Einführung in Kalkulation und Kostenrechnung

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1 Monika Liebmann Einführung in Kalkulation und Kostenrechnung Vorbereitung auf die Zertifizierungen b*conbasic und b*con01 inkl. 20 Musterprüfungsfragen 1. Auflage

2 Inhaltsverzeichnis Teil 1 - b*conbasic A THEMEN WIRTSCHAFTLICHES RECHNEN - HINWEIS... 1 B BEZUGSKALKULATION... 1 B.1 Progressive Bezugskalkulation... 1 B.2 Retrograde Bezugskalkulation... 3 C ABSATZKALKULATION... 4 C.1 Progressive Absatzkalkulation... 4 C.2 Retrograde Absatzkalkulation... 4 C.3 Differenzkalkulation... 6 D BRANCHENABHÄNGIGE BESONDERHEITEN... 7 D.1 Kalkulation im Handel... 7 D.2 Kalkulation in der Gastronomie... 9 D.2.1 Kalkulation Verpflegungsbereich... 9 D.2.2 Kalkulation Beherbergungsbereich D.3 Kalkulation im Handwerksbetrieb Teil 2 - b*con01 E WIRTSCHAFTLICHES RECHNEN E.1 Verteilungsrechnung E.2 Zinseszinsrechnung F KOSTEN- UND LEISTUNGSRECHNUNG F.1 Grundlagen F.2 Kosten- und Leistungsrechnung im betrieblichen Rechnungswesen F.3 Stromgrößen der Unternehmensrechnung F.4 Aufgaben der Kostenrechnung F.5 Stufen (Teilbereiche) der Kostenrechnung F.6 Einteilung der Kosten F.7 Kostenrechnungssysteme F.8 Zurechnungsprinzipien G ISTKOSTENRECHNUNG ZU VOLLKOSTEN G.1 Kostenartenrechnung G.1.1 Grundlagen G.1.2 Materialkosten G.1.3 Personalkosten G.1.4 Kalkulatorische Zusatzkosten G.2 Kostenstellenrechnung G.2.1 Grundlagen G.2.2 Gemeinkostenzuschlagssätze G.2.3 innerbetriebliche Leistungsverrechnung Umlage von Hilfskostenstellen Betriebswirtschaftliche Gesellschaft 2014 i

3 G.3 Kostenträgerrechnung G.3.1 Kostenträgerstückrechnung - Grundlagen G.3.2 Zuschlagskalkulationen G.3.3 Kostenträgererfolgsrechnung G.3.4 Kostenträgerzeitrechnung Kurzfristige Erfolgsrechnung G.4 Vor- und Nachteile der Vollkostenrechnung H ISTKOSTENRECHNUNG ZU TEILKOSTEN H.1 Grundlagen H.2 Deckungsbeitrag H.3 Vor- und Nachteile der Teilkostenrechnung I ANHANG I.1 Literatur/Quellenverzeichnis I.2 Musterprüfung Übersicht - Stoffumfang b*fin02 Folgende Inhalte sind für die Prüfung Teilbereich Kostenrechnung b*fin02 relevant: Kapitel Anmerkung/Hinweise/Einschränkungen B C Bezugskalkulationen Absatzkalkulationen D Branchenabhängige Besonderheiten: D.3 Kalkulation im Handwerksbetrieb F Kosten- und Leistungsrechnung grundsätzlich zum Verständnis keine Theoriefragen!nicht: F.3 Stromgrößen der Unternehmensrechnung G.1 Kostenartenrechnung G.1.1 Grundlagen G.1.2 Materialkosten G.1.3 Personalkosten G.1.4 Kalkulatorische Zusatzkosten grundsätzlich zum Verständnis keine Theoriefragen Keine Ermittlung Verbrauchsmengen, kein Durchschnittspreisverfahren keine Ermittlung Zuschlagssätze Lohnnebenkosten, nur BÜB AFA: zur Gänze Zinsen: keine Berechnungen betriebsnotwendiges Kapital Wagnisse: keine Verfahren, Prozentsätze in b*fin gegeben Unternehmerlohn: b*fin gegeben G.2 Kostenstellenrechnung G.2.1 Grundlagen grundsätzlich zum Verständnis keine Theoriefragen G.2.2. Gemeinkostenzuschlagssätze G.2.3 innerbetriebliche Leistungsverrechnung!nicht: Lagerveränderungen in b*fin: produzierte Mengen = abgesetzte Mengen G.3 Kostenträgerrechnung G.3.1 Kostenträgerstückrechnung Grundlagen G.3.2 Zuschlagskalkulationen grundsätzlich zum Verständnis keine Theoriefragen!nicht: summarische Zuschlagskalkulation G.4 Vor- und Nachteile der Vollkostenrechnung grundsätzlich zum Verständnis keine Theoriefragen H Istkostenrechnung zu Teilkosten ii Betriebswirtschaftliche Gesellschaft 2014

