William Shakespeare. Was ihr wollt. Deutsch von Thomas Brasch PERSONEN. Sebastians Schwester. Sir Andrew Leichenwang. Olivias Kammermädchen

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1 William Shakespeare Was ihr wollt Deutsch von Thomas Brasch PERSONEN Orsino,, Rülps, Leichenwang,,, Feste Sebastian, Der Ort von Illyrien Sebastians Schwester s Onkel eine reiche Gräfin s Kammermädchen Haushofmeister bei s Bruder Illyrien 0

2 ERSTER AKT ERSTER AUFTRITT Orsino, von Illyrien Wenn die Musik die Nahrung für die Liebe ist, füttert mich weiter, daß ich mich ganz überfreß und mir der Appetit vergeht daran. Ach, diese Melodie noch mal! Sie mattet ab so schön, ergießt sich in mein Ohr und streichelt drüber wie Südwind über Veilchenfelder; zu gleicher Zeit die Düfte weckend und sie stehlend. Genug, das reicht. Jetzt ists nicht mehr so süß, wies vorher war. O Geist der Liebe, schnell und frisch bist du und wie die See, verschlingend ohne Unterschied, was noch so gierig will zum höchsten Gipfel es wird gezogen in die tiefste Tiefe, ach, fällt schnell im Preis im nächsten Augenblick. So voller Wahnsinn ist die Raserei, die Liebe heißt, daß die am Ende auch sich selber in den Wahn der Sinne reißt. O, als dies Auge sah zum ersten Mal, war mir, als sei die Luft von allem Schmutz ganz reingewaschen plötzlich, im gleichen Augenblick war ich verwandelt. In einen Hirsch. Und meine Nachtgedanken, als wärens scharfgemachte Köter, hetzen mich hin und her durch jeden Tag. So sieht es aus. Oh, eine, deren Herz in solchen reinen Tönen schlägt, daß sie sogar dem eigenen Bruder soviel Liebe zahlt, wie wird die lieben erst, wenn der berühmte goldne Pfeil durchbohrt hat all die anderen Gefühle, die in ihr klopfen; wenn Leber, Hirn und Herz, die großen Drei des Körpers und der Seele, regiert von einem Herrscher nur das Land. ZWEITER AUFTRITT Die Küste Auftreten, ein Kapitän Wie, Freunde, heißt dies Land? Kapitän Das ist Illyrien, mein Fräulein. Was soll denn ich hier in Illyrien? Mein Bruder ist längst in Elysien. Aber vielleicht ist er doch nicht ertrunken, was meint ihr? Kapitän Es ist schon Glück genug, daß Ihr gerettet seid. Mein armer Bruder. Vielleicht hat er das gleiche Glück? 1

3 Kapitän Sicher, mein Fräulein. Mein eignes Glück läßt mich für ihn das gleiche hoffen. Kennst du dies Land? Kapitän Ja, Fräulein, und zwar gut. Ich bin geboren und aufgewachsen nicht drei Stunden von dem Platz, an dem wir stehn. Wer regiert hier? Kapitän Ein von feiner Art und feinem Namen. Wie ist sein Name? Kapitän Orsino. Orsino! Den Namen hab ich schon gehört von meinem Vater. Ist er noch immer unverheiratet? Kapitän Zumindest war ers bis vor kurzem. Er kämpft um die Liebe der reizvollen. Wer ist das? Kapitän Tochter eines Grafen, der starb vor einem Jahr und hinterließ die Schöne der Aufsicht ihres Bruders, doch der starb auch. Und die Geschwisterliebe, so erzählt man sich, war Grund für ihren Keuschheitsschwur. Ach, daß ich dienen könnte solcher Dame, ohne entdeckt zu sein den Augen dieser Welt, bis die Gelegenheit mir günstig scheint, zu offenbaren, was meine Herkunft ist. Kapitän Das wird nicht einfach sein, denn: keiner Art von Antrag schenkt sie ihr Gehör, nein, nicht einmal des s Bitten. Ich bitte dich und werde dafür zahlen: Sag keinem, wer ich bin, und schaffe mir Verkleidung, die gut zu meiner Absicht paßt. Ich will dem dienen, und als Eunuchen sollst du mich ihm präsentieren. Das wird die Arbeit lohnen, weil: Ich kann singen und zu ihm sprechen in vielen Sprachen der Musik, da sollte ihm doch wert sein meine Anstellung. Was sonst passiert ich setze auf die Zeit und traue dir und deiner Schweigsamkeit. 2

