Der neue Familienprozess

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1 11 Symposium Familienrecht Symposium en français, 12 septembre 2011, tournez SVP Der neue Familienprozess Durchsetzung und Vollstreckung familienrechtlicher Ansprüche September 2011 Universität Freiburg droit / recht U N I V E R S I T É D E F R I B O U R G / U N I V E R S I TÄT F R E I B U R G FA C U LT É D E D R O I T / R E C H T S W I S S E N S C H A F T L I C H E FA K U LTÄT

2 Der neue Familienprozess Durchsetzung und PLENARVERANSTALTUNGEN Das Kind im Familienprozess erhöhte Präsenz durch neue Rechte Alexandra Rumo-Jungo Bereits vor Inkrafttreten der neuen ZPO wurde die verfahrensrechtliche Stellung des Kindes gestärkt und ausgebaut. Diese Tendenz wird mit der ZPO fortgesetzt. Im Fokus stehen insbesondere die Mediation, die Kindesvertretung, die Eröffnung des Entscheids an das Kind sowie die Beschwerderechte des Kindes. Wenn die Rechtswege sich scheiden die Verfahren beim Vorsorgeausgleich Thomas Geiser Im Verfahren der Teilung der Vorsorgeansprüche sind zwei Rechtswege vorgesehen: der zivilrechtliche für die Fragen der Teilung, der sozialversicherungsrechtliche für die Fragen der Berechnung und des Vollzugs. Diese Teilung der Rechtswege stellt die Praxis vor manche besondere Probleme. Die Familie in der ZPO und alles bleibt anders André Clerc Die neue ZPO kennt besondere Bestimmungen für das eheliche Verfahren im Allgemeinen und für die Kinderbelange in familienrechtlichen Verfahren im Besonderen. Im Wesentlichen wurden die bisherigen Bestimmungen aus dem ZGB übernommen. Teilweise wurden aber auch teils subtile, teils erstaunliche Neuerungen eingeführt. So bleibt vordergründig alles beim Alten und kommt doch anders. Leiturteile und Postulate Entwicklungen im Familienrecht Roland Fankhauser und Alexandra Rumo-Jungo Das Familienrecht wurde noch kaum je so regelmässig revidiert oder jedenfalls mit Gesetzesvorhaben konfrontiert wie in den letzten Jahren. Auch die Rechtsprechung entwickelt sich. Diese Neuerungen aus Rechtsprechung und Gesetzgebung werden präsentiert und diskutiert. ATELIERS Vorsorgliche Massnahmen im Familienrecht Anträge, Inhalte und Beschwerden Ursula Engelberger-Koller Vorsorgliche Massnahmen dauern mitunter längere Zeit, haben faktische Wirkung und sind von entsprechend grosser Bedeutung. Die Formulierung der Anträge, die Inhalte und die Beschwerdemöglichkeiten sind somit von erheblicher Bedeutung. Nicht selten ersetzen die vorsorglichen Massnahmen vorher angeordnete Eheschutzmassnahmen, was regelmässig besondere Fragen aufwirft. Wieviel Einkommen, welches Vermögen Auskunfts- und Editionspflichten von Ehegatten und Dritten Tarkan Göksu Der bewiesene Sachverhalt entscheidet den Streit. Nicht selten verfügt die beweisbelastete Partei selber aber nicht über genügend Beweismittel. Im Prozess betreffend Familienvermögen und -unterhalt stellt sich alsdann die Frage, ob und wie die Gegenpartei und Dritte dazu gebracht werden können, Auskünfte über Einkommen und Vermögen der Gegenpartei zu erteilen und Urkunden zu edieren, inwiefern mit prozessualen Instrumenten der Sachverhalt ausgeforscht werden kann und wie die allfällige Weigerung der Mitwirkung zu behandeln ist.

