Klemens Schwitzer. Kulturelle Grundlagen der Medialisierung in Südkorea

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2 Klemens Schwitzer Kulturelle Grundlagen der Medialisierung in Südkorea

3 Klemens Schwitzer Kulturelle Grundlagen der Medialisierung in Südkorea Eine qualitative Studie am Beispiel der Fernsehnutzung

4 Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über <http://dnb.d-nb.de> abrufbar. 1. Auflage 2010 Alle Rechte vorbehalten VS Verlag für Sozialwissenschaften Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2010 Lektorat: Katrin Emmerich / Sabine Schöller VS Verlag für Sozialwissenschaften ist eine Marke von Springer Fachmedien. Springer Fachmedien ist Teil der Fachverlagsgruppe Springer Science+Business Media. Das Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlags unzulässig und strafbar. Das gilt insbeson dere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen. Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. in diesem Werk berechtigt auch ohne besondere Kennzeichnung nicht zu der Annahme, dass solche Namen im Sinne der Warenzeichen- und Markenschutz-Gesetzgebung als frei zu betrachten wären und daher von jedermann benutzt werden dürften. Umschlaggestaltung: KünkelLopka Medienentwicklung, Heidelberg Druck und buchbinderische Verarbeitung: STRAUSS GMBH, Mörlenbach Gedruckt auf säurefreiem und chlorfrei gebleichtem Papier Printed in Germany ISBN

5 Danksagung Die vorliegende Arbeit wurde vom Fachbereich 6 Erziehungswissenschaft und Sozialwissenschaften, Institut für Soziologie der Westfälischen Wilhelms- Universität Münster im Jahr 2009 als Dissertation zur Erlangung des akademischen Grades eines Doktors der Philosophie angenommen. An dieser Stelle möchte ich allen, die den Weg der Entstehung dieser wissenschaftlichen Studie begleitet haben und durch ihre fachliche und persönliche Unterstützung über die Jahre zur Seite standen, meinen Dank aussprechen: Für Anregungen, Begleitung und Begutachtung danke ich Prof. Dr. Song Du-Yul und Prof. Dr. Hanns Wienold herzlich. Das aufwendige Erhebungsverfahren in Deutschland und Südkorea wurde unterstützt und begleitet von: Dr. Hwang Sung-Yon, Prof. Rhie Joung-Chun und der Korea Foundation, Lee Sung-Min, Prof. Henny Savenije und Lee Song-Ku; Ihnen allen: kamsa hamnida! Für Hinweise und Umdenk-Strategien möchte ich Dr. Melanie Becker, Dr. Susanne Keuneke, Prof. Dr. Shingo Shimada und Dr. Chris Plath danken. Ein besonderes Dankeschön gilt M.A. Kim Il-Kang, Dipl. rer. soc. Agnes Elting-Camus, Prof. Dr. Stefan Bajohr und Prof. Dr. Manfred Mai, ohne deren Bestärkung mir niemals in den Sinn gekommen wäre, den akademischen Weg dergestalt zu beschreiten. Schließlich sollen meine Interviewpartner für das mir entgegengebrachte Vertrauen und die Offenheit Dank erfahren: kamsa hamnida! Klemens G. Schwitzer, Düsseldorf im November

6 Inhalt Abkürzungsverzeichnis Einleitung Theoretische Grundlagen Forschungsleitende Modelle zur Alltagskultur Kulturbegriff Cultural Studies Visualität als Aspekt der Medienkultur Lebensweltliche Ansätze Medialisierung Kulturelle Symbole und Werte Forschungsleitenden Modelle zur Fernsehnutzung Explikation des Begriffs der Fernsehnutzung Ansätze zur Erklärung von Mediennutzung Zum Stand der Forschung Uses-and-Gratifications-Approach Theorie sozialer Identität Erregungstheorien Schlussfolgerungen Forschungsleitende Fragen Kulturelle Grundlagen Korea: Land und Geschichte Das Land im Überblick Koreanische Kultur und Gesellschaft Philosophie und Weltanschauung Schamanismus Buddhismus

