Ergebnisprotokoll Austauschtreffen Projektaufbau am in Nürnberg

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1 Agentur zum Auf- und Ausbau niedrigschwelliger Betreuungsangebote Ergebnisprotokoll Austauschtreffen Projektaufbau am in Nürnberg Paritätischer Wohlfahrtsverband Bezirksverband Mittelfranken, Spitalgasse 3, Nürnberg, 13:00 16:30 Uhr Teilnehmer: s. Adressverteiler Tagesordnung 1. Begrüßung 2. Rahmen 3. Vorstellungsrunde 4. Niedrigschwellige Betreuungsangebote 5. Abrechnung mit der Pflegekasse 6. Projektaufbau 7. Anerkennung und Förderung 8. Diskussion 9. Abschluss 1. Begrüßung Die Leiterin der Agentur zum Auf- und Ausbau niedrigschwelliger Betreuungsangebote begrüßt alle Teilnehmer. 2. Rahmen Lisa Distler übernimmt Rolle als Moderatorin Mitvisualisieren der Ergebnisse und Erstellung eines Protokoll 3. Vorstellungsrunde Alle Teilnehmer stellen sich vor im Hinblick auf ihr Projekt vor. Förderung Dieses Projekt wird aus Mitteln der Arbeitsgemeinschaft der Pflegekassen in Bayern und dem Verband der Privaten Krankenversicherung e.v. gefördert. Dieses Projekt wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege gefördert. Kooperation

2 Agentur zum Auf- und Ausbau niedrigschwelliger Betreuungsangebote 2 4. Niedrigschwellige Betreuungsangebote s. Präsentation 5. Abrechnung mit der Pflegekasse Erläuterung der Abrechnungsmodalitäten. Neben der Systematik wird auf das leistungsrechtliche Rundschreiben des GKV- Spitzenverbandes vom verwiesen, in dem die Leistungen näher beschrieben sind. Niedrigschwellige Betreuungsangebote sind Angebote, die die Betreuung von Menschen mit Demenz übernehmen. Allerdings sind die Unterschiede zwischen einem Besuchsdienst und einem anerkannten niedrigschwelligen Betreuungsangebot und zwischen Gästen und Gästen mit einem Anspruch auf Zusätzliche Betreuungsleistungen bzw. die Erstattung durch die Pflegekasse entscheidend. Die Unterschiede werden im Folgenden anhand von Grafiken erklärt: Angebot ohne Anerkennung - Gast ohne Anspruch auf Zusätzliche Betreuungsleistungen 45 b SGB XI GAST Angebot Evtl. Bsp: Der Gast wird von einem n aus einem Besuchsdienst besucht. Dafür erhält der Gast eine vom Angebot, die er direkt bezahlt. Der erhält für den Besuch ggf. vom Angebot eine. 1 GKV-Spitzenverband (2013): Gesetz zur sozialen Absicherung des Risikos der Pflegebedürftigkeit (Pflege- Versicherungsgesetz- PflegeVG)- Gemeinsames Rundschreiben zu den leistungsrechtlichen Vorschriften vom , Quelle: vereinbarungen formulare/empfehlungen_ zum_leistungsrecht/2013_04_17 Rundschreiben_mit_Inhaltsverz_fassung_ pdf, besucht am

3 Agentur zum Auf- und Ausbau niedrigschwelliger Betreuungsangebote 3 Anerkanntes niedrigschwelliges Betreuungsangebot, Gast ohne Anspruch auf Zusätzliche Betreuungsleistungen nach 45 b SGB XI GAST Anerkanntes NSB Bsp: Der Gast besucht eine anerkannte Betreuungsgruppe. Die für den Besuch geht direkt an den Gast, der das Geld direkt an das Angebot bezahlt. Die Betreuung wird von geschulten n übernommen, die eine erhalten. Anerkanntes Niedrigschwelliges Betreuungsangebot, Gast mit Anspruch Zusätzliche Betreuungsleistungen 45 b SGB XI GAST 45b SGB XI Anerkanntes NSB Erstattung bis 100 / 200 Bsp: Der Gast mit einem Anspruch auf Zusätzliche Betreuungsleistungen besucht eine anerkannte Betreuungsgruppe. Die für den Besuch geht direkt an den Gast, der das Geld direkt an das Angebot bezahlt. Die reicht er dann bei seiner

