DIE ZUKUNFT NEU DEFINIEREN

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1 T F N U K U Z E I D : N E T L A T S E G E T T E K R LIEFE DIE ZUKUNFT NEU DEFINIEREN EMC Nachhaltigkeitsbericht für 2013

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3 Inhaltsverzeichnis Lieferkette... 1 Soziale und ökologische Verantwortung in der Lieferkette... 2 Planen der Business Continuity in der Lieferkette Konfliktmineralien... 14

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5 Lieferkette Nachhaltigkeit gehört für EMC zu einer strategischen Säule unserer globalen Lieferkette, die ebenso wie Kosten, Qualität, Verfügbarkeit und Markteinführung des Managements bedarf. Wir kooperieren direkt mit Hunderten von Zulieferern in über 20 Ländern der Welt, um ein robusteres Modell zu entwickeln, in dem sowohl Arbeitskräfte als auch die Umwelt respektiert werden, und das auf allen Ebenen der Lieferkette Chancen zum Vorteil aller Stakeholder schafft. Sollvorgaben und Ziele Unternehmensziele Soziale und ökologische Verantwortung in der Lieferkette Bis 2020 erstellen 100 % der Tier-1- und der von EMC gemanagten Tier-2- Zulieferer 1 Nachhaltigkeitsberichte. Bis 2020 kontrollieren 100 % der von EMC gemanagten Tier-2-Zulieferer ihre Tier-3-Zulieferer hinsichtlich der EMC Standards zur SER-Performance In diesem Bericht behandelte Themen: Soziale und ökologische Verantwortung in der Lieferkette Planen der Business Continuity in der Lieferkette Konfliktmineralien 1 1 Tier-1-Zulieferer: Direktlieferanten von EMC; Tier-2-Zulieferer: Lieferanten unserer Tier-1-Zulieferer Lieferkette 1

6 Soziale und ökologische Verantwortung in der Lieferkette Setzen von Standards und Betreuung von Zulieferern durch Zusammenarbeit Verhaltenskodex für Zulieferer von EMC: Ein Standard, in dem unsere Erwartungen an Zulieferer formuliert sind. Wir halten uns an den Verhaltenskodex der EICC, in dem die Bereiche Arbeit, Ethik, Umweltschutz, Gesundheit und Sicherheit sowie Managementsysteme abgedeckt sind. EICC-Fragebogen zur Selbsteinschätzung Ein Instrument zur Risikobewertung, mit dem EMC das Vorhandensein von Policies und Verfahren prüft, die für die Einhaltung des Verhaltenskodex erforderlich sind; des Weiteren werden hiermit Risikofaktoren und zugehörige Kontrollmechanismen bewertet. Der Fragebogen wird von allen strategischen Tier-1- und Tier-2- Zulieferern angefordert. EICC-Audits: Mit Audits werden die Bedingungen und Verfahren in den Fertigungsbetrieben der Zulieferer evaluiert. Sofern möglich, verwendet EMC Audits gemäß EICC- VAP (Validated Audit Program). Die Ergebnisse dieser eingehenden Prüfungen können von mehreren Unternehmen gemeinsam genutzt werden, sodass der Gesamtumfang der auszuführenden Audits reduziert wird. VAPs werden von unabhängigen Prüfern ausgeführt und sind 2 Jahre lang gültig. In den seltenen Fällen, in denen EMC kein VAP-Audit verwendet, kommt dennoch das EICC-Standardauditprotokoll durch unabhängige Prüfer zur Anwendung. CAP (Corrective Action Plan, Plan zur Mängelbehebung): Ein Maßnahmenplan auf Grundlage der Befunde eines Audits. Wir arbeiten direkt mit unseren Zulieferern zusammen, wobei wir Fehlerursachen analysieren, Maßnahmenpläne prüfen sowie die Umsetzung der Maßnahmen und deren Nachweise auswerten und bestätigen. Unter Umständen durchläuft ein Zulieferer nach der Ausführung des Maßnahmenplans ein Abschluss- bzw. Anschlussaudit, mit dem die Ergebnisse seiner Maßnahmen evaluiert werden. EICC-Umweltschutzbericht Ein EICC- Fragebogen im Einklang mit dem CDPund GRI-Reporting (Global Reporting Initiative), mit dem Informationen über die Zielsetzungen und Maßnahmen von Zulieferern bezüglich CO2-, Wasser- und Abfallmengen gesammelt werden. Der Fragebogen wird von allen strategischen Tier-1- und Tier-2- Zulieferern angefordert. Ziele des EMC Programms zur sozialen und ökologischen Verantwortung in der Lieferkette (Supply Chain Social & Environmental Responsibility, SER) sind die Risikominimierung, die Identifizierung und Schaffung von Chancen und der Aufbau einer robusten Lieferkette. Diese Ziele möchten wir durch Zusammenarbeit mit unseren Zulieferern und durch branchenweite Kooperation sowie durch das Formulieren und Anwenden gemeinsamer Standards und Tools erreichen. Hierzu gehört, dass wir unseren Ansatz auf Grundlage des Gelernten kontinuierlich anpassen und neu definieren. Unser SER-Programm erlebte 2013 wesentliche Fortschritte. Im Einklang mit unseren strategischen Säulen und Prioritäten nutzten wir die verbesserte Datengrundlage zur Ausweitung der Risikobewertung und zur Setzung von Prioritäten beim Ausbau von Kapazitäten. Darüber hinaus konnten wir unsere Mitarbeiter, Zulieferer und Stakeholder auf neue Art und Weise einbinden und das SER-Programm tiefer in unsere Geschäftspraktiken integrieren. Diese Prioritäten sollen auch 2014 beibehalten werden. Monitoring und Reporting Ansatz EMC trat der Electronic Industry Citizenship Coalition (EICC) 2008 bei und kooperiert seitdem mit dieser Organisation hinsichtlich allgemeiner Standards, Instrumente und Fragebögen. Hierzu gehören u. a. der EICC-Verhaltenskodex, der Fragebogen zur Selbsteinschätzung, das EICC-VAP-Auditprotokoll und der Fragebogen zu Umweltschutzberichten. Die Bestätigung des Verhaltenskodex wird von allen direkten Materialzulieferern verlangt, wobei die Einhaltung vertraglich festgelegt ist. Von allen strategischen Tier-1- und Tier-2-Zulieferern sammeln und evaluieren wir Fragebögen zur Selbsteinschätzung und zu Umweltschutzberichten. Darüber hinaus führen wir jedes Jahr bei einer wachsenden Anzahl von Standorten unserer Zulieferer Audits und stichprobenartige Prüfungen durch. Die meisten der von uns verwendeten Instrumente zur Risikobewertung und zur Kontrolle von Zulieferern bieten ein umfassendes Bild aller Aspekte der sozialen und ökologischen Verantwortung. Dabei werden Arbeit, Ethik, Umweltschutz, Gesundheit und Sicherheit sowie Managementsysteme als Bestandteile eines eng miteinander verknüpften Systems gesehen. Ergänzt werden diese Instrumente durch ein von uns entwickeltes Verfahren zur Risikobewertung (2011 erstmals angewendet) sowie von Stichprobenprüfungen (Pilotprojekt 2013). Durch die Risikobewertung werden Standorte mit hohem Risiko identifiziert, die dann im Jahresverlauf Priorität bei Audits und Stichprobenprüfungen erhalten. Zusätzlich zu den EICC-Tools und unserem Prüfungsprogramm prüfen wir auch regelmäßig die Datenbank zu Vorfällen von Umweltverschmutzung, die vom Institute of Public & Environmental Affairs (IPE) in China gepflegt wird. Alle Fragen, die durch diese Verfahren aufgeworfen werden, werden direkt mit den Zulieferern erörtert und mithilfe von Plänen zur Mängelbehebung aktiv angegangen. Des Weiteren setzen wir unseren Einsatz bei der Stärkung von Umweltfragen in den EICC-Tools fort und nutzen unsere Führungsposition in der EICC-Arbeitsgruppe für ökologische Nachhaltigkeit zur Bewusstseinsförderung und zur Einbindung des IPE. 2 Lieferkette/Soziale und ökologische Verantwortung in der Lieferkette

