Lackkunde A - Z. Auch Ablüften genannt, ist das Verdunsten der flüchtigen Anteile eines Anstrichmittels, ehe die Filmbildung vollendet ist.

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1 Lackkunde A - Z Abbeizmittel Abdunsten Abfall Absetzen Abwasser Abziehlack Acrylatfarben Acryllasuren Additive Adhäsion Adsorption Agglomeration Aldehyde Alkalität Abbeizmittel oder Abbeizer werden zum Entfernen alter Oberflächenbeschichtungen benutzt. Abbeizer enthalten keine chlorierten Kohlenwasserstoffe mehr und sind in der Regel umweltfreundlich und biologisch abbaubar. Auch Ablüften genannt, ist das Verdunsten der flüchtigen Anteile eines Anstrichmittels, ehe die Filmbildung vollendet ist. Abfälle sind bewegliche Sachen, deren sich der Eigentümer oder Inhaber entledigen will oder entledigt hat oder deren Erfassung nach Behandlung als Abfall im öffentlichen Interesse geboten ist. Unterschiedliche spezifische Gewichte bewirken das Absinken von Pigmentteilchen im Bindemittel. Sorgfältiges Aufrühren vermeidet daraus resultierende Farbtondifferenzen. Unter Abwasser ist durch häusliche oder gewerbliche oder auch industrielle Anwendung verschmutztes Wasser zu verstehen. Dieses kann in seiner Zusammensetzung stark schwanken. Meist lasierender Schutzlack, der sich nach Zweckerfüllung wieder leicht entfernen lässt. Kunststoff-Dispersionsfarben und Dispersionslackfarben, deren Bindemittel aus Acrylat- und/oder Methacrylatdispersion besteht. Wässrige Anstrichmaterialien, im Gebinde oft trüb aussehend, zeigen bei Aufstrich zunächst ein irisierend trübes Aussehen. Diese Erscheinung geht im Trocknungsverlauf zurück. Nach Trocknung resultiert ein klarer, durchscheinender Lasurfilm. Die Trübung im Nasszustand ist kein Qualitätsmangel. Additive sind Zusatzstoffe, die in geringen Mengen einem Produkt zugesetzt spezifische Eigenschaften ergeben. Beispiel: Fungizide in Lacken und Farben. Verlaufmittel zum besseren Beschichten. Haftwirkung zwischen den Molekülen der Grenzfläche zweier Körper, z. B. Haftung von Farben auf dem Untergrund. Physikalische Bindung von Stoffen an der Oberfläche von anderen Stoffen, ohne Veränderung der chemischen Eigenschaften der adsorbierten Stoffe. Ballung z. B. von Pigment- oder Hilfsmittelteilchen in einer Farbe. Ein solches Anstrichmaterial sieht dann beim Aufstrich unsauber aus. Sauerstoffhaltige Abkömmlinge von Kohlenwasserstoffen. Reaktiv und als Zwischenprodukte in der chemischen Industrie vielfach eingesetzt. Der Gehalt einer Lösung an Hydroxyd-Ionen.

2 Altöl Altstoff Amine Ammoniak Analyse Antifouling Antioxidantien Aromatische Verbindungen Aufrühren Aufschwimmen oder Ausschwimmen Bakterizide Altöl kann bereits in kleinen Mengen Grundwasser stark verunreinigen. (Der Gesetzgeber regelt die Altölbeseitigung zum Schutze des Grundwassers.) Altstoff ist Abfall, der einer Verwertung zugeführt wird. Der Altstoff bleibt so lange Abfall, bis die aus dem Altstoff gewonnenen Stoffe einer zulässigen Verwendung oder Verwertung zugeführt werden. Organische Abkömmlinge des Ammoniaks. Diese bilden sich in der Natur bei der Zersetzung von Eiweiß. In der Chemie sind Amine Ausgangsprodukte für die Herstellung von Farbstoffen, Kunststoffen und Tensiden. Verwendung auch als Härter für 2 K-Lacke. Ammoniak ist ein farbloses Gas mit stechendem Geruch. Es ist ein wichtiger Grundstoff der organischen Chemie. Wässrige Ammoniaklösungen (Salmiakgeist) werden zum Reinigen und Säubern benutzt. Dispersionsfarben und Dispersionslackfarben werden vielfach mit Ammoniak auf einen ph-wert oberhalb 7 (alkalisch) eingestellt. Zerlegung eines Stoffes in seine Bestandteile. In der Analyse werden qualitativ Grundstoffe oder Verbindungen bestimmt bzw. quantitativ ihre Mengen bestimmt. Anstrichmaterialien für Schiffsböden, die lösliche Kontaktgifte enthalten, die das Anwachsen von Algen und Meerestieren an Schiffskörpern verhindern. Antifoulingfarben mit giftigen Zusätzen (Quecksilber, Arsen etc.) sind in Österreich verboten. Unter Antioxidantien sind chemische Verbindungen zu verstehen, die vor Veränderungen schützen. Beispiel: Einsatz von Hautverhinderern in Farben und Lacken. Unter aromatischen Verbindungen sind organische Kohlen- Wasserstoff-Verbindungen zu verstehen, die von Benzol abgeleitet sind. Beispiele: Toluol, Xylol, Trimethylbenzole. Dem gründlichen Aufrühren der Lacke und Grundierungen wird oft zu wenig Bedeutung beigemessen. Die sich während der Lagerung infolge unterschiedlicher spezifischer Gewichte in der Dose in verschiedenen Schichten absetzenden Bestandteile des Lackmaterials müssen wieder homogen verteilt werden. Ein elektrischer Rührer erleichtert die Arbeit. Lacke mit Pigmenten von sehr unterschiedlichen spezifischen Gewichten und unterschiedlicher Teilchengröße neigen zum Aufschwimmen. Aufschwimmen kann zu deutlichen Farbveränderungen während der Trocknungsphase führen. Bakterizide oder Pestizide sind Mittel zur Bekämpfung von tierischen und pflanzlichen Schädlingen. Bakterizide oder Pestizide sind wichtig für die Imprägnierung von Holz bei Grundierungen und Lasuranstrichen. 2

3 Basen Benzin Benzol Beschleuniger Beständigkeit Biolacke Bläschenbildung Blei Cadmium Carbolineum Im chemischen Sprachgebrauch versteht man darunter den Teil einer Verbindung, der zusammen mit Säuren Salze bildet. Im übertragenen Sinne wird die Bezeichnung Basen auch für die wässrigen Lösungen von Alkali- und Erdalkalioxiden in Wasser verwendet, wobei die jeweiligen Metallhydroxide gebildet werden. Benzin ist ein aus Mineralöl gewonnenes Gemisch von Kohlenwasserstoffen. Benzin wird vielfach als Lösemittel eingesetzt. Benzin als Kraftstoff enthält gesundheits- und umweltgefährdende Beimengungen, wie z. B. Benzol. Benzol ist eine farblose, brennbare Flüssigkeit. Benzol wird eingesetzt zur Herstellung aromatischer Verbindungen in der organischen Chemie. Als Lösemittel wird Benzol nicht mehr eingesetzt. Benzol ist umweltgefährdend. Nicht mehr im Einsatz. Beschleuniger sind Stoffe, die, in kleinen Mengen zugesetzt, Reaktionen beschleunigen, z. B. Trocknungsbeschleuniger in oxidativ trocknenden Systemen (Sikkative). Eigenschaft eines Anstrichfilms, sich unter mechanischen oder chemischen Einwirkungen nicht nachteilig zu verändern. Anstrichmittelgeneration, ausgehend von umweltrelevanten Fragen. Das Angebot von Biolacken umfasst Imprägnierungen, Lasuren und Deckanstrichmaterialien. Basis sind in der Regel Naturrohstoffe (obwohl vielfach chemisch aufbereitet). Nach dem Stand der Technik resultieren im Vergleich oftmals unbefriedigende Resultate zu gleichartigen, synthetischen Beschichtungsstoffen. Luft- oder wassergefüllte bläschenförmige Erhebungen im Lackfilm, in fortgeschrittenem Zustand kreisrundes Abplatzen der Lackierung vom Untergrund durch Feuchtigkeitseinwirkung oder mangelhaft getrocknete Grundierungen. Die Feuchtigkeit kann während des Lackierungsprozesses (Tau, Spritzluft, Schleifwasser) in den Lackaufbau geraten oder durch hygroskopische Medien, Poren und Fehlstellen nachträglich unter den Lackfilm transportiert worden sein. Blei ist ein Schwermetall. Hieraus resultiert die Verunreinigung der Umwelt mit Blei, also ist Blei als Umweltgift einzustufen. In Farben und Lacken wurde Blei früher als Bleiverbindung vielfach besonders für rote und gelbe Pigmente eingesetzt; Sikkative enthielten ebenfalls Bleiverbindungen. Blei ist heute weitgehend aus Anstrichfarben eliminiert. Cadmium ist ein Schwermetall. Es wird in Beschichtungsstoffen nicht eingesetzt. Carbolineum ist ein öliges, braunes, nach Teer riechendes Gemisch aus Teerölen. 3

