Cyber-Security Mehr IT-Sicherheit durch digitale Zertifikate

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1 In Zusammenarbeit mit: Cyber-Security Mehr IT-Sicherheit durch digitale Zertifikate Coburg,

2 Cyber-Security Was unternehmen jetzt wissen müssen 1. Akute Bedrohung für den Mittelstand 2. Deutschland ist negative Spitze 3. Risiko unter dem Radar 4. Ohne Cyber-Security kein Business 5. Datenmissbrauch trotz Zertifikaten 6. SSL-Zertifikat ist nicht gleich SSL-Zertifikat 7. Telekom Zertifikate schaffen Sicherheit 8. Die Zertifizierungsstellen der Telekom 9. Sicherheit aus dem Trust Center der Telekom 10. Back-up 2

3 Akute bedrohung für den Mittelstand Cyber-attacken steigen an die Kosten auch Immer häufiger, immer effektiver immer teurer Häufigkeit 1 Fast jedes zweite Unternehmen war schon Opfer von Cyber-Attacken Tendenz steigend: 2013 bis 2015 Zunahme von 26 auf 40 Prozent Kosten 2 54 Mrd. Schaden (geschätzt) entstanden deutschen Unternehmen 2013/2014 Tendenz steigend: 2010/2011 nur 43 Mrd. Schaden: 1 Mio. je Schadensfall sind nicht selten 25 % davon sind Ermittlungs- und Folgekosten Schaden je Attacke bei mittelständischen Unternehmen (Schnitt): Verletzung von Geschäfts- und Betriebsgeheimnissen: , Urheberrechtsverletzungen: , Datendiebstahl: , 1 Handelsblatt vom KPMG-Studie, laut Handelsblatt vom

4 Deutschland ist negative Spitze besonders hohe Folgekosten von Cyber-Crime Vergleich: Kosten von Cyber-Crime in Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) Deutschland Norwegen USA China Österreich Schweden Spanien Brasilien Indien 0,41 % 0,41 % 0,41 % 0,32 % 0,21 % 0,64 % 0,64 % 0,63 % 1,6 % Quelle: Artikel Schutzengel 4.0, Handelsblatt vom

5 Risiko unter dem Radar Prävention von Cyber-Crime noch unzureichend Auf diese Risiken sind deutsche Unternehmen am wenigsten vorbereitet Cyber-Angriffe 29 % Störung des Betriebsablaufs 18 % Naturkatastrophen 16 % Politische/ soziale Unruhen 7 % Terrorismus 6 % Falsche Prioritäten: Prävention gegen Unruhen viermal besser als gegen Cyber-Crime. Quelle: Artikel Schutzengel 4.0, Handelsblatt vom

6 Ohne Cyber-Security kein Business Daten, Wissen und werte effektiv schützen DATEN UND KNOW- HOW VOR DIEBEN SCHÜTZEN IMAGEVERLUST AKTIV VERHINDERN UNTERNEHMEN RECHTSKONFORM FÜHREN ICT UND GESCHÄFT VOR AUSFÄLLEN BEWAHREN NEUE GESCHÄFTS- MODELLE ERMÖGLICHEN Geistiges Eigentum ist die wertvollste Basis des Erfolgs vieler Unternehmen Die eigene Reputation und die der Kunden sind wichtige Werte im Wettbewerb Bei Compliance- Verstößen, z. B. im Datenschutz, drohen empfindliche Strafen Die Verfügbarkeit von Systemen und Netzen ist die Basis des Geschäfts Online-Business und Zusammenarbeit im Unternehmen brauchen Sicherheit 6

7 Datenmissbrauch trotz zertifikaten? SSL-Zertifikatsausstellung: Beispiel 1 Quelle: 7

8 Datenmissbrauch trotz zertifikaten? SSL-Zertifikatsausstellung: Beispiel 2 Quelle: 8

9 SSL-ZERTIFIKAT IST NICHT GLEICH SSL-ZERTIFIKAT Typ 1: DOMAIN VALIDATION Was Sie über diesen Typ wissen müssen: Verifiziert lediglich die Existenz einer Domain Zertifizierungsstelle prüft per Protokollabfrage in WHOIS, ob der Antragsteller auch tatsächlich die Domain besitzt und Zugriff auf den Server hat Das Zertifikat trifft keine Aussage über den Inhaber der Domain oder der Webseite Nach Bestätigung ist das Zertifikat innerhalb von wenigen Minuten ausgestellt Dieser Zertifikatstyp ist am weitesten verbreitet 9

