Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download ""

Transkript

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

14

15

16 1. Wiederholungsklausur rganische Chemie 2001 ( ) Blatt 1 Textfragen-Teil Name, Vorname:...SG:...Matrikel-Nr.:... Punkte Fragen 1 2 P. 1. a) Schreiben Sie die Strukturformeln der drei Isomeren mit der Summenformel C 5 12 auf! b) Wie nennt man die hier auftretende Form von Isomerie? 2 P. 2. In welchen physikalisch-chemischen Eigenschaften unterscheiden sich Diastereomere, in welchen Enantiomere? 2 P. 3. rdnen Sie die folgenden Verbindungen a) nach steigender Basizität: (1) Methylamin (2) Anilin (3) Dimethylamin: Die Reihenfolge ist: < < und und b) diese Verbindungen nach steigender Acidität: (4) Essigsäure (5) Monofluoressigsäure (6) Monochloressigsäure Die Reihenfolge ist: < < 2 P. 4. a) Warum sind Alkane, wie ctan, und Aromaten, wie Benzol und Toluol, wasserunlöslich? b) Worauf beruht die gute Wasserlöslichkeit von Zuckern, wie Glucose und Saccharose, oder von Vitamin C (Ascorbinsäure)?

17 2 2 P. 5. Gleiche Stoffmengen von Essigsäure und Ethanol werden gemischt, mit einigen Tropfen einer starken Mineralsäure versetzt und erwärmt. a) Formulieren Sie die konkrete Reaktionsgleichung für das sich einstellende chemische Gleichgewicht! b) Wie nennt man allgemein eine solche Reaktion? c) Welche organische Stoffklasse wird zugänglich (allgemeiner Name)? 2 P. 6. a) Welche der nachfolgenden Strukturen ist meso-weinsäure? b) Welche beiden Strukturen sind die optisch aktiven Weinsäuren? c) Was bezeichnet man als Racemat? d) Wieso ist das Racemat der optisch aktiven Weinsäuren optisch inaktiv? C C C C C C Verbindung I Verbindung II Verbindung III 2 P. 7. a) Aus welchem Baustein sind die Biopolymere Stärke, Cellulose und Glykogen aufgebaut? b) Aus welcher Art von Bausteinen sind Eiweiße aufgebaut? c) Carotinoide sind als Polyene intensiv gefärbt was ist ihr Grundbaustein? d) Was ist der Grundbaustein für die Stoffklasse der Steroide?

18 3 1. Wiederholungsklausur rganische Chemie 2001 Blatt 2 Name, Vorname:...SG:...Matrikel-Nr.: a) Ergänzen Sie die Lücke in der Mitte mit Strukturformel und Name! b) Was geschieht, wenn man entweder den rechten oder den linken Stoff in reiner Form nimmt und in Wasser auflöst? c) Was ist am Polarimeter zu beobachten? d) Wie heißt der Vorgang allgemein? 2 P. 2 P. 9. a) Welche Art von Konstitutionsisomerie beschreibt die folgende Gleichung? 3 C C 3 3 C C 3 Anteil: 23 % Anteil: 77 % b) Wie ist die allgemeine Bezeichnung für Moleküle der rechts abgebildeten Form? c) Bei Raumtemperatur liegt die Substanz als Flüssigkeit überwiegend mit der rechts abgebildeten Struktur vor. Erklären Sie dies anhand zweier dafür stabilisierend wirkender Effekte!

19 2 P. 10. a) Komplettieren Sie die folgende Gleichung zur Verseifung! 4 C 2 C (C 2 ) 14 C 3 C C (C 2 ) 14 C 3 C 2 C (C 2 ) 14 C 3 C Na C + C 2 b) Welche strukturellen Anforderung muß ein Natrium-Carboxylat erfüllen, um Seifeneigenschaften aufzuweisen? (vgl. dazu auch Frage 7a) c) Pflanzliches Öl und tierisches Fett zählen beide als Ester zu den Triglyceriden, was unterscheidet sie strukturell? d) Wie unterscheiden sich Wachse in ihrem Molekülaufbau von der oben angegebenen Strukturformel?

20 5 Korrekturhinweise zur Punktvergabe: Frage 1: Frage 2: Frage 3: Frage 4: Frage 5: Frage 6: n-pentan, 2-Methylbutan, Neopentan, (je Formel ½ Punkt) Konstitutionsisomerie (½ Punkt) Diastereomere: Unterschiede in allen Eigenschaften (1 P.) Enantiomere: Unterschiede in spezifischer Drehung linear polarisierten Lichts und gegenüber chiralen Reagenzien (1 P.) Basizität: (2) < (1) < (3) (1 Punkt) Acidität: (4) < (6) < (5) (1 Punkt) a) ydrophobie, keine Wasserstoffbrückenbindungen! (1 Punkt) b) ydrophilie wegen vieler -Gruppen in der Struktur, daher Wasserstoffbrückenbindungen möglich (1 Punkt) a) Veresterungsreaktion (1 Punkt) b) Veresterung (½ Punkt) c) Carbonsäureester (½ Punkt) a) Verbindung II (½ Punkt) b) Verbindung I und III (½ Punkt) c) die 1:1-Mischung von zwei Enantiomeren (½ Punkt) d) die optischen Effekte der Enantiomeren heben sich auf (½ Punkt) Frage 7: a) D-Glucose (½ Punkt) b) Aminosäuren (½ Punkt) c) Isopren (½ Punkt) d) Isopren (½ Punkt) Frage 8: Frage 9: a) offenkettige Formel von D-Glucose (½ Punkt) b) Gleichgewichtseinstellung über die offene Form zu ca. 2/3 -D-Glc und 1/3 -D-Glc innerhalb von einigen Stunden (½ Punkt) c) Kontinuierliche Drehwinkeländerung! Von beiden Seiten ausgehend stellt sich der gleiche Endwert ein. (½ Punkt) d) Mutarotation (½ Punkt) a) Keto-Enol-Tautomerie (½ Punkt) b) Enol-Form (½ Punkt) c) intramolekulare Wasserstoffbrücke zwischen und C= sowie Konjugation von C=C und C=-Doppelbindung senken die Energie der Enolform und machen sie zur bevorzugten Form des Gleichgewichts (1 Punkt) Frage 10: a) 3 Na + - C-(C 2 ) 14 -C 3 (½ Punkt b) lange hydrophobe Kette >C 10 und hydrophiles, ionisches Ende (1/2 Punkt) c) Fette enthalten gesättigte Fettsäuren, Öle auch ungesättigte (1/2 P.) d) Wachse: Monoester aus langk. R-C mit langk. R -(½ Punkt)

21 1 2. Wiederholungsklausur rganische Chemie Name: Vorname: SG: Matrikel-Nr. Teil 1: 20 Auswahlfragen Bitte tragen Sie die von Ihnen ausgewählten Antworten in die Liste auf S. 4 ein! 1. Welche Aussage zum Methanmolekül trifft zu? (A) Das C-Atom ist sp 2 -hybridisiert. (B) Die -Atome bilden die Ecken eines Tetraeders. (C) Der Bindungswinkel zwischen zwei C--Bindungen beträgt 90. (D) Das Molekül ist eben gebaut. (E) Das Molekül ist ein Dipol. 2. Welche Aussage zum Benzolmolekül trifft nicht zu? (A) C- und -Atome liegen in einer Ebene. (B) Es läßt sich durch mesomere Grenzstrukturen beschreiben. (C) Die Abstände zwischen den C-Atomen des Sechsrings sind gleich. (D) Vom Benzol existieren Sessel- und Wannenform. (E) Es hat einen geringeren Energieinhalt als das 1,3,5-exatrienmolekül. 3. Was entsteht bei der ydratisierung der Verbindung? (A) ein lefin (Alken) (B) ein Aromat (C) ein tertiärer Alkohol (D) ein sekundärer Alkohol (E) ein primärer Alkohol 4. Welche Aussage trifft für die Verbindungen Methanol, Acetaldehyd und Propionsäure zu? (A) Sie bilden eine homologe Reihe. (B) Sie haben die gleiche Summenformel. (C) Sie können durch Redoxreaktionen ineinander überführt werden. (D) Sie sind Verbindungen mit je zwei C-Atomen. (E) Sie bestehen alle aus den Elementen C, und. 5. Welche Aussage zur abgebildeten Fischer-Projektion des D-Sorbits (Sorbitols) trifft nicht zu? (A) (B) (C) (D) (E) Sorbit entsteht aus D-Glucose durch Addition von Wasser. Sorbit ist ein Zuckeralkohol. Sorbit hat vier sekundäre -Gruppen. Sorbit hat vier Chiralitätszentren. D-Mannit (Mannitol) ist ein Stereoisomer des Sorbits. C 2 C 2

22 6. Welche Aussage zu den Verbindungen (1) = 3 C-C 2 - und (2) = 3 C--C 3 trifft nicht zu? (A) 1 und 2 sind Konstitutionsisomere. (B) 1 heißt Ethanol, 2 heißt Dimethylether. (C) 1 hat einen höheren Siedepunkt als 2. (D) 1 ist schlechter wasserlöslich als 2. (E) 1 läßt sich leichter oxidieren als Welche Aussage zur Carbonylgruppe eines Aldehyds oder Ketons trifft zu? (A) Das Carbonyl-C-Atom ist sp 2 -hybridisiert. (B) Das Carbonyl-C-Atom trägt eine negative Partialladung. (C) Der Bindungswinkel zwischen den am Carbonyl-C-Atom gebundenen Atomen beträgt jeweils 90. (D) In der Carbonylgruppe sind C-Atom und -Atom durch zwei -Bindungen verbunden. (E) Am Sauerstoffatom befindet sich ein freies Elektronenpaar. 8. Welche Aussage zu Formaldehyd trifft nicht zu? (A) (B) (C) (D) (E) 2 Bei seiner Reduktion entsteht Methanol. Bei vorsichtiger xidation entsteht Essigsäure. Bei kräftiger xidation entsteht Kohlendioxid. Formaldehyd ist im rganismus ein toxischer Metabolit des Methanols. Die wäßrige Lösung von Formaldehyd dient zur Konservierung anatomischer Präparate. 9. Welche der folgenden Verbindungen läßt sich unter milden Bedingungen nicht oxidieren? (A) (B) (C) (D) (E) 3 C C 3 C C 2 C C S N 2 Ethanol ydrochinon Brenztraubensäure Cystein Benzaldehyd 10. Welche der folgenden Verbindungen paßt nicht in die homologe Reihe der Dicarbonsäuren? (A) xalsäure (B) Malonsäure (C) Bernsteinsäure (D) Citronensäure (E) Glutarsäure 11. Welche Aussage zur abgebildeten Verbindung trifft nicht zu? C C (A) (B) (C) (D) (E) Es handelt sich um eine Dicarbonsäure in der cis-konfiguration. Die Formel stellt Bernsteinsäure (Butandisäure) dar. Für die beiden Dissoziationsstufen gilt: pk S1 < pk S2 Das trans-diastereomere zur angegebenen Verbindung hat den Trivialnamen Fumarsäure. In wäßriger Lösung liegt die Verbindung zum größten Teil als Anion vor.

