Waschmittel und Waschvorgang

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Waschmittel und Waschvorgang"

Transkript

1 Universität Regensburg Lehrstuhl für Anorganische Chemie Übungen im Vortragen mit Demonstrationen Sommersemester 2011 Dozentin: Dr. Andratschke Referentinnen: Bodenschatz, Katharina; Meier, Stefanie Datum: Waschmittel und Waschvorgang 1) Geschichtliches: Von der Seife zum Waschmittel Das Waschen der Wäsche ist ein alltäglicher Vorgang, den heute die Waschmaschine erledigt. Das war aber nicht immer so. Dass Wasser alleine zur Reinigung nicht genügt, da es beispielsweise keine unpolaren Stoffe, wie Fette löst, war schnell klar. Um diese nicht wasserlöslichen Verunreinigungen in die Waschlauge zu bringen, werden also Stoffe eingesetzt, die zwischen unlöslichen Stoffen und dem Wasser vermitteln. Auf einer Jahre alten sumerischen Keilschrifttafel wird über ein schmierseifenartiges Reinigungsmittel für Gewebe aus Öl und Pottasche (K 2 CO 3 ) berichtet. Auch die Ägypter verewigten 600 v. Chr. auf Papyrus detaillierte Seifenrezepte: sie stellten Seifen aus pflanzlichen und tierischen Fetten und Soda (Na 2 CO 3 ) (kristallisierte aus Salzseen aus) her. Durch Erhitzen natürlicher Fette in alkalischer Lösung entstehen also Seifen. Als Rohstoffe für die Seifenherstellung dienen die in pflanzlichen und tierischen Fetten als Triglyceride gebundenen höheren Fettsäuren, die durch Verseifung in freier Form gewonnen werden. [1] Bei Verwendung von Natriumsalzen, z. B. Soda (Na 2 CO 3 ), erhält man Kernseife, mit Kaliumsalzen, z. B. Pottasche (K 2 CO 3 ), Schmierseife. [2] Mit der Zeit entstanden weltweit Zentren der Seifenherstellung. Die Seife hat aber einige Nachteile. - Hartes Wasser enthält Calcium- und Magnesiumsalze. Die Ca 2+ - und Mg 2+ -Ionen reagieren mit den Fettsäure-Anionen (bzw. mit den Seifen-Anionen) zu schwerlöslichen Seifen, so dass diese keine Schmutzteilchen mehr in Lösung bringen können. Es entsteht ein Niederschlag, der sich im Gewebe festsetzt und einen Grauschleier hervorruft. - Hinzu kommt, dass Seifen bei Reaktion mit Wasser Hydroxidionen bilden. Die Seifen sind korrespondierende Basen schwacher Säuren. In saurer Lösung erfolgt deshalb vollständige Protonierung und sie verlieren ihre charakteristischen Eigenschaften. Beim Waschvorgang fallen dann schwerlösliche Fettsäuren aus. [2] So begann zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Entwicklung der Waschmittelchemie kam mit Persil der Firma Henkel der Urtyp der heutigen Waschmittel in den Handel. [1] Aufgrund der vielfältigen negativen Eigenschaften bezüglich der Waschwirkung sind die Seifen aber mehr und mehr aus den modernen Waschmitteln als Hauptkomponente verschwunden. Synthetische Tenside haben die Aufgaben der Seifen im Waschprozess übernommen. Erreichen aber Waschmittel wirklich ein besseres Ergebnis als Seifen? Versuch 1: Seife vs. Waschmittel [in Anlehnung an 2] - 2 große Bechergläser - 2 beschmutzte Stoffreste (z. B. mit Ruß) - Seifenlösung Eines der beiden Stoffreste wird in der Seifenlösung, das andere in der Waschmittellösung gewaschen. Der Stoffrest, der in der Waschmittellösung gewaschen wurde, ist sauberer 1

2 geworden als der, der in der Seifenlösung gewaschen wurde. Waschmittel enthält zwar auch Seife, aber noch viele weitere Bestandteile, die das Waschen erleichtern. (s. u.: 5. Bestandteile) 2) Definition von Tensiden Tenside sind Substanzen, die die Oberflächenspannung einer Flüssigkeit oder die Grenzflächenspannung zwischen zwei Phasen herabsetzen, und somit als Lösungsvermittler wirken. Sie bestehen meist aus einem polaren/ionischen Kopf und einem unpolaren Schwanz (z. B. einer Alkylkette). (s. Abb. 1) [3] Wie auch in Abbildung 1 ersichtlich, gibt es verschiedene Arten von Tensiden: [3] nichtionische Tenside anionische Tenside kationische Tenside amphotere Tenside Abb. 1 verschiedene Arten von Tensiden [3] Im Wasser ordnen sich Tenside, wie in den Abbildungen 2 und 3 gezeigt, an: der unpolare, hydrophobe Teil ragt aus dem Wasser heraus, der polare Teil bildet mit den Wassermolekülen Wasserstoffbrückenbindungen und befindet sich damit unter der Wasseroberfläche. [3] Micellen bilden sich erst dann aus, wenn an der Wasseroberfläche keine Tensidmoleküle mehr Platz finden. Kugelmicelle nennt man eine runde Anordung von Tensiden, wobei sich die unpolaren Reste im Inneren befinden, die polaren Köpfe schotten das Wasser ab. [3] Abb. 2 Anordnung der Tenside an der Wasseroberfläche [3] Abb. 3 Anordnung der Tenside im Wasser [3] 3) Eigenschaften von Tensiden Wasser besitzt eine sehr große Oberflächenspannung, da die Moleküle durch Wasserstoffbrückenbindungen stark aneinander gebunden sind. Bei Zugabe von Tensiden ordnen sich diese an der Wasseroberfläche, wie in der Abbildung 2 zu sehen ist, an. Somit können Wasserstoffbrückenbindungen nicht mehr ungehemmt ausgebildet werden und die Oberflächenspannung wird erniedrigt. [3] 2

3 Versuch 2: Oberflächenspannung des Wassers [2, 4] - 2 Bechergläser mit Wasser gefüllt - Büroklammer - Holzmehl Die Büroklammer wird vorsichtig (evtl. mit Hilfe eines Papiertuchs) auf die Wasseroberfläche gelegt, in das andere Becherglas wird gleichmäßig Holzmehl auf der Wasseroberfläche verteilt. Anschließend gibt man eine konzentrierte Waschmittellösung zu. Die Büroklammer und das Holzmehl schwimmen auf der Wasseroberfläche. Bei Zugabe der Waschmittellösung gehen die Büroklammer und das Holzmehl sofort unter. Die Oberflächenspannung des Wassers ist so groß, dass die Büroklammer und das Holzmehl auf der Oberfläche schwimmen und nicht untergehen. Das Tensid bewirkt eine Verringerung der Oberflächenspannung, was das Absinken der Büroklammer und des Holzmehls zur Folge hat. Versuch 3: Grenzflächenaktivität von Tensiden [2, 4] - Becherglas mit Wasser gefüllt - kleines Fläschchen mit Öl gefüllt Das Ölfläschchen wird geöffnet auf den Boden des Becherglases gestellt, so dass es vollständig untertaucht. Anschließend gibt man Waschmittellösung zu. Zuerst bleibt das Öl in dem Fläschchen, erst bei Zugabe der Waschmittellösung kommt es aus dem Fläschchen an die Wasseroberfläche. Da Öl eine geringere Dichte als Wasser hat, müsste dieses eigentlich an die Wasseroberfläche schwimmen. Wegen der hohen Grenzflächenspannung zwischen den beiden Phasen bleibt das Öl in dem Fläschchen. Erst bei Zugabe des Tensids wird die Grenzflächenspannung herabgesetzt und das Öl folgt der Auftriebskraft an die Oberfläche des Wassers. Der unpolare Schwanz des Tensids ist hydrophob, richtet sich demnach an der Phasengrenze in Richtung der organischen, unpolaren Phase bzw. des Schmutzteilchens. Der polare Kopf hingegen ist wegen seiner Hydrophilie dem Wasser zugerichtet. Somit wird eine Brücke an der Grenzfläche zwischen den beiden Phasen geschaffen und die Grenzflächenspannung herabgesetzt. Man nennt Tenside grenzflächenaktiv. Versuch 4: Dispergiervermögen von Tensiden [2, 4] Geräte/Chemiekalien: - 2 Bechergläser mit Wasser gefüllt - Ruß - 2 Trichter mit Filterpapier - 2 Erlenmeyerkolben In beide Bechergläser wird Ruß gegeben, nur in eines Waschmittellösung. Danach wird kräftig umgerührt und beide Suspensionen werden filtriert. Das Filtrat der Suspension ohne Waschmittel ist farblos und klar, das Filtrat der Suspension mit Waschmittel ist grau getrübt. Da Ruß unpolar und Wasser polar ist, können zwischen den Teilchen keine Kräfte wirken. Das Tensid mit seinem polaren Kopf und dem unpolaren Rest kann die Ruß- und die Wasserteilchen miteinander verbinden. Kleine Rußpartikel können mit durch das Filterpapier gelangen, die Lösung ist getrübt. 3

