Vorbemerkung. 1. Anwendungsbereich. 3. Allgemeine Anforderungen. 2. Begriffsbestimmungen. 4. Bauarten, Eignung und Anzahl der Feuerlöscher

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1 Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften Zentralstelle für Unfallverhütung und Arbeitsmedizin Alte Heerstraße 111, Sankt Augustin Fachausschuß Nahrungs- und Genußmittel Sicherheitsregeln für die Ausrüstung von Arbeitsstätten mit Feuerlöschern BGR 133 (Auszüge) (aktualisierte Fassung 2004) Im Arbeitskreis Feuerschutz der Berufsgenossenschaften wurde der Schlußentwurf am endgültig verabschiedet. Sofern eine EG-Notifizierung dieses Entwurfs erforderlich ist, können sich noch geringfügige Änderungen ergeben. Vorbemerkung Diese Sicherheitsregeln wurden in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand e.v. (BAGUV), dem Bundesverband der deutschen Industrie (BDI) und dem Verband der Sachversicherer (VdS) erarbeitet. 1. Anwendungsbereich 1.1 Diese Sicherheitsregeln finden Anwendung bei der Ausrüstung von Arbeitsstätten mit Feuerlöschern zur Bekämpfung von Entstehungsbränden. 1.2 Diese Sicherheitsregeln finden keine Anwendung in Bereichen, die durch besondere gesetzliche Bestimmungen geregelt werden. Dies sind z.b. Anlagen, die der Verordnung über brennbare Flüssigkeiten (VbF) unterliegen, Garagen, die den Garagenverordnungen der Länder unterliegen, Wasserfahrzeuge und schwimmende Geräte mit Betriebserlaubnis. Hinweis: Nach der FCKW-Halon-Verbots-Verordnung dürfen Halonlöscher nur noch mit Ausnahmegenehmigung eingesetzt werden. 2. Begriffsbestimmungen 2.1 Feuerlöscher im Sinne dieser Sicherheitsregeln sind tragbare Feuerlöscher und ohne eigenen Kraftantrieb fahrbare Löschgeräte. 2.2 Löschvermögen ist die Fähigkeit eines Feuerlöschers, ein genormtes Brandobjekt mit einer maximalen Löschmittelmenge zu löschen. Siehe DIN EN3, Teil 4 Tragbare Feuerlöscher; Füllmengen, Mindestanforderungen an das Löschvermögen. Das Löschvermögen ist auf Feuerlöschern als Leistungsklasse nach DIN EN3, Teil 5 Tragbare Feuerlöscher; Zusätzliche Anforderungen und Prüfungen. 2.3 Löschmitteleinheit LE ist eine eingeführte Hilfsgröße, die es ermöglicht, die Leistungsfähigkeit unterschiedlicher Feuerlöscherbauarten zu vergleichen und das Löschvermögen der Feuerlöscher zu addieren. 2.4 Arbeitsstätten im Sinne dieser Sicherheitsregeln sind insbesondere Arbeitsräume in Gebäuden, einschließlich Ausbildungsstätten, Arbeitsplätze auf dem Betriebsgelände im Freien, Baustellen, Verkaufsstände im Freien, die im Zusammenhang mit Ladengeschäften stehen, Wasserfahrzeuge und schwimmende Geräte auf Binnengewässern. Zur Arbeitsstätte gehören auch Verkehrswege, Lager-, Maschinen- und Nebenräume, Pausen-, Bereitschafts-, Liegeräume und Räume für körperliche Ausgleichsübungen, Umkleide-, Wasch- und Toilettenräume (Sanitärräume), Sanitätsräume. Für Wasserfahrzeuge und schwimmende Geräte auf Binnengewässern gelten unter Umständen besondere gesetzliche Vorschriften. 2.5 Sachkundiger für die Prüfung von Feuerlöschern ist, wer aufgrund seiner fachlichen Ausbildung und Erfahrung ausreichende Kenntnisse auf dem Gebiet der Feuerlöscher hat und mit den einschlägigen staatlichen Arbeitsschutzvorschriften, Unfallverhütungsvorschriften, Richtlinien und allgemein anerkannten Regeln der Technik (z.b. DIN-Normen, technische Regeln anderer Mitgliedsstaaten der Europäischen Union anderer Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum) soweit vertraut ist, daß er den funktionssicheren Zustand von Feuerlöschern beurteilen kann. Anforderungen an Sachkundige für tragbare Feuerlöscher siehe DIN 14406, Teil 4 Tragbare Feuerlöscher; Instandhaltung. Für fahrbare Feuerlöschgeräte siehe BetrSichV insbesondere 10, 14 und 15 BetrSichV. 3. Allgemeine Anforderungen 3.1 Arbeitsstätten sind nach den Bestimmungen dieser Sicherheitsregeln mit Feuerlöschern auszurüsten. 3.2 Feuerlöscher müssen nach den Bestimmungen dieser Sicherheitsregeln und im übrigen den allgemein anerkannten Regeln der Technik entsprechend beschaffen sein, betrieben und geprüft werden. Abweichungen von den allgemein anerkannten Regeln der Technik sind zulässig, wenn die gleiche Sicherheit auf andere Weise gewährleistet ist. Allgemein anerkannte Regeln der Technik sind z.b. im Anhang 5 aufgeführte Vorschriften und Regeln. 3.3 Die in den Regeln enthaltenen technischen Lösungen schließen andere, mindestens ebenso sichere Lösungen nicht aus, die auch in technischen Regeln anderer Mitgliedsstaaten der Europäischen Union anderer Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum ihren Niederschlag gefunden haben können. 3.4 Prüfberichte von Prüflaboratorien, die in anderen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union in anderen Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassen sind, werden in gleicher Weise wie deutsche Prüfberichte berücksichtigt, wenn die den Prüfberichten dieser Stellen zugrundeliegenden Prüfungen, Prüfverfahren und konstruktiven Anforderungen denen der deutschen Stelle gleichwertig sind. Um derartige Stellen handelt es sich vor allem dann, wenn diese die in der Normenreihe EN niedergelegten Anforderungen erfüllen. 4. Bauarten, Eignung und Anzahl der Feuerlöscher 4.1 Bauartzulassung Feuerlöscher müssen amtlich geprüft und zugelassen sein 35