4 Chemische Abwasserbehandlung Abwasserreinigung mit Fällmitteln, wie z. B. Aluminium-, Eisen- oder Calciumsalzen. Fein verteilte oder gelöste Abwasserinhaltsstoffe werden durch diese Salze in eine sedimentierbare Form als Flockulat überführt. Mit der chemischen Abwasserbehandlung werden viele Stoffe ausgeschieden, die durch mechanische und biologische Reinigung nicht oder nur unzureichend abscheidbar sind. Solche Stoffe sind z. B. Schwermetalle, Phosphate und nicht biologisch abbaubare organische Stoffe. Chlorierte Kohlenwasserstoffe Chlorierte Kohlenwasserstoffe sind Kohlenwasserstoffe, die ein oder mehrere Chloratome enthalten. Wichtige Anwendungsgebiete für Chlorkohlenwasserstoffe sind Pestizide. Chlorierte Kohlenwasserstoffe sind Ausgangsprodukte für viele Kunststoffe, z. B. Vinylchlorid. DD-Lack Deckfähigkeit Deponie Desinfizierende Anstriche Dispersion Dispersionsfarben Dispersionslacke Eindicken siehe Polyurethanlack Deckfähigkeit ist die farbliche Abdeckung eines Untergrundes. Schlechte Deckfähigkeit kann auf mangelhaftes Aufrühren oder zu starkes Verdünnen zurückzuführen sein. Weiß und Pastellfarben haben in der Regel eine gute Deckfähigkeit. Es gibt aber auch viele Farbtöne, die sich nur mit einem hohen Anteil von lasierenden Pigmenten herstellen lassen. Schwache Deckfähigkeit darf nicht zu dickem Lackauftrag führen, sondern muss durch einen geeigneten Vorlack ausgeglichen werden. Unter Deponie ist eine geordnete, umweltfreundliche, beabsichtigte und beaufsichtige Ablagerung von Abfallstoffen zu verstehen. Es ist zu unterscheiden: Keimwidrige Anstrichmaterialien, diese verhindern die Entstehung und Vermehrung von Pilz- und Bakterienbefall, und keimtötende Anstriche, diese töten Bakterien und Pilze ab. Feinste Verteilung eines Stoffes in einem anderen, ohne dass eine Lösung entsteht. Wenn ein fester Stoff in einer Flüssigkeit dispergiert wird, handelt es sich um eine Suspension, bei einer Dispergierung einer Flüssigkeit um eine Emulsion. sind aus Kunststoffdispersionen und Pigmenten sowie Füllstoffen hergestellte Anstrichstoffe. Kunststoffdispersionsfarben werden auch Kunststoff- Latexfarben genannt. Im täglichen Sprachgebrauch werden Kunststoffdispersionsfarben auch Dispersionsfarben genannt. sind Anstrichstoffe auf der Grundlage einer wässrigen Kunststoffdispersion, die einen lackartigen Anstrichfilm ergibt. Verdickung eines Lackes. Ursache: Nachquellen der Pigmente, chemische Reaktion oder Verdunsten der Lösungsmittel. Kann in der Regel durch Verdünnungszusatz aufgehoben werden. Ist die Lackfarbe dagegen bereits in Gelzustand übergegangen, ist von einer Verarbeitung Abstand zu nehmen (s. Gelieren). 4

5 Elastizität Emission Emulgator Emulsion Entfetten Ether (Diethylether) Ethylenglykol Exposition Farbstoffe Festkörper Fähigkeit eines Körpers, nach Einwirkung einer ihn deformierenden Kraft die ursprüngliche Form wieder anzunehmen, insbesondere bei elastischen Werkstoffen im Fahrzeugbereich (weiche Kunststoffteile, Gummi). Hochwertige Lackmaterialien halten Dehnungsbeanspruchungen durch Vibration und Temperaturschwankungen aus, auch bei Metalloder Holzlackierung. Bezeichnung für die aus Anlagen oder technischen Vorgängen in die Atmosphäre gelangende gasförmige, flüssige oder feste Stoffe, aber auch Festlegung für Wärme, radioaktive Wirkungen sowie Geräusche und Lichteinwirkungen sowie flüssige und feste Stoffe, die nicht in die Atmosphäre, sondern in andere Umweltbereiche gelangen. Die Emission aus einer Verursacherquelle führt in der Umwelt über die Transmission zu Immissionen, die mit der Entfernung zur Emissionsquelle weniger werden. Hilfsstoff bei der Herstellung von Emulsionen und Dispersionen, insbesondere für Anstrichemulsion benötigt. Mit einem Emulgator ist eine stabile Verteilung nicht mischbarer Stoffe möglich. Unter Emulsion ist ein System aus zwei nicht mischbaren Flüssigkeiten zu verstehen, bei dem eine Flüssigkeit in Form kleinster Tröpfchen in der anderen Flüssigkeit verteilt ist. Beispiel: Milch. Entfernung von fetthaltigen Bestandteilen von Oberflächen. Fett beeinträchtigt die Haftung des Lackaufbaus. Die Vorbehandlung der Flächen muss eine gründliche Entfettung einschließen. Im Handwerksbetrieb am besten durch Entfettungsmittel. Farblose, entzündliche und flüchtige Flüssigkeit. Ether können mit Luft explosionsfähige Gemische bilden. Ethylenglykol ist eine farblose, süßlich schmeckende Flüssigkeit, eingesetzt als Frostschutzmittel für Kraftfahrzeuge und Lösemittel sowie Textilhilfsmittel und Waschrohstoff. Unter Exposition ist die äußere Bedingung, z. B. der Umstand, denen Materialien und Organismen bei Schadstoffeinwirkungen ausgesetzt sind, zu verstehen. Farbstoffe