7 Risikobewertung der Standorte von Zulieferern RISIKOBEWERTUNG DER STANDORTE VON ZULIEFERERN Gesamtrisiko 1. Standorte Die Zuliefererstandorte erhalten einen geografischen Risikowert basierend auf Faktoren wie Menschenrechte, Ethik und Umweltgefährdungen am jeweiligen Zuliefererstandort. Diese Werte werden gemäß den Indikatoren für Governance und Verantwortlichkeit gewichtet. 2. Gefährdung Neu: Seit 2013 werden Standorte basierend auf optimierten Daten zur Gefährdung aus unserem Business-Continuity-Prog ramm bewertet. Dies beinhaltet Ausgaben, Lieferung durch einen Anbieter und den Prozentsatz an erworbenen Teilen, die an diesem Standort hergestellt wurden. 3. Unternehmensspezifische Informationen Die Performance in der Vergangenheit gibt die zuliefererspezifischen Risiken an. Auditwerte aus der Vergangenheit stellen die primäre Variable dar, die durch Pläne zur Mängelbehebung, Eindrücke aus erster Hand von EMC Mitarbeitern, Fragebögen zur Selbsteinschätzung sowie Medien- und NGO-Berichte ergänzt werden. 4. Komponenten Komponente: Gibt an, was an diesem Standort für EMC hergestellt wird, und wo sich der Zulieferer innerhalb unserer Lieferkette einordnen lässt. Hierbei handelt es sich um die letzten Daten für unsere Risikoberechnung. Zulieferer, die sich beispielsweise weiter oben in der Lieferkette befinden oder mehr Chemikalien im Rahmen ihrer Produktion einsetzen, stellen möglicherweise ein größeres Risiko dar. Initiativen zu Monitoring und Reporting 2013 Unternehmensintegration Die soziale und ökologische Verantwortung eines Zulieferers ist Bestandteil seiner Gesamtperformance als Unternehmen. Die Wichtigkeit dieser Verantwortung konnte durch die Umstellung zahlreicher Aspekte des SER-Monitorings vom Verantwortungsbereich des Nachhaltigkeitsteams in den Verantwortungsbereich des Warenteams gestärkt werden. Die Warenteams erhielten 2013 Schulungen zu Verfahren und Inhalten, nahmen auf allen Interaktionsebenen einen Dialog mit den Zulieferern über Nachhaltigkeitsthemen auf, und es wurde ihnen die Verantwortung für die Nachhaltigkeitsperformance ihrer Zulieferer übertragen. Weitere Informationen finden Sie im Berichtsabschnitt über interne Schulungsmaßnahmen unter der Überschrift Verbesserung durch Engagement. Auch 2014 werden wir die Weiterbildung unserer Mitarbeiter fortsetzen und unsere Infrastruktur auf einen noch besseren Informationsfluss ausrichten. Auf Grundlage der Plattform EMC Archer für das Management von Governance, Risiko und Compliance möchten wir ein neues Tool zur Automatisierung und Zentralisierung von Inhalten, Aufgaben sowie Risiko-und Performancedaten für alle Nachhaltigkeitsprogramme einführen. Damit können unsere Warenteams offene Fragen besser verfolgen, die Nachhaltigkeitsperformance ihrer Zulieferer miteinander vergleichen und Zugriff auf Schulungen und Ressourcen erhalten. Die Plattform bietet gleichfalls ein Portal, auf dem Zulieferer direkten Zugriff auf Aufgaben, Statusinformationen sowie Schulungen und Ressourcen erhalten. Scorecard EMC nimmt seit 2009 eine Punktebewertung strategischer Zulieferer vor. Die Angaben fließen in die Gesamt-Scorecard unserer Zulieferer ein, die auch weitere Kennzahlen wie Qualität, Kosten und Verfügbarkeit umfasst und eine wichtige Informationsquelle für Geschäftsentscheidungen darstellt machten wir bedeutende Fortschritte hinsichtlich der Methodik und Gewichtung der Punktzahlen: Der Nachhaltigkeitsbereich der Scorecard, in dem SER, BCP und in Produktmaterialien enthaltene Substanzen bewertet werden, erhielt mehr als das 3-Fache der ursprünglichen Punktzahl und steht damit hinsichtlich seiner Gewichtung hinter Kosten und Qualität an dritter Stelle der Gesamtpunktzahl (ca. 18 % für die meisten Zulieferer). Die SER-Kennzahlen wurden erweitert und präzisiert. Beispielsweise wurden Punkte für Wasserverbrauch und Abfallentsorgung eingeführt, deren Grundlage die Umweltschutzberichte, Selbsteinschätzungen und Audits der Zulieferer sind. Lieferkette/Soziale und ökologische Verantwortung in der Lieferkette 3

8 Stichproben 2013 Diese höhere Gewichtung und der größere Umfang der Bewertung führten bereits dazu, dass Zulieferer zunehmend bemüht sind, ihre Maßnahmen gegenüber EMC zu kommunizieren. In einigen Fällen tätigten Zulieferer zusätzliche Investitionen, um die Erwartungen von EMC bezüglich der SER-Performance zu erfüllen. Dieser Trend sollte sich auch 2014 fortsetzen, da Zulieferer bemüht sein werden, die neue Kennzahl der EMC Scorecard bezüglich des öffentlichen Reportings über Maßnahmen und Initiativen zur Nachhaltigkeit einzuhalten Stichproben 2013 begann ein Pilotprojekt mit Stichprobenprüfungen an 5 Standorten von Zulieferern in 3 Ländern. Stichproben werden von technischen und geschäftlichen Mitarbeitern von EMC vor Ort ausgeführt, deren Aufgabe die Bewertung wichtiger sozialer und ökologischer Faktoren ist. Durch Stichprobenprüfungen sollen geringfügige Fehler identifiziert und behoben werden, bevor sie sich zu großen Problemen auswachsen. Dadurch erhalten wir einen häufigeren Einblick in die Verhältnisse vor Ort, was eine ideale Ergänzung zu formalen Audits darstellt. Die Ergebnisse der Stichproben wirken sich auch auf die Setzung von Prioritäten für Audits aus. Das Pilotprojekt gab uns die Gelegenheit, diesen Ansatz zu testen, Verbesserungsmöglichkeiten zu identifizieren und die Befunde besser einzuschätzen. Die ersten Ergebnisse ergaben nur eine geringe Anzahl geringfügiger Fehler, die durch Maßnahmenpläne schnell behoben werden konnten. Die Befunde deckten sich mit unseren bestehenden Kenntnissen dieser Standorte und spiegelten den Fokus der Stichproben lediglich auf die potenziell schwerwiegendsten Probleme wider, im Unterschied zu einem formalen Audit, bei dem die gesamte Bandbreite von Themen eingehend bearbeitet wird. Für 2014 planen wir Stichprobenprüfungen an mindestens 20 Standorten, wobei verschiedene Typen von Standorten abgedeckt werden sollen, um die Transparenz von EMC zu erhöhen. Diese Transparenz, in Kombination mit weiteren Schulungen für unserer Mitarbeiter vor Ort, soll unsere Betonung einer starken SER-Praxis gegenüber unseren Zulieferern augenscheinlich machen und die Fähigkeiten unserer Mitarbeiter erhöhen, potenzielle Risiken in der Lieferkette zu erkennen. Öffentliche Nachhaltigkeitsberichte Im Zuge unserer Selbstverpflichtung zu Transparenz und Verantwortlichkeit in unserer Lieferkette haben wir die Anforderungen an strategische Materialzulieferer von EMC zur Veröffentlichung von Nachhaltigkeitsberichten mithilfe des GRI-Standards (Global Reporting Initiative) formal festgelegt. Zur Unterstützung dieses Ziels ergriffen wir 2013 eine Reihe von Maßnahmen. Diese umfassten Fragebögen an unsere Zulieferer, mit denen wir ein besseres Verständnis ihrer aktuellen Praxis und ihrer Reportingpläne gewinnen konnten. Des Weiteren stellten wir Ressourcen und Informationen zu Schulungen über GRI und Nachhaltigkeitsberichte bereit und stellten unsere Scorecard- Methodik um, damit ab 2014 Nachhaltigkeitsberichte als Kennzahl eingeführt werden können. Zulieferer erhalten 2014 die Gelegenheit, zusätzliche Schulungen zu Nachhaltigkeitsund GRI-Reporting zu absolvieren, bevor diesbezüglich eine erneute Prüfung und Bewertung stattfindet. Unser öffentliches Reporting bezüglich dieser Kennzahl beginnt Lieferkette/Soziale und ökologische Verantwortung in der Lieferkette

