Vorläufiges Programm / Preliminary Program 19. Mai 2015

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1 Vorläufiges Programm / Preliminary Program 19. Mai internationale Informatica Feminale 7. internationale Ingenieurinnen-Sommeruni Aktuelle Angaben und alle organisatorischen Hinweise sowie Anmeldungen unter / Recent changes, all organizational hints, and registration at

2 verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten. Neben verschiedenen Themenschwerpunkten werden wir in diesem Modul auch eine Biogasanlage besichtigen sowie kleine Versuche im Labor durchführen. IS ENE 01 Biogas an interdisciplinary challenge Course with field trip Simone Groebel Forschungszentrum Jülich Mo und Gehe zu Layout Uhr Di und Mi Uhr Stoff- und Energieströme / Material and Energy Flow Target Group: open, students and practitioners from engineering, biology, as well as related fields S. 1 IS ENE 01 Biogas - eine interdisziplinäre Herausforderung Kurs mit Exkursion Simone Groebel Forschungszentrum Jülich Mo und Di und Mi Uhr Zielgruppe: offen, insbesondere Studentinnen und Praktikerinnen der Ingenieurwissenschaften, Biologie und verwandter Fächer Voraussetzung: Interesse an interdisziplinären Themen aus Biologie und Technik Sprache: Sind englischsprachige Teilnehmerinnen anwesend, wird die Unterrichtssprache auch Englisch sein! Anforderung: Informationsaustausch und Vortragsvorbereitung vor dem Sommerstudium, Vortrag und Übungen beim und Ausarbeitung nach dem Sommerstudium Teilnehmerinnen: 10 Credit Points (ECTS): mit kleiner Ausarbeitung 1, mit großer Ausarbeitung 2 Im Rahmen der erneuerbaren Energien hat Biogas eine Sonderrolle es ist schon jetzt speicherbar und kann gezielt produziert werden. Die wichtigen Schritte zwischen Biomasse und Energie erfordern Wissen in den Bereichen Maschinenbau, Verfahrenstechnik und Biologie. Die interdisziplinäre Zukunftstechnik wird anhand vieler praktischer Erfahrungen anschaulich gemacht. In diesem Kurs wird das Thema Biogas von verschiedenen Seiten beleuchtet; es geht um den Aufbau und den Bau von Anlagen, die Entstehung durch Mikroorganismen, aber auch die Prerequisites: interest in interdisciplinary topics in biology and technology Language: If students who are English-speaking (but not German-speaking) are present, the course will be taught in English. Requirements: exchange and preparation of a presentation before, presentation and exercises during, assignments after the summer university Teilnehmerinnen: 10 Credit Points (ECTS): with small assignment 1, with big assignment 2 Considering renewable energies biogas has a special role it is already storable and can be produced selectively. The important steps between biomass and energy require knowledge in the fields of mechanical engineering, process engineering and biology. This interdisciplinary future technology will be demonstrated on the basis of many practical experiences. This course will look at the topic of biogas from various different sides; we will deal with the composition and construction of sites, the emergence through microorganisms but also the different options to use it. Besides the various topics we will also visit a biogas site and do small experiments in the lab. Simone Groebel absolvierte eine Ausbildung zur Biologielaborantin am Forschungszentrum Jülich und anschließend ein Studium im Bereich "Bioingenieurwesen" an der FH Aachen. Nach zwei Jahren als Projektingenieurin im Institut NOWUM-Energy der FH Aachen im Themenbereich Biogas wurde sie an der Uni Rostock promoviert mit einer Arbeit zur Entwicklung einer Überwachungsmethode für den Biogasprozess. Sie war anschließend Arbeitsgruppenleiterin der AG Biogas im Institut NOWUM-Energy der FH Aachen. Seit Oktober 2013 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungszentrum Jülich, gekoppelt mit einem Lehrauftrag an der FH Aachen mit dem Thema "Renewable energies" im Masterstudiengang Energy Systems. S. 2