4 DRITTER AUFTRITT s Haus Auftreten Rülps und Was, verflucht, ist los mit meiner Nichte, daß der Tod des Bruders ihr so zusetzt? Ist denn nicht längst wissenschaftlich erwiesen, daß fünf Minuten Leiden das Leben fünf Jahre kürzer macht? Im Ernst,, Ihr solltet nachts früher nach Hause kommen. Eure Nichte nimmt Anstoß an Eurer Rumtreiberei. Soll sie Anstoß nehmen, bis daß der Anstoß ihr anstößig wird. Schon gut, aber die einfachsten Anstandsregeln solltet Ihr doch einhalten. Was heißt hier»einhalten«. Ich werde mich nicht höher halten, als ich niedrig bin. Meine Jacke ist gut genug, drin zu saufen, und meine Schuhe auch. Wenn sie es aber nicht sind, werde ich sie erhängen. An ihren eigenen Senkeln. Dies ewige Saufen wird Euch noch völlig auf den Hund bringen. Gestern erst hat die Lady darüber geredet - und über einen total verblödeten Ritter, den Ihr hergeschleppt habt, damit er sie heiratet. Wen meint sie? Leichenwang vielleicht? Genau den. Nimmts mit jedem auf hier in Illyrien. Was hat das damit zu tun? Was? Er hat 3000 Dukaten im Jahr. Kann sein, aber die hat er auch nicht länger als ein Jahr, so wie der alles zum Fenster rausschmeißt, der Idiot. Wie Ihr redet! Immerhin spielt er da Gamba, kann drei oder vier Sprachen fließend ohne Wörterbuch und ist auch sonst in jeder Hinsicht vielseitig begabt. Vielseitig begabt sicher, besonders was vielseitige Verblödung angeht, denn abgesehen davon, daß er ein vielseitig begabter Idiot und Meckerer ist, ist er ein begabter Feigling, und seine vielseitige Meckerei, das meinen wenigstens vernünftige Leute, hätte ihn längst, wäre er nicht ein begabter Feigling, vielseitig begabt begraben. Die so was sagen, sind Lügner und Lumpen. Wer sagt denn das? Die gleichen, die außerdem noch sagen, daß er jede Nacht besoffen ist, wenn er mit Euch zusammensitzt. 3

5 Und mit mir aufs Wohl von meiner Nichte anstößt. Jawohl, ich werde weiter auf sie trinken, solange in Illyrien noch irgend etwas nass ist und mir durch die Kehle paßt. Ich nenne jeden einen feigen Hund, der nicht auf meine Nichte säuft, bis ihm das Zeug aus beiden Ohren läuft. Hab ich nicht recht? Es tritt auf Leichenwang alias Hängebacke, alias Plumpsgesicht. Auftritt Leichenwang Rülps. Wie gehts, Rülps? Süßter Sir. Gott schütze Euch, geliebter Satansbraten. Desgleichen,. Wer ist die? Angemacht,, angemacht. Das ist das Kammermädchen meiner Nichte. Ich heiße Mary, Sir. Wertes Fräulein Mary Angemacht. So hab ichs nicht gemeint. Ich meinte, Ihr sollt sie anmachen, umwerben, sie bestürmen. Das würde ich in solcher Gesellschaft nie versuchen. Und das versteht Ihr unter»anmachen«? Viel Spaß auch weiter, meine Herren. Wenn du sie jetzt ziehen läßt,, sollst du in deinem Leben nie wieder ein Schwert aus einer Scheide ziehen. Wenn Ihr jetzt abzieht, Fräulein, soll ich mein Schwert nie mehr aus einer Scheide ziehn. Glaubt Ihr, schöne Frau, Ihr zieht an Strippen, an denen zwei Idioten hängen? Ich zieh an keiner Strippe, Herr. Aber an einem Strick. Hier meine Hand. Denken kostet nichts, Sir. Ihr solltet Eure Hand besser ein wenig tiefer in die Hose stecken und dort anwärmen. Wofür denn. Sweetheart. Was soll die Metapher? Sie ist ganz steif, Sir. 4

6 Das ist wahr, aber ich bin nicht so ein Esel, daß ich meine Hand nicht warm krieg. Was soll der Witz? Ein steifer Witz, Sir. Steckt er dir tief genug? Ja, Sir. Bis in die Kuppe jedes Fingers, und wenn ich Eure steife Hand jetzt stehen lasse, steh ich wieder leer da. Ab Ach, Ritter, du brauchst ein Glas Kanarischen, was Flüssiges, so wie du jetzt ganz auf dem Trocknen sitzt. Manchmal glaub ich fast, ich hätte nicht mehr Witz als irgend so ein Christ. Ein Fleischfresser das bin ich, und ich glaube, das trocknet meinen Witz aus. So wird es sein. Morgen reite ich nach Hause,. Pourquoi, liebster Ritter? Was heißt»pourquoi«, Tun oder Nicht-Tun? Ich hätte Sprachen lernen sollen statt Fechten, Tanzen oder Bärenjagen. Kunst und Wissenschaft hätt ich mich hingeben sollen. Dann hättet Ihr jetzt einen schönen Lockenkopf. Meinst du, das hätte meinen Haaren gutgetan? Sicher, besonders lockig sind sie nicht. Hast du was gegen meine Frisur? Im Gegenteil. Sie hängt wie Flachs von einer Spindel, ich hoffe, daß eine Hausfrau dich zwischen ihre Beine nimmt und sie mal kräftig abspinnt. Im Ernst,, Eure Nichte läßt sich nicht blicken, und wenn sies täte, würde sie mich abblitzen lassen. Schließlich ist sogar der von nebenan hinter ihr her. Vom will sie nichts. Sie will keinen, der über ihr ist, weder nach Jahren, Stellung noch nach Verstand. Ich habs sie schwören hören. Also, da bewegt sich noch was, Mann. Dann bleib ich einen Monat länger. Ich bin schon sonderbar. Nichts geht mir über Verstellungen und Bäumchenwechseldich. Hast du was übrig für gewitzte Raffinetzen, Ritterchen? Wie jeder in Illyrien, wer immer er auch ist, nur eines darf er nicht sein: 5