4 Dispergiervermögen wird auch Schmutztragevermögen genannt. Ebenfalls als wichtige Eigenschaft von Tensiden ist das Emulgiervermögen zu erwähnen. Bei Schütteln von einem Wasser-Öl-Gemisch im Beisein von Tensiden lässt sich die Bildung einer Emulsion beobachten. Dabei werden die feinen Öltröpfchen in die Micellen eingeschlossen und setzen sich nicht sofort wieder an der Wasseroberfläche ab. [4] 4) Waschvorgang Tensidmoleküle ordnen sich, wie in der Abbildung 2 gezeigt ist, oben an der Wasseroberfläche an, wodurch das Verhalten der Wasseroberfläche verändert wird. Tensidmoleküle lagern sich mit den unpolaren Alkylresten an den hydrophoben Schmutz oder direkt auf der Faser an, so dass sowohl Schmutzteilchen als auch Faser von einer monomolekularen Tensidschicht umgeben werden. Der hydrophile Anteil der Tenside ragt dabei in Richtung wässriger Lösung, er wird hydratisiert. An der Grenze zwischen Schmutzteilchen und Faser bildet sich durch die Anordnung der Tensidmoleküle eine gleichsinnig geladene hydrophile Schicht aus. Diese Schicht führt zu einer elektrostatischen Abstoßung zwischen Schmutz und Faser. Dadurch wird der Schmutz von der Faser abgelöst. Eine Bewegung der Wäsche begünstigt das Ablösen des Schmutzes von der Faser ( Rotation der Trommel der Waschmaschine). Der Schmutz bleibt also dispergiert und wird in der Schwebe gehalten. Es entsteht eine Emulsion oder Suspension. [5] Diesen Waschvorgang zeigt schematisch Abbildung 4. Abb. 4 Waschvorgang [6] 5) Bestandteile der Waschmittel [7] Ein Waschmittel ist ein Stoffgemisch verschiedener Substanzen, die für das Waschen der Wäsche notwendig sind. Dabei hat jeder Inhaltsstoff seine spezielle Aufgabe im Waschprozess. Tenside: setzen die Oberflächenspannung des Wassers herab, bewirken eine bessere Ablösung von Schmutz Enthärter: binden Mg- und Ca-Ionen Enthärtung des Wassers, verhindern Kalkablagerungen auf den Textilfasern und in der Waschmaschine Bleichmittel: entfernen farbigen Fleckenschmutz durch freiwerdenden aktiven Sauerstoff, hellen Wäsche auf, entfernen Geruchsstoffe, tragen zur Hygiene der Wäsche bei. Die Bleichwirkung steigt mit ph-wert und Temperatur. Folglich müssen für eine ausreichende Bleichwirkung bei Waschtemperaturen unter 60 C Aktivatoren zugegeben werden. Bleichmittelaktivatoren: erhöhen die Wirksamkeit des Bleichmittels bei niedrigen Temperaturen Enzyme: entfernen hartnäckige Eiweiß-, Fett- und Stärkeflecken (Amylase [Stärke spalten], Cellulase, Protease [Eiweiß spalten]) Stellmittel: verbessern die Rieselfähigkeit, Löslichkeit und Lagerfähigkeit des Waschmittels, verhindern das Verklumpen des Waschmittels Optische Aufheller: erhöhen den Weißgrad der Wäsche und verhindern das Vergilben durch teilweise Umwandlung von UV-Strahlung in sichtbares blaues Licht Vergrauungsinhibitoren: verhindern die Wiederablagerung von Schmutz- und Kalkteilchen auf der Wäsche 4

5 Versuch 5: optische Aufheller [8] - UV-Lampe - 3 Petrischalen - Vollwaschmittellösung - Weißwaschmittellösung - Blackwaschmittellösung Alle drei Waschmittellösungen werden unter das UV-Licht gehalten. Die Vollwaschmittellösung fluoresziert am stärksten, die Weißwaschmittellösung etwas weniger stark, die Blackwaschmittellösung fast gar nicht. Optische Aufheller sind keine Bleichmittel, die vorhandene Farbstoffe zerstören, sondern sind selbst Farbstoffe. Sie fluoreszieren, d. h. sie wandeln die unsichtbaren ultravioletten Strahlen in längerwelliges und somit sichtbares, blaues oder blaugrünes Licht um. Dadurch wirkt der Gegenstand heller. Besonders deutlich wird dieser Effekt bei der Bestrahlung der Kleidung mit UV- Licht. 6) Umweltaspekt Eutrophierung: [4, 9] Durch zu hohe Temperaturen oder zu häufiges Waschen wird eine unerwünschte Anreicherung von Nährstoffen (Phosphaten) in Gewässern verursacht. Dies hat wiederum eine Überdüngung bzw. Überernährung der Pflanzen im Gewässer zur Folge, die sich deswegen zu schnell vermehren. Damit steigt auch die Menge an absterbenden Pflanzen an, die zu Boden sinken und sich dort zersetzen. Dabei wird mehr gelöster Sauerstoff aus dem Wasser benötigt, wie durch die Luft wieder aufgenommen werden kann. Dies hat Faulschlammbildung, verschlechterte Lebensbedingungen für Tiere, Gestank und Veralgung des Gewässers zur Folge. Dieser Effekt ist sowohl in stehenden als auch in fließenden Gewässern zu beobachten, wobei in Letzterem die Gefahr nicht so hoch ist. Abhilfe: Reduzierung der Phosphatkonzentration im Klärwerk durch Fällung des Phosphats mit Eisensalzen, besser ist jedoch eine Beschränkung des Einsatzes von Phosphaten (erfolgt auch bereits). Energieverbrauch: [4] Der Stromverbrauch beim Waschen hängt hauptsächlich von der Waschtemperatur ab. Für einen Waschgang bei 30 C benötigt man ca. 0,2 kwh (Kilowattstunden), bei 60 C hingegen braucht man schon 1 kwh. Abhilfe: Waschen bei niedrigeren Temperaturen mit Waschmitteln, die die gleiche Waschleistung auch bei niedrigen Temperaturen erzielen. Wasserverbrauch: [10] Nach wasserwirtschaftlichen Schätzungen braucht ein Deutscher pro Tag 30 l zum Wäsche waschen (im Vergleich: 40 l für Toilettenspülung, l für Duschen). Abhilfe: Da Wasser immer kostbarer wird, versuchen Elektrohersteller die Energieeffizienzklassen der Waschmaschinen immer mehr zu erniedrigen, um so Wasser einsparen zu können. 7) Lehrplanbezug [11, 12] Zunächst findet sich das Thema Waschmittel bzw. der Waschvorgang im Lehrplan in der 5. Klasse im Fach Natur und Technik (NT). Dort wird es im Gebiet NT Themenbereiche und Konzepte unter dem Gesichtspunkt Wasser behandelt. Weiterhin findet man in Klasse 11 im Fach Chemie (C) unter dem Punkt C 11.4 Fette und Tenside das Thema Waschmittel. Außerdem ist ein Wissenschaftspropädeutisches Seminar oder auch ein Projekt-Seminar zu 5

