Thema: Einführung des Computers im Unterricht Gegenstand: Sachunterricht Schulstufe/n: Klasse

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1 Thema: Einführung des Computers im Unterricht Gegenstand: Sachunterricht Schulstufe/n: Klasse Lehrplanbezug: Die Möglichkeiten des Computers sollen zum selbstständigen, zielorientierten und individualisierten Lernen und zum kreativen Arbeiten genutzt werden. Der Computer kann dabei eine unmittelbare und individuelle Selbstkontrolle der Leistung ermöglichen. Beim praktischen Einsatz des Computers im Unterricht ist auf den möglichst unkomplizierten und einfachen Zugang für die Schülerinnen und Schüler zu achten. Dies wird durch den integrativen Einsatz des Computers im Klassenzimmer in der Regel besser erreicht als durch die Benutzung zentraler Computerräume.! Ziele: : Die Kinder sollen die Bestandteile (Hardware) des Computers kennen. : Die Kinder sollen Programme richtig starten und beenden können. : Die Kinder sollen die Einsatzgebiete des Computer kennen lernen. : Die Kinder sollen mit der Tastatur /Maus umgehen können. : Die Kinder sollen bestimmte Regeln, die zum Arbeiten mit dem Computer nötig sind, kennen lernen. : Die Kinder sollen lernen mit Medien kritisch umzugehen. Sozialform: Einzelarbeit Ideen zur Unterrichtsgestaltung: Die Einführung in die Computernutzung erfolgt am besten durch den Lehrer. In welchen Arbeitsbereichen wird er verwendet? Heute wird der Computer in fast allen Lebensbereichen eingesetzt. Der Computer ist eine universelle Maschine. Erst die Software (das Programm) bestimmt die Verwendung. Ein und der selbe Computer kann also mit dem entsprechenden Programm z.b. als Schreibmaschine, als Spiel, als Lernhilfe oder leider auch als Kriegswaffe verwendet werden. (vgl.: Holzinger: Basiswissen Multimedia, Vogel Buchverlag, 2001, S. 108) Medienerziehung Dieser Teilbereich der Medienpädagogik gibt als vorrangiges Ziel die Förderung einer verantwortungsbewussten Nutzung von Medien an. Bereits Kinder und ugendliche sollen einen sozialverantwortlichen Umgang mit Medien lernen. (vgl.: Holzinger: Basiswissen Multimedia, Vogel Buchverlag, 2001, S. 232)

2 Wie arbeitet der Computer? Die alten Römer legten zum Rechnen Steinchen in die Rillen eines Brettes, die mit Buchstaben beschriftet waren. Dieses Rechenbrett nennt man Abakus und es wurde zum Addieren und Subtrahieren verwendet. Der Abakus wird zum Teil auch heute noch in manchen Gebieten verwendet. Bei diesem Gerät musste der Benützer Kugeln verschieben, zählen und den Übertrag berechnen. Im ahr 1642 erfand Blaise Pascal, ein junger Franzose, eine Maschine, die den Übertrag automatisch machte. Pascals Rechenmaschine funktionierte ähnlich wie der Kilometerzähler beim Auto. Sie hatte mehrere Zahnräder mit 10 Zähnen, die von 0 9 beschriftet waren. Wenn ein Rädchen auf 9 stand, und 1 dazu gezählt wurde rückte es von 9 auf 0 und ein Stift rückte das danebenstehende Rad um eine Ziffer weiter. Nach dieser Maschine von Pascal wurden Maschinen gebaut die auch multiplizieren und dividieren konnten. Zuerst musste man auf diesen Maschinen die Zahlen einstellen und dann wurden Kurbeln bewegt um die Rechnung auszuführen. Zum Eingeben von Informationen in die Maschine wurden später gelochte Karten verwendet wurden Lochkarten und ein einfacher elektrischer Apparat zur Volkszählung in Amerika verwendet. Die Einwohner sollten getrennt nach Herkunft, Alter, Geschlecht gezählt werden. Diese Zählmaschine wurde von Ing. Hollerith gebaut, der sich später mit einer kleinen Firma aus New York zusammenschloss und uns heute als International Business Machines (IBM) bekannt ist. Anstatt der Lochkarten gibt es jetzt Magnetbänder und andere magnetische Datenträger. Die Löcher wurden sozusagen durch Magnetisierung ersetzt. Die erste elektronische Rechenmaschine wurde 1946 für das Militär gebaut und berechnete die Flugbahn von Geschossen. Sie wog 30 Tonnen, war 30 m lang, 3 m hoch und 1 m breit und verbrauchte soviel Strom wie 1000 Waschmaschinen. Es war also eine riesige Maschine, die jedoch sehr langsam arbeitete. Heute ist die gesamte Rechenleistung der ersten Riesencomputer auf einem einzigen Chip enthalten, der nur wenige Millimeter groß ist. Heutige Computer haben in ihrem Inneren weder mechanische Teile noch Zahnräder sonder ein Labyrinth von Transistoren, die wie elektronische Schalter funktionieren. Diese Schalter haben nur 2 Stellungen, nämlich 1 (für offen) und 0 (für geschlossen). Mit einer ganzen Reihe von Schaltern kann man jedes Zeichen darstellen. Die ersten Computer dieser Art waren sehr einfältig und verstanden nur die Sprache der Schalter. Somit mussten alle Daten und Instruktionen in Form von 0 und 1 eingegeben werden. Heute kann man dem Computer Informationen in einer Sprache eingeben, die der Sprache des Menschen ähnlich ist. Beispiele für solche Programmiersprachen sind: Basic, Assembler, Fortran, Cobol, Pascal... (vgl.: Luca Novelli: Mein erstes Buch über Computer, ugend und Volk, 1985, S )

