PRESSEINFORMATION. Wireless Communications noch lange nicht ausgereizt

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1 PRESSEINFORMATION Wireless Communications noch lange nicht ausgereizt Kassel, (Frank Heuer) Drahtlose Technologien werden immer häufiger und intensiver genutzt. Das ist nicht verwunderlich, denn der verstärkte Wettbewerb zwingt die Unternehmen zu größerer Flexibilität und Mobilität der Mitarbeiter. Wireless-Lösungen ermöglichen den Mitarbeitern dabei ortsunabhängiges Arbeiten und den jederzeitigen Datenzugriff. Mehr als 27% der deutschen Unternehmen ab 100 Mitarbeitern werden 2006 ein Funk-LAN in Betrieb haben. Dies sind noch einmal zwei Prozentpunkte mehr als im vergangenen Jahr. Der Höhepunkt der Penetration ist aber bereits in den zurückliegenden Jahren erreicht worden. Die WLAN-Lösungen haben die Bedürfnisse der Unternehmen bedient, und nicht zuletzt haben der enorme Preisverfall, sowie die Centrino-on-board -Technologie zur beschleunigten Einführung drahtloser Netze beigetragen. Der Preisverfall sorgte zusammen mit dem kontinuierlich steigenden Einsatzgrad dafür, dass die enormen Umsatzwachstumsraten für WLAN-Ausrüstung der vergangenen Jahre (z.b %) vorüber sind. Dies ist auch auf die Inklusivangebote der Internet Service Provider zurück zu führen, die verstärkt DSL- Verträge zusammen mit kostenlosem, eher subventioniertem, WLAN-Equipment vermarktet haben. Diese Angebote wurden und werden neben privaten Anwendern auch von kleinen Unternehmen wahrgenommen. Wireless hat nach wie vor Potenzial Besonders stark steigen die Ausgaben für WLAN-Ausrüstung in der Finanzindustrie. Nachdem durch verbesserte Sicherheits- und Authentifizierungsfeatures (WPA, i, VPN- und SSL-Absicherung) die früher stark bestehenden Sicherheitsbedenken etwas abgebaut werden konnten, werden auch in dieser Branche die Flexibilitätsvorteile verstärkt wahrgenommen. Daneben nimmt sich nun auch die öffentliche Verwaltung als später Folger verstärkt dem WLAN-Thema an. Forcierte Bemühungen hinsichtlich Effizienzsteigerungen führen zur Prüfung produktivitätssteigernder Technologien, wie Wireless LAN. Stärkster Nutzer von Wireless LAN-Technologie ist jedoch weiterhin mit Abstand die Telekommunikationsbranche. Die Verfügbarkeit von Public WLAN soll ebenso weiter vorangetrieben werden. Inzwischen betreiben T-Com und T-Mobile in Deutschland über Hotspots, und es sollen noch einige mehr werden. Hierbei treibt die T-Com die Suche nach neuen Einnahmequellen als Ersatz für das erodierende traditionelle Festnetzgeschäft an. Begleitend gibt es weiterhin technische Fortschritte. Der kommende WLAN-Standard IEEE n, der im Januar dieses Jahres verabschiedet wurde, soll Brutto- Bandbreiten von mehr als 500 Mbit/s erreichen. Der derzeit dominierende WLAN- Standard IEEE g erzielt Übertragungsraten von brutto 54 Mbit/s, proprietäre Erweiterungen bringen es bislang bis auf 108 Mbit/s. Die Zukunft gehört nahtlosen Netzwerken Hohe Bandbreite und große Reichweite vereinigt der große Bruder von WLAN, WiMax, in sich. Somit tritt WiMax zumindest technisch gesehen in Konkurrenz zu

