VEM Aktienbank AG. Der Kapitalmarkt als Finanzierungsquelle mittelständischer Firmen

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1 VEM Aktienbank AG Der Kapitalmarkt als Finanzierungsquelle mittelständischer Firmen Innovative Unternehmensfinanzierung Munich Network Akademie Podiumsdiskussion Vortrag von Andreas Beyer,

2 Gute Nachricht: IPO-Markt Deutschland im Aufwind Börsengänge erfreuen sich einer großen Beliebtheit hohes Angebot an Emittenten Gute Börsenstimmung Entry Standard als Neuemissionsplattform Quelle: Dt. Börse AG

3 Mini-IPOs boomen: Open Market bzw. Entry Standard als Einstiegssegment Massiver Anstieg an Neuzugängen von Firmen im Freiverkehr (Open Market) der Frankfurter Wertpapapierbörse (ohne Transfers oder Dual Listings): Anzahl Neuzugänge Entry Standard (anteilig)

4 Überblick Börsensegmente gem. Börsengesetz

5 Überblick Transparenzlevels (Zuständigkeit Börse) Prime Standard und Entry Standard: Qualitätssegmente

6 Vergleich M:access und Entry Standard 1.) Freiverkehr 2.) M:access 3.) Entry Standard Bürgenfunktion Abhängig von Börse (Antragsteller mit Pflicht Handel zu gewährleisten und Informationen zu liefern) Zusätzlich zu 1.) Emissionsexperte (Bank) für 12 Monate Zusätzlich zu 1.) Deutsche Börse Listing Partner plus Antragsteller Aktienkapital Keine Vorschriften 1,0 Mio. EUR (Sollvorschrift) Keine Vorschriften Handel Keine Vorschriften MAX-ONE Parket und Xetra (Mandatierung Designated Sponsor möglich) Wichtige U meldungen Keine Vorschriften Corporate News über zugelassenen Dienstleister Veröffentlichung auf Homepage Infos / Analystenkonferenzen Keine Vorschriften Finanzkalender, Kernaussagen Jahresabschluss, eine Investorenund Analystenveranstaltung p.a. Unternehmensprofil und Finanzkalender Rechnungslegung Einzelabschluss (HGB) Zusätzlich zu 1.) WP-Testat und Zwischenbericht Zusätzlich zu 2.) Testierter Konzernabschluss (HGB/IFRS) Index nein geplant Entry Standard Index Kosten Abhängig von Börse siehe 2.) und 3.) EUR Einführung plus Fee für Bürgenfunktion 750 EUR Einführung EUR p.a., plus Fee für Bürgenfunktion (höher als 2.) Prospekt Abhängig von Börse ja Exposé oder Prospekt

7 Funktion der Qualitätssegmente Entry Standard und M:access sind neue Marktplätze für Neuemissionen Als Einstieg für deutsche Small Caps / Micro Caps geeignet Thema noch neu: Gutes Marketing für neue Firmen Zusätzliche Anforderungen führen zu besserer Positionierung (daher zahlreiche Upgrades vom Open Market in Entry Standard, ebenso an Börse München beobachtbar) Erfahrene Kapitalmarktexperten als Bürgen : Emissionsbanken als Antragsteller verstärkt im Reputationsrisiko; Bürgen sind in Überwachung tätig Seit 2005 erstmals statistische Erfassung von Freiverkehrswerten durch Deutsche Börse Ggfs Sprungbrett für regulierte Marktsegmente (Amtlicher und Geregelter Markt) Wichtig: Noch junge Segmente: bitte keine zu hohe Erwartungshaltung!

8 Was macht die Emissionsbank? Erstellung Emissionskonzept (Umfang Kapitalerhöhung, Bewertung, Equity Story, Marktsegment, Platzierungskonzept, Lock-Ups,...) Koordination und Projektsteuerung Legal due diligence (financial, tax, technical due diligence) Unterstützung bei Herstellung technische und organisatorische Börsenreife Unterstützung Wertpapierprospekt (Einreichung BaFin) Beantragung Platzierung der Aktien Roadshow Übernahme der Aktien Erstnotierung Organisation Handel / ggfs Designated Sponsoring Fortlaufende Betreuung in Kapitalmarktfragen

9 Indikativer Zeitablauf

10 Börsengang light - Konzept Börsengang light = kostengünstiger Börsengang für mittelständische Unternehmen Erfüllung der Anforderungen für Börsengang - technische Kriterien (angemessenes Aktienkapital, ausreichender free-float) - organisatorische Kriterien (Corporate Governance, Frühwarnsystem, Controlling) Nutzen vorhandener Freiräume des Freiverkehrs Fokussierung auf Zugang zum Kapitalmarkt Keine aufwendige Werbe- und PR-Kampagne etc.