4 C Absatzkalkulation Mit Hilfe der Absatzkalkulation werden die Verkaufspreise ermittelt (progressive Absatzkalkulation). Sind die Verkaufspreise vom Markt vorgegeben, können anhand der retrograden Absatzkalkulation die maximal zulässigen Selbstkosten ermittelt werden. Der Erfolg (Gewinn) eines Produktes wird durch Gegenüberstellung der Selbstkosten und des Nettoverkaufserlöses ermittelt. C.1 Progressive Absatzkalkulation Ausgehend von den Selbstkosten wird der Bruttoverkaufspreis ermittelt. Dieser Preis deckt alle Kosten und wird als Angebotspreis bei Gütern und Dienstleistungen herangezogen. Selbstkosten Ermittlung des Bruttoverkaufspreises C.2 Retrograde Absatzkalkulation Ist der Verkaufspreis vorgegeben (z.b. durch die Marktsituation), werden durch die retrograde Absatzkalkulation die zulässigen Selbstkosten errechnet. Bruttoverkaufspreis Ermittlung der Selbstkosten progressiv Absatzkalkulation retrograd Selbstkosten v.h. + Gewinnaufschlag a.h. Nettoverkaufspreis + Sonderkosten Zwischensumme i.h. + Verkaufsprovision v.h. Kassapreis i.h. + Kundenskonto v.h. Zielpreis i.h. + Mengenrabatt v.h. Zwischensumme i.h. + Sonderrabatt v.h. Zwischensumme i.h. + Großhandelsrabatt v.h. Zwischensumme i.h. + Einzelhandelsrabatt v.h. Bruttoverkaufspreis exkl. USt v.h. + (Einzelhandelspreis) Umsatzsteuer a.h. Bruttoverkaufspreis inkl. USt 4 Betriebswirtschaftliche Gesellschaft 2014

5 Übungsbeispiel 3 - Zusammenfassendes Beispiel Die ABC GmbH erzeugt ein Gerät für die Spezialreinigung in Industriebetrieben. Die Selbstkosten für den "CLEANER 2.0Plus" betragen 410,--. Für eine Anfrage eines Großbetriebes in Wien wird mit folgenden Werten kalkuliert: 15 % Gewinn; Kosten für die Verpackung 24,90, Verkaufsprovision 10 %; 8 % Sonderrabatt; 15 % Großhandelsrabatt; 5 % Mengenrabatt; 2 % Skonto, 20 % USt. Wie hoch ist der kalkulierte Bruttoverkaufspreis pro Stück inkl. USt? Lösung progressive Absatzkalkulation: SELBSTKOSTEN 410,00 + Gewinn v.h. 15,00% 61,50 Nettoverkaufspreis 471,50 + Sonderverpackung 24,90 496,40 + Verkaufsprovision i.h. 10,00% 55,16 Kassapreis 551,56 + Skonto i.h. 2,00% 11,26 Zielpreis 562,82 + Mengenrabatt i.h. 5,00% 29,62 592,44 + Sonderrabatt i.h. 8,00% 51,52 643,96 + Großhandelsrabatt i.h. 15,00% 113,64 Bruttoverkaufspreis exkl. USt 757,60 + USt v.h. 20,00% 151,52 Bruttoverkaufspreis inkl. USt 909,12 (Weiterführendes) Beispiel Ein Großbetrieb in Wien ist maximal 850,-- (inkl. USt) bereit zu bezahlen. Dafür könnte bei diesem Auftrag die Verkaufsprovision auf 8% reduziert werden. Wie hoch dürfen die Selbstkosten für den CLEANER 2.0PLUS maximal sein, wenn weiterhin von einem Gewinn in Höhe von 15% ausgegangen wird? Betriebswirtschaftliche Gesellschaft