23 Name: Vorname: SG: Matrikel-Nr. 12. Prüfen Sie die Aussagen zur nebenstehenden Verbindung: C (1) Sie besitzt einen isoelektrischen Punkt. (2) Sie addiert elementares Brom (3) Sie besitzt vier Chiralitätszentren. (4) Die Formel gibt Konstitution und Konfiguration an. (5) Durch doppelte Dehydratisierung kann sich ein substituiertes Benzol bilden. Welche Aussagen treffen zu? (A) nur 2 und 5 sind richtig (B) nur 4 und 5 sind richtig (C) nur 1, 2 und 3 sind richtig (D) nur 2, 3 und 4 sind richtig (E) 1-5 sind alle richtig 13. Aus einer Carbonsäure und einem Alkohol bildet sich in Gegenwart einer starken Mineralsäure ein Carbonsäureester. Welche der folgenden Aussagen trifft nicht zu? (A) Protonen erniedrigen die Aktivierungsenergie der in- und Rückreaktion. (B) Temperaturerhöhung beschleunigt die Gleichgewichtseinstellung. (C) Protonen erniedrigen die Geschwindigkeit der Rückreaktion. (D) Die Entfernung von Wasser aus dem Reaktionsansatz erhöht die Ausbeute an Ester. (E) Protonen beschleunigen die Gleichgewichtseinstellung. 14. Carbonsäureester können alkalisch oder sauer hydrolysiert (verseift) werden. Welche Aussage trifft nicht zu? (A) Die alkalische Esterhydrolyse ist irreversibel. (B) Die saure Esterhydrolyse ist reversibel. (C) Bei der sauren Esterhydrolyse senken + -Ionen die Aktivierungsenergie der Reaktion. (D) Bei der alkalischen Esterhydrolyse (Verseifung) werden - -Ionen verbraucht. (E) Bei beiden Reaktionen stellt sich ein Gleichgewicht ein. 15. Welche Aussage zu nachfolgendem Gleichgewicht trifft nicht zu? 3 3 C C 3 (A) Das Gleichgewicht beschreibt eine Mesomerie. (B) (1) und (2) sind Konstitutionsisomere. (C) (1) wird als Ketoform bezeichnet. (D) (2) wird als Enolform bezeichnet. (E) (1) und (2) enthalten das Strukturelement eines Carbonsäureesters. 16. Welche Aussage zur nebenstehend abgebildeten Formel von -D-Glucose trifft nicht zu? Die Formel zeigt... (A) die Konstitution. (B) die Konfiguration. (C) die Konformation. (D) daß die -Gruppe an C-1 zur -Gruppe an C-2 trans-ständig ist (e/e-anordnung). (E) daß in diesem Molekül ausschließlich sekundäre -Gruppen vorliegen. 3 C (1) (2) C 3

24 17. Vergleichen Sie Maltose (Malzzucker) und Saccharose (Rohrzucker). Welche Aussage trifft zu? (A) Beide Verbindungen verhalten sich zueinander wie Stereoisomere. (B) Saccharose ist aus D-Glucose und D-Fructose aufgebaut. (C) Maltose ist aus D-Glucose und D-Galactose aufgebaut. (D) Beide Disaccharide besitzen reduzierende Eigenschaften. (E) Weder Maltose noch Saccharose besitzen reduzierende Eigenschaften. 18. Vergleichen Sie Cellulose und das in Stärke enthaltene Amylopektin. Welche Angabe trifft nicht für beide Substanzen zu? (A) Beide sind Biopolymere. (B) Beide sind Polysaccharide (C) In beiden Verbindungen kommt es zu einer Verzweigung durch 1,6-Verknüpfung. (D) In beiden wird die auptkette durch 1,4-Verknüpfung gebildet. (E) Cellulose und Amylopektin sind beide aus dem Grundbaustein D-Glucose aufgebaut. 19. Welche Aussage trifft nicht zu? Unter Wasserabspaltung verläuft die Bildung... (A) von Cystin aus zwei Molekülen Cystein (B) eines Dipeptids aus zwei Aminosäuren (C) von Cyclohexen aus Cyclohexanol (D) von Dimethylether aus zwei Molekülen Methanol (E) eines Carbonsäureesters aus einer Carbonsäure und einem Alkohol 20. Welche Aussage zur Aminosäure mit der nebenstehend C abgebildeten Formel trifft nicht zu? (A) Die Formel zeigt Glycin (Glykokoll). 2 N C (B) Diese Aminosäure liegt in der L-Form vor. (C) Sie ist an der Proteinbiosynthese beteiligt. (D) Sie liegt wie alle Aminosäuren als Inneres Salz (Zwitterion, Betain) vor. (E) Bei ihrer Decarboxylierung entsteht Methylamin Liste der Antworten Frage Nr. Lösung Frage Lösung

25 5 2. Wiederholungsklausur rganische Chemie Name: Vorname: SG: Matrikel-Nr. Teil 2: Textfragen. Bitte antworten Sie auf dem Aufgabenblatt Schreiben Sie die Strukturformeln der folgenden Verbindungen auf! (4 Punkte) Phenol Anilin D-Milchsäure Glycerin L-Alanin Benzoesäure D-Ribose arnstoff 2. Zur Summenformel C 4 10 existieren 7 Konstitutionsisomere, die zu den Stoffklassen der Alkohole und Ether gehören. Schreiben Sie die Strukturformeln von jeweils 2 Beispielen aus beiden Stoffklassen auf und benennen Sie diese mit Namen! (4 Punkte) 3. Nennen Sie die vier Grundreaktionsarten der organischen Chemie! (2 Punkte) 4. Welche chemische Reaktion läuft bei der Rohrzuckerinversion einer angesäuerten Saccharoselösung ab? Mit welchem Meßgerät ist die Änderung welcher physikalischen Eigenschaft während der Reaktion zu verfolgen? Welches Phänomen lieferte den Namen für den Vorgang? (2 Punkte)

26 6 5. Erklären Sie die Bedeutung des Wortes essentiell in den Bezeichnungen essentielle Fettsäuren und essentielle Aminosäuren! Was ist damit gemeint? Schreiben Sie den Namen und die Summenformel einer essentiellen Fettsäure auf! (2 Punkte) 6. Wenn man reine -D-Glucose oder reine -D-Glucose in Wasser auflöst, kommt es in beiden Fällen zum Vorgang der Mutarotation, der nach Stunden zum gleichen Endzustand führt. Welcher chemische Vorgang läuft dabei in Lösung ab? Wie kann man feststellen, daß die Mutarotation beendet ist? (2 Punkte) 7. Formulieren Sie ein Keto-Enol-Tautomerie-Gleichgewicht am Beispiel von Pentan-2,4- dion! Welche beiden Effekte bewirken eine Stabilisierung der Enolform im Vergleich zur Ketoform? (2 Punkte) 8. a) Welche strukturellen Anforderungen muß eine organische Verbindung erfüllen, damit sie Seifeneigenschaften aufweist? Skizzieren Sie das Prinzip in einer Formel! (1Punkt) b) Welche gemeinsamen strukturellen Merkmale im Molekülbau führen dazu, daß sowohl tierische Fette und pflanzliche Öle als auch Wachse hydrophob und damit wasserunlöslich sind? (1 Punkt)

27 7 Lösungen zur 2. Wiederholungsklausur rganische Chemie vom Teil 1: Auswahlfragen Liste der Antworten, 20 Punkte Frage Nr. Lösung Frage Lösung Noten / Punkte 1 B 11 B 1 = P. 2 D 12 A 2 = 35,5 32 P. 3 D 13 C 3 = 31,5 28 P. 4 E 14 E 4 = 27,5 24 P. 5 A 15 A 5 = 23,5 20,5 P. nicht best.! 6 D 16 E 6 = 20 0 nicht bestanden! 7 A 17 B 8 B 18 C 9 C 19 A 10 D 20 B Teil 2: Textfragen: = 20 Punkte 1. für jede richtige Formel ½ Punkt 2. möglich sind 1-Butanol, 2-Butanol, 2-Methylpropan-1-ol, tert. Butanol, Diethylether, Methyl-n- Propylether und Isopropylmethylether je richtiger Formel und je richtigem Namen ½ Punkt 3. Addition, Eliminierung, Substitution, Umlagerung (je ½ Punkt) 4. Spaltung von Saccharose in D-Glucose und D-Fructose, am Polarimeter wird der Drehwinkel für linear polarisiertes Licht bestimmt; das Vorzeichen des Drehwinkels ändert sich von (+) nach (-), da D-Fru sehr viel stärker links dreht als D-Glc rechts dreht, Sacch. ist (+) drehend. Für die Vorzeichenänderung von a wurde das Wort Inversion verwendet. (je unterstrichenem Begriff ½ Pkt.) 5. Essentielle FS oder AS sind für den Körper unentbehrlich, können nicht biosynthetisert werden und müssen daher mit der Nahrung aufgenommen werden. (dafür 1 Pkt.) Bsp. Linolsäure C oder Linolensäure C (je ½ Pkt. auf Name und Summenformel). Auch sinngemäß richtige partielle Struktur-Summenformeln werten, auch werten die Begriffe mehrfach (!) ungesättigte Fettsäuren. Falsch: Ölsäure! 6. Mutarotation: Kontinuierliche Drehwinkeländerung bis zum Gleichgewichtswert, beruhend auf der Gleichgewichtseinstellung zwischen den beiden cyclischen Formen -D-Glucose und -D- Glucose, die über die offenkettige Aldehyd-Form der D-Glucose möglich ist. (je ½ Pkt.), zur Beantwortung der Frage sind Strukturformeln nicht zwingend notwendig, es reicht imprinzip die korrekte Erklärung in Worten! 7. Je ½ Pkt. auf die korrekten Formeln der Keto- und Enol-Form, je ½ Pkt auf die beiden Effekte: intramolekulare Wasserstoffbrückenbindung und Konjugation von C=C- mit C=-Bindung, die die Enolform energetisch stabilisieren. 8. a) langer hydrophober Rest mit ionischem, hydrophilen (polaren) Ende, wie in Na-Stearat. b) lange Alkylketten, Fehlen hydrophiler funkt. Gruppen führen zu ydrophobie

28

29

30

31 1. Klausur rganische Chemie Gruppe A - Blatt Name, Vorname:...SG:...Matrikel-Nr.:... Punkte Fragen 2 P. 1. Schreiben Sie die Konstitutionsformeln von Propionsäure, Brenztraubensäure und Milchsäure auf und ordnen Sie sie in der Reihenfolge steigender Acidität! 2 P. 2. Schreiben Sie die Strukturformeln folgender Verbindungen auf: Pyrrol Pyrimidin D-Glycerinaldehyd L-Milchsäure 2 P. 3. Schreiben Sie zur Summenformel C 4 10 die Strukturformeln von vier Konstitutionsisomeren auf, und zwar jeweils zwei aus den Stoffklassen der Alkohole und Ether! 2 P. 4. a) Schreiben Sie die Fischer-Projektionsformeln aller stereoisomeren Weinsäuren auf! b) Welche Besonderheit tritt bei der Stereoisomerie der Weinsäure auf?

32 2 P. 5. a) Weshalb werden gewisse Fettsäuren und Aminosäuren als essentiell bezeichnet? b) Nennen Sie zwei essentielle Fettsäuren mit Namen! 2 P. 6. a) Aus welchen Monosacchariden sind diese Disaccharide aufgebaut? Maltose: Saccharose: b) Welches der beiden Disaccharide wirkt reduzierend? c) Erklären Sie, worauf die reduzierende Wirkung beruht! 2 P. 7. a) Aus welcher Stoffklasse von Bausteinen sind Eiweiße aufgebaut? b) Wieviele dieser Bausteine sind im genetischen Code festgelegt und wieviele davon sind chiral? c) Formulieren Sie, in welcher Struktur die Aminosäure Glycin in wässriger Lösung vorliegt! d) Wandert eine Aminosäure im elektrischen Feld bei einem p-wert, der kleiner ist als ihr isoelektrischer Punkt, zur Anode oder zur Kathode? 2 P. 8. a) Woraus besteht Invertzucker? b) Weshalb weist Natriumstearat Seifeneigenschaften auf und Natriumacetat nicht? c) Warum sind exan und Benzol wasserunlöslich? d) In welcher für den Menschen unerläßlichen Verbindung bindet ein vierzähniger stickstoffhaltiger Ligand an ein Cobalt-Ion?

33 1. Klausur rganische Chemie Gruppe A - Blatt Name, Vorname:...SG:...Matrikel-Nr.:... 2 P. 9. a) Ergänzen Sie die Lücke in der Mitte mit Strukturformel und Name! Name = b) Was geschieht, wenn man die linke Verbindung in reiner Form nimmt und in Wasser auflöst? c) Aus welchem Baustein ist das Biopolymer Amylose, ein Bestandteil der Stärke, aufgebaut? 2 P. 10. a) Schreiben Sie zu den beiden folgenden Ketoformen die jeweilige Enolform auf! 3 C C 3 3 C C 3 b) Kennzeichnen Sie durch Einkreisen in welchem Fall die Enolform im Gleichgewicht überwiegt! c) Welche Art von Isomerie liegt bei einer Keto-Enol-Tautomerie vor?

