Rohstoffpreise und Währungen: Moderne Absicherungskonzepte für Mittelständler

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1 2. Mitteldeutsche Nachhaltigkeitskonferenz Rohstoffpreise und Währungen: Moderne Absicherungskonzepte für Mittelständler André Walther / Daniel Biegala

2 Warum Preisabsicherungen? Produktion.de Haufe.de Seite 2

3 Warum Preisabsicherungen? Fakten: Für 60% der Unternehmen sind Schwankungen an den Rohstoffmärkten Risiko Nr. 1 Für jedes zweite Unternehmen stellen schwankende Energiepreise ein Risiko dar 33% der Unternehmen stufen Währungsrisiken für das Geschäft als kritisch ein ( Nur 44% der Unternehmen sehen Ausfallrisiken bei Lieferanten als Risiko) Folgen: Quelle: Deutsche Bank Unnötige Preisrisiken und damit verbundene Planungsunsicherheit Steigende Einkaufspreise und erhöhte Kosten Gefährdung eines stabilen Cash-Flows und damit der Existenz des Unternehmens Unflexible Preisgestaltung Erhöhte Wettbewerbsnachteile Abhängigkeit von Weltmarktpreisen erkennen und Handeln danach ausrichten! Seite 3

4 Warum Preisabsicherungen? Beispiel 1 Der Metallmarkt Seite 4

5 Warum Preisabsicherungen? Beispiel 2 Der Getreidemarkt Seite 5

6 Warum Preisabsicherungen? Beispiel 3 Der Energiemarkt Seite 6

7 Gründe für Preisschwankungen der Weltmarktpreise - Rohstoffe Verknappung der weltweiten Ressourcen Bevölkerungswachstum und steigender Konsum Urbanisierung der Landbevölkerung Nachfrage aus boomenden Staaten, wie China (Kupfer, Zink) Deregulierung der Agrarmärkte (Abbau von Subventionen) Wetter (Klimaveränderungen, Waldbrände, Trockenheitsperioden) Erzeugung von regenerativen Energien (Bioethanol) Spekulation von privaten und institutionellen Investoren Inflation Seite 7

8 Gründe für Preisschwankungen der Weltmarktpreise - Währungen Inflation Währungskrieg Verschuldungsquoten der Länder Wirtschaftskrisen Geldsystem Seite 8

9 Gründe für Preisschwankungen -Chart Geldmengenwachstum USA Quelle: US-Zentralbank FED Seite 9

10 Gründe für Preisschwankungen -Chart Vergleich Rohstoffpreise vs. Geldmengenwachstum Fakten: Schuldenproblematik der Länder längst nicht gelöst Zentralbanken sind gezwungen weiterhin Anleihen der Länder aufzukaufen Folge: Inflation wird weiter zunehmen! Preisschwankungenwerden zunehmend stärker ausfallen! Seite 10

11 Praxisbeispiel - Zucker Fallbeispiel: Süßwarenhersteller Monatlicher Bedarf von Tonnen Zucker Bezug der Ware von bestehenden Lieferanten (Spotmarkt) Langfristiger Lieferantenvertrag Preis der Lieferung ist an den Weltmarktpreis gekoppelt Seite 11

12 Praxisbeispiel Zucker (ohne Absicherung) Weltmarktpreis Zucker im Januar 2011 Seite 12

13 Praxisbeispiel Zucker (ohne Absicherung) Unsere Kosten im Januar 2011 Seite 13

14 Praxisbeispiel Zucker (ohne Absicherung) Kosten für die Lieferung im Juli 2010 Seite 14

15 Praxisbeispiel Zucker (ohne Absicherung) Ein Glück, die Preise fallen. Die Margen sind gerettet! Seite 15

16 Praxisbeispiel Zucker (ohne Absicherung) Das Rohstoff Karussell hebt wieder ab! Die Gewinne schmelzen. Seite 16

17 Praxisbeispiel Zucker (ohne Absicherung) Ein turbulentes Jahr endet. Der Markt entscheidet, wir dürfen wieder $ mehr an Gewinn erwirtschaften. Seite 17