6 Lösung retrograde Absatzkalkulation SELBSTKOSTEN 390,90 + Gewinn a.h. 15,00% 58,64 Nettoverkaufspreis 449,54 + Sonderverpackung 24,90 474,44 + Verkaufsprovision v.h. 8,00% 41,26 Kassapreis 515,70 + Skonto v.h. 2,00% 10,52 Zielpreis 526,22 + Mengenrabatt v.h. 5,00% 27,70 553,92 + Sonderrabatt v.h. 8,00% 48,17 602,08 + Großhandelsrabatt v.h. 15,00% 106,25 Bruttoverkaufspreis exkl. UST 708,33 + UST a.h. 20,00% 141,67 Bruttoverkaufspreis inkl. UST 850,00 (Rechnung beginnt beim Bruttoverkaufspreis und wird retour zu den Selbstkosten vorgenommen) C.3 Differenzkalkulation Sind Verkaufspreis und Selbstkosten gegeben, wird durch die Differenzkalkulation die Höhe des Gewinnes (Verlustes) eines Produktes oder einer Produktgruppe ermittelt. Das Kalkulationsschema deckt sich mit der retrograden Absatzkalkulation, der Erfolg ergibt sich aus der Differenz zwischen Nettoverkaufspreis und Selbstkosten. Selbstkosten + Gewinnaufschlag Nettoverkaufspreis Übungsbeispiel 4 Eine Reduktion der Selbstkosten kann nicht erreicht werden, wie hoch ist der erzielte Gewinn in % bei Annahme des Auftrages für den CLEANER 2.0PLUS? (Selbstkosten: 410,--, Bruttoverkaufspreis inkl. USt 850,-- alle Angaben aus Beispiel 3) Lösung: SELBSTKOSTEN 410,00 + Gewinn 9,64% 39,54 Nettoverkaufspreis 449,54 6 Betriebswirtschaftliche Gesellschaft 2014

7 Als weiterer Faktor muss der kalkulatorische Unternehmerlohn miteinbezogen werden. Dieser entspricht dem Entgelt für die Arbeitstätigkeit des Unternehmers bei Einzelunternehmen o- der der Gesellschafter bei Personengesellschaften, welches in der Buchhaltung nicht angesetzt werden darf. Damit wird eine kostenrechnerische Vergleichbarkeit dieser Unternehmensformen mit Kapitalgesellschaften erreicht. Zur Berechnung kann ein durchschnittliches Gehalt eines leitenden Angestellten herangezogen werden (+ Aufschlag) oder das Gehalt bei einer anderen Firma für eine vergleichbare Tätigkeit. G.2 Kostenstellenrechnung G.2.1 Grundlagen Wo sind die Kosten angefallen? Kostenstellen sind Leistungs- und Verantwortungsbereiche, die räumlich und/oder organisatorisch abgrenzbar sind und in denen Kosten anfallen. Sie erfassen die Kosten am Ort ihrer Entstehung und sind damit das Bindeglied zwischen Kostenartenrechnung und Kostenträgerrechnung. Formal erfolgt die Kostenstellenrechnung im BAB (Betriebsabrechnungsbogen). Die Aufgaben der Kostenstellenrechnung: ermöglicht die verursachungsgerechte Verteilung der Gemeinkosten auf die Kostenstellen Vorbereitung einer verursachungsgerechten Kalkulation Weiterverrechnung auf die Kostenträger liefert relevante Kosteninformationen aus den einzelnen Betriebsbereichen ermöglicht eine wirksame Kostenkontrolle Bei der Bildung der Kostenstellen wird man sich dem Betriebsprozess und der Unternehmensstruktur anpassen, jedoch sollten folgende Grundsätze bei der Bildung von Kostenstellen eingehalten werden: Grundsatz der Verantwortlichkeit Grundsatz der Eindeutigkeit Grundsatz der Wirtschaftlichkeit und Übersichtlichkeit Grundsatz der Kalkulationsadäquanz (Verursachungsgerechte Zurechnung auf KT ermöglichen) (z.b. beinhaltet die Mindestgliederung in einem Produktionsbetrieb die Kostenstellen: Material, Fertigung, Verwaltung und Vertrieb) Betriebswirtschaftliche Gesellschaft

