Newsletter. Vattenfall Das CO2-Freie Kraftwerk. Veolia Water Stadtumbau und Wasserwirtschaft. Telekom Hauptstadtrepräsentanz

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1 Newsletter Liebes Clubmitglied, Vattenfall Das CO2-Freie Kraftwerk Veolia Water Stadtumbau und Wasserwirtschaft unser EWF-Club hat inzwischen sieben verschiedene Standorte im global village. Der achte steht ante portas. Ab der ersten Jahreshälfte 2008 werden wir auch in Skandinavien vertreten sein. In der schwedischen Hauptstadt haben wir dafür starke und zuverlässige Partner. Unser Mitglied Vattenfall Europe mit dem Mutterkonzern in Stockholm sowie die schwedische Handelskammer als Kooperationspartner stehen für eine gute Zusammenarbeit. Auch die Schweiz wird kein weißer Fleck auf der EWF- Landkarte bleiben. In der Alpenmetropole Zürich wollen wir in der zweiten Hälfte 2008 unser Fähnlein einstecken unterstützt von Aastra DeTeWe und NextiraOne. Globales Denken und lokales Handeln führt schließlich zum globalen Handeln. Was dabei für die einzelne Mitgliedsfirma herausspringt, liegt natürlich in der Hand eines jeden Mitglieds. Die Website sowie das Clubleben selbst bieten dazu die ideale Plattform. Wie immer wünsche ich Ihnen viel Freude beim Lesen. Telekom Hauptstadtrepräsentanz Quante Fernmeldemontagen Ein Portrait von Gerfried Gudehus Ihr Jürgen Klennert, Präsident des EWF Firmenübersicht Mitglieder des EWF EWF-Newsletter Nr. 7 III. Quartal 2007

2 EWF-Newsletter Nr. 7 III. Qartal Diese Ausgabe im Überblick: Club-Aktivitäten: Personalia: Editorial Vorwort 1 Das Wort an die Clubmitglieder hat der Präsident Jürgen Klennert Die Stimmen der Mitglieder Vattenfall 3-4 Das CO2-Freie Kraftwerk Tipp: Alles was Recht ist 5 Medizinrecht IT-Sicherheit 6 News von W. Kettler Wienreise 7 Von H. Brammer Veolia Water 8-11 Stadtumbau und Wasserwirtschaft Telekom Hauptstadtrepräsentanz Portrait Gerfried Gudehus 14 Quante Fernmeldemontagen TU Cottbus Prof. Specht InterContinental 18 Mercedes Benz 19 Smart Anzeigen 15/22-24 August Smooth Jazz MittelBar Axel-Springer-Passage, Markgrafenstr. 19a, Berlin-Kreuzberg Ort und Uhrzeit siehe Clubabend im Hotel InterContinental Berlin, Library ab 19:00 Uhr September EWF-International London-Abend Hotel Interconti Berlin, Library EWF-International Botschaft des Vereinigten Königreiches Großbritannien Wilhelmstr , Berlin Oktober Clubabend im Hotel InterContinental Berlin, Library ab 19:00 Uhr Unternehmenspräsentation PRAESTA Friedrichstraße 200, Philip Johnson Building, Berlin Wir begrüssen neu im Club 3D Micromac DER KUNDENDIENST Heizungsanlagen/ Gasgeräte e CO2 motion KHB Projekt-Bauberatung Kooperationspartner ABA Austrian Business Agency Repräsentanzen im Ausland Bestand: Wien Thomas Tjaden Rom Carlo Levi Brüssel Christopher Breyel Tokio Dr. Andreas Moerke Dubai Hassan El Dib Glasgow Wilfried Klöpping Geplant für 2007 / 2008 Zürich im II. Quartal 2008 Stockholm im IV. Quartal 2008 Das Redaktions-Team Jürgen Klennert EWF-Club-Präsdident und Geschäftsführer der EWF Consult Detlev Reichel freier Journalist und Redakteur Wilfrid Kettler Geschäftsführer GAI NetConsult Uwe Seeglitz Geschäftsführer der Agentur MXM Design GmbH Christopher Hayes PR-Referent am Fraunhofer Institut Herausgeber: EWF International Business Club Jürgen Klennert Fasanenstr. 85 D Berlin Fon: +49 (0) Redaktion: Detlev Reichel Gestaltung: Fotos: Clubmitglieder, privat

3 Pilotprojekt CO2-freies Kraftwerk Vattenfall prescht mit Braunkohle vor Schematische Darstellung Pilotanlage CO2 freies Kraftwerk (Quelle: Vattenfall) Schematische Darstellung der CO2-Speicherung (Quelle: Vattenfall) Kohle als Energieträger hat Zukunft der Ausstoß von Kohlendioxid in die Atmosphäre nicht. So knapp lässt sich zusammenfassen, warum Vattenfall bereits im Mai 2005 als erster deutscher Energieversorger die Entscheidung getroffen hat, ein CO2-freies Braunkohlekraftwerk zu entwickeln. Eine Pilotanlage wird bis Mitte 2008 am brandenburgischen Standort Schwarze Pumpe nahe Cottbus errichtet. Am 29. Mai 2006 hat Bundeskanzlerin Angela Merkel zusammen mit dem Vorstandsvorsitzenden der Vattenfall Europe AG, Klaus Rauscher, und dem CEO des schwedischen Mutterkonzerns Vattenfall AB, Lars G. Josefsson, den ersten Spatenstich für die Pilotanlage gesetzt. Mehr als 60 Mio. Euro investiert der Konzern in diesen weltweit ersten Praxistest und übernimmt damit die Technologieführerschaft für das Verfahren. Zwischen 2015 und 2020 soll die neue Technik basierend auf dem so genannten Oxyfuel-Prozess serienreif und kommerziell einsetzbar sein. Das Projekt reicht weit über die Landesgrenzen von Brandenburg hinaus. Das hob die Bundeskanzlerin in ihrer Rede zum 1. Spatenstich hervor und betonte zugleich die Bedeutung der Braunkohle im Energiemix der Zukunft: Die deutsche Stromerzeugung beruht derzeit zu mehr als einem Viertel auf der Nutzung von Braunkohle. Die Braunkohle ist ein kostengünstiger heimischer Energieträger. Man kann sagen, dass insbesondere der ostdeutsche Braunkohlebereich zu den effizientesten und umweltfreundlichsten Technologien weltweit gehört. Dies ist auch eine wichtige Voraussetzung für den Export, so Angela Merkel. Klaus Rauscher betonte den Pioniercharakter des Projektes: Schon heute sind unsere Braunkohlekraftwerke State of the Art. Mit der geplanten Pilotanlage betreten wir nun wiederum technologisches Neuland und gehen den entscheidenden Schritt von der Forschung zur Entwicklung. Das CO2-freie Kraftwerk ist für die Ingenieure eine neue Herausforderung. Die Pilotanlage stellt den Übergang der Technologie aus dem Labor zum Einsatz auf Kraftwerksniveau dar. Bei der Verbrennung fossiler Energieträger entsteht immer Kohlendioxid (CO2). Entscheidend für Umwelt und Klima ist jedoch die Form: Entweicht der Reststoff als Gas in die Atmosphäre, verstärkt er den Treibhauseffekt. Kann das Kohlendioxid dagegen abgeschieden, verflüssigt und dauerhaft gespeichert werden, trägt es nicht zur globalen Erwärmung bei. Dreijähriger Testbetrieb Als Pionier favorisiert Vattenfall das Oxyfuel-Verfahren, weil es auf bereits bekannten Kraftwerkskomponenten aufbaut. Zusätzliche Anlagenteile wie die Luftzerlegung sind technisch ausgereift. Bei der Verbrennung des getrockneten Braunkohlestaubes in einer Sauerstoff-Kohlendioxid-Atmosphäre laufen allerdings andere Prozesse im Kessel ab, als bei der herkömmlichen Verbrennung mit normaler Luft. Daher geht es beim Betrieb der Pilotanlage auch darum, neue Materialien für den späteren Einsatz in Großkraftwerken zu entwickeln und zu erproben. Der Bau der Pilotanlage am Kraftwerkstandort Schwarze Pumpe hat mehrere Vorteile. So kann der produzierte Dampf in umliegenden Industrieanlagen genutzt werden. Außerdem werden vorhandene Synergien in Bezug auf die Ver- und Entsorgung vor Ort ausgeschöpft. Der Zeitplan sieht die Weiter Informationen: Vattenfall Europe AG, Chausseestraße 23, Berlin I Ansprechpartner: Katharina Bloemer,