4 Agentur zum Auf- und Ausbau niedrigschwelliger Betreuungsangebote 4 zuständigen Pflegekasse ein, die ihm die Kosten bis 100 bzw. 200 erstatten. Diese Erstattung ist nur bei anerkannten niedrigschwelligen Betreuungsangeboten möglich. Die Erstattung ist ebenfalls bei zugelassenen Pflegediensten möglich. Zugelassene Pflegedienste benötigen keine Anerkennung. Die Betreuung wird von geschulten n übernommen, die eine erhalten. Angebot ohne Anerkennung, Gast mit Anspruch auf Zusätzliche Betreuungsleistungen nach 45 b SGB XI GAST 45b SGB XI Angebot Bsp: Der Gast mit einem Anspruch auf Zusätzliche Betreuungsleistungen besucht ein Angebot, das nicht anerkannt ist. Die für den Besuch geht direkt an den Gast, der das Geld direkt an das Angebot bezahlt. Da das Angebot nicht anerkannt ist, ist eine Erstattung durch die Pflegekasse nicht möglich. Die Betreuung wird von geschulten n übernommen, die eine erhalten.

5 Agentur zum Auf- und Ausbau niedrigschwelliger Betreuungsangebote 5 Anerkanntes Niedrigschwelliges Betreuungsangebot, Gast mit Anspruch Zusätzliche Betreuungsleistungen 45 b SGB XI und Abtretungserklärung + Abtretungserklärung GAST 45b SGB XI Anerkanntes NSB Ggf. über Restbetrag, der nicht erstattet wurde Ggf. Erstattung bis 100 / 200 Bsp: Der Gast mit einem Anspruch auf Zusätzliche Betreuungsleistungen besucht eine anerkannte Betreuungsgruppe und hat eine Abtretungserklärung unterschrieben. Das anerkannte Angebot stellt die direkt an die Pflegekasse und bekommt von dieser die Kosten bis zu den Höchstbeträgen erstattet. Sollten die Kosten für den Besuch höher sein als die Erstattungsgrenzen (z.b. Anspruch auf 100 monatlich und Kosten in Höhe von 120 ) würde über die verbleibenden Kosten eine an den Gast gestellt. Diese Erstattung ist nur bei anerkannten niedrigschwelligen Betreuungsangeboten möglich. Die Betreuung wird von geschulten n übernommen, die eine erhalten. 6. Projektaufbau 1. Bedarf und Strukturen feststellen 2. Art des Angebots festlegen 3. Konzept erstellen a. Was wollen wir? Was brauchen wir? Was haben wir? b. Vgl. Broschüre Niedrigschwellige Betreuungsangebote- Leitfaden für Initiatoren c. Abgrenzung zu anderen (Ehrenamts-)Bereichen 4. Anbindung an den Träger klären 5. Fachkraft a. Qualifikation (vgl. aktuell gültige Fassung AVSG) b. Im Spannungsfeld tätig c. Bunter Hund

6 Agentur zum Auf- und Ausbau niedrigschwelliger Betreuungsangebote 6 d. Möglichst von Anfang an eingebunden 6. Finanzierung klären 7. gewinnen und schulen 8. Formalitäten klären (z.b. Anerkennung, ) 9. Teilnehmer gewinnen 10. Auftakt 7. Anerkennung und Förderung Die Anerkennung und Förderung wird über die AVSG (Ausführungsverordnung zu den Sozialgesetzen) geregelt. Die AVSG wird derzeit novelliert. Aussagen zu Anerkennungs- und Fördervoraussetzungen können derzeit nicht gemacht werden. Die Teilnehmer werden nach Abschluss der Novellierung informiert. Anerkanntes Niedrigschwelliges Betreuungsangebot, Gast mit Anspruch Zusätzliche Betreuungsleistungen 45 b SGB XI und Förderung durch ZBFS GAST 45b SGB XI Anerkanntes NSB Erstattung bis 100 / 200 Förderung Antrag auf Förderung und Verwendungsnachweis Co-Finanzierung Förderung ZBFS Anhand dieser Grafik wird für Träger nochmal verdeutlicht, wie die Förderung funktioniert.

