DuPont Personal Protection. Tragen Sie den für Ihre Anforderungen geeigneten Schutzanzug?

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1 DuPont Personal Protection Tragen Sie den für Ihre Anforderungen geeigneten Schutzanzug?

2 Die Wahl des richtigen Schutzanzugs kann Leben retten DuPont ist seit vielen Jahren auf dem Gebiet der Arbeitssicherheit maßgeblich an der Entwicklung von Standards zur Begrenzung von Arbeitsunfällen und berufsbedingten Gesundheitsbeschwerden beteiligt. Die Wahl der geeigneten Persönlichen Schutzausrüstung (PSA) trägt entscheidend zum Sicherheitsmanagement bei. Doch wie kann man bei der Wahl eines Schutzanzugs mit begrenzter Einsatzdauer sicherstellen, dass man den geeigneten Schutzanzug und das richtige Material wählt? Die Tatsache allein, dass ein Anzug das CE-Zeichen trägt, reicht nicht aus Die Europäische Union hat sechs Schutzgrade (Typen) definiert, um die Wahl von Chemikalienschutzkleidung zu erleichtern. Um das CE-Zeichen tragen zu dürfen, muss Chemikalienschutzkleidung (Kat. III) einen oder mehrere Tests für den Schutzkleidungstyp bestehen, Mindestanforderungen bezüglich der physikalischen und chemischen Materialeigenschaften erfüllen und korrekt gekennzeichnet sowie mit Produktinformationen versehen sein. Die Produkte müssen in Übereinstimmung mit einheitlichen Qualitätskriterien hergestellt werden. Ihr Hersteller muss eine Qualitätszertifizierung wie beispielsweise ISO 9000 vorweisen können oder regelmäßigen Gütebestätigungskontrollen unterzogen werden. Produkte ein und desselben Schutztyps können unterschiedlichen Schutz bieten. Erst die Ergebnisse der Anzug-/Materialtests geben Aufschluss über den tatsächlichen Schutz Das CE-Zeichen besagt, dass die Chemikalienschutzkleidung die Mindestanforderungen der Europäischen Normen erfüllt. Sie besagt jedoch nicht, dass Schutzanzüge desselben Typs auch denselben Schutz bieten. Aufschluss hierüber geben die Testergebnisse für das jeweilige Schutzanzugmaterial. Chemikalienschutzanzüge, die für einen und denselben Typ zertifiziert sind, können sehr unterschiedliche Eigenschaften hinsichtlich Schutz, Haltbarkeit und Komfort aufweisen. Die Typenbezeichnung besagt, dass der Anzug einen oder mehrere Ganzanzugtests bestanden und das Material die Mindestanforderungen hinsichtlich mechanischer Festigkeit und Dichtigkeit erfüllt hat. 2

3 Unser Anzugsortiment zum Schutz vor chemischen und biologischen Gefahrstoffen Schutz gegen Kontamination durch radioaktive Partikel Chemikalienschutz Biologischer Schutz Körper Körper Körper Gasförmige Chemikalien, Dämpfe Typ 1 Flüssigkeiten Typ 3 Aerosole Typ 4 Partikel, Fasern Typ 5 Flüssigkeitsnebel Typ 6 Schutz gegen biologisch kontaminierte Flüssigkeiten Schutz gegen biologisch kontaminierte Stäube EN EN 943-1/-2 - ET EN EN EN ISO EN EN EN 6529 (seite 10) EN 6530 (seite 10) Schutzanzugreihe Schutzanzugreihe Schutzanzugreihe TYCHEM TK. TYCHEM F2, TYCHEM F2, TYCHEM F2, TYCHEM F Standard TYCHEM F Standard TYCHEM F Standard TYCHEM C2, TYCHEM C2, TYCHEM C2, TYCHEM C Standard TYCHEM C Standard TYCHEM C Standard Schutzanzugreihe Schutzanzugreihe Schutzanzugreihe * TYVEK Classic Plus TYVEK Classic Plus TYVEK Classic Plus TYVEK Classic TYVEK Classic TYVEK Industry TYVEK Industry Schutzanzugreihe Schutzanzugreihe Proshield 30 Proshield Comfort 60 Proshield 10 Proshield 30 Proshield 10 * TYVEK bietet begrenzten Schutz gegen biologisch kontaminierte Stäube. 3

