund sind auch die Diskussionen um das Fiskal Cliff zu sehen, denn aus eigener Kraft scheint die US-Wirtschaft eben nicht wachsen zu können. Das Wachstum in China scheint sich zu stablisieren, aber das dortige Wachstum bleibt eine Ausnahmeerscheinung und insgesamt scheint man sich global auf niedrigere Wachstumsraten einzustellen. Überhaupt ist eine Realverzinsung immer schwieriger zu erreichen, dies wird durch Inflationsziele seitens der großen Notenbanken eher noch verstärkt. Zusätzlich geht der Wettlauf zwischen Ländern, die eine Währungsaufwertung nur dosiert vornehmen möchten, und Ländern, die eine Abwertung anstreben, in die nächste Runde. Die Erwartungshaltung ist eine globale Wachstumsdelle, insbesondere im 1. Halbjahr 2013, mit einer anschließenden Erholung. Tritt diese Erholung nicht ein, erwarten wir einen starken Rückgang in der Risikobereitschaft. Insbesondere die Aktienbörsen haben schon viel von dieser Erholung, die vor allem für 2014 projiziert wird, vorweggenommen. Wenn man sich die nackten Zahlen anschaut, könnte man die Wachstumsaussichten auch wie folgt beschreiben: Schwach, mit der Chance sich düster zu entwickeln. Damit wollen wir nicht schwarz malen, sondern nur zum Ausdruck bringen, dass weitestgehend gerade die Zukunft gehandelt wird. Bei negativen Überraschungen sollten entsprechende Marktkorrekturen einkalkuliert werden. Daher bleiben wir unserer Strategie der antizyklischen Einstiege für unsere favorisierten Währungskombinationen treu. Ein möglicher Wachstumseinbruch hat einen weiteren Aspekt: Es ist mit weiteren, ggf. unkonventionellen Maßnahmen der Notenbanken zu rechnen. Unkonventionell vor allem deshalb, weil Wachstumsziele und Beschäftigung Vorrang vor Begrenzung der Inflation haben. Man hat das Gefühl, es könnte so viel und solange Liquidität zur Verfügung gestellt werden, bis rezessive oder deflationäre Tendenzen nicht mehr zu sehen sind. 5

6 Für 2013 möchten wir einerseits an bewährten Strategien festhalten. Auf der anderen Seite erfordern die Märkte ständige Anpassungsfähigkeit und unternehmerisches Handeln. Daher geben wir hier keine generell gültigen Anlageempfehlungen ab, sondern geben Hinweise, wie Sie in einem unsicheren und volatilen Marktumfeld Zusatzerträge erzielen können. Im Vordergrund steht dabei immer der Vermögenserhalt. Den Herdentrieb gilt es auch in 2013 zu beobachten. Die dadurch ausgelösten Bewegungen müssen dabei nicht fundamental erklärbar sein. Aber bei einem Ausbleiben von Nachfrage oder einem nachhaltigen Angebotsüberhang werden Preise eher technisch getrieben. Wir haben wie im letzten Jahr versucht, attraktive Volkswirtschaften zu ermitteln. Aufgrund der enorm zurückgekommenen Volatilitäten empfiehlt es sich, auf Gelegenheiten mit gutem Chance/Risikoverhältnis zu warten und die Investitionsquote so niedrig zu halten, dass bei neu auftretender Volatilität die Möglichkeit besteht, die Investitionsquote auszubauen. In 2011 haben wir das Alpha vor allem aus long/short Positionen generiert, in 2012 sind aufgrund der geringen Volatilität wenige unserer Einstiegskurse erreicht worden. Daher haben wir in 2012 den Trend der fallenden Volatilitäten genutzt und insbesondere von Stillhalterstrategien profitiert. Vom derzeitigen Niveau ausgehend erscheint ein weiterer Rückgang der Volatilitäten wenig wahrscheinlich. In 2013 werden wir situativ einen Mix aus beiden Strategien wählen, sehen aber bei den derzeitigen Volatilitäten ein besseres Chance/Risikoverhältnis bei long/short Positionen. Für das Eingehen dieser long/short Positionierungen werden wir Einstiegskurse für 40 Währungskombinationen definieren und bei Erreichen dieser Kurse eine Position mit disziplinierten Stopps übernehmen. Finanzierungswährungen EUR/USD als Hedge für USD-Shorts Der US-Dollar wird auch in 2013 zumindest vorübergehend von seiner Liquidität und seinem Status als Weltreservewährung profitieren. Dies gilt vor allem für Phasen der Risikoaversion. Damit bleibt er in ruhigeren Phasen für uns auch die beliebteste Finanzierungswährung, da die meisten Währungspaare am liquidesten gegen den US-Dollar sind. Als Hedge diverser USD-Short Positionierungen bietet sich eine Absicherung über den Kauf von EUR-Puts/USD-Calls oder EUR/USD Short Positionierungen an. 6