6 diesem Thema vorstellbar. Da für die Versuche keine gefährlichen Chemikalien oder wertvolle Geräte nötig sind, eigenen sich diese vor allem für Schülerversuche. Deswegen kann man sie gut bei Aktionstagen oder beim Tag der offene Tür von Schülern vorführen lassen. Außerdem haben sie durch den direkten Bezug zum Alltag einen erheblichen Vorteil, da sie leicht das Interesse der Schüler aller Jahrgangsstufen wecken. Noch nennenswert ist der Wow -Effekt, der hauptsächlich bei den Versuchen 2, 3 und 5 zu erwarten ist. 8) Literatur [1] Kummer, Thomas: Seifen und Waschmittel (Stand ) (s. Copyright-Bestimmung) (Stand: ) [2] Prof. Dr. Volkmar Dietrich: Naturwissenschaften Vom Waschen, Volk und Wissen Verlag, Berlin, 2000, S , 21, 23, 25, 28 [3] (Stand: ) [4] Fertig ausgearbeitete Unterrichtsbausteine für das Fach Chemie, 1. Auflage, WEKA MEDIA GmbH, 2001, Bausteinsammlung 10, S. 5.1/10, 5.5/10 (Sekundärliteratur: [4.1] H. Raaf: Was enthält was?, Weltbild Verlag GmbH, Augsburg, 1994 [4.2]J. Bublath: Das Knoff hoff Buch, Wilhelm Heyne Verlag, München, 1994 [4.3]V. Dietrich: Chemie in der Schule 41, 1994; Vgl. [2] [4.1], [4.2] in der Uni nicht erhältlich, [4.3] nur andere Auflage als [2]) [5] Duden, Basiswissen Schule: Chemie-Abitur, 1. Auflage, Dudenverlag, 2004, S. 388 [6] (Stand: ) [7] Duden, Basiswissen Schule: Chemie-Abitur, 2. Auflage, Dudenverlag, 2007, S. 391 [8] (Stand: ) [9] (Stand: ) [10] (Stand: ) [11] (Stand: ) [12] (Stand: ) 6

Waschmittel. Cl - CH 3

Waschmittel. Cl - CH 3 Universität Regensburg Institut für Anorganische Chemie Lehrstuhl Prof. Dr. A. Pfitzner Demonstrationsvorträge im Sommersemester 2011 08.06.2011 Betreuung: Dr. M. Andratschke Referentinnen: Susanne Gumminger

Mehr

Waschmittel. 1. Historisches

Waschmittel. 1. Historisches Universität Regensburg Institut für Anorganische Chemie Lehrstuhl Prof. Dr. A. Pfitzner Sommersemester 2009 27.05.2009 Gruppenversuche in Anorganischer Chemie mit Demonstrationen Betreuung: Dr. M. Andratschke

Mehr

Waschmittel. 1. Inhaltsstoffe der Waschmittel. 1.1. Tenside

Waschmittel. 1. Inhaltsstoffe der Waschmittel. 1.1. Tenside Universität Regensburg 06.11.2009 Institut für Anorganische Chemie Lehrstuhl Prof. Dr. A. Pfitzner Wintersemester 2009/2010 Gruppenversuche in Anorganischer Chemie mit Demonstrationen Betreuung: Dr. M.

Mehr

Detergenzien [BAD_1093101.DOC]

Detergenzien [BAD_1093101.DOC] Detergenzien [BAD_1093101.DOC] Die Funktion der Tenside lässt sich durch ihren molekularen Aufbau erklären. Tenside bestehen allgemein aus einem hydrophoben ( wasserabweisenden ) Kohlenwasserstoffrest

Mehr

Waschmittel. - Erklärung: Durch Spül-/ Waschmittel wird die Grenz- bzw. Oberflächenspannung herabgesetzt.

Waschmittel. - Erklärung: Durch Spül-/ Waschmittel wird die Grenz- bzw. Oberflächenspannung herabgesetzt. Universität Regensburg Institut für Anorganische Chemie: Lehrstuhl Prof. Dr. A. Pfitzner Demonstrationsvorträge in anorganischer Chemie im Wintersemester 2007/2008 23.11.2007 Betreuung: Dr. M. Andratschke

Mehr

Name: Klasse: Datum:

Name: Klasse: Datum: Arbeitsblatt 10.1 Versuch 1: Man füllt eine mittelgroße Glasschale mit Wasser und legt vorsichtig eine Büroklammer auf die Oberfläche des Wassers. Anschließend gibt man mit einer Pipette am Rand der Glasschale

Mehr

Waschmittel und Zeolithe. Eine Präsentation von Benedikt Daumann und Stefan Fischer

Waschmittel und Zeolithe. Eine Präsentation von Benedikt Daumann und Stefan Fischer Waschmittel und Zeolithe vs. Eine Präsentation von Benedikt Daumann und Stefan Fischer Inhaltsverzeichnis I II III Einführung / Geschichte Inhaltsstoffe eines Waschmittels Funktionsweise eines Waschmittels

Mehr

Waschmittelinhaltsstoffe und ihre Funktion beim Waschprozess

Waschmittelinhaltsstoffe und ihre Funktion beim Waschprozess 21 Waschmittelinhaltsstoffe und ihre Funktion beim Waschprozess Inhaltsstoffe Funktion Inhaltsstoffe Funktion Tenside Enthärter (Gerüststoffe) lösen den Schmutz von der Faser (Primärwaschwirkung) und verhindern

Mehr

Waschmittel. Seifen haben jedoch einige gravierende Nachteile, weswegen sie heutzutage nur noch zur Regulation des Schaumes dienen.

Waschmittel. Seifen haben jedoch einige gravierende Nachteile, weswegen sie heutzutage nur noch zur Regulation des Schaumes dienen. Universität Regensburg Institut für Anorganische Chemie Lehrstuhl Prof. Dr. A. Pfitzner Demonstrationsvorträge im Sommersemester 2008 11. Juni 2008 Betreuung: Frau Dr. M. Andratschke Referenten: Martina

Mehr

Waschmittel/Zeolithe. Von David Averdung und Michael Gaupel

Waschmittel/Zeolithe. Von David Averdung und Michael Gaupel Waschmittel/Zeolithe Von David Averdung und Michael Gaupel Inhalt der Präsentation 1.Geschichte der Waschmittel 2. Inhaltstoffe eines Waschmittels 3. Wirkungsweise eines Waschmittels 4. Nachteile von Waschmitteln/Umweltbelastung

Mehr

Putz- und Waschmittel

Putz- und Waschmittel Putz- und Waschmittel Principles Dietmar Pflumm: KSR/MSE April 2008 Putz-/Waschmittel Definition Die Aufgabe von Putz- und Waschmitteln ist die Reinigung und Pflege diverser Gegenstände in Haushalt, Betrieb

Mehr

Lernzirkel WAS Station 1 Herstellung von Seife aus Kokosfett

Lernzirkel WAS Station 1 Herstellung von Seife aus Kokosfett Station 1 Herstellung von Seife aus Kokosfett Zeitbedarf: 35 min. Durchführung 10 g Kokosfett und 5 ml destilliertes Wasser werden langsam in einem Becherglas erhitzt. Unter Rühren werden 10 ml Natronlauge

Mehr

Letzter Schriftlicher Leistungsnachweis vor dem Abitur

Letzter Schriftlicher Leistungsnachweis vor dem Abitur Name: Kurs: Q4 Ch 01 Letzter Schriftlicher Leistungsnachweis vor dem Abitur Seifen und Tenside Aufgabe 1. Ein Pharisäer im Wiener 21. Februar 2014 Bestellt man in einem Kaffeehaus einen Pharisäer, bekommt

Mehr

Waschmittel. Katrin Kalbfleisch

Waschmittel. Katrin Kalbfleisch Waschmittel Katrin Kalbfleisch Gliederung I. allgemeine Einführung II. Inhaltsstoffe eines Waschmittels III. Wirkungsweise eines Waschmittels IV. Nachteile von Waschmitteln V. Waschpulverherstellung VI.

