Arbeitshilfe Bewertungsmethoden (Stand 31. Juli 2012) Wie bewerte ich mein Unternehmen?

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1 Arbeitshilfe Bewertungsmethoden (Stand 31. Juli 2012) Wie bewerte ich mein Unternehmen?

2 Inhalt Allgemeines zur Unternehmensbewertung vorab Bewertungsmethoden im Überblick Substanzwertverfahren Discounted Cashflow (DCF) Verfahren Multiplikatorenverfahren Literaturverweise

3 Allgemeines zur Unternehmensbewertung Price is what you pay, value is what you get Unternehmenspreise können (substantiell) von Bewertungen abweichen Unternehmensbewertungen sollen deswegen i.d.r. nur als Entscheidungs- bzw. Verhandlungsgrundlage dienen Eine Unternehmensbewertung ist i.d.r. abhängig von Prognosen oder der Auswahl an Vergleichsunternehmen; den einen Unternehmenswert wird es meist nicht geben Im Folgenden stellen wir in vereinfachter Form verschiedene Bewertungsmethoden kurz vor, ohne auf Randthemen wie Steuern, Recht oder Finanzierung einzugehen; Schwerpunkt soll dabei hierauf liegen: 1. Wie?: Wie geht man methodisch vor? 2. Was?: Was bzw. welche Informationen benötigt man zur Unternehmensbewertung? 3. Warum?: Warum sollte diese spezielle Methode gewählt werden? 4. Warum nicht?: Oder warum eher nicht? 5. Beispiel: Zudem werden wir zwecks Veranschaulichung zu jeder Methode ein sehr vereinfachtes Beispiel liefern

4 Substanzwertverfahren (I/III) Unternehmenswert als Summe aller einzelnen Unternehmensbestandteile Substanzwert = Reproduktionswerten Substanzwert = Liquidationswerten + - Reproduktionswert des betriebsnotwendigen Vermögens Liquidationswert des nicht-betriebsnotwendigen Vermögens Wert der Schulden - - Liquidationswert des gesamten betrieblichen Vermögens Wert der Schulden Liquidationskosten Wie? = EK - Substanzwert auf Basis von Reproduktionswerten = EK - Substanzwert auf Basis von Liquidationswerten Vorgehen: 1. Isolierte Wertermittlung für alle Posten des betriebsnotwendigen Vermögens (Reproduktions- bzw. Liquidationswerte) 2. Isolierte Wertermittlung für alle Posten des nicht-betriebsnotwendigen Vermögens (Liquidationswerte) 3. Abzug aller Verbindlichkeiten / Schulden / Verpflichtungen Was? Bilanz, evtl. Anlagenspiegel Ggf. Wertgutachten von einzelnen Vermögensposten (Reproduktionswerte) Ggf. aktuelle Marktpreise von einzelnen Vermögensposten (Liquidationswerte) Informationen zu vertraglichen Verpflichtungen (Garantien, Leasing, etc.)

5 Substanzwertverfahren (II/III) Warum? Warum nicht? Sinnvoll bei Unternehmen mit schwacher Ertragssituation und in Insolvenzfällen Geeignete Methode, um einen «Sockelwert» zu bestimmen Qualität der Informationen / Bewertungsgrundlage leicht zu bestimmen, da rückwärtsgerichtet Wenig Subjektivität / gut nachvollziehbar Das Wesen unternehmerischen Handelns bleibt unberücksichtigt Wenn Fortführungsprämisse vorherrscht («Going-Concern») unterschätzt das Substanzwertverfahren regelmässig den wahren (Ertrags-)Wert eines Unternehmens