9 Monitoring von EMC Sub-Tier-Zulieferern Wir überwachen unsere Tier-1- und Tier-2-Zulieferer konsistent. Je mehr wir uns jedoch von direkten Beziehungen entfernen, desto größer wird das Risiko und desto geringer wird unser Einfluss. In der Vergangenheit haben wir durch unseren Verhaltenskodex unsere Erwartungen an das Management von Sub-Tier-Zulieferern formuliert und die Einhaltung dieses Standards bei unseren Zulieferern geprüft. Wir möchten jedoch noch enger mit unseren Zulieferern zusammenarbeiten, um diesen Bereich voranzubringen. Dank dieser Zusammenarbeit begannen unsere wichtigen Partnern 2013, Informationen aus Audits und Maßnahmenplänen an ihre Sub-Tier-Zulieferer weiterzureichen. In einigen Fällen erfuhren wir von Problemen bei Zulieferern der dritten oder vierten Partnerstufe, beispielsweise bezüglich Gesundheit und Sicherheit oder Arbeitsbedingungen, und implementiertem daraufhin diesen Ansatz in Zusammenarbeit mit einem strategischen Zulieferer, um die Probleme besser zu verstehen und die Umsetzung entsprechender Maßnahmen zu fördern. Diese Strategie möchten wir 2014 ausbauen und formal festlegen und so eine Kultur der Zusammenarbeit bei der Risikobewertung fördern, um dadurch ein größeres Verantwortungsbewusstsein innerhalb der gesamten Lieferkette zu wecken. Erweiterung der EICC-Umweltschutzberichte EMC übernahm 2013 eine Führungsposition in der EICC-Arbeitsgruppe für CO2 und Wasser. Zu unseren Aufgaben gehörte die Ausweitung des Fragenkatalogs Abfall und die Präzisierung der Fragen zu Wasser und CO2, um dadurch die Wiederholung von Fragen zu vermeiden, die bereits Gegenstand der Fragebögen zur Selbsteinschätzung und der Audits sind. Die Arbeitsgruppe nahm gleichfalls eine Umstellung des unter dem neuen Namen EICC Environmental Reporting Initiative fungierenden Fragebogens auf EICC-ON um. EMC assistierte hier bei der Entwicklung und schulte EICC-Mitglieder und Zulieferer hinsichtlich der Wichtigkeit des Reportings und bezüglich der Verwendung des neuen Tools. Kennzahlen und Ergebnisse Audits Die Anzahl und die geografische Lage der 2013 geprüften Standorte entsprachen in etwa dem Vorjahr. Dies ist auf unsere strategische Entscheidung zurückzuführen, den Umfang unserer Audits beizubehalten und gleichzeitig andere wichtige Programmabschnitte weiterzuentwickeln, darunter eine bessere Geschäftsintegration, die Verbesserung der Kenntnisse über Performance und Lage einzelner Zulieferer sowie der Ausbau unserer Infrastruktur für das Monitoring von Sub-Tier-Zulieferern. Dadurch wird auch unsere Fähigkeit verbessert, Anregungen für eine nachhaltige, auf Selbstinitiative beruhende Performance zu bieten und auszubauen, die durch Audits allein nicht zu erreichen wäre. Wir erwarten darüber hinaus eine steigende Anzahl an Zuliefererstandorten, die ein Audit durchlaufen, da immer mehr Unternehmen gemeinsame EICC-VAP-Audits verwenden. Obgleich konsistent mit 2012, reflektieren unsere Zahlen für 2013 einen größeren Schwerpunkt auf nachfolgende Audits, in denen die Umsetzung der Maßnahmenpläne geprüft wird, sowie einen leichten Anstieg des Prozentsatzes der geprüften Standorte mit hohem Risiko. Lieferkette/Soziale und ökologische Verantwortung in der Lieferkette 5

10 ANZAHL Anzahl DER SER-AUDITS der SER-Audits BEI LIEFERANTEN, bei Zulieferern, % an geprüften Standorten mit hohem Risiko 27 % 26 % % Ursprüngliche Audits Nachfolgende Audits Vollständige neue Audits Soeben erhielt ich eine vom Werksleiter, der sich für die vorbildliche Durchführung des Audits bedankte und mir versicherte, dass das Audit sehr lehrreich gewesen sei, und dass man die Empfehlungen entwickeln und umsetzen würde. Dies ist für uns sehr ermutigend und genau das, was wir mit unseren Audits beabsichtigen. Es war ein langer Prozess, bis wir zu diesem Punkt gelangt sind, aber das hier hört sich nach einem positiven Ergebnis an. Prüfer Es ist ein gutes Gefühl, sagen zu können, dass wir nach einem Jahr harter Arbeit an den Herausforderungen des Plans zur Mängelbehebung unser Abschlussaudit mit 100 % Übereinstimmung absolvieren konnten. Strategischer Tier-2-Zulieferer Die im vorliegenden Bericht aufgeführten Daten und Auditzahlen beziehen sich auf 2 Arten von Prüfungen: vollständige Audits, die alle im EICC-Auditprotokoll enthaltenen Fragen umfassen, und nachfolgende bzw. Abschlussaudits, in denen die Umsetzung der im vorherigen Audit empfohlenen Maßnahmen ausgewertet wird. Zunehmend unterstützen wir die Verwendung nachfolgender Audits in allen Fällen, in denen es eine mehr als geringfügige Anzahl an Befunden gab. Anfangsaudits und vollständig neue Audits sind Formen vollständiger Audits, wobei ein vollständig neues Audit bedeutet, dass ein Standort vor 2 oder mehr Jahren umfassend gemäß EICC-VAP geprüft wurde und nun erneut ein vollständiges Audit durchläuft. Audits sind für uns ein Instrument der Due Diligence, zur Gewinnung von Eckdaten über die Standortperformance von Zulieferern und zur Auswertung der Effizienz und Dauer von Verbesserungsmaßnahmen. Gleichfalls können Audits das Bewusstsein für Anforderungen und Managementsysteme fördern, die einem Unternehmen oder an einem Standort bis dahin unbekannt waren. Dieses gesteigerte Bewusstsein zeigt sich bei unseren Zulieferern in dem an ein Audit anschließenden Maßnahmenplan. Insgesamt weisen unsere Zulieferer einen Rückgang von 71 % in der Anzahl der Befunde zwischen dem ersten und dem zweiten Audit auf. 2 Dieses Ergebnis spricht für das Hauptziel von Audits: Es geht nicht nur um Bewertung, sondern um Identifizierung von Problemfeldern und um das Nachfassen von Verbesserungsbereichen. Die unten stehenden detaillierten Ergebnisse der 2013 durchgeführten Audits zeigen die Schwierigkeiten bei der Lösung branchenweiter Probleme. Abgesehen von Befunden im Bereich der Managementsysteme, erwiesen sich 2012 Arbeitszeiten und Notfallbereitschaft als wichtigste Problembereiche auf Systemebene. Darüber hinaus wurde die freie Berufswahl zu einer der wichtigsten Kategorien für Obgleich es keine Vorfälle von Zwangsarbeit gab, zeigte sich der Bedarf nach Verbesserung der Managementsysteme von Zulieferern bezüglich des Monitorings ihrer eigenen Lieferanten und Dienstleister, insbesondere im Hochrisikobereich der Arbeitsvermittler. Wir werden auch weiterhin eng mit unseren Zulieferern zusammenarbeiten, um hier das Bewusstsein zu fördern und Unterstützung beim Angehen dieser Herausforderungen zu leisten. Zudem haben wir Modulen und Ressourcen bezüglich dieser Themen in unserer Onlinebibliothek, deren Start für 2014 geplant ist, besondere Priorität gegeben. Weitere Informationen über diese Bibliothek finden Sie im Berichtsabschnitt Wichtige SER- Initiativen. 2 2 Dies umfasst sowohl den ersten vollständigen Audit bis zum Abschlussaudit, als auch den ersten vollständigen Audit bis zum zweiten vollständigen Audit. 6 Lieferkette/Soziale und ökologische Verantwortung in der Lieferkette