4 EWF-Newsletter Nr. 7 III. Qartal Konzernzentrale der Vattenfall Europe AG in Berlin Mitte (Quelle: Vattenfall) Inbetriebnahme bis Mitte 2008 vor. Es folgt ein etwa dreijähriger Testbetrieb. Mit den Erkenntnissen aus dieser Testphase soll ein Demonstrationskraftwerk geplant und gebaut werden. Dabei stehen dann die Optimierung des Wirkungsgrades und Untersuchungen zur Wirtschaftlichkeit im Vordergrund. Der wirtschaftlich darstellbare Einsatz der neuen Technologie in Kraftwerken mit bis zu MW Leistung wird voraussichtlich zwischen 2015 und 2020 möglich sein. Neben der Entwicklung und Erprobung von CCS-Technologien muss auch die langzeitsichere unterirdische Lagerung von verflüssigtem Kohlendioxid perspektivisch gewährleistet sein. Auf nationaler Ebene und EU-weit müssen hierzu rechtliche Rahmenbedingungen geschaffen werden. Umfangreiche Speichermöglichkeiten sehen Geologen in so genannten salinen Aquiferen und in ausgebeuteten Lagerstätten von Öl und Gas tief unter der Erdoberfläche oder dem Meeresgrund. Das UNO-Wissenschaftlergremium IPCC schätzt das Deponierungspotenzial weltweit auf bis zu Gigatonnen. Das wäre mehr als 70-mal so viel, wie der Mensch jährlich an Kohlendioxid freisetzt. Weltweit werden seit geraumer Zeit geeignete Speicherstätten in unterirdischen Gesteinsformationen erforscht und teilweise bereits von der Mineralölindustrie genutzt. An dieser Stelle schließt sich der Kreis zur Zukunftsfähigkeit der Kohle als auf lange Zeit unentbehrlichem Energieträger: Mit Blick auf die weltweit wachsenden Energiebedarfe vor allem in Schwellenländern wie China und Indien und deren riesige Kohlevorräte sind fossile Brennstoffe aus dem Energiemix der nächsten Jahrzehnte nicht wegzudenken. Darum setzt Vattenfall alles daran, diesen wichtigen heimischen Rohstoff fit für die Zukunft zu machen. Katharina Bloemer Weiter Informationen: Vattenfall Europe AG, Chausseestraße 23, Berlin I Ansprechpartner: Katharina Bloemer,

5 Alles was Recht ist Thomas Schmidt An dieser Stelle informieren wir in kurzen Beiträgen über aktuelle Diskussionen in den Bereichen Arbeitsrecht, Gesellschaftsrecht und Medizinrecht. Die Autoren sind die Rechtsanwälte Thomas C.O. Schmidt und Thilo Lucke, Partner der Rechtsanwaltskanzlei Weis & Partner. Der folgende Beitrag beschäftigt sich mit aktueller Rechtsprechung aus dem Arbeitsrecht. Orientierung, seines Alters, seiner Religion oder ähnlichem zwar die Einstellung nicht verweigern, aber entlassen darf man ihn deswegen. Außerdem verstößt diese Regelungen gegen die Richtlinie 2000/78 EG, nach der eine Anwendung der Diskriminierungsverbote sich gerade auch auf die Beendigung von Arbeitsverhältnissen beziehen soll. Im Ergebnis ist sich die Rechtsprechung und Literatur deshalb einig, dass das AGG auch auf Kündigungen anwendbar ist, unabhängig davon, was in 2 IV AGG steht. Das ist gut für uns alle. Denn alt sind wir alle, entweder wenig, mittel oder sehr alt. Diskriminierung wegen des Alters kann geschehen, weil jemand auf Grund seines hohen Alters benachteiligt wird. Eine Diskriminierung des Alters liegt aber auch vor, wenn jemand auf Grund seines geringen Alters benachteiligt wird. Andersherum liegt eine Diskriminierung eines gehabt hätte, nur noch Mitarbeiter im Alter zwischen 55 und 65 Jahren gehabt hätte. Das Arbeitsgericht Osnabrück hat nun festgestellt, dass genau diese Altersgruppenbildung, mit der die Kündigungswelle auf Altersgruppen gleichmäßig verteilt wird, altersdiskriminierend ist und die älteren Mitarbeiter diskriminiert, weil mehr ältere Mitarbeiter entlassen werden als dies der Fall wäre, wenn die Gruppenbildung nicht durchgeführt worden wäre. Der Arbeitgeber kann hierfür ein besonderes berechtigtes Interesse geltend machen, sich dadurch aber nicht auf die allgemeinen Prinzipien wie ausgewogene Personalstruktur berufen. Andersherum dürfte die in vielen an den BAT angelehnten Arbeitsverhältnissen oder Tarifverträgen vereinbarte Unkündbarkeit älterer Mitarbeiter eine Diskriminierung jüngerer darstellen. Rein dogmatisch wäre Wer Arbeitsverhältnisse begründen oder beenden möchte bzw. allgemeine Regeln in seinem Betrieb aufstellen möchte, sollte sich mit den Regeln des Allgemeinen Gleichheitsgesetzes vertraut machen. Altersdiskriminierung nach dem AGG Mit großer Freude nahm die Öffentlichkeit vor rund einem Jahr der Erlass des Allgemeinen Gleichheitsgesetzes (AGG) auf. Der Gesetzgeber hat rechtliche Vorschriften der EU umgesetzt, wozu er auch verpflichtet war. Bei der Umsetzung hat es kleinere Reibungsverluste gegeben. Während die rot-grüne Koalition viel weiter gehen und noch mehr Diskriminierungsverbote einbauen wollte, hat sich die große Koalition nunmehr auf die vorliegende Version geeinigt. Sie entspricht im Wesentlichen der Umsetzung von vier Richtlinien. Der Gesetzgeber wollte der deutschen Wirtschaft keine weiteren Probleme schaffen im Zusammenhang mit dem ohnehin schon komplizierten Arbeitsrecht. In 2 IV AGG hat er also festgelegt, dass das Allgemeine Gleichheitsgesetz gerade nicht für Kündigungen gelten soll. Das scheint seltsam. Man darf jemanden wegen seiner sexuellen Jungen vor, wenn ein Alter privilegiert wird und eine Diskriminierung eines Alten, wenn ein Junger grundlos privilegiert wird. Diese Regelung wird dazu führen, dass viele liebgewonnene Mechanismen abgeschafft werden müssen oder in AGG-konformer Weise umgesetzt werden müssen. Ein erstes Opfer gab es vor dem Arbeitsgericht Osnabrück. Dort ist festgestellt worden, dass die Kündigung unter Verwendung von Altersgruppen bei der Sozialauswahl gegen das AGG verstößt, wenn die Altersgruppen nur gebildet werden, um eine ausgewogene Personalstruktur des Betriebes zu sichern. Ursprünglich war diese ausgewogene Personalstruktur gerade der Grund, warum solche Gruppen eingeführt werden durften. Bei geradliniger Berücksichtigung des Kriteriums Alter bei der Sozialauswahl hätte dies ansonsten dazu geführt, dass immer nur die Jüngsten rausgeflogen wären und jeder Betrieb, der zwei drei Entlassungswellen hinter sich diese Diskriminierung nur zu beseitigen, indem entweder den privilegierten älteren Arbeitnehmern eine Änderungskündigung ausgesprochen wird oder die Privilegierung für alle gleichermaßen eingeführt werden würde. Dies würde im Bereich der oben zitierten Tarifverträge dazu führen, dass der Arbeitgeber gegenüber sämtlichen Mitarbeitern auf das Recht zur ordentlichen Kündigung verzichten müsste und nur noch außerordentliche Kündigungen aussprechen könnte. Eine Diskriminierung wegen des Alters liegt auch vor, wenn der Arbeitgeber von dem in TzBfG vorgesehen Recht Gebrauch macht und mit älteren Arbeitnehmern ein über die an sich zulässige Befristung hinaus gehende Befristung vereinbart. Das TzBfG hält dies zwar für möglich, es stellt aber einen Verstoß gegen das allgemeine Gleichheitsgesetz dar, weshalb die Befristung unwirksam ist. Thomas Schmidt Weitere Informationen: Ihre Ansprechpartner: RA Thomas C. O. Schmidt