Mehr

SCHULINTERNES CURRICULUM FÜR DEN DIFF.-BEREICH 8/9

SCHULINTERNES CURRICULUM FÜR DEN DIFF.-BEREICH 8/9 SCHULINTERNES CURRICULUM FÜR DEN DIFF.-BEREICH 8/9 IM FACH BIO-CHEMIE nach Konferenzbeschluss vom 08.11.2011 I. Kursthema: Wasser II. Kursthema: Bodenbiologie I. Kursthema: Wasser (Zeitbedarf: ein Halbjahr)

Mehr

Chemie des Waschens Inhaltsstoffe von Wasch- und Reinigungsmitteln. Marcus Gast Multiplikatoren-Seminar 2014 in Fulda 06./07.

Chemie des Waschens Inhaltsstoffe von Wasch- und Reinigungsmitteln. Marcus Gast Multiplikatoren-Seminar 2014 in Fulda 06./07. Chemie des Waschens Inhaltsstoffe von Wasch- und Reinigungsmitteln Marcus Gast Multiplikatoren-Seminar 2014 in Fulda 06./07. März 2014 Was ist der Sinner sche Kreis? Durch den Sinner schen Kreis wird dargestellt,

Mehr

Funktionsweise/Eigenschaften Anwendungen/Beispiele. Tenside. Helge Rütz. 16. November 2007

Funktionsweise/Eigenschaften Anwendungen/Beispiele. Tenside. Helge Rütz. 16. November 2007 Funktionsweise/Eigenschaften Anwendungen/Beispiele 16. November 2007 Funktionsweise/Eigenschaften Anwendungen/Beispiele... sind Substanzen, die Grenzflächenspannung herabsetzen. ermöglichen Vermengung

Mehr

Zusammensetzung und Dosierung von Waschmitteln und Auswirkung auf das Waschverhalten

Zusammensetzung und Dosierung von Waschmitteln und Auswirkung auf das Waschverhalten Leonardo Da Vinci Projekt Nachhaltigkeit in der gewerblichen Wäscherei Modul 4 Einsatz von Wasch- und Waschhilfsmitteln Kapitel 2 Zusammensetzung und Dosierung von Waschmitteln und Auswirkung auf das Waschverhalten

Mehr

Inhaltsverzeichnis. 1.1 Einführung 1 1.2 Der Wäscheschmutz 2 1.3 Wasser und Wasserhärte 4 1.4 Textilien 6 1.5 Waschmaschinen 23 1.

Inhaltsverzeichnis. 1.1 Einführung 1 1.2 Der Wäscheschmutz 2 1.3 Wasser und Wasserhärte 4 1.4 Textilien 6 1.5 Waschmaschinen 23 1. Inhaltsverzeichnis Vorwort XI 1 Partner beim Waschprozess 1 1.1 Einführung 1 1.2 Der Wäscheschmutz 2 1.3 Wasser und Wasserhärte 4 1.4 Textilien 6 1.5 Waschmaschinen 23 1.6 Literatur 25 2 Chemie der Tenside

Mehr

SKW. Bleichmittel was sie sind und was sie tun. Schweizerischer Kosmetikund Waschmittelverband. Association suisse des cosmétiques et des détergents

SKW. Bleichmittel was sie sind und was sie tun. Schweizerischer Kosmetikund Waschmittelverband. Association suisse des cosmétiques et des détergents SKW Schweizerischer Kosmetikund Waschmittelverband Association suisse des cosmétiques et des détergents The Swiss Cosmetic and Detergent Association Bleichmittel was sie sind und was sie tun Bleichmittel

Mehr

Chemie des Waschens Inhaltsstoffe von Wasch- und Reinigungsmitteln. Marcus Gast FORUM WASCHEN Multiplikatoren-Seminar 05./06.

Chemie des Waschens Inhaltsstoffe von Wasch- und Reinigungsmitteln. Marcus Gast FORUM WASCHEN Multiplikatoren-Seminar 05./06. Chemie des Waschens Inhaltsstoffe von Wasch- und Reinigungsmitteln Marcus Gast FORUM WASCHEN Multiplikatoren-Seminar 05./06. März 2015 Was ist der Sinner sche Kreis? Durch den Sinner schen Kreis wird dargestellt,

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Bibliografische Informationen http://d-nb.info/1000250008. digitalisiert durch

Inhaltsverzeichnis. Bibliografische Informationen http://d-nb.info/1000250008. digitalisiert durch Inhaltsverzeichnis Vorwort XIII 1 Partner beim Waschprozess 1 1.1 Einführung 1 1.2 Der Wascheschmutz 2 1.3 Wasser und Wasserhärte 4 1.4 Textilien 8 1.5 Waschmaschinen Î6 Literatur 30 2 Chemie der Tenside

Mehr

Waschmittel. Chemie, Umwelt, Nachhaltigkeit. von Günter Wagner. 4., vollst. überarb. u. erw. Aufl. 2010

Waschmittel. Chemie, Umwelt, Nachhaltigkeit. von Günter Wagner. 4., vollst. überarb. u. erw. Aufl. 2010 Waschmittel Chemie, Umwelt, Nachhaltigkeit von Günter Wagner 4., vollst. überarb. u. erw. Aufl. 2010 Waschmittel Wagner schnell und portofrei erhältlich bei beck-shop.de DIE FACHBUCHHANDLUNG Thematische

Mehr

Lever Fabergé AG Beratungsdienst - Edith Morel - Postfach - 6301 Zug - Tel. 0800 55 90 90

Lever Fabergé AG Beratungsdienst - Edith Morel - Postfach - 6301 Zug - Tel. 0800 55 90 90 Lever Fabergé AG Beratungsdienst - Edith Morel - Postfach - 6301 Zug - Tel. 0800 55 90 90 Der Schmutz Was ist eigentlich Schmutz? Schmutz ist jeder unerwünschte Fremdkörper, der sich in einem Gewebe befindet.

Mehr

Lernen mit der BASF. Tenside

Lernen mit der BASF. Tenside Lernen mit der BASF Tenside Geschichte und Entwicklung Bereits das Volk der Sumerer vor mehr als 4500 Jahren verwendete eine selbst hergestellte seifenähnliche Substanz zum Waschen und Walken von Wollstoffen.

Mehr

Geschirrspüler - Grundfunktionen

Geschirrspüler - Grundfunktionen Geschirrspüler - Grundfunktionen 02.2014 Roland Rieger Quellen: BSH Schulungsunterlagen Spülen allgemein: Spülprogramm Zwischenspülen I Folie: 2 Spülen allgemein Normalprogramm Spülprogramme sind einzelne,

Mehr

Technische Universität Braunschweig. Waschmittel und Waschprozess

Technische Universität Braunschweig. Waschmittel und Waschprozess Technische Universität Braunschweig Fakultät Lebenswissenschaften Grenzflächen- und Kolloidchemie Hausarbeit Waschmittel und Waschprozess erstellt von Jan Kuschnerow und Jan Schlote Seminarleiter: Dr.

Mehr

WEG MIT DEM SCHMUTZ. weg mit dem schmutz. lehrerinformation. Lernziele: Materialien: OS-1

WEG MIT DEM SCHMUTZ. weg mit dem schmutz. lehrerinformation. Lernziele: Materialien: OS-1 WEG MIT DEM SCHMUTZ Lernziele: Ihre SchülerInnen setzen sich mit der Definition von Schmutz sowie dessen chemischen Eigenschaften auseinander. lernen die unterschiedlichen Wäscheschmutzarten unterscheiden.

