Provinzial NordWest. S Finanzgruppe. Lebensversicherung. Geschäftsbericht Provinzial NordWest Lebensversicherung AG

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1 Provinzial NordWest Lebensversicherung Geschäftsbericht 2008 S Finanzgruppe

2 Auf einen Blick im Überblick Veränd. in % Gebuchte Bruttobeiträge Mio ,4 Beitragseinnahmen einschließlich der Beiträge aus der Rückstellung für Beitragsrückerstattung Mio ,1 Eingelöstes Neugeschäft Anzahl Tsd ,0 Beitragssumme Neugeschäft Mio ,9 Neubeitrag Mio ,8 davon Einmalbeitrag Mio ,9 Bestand Anzahl Tsd ,4 Laufender Jahresbeitrag Mio ,3 Stornoquote % 4,4 4,1 Aufwendungen für Versicherungsfälle Mio ,5 Verwaltungskosten Mio ,5 Verwaltungskostensatz % 2,3 2,2 Abschlusskosten Mio ,8 Abschlusskostensatz % 5,0 5,1 Kapitalanlagen Mio ,4 Nettoverzinsung % 2,0 4,7 Durchschnittliche Nettoverzinsung der letzten drei Jahre % 3,8 4,8 Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag Mio ,0 Rückstellung für Beitragsrückerstattung Mio ,5 Eigenkapital Mio ,0 Eigenkapitalquote % 2,1 2,1 Bewertungsreserven Mio ,3 Reservequote der gesamten Kapitalanlagen % 0,5 2,3

3 Kurzporträt Die Provinzial NordWest Lebensversicherung Aktiengesellschaft ist der Lebensversicherer des Provinzial NordWest Konzerns, der als öffentlicher Versicherer in Westfalen-Lippe, Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern tätig ist. Unser Unternehmen ist 2005 durch Verschmelzung der Westfälischen Provinzial Lebensversicherung Aktiengesellschaft und der Provinzial Nord Lebensversicherung Aktiengesellschaft entstanden; es zählt zu den großen Lebensversicherern in Deutschland. In unserer Gesellschaft sind die Zentralfunktionen des Lebengeschäftes des Provinzial NordWest Konzerns gebündelt, zum Beispiel die Produktentwicklung, das Aktuariat und die Versicherungstechnik. Die Antrags- und die Leistungs bearbeitung haben dagegen die regionalen Schaden- und Unfallversicherer Westfälische Provinzial Versicherung Aktiengesellschaft in Münster und Provinzial Nord Brandkasse Aktiengesellschaft in Kiel als Landes direktionen Leben übernommen. Die Größenvorteile der neuen Versicherungsgruppe wollen wir zur Effizienzsteigerung nutzen und unsere Kapazitäten noch gezielter für den Kundenkontakt und die Entwicklung neuer Produkte einsetzen. Das bedeutet: Mehr Zeit fürs Wesentliche für unsere Kunden. Kiel Münster

4 Struktur der Provinzial NordWest Gruppe Westfälisch-Lippischer Sparkassenund Giroverband Westfälisch-Lippische Vermögensverwaltungsgesellschaft mbh 1) Sparkassen- und Giroverband für Schleswig-Holstein Ostdeutscher Sparkassenverband 40 % 40 % 18 % 2 % Provinzial NordWest Holding AG 100 % 100 % 100 % 100 % Westfälische Provinzial Versicherung AG Provinzial Nord Brandkasse AG Hamburger Feuerkasse Versicherungs-AG Provinzial NordWest Lebensversicherung AG 51 % 100 % 23 % VersAM Versicherungs- Assetmanagement GmbH Provinzial NordWest VersicherungsInformatik GmbH GaVI Gesellschaft für angewandte Versicherungs-Informatik mbh 1) Die Gesellschaft ist ein 100-prozentiges Tochterunternehmen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe.

5 Inhalt Management und Unternehmen 2 Vorwort des Vorstandes 2 Organe 4 Lagebericht 6 Das Geschäftsjahr 2008 im Überblick 7 Geschäft und Rahmenbedingungen 9 Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 15 Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 29 Nachtragsbericht 30 Risikobericht 31 Prognosebericht 43 Betriebene Versicherungszweige und Versicherungsarten 46 Jahresabschluss 47 Bilanz 48 Gewinn- und Verlustrechnung 52 Entwicklung der Aktivposten B, C I bis III 54 Bewegung des Bestandes 56 Anhang 60 Weitere Informationen 80 Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers 80 Bericht des Aufsichtsrates 81 Überschussbeteiligung 82 Glossar 115 Impressum 117