7 Christentum Konfuzianismus Bezugspunkte im koreanischen Alltag Chaemion und Kibun Cheong und Han Kollektives Empfinden Nationalfeiertage und Ahnenverehrung Emotionale Regulative Aspekte der Trinkkultur Gesellschaftliche Strukturdeterminanten Hierarchien Hierarchieprinzip und Beziehungsebene Soziale Netzwerke Familie als basale Ebene gesellschaftlicher Hierarchie Demografischer Wandel Homogenität Urbanisierung Privater und öffentlicher Raum Mobilität und Medialisierung Freizeitaktivitäten Das südkoreanische Fernsehen als öffentliches Medium Rundfunk in der Republik Korea Gründerzeit des Rundfunks unter japanischer Kolonialherrschaft Rundfunk unter amerikanischer Besatzung Der koreanische Rundfunk in der ersten Republik Koreakrieg Rundfunk in der zweiten Republik: Demokratisierungsbemühungen Rundfunk in der dritten und vierten Republik: Institutionalisierung des Massenmediums Fernsehen Fünfte Republik: Verschärfung staatlicher Indoktrination Medienpolitik am Vorabend der sechsten Republik: Reformwelle Rundfunk in der 9. Republik Neuausrichtung der Medienpolitik während der 10. Republik Parteien Initiative zur Privatisierung von KBS und MBC Medialisierung außenpolitischer Konfliktherde in Ostasien Beziehungen zu Japan in den koreanischen Medien Annäherung durch kulturellen Austausch Medienpolitik bezüglich Nordkorea

8 2.6 Institutionen des Rundfunkwesens Rundfunkkommission Intendant und Anstaltsvorstand Rezipientenkommission Korean Broadcasting Advertising Corporation (KOBACO) Rundfunkgewerkschaften Nachrichtenagenturen Rechtliche Grundlagen Rundfunkpolitik Zensurmaßnahmen Das koreanische Fernsehen Stellenwert des Fernsehens Rundfunkanbieter Die terrestrischen Sender Formate und Rezeption Kabel- und Satellitenfernsehen Das Phänomen Hanryu Medienwirkungen: Prominente und Suizid Fernsehen in neuen Medienumgebungen Spezifika der Transformation in Südkorea Zivilgesellschaft Medialisierung der Candlelight-Proteste Medialisierung des Falles Minerva Ökonomie Folgen der Rezession 2008/ Problematik der Korruption Studiendesign: Methodologische und methodisch-technische Aspekte Prinzipien qualitativer Sozialforschung Qualitatives Interview Teilnehmende Beobachtung Qualitative Inhaltsanalyse Studiendesign Der Leitfaden theoretische Aspekte Inhaltliche Ausgestaltung des Interviewleitfadens Pilotphase Generierung und Erprobung des Leitfadens Revision des Leitfadens nach Pilotphase Hauptstudie Kontaktaufnahme, Information und Vorbereitung

9 3.4.2 Auswahl der Stichprobe Feldphase Besonderheiten des Prozessaspektes der Erhebung Interview-Dokumentation Vorgehensweise Übersetzung der Interviews Auswertung der Daten Verteilung innerhalb der Stichprobe Auswertung der Daten Auswertungsverfahren Aufbereitung Qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring Das Kategoriensystem: Strukturierung der Aussagen Anlage der Kategorien und Dimensionen Untergliederung in Kategorien Zusammensetzung der Kategorien Dimension Probanden Dimension Kulturelle Aspekte Dimension Stellenwert des Fernsehens Dimension Nutzungsmotive allgemein Dimension Nutzung Dimension Rezeption Auswertung und Typisierung der Interviews Gesellschaftliche Bedingungen Politisches System Wirtschaftliche Bedingungen Soziale Bedingungen und Rolle der Geschlechter Koreanische Wesenarten Werteverfall Respekt und Leistung Nationalstolz Typik des sozialen Umfeldes Kultur- und Freizeitangebote und Mediennutzung Freizeitwünsche Gemeinschaftliche Mediennutzung Mediennutzung in der Öffentlichkeit Gemeinschaftliche Freizeitnutzung im öffentlichen Raum Typisierung der Nutzungsmotive Typik Medienbewertung