3 Vollstreckung familienrechtlicher Ansprüche Der Kampf um das Kind Eskalationen und wie sie sich entschärfen lassen Jonas Schweighauser und Joachim Schreiner Viele Scheidungsverfahren reduzieren sich zuletzt auf die Frage, welcher Elternteil die elterliche Sorge bzw. die Obhut über die Kinder innehaben kann. Nicht selten handelt es sich um einen Stellvertreterkrieg. Es gibt aber Strategien, mit denen solche Eskalationen entschärft oder gar verhindert werden können. Der Besuchswiderstand bei Kindern von Ursachen und Lösungsstrategien Liselotte Staub Ist die Frage der elterlichen Sorge bzw. der Obhut geklärt, bleiben im Alltag der Eltern und Kinder häufig die Schwierigkeiten rund um das Besuchsrecht. Hartnäckige Widerstände der Kinder gegen das Kontaktrecht des getrennt lebenden Elternteils gehören zu den grössten Herausforderungen der Familienpsychologie. Auf der Suche nach dem Geld: Pauliana und Arrest im Familienrecht Eugen Fritschi Die Durchsetzung von Forderungen im Familienrecht führt nach dem Betreibungs- oder Konkursverfahren oft zu einem Verlustschein. Um dennoch zu Geld zu kommen, kann es angebracht sein, andere Wege zu beschreiten: den Weg der paulianischen Anfechtung bei unrechtmässigen Vermögensverschiebungen/ Schenkungen etc. oder den Weg des Arrestes. Die Grundzüge dieser beiden SchKG-Institute werden mit Querbezügen zum Familienrecht erläutert. Referentinnen und Referenten Prof. Dr. iur. Alexandra Rumo-Jungo Ordentliche Professorin, Vizerektorin, Direktorin des Familieninstituts, Universität Freiburg (Tagungsleitung) Dr. iur. André Clerc Rechtsanwalt, Freiburg Lic. iur. Ursula Engelberger-Koller Rechtsanwältin u. Notarin, Fachanwältin SAV Familienrecht, Luzern Prof. Dr. iur. Roland Fankhauser Extraordinarius an der Universität Basel, Advokat, Basel Dr. iur. Eugen Fritschi Rechtsanwalt, Zürich Prof. Dr. iur. Thomas Geiser Ordentlicher Professor, Universität St. Gallen Dr. iur. Tarkan Göksu Lehrbeauftragter an der Universität Freiburg, Rechtsanwalt, Ersatzrichter am Kantonsgericht, Freiburg Dr. phil. Joachim Schreiner Leitender Psychologe an der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Klinik, Basel Dr. iur. Jonas Schweighauser Lehrbeauftragter an den Universitäten Basel und Zürich, Rechtsanwalt, Binningen Dr. phil. Liselotte Staub Psychologin und Psychotherapeutin FSP, Bern

4 Programm: Dienstag, 13. September 2011 ab Empfang mit Kaffee in der Ehrenhalle Das Kind im Familienprozess erhöhte Präsenz durch neue Rechte Kaffeepause in der Ehrenhalle A. Rumo-Jungo Saal 3113 Saal 3115 Saal 3117 Saal Saal 3113 Saal 3115 Saal 3117 Saal 3118 Ateliers (1. Session) 1. Vorsorgliche Massnahmen im Familienrecht U. Engelberger- Anträge, Inhalte und Beschwerden Koller 2. Wieviel Einkommen, welches Vermögen T. Göksu Auskunfts- und Editionspflichten von Ehegatten und Dritten 3. Der Kampf um das Kind Eskalationen J. Schweighauser und wie sie sich entschärfen lassen und J. Schreiner 4. Der Besuchswiderstand bei Kindern L. Staub von Ursachen und Lösungsstrategien Mittagspause in der Ehrenhalle Ateliers (1. Session) 1. Vorsorgliche Massnahmen im Familienrecht U. Engelberger- Anträge, Inhalte und Beschwerden Koller 2. Wieviel Einkommen, welches Vermögen T. Göksu Auskunfts- und Editionspflichten von Ehegatten und Dritten 3. Der Kampf um das Kind Eskalationen J. Schweighauser und wie sie sich entschärfen lassen und J. Schreiner 4. Der Besuchswiderstand bei Kindern L. Staub von Ursachen und Lösungsstrategien