11 DETAILLIERTE BEFUNDE DER SER-AUDITS VON ZULIEFERERN INNERHALB DER LIEFERKETTE FÜR 2013 EICC-CODE PROZENZWERT NICHTÜBEREINSTIMMUNG 3 WICHTIG GERINGFÜGIG ALLGEMEINES Verhaltenskodex Einhaltung von Gesetzen 0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % Für Zulieferer in der Elektronikbranche stellen Arbeitszeiten dauerhaft eine der größten Herausforderungen dar. Dieser Trend setzte sich auch 2013 fort, sodass wir dieses Thema zu einer Hauptpriorität für unsere Onlinebibliothek gemacht haben, die 2014 gestartet wird. Es waren jedoch auch positive Effekte konzentrierter Bemühungen zur Reduzierung von Arbeitszeiten zu verzeichnen. In einem Fall führten die Maßnahmen, einschließlich einer verbesserten Dokumentenkontrolle, einer Anpassung des Produktionsplans und einer gezielten Effizienzsteigerung, in nur 3 Monaten zu einer Reduzierung des Prozentsatzes der Arbeitskräfte, die den EICC-Grenzwert überschreiten, um 95 %. In einem anderen Fall konnte durch Mehrfachzielsetzungen hinsichtlich Automatisierung, Vergütung, Einbindung der Mitarbeiter und Produktivität die Anzahl der aufeinanderfolgenden Arbeitstage und die Anzahl der Wochenarbeitszeiten von 40 % bzw. 15 % über den EICC- Grenzwerten auf jeweils 0 % gesenkt werden. Diese Verbesserungen sind selbstverständlich nicht unser direktes Verdienst, wir sehen hier jedoch auch die Auswirkungen unserer Bemühungen zur Durchsetzung von Standards und zur Unterstützung unserer Zulieferer durch Weitergabe von Lösungsmöglichkeiten und durch Bereitstellung einer neutralen Plattform, auf der Zulieferer voneinander lernen können. 3 ARBEIT Freie Berufswahl Vermeidung von Kinderarbeit Arbeitszeiten Löhne und Sozialleistungen Humane Behandlung Antidiskriminierung Verbandsfreiheit ETHIK Unternehmensintegrität Verbot unzulässiger Vorteile Informationsweitergabe Geistiges Eigentum Fairness im Unternehmen, Werbung und Wettbewerb Identitätsschutz Verantwortungsvoller Bezug von Rohstoffen Datenschutz Verbot von Vergeltungsmaßnahmen GESUNDHEIT UND SICHERHEIT Arbeitsschutz Notfallbereitschaft Arbeitsunfälle und Arbeitskrankheiten Hygiene am Arbeitsplatz Physisch anstrengende Arbeit Maschinensicherheit Ernährung, Sanitäranlagen und Wohnen UMWELTSCHUTZ Genehmigungen und Reporting im Bereich Umweltschutz Vermeidung von Umweltverschmutzung und Ressourcenschonung Gefahrenstoffe Abwasser und Abfälle Emissionen Einschränkungen bezüglich Produktgehalt 32 % 12 % 26 % 9 % 14,7 % 2,3 % 11,9 % 5,1 % 2,3 % 1,7 % 4,5 % 10,4 % 3,0 % 3,0 % 4,5 % 10,4 % 9,0 % 6,0 % 4,5 % 4,5 % 13,0 % 25,4 % 10,1 % 8,7 % 2,2 % 2,2 % 6,5 % 10,8 % 10,8 % 37,8 % 2,7 % 5,4 % 0,0 % 11,9 % 5,6 % 7,3 % 11,3 % 2,8 % 1,7 % 1,7 % 17,9 % 9,0 % 0,0 % 1,5 % 1,5 % 6,0 % 4,5 % 0,0 % 3,0 % 5,8 % 5,8 % 7,2 % 3,6 % 2,2 % 2,9 % 1,4 % 2,7 % 0,0 % 21,6 % 2,7 % 5,4 % 0,0 % MANAGEMENTSYSTEME 21 % 64,6 % 27,4 % 3 Der Prozentsatz der Nichtübereinstimmungen in den übergeordneten Kategorien (z. B. Arbeit) ist 2013 aufgrund der Umstellung von EICC bei der Kategorisierung von Managementsystemen höher waren die Managementsysteme für Arbeit und Ethik noch getrennt von den EHS-Managementsystemen (Environment, Health and Safety; Umwelt, Gesundheit und Sicherheit) wurden diese Bereiche in einer einzigen Managementsystemkategorie zusammengefasst. Da es bei vielen Standorten zuvor Befunde in beiden Kategorien von Managementsystemen gegeben hatte, liegt dort, wo früher möglicherweise 2 Befunde verzeichnet gewesen wären, nur noch 1 Befund vor. Die Gesamtanzahl der Befunde ist damit geringer, wobei jeder einzelne Befund einen höheren Prozentsatz darstellt. Lieferkette/Soziale und ökologische Verantwortung in der Lieferkette 7