2 sowie das Zulassungskennzeichen tragen. Prüfungen und Anforderungen siehe DIN EN3 Tragbare Feuerlöscher. Siehe auch Abschnitt 3.4. Feuerlöscher, die vor Veröffentlichung der DIN EN3 in Verkehr ge bracht wurden, sind nach DIN , Teil 1 Tragbare Feuerlöscher; Begriffe, Bauarten, Anforderungen und DIN , Teil 2 Tragbare Feuerlöscher; Brandschutztechnische Typprüfung zugelassen worden. DIN 14406, Teile 1 und 2, Ausgaben Februar 1983 sind nach Erscheinen von DIN EN3 und einer Übergangsfrist im April 1991 zurückgezogen worden. Sie können jedoch unter Angabe des Ausgabedatums noch vom Beuth-Verlag mbh, Burggrafenstraße 6, Berlin bezogen werden. Werden in bestimmten Bereichen ausschließlich Feuerlöscher nach DIN eingesetzt, kann weiterhin Abschnitt 4.3 in Verbindung mit Abschnitt 4.2 der vorhergehenden Ausgabe Januar 1978 dieser Sicherheitsregeln, die als Anhang 4 abgedruckt sind, angewendet werden, siehe auch Anhang Eignung von Feuerlöschern Feuerlöscher müssen entsprechend der folgenden Tabelle für Tabelle 1 Arten von Feuerlöschern Brandklassen DIN EN2 zu löschende Stoffe Feste, Flüssige Gasförmige brennbare Meglutbildende flüssig wer- Stoffe, auch talle (Einsatz nur Stoffe dende Stoffe unter Druck mit Pulverbrause) Pulverlöscher mit ABC- Löschpulver Pulverlöscher mit BC-Löschpulver Pulverlöscher mit Metallbrandpulver Kohlendioxidlöscher *) Wasserlöscher (auch mit Zusätzen z.b. Netzmittel, Frostschutzmittel Korrosionsschutzmittel) Wasserlöscher mit Zusätzen, die in Verbindung mit Wasser auch Brände der Brandklasse B löschen Schaumlöscher = geeignet / = nicht geeignet *) Auf Wasserfahrzeugen und schwimmenden Geräten nicht zulässig. ihre Ein satzzwecke geeignet sein. 4.3 Feuerlöscherbauarten, Löschvermögen und Löschmitteleinheit Für die Einstufung eines Feuerlöschers ist DIN EN3 Tragbare Feuerlöscher zu beachten. Nach DIN EN3 ist nicht mehr die Löschmittelmenge, sondern das Löschvermögen für die Einstufung eines Feuerlöschers maßgeblich. Das Löschvermögen wird als Leistungsklasse durch Zahlen- Buchstaben-Kombinationen angegeben, die auf den Feuerlöschern aufgedruckt sind. Die Zahl bezeichnet das Löschobjekt, der Buchstabe die Brandklasse; siehe Anhang 3. Je nach Leistung des Gerätes und des Löschmittels kann das gleiche Löschvermögen auch mit einer geringeren Löschmittelmenge erreicht werden, als der in DIN EN3 angegebenen Maximalmenge. Bei Feuerlöschern nach DIN ist die Einstufung nur nach der Löschmittelmenge möglich; siehe Erläuterung zu Abschnitt 4.1. Beispielsweise wird für die Zulassung eines ABC- Pulverlöschers mit 6 kg Füllmenge ein Löschvermögen von 21A 113B gefordert. Dieses Löschvermögen kann ein entsprechend ausgerüsteter 4 kg-löscher ebenfalls erreichen. Unabhängig von der Füllmenge ist das Löschvermögen beider Geräte gleich. Das Löschvermögen nach DIN EN3 kann nicht addiert werden. Deshalb wird als Hilfsgröße die Löschmitteleinheit LE eingeführt. Den Feuerlöschern wird eine bestimmte Anzahl von LE zugeordnet. Die vorstehend im Beispiel genannten 36 Feuerlöscher von 4 kg bzw. 6 kg haben die gleichen Feuerlöscher nach DIN EN3 LE A B 1 5 A 21 B 2 8 A 34 B 3 55 B 4 13 A 70 B 5 89 B 6 21 A 113 B 9 27 A 144 B A A 183 B A 233 B Löschmitteleinheiten. Tabelle 2: Löschmitteleinheiten LE und Feuerlöscherarten nach DIN EN 3 Tabelle 2: Löschmitteleinheiten LE und Feuerlöscherarten nach DIN EN3 Werden Feuerlöscher für die Brandklassen A und B eingesetzt und haben sie für die Brandklassen unterschiedliche Löschmitteleinheiten LE, ist der niedrigere Wert anzusetzen. 4.4 Brandgefährdung Betriebsbereiche sind je nach Brandgefährdung in eine der folgenden Brandgefährdungsklassen einzustufen: 1. Geringe Brandgefährdung, 2. mittlere Brandgefährdung, 3. große Brandgefährdung. Geringe Brandgefährdung liegt vor, wenn Stoffe mit geringer Entzündbarkeit vorhanden sind und die örtlichen und betrieblichen Verhältnisse nur geringe Möglichkeiten für eine Brandentstehung bieten und wenn im Falle eines Brandes mit geringer Brandausbreitung zu rechnen ist. Mittlere Brandgefährdung liegt vor, wenn Stoffe mit hoher Entzündbarkeit vorhanden sind und die örtlichen und betrieblichen Verhältnisse für die Brandentstehung günstig sind, jedoch keine große Brandausbreitung in der Anfangsphase zu erwarten ist. Große Brandgefährdung liegt vor, wenn durch Stoffe mit hoher Entzündbarkeit und durch die örtlichen und betrieblichen Verhältnisse große Möglichkeiten für eine Brandentstehung gegeben sind und in der Anfangsphase mit großer Brandausbreitung zu rechnen ist eine Zuordnung in mittlere geringe Brandgefährdung nicht möglich ist.

