JUFOTech Jugend forscht in der Technik

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1 Datenblatt (dient als Titelblatt für die Projektarbeit) Seite 1/2 JUFOTech Jugend forscht in der Technik wko.at/tirol/jufotech DATENBLATT Wir nehmen am Wettbewerb Jugend forscht in der Technik Auf den Spuren des kleinen Albert teil! Titel der Projektarbeit: Recycling einer Rechenmaschine Fachgebiet: Technik Projektbetreuer: Fabrizia Eder Name: St. Margarethen 105 Schule: Schulklasse: VS St. Margarethen Straße: 6220 Buch in Tirol 4. Klasse PLZ/Ort: / Schulstufe: 6220 Buch in Tirol PLZ/Ort: Telefon: Kleingruppe: Weitere Gruppenmitglieder: Projektleiter (Vor-/Nachname) (Vor-/Nachname) Straße (Vor-/Nachname) PLZ/Ort (Vor-/Nachname) (Vor-/Nachname) Telefon (Vor-/Nachname) Schule, Schulstufe (Vor-/Nachname) Desiree Stofner und Marlene Hopfgartner T DW 1231 und DW 1264 M u.

2 Datenblatt (dient als Titelblatt für die Projektarbeit) Seite 2/2 wko.at/tirol/jufotech Kurzfassung unserer Arbeit: siehe Einleitung und Zusammenfassung Eine Aktion der Kooperationspartner: Wirtschaftskammer Tirol, Förderverein Technik Tirol Desiree Stofner und Marlene Hopfgartner T DW 1231 und DW 1264 M u.

3 Jugend forscht in der Technik 2014/2015 Fachgebiet: Technik Projekttitel: Recycling einer Rechenmaschine Volksschule St. Margarethen Klasse 4b 6220 Buch in Tirol März 2015

4 1 Inhalt 1 Inhalt Einleitung Vorinformationen sammeln Einarbeiten in das Thema Befragung/Interview/Telefongespräche Zerlegen und analysieren von ausgedienten Computern Zusammenfassung/Erkenntnisse Re- bzw. Upcycling Gruppenarbeit Und hier die Ergebnisse Zusammenfassung Literatur Einleitung Eigentlich sind wir zu unserem Thema über Umwege gelangt. Immer schon war Müll, Mülltrennung und Müllvermeidung ein Thema an unserer Schule und in unserer Klasse. Als wir dann letztes Jahr (endlich) neue Computer für unsere Klasse erhalten haben, tauchte auch die Frage auf: Was ist mit den alten Geräten geschehen? Hätte man damit etwas machen können? Die alten Computer waren schon entsorgt, eine Idee jedoch geboren! Ein paar findige Schüler schlugen vor, einmal einen Computer zu zerlegen, zu schauen, was darin steckt und vielleicht könnte man daraus ja einen Roboter bauen, glaubten die Kinder. Für einen Roboter hat es nicht gereicht, die Idee fanden die Lehrerin und alle Schüler jedoch gut, und so wurde mit der Planung unseres Projekts begonnen. Die Vorbereitungen, die einzelnen Arbeitsschritte und natürlich das Ergebnis unserer Forschungsaufgabe dürfen wir euch hier vorstellen. Seite 2