10 Bewertungsobjekte Bewertungskriterien Negative Qualitätsdimensionen Koreanische Identität und ausländisches Fernsehen Mediennutzungsmuster Typologie der koreanischen Fernsehnutzer Der progressive Nutzer Der überzeugte Nutzer Der distanzierte Nutzer Der pragmatische Nutzer Zusammenfassung Schlussfolgerungen Medialisierung und kulturelle Ambivalenzen Ökonomische Konditionierung Freizeit, Arbeit und Massengeschmack Alltag und Wahrnehmung Ideologie und Konfliktlinien Politischer Diskurs in der Medienöffentlichkeit Informelle Werte und gesellschaftliche Differenzierung Identitätsfindung Literaturverzeichnis Tabellenverzeichnis Anhänge Anhang 1: Inhalte der Nachrichtensendungen Anhang 2: Leitfaden für die Probanden-Interviews Anhang 3: Kodes und Ankerbeispiele Anhang 4: Kategoriensystem Anhang 5: Experteninterviews

11 Abkürzungsverzeichnis Abb. Abbildung Abs. Absatz Art. Artikel BIP Bruttoinlandsprodukt bspw. beispielsweise DMB Digital Mobile Broadcasting EBS Educational Broadcasting System EEZ Exclusive Economic Zone EI Experten-Interview FAZ Frankfurter Allgemeine Zeitung FTA Free Trade Agreement I/ P Interviewer/ Proband IMF International Monetary Fund KBA Korean Broadcasting Act KBS Korean Brodcasting System KCC Korean Communication Corporation KH/ KT The Korea Herald/ The Korea Times KOBACO Korean Broadcasting Advertising Corporation MBC Munhwa Broadcasting Corporation Mio./ Mrd. Millionen/ Milliarden NGO Non-governmental Organization NIC Newly Industrialized Country NSL National Security Law NSO National Statistical Office OECD Organization for Economic Co-Operation and Development PI Probanden-Interview SBS Seoul Broadcasting System sog. sogenannt SZ Süddeutsche Zeitung UaGA Uses-and-Gratifications-Approach UNO United Nations Organization USAMGIK USA Military Government in Korea usf. und so fort v. Chr./ n. Chr. vor Christus/ nach Christus Verf. Verfasser YNA Yunhap News Agency 12

12 Einleitung Gegenstand und Zielsetzung Choson ( Land der Morgenstille ), ist der Name, den der legendäre Gründungsvater Tangun um 2333 v. Chr. dem Land gegeben hat, das wir heute Korea nennen. Angesichts der rasanten gesellschaftlichen Transformationsdynamik in Südkorea 1 im 21. Jahrhundert 2 scheint eine Atmosphäre der Morgenstille allerdings unwiederbringlich verloren. Einer konkreten Zuordnung in eine bestimmte Kategorie verweigert sich dieses von Ambivalenzen geprägte Land ebenso grundlegend wie nachhaltig. Lässt man sich bspw. auf die allgegenwärtigen hoch technisierten Erscheinungsformen der koreanischen Moderne, gekennzeichnet durch westliche Kleidung und das unvermeidliche Verkehrschaos, ein, drängen sich bereits traditionelle Strukturen der Hierarchie und Familie oder Religion (buddhistische Mönche im Straßenbild) in das Geschehen, sodass man augenblicklich geneigt ist, eine vorgefasste Haltung zu revidieren. Schnell dringt die Asynchronität von Hypermoderne und Vormoderne, die stets präsente Ambivalenz des Miteinanders von Tradition und Hightech ins Bewusstsein des Betrachters. Gleichwohl schlägt dem Beobachter bei einem Aufenthalt in Südkorea nachhaltig die Allgegenwart der Medien entgegen. Am eindrucksvollsten belegt dies das Aufkommen an Fernsehgeräten und eine damit einhergehende Flut der Fernsehbilder, die sich zu einer dichten Form audiovisueller Umwelt generiert. Sie sind die tönenden Begleiter in den Ständen der Straßenhändler, illuminieren die Einkaufszentren sowie die Schaufenster der Geschäfte in den engen Gassen, sind ebenso in U-Bahn und Taxi anzutreffen und gehören in den Cafés und Restaurants zum tradierten Einrichtungsensemble. Den Ausgangspunkt für das Forschungsinteresse begründet somit der Phänomenbereich der vorzufindenden Medialisierung in Form einer kulturspezifischen medialen Präsenz und die damit verbundene Intensität und gesellschaftli- 1 Offizielle Bezeichnung: Republik Korea; nachfolgend auch verkürzt Korea. 2 Nachfolgend: Jh. 13