6 EWF-Newsletter Nr. 7 III. Qartal Sicher ist sicher Detlef Weidenhammer Wilfrid Kettler IT-Sicherheitsthemen gewinnen in den Unternehmen zunehmend an Bedeutung. In einer bunten Mischung bieten wir Ihnen aktuelle News und ausgewählte Hintergrundinformationen zur Sicherheitstechnik und Organisation. Unsere Autoren sind Gründer und Geschäftsführer der GAI NetConsult GmbH, einem bundesweit tätigen Unternehmen mit den Geschäftsbereichen IT-Sicherheit und Entwicklung sicherer ebusiness-anwendungen. News Neuer BSI-Lagebericht IT-Sicherheit Die Bedrohungen der Informationstechnik sind seit der Veröffentlichung des ersten Lageberichts zur IT- Sicherheit in Deutschland im Jahr 2005 unvermindert angestiegen. Die verstärkte berufliche und private Abhängigkeit von moderner Kommunikationstechnik bringt eine Erhöhung der IT-Risiken mit sich. Der vorliegende Bericht stellt die aktuelle Lage der IT- Sicherheit in Deutschland dar. Er gibt einen Überblick über gegenwärtige und künftige Risiken, Herausforderungen und Trends und erlaubt ihre Einordnung und Bewertung. EU-Kommission überprüft deutsche Rechtsprechung zur Providerhaftung Die Bundesregierung hat der EU-Kommission einschlägige Urteile deutscher Gerichte zur Haftung von Host-Providern und Foren-Anbietern zur so genannten Notifizierung vorgelegt. Dies erklärte der Göttinger Rechtsprofessor Gerald Spindler auf der Konferenz Zehn Jahre Multimediagesetze in Deutschland. Brüssel soll demnach prüfen, inwieweit die inzwischen auch wiederholt vom Bundesgerichtshof (BGH) ergangene Rechtsprechung zu den Privilegien für Provider mit den Vorgaben aus der E-Commerce-Richtlinie in Einklang stehen. Rechtsanwälte sprechen auch von einer Rechtsprechungslage mit vielen Fragezeichen. Provider würden insbesondere im Rahmen der so genannten Störerhaftung in die Verantwortung gezogen und mit Beseitigungs- und Unterlassungsansprüchen konfrontiert. Bundesrat billigt Hackerparagraphen Der Bundesrat hat die heftig umstrittene Novelle des Strafgesetzbuches (StGB) zur Bekämpfung der Computerkriminalität ohne weitere Aussprache passieren lassen. Das Gesetz kann jetzt nach der Zeichnung durch den Bundespräsidenten gleich am Tag nach der Verkündung im Bundesgesetzblatt in Kraft treten. Ende vergangenen Jahres hatten die Länder noch Bedenken geäußert und etwa auf die Gefahr hingewiesen, durch eine weite Tatbestandsfassung auch legale Handlungsweisen von Sicherheitsberatern zu kriminalisieren. Obwohl der Bundestag den Regierungsentwurf entgegen dem Anraten von Sachverständigen bei einer parlamentarischen Anhörung unverändert verabschiedete, nutzte der Bundesrat seine Einspruchsmöglichkeit gegen das Gesetz nicht. Letztlich akzeptierte man, dass das illegale Eindringen in fremde Netze auch mit dem Ziel der Aufdeckung von Schwachstellen nicht schutzwürdig sei. Lt. Gesellschaft für Informatik wird damit jegliche Lehre, Forschung und Entwicklung und selbst die Diskussion über Prüftools zur IT-Sicherheit unter Strafe gestellt. Die neuesten Trends der Internet-Kriminalität Die neuesten Trends in Sachen Internet-Kriminaliät heißen Verschleierung, Umsatzbeteiligung für Malwareverbreitung und verseuchte Onlinewerbung. Dies geht aus einer Studie zur Internet-Kriminalität hervor, die durch das Sicherheitsunternehmen Finjan ermittelt wurde. Gehackte Websites würden nicht nur Schadsoftware auf Rechnern installieren, sondern sich auch gleichzeitig die IP-Adressen des Anwenders merken. Sollte der Besucher auf die korrumpierte Seite zurückkehren, wird keine Attacke ausgeführt, damit der Anwender keinen Verdacht schöpft und Tools von Sicherheitsfirmen hinzu zieht. Zudem verbreitet sich Malware vermehrt über Online-Werbung. Die Zahl der erreichten und infizierten Systeme steigt so schneller als mit einzelnen, präparierten Webseiten. Eine Umsatzbeteiligung bei Betreibern von Webseiten, die Schadsoftware in externe Server einbinden, soll laut der Studie normal sein. Vermischtes Computer der Berliner Verwaltung unsicher Der Datenschutzausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses erteilte dem Innensenator eine schallende Ohrfeige, als er feststellte, dass es zwar innerhalb der Verwaltung eine positive Entwicklung hinsichtlich der Computersicherheit und des Internetmissbrauchs gebe, jedoch würden die Fundamente vollständig fehlen. Der Ausschuss meinte, dass die IT-Sicherheit in der Verwaltung ein Dach ohne Mauern sei. Nur die Polizei verfüge über ein ausreichendes Sicherheitsmanagement. Weiter wurde bemängelt, dass die Behörden nicht oder nur höchst selten eigene Kontrollen durchführen würden. Bezüglich des Internetmissbrauchs ist man nun am Überlegen, ob mit White Lists gearbeitet werden soll, damit die private Internetnutzung wieder in geordnete Bahnen gelenkt werden kann. Öffentliche Auktionsplattform für Exploits Dass im Untergrund auf Auktionen Exploits (Programme oder Programmteile) zum Ausnutzen von Sicherheitslücken versteigert werden, ist seit Längerem bekannt. Nun wollen die Betreiber des virtuellen Markplatzes WabiSabiLabi eine Auktionsplattform bieten, auf der jeder Sicherheitsspezialist öffentlich Exploits für bislang unbekannte Sicherheitslücken anbieten kann. Damit soll der Verkäufer den bestmöglichen Gewinn für seine Bemühungen erzielen. Um den Missbrauch für illegale Zwecke zu verhindern, müssen sich sowohl Verkäufer als auch potenzielle Käufer vorher registrieren. Der mögliche Käufer soll dabei einer Prüfung unterzogen werden. Wie genau das vonstatten geht, schreiben die Betreiber, deren Standort in der Schweiz liegt, nicht. Weitere Informationen: Ihr Ansprechpartner: Wilfrid Kettler, Fon: +49 (0)

7 Wien Ooh Wien singt der in den neunziger Jahren verstorbene Popstar Falco Tag 1 Am Vorabend hatten wir die Ehre, von Seiner Exzellenz Handelsrat Dr. Walter Pöschl persönlich in der österreichischen Botschaft in Tiergarten empfangen zu werden. größten Bank in Osteuropa wurde. Beim geselligen Miteinander und mit einem interessanten Buffet samt gutem österreischischen Wein beendeten wir den Nachmittag. Tag 3 Nach einer Fiakerfahrt durch die Innenstadt, ließen wir unsere Wienreise im Straßencafe ausklingen und wurden wiederum von der Firma Sixt zum Flughafen zurückgebracht. Tag 2 Wenige Stunden später sind wir ganz früh aufgestanden, um mit dem ersten Air Berlin -Flug pünktlich in die Hauptstadt Österreichs zu fliegen. Wien überrascht, positiv wie negativ. Der Flughafen liegt ganz weit draussen. Hättet Ihr den nicht näher an die Stadt bauen können, möchte man fast sagen, wenn man aus Berlin kommt. Umso mehr konnten wir den VIP-Fahrservice von unserem Clubmitglied, der Fima Sixt, genießen. Das Partnerhotel Interconti, direkt am Stadtpark zentral gelegen, wartete mit Junior-Suiten auf. Im historischen Gebäude Palais Niederösterreich wurden wir gegen 14 Uhr von den österreichischen Partnern empfangen. Krönender Abschluss des zweiten Tages: Der ortskundige Herrn Baum (Abitur in Wien) fuhr mit uns zum Heurigen. Ursprünglich sind das Winzer, die die Genehmigung zum Ausschank hatten. Freundschaftliche Preise, ehrliche Empfehlungen, nette Menschen eben ganz Wien. Der Heimflug verlief ohne Zwischenfälle. Wir haben unsere Reise genossen. Hans Brammer Die Referenten präsentierten Themen von Ecoplus, und die Raiffeisenbank legte ihre strategische Vorgehensweise dar, wie sie zur