3 Überblick über Bioenergie schaffen. Eine Exkursion zu einer Biogasanlage in der nahen Umgebung ist geplant. IS ENE 02 Biomass into Bioenergy - Is there a conflict with food? Course with field trip Dr.-Ing. Alexandra Pehlken Carl von Ossietzky Universität Oldenburg Mo und Di Gehe zu Layout und Mi Uhr Stoff- und Energieströme / Material and Energy Flow Target Group: students and practitioners from all fields Prerequisites: none S. 3 IS ENE 02 Von der Biomasse zur Bioenergie - Gibt es einen Konflikt mit Futtermitteln? Kurs mit Exkursion Dr.-Ing. Alexandra Pehlken Carl von Ossietzky Universität Oldenburg Mo und Di und Mi Uhr Zielgruppe: Studentinnen und Praktikerinnen aller Fächer Voraussetzung: keine Sprache: Sind englischsprachige Teilnehmerinnen anwesend, wird die Unterrichtssprache auch Englisch sein! Anforderung: Informationsaustausch vor dem Sommerstudium, eines Vortrages zum Thema im Vorfeld der Lehrveranstaltung nach Absprache mit der Dozentin, Vortrag und Übungen beim und alternativ Ausarbeitung nach dem Sommerstudium (je nach CP) Teilnehmerinnen: 12 Credit Points (ECTS): mit kleiner Ausarbeitung 1, mit großer Ausarbeitung 2 Die Lehrveranstaltung gibt einen Einblick in die Bioenergie, auch im Vergleich mit anderen erneuerbaren Energien. Bioenergie ist sehr vielseitig, aber kann auch zu Konflikten mit der Futtermittelindustrie beitragen. Die Lehrveranstaltung wird das Thema kritisch aber auch vom wissenschaftlichen Standpunkt aus betrachten. In kleinen Arbeitsgruppen werden sich die Studentinnen selber einen Language: If students who are English-speaking (but not German-speaking) are present, the course will be taught in English. Requirements: exchange before, preparation of a presentation on the topic before the lecture, presentation and exercises during, and alternatively assignments after the summer university (according to CP) Participants: 12 Credit Points (ECTS): with small assignment 1, with big assignment 2 This course gives an introduction and overview on the principles of bioenergy compared to other renewable energies. Bioenergy is flexible but can also lead to conflicts with the food industry. This course is going to address the topic in a scientifical way and shows pros and cons of the technologies in bioenergy. The students will also work in small study groups to get an overview on bioenergy. A field trip to a nearby biogas plant will be part of the course. Alexandra Pehlken studierte an der RWTH Aachen und schloss im Jahr 2002 mit einer Promotion ab. Anschließend forschte sie für zwei Jahre in Kanada. Nach einer praktischen Tätigkeit für einige Jahre als Qualitätsbeauftragte ging sie zurück in die Forschung um diverse Projekte im Kontext Energie/Ressourceneffizienz zu leiten. Seit März 2014 ist sie Nachwuchsgruppenleiterin der Forschergruppe "Cascade Use" an der Universität Oldenburg und forscht an der Kaskadennutzung von Rohstoffen. S. 4

4 Rosa García Sánchez received her M.Sc. degree in Industrial Engineering from the UPV (Universidad Politécnica de Valencia) in Her master thesis topic was Material flow assessment of rotor blade production for windturbines. Nowadays she is a research scientist in BIBA Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH (www.biba.uni-bremen.de), where she works actively on the GaLA-Network of Excellence (www.galanoe.eu) and continues her research activities on wind energy, life cycle assessment, end-of life, resource efficiency, sustainability and serious games. Stoff- und Energieströme / Material and Energy Flow S. 5 IS ENE 03 Life Cycle Assessment of Wind Energy Course with field trip Rosa García Sánchez Bremer Institut für Produktion und Logistik (BIBA) Mi Uhr Do und Uhr Fr und Uhr Target Group: students and practitioners from engineering and related fields Prerequisites: interests in life cycle assessment, wind energy, sustainability Requirements: exchange before, exercises during and assignments after the summer university Participants: 12 Credit Points (ECTS): with assignment 1 Wind energy is the most used worldwide renewable energy because of its good energy results during the operation phase. But how sustainable is the whole life cycle of a wind turbine? This question is still under research due to the youth of the wind energy sector; however some solutions have been proposed and will be discussed in the course. Life cycle strategies for products and life cycle assessment approaches will be presented, especially in relation to wind energy, and experienced by using serious games. A visit to a wind turbine will support the practical view of the topic and foster a better understanding of the operation and maintenance phase during the life cycle of wind turbines. S. 6