3 Bestandteile des Computers Übungsmaterialien für Kinder: Kennen lernen der Teile eines Computers und deren Aufgaben, ein Nagelbrettblatt Kennen lernen der Teile eines Computers und deren Aufgaben, ein Dominoblatt Kennen lernen der Teile eines Computers und deren Aufgaben, ein Legematerial Kennen lernen der Teile eines Computers und deren Aufgaben, ein Legematerial Kennen lernen der Teile eines Computers und deren Aufgaben, ein Legematerial Kindgerecht aufbereitetes Computer ABC (einfache grafische Darstellung und Beschreibung der Teile) Starten und Beenden des Computers und das Arbeiten mit Programmen Unter der folgenden Internetadresse findet man Karteikarten des Hamburger Bildungsservers, die den Schülern den Computerarbeitsplatz, den Windows-Start, das Starten von Programmen und das Speichern vermitteln. Arbeitsblätter zu Grundfertigkeiten am Computer: Übungen mit der Tastatur Wichtige Tasten auf der Tastatur werden den Kindern in einer Einführung gezeigt: Eingabe Taste zum Bestätigen von Eingaben, als Zeilenschaltung Backspacetaste zum Löschen von Zeichen Cursortasten zum Bewegen innerhalb eines Textes Shift -Taste zum Schreiben von Großbuchstaben ESC - Taste zum Verlassen eines Programms Leertaste zum Einfügen von Leerzeichen

4 Übung kann durch Ergänzen von logischen Reihen oder Korrektur von Texten erfolgen. Beispiel: kkk kko kkk kkk kkk kkk kkk kkk kkm kkk kkk k k mo mo mo momo mo mo mo mo mm mo mo m Bite stelle diesentext richdig! Versuche alle Feler zufinden! Übungen mit der Maus Objekte gezielt anklicken Dazu eignet sich z.b. ein Memory. Drag and Drop Dazu eignen sich Zuordnungsübungen. Freie Mausübungen Zeichnen in Zeichenprogrammen (wie z.b. Paint) Regeln beim Arbeiten mit dem Computer Mögliche Regeln für die Arbeit am PC: In der Computerecke darf nicht gegessen werden! Der Computer muss richtig heruntergefahren werden! Einstellungen, die der Lehrer vorgibt, sollen unverändert bleiben! Es darf nur nach Absprache ausgedruckt werden. Die Anzahl der Kinder die gemeinsam am Gerät arbeiten dürfen, ist beschränkt. Eventuelle Zuschauer dürfen nicht auf die Tastatur zugreifen. Arbeiten von anderen Kindern dürfen nicht verändert werden! Regeln zur Online-Arbeit: Lege gemeinsam mit Erwachsenen die Tageszeit und die Dauer die du online sein darfst fest. Bleibe auf den vereinbarten Internetseiten. Gib nie persönliche Daten von dir oder deinen Eltern bekannt, wenn du sie nicht gefragt hast. Downloads nur nach Absprache mit Erwachsenen! Wenn du auf Informationen stößt, bei denen du dich unwohl fühlst, oder bei denen du Angst bekommst, dann sprich mit deinen Eltern darüber! Ich treffe mich mit niemandem, den ich online kennen gelernt habe, ohne meine Eltern mitzunehmen oder ihnen darüber Bescheid zu geben.

5 Weitere interessante Links zur Vorbereitung: Skriptum zur Einführung und zum Einsatz des Computers in der Vorschulklasse Weitere Anregungen / Fächerübergreifende Aspekte: Auftragstellung : Den Kindern genau vorgeben, welche Information sie herausfiltern sollen! Zeitlimits setzen (eventuell kann man ihnen eine Sanduhr zur Verfügung stellen)! Genaues Level bei Spielen vorgeben, dass erreicht werden soll! Arbeit am PC: Kinder sollen die Reihenfolge kennen in der sie am Computer arbeiten dürfen (alphabetisch, in einem Stationsbetrieb im Urzeigersinn wechseln,...) Der PC sollte wenn möglich in der Nähe des Lehrerarbeitsplatzes aufgestellt sein, damit die Einhaltung der Reihenfolge leichter kontrolliert werden kann. Einheitliche Pausenregelung (Darf auch in der Pause am PC gearbeitet werden? Wenn ja WER??) Weg im Suchkatalog auf der Seite Fächer Sachunterricht Technik Werkzeug und Maschinen

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7 Quelle: Martina Müller,

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