13 che Auswirkung des Medienkonsums in der Republik Korea. Der zu beobachtende integrale Stellenwert des Leitmediums wirft das mediensoziologische Interesse nach dessen alltagskultureller Verankerung auf. Dabei ist jedoch zunächst zu vergegenwärtigen, dass die koreanische Gesellschaft dem Primat der Leistungsorientierung dahin gehend Tribut zollt, dass dem durchschnittlichen Fernsehkonsum von 2,4 Stunden wochentags kaum 4 Stunden Tagesfreizeit entgegenstehen. 3 Zudem finden gerade die eingangs geschilderten Erscheinungsformen medialer Präsenz im öffentlichen Raum nur bedingt Eingang in die Messungen der offiziellen Statistiken der Sendeanstalten und der Werbung treibenden Industrie. Es stellt sich nun die Frage, worin die Eigenheit koreanischer Fernsehnutzung begründet liegt. Um dies zu beantworten, müssen die Faktoren analysiert werden, die den hohen Fernsehkonsum der Republik Korea determinieren - Faktoren, die typisch sind für die südkoreanische Kultur bzw. Gesellschaft, insbesondere vor dem Hintergrund der Aussagekraft einer zu 97,9 Prozent auffindbaren homogen koreanischen Population. 4 Bei jedweder Betrachtung zum Verständnis des Zusammenwirkens koreanischer Medien und Gesellschaft stellt die komplexe und dynamische Form des Wandels einen wichtigen Faktor dar. Dieser hat in der jüngeren Geschichte von etwa einem Jahrhundert mehrfach tief greifende gesellschaftliche Brüche (Fremdbestimmung, Autokratie, Demokratisierung) hervorgebracht. Vor diesem Hintergrund liegt das Ziel der vorliegenden Arbeit darin, mittels Fokus auf der Medialisierung des koreanischen Alltags, den Stand der kulturellen Transformation Südkoreas zu verorten. Hierbei soll insbesondere am Beispiel des koreanischen Weges untersucht werden, in welcher Weise sich die Veränderung des politischen Systems und die daraus resultierende Veränderung der medienpolitischen Handhabung des koreanischen Rundfunks auf die Nutzung und Rezeption des Fernsehens auswirken. Vorgehensweise und Aufbau der Arbeit Gemeinhin beeinflussen sich Medien und Gesellschaft im Wege einer wechselseitigen Austauschbeziehung und reflektieren andererseits deren gegenwärtige Verortung. Dieser Umstand gilt in gleichem Maße für Medieninhalte wie auch für ihre Nutzung; beides kann nur im soziokulturellen Kontext beurteilt werden. Die verfügbaren Quellen in Gestalt der offiziellen Nutzungsstatistiken geben die 3 NSO Annual, Stand 2007, vgl. aufgerufen am