3 Tabelle 3: Beispielhafte Zuordnung von Betriebsbereichen zur Brand gefährdung 1. Verkauf, Handel, Lagerung Brandgefährdung gering Brandgefährdung mittel Brandgefährdung groß Lager mit nichtbrennbaren Baustoffen, z.b. Fliesen, Keramik mit geringem Verpackungsanteil, Verkaufsräume mit nichtbrennbaren Artikeln z.b. Getränke, Pflanzen und Frischblumen, Gärtnereien, Lager mit nichtbrennbaren Stoffen und geringem Verpackungsanteil Eingangs- und Empfangshallen von Theatern, Verwaltungsgebäude, Arzt - praxen, EDV-Bereiche ohne Papier, Bürobereiche ohne Ziegelei, Betonwerk, Herstellung von Glas und Keramik, Papierherstellung im Naßbereich, Konservenfabrik, Herstellung elektrotechnischer Artikel/Geräte, Brauereien/Getränke, Gärtnereien, Galvanik, Dreherei, mechanische Metallbearbeitung, Fräserei, Bohrerei, Stanzerei Lager mit brennbarem Material, Holzlager im Freien, Verkaufsräume mit brenn baren Artikeln z.b. Buch handel, Radio-Fernseh - handel, Lebensmittel, Tex - tilien, Papier, Foto, Bau- Heimwerkermarkt, Bäckereien, Chemischreinigung, Ausstellung/Lager für Möbel, Lagerbereich für Leergut und Verpackungsmaterial, 2. Verwaltung, Dienstleistung Aktenlagerung, Büchereien EDV-Bereiche mit Papier, Küchen, Gastbereiche mit Hotels, Pensionen, Büro - bereiche mit Aktenlagerung, 3. Industrie 4. Handwerk Schlosserei, Vulkanisierung, Leder/Kunstleder und Textilverarbeitung, Back - betrieb, Elektrowerkstatt Reifenlager Lager mit leicht entzünd - lichen bzw. leicht entflammbaren Stoffen, Speditions lager, Lager mit Lacken und Lösungsmitteln, Altpapier lager, Baumwollager, Holz lager, Archive Kinos, Diskotheken, Theaterbühnen, Abfallsammelräume Stahlbau, Maschinenbau Brotfabrik, Leder- und Kunststoffverarbeitung, Herstellung von Gummi - waren, Kunststoff-Spritzgie - ßerei, Kartonagen, Montage von Kfz/Haushaltsgeräten, Baustellen ohne Feuer - arbeiten Möbelherstellung, Span - plattenherstellung, Webereien, Spinnereien, Herstellung von Papier im Trocken bereich, Verarbeitung von Papier, Getreidemühlen und Futtermittel, Baustellen mit Feuerarbeiten, Schaumstoff-, Dachpappenherstellung, Verarbeitung von brennbaren Lacken und Klebern, Lackier- und Pulver beschich tungsanlagen und -geräte, Raffinerien, Öl- Härtereien, Druckereien, Petrochemische Anlagen, Verarbeitung von brenn - baren Chemikalien Kfz-Werkstatt, Tischlerei/ Schreinerei, Polsterei Betriebliche Eigenheiten sind bei der Einordnung entsprechend zu berücksichtigen. 4.5 Anzahl der bereitzustellenden Feuerlöscher und deren Aufstellung Feuerlöscher müssen nach Art und Umfang der Brandgefährdung und der Größe des zu schützenden Bereiches in ausreichender Zahl bereitgestellt sein Die für einen Bereich erforderliche Anzahl von Feuerlöschern mit dem entsprechenden Löschvermögen für die Brandklassen A und B sind nach den Tabellen 2 und 4 zu ermitteln. Zunächst sind - ausgehend von der Brandgefährdung und der Grundfläche - nach Tabelle 4 die Löschmitteleinheiten zu ermitteln. Aus Tabelle 2 kann die entsprechende Art, Anzahl und Größe der Feuerlöscher entnommen werden, wobei die Summe der Löschmitteleinheiten der aus der Tabelle 4 entnommen Zahl entsprechen muß Falls erforderlich, können zusätzlich entweder größere fahrbare Löschgeräte der zugehörigen Brandklasse, z.b. fahrbare Pulverlöschgeräte, fahrbare Kohlendioxidlöschgeräte, Schaumlöschgeräte für die Erzeugung von Schwer-, Mittel- und Leichtschaum, Wandhydranten ortsfeste Feuerlöschanlagen eingesetzt werden Zur allgemeinen Brandbekämpfung dürfen Pulverlöscher mit einem Inhalt bis einschließlich 2 kg nicht verwendet werden Zur Minderung von Folgeschäden sollten - sofern geeignet - Feuerlöscher mit Wasser, Wasser mit Zusätzen bzw. mit Schaum in Betracht gezogen werden Treten Brandgefahren durch gasförmige Stoffe brennbare Metalle auf, sind diese Bereiche nach den betrieblichen Erfordernissen durch Feuerlöscher zu schützen, die auch für die Brandklasse C D zugelassen sind. Tabelle 4: Löschmitteleinheiten in Abhängigkeit von Grundfläche und Brandgefährdung Grundfläche Löschmitteleinheiten m 2 geringe mittlere große Brandgefährdung Brandgefährdung Brandgefährdung je weitere Bei der Ausrüstung von Arbeitsstätten mit Feuerlöschern können andere geeignete Feuerlöscheinrichtungen, z.b. Wandhydranten, berücksichtigt werden. Davon ausgenommen sind ortsfeste Löschanlagen. Wandhydranten können unter den folgenden Voraussetzungen bei der Ausrüstung von Arbeitsstätten mit Feuerlöschern berücksichtigt werden: 1. Das Löschmittel der Wandhydranten ist für die angetroffenen Brandklassen geeignet (siehe Tabelle 1), 2. es handelt sich bei den in Frage kommenden Systemen um Wandhydranten mit formbeständigem Schlauch gleichwertiger Einrichtung. 