12 Obwohl die 3 Hauptbereiche von Befunden auf Systemebene zwischen 2013 und 2012 übereinstimmten, waren die im Jahr 2012 am meisten vorkommenden geringfügigeren Befunde (Gefahrenstoffe, faire Geschäftspraxis und Vermeidung von Kinderarbeit) 2013 nicht häufig vertreten. Dies kann auf Trends hinweisen, ist aber wahrscheinlich eher darauf zurückzuführen, dass wir jedes Jahr andere Standorte überprüfen und keine Vergleichswerte in ausreichender Größenordnung vorliegen haben, um Schlussfolgerungen aus den beiden Datensätzen ziehen zu können. Zusätzlich zu den im Jahresvergleich sich abzeichnenden Trends, nimmt EMC auch eine Gesamtansicht der Daten vor und analysiert diese basierend auf verschiedenen Faktoren, um Muster zu identifizieren und Prioritäten für Schulungen und Anreize setzen sowie Policies hinsichtlich des Managements der Zuliefererperformance einführen zu können. Die unten stehende Karte der durchgeführten Audits enthält einige Beispiele für die Ergebnisse einer solchen Analyse. Wir können zwar aufgrund der relativ geringen Datenmenge allein anhand dieser Daten keine allgemeinen Schlussfolgerungen hinsichtlich der Produktionsbedingungen in einem bestimmten Land ziehen, die Daten helfen uns jedoch, Gemeinsamkeiten festzustellen und Themenbereiche sowie Regionen zu identifizieren, in denen der Einsatz gezielter Schulungsmaßnahmen wirksam sein könnte. ABDECKUNG ABDECKUNG UND UND ERGEBNISSE ERGEBNISSE DES LIEFERKETTENAUDITS LIEFERKETTENAUDITS DURCHSCHNITTLICHE ANZAHL VON ERKENNTNISSEN PRO KATEGORIE 5 LÄNDER MIT DEN MEISTEN AUDITS ZWISCHEN 2011 und 2013 H&S = Health & Safety (Gesundheit und Sicherheit) ENV. = Environment (Umwelt) **L&E = Labor & Ethics (Arbeit und Ethik) **EHS = Environment, Health & Safety (Umwelt, Gesundheit und Sicherheit) MGMT = Management Systems (Managementsysteme) CHINA PHILIPPINEN *Allgemein Arbeit Ethik H&S ENV. L&E- Mgmt EHS- Mgmt MGMT 1 0 *Allgemein Arbeit Ethik H&S ENV. L&E- Mgmt EHS- Mgmt MGMT MEXIKO MALAYSIA *Allgemein Arbeit Ethik h&s env. L&E- Memt ehs- Memt mgmt 1 0 *Allgemein Arbeit Ethik h&s env. L&E- Mgmt ehs- Memt mgmt THAILAND *Allgemein Arbeit Ethik H&S ENV. L&E- Mgmt EHS- Mgmt MGMT *Die Kategorie Allgemein des Auditprotokolls wurde 2013 gestrichen und ist hier lediglich für Audits vor dieser Version enthalten. **Managementsysteme für Arbeit und Ethik sowie für Umweltmanagement, Gesundheitsschutz und Arbeitsschutz wurden früher separat bewertet, werden jedoch seit 2012 in der gemeinsamen Kategorie Managementsysteme evaluiert. Die niedrigere Anzahl von Befunden in der Kategorie Managementsysteme ist darauf zurückzuführen, dass anhand des neuen Protokolls ein einziger übergreifender Befund vorliegt, der gemäß altem Protokoll in 2 Befunde aufgeteilt gewesen wäre. An dieser Stelle sind alle Kategorien aufgeführt, da wir sowohl historische als auch neuere Befunde einbeziehen. *Die Kategorie Allgemein des Auditprotokolls wurde 2013 gestrichen und ist hier lediglich für Audits vor dieser Version enthalten. **Managementsysteme für Arbeit und Ethik sowie für Umweltmanagement, Gesundheitsschutz und Arbeitsschutz wurden früher separat bewertet, werden jedoch seit 2012 in der gemeinsamen Kategorie Managementsysteme evaluiert. Die niedrigere Anzahl von Befunden in der Kategorie Managementsysteme ist darauf zurückzuführen, dass anhand des neuen Protokolls ein einziger übergreifender Befund vorliegt, der gemäß altem Protokoll in 2 Befunde aufgeteilt gewesen wäre. An dieser Stelle sind alle Kategorien aufgeführt, da wir sowohl historische als auch neuere Befunde einbeziehen. 8 Lieferkette/Soziale und ökologische Verantwortung in der Lieferkette

13 Umweltrisiken und Performance 2013 legten 99 % (nach Ausgaben) der Tier-1- und Tier-2-Zulieferer von EMC Umweltschutzberichte vor. Darüber hinaus stieg der Anteil der Zulieferer, die Berichte auf Anfrage vorlegten. Obgleich die Anzahl der Umweltschutzberichte für Wasser und Abfall geringer sind als für CO2, sind die Gesamtanteile sehr hoch und zeigen, dass das Bewusstsein für die Beobachtung und Berichterstattung hinsichtlich Umweltthemen sowie die entsprechende Infrastruktur hierfür branchenweit und auch innerhalb unserer eigenen Lieferkette zunehmend besser wird. Wir werden auch weiterhin die als Branchenstandard eingeführten EICC-Tools verwenden, zu denen auch CDP- und GRI-Reporting zählen, um diesem Trend eine Hebelwirkung zu verleihen. Des Weiteren werden wir Umweltschutzprogramme durch unsere Scorecard, Schulungen, den Blue Sky-Award und durch Newsletter fördern, um über ein grundlegendes verantwortungsbewusstes Umweltschutzmanagement hinaus auch besonderes Engagement und innovative Ideen zu belohnen. Außerdem werden wir im Zuge einer verfeinerten Datenanalyse und Standardisierung zunehmend auf ausgewählte Zulieferer zugehen, die von gezielter Anleitung oder Schulung profitieren könnten. Das Wachstum von Engagement, Initiativen und Managementsystemen wird im unten stehenden Diagramm anschaulich dargestellt UMWELTREPORTING FÜR LIEFERANTEN Umweltschutzberichte von Zulieferern, 2011 bis 2013 * % % 88 % 88 % 78 % % 59 % 43 % 53 % 68 % 46 % 51 % 20 0 REPORTING CO2, H2O ODER ABFALLSTOFFE 33 % REPORTING H2O REPORTING ABFALLSTOFFE Prozentsatz der Befragten mit zustimmenden Antworten auf diese Fragen ZIELE ZUR VERBESSE- RUNG DES H2O-MANAGEMENTS BEHANDELTES PRODUKTIONSAB- WASSER** * Daten nur für Zulieferer, die einen EICC-Umweltschutzbericht vorlegten. ** Aufgrund von Änderungen im Fragebogen zum EICC-Umweltschutzbericht können die Statistiken zum Wassermanagement für 2012 und 2013 nicht direkt miteinander verglichen werden. Daher werden hier die Angaben aus dem EICC-Umweltschutzbericht mit den Angaben aus dem EICC-Fragebogen zur Selbsteinschätzung kombiniert. Diese Daten stammen von Zulieferern, die über 80 % unsere Ausgaben für Tier-1-Zulieferer ausmachen, sowie von strategischen Tier-2-Zulieferern. 69 % 80 % % an Lieferanten (mit Reporting) mit einem Reduktionsziel für THG-Emissionen* * Ein Ziel wurde als quantifiziertes Reduktionsziel mit einem Zeitrahmen zur Zielerreichung definiert. % an Lieferanten (mit Reporting) mit Initiativen zur Reduzierung des Energieverbrauchs** ** Eine Initiative wurde als abgeschlossene oder geplante Aktion zur Reduzierung des Energieverbrauchs definiert Lieferkette/Soziale und ökologische Verantwortung in der Lieferkette 9