14 Verbreitung und Nutzung und damit den signifikanten Stellenwert des Fernsehens als zentrales Element des südkoreanischen Alltagslebens nur ansatzweise wieder. Daher soll der Befund dieses in besonderem Maße medialisierten Gemeinwesens nachfolgend im Wege einer empirisch gestützten Auseinandersetzung mit wesentlichen Aspekten der Mediengesellschaft in Südkorea untersucht werden. Die Studie gliedert sich hierbei in drei Schwerpunkte. Erster Schwerpunkt ist die Erfassung des kulturellen Kontexts und der institutionellen Rahmenbedingungen des Alltagslebens in der modernen koreanischen Gesellschaft. Zweiter Schwerpunkt ist der Stellenwert von Freizeit und Mediennutzung in Südkorea. Dritter Schwerpunkt der Studie ist die Beschreibung des konkreten Fernsehnutzungsverhaltens. Aufgrund der Komplexität des Ineinandergreifens von Medien und Alltag erfolgt die Annäherung an den Gegenstand aus unterschiedlichen Perspektiven. Dies wird durch die Einordnung der soziokulturellen Umstände unter dem Aspekt der zentralen Fragestellung der Arbeit im Wege unterschiedlicher empirischer Methoden wie Befragung und Beobachtung gewährleistet. Im Vorfeld sind jedoch zunächst die der Arbeit zugrunde liegenden Begriffe von Kultur und Nutzung von Medien zu konkretisieren. Das sich dem einleitenden Kapitel anschließende Kapitel 1 bietet diesen theoretischen Grundriss. Hier wird im Rahmen des Kulturbegriffs die zentrale Rolle des lebensweltlichen Kontextes der Zuschauer, des Alltags, herausgearbeitet. Dieser wiederum lässt Rückschlüsse auf ihre Identität, zugrunde liegende Wertvorstellungen und ihre Haltung in der Rezeption von Fernsehsendungen zu. 5 Die hierfür herangezogenen Ansätze der Cultural Studies, des Uses-and-Gratifications-Ansatzes 6 und der Identität beziffern den theoretischen Bezugsrahmen, der in die forschungsleitenden Fragen mündet. Die Hinwendung zum Phänomen Südkorea im Verlauf der Forschungsarbeit und in meinen Seminaren zu südkoreanischen Medien führte jedoch stets zur Erkenntnis, dass dieses Land zwar primär durch seine elektronischen Produkte Einzug in den westlichen Alltag gehalten hat, jedoch mangels Medienberichterstattung überraschend wenig Vertrautheit mit den Gegebenheiten vor Ort herrscht. Um dem zu begegnen, setzt Kapitel 2 bei den gesellschaftlichen und medialen Verhältnissen Südkoreas an, die den zentralen Gegenstand dieser 5 Vgl. Weiß, Ralph (2001): Fern-Sehen im Alltag. Zur Sozialpsychologie der Medienrezeption. Wiesbaden Der Uses-and-Gratifications-Approach beschreibt als Modell der Mediennutzungsforschung eine aktive Rolle des Rezipienten im Umgang mit Massenmedien, die auf dem Erhalt von Gratifikationen durch Mediennutzung basiert. 15

15 Ausarbeitung bilden, jedoch erst durch die Kenntnis der von zahlreichen Umbrüchen gekennzeichneten Geschichte des 19. und 20. Jh. transparent werden. Das zweite Kapitel beinhaltet deshalb eine Herleitung gesellschaftlichkultureller Differenzierungsprozesse mittels einer ausführlichen Historik des Landes sowie der Verortung der gesellschaftlichen Determinanten Familie, Wirtschaftsleben, Medien und Religion unter Berücksichtigung der knappsten Ressource Südkoreas: Freizeit! In Kapitel 3 folgt neben einer Darstellung des Studiendesigns der qualitativen Untersuchung die Beschreibung der verwendeten Erhebungs- und Auswertungsmethoden. Hier werden die einzelnen Schritte der empirischen Untersuchung, also die Vorbereitung und Durchführung der Studie in ihrer Umsetzung im Forschungsfeld in Südkorea, chronologisch dokumentiert. Außerdem findet eine Auseinandersetzung mit den in der Literatur diskutierten Gütekriterien des qualitativen Forschungsprozesses und Datenmaterials statt. Entsprechend der Studie gliedert sich das Kapitel aufgrund der Komplexität und weitgehenden Unerforschtheit des Themas in zwei Teile: eine Pilot- und eine Hauptstudie. So wird zunächst die vorangestellte explorative Pilotphase dargestellt, die, ergänzt um die Erkenntnisse der theoretischen Vorstudien, die Grundlage für die Befragung darstellt. Die gewonnenen Daten aus den qualitativen Interviews erfahren in Kapitel 4 ihre inhaltliche Auswertung. Dies umfasst die Herleitung sämtlicher vorgenommener Bearbeitungsschritte der Stichprobenziehung und Kategorienbildung bis hin zur abschließenden inhaltsanalytischen Auswertung anhand der als relevant herausgefilterten Aspekte und Kodings. An dieser zentralen Stelle der Arbeit werden die Aussagen der Probanden zu Alltag, Kulturkontext und Mediennutzung im Hinblick auf typische (Verhaltens-)Muster untersucht. Abschließend fasst Kapitel 5 die zentralen Ergebnisse und die wesentlichen Schlussfolgerungen für den Stand der Medialisierung in Südkorea zusammen. Transkriptionsweise der koreanischen Eigennamen und Begriffe Für die vorliegende Arbeit wurde die gängige Systematik nach McCune- Reischauer verwendet. Dies betrifft neben der Transkription von Begriffen ebenfalls die der Eigennamen. Dabei werden die koreanischen Namen im Text und in den Quellenangaben für koreanische Literatur in der asiatischen Reihenfolge angegeben; der Familienname wird an erster Stelle angeführt. 16