7 Zu unserer generellen Einschätzung aus 2011 und 2012 hat sich dennoch nichts geändert. Den übergeordneten Trend sehen wir weiterhin wie folgt: Die Volkswirtschaften der vier größten Währungsräume (USA, Euro-Länder, Großbritannien, Japan) stehen vor vergleichbaren Problemen, z.b. einer hohen Verschuldung in Verbindung mit niedrigen Wachstumsraten. Der Spielraum für Konjunkturprogramme, Rettungspakete, Steuerentlastungen und Sozialreformen wird kleiner. Auch die Demographie lastet weiterhin auf diesen Ländern. Der Spielraum für Zinssteigerungen wird aufgrund der Schuldendienste immer geringer. Von der globalen Wachstumsverlangsamung geht ggf. etwas Entlastung für die Rohstoff- und Energiepreise aus. Damit ist ein Faktor für steigende Kerninflation reduziert, das bedeutet aus unserer Sicht aber noch nicht, dass Inflation keine Gefahr mehr darstellt. Das globale Bevölkerungswachstum und der steigende Konsum werden voraussichtlich für eine anhaltende Nachfrage sorgen und sprechen damit für eine weitere Verteuerung von Lebensmitteln und Energie. Gesparte Vermögen erhalten weiterhin keinen Inflationsausgleich die Realzinsen sind negativ. Zusammenfassend ergibt sich folgendes Bild als übergeordneter Trend: USD, EUR, GBP und JPY sollten sich schwächer entwickeln als Währungen, die eine niedrige Verschuldung haben und/oder höhere Wachstumsraten sowie möglichst noch eine positive Zahlungsbilanz aufweisen. Die vier obigen Hauptwährungen haben geringe Finanzierungskosten, ein Zinsanstieg ist aktuell unwahrscheinlich. Haben wir eine Phase eines starken USD (EUR, JPY, GBP), bietet es sich an, zu Lasten der aktuell starken Währung antizyklisch Anlagewährungen (siehe unten) zu erwerben. Auch für die Hauptwährungen zueinander definieren wir Bandbreiten und würden dabei auf Extremkursen handeln. Für EUR/USD lautete unsere Spanne fuer die ersten drei Monate Dies sollte auch fuer 2013 wieder gelten. Die Volatilität ist aber aktuell nicht attraktiv genug, um diese Range als Stillhalter zu spielen. Damit bleiben wir aktuell auf der Lauer nach Gelegenheiten, uns long/short im Markt zu positionieren. 7

8 Anlagewährungen Bevorzugte Anlagekriterien: Nicht beliebig vermehrbar Fiskalischer Spielraum Zinsunterstützung Reales Wachstum Neu auf der Watchlist Wir bleiben weiterhin bei unseren Favoriten aus : 1. Gold, insbesondere gegenüber dem Euro. 2. Bei den lieferbaren Währungen bleiben unsere Favoriten die Schwedische Krone, die Norwegische Krone, der Kanadische Dollar, der Singapur-Dollar, der Polnische Zloty, die Türkische Lira und der Mexikanische Peso. Zum Teil haben Kapitalströme diese Währungen schon begünstigt, daher geht es auch nicht darum, einen Währungskorb aus diesen Währungen unmittelbar zu erwerben. Die Vorauswahl treffen wir, da wir denken, dass nach Korrekturen diese Währungen wieder überproportional profitieren sollten. 3. Als Ergänzung zum Australischen Dollar nehmen wir den Neuseeland Dollar in das Portfolio auf. Während wir aufgrund der engen Korrelation zwischen den beiden Währungen in der Vergangenheit wenig Mehrwert in einer Diversifizierung gesehen haben, erwarten wir für die Zukunft eine Outperformance des Neuseeland Dollar gegenüber dem Australischen Dollar. Neuseeland ist weniger von der Rohstoffnachfrage in China abhängig und profitiert stärker vom konsumtiven Wachstum in Asien. Das einwandfreie Rating in Verbindung mit nach wie vor attraktiven Zinsen sollte Anleiheinvestoren anziehen und zusätzlich unterstützend für den Neuseeland Dollar wirken. Im Gegensatz dazu hat Australien den Höhepunkt des Bergbau Zyklus bereits überschritten. Sinkende Zinsen könnten zusätzlich auf der Währung lasten, sodass wir für einen Einstieg eine Korrektur im 1. Halbjahr abwarten würden. Auch wenn das Wachstum in China sich voraussichtlich stabilisiert, wird dies voraussichtlich in der Zukunft weniger rohstoffintensiv und ebenfalls konsumtiv geprägt sein. 4. Bei den nicht lieferbaren Währungen liegt unser Fokus weiterhin auf bevölkerungs- und wachstumsstarken Ländern in Asien. Hier favorisieren wir Indonesien, Südkorea und die Philppinen. In Südamerika möchten wir eine breitere Streuung vornehmen, da uns der brasilianische Real anfällig für eine Korrektur erscheint. Daher nehmen wir Chile, Kolumbien und Peru als Wachstumsländer in unser Portfolio auf. 8

