Die Rolle der Pflege in der integrierten Gesundheitsversorgung

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1 10. Münsterlinger Pflegesymposium Das «Mobile» Gesundheitswesen Die Zukunft mit neuen Versorgungsmodellen hat bereits begonnen Die Rolle der Pflege in der integrierten Gesundheitsversorgung Stefan Knoth MHSc Master Health Sciences

2 Inhalt Inhalt 1. Übersicht Perspektiven Strukturierungs- und Denkmodell 2. Kundenperspektive Welche Herausforderungen kommen auf uns zu? Welche Erwartungen haben die Kunden? 3. Exkurs Integration Welche Ebenen müssen integriert werden? 4. Versorgungsperspektive Wodurch zeichnet sich integrierte Versorgung aus? Was soll «integriert» werden? 5. Health Professionals Welche Rolle hat die Pflege in der integrierten Versorgung? 6. Fazit

3 Übersicht Perspektiven Patienten & Angehörige Akteure Kundenperspektive Bevölkerung Lehrlinge & Studierende

4 Übersicht Perspektiven Patienten & Angehörige Akteure 1 Organisations- Strukturen 2 Kooperationen Versorgungsperspektive 3 Angebote 4 Ansprech- Strukturen Bevölkerung Lehrlinge & Studierende

5 Übersicht Perspektiven Patienten & Angehörige Akteure 1 Organisations- Strukturen 2 Kooperationen Andere Pflege Therapie Ärzte 3 Angebote Health Professionals 4 Ansprech- Strukturen Bevölkerung Lehrlinge & Studierende

6 Inhalt Inhalt 1. Übersicht Perspektiven Strukturierungs- und Denkmodell 2. Kundenperspektive Welche Herausforderungen kommen auf uns zu? Welche Erwartungen haben die Kunden? 3. Exkurs Integration Welche Ebenen müssen integriert werden? 4. Versorgungsperspektive Wodurch zeichnet sich integrierte Versorgung aus? Was soll «integriert» werden? 5. Health Professionals Welche Rolle hat die Pflege in der integrierten Versorgung? 6. Fazit

7 Kundenperspektive Kundenperspektive Bevölkerung Bevölkerung Demographische Veränderungen (Altersquotient steigt stark an) Zunahme an Chronischen Erkrankungen (in allen Altersgruppen)

8 Kundenperspektive Patienten & Angehörige Kundenperspektive Patienten & Angehörige Neue Angebote/Leistungen (Palliativ Care, Prävention, Managed Care) Rückgang der niedergelassenen Ärzte (Ansprechpersonen werden vermehrt fehlen) Neue Patientenkarrieren und neue Versorgungsströme (zunehmende Ambulantisierung)

9 Kundenperspektive Akteure Kundenperspektive Akteure Neue Finanzierungsregeln (NFA, neue Pflegefinanzierung, AÜP, Spitalfinanzierung) Personalrekrutierung bei gleichzeitiger Personalverknappung (Pflegenachwuchs fehlt) Zusammenarbeit mit anderen Akteuren (Hausärzten, Therapien, Angehörigen usw.) Personal- und Ressourcenplanung im Kontext von Schwankungen (viel/wenig Arbeit)

10 Kundenperspektive Kundenperspektive Lehrlinge & Studenten Lehrlinge & Studierende Neue Ausbildungen, neue Karrieren Integration neuer Berufsgruppen Vakuum in den Weiterbildungen auf allen Stufen (Sek II, Tertiär A & B) Bedarf an Breite und Tiefe weg von der generalistischen Polyvalenz Vorhandenes Fachwissen erhalten durch Aus-, Fortund Weiterbildungen

11 Inhalt Inhalt 1. Übersicht Perspektiven Strukturierungs- und Denkmodell 2. Kundenperspektive Welche Herausforderungen kommen auf uns zu? Welche Erwartungen haben die Kunden? 3. Exkurs Integration Welche Ebenen müssen integriert werden? 4. Versorgungsperspektive Wodurch zeichnet sich integrierte Versorgung aus? Was soll «integriert» werden? 5. Health Professionals Welche Rolle hat die Pflege in der integrierten Versorgung? 6. Fazit

12 Akteure Integration Stufe Versorgungsprozess Bevölkerung Stationär Gesund Eintritt Gesundheits -versorgung präakut Akut Gesundheitsversorgung postakut Chronisch krank Lebensende Ambulant Hausarzt/Spezialist Exkurs Integration Spitex Spital Rehabilitation Alters- und Pflegeheim Hospiz

13 Exkurs Integration Integration Stufe Institution

14 Exkurs Integration Integration Stufe Behandlungsprozess Behandlungs- prozess Eintritt Diagnostik Behandlung Austritt Arztdienst Anamnese Diagnostik Therapieplan Umsetzung Therapieplan Bericht Pflege Assessment Umsetzung Behandlungsplan Umsetzung Pflegeplan Vorbereitung Austritt Therapien Assessment Umsetzung Behandlungsplan Umsetzung Therapieplan Abschluss