10 SSL-ZERTIFIKAT IST NICHT GLEICH SSL-ZERTIFIKAT Typ 2: ORGANIZATION VALIDATION Was Sie über diesen Typ wissen müssen: Umfassende Verifizierung der Domain und Identitätsprüfung des Domain-Inhabers auf Basis von Identitätsnachweisen (z. B. Handelsregisterauszug, Ausweis) Erst nach vollständiger Prüfung von Domain und Inhaber wird das Zertifikat ausgestellt Mindestanforderung für Online-Geschäfte 10

11 SSL-ZERTIFIKAT IST NICHT GLEICH SSL-ZERTIFIKAT Typ 3: Extended VALIDATION Was Sie über diesen Typ wissen müssen: Umfangreiche und erweiterte Verifizierung der Domain und Identitätsprüfung des Domain- Inhabers auf Basis von Identitätsnachweisen (z. B. Handelsregisterauszug) Überprüfung der Geschäftstätigkeit; Organisation/ Firma muss mindestens drei Jahre bestehen Erst nach vollständiger Prüfung von Domain und Inhaber wird das Zertifikat ausgestellt Sicherheitsmerkmal ist erkennbar an einer grünen Adresszeile im Browser 11

12 Telekom ZERTIFIKATE SCHAFFEN SICHERHEIT DESHALB WÄHLT SÜC//DACOR die telekom Nur SSL-Zertifikate mit Organisation Validation und Extended Validation Führender Anbieter im Bereich IT-Security und mit jahrzehntelangem Know-how Trust Center der T-Systems ist seit 1998 akkreditierter Anbieter gemäß Deutschem Signaturgesetz (SigG) mit der Genehmigung zur Ausgabe qualifizierter Zertifikate Public Key Infrastructure (PKI) des Trust Centers befindet sich im Rechenzentrum der T-Systems auf deutschem Territorium Zertifikate sind Made in Germany PKI-Infrastrukturen sind je abhängig von ihrer Nutzung zertifiziert (z. B. SigG, ETSI ) und entsprechen so den definierten Sicherheitsanforderungen Produktionsstruktur ist nach BSI-Grundschutz zertifiziert Stamm- und Zwischenzertifizierungsstellen (Root-CA und Sub-CA) nach besonders hohen Sicherheitsstandards 12

13 DIe ZERTIFIZIERUNGSSTELLEN DER TELEKOM BESONDERS HOHE SICHERHEITSSTANDARDS Unsere Stamm- und Zwischenzertifizierungsstellen: Zertifikate der Stamm- und Zwischenzertifizierungsstellen werden auf einer Maschine ohne Netzverbindung (Offline-CA) generiert Für Stamm-Zertifikate wird das Schlüsselmaterial auf den Hardware-Security-Modulen (HSM) der Offline-CA erzeugt und gespeichert Für Zertifikate von Zwischenzertifizierungsstellen wird das Schlüsselmaterial auf einem HSM erzeugt Schlüsselsicherung erfolgt auf speziellen HSM Zugriff auf HSM nur für wenige, benannte Administratoren von T-Systems/TeleSec nach dem Vier-Augen-Prinzip (spezielle Rollenkonzepte) 13

14 Sicherheit AUS DEM TRUST CENTER DER TELEKOM BEANTRAGEN UND AUSSTELLEN VON ZERTIFIKATEN Der Schutz vertraulicher Daten ist einfach Zertifikats-Request auf dem eigenen Server erstellen Zertifikat beantragen Identitätsnachweise an das Trust Center schicken Trust Center bearbeitet den Zertifikatsantrag Ausstellung des Zertifikats (wenn alle Angaben korrekt sind) Installation des Zertifikats auf dem eigenen Server 14

15 Sicherheit AUS DEM TRUST CENTER DER TELEKOM wichtige Vorteile für Ihr Unternehmen Der Einsatz hochwertiger digitaler Zertifikate lohnt sich Abbildung elektronischer Geschäftsprozesse (z. B. Handel, Bestell- und Genehmigungsverfahren) unter Nutzung von elektronischen Informationsund Kommunikationstechnologien Vermeidung von Medienbrüchen (Papier, Datei) bei inner- und zwischenbetrieblichen Prozessen über die komplette Wertschöpfungskette Schutz vor Online-Betrug Schutz von Unternehmensdaten und geistigem Eigentum vor Ausspähung, Missbrauch und Veränderung Steigerung des Kundenvertrauens Wachstum von Unternehmen und Erfolg 15