3. eine ausreichende Anzahl von Personen ist in der Handhabung dieser Wandhydranten unterwiesen. Die Anrechnung der Wandhydranten erfolgt nach folgenden Kriterien: 1. Bei Gebäuden/Geschossen mit einer Grundfläche von 0 bis 400 m 2 erfolgt keine Anrechnung von Wandhydranten. Die Aussstattung mit Feuerlöschern erfolgt gemäß Tabelle Bei Gebäuden/Geschossen mit einer Grundfläche > 400 m 2 bis zu 1/3 der nach Tabelle 4 erforderlichen Löschmitteleinheiten durch Wandhydranten ersetzt werden. Hierbei entspricht ein Wandhydrant 18 Löschmitteleinheiten In jedem Geschoß ist mindestens 1 Feuerlöscher bereitzustellen. Feuerlöscher sollen zweckmäßig in der Arbeitsstätte verteilt sein. Bei einer größeren Anzahl von Feuerlöschern empfiehlt es sich, mehrere Feuerlöscher zu Stützpunkten zusammenzufassen bzw. Großlöschgeräte zur Verfügung zu stellen Feuerlöscher müssen an gut sichtbaren und im Brandfall leicht zugänglichen Stellen angebracht sein, an denen sie vor Beschädigung und Witterungseinflüssen geschützt sind. Die Stellen, an denen sich Feuerlöscher befinden, müssen durch das Hinweiszeichen Hinweis auf ein Feuerlöschgerät gekennzeichnet sein. Das Zeichen muß der UVV Sicherheitskennzeichnung am Arbeitsplatz (VBG 125) entsprechen. Anmerkung: Feuerlöscher sollten nur so hoch über dem Fußboden angeordnet sein, daß auch kleinere Personen diese ohne Schwierigkeiten aus der Halterung entnehmen können. Als zweckmäßig hat sich eine Griffhöhe von 80 bis 120 cm erwiesen. Ist das Feuerlöschgerät gut sichtbar angebracht, kann auf eine zusätzliche Kennzeichnung verzichtet werden. 4.6 Einsatz in staubexplosionsgefährdeten Bereichen Feuerlöscher zum Einsatz in staubexplosionsgefährdeten Bereichen (Zone 11) müssen mit Pulverbrausen bzw. Sprühdüsen ausgerüstet sein, die das Aufwirbeln abgelagerten Staubes beim Löschen verhindern. Siehe Richtlinien für die Vermeidung der Gefahren durch explosionsfähige Atmosphäre mit Beispielsammlung - Explosionsschutz-Richtlinien - (EX-RL) (ZH 1/10). 37

4 5. Betrieb 5.1 Feuerlöscher sind funktionsfähig zu erhalten. 5.2 Eine ausreichende Anzahl von Personen ist in der Handhabung von Feuerlöschern zu unterweisen. Dort, wo es die örtlichen Verhältnisse zulassen, empfiehlt es sich, in regelmäßigen Abständen praktische Löschübungen mit Feuerlöschern abzuhalten. 5.3 Bei der Bekämpfung von Feuer und Glimmbränden in staubexplosionsgefährdeten Bereichen (Zone 11) ist darauf zu achten, daß abgelagerter Staub nicht durch den Löschmittelstrahl aufgewirbelt wird. Hierzu sind z.b. Pulverlöscher mit Pulverbrausen, Naßlöscher mit Sprühdüsen Schaumlöscher zu verwenden. 5.4 Beim Einsatz von Feuerlöschern müssen zu elektrischen Anlagen mit Spannungen bis 1000 Volt folgende Sicherheitsabstände eingehalten werden: Bei Wasserlöscher mit Vollstrahl und Schaumlöschern 3 m, bei Wasserlöschern mit Sprühstrahl 1 m, bei Pulverlöschern 1 m, bei Kohlendioxidlöschern 1 m. Beim Einsatz von Feuerlöschern in Bereichen mit höherer Spannung siehe DIN VDE 0132 Brandbekämpfung im Bereich elektrischer Anlagen. 6. Prüfung Siehe auch Abschnitt Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, daß Feuerlöscher regelmäßig, mindestens jedoch alle 2 Jahre, durch einen Sachkundigen geprüft werden. Über die Ergebnisse der Prüfungen ist Nachweis zu führen. Der Nachweis kann in Form einer Prüfplakette erbracht werden. Bei hohen Brandrisiken starker Beanspruchung durch Umwelteinflüsse können kürzere Zeitabstände erforderlich sein. 6.2 Werden bei der Prüfung Mängel festgestellt, die eine Funktionsfähigkeit des Feuerlöschers nicht mehr gewährleisten, hat der Unternehmer zu veranlassen, daß der Feuerlöscher instandgesetzt durch einen anderen Feuerlöscher ersetzt wird. Ausführung und Anforderung siehe DIN 14406, Teil 4 Tragbare Feuerlöscher; Instandhaltung. 7. Zeitpunkt der Anwendung Diese Sicherheitsregeln sind anzuwenden ab Sie ersetzen die Sicherheitsregeln für die Ausrüstung von Arbeitsstätten mit Feuerlöschern (ZH 1/201) vom Januar Anhang 1 Rechenbeispiele A) Allgemeines Lösungsschema: 1. Schritt Ermittlung der Brandklassen 2. Schritt Ermittlung der Brandgefährdung nach Tabelle 3 3. Schritt Festlegung der Löschmitteleinheiten (LE) nach Tabelle 4 4. Schritt Anzahl der Feuerlöscher entsprechend den Löschmitteleinheiten (LE) nach Tabelle 2 B) Rechenbeispiele Beispiel 1: Brandklassen A und B Betriebsbereich 500m 2, mittlerebrandgefährdung. Tabelle 4 ergibt für 500 m 2 42 LE. Gewählt werden Pulverlöscher mit Löschvermögen 21 A 113 B, was nach Tabelle 2 für diese Bauart 6 LE entspricht. Es sind demnach 42 LE geteilt durch 6 also 7 Feuerlöscher dieser Bauart erforderlich. Beispiel 2: Brandklassen A und B Betriebsbereich 700m 2, geringe Brandgefährdung. Tabelle 4 ergibt für 700 m 2 27 LE. Die Tabelle des Anhangs 2 ergibt 6 LE für PG 6, 12 LE für PG 12 bzw. 3 LE für S 10. Es können also gewählt werden: ^ 27 geteilt durch 6 = 5 Feuerlöscher PG 6 ^ 27 geteilt durch 12 = 3 Feurlöscher PG 12 ^ 27 geteilt durch 3 = 9 Feuerlöscher S 10 Beispiel 3: Brandklassen A und B Anwendung für Feuerlöscher verschiedener Arten. Betriebsbereich 2000 m 2, große Brandgefährdung. Tabelle 4 ergibt für 2000 m LE. Für diesen Bereich stehen folgende Feuerlöscher nach DIN zur Verfügung: 8 Pulverlöscher PG 6 8 x 6 LE = 