8 EWF-Newsletter Nr. 7 III. Qartal Stadtumbau und Wasserwirtschaft Die zunehmende Stadtschrumpfung und die damit verbundenen steigenden wirtschaftlichen sowie technischen Anforderungen haben aus der Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung eine vielschichtige und anspruchsvolle Aufgabe gemacht, die die Kommunen und Zweckverbände vor eine große Herausforderung stellt. Sorgen bereitet die demografische Entwicklung vor allem in den ostdeutschen Bundesländern: Die Abwanderung der Einwohner in die westdeutschen Bundesländer und geringe Geburtenraten im Osten sind eine Ursache für die Stadtschrumpfung. Wir haben weniger Kunden, die Kunden werden älter, sparsamer und preisbewusster. Wir haben es mit veränderten Haushaltstypen zu tun; der Trinkwasserverbrauch wird geringer. Aber unser langes Netz wird deswegen nicht kleiner, sagt Uwe Störzner, Geschäftsführer der MIDEWA Wasserversorgungsgesellschaft Mitteldeutschland mbh, die im südlichen Sachsen-Anhalt derzeit rund Einwohner in über 220 Kommunen mit Trinkwasser versorgt. Die abnehmende Siedlungsdichte, insbesondere die Ausdünnung der günstig zu versorgenden dichten Wohngebiete, wie zum Beispiel die Wohnblock-Siedlungen, hat erhebliche Auswirkungen auf die städtebauliche Infrastruktur hinsichtlich Funktion und Effizienz. Die Infrastrukturanlagen und damit auch die Wasserversorger und Abwasserentsorger verlieren ihre Kunden. Während öffentliche Infrastrukturen oftmals geschlossen werden, wie beispielsweise Schulen und Kindertagesstätten, bleibt die technische Infrastruktur des Verkehrs, der Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung sowie der Energieversorgung jedoch bestehen. Sie lassen sich nicht ohne weiteres anpassen bzw. rückbauen. Während vor der Wende der häusliche Wasserverbrauch in Ostdeutschland rund 150 Liter pro Einwohner und Tag betrug, sinkt er heutzutage immer mehr. In Ostdeutschland liegt er heute unter 100 Liter, in ländlichen Regionen sogar unter 80 Liter pro Einwohner. Grund dafür sind vor allem ein geändertes Verbrauchsverhalten der Kunden und der Einsatz Wasser sparender Armaturen. Die Schrumpfung der Bevölkerung und das Wegbrechen ganzer Industriezweige in den ostdeutschen Bundesländern verstärken darüber hinaus den Absatzrückgang. Weniger Wasser-Abnahme führt automatisch zu längeren Aufenthaltszeiten des Trinkwassers im bestehenden Netz. Zur Sicherung der Trinkwasserqualität müssen deshalb Leitungen häufiger gespült und gewartet Weiter Informationen: Lindencorso - Unter den Linden 21, Berlin Tel.: +49(0)30/ ; Fax.: +49(0)30/ Ansprechpartner: Helmut Lölhöffel,

9 werden. Auf die Abwasserbeseitigung hat der Rückgang des Trinkwasserverbrauchs ebenfalls negative Auswirkungen. Weniger Trinkwasserverbrauch bedeutet weniger Abwasseranfall. Die Abwasserkanäle werden so bemessen, dass sie bei Trockenwetter das Abwasser mit ausreichender Fließgeschwindigkeit abtransportieren. Durch den enormen Rückgang des anfallenden Schmutzwassers sind die notwendigen Mindestwerte in Strecken mit wenig Gefälle jedoch nicht mehr gegeben. Es bilden sich Ablagerungen, das Abwasser beginnt bereits in der Kanalisation zu faulen. Aus den Schächten entweichen Gerüche, die die Umwelt belästigen. Dies zieht nach sich, dass Kanäle öfters gespült und gewartet werden müssen. Je weniger Wasser, desto teurer So paradox es klingt: Je weniger Wasser, desto teurer. Die einfache betriebliche Rechnung lautet, dass rund 84 Prozent der Kosten für die Trinkwasseraufbereitung und -verteilung sowie für die Abwasserbeseitigung Fixkosten sind: Fließt weniger Wasser, bleiben die Aufwendungen für Bereitstellung und Wartung von Netzen und Kanälen gleich hoch. Das heißt letztendlich, dass wir uns schon heute auf die in den nächsten Jahren anstehenden demografischen Entwicklungen einstellen müssen, in der Organisation des Unternehmens und in anderen Bereichen, so Störzner. Im südlichen Sachsen-Anhalt werde man bis 2020 mit etwa Kunden weniger rechnen müssen als zu Beginn der 90er Jahre. Die MIDEWA geht davon aus, dass sich die Menge des jährlich bereitgestellten Trinkwassers von 18 Millionen Kubikmeter auf 13 Millionen Kubikmeter reduzieren wird. Die demografische Entwicklung erhöht den Druck auf die Effizienz ganz erheblich. Das wiederum sollte für die Kommunen ein zusätzliches Argument sein, die Chancen des Dienstleistungswettbewerbs zu nutzen. Wenn durch den Bevölkerungsschwund wirtschaftlich sinnvolle Betriebsgrößen unterschritten werden, dann gibt es zur Zusammenarbeit über die Gemeindegrenzen hinaus keine Alternative, sagt Christophe Hug, Vorsitzender der Geschäftsführung der Veolia Wasser GmbH, ein Unternehmen des internationalen Umweltdienstleisters Veolia Environnement. Im sächsischen Weißwasser, wo Veolia Mehrheitsgesellschafter der Stadtwerke ist (79,4%), zeigen sich schon heute die Folgen der demografischen Entwicklung. Die Stadt verzeichnet einen Einwohnerrückgang von Einwohnern im Jahr 1987 auf derzeit ca Einwohner. Allein am südwestlichen Stadtrand wurden von 2000 bis Ende 2004 circa Wohnungen abgerissen. Eine Entwicklung, die nicht ohne Spuren an der Stadt und damit auch nicht an den Stadtwerken vorbei geht. Das bei konstanten Fixkosten vor allem für die Infrastruktur und gleichzeitig immer weniger Kunden die Preise steigen, steht in jedem Lehrbuch der Betriebswirtschaft. Das gerade dies nicht passiert, dafür setzen wir uns mit unserem ganzen Know-how als strategischer Partner der Stadtwerke ein, sagt Christophe Hug. Bereits nach einem Jahr zahlte sich die harte Konsolidierungsarbeit für das Unternehmen und die Stadt aus. Hatten die Stadtwerke vor dem Einstieg von Veolia Anfang 2003 ernste wirtschaftliche Schwierigkeiten, so ist nun bereits eine Verbesserung des Betriebsergeb- Weiter Informationen: Lindencorso - Unter den Linden 21, Berlin Tel.: +49(0)30/ ; Fax.: +49(0)30/ Ansprechpartner: Helmut Lölhöffel,