6 Ulrich Rüther Jahrgang 1968, seit Oktober 2006 Vorsitzender des Vorstandes, Verantwortungsbereiche: Recht / Compliance, Datenschutz, Revision, Kommunikation, Marketing, Vertrieb. Gerd Borggrebe Jahrgang 1953, seit September 2006 Mitglied des Vorstandes, Verantwortungsbereiche: Personal, IT, Betriebsorgani sation, Allgemeine Verwaltung. Peter Hanus Jahrgang 1948, seit Oktober 2005 Mitglied des Vorstandes, Verantwortungsbereiche: Produktentwicklung, Technik und Prozesse, Aktuariat, Leben Landesdirektionen. Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Geschäftspartner, 2 das Geschäftsjahr 2008 stand gerade auch für die Lebensversicherer im Schatten der internationalen Finanzmarktkrise. In diesem schwierigen Marktumfeld hat die Provinzial NordWest Lebensversicherung AG ihre gute Marktposition behauptet. So konnten wir den Neubeitrag deutlich stärker als im Marktdurchschnitt steigern. Sowohl bei Verträgen gegen laufende Beitragszahlung als auch bei Einmalbeiträgen haben wir das höchste Niveau seit der Gründung der im Jahr 2005 erreicht. Hierbei spielte das deutlich ausgebaute Neugeschäft mit Rentenversicherungen die größte Rolle. Die Turbulenzen an den Finanzmärkten führten bei den Verbrauchern zu einem erhöhten Bedürfnis nach Sicherheit und verstärkten die Nachfrage nach konventionellen Rentenversicherungsprodukten. Den dramatischen Verwerfungen auf den internationalen Finanzmärkten konnte sich auch die nicht entziehen. Das Kapitalanlageergebnis und die Bewertungsreserven in den Kapitalanlagen gingen deutlich zurück. Entsprechend dem auf Langfristigkeit angelegten Geschäftsmodell der Lebensversicherung wurden festverzinsliche Wertpapiere hoher Bonität dem Anlagevermögen zugeordnet und so weitere Abschreibungen infolge vorübergehender Kursschwankungen vermieden. Im Bereich der Aktien haben wir hingegen sämtliche Abschreibungen im Jahresabschluss verarbeitet und auf die Anwendung des 341 HGB komplett verzichtet. Auch die Einbettung in den finanzstarken Provinzial NordWest Konzern verstärkt die Solidität und Stabilität der.

7 MANAGEMENT UND UNTERNEHMEN Vorwort des Vorstandes Organe Dr. Ulrich Lüxmann-Ellinghaus Jahrgang 1956, seit Oktober 2005 Mitglied des Vorstandes, Verantwortungsbereiche: Rechnungswesen / Bilanzen, Steuern, Controlling / Unternehmensplanung, Asset Liability Management / Kapitalanlagen- Controlling, Rückversicherung. Mit der Pflegerentenoption haben wir ein neues Produkt im deutschen Lebensversicherungsmarkt eingeführt. Im Pflegefall erhält der Kunde kostenlos eine deutlich erhöhte Altersrente. Dafür sind wir mit dem renommierten Goldenen Bullen für das innovativste Versicherungsprodukt 2009 ausgezeichnet worden. Der Innovationspreis zeigt uns, dass wir auf einem guten Weg sind und dass es sich gelohnt hat, die Kräfte in einem gemeinsamen Lebensversicherer zu bündeln. Der Preis ist zugleich aber auch Ansporn, uns weiterhin auf qualitativ hochwertige Produkte zu konzentrieren, die unsere Kunden überzeugen. Das Vertrauen unserer Kunden zu erhalten und unser Leistungsversprechen einzuhalten, ist und bleibt oberstes Ziel unseres Handelns. 3 Kiel, den 21. April 2009 Provinzial NordWest Lebensversicherung Aktiengesellschaft Der Vorstand Ulrich Rüther Vorsitzender Gerd Borggrebe Peter Hanus Dr. Ulrich Lüxmann-Ellinghaus

8 Aufsichtsrat 4 Volker Goldmann Vorsitzender des Vorstandes der Sparkasse Bochum; Vorsitzender (ab 1. Oktober 2008) Josef Strauß Vorsitzender des Vorstandes der Sparkasse Wittgenstein; Vorsitzender (bis 30. September 2008) Reinhard Henseler Vorsitzender des Vorstandes der Nord-Ostsee Sparkasse; 1. Stellvertretender Vorsitzender Albert Roer Vorsitzender des Gesamtbetriebsrates Konzern des Provinzial NordWest Konzerns; Vorsitzender des Betriebsrates der Westfälischen Provinzial Versicherung AG freigestellt ; 2. Stellvertretender Vorsitzender Diedrich Baxmann Vorsitzender des Vorstandes der Sparkasse Mecklenburg-Schwerin Kerstin David Vorsitzende des Betriebsrates der Provinzial Nord Brandkasse AG; Stellvertretende Vorsitzende des Gesamtbetriebsrates Konzern des Provinzial NordWest Konzerns freigestellt Dieter Gebhard Studiendirektor; Mitglied der Landschaftsversammlung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe Dr. Rolf Gerlach Präsident des Westfälisch-Lippischen Sparkassen- und Giroverbandes Peter Grimmke Sachbearbeiter der Provinzial NordWest Lebensversicherung AG Jörg-Dietrich Kamischke Präsident des Sparkassen- und Giroverbandes für Schleswig-Holstein Dr. Wolfgang Kirsch Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe Friedrich Klanke Geschäftsführer der CDU-Fraktion des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe Björn Lüdemann Sachbearbeiter der Provinzial NordWest Lebensversicherung AG Heinz Paus Bürgermeister der Stadt Paderborn Dr. Thomas Strasser Sachbearbeiter der Provinzial NordWest Lebensversicherung AG Dr. Berthold Tillmann Oberbürgermeister der Stadt Münster

9 MANAGEMENT UND UNTERNEHMEN Vorwort des Vorstandes Organe Vorstand Ulrich Rüther Vorsitzender Gerd Borggrebe Peter Hanus Dr. Ulrich Lüxmann-Ellinghaus 5

10 Das Geschäftsjahr 2008 im Überblick Geschäft und Rahmenbedingungen Das Geschäftsjahr 2008 im Überblick 7 Geschäft und Rahmenbedingungen 9 Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 15 Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 29 Nachtragsbericht 30 Risikobericht 31 Prognosebericht 43 Betriebene Versicherungszweige und Versicherungsarten 46 6 Lagebericht