48 LE 5 Pulverlöscher PG 12 5 x 12 LE = 60 LE 10 Schaumlöscher S 10 (für Brandklasse A und B) 10 x 3 LE = 30 LE Mit diesen Feuerlöschern sind 138 LE abgedeckt. Es fehlen noch Feuerlöscher für 180 minus 138 = 42 LE. Werden hierfür Feuerlöscher der Bauart 21 A 113 B eingesetzt, wären noch 42 geteilt durch 6 = 7, also 7 zusätzliche Feuerlöscher dieser Bauart zu beschaffen. Feuerlöscher nach DIN LE A B A und B 11 K 2 12 W 6*, PG 2 P 2 PG 2 13 K 6, S 10 S W 10, S PG 6 P 6 PG PG 10* PG 10* 12 PG 12 P 12 PG * TGL-Feuerlöscher sind DIN-Feuerlöschern gleichzustellen. Feuerlöscher nach DIN können allein mit EN- Feuerlöschern zusammen verwendet werden, wenn die Zuordnung der DIN-Löscher nach dieser Tabelle erfolgt. Bei Verwendung fahrbarer Feuerlöscher gilt folgende Regelung: P 50 = 4 x P 12 = 48 LE K 30 = 5 x K 6 = 15 LE 38

5 DIN VDE 0132»Brandbekämpfung im Bereich elektrischer Anlagen«Stand August Anwendung von Löschmitteln Allgemeines Die in den Tabellen 4 bis 7 genannten Mindestabstände zwischen Löschmittelaustrittsöffnung und unter Spannung stehenden Teilen der elektrischen Anlagen sind erforderlich, um Strom - einwirkungen auf das den Löscheinsatz durchführende Personal zu verhindern. Bei Bränden in abgeschlossenen Betriebsstätten dürfen unter Spannung stehende Anlagenteile nur im Einvernehmen mit dem Betreiber mit Wasser angespritzt werden. Das Einvernehmen darf auch durch vorherige Absprache telefonische Anfrage hergestellt werden. Sind den Einsatzkräften die anstehenden Spannungen und die örtlichen Verhältnisse zunächst unbekannt, so dürfen beim Einsatz von Strahlrohren DIN CM zwischen Strahlrohr und unter Spannung stehenden Anlagenteilen die Richtwerte nach Tabelle 3 nicht unterschritten werden. Tabelle 3 - Richtwerte Strahlrohr Niederspannung (N) Hochspannung (H) DIN CM AC 1kV DC 1,5 kv > AC1kV > DC1,5 kv Sprühstrahl 1 m 5 m Vollstrahl 5 m 10 m Kurzzeichen N H In Niederspannungsanlagen gelten diese Richtwerte auch für Feuerlöscher nach DIN EN 3 DIN und in allen An - lagen auch für größere Wasserlöschgeräte, wenn deren Strahlrohre im Sinne der elektrischen Sicherheit DIN ent sprechen. Die Verwendungs- bzw. Warnhinweise auf den Löschgeräten sind zu beachten Wasser Für den Einsatz von Wasser gilt Tabelle 4. Tabelle 4 Löschmittel Wasser*) Gefahrenhinweise/Einsatzbeschränkungen beachten! Lfd. Geräte/ Wirksame Eignung für Mindestabstände (m) zwischen Nr. Anwendungs- Wurfweite Brandklasse Löschmittelaustrittsöffnung und unter form (Mittelwert) nach Spannung stehenden Anlagenteilen m DIN EN 2 Niederspannung bis AC 1000 V DC 1500 V Hochspannung bis AC 30 kv 110 kv 220 kv 380 kv 1 Strahlrohre 5 A 1 3**) DIN CM (bei 5 bar B nur ein- Sprühstrahl Fließdruck) geschränkt 2 Vollstrahl 10 A (bei 5 bar Fließdruck) 3 Tragbare Feuerlöscher DIN : W 10 Sprühstrahl 4 A 1 ***) 4 Vollstrahl 8 A 3 ***) 5 Tragbare fahrbare 2 bis 6 A 1 ****) Feuerlöscher, die die bzw. A+B Anforderung nach DIN EN 3-2: , Abschnitt 4 erfüllen 6 Tragbare fahrbare 2 bis 6 A *****) *****) Feuerlöscher, die die bzw. A+B Anforderung nach DIN EN 3-2: , Abschnitt 4 nicht erfüllen *) Bei tragbaren und fahrbaren Feuerlöschern: Wasser auch mit Zusätzen. **) Bei Aufsicht durch elektrotechnisch unterwiesene Personen Elektro - fachkräfte ist ein Mindestabstand von 2 m zulässig. ***) Feuerlöscher nach DIN : können auch für Hochspannungsanlagen zugelassen sein. Die Verwendungshinweise auf diesen Löschgeräten sind zu beachten. ****) Feuerlöscher nach DIN EN 3 können auch für Hochspannungsanlagen zugelassen sein. Die Verwendungshinweise auf diesen Löschgeräten sind zu beachten. *****) Diese Feuerlöscher sind nicht geeignet für den Einsatz an spannungsführenden elektrischen Anlagen. Gefahrenhinweise/Einsatzbeschränkungen Brände im Bereich elektrischer Anlagen sollen möglichst mit Sprühstrahl bekämpft werden. Ist im Sonderfall, der zwischen Betreiber und Feuerwehr abzusprechen ist, die Verwendung von Strahlrohren DIN BM nicht zu vermeiden, erhöhen sich die Mindestabstände: - um 0,75 m für jeden mm, um den sich der Mundstück- bzw. der Düsendurchmesser zwischen 12 mm bis 22 mm vergrößert. Wird ein Fließdruck von 5 bar überschritten, sind bei - Strahlrohren DIN CM die angegebenen Mindestabstände, - Strahlrohren DIN BM die errechneten Mindestabstände bei Einsatz in Hochspannungsanlagen um zusätzlich 2 m zu vergrößern. Die angegebenen bzw. errechneten Mindestabstände gelten auch für nicht genormte Strahlrohre, für die mindestens gleich hohe elektrische Sicherheit wie nach DIN nachgewiesen wurde. Liegt dieser Nachweis nicht vor, dürfen diese Strahlrohre nur in spannungsfreien elektrischen Anlagen eingesetzt werden. Bei Wasser mit Bestandteilen, welche die Leitfähigkeit erhöhen, wie Seewasser und der - gleichen, ergeben sich keine Veränderungen der Mindestabstände, jedoch sind leitfähige Überzüge auf Isolatoren möglich. Wasser mit Bestandteilen, welche die Strahleigenschaft verändern, z. B. Netzmittel, darf im Bereich unter Spannung stehender elektrischer Anlagen nur eingesetzt werden, wenn die einzuhaltenden Mindestabstände in Anlehnung an DIN als vorbereitende Maßnahme (siehe Abschnitt 4) für diese Anlagen ermittelt worden sind. Sonstige Geräte, wie z. B. Wasserwerfer, Sonderlöscher, dürfen im Bereich unter Spannung stehender elektrischer Anlagen nur eingesetzt werden, wenn die einzuhaltenden Mindestabstände in Anlehnung an DIN als vorbereitende Maßnahme (siehe Abschnitt 4) für diese Anlagen ermittelt worden sind. 39