Mehr

Didaktische FWU-DVD. Tenside Seife und Waschmittel

Didaktische FWU-DVD. Tenside Seife und Waschmittel 55 01213 Didaktische FWU-DVD Tenside Seife und Waschmittel Zur Bedienung Die didaktische DVD startet automatisch. Der Vorspann kann mit der Enter- oder der Skip-Taste der Fernbedienung oder durch einen

Mehr

1. Die Waschwirkung des Seifenanions

1. Die Waschwirkung des Seifenanions 1. Die Waschwirkung des Seifenanions 1.1. Herabsetzen der Oberflächenspannung 1.1.1. Wie sieht das Seifenanion aus? Bau des Seifenanions 1 : lipophiler (hydrophober) Alkylrest mit Affinität zu unpolaren

Mehr

1. Versuch: Oberflächenspannung. Geräte Suppenteller oder ein anderes weites Gefäß, dünne Pappe oder Papier, Büroklammer, Pinzette, Tropfpipette.

1. Versuch: Oberflächenspannung. Geräte Suppenteller oder ein anderes weites Gefäß, dünne Pappe oder Papier, Büroklammer, Pinzette, Tropfpipette. Einleitung... 1 Information:... 2 Moderne Detergenzien... 3 1. Versuch: Herstellen von Kernseife... 3 2. Versuch: Welches Reinigungsmittel für welchen Zweck?... 7 3. Versuch: Welches Mittel mischt am besten?...

Mehr

Abgestufte Lernhilfen

Abgestufte Lernhilfen Abgestufte Lernhilfen Checkliste für die Beobachtungen: o o o o o Farbe des Indikators bei bei Zugabe zu Natronlauge Temperatur vor Zugabe der Salzsäure Farbveränderungen bei Zugabe der Salzsäure Temperaturveränderungen

Mehr

Waschen mit Pflanzen. Arbeitsblatt

Waschen mit Pflanzen. Arbeitsblatt 1 Waschen mit Pflanzen Reibe den Fleck mit dem Saft aus einer Seifenkraut-Wurzel ein und wasche ihn dann unter lauwarmem Wasser aus. Was für unsere Großeltern noch Tradition war, ist heute vielfach unbekannt:

Mehr

Seifen und Waschmittel

Seifen und Waschmittel Lernwerkstatt Schülerlabor Chemie Experimentiermappe zum Thema Seifen und Waschmittel Friedrich-Schiller-Universität Jena Arbeitsgruppe Chemiedidaktik August-Bebel-Straße 6-8 07743 Jena Fonds der Chemischen

Mehr

Metallring Flüssigkeitslamelle Flüssigkeit (Wasser +/-Pril)

Metallring Flüssigkeitslamelle Flüssigkeit (Wasser +/-Pril) Name: PartnerIn in Crime: Datum : Versuch: Oberflächenspannung und innere Reibung 1105B Einleitung: Oberflächenspannung wird durch zwischenmolekulare Kräfte kurzer Reichweite hervorgerufen (Kohäsionskräfte).

Mehr

Demonstrationsvorträge in Anorganischer Chemie für Studierende des Lehramtes an Gymnasien. Der Photographische Prozess

Demonstrationsvorträge in Anorganischer Chemie für Studierende des Lehramtes an Gymnasien. Der Photographische Prozess Universität Regensburg Naturwissenschaftliche Fakultät IV Institut für Anorganische Chemie - Lehrstuhl Prof. Dr. A. Pfitzner Dozentin: Dr. M. Andratschke Demonstrationsvorträge in Anorganischer Chemie

Mehr

Frühlingsputz Tipps und Tricks aus der Drogerie

Frühlingsputz Tipps und Tricks aus der Drogerie Frühlingsputz Tipps und Tricks aus der Drogerie Der heutige Abend Teil 1 Was heisst umweltfreundlich? Gütesiegel / Labels Gefahrenpiktogramme heute Signalworte, Gefahrenhinweise, Sicherheitshinweise Die

Mehr

Häufig gestellte Fragen

Häufig gestellte Fragen Häufig gestellte Fragen Geschirrspülen Was liegt vor wenn auf dem Geschirr in der Spülmaschine weiße Flecken oder ein weißer Belag ist? Weiße Flecken oder weißer Überzug auf dem Geschirr. der nur mit Scheuern

Mehr

Wasser löst fast alles

Wasser löst fast alles 1 Wasser löst fast alles In manchen Regionen ist das Wasser ganz schön hart. Nicht, dass Steine aus der Dusche fallen, wie in diesem Cartoon; aber durch Verdunsten oder Verdampfen von Wasser können Ablagerungen

Mehr

11 Seifen und Tenside

11 Seifen und Tenside 11.1 Verseifung von Fetten vorläufige Fassung Zu den Versuchen V1 Mit Öl und Wasser entsteht eine Emulsion, die sich rasch wieder auftrennt. Nach Zusatz von Natronlauge entsteht beim Schütteln Schaum und

Mehr

8.3 Seifenwirkung. Aufgabe. Wie lassen sich Eigenschaften der Seifen erklären? Naturwissenschaften - Chemie - Organische Chemie - 8 Seifen

8.3 Seifenwirkung. Aufgabe. Wie lassen sich Eigenschaften der Seifen erklären? Naturwissenschaften - Chemie - Organische Chemie - 8 Seifen Naturwissenschaften - Chemie - Organische Chemie - 8 Seifen (P773500) 8.3 Seifenwirkung Experiment von: Anouch Gedruckt: 25.02.204 4:26:06 intertess (Version 3.2 B24, Export 2000) Aufgabe Aufgabe Wie lassen

Mehr

107 Oberflächenspannung (Bügel- und Steighöhenmethode)

107 Oberflächenspannung (Bügel- und Steighöhenmethode) 107 Oberflächenspannung (Bügel- und Steighöhenmethode) 1. Aufgaben 1.1 Bestimmen Sie die Oberflächenspannung von Wasser und von Spülmittellösungen unterschiedlicher Konzentrationen mit der Abreißmethode!

Mehr

GERADE RICHTIG WASCHEN

GERADE RICHTIG WASCHEN Material: GERADE RICHTIG WASCHEN Moderne Waschmaschinen und Waschmittel erleichtern den Reinigungsprozess unserer Wäsche. In der vorliegenden Unterrichtseinheit erfahren SchülerInnen mehr über die chemischen

Mehr

Rost und Rostschutz. Chemikalien: Rost, verdünnte Salzsäure HCl, Kaliumhexacyanoferrat(II)-Lösung K 4 [Fe(CN) 6 ]

Rost und Rostschutz. Chemikalien: Rost, verdünnte Salzsäure HCl, Kaliumhexacyanoferrat(II)-Lösung K 4 [Fe(CN) 6 ] Universität Regensburg Institut für Anorganische Chemie Lehrstuhl Prof. Dr. A. Pfitzner Demonstrationsversuche im Sommersemester 2009 24.06.2009 Dozentin: Dr. M. Andratschke Referenten: Mühlbauer, Manuel

Mehr

Wasser Kaffeefilter ein Streifen Filterpapier als Docht Schere Tasse

Wasser Kaffeefilter ein Streifen Filterpapier als Docht Schere Tasse Trennen von Farben Was Du brauchst: schwarzfarbige Filzstifte Wasser Kaffeefilter ein Streifen Filterpapier als Docht Schere Tasse Wie Du vorgehst: Schneide einen Kreis aus dem Kaffeefilter. Steche mit

Mehr

Tenside. Ausarbeitung zum Seminarvortrag im Rahmen der Vorlesung. Soft Matter. an der Université Henri Poincaré, Nancy. im Wintersemester 2007 / 2008