sind organische Verbindungen, die in gelöster Form eingesetzt werden. Sie dienen zum Färben von Textilien, für Druckfarben und andere Anwendungsgebiete. Von wichtigerer wirtschaftlicher Bedeutung sind Pigmente. Pigmente sind im Gegensatz zu Farbstoffen unlöslich und werden in Lacken und Farben, aber auch zum Einfärben von Kunststoffprodukten eingesetzt. Kritisch aus Sicht der Umweltrelevanz sind Blei und Chromat zu beurteilen. Der Festkörper eines Lackes oder einer Farbe ist derjenige Teil des Anstrichmaterials, der nach Entfernen aller flüchtigen Anteile (Verdunsten der Lösemittel unter festgelegten Prüfbedingungen) zurückbleibt. 5

6 Filmbildner Flammpunkt Flammschutzmittel Flockulieren Formaldehyd Fungizide Gefahrensymbole Gefährliche Abfälle Gefährliche Stoffe Gelieren Lösemittel in Wasserlacken, die Bindemitteltröpfchen bei der Trocknung verkleben, wodurch ein kompakter Lackfilm gebildet wird. Der Flammpunkt ist die niedrigste Temperatur (bezogen auf einen Druck von 1013 mbar), bei der sich in einem geschlossenen Tiegel aus der zu prüfenden Flüssigkeit unter festgelegten Bedingungen Dämpfe in solcher Menge entwickeln, dass sich im Tiegel ein durch Fremdzündung entflammbares Dampf-Luft-Gemisch bildet. Materialien, die eine Entflammbarkeit und Brennbarkeit von Holz, Textilien und anderen brennbaren Stoffen durch Imprägnierung bzw. Isolierung herabsetzen. Störungen zwischen Bindemittel und Pigmenten, die zumeist auf ungeeignete Zusätze und Mischungen zurückzuführen sind. Der Lack wird unbrauchbar. Ausgangsprodukt für viele chemische Prozesse. Einsatz in wässriger Lösung: Formalin. Formaldehyd wird als Desinfektionsmittel und Konservierungsstoff verwendet. Harnstoff-Formaldehydharze sind Bindemittel für Spanplatten und Verschäumungsmittel. Für Innenräume kann Formaldehyd zu Belästigungen führen. Es ist der Grenzwert MAK von 0,1 ppm festgesetzt. Fungizide sind Stoffe zur Vorbeugung und Bekämpfung von Pilzen. Fungizide werden überwiegend im Pflanzenschutz, aber auch bei Farben, Lacken, dem Holzschutz und im Papierschutz eingesetzt. Gefahrensymbole dienen der Kenntlichmachung gefährlicher Stoffe im Verkehr mit Verwendern. Andreaskreuz: gesundheitsschädlich Geplatzte Bombe: Explosionsgefahr Flamme: leicht entzündlich Totenkopf mit gekreuzten Knochen: Vergiftungsgefahr Hand mit Verätzung der Finger: Verätzungs- und Korrosionsgefahr sind Abfälle, deren ordnungsgemäße Behandlung weitergehender Vorkehrungen oder einer größeren Umsicht bedarf, als dies für die Behandlung von Hausmüll erforderlich ist. Gefährliche Stoffe sind Stoffe, die ein Gefahrenpotential durch Brennbarkeit, Toxizität, Ätzung und Umweltschädigung besitzen. Gefährliche Stoffe sind auch Stoffe, die geeignet sind, die Beschaffenheit der Luft, des Wassers, des Erdbodens oder von Tieren, Pflanzen und Organismen zu verändern. Gefährliche Stoffe sind nach den Bestimmungen des Chemikaliengesetzes einzustufen und zu kennzeichnen. Durch Polymerisation oder auch andere chemische Vorgänge fehlerhafte oder vorzeitige Eindickung des Bindemittels, die den Lack unbrauchbar macht. 6

7 Grenzflächenspannung Grundwasser Hautbildung High Solids Hochziehen Holzschutzmittel Hydrolyse Immission Immissionsbelastung Immissionsmessung Hierunter ist eine einseitig in das Innere einer Flüssigkeit gerichtete Kraft zu verstehen. Durch sie wird eine Verkleinerung der Flüssigkeitsoberfläche gefördert. Grundwasser ist das durch Versickerung von Oberflächenwasser in den Boden gelangende sowie aus Gesteinen aufsteigende Wasser. Durch Verunreinigung desselben, z. B. durch Öle, können große Schädigungen eintreten. Oxidativ trocknende Lackmaterialien können trotz Hautverhütungsmitteln bei Sauerstoffzutritt eine Haut bilden. Beim Öffnen Dosendeckel nicht deformieren. Anbruchdosen sorgfältig und dicht verschließen. Dose kräftig schütteln und auf den Kopf stellen. Halb gefüllte Dosen in kleinere umfüllen, Häute vorsichtig entfernen und Lack filtrieren. Gefahr von Farbtonabweichungen. Decklacke mit sehr hohem Festkörperanteil (70%). Durch Reduzierung des Lösungsmittelanteils auf ein