10 10 EWF-Newsletter Nr. 7 III. Qartal Stadtumbau und Wasserwirtschaft nisses zu verzeichnen. In Zeiten steigender Preise setzt auch der Wasserverband Döbeln-Oschatz andere Zeichen: Bei uns bleiben die Preise stabil. Bis 2008 auf jeden Fall. Dass wir mit der hundertprozentigen Veolia Wasser-Tochter OEWA Wasser und Abwasser GmbH einen kostenoptimiert arbeitenden privaten Dienstleister an unserer Seite wissen, hat diese Entwicklung zweifellos in besonderer Weise begünstigt, so Axel Buschmann, Bürgermeister der Stadt Döbeln und Vorsitzender des Wasserverbandes Döbeln-Oschatz. Seit 1994 arbeitet der Verband mit der OEWA zusammen. Gemeinsam wurde eine Kooperationsgesellschaft gegründet, die Döbeln- Oschatzer Wasserwirtschaft GmbH (DOWW), an der der Wasserverband Döbeln-Oschatz mit 51 Prozent und die OEWA mit 49 Prozent beteiligt sind. Dem Verband und damit den Kommunen obliegt die Entscheidung über Investitionen und die Entwicklung der Preise. Die OEWA betreibt als Wasserdienstleister hingegen alle technischen Anlagen im Verbandsgebiet: Dazu zählen beispielsweise 22 Wasserwerke und Wasserfassungen, 55 Pumpwerke und Druckerhöhungsstationen sowie das rund Kilometer lange Leitungsnetz. Die OEWA bringt vor allem ihr Know-how in den Bereichen Technik und Management in diese öffentlich-private Partnerschaft ein. Das Jahrhunderthochwasser im Sommer 2002 hat gezeigt, dass die OE- WA auch in außergewöhnlichen Krisensituationen zu dieser Partnerschaft steht. Auf die Beschäftigten des Unternehmens war jeder Zeit Verlass, als Döbeln und seine Einwohner dringend auf Hilfe angewiesen waren. Durch diese Unterstützung konnten wir die Trinkwasserversorgung schnellstmöglich wieder normalisieren. Diese uneingeschränkte Handlungsfähigkeit einschließlich eines effektiven Notfall-Managements unseres Partners haben nachhaltig überzeugt, so Buschmann. Der MIDEWA gelang es, bereits dreimal seit dem Jahr 2000 die Preise zu senken. Der Preis für einen Kubikmeter Trinkwasser liegt stabil bei 1,44 Euro obgleich auch die MIDEWA nicht von Kostensteigerungen für Strom oder Material verschont bleibt. Die Basis dafür ist ein Kooperationsmodell zwischen der MIDEWA und OEWA, die seit April 1999 insgesamt 25,1% der Anteile der MIDEWA hält. Kern der Vertragskonstruktion ist ein System, das der dem privaten Beteiligungsunternehmen OEWA eine Sonderdividende in der Höhe in Aussicht stellt, in der die vertraglich festgelegte Preisobergrenze unterschritten wird. Das heißt, der Erlös für den privaten Partner ist umso höher, je kleiner die Preise für den Verbraucher sind. Damit fördert das Vertragswerk nicht die Annäherung an eine gesetzte Preisobergrenze, sondern schafft einen dauerhaften gemeinsamen Anreiz für Kommunen und Weiter Informationen: Lindencorso - Unter den Linden 21, Berlin Tel.: +49(0)30/ ; Fax.: +49(0)30/ Ansprechpartner: Helmut Lölhöffel,

11 11 ihren privaten Partner zur Kosten- und damit Preissenkung. Preissenkungen sind unser kommunalpolitisches Ziel; wir sind froh, einen privaten Partner gefunden zu haben, der diese Ziel mit uns teilt, sagt Dr. Bernd Kregel, Geschäftsführer der KOWI- SA Kommunalwirtschaft Sachsen-Anhalt GmbH, dem größten kommunalen Gesellschafter der MIDEWA (74,9%). - Dass diese Preisstabilität nicht zu Lasten der Anlagen geht, beweisen jährliche Investitionen der MIDEWA von rund neun Millionen Euro im Interesse von Versorgungssicherheit, Wasserqualität und Umwelt. Veolia kundenfreundlicher Partner Die Veolia Wasser GmbH mit Sitz in Berlin ist ein Unternehmen des international führenden Umweltdienstleisters Veolia Environnement. Veolia Wasser ist Partner von rund 450 Kommunen, Verbänden und Industrieunternehmen in Deutschland und in Österreich. Seit 1999 ist Veolia Wasser mit 24,95 Prozent an den Berliner Wasserbetrieben (BWB) beteiligt, die rund 3,8 Millionen Menschen in Berlin und im Umland mit Trinkwasser versorgen und deren Abwässer umweltgerecht entsorgen. Mit ihrem hundertprozentigen Tochterunternehmen OEWA Wasser und Abwasser GmbH mit Sitz in Leipzig engagiert sich Veolia Wasser in zahlreichen Kommunen in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Niedersachen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen. Beteiligungen hält die OEWA zu 100% an der Mittelhessischen Wasser und Abwasser GmbH (MHWA, Sitz: Neu Isenburg), zu 25,1 Prozent an der überwiegend kommunalen Wasserversorgungsgesellschaft in Mitteldeutschland GmbH (MIDEWA, Sitz: Merseburg) und zusammen mit der MIDEWA (je 50 Prozent) an der Ostthüringer Wasser- und Abwasser GmbH (OTWA, Sitz: Gera). Helmut Lölhöffel, Mediensprecher Zahlen, Daten, Fakten Sitz der Gesellschaft: Berlin Geschäftsführung: Christophe Hug, Vorsitzender der Geschäftsführung Reinhold Hüls, Geschäftsführer Kai-Uwe Krauel, Geschäftsführer Christof Schifferings, Geschäftsführer Michel Cunnac, Prokurist Kennzahlen: Umsatz 2006: 1,233 Milliarden Euro Mitarbeiter 2006: Partner von: rund 450 Kommunen, Verbänden und Industrieunternehmen Aktivitäten in: 10 Bundesländern Trinkwasserversorgung von: rund 4,84 Millionen Einwohnern Abwasserentsorgung für: 4,88 Millionen Einwohner Mehrheitsgesellschafter von: 3 Stadtwerken Weiter Informationen: Lindencorso - Unter den Linden 21, Berlin Tel.: +49(0)30/ ; Fax.: +49(0)30/ Ansprechpartner: Helmut Lölhöffel,

12 12 EWF-Newsletter Nr. 7 III. Qartal Vom Telegrafen zum BlackBerry T-Punkt Business Tegel lud in der Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom AG Am lud der T-Punkt Business Tegel zur Hauptstadtrepräsentanz in die Französische Straße ein, informierte in gemütlichem Ambiente über die neue Vertriebsstrategie im Marktsegment VSE und erläuterte den Nutzen von Blackberry- Lösungen für den Kunden. Einen besseren Veranstaltungsort hätte man nicht wählen können, denn mit seinem Altund Neubau vereint er Historie und Zukunft. Ein Schnittpunkt von Tradition und Moderne in einer Stadt voller Energie und Kreativität. Auch innerhalb der Hauptstadtrepräsentanz erlebt der Besucher die ungewöhnliche Kombination aus Alt und Neu. Der Einsatz moderner Materialien bei der transparenten Innengestaltung steht in einem reizvollen architektonischen Gegensatz zur historischen Substanz. Geschichte zum Anfassen bietet zum Beispiel der Lichthof: Unter seiner imposanten Glaskonstruktion arbeiteten Ende des 19. Jahrhunderts 300 Telegrafen. Heute bietet der Raum ein repräsentatives Ambiente für hochwertige Events. Die Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom ein bauliches Zeugnis aus der stürmischen Anfangsphase der Telekommunikation und heute ein modernes Forum im Kommunikationszeitalter. In den Jahren erbaut, dient das ehemalige Kaiserliche Haupttelegrafenamt heute als Botschaft der Deutschen Telekom in der Hauptstadt. Das repräsentative Ambiente des Gebäudes und die innovative Ausstattung mit zukunftsweisender Gebäude-, Medien- und Telekommunikationstechnik machen die Hauptstadtrepräsentanz zu einer der ersten Adresse für Events, Konferenzen, Tagungen und Galas im historischen Herzen Berlins. Transparenz und Großzügigkeit zeichnen den Eingangsbereich des Neubaus aus. Zusammen mit den architektonischen Details des restaurierten Altbaus ergibt sich ein einzigartiges Ambiente für jede Art von Begegnung und Kommunikation. Auch technologisch ist die Hauptstadtrepräsentanz state of the art: W-LAN HotSpots binden das Gebäude an das World Wide Web an. Zunächst wurde über die geplante Neustrukturierung im VSE- Bereich referiert. Die Deutsche Telekom vereinfacht ihren Markenauftritt. Ziel ist es, mit dem neuen Auftritt als One company führender Anbieter in Deutschland zu sein. Die klare Markenstruktur soll zu einer deutlichen Verbesserung der nationalen Wettbewerbsposition führen. Im Inland bietet das Unternehmen im Privatkundenmarkt den Kunden Angebote hauptsächlich unter den zwei Marken T- Home und T-Mobile an. Damit ergibt sich eine klare Unterscheidung der Angebotsmarken T- Home, T-Mobile und T-Systems Weiter Informationen: T-Punkt-Ansprechpartner: Hansjörg Kaiser,