14 METHODEN ZUR ABFALLENTSORGUNG METHODEN ZUR ABFALLENTSORGUNG Wiederverwendung 10,3 % 82,4 % Recycling 72,0 % Außerbetrieblicher Transport zu TSDF* 21,0 % Behandlung und Entsorgung vor Ort Deponie 6,5% Verbrennung 0,8% 7,0%Sonstige UNGEFÄHRLICH GEFÄHRLICH *Aufbereitung, Speicherung und/oder Entsorgungsanlage 2013 Umfang-3-Emissionen von direkten Tier-1-Zulieferern von EMC Die Treibhausgasemissionen (THG-Emissionen) im Zusammenhang mit direkten Materialzulieferern von EMC betrugen Tonnen CO2e im Jahr Wir sammelten Umfang-1- und 2-THG-Emissionsdaten von direkten Tier-1-Zulieferern, die 99 % unserer Jahresausgaben ausmachten. Mithilfe ökonomischer Umlagemethoden schätzten wir anschließend unseren Anteil an diesen THG-Emissionen. Hierfür legten wir das Verhältnis unserer Ausgaben zum Umsatz jedes Unternehmens fest und wandten diesen Quotienten auf ihre ausgewiesenen Emissionsdaten an. Diese Methode entspricht dem GHG Protocol Corporate Value Chain (Scope 3) Accounting and Reporting Standard des WRI (World Resource Institute) und stellt die momentan beste Option dar, die für dieses Niveau an ausgewiesenen Daten verfügbar ist. Da dieser Zuweisungsansatz den Zugriff auf die Umsätze von Lieferanten erfordert, wurde eine geringe Anzahl privater Unternehmen in dieser Analyse nicht berücksichtigt. Auf Anregung des SER- Awards für Zulieferer von EMC und des zugehörigen Newsletters implementierten wir mit unseren über strategischen Lieferanten ähnliche Programme. Historisch gesehen betrachten wir Zulieferer als Sache des Kunden, aber Ihr Engagement hat mich zum Nachdenken angeregt, wie wir eine große Anzahl von Zulieferern positiv und sinnvoll einbinden können sammelten wir im Rahmen des Reportingmoduls Umweltschutz in EICC-ON erstmals Standardkennzahlen zum Abfallmanagement unsere Zulieferer, wenngleich Fragen zum verantwortlichen Abfallmanagement bereits seit mehreren Jahren im Fragebogen zur Selbsteinschätzung und im Auditprotokoll enthalten waren. Die Daten deuten auf einen bereits bestehenden Trend zur verantwortungsvollen Abfallentsorgung hin. Wir werden uns bemühen, diese Daten im kommenden Jahr noch besser auszuwerten. Verbesserung durch Engagement Zusammenarbeit und kontinuierliche Verbesserung sind der Kern des SER-Programms der Lieferkette von EMC. Programme in diesen Bereichen bieten uns die Gelegenheit, unsere Zulieferer, unsere internen Mitarbeiter sowie Initiativen, die sich auf alle Beteiligten erstrecken, zu unterstützen und gleichzeitig Anreize für eine starke Performance sowie Lernchancen zu geben. Hierzu dienen auch unser vierteljährlicher Newsletter, der SER-Link und unser Blue Sky-Nachhaltigkeitsaward für Zulieferer, der erstmals 2012 an 2 Zulieferer verliehen wurde. Darüber hinaus setzten wir unsere direkte Beratung von Zulieferern vor, bei denen die Entwicklung von Nachhaltigkeitsprogrammen noch in den Anfängen steht, sowie auch die Schulung neuer EMC Mitarbeiter, die noch lernen müssen, wie sich SER in die Unternehmenskultur von EMC einfügt. Um auch offizielle Schulungen zu erhalten, ermutigten wir Zulieferer, die EICC-Schulungen zum Verhaltenskodex, zur Kommunikation zwischen Mitarbeitern und Management und zu Gesundheit und Sicherheit in Anspruch zu nehmen. Strategischer Tier-1-Zulieferer 10 Lieferkette/Soziale und ökologische Verantwortung in der Lieferkette

15 Zusätzlich zu unseren internen Aktivitäten, engagierten wir uns auch weiterhin in Initiativen mit unterschiedlichen Stakeholdern. Dazu gehörten: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN EMC Grundsatzerklärung gegen Sklaverei und Menschenhandel EMC Richtlinien zu Konfliktmineralien Leitung der EICC-Arbeitsgruppen für ökologische Nachhaltigkeit sowie der Gruppe zur Bewertung von Umweltauswirkungen, die unter die Arbeitsgruppe für das Lernen und den Aufbau von Fähigkeiten fällt Aktive Teilnahme an anderen Arbeitsgruppen, einschließlich der Initiative für den konfliktfreien Bezug von Rohstoffen Engagement in Forschungsinitiativen und Debatten im Zuge der Stanford Initiative for the Study of Supply Chain Responsibility (SISSCR), die 2013 neue Forschungsergebnisse zur Beziehung zwischen verantwortlicher Praxis und Unternehmensperformance veröffentlichte Teilnahme an Feedbacksitzungen von Stakeholdern zum Thema Menschenhandel Wichtige SER-Initiativen Onlineressourcenbibliothek Die Zulieferer von EMC sind hinsichtlich ihres Fachwissens, der Herausforderungen, denen sie gegenüberstehen, sowie hinsichtlich ihrer Betriebsbedingungen, ihrer Arbeitnehmerstruktur und ihrer geografischen Lage sehr verschieden. Obwohl wir nicht für jeden Zulieferer individuelle Schulungen bieten können, begannen wir 2013 mit der Analyse vergangener Audits und Fragebögen zur Selbsteinschätzung, um anhand dieser Daten einen gemeinsamen Beratungsbedarf unserer Zulieferer identifizieren zu können. Außerdem sprachen wir mit zahlreichen Mitarbeitern von Zulieferern in verschiedenen Regionen und für verschiedene Warengruppen, um besser verstehen zu können, welche Ressourcen für die Zulieferer am wertvollsten sind. Weiterer Input kam von einer Ursachenumfrage (siehe unten), von Themen, die in den Medien und in NGO-Berichten erörtert wurden, sowie aus Gesprächen mit Leuten aus der Branche. Danke für diese Umfrage! Ich finde es gut, dass Sie den Ursachen auf den Grund gehen. Derzeit verfolgen wir noch nicht alle Kennzahlen, aber ich habe bereits mit der HR-Abteilung abgesprochen, dass wir sie in Zukunft verfolgen werden. Partner für Unternehmensverantwortung eines strategischen Tier-2-Zulieferers Mit diesem Wissen ausgestattet begannen wir mit der Entwicklung einer Onlineressourcenbibliothek für Zulieferer. Die Bibliothek enthält kurze Schulungsmodule zu verschiedenen Themen und auf verschiedenen Stufen, u. a. Best Practices, Fallstudien und Verweise auf vorhandene und öffentlich zugängliche Ressourcen wird die Bibliothek für den externen und internen Gebrauch eröffnet, wobei wir auf Grundlage der höchsten Prioritäten im Jahresverlauf weitere Module hinzufügen werden. Wir werden die Performance vor und nach Einführung der Bibliothek analysieren, um die Auswirkungen dieser neuen Ressourcen messbar zu machen. Ursachenumfrage Während sich die öffentliche Debatte, beispielsweise in den Medien und auf Konferenzen, meist auf bestimmte Themen konzentriert, ist EMC darum bemüht, dass die Entwicklung von Schulungen und Ressourcen für unsere Zulieferer deren spezifischen Bedürfnisse so präzise wie möglich aufnimmt. Vor diesem Hintergrund führten wir 2013 eine Umfrage bei unseren Zulieferern aus, die in erster Linie auf die Ursachen der Herausforderungen im sozialen und ökologischen Bereich zielte. Durch diese Umfrage wollten wir das Bewusstsein unserer Zulieferer zu bestimmten Themen in Erfahrung bringen und mit diesen Informationen unsere Schulungen weiterentwickeln. Neben der Verwendung der Ergebnisse für die bereits erwähnte Onlineressourcenbibliothek bot uns die Umfrage auch einen wichtigen Einblick in die Managementsysteme, Betriebsabläufe und vorhandenen Schulungen unserer Zulieferer. Diese für uns sehr wichtigen Informationen werden wir für die weitere Entwicklung unseres SER-Programms nutzen. Interne Schulungen 2013 nahmen fast 100 technische und geschäftliche Mitarbeiter von EMC aus dem Bereich Supply Chain Management in den USA an einer ganztägigen Schulung zur sozialen und ökologischen Verantwortung in der Lieferkette teil. Durch die Schulung wurde das Verständnis für SER-Prüfungen gefördert, Themen im Bereich der sozialen und ökologischen Verantwortung identifiziert und Ursachenanalyse von häufigen Problemen bei der Fertigung von elektronischen Geräten betrieben. Die abgedeckten Schulungsthemen sind Teil der neuen SER-Verantwortungsbereiche der betroffenen Mitarbeiter. Gleichfalls wurden die Schulungsthemen Verfahrens- und Stichprobenprüfung abgedeckt, da diese Verantwortungsbereiche ebenfalls neu sind. Wir freuen uns, dass für 2014 weitere Schulungen geplant sind. Lieferkette/Soziale und ökologische Verantwortung in der Lieferkette 11