5 3 Vorinformationen sammeln Einarbeiten in das Thema Die Kinder schauen sich den Informationsfilm Was ist Was Computer und Roboter an. In einem Mind- Map notieren die Kinder das Gehörte, die Informationen auf der Tafel bzw. in ihrem Heft. Die notierten Schlagworte werden nochmals besprochen und abgeklärt. Abbildung 1 Heftseiten Mind-Maps Zusätzlich lesen die Kinder die Informationsseite im Kleinen Volk und lösen die Aufgaben. So erhalten die Kinder ein Grundwissen über Entwicklung und Entstehung, Funktionsweise und Einsatzbereiche des Computers, ergänzt durch Erfahrungsberichte aus ihrer eigenen, kindlichen Lebenswelt. 4 Befragung/Interview/Telefongespräche Um den Einsatz des Computers in der Arbeitswelt für die Kinder ein wenig zu konkretisieren, und um gleichzeitig eine Form der wissenschaftlichen Arbeit kennenzulernen (Interview), wurden Telefongespräche mit Menschen geführt, die in Firmen arbeiten, die die Kinder kennen (Arbeitsplatz der Mutter/des Vaters). Die Telefongespräche wurden jedoch nicht mit den eigenen Eltern geführt, sondern mit jenen Personen, die sich in der jeweiligen Firma im Besonderen mit Computer auskennen oder beschäftigen bzw. mit jenen Personen, die für das Computersystem verantwortlich sind. Abbildung 2 Die Kinder führen Telefoninterviews Seite 3

6 Es wurden folgende drei Fragen gestellt. 1. Ist für Sie persönlich ein Arbeiten ohne Computer möglich oder benützen Sie den Computer täglich? 2. Wie viele Stunden arbeiten Sie ungefähr mit dem Computer? 3. In welchen Abständen wird das Computersystem ausgetauscht? Ergebnisse/Antworten der Gesprächspartner: Firma/Gesprächspartner zu Frage 1 zu Frage2 zu Frage 3 Krankenhaus Schwaz Thomas Reichart täglich 40 Stunden die Woche alle 5-6 Jahre HTL Jenbach Direktor Markus Hörhager GE Jenbach Eugen Potareck täglich täglich ca. 6 Stunden täglich ca. 6 Stunden täglich alle 5-6 Jahre, vorher wird versucht, die Computer zu reparieren alle 3 Jahre, auf einem Flohmarkt, der von uns organisiert wird, verkaufen wir alte Computer, die aber noch funktionieren Landeskriminalamt, IT-Beweissicherung Kurt Wechselberger, Abteilungsinspektor täglich ca. 10 Stunden täglich alle 2 Jahre Vollerwerbsbauer Martin Geisler ich arbeite auch ohne Computer ca. 5 Stunden die Woche alle 5 Jahre VS-St. Margarethen Direktorin Christine Heim täglich ca. 3 Stunden ca. alle 8 Jahre 5 Zerlegen und analysieren von ausgedienten Computern Alte Computer sind einfach zu wertvoll, um auf dem Müll zu landen findet die Klasse 4B! In diesen Geräten gibt es jede Menge Technik zu erforschen und aus vielen Komponenten lassen sich neue, manchmal auch ein wenig verrückte Alltagsgegenstände erschaffen. Im Sinne der Wiederbelebung, eines Re- bzw. Upcyclings ausgedienter Computer haben die Kinder in Gruppenarbeit Geräte zerlegt, einzelne Teile ausgebaut und alles in Boxen einsortiert. Die Kinder stellen Vermutungen an, um welches ausgebaute Teil es sich handeln könnte und wozu es gebraucht wird bzw. welche Aufgabe es im Rechner erfüllt. Zum Schluss werden die ausgebauten Teile benannt und deren Funktion besprochen. In einer darauffolgenden Unterrichtseinheit wird noch einmal vertiefend zusammengefasst: Wir zerlegen Computer Was haben wir gefunden? Seite 4