4 Faktoren, die bei der Wahl des geeigneten Chemikalienschutzanzugs zu berücksichtigen sind... Tipps für die sichere Schutzanzugwahl Bei der Wahl des für eine bestimmte Aufgabe geeigneten Schutzanzugs spielen sowohl die Arbeitssicherheit wie wirtschaftliche Faktoren eine wichtige Rolle. Schutzbarriere Die Schutzbarriere stellt sicher das wichtigste Kriterium für die Schutzanzugwahl dar. Das Schutzanzugmaterial muss Schutz vor allen Gefahrstoffen bieten, mit denen der Anwender in Kontakt kommen könnte. Qualität Neben der Qualität des Schutzanzugmaterials entscheidet auch die Qualität der Fertigung darüber, welchen Schutz ein Anzug bietet. Jeder einzelne Schutzanzug von DuPont wird während der Fertigung sowohl in Bezug auf Verarbeitung als auch Materialqualität kontrolliert. Folgende Kriterien sind für den Anwender wichtig: Dichtigkeit und Stärke der Nähte, Passform, angewandte Qualitätskontrollen sowie Gewährleistung des Herstellers für den Anzug. Haltbarkeit Viele Anwendungen erfordern eine hohe mechanische Stärke. Es empfiehlt sich daher, das Material auf sein Verhalten im Kontakt mit abrasiven Oberflächen zu testen. Nur bei intaktem Material ist die Barriereleistung gewährleistet. Das Anzugdesign ist entscheidend für Komfort und Schutz eines Anzugs Ein guter Sitz bietet dem Anwender die Gewähr für Komfort und angemessenen Schutz. Ist der Schutzanzug zu groß oder zu klein, besteht die Gefahr, dass der Anzug einreißt oder der Träger in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt und in der sicheren und effizienten Ausübung seiner Tätigkeit beeinträchtigt wird. 4

5 Das Beispiel Tyvek Schutzanzüge aus Tyvek bieten Schutz vor zahlreichen anorganischen Chemikalien in schwacher Konzentration sowie vor Partikeln >1 μm Sehr reiß- und abriebfest Luft- und wasserdampfdurchlässig Äußerst leicht und flexibel, bietet hohe Bewegungsfreiheit Gerne helfen wir Ihnen bei der Wahl des richtigen Schutzanzugs. Füllen Sie einfach unseren Fragebogen zur Schutzanzugwahl auf unserer Website aus oder wenden Sie sich an unsere Technische Hotline unter

6 Was das CE-Zeichen über die Typen aussagt... Typ 1 ET / EN Beschreibt die Mindestanforderungen an Chemikalienschutzkleidung für Einsatzteams (ET), einschließlich Bestandteilen wie Handschuhen und Stiefeln, die weiteren Spezifikationen unterliegen können. Typ 1 / EN Beschreibt die Mindestanforderungen, Testmethoden, Kennzeichnung und Herstellerinformationen für die folgenden Kategorien von wiederverwendbarer Chemikalienschutzkleidung mit begrenzter Einsatzdauer, mit oder ohne Belüftung, und einschließlich Bestandteilen wie Handschuhen oder Stiefeln, die weiteren Spezifikationen unterliegen können. Typ 1: gasdichte Chemikalienschutzkleidung Typ 1a: gasdichte Chemikalienschutzkleidung mit unabhängiger Atemluftzufuhr, z.b. über ein separates Atemgerät mit offenem Kreislauf und Druckluft, das unter dem Chemikalienschutzanzug getragen wird. Typ 1b: gasdichte Chemikalienschutzkleidung mit unabhängiger Atemluftzufuhr, z.b. über ein separates Atemgerät mit offenem Kreislauf und Druckluft, das über dem Chemikalienschutzanzug getragen wird. Typ 1c: gasdichte Chemikalienschutzkleidung mit Atemluftzufuhr mit positivem Druck, wie über einen Zuluftschlauch. Typ 2 / EN Beschreibt die Mindestanforderungen, Testmethoden, Kennzeichnung und Herstellerinformationen für die folgenden Kategorien von wiederverwendbarer Chemikalienschutzkleidung mit begrenzter Einsatzdauer, mit oder ohne Belüftung, und einschließlich Bestandteilen wie Handschuhen oder Stiefeln, die weiteren Spezifikationen unterliegen können. - Typ 2: nicht gasdichte Chemikalienschutzkleidung. Nicht gasdichte Chemikalienschutzkleidung mit Atemgerät mit positivem Luftdruck. Typ 3 / EN Beschreibt die Mindestanforderungen an die folgenden Kategorien von wiederverwendbarer Chemikalienschutzkleidung mit begrenzter Einsatzdauer: Typ 3: Chemikalienschutzanzüge mit flüssigkeitsdichten Verbindungen zwischen Teilen der Kleidung, bzw. flüssigkeitsdichte Chemikalienschutzkleidung. Diese verfügt gegebenenfalls über flüssigkeitsdichte Verbindungen zu weiteren Bestandteilen der Kleidung wie Kapuze, Handschuhen, Stiefeln, Visier oder Atemschutzgerät, die den Spezifikationen weiterer Europäischer Normen unterliegen können. Hierbei handelt es sich insbesondere um einoder zweiteilige Schutzkleidungskombinationen mit oder ohne Handschuhen, Kapuze, Visier, integrierten Socken oder Überziehstiefeln. Schutzkleidung, die für Teile des Körpers einen Schutz gegen flüssige Chemikalien bietet. Hierzu zählen Laborkittel, Jacken, Hosen, Schürzen, Ärmelschoner, Hauben (ohne Luftzufuhr) etc. Da Schutzkleidung zum Teilkörperschutz nur einzelne Körperteile bedeckt, sind in dem Dokument nur die Leistungsanforderungen für Material und Nähte festgelegt. 6