2 UMTS / HSDPA. Bevor WiMax aufkam, galten Wireless und 3G aufgrund ihrer ergänzenden Eigenschaften von Reichweite und Bandbreite als Komplementär- Technologien. Wireless LAN und UMTS / HSDPA ergänzen sich, da z.b. WLAN hohe Bandbreiten, jedoch nur eine relativ geringe Reichweite bietet. Dagegen ermöglicht UMTS eine höhere Reichweite, jedoch keine so hohe Bandbreite wie WLAN. So geht der Trend in Richtung nahtloser, sogenannter ubiqituous Netzwerke, bei denen das drahtlose Gerät (Notebook, Smartphone etc.) automatisch das in der jeweiligen Situation technisch und nach Kostenaspekten optimal verfügbare Netz auswählt, ohne dass der Nutzer sich darum kümmern muss. Wimax im Wireless-Umfeld Kann WiMax aufgrund hoher Bandbreite und Reichweite zur Gefahr für UMTS werden? Der Einsatzgrad von UMTS im deutschen B2B-Markt Ende 2005 lag zwar deutlich höher als 2004, aber mit fast 5% bleibt rechnerisch noch viel Marktpotenzial für die breitbandige Drahtlos-Konkurrenz. Ob diese Rechnung aufgeht, bleibt aber die Frage. Zwar ist das UMTS-Netz bereits zu einem großen Teil ausgebaut ist und der Nutzungsgrad kann nun mit Marketing-Instrumenten wie Flatrates etc. auf der Basis einer vorhandenen Infrastruktur rasch gepusht werden. Bereits im Sommer kündigte Dell sicher nicht ohne den Ärger seines Partners Intel an, künftig seine Notebooks mit UMTS- on board ausstatten zu wollen. Nun zog T-Mobile nach und stellte zur CeBIT zusammen mit Fujitsu-Siemens das Notebook Amilo Pro V2035 im Bundle mit einem web n walk -Tarif vor. Bei diesem Bundle sind analog zu Mobiltelefonen so hohe Subventionen für das Gerät vorgesehen, dass das Notebook mit nur noch symbolischen 1 Euro bepreist wird. In den kommenden Monaten planen die Partner gemeinsam Notebooks mit integriertem UMTS-/HSDPA-Modem auf den Markt zu bringen. Somit könnte UMTS/HSDPA beschleunigt den Markt durchdringen und sich der bekannte Centrino-Effekt wiederholen, der die Nutzung von WLAN gefördert hat. Sicherlich wird UMTS nicht flächendeckend ausgebaut werden. Ein Grund sind die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. So könnte sich WiMax daher als Nischenlösung anbieten. Hinsichtlich der flächendeckenden mobilen Nutzung ist aber zu beachten, dass gerade die problemlose Nutzung dank Handover und Roaming stark zum Erfolg des Mobilfunks beigetragen hat. Hierbei war das Oligopol der Mobilfunk-Netzbetreiber von Vorteil. Demgegenüber steht das Beispiel der Hotspot-Betreiber, die in großer Zahl vorhanden sind. Trotz Konzentration im Markt, z.b. im Zuge von Übernahmen durch Mobilfunk-Anbieter, besteht weiter eine Vielzahl von Hotspot-Kleinstaaten, die nur getrennt für sich abrechnen können. Bereits vor zwei Jahren jedoch, als die Hotspot-Nutzung noch am Anfang stand, ergab eine TechConsult-Studie, dass schon 40% der aktuellen und zukünftigen Nutzer von Hotspots umständliche Abrechnungsund Nutzungsverfahren wie Wertkarten (sogenannte Voucher ) langfristig nicht als akzeptabel ansahen. Sicherlich wäre daher der Nutzungsgrad von Hotspots höher, wenn die Benutzung so einfach wie mobil telefonieren wäre. Für den Erfolg von WiMax im mobilen Bereich sollten daher die Erkenntnisse aus dem Hotspot-Markt genutzt werden. Denn ähnlich wie im Hotspot-Markt deutet sich eine regionale Zersplitterung des Marktes an. Die Regulierungsbehörde strebt nämlich eine rasche Nutzung vergebener Frequenzen und die Ermöglichung verschiedener Geschäftsmodelle an. In den attraktiven Ballungsräumen dürften sich tendenziell die großen Anbieter dank ihrer Finanzkraft in den Versteigerungen um knappe Frequenzen durchsetzen. In ländlichen Gebieten ist eher damit zu rechnen, dass regionale Anbieter und Initiativen das Rennen machen werden.