13 13 für Geschäftskunden unter dem Dach Deutsche Telekom. Um den Kunden optimalen Service aus einer Hand zu bieten, konzentriert die Deutsche Telekom die Vertriebsaufgaben in einer Telekom Vertriebsorganisation. In Zukunft wird damit die Arbeit der Vertriebsmitarbeiter im Konzern unter dem Dach von T-Mobile Deutschland organisiert. Die neue Organisation bündelt die meisten Vertriebsaktivitäten von T-Mobile, T-Com und T-Online. Darüber hinaus werden auch die Aufgaben aus der T-Punkt Vertriebsgesellschaft (TPG) transferiert, die bisher in den T-Punkt Business Shops für die Kleinunternehmen (VSE Kunden) wahrgenommen werden. In den zehn Niederlassungen werden je eine Einheit VSE im Bereich GK- Mittelstand- aufgebaut. Es wird 42 Verkaufsgebiete in 26 Standorten geben, in denen jeweils Verkaufsgebietsleiter, Vertriebsbeauftragte, Mitarbeiter der telefonischen Außendienstunterstützung und des Innendienstes zusammenarbeiten werden. Ziel der Umstrukturierung ist es, einen reibungslosen Ablauf aller Geschäftsvorgänge und vor allem einen einheitlichen Auftritt vor den Kunden sicherzustellen. Sowohl unsere Kunden als auch die Vertriebspartner haben uns immer wieder darauf angesprochen, ihnen bei allen Kontakten ein einheitliches Erscheinungsbild zu bieten, sagt Philipp Humm, der als T-Com Bereichsvorstand Vertrieb und Geschäftsführer Vertrieb T-Mobile Deutschland die Verantwortung für die Organisationseinheit trägt. Mit der neuen Vertriebsstruktur wollen wir nicht nur diesem Wunsch entsprechen, sondern auch unsere Marktanteile im Mobilfunk und im Bereich Breitband/ Festnetz weiter ausbauen. Beispielhaft für die Betreuung aus einer Hand, wurde die Blackberrylösung von der Firma RIM vorgestellt, die die Values dieser Lösung für den VSE Kunden benannte. T-Mobile erweitert sein Angebot an BlackBerry- Endgeräten ab sofort um ein neues Modell. Es besticht nicht nur durch ungewöhnlich flache Form und elegantes Design, sondern durch die nochmals vereinfachte Bedienung. Sein Name: BlackBerry 8800, ein echtes Alles-in-einem-Gerät fürs Business konzipiert. Hier sind alle vom Geschäftsmann häufig benötigten Funktionen vereint: Telefonieren in erstklassiger Qualität, Bearbeiten von s und schnelle Zugänge zum Inter- und Intranet. Außerdem erlauben BlackBerry-Endgeräte die mobile Kalendersynchronisation und den Fernzugriff aufs Firmenadressbuch. Der BlackBerry 8800 ist als Quadband-Gerät ausgelegt, das durch die vier Frequenzbereiche nahezu weltweiten Empfang sichert. Zu den im geschäftlichen Einsatz benötigten Standardfunktionen sind eine ganze Reihe nützlicher Zusatzmerkmale integriert. So bietet der neue BlackBerry 8800 unter anderem einen Video- und Audioplayer sowie einen integrierten GPS- Empfänger, wodurch auch die Nutzung als mobiles Navigationsgerät stark vereinfacht wird. Zusatzgeräte werden nicht benötigt. Überzeugen kann auch das verbesserte Bedienkonzept: Der neuartige Trackball erlaubt eine sehr bequeme Einhandbedienung. Und wer die integrierte Freisprecheinrichtung aktiviert, kann selbst während eines Telefonats ungehindert arbeiten. Verbindungen zu anderen Geräten, etwa Headset oder Kfz- Freisprechanlage, lassen sich kabellos via Bluetooth- Funktechnik herstellen. Die gelungene Atmosphäre bot ideale Möglichkeiten, um sich über Neuerungen im VSE- Bereich zu erkundigen und die Vorteile einer BlackBerrylösung zu erkennen. Die positive Resonanz der Teilnehmer lässt darauf schließen, dass die diesjährige Veranstaltung gelungen ist. Weiter Informationen: T-Punkt-Ansprechpartner: Hansjörg Kaiser,

14 14 EWF-Newsletter Nr. 7 III. Qartal Der erste Dienstleister im Unternehmen Gerfried Gudehus, Geschäftsführer der Quante Fernmeldemontagen GmbH In Berlin kennt jeder die Bushaltestellen und City-Toiletten der Firma Wall. Die Telekom bereichert die Stadtlandschaft mit magentafarbenen Telefonsäulen, an deren Anblick sich die Älteren unter uns, die mit Postgelb aufwuchsen, erst gewöhnen mussten. Dass diese Stadtmöbel ihrem Zweck entsprechend auch funktionieren, verdanken wir der Firma Quante mit ihrem jungen Geschäftsführer Gerfried Gudehus. Ein ideales Produkt für uns ist die gemeine Telefonzelle, erklärt Gudehus seine Firma an einem Beispiel. Da sind alle Gewerke beteiligt, die wir im eigenen Haus haben. Wollte die Telekom ihre Telefonzelle selber hinstellen, muss sie eine Tiefbaufirma beauftragen, die das Häuschen aufstellt, dann eine Starkstromfirma, die es an den Strom anschließt und schließlich ihre eigenen Leute schicken, um das Telefon in Betrieb zu nehmen. Am Ende müssen noch Steinsetzer her, die das Umfeld der Zelle wieder herstellen. All diese Gewerke haben wir im Haus, dadurch sind wir für derartige Komplettaufträge der ideale Partner, weil alles aus einer Hand kommt. Der 44jährige Gerfried Gudehus ist vom Fach. Bei der Deutschen Bundespost hat er von der Pike auf gelernt. Als Lehrling für das Fernmeldehandwerk begann der junge Gudehus in seinem Heimatort nahe Goslar im Harz. Ab 1989 studierte er Nachrichtentechnik an der Fachhochschule der Telekom in Berlin. Nach dem Studium ging Gudehus zu Quante, wo er bald eine eigene Abteilung aufbauen sollte. Die Firma machte ihn schließlich zu ihrem technischen Leiter. Nach der Ausgründung der MBO Quante Fernmeldemontagen GmbH 2005 übernahm Gudehus die Verantwortung als Geschäftsführer und Gesellschafter. Das war eine logische Konsequenz aus meinem Werdegang, der mit dem Geschäftsführer eigentlich abgeschlossen ist. Dienstleister seiner Mitarbeiter Für Gudehus heißt Geschäftsführung: Dienstleistung gegenüber den Mitarbeitern. Er sieht sich ganz in preußischer Tradition als Erster unter Gleichen. Meine Aufgabe ist es, die Mitarbeiter zu motivieren und fit zu machen für ihren Job. Die Schlüsselfunktion haben bei der Quante Fernmeldemontagen GmbH die Projektleiter inne, sie arbeiten wie Unternehmer im Unternehmen. Ein Projektleiter ist verantwortlich für das Einstellen und Entlassen seiner Mitarbeiter und für deren Ausbildung sowie für die Auftragsakquise. Alle anderen im Unternehmen, einschließlich meiner Person, sind Dienstleister für die Projektleiter, sei es die Fakturierung, die Finanzbuchhaltung oder die Geschäftsführung. Es gibt Wichtigeres im Leben Eine Traumkarriere, also? Gerfried Gudehus nickt zustimmend und fügt dann nachdenklich hinzu: Ein kluger Mann hat mal gesagt, eine Karriere besteht zu neunzig Prozent aus Transpiration, zu fünf Prozent aus Inspiration und zu fünf Prozent aus Glück. So war das auch bei mir. Die Transpiration bestand darin, dass ich in den neunziger Jahren siebzig bis neunzig Stunden die Woche gearbeitet habe. Das mache ich heute nicht mehr. Seit der Geburt meines Sohnes habe ich festgelegt, dass es wichtigere Dinge im Leben gibt. Der Junior sei das Highlight seines Lebens, sagt der Manager stolz. Mit ihm hat er sich in den letzten sieben Jahren intenstiv beschäftigt. Der EWF-Club ist für den Unternehmer Gudehus eine gesellschaftliche Abwechslung zusammen mit Leuten, mit denen ich gern meine Freizeit verbringe. Mittlerweile haben sich auch Freundschaften gebildet. Eine geschäftliche Zusammenarbeit mit Klubmitgliedern habe es schon vorher gegeben, wie mit der GAI NetConsult. Der Taucher Gerfried Gudehus taucht gern mal unter. Seit zwei Jahren betreibt er Unterwassersport, und das mit sichtlichem Spaß. Es ist eine völlig andere Welt unter Wasser, da kann man richtig abschalten. Und nicht nur auf den Malediven oder im Roten Meer. Auch die Seen in Berlin und Umgebung bieten dem passionierten Taucher einiges. Es gibt sehr klare Seen rundum Berlin. Man sieht Aale, Hechte, Welse eben alles, was in diesen Gewässern herumschwimmt. Er tauche zwar gern unter, nimmt Gudehus scherzend die Doppeldeutigkeit auf, aber ich tauche immer wieder auf...! dtr Weitere Informationen: Ihr Ansprechpartner: Gerfried Gudehus, Fon: +49 (0)

15 SAD 2007 FSIM Wir haben die Fähren, Sie haben die Wahl. Mit Scandlines nach Skandinavien und ins Baltikum. Scandlines ist eine der größten Fährreedereien der Welt - mehrere Hundert Mal am Tag nehmen unsere komfortablen Schiffe Kurs auf Skandinavien und die baltischen Länder. Reisen Sie mit Scandlines so flexibel über die Ostsee wie auf einer Autobahn - nur viel schöner und entspannter. Mit jeder Menge frischer Seeluft, bei gutem Essen und mit interessanten Shoppingmöglichkeiten. - Ihr direkter Klick zum Fährticket: informativ, schnell und rund um die Uhr. Willkommen an Bord! (14Ct/ Min.)