7 ... und wie sie zu verstehen sind Typ 4 / EN Beschreibt die Mindestanforderungen an die folgenden Kategorien von wiederverwendbarer Chemikalienschutzkleidung mit begrenzter Einsatzdauer: Typ 4: Chemikalienschutzkleidung mit sprühdichten Verbindungen zwischen den verschiedenen Teilen der Kleidung, bzw. sprühdichte Chemikalienschutzkleidung. Diese verfügt gegebenenfalls über sprühdichte Verbindungen zu weiteren Bestandteilen der Kleidung wie Kapuze, Handschuhen, Stiefeln, Visier oder Atemschutzgerät, die den Spezifikationen weiterer Europäischer Normen unterliegen können. Hierbei handelt es sich insbesondere um ein- oder zweiteilige Schutzkleidungskombinationen mit oder ohne Handschuhen, Kapuze, Visier, integrierten Socken oder Überziehstiefeln. Schutzkleidung, die für Teile des Körpers einen Schutz gegen flüssige Chemikalien bietet. Hierzu zählen Laborkittel, Jacken, Hosen, Schürzen, Ärmelschoner, Hauben (ohne Luftzufuhr) etc. Da Schutzkleidung zum Teilkörperschutz nur einzelne Körperteile bedeckt, sind in dem Dokument nur die Leistungsanforderungen für Material und Nähte festgelegt. Typ 5 / EN ISO Beschreibt die Mindestanforderungen an Chemikalienschutzkleidung vom Typ 5, die Schutz gegen schwebende Teilchen fester Chemikalien gewährt. Hierbei handelt es sich um Schutzkleidung zum Ganzkörperschutz (der Rumpf, Arme und Beine bedeckt), wie ein- oder zweiteilige Schutzkleidungskombinationen mit oder ohne Schuhen oder Stiefeln, Haube und Visier. Kapuze, Handschuhe, Stiefel, Visiere oder Atemschutzgeräte können den Spezifikationen weiterer Europäischer Normen unterliegen. Typ 6 / EN ISO Beschreibt die Mindestanforderungen an wiederverwendbare Chemikalienschutzkleidung mit begrenzter Einsatzdauer mit eingeschränkter Schutzleistung. Chemikalienschutzkleidung mit eingeschränkter Schutzleistung ist vorgesehen für Anwendungen mit möglicher Exposition gegenüber Flüssigkeitsnebel, Flüssigkeitsaerosolen oder Flüssigkeitsspritzern, die keinen absoluten Schutz vor Flüssigkeiten (auf molekularer Ebene) erfordern. Diese Norm bezieht sich sowohl auf Chemikalienschutzanzüge vom Typ 6 als auch auf Schutzkleidung zum Teilkörperschutz (Typ PB [6]). Chemikalienschutzanzüge vom Typ 6 bedecken und schützen mindestens Rumpf und Gliedmaßen, wie ein- oder zweiteilige Schutzkleidungskombinationen mit oder ohne Kapuze, integrierten Socken oder Überziehstiefeln. Diese Norm legt die Mindestanforderungen für die Verbindungen zwischen den verschiedenen Teilen der Schutzkleidungskombination vom Typ 6 fest, gemäß dem Ganzanzug-Sprühtest in Anlehnung an EN 468:1994, Punkt 5.2. Schutzkleidung zum Teilkörperschutz mit vergleichbarer eingeschränkter Schutzleistung (Typ PB [6]) bedeckt und schützt nur einzelne Körperteile (Kittel, Schürzen, Ärmelschoner etc.) und wird keinem Ganzanzugtest unterzogen. Das CE-Zeichen besagt, dass die Chemikalienschutzkleidung die Mindestanforderungen der Europäischen Normen erfüllt. Sie besagt jedoch nicht, dass Schutzanzüge desselben Typs auch denselben Schutz bieten. Aufschluss hierüber geben die Testergebnisse für das jeweilige Schutzanzugmaterial. 7