5 Alexandra Pehlken studierte an der RWTH Aachen und schloss im Jahr 2002 mit einer Promotion ab. Anschließend forschte sie für zwei Jahre in Kanada. Nach einer praktischen Tätigkeit für einige Jahre als Qualitätsbeauftragte ging sie zurück in die Forschung um diverse Projekte im Kontext Energie/Ressourceneffizienz zu leiten. Seit März 2014 ist sie Nachwuchsgruppenleiterin der Forschergruppe "Cascade Use" an der Universität Oldenburg und forscht an der Kaskadennutzung von Rohstoffen. Stoff- und Energieströme / Material and Energy Flow S. 7 IS ENE 04 Energiemanagement anwendungsnah Kurs mit Exkursion Dr.-Ing. Alexandra Pehlken Carl von Ossietzky Universität Oldenburg Mi Uhr Do und Uhr Fr und Uhr Zielgruppe: offen, insbesondere Studentinnen und Praktikerinnen der Ingenieurwissenschaften und verwandter Fächer Voraussetzung: Kenntnisse des Qualitätsmanagements sind hilfreich Language: The teaching language will be German. Anforderung: Informationsaustausch vor dem Sommerstudium, Übungen und Vortrag beim und Vortragsausarbeitung nach dem Sommerstudium Teilnehmerinnen: 12 Credit Points (ECTS): mit kleiner Ausarbeitung 1, mit großer Ausarbeitung 2 Eine Methode, um die Energienutzung transparenter und messbarer zu machen, ist das Energiemanagement. Die Veranstaltung gibt einen generellen Einstieg in den Aufbau eines Energiemanagementsystems (DIN-ISO ff). In praktischen Übungen werden einfache Instrumente zum Energiemanagement erlernt und angewendet. Als Methode wird hier hauptsächlich FMEA (Fehler-Möglichkeit-Einfluss-Analyse) angewendet. Praxisnahe Beispiele werden von der Dozentin aus bereits durchgeführten Projekten veranschaulicht. Eine Darstellung des praxisnahen Energiemanagments innerhalb der Universität ist geplant, um zu zeigen wie Energiemanagement "gelebt" wird. S. 8

6 perspectives. Ozlem YESIL CELIKTAS is a Chemical Engineer and working as an Assoc. Prof. Dr. at the Department of Bioengineering at Ege University in Izmir, Turkey. Dr. Yesil Celiktas is carrying on research related to microfluidics and life science applications of supercritical fluids. Biotechnologie / Bioengineering S. 9 IS BIO 01 Supercritical Fluids for Human Welfare Course Assoc.Prof. Dr. Ozlem Yesil Celiktas Ege University, Izmir, Turkey Mo und Di und Mi Uhr Target Group: open, especially students from engineering and related fields Prerequisites: interest in supercritical fluids and industrial applications Requirements: exchange before, exercises during and assignments after the summer university Participants: 12 Credit Points (ECTS): with assignment 1 Applications of supercritical fluids are very diverse. In this course students will receive knowledge in regards to extraction, encapsulation and drying along with industrial scale applications carried out particularly for human welfare. Topics are extraction of pharmaceutical and value-added compounds using supercritical fluids such as carbon dioxide, water, optimization, fabrication of micro- and nanoparticles for controlled drug release systems using the RESS, PGSS, GAS, SAS, SEDS methods, enzymatic reactions, supercritical drying of gels for the production of nano-porous materials such as aerogels and scaffolds for tissue engineering. Finally, we will focus on industrial applications from all over the world coupled with future S. 10

7 Ozlem YESIL CELIKTAS is a Chemical Engineer and working as an Assoc. Prof. Dr. at the Department of Bioengineering at Ege University in Izmir, Turkey. Dr. Yesil Celiktas is carrying on research related to microfluidics and life science applications of supercritical fluids. Biotechnologie / Bioengineering S. 11 IS BIO 02 Microfluidics with Emphasis on Life Science Applications Course with field trips Assoc.Prof. Dr. Ozlem Yesil Celiktas Ege University, Izmir, Turkey Do und Fr und Target Group: open, especially students from life sciences, engineering, IT, and related fields Prerequisites: interest in microfluidics and life science applications Requirements: exchange before, exercises during and assignments after the summer university Participants: 12 Credit Points (ECTS): with assignment 1 Within the past two decades, microfluidic technology has evolved from a highly advanced tool for engineers to a versatile field at the interface of physics, engineering, medicine, chemistry and biology. Over the past years, microfluidic approaches have been used in biotechnology, pharmaceuticals, life sciences, defense and public health. The fundamental principles of this course will be to get acquainted with microfluidic systems, advantages, fabrication of microchips, diffusion principles and a variety of life science applications including sterilization of microchips, diagnostic kits, lab-on-a-chip devices, high throughput screening of drug molecules, biochemical reactions and cell sorting on a chip. Subsequently participants will be able to create analogies in order to internalize the topic and be able to use this knowledge in their career. Field trips in Bremen University are planned. S. 12