34 1. Klausur rganische Chemie Gruppe A - Antworten und Punkte Frage 1: Frage 2: Frage 3: Frage 4: Frage 5: Frage 6: je ½ Punkt auf die korrekten Formeln und auf die Reihenfolge der Acidität: Propionsäure < Milchsäure < Brenztraubensäure je ½ Punkt für jede richtige Formel. je ½ Punkt auf jede richtige Konstitutionsformel;je 2 aus jeder Klasse: mögl. Alkohole: Butan-1-ol, Butan-2-ol, Isobutanol, tert.-butanol mögl. Ether: Diethylether, Methyl-n-propylether, Isopropylmethylether a) je ½ Punkt auf die drei richtigen Fischer-Projektionsformeln b) ½ Punkt auf die sinngemäße Aussage: hier nur 3 statt 4 Stereoisomere, wie man sie normalerweise für 2 Chiralitätszentren erwartet. a) Essentielle AS oder FS sind für den Stoffwechsel unerläßlich, da es sonst zu Mangelerkrankungen kommt. Zufuhr muß durch Aufnahme mit der Nahrung erfolgen, da eigene Biosynthese unmöglich! (1 Punkt) b) Linolsäure, Linolensäure (je ½ Punkt) Namen reichen aus! a) Maltose: D-Glucose + D-Glucose oder nur D-Glucose (½ Punkt) Saccharose. D-Glucose + D-Fructose (½ Punkt) b) Maltose (½ Punkt) c) Cyclisches albacetal in der Struktur der Maltose kann in der xo- Cyclo-Tautomerie zu einer Aldehydform öffnen, die reduzierend wirkt. (½ Punkt) Frage 7: a) Aminosäuren (½ Punkt) b) 21 AS (inclusive Selenocystein) oder 20 (ohne) (beides anerkennen) und 20 (oder 19) sind chiral, (da nur eine achiral ist: Glycin) (½ Punkt) c) ½ Punkt auf korrekte zwitterionische Formel für Glycin d) das Kation [ 3 N-C 2 -C)]+ wandert zur Kathode (½ Punkt) Frage 8: Frage 9: a) aus D-Fructose und D-Glucose (½ Punkt) b) Na-Stearat hat die amphiphilen Eigenschaften eines Tensids, wegen des langen hydrophoben Alkylrestes und des hydrophilen Carboxylations, bei Na-Acetat ist der Alkylrest Methyl zu klein (½ Punkt) c) hydrophobe Kohlenwasserstoffe haben keine -Brückenbindungen zu Wasser, daher erfolgt keine Vermischung (½ Punkt) d) Vitamin B 12 (½ Punkt) a) je ½ Punkt auf die offenkettige Formel und den Name D-Galactose b) es bildet sich ein Gleichgewichtszustand aus, der die linke und die rechte Verbindung enthält (½ Punkt) nicht gefragt: Begriff Mutarotation c) aus D-Glucose (½ Punkt) Frage 10: a) je ½ Punkt auf die korrekten Formeln der Enole b) Die Enolform überwiegt im unteren Beispiel. (½ Punkt) c) Konstitutionsisomerie (½ Punkt) Das Abfragen möglichst vieler Gegenstände in dieser Klausur soll die Chancen der Studenten verbessern. Bitte berücksichtigen Sie gute Antworten, die tiefer gehen, als hier als Mindestanforderung verlangt ist, bei Grenzfällen der Benotung.

35

36

37

38 1. Klausur rganische Chemie Gruppe B - Blatt Name, Vorname:...SG:...Matrikel-Nr.:... Punkte Fragen 2 P. 1. Schreiben Sie die Konstitutionsformeln von Benzoesäure, Methanol und Phenol auf und ordnen Sie sie in der Reihenfolge steigender Acidität! 2 P. 2. Schreiben Sie die Strukturformeln folgender Verbindungen auf: Tetrahydrofuran Pyridin Brenztraubensäure meso-weinsäure 2 P. 3. Schreiben Sie zur Summenformel C 4 10 die Strukturformeln der vier konstitutionsisomeren Alkohole auf! 2 P. 4. Schreiben Sie die Fischer-Projektionsformeln aller stereoisomeren Tetrosen auf und benennen Sie die Enantiomerenpaare nach der D/L-Nomenklatur!

39 2 P. 5. a) Zu welcher Stoffklasse gehören Fette und Öle? b) Aus welchen beiden anderen Stoffklassen stammen ihre Bestandteile? c) Welcher strukturelle Unterschied ist dafür verantwortlich, dass tierisches Fett fest und pflanzliches Öl flüssig ist? d) Wie nennt man die alkalische Spaltung von Fetten und Ölen? 2 P. 6. a) Aus welchen Monosacchariden sind diese Disaccharide aufgebaut? Lactose: Saccharose: b) Welches der beiden Disaccharide wirkt reduzierend? c) Erklären Sie, worauf die reduzierende Wirkung beruht! 2 P. 7. a) Aus welcher Stoffklasse von Bausteinen sind Proteine aufgebaut? b) Wieviele dieser Bausteine sind im genetischen Code festgelegt und wieviele davon sind achiral? c) Formulieren Sie, in welcher Struktur die Aminosäure L-Alanin in wässriger Lösung vorliegt! d) Wandert eine Aminosäure im elektrischen Feld bei einem p-wert, der größer ist als ihr isoelektrischer Punkt, zur Anode oder zur Kathode? 2 P. 8. a) Unter welchem Namen kann man Invertzucker als Naturstoff kaufen? b) Weshalb können Mercaptoverbindungen (Thiole) wie Dithioglycerin zur Entgiftung bei Schwermetallvergiftungen (Pb 2+ oder g 2+ ) verwendet werden? c) Warum sind D-Glucose, D-Fructose und Saccharose gut wasserlöslich? d) In welcher für den Menschen unerläßlichen Verbindung bindet ein vierzähniger stickstoffhaltiger Ligand an ein Eisen-II-Ion?

40 1. Klausur rganische Chemie Gruppe B - Blatt Name, Vorname:...SG:...Matrikel-Nr.:... 2 P. 9. a) Ergänzen Sie die Lücke in der Mitte mit Strukturformel und Name! Name = b) Was geschieht, wenn man die rechte Verbindung in reiner Form nimmt und in Wasser auflöst? c) Aus welchem Baustein ist das Biopolymer Glykogen aufgebaut? 2 P. 10. a) Schreiben Sie zu den beiden folgenden Enolformen die jeweilige Ketoform auf! 2 C C 3 I 3 C C 3 II b) Begründen Sie, welche Effekte dafür verantwortlich sind, dass die untere Enolform einen sehr viel höheren Anteil am Tautomeriegleichgewicht II hat als die obere Enolform am Gleichgewicht I!

41 1. Klausur rganische Chemie Gruppe B - Antworten und Punkte Frage 1: je ½ Punkt auf die korrekten Formeln und auf die Reihenfolge der Acidität: Methanol < Phenol < Benzoesäure Frage 2: je ½ Punkt für jede richtige Formel. Frage 3: je ½ Punkt auf die richtigen Konstitutionsformeln von Butan-1-ol, Butan-2-ol, Isobutanol, tert.-butanol (Daß Butan-2-ol als Enantiomerenpaar vorliegt, war nicht gefragt.) Frage 4: je ½ Punkt für die richtigen Fischer-Projektionsformeln der D- und L-Erythrose und D- und L-Threose mit zugeordnetem Namen Frage 5: a) Carbonsäureester! (½ Punkt) nicht als richtig werten: Lipide b) Alkohole und Carbonsäuren (auch werten: Fettsäuren) (½ Punkt) c) Fette: gesättigte Fettsäuren überwiegen, (ggf. nur etwas Ölsäure) Öle: Anteile ungesättigter Fettsäuren überwiegen(½ Punkt) d) Verseifung Frage 6: a) Lactose: D-Galactose + D-Glucose (½ Punkt) Saccharose. D-Glucose + D-Fructose (½ Punkt) b) Lactose (½ Punkt) c) Cyclisches albacetal in der Struktur der Lactose kann in der xo- Cyclo-Tautomerie zu einer Aldehydform öffnen, die reduzierend wirkt. (½ Punkt) Frage 7: a) Aminosäuren (½ Punkt) b) 21 AS (inclusive Selenocystein) oder 20 (ohne) (beides anerkennen) nur eine ist achiral (½ Punkt), (Glycin, aber der Name ist nicht gefragt) c) ½ Punkt auf korrekte zwitterionische Formel für L-Alanin d) das entsprechd. Aminocarboxylatanion wandert zur Anode (½ Punkt) Frage 8: Frage 9: Frage 10: a) Bienenhonig (½ Punkt) b) Bildung schwerlöslicher Komplexe entzieht lösliche toxische Schwermetallionen, die Giftwirkung wird so aufgehoben (½ Punkt) c) Ausbildung zahlreicher -Brückenbindungen zwischen -Gruppen der Zucker und Lösungsmittel Wasser löst die Zucker auf (½ Punkt) d) anerkennen: äm oder ämin oder ämoglobin (½ Punkt) a) je ½ Punkt auf die offenkettige Formel und den Name D-Glucose b) es bildet sich ein Gleichgewichtszustand aus, der die linke und die rechte Verbindung enthält (½ Punkt) nicht gefragt: Begriff Mutarotation c) aus D-Glucose (½ Punkt) a) je ½ Punkt auf die korrekten Formeln der Ketoformen b) Effekte die die Enolform des Acetylacetons stabilisieren sind: intramolekulare -Brücke zwischen und >C= und Konjugation von C=C mit C=-Doppelbindung, die beide Bindungsenergie freisetzen (je Effekt ½ Punkt) Das Abfragen möglichst vieler Gegenstände in dieser Klausur soll die Chancen der Studenten verbessern. Bitte berücksichtigen Sie gute Antworten, die tiefer gehen, als hier als Mindestanforderung verlangt ist, bei Grenzfällen der Benotung.

42 1. Klausur rganische Chemie 2002 Durchgang A und B umanmedizin-studierende Liste der richtigen Antworten für den multiple choice-teil der Klausur Frage-Nr. Durchgang A Durchgang B 1 A B 2 C D 3 C D 4 A D 5 D D 6 B A 7 C A 8 A C 9 B B 10 B C 11 C E 12 D B 13 A E 14 B D 15 E E 16 C A 17 E E 18 E D 19 A E 20 D C Noten / Punkte 1 = P. 2 = 35,5 32 P. 3 = 31,5 28 P. 4 = 27,5 24 P. 5 = 23,5 20,5 P. nicht bestanden! 6 = 20 0 nicht bestanden!

43 1. Wiederholungsklausur rganische Chemie Blatt Name: Vorname: SG: Matrikel-Nr. Teil 1: 20 Auswahlfragen Bitte tragen Sie die von Ihnen ausgewählten Antworten in die Liste auf S. 4 ein! 1. Welche Aussage zum Tetrachlorkohlenstoffmolekül trifft zu? (A) Das C-Atom ist sp 2 -hybridisiert. (B) Die Cl-Atome bilden die Ecken eines Tetraeders. (C) Der Bindungswinkel zwischen zwei C-Cl-Bindungen beträgt 90. (D) Das Molekül ist eben gebaut. (E) Das Molekül ist ein Dipol. 2. Welche Aussage zum Benzolmolekül trifft nicht zu? (A) C- und -Atome liegen in einer Ebene. (B) Seine Struktur läßt sich nur durch mesomere Grenzstrukturen gut beschreiben. (C) Die Abstände zwischen den C-Atomen des Sechsrings sind gleich. (D) Vom Benzol existiert eine ringoffene Form. (E) Es hat einen geringeren Energieinhalt als das 1,3,5-exatrienmolekül. 3. Was entsteht bei der ydratisierung der Verbindung? (A) ein Phenol (B) ein Aromat (C) ein tertiärer Alkohol (D) ein sekundärer Alkohol (E) ein primärer Alkohol 4. Welche Aussage trifft für die Verbindungen Ethanol, Acetaldehyd und Ameisensäure zu? (A) Sie bilden eine homologe Reihe. (B) Sie haben die gleiche Summenformel. (C) Sie können durch Redoxreaktionen ineinander überführt werden. (D) Sie sind Verbindungen mit je zwei C-Atomen. (E) Sie bestehen alle aus den Elementen C, und. 5. Welche Aussage zur abgebildeten Fischer-Projektion des D-Sorbits (D-Sorbitols) trifft nicht zu? (A) (B) (C) (D) (E) Sorbit ist ein Zuckeralkohol Sorbit ist ein Zuckersäure. Sorbit hat vier sekundäre -Gruppen und zwei primäre -Gruppen. Sorbit hat vier Chiralitätszentren. D-Mannit (Mannitol) ist ein Stereoisomer des Sorbits. C 2 C C C C C 2