16 16 EWF-Newsletter Nr. 7 III. Qartal Kompetenz für Morgen Brandenburgische Technische Universität Cottbus Cottbusser IKMZ Bibliothek des Jahres 2006 (Quelle: BTU Cottbus) Die Brandenburgische Technische Universität Cottbus (BTU Cottbus) ist eine der jüngsten technischen Universitäten Deutschlands. Mit vier Fakultäten und über hundert Lehrstühlen vermittelt sie in interdisziplinärer Ausbildung Kompetenz für Morgen. Ein ausgezeichnetes Betreuungsverhältnis sowie moderne Ausstattung, das neu errichtete Informations-, Kommunikations- und Medienzentrum (IKMZ), Sprachen- und Selbstlernzentrum sowie PC-Pools, ermöglichen eine Ausbildung auf höchstem Niveau. Studierende und Doktoranden werden aufgefordert, früh Kontakte zu unterschiedlichen Unternehmen zu knüpfen und damit Wissenschaft und Anwendung zu verbinden. Anlaufmanagement, Produktionsoptimierung, Logistik und strategische Planung. Projekte in Betrieben und Institutionen geben Anstöße für die wissenschaftliche Tätigkeit. Die neuesten Ergebnisse der Forschung werden in die Partnerunternehmen übertragen. Forschungsergebnisse und Praxiserfahrungen aus über 80 erfolgreich durchgeführten Beratungsprojekten werden in die Lehrveranstaltungen integriert, um ein hohes Ausbildungsniveau zu sichern. In den Industrieprojekten setzen sich die Mitarbeiter des Lehrstuhls für Produktionswirtschaft mit Problemstellungen auseinander, erarbeiten individuelle Problemlösungen und implementieren sie in den Unternehmen. Ein strukturiertes Projektmanagement sichert den Projekterfolg. Es werden fundierte Methoden, wie beispielsweise das Value Stream Mapping angewandt, um eine schnelle und individuelle Prozessdefinition beim Kooperationspartner sicherzustellen. Die Erarbeitung eines Optimierungskonzeptes auf Basis von identifizierten Lehrstuhl für Produktionswirtschaft Prof. Dr.-Ing. Dieter Specht leitet den Lehrstuhl für Produktionswirtschaft. Das Aufgabengebiet ist durch die wechselseitige Verknüpfung zwischen den drei Tätigkeitsbereichen Lehre, Forschung und Beratung von Unternehmen gekennzeichnet. Kernkompetenz des Lehrstuhles sind die Themenfelder Technologiemanagement, Weitere Informationen unter: Ihr Ansprechpartner: Dr.-Ing. Christian Mieke,

17 17 Schwachstellen, Workshops, Interviews, Datenanalysen und dem Know How der Mitarbeiter des Lehrstuhls für Produktionswirtschaft erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem Projektpartner. Beispiele für die Zusammenarbeit mit Unternehmen sind: Die Optimierung von Instandhaltungsbereichen im drittgrößten Energieunternehmen Europas, Vattenfall Europe Mining. Ziel des Projektes war es, die kostenoptimale Verfügbarkeit sowie die technisch notwendige und prozesskostenoptimale Konfiguration der von der Instandhaltung zur verantworteten Anlagentechnik sicherzustellen. Im Unternehmen wurden Schwachstellen und Optimierungspotenziale identifiziert und mittels einer ABC-Analyse priorisiert. Während der Konzeptionsphase wurde auf Basis der Schwachstellenanalytik ein Maßnahmenkatalog erstellt und ein Geschäftsverteilungsplan für die Instandhaltung erarbeitet. In einem anderen Projekt konzipierte und implementierte ein Lehrstuhlteam die Produktion des VW-Busses California in Hannover. Auf Grund der Erfahrung in der Kleinserienfertigung unterstützte der Lehrstuhl zehn Monate lang den Produktionsanlauf. Bei der Konzeption des Produktionslayouts wurde insbesondere auf Lean Production und Einfachheit abgestellt, um eine wirtschaftliche Umsetzung zu garantieren. Neben der Produktionsplanung und dem anschließenden Anlaufmanagement sind Projekte zur Lager- und Logistikoptimierung ebenso wie Kostenoptimierungsprojekte bekannte Aufgaben für die Mitarbeiter des Lehrstuhls für Produktionswirtschaft der BTU Cottbus. Zu unseren Partnern zählen neben kleinen und mittelständischen Unternehmen internationale Konzerne, Verbände und Dienstleistungsunternehmen. Weitere Informationen unter: Ihr Ansprechpartner: Dr.-Ing. Christian Mieke,

18 18 EWF-Newsletter Nr. 7 III. Qartal Hotel-Allianz Destination Berlin Neu gestalteter Markenauftritt: Berlin Day in New York Aus Anlass des Berlin Day in New York lud Klaus Wowereit gemeinsam mit Willy Weiland (l.), Präsident des Berliner Hotel- und Gaststättenverbandes und Direktor des InterContinental Berlin, und Präsidiumsmitglied Michael Zehden (r.) in das Hotel InterContinental The Barcley New York ein. Vor US-Vertretern der Tourismus-Branche sowie Mitgliedern jüdischer Organisationen warb der Regierende Bürgermeister für die aufregendste Stadt Europas. Der Berlin Day, bei dem unter anderem Berliner Design der New Yorker Öffentlichkeit präsentiert wird, dient als Werbung in eigener Sache und soll das Image der deutschen Metropole in Amerika weiter stärken. Berlin. Zukünftig trägt die Hotel-Allianz an der Budapester Straße den Namen Destination Berlin. Die vier Berliner Luxushotels InterContinental, Sofitel Berlin Schweizerhof, Crowne Plaza und Hotel Palace Berlin haben seit 2000 ihre Zusammenarbeit ausgebaut und erfolgreich ihre Kapazitäten im Tagungs- und Kongresssegment gebündelt. Modern und prononciert ist die Marke Destination Berlin mit einem neu gestalteten Internetauftritt und neuem Logo online: Unter finden Organisatoren großer Tagungen und Konferenzen Informationen zum Veranstaltungsgeschäft, zur Gestaltung von Incentive- Programmen und selbstverständlich alle Zahlen und Fakten der Destination Berlin als Download Zimmer und Suiten, 87 Veranstaltungsräume, ca qm Veranstaltungsfläche und Veranstaltungen bis Personen zeichnen die nachbarschaftliche Hotelkooperation aus. Die Destination Berlin bietet nationalen und internationalen Organisatoren von Großveranstaltungen ein Mehr an Service, Kapazität und Know-how. Durch eine One Stop Shopping -Option mit einem persönlichen Ansprechpartner für alle Hotels wird Tagungsorganisatoren die Vorbereitung ihrer Veranstaltung erheblich erleichtert. Modernste technische Ausstattung und kurze Wege sprechen ebenso wie die herausragende Lage für die First-Class- Kooperation mitten im Herzen der Stadt. Zum Flughafen Tegel gelangt man mit dem Taxi in knapp 20 Minuten. Der Berliner Hauptbahnhof, der Potsdamer Platz und das Messezentrum ICC sind ebenfalls zügig erreichbar. In unmittelbarer Nachbarschaft der Destination Berlin pulsieren Kurfürstendamm und Tauentzien mit ihren berühmten Kultur- und Einkaufsmöglichkeiten. Gleichzeitig leistet die Hotel-Allianz einen Beitrag, die Attraktivität der Hauptstadt als Kongressdestination weiter zu erhöhen. Die Tagungs- und Kongresshotellerie bleibt ein Zugpferd der Hotelbranche in Berlin war für den Kongressstandort Berlin mit fast Veranstaltungen und rund 7,45 Millionen Teilnehmern ein hervorragendes Jahr. Weiteres Wachstum in diesem Segment ist dennoch möglich., konstatiert Willy Weiland, General Manager des Hotel InterContinental Berlin und Präsident des Hotel- und Gaststättenverbandes Berlin. Dass Berlin eine hohe Attraktivität als Kongressstandort besitzt, unterstreicht auch eine Umfrage der International Congress & Convention Association (ICCA) aus dem Jahr Bei der Beliebtheit der weltweiten Kongressdestinationen liegt Berlin auf Platz fünf hinter Wien, Paris Singapur und Barcelona. Weitere Informationen: Ihre Ansprechpartnerin: Thiemo Hartwich, Fon: +49 (0)