16 1. Theoretische Grundlagen 1.1 Forschungsleitende Modelle zur Alltagskultur Kultur als etwas zum Menschen Gehörendes und durch ihn Konstruiertes prägt und durchdringt gleichermaßen das tägliche Leben. Sie ist Hall/Neitz zufolge ( ) deeply embedded in our daily lives. 7 und deshalb als ein integraler Bestandteil unseres Alltags einzustufen. Alltag und Kultur sind demnach keineswegs Gegensätze. Bezogen auf das Individuum umfasst Kultur sowohl eine spezifische Zugangsweise des Einzelnen zu sich selbst, seinen Mitmenschen und seiner Umwelt, als auch die Resultate seines Handelns. Kultur wird ebenso in den Medien abgebildet, wie auch durch deren Nutzung verkörpert. 8 Was zunächst einmal trivial anmutet, bedarf aber nicht zuletzt im Hinblick auf einen sich von dem eigenen unterscheidenden und somit fremden Kulturkontext notwendigerweise der Präzisierung und Einordnung. Umso wichtiger erscheint dies hinsichtlich der Mehrdimensionalität der Kontexte im koreanischen Alltag, in die Medien, und entsprechend Medienkonsum, eingebettet sind Kulturbegriff Der Begriff Kultur erscheint im heutigen Sprachgebrauch facettenreich und wird bisweilen in beliebigem Zusammenhang verwendet. Abgeleitet vom Ursprung in der Eigenschaft des Menschen als Kulturwesen, das der Wirklichkeit mit sinnhaftem Tun entgegentritt, umfasst Kultur in seiner Grundbedeutung alles, was durch menschliches Handeln entsteht und deshalb eine Bedeutung enthält. 9 Unter Kultur können demnach (...) alle jene typischen Verhaltens- und Orien- 7 Hall, John R./ Neitz, Mary Jo (1993): Culture: Sociological Perspectives. New Jersey Vgl. Soeffner, Hans-Georg (1988): Kulturmythos und kulturelle Realität(en). In: Ders. (Hg.): Kultur und Alltag. Göttingen Vgl. ebd.,