8 zum Schadensfall kommt, dann ist dies meist auf Vorgänge auf mikroskopischer oder submikroskopischer Ebene zurückzuführen. Das Ziel des Seminars ist es, mit ein bisschen Humor und vielen Beispielen die Grundlagen der Werkstofftechnik zu reaktivieren. Durch aktuelle Fragestellungen der Teilnehmerinnen wird interaktiv gearbeitet. Brigitte Clausen hat bei den Stahlwerken in Bremen Werkstoffprüferin gelernt. Nach dem Studium der Produktionstechnik promovierte sie an der Uni Bremen zum Thema Plasmaaufkohlen wurde sie zur wissenschaftlichen Assistentin im Fachgebiet Werkstoffwissenschaften ernannt und habilitierte im März In diesem Rahmen hält sie seit dem WS 2000/01 die Vorlesung Werkstofftechnik für Wirtschaftsingenieure und System Engineers. Seit Oktober 2012 leitet Frau Clausen die Abteilung Strukturmechanik in der Stiftung Institut für Werkstofftechnik. Werkstoffe / Materials S. 13 IS WQM 01 Vom Atom zum Schadensfall - praxisorientierte Schadensanalyse Workshop Dr.-Ing. habil. Brigitte Clausen Stiftung Institut für Werkstofftechnik, Bremen Mi Uhr Do und Uhr Fr und Uhr Zielgruppe: Studentinnen und Praktikerinnen der Ingenieurwissenschaften und verwandter Fächer Voraussetzung: Grundkenntnisse in Ingenieurwissenschaften, Interesse an Werkstofftechnik Language: The teaching language will be German. Anforderung: Informationsaustausch vor dem Sommerstudium, Übungen beim und Ausarbeitung nach dem Sommerstudium Teilnehmerinnen: 10 Credit Points (ECTS): mit Ausarbeitung 1 Im Studium ist die Werkstofftechnik für Ingenieurinnen oft ein ungeliebtes Muss. Im täglichen Arbeitsleben denkt sich so manche aber dann, dass ein tieferes Verständnis der Werkstoffeigenschaften an der einen oder anderen Stelle von Vorteil wäre. Alle Werkstoffe, mit denen wir es im täglichen Leben zu tun haben sind aus Atomen aufgebaut. Die submikroskopische Struktur und Abweichungen darin vom idealen Aufbau der Werkstoffe bestimmen ihre Eigenschaften. Wenn ein Bauteil im Einsatz versagt, wenn es also S. 14

9 Werkstoffe / Materials S. 15 IS WQM 02 Leichtbau in der Fahrzeugtechnik mit dem Fokus der Nachhaltigkeit Termin- und Textangaben folgen bald. S. 16

10 Dr.-Ing. Nina Graupner studierte Technologie Nachwachsender Rohstoffe an der Hochschule Hannover und war im Anschluss an ihr Studium am Faserinstitut Bremen e.v. beschäftigt. Sie ist seit 2008 an der Hochschule Bremen in der Arbeitsgruppe Biologische Werkstoffe tätig promovierte sie an der TU Clausthal. Sie beschäftigt sich im Rahmen ihrer Forschungsaktivitäten schwerpunktmäßig mit cellulosefaserverstärkten, biologisch abbaubaren Kunststoffen und der Übertragung von biologischen Strukturen auf technische Verbundwerkstoffe. Werkstoffe / Materials S. 17 IS WQM 03 Natur- & Cellulosefasern sowie deren Einsatz in Verbundwerkstoffen Seminarvorlesung Dr.-Ing. Nina Graupner Hochschule Bremen Mo und Di und Mi Uhr Zielgruppe: offen Voraussetzung: Interesse an Werkstoffen und nachhaltigen Werkstoffkonzepten. Language: The teaching language will be German. Anforderungen: vor dem Sommerstudium Literaturstudium und Vortragsvorbereitung, Vortrag beim Sommerstudium Teilnehmerinnen: 10 Credit Points (ECTS): mit Vortragsvorbereitung 1 Die Veranstaltung richtet sich an alle Personen, die an (nachhaltigen) Werkstoffen, insbesondere Faserverbundwerkstoffen, Interesse haben. Im Rahmen der Veranstaltung werden die Grundlagen von Cellulosefasern und cellulosefaserverstärkten Kunststoffen erläutert. Dabei werden Kunststoffe auf biobasierter und petrochemischer Basis betrachtet. Es werden Grundlagen zur Herstellung, der Charakterisierung, den Eigenschaften und der Anwendung vermittelt. S. 18