7 besser als ich. Mit dem will ich nicht spielen. Wie wärs mit einer Gaillarde? Ich kann springen, daß die Erde wackelt. Und ich mach dir den Hammel für den Sprung. Auch rückwärts kann ichs mindestens so gut wie jeder andere hier in Illyrien. Warum versteckst du so schöne Talente? Meinst du, sie setzen Schimmel an, wenn du sie vorzeigst? Du solltest mit einer Gaillarde zur Kirche hopsen und auf einer Courante wieder zurück. Selbst pinkeln würd ich nur im Rhythmus des Cinquepas. Was willst du mehr? Heraus mit jeder Begabung. Sogar der schönen Formung deines Beins sieht man an, daß es entworfen wurde unterm Stern der Gaillarde. Ja, es ist kräftig und sieht gut aus, welche Farbe der Strumpf auch immer hat, in dem es steckt. Wie wärs mit einer kleinen Feier? Was sonst? Schließlich sind wir Stiere. Stiere? Das bedeutet Lenden und Herz. Im Gegenteil, Sir. Beine und Schenkel heißt das. Und jetzt hopps mir was vor. Na bitte, höher, bravo. Höher, so ist gut. Beide ab VIERTER AUFTRITT und Cesario, du weißt nicht weniger als alles, die geheimsten Seiten meiner Seele hab ich dir aufgeblättert. Deshalb, mein bester Junge, mach dich auf zu ihr, bleib ausdauernd, wenn man dich abweist, sag; Dein Fuß wird Wurzeln schlagen vor der Tür; bis man dich vorgelassen hat zu ihr. Aber; bester Sir; wenn sie so tief in ihren Schmerz gegraben ist, wie alle sagen, - wird sie mich niemals auch nur vor sich treten lassen. Schlag Lärm, lass alle Anstandsregeln außer acht, nur: komm nicht wieder ohne Resultat. Was soll ich aber sagen, wenn ich wirklich mit ihr sprech? Ja, dann entdecke ihr die Hitze meiner Leidenschaft, mach staunen sie mit einem Vortrag über meine Treu, schmück meine Schmerzen mit den schönsten Worten aus 6

8 und spiel sie vor; dir, deiner Jugend wird sie eher glauben als einem Botschafter mit ernsterem Gesicht. Das glaub ich nicht, Sir. Glaubs mir, mein Junge, deine zarte Stimme klingt noch hell wie eine Mädchenstimme. An dir ist alles wie von einer Frau, und eben das paßt haargenau für unsre Angelegenheit. Mach deine Sache gut, und du wirst frei sein wie dein Herr; mit ihm dir schließlich teilen, was er nennt sein Eigenes. Ich will mein Bestes tun für Euch und Eure Lady. Beiseite Schon beim Gedanken an die Sache wird mir flau, denn schließlich wär ich selber gerne seine Frau. FÜNFTER AUFTRITT s Haus Auftreten und der Entweder sagst du mir sofort, wo du gewesen bist, oder mein Mund wird sich nicht einen Spaltbreit öffnen zu einer Entschuldigung für dich. Meine Lady wird dich hängen lassen für dein Wegbleiben. In dieser Welt gut gehängt zu sein, heißt nicht zur Fahne müssen. Ich kann dir sagen, was das heißt,»nicht zur Fahne müssen«. Was heißt es denn, Fräulein Marie? Die Fahne flüchten heißt das, fahnenflüchtig sein. Dein Mut, das auszusprechen, hat seinen Grund in deiner Blödheit. Also gut, Gott gebe Klugheit denen, die sie haben, und den Idioten lasse er die eigenen Talente kräftig blühn. Trotzdem wirst du gehängt, weil du so lange weg warst, oder zumindest wirst du weggejagt, und das kommt für dich aufs gleiche raus. Besser gut gehängt als schlecht verheiratet Also steht es für dich fest? Fest nun gerade auch wieder nicht, mehr locker, an zwei Ecken bin ich locker festgebunden. Wenn der eine Strick reißt, hält der andere, und reißen beide, fallen dir die Hosen runter. Gut ausgedrückt, sehr gut. Jetzt kannst du abziehn. Wenn nicht so saufen würde, wärst du besser dran als jede andere Eva in Illyrien. Halts Maul, du Hund. Und kein Wort mehr. Da kommt die Lady. Denk dir was aus für deine 7

9 Entschuldigung. Auftreten und Humor, wenn es dich wirklich gibt, bring mich in Stimmung. Alle, die meinen, sie hätten übermäßig viel von dir, erweisen sich oft als Idioten,»Besser ein weiser Idiot als ein idiotischer Weiser.«Gott zum Gruße, Lady. Weg mit dem en. Habt Ihrs nicht gehört. Weg mit der Lady. Weg mit dir, du bist ein trockner. Ich hab die Nase voll von dir. Außerdem ist kein Verlaß auf dich. Das sind zwei Mängel, Madonna, die behoben werden können, der erste mit einem guten Schnaps, der zweite mit einem guten Rat. Gib dem trocknen en was zu saufen, dann ist er nicht mehr trocken, und befiehl dem schlechten Menschen, sich zu bessern, dann ist er nicht mehr schlecht. So wie nichts schlimmer fremdgeht als das Glück, ist Schönheit auch nicht haltbarer als eine Blume. Die Lady hat befohlen, schafft den en weg, und ich sag Euch, bringt mir die Lady aus den Augen. Euch wollt ich aus den Augen haben, Sir. Hier handelts sich um einen Irrtum, Lady. Ich werde Euch, Madonna, jetzt beweisen, daß von uns beiden Ihr der seid. Das will ich sehen. Das werdet Ihr. Der Beweis. Worum trauerst du, Madonna? Um meinen toten Bruder; bester Trottel. Ich glaube, seine Seele ist in der Hölle, Madonna. Ich weiß, sie ist im Himmel, Trottel. Um so mehr seid Ihr der Trottel, Madonna, weil: Ihr trauert um eine Seele, die im Himmel ist. Weg mit diesem en. Was haltet Ihr von diesem en,? Er wird doch langsam besser, oder? Ja, und er wird noch besser sein, wenn er im letzten Krampf liegt auf dem Totenbett, denn eine Krankheit, die den klugen Mann hinsiechen läßt, macht aus dem besten en einen bessren. 8