7 Agentur zum Auf- und Ausbau niedrigschwelliger Betreuungsangebote 7 Antragsstellung: Die Formulare zur Antragsstellung sind auf der Seite des ZBFS 2 verfügbar. Ein Antrag auf Anerkennung kann jederzeit gestellt werden. Er muss ein Qualitätskonzept und die erforderlichen Nachweise beinhalten. Für eine Angehörigengruppe muss kein Antrag auf Anerkennung gestellt werden. Der (Erst-)Antrag auf Förderung für das Kalenderjahr 2014 muss bis zum beim ZBFS eingegangen sein. Bis zum muss der Verwendungsnachweis für das Kalenderjahr 2014 gemeinsam mit dem Folgeantrag bei der zuständigen Behörde eingegangen sein. Der Antrag ist mit Qualitätskonzept bzw. Tätigkeitsbericht, allen Anlagen sowie Nachweisen einzureichen. Verwendungsnachweis Finanzplan Ausgaben: Personalkosten o Fachkraft o Auslagenersatz Sachkosten Schulungs- und Fortbildungskosten Finanzierungsplan: 10% Eigenmittel Leistungsentgelte Zuschüsse o ZBFS o Pflegekasse o Kommune o Sonstige Stellen Sonstiges (z.b. Spenden) Die Höhe der Förderung des ZBFS ergibt sich aus der AVSG. Die Höhe der Förderung von ZBFS und ggf. beteiligter Kommune wird durch die Pflegekasse ebenfalls eingebracht. 8. Diskussion 2 ZBFS (2014): Niedrigschwellige Betreuungsangebote. Quelle: besucht am

8 Agentur zum Auf- und Ausbau niedrigschwelliger Betreuungsangebote 8 Aufgaben Fachkraft Akquise Schulung der n organisieren Kontakt zu Familien herstellen und halten Vermittlung der Einsätze Organisation der Betreuungsgruppen, z.b. Raumsuche A + Ö = Öffentlichkeitsarbeit Formalitäten, z.b. Einsatzlisten kontrollieren, en schreiben usw. Schulung Alle Personen müssen vor dem ersten Einsatz eine Schulung im Umfang von 40 SE (Schulungseinheiten) absolvieren o In Ausnahmefällen ist die Absolvierung von einzelnen Bausteinen möglich Bitte im Vorfeld mit dem ZBFS klären Die Inhalte der Schulungen müssen den Vorgaben der Pflegekassen 3 entsprechen Die Schulung ist förderfähig beim ZBFS, wenn die Vorgaben der AVSG erfüllt sind Gewinnung von n Zeitungsartikel Flyer Dorfzeitung Anzeige Angebote z.b. an schon bekannte Personen der Familien (Nachbarn) zu werden Persönlicher Kontakt entscheidend Gewinnung über Ausbildungsstätten Gewinnung über Kindergärten oder Mutter-Kind-Gruppen (Mütter, die sich engagieren möchten) Offene Angebote/ Straßenfeste nutzen Seniorenbeirat einbeziehen Vorträge über Demenz um Interesse zu wecken Präsent sein Veranstaltungen 3 GKV-Spitzenverband (2009): Empfehlungen des GKV-Spitzenverbandes und des Verbandes der privaten Krankenversicherung e.v. zur Förderung von niedrigschwelligen Betreuungsangeboten, ehrenamtlichen Strukturen und der Selbsthilfe sowie von Modellvorhaben zur Erprobung neuer Versorgungskonzepte und Versorgungsstrukturen nach 45c Abs. 6 XI i.v.m. 45d Abs. 3 SGB XI vom in der Fassung vom , Quelle: vereinbarungen formulare/rahmenvertraeg e richlinien_und_bundesempfehlungen/2009_06_08_beschluss_45c.pdf, besucht am

9 Agentur zum Auf- und Ausbau niedrigschwelliger Betreuungsangebote 9 Aktive Ansprache eigener Mitarbeiter oder r zur Gewinnung neuer r Koordination Zeit einplanen! Selbstbewusst auftreten Möglichst frühzeitig klare Strukturen schaffen Rückhalt des Trägers sichern Möglichkeit zur Hospitation bei anderen Einrichtungen nutzen 9. Abschluss Nachreichen der AVSG nach Abschluss der Novellierung Offene Fragen mit dem ZBFS abstimmen und im Nachgang verschicken Verabschiedung der Teilnehmer Nürnberg, Lisa Distler Ansprechpartnerin Dipl.-Soz. Lisa Distler Agentur zum Auf- und Ausbau niedrigschwelliger Betreuungsangebote Spitalgasse Nürnberg Telefon: Web:

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