6 Substanzwertverfahren (III/III) Die Maschine wurde aus steuerlichen Gründen zu stark abgeschrieben; der Wert, den ein Verkauf erzielen würde, liegt 1 200,- über dem Buchwert. Da es sich bei den Vorräten um verderbliche Ware handelt und ein Verkauf einige Zeit in Anspruch nehmen würde würden ca. 25% des Vorratswertes verloren gehen. Beispiel (vereinfacht) Bilanz zum Dez Anpassungen Reproduktionswerte 1 Aktiva 2 3 Maschine 3 500, , ,- Vorräte 1 000, ,- 750,- Barmittel 200,- n/a 200,- Passiva Bankdarlehen 3 000,- n/a 3 000,- EK (Buchwert) 1 700,- Substanzwert Der Substanzwert weicht vom Buchwert des Eigenkapitals ab! KMU Next - Bewertungsverfahren

7 Discounted Cashflow Verfahren - DCF (I/III) International am weitesten verbreitete Bewertungsmethode Unternehmenswert als Summe aller abgezinsten, zukünftig zu erwartenden, operativen Free Cashflows, die den Nutzen für die Kapitalgeber / Eigentümer darstellen sollen Wie? Vorgehen: 1. Prognose der zukünftig zu erwartenden, operativen Free Cashflows 2. Ermittlung des Kapitalisierungszinses (=Diskontierungszins) 3. Addition der abgezinsten, zukünftig zu erwartenden, operativen Free Cashflows zur Bestimmung des DCF-Wertes Bestimmung des operativen Free Cashflows (ofcf): = EBIT Adaptierte Steuern auf EBIT Abschreibungen Erhöhungen der Rückstellungen Investitionen in das Anlagevermögen Erhöhung der Betriebsmittel Operativer Free Cashflow KMU Next - Bewertungsverfahren

8 Discounted Cashflow Verfahren - DCF (II/III) Was? Bilanz, Anlagenspiegel, GuV (Prognosen oder ggf. Historisch für Prognosen) Kapitalisierungszins (siehe Checkliste Kapitalisierungszins ) Annahmen (langfristiges Wirtschaftswachstum, Steuern, etc.) Warum? International stärkste Akzeptanz Weite Verbreitung (Ertragswertverfahren als Sonderfall des DCF Verfahrens!) Stellt auf zukünftige Ertragssituation eines Unternehmens ab Sehr feingliedrige Modellierung möglich Warum nicht? Viele Informationen nötig Annahmen- bzw. Prognose-getrieben Schwierigkeiten in der Bestimmung des Kapitalisierungszinses

9 Discounted Cashflow Verfahren - DCF (III/III) Beispiel (vereinfacht) E 2014E 2015E 2016E EBITDA 1 000, , , ,- Adapt. Steuern (-) 250,- 252,50 255,- 257,5 Erhöhung der Rückstellungen (+) 100,- 102,5 105,- 107,5 Investitionen in das Anlagevermögen (-) 200,- 210,- 220,- 230,- Betriebsmittelerhöhung (-) 0,- 0,- 0,- 0,- Operativer Free Cashflow (ofcf) (=) 650,- 650,- 650,- 650,- 2013E 2014E 2015E 2016E Kapitalisierungszins 14% 14% 14% 14% Abgezinster ofcf (gerundet) 570,- 500,- 439,- 385, Summe ofcf (2013E-2016E) 1 894,- Summe ofcf danach ,- DCF Wert 3 750,- 1 Ermittelt mit Hilfe des Terminal Value Ansatzes. Dabei wird i.d.r anhand des letzten, prognostizierten ofcf eine ewige Rente bestimmt. Im Zahlenbeispiel: TT = oooo KKK. zzzz DDDD. rrrr JJJJJ = % 1,

