Die Potentiale von Open Educational Resources OER als Treiber für Innovation und Qualität in der Bildung?

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1 Die Potentiale von Open Educational Resources OER als Treiber für Innovation und Qualität in der Bildung? Jöran Muuß-Merholz elearning Cluster Frühjahrstagung Wien Folien: joeran.de/elc15 kollaborativer Notizzettel: joeran.de/elc-notizen/

2 Die Potentiale von Open Educational Resources OER als Treiber für Innovation und Qualität in der Bildung? Jöran Muuß-Merholz

3 Die Potentiale von Open Educational Resources OER als Treiber für Innovation und Qualität in der Bildung? Jöran Muuß-Merholz elearning Cluster Frühjahrstagung Wien Folien: joeran.de/elc15 kollaborativer Notizzettel: joeran.de/elc-notizen/

4 4 Hallo! Jöran Muuß-Merholz Diplom-Pädagoge ( Lehrer) Berater zu Bildung im digitalen Wandel Gründer von open-educational-resources.de Transferstelle für OER, Programmkoordinator und Moderator der Konferenzen #OERde13, #OERde14 und beim #OERcamp Autor von OER (Video, Online-Kurse, Audio, Unterrichtseinheiten etc.)

5 Welches ist das Problem, für das [irgendwas mit #digital] die Lösung sein soll? Jöran Muuß-Merholz 5

6 Fazit Open Educational Practices (OER) können Teil der Antworten auf grundlegende Fragen von Innovation und Qualität in Schulen sein, wenn sie mit Open Educational Practices (OEP) verbunden werden.

7 7 Und Sie so? Wer hat schon mal Lehr-Lern-Materialien an Kolleg/innen weitergegeben? im Team erstellt? im Internet gesucht? unter freier Lizenz gefunden und genutzt? im Internet veröffentlicht? unter freier Lizenz veröffentlicht?

8 8 Und Sie so? Wer könnte erklären, was Open Educational Resources (OER) meint? Wer kennt freie Lizenzen wie Creative Commons? Wer kennt Unterschiede zwischen Lizenzversion 3.0 und 4.0? Wer kennt das SAMR-Modell?

9 Und Sie so? Welche der folgenden 5 Ebenen interessiert sie heute besonders? Sie können sich 2 x melden. Organisatorisch-funktionale Ebene Technische Ebene Juristische Ebene Wirtschaftliche Ebene Pädagogische Ebene Jöran Muuß-Merholz 9

10 10 Und Sie so? Wer denkt, dass jetzt der Vortrag starten sollte?

11 Grundlagen von OER Kapitel I

12 12 Welches ist das Problem, für das OER die Lösung sein soll? Screenshot von OpenStreetMap - Veröffentlicht unter ODbL

13 13 Definiton Open Educational Resources kostenlose Lehr-Lern-Materialien aus dem Internet

14 14 Open Educational Resources (OER) sind... Bildungsmaterialien jeglicher Art und in jedem Medium, die unter einer offenen Lizenz veröffentlicht werden. Eine solche offene Lizenz ermöglicht den kostenlosen Zugang sowie die kostenlose Nutzung, Bearbeitung und Weiterverbreitung durch Andere ohne oder mit geringfügigen Einschränkungen.

15 15 Open Educational Resources können einzelne Materialien aber auch komplette Kurse oder Bücher umfassen. Jedes Medium kann verwendet werden. Lehrpläne, Kursmaterialien, Lehrbücher, Streaming-Videos, Multimediaanwendungen, Podcasts all diese Ressourcen sind OER, wenn sie unter einer offenen Lizenz veröffentlicht werden.

16 16 Die Versprechungen von OER juristisch: mehr Rechtssicherheit, niedrigere urheberrechtliche Hürden finanziell: niedrigere Kosten, effizientere Erstellung und Verteilung technologisch: offenere Standards, höhere Kompatibilität ideell: einfacherer bzw. breiterer Zugang ( Bildung für alle )

17 Optimierung oder Innovation? Exkurs

18 SAMR-Modell nach Ruben Puentedura (2006): Transformation, Technology, and Education Substitution: Ein altes Mittel wird durch ein neues ersetzt, ohne dass sich an der Funktion etwas ändert. Augmentation: Ein altes Mittel wird durch ein neues ersetzt, wobei sich die Funktion verbessert. Modification: Neue Mittel erlauben die Neugestaltung von Aufgaben. Redefinition: Neue Mittel erlauben die Gestaltung neuer Aufgaben, die vorher nicht vorstellbar waren. kollaborativer Notizzettel: joeran.de/elc-notizen/ Jöran Muuß-Merholz 18

19 19 SAMR Swimming Pool von Carl Hooker unter CC BY SA 3.0.