11 Werkstoffe / Materials S. 19 IS WQM 04 Gestaltung von Strukturen mit neuen Werkstoffen Termin- und Textangaben folgen bald. S. 20

12 Elektronik in Lebenswelten / Electronics in Living Environment S. 21 IS ELW 01 Szenarien für die Zukunft der Elektromobilität - Vom Absatz der Elektrofahrzeuge bis hin zum Recycling Termin- und Textangaben folgen bald. IS ELW 01 Scenarios for the future of electromobility Dates and texts will follow soon. S. 22

13 erschließen sowie einen erleichterten Zugang zu günstigen Rohstoffen und Arbeitskräften zu erhalten. Doch mit dieser Globalisierung rücken neue Herausforderungen in den Mittelpunkt der Betrachtungen. Die wachsende Weltwirtschaft und der wachsende Wohlstand sind Gründe für ein weltweit verstärktes Verkehrsaufkommen, einen global steigenden Energieund Ressourcenverbrauch sowie eine stetige Zunahme an Abfällen und Emissionen. Vor diesem Hintergrund müssen sich auch Ingenieurinnen aller Disziplinen neuen Herausforderungen stellen. In dieser Veranstaltung werden zunächst die Grundlagen der Logistik vermittelt, um die vielfältigen Aufgaben in diesem Markt agierender Unternehmen zu verstehen. Die theoretisch vermittelten Grundlagen werden durch mehrere Exkursionen zu namhaften international agierenden Logistikplayern ergänzt und aktuelle Probleme mit Praktikern vor Ort diskutiert. S. 23 Logistik / Logistics IS LOG 01 Wachstumsbranche Logistik konkret erleben! Kurs mit Exkursionen Prof. Dr. Susanne Koch Frankfurt University of Applied Sciences Mo und Di und Mi Uhr Do und Fr und Zielgruppe: offen, insbesondere Studentinnen und Praktikerinnen der Ingenieurwissenschaften und verwandter Fächer Voraussetzung: Interesse an Logistik und übergreifenden Aufgabenstellungen sowie Arbeit in Teams Language: The teaching language will be German. Anforderung: Informationsaustausch und Literaturstudium vor dem Sommerstudium, Vortrag und Übungen beim und Ausarbeitung nach dem Sommerstudium Teilnehmerinnen: 15 Credit Points (ECTS): 1, mit Ausarbeitung 2 Susanne Gehe Koch zu studierte LayoutBergbau an der TU Clausthal. Nach dem Studium war sie in verschiedenen Unternehmensberatungen mit Schwerpunkt Logistik und Prozessoptimierung als Projektleiterin tätig. Sie kennt die vielfältigen Herausforderungen bei der Gestaltung logistischer Systeme aus zahlreichen nationalen und internationalen Beratungsprojekten in den verschiedensten Branchen hat sie ihre nebenberuflich durchgeführte Promotion an der Uni Bremen erfolgreich abgeschlossen. Nach mehreren Lehraufträgen zum Thema Logistik, Projektmanagement und Prozessmanagement ist sie seit 2008 Professorin für allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Logistik an der Frankfurt University of Applied Sciences. Die voranschreitende Globalisierung hat die Rahmenbedingungen für Unternehmen und die Gesellschaft maßgeblich verändert. Globaler Handel und Reisen in fast alle Länder der Erde sind selbstverständlich geworden. Unternehmen haben die Möglichkeit, neue Absatzmärkte zu S. 24