8 Die verschiedenen Tests im Überblick Obligatorische Tests zur Prüfung der Materialeigenschaften Testmethode Beschreibung Norm Abriebfestigkeit Biegerissfestigkeit Zugfestigkeit Durchstichfestigkeit Entflammbarkeit Nahtstärke* * am Anzug getestet Beschreibt das Verfahren zur Bestimmung der Abriebfestigkeit und bildet den Standard für die Normen und Anforderungen hinsichtlich der Abriebfestigkeit von Schutzkleidung. Beschreibt die Abriebfestigkeitsausrüstung von Materialien, deren Muster anschließend auf ihre nach dem Test verbleibende Schutzleistung geprüft werden. Beschreibt das Verfahren zur Bestimmung der Festigkeit eines beschichteten Materials gegen wiederholtes Biegen. Beschreibt das Verfahren zur Bestimmung der Dehnung eines textilen Flächengebildes bei maximaler Kraftanwendung anhand von Streifen des Materials. Beschreibt das Verfahren zur Bestimmung der Durchstichfestigkeit von Schutzkleidung oder von Schutzkleidungsmaterialien. Die Durchstichfestigkeit ist die maximale Kraft, die erforderlich ist, um eine Nadel bei gegebener Geschwindigkeit durch das eingespannte Material zu drücken. Beschreibt die Beflammungstests für Atemgeräte gemäß den Anforderungen der Norm EN für Materialien zur Herstellung von Chemikalienschutzkleidung. Beschreibt das Verfahren zur Bestimmung der maximalen Widerstandskraft der Nähte unter Einwirkung einer senkrechten Kraft. Das Verfahren wird als Grab-Zugversuch bezeichnet. EN 530 Methode 2 ISO 7854 Methode B EN ISO EN 863 EN ISO Methode 3 EN ISO

9 In der Praxis... Wie sich die Materialeigenschaften auf den Schutz auswirken Die aus den Tests hervorgehenden Material- und Barriereeigenschaften werden nach Leistungsklassen eingestuft. Das Klassifizierungssystem ermöglicht es, Schutzanzüge ein- und desselben Typs nach Barriere und mechanischer Beschaffenheit zu unterscheiden. Für jeden Typ gibt es bestimmte Mindestanforderungen. Schlussfolgerung: Bestimmte Anwendungen und Expositionsrisiken erfordern mehr als nur einen Mindestschutz. Zudem kann es erhebliche Unterschiede bei den Arbeitsbedingungen geben. Nehmen Sie z.b. das Kriterium der Haltbarkeit: Kommt der Anwender in Kontakt mit schneidenden oder rauen Oberflächen, können bestimmte Materialien so schnell aufgerieben werden oder einreißen, dass der Schutz des Materials in relativ kurzer Zeit ganz oder teilweise verloren geht. Die CE -Barrieretests werden ausschließlich an ungetragenen Schutzanzügen ausgeführt. Sie wissen daher nicht, wie sich die Barriere verhält, sobald das Material einige Stunden (oder auch weniger) getragen wurde. Ein Schutzanzug muss schützen vom Anziehen bis zum Ausziehen. 9

