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1 Europa wählen. Zahlen und Fakten wie wir alle von der EU profitieren Mai 2014

2 Geld sparen. Geldumwechseln und die damit verbundenen Gebühren bei Auslandsaufenthalten entfallen durch den Euro. Kein Umrechnen mehr bei Käufen im Euro-Ausland. Stärkerer internationaler Preiswettbewerb und der Wegfall von Zöllen hat zudem viele Produkte billiger gemacht. Dass mit dem Euro alles teurer geworden ist, stimmt so nicht, im Gegenteil. Von 1999 bis 2012 lag die durchschnittliche jährliche Teuerungsrate (Inflation) in Österreich bei nur 1,9 Prozent. Auch 2014 werden wir voraussichtlich wieder unter zwei Prozent liegen. Das ist deutlich weniger als in der Schilling-Ära. Mit dem Euro ist Österreich in eine starke, globale Weltwährung eingebettet und als kleine Volkswirtschaft besser gegen Währungsrisiken geschützt.

3 Mehr Arbeitsplätze. Gerade als exportorientiertes Industrieland haben wir von Europa massiv profitiert und tun das nach wie vor. Allein die Exporte in den Euroraum sichern in Österreich rund eine halbe Million Arbeitsplätze. Durch die EU-Mitgliedschaft konnten rund neue Jobs in Österreich geschaffen werden. Ohne EU wäre die Arbeitslosenquote deutlich höher. Österreichs Volkswirtschaft ist seit 1999 um jährlich 1,9 Prozent und damit um einen halben Prozentpunkt kräftiger gewachsen als der Durchschnitt des Euroraums. Chancen und Herausforderungen der Globalisierung können mit der EU besser bewältigt werden als von Österreich allein.

4 Offene Grenzen. Stundenlanges Im-Stau-Stehen vor den Grenzübergängen gehört dank des Schengen-Abkommens der Vergangenheit an. Lästige und langwierige Passkontrollen gibt es nicht mehr, genau so wenig wie Zollbeschränkungen. Offene Grenzen gibt es aber nur innerhalb Europas. Die EU-Außengrenzen werden weiterhin in Zusammenarbeit mit FRONTEX (Europäische Agentur für die operative Zusammenarbeit an den Außengrenzen) genau überwacht. Bei Bedarf können die Grenzkontrollen jederzeit wieder aktiviert werden etwa bei internationalen sportlichen Großereignissen wie der Fußball-Europameisterschaft.

5 Wohnen und Arbeiten in ganz Europa. Ein gutes Job-Angebot aus dem EU-Ausland? Kein Problem, denn am Arbeitsmarkt gibt es in Europa keine Grenzen mehr. EU-Bürgerinnen und -Bürger aus Deutschland, Frankreich, Italien usw. dürfen bei uns arbeiten und wir dafür auch in ihren Ländern. Auch Umziehen ins Ausland ist kein Problem mehr. Dank Niederlassungsfreiheit kann jede EU-Bürgerin und jeder EU-Bürger in jedem EU-Land wohnen. Wohnen und Arbeiten in ganz Europa ist sicher. Denn dank EU gibt es eine gut funktionierende grenzüberschreitende Polizeizusammenarbeit. Grenzen schützen Kriminelle also nicht vor Strafverfolgung.

6 Mehr Unternehmen. Seit dem EU-Beitritt haben Unternehmensgründungen in Österreich zugenommen. Und nur Unternehmen schaffen neue Arbeitsplätze. Die Auslandsinvestitionen insbesondere bei Forschung und Entwicklung in Österreich sind massiv gestiegen. Waren es 1995 noch knapp 15,6 Milliarden, sind es jetzt schon über 127,5 Milliarden Euro. Diese Investitionen ermöglichen nachhaltig Wachstum und Jobs. Seit der Einführung des Euro stiegen Österreichs Exporte von Waren und Dienstleistungen um rund 80 Prozent auf nunmehr 57 Prozent der Wirtschaftsleistung. Das schafft gut bezahlte, hochwertige Arbeitsplätze in Österreich.

7 Friede in Europa. Das Friedensprojekt Europa ist nach zwei von unserem Kontinent ausgegangenen Weltkriegen und 60 Millionen Toten die Kernidee der Einigung. Seit 1945, also seit 69 Jahren, herrscht dank EU Frieden zwischen den Mitgliedstaaten. Das hat es seit weit über tausend Jahren auf unserem Kontinent nicht gegeben. Wir verdanken es der Europäischen Union, dass Österreich heute in einem Teil der Welt liegt, in dem Friede, Freiheit, Demokratie, Wohlstand und Rechtsstaatlichkeit herrschen.

8 IMPRESSUM Medieninhaber und Herausgeber: Industriellenvereinigung, Schwarzenbergplatz 4, 1031 Wien ZVR.: , LIVR-N.: 00160, EU-Transparenzregister Nr.: Layout: Matthias Penz Fotos: istockphoto.com/adventtr Druckerei: PRINT-SPORT Handels GmbH & Co KG Ared Straße Leobersdorf Wien, im April 2014

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