3 Das regionale Interesse an WiMax ist oft aus der Not geboren, wenn DSL-Anschlüsse nicht verfügbar sind. Hier kann WiMax seine Stärken besonders ausspielen, da bei der stationären Nutzung Handover und Roaming keine Rolle spielen. Möglichkeiten für WiMax bestehen dabei z.b. in den neuen Bundesländern. Hier ist DSL nicht so oft verfügbar wie in den westlichen Landesteilen. In den neuen Ländern ist vielfach moderne Glasfaser-Infrastruktur vorhanden, jedoch nicht das für DSL erforderliche Kupferkabel. Preis und Leistung werden entscheiden Mit einem attraktiven Preis-/ Leistungsverhältnis könnten auch in DSL-versorgten Regionen vor allem Consumer-Kunden gewonnen werden. Im Privatkunden-Markt liegt die DSL-Penetration nämlich im internationalen Vergleich recht niedrig, so dass hier noch beträchtliches Marktpotenzial besteht. Im Unternehmensmarkt hingegen bleibt WiMax zusehends weniger vom Kuchen übrig: Ende 2006 werden fast 60% der Unternehmen mit Internetzugang DSL nutzen, während dies 2005 noch knapp 50% waren. Wenn auch diese Marktdurchdringung von knapp 60% noch nicht besonders hoch ist, liegt WiMax mit einem Planungsgrad von deutlich weniger als 0,5% (bis Ende 2006) abgeschlagen zurück. Zur Attraktivität von WiMax kann die Fixed-Mobile-Konvergenz beitragen, wenn neben dem Netz auch die entsprechenden Endgeräte zur Verfügung stehen. Fixed- Mobile-Konvergenz bedeutet beispielsweise, dass innerhalb eines von WiMax abgedeckten Bereichs mit Hilfe WiMax-fähiger Geräte (z.b. PDA, Notebook, WiMaxfähiges Mobiltelefon) preisgünstig per VoIP telefoniert werden kann. Dies ist zwar kein vollwertiger Ersatz für den Mobilfunk, kann jedoch in bestimmten Nutzungssituationen an dessen Stelle treten. Zwar bietet E-Plus Ähnliches mit Hilfe von Skype über UMTS an, jedoch hält sich Vodafone als ein weitaus bedeutenderes Unternehmen des B2B-Mobilfunk-Marktes die Möglichkeit offen, VoIP über UMTS zu blockieren, um die Margen zu sichern. WiMax hat also sicherlich zumindest Chancen in Marktnischen, besonders im stationären Bereich. Eine starke Marktpenetration im mobilen Bereich ist schon schwieriger zu realisieren. Mit einem breiten Markterfolg ist zumindest im B2B- Sektor - kurzfristig nicht zu rechnen. Das Anwendungsspektrum wird breiter Während als Anwendung derzeit noch Personal Information Management (PIM) dominiert, werden verstärkt Business-Lösungen für den drahtlosen Zugang erschlossen. PIM, also vor allem -Zugriff, ist die klassische mobile Applikation, die für jeden mobilen Anwender von Nutzen ist. Im Kommen sind ERP- und vor allem CRM-Lösungen. Besonders letztgenannte legen hinsichtlich der Nutzung stark zu, da sie sich finanziell besonders schnell durch unmittelbaren Return of Investment auszahlen. Denn jederzeit verfügbare aktuelle Informationen zu Kundenprofilen, Produktverfügbarkeit, Konditionen etc. verschaffen umsatzwirksame Wettbewerbsvorteile.

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5 Autor: Frank Heuer Analyst und Leiter CompetenceCenter Communications Leipziger Straße Tel.: / Fax: / Internet : Fotohinweis: Frank Heuer ist Analyst und Leiter des CompentenceCenters Communication (Telekommunikation und Netzwerke) bei der. Er ist verantwortlich für Marktanalysen und die strategische Beratung der führenden Anbieter im Marktumfeld seines CompetenceCenters und vertritt TechConsult darüber hinaus als Referent zu Themen aus dem Bereich Communications. Nach seinem BWL-Studium (Schwerpunkte Marketing und Statistik) war Frank Heuer zunächst als International Product Manager in der Europazentrale eines Handelshauses tätig. Seit 1999 ist Frank Heuer bei der TechConsult mit Consulting- Aufgaben betraut.

6 Über : Die, gegründet 1992, zählt zu den führenden Analystenhäusern in Zentraleuropa. Der Schwerpunkt der Tätigkeit liegt in der Informations- und Kommunikationsindustrie (ITK). Regelmäßige und für die jeweiligen Segmente repräsentative Anwenderbefragungen ermöglichen die qualitative und quantitative Darstellung des ITK-Marktes. Erfahrene Statistiker sichern die Anlagen und Auswertungen der Untersuchungen, anerkannte Branchenexperten bürgen für die Interpretation und Verwendbarkeit der Ergebnisse. Die verfügt durch jahrelange Standard- und Individual-Untersuchungen über einen im deutschsprachigen Raum einzigartigen Informationsbestand, sowohl in der Betrachtung von Kontinuität als auch von der Informationstiefe und ist somit ein wichtiger Beratungspartner der ITK-Industrie, wenn es um Produktinnovation, Absatzplanung und die Entwicklung von Unternehmensstrategien geht. Die wird von den geschäftsführenden Gesellschaftern und Gründern Peter Burghardt und Andreas W. Klein am Standort Kassel mit Niederlassungen in München, Österreich und der Schweiz geleitet. Ansprechpartner für weitere Informationen: Peter Burghardt Andreas W. Klein Leipziger Straße Leipziger Straße Telefon: Telefon: Telefax: Telefax: Internet: Internet: Journalistenservice: Die beantwortet Journalistinnen und Journalisten kostenfrei individuelle Fragen zu ITK- Märkten, -Trends und -Technologien. Die Informationen können unter Nennung der Quelle jederzeit veröffentlicht werden. Es wird um die Übersendung eines Belegexemplares gebeten. Anfragen richten Sie bitte an: Yildiz Cinar Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Leipziger Straße Telefon: Telefax: Internet:

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