44 6. Welche Aussage zu den Verbindungen (1) 3 C-C 2 -C 2 - und (2) 3 C--C 2 -C 3 trifft nicht zu? (A) 1 und 2 sind Konstitutionsisomere. (B) 1 heißt n-propanol, 2 heißt Ethylmethylether. (C) 1 hat einen höheren Siedepunkt als 2. (D) 1 ist schlechter wasserlöslich als 2. (E) 1 läßt sich leichter oxidieren als Welche Aussage zur Carbonylgruppe in einem Aldehyd, Keton oder Chinon trifft zu? (A) Das Carbonyl-C-Atom ist sp 2 -hybridisiert. (B) Das Carbonyl-C-Atom trägt eine negative Partialladung. (C) Der Bindungswinkel zwischen den am Carbonyl-C-Atom gebundenen Atomen beträgt jeweils 90. (D) In der Carbonylgruppe sind C-Atom und -Atom durch zwei -Bindungen verbunden. (E) Durch Zugabe von Mineralsäure erfolgt eine Protonierung am Carbonyl-C-Atom. 8. Welche Aussage zu Acetaldehyd trifft nicht zu? (A) (B) (C) (D) (E) Bei seiner Reduktion entsteht Ethanol. Bei vorsichtiger xidation entsteht Essigsäure. Im Alkalischen erfolgt eine Aldolreaktion zu Acetaldol. Acetaldehyd ist im rganismus ein toxischer Metabolit des Methanols. In wäßriger Lösung erfolgt Gleichgewichtseinstellung mit seinem albacetal. 9. Welche der folgenden Verbindungen läßt sich unter milden Bedingungen nicht oxidieren? (A) (B) (C) (D) (E) 3 C C 3 C C C C S N 2 Essigsäure ydrochinon D- oder L-Milchsäure Cystein Benzaldehyd 10. Welche der folgenden Verbindungen gehört nicht zur homologen Reihe der Monocarbonsäuren? (A) Essigsäure (B) Malonsäure (C) Palmitinsäure (D) Propionsäure (E) Stearinsäure 11. Welche Aussage zur abgebildeten Verbindung trifft nicht zu? (A) (B) (C) (D) (E) C Es handelt sich um eine Dicarbonsäure in der trans-konfiguration. Die Formel stellt Bernsteinsäure (Butandisäure) dar. Für die beiden Dissoziationsstufen gilt: pk S1 < pk S2 Das cis-diastereomere zur angegebenen Verbindung hat den Trivialnamen Maleinsäure. Die abgebildete trans-form ist thermodynamisch stabiler als die cis-form. C

45 1. Wiederholungsklausur rganische Chemie Blatt Name: Vorname: SG: Matrikel-Nr. 12. Prüfen Sie die Aussagen zur nebenstehenden Verbindung: (1) Sie besitzt einen isoelektrischen Punkt. (2) Sie addiert elementares Brom (3) Sie besitzt vier Chiralitätszentren. (4) Die Formel gibt Konstitution und Konfiguration an. (5) Durch doppelte Dehydratisierung kann sich ein substituiertes Benzol bilden. Welche Aussagen treffen zu? (A) nur 2 und 5 sind richtig (B) nur 4 und 5 sind richtig (C) nur 1, 2 und 3 sind richtig (D) nur 2, 3 und 4 sind richtig (E) 1-5 sind alle richtig 13. Aus einer Carbonsäure und einem Alkohol bildet sich in Gegenwart einer starken Mineralsäure ein Carbonsäureester. Welche der folgenden Aussagen trifft nicht zu? (A) Die Zugabe von Alkohol im Überschuß erhöht die Ausbeute an Carbonsäureester. (B) Temperaturerhöhung beschleunigt die Gleichgewichtseinstellung. (C) Protonen erniedrigen die Geschwindigkeit der Rückreaktion. (D) Die Entfernung von Wasser aus dem Reaktionsansatz erhöht die Ausbeute an Ester. (E) Protonen beschleunigen die Gleichgewichtseinstellung. 14. Carbonsäureester können alkalisch oder sauer hydrolysiert (verseift) werden. Welche Aussage trifft nicht zu? (A) Bei beiden Reaktionen stellt sich ein Gleichgewicht ein. (B) Die saure Esterhydrolyse ist reversibel. (C) Bei der sauren Esterhydrolyse senken + -Ionen die Aktivierungsenergie der Reaktion. (D) Bei der alkalischen Esterhydrolyse (Verseifung) werden - -Ionen verbraucht. (E) Die alkalische Esterhydrolyse ist irreversibel. 15. Welche Aussage zu (1) (2) nachfolgendem Gleichgewicht trifft nicht zu? (A) Die Darstellung beschreibt eine Tautomerie. 3 C C 3 3 C C 3 (B) (1) und (2) sind Konstitutionsisomere. (C) (1) wird als Ketoform bezeichnet. (D) (1) und (2) enthalten das Strukturelement eines Carbonsäureesters. (E) (2) wird als Enolform bezeichnet. 16. Welche Aussage zur nebenstehend abgebildeten Formel von -D-Glucose trifft nicht zu? Die Formel zeigt... (A) (B) (C) (D) (E) C die Konstitution. die Konfiguration. die Konformation. daß in diesem Molekül ausschließlich sekundäre -Gruppen vorliegen. daß die -Gruppe am C-1 zur -Gruppe am C-2 cis-ständig ist (a/e-anordnung).

46 17. Vergleichen Sie Lactose (Milchzucker) und Saccharose (Rohrzucker). Welche Aussage trifft nicht zu? (A) Beide Verbindungen verhalten sich zueinander wie Stereoisomere. (B) Saccharose kann aus D-Glucose und D-Fructose aufgebaut werden. (C) Lactose kann aus D-Glucose und D-Galactose aufgebaut werden. (D) Lactose besitzt reduzierende Eigenschaften. (E) Bei der Rohrzuckerinversion entsteht Invertzucker. 18. Vergleichen Sie Cellulose und die in Stärke enthaltene Amylose. Welche Angabe trifft nicht für beide Substanzen zu? (A) Beide sind Biopolymere. (B) Beide sind Polysaccharide. (C) Beide Verbindungen enthalten eine unverzweigte Saccharidkette. (D) In beiden wird die Polyacetalkette durch -(1,4)-glykosidische Verknüpfung gebildet. (E) Cellulose und Amylose sind beide aus dem Grundbaustein D-Glucose aufgebaut. 19. Welche Aussage trifft nicht zu? Unter Wasserabspaltung verläuft die Bildung... (A) eines Carbonsäureesters aus einer Carbonsäure und einem Alkohol. (B) eines Dipeptids aus zwei Aminosäuren. (C) von Cyclohexen aus Cyclohexanol. (D) von Diethylether aus zwei Molekülen Ethanol. (E) von Cystin aus zwei Molekülen Cystein. 20. Welche Aussage zur Aminosäure mit der nebenstehend abgebildeten Formel trifft nicht zu? (A) Die Formel zeigt L-Alanin. (B) Die Formel zeigt D-Alanin. (C) Sie ist nicht an der Proteinbiosynthese beteiligt. (D) Sie liegt wie alle Aminosäuren als Inneres Salz (Zwitterion) vor. (E) Bei ihrer Decarboxylierung entsteht Ethylamin Liste der Antworten Frage Nr. Lösung Frage Lösung C N 2 C 3

47 1. Wiederholungsklausur rganische Chemie, Teil Blatt 1 Name, Vorname:...SG:...Matrikel-Nr.:... Punkte Fragen 3 P. 1. a) Schreiben Sie die Strukturformeln der fünf Isomeren mit der Summenformel C 6 14 auf! b) Wie nennt man die hier auftretende Form von Isomerie? 2 P. 2. a) In welchen physikalisch-chemischen Eigenschaften unterscheiden sich Diastereomere voneinander, in welchen Enantiomere? b) Formulieren Sie das Enantiomerenpaar der Erythrose in der Fischer-Projektion! 1 P. 3. rdnen Sie die folgenden Verbindungen nach steigender Acidität: (1) Essigsäure (2) Monofluoressigsäure (3) Propionsäure Die Reihenfolge ist: < < 2 P. 4. Schreiben Sie die Strukturformeln folgender Verbindungen auf: L-Alanin D-Galactose Anilin Salicylsäure (offenkettig)

48 2 P. 5. Gleiche Stoffmengen von Methansäure (Ameisensäure) und Methanol werden gemischt, mit einigen Tropfen einer starken Mineralsäure versetzt und erwärmt. a) Formulieren Sie die konkrete Reaktionsgleichung für das sich einstellende chemische Gleichgewicht! b) Wie nennt man allgemein eine solche Reaktion? c) Wozu dient und was bewirkt der Zusatz der starken Mineralsäure? 2 P. 6. Von Weinsäure existieren diese drei Stereosiomeren: C C C C C C Verbindung I Verbindung II Verbindung III a) Welche der dargestellten Weinsäuren ist optisch inaktiv? b) Wie lautet die Definition für den Begriff Racemat? c) Wieso ist das Racemat der optisch aktiven Weinsäuren optisch inaktiv? d) Wer entdeckte an Weinsäuresalzen die Erscheinung der Enantiomerie (Spiegelbild-Isomerie, optische Isomerie) und führte die erste Racematspaltung aus? 2 P. 7. Schreiben Sie je ein konkretes Formelbeispiel auf für: primäres Amin tertiäres Amin zweiwertiges Phenol sekundärer Alkohol

49 1. Wiederholungsklausur rganische Chemie, Juli 2002 Blatt 2 Name, Vorname:...SG:...Matrikel-Nr.:... 2 P. 8. a) Ergänzen Sie die Strukturformeln in den Kästen in Form von perspektivischen Stereoformeln (Sesselformschreibweise)! -D-Glucopyranose C C C C C C 2 D-Glucose (al-form) -D-Glucopyranose b) Nennen Sie zwei Biopolymere, die aus D-Glucose aufgebaut sind! 2 P. 9. a) Welche Art von Konstitutionsisomerie beschreibt die folgende Gleichung? N N N N N N b) Wie ist die allgemeine Bezeichnung für Tautomere der links abgebildeten Form, wie sie hier am Beispiel des Uracils dargestellt ist? c) Nennen Sie Namen und Funktion eines Biopolymeren, dessen Struktur durch Wasserstoffbrückenbindung zwischen Tautomeren der beiden oben dargestellten Arten stabilisiert wird!

50 2 P. 10. a) Vervollständigen Sie im Kasten die folgende Gleichung zur Verseifung! C 2 C (C 2 ) 16 C 3 C C (C 2 ) 16 C 3 C 2 C (C 2 ) 16 C 3 C K C + C 2 b) zu welcher Klasse von Naturstoffen gehört der oben links abgebildete Ester? c) Formulieren Sie die Bildung eines Dipeptides durch Kondensation der Carboxylgruppe der Aminosäure Glycin mit der Aminogruppe der Aminosäure L-Alanin!

51 1. Wiederholungsklausur rganische Chemie vom Lösungen Teil 1: Auswahlfragen Liste der Antworten, 20 Punkte Frage Nr. Lösung Frage Lösung Noten / Punkte 1 B 11 B 1 = P. 2 D 12 A 2 = 35,5 32 P. 3 D 13 C 3 = 31,5 28 P. 4 E 14 A 4 = 27,5 24 P. 5 B 15 D 5 = 23,5 20,5 P. nicht best.! 6 D 16 D 6 = 20 0 nicht bestanden! 7 A 17 A 8 D 18 D 9 A 19 E 10 B 20 A Korrekturhinweise zur Punktvergabe in Text-Teil 2: = 20 Punkte Frage 1: a) n-exan, 2-Methylpentan, 3-Methylpentan, 2,3-Dimethylbutan, 2,2-Dimethylbutan (je Formel ½ Punkt) b) Konstitutionsisomerie (½ Punkt) Frage 2: a) Diastereomere: Unterschiede in allen Eigenschaften (½ P.) Enantiomere: Unterschiede in spezifischer Drehung linear polarisierten Lichts und gegenüber chiralen Reagenzien (½) b) D- und L-Erythrose-Formel je ½ Punkt. Frage 3: Acidität: (3) < (1) < (2) (1 Punkt) Frage 4: auf jede richtige Strukturformel ½ Punkt Frage 5: a) auf die richtige Formelgleichung 1 Punkt b) Veresterung (½ Punkt) c) Katalysatorwirkung, beschleunigte Ggw.-einstellung (½ Punkt) Frage 6: a) Verbindung II (½ Punkt) b) die 1:1-Mischung von zwei Enantiomeren (½ Punkt) c) die optischen Effekte der Enantiomeren heben sich auf (½ Punkt) d) Pasteur (½ Punkt) Frage 7: auf jede richtige konkrete Strukturformel ½ Punkt Frage 8: Frage 9: Frage 10: a) je ½ Punkt auf korrekte Ringformeln der - und - D-Glucose b) Stärke, Cellulose, Glykogen, auch: Amylose, Amylopektin (2 x ½ P.) a) Lactam-Lactim-Tautomerie (½ Punkt) b) Lactame (½ Punkt) c) DNA, Speicher genetischer Information (genet. Code) (2 x ½ Pkt.) a) 3 K + - C-(C 2 ) 16 -C 3 (½ Punkt b) Fette (½ Punkt) c) 1 Punkt auf die korrekte Gleichung zu Glycylalanin (-Gly-Ala-) Datei: 1. Wiederholungsklausur rganische Chemie 2002.doc

52

53

54

55

56

57

Beschreiben Sie den Aufbau und die Eigenschaften der Kohlenwasserstoffe. Beschreiben Sie die Alkane allgemein.