10 Die verschiedenen Tests im Überblick Obligatorische Tests zur Prüfung der Barriereleistung eines Materials Testmethode Beschreibung Norm Widerstand gegen Permeation Beschreibt die Prüfverfahren zur Bestimmung des Widerstandes von Schutzkleidungsmateralien gegenüber der Durchdringung einer flüssigen oder gasförmigen Chemikalie bei vorübergehendem oder permanentem Kontakt. EN ISO 6529 Widerstand gegen Penetration und Abweisung Beispiel: Schwefelsäure Beschreibt das Prüfverfahren zur Bestimmung des Penetrations-, Absorptionsund Abweisungsindex von Schutzkleidungsmaterialien im Kontakt mit flüssigen und überwiegend gering flüchtigen Chemikalien. Die Methode bestimmt das Verhalten des Materials unter zwei verschiedenen Bedingungen, um sicherzustellen, dass die folgenden Schutzanforderungen erfüllt werden: a) Beaufschlagung des Materials mit Flüssigkeitsspray unter geringem Druck, bis die Flüssigkeit zusammenfließt oder abläuft; b) Kontamination des Materials durch einen Flüssigkeitsspritzer oder -strahl mit geringem Druck, wobei der Anwender ausreichend Zeit hat, um den Schutzanzug auszuziehen oder die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um sich vor der möglichen Gefährdung durch eine Chemikalie auf dem Schutzanzug zu schützen. Ein weiterer Fall wäre der, in dem flüssige Chemikalien auf dem Schutzanzugmaterial unter Druck geraten, sei es durch die Bewegung des Anwenders (Beugung der kontaminierten Bereiche des Anzugs in Armbeugen, Knien, Achseln) oder durch den Kontakt mit kontaminierten Oberflächen (wie z.b. beim Laufen auf besprühtem Laub). EN ISO 6530 Es ist nahezu unmöglich, den geeigneten Schutzanzug für einen Umgang mit Schwefelsäure zu empfehlen, da Schwefelsäure in einer Vielzahl von Konzentrationen verwendet wird, wodurch verschiedenste Expositionsgrade möglich sind. TYVEK Classic bietet eine angemessene Barriere gegenüber schwach konzentrierter Schwefelsäure (bis zu 20 %) bei niedrigem Druck (bis zu 0,12 bar). TYCHEM C bietet eine geeignete Barriere gegenüber konzentrierter Schwefelsäure, die mit einem Druck von bis zu 2 bar auf dem Anzug auftrifft. TYCHEM F bietet eine geeignete Barriere gegenüber hoch konzentrierter Schwefelsäure, die möglicherweise gasförmiges Schwefeldioxid enthält, sowie bei höherem Druck (5 bar). Schlussfolgerung: Für die Wahl des geeigneten Chemikalienschutzanzugs sind zahlreiche Faktoren zu berücksichtigen, darunter Aggregatzustand, Konzentration, Temperatur und Druck der Chemikalien. 10

11 Fakultative Tests Testmethode Beschreibung Norm Biegerissfestigkeit bei niedrigen Temperaturen Elektrostatische Eigenschaften Schutz gegen Infektionserreger Beständigkeit gegenüber der Durchdringung von Krankheitskeimen, die durch Blut übertragen werden, unter Verwendung des Bakteriums Phi-X174 Beständigkeit gegenüber der Durchdringung von infektiösen Substanzen durch mechanischen Kontakt mit kontaminierten Flüssigkeiten Beständigkeit gegenüber der Durchdringung von biologisch kontaminierten Aerosolen Beständigkeit gegenüber der Durchdringung von biologisch kontaminierten Stäuben Beschreibt das Verfahren zur Bestimmung der Festigkeit eines beschichteten Materials gegen wiederholtes Biegen. Beschreibt die Anforderungen an elektrostatisch ableitfähige Schutzkleidung zum Schutz vor Entladungen, die eine Zündgefahr darstellen. Diese Anforderungen sind u.u. nicht ausreichend für sauerstoffangereicherte entzündliche Atmosphären. Die Norm bezieht sich nicht auf den Schutz vor Netzspannung. Beschreibt die Anforderungen und Prüfverfahren für wiederverwendbare Schutzkleidung mit begrenzter Einsatzdauer gegen Infektionserreger. Beschreibt das Prüfverfahren zur Bestimmung des Widerstands von Schutzkleidung gegen die Durchdringung von durch Blut übertragenen Krankheitskeimen unter Verwendung einer Surrogat-Mikrobe bei permanentem Kontakt mit der Trägerflüssigkeit. Bestehenskriterium ist, ob bei einem spezifischen hydrostatischen Druck eine virale Penetration erfolgt oder nicht. Beschreibt das Prüfverfahren zur Bestimmung des Langzeitwiderstands von Schutzkleidung gegenüber der Durchdringung einer trockenen Bakterienlösung. Geprüft wird unter mechanischem Kontakt, um festzustellen, ob es möglich ist, dass bei leichter Befeuchtung der Innenseite des Materials Bakterien aus dem trockenen Substrat durch das Material wandern. Beschreibt das Prüfverfahren zur Bestimmung des Widerstands eines Schutzkleidungsmaterials gegenüber der Durchdringung von kontaminierten Aerosolen. Bei diesem Verfahren wird die Materialprobe unter vorgegebenen Bedingungen einem spezifischen Bakterium in einem Aerosol-Substrat ausgesetzt. Das Prüfverfahren ist u.u. nicht geeignet zur Evaluierung von Schutzkleidungsmaterialien mit dickem Innenfutter, welches die Prüfflüssigkeit aufsagt. Dieses Prüfverfahren erlaubt die Bestimmung des Widerstandes eines Barrierematerials gegenüber der Durchdringung von Partikeln, die mit Bakterien kontaminiert sind. ISO 7854 Methode B EN : 2006 pren : 2005 EN ISO/DIS EN Anhang A ISO/DIS ISO/DIS