Minimum ist dieser Lacktyp sehr ergiebig und umweltfreundlicher als konventionelle Lacke. Aufquellen von Lackfilmen durch zu scharfe Lösungsmittel im Lack, wie es beim Überspritzen von nicht ausgehärteten, lufttrocknenden Kunstharzlacken mit Nitro-Materialien auftreten kann. Trockenes Vorspritzen vermindert die Gefahr des Hochziehens. Mittel zur Verhinderung von Befall durch Pilze, Insekten und auch Feuer. Als Holzschutzmittel gelten anorganische Salzgemische mit Chrom-, Bor- und Fluorkomponenten sowie Kupfer- und Arsenverbindungen. Auch lösemittelhaltige Präparate als Imprägnierung und Grundierung sowie Lasuren sind Holzschutzmittel, wenn sie Fungizide und Insektizide enthalten. Auch Teeröle, wie z. B. Carbolineum, gelten als Holzschutzmittel. Die Hydrolyse ist die Spaltung chemischer Verbindungen durch Wasser. Die Hydrolyse ist von großer Bedeutung für abiotische Abbaubarkeit von organischen Schadstoffen. Einwirkung von Luftverunreinigungen, Wärme und Strahlen auf Menschen und auch unbelebte Objekte, wie z. B. Anstriche. Unter Immissionsbelastung ist die Beeinträchtigung der Umwelt durch Immissionen zu verstehen. Eine Immissionsmessung mit stationären und beweglichen Messstationen kann dauernd oder kurzfristig alle Immissionen aus Industrie und auch Verkehrszentren sowie Mülldeponien und Haushalten (Heizung) erfassen. 7

8 Imprägnieren Indikator Innenraumbelastung Insektizide Inversion Kanzerogenität Katalysatoren Kläranlagen Koagulation Kohäsion Kohlenmonoxid Imprägnieren ist das Behandeln von Gegenständen mit Chemikalien. Für Farben und Lacke z. B. ist das Imprägnieren das Einlassen von lösemittelhaltigen farblosen oder lasierenden Anstrichstoffen auf Holz. Schutzbehandlung von porösen Baustoffen, Holz, Putz durch imprägnierende Materialien. Hydrophobieren, Wasserabstoßendmachen von Klinkerfassaden, ist ebenfalls unter Imprägnieren zu verstehen. Ein Indikator in der Chemie ist ein Material, welches dient, den ph-wert von sauren und alkalischen Medien zu unterscheiden (ph-papier). In der Biologie ist ein Indikator definiert als Organismen, die durch Abwesenheit oder Vorhandensein bestimmte Zustände anzeigen. Die Luft in Innenräumen wird durch entstehende Schadstoffausweisungen aus Gegenständen möglicherweise geschädigt. Beispiele: Formaldehyd aus Spanplatten und Schäumen, Abbauprodukte und abdampfende Fungizide aus manchen mit Imprägnierlasuren behandelten Hölzern. Insektizide sind Stoffe, die gegen Insekten eingesetzt werden. Es ist zu unterscheiden zwischen natürlich vorkommenden Insektiziden wie Nikotin und synthetischen Insektiziden wie chlorierte Kohlenwasserstoffe. In der Meteorologie bedeutet Inversion eine Luftschicht mit nach oben zunehmender Temperatur. Mit Kanzerogenität ist die Eigenschaft von Stoffen bezeichnet, die Krebs verursachen. Vielfach ist für eine Krebsbildung die additive Wirkung mehrerer Schadstoffe notwendig. Unter Katalysatoren sind Stoffe zu verstehen, die eine Stoffumwandlung beeinflussen, sich dabei aber selbst nicht verändern. Beispiel: Autoabgas-Katalysatoren aus Edelmetallen. Beschleuniger für chemische Reaktionen, z. B. in ölhaltigen Anstrichstoffen Sikkative oder Trockenstoffe, in säurehaltigen Lacken oder Klebstoffen Säurezusatz, in Polyesterlacken der Zusatz von Peroxid. Kläranlagen sind Anlagen zur Reinigung von Abwässern. Vor Eingabe bestimmter Anstrichstoffe und Hilfsmittel, wie z. B. Abbeizer, in Schmutzwasserkanäle muss die Möglichkeit der Abwasserschädigung geprüft werden. Unter Koagulation ist Ausflockung zu verstehen. Anziehungskraft zwischen den Molekülen eines Körpers (freie Anstrichfilme). Kohlenmonoxid ist ein geruchloses Gas. Es entsteht bei unvollständiger Verbrennung organischer Verbindungen, so z. B. Heizungen, Industrie, Kfz-Motoren. Kohlenmonoxid wird an der Luft zu Kohlendioxid umgewandelt, Kohlenmonoxid blockiert jedoch beim Einatmen die Sauerstoffaufnahme. Bei Smog-Wetterlagen ist in der Luft viel Kohlenmonoxid enthalten. 8

