Investieren in Windenergie 2012

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1 Investieren in Windenergie 2012 Rahmenbedingungen in Österreich, Deutschland und CEE DI Michael Sponring (PwC Österreich) Mag. Lukas Stühlinger (Kommunalkredit Austria AG) Wien,

2 Inhalt A. Wind in Zahlen ein kurzer Überblick B. Länderabdeckung der Studie C. Faktoren für die Finanzierbarkeit von Projekten in unterschiedlichen Förderregimen D. Ländervergleich

3 A. Wind in Zahlen ein kurzer Überblick

4 Rund 10 GW an Windkraft wurden 2010 in den EU-27 installiert. Dies entspricht einem Investitionsvolumen von 12,7 Mrd. Kumulierte installierte Leistung EU-27 in MW Kumulierte installierte Leistung 2010 in MW - EU MW MW Österreich Belgien Bulgarien Zypern Tschechien Dänemark Estland Finnland Frankreich Deutschland Griechenland Ungarn Irland Italien Litauen Lettland Luxemburg Malta Niederlande Polen Portugal Rumänien Slowakei Slowenien Spanien Schweden UK Quelle: PwC, Länderoffices

5 EWEA prognostiziert einen Anstieg der installierten Leistung in EU-27 um 146 GW auf 230 GW bis 2020 Installierte Leistung 2010 vs 2020 in MW MW Quelle: PwC, Länderoffices

6 Laut Prognosen werden in Polen bis 2020 jährlich ca. 940 MW an Windkraft installiert werden Installierte Leistung 2010 vs ausgewählte Länder der Studie MW Quelle: PwC, Länderoffices

7 Laut Prognosen werden in Polen bis 2020 jährlich ca. 940 MW an Windkraft installiert werden Prognostizierter durchschnittl. jährl. Ausbau in MW bis ausgewählte Länder der Studie Ungarn Slowenien Slowakei Rumänien Polen Tschechien Bulgarien MW Quelle: PwC, Länderoffices

8 B. PwC Österreich und Kommunalkredit Länderabdeckung der Studie

9 Länderabdeckung der Studie Sofia Ostrava Brno Gyor Wroclaw Poznan Katowice Cluj Napoca Constanta Timisoara CZECH REPUBLIC POLAND SLOVAKIA ESTONIA LATVIA LITHUANIA SLOVENIA CROATIA BOSNIA AND HERZEGOVINA HUNGARY ROMANIA BULGARIA ALBANIA SERBIA GERMANY AUSTRIA BELARUS UKRAINE GREECE ITALY MOLDOVA KOSOVO Krakow Gdansk Skopje Sarajevo Zagreb Ljubljana Bratislava Tirana Belgrade Budapest Prague Vilnius Tallinn Bucharest Warsaw Riga Athens Kiev Vienna Berlin Minsk Rome Chişinău Pristina TURKEY Ankara NORWAY SWEDEN FINLAND Stockholm Helsinki Oslo Kosice Lviv Donezk Moscow Kazan Krasnodar St. Petersburg Vladikavkaz Cluj Napoca Constanta Timisoara Katowice Poznan Wroclaw Gyor Brno Ostrava Sofia RUSSIA

10 C. Faktoren für die Finanzierbarkeit von Projekten in unterschiedlichen Förderregimen

11 Kernfaktoren für die Finanzierbarkeit (1) Allgemeines Länderrisiko (2) Tarifsystem (Einspeisetarife, gemischte Systeme, Wahlsysteme) (3) Währung und Währungsbindung (4) Sonstige Engpässe Ist die Stabilität der Cashflows gegeben?

12 ad 1) Allgemeines Länderrisiko Zwei wesentliche und aktuelle Fragestellungen: Ist die Bonität des Landes ausreichend, dass Projekte über Laufzeiten von >10 Jahren (notwendig für Windprojekte) finanziert werden können? Beispiel Ungarn Bietet ein Land entsprechende Investitionssicherheit hinsichtlich des Tarifregimes, damit langfristig die Stabilität der Cashflows gesichert ist? Beispiel Tschechien (nachträgliche Besteuerung der Umsätze von Solarparks)

13 ad 2) Tarifsystem Feste Einspeisetarife: Tarif pro eingespeister MWh Strom werden am Beginn des Projektes für eine bestimmte Laufzeit festgelegt. Österreich, Bulgarien, Deutschland, Kroatien, Slowakei, Slowenien Gemischte Tarife: hier existieren leicht unterschiedliche Varianten Grundsatz: Tarif = Marktpreis Strom + Preis für Grünzertifikate Polen, Rumänien Tarifwahl / individuelle Festlegung der Tarife: Auswahl von unterschiedlichen Tarifvarianten möglich Tschechien, Ungarn

14 ad 3) Währung und Währungsbindung Land Währung Bindung an EURO? lfr Hedging möglich Österreich EURO Bulgarien Lew Ja Nein Deutschland EURO Kroatien Polen Kuna Zloty Nein Nein Nein Ja (*) Rumänien Leu Nein Nein (**) Slowakei EURO Slowenien EURO Tschechien Krone Nein Ja (*) Ungarn Forint Nein Nein (*) Kosten für Währungshedging können im aktuellen Marktumfeld stark schwanken. (**) Grundsätzlich verfügen die Grünzertifikate über eine Untergrenze in EURO, die aber nicht garantiert ist.

15 ad 4) Sonstige Engpässe Netzverfügbarkeit limitiert z. B. kritischer Faktor in Kroatien Verfügbare Flächen z. B. limitierte Ausbaumöglichkeit in Deutschland Bürokratie (Genehmigungen) z. B. kritischer Faktor in Kroatien, Bulgarien und Rumänien Politik und öffentliche Meinung z. B.wesentliches Hemmnis in Slowenien und Slowakei

16 D. Ländervergleich

17 Ländervergleich Auszug aus der Windstudie

18 E. Kontakt

19 Ansprechpartner Mag. Lukas Stühlinger Leiter Energie & Umwelt +43 1/ DI Michael Sponring Director Energy, Utilities & Mining +43 1/ Die Studie wurde mit inhaltlicher Unterstützung der green pilot gmbh erstellt.

20 erhalten Sie beim Ausgang

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