11 Empfehlungen an Mittelständler Über Nachteile der Börsennotierung Bescheid wissen: Kosten, Transparenz, neue Eigentümer, Aufwand Grundstrukturen implementieren, d.h. insbesondere organisatorische Börsenreife herstellen (Organisationshandbuch mit Arbeitsanweisungen, Strategieformulierung, Controlling, Rechnungswesen etc.) Börse beobachten Günstige Unternehmensbewertung aus Investorensicht Vorbereitung ohne Öffentlichkeit Börse nach Notierungsaufnahme als Kapitalquelle konsequent nutzen Beitrag zur erfolgreichen Unternehmensentwicklung (ggf. Lösung Nachfolgeproblematik) Kein Kasse-machen, sondern neuer Meilenstein in der Unternehmensgeschichte

12 Erfolgsfaktoren für positive Kursentwicklung VEM Aktienbank: Börsengang light Listing mit kleiner Kapitalerhöhung im Juni 2004 (zu Kurs von 0,48 EUR) Vernünftige Anfangs-Bewertung Eintrittgeld Designated Sponsoring, Research, positives Medienecho Aufbau von Vertrauen bei Investoren: positive Geschäftsentwicklung Steigerung Kurs und Börsenumsatz Drei Kapitalerhöhungen mit Volumen > 10 Mio. EUR

13 Kapitalmarktorientierte Unternehmensführung Vivacon AG: Börsengang light im Dez 2001 IPO mit 8 Mio. EUR Platzierung Schwere Börsenzeit Heute SDAX-Wert Kapitalerhöhungen in steigende Kurse mit steigenden Volumina: Dez 2003 Jun 2004 März 2005 Okt 2005

14 Über die VEM Aktienbank

15 In Kürze... Innovative Investmentbank für börsennotierten Mittelstand Nr. 1 Bank bei Bezugsangeboten und en für börsennotierte Aktiengesellschaften in Deutschland (*) Begleitung von über 300 Kapitalerhöhungen und Börseneinführungen Designated Sponsor für über 60 Werte Gegründet 1997 Eigenkapital: ca. 30 Mio. EUR 36 Beschäftigte Aufbau eines Büros in London Börsennotiz: Geregelter Markt (*) gemessen an der Anzahl der Transaktionen

16 Leistungsbilanz Die VEM Aktienbank ist eine der aktivsten Banken für börsennotierte Unternehmen in Deutschland: Eine der führenden Banken bei Börseneinführungen: Konsortialbank Nr. 1 (2000) (*) Konsortialführer Nr. 1 (2001), Nr. 1 (2005) (**) Nr. 1 bei Bezugsangeboten 2003 / 2004 / 2005 / 2006 (*) Nr. 1 bei sverfahren 2004 / 2005 / 2006 (***) Nr. 2 im Designated Sponsoring (****) Erläuterungen: (*) gemessen an der Anzahl der betreuten Mandate börsennotierter Gesellschaften (**) Quelle: IPO-Statistik 2005 des Going Public Magazins (01/06) sowie Corporate Finance Ranking Deutsche Börse (***) wie (*); Verfahren der Frankfurter Wertpapierbörse (****) Quelle: Deutsche Börse Rating 4. Quartal 2006

17 Referenzen Börsengänge Mai/Juni 2000 November 2000 Januar/Februar 2001 Dezember 2001 Secondary Offering Amtlicher Handel Börseneinführung Amtlicher Handel Börseneinführung Paris/London Börseneinführung Amtlicher Handel Selling Agent Selling Agent Selling Agent Lead Manager Februar 2000 Mai 2000 Juni 2000 November 2002 Börseneinführung Geregelter Markt Börseneinführung Geregelter Markt Börseneinführung Neuer Markt Börseneinführung Geregelter Markt Co-Manager Co-Manager Co-Manager Lead Manager

18 Börsengänge (inkl. Freiverkehr) 2005 / 2006 Juni 2005 Juli 2005 November 2005 November 2005 November 2005 IPO Aktien aus Kapitalerhöhung Börse München M:access Einbeziehung Aktien Freiverkehr Börse München M:access IPO Aktien aus Kapitalerhöhung Geregelter Markt (General Standard) Volumen 15,5 Mio. EUR Einbeziehung Aktien in den Open Market der Frankfurter Wertpapierbörse Einbeziehung Aktien im Entry Standard der Frankfurter Wertpapierbörse Juni 2006 Juli 2006 Juli 2006 Oktober 2006 November 2006 Einbeziehung Aktien in den Entry Standard der Frankfurter Wertpapierbörse Erstzulassung Aktien in den General Standard der Frankfurter Wertpapierbörse Einbeziehung Aktien in den Open Market der Frankfurter Wertpapierbörse Erstzulassung Aktien in den General Standard der Frankfurter Wertpapierbörse Börseneinführung von Aktien im Open Market der Frankfurter Wertpapierbörse