9 Kohlenwasserstoffe Kondensation Konservierungsmittel Korrosion Kraterbildung Kunstharzlacke Kunstharzputze Kunststoffdispersionen Kunststoffdispersionsfarbe Lagerung Löslichkeit Kohlenwasserstoffe sind chemische Verbindungen des Kohlenstoffs mit Wasserstoff. Es gibt kettenförmige Kohlenwasserstoffe, wie z.b. Oktan, und ringförmige Kohlenwasserstoffe, wie z. B. Benzol. In der Umweltfrage sind ringförmige Kohlenwasserstoffe besonders in chlorierter Form in Diskussion. Physikalische Wiederverflüssigung von Siededämpfen oder Gasen durch Abkühlung. Kondensationspunkt: Temperatur, bei der unter Normalbedingungen die Kondensation eintritt. Hilfsmittel zum Haltbarmachen verderblicher Güter. Einsatz z. B. in Dispersionsfarben und Dispersionslackfarben (Topfkonservierer). Zerstörung von Metallen durch Verwitterung oder andere Einflüsse, deren Verhinderung eines der wesentlichsten Ziele der Lackierung ist. Besonders für den Schutz von Stahl gegen Rost wurden Grundierungen von hervorragender Qualität entwickelt. Meistens durch ungeeignete Verdünnungsmittel oder durch Luft- oder Wassereinschlüsse verursacht. Eine andere Form der Kraterbildung entsteht durch Silikon-Verunreinigungen. Unter Verwendung von Kunstharz-Bindemitteln hergestellte Lacke und Farben. Heute für den Maler- und DIY-Sektor allgemein üblich. Kunstharzputze sind Beschichtungen mit putzartigem Aussehen. Für die Herstellung von Kunstharzputzen werden die Beschichtungsstoffe aus organischen Bindemitteln in Form von Kunststoff-Dispersionen oder Kunstharz-Lösungen und Füllstoffen mit überwiegendem Kornanteil von größer als 0,250 mm verwendet. Kunststoffdispersionen sind eine feine Verteilung von Polymeren oder Kunstharzen in einer Flüssigkeit, meist Wasser. In handelsüblicher Form liegen sie als stabile kolloidale Systeme von milchig-weißem Aussehen vor. Sie wurden auch manchmal als Kunststofflatex bezeichnet. ist ein aus Kunststoffdispersionen und Pigmenten hergestellter Anstrichstoff. Im täglichen Sprachgebrauch wird anstelle des Begriffes Kunststoffdispersionsfarbe meist der Begriff Dispersionsfarbe angewandt. Abgesehen vom Tagesbedarf sollten alle Lackmaterialien in einem besonderen, trockenen, mäßig temperierten Raum gut geschlossen und übersichtlich gelagert werden, wobei die gewerbebehördlichen Vorschriften zu beachten sind. Polyester- Füller und -Spachtel einschließlich Härter sind nicht zu kühl zu lagern (+15 C bis +25 C). Eigenschaft eines Stoffes, sich in einem Lösemittel gleichmäßig zu verteilen. 9

10 Luftreinhaltung Luftverschmutzung MAK-Werte MAK-Werte-Liste Merkblätter Mindestfilmbildetemperatur (MFT) Monomer Müllverbrennung Mutagenität Nachverbrennung Neutralisation Hierunter sind alle Maßnahmen zur Erhaltung der natürlichen Beschaffenheit der Luft zu verstehen. Hierunter verstehen wir die Luftverunreinigungen, die durch Industrie, Gewerbe, Hausbrand, Kraftfahrzeugverkehr entstehen. Abkürzung für maximale Arbeitsplatz-Konzentration von Gasen, Dämpfen und Stauben am Arbeitsplatz, z. B. Lösemitteldämpfe in und um Spritzkabinen. Die MAK-Werte-Liste ist eine Auflistung der maximalen Arbeitsplatzkonzentrationen vieler Stoffe. Soweit die Konzentration eines Stoffes am Arbeitsplatz einen vorgegebenen MAK-Wert nicht überschreitet, ist nach dem Stand der Technik eine Gesundheitsgefährdung nicht gegeben. Merkblätter und Verarbeitungshinweise sind nach dem jeweiligen Stand der Technik erstellt. Sie gelten für den Normalfall und sollen beraten. Bei der Vielzahl der Verwendungszwecke und Arbeitsbedingungen können im Einzelfall jedoch abweichende Arbeitsverfahren zweckmäßig sein, was der Verarbeiter prüfen muss. Eine Haftung für etwaige, aus solchen Empfehlungen resultierende Fehlergebnisse kann deshalb vom Lackhersteller nicht übernommen werden. Empfohlen wird, innerhalb eines Lackiersystems die in den Merkblättern vorgeschlagenen Produkte eines Herstellers zu verwenden. Die Temperatur, die bei der Verarbeitung und Trocknung von Wasserlacken mindestens eingehalten werden muss, damit ein kompakter Lackfilm gebildet wird. Einzelmoleküle, die durch chemische Reaktion zu Großmolekülen zusammengefügt werden können, den Polymeren. Gleiche Moleküle ergeben