Beschreiben Sie den Aufbau und die Eigenschaften der Kohlenwasserstoffe. Beschreiben Sie die Alkane allgemein. den Aufbau und die Eigenschaften der Kohlenwasserstoffe. nur Kohlenstoff- und Wasserstoffatome mit einander verbunden Kohlenstoffatom ist vierbindig Wasserstoffatom ist einbindig Skelett aller KW wird

Mehr

Organische Chemie. Kohlenwasserstoffe. Alkane. Alkane

Organische Chemie. Kohlenwasserstoffe. Alkane. Alkane 1 1 Organische Chemie beschäftigt sich mit Verbindungen, die C- Atome enthalten 2 2 Kohlenwasserstoffe bestehen ausschließlich aus C- und H- Atomen 3 3 es existieren nur C-H Einfachbindungen C-C Einfachbindung

Mehr

Chemie für Biologen, Carbonylverbindungen / Carbonsäuren und ihre Derivate (Thema ) iii) Carbonsäure iv) Dicarbonsäure

Chemie für Biologen, Carbonylverbindungen / Carbonsäuren und ihre Derivate (Thema ) iii) Carbonsäure iv) Dicarbonsäure Chemie für Biologen, 2017 Übung 12 Carbonylverbindungen / Carbonsäuren und ihre Derivate (Thema 13.1 14.3) Aufgabe 1: a) Es gibt verschiedene Klassen von Carbonylverbindungen. Zeichnen Sie zu folgenden

Mehr

Fragen zum Thema funktionelle Gruppen Alkohol und Phenol

Fragen zum Thema funktionelle Gruppen Alkohol und Phenol 1. Was sind Derivate? 2. Was sind Substituenten? 3. Wann werden neu angehängte Atome oder Gruppen als Substituent bezeichnet? 4. Warum sind Substituenten so wichtig für organische Verbindungen? Alkohol

Mehr

Beispielklausur Allgemeine Chemie II (Organische Chemie)

Beispielklausur Allgemeine Chemie II (Organische Chemie) Beispielklausur Allgemeine hemie II (rganische hemie) für Studierende mit hemie als Nebenfach zum Üben LÖSUNGEN (Teilweise gibt es viele mögliche richtige Antworten, dann sind lediglich Beispiele angegeben.)

Mehr

4-Butyl-2,5-dimethylheptan 5-Ethyl-4,8-dimethylundecan

4-Butyl-2,5-dimethylheptan 5-Ethyl-4,8-dimethylundecan Übungsaufgaben zur Vorlesung Chemie für Biologen, WS 2005/2006 Themenbereich rganische Chemie 1. Warum ist der Kohlenstoff mehr als jedes andere Element dafür prädestiniert, komplexe Molekülverbindungen

Mehr

GRUNDWISSEN CHEMIE 10. KLASSE

GRUNDWISSEN CHEMIE 10. KLASSE Grundwissen der 10. Klasse hemie GRUNDWISSEN EMIE 10. KLASSE (LS Marquartstein Sept. 2013) 2009 Zannantonio/Wagner LS Marquartstein 1 Grundwissen der 10. Klasse hemie Alkane= gesättigte KW: In ihren Molekülen

Mehr

Homologe Reihe der Alkane. Benennung der Alkane. Konstitutionsisomerie. Isomerie. Was versteht man unter der Homologen Reihe der Alkane?

Homologe Reihe der Alkane. Benennung der Alkane. Konstitutionsisomerie. Isomerie. Was versteht man unter der Homologen Reihe der Alkane? Grundwissen hemie: NTG 10 1/24 omologe eihe der Alkane Was versteht man unter der omologen eihe der Alkane? Grundwissen hemie: NTG 10 2/24 Benennung der Alkane Benenne die ersten zwölf Vertreter aus der

Mehr

im Molekül eine Dreifachbindung (eine σ-bindung,

im Molekül eine Dreifachbindung (eine σ-bindung, 1 14.03.2006 0.1 Grundwissen Alkane Gesättigte Kohlenwasserstoffe, die keine Mehrfachbindungen, sondern nur Einfachbindungen (σ-bindungen) zwischen den Kohlenstoffatomen im Molekül aufweisen. Die allgemeine

Mehr

Übung zum chemischen Praktikum für Studierende mit Chemie als Nebenfach Übung Nr. 5, 17./

Übung zum chemischen Praktikum für Studierende mit Chemie als Nebenfach Übung Nr. 5, 17./ Übung zum chemischen Praktikum für Studierende mit Chemie als Nebenfach Übung Nr. 5, 17./18.05.11 Wiederholung: Säurestärke organischer Verbindungen 1. a) Wovon hängt die Säurestärke einer organischen

Mehr

b) Zeichnen Sie die beiden möglichen Isomere der Aldol-Kondensation und bezeichnen Sie die Stereochemie der Produkte.

b) Zeichnen Sie die beiden möglichen Isomere der Aldol-Kondensation und bezeichnen Sie die Stereochemie der Produkte. 1. Aufgabe a) Formulieren Sie den Mechanismus der durch ydroxid-ionen katalysierten Aldol- Addition und Aldol-Kondensation zwischen den beiden unten gezeigten Molekülen. + 2 2 b) Zeichnen Sie die beiden

Mehr

Inhaltsverzeichnis VII. Vorwort... V

Inhaltsverzeichnis VII. Vorwort... V VII Vorwort... V 1 Einleitung... 1 1.1 Der Begriff der Organischen Chemie... 1 1.2 Vielfalt organischer Verbindungen... 1 1.3 Ordnung in der Vielfalt... 2 2 Grundlegendes... 3 2.1 Kohlenstoff hat vier

Mehr

Chemie der Kohlenwasserstoffe

Chemie der Kohlenwasserstoffe hemie der Kohlenwasserstoffe Alkane Gesättigte, kettenförmige Kohlenwasserstoffe gesättigt = nur Einfachbindungen kettenförmig = keine inge Kohlenwasserstoff = nur - und -Atome Summenformel der Alkane

Mehr

Aufgabe S. 2/a (6 Punkte) Zeichnen Sie die Strukturformeln der folgenden Verbindungen! 3-Ethylheptan-2-on

Aufgabe S. 2/a (6 Punkte) Zeichnen Sie die Strukturformeln der folgenden Verbindungen! 3-Ethylheptan-2-on 15-3 2 Aufgabe S. 2/a (6 Punkte) Zeichnen Sie die Strukturformeln der folgenden Verbindungen! Anilin Propionsäure Phenol 3-Ethylheptan-2-on Glycerin Formaldehyd Aufgabe S. 2/b (6 Punkte) Zeichnen Sie jeweils

Mehr

SPEYER-KOLLEG AUGUST 2003 FACHKONFERENZ CHEMIE / BIOLOGIE

SPEYER-KOLLEG AUGUST 2003 FACHKONFERENZ CHEMIE / BIOLOGIE STOFFPLAN CHEMIE GRUNDKURS 1. Halbjahr (K 1) 1. ATOMMODELL Kern- / Hülle-Modell (nach Bohr / Sommerfeld vereinfacht) Ergebnisse des "Wellenmechanischen Atommodells" Quantenzahlen, "Orbitale"(s-, p-, d-)

Mehr

KATA LOGO Organische Chemie - Zusammenhänge wichtiger funktioneller Gruppen

KATA LOGO Organische Chemie - Zusammenhänge wichtiger funktioneller Gruppen KATA LOGO Organische Chemie - Zusammenhänge wichtiger funktioneller Gruppen Ketone werden nicht weiter oxidiert Ether R1 - O - R2 R-O- ersetzt H bei einem Alkan Ether: MTBE (Antiklopfmittel) Tertiäre Alkohole

Mehr

Aufgabe S. 2/a (6 Punkte) Zeichnen Sie die Strukturformeln der folgenden Verbindungen! 3-Ethylheptan-2-on

Aufgabe S. 2/a (6 Punkte) Zeichnen Sie die Strukturformeln der folgenden Verbindungen! 3-Ethylheptan-2-on 15-2 2 Aufgabe S. 2/a (6 Punkte) Zeichnen Sie die Strukturformeln der folgenden Verbindungen! Pyridin Acetylchlorid p-xylol 3-Ethylheptan-2-on Glycol Ölsäure Aufgabe S. 2/b (6 Punkte) Zeichnen Sie jeweils

Mehr

Grundkurs Optische Aktivität 1983/I/1 1992/I/1 1994/III/3 1998/I/1

Grundkurs Optische Aktivität 1983/I/1 1992/I/1 1994/III/3 1998/I/1 Grundkurs Optische Aktivität 1983/I/1 1.1 Definieren Sie den Begriff "optische Aktivität"! 2BE 1.2 Erläutern Sie am Beispiel des Bromchloriodmethans, welche Form von Isomerie bei dieser Verbindung auftritt

Mehr

Beispielklausur Allgemeine Chemie II (Organische Chemie)

Beispielklausur Allgemeine Chemie II (Organische Chemie) Beispielklausur Allgemeine Chemie II (rganische Chemie) für Studierende mit Chemie als Nebenfach zum Üben 1. Zeichnen Sie für die folgenden Stoffklassen jeweils die Strukturformel einer dazu passenden

Mehr

Vorlesung Chemie für Mediziner: Formeln OC

Vorlesung Chemie für Mediziner: Formeln OC Vorlesung hemie für Mediziner: Formeln In diesem Dokument sind die wichtigsten Formeln der Vorlesung zusammengestellt, die man für die Klausur kennen sollte. Die Zusammenstellung erhebt keinen Anspruch

Mehr

Chemie der Kohlenhydrate

Chemie der Kohlenhydrate Chemie der Kohlenhydrate Grundlegendes Der Begriff Kohlenhydrate: Wurde ursprünglich aus der Formel für Glukose abgeleitet. C 6 H 12 O 6 = C 6 (H 2 O) 6 Bzw. allgemein: C n (H 2 O) m Diese missleitende

Mehr

Homologe Reihe. Alkane. Alkene. Alkine

Homologe Reihe. Alkane. Alkene. Alkine GW Chemie 8.-10. NTG GA omologe eihe eihung von Stoffen, deren Moleküle sich durch eine sich wiederholende Einheit unterscheiden. Bsp.: Methan Ethan Propan Butan usw. unterscheiden sich durch je eine C

Mehr

Beschreiben Sie den Aufbau und die Eigenschaften der Kohlenwasserstoffe.

Beschreiben Sie den Aufbau und die Eigenschaften der Kohlenwasserstoffe. den Aufbau und die Eigenschaften der Kohlenwasserstoffe. nur Kohlenstoff- und Wasserstoffatome mit einander verbunden Kohlenstoffatom ist vierbindig Wasserstoffatom ist einbindig Skelett aller KW wird

Mehr

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Lernwerkstatt: Organische Chemie II. Das komplette Material finden Sie hier:

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Lernwerkstatt: Organische Chemie II. Das komplette Material finden Sie hier: Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form Auszug aus: Lernwerkstatt: Organische Chemie II Das komplette Material finden Sie hier: School-Scout.de Titel: Lernwerkstatt: Organische Chemie

Mehr

Abschlussklausur Grundlagen der Chemie

Abschlussklausur Grundlagen der Chemie Abschlussklausur Grundlagen der Chemie Name: Vorname: Geburtsort: Geburtsdatum: Matrikelnummer: Studiengruppe: BITTE DEUTLIC SCREIBEN ilfsmittel: Taschenrechner, Schreibstift (kein zusätzliches Papier,

Mehr

2. Wiederholungsklausur Chemie für Studierende der Humanmedizin Teil 1 - Blatt Name: Vorname: SG: Matrikel-Nr.

2. Wiederholungsklausur Chemie für Studierende der Humanmedizin Teil 1 - Blatt Name: Vorname: SG: Matrikel-Nr. 2. Wiederholungsklausur Chemie für Studierende der umanmedizin Teil 1 - Blatt 1 07. 10. 2004 Bitte beachten Sie: Außer Ihrem Schreibgerät sind keine weiteren ilfsmittel, wie z.b. Tafelwerk, Taschenrechner

Mehr

Aufgabe S. 2/a (2 Punkte) Wodurch können Sie Cyclohexan von Cyclohexen unterscheiden?