11 LAGEBERICHT Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Nachtragsbericht Risikobericht Prognosebericht Das Geschäftsjahr 2008 im Überblick Die konnte im Geschäftsjahr 2008 ihre gute Marktposition in einem als Folge der Finanzmarktkrise schwierigen Marktumfeld behaupten. Beleg dafür ist der über dem Marktdurchschnitt gestiegene Neubeitrag und eine weiterhin niedrige Stornoquote. Eine kompetente Beratung, wettbewerbsfähige Produkte und kostengünstige Prozesse machten diesen Erfolg möglich. Auch in Zeiten turbulenter Finanzmärkte hat sich die Provinzial NordWest Lebensversicherung AG als verlässlicher Partner erwiesen und ihren Kunden eine attraktive Verzinsung ihrer Versichertenguthaben gewährt. Den dramatischen Verwerfungen auf den internationalen Finanzmärkten und den hieraus resultierenden Belastungen des Kapitalanlageergebnisses konnte sich allerdings auch die Provinzial NordWest Lebensversicherung AG nicht entziehen. Angesichts des auf Langfristigkeit ausgerichteten Geschäftsmodells der Lebensversicherung wurden festverzinsliche Wertpapiere hoher Bonität, die bis zur Fälligkeit gehalten werden, gemäß 341 b HGB dem Anlagevermögen zugeordnet. Hierdurch wurden im Einklang mit diesem Geschäftsmodell Abschreibungen infolge vorübergehender erratischer Kursschwankungen an den Finanzmärkten vermieden. Im Folgenden ein Überblick über die wichtigsten Entwicklungen: Der Neubeitrag konnte um 13,8 Prozent auf 275,6 Mio. Euro und damit stärker als im Marktdurchschnitt gesteigert werden. Sowohl bei den Verträgen gegen laufende Beitragszahlung als auch gegen Einmalbeitrag wurde das höchste Niveau seit der Gründung der Provinzial NordWest Lebensversicherung AG im Jahr 2005 erreicht. Begünstigt durch die Mehrbeiträge aus der dritten und letzten Riester-Stufe sowie die Vertriebserfolge bei der FondsRente Vario stieg der laufende Neubeitrag um 22,1 Prozent auf 95,4 Mio. Euro, bei den Einmalbeiträgen betrug der Zuwachs 9,9 Prozent auf 180,2 Mio. Euro. Die Beitragssumme des Neugeschäftes konnte ebenfalls deutlich um 19,9 Prozent auf 2.332,5 Mio. Euro gesteigert werden. Die gebuchten Bruttobeiträge verringerten sich um 1,4 Prozent auf insgesamt 1.344,8 Mio. Euro. Die erneut hohen planmäßigen Vertragsabläufe beziehungsweise regulären Abläufe der Beitragszahlung konnten durch den gestiegenen Neubeitrag nicht vollständig kompensiert werden. Die Aufwendungen für Versicherungsfälle erhöhten sich um 8,5 Prozent auf 1.586,3 Mio. Euro. Hauptgrund hierfür sind die kräftig gestiegenen Ablaufleistungen. Der Neubeitrag konnte stärker als im Marktdurchschnitt gesteigert werden 7 Die Stornoquote erhöhte sich auf 4,4 (Vorjahr: 4,1) Prozent; sie lag damit weiterhin unter dem Marktdurchschnitt von 5,5 (5,0) Prozent.

12 Das Geschäftsjahr 2008 im Überblick Geschäft und Rahmenbedingungen 8 Das Kapitalanlageergebnis ging als Folge der Finanzmarktkrise deutlich zurück Die Verwaltungskostenquote stieg insbesondere als Folge der höheren Aufwendungen für Altersversorgung auf 2,3 (2,2) Prozent der gebuchten Bruttobeiträge. Damit liegt sie weiterhin deutlich unter dem Marktniveau. Der Abschlusskostensatz verringerte sich leicht auf 5,0 (5,1) Prozent. Das Kapitalanlageergebnis ging infolge der Finanzmarktkrise auf 342,8 (787,1) Mio. Euro zurück. Dies entspricht einer Nettoverzinsung von 2,0 (4,7) Prozent. Ursache für den Rückgang sind die erheblich gestiegenen Abschreibungen, die insbesondere aus den massiven Kursrückgängen bei Unternehmensanleihen resultierten. Der Verfall an den Aktienmärkten hatte dagegen aufgrund der getroffenen Sicherungsmaßnahmen nur begrenzte Auswirkungen auf das Kapitalanlageergebnis. Der Saldo der Bewertungsreserven in den Kapital anlagen belief sich am Bilanzstichtag auf 88,4 (379,7) Mio. Euro. Hierzu trug die Bildung negativer Bewertungsreserven durch die verstärkte Nutzung des 341 b HGB bei der Bewertung festverzinslicher Wertpapiere mit Investmentgrade-Rating wesentlich bei. Bis zur Fälligkeit werden sich diese jedoch nach heutiger Einschätzung wieder abbauen. Das stark rückläufige Kapitalanlageergebnis machte eine teilweise Verlustübernahme in Höhe von 27,5 Mio. Euro durch die Provinzial NordWest Holding AG erforderlich, die im Vorjahr mit 3,0 Mio. Euro am Ergebnis profitiert hatte. Insgesamt verblieb ein Jahresfehlbetrag nach Steuern in Höhe von 10,0 Mio. Euro, nach einem Jahresüberschuss von 10,0 Mio. Euro im Vorjahr. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass der Rückstellung für Beitragsrückerstattung aufgrund unvorhersehbarer Verluste aus dem Kapitalanlagebereich im Gegensatz zum Vorjahr (355,5 Mio. Euro) mit Zustimmung der BaFin gemäß 5 der Mindestzuführungsverordnung keine Beträge zugeführt wurden. Der Jahresfehlbetrag wurde durch eine Entnahme aus dem Genussrechtskapital ausgeglichen. Das Eigenkapital der Provinzial NordWest Lebensversicherung AG betrug am Bilanzstichtag unverändert 313,1 Mio. Euro; das sind 2,1 (2,1) Prozent der Deckungsrückstellung.