9 Weiterhin hochinteressant bleibt die chinesische Wirtschaft und auch die Währung Yuan. Wir würden zur Beimischung die lieferbare Variante der Chinesischen Währung, den man für den Offshore Zahlungsverkehr in Hongkong erwerben kann (CNH) weiterhin berücksichtigen. Russland hatten wir im vergangenen Jahr auch aufgrund der politischen Unsicherheit aus unserem Währungskorb genommen. Eine Revolution in Russland ist ausgeblieben. Die Performance des RUB ist zuletzt auffallend gut und der Carry ist nach wie vor attraktiv, sodass wir die Währung für Anlageentscheidungen berücksichtigen wollen. Ein Hinweis in eigener Sache In 2011 und 2012 haben wir unsere Anlageideen und unsere Einschätzungen ohne Entgelt zur Verfügung gestellt und wir bedanken uns für das positive Feedback. Wir freuen uns darauf, mit interessierten Lesern in einen direkten Dialog zu treten und Möglichkeiten zu diskutieren, wie Sie von unserer Expertise auch in Zukunft profitieren können. Die Devisen Depesche werden wir in dieser Form einstellen. Zukünftig werden wir ein monatliches kurzes Update mit dem Ergebnis unserer Strategie veröffentlichen. 9

10 Wenn Sie Interesse an einem professionellen, bankunabhängigen Zugang zu den Edelmetallmärkten oder Devisenmärkten haben, wenn Sie von einem professionellen Back- und Middle Office profitieren wollen, wenn Sie Fragen haben setzen Sie sich gerne mit uns in Verbindung. Denkmann Family Office GmbH & Co. KG Lindenplatz 5 D Bordesholm Geschäftsführer: Ralf Denkmann Devisen Depesche Januar Datum der ersten Veröffentlichung: 14. Januar 2013 Redaktion: Ralf Denkmann Büro Antonio Divita Büro Carola Tilch Büro Bent Ole Hansen Büro Kontakt: 10

11 Wichtige Hinweise / Haftungsausschluss: Diese Depesche richtet sich ausschließlich an interessierte Leser in der Bundesrepublik Deutschland, Österreich, der Schweiz und Singapur. Die in dieser Analyse veröffentlichten Aussagen und Angaben basieren auf allgemein zugänglichen Informationen, von uns nicht überprüfbaren Quellen, die wir für verlässlich erachten. Trotz sorgfältiger Bearbeitung übernehmen wir keine Gewähr für Vollständigkeit, Aktualität und Richtigkeit der bereitgestellten Informationen. Die Aussagen enthalten nicht alle für wirtschaftlich bedeutende Entscheidungen wesentlichen Angaben, sondern lediglich unverbindliche Auffassungen über Märkte und Finanzinstrumente zum Zeitpunkt der Herausgabe. Sie stellen insbesondere keine Beratung zum Kauf oder Verkauf eines Finanzinstrumentes im rechtlichen Sinne dar. Die Lektüre kann daher eine individuelle Beratung nicht ersetzen. Sie dient ausschließlich informativen Zwecken und bezieht sich nicht auf Investitionsziele eines bestimmten Lesers und darf daher nicht als Investitionsberatung angesehen werden. Die Weitergabe dieser Depesche an Dritte sowie die Erstellung von Kopien, ein Nachdruck oder sonstige Reproduktion des Inhalts oder von Teilen dieses Informationsschreibens ist nur mit unserer vorherigen schriftlichen Genehmigung zulässig. Keine der angebotenen Informationen sollte als Entscheidungsgrundlage dienen, u. a. für Handel oder Risikosteuerung. Alle Meinungsäußerungen können ohne Ankündigung geändert werden. Jegliche Marktinformation, Tatsache, Beurteilung, Analyse, Prognose oder Meinung dieser Depesche dienen der Information der Leser bzw. dem Marketing der Servicedienstleistungen von Denkmann Family Office GmbH & Co. KG (DFO). Keine Veröffentlichung sollte als Aufforderung verstanden werden, irgendeine Währung, ein Finanzinstrument oder Investment zu erwerben oder zu veräußern oder an irgendeiner Handelsstrategie teilzunehmen. Die Depesche wird nach ihrem Erscheinen nicht überarbeitet. Aufgrund veränderter Umstände kann sie daher schon nach kurzer Zeit fehlerhaft und möglicherweise irreführend sein. Diese Zeit kann je nach Art der Information zwischen Sekunden, Minuten, Tagen, Wochen oder Monaten liegen. DFO kann keine Garantie gegenüber irgendeinem Leser übernehmen, dass Informationen nicht überholt sind. Insbesondere besteht keine Verpflichtung für DFO, eine überholte Information zu aktualisieren, die Leser zu informieren oder irgendeine andere Handlung auszuführen. 11