19 Referenzen Secondaries Lead-Mandate 2005/2006 Mai 2005 Juni 2005 Juni 2005 September 2005 September Aktien (Prime Standard) Aktien (General Standard) Aktien (General Standard) Aktien (General Standard) Aktien aus Sachkapitalerhöhung (Prime Standard) September 2005 September 2005 Oktober 2005 Dez 05/Jan 06 Januar 2006 Bezugsangebot Aktien Barkapitalerhöhung Volumen 11 Mio. EUR im Februar Aktien (Prime Standard) Volumen 22 Mio. EUR Bezugsangebot Aktien Barkapitalerhöhung Volumen 11 Mio. EUR im Februar 2006 von Aktien aus Bar - und Sachkapitalerhöhung Volumen 25 Mio. EUR Platzierung von Umtauschanleihen auf Aktien der net mobile AG Volumen 6,5 Mio. EUR

20 Referenzen Secondaries Lead-Mandate 2006 Februar 2006 März 2006 April 2006 Juni 2006 Juni Aktien (General Standard) Volumen 13,5 Mio. EUR Aktien (Prime Standard) Volumen 29 Mio. EUR Aktien (Prime Standard) Volumen 5,6 Mio. EUR Aktien (General Standard) Volumen 37,3 Mio. EUR Bezugsangebot Aktien Volumen 9,6 Mio. EUR Juni 2006 Juli 2006 Oktober 2006 November 2006 Dezember 2006 ALLGEIER HOLDING AG Aktien (Prime Standard) Volumen 6,1 Mio. EUR Aktien (General Standard) Volumen 3,7 Mio. EUR Bezugsrechtsemission Aktien im Open Market Volumen 18,4 Mio. EUR 25,2 Mio. Aktien aus zwei Barkapitalerhöhungen im Geregelten Markt (Prime Standard) Volumen 31 Mio. EUR 12,4 Mio. Aktien aus Barkapitalerhöhungen im Geregelten Markt (Prime Standard) Volumen 18,6 Mio. EUR

21 Referenzen Wandelanleihen Februar 2004 Juli 2004 Januar 2005 Mai 2005 Juni 2005 GeneScan Europe AG Wandelanleihe von 2004/2009 im Volumen von EUR 23,5 Mio. Nullkupon- Wandelanleihe von 2004/2008 im Volumen von EUR 7,2 Mio. Nullkupon- Wandelanleihe von 2004/2008 im Volumen von EUR 11,5 Mio. Nullkupon- Wandelanleihe von 2005/2007 im Volumen von EUR 5,0 Mio. Nullkupon- Wandelanleihe von 2005/2010 im Volumen von EUR 4,3 Mio. Januar 2006 April 2006 April/Mai 2006 Juni 2006 Juni 2006 Umtauschanleihe auf Aktien der net mobile AG Volumen 6,5 Mio. EUR 2 Nullkupon- Wandelanleihen 2006/2008 im Volumen von EUR 15,3 Mio. 3,5% - Wandelanleihe 2006/2008 im Volumen von EUR 10 Mio. Nullkupon- Wandelanleihe von 2006/2010 im Volumen von EUR 20,1 Mio. Nullkupon- Wandelanleihe von 2006/2009 im Volumen von EUR 4,2 Mio.

22 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! VEM Aktienbank AG Vorstand: Dipl.-Kfm. Andreas Beyer, Dipl.-Kfm. Erich Pfaffenberger Kontakt für IPOs: Dipl. Vw. Markus Becker Adresse: Rosental 5, München Kontakt: Tel: +49 (0) , Fax: +49 (0) , Internet: Handelszulassungen: Frankfurter Wertpapierbörse, Xetra, Börse München, Wiener Börse Börsennotiz: Geregelter Markt (Börse München), Xetra (fortlaufender Handel) Börsenkürzel: VAB WKN: LZB-Konto: Landeszentralbank Bayern (BLZ ), Kto-Nr Aufsichtsbehörde: Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Mitgliedschaft: Bundesverband der Wertpapierhandelsunternehmen, Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EdW)

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