13 LAGEBERICHT Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Nachtragsbericht Risikobericht Prognosebericht Geschäft und Rahmenbedingungen DIE PROVINZIAL NORDWEST LEBENS- Wissens synergien und die Skaleneffekte VERSICHERUNG AG ALS TEIL DES größerer wirtschaftlicher Unternehmens ein- PROVINZIAL NORDWEST KONZERNS heiten. Die Vorteile der Regionalversicherer Kundennähe, Präsenz vor Ort sowie ihre Die Provinzial NordWest Lebensversicherung traditionell enge wirtschaftliche und gesell- AG mit Sitz in Kiel ist ein Tochterunternehmen schaftliche Bindung an die jeweilige Region der Provinzial NordWest Holding AG und damit bleiben erhalten. Teil des Provinzial NordWest Konzerns. Der Provinzial NordWest Konzern entstanden Öffentlicher Versicherer in Westfalen im Jahr 2005 aus der Zusammen führung der und im Norden beiden traditionsreichen Pro vinzial Versiche- Das Geschäftsgebiet der Provinzial NordWest rungen in Westfalen und im Norden Deutsch- Lebensversicherung AG umfasst die Region lands ist mit Gesamtbeitragseinnahmen Westfalen-Lippe sowie die Bundesländer von 2,9 Mrd. Euro die Nummer 15 unter den Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern großen deutschen Versicherungsgruppen und die Freie und Hansestadt Hamburg. und der zweitgrößte öffentliche Versicherungs- In diesem Geschäftsgebiet leben insgesamt konzern in Deutschland. rund 15 Mio. Menschen. Unter dem Dach der Provinzial NordWest Risikoabsicherung und Altersvorsorge Betriebliche 9 Holding AG, die als Management- und Steuerungsholding fungiert, agieren rechtlich selbstständige regionale Schaden- und Unfallversicherer: Die Geschäftstätigkeit unseres Unternehmens umfasst das selbst abgeschlossene Lebensversicherungsgeschäft sowie das in Rückdeckung übernommene Versicherungs- Altersvorsorge ist ein wichtiger Zukunftsmarkt geschäft. Unseren Kunden bieten wir dabei die Westfälische Provinzial Versicherung AG, die gesamte Produktpalette der Risikoabsiche- die Provinzial Nord Brandkasse AG und rung und Altersvorsorge in der privaten und die Hamburger Feuerkasse Versiche- betrieblichen Vorsorge an (siehe Auflistung rungs-ag. auf Seite 46). Das Lebensversicherungsgeschäft der Gruppe Speziell in der betrieblichen Altersvorsorge wird von der Provinzial NordWest Lebens- bieten wir alle fünf Durchführungswege an. versicherung AG betrieben. In den Durchführungswegen Pensionskasse und Pensionsfonds sind wir als Landesdirek- Die Zusammenarbeit innerhalb der Provinzial tion für die Sparkassen PensionsManagement NordWest Gruppe basiert auf dem von der GmbH in Köln tätig. Die SparkassenPensions- Provinzial NordWest als Grundlage für die Management GmbH ist ein gemeinsames multiregionale Zusammenarbeit öffentlicher Unternehmen der öffentlichen Versicherer Versicherer entwickelten Plattformmodell. und der Deka und fungiert als Dachgesell- Unter Beibehaltung der regionalen Markt- schaft für die Spar kassen Pensionskasse AG verantwortung nutzen die drei regionalen und die Sparkassen Pensionsfonds AG. Schaden- und Unfallversicherer durch die Bündelung von Querschnittsfunktionen

14 Das Geschäftsjahr 2008 im Überblick Geschäft und Rahmenbedingungen Die Vermittlungstätigkeit für die Union Krankenversicherung (UKV) am Standort Nord wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2008 auf die Provinzial Nord Brandkasse AG übertragen. In Westfalen übernimmt diese Funktion weiterhin die Westfälische Provinzial Versicherung AG. UNSERE VERTRIEBSPARTNER: AUSSCHLIESSLICHKEITSAGENTUREN, SPARKASSEN UND MAKLER Die Provinzial NordWest Lebensversicherung AG vertreibt ihre Produkte insbesondere über die Sparkassen sowie die Ausschließlichkeitsagenturen der Westfälischen Provinzial Versicherung AG und der Provinzial Nord Brandkasse AG. Darüber hinaus sind auch Makler und sonstige Vermittler für uns tätig. Eigener Außendienst sichert Erreichbarkeit vor Ort Die persönliche Kundenbetreuung vor Ort durch unsere Ausschließlichkeitsagenturen, verbunden mit einer hohen Servicequalität, ist traditionell eine der tragenden Säulen unseres unternehmerischen Erfolges. Insgesamt 716 Agenturen repräsentieren die flächendeckend im ganzen Geschäftsgebiet und sichern somit unseren Kunden die ständige Erreichbarkeit. Die über diesen Vertriebsweg akquirierte Beitragssumme des Neugeschäftes konnte im Berichtsjahr um 12,4 Prozent auf 902,8 Mio. Euro gesteigert werden. Hauptwachstumsträger waren insbesondere die konventionellen Rentenversicherungen und das Riester-Geschäft (PrämienRente). 10 Anteile der Vertriebspartner am vermittelten Geschäft Sparkassen 56 % Eigener Außendienst Makler und Sonstige 39 % 5 % In den Agenturen waren am Ende des Berichtsjahres Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig. Die 849 selbstständigen Versicherungskaufleute beschäftigten in ihren Agenturen 720 Außendienst- und Innendienstmitarbeiter. Darüber hinaus wurden 319 Auszubildende in den Provinzial-Agenturen zu Kaufleuten für Versicherungen und Finanzen ausgebildet. Wir bedanken uns herzlich bei unseren Agenturleiterinnen und Agenturleitern und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit im Geschäftsjahr Die beiden wichtigsten Vertriebsschienen sind unsere Partnersparkassen und Ausschließlichkeitsagenturen Die beiden wichtigsten Vertriebsschienen sind unsere Partnersparkassen mit einem Anteil an der Beitragssumme des Neugeschäftes 2008 von 56 Prozent und unsere Ausschließlichkeitsagenturen (Geschäftsstellen, Kommis sariate und Generalagenturen) mit einem Neugeschäftsanteil von 39 Prozent. Die verbleibenden 5 Prozent entfallen auf Makler und sonstige Vermittler. Sparkassen steigern Neugeschäft deutlich Zentraler Baustein unserer Vertriebsstrategie ist die enge Partnerschaft mit den Sparkassen. Immer mehr Kunden nutzen das Beratungsangebot zur Altersvorsorge durch die Sparkassen. Angesichts der rückläufigen Bevölkerungsentwicklung sind die hohen Marktanteile und Kundenbestände unserer Partnersparkassen ein wertvolles Zukunftspotenzial, das wir gemeinsam künftig noch systematischer nutzen wollen, um unsere gute Marktposition weiter auszubauen.