14 verständlichen Gegenständen des täglichen Verbrauchs, angewandt. So wird ein Spiel zur Verdeutlichung eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses eingesetzt. Die gewählten Beispiele beziehen sich auf Maschinen und Geräte des täglichen Bedarfs. (Es werden keine Beispiele aus dem Bereich Informatik vorgestellt.) IS QUM 01 Quality Management - FMEA and House of Quality Workshop Dr. Gabriele Hoeborn Bergische Universität Wuppertal Jennifer Bredtmann Bergische Universität Wuppertal Mo und Gehe zu Layout Uhr Di und Mi Uhr Qualitätsmanagement / Quality Management Target Group: open, especially students and practitioners from engineering and related fields Prerequisites: none S. 25 IS QUM 01 Qualitätsmanagement - FMEA und House of Quality Workshop Dr. Gabriele Hoeborn Bergische Universität Wuppertal Jennifer Bredtmann Bergische Universität Wuppertal Mo und Di und Mi Uhr Zielgruppe: offen, insbesondere Studentinnen und Praktikerinnen der Ingenieurwissenschaften und verwandter Fächer Voraussetzung: keine Sprache: Sind englischsprachige Teilnehmerinnen anwesend, wird die Unterrichtssprache auch Englisch sein! Anforderung: Informationsaustausch vor dem Sommerstudium, Übungen beim und Ausarbeitung nach dem Sommerstudium Teilnehmerinnen: 20 Credit Points (ECTS): mit Ausarbeitung 1 Qualität und Qualitätsmanagement sind Anforderungen, denen sich Ingenieurinnen in allen Disziplinen stellen müssen. Diese Veranstaltung gibt einen kurzen Überblick über die gängigen Methoden der Qualitätssicherung und Qualitätssteuerung. Die beiden Qualitätsmethoden FMEA und House of Quality werden vertiefend erläutert und angewandt. Neben der Vermittlung von Wissen werden alle Methoden auch praktisch, an leicht Language: If students who are English-speaking (but not German-speaking) are present, the course will be taught in English. Requirements: exchange before, exercises during and assignments after the summer university Participants: 20 Credit Points (ECTS): with assignment 1 Quality management is a core competence that has to be fulfilled by engineers in every discipline. This lecture offers a short overview on applied methodologies in general concerning quality assurance and quality control starting with the transformation of requirements into technical attributes. The core methodologies FMEA and House of Quality are xeplained and applied in detail. Beside the transfer of knowledge these methodologies will be tested in practice by using everyday items. A serious game is applied to underline the process of continuous improvement. The chosen examples refer to every day equipment and sets. (The examples do not refer to computer science / ICT.) Gabriele Hoeborn ist Bauingenieurin mit einer Promotion im Küstenschutz. Nach leitender Tätigkeit im Fachbereich Sicherheitstechnik an der Bergischen Uni Wuppertal gründete sie ihr eigenes Ingenieurbüro kam Gabriele Hoeborn an die Bergische Uni Wuppertal zurück und lehrt dort Kreativmethoden und Managementsysteme in der Abteilung Maschinenbau. Sie führt in vielen Ländern Workshops durch. Jennifer Bredtmann ist Ökonomin und als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Interdisziplinären Zentrum für das Management Technischer Prozesse an der Bergischen Uni Wuppertal. In ihren Lehrveranstaltungen beschäftigt sie sich mit Managementsystemen und Kreativmethoden. S. 26

15 9001 im Zusammenhang mit der Anwendung ausgewählter Qualitätsmethoden vorgestellt. Teilnehmerinnen können die praktische Anwendung von QM-Methoden für unterschiedliche Unternehmensbereiche kennenlernen und in Übungen umsetzen. Kursinhalte: - Aufbau und Inhalte der DIN EN ISO Portfolio-Analyse zum Produktentwicklungsprozess - Fehler-Möglichkeiten-Einfluss-Analyse (FMEA) als Risikoanalyse zum Produktionsprozess - Reklamationsbearbeitung (8D-Report) zum Produktionsprozess - Lieferantenbewertung zum Beschaffungsprozess Qualitätsmanagement / Quality Management Silke Garms, Dipl.-Sozialökonomin, Qualitätsauditorin (AQMA -TÜV) und Umweltbetriebsprüferin (TÜV), entwickelt integrierte Managementsysteme mit den Komponenten Qualität, Umwelt, und Arbeitsschutz. Als zertifizierte Qualitätsmanagementauditorin (DAkkS) bereitet sie Unternehmen - vom Kleinbetrieb bis zum internationalen Konzern - auf die Zertifizierung nach internationalen Standards vor. S. 27 IS QUM 02 Qualitätsmanagement in Entwicklung, Produktion und Beschaffung Kurs Silke Garms Rosenholz Quality Consulting, Berlin Mi Uhr Do und Uhr Fr und Uhr Zielgruppe: offen, insbesondere Studentinnen und Praktikerinnen der Ingenieurwissenschaften, der Informatik und verwandter Fächer Voraussetzung: Interesse an Qualitätsmanagement Language: The teaching language will be German. Anforderung: Informationsaustausch und Literaturstudium vor dem Sommerstudium, Übungen beim und Ausarbeitung nach dem Sommerstudium Teilnehmerinnen: 12 Credit Points (ECTS): mit Ausarbeitung 1 (ohne Benotung) Qualitätsmanagement gehört zu den gängigen Managementpraktiken jedes Unternehmens, ob im Mittelstand oder im Konzern. Qualitätsmethoden betreffen jeden Unternehmensbereich: Entwicklung, Beschaffung, Produktion ebenso wie Vertrieb oder die Reklamationsbearbeitung. In diesem Kurs wird die Basisstruktur des Qualitätsmanagements (QM) nach DIN EN ISO S. 28