19 19 Die B-Klasse: Firmenauto des Jahres 2007 Die Mercedes-Benz B-Klasse wurde zum Firmenauto des Jahres 2007 in der Kategorie Vans in Deutschland gewählt. In insgesamt neun Kategorien bewerteten Fuhrparkmanager aus mittleren und großen Unternehmen in einem Vergleichstest der Fachzeitschrift Firmenauto und der DEKRA neben Fahreigenschaften, Kosten und Komfort auch Funktionalität und Design der Fahrzeuge. Über 1500 Testfahrten wurden absolviert. Mit Ihrem positiven Testurteil sehen sich die Fuhrparkmanager in guter Gesellschaft. In großer Gesellschaft: Denn zwei Jahre nach ihrem Marktdebüt hat die Mercedes-Benz B-Klasse die Marke von verkauften Fahrzeugen überschritten. Wichtigster Markt für die B-Klasse, die im Werk Rastatt im Drei-Schicht-Betrieb produziert wird, ist mit einem Anteil von rund einem Drittel am weltweiten Absatz Deutschland, gefolgt von Italien, Frankreich, Japan und Spanien. Die Mehrheit der B-Klasse Kunden entscheidet sich dabei für ein Dieselmodell, jeder dritte für den B 180 CDI, weitere 20 Prozent für das Modell B 200 CDI. Eine saubere Sache: Vom Umwelt-Institut Öko-Trend wurde die B-Klasse im Frühjahr 2007 mit dem Auto- Umwelt-Zertifikat ausgezeichnet. Der Sports Tourer überzeugte dabei vor allem durch seine hohe Variabilität, das gute Platzangebot sowie seine überzeugende Umweltbilanz. Nach Meinung des unabhängigen Instituts weist die B- Klasse nicht nur beim Kraftstoffverbrauch sowie den Abgas- und Geräuschemissionen exzellente Werte auf, sondern glänzt auch durch umweltfreundliche Produktion, Materialwahl und Logistik. Besonderes Lob fand das Öko-Trend-Institut für den Antrieb des B 200 CDI mit einem Normverbrauch von unter sechs Litern auf 100 km. Übrigens: Noch bis zum 31. August 2007 bietet die Mercedes-Benz Niederlassung Berlin die B-Klasse als Silver & Shadow Edition zu attraktiven Finanzierungsraten ab 144 Euro an. Nähere Infos unter Weitere Informationen unter: I Tel.: I Fax I

20 20 EWF-Newsletter Nr. 7 III. Qartal EWF-Mitglieder unterwegs im neuen smart Vier Erlebnisberichte, die für sich sprechen Mehr Auto braucht kein Mensch! (Hans-Joachim Sylvester) Zwei Türen weniger als der Ocean Drive aber sofort lieferbar. (Wilfrid Kettler) Gegenüber der Studie von Mercedes-Benz über das Super-Cabrio Ocean Drive fehlen dem Kleinen zwar zwei Türen und ein paar hundert PS aber man kann sofort einsteigen, losfahren und Spaß haben und auch (fast) überall einen Parkplatz finden! Nachdem ich anlässlich einer Sternfahrt des EWF mit verschiedenen Fahrzeugen zum Trading- Center des Vattenfall-Konzerns nach Hamburg nur Beifahrer im smart-cabrio sein konnte, nutzte ich kürzlich die Gelegenheit für ein individuelles Tête-à-tête mit dem kleinsten Vertreter der Cabrio-Reihe aus dem Mercedes-Benz Konzern. Als überzeugter Stoffdachfahrer genoss ich, trotz wenig sommerlicher Witterung, die frische Brise des mit kurzem Tastendruck sich weit öffnenden Faltdachs. Zwar steht mir sonst mehr als die dreifache Motorleistung zur Verfügung, so war ich mehr als überrascht, wie spritzig und agil ich mit dem smart im Berliner Stadtverkehr unterwegs war. Durch guten Sitzkomfort, keineswegs eng wirkendem Innenraum und gute Rund-um-Sicht hätte man vergessen können, dass das Heck des Kleinen beinahe gleich hinter dem Fahrersitz beginnt. Die knapp 20 cm mehr wirken sich auch auf die Ablage im Heck aus und erlauben so problemlos normale Einkäufe für den Urlaub mit Koffern ist der smart sicher nicht konzipiert. Das Fahren selbst wie gesagt, immer flott und an der Ampel vorn dabei macht mit der Automatik Spaß, kaum zu glauben, aber auch ein Kick-Down ist im Angebot! Durch kurzen Tastendruck ist jederzeit der Wechsel von manuellem auf automatisches Schalten möglich. Wenn man im manuellen Modus das Herunterschalten mal vergisst kein Problem, dann macht das eben die Automatik im Hintergrund. Schalter und Knöpfe waren leicht zu erreichen und gut zu bedienen, nur sollte man auf schlechten Wegstrecken nicht am Lautstärkeregler drehen allzu leicht betätigt man dabei ungewollt und unbewusst die Warnblinkanlage und von freundlichen Verkehrsteilnehmer manchmal auch weniger freundlich darauf hingewiesen. Die letzte, womöglich zu flotte, Fahrt mit dem smart wurde dann schließlich noch von amtlicher Seite im Bild festgehalten trotzdem werde ich nur positive Erinnerungen an die Testfahrt behalten. Abschließend denke ich, dass das smart- Cabrio durchaus seinen Stammplatz am Anfang der Modell-Reihe offener Fahrzeuge des Konzerns sicher hat das obere Ende dagegen muss erst noch mit dem Ocean Drive besetzt werden. Der neue smart ist ein echter Hingucker. Aber mit einem kleinem Stadtflitzer soll es zu zweit auf Einkaufstour gehen das soll gehen? Wir wollten den Beweis antreten. So viel vorweg: Die Fahrt mit dem smart hat sehr viel Spaß gemacht. Erstaunlich für so ein Fahrzeug: das ausreichende Platzangebot und das gute Raumgefühl. Die richtige Sitzposition ist schnell gefunden und auch mit 190 Zentimeter Lebensgröße, fühlt man sich im smart sofort wohl. Der Kleine ist flott unterwegs und mit 84 PS hat man nie das Gefühl, untermotorisiert zu sein. Auf der Autobahn sind 150 km/h drin, die ideale Reisegeschwindigkeit liegt bei 120 km/h. So kann der smart mühelos einen Schnitt von knapp 100 Kilometer pro Stunde realisieren. Mit einem wesentlich schnelleren Fahrzeug ist bei der heutigen Verkehrsdichte meist auch nicht mehr drin. Ein Phänomen ist uns immer wieder aufgefallen: Der smart sorgt für gute Laune im Verkehr. Die anderen Verkehrsteilnehmer schmunzeln, winken und freuen sich mit dem smart-fahrer. Der smart sorgt für eine entspannte Atmosphäre auf der Straße. Einen smart-fahrer lässt man mit einem Lächeln einfädeln. Unsere Einkaufstour endete mit zwei Getränkekisten, Lebensmittel und einigen shopping Artikel. Wirkliche Platznot kam nie auf, weder beim verstauen der Einkäufe noch beim aufsuchen von Parkplätzen trotz der etwas längeren Karosserie gegenüber dem Vorgänger. Es ist uns nicht leicht gefallen, den smart am Montag früh wieder abgeben zu müssen. Weiter Informationen: Ansprechpartner: Evelin Wesolowski,

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