15 LAGEBERICHT Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Nachtragsbericht Risikobericht Prognosebericht Die Zusammenarbeit mit den 102 Sparkassen konnte auch im Berichtsjahr 2008 mit Erfolg weiterentwickelt werden. Die über die Sparkassen akquirierte Beitragssumme des Neugeschäftes stieg um 28,1 Prozent auf 1.293,2 Mio. Euro. Wachstumsträger waren die PrämienRente (Riester-Verträge) und erneut die FondsRente Vario. Wir bedanken uns herzlich bei unseren Verbundpartnern, den Sparkassen in Westfalen und Lippe, dem Westfälisch-Lippischen Sparkassen- und Giroverband und der LBS Westdeutsche Landesbausparkasse, den Sparkassen in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern, dem Schleswig-Holsteinischen Sparkassen- und Giroverband, dem Ost deutschen Sparkassenverband, der LBS Bausparkasse Schleswig-Holstein-Hamburg AG und der LBS Ostdeutsche Landesbausparkasse AG, für die gute Zusammenarbeit im Geschäftsjahr EINSTELLUNG DES IT-PROJEKTES MIT DER SV SPARKASSENVERSICHERUNG Die Provinzial NordWest und die SV SparkassenVersicherung kooperierten seit dem 1. Januar 2007 im Bereich der IT-Anwendungsentwicklung. Die Entwicklungsarbeiten wurden in einer gemeinsamen Gesellschaft, der VersIT Versicherungs-Informatik GmbH mit Sitz in Mannheim, gebündelt. An der VersIT waren die Provinzial NordWest Holding AG mit 49 Prozent und die SV Spar kassen- Versicherung Holding AG mit 51 Prozent beteiligt. Im Laufe der Projektarbeiten ist deutlich geworden, dass die Entwicklung einer gemeinsamen Datenverarbeitung über Unternehmensgrenzen hinweg ohne eine einheitliche Konzernsteuerung nicht mit der notwendigen Effizienz geleistet werden kann. Über die Aufnahme von Fusionsgesprächen mit der SV SparkassenVersicherung konnte keine Einigung erzielt werden. Daher soll im Geschäftsjahr 2009 die IT-Anwendungsentwicklung innerhalb des Provinzial NordWest Konzerns wieder in eigener Verantwortung organisiert werden. Die künftige IT-Strategie im Provinzial NordWest Konzern wird zurzeit erarbeitet. Die Entwicklungsarbeiten werden in der neu gegründeten Provinzial NordWest VersicherungsInformatik GmbH mit Sitz in Münster durchgeführt. GEMEINSAMER IT-BETRIEB MIT DER GAVI Der IT-Betrieb und hier insbesondere die Rechenzentrumsaktivitäten der Provinzial NordWest Gruppe sind weiterhin in der Gesellschaft für angewandte Versicherungs- Informatik mbh (GaVI) integriert. Die Provinzial NordWest Holding AG hält 23 Prozent der Anteile an der GaVI, weitere 23 Prozent hält die SV SparkassenVersicherung Holding AG. 54 Prozent der Anteile entfallen auf die Versicherungskammer Bayern, Versicherungsanstalt des öffentlichen Rechts. FORTSETZUNG DER KOOPERATION IM ASSET MANAGEMENT Im Asset Management sind die Aktivitäten der Provinzial NordWest und der SV Sparkassen- Versicherung seit dem 1. Januar 2007 in einer gemeinsamen Gesellschaft, der VersAM Versicherungs-Assetmanagement GmbH mit Sitz in Münster, gebündelt. Die VersAM managt für beide Versicherungskonzerne festverzinsliche Wertpapiere, Aktien, Immobilien und alternative Investments im Gesamtwert von rund 37 Mrd. Euro. Sie zählt damit zu den größten versicherungsnahen Asset Managementgesellschaften im deutschen Markt. An der VersAM sind die Provinzial NordWest Holding AG mit 51 Prozent und die SV SparkassenVersicherung Holding AG mit 49 Prozent beteiligt. Die IT-Anwendungsentwicklung wird künftig in der Provinzial NordWest Versicherungs- Informatik GmbH durchgeführt 11