6 6.2.3 Schaum Für den Einsatz von Schaum gilt Tabelle 5. Tabelle 5 Löschmittel Schaum nach E DIN : ) Gefahrenhinweise/Einsatzbeschränkungen beachten! Lfd. Geräte/ Wirksame Eignung Mindestabstände (m) zwischen Nr. Anwendungs- Wurfweite für Löschmittelaustrittsöffnung und unter form (Mittelwert) Brand- Spannung stehenden Anlagenteilen m klasse Niederspannung bis AC Hochspannung nach DIN EN 2 bis 30 kv 110 kv 220 kv 380 kv 1 Tragbare Feuerlöscher nach 5 A, B 3 DIN : S10 2 Tragbare fahrbare 2 bis 6 A, B 1 Feuerlöscher, die die Anforderung nach DIN EN 3-2: , Abschnitt 4 erfüllen 3 Tragbare fahrbare 2 bis 6 A, B Feuerlöscher, die die Anforderung nach DIN EN 3-2: , Abschnitt 4 nicht erfüllen 4 Sonstige Geräte, z. B. fahrbare Feuerlöscher mit einer Füllmene von 50 l 5 bis 7 A, B 3 2 ) 5 Tragbare Schaumstrahlrohre 12/20/25 A, B nach DIN : S2/S4/S8; M2/M4/M8 6/7/10 A, B 6 Schaumstrahlrohre für 35/45/65 A, B Werfer-Unterteile nach DIN : SW10/SW20/SW Pulver Für den Einsatz von Pulver gilt Tabelle 6. Tabelle 6 Löschmittel Pulver nach DIN EN 615 Gefahrenhinweise/Einsatzbeschränkungen beachten! Lfd. Geräte/ Wirksame Eignung für Mindestabstände (m) zwischen Nr. Anwendungs- Wurfweite Brandklasse Löschmittelaustrittsöffnung und unter form (Mittelwert) nach Spannung stehenden Anlagenteilen m DIN EN 2 AC 1000 V DC 1500 V Gefahrenhinweise/Einsatzbeschränkungen Niederspannungsanlagen: Schaum darf grundsätzlich nur bei spannungsfreien Anlagen eingesetzt werden; erforderlichenfalls sind auch benachbarte Anlagen spannungsfrei zu machen. Ausgenommen von dieser Beschränkung ist der Einsatz typgeprüfter und für die Verwendung in elektrischen Anlagen zugelassener Löschgeräte. Hochspannungsanlagen: Schaum darf ohne Ausnahmen nur bei spannungsfreien Anlagenteilen eingesetzt werden; erforderlichenfalls sind auch benachbarte Anlagenteile spannungsfrei zu machen. 1) Anmerkung: Derzeit ist eine Europäische Norm EN Feuerlöschmittel Schaummittel Teil 3 Anforderungen an Schaummittel zur Erzeugung von Schwerschaum zum Auf geben auf nicht-polare Flüssigkeiten in Vorbereitung. Sobald diese Europäische Norm als Deutsche Norm DIN EN übernommen worden ist, gelten für den Anwendungs bereich der DIN VDE 0132 (VDE 0132) die Anforderungen dieser DIN EN ) Dies gilt nur für den Einsatz typgeprüfter und die Verwendung in elektrischen Anlagen zugelassener Löschgeräte. Niederspannung bis AC 1000 V DC 1500 V Einsatz nur in spannungsfreien Anlagenteilen Hochspannung bis AC 30 kv 110 kv 220 kv 380 kv 1 Tragbare Feuerlöscher nach DIN : P6/P12 6/6 B, C 1 3*) PG2/PG6/PG12 3/6/6 A, B, C 1 Einsatz nur in spannungsfreien Anlagenteilen PM12 0 bis 1 D 1 Einsatz nur in spannungsfreien Anlagenteilen 2 Tragbare Feuer- B, C 3*) löscher nach 2 bis 6 A, B, C 1 Einsatz nur in spannungs- DIN EN 3 freien Anlagenteilen 0 bis 1 D 1 Einsatz nur in spannungsfreien Anlagenteilen 3 Sonstige Geräte 6 bis 10 B, C 1 3*) z. B. fahrbare A, B, C 1 Einsatz nur in spannungs- Feuerlöscher freien Anlagenteilen *) Bei Aufsicht durch Elektrofachkräfte elektrotechnisch unterwiesene Personen ist ein Mindestabstand von 2 m zulässig. Gefahrenhinweise/ Einsatzbeschränkungen Der Einsatz von Löschpulver in elektrischen Anlagen und in deren Nähe darf nur mit Zustimmung des Betreibers erfolgen. Beim Einsatz von Löschpulver ist zu beachten: Unter Einfluss von Temperatur, Nässe und Luftfeuchte können Löschpulverbeläge auf Isolatoren in einem Maße leitfähig werden, dass unter Einfluss höherer elektrischer Feldstärken, d. h. im allgemeinen bei Hochspannung (Spannung über 1 kv) kurzschlussartige Ströme zum Fließen kommen. Die dadurch entstehenden Störlichtbögen stellen eine Lebensgefahr für sich in der Nähe aufhaltende Personen und eine Gefährdung der Anlage dar. Aus diesem Grunde dürfen Löschpulver in Freiluft- und Innenraumanlagen nur angewendet werden, wenn diese Anlagen trocken sind. Die geforderten Mindestabstände zwischen Löschmittelaustrittsöffnung und unter Spannung stehenden Teilen der elektrischen Anlage dienen der Sicherheit des den Löscheinsatz durchführenden Personals vor direkten Stromeinwirkungen während des Löscheinsatzes. Leitfähige Beläge können in Hochspannungsanlagen Personen und die Anlagen selbst gefährden. Sie sind deshalb nach Möglichkeit zu vermeiden. Es sollten außerdem nur Löschpulver verwendet werden, die keine schwer zu reinigenden Beläge (z.b. Schmelzbeläge bei ABC-Pulver) auf den Anlagenteilen bilden. Der Einsatz von Löschpulver ist im Bereich staubempfindlicher Anlagen (wie Fernmeldeanlagen, Informationsverarbeitungsanlagen, Mess- und Regelanlagen, Verteilerschränken mit Schützen und Relais usw.) zu vermeiden Kohlendioxid Für den Einsatz von Kohlendioxid gilt Tabelle 7. Tabelle 7 Löschmittel Kohlendioxid (CO 2 ) Gefahrenhinweise/Einsatzbeschränkungen beachten! Lfd. Geräte/ Wirksame Eignung für Mindestabstände (m) zwischen Nr. Anwendungs- Wurfweite Brandklasse Löschmittelaustrittsöffnung und unter form (Mittelwert) nach Spannung stehenden Anlagenteilen m DIN EN 2 Niederspannung Hochspannung bis bis 30 kv 110 kv 220 kv 380 AC 1000 V DC 1500 V 1 Tragbare Feuerlöscher nach DIN : /3 B od. C**) K2/K6 2 Tragbare Feuerlöscher nach 2/3 B 1 3*) DIN EN 3 3 Sonstige Geräte z. B. fahrbare 3/4 B Feuerlöscher *) Bei Aufsicht durch Elektrofachkräfte elektrotechnisch unterwiesene Personen ist ein Mindestabstand von 2 m zulässig. **) Eignung für die Brandklasse wird durch die Düse bestimmt: - Brandklasse B: Schnee und Nebel - Brandklasse C: Scharfer Gasstrahl. Vorsicht beim Einsatz, starker Rückstoß. (Gerät nur als Sonderlöscher zugelassen). Gefahrenhinweise/Einsatzbeschränkungen Kohlendioxid ist elektrisch nicht leitend und hinterlässt keine Rückstände. Die Anwendung ist bei unter Spannung stehenden Anlagen unbedenklich. Kohlendioxid ist schwerer als Luft und wirkt ab 5 % Volumenanteilen gesundheitsgefährdend und wirkt ab 8 % toxisch. Vorsicht bei Verwendung in engen, schlecht belüfteten Räumen. Lebensgefahr! Gefahrenhinweise auf den Löschgeräten beachten. In Außenanlagen ist die Wirkung begrenzt, weil sich Kohlendioxid verflüchtigt. 7 Maßnahmen nach dem Brand 7.1 Beim Betreten der Brandstelle ist besondere Vorsicht erforderlich 7.2 Es besteht die Gefahr, dass vorhandene Metallteile unter Spannung stehen können, also nicht nur elektrische Leitungen und Geräte, sondern auch metallene Rohrleitungen, Dachrinnen Drahtzäune, sofern sie mit einem unter Spannung stehenden Teil in Berührung stehen. 7.3 Nach dem Brand ist der Brandraum zu lüften, bevor Personen ohne Atemschutz den Raum betreten, wobei zu vermeiden ist, dass sich giftige und korrosive Zersetzungsprodukte im Gebäude ausbreiten (siehe 5.1.7). Unbefugte Personen dürfen die Brandstelle nicht betreten. 7.4 Waren beim Brand PCB-haltige Betriebsmittel (siehe 4.1.2) beteiligt, ist die Brandstelle zu sperren und zu sichern. Schutzkleidung der Einsatzkräfte und Geräte, die im Einsatz waren, sind an einem Sammelplatz zu lagern. Weitere Maßnahmen sind abhängig von dem Ergebnis der Kontaminationsprüfung. 7.5 Besteht Verdacht, dass Personen mit giftigen Zersetzungsprodukten in Kontakt gekommen sind, müssen sie unverzüglich fachärztlicher Betreuung zugeführt werden. 7.6 Unter Spannung stehende elektrische Anlagenteile sind gegen direktes Berühren zu sichern [siehe DIN VDE (VDE 0105 Teil 100): ]. 7.7 Pulverbeläge auf Isolatoren können zu Schäden führen und sollten möglichst bald nach Beendigung der Löscharbeiten beseitigt werden. 7.8 Die Freigabe gegebenenfalls die Wiederinbetriebnahme elektrischer Anlagen darf in Hochspannungsanlagen nur durch den Anlagenverantwortlichen erfolgen. 8 Erste Maßnahmen bei Unfällen durch elektrischen Strom (Siehe auch Merkblatt der gesetzlichen Unfallversicherungsträger BGI 510 (ZH 1/143) 8.1 Beim Berühren von unter Spannung stehenden Teilen besteht Lebensgefahr. Außer Verbrennungen kann der elektrische Strom eine Muskelverkrampfung, die zur Atemlähmung führen kann, und Herzkammerflimmern verursachen. Ein Verunglückter ist so schnell wie möglich von der Spannung zu trennen (siehe 8.2 und 8.3) 8.2 In Niederspannungsanlagen ist zunächst die betreffende Leitung spannungsfrei zu machen, da eine vorherige Berührung des Verunglückten den Helfer selbst gefährdet. Ist dies nicht möglich, dann kann man den Verunglückten von einem gut isolierten Standort aus (trockenes Holz, trockene Kleider) von den Leitungen Geräten wegziehen. Dabei darf man unbedeckte Körperteile nicht mit ungeschützten Händen berühren, sondern muss sich z. B. trockener Decken, Kleider, Handschuhe, Holzlatten bedienen. 8.3 Bei Hochspannungsanlagen dürfen nur Elektrofachkräfte und/ elektrotechnisch unterwiesene Personen eingreifen. Auch die Annäherung (siehe und 5.3.5) an den Verunglückten ist gefährlich. 8.4 Sobald der Verunglückte nicht mehr mit Spannung in Berührung steht, sind Erste-Hilfe-Maßnahmen gemäß der Anleitung BGI 510 (ZH1/143) Erste Hilfe bei Unfällen durchzuführen. 8.5 Ablöschen brennender Personen Brennende Personen sind am Fortlaufen zu hindern und notfalls am Boden zu wälzen. Zum Ablöschen brennender Kleidung an Personen eignen sich insbesondere Wasser, Feuerlöscher Löschdecken nach DIN bzw. DIN EN Auch das Einhüllen mit anderen Decken, ausgenommen brennbare Kunststoffdecken, kann helfen. Es können auch andere Löschmittel eingesetzt werden, wenn nur damit schnell gelöscht werden kann, da dies als Rettungsmaßnahme Vorrang vor anderen Überlegungen haben muss. Wurden chemische Löschmittel eingesetzt, so ist dies dem erstversorgenden Arzt dem Rettungsdienstpersonal mitzuteilen. 40