7 Im Anschluss daran werden Ideen gesammelt und notiert: Was könnten wir bauen? Bei dieser ersten Ideensammlung wird alles Genannte aufgegriffen. Die Überprüfung des Machbaren erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt. 5.1 Zusammenfassung/Erkenntnisse Sichtbare Bestandteile von Computern: Zentraleinheit, Monitor, Tastatur, Maus, Drucker Verschiedene Arten von Computern: klassischer PC, Notebook/Laptop, Smartphone, Fernseher,.. Unterschiedliche Speichermöglichkeiten: Lochkarte (vgl. alte Schikarte), Disketten, CD-Rom/Musik-CD, USB-Stick, SD-Karte (Fotoapparat), (externe) Festplatte Bestandteile von PCs: Motherboard, CPU Zentrale Recheneinheit, Speicherriegel, Schnittstellenkarten, Netzteil/Stromversorgung, Speicher/Festplatten, DVD-Laufwerk Wiederverwertbare Komponenten + Ideensammlung: Abbildung 3 Heftseite: Wiederverwertbare Komponenten + Ideensammlung Mit welcher Begeisterung zerlegt, ausgebaut, entdeckt und geforscht wurde zeigen wohl nur die Fotos sie sprechen für sich! Seite 5

8 Seite 6

9 6 Re- bzw. Upcycling Die Ideen sind gesammelt aber was kann realisiert werden? Gemeinsam mit der Lehrperson wird besprochen, was gebaut werden könnte und welche Teile dazu benötigt werden. In Gruppen ordnen die Kinder nochmals alle ausgebauten und zerlegten Computerteile, die sie für ihr Projekt brauchen. Außerdem versuchen die Kinder zu bestimmen, welche Teile dazugekauft werden müssen bzw. was im Werkraum an Materialien zur Verfügung steht. 6.1 Gruppenarbeit In Kleingruppen versuchen die Kinder, ihr Projekt zu realisieren. In mehreren Unterrichtseinheit wird experimentiert, überlegt, neu überdacht, ergänzt,. bis das Werkstück realisiert werden kann. Seite 7

10 Seite 8

11 6.2 Und hier die Ergebnisse Bezeichnung Fotos Verwendete Komponenten Zeichenmaschine Netzgerät-Lüfter, Schalter Percussion- Instrumente Computer-Mäuse Schlüsselanhänger Batterie vom Motherboard, Anzeige-LEDs Seite 9

12 Coole Kappe CPU-Lüfter Pinwand, Magnet-Dartscheibe Seitenwand vom PC-Gehäuse, USB-Stecker als Dartpfeile, Tastaturkappen als Magnetpins Musik-Monster CD-Rom-Laufwerk, Bildschirm- Lautsprecher Seite 10

13 Schmuck CPUs, elektronische Bauteile, Kabel, Topfuntersetzer Schutzgitter vom PC-Netzteil Auto mit Luftantrieb Verschiedene PC- Lüfter Seite 11

14 7 Zusammenfassung Wir verstehen wie ein Computer funktioniert und wozu er verwendet werden kann! Wir erkennen, dass wir in unserer kindlichen Lebenswelt von Computern umgeben sind und schon viele Erfahrungen mit diesen Maschinen gemacht haben. Wir erkennen, dass in einem Computer wertvolle Materialien verarbeitet werden, die durchaus wiederverwertet werden können! Wir zerlegen kaputte Computer und erforschen ihr Innenleben! Wir benennen die einzelnen Teile und erkunden ihre jeweilige Funktion! Wir überlegen, was aus den einzelnen Teilen gebaut werden könnte und erkennen, dass sich manche Vorstellungen nicht realisieren lassen, andere Ideen jedoch zu brauchbaren, unkonventionellen und teilweise auch lustigen Lösungen führen! Wir erleben, dass die Beschäftigung mit Technik interessant und abwechslungsreich ist, dass das Hantieren und Experimentieren spannend sein kann, dass der Weg von der Projektidee bis zum Ziel ein langer sein kann, dass Ideen auch in die Tat umgesetzt werden können, man seine Ziele aber nicht zu hoch stecken darf (z. B. Wir bauen einen Roboter.) dass wir als Gemeinschaft ein gemeinschaftliches Projekt realisiert haben. 8 Literatur LUX Kleines Volk, Ausgabe März 2014 WAS IST WAS, Computer und Roboter (DVD) 62 Projects to Make with a Dead Computer, Randy Sarafan Seite 12

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