8 Unterteilt werden die Kostenstellen in Hauptkostenstellen: deren Leistung steht im direkten Zusammenhang mit dem Produkten. Hilfskostenstellen: Sie erbringen Leistungen für Hauptkosten- oder weitere Hilfskostenstellen, z. B. Hilfsstelle Reparatur, Fuhrpark, Werkskantine, Eine weitere Einteilung könnte nach funktionalen Gesichtspunkten (Lager, Fertigung, Forschung & Entwicklung, Verwaltung, Vertrieb, ) oder persönlichen Gesichtspunkten (Verantwortungsbereiche) erfolgen. Können die Gemeinkosten direkt den jeweiligen Kostenstellen zugeordnet werden, spricht man von Kostenstelleneinzelkosten. Kostenstellengemeinkosten sind Kostenarten, die nur mithilfe von Verteilungsschlüsseln den Kostenstellen zugerechnet werden können (Zeit-, Mengen- oder Werteschlüssel). Arbeitsschritte der Kostenstellenrechnung mittels BAB Betriebsabrechnungsbogen: 1. Verteilen der primären Gemeinkosten auf die Kostenstellen (direkt und indirekt) 2. innerbetriebliche Leistungsverrechnung = Umlage der Hilfskostenstellen 3. Ermittlung der Gemeinkostensummen 4. Bildung von Kalkulationssätzen G.2.2 Gemeinkostenzuschlagssätze Material: Basis für den Materialgemeinkostenzuschlagsatz bilden die Materialeinzelkosten MGK Zuschlagssatz (%) = Materialgemeinkosten x 100 Fertigungsmaterial (EK) Fertigung: in der Fertigung können die Zuschlagsätze unterschiedliche Bezugsgrößen haben a) Basis Fertigungslöhne FGK Zuschlagssatz (%) = Fertigungsgemeinkosten x 100 Fertigungslöhne (EK) b) Basis Fertigungsstunden FGK Zuschlagssatz ( pro Stunde) = Fertigungsgemeinkosten Fertigungsstunden 38 Betriebswirtschaftliche Gesellschaft 2014

9 c) Basis Maschinenstunden FGK Zuschlagssatz ( pro Stunde) = Fertigungsgemeinkosten Maschinenstunden Verwaltung und Vertrieb: Die Basis für die Berechnung der Gemeinkostenzuschlagsätze bilden die gesamten Herstellkosten. VwGK Zuschlagssatz (%) = VtGK Zuschlagssatz (%) = Verwaltungsgemeinkosten x 100 Herstellkosten Vertriebsgemeinkosten x 100 Herstellkosten Hinweis! Wenn abgesetzte und produzierte Menge nicht übereinstimmen, so ist die Basis für den Vertriebsgemeinkosten-Zuschlagssatz entsprechend anzupassen: bei Lagerabbau gilt: Herstellkosten Produktion = verminderter Grundwert, Herstellkosten (Basis Vertrieb) = 100% bei Lageraufbau gilt: Herstellkosten Produktion = Grundwert (100%), Herstellkosten (Basis Vertrieb) = vermehrter Grundwert Übungsbeispiel 17 Im J0 wurden für das 1. bis 3. Quartal nachfolgende Kosten ermittelt; die Kosten werden auf die Kostenstellen Lager (L), Produktion (P), Montage (M) und Verwaltung & Vertrieb (V) aufgeteilt! (Auf ganze runden) Kostenart Betrag Verteilung (in oder Verhältnis) L P M V 1. Rohstoffe Einzelkosten 2. Fertigungslöhne Einzelkosten Hilfsmaterial Materialentnahmescheine 36, Betriebsstoffe Materialentnahmescheine 5,2 4 5,6 18,8 5. Hilfslöhne Lohnlisten 10, ,6 6. Gehälter Gehaltslisten LNK Fertigungslöhne 90 % der Fertigungslöhne 8. LNK Hilfslöhne 98 % der Hilfslöhne 9. Gehaltsnebenkosten 60 % der Gehälter 10. Versicherung Versicherungswerte Energie Stromzähler 4,3 24,5 2 3,2 12. Sonstige Kosten Div. Unterlagen , Kalk. Zinsen Verzinstes Kapital 0,6 6 7,5 0,9 14. Kalk. Abschreibung lt. Anlagenverzeichnis 2, ,3 Wie hoch sind die Gemeinkostenzuschlagssätze (auf 1 Dezimalstelle runden) für die einzelnen Kostenstellen? (In der Kostenstelle Montage sind Stunden angefallen) Betriebswirtschaftliche Gesellschaft