10 Gott schenke Euch ein schnelles Siechtum, auf daß auch Eure Blödheit zunimmt. Was sagt Ihr dazu,? Mich wundert nur, daß Eure Hoheit über soviel Einfallslosigkeit noch lachen kann. Vor kurzem sah ich ihn von einem Durchschnittsclown, der nicht mehr Grips im Kopf hatte als ein Stein, vollständig an die Wand gedrückt. Seht doch hin, jetzt fällt ihm gar nichts mehr ein. Wenn Ihr nicht über ihn lacht, bleibt ihm das Maul offen stehn. Die klugen Leute, die sich vor Lachen ausschütten könnten über solch einen festangestellten Blödel, die sind nichts anderes als die Affen eben dieser Blödel. Euch macht die Liebe zu Euch selber noch ganz krank,. Fest angestellte en beleidigen nicht, auch wenn sie sich über alles lustig machen, sowenig, wie ein ernster Mann sich lustig macht, auch wenn er alles kritisiert. Auftritt Madam, ein junger Mann will Euch dringend sprechen. Bring den da weg, ich bitte dich, der redet nichts als Blödsinn. Na los! Geht hin,. Wenn es wieder ein Antrag vom ist, dann bin ich krank oder nicht zu Hause. Sagt, was Ihr wollt. ab Da habt Ihr gesehen, wie dick der Staub auf Euern Witzen liegt, und keiner, der sie länger hören will. Du hast dich ja ins Zeug gelegt für mein Beruf, Madonna, als ob dein ältester Sohn nichts anderes werden solle als ein, Jupiter stopfe seinen Kopf randvoll mit Hirn. Denn davon hat ein anderer Verwandter von dir - dort kommt er übrigens nicht eben viel. Auftritt Um Gottes willen, halb besoffen. Wer ist der Mann am Tor, Onkel? Ein Herr. Ein Herr! Was für ein Herr? Ein Herr. Rülpst Verfluchter Hering. Zum en Na, du Plattkopf. Liebwertester. So früh am Tag, Onkel, und schon wieder völlig rund. 9

11 Völlig auf dem Hund. Tu was dagegen. Genau so einer ist am Tor. Wer ist es denn? Ist mir ist das egal. Glaubt mir doch. Ach, was, auch gleichgültig. Ab Mit wem ist ein Betrunkener zu vergleichen,? Mit einem Ertrunkenen, einem en und einem Idioten: der erste Schluck übern Durst macht aus ihm einen en, der zweite einen Idioten, und der dritte ersäuft ihn. Hol einen Leichenbeschauer und sag ihm, er soll sich meinen Onkel ansehen, denn der ist schon im dritten Stadium, ersoffen also. Geh, sieh nach ihm. Bis jetzt ist er nur verblödet, Madonna, also wird der sich um den Blödel kümmern. Geht ab Auftritt Der junge Kerl am Tor läßt sich nicht abweisen, Madam. Als ich ihm sagte, Ihr seid krank, antwortete er, genau das sei der Grund für seinen Besuch, als ich ihm sagte, Ihr würdet schlafen, schien er auch das schon längst gewusst zu haben und wollte eben darüber mit Euch reden. Was könnte ich ihm noch sagen, Lady? Er weiß auf alles eine Antwort. Sagt ihm, er darf nicht mit mir reden. Auch das hat er schon von mir gehört und drauf gesagt, er werde stehenbleiben vor der Tür wie ein Pfahl, den Richter und Sheriff in den Boden gerammt haben, aber reden werde er mit Euch. Was für ein Mann ist er? Einer von Männerart. Von welcher Art genau? Von der miesesten, er will Euch sprechen, ob Ihr das wollt oder nicht Wie sieht er aus, wie alt ist er? Nicht alt genug für einen Mann, nicht jung genug für einen Jüngling, ein Keimling, kurz bevor die Schote platzt, ein reifes Äpfelchen, das noch kein Apfel ist, ein Ding dazwischen. Man könnte denken, er sei gerade der Muttermilch entwöhnt. Lasst ihn herein. Auftritt 10