20 20 SAMR Swimming Pool 2.0 von Carl Hooker unter CC BY SA 3.0.

21 21 Was sind die Innovationen, für deren Verwirklichung OER einen Beitrag leisten kann? SAMR Swimming Pool 2.0 von Carl Hooker unter CC BY SA 3.0.

22 Lehren und OER Kapitel II

23 23 Optimales Materialangebot für Lehrer umfangreich sortier- und durchsuchbar speicher- und transportierbar ohne Zusatzkosten zur Weitergabe und Veröffentlichung geeignet

24 24 Anpassbare Materialien für Lehrer aktualisierbar veränderbar erweiterbar kombinierbar

25 25 Zusammenarbeit der Lehrenden gemeinsame Erstellung, Feedback, Weiterentwicklung von Materialien in Teams, im Kollegium in Communities of Practice kollaborativ und kooperativ

26 26 Qualität der Materialien Fehler können ausgebessert werden. ständige Weiterentwicklung und Verbesserung (Wikipedia-Modell) Kontexte können mit-geteilt werden (Open Educational Practices / OEP) neue Formen von Materialien

27 Lernen und OER Open Educational Practices Kapitel III

28 28 Individualisiertes, inklusives Lernen OER unterstützt Individualisierung. OER unterstützt Inklusion. OER unterstützt Vielfalt der Inhalte. OER unterstützt Vielfalt der Formen. OER unterstützt BYOD.

29 29 Aktualität und Authentizität OER unterstützt aktuelle Materialien. OER unterstützt die Verbindung zwischen didaktisierten und nichtdidaktisierten Materialien.

30 30 Aktives und soziales Lernen Lernende können etwas mit dem vorgegebenen Material machen (De- Konstruktion, aktive Aneignung...). Lernende können Materialien gemeinsam bearbeiten. Lernende können über ihr Lernmaterial verfügen (Portfolio, Lernarchiv ).

31 Problembasiertes, projektbasiertes, produktorientiertes Lernen Jöran Muuß-Merholz 31 OER unterstützt produktive, kreative Lernformen. OER unterstützt die Verbreitung / Veröffentlichung von Lernergebnissen. Lernende können zum Ersteller von OER werden.

32 32 Informelles und non-formales Lernen OER unterstützt informelles und lebensbegleitendes Lernen, da die Materialien jederzeit jedem zur Verfügung stehen. OER unterstützt non-formales Lernen wie z.b. Peer-to-Peer-Learning-Projekte, da die Materialien von jedem auch für Lernprojekte eingesetzt werden können.

33 Gesellschaft und OER Kapitel IV

34 34 Vorbereitung auf Wissensarbeit Die (Arbeits-)Welt im 21. Jahrhundert braucht: nicht nur Medienkonsumenten, sondern auch -produzenten fundierte Medienkompetenz Zusammenarbeit und Austausch mit Anderen Weiterentwicklung statt Abgeschlossenheit

35 35 Bessere Welt Lebenslanges Lernen Kooperation zwischen Bildungsbereichen Demokratisierung, freier Zugang Bildung als Menschenrecht globale Perspektive

36 36 Souveränität OER im erweiterten Sinne ermöglicht Souveräntität über Inhalte und Arbeitsformen über Ort und Zeit über Beteiligung von Kontrolle durch Dritte

37 37 Open Educational Resources werden in offenen Dateiformaten und Systemen mit offenen Standards erstellt und vertrieben. entsprechend Standards der Barrierefreiheit.

38 Fazit Open Educational Practices (OER) können Teil der Antworten auf grundlegende Fragen von Innovation und Qualität in Schulen sein, wenn sie mit Open Educational Practices (OER) verbunden werden.

39 39 Credits Die Verkehrsgrafiken stammen von Pixabay.com und sind gemeinfrei (Public Domain) entsprechend der Verzichtserklärung Creative Commons CC0:

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