16 Sicherheit AUS DEM TRUST CENTER DER TELEKOM MEHR SICHERHEIT UND MEHR SICHTBARKEIT Quelle: sueddeutsche.de, 7. August 2014, 11:57, Platzierung in Suchergebnissen 16

17 Unsere Partnerschaft Ihr Vorteil Telekom und SÜC//DACOR sorgen für Sicherheit SÜC//DACOR: Services von IT bis TV Portfolio Providing, Hosting, Hard- und Software, IP-basierte Telefonie, lokaler TV-Sender itvcoburg Kontakt süc // dacor GmbH Schillerplatz Coburg Tel.: Fax:

18 Back-up

19 Sicherheit AUS DEM TRUST CENTER DER TELEKOM DIGITALE ZERTIFIKATE MADE IN GERMANY Der Zertifizierungsprozess im Überblick Shopinhaber 4 1? Antrag Zertifikat RegistrierungsStelle (Telekom/T-Systems bzw. Kunde bei SBCA) 2 Legende Bereitstellung SSL-/TLS-Zertifikat Shop HTTPS:// Zertifikat wird technisch im Shop installiert 3 Antrag Zertifikat genehmigt P ZertifizierungsStelle (Telekom/T-Systems) über Browser Nutzer ruft Webseite auf 1 Nutzer Web-Browser 2 Shop gibt Rückmeldung bzgl. Zertifikat 3? P Anfrage Zertifikat in Ordnung? Zertifikat in Ordnung 4 Validierungsdienst (T-Systems) 5 Zertifikat wird veröffentlicht öffentlich Autor / Internetsicherheit

20 Sicherheit AUS DEM TRUST CENTER DER TELEKOM DIGITALE ZERTIFIKATE MADE IN GERMANY Der Zertifizierungsprozess im Überblick (1/2) Shopinhaber generiert Schlüsselpaar auf seinem Server und reicht den öffentlichen Schlüssel (inkl. Zuordnung für Server/natürliche Personen) und die Identitätsnachweise bei der Registrierungsstelle (RA) ein RA nimmt öffentlichen Schüssel (Key) und Daten des Shopinhabers Adresse, Domain, Unternehmensform (Daten gem. Handelsregisterauszug) und prüft den Zertifikatsantrag. Stimmen die Angaben im Antrag mit den Nachweisen überein, geht eine Info von der RA an die Zertifizierungsstelle (CA) zur Ausstellung eines Zertifikats mit den Inhalten des Antrags CA stellt das Zertifikat aus, indem sie den öffentlichen Schlüssel mit der Identität des Antragstellers beglaubigt, d. h. elektronisch signiert. So kann der öffentliche Schlüssel dem Antragsteller eindeutig zugeordnet werden. Dieser bekommt von der CA das Zertifikat zurück Das ausgestellte Zertifikat wird vom Antragssteller technisch im Shop/Server installiert Zertifizierungsstelle (CA) gibt Informationen über den Zertifikatsstatus (gültig oder gesperrt) aus. Der Status wird über eine Zertifikatssperrliste (CRL) dargestellt oder über online Validierung (OCSP). Die Informationen fließen an die Validierungsstelle (VA) Schritt 1 4 erfolgen einmalig; Schritt 5 stellt den je aktuellen vom Trust Center zur Verfügung gestellten Status dar. öffentlich Autor / Internetsicherheit

21 Sicherheit AUS DEM TRUST CENTER DER TELEKOM DIGITALE ZERTIFIKATE MADE IN GERMANY Der Zertifizierungsprozess im Überblick (2/2) Bei jedem Verbindungsversuch des Nutzers wird diesem das Zertifikat angezeigt und dem Webbrowser übermittelt Der Web-Browser fragt bei der VA den aktuellen Status des Zertifikats ab Die VA gibt Auskunft über den Sperrstatus des Zertifikats (gültig/gesperrt) Ist das Zertifikat gültig, schließt sich das Sicherheitsschloss- Symbol und der Nutzer weiß, das er auf der richtigen Webseite ist und die Kommunikation verschlüsselt abläuft Ist das Zertifikat nicht gültig, wird dem Nutzer eine Meldung angezeigt Beispiel für Meldung: Zertifikat nicht gültig Schritt 1 4 erfolgen bei jeder Aktion (z. B. bei Shop-Zugriff) automatisiert, eine Interaktion durch den Nutzer ist nicht erforderlich. öffentlich Autor / Internetsicherheit