18 Praxisbeispiel - Zucker Frage: Wieso lassen wir den Markt über unsere Gewinne entscheiden? Lösung: Wir nehmen die Absicherung unserer Einkaufspreise in Zukunft in die eigene Hand. Wir verschaffen uns Unabhängigkeitund Planungssicherheit mithilfe eines individuellen Absicherungskonzeptes. Seite 18

19 Praxisbeispiel - Zucker (mit Absicherung) Wie könnte das Jahr 2011 mit Absicherungskonzept aussehen? Seite 19

20 Praxisbeispiel - Zucker (mit Absicherung) Bei diesem Preis lohnt sich unsere Produktion. Wir greifen ein! Seite 20

21 Praxisbeispiel - Zucker (mit Absicherung) Wie sieht unsere Absicherung aus? Seite 21

22 Praxisbeispiel - Zucker (mit Absicherung) Szenario 1 Die Preise steigen Seite 22

23 Praxisbeispiel - Zucker (mit Absicherung) Szenario 1 Die Preise steigen um 10 %. Was heißt das für uns? Unser Lieferant wird den gestiegenen Weltmarktpreis an uns weitergeben. Wir zahlen ca $ mehr für unsere Tonnen Zucker. Wir gewinnen mit unseren 100 Long-Kontrakten an der Börse $. Ergebnis: Wir zahlen für unsere Ware den Preis, den wir am Tag der Absicherung am Terminmarkt eingekauft haben. Der gestiegene Rohstoffpreis hat keine negativen Auswirkungen auf unsere Gewinne! Seite 23

24 Praxisbeispiel - Zucker (mit Absicherung) Szenario 2 Die Preise fallen Seite 24

25 Praxisbeispiel - Zucker (mit Absicherung) Szenario 2 Die Preise fallen um 10 %. Was heißt das für uns? Wir verlieren mit unseren 100 Long-Kontrakten an der Börse $. Wir kaufen unseren Zucker bei unserem Lieferanten um $ günstiger ein! Ergebnis: Wir zahlen für unsere Ware den Preis, den wir am Tag der Absicherung am Terminmarkt eingekauft haben. Der gefallene Rohstoffpreis hat keine negativen aber auch keine positiven, Auswirkungen auf unsere Gewinne! Seite 25

26 Mit Absicherungen arbeiten, ja oder nein? Mit Preisabsicherung Ohne Preisabsicherung Vorteile: 100 % Planungssicherheit Gewinnmargen sind geschützt Gewinne aus den Futures Positionen decken steigende Einkaufspreise Vorteile: Mögliche Profite aufgrund stark fallender Rohstoffpreise Nachteile: Aufwand für die Erschließung eines individuellen Absicherungskonzepts Nachteile: SteigendePreise treffen uns zu 100 % Risiken sind unkalkulierbar Keine langfristige Planung möglich Seite 26

27 Absicherung ja! Aber wann? Handeln mit den Insidern! Seite 27

28 3 Gruppen von Marktteilnehmern 1. Die kleinen Spekulanten (Spekulation) > Privatleute 2. Die großen Spekulanten (Spekulation) > Banken > Versicherungen > Hedgefonds 3. Die kommerziellen Marktteilnehmer (Absicherung) > Unternehmen > Erzeuger > Produzenten INSIDER! Seite 28