Tenside. Ausarbeitung zum Seminarvortrag im Rahmen der Vorlesung. Soft Matter. an der Université Henri Poincaré, Nancy. im Wintersemester 2007 / 2008 Tenside Ausarbeitung zum Seminarvortrag im Rahmen der Vorlesung Soft Matter an der Université Henri Poincaré, Nancy im Wintersemester 2007 / 2008 von Helge Rütz helge (æt) ruetz-online.de Inhaltsverzeichnis

Mehr

REDOXPROZESSE. Die Redoxreaktion setzt sich aus einer Oxidation und einer Reduktion zusammen. [1, 2]

REDOXPROZESSE. Die Redoxreaktion setzt sich aus einer Oxidation und einer Reduktion zusammen. [1, 2] Universität Regensburg Institut für Anorganische Chemie: Lehrstuhl Prof. Dr. A. Pfitzner Demonstrationsvorträge im Wintersemester 2012/13 23.11.2012 Dozentin: Dr. M. Andratschke Referentinnen: Stefanie

Mehr

Wasser. Täglicher Wasserbedarf pro Person. Abb. 1 Durchschnittlicher Wasserbedarf pro Person und Tag in Deutschland (Stand 2008), Angaben in Liter [4]

Wasser. Täglicher Wasserbedarf pro Person. Abb. 1 Durchschnittlicher Wasserbedarf pro Person und Tag in Deutschland (Stand 2008), Angaben in Liter [4] Universität Regensburg Institut für Anorganische Chemie Lehrstuhl Prof. Dr. A. Pfitzner Demonstrationsvorträge im Wintersemester 2014/2015 21.11.2014 Dozentin: Dr. M. Andratschke Referentinnen: Jennifer

Mehr

Wirkungsweise von Waschmittel und Fleckentferner

Wirkungsweise von Waschmittel und Fleckentferner Wirkungsweise von Waschmittel und Fleckentferner FORUM WASCHEN 9. Multiplikatorentagung in Fulda 8. März 2013 Dr. Alfred Kürzinger Delta Pronatura Dr. Krauß & Dr. Beckmann KG Was ist ein Fleck? Textilien

Mehr

Gruppe 06: Löslichkeit von Alkoholen in Wasser

Gruppe 06: Löslichkeit von Alkoholen in Wasser Phillipps- Universität Marburg Isabelle Kuhn Organisch Chemisches Grundpraktikum Lehramt WS 2006/07 Praktikumsleiter: Herr Reiß Gruppe 06: Löslichkeit von Alkoholen in Wasser Reaktion bzw. hier Mischbarkeit:

Mehr

Schulversuchspraktikum. Name: Jennifer Kölling. Sommersemester: 2012. Klassenstufen: 11/12. Tenside

Schulversuchspraktikum. Name: Jennifer Kölling. Sommersemester: 2012. Klassenstufen: 11/12. Tenside Schulversuchspraktikum Name: Jennifer Kölling Sommersemester: 2012 Klassenstufen: 11/12 Tenside 1 Beschreibung des Themas und zugehörige Lernziele 1 Auf einen Blick:. Die Themeneinheit der Tenside in der

Mehr

Schriftlicher Leistungsnachweis. Fette und Glucose

Schriftlicher Leistungsnachweis. Fette und Glucose Name: Kurs: Schriftlicher Leistungsnachweis Datum Fette und Glucose Material I Das Molekül eines Reinstoffes, der aus einem natürlichen Fett gewonnen wurde, wird mit der Formel C 3 H 5 (C 16 H 31 2 )(C

Mehr

Fette und Seifen. Die Fettsäuren können

Fette und Seifen. Die Fettsäuren können Fette und Seifen 1. Zur Einführung Fette und Öle sind Stoffe, die aus einem oder mehreren Triglyceriden bestehen. Triglyceride sind Verbindungen (Ester) aus langkettigen Carbonsäuren und Glycerin, ein

Mehr

Stadt Luzern. öko-forum. Stichwort. Waschen. öko-forum Bourbaki Panorama Luzern Löwenplatz 11 6004 Luzern. info@oeko-forum.ch www.ublu.

Stadt Luzern. öko-forum. Stichwort. Waschen. öko-forum Bourbaki Panorama Luzern Löwenplatz 11 6004 Luzern. info@oeko-forum.ch www.ublu. Stadt Luzern öko-forum Stichwort Waschen Stadt Luzern öko-forum Bourbaki Panorama Luzern Löwenplatz 11 6004 Luzern Telefon: 041 412 32 32 Telefax: 041 412 32 34 info@oeko-forum.ch www.ublu.ch Inhalt Impressum

Mehr

Thema der Unterrichtsreihe:

Thema der Unterrichtsreihe: Westfälische Wilhelms-Universität Münster FB 12: Institut für Didaktik der Chemie Seminar: Schulorientiertes Experimentieren Dozent: Prof. Dr. Harsch Wintersemester 2007/2008 Thema der Unterrichtsreihe:

Mehr

Organische Chemie. Kohlenwasserstoffe. Alkane. Alkane

Organische Chemie. Kohlenwasserstoffe. Alkane. Alkane 1 1 Organische Chemie beschäftigt sich mit Verbindungen, die C- Atome enthalten 2 2 Kohlenwasserstoffe bestehen ausschließlich aus C- und H- Atomen 3 3 es existieren nur C-H Einfachbindungen C-C Einfachbindung

Mehr

Schulaktionstag : Nachhaltiges (Ab-)Waschen. Schülermaterialien. erarbeitet von Knut Flieger und Anne Heide

Schulaktionstag : Nachhaltiges (Ab-)Waschen. Schülermaterialien. erarbeitet von Knut Flieger und Anne Heide Schulaktionstag : Nachhaltiges (Ab-)Waschen Schülermaterialien erarbeitet von Knut Flieger und Anne Heide Fachberatung Prof. Dr. Rainer Stamminger, Universität Bonn Institut für Landtechnik Sektion Haushaltstechnik

Mehr

Gerinnung von Proteinen

Gerinnung von Proteinen V11 Gerinnung von Proteinen Fach Klasse Überthema Feinthema Zeit Chemie Q2 Aminosäuren, Peptide, Polypeptide Proteine 20 Minuten Zusammenfassung: Die Gerinnung von Eiklar wird durch Zugabe von gesättigter

Mehr

Das Geheimnis der weißen Weste. Ein Lernzirkel rund ums Waschen

Das Geheimnis der weißen Weste. Ein Lernzirkel rund ums Waschen Das Geheimnis der weißen Weste Ein Lernzirkel rund ums Waschen Projektarbeit der Klasse 13 CT Elisabeth-Knipping-Schule, Kassel 2006 Das Geheimnis der weißen Weste Gliederung Thematische Einführung und

Mehr

Grenzflächenchemie SS 2006 Dr. R. Tuckermann. Tenside

Grenzflächenchemie SS 2006 Dr. R. Tuckermann. Tenside Tenside Tenside (lat. tendere = spannen) sind grenzflächenaktive Substanzen. In der Regel sind Tenside amphiphile Verbindungen, d. h. sie tragen sowohl polare (hydrophile bzw. lipophobe) als auch unpolare

Mehr

15 Waschmittel von der Pottasche zum Tensid

15 Waschmittel von der Pottasche zum Tensid 15 Waschmittel von der Pottasche zum Tensid Aus der Geschichte der Seife Fachliche Schwerpunkte: Stoff-Teilchen-Konzept, Struktur- Eigenschafts-Konzept, Gleichgewichts-Konzept, Herstellung von Seifen,

Mehr

3M Fluortenside. Netzmittel. für die Farben- und Lackindustrie

3M Fluortenside. Netzmittel. für die Farben- und Lackindustrie 3M Fluortenside Netzmittel für die Farben- und Lackindustrie 3M Fluortenside für Farben und Lacke Auf schwer zu lackierenden, unpolaren Oberflächen führen Verunreinigungen zu Schäden auf der Lackoberfläche

Mehr

Haushaltsreiniger und Waschmittel

Haushaltsreiniger und Waschmittel Schulversuchspraktikum Name: Tobias Piotrowski Semester: Sommersemester 2013 Klassenstufen: 5 & 6 Haushaltsreiniger und Waschmittel 3 Schülerversuche 2 Auf einen Blick: Dieses Protokoll befasst sich mit