7 Merkblatt: Brandschutz bei Fritteusen A) Historie 1999 Nach den Versuchen der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel BGN Einführung der Fettbrandlöscher, zugelassen nach DIN V (grundsätzlich Prüfung an einem Fettbrandobjekt mit 36 kg Fettmenge) Forderung der BGR 111 nach einem Löscher bei Anlagen bis 50 Liter Fettinhalt, darüber hinaus Forderung nach Löschanlage Nennung der Brandklasse F, allerdings nur als Buchstabe mit entsprechender Beschreibung der Brandgüter in der DIN EN 2. 10/07 Endgültige Einführung durch die Beschreibung von Symbol und Prüfverfahren für tragbare Feuerlöschgeräte in der DIN EN 3-7; ab diesem Zeitpunkt Möglichkeit der Typprüfung von Feuerlöschern und Beschriftung mit Symbol und Rating. Die Ausrüstung von Küchenbetrieben erfolgt noch nach der derzeit gültigen BGR 111, Ausgabe 10/06 (s. nachstehend). B) Zulassung nach DIN EN 3-7 erfolgt an einem von vier verschiedenen Prüfobjekten: Die Kennzeichnung auf den Geräten erfolgt im oberen Teil des Bschriftungsbildes mit: Das bisherige deutsche Brandobjekt mit 36 kg ist vergleichbar dem neuen 40F. Löschdecken nach DIN EN 1869 sind geprüft nur bis 3 kg Fettmenge. c) BGR 111 Brandschutz in Küchenbetrieben; Ausgabe 10/06 1) Allgemein Volumen des Speiseöls bei Prüfbrand Prüfgerät Maße in mm Zulässige Füllmenge der Feuer Löschvermögen Mindestfunktionsdauer 5F D=200 2, F x=578 y=289 2,3, F x=600 y=450 2,3,6, F x=1000 y=500 2,3,6, Brandschutz Einrichtungen zur Brandbekämpfung Je nach Brandgefährdung der in den Räumen vorhandenen Betriebseinrichtungen und Arbeitsstoffe müssen zum Löschen möglicher Entstehungsbrände entsprechende Einrichtungen zur Brandbekämpfung vorhanden sein Einrichtungen zur Brandbekämpfung sind z.b. Löschanlagen, -einrichtungen -geräte. Siehe auch 22 Abs. 1 und 2 der Unfallverhütungsvorschrift "Grundsätze der Prävention" (BGV A1), 3 Abs. 1 der Arbeitsstättenverordnung und BG-Regel "Ausrüstung von Arbeitsstätten mit Feuerlöschern" (BGR 133) Zusätzlich zur Grundausstattung von Küchen mit Feuerlöschern müssen, wenn Speiseöle Speisefette zu Frittierzwecken erhitzt werden, Feuerlöscheinrichtungen mit nachgewiesener Eignung zum Löschen von Speiseölund Speisefettbränden vorhanden sein. Beim Einsatz von Fritteusen gelten besondere Maßnahmen, die in Abschnitt des Anhanges 1 im Einzelnen beschrieben sind Fritteusen Zusätzlich zu der Grundausstattung von Küchen mit Feuerlöschern müssen Feuerlöscheinrichtungen mit nachgewiesener Eignung zum Löschen von Speiseöl- und Speisefettbränden nach DIN V vorhanden sein, bei einer Füllmenge bis 50 l mindestens 1 Feuerlöscher, Füllmenge von mehr als 50 l eine ortsfeste Feuerlöscheinrichtung. Auf eine ortsfeste Feuerlöscheinrichtung kann bei einer Füllmenge bis 100 l verzichtet werden, wenn die nachfolgenden Maßnahmen getroffen sind: a) Für den Betrieb der Fritteuse muss eine Betriebsanweisung erstellt werden und am Betriebsort jederzeit zugänglich sein. Die Betriebsanweisung muss mindestens folgende Inhalte umfassen: Angaben aus den Betriebsanleitungen der Gerätehersteller, soweit sie für den sicheren Betrieb erforderlich sind. Maßnahmen und Verhalten bei Störungen an der Fritteuse. Kontrolle der Becken auf Leckagen und der Sicherheitseinrichtungen auf Beschädigungen. Angaben zu den Eigenschaften der verwendeten Frittierfette. Handhabung der Feuerlöscheinrichtungen. Maßnahmen und Verhalten im Brandfall. b) Alle Bedienpersonen sind auf der Grundlage der Betriebsanweisung zu unterweisen und haben die Betriebsanweisung zu beachten. c) In Betrieb befindliche Fritteusen müssen ständig unter Beobachtung bleiben. Ab 50 L Füllmenge sind mindestens drei Feuerlöscher mit entsprechend nachgewiesener Eignung nach DIN V bereitzustellen. Im Einzelfall können zusätzliche, besondere Maßnahmen auf Grund von Brandrisiken bzw. Risikoanalysen erforderlich sein, z. B. ein Brandsicherheitsdienst durch die Feuerwehr. Die Eignung des Feuerlöschers und der ortsfesten Feuelöscheinrichtung zum Löschen von Speiseöl-und Speisefettbränden muss durch eine Herstellerbescheinigung nachgewiesen sein. Feuerlöscher nach DIN EN 3 mit einer Löschmittelfüllmenge von 6 kg bzw. 6 L sind zu bevorzugen. d) Das Löschen von Öl- und Fettbränden mit Löschdecken kann nach den bisherigen Erfahrungen nicht mehr zugelassen werden, weil dies mit einem unakzeptablen Verbrennungsrisiko für den Benutzer verbunden ist. Bei mehreren Becken errechnet sich die Füllmenge aus der Addition der einzelnen Füllmengen. 41

8 Auf eine Addition kann verzichtet werden, sofern der Abstand der Becken 600 mm beträgt. Untersuchungen haben ergeben, dass bei einem Abstand von 600 mm keine Brandübertragung mehr stattfindet. Auf eine Addition der einzelnen Füllmengen kann ebenfalls verzichtet werden, sofern sich zwischen den Becken eine mindestens 350 mm hohe, nicht brennbare Abtrennung befindet. Wadersloh,

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