12 Jede Depesche oder Teile davon geben die Ansicht der Autoren wieder und müssen nicht zwingend der Meinung des DFO entsprechen. DFO behält sich vor, eine Depesche oder Publikation zurückzuziehen oder abzuändern, ohne zuvor oder anschließend darauf hinzuweisen. DFO berücksichtigt in seiner Depesche keine individuellen Risiken der Leser. Spezielle Investment-Ziele, die finanzielle Situation, spezielle Bedürfnisse oder Anforderungen von Lesern sind nicht Gegenstand dieser Depesche. Daher dienen alle Depeschen der Information und der Vermarktung der eigenen Dienstleistungen und sollten weder als Anlageberatung, Rechtsberatung, Steuerberatung, Geschäftsidee oder sonstige Ermunterung zum Handeln, Investieren oder Verkauf von Anlagen oder Währungen verstanden werden. DFO ist nicht verantwortlich für irgendeinen Verlust aufgrund einer Anlageentscheidung, die auf den zur Verfügung gestellten Informationen beruht. Auch eine Empfehlung oder Meinung sollte nicht als Garantie ausgelegt werden, Gewinne mit einer entsprechenden Handelsstrategie zu generieren bzw. bei der Umsetzung der Strategie vor Verlusten geschützt zu sein. Risikowarnung Der Geld- und Devisenhandel, auch wenn er mit einer Meinung oder Empfehlung in Zusammenhang steht, kann Verluste oder Gewinne zur Folge haben. Insbesondere unter Einsatz der Hebelwirkung, die in Zinsen, Devisen, Rohstoffen und entsprechenden Derivaten genutzt werden kann, handelt es sich im höchsten Maße um Spekulation und Gewinne und Verluste können sowohl heftig als auch rasch schwanken. Spekulatives Handeln ist nicht für alle Investoren geeignet. Die in den Bandbreiten.DFO genannten Trends dienen einer Orientierung über die erwartete langfristige Entwicklung von Währungskombinationen. Der von Autoren oder der Redaktion erwartete Trend kann sich als fehlerhaft und/oder besonders aufgrund kurzfristiger und heftiger Marktpreisveränderungen als irrelevant herausstellen. Verluste können jederzeit heftig auftreten, selbst wenn ein erwarteter Trend später eintritt. Die Erwähnung von Risiken ersetzt nicht eine umfangreiche Risikoaufklärung oder eine volle Beschreibung aller Risiken, die in Verbindung mit Anlageentscheidungen auftreten können. Im Gegenteil, das Hinzuziehen und die Beschäftigung geeigneter Finanzspezialisten ist dringend vor Schlussfolgerungen oder Geschäftsabschlüssen zu empfehlen. 12

13 Quellen: Bloomberg Salvatorische Klausel / Haftungsbegrenzung: Sollte eine Bestimmung des Haftungsausschlusses unwirksam sein, wird die Wirksamkeit des Haftungsausschlusses im Übrigen davon nicht berührt. Sofern irgendwelche Haftungsansprüche geltend gemacht werden, können diese sich immer nur auf direkte Verluste beziehen, niemals auf Folgekosten oder Folgeschäden, Schäden für verpasste Gelegenheiten, Schäden für entgangene Gewinne, Schäden für Kosten oder Rechtskosten oder Schäden aus irgendeinem indirekten oder immateriellen Verlust. Interessen und Interessenskonflikte: Umstände oder Beziehungen, die Interessenkonflikte begründen können, bestehen seitens Denkmann Family Office GmbH & Co. KG sowie seitens der Autoren nicht. 13

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