Wenn Welten aufeinander treffen Betreuung von Stipendiat*innen durch Vertrauensdozierende der Hans-Böckler-Stiftung

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1 Wenn Welten aufeinander treffen Betreuung von Stipendiat*innen durch Vertrauensdozierende der Hans-Böckler-Stiftung

2 Für Chancengleichheit - gegen Bildungsbenachteiligung Leitbild der Studienförderung in der Hans-Böckler-Stiftung

3 Fokus: Soziale Herkunft Die Hochschul-Welt Die Stipendiat*innen Die Vertrauensdozierenden Die Betreuung Schlussfolgerungen

4 Die Professorenschaft Die Stipendiat*innen Die Vertrauensdozierenden Die Betreuung Schlussfolgerungen

5 Christina Möller promovierte an der TU Darmstadt soziale Herkunft der Professorenschaft (staatl. HS in NRW) mit einem Stipendium der

6 soziale Herkunft der Professorenschaft Professorinnen und Professoren (5.100) 20 % Frauen 6 % ausländische Staatsangehörigkeit soziale Herkunftsgruppen der Sozialerhebung des Studentenwerks: vier Gruppen niedrig, mittel, gehoben und hoch elterliche Berufspositionen & Bildungsabschlüsse Christina Möller

7 Möller

8 Christina Möller

9 C3/ C4, W2/ W3

10 Soziale Herkunftsgruppe Juniorprofessur 7 % niedrig 7 % mittlere 25 % gehobene 62 % hohe Herkunftsgruppe APL-Professorinnen und -Professoren 17 % niedrig 28 % mittlere 31 % gehobene 24 % hohe Herkunftsgruppe Christina Möller

11 Christina Möller

12 Die Studierenden Die Stipendiat*innen Die Vertrauensdozierenden Die Betreuung Schlussfolgerungen

13 Andrä Wolter auf dem Hochschulpolitischen Forum 2014

14 Andrä Wolter auf dem Hochschulpolitischen Forum 2014

15 Holger Bargel/Tino Bargel Ungleichheiten und Benachteiligungen im Hochschulstudium aufgrund der sozialen Herkunft der Studierenden Förderung und Selektion im Studium keine signifikanten Unterschiede bei Leistungen und Abbrüchen aber Lebensbedingungen sind deutlich schlechter (Finanzen/ Wohnen/ Ernährung /Güter/ Bücher-Skripte/ Laptop/ Zusatzkurse) und erreichen seltener akademisch-intellektuelle Einstufung/ Status Stipendien, Tutorien, studentische Hilfskraftstellen je höher die soziale Herkunft, desto häufiger sind Promotionsabsichten Arbeitspapier 202, Expertise für Hans-Böckler-Stiftung Bildungsbericht 2014

16 Soziale Herkunftsgruppe

17 Die Hochschul-Welt Die Stipendiat*innen Die Vertrauensdozierenden Die Betreuung Schlussfolgerungen

18

19 Die Stipendiat*innen Zahlen - Daten - Fakten Die von der Hans-Böckler-Stiftung geförderten Studierenden sind... Studierende mit gewerkschaftlichem oder gesellschaftspolitischem Engagement Abiturientinnen und Abiturienten aus bildungsbenachteiligten Gruppen, die sich aktiv an der Gestaltung unserer Gesellschaft beteiligen wollen engagierte Studierende auf dem Zweiten Bildungsweg auf dem dritten Bildungsweg Promovierende

20 Die Stipendiat*innen Zahlen - Daten - Fakten Die von der Hans-Böckler-Stiftung geförderten Studierenden... 62% aus Nicht-Akademikerfamilien 55% Berufserfahrung vor dem Studium 51% Frauen 23% Migrationshintergrund 2239 Stipendiatinnen und Stipendiaten im Jahr besuchten 1202 eine Universität studierten 447 an einer Fachhochschule erhielten 454 ein Promotionsstipendium beschritten 50 den Zweiten Bildungsweg

21 Die Hochschul-Welt Die Stipendiat*innen Die Vertrauensdozierenden Die Betreuung Schlussfolgerungen

22 Die Vertrauensdozierenden Sind fast 500 Menschen verteilt auf ca. 150 Hochschulen und Kollegs (ZBW) Betreuen über 2300 Stipendiat/innen (davon 400 Promotion), verteilt auf 223 Hochschulen Sind zu 30 % weiblich (eigene Zählung) Knauf, 2013

23 Die Vertrauensdozierenden Sind fast 500 Menschen verteilt auf ca. 150 Hochschulen und Kollegs (ZBW) Betreuen über 2300 Stipendiat/innen (davon 400 Promotion), verteilt auf 223 Hochschulen Sind zu 30 % weiblich (eigene Zählung) Knauf, 2013

24 Die Vertrauensdozierenden Sind fast 500 Menschen verteilt auf ca. 150 Hochschulen und Kollegs (ZBW) Betreuen über 2300 Stipendiat/innen (davon 400 Promotion), verteilt auf 223 Hochschulen Sind zu 30 % weiblich (eigene Zählung) Cluster VDs Stips Agrar-, Forst- und 4 16 Ernährungswissenschaften Geschichte, Sprachen Gesundheit Ingenieurwissenschaften Kunst, Kultur, Philosophie Mathematik, Naturwissenschaften Medien und Journalismus 6 67 Politikwissenschaft Psychologie 9 72 Raumwissenschaften Rechtswissenschaft Sozialwesen und Pädagogik Sozialwissenschaften Verwaltungswissenschaften 36 2 Wirtschaftsingenieurwesen 0 88 Wirtschaftswissenschaften Knauf, 2013