Aufgabe S. 2/a (2 Punkte) Wodurch können Sie Cyclohexan von Cyclohexen unterscheiden? 16-1 2 Zur Punktevergabe bei multiple choice-aufgaben: Es gibt meist 5 Antwortmöglichkeiten, und 2 Punkte können pro Aufgabe erreicht werden. Pro falscher Antwort (Kreuz zu viel, aber auch fehlend) wird

Mehr

Organische Chemie I/II. Schreiben Sie bitte Ihre Lösungen ausschließlich auf diese Aufgabenblätter!

Organische Chemie I/II. Schreiben Sie bitte Ihre Lösungen ausschließlich auf diese Aufgabenblätter! Organische Chemie I/II Name: Fachprüfung Vorname: 5. Februar 2003, 15 30-18 30 h Matr.-Nr.: Raum 250 Schreiben Sie bitte Ihre Lösungen ausschließlich auf diese Aufgabenblätter! Jede Aufgabe wird mit 10

Mehr

Organische Chemie für Mediziner WS 2016/2017. Übungsblatt 3: Ausgewählte Substanzklassen

Organische Chemie für Mediziner WS 2016/2017. Übungsblatt 3: Ausgewählte Substanzklassen 1 rganische hemie für Mediziner WS 2016/2017 Übungsblatt 3: Ausgewählte Substanzklassen 01 Die Siedetemperatur von Alkoholen unterscheidet sich deutlich von der ungefähr gleich schwerer Alkane (z.b. 3

Mehr

Grundwissen Chemie 10. Jahrgangsstufe

Grundwissen Chemie 10. Jahrgangsstufe Grundwissen Chemie 10. Jahrgangsstufe 1. Kohlenwasserstoffe - Alkane gesättigte Kohlenwasserstoffe (nur Einfachbindungen) mit der allgemeinen Summenformel C n H 2n+2 homologe Reihe (= Gruppe chemisch verwandter

Mehr

Abschlussklausur Chemie für Studierende der Humanmedizin 1. Klausur

Abschlussklausur Chemie für Studierende der Humanmedizin 1. Klausur Abschlussklausur Chemie für Studierende der umanmedizin 1. Klausur 2006 31. 03. 2006 Name: Vorname: SG: Matrikel-Nr.: Bitte beachten Sie: Außer Ihrem Schreibgerät sind keine weiteren ilfsmittel, wie z.b.

Mehr

Klausur zur Vorlesung Allgemeine Chemie II (Organische Chemie) für Studierende der Agrarwissenschaften und der Ökotrophologie. Wintersemester 2002/03

Klausur zur Vorlesung Allgemeine Chemie II (Organische Chemie) für Studierende der Agrarwissenschaften und der Ökotrophologie. Wintersemester 2002/03 Klausur zur Vorlesung Allgemeine hemie II (rganische hemie) für Studierende der Agrarwissenschaften und der Ökotrophologie Wintersemester 2002/03 Name: Studienfach: Korrekturbogen Matrikelnummer: Ich versichere,

Mehr

Abituraufgaben Alkohole 1978/IV 1982/II/1 1984/II/1 1984/III/1 1984/IV/4.3

Abituraufgaben Alkohole 1978/IV 1982/II/1 1984/II/1 1984/III/1 1984/IV/4.3 Abituraufgaben Alkohole 1978/IV 1.1 Erstellen Sie die Formel des einfachsten dreiwertigen Alkanols (Triol), das zugleich primärer, sekundärer und tertiärer Alkohol ist. Benennen Sie die Verbindung eindeutig.

Mehr

Beispiele zur Multiple-Choice Prüfung in OC

Beispiele zur Multiple-Choice Prüfung in OC 1 Beispiele zur Multiple-Choice Prüfung in C 10 Fragen Typ A Einfachauswahl Bezeichnen Sie nur eine Wahlantwort durch Umkreisen des betreffenden Buchstabens: - bei positiver Formulierung die einzig richtige

Mehr

Lösungsblatt zu Aufbau von Aminosäuren

Lösungsblatt zu Aufbau von Aminosäuren Lösungsblatt zu Aufbau von Aminosäuren 1. Zeichnen Sie die allgemeine Formel einer α-aminosäure, welche am α-c- Atom eine Seitenkette R trägt. 2. Welche der zwanzig natürlich vorkommenden L-α-Aminosäuren

Mehr

Klausur: Chemie für Mediziner und Zahnmediziner WS 05/

Klausur: Chemie für Mediziner und Zahnmediziner WS 05/ Klausur: Chemie für Mediziner und Zahnmediziner WS 05/06 09.01.2006 Name:. Unterschrift:... Vorname:.. Matrikel-Nr.: Bitte ankreuzen: Medizin Zahnmedizin: Schreiben Sie bitte deutlich. Alle für die Korrektur

Mehr

1. Wiederholungsklausur Chemie für Studierende der Humanmedizin Teil 1 Seite 1 Name: Vorname: SG: Matrikel-Nr:

1. Wiederholungsklausur Chemie für Studierende der Humanmedizin Teil 1 Seite 1 Name: Vorname: SG: Matrikel-Nr: Teil 1 Seite 1 1. Isotope unterscheiden sich in der (A) Kernladung (B) Atommasse (C) Zahl der Elektronen (D) Zahl der Protonen (E) Zahl der rbitale 2. Die chemischen Eigenschaften eines Elementes werden

Mehr

Organische Chemie 10C1. Funktionelle Gruppen 10C2. Homologe Reihe der Alkane 10C3. Nomenklatur der Alkane (gesättigte Kohlenwasserstoffe) 10C4

Organische Chemie 10C1. Funktionelle Gruppen 10C2. Homologe Reihe der Alkane 10C3. Nomenklatur der Alkane (gesättigte Kohlenwasserstoffe) 10C4 Organische Chemie 10C1 Chemie der Kohlenstoffverbindungen (C und v.a. H, N, O, S) C-Atome immer vierbindig Funktionelle Gruppen 10C2 Alkan: nur Einfachbindungen Alken: mindestens eine Doppelbindung Alkin:

Mehr

Ergänzungsfach Chemie Kohlenhydrate, Fette, Proteine

Ergänzungsfach Chemie Kohlenhydrate, Fette, Proteine Gymnasium Oberwil Maturprüfung 2009 / ch2 Ergänzungsfach Chemie Kohlenhydrate, Fette, Proteine ilfsmittel Taschenrechner mit gelöschtem Speicher Tabellenheft Chemie Tabelle Monosaccharide inweise für das

Mehr

Grundwissen 10. Klasse NTG 1

Grundwissen 10. Klasse NTG 1 Grundwissen 10. Klasse NTG 1 1. rganische hemie = Kohlenstoffchemie rganische Verbindungen sind Kohlenstoffverbindungen. Ausnahmen:, 2, Kohlensäure, arbonate; 2. Eigenschaften organischer Verbindungen

Mehr

Kohlenwasserstoffe. Alkane. Kohlenwasserstoffe sind brennbare und unpolare Verbindungen, die aus Kohlenstoff- und Wasserstoffatomen aufgebaut sind.

Kohlenwasserstoffe. Alkane. Kohlenwasserstoffe sind brennbare und unpolare Verbindungen, die aus Kohlenstoff- und Wasserstoffatomen aufgebaut sind. 2 2 Kohlenwasserstoffe Kohlenwasserstoffe sind brennbare und unpolare Verbindungen, die aus Kohlenstoff- und Wasserstoffatomen aufgebaut sind. 4 4 Alkane Alkane sind gesättigte Kohlenwasserstoffverbindungen

Mehr

CH 3 Cl und Methyllithium CH 3 Li.

CH 3 Cl und Methyllithium CH 3 Li. Universität Leipzig Januar 2008 Fakultät für Chemie und Mineralogie Prof. Dr. Dieter Sicker Vorlesung im Wintersemester 2007 - Übungsmaterial zur Prüfungsvorbereitung Chemie für Studierende der Veterinärmedizin

Mehr

Chemieklausur. Erlmayer Regeln: Ein C- Atom trägt nur eine OH-Gruppe. OH OH Ethandiol analog Propantriol

Chemieklausur. Erlmayer Regeln: Ein C- Atom trägt nur eine OH-Gruppe. OH OH Ethandiol analog Propantriol www.schlurcher.de.vu 1 Edited by Schlurcher Chemieklausur Die Alkohole Gekennzeichnet durch eine oder mehrere ydroxylgruppen = funktionelle Gruppen. Die ydroxylgruppe wird am Stammkörper eingeführt = sie

Mehr

Laufzettel. Station Thema Methode Zeit. P Station 1. P Station 2. P Station 3. P Station 4. P Station 5. P Station 6. P Station 7.

Laufzettel. Station Thema Methode Zeit. P Station 1. P Station 2. P Station 3. P Station 4. P Station 5. P Station 6. P Station 7. Laufzettel Das Thema Carbonsäuren und Carbonsäure-Ester soll von Ihnen selbstständig erarbeitet werden mit Hilfe des Lernzirkels, der 11 Stationen umfasst. Sie bearbeiten in Dreiergruppen (Zeitwart, Ordner,

Mehr

Zur Erreichung der Maximalnote sind von den gestellten Aufgaben 8 richtig zu lösen.

Zur Erreichung der Maximalnote sind von den gestellten Aufgaben 8 richtig zu lösen. SCRIFTLICE PRÜFUG CE 172 RGAISCE CEMIE FÜR DIE BILGIE Dienstag, 17. Juni 2014, 14:00 16:00 örsaal 30/45/60 Universität Zürich-Irchel Zur Erreichung der Maximalnote sind von den gestellten Aufgaben 8 richtig

Mehr

Chemisches Praktikum für Studierende der Humanmedizin, der Zahnheilkunde und Biologie/Lehramt

Chemisches Praktikum für Studierende der Humanmedizin, der Zahnheilkunde und Biologie/Lehramt Chemisches Praktikum für Studierende der Humanmedizin, der Zahnheilkunde und Biologie/Lehramt Fachbereich Chemie der Philipps-Universität Marburg 1. Klausur zum 2. Praktikumsteil (OC) vom 05.07.2014 NAME;

Mehr

Schriftlicher Leistungsnachweis. Fette und Glucose

Schriftlicher Leistungsnachweis. Fette und Glucose Name: Kurs: Schriftlicher Leistungsnachweis Datum Fette und Glucose Material I Das Molekül eines Reinstoffes, der aus einem natürlichen Fett gewonnen wurde, wird mit der Formel C 3 H 5 (C 16 H 31 2 )(C

Mehr

Aufgabe S. 2/b (2 Punkte) Wobei kann es sich um ein Derivat (gleiche Oxidationsstufe des Carboxyl-C-Atoms) einer Carbonsäure handeln?

Aufgabe S. 2/b (2 Punkte) Wobei kann es sich um ein Derivat (gleiche Oxidationsstufe des Carboxyl-C-Atoms) einer Carbonsäure handeln? 14-3 2 Zur Punktevergabe bei multiple choice-aufgaben: Meist gibt es 5 Antwortmöglichkeiten, und 2 Punkte können pro Aufgabe erreicht werden. Pro falscher Antwort (Kreuz zu viel, aber auch fehlend) wird

Mehr

Multiple Choice Fragen zum Üben Organische Chemie (J. Fuhrhop / B. Kirste)

Multiple Choice Fragen zum Üben Organische Chemie (J. Fuhrhop / B. Kirste) 1 Multiple Choice Fragen zum Üben rganische Chemie (J. Fuhrhop / B. Kirste) 1) Mit Ausnahme der Kohlensäure und mancher ihrer Derivate sind alle organischen Verbindungen verbrennbar. 2) Biologische Zellen

Mehr

Studiengang Biowissenschaften Modulbegleitende Prüfung zum Praktikum in Organischer Chemie (gemäß MPO vom 12.09.2005) 21.07.2015

Studiengang Biowissenschaften Modulbegleitende Prüfung zum Praktikum in Organischer Chemie (gemäß MPO vom 12.09.2005) 21.07.2015 Studiengang Biowissenschaften Modulbegleitende Prüfung zum Praktikum in Organischer Chemie (gemäß MPO vom 12.09.2005) 21.07.2015 Name: Vorname: Matrikel-Nr.: geborenam: in: Wiederholer dieser Klausur:

Mehr

Fragen zur Klausurvorbereitung 1 Klausur 2006

Fragen zur Klausurvorbereitung 1 Klausur 2006 Fragen zur Klausurvorbereitung 1 Klausur 2006 Wie berechnet man den isoelektrischen Punkt und wozu benötigt man ihn? 2 R C C R + 3 C C- Zwitterion, inneres Salz intramolekulare eutralisation (a) als Base

Mehr

COOH. Die Aminosäuren tragen laborübliche Abkürzungen, so stehen z. B. Gly für Glycin oder Phe für Phenylalanin.