Homopolymere, verschiedenartige Mischpolymere. Die Beseitigung von Müll aus Haushalt und Industrie durch Verbrennung. Verbrennungstemperaturen oberhalb 800 C führen zur Zerstörung organischer Müllbestandteile. Eigenschaft von Stoffen, Veränderungen im Erbgut herbeizuführen. Unterschieden werden Mutationen an Körperzellen und an Keimzellen. Unter Nachverbrennung ist die katalytische Nachverbrennung mit Hilfe von Katalysatoren, z. B. bei der Reinigung von Kraftfahrzeug- und Industrieabgasen, zu verstehen. Umsetzung äquivalenter Mengen Säure mit Base bzw. Base mit Säure unter Entstehung von Salz und Wasser bei einem ph- Wert 7. Die alkalischen Eigenschaften von Kalk- und Zement- Putzflächen werden z. B. durch Fluate neutralisiert. Heutige moderne Anstrichsysteme machen diese vorbeugende Behandlung in der Regel überflüssig. 10

11 Nitroverdünnung Oberflächenspannung OECD-Prüfrichtlinien Ökologie Ökosystem Ökotoxikologie Orangeneffekt Organosole Oxime Peroxide Pestizide Photooxidantien Unter Nitroverdünnungen sind Lösemittelgemische für Lacke zu verstehen. In der Regel bestehen Nitroverdünnungen aus aromatischen Kohlenwasserstoffen und Estern; sie sind entzündlich und teilweise gesundheitsschädlich. Die Kraft, die die Oberfläche eines Körpers oder eines Gemisches, z. B. auch einer Flüssigkeit, zusammenhält. Die Oberflächenspannung kann bei der Herstellung von Anstrichfarben durch Netzmittel verringert werden. Oberflächenspannung oder Grenzflächenspannung kann aufgehoben werden durch Tenside. Beispiel: Reinigen von Zinkoberflächen durch ammoniakalische Netzmittelwäsche unter Zugabe von etwas Entspannungsmittel. Die OECD-Prüfrichtlinien sind im Mai 1981 international verabschiedet worden. Sie legen z. B. Fettlöslichkeit, Hydrolyse, Fischtoxizität und biologische Abbaudaten fest. Festlegung der Beziehungen der Lebewesen zu ihrer lebenden und leblosen Umwelt. Ein Ökosystem ist eine funktionelle Einheit, die aus Organismen, also Pflanzen und Tieren, in deren Umweltlebensraum (Biotop) besteht. Ökosysteme besitzen bestimmte Regulationsfähigkeiten. Die Ökotoxikologie befasst sich mit den Auswirkungen von Schadstoffen auf Ökosysteme. Verlaufsstörungen, sogenannte Spritznarben, zumeist hervorgerufen durch Verwendung ungeeigneter Verdünnungen, zu hohe Spritzviskosität oder zu hohe oder zu niedrige Spritzraumtemperatur. Bestehend aus z. B. Polyvinylchloridpulver, fein verteilt in Weichmachern und Verdünnungsmitteln. Anwendung zur Oberflächenverfilmung durch Streichen und Tränken und zum Korrosionsschutz. In Lösemittel leicht lösliche Produkte, die der Hautverhinderung und der Stabilisierung von oxidativ trocknenden Alkydharzen dienen. Das anorganische Wasserstoffsuperoxid wird zum Bleichen von Holz verwendet. Peroxide dienen weiter zur Härtung von ungesättigten Polyesterharzen. Unter Pestiziden sind Stoffe zu verstehen, die zur Bekämpfung von tierischen und pflanzlichen Schädlingen eingesetzt werden. Photooxidantien können in der Luft durch Verbindung von Kohlenwasserstoffen und Sauerstoffen entstehen. Dies insbesondere unter Einfluss intensiver Sonneneinstrahlung. Es entstehen Reaktionsprodukte, wie z. B. Ozon; wenn der Gehalt von Ozon ca. 300 µg/m³ Luft übersteigt, können Schädigungen auftreten (Smog). 11

12 ph-wert Pinselreiniger Polyamine Polyester Polyisocyanate Polymer Polymerisation Polyurethane Polyurethanlack Problemstoffe PUR-Härter RAL Zahlenreihe von 0 14, die den alkalischen, neutralen oder sauren Charakter eines in Wasser gelösten Stoffes angibt. Bestimmung erfolgt auf einfache Weise mit ph-papier, das mit Farbstoffen getränkt ist. Diese zeigen nach abgestufter Farbskala den ph-wert an. 0 <7 = sauer 7 = neutral >7 14 = basisch Reinigungsmittel aus organischen Lösemittelgemischen mit wasseremulgierenden Substanzen. Pinselreiniger können abwasserschädigend sein. Härtungsmittel für Epoxidharze. Lack- und Kunststoff-Rohstoffe, die durch Veresterung von Polycarbonsäuren mit Polyalkoholen entstehen. Härter für Mehrkomponentenlacke. Gegensatz zu Monomer. Eine polymere Verbindung ist die makromolekulare Form der chemisch prozentual