25 Die Hochschul-Welt Die Vertrauensdozierenden Die Stipendiat*innen Die Betreuung Schlussfolgerungen

26 20 Mio. pro Jahr für Stipendien (maßgbl. BMBF) 3,5 Mio. pro Jahr für ideelle Förderung Abteilung Studienförderung mit 43 arbeitenden Menschen Ehrenamtliches Engagement der VD*s

27 Wege zum Stipendium Bewerbung im gewerkschaftlichen Verfahren Für Gewerkschaftsmitglieder, die sich gewerkschaftlich oder gesellschaftspolitisch engagieren, Bewerbung für die Böckler-Aktion Bildung Schülerinnen und Schüler, die ihren Studienwunsch nicht verwirklichen, weil sie glauben, sich ein Studium nicht leisten zu können. Bewerbung im "Ergänzenden Auswahlverfahren" (noch) kein Gewerkschaftsmitglied, aber gesellschaftspolitisch engagiert und teilt Werte und Ziele der Gewerkschaftsbewegung Förderung des Zweiten Bildungswegs Eines der Markenzeichen der Hans-Böckler-Stiftung. Studieren ohne Abitur beruflich Qualifizierten, Gewerkschaftliches Verfahren Promotionsförderung wissenschaftlich besonders begabt und gewerkschaftlich oder gesellschaftspolitisch engagiert. Auch: Ausschreibungen für Promotionskollegs, Nachwuchsforschergruppen und Graduiertenschulen.

28 Vertrauensdozierende (VD*s) fördern und gestalten - Gutachten und Vorschläge Auswahl der Stipendiatinnen und Stipendiaten - beraten bei Studium, Promotion und auch bei persönlichen Fragen - begleiten die Gruppen der Stipendiatinnen und Stipendiaten vor Ort - beteiligen sich an der Reform von Lehre und Studium sowie am Dialog zwischen Gewerkschaften und Hochschulen - repräsentieren die Hans-Böckler-Stiftung an ihrer Hochschule

29 Vertrauensdozierende (VD*s) beraten und forschen - Forschungsförderung, Forschungsprojekte und Publikationen. - Mitbestimmungsförderung - in allen Gremien der Stiftung vertreten - jährliche Konferenz - ggf. Ressourcen der Stiftung nutzen werden berufen - Voraussetzung ist die Mitgliedschaft in einer DGB-Gewerkschaft.

30 VD*s auf dem Weg zum Stipendium Student*in wird vorgeschlagen Stiftung sortiert nach Formalia VD wird angeschrieben VD* lädt Student*in zum Gespräch ein Gutachten wird geschrieben Auswahlausschuss entscheidet

31 VD*s auf dem Weg zum Stipendium Der erste (manchmal einzige) Kontakt AUFNAHME- GUTACHTEN- Gespräch

32 VDs während des Stipendiums muss Weiterförderungsgutachten Gutachten für Auslandsaufenthalte Intranet HBS

33 VD*s während des Stipendiums muss Weiterförderungsgutachten Gutachten für Auslandsaufenthalte kann Besuch stipendiatischer Treffen Gemeinsame Veranstaltungen Einladen aller betreuten Stipendiat*innen DGB-Hochschulgruppe Kultur Kontakt zu Referent*innen der HBS Engagement in den Gremien der Stiftung im Sinne der Stip*s auch - Krisengespräche, - Ursachenforschung - Blitzinterventionen,

34 Die Hochschul-Welt Die Vertrauensdozierenden Die Stipendiat*innen Die Betreuung Schlussfolgerungen

35 Chancengleichheit in der Begabtenförderung Projekt Unterstützte 5 Jahre Stipendiatinnen und Stipendiaten mit Zuwanderungsgeschichte und aus erster Studiengeneration. Diversity-Coaches Martina Winkelmann, Universität Greifswald

36 Studieren ohne Abitur? Das geht! Betriebswirtschaft Catering und Hospitality Services Chemie Gesundheitswesen Oecotrophologie Soziale Arbeit Textil- und Bekleidungstechnik Ingenieurwissenschaften: Maschinenbau, Elektround Informationstechnik, Bauingenieurwesen, Angewandte Informatik, Angewandte Informatik - Schwerpunkte Ingenieur- oder Medieninformatik, NanoEngineering, Wirtschaftsingenieur/-in, Medieninformatik Wirtschaftsinformatik Universität Duisburg-Essen & Hochschule Niederrhein in Krefeld

37 Weiterbildung für HBS und VD*s bspw. Hochschulpolitisches Forum 2014 Normalstudent adé bspw. KomDim

38 Widerspruchsquellen Studienanforderungen (-kultur) vs. Engagementkultur heute vs. Engagementkultur früher als Folie der VD*s vs. Sorge-Anforderungen vs. Existenz-Anforderungen Verständnis und Erwartungen VD*s an das Studieren heute Leistung, Engagement, -Kultur, Professorale Anforderungen vs. Gewerkschafts-Mitglied & VD* heute

39 ? UND Lernen aus der Praxis der DI? Schulpädagogik Martina Winkelmann Universität Greifswald Institut für Erziehungswissenschaft Lehrstuhl für????

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