29 Absicherung ja! Aber wann? Handeln mit den Insidern! (Absicherungen im Markt erkennen!) Seite 29

30 Absicherung ja! Aber wann? Handeln mit den Insidern! (Absicherungen im Markt erkennen!) Seite 30

31 Absicherung ja! Aber wann? Handeln mit den Insidern! (Absicherungen im Markt erkennen!) Seite 31

32 Absicherung ja! Aber wann? Handeln mit den Insidern! (Absicherungen im Markt erkennen!) Seite 32

33 Absicherung ja! Aber wann? Handeln gegen die kleinen Spekulanten! (Spekulation im Markt) Seite 33

34 Absicherung ja! Aber wann? Handeln gegen die kleinen Spekulanten! (Spekulation im Markt) Seite 34

35 Absicherung ja! Aber wann? Wichtige Erkenntnisse: Führen Sie Preisabsicherungen durch, wenn die Insider starke Käufe tätigen! Führen Sie keinepreisabsicherungen durch, wenn die kleinen Spekulanten starke Käufe tätigen! Seite 35

36 Schlussfolgerungen Es bieten sich Ihnen als Unternehmer 2 Optionen: (1) Sie nehmen die Schwankungen der Weltmarktpreise bei Rohstoffen und Währungen in Kauf und gehen damit erhebliche Risiken ein! ODER (2) Sie sichern sich Ihre Preise in günstigen Marktphasen kostengünstig ab und erhalten folglich langfristige Planungssicherheit! Seite 36

37 Maßnahmenplan 1. Welchemeiner Risiken im Unternehmen lassen sich überhaupt absichern? 2. Wo kann ich in Zukunft meine Absicherungen durchführen? 3. Was für Absicherungskonzepte kommen in Frage? (Futures, Optionen) 4. Woher bekomme ich die notwendigen Informationen, um mir eine höchstmögliche Transparenz zu verschaffen? 5. Wann soll ich in Zukunft Absicherungen meiner Einkaufspreise vornehmen? 6. Werunterstützt und begleitet mich bei der Umsetzung in der Praxis? Seite 37

38 Eigene Absicherung vs. Bankprodukte Direkte Absicherung (Futures, Optionen) Vorteile: Höchste Transparenz Liquider Handel und Faire Preise Zugang zu allen wichtigen Börsen rund um die Welt Schnelle Reaktionszeit Nachteile: Eigenverantwortliches Handeln Zu Beginn müssen Grundkenntnisse erworben werden Ohne professionelle Begleitung anfangs schwierig umzusetzen Vorteile: Bank (Standardprodukte) Gefühltes Vertrauensverhältnis Die Umsetzungwird Ihnen abgenommen Nachteile: Emittentenrisiko Die Bank stellt Kauf- und Verkaufspreise Keine faire Preisgestaltung möglich Langsame Reaktionszeit Seite 38

39 Unsere Leistungen Absicherung von Preisänderungsrisiken bei Rohstoffen und Währungen mittels individueller Absicherungskonzepte 1. Ermittlung und Bewertung des Absicherungsbedarfs 2. Erarbeitung und Umsetzung von individuellen Absicherungskonzepten 3. Weiterbildung und Schulung für Unternehmer und Mitarbeiter (Inhouse / Webinar) 4. Fortlaufende Begleitung und Unterstützung 5. Regelmäßige personalisierte Analysen und Marktberichte Sichern Sie sich stabile und günstige Einkaufspreise über Jahre hinaus! Seite 39

40 Maßnahmenplan 1. Welchemeiner Risiken im Unternehmen lassen sich überhaupt absichern? 2. Wo kann ich in Zukunft meine Absicherungen durchführen? 3. Was für Absicherungskonzepte kommen in Frage? (Futures, Optionen) 4. Woher bekomme ich die notwendigen Informationen, um mir eine höchstmögliche Transparenz zu verschaffen? 5. Wann soll ich in Zukunft Absicherungen meiner Einkaufspreise vornehmen? 6. Werunterstützt und begleitet mich bei der Umsetzung in der Praxis? Seite 40

41 Kontakt Nutzen Sie ein kostenloses Erstgespräch zur Ermittlung Ihrer Absicherungsmöglichkeiten contrustin André Walther Telefon: +49 (0) Beratender Betriebswirt Mobil: +49 (0) Grünstr. 6 Mail: D Lichtentanne Web: Bis zu 75% Förderung der Beratungsleistung durch Bund und Länder möglich! Seite 41

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