16 Planen der Business Continuity in der Lieferkette Eine Lieferkette muss in der Lage sein, unvorhergesehene Unterbrechungen flexibel zu bewältigen, um die Erwartungen der Kunden hinsichtlich Qualität und Lieferfähigkeit erfüllen zu können. EMC verfügt über ein BCP-Programm (Business Continuity Planning) für seine Lieferkette, in dem Strategien zur Vorbereitung und Reaktion auf mögliche Unterbrechungen durch Zwischenfälle wie Naturkatastrophen, Aufstände und Finanzkrisen festgelegt sind. Dank dieser Planung kann unsere Lieferkette robuster auf größere Störfälle reagieren, die sonst Liefer-, Qualitäts- oder Produktionsprobleme zur Folge hätten. Obgleich EMC 2013 nicht direkt von Naturkatastrophen oder sozialen Unruhen betroffen war, nahmen wir auch weiterhin Verbesserungen an unserem Programm vor, um die wachsenden Komplexitäten und potenzielle Risiken abfangen zu können. Unser Ansatz Ende 2012 begannen wir, unser BCP-Programm mit einem datengesteuerten Ansatz neu zu definieren. Diese Arbeit setzten wir 2013 fort und sammelten weitere umfassende Daten über die Standorte unserer Zulieferer als Grundlage unseres Programms und zur Implementierung eines Framework für erhöhte Ausfallsicherheit. Dieses Framework fußt auf 3 Säulen: Globale Standortzuordnung, Risikobewertung und Vorbeugungsplanung sowie Vorfallsmonitoring und Disaster Recovery. Globale Standortzuordnung 2013 wurden bei EMC Artikelnummern mehr als 800 globalen Tier-1- und Tier-2- Lieferanten zugeordnet, um ein Bild unserer globalen Fertigungsstandorte zu erhalten, an denen die meisten Zulieferer konzentriert sind. Diese Artikelnummern wurden daraufhin Produkten und Umsatzkennzahlen von EMC zugeordnet, um deren Bedeutung für die finanzielle Performance von EMC zu ermitteln, sollte es zu einer Unterbrechung bei der Verfügbarkeit eines Artikels, Standorts oder Zulieferers kommen. Risikobewertung und Vorbeugungsplanung Nach der Zuordnung erfolgt eine multidimensionale Risikobewertung jedes Artikels, u. a. im Hinblick auf: Naturkatastrophen und andere geografisch bedingte Risiken Fähigkeit des Zulieferers zur Wiederherstellung in verschiedenen Risikoszenarien Finanzielle Risiken des Zulieferers Die Risikobewertung wird anschließend auf Zulieferer-, Standort-, Produkt- und Artikelebene kompiliert, um so die wesentlichen Risikobereiche zu ermitteln. Durch die so gesetzten Prioritäten sind wir in der Lage, Schwachpunkte in unseren Sourcing-Strategien und in unserer Lieferkette zu erkennen. Auf dieser Grundlage werden anschließend u. a. folgende Maßnahmen ergriffen: Suche nach alternativen Bezugsquellen, um für besonders risikoträchtige Artikel neue Zulieferer mit geringerem Risikopotenzial zu finden; Vorhaltung von Komponenten, um eine Versorgung mit wichtigen Artikeln im Fall von Naturkatastrophen und Risikoereignissen zu ermöglichen; eingehende Bewertung von Zulieferern, beispielsweise durch Audits vor Ort in Bereichen mit besonders hohem Risiko sowie Simulierung von Betriebsausfällen als Test der Fähigkeit eines Zulieferers zur Umsetzung von Notfallplänen und zum adäquaten Krisenmanagement. Diese proaktiven Strategien dienen der Optimierung von Flexibilität, Kosten und Risikoprofil unserer Lieferkette. 12 Lieferkette/Planen der Business Continuity in der Lieferkette

17 Darüber hinaus haben wir unsere BCP-Selbsteinschätzung für Zulieferer von einem prozessbasierten zu einem fähigkeitsbasierten Tool weiterentwickelt und können so die Bereitschaft unserer Zulieferer angesichts potenzieller Betriebsausfälle besser einschätzen. Die Identifizierung von Schwächen unserer Zulieferer ermöglicht es uns, diese dabei zu betreuen, ihre Fähigkeiten zu verbessern, ihre Ausfallsicherheit zu steigern und damit das Risiko für EMC zu mindern. Des Weiteren ermutigen wir unsere Zulieferer zur Pflege interner Business-Continuity-Programme im Einklang mit der ISO 22301, BS oder mit vergleichbaren Normen. Vorfallsmonitoring und Disaster Recovery Alle Standorte von Zulieferern, die einer Artikelnummer von EMC zugeordnet sind, werden rund um die Uhr auf Vorfälle überwacht. Das Vorfallsmonitoring umfasst Naturkatastrophen, Streikmaßnahmen, Insolvenzen von Zulieferern und durch menschliche Fehler verursachte Vorfälle wie Brände und Austritt chemischer Substanzen. Tritt ein Vorfall ein, werden Artikelnummern und betroffene Produkte unverzüglich identifiziert. Da die Artikel bereits den Standorten zugeordnet sind, benötigt EMC weniger Zeit zum Sammeln von Daten und zur Bewertung des Risikos und kann effizient und umsichtig reagieren und Recovery-Verfahren einleiten. Fokus für 2014 Für 2014 will EMC die von den Tier-1- und Tier-2-Zulieferern gesammelten Daten nutzen, um die Ausfallsicherheit der Lieferkette weiter auszubauen. Gleichfalls möchten wir unsere Bemühungen möglichst auch auf die Auswertung von Subunternehmen und Zulieferern ab Partnerstufe Tier 3 erweitern. Darüber hinaus werden wir unser Augenmerk auch auf das Produktdesign und auf strategisches Sourcing richten und die formalisierte Einbindung von Risikodaten und Kennzahlen in Produktentwicklung und Produktplanung vorantreiben. Lieferkette/Planen der Business Continuity in der Lieferkette 13

18 Konfliktmineralien In den letzten Jahren wurde der Fokus verstärkt auf die ethischen Aspekte bei der Beschaffung von Mineralien gelegt, insbesondere bei Tantal, Zinn, Wolfram und Gold (3TG) gelegt, die häufig als Konfliktmineralien aus der Demokratischen Republik Kongo (DRK) bezeichnet werden. Im Kongo werden einige Minen von bewaffneten Milizen kontrolliert, die die Einkünfte aus dem Verkauf dieser Mineralien zur Finanzierung bewaffneter Aufstände in der Region nutzen. EMC hat sich verpflichtet, diese Mineralien ethisch verantwortungsbewusst zu beziehen. In unserer Policy zu Konfliktmineralien haben wir uns zum Ziel gesetzt, keine Produkte zu beziehen, die 3TG-Mineralien enthalten, durch deren Verkauf bewaffnete Konflikte finanziert wurden. Wir sind jedoch überzeugt, dass DRK-konfliktfrei nicht gleich DRKfrei ist; wir möchten auch weiterhin verantwortungsbewusst Mineralien aus dem Kongo und den angrenzenden Ländern beziehen und eine friedfertige Ökonomie in dieser Region unterstützen. Unser Ansatz Die Nachverfolgung der Herkunft von Mineralien in einer Lieferkette ist ein äußerst komplexes Unterfangen. Als Hersteller von Enterprise-Speichersystemen beziehen wir 3TG-Mineralien nicht direkt von Minen, Hütten und Metallveredelungen. Wenn wir also DRK-konfliktfrei bleiben wollen, müssen wir mit Zulieferern, Unternehmen aus der Branche und weiteren Stakeholdern kooperieren. Dabei möchten wir Instrumente und Programme weiterbringen, die die Due Diligence durch die gesamte Lieferkette erleichtern, und die Versorgung mit nachweislich DRK-konfliktfreien Mineralien fördern. EMC ist aktives Mitglied der Conflict-Free Sourcing Initiative (CFSI), die von der Electronics Industry Citizenship Coalition (EICC) und der Global e-sustainability Initiative gemeinsam gegründet wurde. Wir beteiligen uns an Arbeitsgruppen und Projekten zur Förderung der folgenden CFSI-Programme: Conflict Minerals Reporting Template (CMRT): Eine weithin verwendete Berichtsvorlage, mit der Informationen über die gesamte Lieferkette gesammelt werden, u. a. die Namen von 3TG-Hütten und Veredelungen. Conflict-Free Smelter Program (CFSP): Ein unabhängiges Auditprogramm für 3TG- Hütten und Veredelungen. Durch die Audits wird das Herkunftsland der Mineralien ermittelt und geprüft, ob diese DRK-konfliktfrei sind. Gleichfalls nehmen wir, ebenso wie viele andere Stakeholder, an den vom Responsible Sourcing Network organisierten Telefonkonferenzen teil stellten wir einen Mitgliedsantrag bei der Public-Private Alliance for Responsible Minerals Trade (PPA), einer branchenübergreifenden Initiative zur Unterstützung von Lösungen für Lieferketten im Bereich Konfliktmineralien aus dem Kongo und der zentralafrikanischen Region der Großen Seen. Die unterschiedlichen Kooperationen helfen uns bei der Erreichung unseres Ziels sowie beim Aufbau einer globalen Lieferkette für einen verantwortungsbewussten und ethischen Bezug von Mineralien, wobei hierdurch auch andere Unternehmen dabei unterstützt werden, DRK-konfliktfreie Mineralien für ihre Produkte zu beziehen. 14 Lieferkette/Konfliktmineralien