12 Die verehrungswürdige Herrin dieses Hauses, wer ist sie? Redet mit mir, ich werde für sie antworten. Was wollt Ihr? Ihr Leuchtende, Ihr Erste von allen, Ihr schönste Schöne ich bitte Euch, sagt mir: wer ist die Herrin dieses Hauses, denn ich habe sie noch nie gesehen. Ich würde meine Rede nicht gern umsonst reden, denn außer, daß sie gut formuliert ist, hab ich mir viel Arbeit gemacht, sie auswendig zu lernen. Ihr zwei Schönen habt Verständnis, weil: ich bin höchst empfindlich für die geringste Unfreundlichkeit. Von wo seid Ihr, Sir? Auf diese Frage bin ich nicht vorbereitet, sie steht nicht in meinem Text, also kann ich dazu wenig sagen. Liebwerte, gib mir ein sichres Zeichen, daß du die Herrin dieses Hauses bist, damit ich meinen Text aufsagen kann. Bist du ein Schauspieler? Nein, mein Herzverstand, das bin ich nicht, doch bin ich - und das schwör ich beim tiefsten Abgrund meiner Gemeinheit auch nicht, was ich hier darstelle. Seid Ihr die Herrin dieses Hauses? Wenn ich mich mir nicht anders vorstelle, als ich mich dir darstelle, dann bin ichs. Sicher; wenn Ihr Euch als was vorstellt, das sich anders vorstellt, als es sich darstellt, habt Ihr nicht das Recht, Euch dem andern vorzuenthalten. Aber auch das geht über meinen Auftrag. Ich werde jetzt mit meinem Loblied auf Euch weitermachen und dann zum Kern der Botschaft stoßen. Spart Euch das Loblied, stoßt zum Kern. Ach, wenn ich doch soviel Zeit darauf verwandt hab, es auswendig zu lernen, und wenns doch auch so ungeheuer poetisch ist. Dann ist es um so mehr verlogen, und Ihr könnt es lassen. Ich habe gehört, daß Ihr Euch unmöglich benommen habt vor meiner Tür, und hab befohlen, Euch hereinzulassen, mehr um das Exemplar mit eignen Augen anzusehen, statt ihm zuzuhören. Wenn Ihr nicht vollständig verrückt seid, geht wieder, wenn Ihr klug seid, fasst Euch kurz. Wollt Ihr nicht Segel setzen, Sir? Da gehts lang. Nein, bester Schiffsjunge, ich bleib n bißchen noch vor Anker Kommt zur Sache. Sie ist nur für Euer Ohr. Ich übergebe keine Kriegserklärung, keine Aufforderung zur Kapitulation, in meiner Hand seht Ihr den Ölzweig, und meine Worte sollen friedlich klingen. Und doch habt Ihr die Sache ziemlich rüde angefangen. Wer seid Ihr, und was wollt Ihr? Wer ich bin und was ich will, ist so geheim wie Jungfräulichkeit - in Eurem Ohr wirds klingen wie was Heiliges, in jedem andern wie ne Schweinerei. Laßt uns allein, ich will das Heilige hören. 11

13 ab Also, Sir, wie geht es weiter in Eurem Text? Süßeste Lady - Eine Heiligsprechung, darüber könnte man diskutieren. Woher habt Ihr Euern Text? Aus der Brust des s Orsino. Aus seiner Brust. Und zwar aus welchem Kapitel seiner Brust? Um genau zu sein, aus dem ersten. Das kenn ich, es ist Gotteslästerung. Habt Ihr nicht mehr zu sagen? Madam, zeigt mir Euer Gesicht. Habt Ihr von Eurem Herren Auftrag, mit meinem Gesicht zu verhandeln? Jetzt seid Ihr aus dem Text, aber ich will den Vorhang aufziehn, daß Ihr ein Bild zu sehen kriegt. Nimmt den Schleier ab Seht her, Sir, das ist im Augenblick der Stand der Dinge. Keine schlechte Arbeit, oder? Fehlerlos, wie es beim lieben Gott so üblich ist. Und farbecht. Sir, wetter- und windbeständig. Das ist die wahre Schönheit: Rot und Weiß von der Natur gemischt mit künstlerischer Hand. Ach, Lady, Ihr seid hart, daß solche Schönheit Ihr so schrecklich sterben lasst, statt sie in einem Erben fortzusetzen. So hart werd ich nicht sein, ich werde einen Katalog veröffentlichen von meiner Schönheit mit einer genauen Aufstellung der kleinsten Kleinigkeit, wie für ein Testament: vorhanden: zwei Lippen, verhältnismäßig rot; des weiteren: zwei Augen, Farbe grau, mit Lidern drüber; schließlich im Angebot: ein Hals, ein Kinn etcetera. Seid Ihr gekommen, festzustellen, was ich wert bin? Jetzt weiß ich, wie Ihr seid Ihr seid zu stolz; doch wenn Ihr selbst der Teufel wärt schön seid Ihr doch. Mein Herr und Meister ist verliebt in Euch. Ach, diese Liebe steht über jeden Preis und ist nicht zu bezahlen, selbst, wenn die Schönheit Ihr erfunden hättet. Von welcher Art ist seine Liebe denn? Voller Kniefall, voller Tränen, voll schlimmstem Stöhnen und voll grellstem Wimmern. Dein Herr weiß, was ich denke. Ich lieb ihn nicht. Doch kenn ich jede seiner guten Eigenschaften: reich, jung, freigebig, treu, intelligent und mutig. Ein guter Mann, was seinen Kopf betrifft und seine Seele doch lieben kann ich ihn trotz allem nicht. Das ist die Antwort, die er lange kennt. 12