16 Eva Parotat hat an der TU Berlin Kommunikationswissenschaft, Elektrotechnik und Informatik studiert. Heute ist sie bei einem Telekommunikationshersteller in der Softwareentwicklung tätig. Technische Netze / Technical Networks S. 29 IF-IS TEN 01 Einführung in Rechnernetze Kurs Eva Parotat Berlin Sa und Uhr So und Uhr Zielgruppe: Studentinnen und Praktikerinnen der Ingenieurwissenschaften, der Informatik und verwandter Fächer Voraussetzung: Interesse an Rechnernetzen, Grundkenntnisse Binärarithmetik sowie im Rechnerumgang (Kommandozeile, Dateisystem, etc.) Language: The teaching language will be German. Anforderung: kurzer Informationsaustausch vor dem Sommerstudium, Übungen beim und Ausarbeitung / Programmieraufgaben nach dem Sommerstudium Teilnehmerinnen: 10 Credit Points (ECTS): mit Ausarbeitung 1 (ohne Benotung) Ausgehend von Fragen wie "Was ist eine IP-Adresse und wozu brauche ich die?", "Wie finden die Daten ihren Weg durchs Netz?" oder "Was ist dieses HTTP, mit dem die meisten Webseitenadressen beginnen?" gibt es in diesem Kurs zunächst einen Überblick über typische Komponenten und Strukturen in Rechnernetzen. Im zweiten, praktisch orientierten Teil werden wir selbst ein kleines lokales Netzwerk aufbauen und uns dessen "Innenleben" mit verschiedenen Software-Tools näher ansehen. Wenn es die Zeit erlaubt, können auch noch Themen wie Netzneutralität, IPv6, Sicherheit und Angriffsszenarien o.ä. diskutiert werden. S. 30

17 this course is to develop our own sensor network application, tailored to the interests and abilities of the participants. Kamini Garg is currently pursuing her Ph.D. in Informatics at the University of Lugano, Switzerland. She is also working as a Junior Researcher since July 2009 in the Network Laboratory at the University of Applied Sciences of Southern Switzerland (SUPSI), Lugano. She holds a Bachelor's and Master's degree in Information Technology from the Indian Institute of Information Technology and Management, India. Her current interests lie in the area of wireless sensor networks, mobile phone sensing and opportunistic sensor networking. Technische Netze / Technical Networks S. 31 IF-IS TEN 02 Hands-On Wireless Sensor Networks Course Kamini Garg SUPSI, Lugano, Schweiz Mi Uhr Do und Uhr Fr und Uhr Target Group: advanced students and practitioners from engineering, computing and related fields Prerequisites: basic programming experience in C/C++ is required, basic knowledge of Linux is preferred Requirements: exchange before, exercises during and assignments after the summer university Participants: 12 Credit Points (ECTS): with assignment 1 Wireless sensor nodes are tiny embedded devices, that are able to sense various parameters of their direct environment, such as temperature, light or humidity. They self-organize into a communication network to pre-process the gathered data and to transmit it to a final processing station. In this course, we will cover the most important theoretical as well as practical aspects of wireless sensor networks using the TinyOS operating system. We will be working with TelosB sensor nodes the most widely used sensor nodes for research and education. The goal of S. 32