16 Das Geschäftsjahr 2008 im Überblick Geschäft und Rahmenbedingungen Die Gesellschaft wird von den operativen Kursverlusten bei allen als riskant wahr- Versicherungsunternehmen beider Konzerne genommenen Assetklassen. Dies machte welt- durch Mandatserteilung mit der Betreuung der weit massive Stützungsaktionen der Noten- Vermögensanlagen beauftragt und platziert banken und Regierungen notwendig. Über diese unter Abwägung von Chancen und deutlich verschärfte Kreditvergabe-Standards Risiken bestmöglich am Markt. Die Funktio- und ein rückläufiges Vertrauen der Konsu- nen der strategischen Kapitalanlagen-Steue- menten und Produzenten erreichte die Finanz- rung sowie des Kapitalanlagen-Controllings marktkrise im Herbst 2008 die Realwirtschaft bleiben Aufgaben der Provinzial NordWest und führte zu einem weltweiten Konjunktur- Gruppe in Münster und der SV Sparkassen- abschwung. Versicherung in Stuttgart. Talfahrt auf den Aktienmärkten Die Aktienmärkte mussten vor dem Hinter- GESAMTWIRTSCHAFTLICHE UND BRANCHENSPEZIFISCHE RAHMENBEDINGUNGEN grund dieser Entwicklung dramatische Kurseinbußen hinnehmen. Am 27. Oktober 2008 fiel der EuroStoxx50 zeitweise auf Punkte und damit auf den tiefsten Stand seit April Finanzmarktkrise spitzt sich dramatisch zu Der DAX fiel am 24. Oktober 2008 zeitweise auf Punkte, der tiefste Stand Das Berichtsjahr 2008 war geprägt von der seit November Am Ende des Geschäfts- internationalen Finanzmarkt- und Wirtschafts- jahres 2008 notierte der DAX bei Punk- krise, die ihren Ursprung in Problemen im ten und lag damit um 40,4 Prozent unter dem Markt für US-Hypothekendarlehen hatte. Die Stand am Jahresanfang. Der EuroStoxx50 12 Verbriefung dieser Darlehen speziell in dem ging im Jahresverlauf um 44,4 Prozent auf Marktsegment der Subprime-Darlehen führte Punkte zurück. Dies ist der stärkste zu hochkomplexen und in der Krise schwer zu Rückgang des Indexes seit seiner Einführung bewertenden Finanzinstrumenten, die Zweifel im Februar an den Bilanzen der in diesen Segmenten stark engagierten Banken säten. Aufgrund der hohen internationalen Verflechtungen DAX- und EuroStoxx-Entwicklung im Finanzsystem infizierte dieses Misstrauen weltweit Finanzinstitute und Anlageklassen und machte es vielen Banken schwer oder gar unmöglich, sich über den institutionellen Abwärtsspirale Markt zu refinanzieren. Die als Reaktion auf die Vertrauenskrise teilweise einsetzenden auf den Aktien- und Rentenmärkten Notverkäufe verschärften die Situation noch und beschleunigten die Abwärtsspirale. Als infolge dieser Entwicklungen mit dem DAX EuroStoxx Zusammenbruch der Investmentbank Lehman Brothers im September 2008 auch die alte Gewissheit eines Too big to fail ihre Gültigkeit verloren hatte, kam es zu dramatischen

17 LAGEBERICHT Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Nachtragsbericht Risikobericht Prognosebericht Silent Crash an den Rentenmärkten Der Verfall der Aktienkurse war begleitet von einer Flucht in den sicheren Hafen Staatsanleihen. Dieser Trend ließ die Umlaufrendite für zehnjährige Bundesanleihen per Jahresultimo auf 3,02 (4,31) Prozent, die Pfandbriefrendite für zehnjährige Anlagen auf 3,97 (4,78) Prozent sinken. Überlagert wurde diese rückläufige Entwicklung allerdings von der gegenläufigen deutlichen Ausweitung der Credit Spreads (Renditedifferenz zwischen Staatsanleihen und Unternehmensanleihen gleicher Laufzeit), die im Jahr 2008 historische Höchststände erreichten. ersten Quartal 2008 ging die Wirtschaftsleistung im zweiten bis vierten Quartal gegenüber den Vorquarta len jeweils zurück. Mit 2,1 Prozent fiel der Rückgang der Wirtschaftsleistung im vierten Quartal dabei besonders deutlich aus. Es war der stärkste Konjunktureinbruch in Deutschland seit 21 Jahren. Dank des starken Jahresauftaktes ist das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland im Gesamtjahr 2008 dennoch um 1,3 (2,5) Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Veränderung des realen Bruttoinlandsproduktes in Deutschland in % Finanzmarktkrise greift auf die Realwirtschaft über Umlaufrendite für zehnjährige Bundesanleihen in % 3,68 3,31 3,96 4,31 3,02 1,1 2,9 2,5 1,3 0, Im Zeichen der anhaltenden Kreditkrise und des konjunkturellen Abschwunges senkte die US-Notenbank die Leitzinsen von 4,25 Prozent am Jahresanfang in mehreren Stufen bis auf eine fluktuierende Rate im Bereich zwischen 0 und 0,25 Prozent. Demgegenüber maß die Europäische Zentralbank (EZB) der Inflationsbekämpfung zunächst eine höhere Bedeutung zu und erhöhte im Sommer 2008 den Leitzins auf 4,25 Prozent. Angesichts der sich rasant verschärfenden Finanzmarktkrise und des konjunkturellen Abschwunges senkte dann aber auch die EZB den Leitzins sukzessive bis auf 2,50 Prozent. Konjunktur im Sog der Finanzmarktkrise Die Realwirtschaft konnte sich von den Turbulenzen auf den Finanzmärkten nicht abkoppeln. Das Weltwirtschaftswachstum hat sich im Jahr 2008 deutlich abgeschwächt. Auch die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland hat im Verlauf des Jahres 2008 erheblich an Fahrt verloren. Nach einem gut verlaufenen Vor allem der Export, zuvor ein Wachstumstreiber, hat sich im Jahresverlauf stark abgeschwächt. Die Binnennachfrage, insbesondere der private Verbrauch, konnte der konjunkturellen Entwicklung keinen Schwung verleihen. Die unterjährig stark gestiegenen Verbraucherpreise, vor allem im Energie- und Nahrungsmittelbereich, und die Verwerfungen auf den Finanzmärkten trübten das Konsumklima nachhaltig ein. Auch die als Folge des weltweiten konjunkturellen Abschwunges im vierten Quartal wieder rückläufigen Energiepreise änderten daran nichts mehr. Die Konjunkturflaute hat den deutschen Arbeitsmarkt im Jahr 2008 noch nicht erreicht. Die Zahl der Erwerbstätigen stieg im Jahresdurchschnitt um 1,4 Prozent auf 40,3 Millionen. Dies ist der höchste Beschäftigungsstand seit der Wiedervereinigung. 13