5 Kaffeepause in der Ehrenhalle Wenn die Rechtswege sich scheiden die Verfahren beim Vorsorgeausgleich Die Familie in der ZPO und alles bleibt anders T. Geiser A.Clerc ab Aperitif in der Ehrenhalle Programm: Mittwoch, 14. September Saal 3113 Saal 3115 Saal 3117 Saal Ateliers (3. Session) 1. Vorsorgliche Massnahmen im Familienrecht U. Engelberger- Anträge, Inhalte und Beschwerden Koller 2. Wieviel Einkommen, welches Vermögen T. Göksu Auskunfts- und Editionspflichten von Ehegatten und Dritten 3. Der Kampf um das Kind Eskalationen J. Schweighauser und wie sie sich entschärfen lassen und J. Schreiner 4. Der Besuchswiderstand bei Kindern L. Staub von Ursachen und Lösungsstrategien Kaffeepause in der Ehrenhalle Auf der Suche nach dem Geld: Pauliana und Arrest im Familienrecht Leiturteile und Postulate Entwicklungen im Familienrecht E. Fritschi R. Fankhauser und A. Rumo-Jungo

6 Organisation Datum Ort Dienstag, 13. September 2011 Mittwoch, 14. September 2011, Universität Freiburg (Miséricorde) Av. de l Europe 20, 1700 Freiburg Tagungsleitung Prof. Dr. iur. Alexandra Rumo-Jungo, Vizerektorin, Direktorin des Instituts für Familienforschung und -beratung, Universität Freiburg Tagungsbeitrag CHF CHF CHF inklusive Kaffeepausen, Mittagslunch, Aperitif, Tagungsunterlagen und den nach dem Symposium erscheinenden Tagungsband für AnwaltspraktikantInnen (mit Ausweis) für Alumni der Universität Freiburg Zielpublikum AnwältInnen, NotarInnen, RichterInnen, GerichtsschreiberInnen, EheberaterInnen, MediatorInnen, SozialarbeiterInnen, Mitarbeitende von Vormundschaftsbehörden, Sozialhilfestellen, Jugendämtern Anmeldungen Im Internet mit der beigehefteten Anmeldekarte per Fax an oder per Post an: Weiterbildungsstelle, Universität Freiburg Rue de Rome 6, 1700 Freiburg Tel Anmeldeschluss 15. August 2011 Organisation Weiterbildungsstelle, Universität Freiburg

7 Symposium Familienrecht Online-Anmeldung unter Ich melde mich für das Symposium vom September 2011 an. Name*: Vorname*: Titel*: Beruf: Kanzlei, Firma, Behörde*: Adresse: PLZ, Ort*: Tel. P: Tel. G: Datum, Ort, Unterschrift: * Diese Angaben werden für die Erstellung der Liste der Teilnehmenden verwendet. Sonderpreis für AnwaltspraktikantInnen (mit Ausweis) Ich habe an der Universität FR studiert (Rabatt Alumni) Bitte maximal drei Ateliers ankreuzen 1. Vorsorgliche Massnahmen im Familienrecht Anträge, Inhalte und Beschwerden 2. Wieviel Einkommen, welches Vermögen Auskunfts- und Editionspflichten von Ehegatten und Dritten 3. Der Kampf um das Kind Eskalationen und wie sie sich entschärfen lassen 4. Der Besuchswiderstand bei Kindern von Ursachen und Lösungsstrategien Bitte senden Sie Ihre Anmeldung bis spätestens 15. August 2011 an folgende Adresse: Weiterbildungsstelle, Universität Freiburg, Rue de Rome 6, 1700 Freiburg Tel , Fax ,

8 Bitte Frankieren Absender: Weiterbildungsstelle Universität Freiburg Rue de Rome Freiburg

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