18 Skripte und Funktionen in der Programmiersprache erstellen. Laura Tetzlaff studierte von 2008 bis 2011 Medizininformatik an der FH Brandenburg und absolvierte dort im Anschluss den Master of Science in Informatik. Seit 2014 ist sie akademische Mitarbeiterin im Fachbereich Informatik und Medien an der FH Brandenburg. Modellierung und Simulation / Modeling and Simulation S. 33 IF-IS MOD 01 MATLAB-Einführung Workshop Laura Tetzlaff FH Brandenburg Mo und Di und Mi Uhr Zielgruppe: offen Voraussetzung: Grundkenntnisse in Mathematik (Matrizen und Vektoren) und Erfahrungen mit einer Programmiersprache (v.a. mit Variablen, Funktionen, Bedingungen, Schleifen) Language: The teaching language will be German. Anforderung: Informationsaustausch vor dem Sommerstudium, Übungen beim und Ausarbeitung nach dem Sommerstudium Teilnehmerinnen: 12 Credit Points (ECTS): mit Ausarbeitung 1 Der Workshop bietet einen Einblick in die ersten Schritte mit MATLAB. Der Schwerpunkt wird auf der Auseinandersetzung mit der Programmiersprache und der Entwicklungsumgebung mit allen Features liegen. Auch das Visualisieren von Daten und die statistische Auswertung sind feste Bestandteile des Workshops. Zu Beginn werden die Grundlagen erarbeitet, die dann in kleinen Übungseinheiten angewendet werden. Nach Abschluss können die Teilnehmerinnen unter anderem kleine S. 34

19 Modellierung und Simulation / Modeling and Simulation S. 35 IF-IS MOD 02 Roboter einmal anders - Lego Mindstorms Roboter bauen und Programmieren mit Simulink Termin- und Textangaben folgen bald. IF-IS MOD 02 Constructing Lego Mindstorms robots and programming them with Simulink Dates and texts will follow soon. S. 36

20 denen keine grafische Oberfläche zur Verfügung steht, ist ihre Beherrschung sogar unerlässlich. Die Teilnehmerinnen lernen Befehle zur Navigation und Dateiverwaltung und die Arbeit mit dem Editor "vi" kennen. Sie werden befähigt, sich Informationen und Hilfe innerhalb des Systems selbstständig zu beschaffen. Wir befassen uns außerdem mit Grundlagen der Benutzer- und Rechteverwaltung und einer Einführung in die Shell-Programmierung. IF BSI 01 Unix / Linux for Beginners Course Betriebssysteme und Infrastrukturen / Operating Systems and Infrastructures Rosa Freund München Mo und Di und Mi Uhr S. 37 IF BSI 01 Unix / Linux für Einsteigerinnen Kurs Rosa Freund München Mo und Di und Mi Uhr Zielgruppe: offen Voraussetzung: Grundwissen PC-Hardware und Rechnernetze - dies kann auch im Kurs Einführung in Rechnernetze erworben werden. Grundkenntnis einer beliebigen Programmiersprache ist ebenfalls hilfreich. Sprache: Sind englischsprachige Teilnehmerinnen anwesend, wird die Unterrichtssprache Englisch sein! Anforderung: Informationsaustausch vor dem Sommerstudium, Übungen beim und Aufgaben nach dem Sommerstudium Teilnehmerinnen: 12 Credit Points (ECTS): mit Aufgabenbearbeitung 1 Der praxisorientierte Kurs bietet zunächst einen kurzen Überblick über Geschichte und Entstehung von Unix/Linux und die verschiedenen Distributionen. Danach steigen wir ein in die Arbeit auf der Kommandozeile und lernen die Tools kennen, die uns dort zur Verfügung stehen. Die Kommandozeile kann die alltägliche Arbeit erleichtern - auf Serversystemen, auf Target Group: open Prerequisites: Basic knowledge in PC hardware and computer networks, basic knowledge in any programming language is also helpful Language: If students who are English-speaking (but not German-speaking) are present, the course will be taught in English. Requirements: exchange before, exercises during and assignments after the summer university Participants: 12 Credit Points (ECTS): with assignment 1 This hands-on class will provide an overview of the history of Unix / Linux and different distributions. You will learn to work with a command line and get to know some of the tools that it offers. The command line can make everyday tasks much easier - and its mastery is obligatory on server systems that do not have a GUI. You will delve into navigation and management of the file system and get to know the command-line editor "vi" as well as the built-in manual system. Lastly, we will be looking into the basics of user and rights administration and practice some shell programming. Rosa Freund (B.Sc., Dipl.-Inf.) hat Mathematik und Informatik studiert. Sie arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz-Rechenzentrum der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in Garching bei München. Dort beschäftigt sie sich mit der Systemverwaltung im Bereich des Webhosting. S. 38

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