18 Das Geschäftsjahr 2008 im Überblick Geschäft und Rahmenbedingungen Neugeschäft in der Lebensversicherung profitiert von der Riester-Stufe Marktentwicklung in der Lebensversicherung Neugeschäftsentwicklung im Markt eher verhalten Das Neugeschäft in der Lebensversicherung profitierte im Berichtsjahr 2008 vor allem von den Mehrbeiträgen aus dem Inkrafttreten der zunächst letzten Riester-Stufe. Auch das Einmalbeitragsgeschäft entwickelte sich positiv. Der gesamte Neubeitrag der Lebensversicherung im engeren Sinne (ohne Pensionskassen und Pensionsfonds) stieg um 5,1 Prozent auf 19,3 Mrd. Euro und teilte sich wie folgt auf: Laufender Beitrag für ein Jahr 6,9 Mrd. Euro (+ 7,2 Prozent) und Einmalbeiträge 12,4 Mrd. Euro (+ 4,0 Prozent). Gemessen an der Anzahl der Verträge erreichte das Neugeschäft marktweit eine Größenordnung von 6,69 Mio. Lebensversicherungen. Dies entspricht einem Rückgang von 12,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Moderates Beitragswachstum dank der Riester-Stufe Angesichts weiterhin hoher regulärer Abläufe sind die Beitragseinnahmen in der Lebensversicherung im engeren Sinne (ohne Pensionskassen und Pensionsfonds) insgesamt nur um 1,1 Prozent auf 76,3 Mrd. Euro gestiegen. Neuzugänge und Abgänge gegen laufenden Beitrag glichen sich im Jahr 2008 weitgehend aus, so dass vor allem vom Einmalbeitragsgeschäft sowie der letzten Riester-Stufe positive Impulse für das Beitragswachstum im Lebensversicherungsgeschäft ausgingen. Entwicklung der Beitragseinnahmen der Lebensversicherung (GDV) * in Mrd. 68,4 72,6 74,7 75,4 76,3 14 Die Neugeschäftsentwicklung wurde durch inflationsbedingt nur stagnierende Realeinkommen und die seit längerem zu beobachtende Vorsichts- und Abwartehaltung der privaten Haushalte geprägt. Vor diesem Hintergrund setzte sich die Tendenz fort, in kurzfristige Anlageformen zu investieren und längerfristige Bindungen zu vermeiden. Die Struktur des Lebensversicherungsgeschäftes hat sich weiter zu Lasten der Kapitalversicherungen und zu Gunsten der Rentenversicherungen und hier wiederum zu den Fonds gebundenen Rentenversicherungen verschoben. Der laufende Beitrag des gesamten Neuzuganges an Riester-Renten belief sich aufgrund der dritten Förderstufe auf 1,9 Mrd. Euro; dies entspricht einem Zuwachs von 71,4 Prozent. Die Zahl der neu abgeschlossenen Riester- Verträge ging allerdings um 24,1 Prozent auf 1,57 Mio. Verträge zurück * Lebensversicherung im engeren Sinn (ohne Pensionskassen und ohne Pensionsfonds) Der Bestand an Hauptversicherungen ging im Jahr 2008 leicht um 1,2 Prozent auf 92,8 Mio. Verträge zurück. Die zugehörige Versicherungssumme erreichte 2,5 Mrd. Euro; dies entspricht einem Zuwachs von 2,0 Prozent.