10 Multiplikatorenverfahren (I/III) Einfache Regel zur Berechnung von Unternehmenswerten Schnelles Vergleichsverfahren, das nachvollziehbare Ergebnisse liefert Das Ergebnis des Multiplikatorenverfahrens ist als potentieller Unternehmenswert zu verstehen Wie? Vorgehen: 1. Suche nach vergleichbaren Unternehmen (= Vergleichsgruppe) 2. Kalkulation der Multiplikatoren, z.b. Wert/Gewinn oder Wert/Umsatz, innerhalb der Vergleichsgruppe 3. Ermittlung von Durchschnittswert für den Multiplikator 4. Bestimmung des Unternehmenswertes durch Multiplikation von Multiplikator und wertstiftender Grösse des Unternehmens, z.b. Gewinn oder Umsatz Neben analytischen Vergleichsverfahren bieten z.b. Verbände Branchenmultiplikatoren an, um einen Unternehmenswert zu ermitteln, z.b. bei Arztpraxen, Rechtsanwaltskanzleien, etc. (Schritte werden damit hinfällig) Was? GuV (eigene und von Vergleichsunternehmen) Ggf. weitere Informationen zu Wertstiftern im eigenen Unternehmen und von Vergleichsunternehmen (Kundenzahl, etc.) Marktpreise für vergleichbare Unternehmen (z.b. von vergleichbaren börsengelisteten Unternehmen oder aus vergangenen Transaktionen)

11 Multiplikatorenverfahren (II/III) Warum? Schnelles Verfahren zur Ermittlung eines Unternehmenswertes Nachvollziehbar Marktorientiert Warum nicht? Identifikation von Vergleichsgruppe oftmals schwierig (Sind börsengelistete Unternehmen mit privat gehaltenen Unternehmen vergleichbar? Welche Unternehmen sind überhaupt vergleichbar? etc.)

12 Multiplikatorenverfahren (III/III) Beispiel (vereinfacht) Firma A Firma B Eigene Firma Gewinn , ,- 524,50 Kundenzahl ca ca Mitarbeiterzahl Branche Pharmaindustrie Medizintechnik Medizintechnik (Maschinen für Pharmaproduktion) Marktkapitalisierung ,- (Jul. 2012) ,- (Jul. 2012) n/a, da nicht börsengelistet! Kurs-Gewinn-Verhältnis (Multiplikator) 1 2 Firma A Firma B Eigene Firma ca. 4,8x ca. 5,7x vermutlich zwischen 4,8x und 5,7x Da die eigene Firma eher mit Firma B (produzierendes Technikunternehmen, wenige Kunden, rel. viel Gewinn pro Mitarbeiter) zu vergleichen ist, liegt der potentielle Marktwert wohl bei 2 990,- (= 5,7 x 524,50). Auf der folgenden Seite haben wir Ihnen mögliche Quellen für Multiplikatoren ansatzweise zusammengestellt

13 Mögliche Quelle für Branchenmultiplikatoren Fachzeitschriften / -zeitungen z.b. Finance Magazin, Transaktionsmultiplikatoren teilweise ersichtlich in Pressemeldungen / Nachrichten Verbände / Branchenvertreter / etc. Börseninformationen verfügbar über diverse kostenpflichtige z.b. Bloomberg, Thomson Reuters, etc.) z.b. kostenfreie Anbieter wie Onvista, Financial Times Markets, etc

14 Literaturverweise Veröffentlichungen von der Stiftung KMU Next: Quartalsbericht : Der Emotionale Wert als Chance für die Schweiz. Fachliteratur: Unternehmensbewertungen erstellen und verstehen Ein Praxisleitfaden von D. Ernst, S. Schneider und B. Thielen (2008, Vahlen Verlag, 3. Auflage) Praxishandbuch der Unternehmensbewertung von H. Peemüller (Hrsg.) (2005, Herne Verlag, 3. Auflage)

15 Disclaimer und unser Dank Disclaimer Der Umgang mit den vorliegenden Informationen erfolgt auf eigene Verantwortung und auf eigenes Risiko. Die Stiftung KMU Next stellt lediglich Wissen und Ideen zur Verfügung, übernimmt aber keine Haftung für die von der Leserschaft gefällten Entscheidungen. Bei Bedarf empfehlen wird Ihnen sich direkt mit professionellen BeraterInnen Kontakt aufzunehmen. Unser Dank (Stand ) Stifter und Stiftungsträger Gönner Die Stiftung KMU Next bedankt sich bei allen Trägern und Partnern aus Wirtschaft und Verwaltung für die Unterstützung

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