Neurologische TagesReha

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1 Neurologische TagesReha Wer sind wir? Was bieten wir an? Wie sind wir organisiert? Für welche Patienten?

2 Wir nutzen unser Know How der stationären Neurorehabilitation Neurologische Patienten werden seit 20 Jahren betreut 04/06 Eröffnung der neurologischen Abteilung, 20 Plätze 10/08 Eröffnung der neurologischen Tagesrehabiltation 04/09 Erweiterung der Bettenzahl auf 25 Plätze 180 Eintritte % Schlaganfall und ICB, Parkinson-Erkrankungen in fortgeschrittenem Stadium, gesamtes Spektrum exclusiv beatmete Patienten Weiterbildungsbefugnis der Schweizerischen Ärztevereinigung FMH für Neurologische Rehabilitation

3 Stationäre Patienten Neurologie

4 Wir schliessen die Behandlungskette Stationäre Neuroreha Akute Erkrankung Akutspital Ambulante Tagesrehabilitation interdisziplinär Ambulante Therapie Hausarzt Neurologe Praxis

5 Das Therapieangebot ist an das individuelle Funktionsdefizit angepasst Interdisziplinäre Tagesrehabilitation Neurologie Pfad 1 Physiotherapie Ergotherapie Arzt Pfad 2 Physiotherapie Ergotherapie Arzt Pfad 3 Physiotherapie Ergotherapie Logopädie Arzt Pfad 4 Physiotherapie Ergotherapie Logopädie Neuropsychologie Arzt

6 Interdisziplinäre Betreuung, Evaluation, Planung Kontinuierliche Therapien 2-3mal wöchentlich, Betreuung durch TR-Verantwortliche Eintritt Medizin, ET, PT, NP,Logo, TR-Verantw. Eintritts- Besprechung E-FIM Verlaufs- Untersuchung beim Arzt Austritts- Besprechung E-FIM Austritt oder Verlängerung Wochen Interdisziplinäres Assessment FIM Rehaziele präzisiert

7 Neurologische Tagesrehabilitation heisst: Interdisziplinäre Assessments (FIM) bei Eintritt, im Verlauf und vor Austritt

8 Speditives Anmeldeprocedere inclusiv Einholen der Kostengutsprache bei den Kostenträgern Zuweisung durch Akutspitäler, Rehakliniken, Hausärzte Anmeldung durch die eigene neurologische Abteilung Behandlungs- aber nicht mehr Spitalbedürftig Anmeldung durch IV oder auf Vermittlung von Case Manager der Krankenkasse und Sozialdienst Auswahl anhand der Unterlagen, ggf. persönliche Vorevaluation bzgl. Rehaindikation und Rehafähigkeit Kostengutsprache bei der Krankenkasse wird von uns eingeholt Wir beantragen gewöhnlich 18 Tages Rehatage und bleiben flexibel bei Krankheit, Feiertagen etc. Verlängerungsgesuche werden anhand der Fortschritte und des individuellen Potenzials entschieden.

9 Transparente Ziele für die Kostenträger nach ICF Diagnose Verbesserung der Körperfunktionen Ziele der Behandlung (gemäss ICF-Klassifikation der WHO) Sensomotorische Funktionen (Gleichgewicht, Muskeltonus, Kontrakturen) Kraft / Ausdauer / Belastbarkeit Stimm- und Sprechfunktionen (Dysarthrophonie) mentale Funktionen (Kognition, Psyche) Sprachfunktionen (Aphasie) Schluckfunktion (Dysphagie) Analgesie Verbesserung der Aktivitäten Wissensanwendung allgemeine Aufgaben / Anforderungen Kommunikation Mobilität Selbstversorgung Häusliches Leben Interpersonelle Interaktionen / Beziehungen Grössere Lebensbereiche Gemeinschaft / soziales Leben Hilfsmittelabklärung / Hilfsmittelversorgung Tagesrehabilitation Physiotherapie Ergotherapie Logopädie Klinische (Neuro-) Psychologie Interdiszplinäres Assessment Vorgesehene Dauer der Tagesrehabilitation: Bemerkungen: Anzahl Tagesreha Tage: Intern 1. Tagesreha: Mittwoch der Pfad 1 Pfad 2 Pfad 3 Pfad 4

10 Wissensanwendung Völlig selbständig Kann komplexe Probleme nicht lösen Kann einfache Probleme nicht lösen Allgemeine Aufgaben und Anforderungen Keine Einschränkungen Kann nicht mit Stress und psychischen Belastungen umgehen Braucht Hilfe bei der Durchführung der täglichen Routine Braucht Hilfe bei der Durchführung von komplexen Aufgaben und Mehrfachaufgaben Braucht Hilfe bei der Durchführung von einfachen Aufgaben Kommunikation Ist kommunikativ selbständig Versteht verbale Botschaften ohne Einschränkung Hat Mühe, verbale Botschaften zu verstehen Kann sich problemlos verbal mitteilen Ist in der verbalen Mitteilungsfähigkeit eingeschränkt Ist bei der Konversation eingeschränkt Mobilität Ist ohne Einschränkungen gehfähig Kann nur kurze Distanzen gehen Hat Einschränkungen beim Gehen au unebenen Oberflächen Braucht Stockhilfe zum Gehen Braucht Begleitung zum Gehen und/oder zum Treppensteigen Braucht Rollstuhl zur Fortbewegung Braucht Hilfe beim Tragen von Gegenständen Ist eingeschränkt in grobmotorischen Hand / Armaktivitäten Ist eingeschränkt in feinmotorischen Handaktivitäten Selbstversorgung Ist ohne Einschränkungen selbständig Braucht Hilfe beim Essen / Trinken Braucht Hilfe beim Kleiden Braucht Hilfe bei der Körperhygiene Fehlende Kontrolle über Blasen- und Darmentleerung Häusliches Leben Selbständig Braucht Hilfe bei Zubereiten von Mahlzeiten Braucht Hilfe bei Haushaltstätigkeiten Interpersonelle Interaktionen und Beziehungen Normale soziale Interaktion Überforderung im Beziehungsverhalten Eingeschränkte Teamfähigkeit Distanzlosigkeit / sozialer Rückzug Sonstige Einschränkungen

11 Mancher kann unser Angebot nicht nutzen: Inkontinente Patienten mit diesbezüglichen Pflegeaufwand Aber - Ein Patient, der seinen DK versorgen kann gilt als kontinent! Weglauf- oder sonstige Eigen-/Fremdgefährdung Schwere Schluckstörungen, die lange Beobachtung nach dem Esstraining erfordern Keine sozialen Indikationen Alle anderen Patienten, die noch Rehapotenzial besitzen, aber nicht mehr die Infrastruktur einer Klinik (24h-Not-dienst, Labor, etc.) benötigen, sind uns willkommen. Die Entscheidung erfolgt immer im Einzelfall!

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