19 Unsere Strategie 2013 begannen wir mit der Umsetzung einer 3-fachen Strategie mit dem Schwerpunkt auf Zulieferer, Hütten und Veredelungen sowie auf verantwortungsbewussten Bezug von Mineralien aus dem Kongo und den angrenzenden Ländern (gemeinsam die betroffenen Länder ). Die Strategie verfolgt die folgenden Ziele: 1. Einbindung von Zulieferern bei Due Diligence und DRK-konfliktfreiem Bezug von Mineralien Kontrolle der Zulieferer mithilfe des CMRT-Fragebogens Schulungen zu Konfliktmineralien und Best Practices im Bereich Due Diligence Einflussnahme auf die Lieferkette für einen Wechsel zu CFSP-konformen Hütten und Veredelungen 2. Steigerung der Anzahl DRK-konfliktfreier Hütten und Veredelungen Identifizierung von Hütten und Veredelungen in unserer Lieferkette Förderung des CFSP durch aktive Teilnahme an CFSI-Arbeitsgruppen Förderung der CFSP-Konformität von Hütten und Veredelungen in unserer Lieferkette 3. Förderung eines verantwortungsbewussten Rohstoffbezugs in den betroffenen Ländern: Unterstützung von Initiativen zur Förderung eines nachweislich konfliktfreien Rohstoffbezugs in den betroffenen Ländern und damit Förderung friedfertiger ökonomischer Aktivitäten Unser Programm Das Conflict Minerals Governance Committee wacht über das Programm von EMC und gibt strategische Ratschläge und Anleitungen bezüglich der Policy von EMC zu Konfliktmineralien sowie bezüglich der Anforderungen an Zulieferer, Kommunikation und Risikomanagement. Mitglieder dieses Komitees sind Führungskräfte von Global Supply Chain Management, Global Supply Chain Engineering und vom Office of Sustainability, sowie Vertreter der Bereiche Finance, Legal, Global Product Operations Sustainability, Government Affairs und Internal Audit. Die Anforderungen an Zulieferer hinsichtlich der Due Diligence bei Konfliktmineralien sind in das Supply Chain Management von EMC integriert. Unser Verhaltenskodex für Zulieferer sieht vor, dass bei direkten Materialzulieferern Policies zu Konfliktmineralien greifen, und dass die Zulieferer bei 3TG-Mineralien in ihren Produkten Due Diligence bezüglich der Rohstoffquelle walten lassen und eine Überwachungskette aufrechterhalten. Die Einhaltung des Verhaltenskodex für Zulieferer ist in Rahmen- und Kaufverträgen verbindlich festgelegt. Aktivitäten 2013 Die Schulung von Zulieferern ist ein wichtiger Bestandteil unserer Bemühungen waren Zulieferer von EMC zu einer Onlineschulung eingeladen, die ihnen einen Überblick über Konfliktmineralien, die Policy von EMC, den Ansatz der CFSI bezüglich des verantwortungsbewussten Bezugs von Mineralien und zur Befragung der Lieferkette und dem Reporting mithilfe von CMRT gab. Außerdem halfen wir bei der Entwicklung von CFSI-Schulungsmodulen, die auf der Website dieser Organisation öffentlich zugänglich sind nahmen wir erstmals eine umfassende Umfrage bezüglich Konfliktmineralien in unserer Lieferkette vor. An der Umfrage waren Tier-1-Zulieferer beteiligt, die direkt an EMC liefern, sowie Zulieferer ab der Partnerstufe Tier 2, von denen unsere Tier-1- Zulieferer auf unsere Anweisung Komponenten für die an uns gelieferten Produkte beziehen. Gleichfalls forderten wir unsere Zulieferer auf, Umfragen innerhalb ihrer eigenen Lieferkette durchzuführen und uns mithilfe der CMRT-Vorlage einen Bericht vorzulegen. Lieferkette/Konfliktmineralien 15

20 Dabei erhielten wir ausgefüllte CMRT-Vorlagen von Zulieferern, die 89 % unserer Ausgaben für 2013 ausmachten. Anschließend nahmen wir eine Zuordnung unserer Zulieferer zu unseren Produkten vor und überprüften die Liste der von diesen Zulieferern beauftragten Hütten. Für die jeweiligen Produktkategorien ergab sich dabei Folgendes: 3TG-Mineralien werden teilweise von geprüften Hütten und Veredelungen bezogen, die noch nicht CFSP-konform sind, sodass wir das Herkunftsland dieser Mineralien noch nicht bestimmen konnten. 3TG-Mineralien werden teilweise von CFSP-konformen Hütten und Veredelungen bezogen, die ihre Rohstoffe verantwortungsvoll aus den betroffenen Ländern beziehen, sodass wir davon ausgehen können, dass diese Mineralien DRK-konfliktfrei sind. Die Zukunft gestalten Für 2014 möchten wir unsere Verfahren zur Due Diligence verbessern und damit das Risiko eines Bezugs von 3TG-Mineralien weiter minimieren, deren Verkauf zur Finanzierung bewaffneter Konflikte im Kongo dient. Die Einbindung unserer Zulieferer zielt dabei auf eine weitere Verbesserung der CMRT-Vorlagen und auf eine kontinuierliche Aufklärung über die Rolle CFSP-konformer Hütten und Veredelungen. Des Weiteren werden wir Kommunikation und Anreize noch besser ins Supply Chain Management integrieren; hierbei werden wir auch die Punktzahlen der Zulieferer bezüglich Konfliktmineralien anhand der Antworten in der CMRT-Vorlage der Scorecard des Zulieferers hinzufügen, um so besser fundierte Geschäftsentscheidungen tätigen zu können. Eine wichtige Performancekennzahl ist für uns dabei die Erreichung unseres Ziels für 2014, dass 100 % unserer Tier-1-Zulieferer, deren Produkte 3TG-Mineralien enthalten, Policies zu Konfliktmineralien auf ihren Websites veröffentlicht haben. Branchenweit möchten wir durch Kooperation mit der CFSI die Anzahl der CFSPkonformen Hütten erhöhen. Weitere Informationen finden Sie in unserem vollständigen Bericht zu Konfliktmineralien unter germany.emc.com. 16 Lieferkette/Konfliktmineralien

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