10 Lösung: BAB 1.-3.Quartal J0 GESAMT: LAGER PRODUKTION MONTAGE VERW&VERTR Rohstoffe Fertigungslöhne Hilfsmaterial Betriebsstoffe Hilfslöhne Gehälter LNK Fertigungslöhne LNK Hilfslöhne Gehaltsnebenkosten Versicherung Energie Sonstige Kosten Kalk. Zinsen Kalk. Abschreibung Summe Gemeinkosten Zuschlagsbasis Std GK-Zuschlagssatz: 18,6% 201,2% 134,00 20,3% G.2.3 innerbetriebliche Leistungsverrechnung Umlage von Hilfskostenstellen Hilfskostenstellen erbringen Leistungen für andere Kostenstellen. Aufgabe der innerbetrieblichen Leistungsverrechnung ist es, die Kosten jenen Kostenstellen zuzuordnen, für die die Leistung erbracht wurde. Die Kosten der Hilfskostenstellen werden auch als sekundäre Gemeinkosten bezeichnet. Für die Umlage müssen Umlage/Verteilungsschlüssel gefunden werden. Diese können sein: gefahren Kilometer, Leistungsstunden, Verbrauch, Flächen, Anzahl der Mitarbeiter, etc. Umlageverfahren: Anbauverfahren (Praxis wenig Relevanz nicht prüfungsrelevant) Stufenleiterverfahren (Treppenverfahren) Simultanverfahren (nicht prüfungsrelevant) Beim Stufenleiterverfahren werden die Hilfskostenstellen der Reihe nach auf die anderen Kostenstellen verteilt. Jene Kostenstelle, die keine bzw. am wenigsten Kostenanteile erhält, wird als erste verteilt. 40 Betriebswirtschaftliche Gesellschaft 2014

11 Übungsbeispiel 18 In einem Produktionsbetrieb wurden die Hilfskostenstellen Fuhrpark, Kantine und Haustechnik eingerichtet. Folgende Informationen betreffend Umlage sowie die Summen der Hauptkostenstellen liegen vor: Hilfskostenstellen: BASIS Gemein Umlageschlüssel: kosten Fuhr- Kantine Haustechnik F I F II Einkauf Vw Vt park Fuhrpark gefahrene Km Kantine Mitarbeiter ,0 18,0 20,0 2,0 10,0 8,0 Haustechnik Aufträge ,0 1,0 4,0 4,0 3,0 2,0 1,0 Hauptkostenstellen: Einzelkosten Gemeinkosten Fertigung I Fertigung II Einkauf Verwaltung Vertrieb Die verkaufte Menge lag um 10% über der produzierten Menge, die Differenz konnte über eine Reduktion des Lagerbestandes bereitgestellt werden (die Verwaltungs- und Vertriebsgemeinkosten sind auf die Herstellkosten zu beziehen). Lösung BAB: Hilfskostenstellen Hauptkostenstellen KOSTENART KOSTEN HT K F F I F II Einkauf Vw Vt Einzelkosten Gemeinkosten UMLAGE 1 Haust UMLAGE 2 Kantine UMLAGE 3 Fuhrp GEMEINKOSTEN Zuschlagsbasis GK-Zuschlagssatz 153,75% 113,75% 10,53% 11,07% 9,28% *) HERSTELLKOS- TEN Verwaltung Vertrieb HK Verwaltung = 90 % HK Vertrieb 100 % Betriebswirtschaftliche Gesellschaft

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