14 Wenn ich Euch lieben würde mit der gleichen Hitze wie mein Herr, mit solcher Sucht, mit solcher Todeswut in Eurer Abwehr fänd ich keinen Sinn ich könnte einfach nicht verstehen, was sie soll. Was würdet ihr denn tun? Vor EuermTor mir eine Hütte bauen aus dem Holz der Trauerweide und mir die Seele aus dem Halse schrein nach Euch, aus echoloser Liebe Lieder komponieren und sie dann grölen durch die tote Nacht, den schönsten Namen, nämlich Euren, zwischen Berge rufen, die Luft erzittern lassen von vier Silben O-li-vi-a, Ihr würdet keine Ruh mehr finden hier wie dort, bis daß Ihr Euch erbarmtet, auf mein Wort Geht zu Eurem Herrn. Ich kann ihn niemals lieben, sagt ihm, daß er mir niemals mehr nur eine Botschaft schickt es sei denn: er schickt Euch zu mir noch einmal, damit Ihr mir berichtet, wie ers verkraftet. Jetzt machts gut. Ich wünsch dem Mann ein Herz aus Stein, den Ihr mal liebt, wie mein Herr Euch liebt, und daß er Euch verachtet, wie Ihr den jetzt verachtet. Machs gut, mein Horror. Ab Nicht so schnell. Nur immer mit der Ruhe. Ja, das wärs. Mir scheint, all die Talente dieses jungen Manns springen durchs Auge mir direkt und heimlich tief ins Herz. Was soll ich machen? Na,. Auftritt Zu Euern Diensten, Madam. Lauf hinterher dem unverschämten Überbringer, dem Mann des s. Diesen Ring hat er verloren, wenns nach mir geht oder nicht. Sag ihm, ich brauch ihn nicht. Leg ihm ans Herz: er soll dem nichts beschönigen, ihm keine Hoffnung wecken. Ich bin nicht für ihn da. Doch wenn der junge Mann Genaures wissen will, soll er mich wiedersehn morgen an der gleichen Stelle, ich werd es ihm erklären. Geh los,. Das werd ich tun, Madam. Ab 13

15 Ich tue was. Ich weiß nicht, was. Hab Angst, das weiß ich, daß mein Gehirn betrogen wird von meinem Aug sehr fleißig. Zeig deine Macht, Verhängnis, ach, wir sind wir selber nicht und dürfen doch nichts andres sein, bis alles uns zerbricht. ZWEITER AKT ERSTER AUFTRITT Die Küste Sebastian Sebastian Meine Sterne stehen schlecht. Mein Unglück könnte noch auf Euch hinübergreifen, deshalb bitt ich Euch: lasst mich allein, daß ich den Schmerz ertragen lern. Ich will euch einweihen in einen Teil meiner Geheimnisse. Ich heiße in Wahrheit Sebastian und bin der Sohn Sebastians von Messalina, von dem Ihr schon gehört habt, wie ich weiß. Mein Vater hinterließ zwei Kinder; beide zur gleichen Stund geboren, mich und meine Schwester, und wär der Himmel gnädig gewesen, er hätte diese beiden Kinder auch zur gleichen Stunde enden lassen. Doch etwa eine Stunde, bevor ich mich gerettet hab, ging meine Schwester in den Wellen unter. Ein schlimmer Tag. Sie war ein Mädchen, von dem man sagte, es sei mir ähnlich, viele meinten, es wäre schön, und obwohl ich in den Chor seiner Bewunderer nicht ohne Einschränkungen einfallen kann, will ich doch sagen: Sein Wesen hätte selbst der Neidvollste nicht anders als mit dem Wort»schön«beschreiben müssen. Jetzt liegt es tot in solchem salzigen Wasser, das mir auch aus den Augen springt, wenn ich dran denke. Lasst uns jetzt voneinander Abschied nehmen, mir ist so mild zumute, und ich hab noch so viel in mir von der Art, wie meine Mutter war, daß mich beim nächsten kleinsten Anlaß meine Augen verraten werden. Machts gut. Ab ZWEITER AUFTRITT Eine Straße Auftreten und durch verschiedene Türen Wart Ihr nicht eben noch bei der Gräfin? Gerade eben, Sir, und auf dem Rückweg hab ich mich nicht sonderlich beeilt. Ich soll Euch diesen Ring zurückgeben, Sir, Ihr hättet mir den Weg erspart, wenn Ihr ihn selber mitgenommen hättet. Außerdem läßt sie Euch ausrichten, daß Ihr Eurem Herrn klipp und klar sagen sollt, daß sie nichts von ihm will. Und schließlich: Ihr sollt Euch nicht noch einmal bei ihr blicken lassen in den Angelegenheiten des s, außer Ihr kommt, ihr zu erzählen, wie er es verkraftet hat. Nehmt das in diesem Sinn. 14