Mehr

Gewusst wie. Nachhaltig reinigen, waschen, einkaufen

Gewusst wie. Nachhaltig reinigen, waschen, einkaufen 22 Gewusst wie Nachhaltig reinigen, waschen, einkaufen Nachhaltigkeit...... ist ein Gleichgewicht zwischen wirtschaftlichen, ökologischen und gesellschaftlichen Ansprüchen, zu dem alle Beteiligten ihren

Mehr

Die Einheit der Atommasse m ist u. Das ist der 12. Teil der Masse eines Kohlenstoffatoms. 1 u = 1,6608 * 10-27 kg m(h) = 1 u

Die Einheit der Atommasse m ist u. Das ist der 12. Teil der Masse eines Kohlenstoffatoms. 1 u = 1,6608 * 10-27 kg m(h) = 1 u Analytische Chemie Stöchiometrie Absolute Atommasse Die Einheit der Atommasse m ist u. Das ist der 12. Teil der Masse eines Kohlenstoffatoms. 1 u = 1,6608 * 10-27 kg m() = 1 u Stoffmenge n Die Stoffmenge

Mehr

Experimente Experimentbeschriebe

Experimente Experimentbeschriebe Lehrerinformation 1/9 Arbeitsauftrag Ziel Die SuS führen 6 verschiedene zu Oberflächenspannung von Wasser und Waschen durch. Dabei gewinnen sie neue Erkenntnisse und verstehen den komplexen Waschvorgang

Mehr

Wasserstoffperoxid, Peroxide

Wasserstoffperoxid, Peroxide Universität Regensburg Institut für Anorganische Chemie Lehrstuhl Prof. Dr. A. Pfitzner Übungen im Vortragen mit Demonstrationen im Wintersemester 2012/2013 Dozentin: Dr. M. Andratschke Wasserstoffperoxid,

Mehr

Expertenwissen: DARSTELLUNG VON POTTASCHE (historischer Text)

Expertenwissen: DARSTELLUNG VON POTTASCHE (historischer Text) HTBL-PINKAFELD Arbeitsblatt A4/1 Carbonate: POTTASCHE Expertenwissen: DARSTELLUNG VON POTTASCHE (historischer Text) QUELLE: KRÄTZ, O.: Historische chemische Versuche, Aulis Verlag Deubner & Co KG Köln,

Mehr

Rost und Rostschutz. Oxidation: Fe Fe 2+ + 2 e - Reduktion: ½ O 2 + H 2 O + 2 e - 2 OH - Redoxgleichung: Fe + ½ O 2 + H 2 O Fe 2+ + 2 OH -

Rost und Rostschutz. Oxidation: Fe Fe 2+ + 2 e - Reduktion: ½ O 2 + H 2 O + 2 e - 2 OH - Redoxgleichung: Fe + ½ O 2 + H 2 O Fe 2+ + 2 OH - Universität Regensburg Institut für Anorganische Chemie - Lehrstuhl Prof. Dr. A. Pfitzner Demonstrationsvortrag im Sommersemester 2010 23.06.2010 Dozentin: Dr. M. Andratschke Referenten: Schlichting, Matthias/Will,

Mehr

Licht und Farbe - Dank Chemie!

Licht und Farbe - Dank Chemie! Licht und Farbe - Dank Chemie! Folie 1 Was verstehen wir eigentlich unter Licht? Licht nehmen wir mit unseren Augen wahr Helligkeit: Farbe: Schwarz - Grau - Weiß Blau - Grün - Rot UV-Strahlung Blau Türkis

Mehr

G R A. C die Waschkraft von 40 C *

G R A. C die Waschkraft von 40 C * 90 G R A D 60 40 Jetzt haben 20 C die Waschkraft von 40 C * Die neue Candy GrandÓ Evo Die neue Candy GrandÓ Evo ist die erste Waschmaschine, die dank des patentierten MixPowerSystem über eine Reihe innovativer

Mehr

Versuch: Denaturierung von Eiweiß

Versuch: Denaturierung von Eiweiß Philipps-Universität Marburg 29.01.2008 rganisches Grundpraktikum (LA) Katrin Hohmann Assistent: Ralph Wieneke Leitung: Dr. Ph. Reiß WS 2007/08 Gruppe 10, Amine, Aminosäuren, Peptide Versuch: Denaturierung

Mehr

Seife ist ein uraltes Reinigungsmittel aus wenigen Rohstoffen. Fett und Schmutz lassen

Seife ist ein uraltes Reinigungsmittel aus wenigen Rohstoffen. Fett und Schmutz lassen Die Seifen-Oper Seife ist ein uraltes Reinigungsmittel aus wenigen Rohstoffen. Fett und Schmutz lassen sich mit Wasser und Seife besser entfernen als mit reinem Wasser. Eigentlich ein Widerspruch schliesslich

Mehr

4. Grenzflächenspannung 1

4. Grenzflächenspannung 1 4. Grenzflächenspannung 1 4. GRENZFLÄCHENSPANNUNG 1. Aufgabe Mit Hilfe der Ringmethode soll die Grenzflächenspannung als Funktion der Konzentration einer grenzflächenaktiven Substanz gemessen werden. Für

Mehr

Seifen und Waschmittel

Seifen und Waschmittel Gruppenunterricht Seifen und Waschmittel Fach Schultyp Schulstufe Vorkenntnisse Bearbeitungsdauer Autorinnen Betreuerin Chemie Gymnasium Letztes Jahr Chemieunterricht Elektronenpaarbindung, ionische Bindung,

Mehr

Application Bulletin

Application Bulletin Nr. 275/1 d Application Bulletin Von Interesse für: Waschmittelanalyse A 1, 3, 12 Potentiometrische Zweiphasen-Titration anionischer Tenside in Waschpulvern und Flüssigwaschmitteln Zusammenfassung Die

Mehr

Tropfenkonturanalyse

Tropfenkonturanalyse Phasen und Grenzflächen Tropfenkonturanalyse Abstract Mit Hilfe der Tropfenkonturanalyse kann die Oberflächenspannung einer Flüssigkeit ermittelt werden. Wird die Oberflächenspannung von Tensidlösungen

Mehr

Säuren und Basen (Laugen)

Säuren und Basen (Laugen) Säuren und Basen (Laugen) Material Was sind Säuren? Säuren sind auch in vielen Stoffen des Alltags vorhanden. Der Saft vieler Früchte, z. B. von Zitronen und Apfelsinen, schmeckt sauer. Auch mit Essig

Mehr

Waschmittel. 1. Seife als klassisches Waschmittel. 1.1. Aufbau des Seifenmoleküls [1]

Waschmittel. 1. Seife als klassisches Waschmittel. 1.1. Aufbau des Seifenmoleküls [1] Universität Regensburg Institut für Anorganische Chemie Lehrstuhl Prof. Dr. A. Pfitzner Wintersemester 2011/2012 18.11.2011 Gruppenversuche in Anorganischer Chemie mit Demonstrationen Betreuung: Dr. M.