19 LAGEBERICHT Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Nachtragsbericht Risikobericht Prognosebericht Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage ERTRAGSLAGE Neubeitrag über dem Marktdurchschnitt gestiegen Das Neugeschäft der Provinzial NordWest Lebensversicherung AG entwickelte sich im Geschäftsjahr 2008 sehr erfreulich. Der Neubeitrag des eingelösten Neugeschäftes konnte insgesamt um 13,8 Prozent auf 275,6 Mio. Euro und damit deutlich stärker als im Marktdurchschnitt (5,1 Prozent) gesteigert werden. Dies ist der höchste Neubeitrag seit Gründung der im Jahr Der laufende Neubeitrag erhöhte sich um 22,1 Prozent auf 95,4 (78,1) Mio. Euro, die Einmalbeiträge stiegen um 9,9 Prozent auf 180,2 (164,0) Mio. Euro. Entwicklung des eingelösten Neugeschäftes (Neubeitrag) in Mio. 278,1 152,1 258,7 242, , Das Neugeschäft mit Verträgen gegen laufende Beitragszahlung profitierte auch von den Mehrbeiträgen aus der dritten und damit letzten Riester-Stufe sowie den Vertriebserfolgen bei der FondsRente Vario. Im Neubeitrag enthalten sind 15,6 Mio. Euro aus der letzten Riester-Stufe. Aber auch ohne diesen Sondereinfluss hätte das Wachstum des Neubeitrages immerhin noch marktüberdurchschnittliche 8,6 Prozent betragen. Die Beitragssumme des Neugeschäftes stieg um erfreuliche 19,9 Prozent auf 2.332,5 Mio. Euro. Die Gesamtzahl der im Geschäftsjahr 2008 eingelösten Neuverträge verringerte sich um 5,0 Prozent auf rund Verträge und damit deutlich geringer als im Marktdurchschnitt. Insbesondere die Zahl der abgeschlossenen Riester-Verträge war gegenüber dem Vorjahr rückläufig. Reguläre Abläufe der Beitragszahlung verursachen Beitragsrückgang Die gebuchten Beiträge des Gesamtgeschäftes verringerten sich trotz des kräftig gestiegenen Neubeitrages um 1,4 Prozent auf 1.344,8 Mio. Euro. Von den Beitragseinnahmen entfielen 1.342,7 (1.361,6) Mio. Euro auf das selbst abgeschlossene Geschäft und 2,1 (2,1) Mio. Euro auf das in Rückdeckung übernommene Geschäft. Der Beitragsrückgang resultierte vor allem aus regulären Abläufen der Beitragszahlung sowie weiterhin hohen planmäßigen Vertragsabläufen. So verringerten sich die laufenden Beitragseinnahmen im Geschäftsjahr 2008 um 2,9 Prozent auf 1.164,6 Mio. Euro. Die Einmalbeiträge stiegen dagegen um 9,9 Prozent auf 180,2 Mio. Euro und erreichten damit ein Rekordniveau. Entwicklung der gebuchten Bruttobeiträge in Mrd. 1,421 1,431 1,439 1, , Trotz des kräftig gestiegenen Neubeitrages gingen die Beitragseinnahmen zurück 15

20 Das Geschäftsjahr 2008 im Überblick Geschäft und Rahmenbedingungen Zu den Beitragseinnahmen zählen weiterhin 142,9 (125,2) Mio. Euro an Beiträgen aus der Rückstellung für Beitragsrückerstattung (RfB) für zusätzliche beitragsfreie Versicherungssummen, die für Verträge mit der Überschussbeteiligungsform Bonus gebildet werden. Der aus der RfB entnommene Betrag hängt vor allem von der Höhe der deklarierten Überschussbeteiligung ab. Stornoquote weiter unter Marktdurchschnitt Die Stornoquote erhöhte sich auf 4,4 (4,1) Prozent. Sie lag damit erneut unter dem Marktdurchschnitt von 5,5 (5,0) Prozent. Die niedrige Stornoquote ist ein aussagekräftiger Indikator für die gute Beratung unserer Kunden durch unsere Vertriebspartner und zugleich für die hohe Produktqualität. Ergebnis aus Kapitalanlagen durch Finanzmarktkrise belastet Drastischer Verfall der Aktienkurse und steigende Credit Spreads Die weltweite Finanzmarktkrise hat zu einem drastischen Verfall der Aktienkurse geführt. Der EuroStoxx50 verlor gegenüber dem Ende des Vorjahres 44,4 Prozent seines Wertes. Der Aktienkursverfall war begleitet von der Flucht in vermeintlich sichere Anlageformen, insbesondere Staatsanleihen. So stieg der Kurs für deutsche Staatsanleihen mit einer Laufzeit von 7 bis 10 Jahren im Jahresverlauf 2008 gemessen am entsprechenden IBOXX-Rentenindex um durchschnittlich 10,6 Prozent. Unter Einbeziehung der Kuponzahlung ergab sich damit in diesem Rentensegment eine Performance von durchschnittlich 14,6 Prozent. 16 Entwicklung der Stornoquote in % 4,7 5,5 4,5 5,0 4,0 5,1 4,1 5,0 4,4 5,5 Die hohe Risikoscheu im Markt belastete aber schon die traditionell als sehr sicher geltenden europäischen Pfandbriefe, deren Kurs für die gleichen Laufzeiten nur um durchschnittlich 1,2 Prozent stieg. Unter Einbeziehung der Kuponzahlungen ergab sich dadurch mit 5,5 Prozent eine deutlich niedrigere Performance in diesem Segment. Drastische Kursrückgänge bei Unternehmensanleihen Markt Der gesamte Vertragsbestand der Provinzial NordWest Lebensversicherung AG wuchs gegenüber dem Bilanzstichtag des Vorjahres um 0,4 Prozent auf 1.826,3 Tsd. Verträge mit einer Versicherungssumme von 40,0 (40,2) Mrd. Euro. Eine Übersicht zu den von der Provinzial NordWest Lebensversicherung AG betriebenen Versicherungsarten und zur Bestandsentwicklung ist auf der Seite 46 beziehungsweise den Seiten 56 bis 59 dargestellt. Unternehmensanleihen, insbesondere von Finanzdienstleistern emittierte Titel traditionell zusammen mit Pfandbriefen der Anlageschwerpunkt der Lebensversicherungsbranche, litten besonders unter den verschlechterten konjunkturellen Rahmenbedingungen und dem Vertrauensverlust im Finanzsektor. Die Kurse von Unternehmensanleihen sanken um durchschnittlich 16,7 Prozent, bei Anleihen aus dem Finanzsektor sogar um durchschnittlich 23,0 Prozent. Die Kursrückgänge führten trotz der laufenden Zinszahlungen zu einer deutlich negativen Performance von 11,5 Prozent beziehungsweise 17,7 Prozent bei diesen Rentenpapieren.

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