COOH. Die Aminosäuren tragen laborübliche Abkürzungen, so stehen z. B. Gly für Glycin oder Phe für Phenylalanin. Aminosäuren 1. Textentwurf Allgemeine Formel der Aminosäuren Aminosäuren sind die Grundbestandteile der Proteine. Neben der -Gruppe 1 enthalten sie als charakteristisches Merkmal die Aminogruppe N. Zwei

Mehr

Übungsklausur zum chemischen Praktikum für Studierende mit Chemie als Nebenfach

Übungsklausur zum chemischen Praktikum für Studierende mit Chemie als Nebenfach Übungsklausur zum chemischen Praktikum für Studierende mit Chemie als Nebenfach 1. (10P) Was ist richtig (mehrere Richtige sind möglich)? a) Fructose besitzt 5 Kohlenstoffatome. FALSCH, Fructose besitzt

Mehr

Chemisches Praktikum für Studierende der Humanmedizin, der Zahnheilkunde und Biologie/Lehramt

Chemisches Praktikum für Studierende der Humanmedizin, der Zahnheilkunde und Biologie/Lehramt Chemisches Praktikum für Studierende der Humanmedizin, der Zahnheilkunde und Biologie/Lehramt Fachbereich Chemie der Philipps-Universität Marburg 1. Nachschreibklausur zum 2. Praktikumsteil (OC) vom 07.07.09

Mehr

Kohlenhydrate Einleitung

Kohlenhydrate Einleitung Einleitung Kohlenhydrate (Saccharide) sind Polyhydroxycarbonyl-Verbindungen, die neben Kohlenstoff noch Wasserstoff und Sauerstoff im Stoffmengenverhältnis 2:1 enthalten. Der Begriff Kohlenhydrate ist

Mehr

Alkane. homologe Reihe. homologe Reihe der Alkane Nomenklatur. Isomerie. Gesättigte, kettenförmige Kohlenwasserstoffe

Alkane. homologe Reihe. homologe Reihe der Alkane Nomenklatur. Isomerie. Gesättigte, kettenförmige Kohlenwasserstoffe Gesättigte, kettenförmige Kohlenwasserstoffe Alkane gesättigt = nur Einfachbindungen kettenförmig = keine inge Kohlenwasserstoff = nur - und -Atome Summenformel der Alkane : n 2n+2 (n N) Alle Alkane erhalten

Mehr

Modul: BS Chemie II Organische Chemie Nachklausur zum Organisch-Chemischen Grundpraktikum für. Studierende der Biologie

Modul: BS Chemie II Organische Chemie Nachklausur zum Organisch-Chemischen Grundpraktikum für. Studierende der Biologie Chemisches Praktikum für Studierende der Biologie (Diplom und Bachelor) Universität zu Köln Institut für rganische Chemie Prof. Dr. A. G. Griesbeck Greinstr. 4 50939 Köln Modul: BS Chemie II rganische

Mehr

Auswahlverfahren Medizin Prüfungsgebiet Chemie. 6.Termin Organische Chemie Naturstoffe

Auswahlverfahren Medizin Prüfungsgebiet Chemie. 6.Termin Organische Chemie Naturstoffe Auswahlverfahren Medizin Prüfungsgebiet Chemie 6.Termin Organische Chemie Naturstoffe Kursleiter Mag. Wolfgang Mittergradnegger IFS Kurs 2009 Organische Chemie Naturstoffe Fette Kohlenhydrate Proteine

Mehr

Material zur Vorbereitung der Prüfung im Fach Chemie

Material zur Vorbereitung der Prüfung im Fach Chemie Material zur Vorbereitung der Prüfung im Fach Chemie 1 Empfohlene Literatur Duden Basiswissen Schule: Abitur Chemie Schulbücher für die Sekundarstufe II: - Chemie im Kontext, CVK Verlag - Elemente Chemie

Mehr

n Pentan 2- Methylbutan 2,2, dimethylpropan ( Wasserstoffatome sind nicht berücksichtigt )

n Pentan 2- Methylbutan 2,2, dimethylpropan ( Wasserstoffatome sind nicht berücksichtigt ) Grundwissen : 10 Klasse G8 Kohlenwasserstoffe Alkane Einfachbindung (σ -Bindung, kovalente Bindung ) : Zwischen Kohlenstoffatomen überlappen halbbesetzte p- Orbitale oder zwischen Kohlenstoff- und Wasserstoffatomen

Mehr

Kohlenhydrate Aminosäuren Peptide

Kohlenhydrate Aminosäuren Peptide Kohlenhydrate Aminosäuren Peptide Kohlenhydrate Kohlenhydrate = Saccharide Sie stellen zusammen mit Fetten und Proteinen den quantitativ größten verwertbaren (z.b. Stärke) und nicht-verwertbaren (Ballaststoffe)

Mehr

Übungsfragen Biochemie 1. Erklären Sie die Begriffe

Übungsfragen Biochemie 1. Erklären Sie die Begriffe Übungsfragen Biochemie 1 Erklären Sie die Begriffe Adsorption Diffusion Dialyse Enantiomere Diastereomere Verseifung Fett Lipid essentielle Fettsäure essentielle Aminosäure Kohlenhydrat Disaccharid Peptid

Mehr

Chemisches Praktikum für Studierende der Humanmedizin, der Zahnheilkunde und Biologie/Lehramt

Chemisches Praktikum für Studierende der Humanmedizin, der Zahnheilkunde und Biologie/Lehramt Chemisches Praktikum für Studierende der Humanmedizin, der Zahnheilkunde und Biologie/Lehramt Fachbereich Chemie der Philipps-Universität Marburg 2. Nachschreibklausur zum 2. Praktikumsteil (OC) vom 12.07.10

Mehr

Abschlussklausur Chemie für Studierende der Humanmedizin 1. Klausur

Abschlussklausur Chemie für Studierende der Humanmedizin 1. Klausur Abschlussklausur hemie für Studierende der umanmedizin 1. Klausur 2007 30. 03. 2007 ame: Vorname: SG: Matrikel-r.: Bitte beachten Sie: Außer Ihrem Schreibgerät sind keine weiteren ilfsmittel, wie z.b.

Mehr

Kohlenhydrate und ihre Funktionen

Kohlenhydrate und ihre Funktionen Kohlenhydrate und ihre Funktionen Gliederung Monosaccharide Aufbau Nomenklatur Stereoisomerie/Konfiguration Zyklisierung O-glykosidische Bindung N-glykosidische Bindung Disaccharide Kohlenhydrate im Überblick

Mehr

Skript zur Vorlesung Organische Chemie (Prof. M. Albrecht) an der RWTH Aachen

Skript zur Vorlesung Organische Chemie (Prof. M. Albrecht) an der RWTH Aachen Skript zur Vorlesung rganische hemie (Prof. M. Albrecht) an der WT Aachen Erstellt von: Michael Müller Erstellungsdatum: 23.01.2004 e-mail: michael.mueller@rwth-aachen.de Nomenklatur und Isomerie organischer

Mehr

Grundwissen Chemie. 8. Jahrgangsstufe, Gruppe I

Grundwissen Chemie. 8. Jahrgangsstufe, Gruppe I Grundwissen Chemie 8. Jahrgangsstufe, Gruppe I Stoffe, Experimente - Stoffe und Stoffgemische unterscheiden Stoffeigenschaften, Reinstoffe, Gemische, Trennverfahren - Teilchenmodell: Atome und Moleküle

Mehr

Kohlenhydrate Einleitung

Kohlenhydrate Einleitung Einleitung Kohlenhydrate (Saccharide) sind Polyhydroxycarbonyl-Verbindungen, die neben Kohlenstoff noch Wasserstoff und Sauerstoff im Stoffmengenverhältnis 2:1 enthalten. Der Begriff Kohlenhydrate ist

Mehr

Organische Chemie. 3. Semester, SWS: V-3, Ü-1, P-3; insgesamt: V-45, Ü-15, P-45; ECTS 8. Lehrstuhl für Organische Chemie

Organische Chemie. 3. Semester, SWS: V-3, Ü-1, P-3; insgesamt: V-45, Ü-15, P-45; ECTS 8. Lehrstuhl für Organische Chemie Organische Chemie 3. Semester, SWS: V-3, Ü-1, P-3; insgesamt: V-45, Ü-15, P-45; ECTS 8 Lehrstuhl für Organische Chemie (ivanov43@gmail.com) Prof. Dr. Ivo C. Ivanov 1 1. Gegenstand der Organischen Chemie,

Mehr

6. Carbonyl-Verbindungen

6. Carbonyl-Verbindungen 6. Carbonyl-Verbindungen Hierher gehören vor allem die Aldehyde und Ketone. (später: Die Carbonyl-Gruppe weisen auch die Carbonsäuren und ihre Derivate auf). Carbonylgruppe. Innerhalb der Sauerstoff-Kohlenstoff-Doppelbindung

Mehr

Monosaccharide: Einfache Zucker, z. B. Glucose, Fructose, Ribose

Monosaccharide: Einfache Zucker, z. B. Glucose, Fructose, Ribose Vorlesung 6 Kohlenhydrate Ursprünglich (Karl Schmidt, 18) bezeichnete man als Kohlenhydrate Verbindungen der Summenformel n ( ) n. Diese Definition ist nicht mehr streng gültig. Monosaccharide: Einfache

Mehr

Grundwissen Chemie Mittelstufe (10 MNG)

Grundwissen Chemie Mittelstufe (10 MNG) Grundwissen hemie Mittelstufe (10 MNG) Marie-Therese-Gymnasium Erlangen Einzeldateien: GW8 Grundwissen für die 8. Jahrgangsstufe GW9 Grundwissen für die 9. Jahrgangsstufe (MNG) GW9a Grundwissen für die

Mehr

LÖSUNGSBOGEN... Name Vorname Matr.-Nr.

LÖSUNGSBOGEN... Name Vorname Matr.-Nr. Christian-Albrechts-Universität zu Kiel Kiel, 16. 07. 2004 Institut für rganische Chemie Klausur zur Vorlesung Allgemeine Chemie II (rg.chem.) Sommersemester 2004 FÜR STUDIENFAC (Zutreffendes bitte ankreuzen)

Mehr

Organische Chemie. 11. Juli 2002, h Matr.-Nr.: Raum 183. Schreiben Sie bitte Ihre Lösungen ausschließlich auf diese Aufgabenblätter!