16 Sie hat den Ring aus meiner Hand, ich will ihn nicht zurück. Ich muß doch bitten, Sir, Ihr habt ihn ihr vor die Füße geworfen; sie will, daß Ihr ihn auf die gleiche Art zurückbekommt. Wenn er es wert ist, daß Ihr euch nach ihm bückt, dann tuts, hier liegt er, unter Euren Augen, wenn er es nicht wert ist, soll der ihn nehmen, der ihn als erster findet. Ich hab ihr keinen Ring zurückgelassen. Was meint die Lady? Das Schicksal soll verhüten, daß mein Äußeres sie so verwirrt. Sie hat mich sehr genau beobachtet, tatsächlich, so scharf betrachtet, daß ich schon meinte, ihre Blicke lähmen ihr die Zunge, weil sie so völlig wirre Dinge durcheinander sprach. Sie liebt mich, das ist sicher: Die Schläue ihrer Leidenschaft versteckt in diesem schlechtgelaunten Boten ihre Einladung. Ein Ring von meinem Herrn? Er hat ihr nichts geschickt.- Ich bin der Mann. Wenn das wirklich wahr ist, dann, ach, arme Lady, wärst du besser verliebt in ein Gespenst. Verkleidung, ich stell fest, du bist ein schlimmes Ding, ein Teufelswerk, das alles durcheinanderbringt. Ach, Schuld ist unsre Schwäche, nicht wir selbst, denn nur, wenn einer an uns fasst, dann sind wir was. Was soll nur werden? Mein Herr liebt sie so tief, und ich, ein armes Monster lieb ihn doch genauso; und sie, in ihrem Irrtum, scheint in mich verliebt. Wo ist die Lösung für dies Durcheinander? Zeit, du musst das entwirrn, nicht ich; so harte Knoten aufzulösen, ist zu schwer für mich. DRITTER AUFTRITT s Haus Auftreten und Kommt,. Nach Mitternacht noch nicht im Bett liegen, heißt, sehr früh wach sein; du weißt ja:»diluculo surgere.«nein, das weiß ich nicht, aber ich weiß: Spät wach sein heißt, spät wach sein. Ein völlig falscher Schluß! So was hasse ich wie Luft im Weinglas. Nach Mitternacht wach sein und danach ins Bett gehn heißt, früh ins Bett gehn, so daß folgerichtig nach Mitternacht ins Bett gehn früh ins Bett gehn heißt. Ist unser Leben etwa nicht gemacht aus vier Elementen? So sagt man zumindest, aber ich denke mir, es ist aus Essen und Trinken gemacht. Du bist ein wirklicher Gelehrter. Darauf wolln wir trinken., bring Wein! 15

17 Auftritt der Auftritt der angestellte Trottel. Wie gehts Euch zwei Herzbuben? Sei gegrüßt.wie wärs mit einem Kanon? Der hat ein herrliches Organ, ich weiß, wovon ich rede. Das Blödeln macht am meisten Spaß, wenn man nicht so angestrengt hindenkt. Hier, ein Sixpence für dich. Also, ein Lied. Von mir auch einen. Wollt Ihr ein Liebeslied oder was Ernsthaftes? Ein Liebeslied, ein Liebeslied. Na klar, was hab denn ich mit ernsthaft zu tun. Da nimmt mich doch der Ernst in Haft. singt Eine Honigstimme. Und ein ansteckender Gestank, der ihm da aus dem Hals kommt. Honigsüß und ansteckend, so ist es. Durch die Nase gehört, eine honigsüße Ansteckung. Sollten wir nicht die Nacht erzittern lassen von einem Tanz? Die Eule wecken mit einem Gesang, der uns drei Seelen in unsrer Brust umdreht. Sollten wir das nicht tun? Das sollten wir, wenn Ihr mich liebt. Ich bin ein wilder Hund, was Kanons angeht. Heilige Mutter Gottes, das wird ein Gebell. Worauf du dich verlassen kannst. Wir sollten anfangen mit»du mieser Lump«.»Halts Maul, halts Maul, du Lumpenfaul.«Für den Reim wär ich gezwungen. Euch einen Lump zu nennen. Das wäre nicht das erste Mal, daß ich jemanden dazu zwinge. Fang an,. Also:»Halts Maul, halts Maul...«Wenn ich mein Maul halten soll, kann ich nicht anfangen. sir andrew Schluß mit dem Gerede. Jetzt gehts los. Sie singen den Kanon. Auftritt 16

18 Was soll denn das Gejaule hier? Ich will tot umfallen, wenn meine Lady nicht angewiesen hat Euch rauszuschmeißen. Meine Lady, die ist eine Trickbetrügerin, wir drei sind sehr politisch, ist eine Ti-Ta-Tucke, und singt' Tirilitirila, Lady. singt»haust ein Mann in Babylon / Lady, Lady, na was hat er denn davon?«herr Ritter machen fulminante Bocksprünge,wenn ich das anmerken darf. Und die macht er gut, wenn ihm so richtig danach ist. Ich aber auch, bei ihm siehts besser aus, bei mir hats mehr Gefühl. Seid endlich ruhig, in Gottes Namen. Auftritt Meine Herren, Ihr müsst verrückt geworden sein, oder wisst Ihr ein bessres Wort für Euren Zustand. Daß weder Anstand, Umgangsform noch einfachster Instinkt Euch hindern, hier herumzuschreien wie die letzten Kesselflicker mitten in der Nacht.Wollt Ihr aus dem Haus meiner anbetungswürdigen Lady eine Kneipe machen, daß Ihr so niedrige Gesänge durch die Gegend grölt ohne geringste Mäßigung und ohne jedes Taktempfinden? Das kennt Ihr wohl nicht Takt für Ort, Person, Gelegenheit. Wir waren ganz im Takt, Sir, jedenfalls was unser Lied betrifft. Und jetzt: husch in Sarg! Dann muß ich deutlicher werden,. Meine Lady hat mich bevollmächtigt, Euch darzutun, daß sie mit Euren Orgien nichts, aber auch nichts zu tun haben will, obwohl sie Euch beherbergt in ihrem Anwesen als einen Verwandten. Wenn Ihr dies schreckliche Betragen lassen könnt, seid Ihr weiter willkommen in ihrem Haus, wenn nicht und wenns Euch lieber ist, Euch deshalb von ihr zu verabschieden, dann ist sie höchst bereit zu diesem Abschied. singt Leb wohl, mein Herz, jetzt muß ich von dir gehn. Nehmt Euch zusammen,. singt Ach, seine Augen haben jetzt den letzten Blick gesehn. Ist das wahr? singt Doch sterben will ich NIE-ie-ie-ie Fällt zu Boden singt Jetzt liegt auf dem Knie-ie-ie- 17