gleich zusammengesetzten monomeren Verbindung. Beispiel: Polyvinylchlorid. Polymere sind Riesenmoleküle, die durch chemische Verbindungen einzelner Moleküle entstehen. Beispiel: Polyvinylchlorid, Polystyrol. Chemische Zusammenlagerung mehrerer Moleküle eines ungesättigten Stoffes zu einer großmolekularen Verbindung. Bei Zusammenlagerung gleicher Stoffe: (Homo)polymerisation. Bei verschiedenartigen Ausgangsstoffen: Mischpolymerisation. Lack- und Kunststoff-Rohstoffe, Umsetzungsprodukte aus Polyisocyanaten mit hydroxylgruppenhaltigen Polyestern und Polyäthern. Beispiel: PUR-Lack Zweikomponenten-Reaktionslack. Polyurethanlacke sind gut haftende, hart elastische und chemikalienbeständige Anstrichmaterialien. sind gefährliche Abfälle, die in privaten Haushalten oder bei Einrichtungen mit einem nach Menge und Zusammensetzung mit privaten Haushalten vergleichbaren Abfallaufkommen üblicherweise anfallen. Diese Abfälle gelten solange als Problemstoffe, als sie sich in Gewahrsam der genannten Haushalte und Einrichtungen befinden. Polyisocyanat zum Härten von PUR- oder DD-Lacken. Geschützter Kurzname des (Reichs-)Ausschusses für Lieferbedingungen und Gütesicherung beim Deutschen Normenausschuss (DNA). Neben zahlreichen Begriffs- und Qualitätsbestimmungen für Anstrichstoffe ist für den Lackhersteller und -verbraucher die Rationalisierung durch Normung einer beschränkten Auswahl stets gleichbleibender Farben, niedergelegt im Farbregister RAL 840 HR, von besonderer Bedeutung. 12

13 Reaktion Reaktionslacke Resorption Vorgang einer stofflichen Umwandlung, bei der mindestens zwei Stoffe beteiligt sind. Einfaches Beispiel: Lauge und Säure in definierten spezifischen Mengen ergibt Salz. Auch die Trocknung eines Alkydharzlackes enthält chemische Reaktionen. Durch Verbindung des Luftsauerstoffes mit ungesättigten Fettsäuren werden Veränderungen im Chemismus des nassen Anstrichfilms vorgenommen, die neben physikalischem Abdunsten des Lösemittels zur Trocknung von Anstrichen führen. Im Sprachgebrauch des Lackfaches die Zwei- oder Mehrkomponentenlacke, die für bestimmte Anwendungsgebiete wichtig sind: - Polyurethanlacke (PUR) - Epoxidharzlacke - Säurehärtende Lacke - Spezialmaterialien - Beschichtungen - Kleber Bei richtiger Verarbeitung werden mit den Reaktionslacken Schichten mit sehr guten Eigenschaften erzielt: Härte, Elastizität, Haftfähigkeit, Beständigkeit gegen Wasser und Chemikalien, Durchhärtung auch in dicken Schichten. Komponenten = zusammengehörende Bestandteile, die getrennt geliefert und erst unmittelbar vor der Verarbeitung gemischt werden müssen. Zwischen Stammlack und Härter findet ein chemischer Vorgang (Reaktion) statt, der zur Erhärtung der Schichten führt. Diese Reaktion beginnt sofort nach dem Zumischen des Härters. Die Zeitspanne, in der ein Reaktionsmaterial nach dem Zumischen des Härters verarbeitungsfähig bleibt, wird als Topfzeit oder pot-life bezeichnet. Die vom Hersteller angegebenen Topfzeiten und Härtungszeiten der Schichten beziehen sich auf eine Temperatur von 20 C. Bei höherer Temperatur (ab 25 C 80 C) wird die Härtung zunehmend beschleunigt, bei niedrigen Temperaturen stark verlangsamt. Chemische Reaktionen zwischen Stoffen erfolgen nur in festliegenden Mischungsverhältnissen. Deshalb muss bei Reaktionslacken (Beschichtungen, Klebern) stets das vom Hersteller vorgeschriebene Mischungsverhältnis eingehalten werden. Nur dann werden die günstigsten (optimalen) Eigenschaften erzielt. Durch zu wenig Härter bleiben die Schichten weich, eventuell sogar klebrig. Durch ein Mehr an Härter wird zwar die Härtung beschleunigt, die Schichten werden aber spröde und zeigen verminderte Beständigkeit gegen Wasser und Chemikalien, ggf. auch gegen Licht und Wettereinwirkungen, ferner Abfall oder Wegschlagen des Glanzes. Resorption ist die Fähigkeit von Organismen, einen Stoff aufzunehmen, also zu absorbieren. Wegen der guten Fettlöslichkeit können organische Chlorverbindungen sowohl in Pflanzen und Tieren als auch im Menschen gut resorbiert werden. 13

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