Organische Chemie. 11. Juli 2002, h Matr.-Nr.: Raum 183. Schreiben Sie bitte Ihre Lösungen ausschließlich auf diese Aufgabenblätter! Organische Chemie Name: Fachprüfung Vorname: 11. Juli 2002, 8 00-10 00 h Matr.-Nr.: Raum 183 Schreiben Sie bitte Ihre Lösungen ausschließlich auf diese Aufgabenblätter! Jede Aufgabe wird mit 10 Punkten

Mehr

Wird vom Korrektor ausgefüllt: Aufgabe 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 Punkte

Wird vom Korrektor ausgefüllt: Aufgabe 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 Punkte Klausur zur Vorlesung Grundlagen der Chemie für Mediziner und Biologen & Chemie-Praktikum für Molekulare Medizin und Biologie Gehalten im Wintersemester 2008/2009 Bitte diese 3 Felder ausfüllem: Name Matrikelnummer

Mehr

Beobachtung [Jeweils] exotherme Reaktion unter Gasentwicklung (H 2 )

Beobachtung [Jeweils] exotherme Reaktion unter Gasentwicklung (H 2 ) 1 25.01.2006 0.1 Alkohole Alkohole enthalten neben den Elementen C und H auch O. Sie leiten sich aber dennoch von den Kohlenwasserstoffen ab. Beispiel: C 2 H 6 O als Summenformel Strukturformel: C C O

Mehr

ORGANISCHE CHEMIE-ÜBUNGEN für Studierende mit Chemie als Nebenfach

ORGANISCHE CHEMIE-ÜBUNGEN für Studierende mit Chemie als Nebenfach Prof. Dr. Th. K. Lindhorst RGAISCE CEMIE-ÜBUGE für Studierende mit Chemie als ebenfach 1. a) Alanin ist 2-Aminopropansäure. Wählen Sie für die Darstellung der beiden enantiomeren Formen von Alanin eine

Mehr

Bachelorprüfung im Fach Biologie, Teilfach Chemie am a) Zeichnen Sie bitte unten die Strukturformel einer Verbindung der Summenformel

Bachelorprüfung im Fach Biologie, Teilfach Chemie am a) Zeichnen Sie bitte unten die Strukturformel einer Verbindung der Summenformel Bachelorprüfung im Fach Biologie, Teilfach Chemie am 26.08.2014 2 Aufgabe 1 a) Zeichnen Sie bitte unten die Strukturformel einer Verbindung der Summenformel C 3 H 6 O 3 ein, die die folgenden Eigenschaften

Mehr

9. Alkohole. Alkohole können als Derivate des Wassers betrachtet werden, bei denen ein Wasserstoff durch einen Alkylrest ausgetauscht wurde:

9. Alkohole. Alkohole können als Derivate des Wassers betrachtet werden, bei denen ein Wasserstoff durch einen Alkylrest ausgetauscht wurde: 9. Alkohole Als ALKOHOLE (Alkanole) bezeichnet man organische Verbindungen, die mindestens eine Hydroxygruppe (-OH) (als Gruppe höchster Priorität) besitzen. Bei den Resten R handelt es sich um ALKYLGRUPPEN!

Mehr

Ringvorlesung Bio(an)organische Chemie. Kofaktoren und Vitamine Die Moleküle des Lebens. Armin Geyer. Fachbereich Chemie Philipps-Universität

Ringvorlesung Bio(an)organische Chemie. Kofaktoren und Vitamine Die Moleküle des Lebens. Armin Geyer. Fachbereich Chemie Philipps-Universität Ringvorlesung Bio(an)organische Chemie Kofaktoren und Vitamine Die Moleküle des Lebens Armin Geyer Fachbereich Chemie Philipps-Universität 15. Apr. 2005 Inhalt Definition und Übersicht Antioxidantien:

Mehr

Chemie für Biologen, 2017

Chemie für Biologen, 2017 Chemie für Biologen, 2017 Übung 10 Stereochemie (Thema 11.1 11.4) Aufgabe 1: a) Zeichnen Sie den Isomeren-Stammbaum auf. b) Erklären Sie folgende Isomerie-Arten: i) Konstitutionsisomere Konstitutionsisomere

Mehr

Grundwissen Chemie Jahrgangsstufe 10, naturwissenschaftlicher Zweig. Methan Ethan Propan Butan Pentan Hexan Heptan Octan Nonan Decan

Grundwissen Chemie Jahrgangsstufe 10, naturwissenschaftlicher Zweig. Methan Ethan Propan Butan Pentan Hexan Heptan Octan Nonan Decan Grundwissen hemie Jahrgangsstufe 10, homologe Reihe der Alkane Summenformel 4 2 6 3 8 4 10 5 12 6 14 7 16 8 18 9 20 10 22 Allgemeine Summenformel: n 2n+2 Name Methan Ethan Propan Butan Pentan exan eptan

Mehr

4. Naturstoffe 4.1 Kohlenhydrate 4.2 Lipide 4.3 Aminosäuren, Peptide und Proteine

4. Naturstoffe 4.1 Kohlenhydrate 4.2 Lipide 4.3 Aminosäuren, Peptide und Proteine 4. Naturstoffe 4.1 Kohlenhydrate 4.2 Lipide 4.3 Aminosäuren, Peptide und Proteine 1 4.1 Kohlenhydrate Einteilung der Kohlenhydrate in drei Gruppen: Monosaccharide (einfache Zucker) Beispiele: Glucose,

Mehr

O H H 3 C. Methanol. Molekulargewicht Siedepunkt Löslichkeit in Wasser H 3 C-OH. unbegrenzt H 3 C-Cl. 7.4 g/l H 3 C-CH 3 -24/C -88/C

O H H 3 C. Methanol. Molekulargewicht Siedepunkt Löslichkeit in Wasser H 3 C-OH. unbegrenzt H 3 C-Cl. 7.4 g/l H 3 C-CH 3 -24/C -88/C Struktur und Eigenschaften 3 C 3 C C 3 105 109 112 Wasser Methanol Dimethylether Vektoraddition der einzelnen Dipolmomente eines Moleküls zum Gesamtdipolmoment Anmerkung zu aktuellen Ereignissen: itrofen

Mehr

chulportfolio 3. Schulkonzept 3.7 Kern- und Schulcurricula G9 (Klasse 5 11) Chemie Chemie Klasse 11

chulportfolio 3. Schulkonzept 3.7 Kern- und Schulcurricula G9 (Klasse 5 11) Chemie Chemie Klasse 11 Bildungsstandards Kerncurriculum Schulcurriculum Empfohlener Stundenumfang Die SuS können Stoffe beschreiben (Alkane, Alkene ); - die Verwendung Stoffe in Alltag und Technik (Methan, Ethen, ); - den Informationsgehalt

Mehr

c) Ein Steckbrief von Ameisen-, Essig- und Citronensäure

c) Ein Steckbrief von Ameisen-, Essig- und Citronensäure Carbonsäuren schriftliche Ausarbeitungen zu folgenden Themen: a) Eigenschaften von organischen Säuren b) Begriff der homologen Reihe der Carbonsäuren c) Ein Steckbrief von Ameisen-, Essig- und Citronensäure

Mehr

Stereochemie. mit Vitamin C. Süßstoff Aspartam (QWKlOWÃHLQHÃ3KHQ\ODODQLQTXHOOH. L(+)-Milchsäure. Zuckeraustauschstoff Sorbit

Stereochemie. mit Vitamin C. Süßstoff Aspartam (QWKlOWÃHLQHÃ3KHQ\ODODQLQTXHOOH. L(+)-Milchsäure. Zuckeraustauschstoff Sorbit Stereochemie mit Vitamin Süßstoff Aspartam (QWKlWÃLQÃ3KQ\DDQLQTX L(+)-Milchsäure Zuckeraustauschstoff Sorbit hemie für Mediziner Isomerie organischer Verbindungen Isomere Konstitutionsisomere Stereoisomere

Mehr

Basiswissen Chemie. Vorkurs des MINTroduce-Projekts

Basiswissen Chemie. Vorkurs des MINTroduce-Projekts Basiswissen Chemie Vorkurs des MINTroduce-Projekts Christoph Wölper christoph.woelper@uni-due.de Sprechzeiten (Raum: S07 S00 C24 oder S07 S00 D27) Was bisher geschah Redox-Reaktion Oxidation Reduktion

Mehr

Studiengang Bsc Biowissenschaften. Modul-begleitende Prüfung. Organische Chemie

Studiengang Bsc Biowissenschaften. Modul-begleitende Prüfung. Organische Chemie Studiengang Bsc Biowissenschaften Modul-begleitende Prüfung Organische Chemie 26.07.2016 Name: Vorname: Matrikelnummer: Geboren am: in: Wiederholer/in dieser Klausur: Ja Nein Dauer der Klausur: 90 Minuten

Mehr

Basiswissen Chemie. Vorkurs des MINTroduce-Projekts

Basiswissen Chemie. Vorkurs des MINTroduce-Projekts Basiswissen Chemie Vorkurs des MINTroduce-Projekts Christoph Wölper christoph.woelper@uni-due.de Sprechzeiten (Raum: S07 S00 C24 oder S07 S00 D27) Was bisher geschah Redoxreaktionen Oxidation/Reduktion

Mehr

4. Stereochemie. Das wichtigste Kriterium für Chiralität ist, dass sich Objekt und Spiegelbild nicht zur Deckung bringen lassen.

4. Stereochemie. Das wichtigste Kriterium für Chiralität ist, dass sich Objekt und Spiegelbild nicht zur Deckung bringen lassen. 4. Stereochemie Auch die cis-trans-isomerie zählt zur Stereoisomerie: 4.1 Chirale Moleküle Chirale Moleküle besitzen ein asymmetrisches C- Atom = Chiralitätszentrum. Das wichtigste Kriterium für Chiralität

Mehr

Übungsklausur zur Vorlesung Organische Chemie für Biologen im Sommersemester am

Übungsklausur zur Vorlesung Organische Chemie für Biologen im Sommersemester am Übungsklausur zur Vorlesung Organische Chemie für Biologen im Sommersemester 2014 am 18.06.2014 Name: Matrikelnummer: Studiengang: Unterschrift: Aufgabe 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Gesamt max. Punktzahl 10 10

Mehr

Optische Aktivität und Spiegelbildisomerie

Optische Aktivität und Spiegelbildisomerie Optische Aktivität und Spiegelbildisomerie Die optische Aktivität gibt Aufschluß über die chemische Struktur Zusammenfassung Dieses Script ist eine Einführung in die Spiegelbildisomerie von Molekülen.

Mehr

Gruppenarbeit physikalische und chemische Eigenschaften von Alkansäuren

Gruppenarbeit physikalische und chemische Eigenschaften von Alkansäuren Gruppenarbeit Gruppe 1: Siedetemperaturen von Alkansäuren Löst die gestellten Aufgaben in eurer Gruppe. Ihr habt dafür 20 Minuten Zeit. Tragt die Ergebnisse in die Folie ein. Wählt eine Gruppensprecherin

Mehr

Abschlussklausur Chemie für Studierende der Humanmedizin 2. Klausur

Abschlussklausur Chemie für Studierende der Humanmedizin 2. Klausur Abschlussklausur hemie für Studierende der umanmedizin 2. Klausur 2006 17. 06. 2006 Name: Vorname: SG: Matrikel-Nr.: Bitte beachten Sie: Außer Ihrem Schreibgerät sind keine weiteren ilfsmittel, wie z.b.

Mehr

Funktionelle Gruppen Alkohol

Funktionelle Gruppen Alkohol Alkohol Unter Alkohol versteht man (als hemiker) alle Verbindungen, in denen eine ydroxyl-gruppe an ein aliphatisches oder alicyclisches Kohlenstoffgerüst gebunden ist. ydroxylgruppe: funktionelle Gruppe

Mehr

P9 Kunststoffe Moleküle ohne Ende

P9 Kunststoffe Moleküle ohne Ende SLZB Fachbereich Naturwissenschaften Fachinternes Curriculum für das Fach Chemie Klasse 10 2014/15 P9 Kunststoffe Moleküle ohne Ende 10 Bedeutung Kunststoffe Monomer, Polymer, Makromoleküle Polymerisation

Mehr

Ein Alkan, dem ein H-Atom fehlt, wird Alkyl-Rest genannt. Der Name ergibt sich aus dem Alkan, jedoch mit der Endung yl:

Ein Alkan, dem ein H-Atom fehlt, wird Alkyl-Rest genannt. Der Name ergibt sich aus dem Alkan, jedoch mit der Endung yl: Organische Chemie Unter organischer Chemie versteht man die Chemie der Kohlenwasserstoffe und ihre Derivate. Die C- Atome verbinden sich durch Kovalentebindung (Einfach-, Doppel- und Dreifachbindungen)

Mehr

a) Vervollständigen Sie das Freie-Enthalpie-Diagramm der Reaktion, indem Sie den zutreffenden Buchstaben A D in die leeren Kreise setzen:

a) Vervollständigen Sie das Freie-Enthalpie-Diagramm der Reaktion, indem Sie den zutreffenden Buchstaben A D in die leeren Kreise setzen: 1. Aufgabe Für die Reaktion R-X + u R-u + X findet man folgendes Reaktionsdiagramm: a) Vervollständigen Sie das Freie-Enthalpie-Diagramm der Reaktion, indem Sie den zutreffenden Buchstaben A D in die leeren

Mehr

Übung zum chemischen Praktikum für Studierende mit Chemie als Nebenfach Übung Nr. 4, 09./

Übung zum chemischen Praktikum für Studierende mit Chemie als Nebenfach Übung Nr. 4, 09./ Übung zum chemischen Praktikum für Studierende mit Chemie als Nebenfach Übung Nr. 4, 09./10.05.11 Nucleophile Substitution 1. Beschreiben Sie den Reaktionsmechanismus von a) S N 1 X = beliebige Abgangsgruppe

Mehr