Mehr

Säuren und Laugen im Haushalt

Säuren und Laugen im Haushalt Schulversuchspraktikum Maximilian Konrad Sommersemester 2012 Klassenstufen 9 & 10 Säuren und Laugen im Haushalt Auf einen Blick: Diese Unterrichtseinheit für die Klassen 9 und 10 enthält 2 Lehrerversuche,

Mehr

Podiumsdiskussion: Macht nur heiß weiß? Ganzheitliche Betrachtung der Waschprozesse

Podiumsdiskussion: Macht nur heiß weiß? Ganzheitliche Betrachtung der Waschprozesse Podiumsdiskussion: Macht nur heiß weiß? Ganzheitliche Betrachtung der Waschprozesse Unser Unternehmen Internationale Gruppe im Bereich der Angewandten Chemie Kerngeschäft Wäschereitechnik Belgische Wurzeln

Mehr

Ute Marzok (ute.marzok@student.hu-berlin.de) Experimentier - Projekt : Teilprojekt Chemie. Thema : Fette Einsatz im Alltag Kosmetikherstellung

Ute Marzok (ute.marzok@student.hu-berlin.de) Experimentier - Projekt : Teilprojekt Chemie. Thema : Fette Einsatz im Alltag Kosmetikherstellung MINT-Schülerinnen-Camp der Stiftung der Deutschen Wirtschaft in Kooperation mit der Humboldt-Universität Berlin 25.09. 28.09.2003 Ute Marzok (ute.marzok@student.hu-berlin.de) Experimentier - Projekt :

Mehr

Schuleigener Lehrplan Chemie, Klasse 5 und 6

Schuleigener Lehrplan Chemie, Klasse 5 und 6 Schuleigener Lehrplan Chemie, Klasse 5 und 6 Sachkenntnis S - Physikalische und chemische Phänomene auf der Modellebene von Teilchen deuten S1 - Chemische Reaktionen als Veränderung auf der Stoff- und

Mehr

CHEMIEPRAKTIKUM SPF/EGF KANTONSSCHULE BADEN. Einleitung

CHEMIEPRAKTIKUM SPF/EGF KANTONSSCHULE BADEN. Einleitung EMIEPRAKTIKUM SPF/EGF KATSSULE BADE erstellung von Indigo, Färbevorgang Einleitung Indigo ist einer der ältesten und wichtigsten aturfarbstoffe, mit dem schon vor Jahrtausenden in der ganzen Welt - in

Mehr

Technische Universität München Lehrstuhl I für Technische Chemie

Technische Universität München Lehrstuhl I für Technische Chemie Technische Universität München Lehrstuhl I für Technische Chemie Klausur WS 2012/2013 zur Vorlesung Grenzflächenprozesse Prof. Dr.-Ing. K.-O. Hinrichsen, Dr. T. Michel Frage 1: Es ist stets nur eine Antwort

Mehr

Umwelt- und Klimaarbeit. Schöpfungsfreundlich. Waschen. Eine kirchliche Handreichung für die Praxis. von Christina Mertens

Umwelt- und Klimaarbeit. Schöpfungsfreundlich. Waschen. Eine kirchliche Handreichung für die Praxis. von Christina Mertens Umwelt- und Klimaarbeit Schöpfungsfreundlich Waschen Eine kirchliche Handreichung für die Praxis von Christina Mertens Umwelt- und Klimarbeit der ELKB Seite 2 Schöpfungsfreundlich Waschen Schöpfungsfreundlich

Mehr

Schaumberge auf Gewässern Ende der fünfziger Jahre

Schaumberge auf Gewässern Ende der fünfziger Jahre 50 Schaumberge auf Gewässern Ende der fünfziger Jahre 51 Die biologische Abbaubarkeit von Tensiden Tensid Primärabbau Totalabbau aerob CO 2, H 2 O, SO 4 2- anaerob CH 4, H 2 O, H 2 S, u.a. Umbau zu körpereigenen

Mehr

Physikalisch Chemisches Praktikum

Physikalisch Chemisches Praktikum 27.06.13 Versuch Nr. 12 Physikalisch Chemisches Praktikum Oberflächenspannung & Kritische Mizellbildungskonzentration (CMC) Aufgabenstellung: 1) Bestimmung des Kapillarradius 2) Bestimmung der Oberflächenspannung

Mehr

Extraktion. Arbeitstechnik der Extraktion

Extraktion. Arbeitstechnik der Extraktion 1 Extraktion Die heute vielfach angewandte Trennung durch Extraktion basiert auf der unterschiedlichen Löslichkeit bestimmter Verbindungen in zwei nicht (od. begrenzt) mischbaren Lösungsmittel. (Das Lösungsmittesystem

Mehr

WEG MIT DEM SCHMUTZ. weg mit dem schmutz. lehrerinformation. Lernziele: Materialien: OS-1

WEG MIT DEM SCHMUTZ. weg mit dem schmutz. lehrerinformation. Lernziele: Materialien: OS-1 WEG MIT DEM SCHMUTZ Lernziele: Ihre SchülerInnen setzen sich mit der Definition von Schmutz sowie dessen chemischen Eigenschaften auseinander. lernen die unterschiedlichen Wäscheschmutzarten unterscheiden.

Mehr

Versuche mit Waschmittelenzymen

Versuche mit Waschmittelenzymen V18 Versuche mit Waschmittelenzymen Fach Klasse Überthema Feinthema Zeit Chemie Q4 Grenzflächenaktive Substanzen Waschmittel 3 h Zusammenfassung Bei dem Versuch wird die Wirkung von Biozym SE, Biozym F,

Mehr

Produktname Ionogenität Schaumverhalten Anwendungsgebiet Vorzüge/Besonderheiten POLYGON PC 1199

Produktname Ionogenität Schaumverhalten Anwendungsgebiet Vorzüge/Besonderheiten POLYGON PC 1199 POLYGON PC 1199 Kennzeichnungsfrei nach CLP- Verordnung (EG)1272/2008 oberhalb des Trübungspunktes (35 C) schaumdämpfend Entschäumer (bei Temperaturen über 35 C) mit sehr gut netzender und entfettender

Mehr

Das Geheimnis: TEM - Total Effektive Mikro-Organismen

Das Geheimnis: TEM - Total Effektive Mikro-Organismen Das Geheimnis: TEM - Total Effektive Mikro-Organismen Die keramischen Hartsteine in der ENERGIE WASCHKUGELenthalten TEM-Organismen die zu einer positiven Veränderung der Wasserstruktur führen. 1. Photosynthese-Bakterien

Mehr

Wasch- & SpülSYSTEM. Wäsche waschen und Geschirr spülen in Harmonie mit Mensch & Umwelt 04/2015 D

Wasch- & SpülSYSTEM. Wäsche waschen und Geschirr spülen in Harmonie mit Mensch & Umwelt 04/2015 D Wasch- & SpülSYSTEM Wäsche waschen und Geschirr spülen in Harmonie mit Mensch & Umwelt 04/2015 D Alleine mit Wasser werden getragene Textilien und das tägliche Geschirr auf Dauer nicht sauber. Jeder Haushalt

Mehr

Rost und Rostschutz. Beobachtung: Nach wenigen Momenten steigt das Wasser im Glasröhrchen an.

Rost und Rostschutz. Beobachtung: Nach wenigen Momenten steigt das Wasser im Glasröhrchen an. Universität Regensburg Institut für Anorganische Chemie Lehrstuhl Prof. Dr. A. Pfitzner Demonstrationsvortrag im Wintersemester 2010/2011 26.11.2010 Dozentin: Dr. M. Andratschke Referenten: Forster, Robert

Mehr

WasserKreuzworträtsel

WasserKreuzworträtsel Wasser als Lösungsmittel ARBEITSBLATT WasserKreuzworträtsel Teste dein WasserWissen! Um dir etwas zu helfen, haben wir dir ein paar Buchstaben bereits richtig eingesetzt. Tipp: Bei der WasserWerkstatt

Mehr

Anorganische Glaschemie. Dennis Weber

Anorganische Glaschemie. Dennis Weber Anorganische Glaschemie Dennis Weber Anorganische Glaschemie Einleitung Geschichte Anwendung und Bedeutung Hauptteil Was ist Glas Beständigkeit Wichtige Sorten Quellen Geschichte Benutzung von Obsidian

Mehr

Physikalisch-Chemisches Grundpraktikum

Physikalisch-Chemisches Grundpraktikum Physikalisch-Cheisches Grundpraktiku Versuch Nuer G3: Bestiung der Oberflächen- spannung it der Blasenethode Gliederung: I. Aufgabenbeschreibung II. Theoretischer Hintergrund III. Versuchsanordnung IV.

Mehr