19 Das ehrt Euch, Sir. Ihr habt den falschen Ton im Hals, Sir. Ihr lügt. Willst du hier mehr darstellen als einen ganz gemeinen Haushofmeister? Meinst du, nur weil du selbst ein so keuscher Kaktus bist, wird überall der Kuchen und der Wein verboten? Einen Krug Wein,. Fräulein, wenn Ihr für meine Lady und ihr geneigtes Wesen mehr übrig hättet als nur Verachtung, würdet Ihr dieses unbotmäßige Verhalten hier nicht mit Unterstützung noch verlängern; aber sie soll es wissen, das versprech ich Euch. Ab Da geht er hin und singt nicht mehr. Das wäre eine gute Tat; wenn einer den zum Duell fordern würde, einfach nicht hinginge und ihn damit zum Blödel machen würde. Tu das. Ich werde die Forderung formulieren oder sie ihm mündlich überbringen. Süßer, was Monsieur betrifft: Überlasst ihn mir. Wenn ich ihn nicht so madig mache, daß alle Balken sich vor Lachen biegen, wenn sein Name nur genannt wird, dann bin ich auch nicht fähig, mich in meinem Bett von einer Seite auf die andere zu drehen. Ich kanns, das weiß ich. Na los, erzähl schon, erzähl uns was von ihm. Manchmal ist er so ne Art Puritaner. Hätt ich das gewusst, ich hätt ihn durchgewalkt wie einen Hund. Weil er ein Puritaner ist? Was ist dein tiefer Grund, mein Ritter? Tief ist er nicht, aber einleuchtend um so mehr. Ein Teufel von einem Puritaner, das ist er, der schlimmste Anpasser, ein gezierter Esel, der Phrasen auswendig lernt und sie in großen Wolken vor sich hertrompetet, so in sich selbst verliebt, daß er ganz sicher ist, daß alle sich in ihn verlieben, die ihn nur sehen, und das genau wird auch die Lücke sein in seinem widerwärtigen Charakter, durch die ich meine Rache ihm in sein Innres träufeln werde. Was wirst du tun? Ich werde ihm ein paar Liebesbriefe zuspielen, in denen er sich wiedererkennen soll, die Farbe seines Barts, die Art, in der er geht, seinen Augenausdruck, Stirn - eben alles. Ich hab eine ganz ähnliche Schrift wie meine Lady, bei alten Briefen wissen wir manchmal gar nicht, von wem sie sind. Ausgezeichnet. Ich riech den Braten. Er wird meinen, die Briefe, die du ihm zuspielst, sind von meiner Nichte, 18

20 und sie sei in ihn verliebt. Genau da liegt der Hund begraben. Und dieser Hund wird ihn zum Esel machen. Und zu was für einem, da kannst du sicher sein. Ach, es wird herrlich. Ein königlicher Sport, das könnt Ihr glauben Euch schick ich zur Kontrolle das er den Brief auch findet. Und beobachtet genau, wie er ihn versteht. Jetzt aber gehen wir ins Bett und träumen von der Sache. Machts gut. Ab Wir wollen schlafen gehen, Ritter. Du solltest dir unbedingt noch Geld kommen lassen. Wenn ich Eure Nichte nicht kriege, bin ich pleite. Lass dir Geld kommen, Ritter. Wenn du sie nicht kriegst schließlich, will ich Shakespeare heißen. Wenn ich sie wirklich nicht kriegen sollte, glaubt mir nie wieder was, so oder so. Komm jetzt, ich werde noch ein wenig Punsch kochen, komm, Ritter; es ist doch sowieso längst zu spät fürs Bett, oder zu früh, oder zu spät, was Ihr wollt. VIERTER AUFTRITT Palast des s, Mehr von dieser Melodie Cesario, ein Stück von diesem Lied, dem alten wunderschönen Lied von gestern Nacht; das hat mir; weiß ich noch, mein Leiden viel erträglicher gemacht, mehr als das jeder schnelle Rhythmus kann und jedes kluge Wort, die Mode sind in dieser Zeit und springen schnell von Ort zu Ort. Komm her, mein Junge, wenn dich die Liebe jemals halten wird in ihren schönen scharfen Krallen, erinnre dich an mich; denn so wie ich, ist jeder Mensch, der wirklich liebt, unzuverlässig, wechselhaft gegen die ganze Welt, nur gegen eines nicht, das nämlich, das er liebt, denn das bleibt ihm auf immer gleich. Wie findet Ihr die Melodie? Sie klingt, als habe sie den Ort vertont, an dem die Liebe wirklich wohnt. 19

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