22 So funktionieren DIGITALE ZERTIFIKATE ZWEI SCHÜSSEL SICHERN DIE KOMMUNIKATION Privater und öffentlicher Schlüssel ergeben ein sicheres Paar Zuordnung von Identifikationsdaten zu einem öffentlichen Schlüssel (Public Key): Name Firma -Adresse Beglaubigung durch eine digitale Signatur einer Zertifizierungsstelle (z. B. Trust Center) Standard: X.509v3 komplementäres RSA-Schlüsselpaar Antragsteller: Musterfirma AG Abt. Import + Export Max Mustermeister Aussteller: Shared Business CA 4 Gültig vom bis

23 DIGITALE ZERTIFIKATE : SERVERPASS SCHLÜSSELMANAGEMENT DURCH Die TELEKOM ServerPass gibt dem Server eine eigene Identität (1/2) Mit dem ServerPass bekommt ein Server eine Identität, die gegenüber Kunden eindeutig und nachprüfbar ist. Die eindeutige und nachprüfbare Identität des Servers bietet zusätzliche Wettbewerbsvorteile, da Daten anders geschützt sind. Durch den höheren Schutz wächst das Vertrauen der Nutzer Der ServerPass unterstützt den SSL/TLS-Sicherheitsstandard, sodass die Datenübertragung zwischen dem Server und den Nutzern zusätzlich verschlüsselt werden kann Der ServerPass wird bei Made in Germany eingesetzt, einer Initiative von Telekom und 1&1 Server-zu-Benutzer-Kommunikation P Webserver mit Zertifikat Kunde 23

24 DIGITALE ZERTIFIKATE : SERVERPASS SCHLÜSSELMANAGEMENT DURCH Die TELEKOM ServerPass gibt dem Server eine eigene Identität (2/2) ServerPass: Darstellung der Browser-Leisten Der normale HTTP wird zu HTTPS geändert und zeigt so dem Besucher automatisch an, dass die Verbindung zwischen Server und Browser durch SSL gesichert ist Das Sicherheitsschloss wird aktiviert und zeigt an, dass die Browser-Verbindung zum Server jetzt sicher ist. Wenn kein Sicherheitsschloss oder ein defektes Symbol angezeigt wird, verwendet die Seite kein SSL Die Adresszeile wird in Grün anstelle von Weiß angezeigt. Dem Besucher wird angezeigt, dass ein EV-Zertifikat genutzt wird Der rechtsgültige, eingetragene Firmenname des Besitzers der Website wird hervorgehoben und in der Adresszeile angezeigt 24

25 SHARED BUSINESS CA SCHLÜSSELMANAGEMENT DURCH DEN KUNDEN Shared-Business-CA (SBCA) gibt Benutzern, Servern und Mail-Gateways eine eigene Identität (managed PKI) Der Carrier kann zum Aufbau und zur Nutzung eines firmeninternen Identitätsmanagements digitale Zertifikate für unterschiedlichste Anwendungen selbst ausstellen, sperren und erneuern Das Zertifikatsmanagement liegt in der Verantwortung des Carriers Der Carrier erhält ein Mandat, das ihm als ausstellende Instanz ermöglicht, eigenständig Teile der Zertifikatsinhalte (Namen, OrgE) an die Struktur seiner Endkunden anzupassen TeleSec- Root-CA Stamm-Zertifizierungsstelle (Root Certification Authority, CA) Root-CA ist ETSI-zertifiziert Sub-CA Shared- Business-CA TeleSec Zwischen-Zertifizierungsstelle (Intermediate Certification Authority oder Sub Certification Authority) als ausstellende Instanz Sub-CA ist ETSI-zertifiziert Mandant Carrier 1 inkl. RA Mandant Carrier 2 inkl. RA Mandant Carrier n inkl. RA Endkunde 1 Endkunde 2 Endkunde 3 Selbstverwaltung der Zertifikate: Beantragung Ausstellung Erneuerung Sperrung Registrierungsstelle (Registration Authority, RA) ist eingerichtet 25

26 Vielen Dank!

Kontakt: Bundesdruckerei GmbH Oranienstraße 91, D-10969 Berlin Tel +49 (0) 30-2598-0 Fax +49 (0) 30-2598-2205 E-Mail: vertrieb@bdr.

Kontakt: Bundesdruckerei GmbH Oranienstraße 91, D-10969 Berlin Tel +49 (0) 30-2598-0 Fax +49 (0) 30-2598-2205 E-Mail: vertrieb@bdr. D-TRUST Advanced EV SSL Mit dem D-TRUST Advanced EV SSL Zertifikat erwerben sie die höchste Stufe in der SSL Sicherheit. Dieses D-TRUST SSL Zertifikat unterscheidet sich optisch von der Advanced Variante

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