12 DuPont Personal Protection DuPont hilft und berät Sie haben Fragen zu den Produkten von DuPont Personal Protection? Unser regionaler vertreter berät Sie gerne Erni Mreyen Luxemburg Genf 4 40 Düsseldorf Bern B asel Schweiz Br emen Hannover Zürich H amburg S tuttgar t Kiel Er fur t Schwerin München 2 3 I nnsbruck Deutshland Berlin Dresden S alzburg Linz Österreich Wien G raz Vertriebsleiter - Deutschland, Österreich, Schweiz, Luxembourg, Dänemark, Belgien (französisch) Tel.: +49 (0) Fax: Steve Marnach Tel.: Kai-Uwe von Rhein Tel.: Joachim Dufner Tel.: Seyfettin yildiz Tel.: Unsere Angaben dienen rein informatorischen Zwecken. Sie richten sich an Personen, die über technische Kenntnisse über Schutzkleidung verfügen und die deren Einsatz unter den spezifischen Anwendungsbedingungen beurteilen können. Sie können eventuell benötigte eingehende technische oder kommerzielle Beratung und eigene Tests nicht ersetzen. Die Auswahl der konkret verwendeten Schutzkleidung bleibt in der alleinigen Verantwortung des Anwenders. Sie hängt von individuellen Faktoren ab, die DuPont nicht oder nur teilweise kennt. Bitte beachten Sie insbesondere, daß die tatsächlichen Verhältnisse beim Anwender sehr stark variieren können und wir diese Unterschiede nicht alle in Betracht ziehen können. Wir können deshalb keinerlei Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit unserer Angaben übernehmen. Unsere Angaben beruhen teilweise auf technischen Daten Dritter, die wir nach sorgfältiger Prüfung als zuverlässig erachten, für deren Richtigkeit wir jedoch aus verständlichen Gründen nicht einstehen können. Alle Angaben können jederzeit mit dem Erwerb neuer Kenntnisse und Erfahrungen revidiert werden. Vor der Verwendung der Angaben ist insbesondere zu überprüfen, ob das ausgewählte Schutzkleidungsmodell für die vorgesehene Verwendung geeignet ist. In vielen Fällen besitzen Nähte und Verschlüsse kürzere Durchbruchzeiten und höhere Permeationsraten als das Material. Ein optimaler Schutz des Trägers kann nur sichergestellt werden, wenn das Schutzkleidungsmodell im Zuschnitt dem spezifischen Anforderungsprofil entspricht und ggf. durch Zubehör wie Handschuhe, Schuhe und Atemgeräte sinnvoll ergänzt wird. Die technischen Daten unterliegen dem Vorbehalt der Änderungen. Für aktuelle Informationen besuchen Sie bitte unsere Homepage unter: Unser Händler: DuPont Personal Protection DuPont de Nemours (Luxembourg) S.à r.l. L-2984 Luxembourg Tel.: (internationale gebührenfreie Rufnummer) Fax: Techline Tel.: Fax: L /2007 Das DuPont Oval, DuPont TM, The miracles of science TM, TYVEK, TYCHEM und PROSHIELD sind markenrechtlich geschützt für DuPont oder eine ihrer Konzerngesellschaften. Copyright 2007 DuPont. Alle Rechte vorbehalten.

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