15 Exkurs Integration Integration Stufe Behandlungsteam Das ECO Modell (Düsenberg, 2010)

16 Inhalt Inhalt 1. Übersicht Perspektiven Strukturierungs- und Denkmodell 2. Kundenperspektive Welche Herausforderungen kommen auf uns zu? Welche Erwartungen haben die Kunden? 3. Exkurs Integration Welche Ebenen müssen integriert werden? 4. Versorgungsperspektive Wodurch zeichnet sich integrierte Versorgung aus? Was soll «integriert» werden? 5. Health Professionals Welche Rolle hat die Pflege in der integrierten Versorgung? 6. Fazit

17 Versorgungsperspektive Versorgungsperspektive 1 Organisationsstrukturen 2 Kooperationen Prozess-Organisation Kundenprozesse in den Mittelpunkt Professionen in den Hintergrund Kooperatives Prozessmanagement Versorgungsperspektive 3 Angebote 4 Ansprechstrukturen

18 Versorgungsperspektive Versorgungsperspektive 1 Organisationsstrukturen 2 Kooperationen Prozess-Organisation Kundenprozesse in den Mittelpunkt Professionen in den Hintergrund Kooperatives Prozessmanagement Kooperationen der Leistungserbringer Kooperation der Professionen Integration der Abläufe Transmurale Prozesse Versorgungsperspektive 3 Angebote 4 Ansprechstrukturen

19 Versorgungsperspektive Versorgungsperspektive 1 Organisationsstrukturen 2 Kooperationen Prozess-Organisation Kundenprozesse in den Mittelpunkt Professionen in den Hintergrund Kooperatives Prozessmanagement Kooperationen der Leistungserbringer Kooperation der Professionen Integration der Abläufe Transmurale Prozesse Versorgungsperspektive Verschiebung der Angebote nach ambulant Zunahme an Prävention Zunahme an Beratung Zunahme an Monitoring, Case Management 3 Angebote 4 Ansprechstrukturen

20 Versorgungsperspektive Versorgungsperspektive 1 Organisationsstrukturen 2 Kooperationen Prozess-Organisation Kundenprozesse in den Mittelpunkt Professionen in den Hintergrund Kooperatives Prozessmanagement Kooperationen der Leistungserbringer Kooperation der Professionen Integration der Abläufe Transmurale Prozesse Versorgungsperspektive Verschiebung der Angebote nach ambulant Zunahme an Prävention Zunahme an Beratung Zunahme an Monitoring Nahe beim Kunden Nahe an der Lebenswelt Hohe Mobilität und Flexibilität 3 Angebote 4 Ansprechstrukturen

21 Inhalt Inhalt 1. Übersicht Perspektiven Strukturierungs- und Denkmodell 2. Kundenperspektive Welche Herausforderungen kommen auf uns zu? Welche Erwartungen haben die Kunden? 3. Exkurs Integration Welche Ebenen müssen integriert werden? 4. Versorgungsperspektive Wodurch zeichnet sich integrierte Versorgung aus? Was soll «integriert» werden? 5. Health Professionals Welche Rolle hat die Pflege in der integrierten Versorgung? 6. Fazit

22 Rolle der Pflege Die Rolle der Pflege in der integrierten Versorgung Die Pflege erfüllt eine Schlüsselfunktion in der integrierten Versorgung, wenn sie professionelle Leistungen erbringt (Leistungen, Entscheidungen, Verantwortung) alte und neue Ausbildungsabgänger im Team integriert Intraprofessionell prozessorientiert arbeitet auf Augenhöhe mit den anderen Professionen arbeitet Interprofessionell

23 Inhalt Inhalt 1. Übersicht Perspektiven Strukturierungs- und Denkmodell 2. Kundenperspektive Welche Herausforderungen kommen auf uns zu? Welche Erwartungen haben die Kunden? 3. Exkurs Integration Welche Ebenen müssen integriert werden? 4. Versorgungsperspektive Wodurch zeichnet sich integrierte Versorgung aus? Was soll «integriert» werden? 5. Health Professionals Welche Rolle hat die Pflege in der integrierten Versorgung? 6. Fazit

24 Fazit Fazit Voraussetzung Bereitschaft zur Veränderungen Integration setzt die Bereitschaft zur Veränderung voraus Rollengestaltung Aufgaben und Verantwortung Macht und Einfluss Finanzielle Mittel Arbeitsplatz / Arbeitsort

25 Fazit Fazit Integrierte Versorgung Alle sind betroffen Integration der Versorgung trifft alle: Bevölkerung Behörden Akteure Professionen Verbände Versicherung

26 Fazit Fazit Pflege Aufbau Kompetenz- und Handlungsprofil Akteure / Institution Amb. Praxis Spitex Spital Rehabilitation Alters- und Pflegeheim Hospiz

27 Vielen Dank! Stefan Knoth Master Health Sciences Voraussichtliches Erscheinungsdatum: 08. November 2011

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