17 tierungsmuster, die das Dasein (...) anleiten und bestimmen, einschließlich der auf der Grundlage dieser Standards erzeugten materiellen Substrate zur Befriedigung der individuellen und kollektiven Bedürfnisse (...) 10 verstanden werden. Wird die Gesellschaft als ein menschliches Produkt, bzw. als eine objektive Wirklichkeit, begriffen, so ist im Umkehrschluss der Mensch als ein gesellschaftliches Produkt erkennbar. 11 Kulturen in ihren spezifischen Erscheinungsformen sind Resultate aus Beziehungen und Durchquerungen. 12 Kultur ist immer schon auch als zwischen den Kulturen zu verstehen. 13 Diese Sichtweise führt dazu, dass Kultur keineswegs statisch, geschlossen und dauerhaft gesehen wird, sondern ihre stetige Veränderung, Prozesshaftigkeit und Entwicklungsoffenheit betont wird. In der Sichtweise einer Gesellschaft als Kulturform ist Kultur in diesem Sinne ein symbolisches System, das denjenigen, die zu diesem System Zugang haben, Sinnstiftung, normative Orientierung und Selbstverortung erst ermöglicht. 14 Um Orientierung zu gewährleisten, bilden alle Kulturen Ideen von Ordnung aus; diese betreffen Natur, Gesellschaft und das Wesen des Menschen. Kultur ist dabei ein prozessualer Kontext, ein Rahmen, in dem gesellschaftliche Ereignisse, Verhaltensweisen, Institutionen oder Prozesse beschreibbar werden 15, bzw. Hall/Neitz folgend: We all live by way of habits, manners, recipes, rules, mores, ethics, rituals, procedures, and other cognitive or symbolic devices. 16 In einer umfassenden Sichtweise fasst Williams 17 Kultur sowohl als komplexes Wirken von Beziehungen zwischen den Elementen einer ganzen Lebensweise auf, die (...) Ideen, Verhalten, Gewohnheiten, Institutionen und Machtstrukturen umfasst (...), als auch (...) als ein weites Feld kultureller 10 Reimann, Horst (1986): Die Vitalität autochthoner Kulturmuster. Zum Verhältnis von Traditionalität und Moderne. In: Neidhard, F./ Lepsius, M. R./ Weiß, J. (Hg.): Kultur und Gesellschaft. Sonderheft 27 der Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie. Opladen Tenbruck, Friedrich H. (1990): Repräsentative Kultur. In: Herferkamp, Hans (Hg.): Sozialstruktur und Kultur. FfM Vgl. Wagner, Bernd (2002): Kulturelle Globalisierung. Aus Politik und Zeitgeschichte. B Ebd. 14 Vgl. Bergem, Wolfgang (2005): Identitätsformationen in Deutschland. Wiesbaden Vgl. Geertz, Clifford (1987): Dichte Beschreibung. Beiträge zum Verstehen kultureller Systeme. FfM Hall/ Neitz 1993: Williams, Raymond (1958): Culture and Society. London

18 Praxis, das sich in künstlerischen Formen, Texten, Architektur usw. zeigt. 18 Die Analyse der Kultur bezweckt daher, (...) die Struktur dieser komplexen Beziehungen zu entdecken Cultural Studies Die sog. Cultural Studies beschäftigen sich in einem weit gefassten Gegenstandsbereich neben den Erscheinungsformen von Kultur im Allgemeinen mit Aspekten der sozialen Machtverteilung, der Geschlechterverhältnisse sowie der Anwendung populärer Medien. 20 Die soziokulturell interessierenden Problemstellungen werden auf die Bedingungen moderner globalisierter Gesellschaften zurückgeführt, wodurch Massenmedien zu einem wichtigen Untersuchungsgegenstand avanciert sind. 21 Die Cultural Studies gehen davon aus, dass Menschen von dem Bedürfnis geleitet werden, ihrer Umwelt insofern Bedeutung zu verleihen, als sie sie als wahr oder zumindest weitgehend vorhersehbar einordnen wollen. So verleihen Menschen beispielsweise Fernsehsendungen Bedeutungen, die vom (...) authorian way that texts used to be thought to work 22 abweichen können. Sie werden so interpretiert, dass sie dem jeweiligen Lebenskontext des Rezipienten entsprechen und gleichsam ein Passstück für seinen Lebenszusammenhang bilden. 23 Der Schwerpunkt der Cultural Studies liegt in der Analyse des Verhältnisses von Erfahrungen, medialen Texten und sozialen Kontexten, wobei ihr transdisziplinär orientiertes Forschungsinteresse dem komplexen und vielschichtigen Zusammenhang von alltäglich erlebter, diskursiver und gesellschaftlicher Wirklichkeit gilt. 24 Mediale Texte werden dabei immer in ihrem situativen Kontext gesehen. Die gewonnene Erkenntnis ist stets sozial und politisch lokalisiert: 18 Mikos, Lothar (1997): Die Rezeption des Cultural Studies Approach im deutschsprachigen Raum. In: Hepp, Andreas/ Winter, Rainer (Hg.): Kultur Medien Macht: Cultural Studies und Medienanalyse. Opladen Mikos, Lothar (2005): Alltag und Mediatisierung. In: Ders./ Wegener, Claudia (Hg.): Qualitative Medienforschung. Wiesbaden Göttlich, Udo/ Winter, Carsten (1999): Cultural Studies. Grundlagen Vgl. Schwer, Katja (2005): Typisch deutsch? Zur zögerlichen Rezeption der Cultural Studies in der deutschen Kommunikationswissenschaft. In: Münchner Beiträge zur Kommunikationswissenschaft Nr: 2 (03/2005). 22 Fiske, John (1990): Television Culture. London/New York (Reprint; Original 1987) Wehmeier, Stefan (1998): Fernsehen im Wandel. Differenzierung und Ökonomisierung eines Mediums. Konstanz Vgl. Winter, Rainer (2005): Cultural Studies. In: Mikos, Lothar/ Wegener, Claudia (Hg.): Qualitative Medienforschung. Konstanz

19 Forscher sind deshalb aufgefordert, die Diskurse und Positionen, die ihr Denken prägen, kritisch zu hinterfragen. 25 Die im Uses-and-Gratifications-Ansatz angelegte Sichtweise beschreibt das Fernsehen als eine Form sozialen Handelns, das sich auf die mediale Umwelt richtet und diese mediale Umwelt zum Teil der subjektiven Lebenswelt macht. Diese subjektive Lebenswelt ist immer eine soziale Welt und deswegen angefüllt mit Zeichen und Bedeutungen. 26 Hier knüpfen die Cultural Studies an, indem sie sich auf den Kontext konzentrieren, in dem Medien konsumiert werden. Jedwede kulturelle Erscheinungsform wird somit stets (...) eingebettet in historisch spezifische und sozial strukturierte Zusammenhänge 27 gesehen. Die Cultural Studies werden auf Basis ihres semiotischen Grundverständnisses der sozialen und kulturellen Welt zu den Handlungstheorien gerechnet, die für die Kommunikationswissenschaft relevant sind. 28 Das gesellschaftliche Sinnsystem stellt dem Rezipienten kognitive, normative und ästhetische Kategorien zur Entwicklung eines Selbst- und Wertverständnisses zur Verfügung. 29 Von zentraler Bedeutung für die Erforschung fremder Kulturkreise ist die grundsätzliche Annahme der Cultural Studies, dass Kultur im Alltag verankert ist. Kultur ist demnach keine eigenständige Determinante; vielmehr ist sie ein Bestandteil des Alltagslebens und dabei stets von Konflikten geprägt, die durch Machtverhältnisse bestimmt 30 werden. Kultur muss letztlich im Hinblick auf die nach Lebensform, Klasse, Geschlecht, Alter und ethnischer Zugehörigkeit differenzierten und hierarchisierten Gesellschaften 31 untersucht werden. Massen- und Medienkultur In der Diskussion über Kultur wird häufig zwischen Hoch- und Trivial- bzw. Massenkultur unterschieden. Folglich fragt Hall Yet how to understand culture? Is it centered on religion, art, literature, music? Or does it include TV and soccer? Our own view is that we must cast a wider net. 32 Demzufolge soll, 25 Vgl. Winter 2005: Bachmair, Ben (2005): Mediensozialisierung im Alltag. In: Mikos, Lothar/ Wegener, Claudia (Hg.): Qualitative Medienforschung. Konstanz Hörning, Karl H./ Winter Rainer (1999): Widerspenstige Kulturen. Cultural Studies als Herausforderung. FfM Krotz, Friedrich (2005): Handlungstheorien. In: Mikos, Lothar/ Wegener, Claudia (Hg.): Qualitative Medienforschung. Konstanz Vgl. Neumann-Braun, Klaus (2005): Strukturanalytische Rezeptionsforschung. In: Mikos, Lothar/ Wegener, Claudia (Hg.): Qualitative Medienforschung. Konstanz Hörning/ Winter 1999: Ebd. 20

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