Automatische Datenbanksicherung Version 2.1

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1 Automatische Datenbanksicherung Version 2.1 1/1

2 Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung 3 2 Systemvoraussetzung 4 3 Installation 4 4 Deinstallation 4 5 Inbetriebnahme 5 6 Allgemeine Übersicht 5 7 Parametrierung Konfiguration DB Konfiguration DB Export Konfiguration DB Dateibackup DB Import Konfiguration NTBackup Konfiguration Timer für Windows NT Konfiguration Timer für Windows Konfiguration Programmstart Konfiguration NTBackup 16 8 Kurzübersicht 17 9 Überprüfen ob die Sicherung korrekt ausgeführt wurde Impressum 18 2/2

3 1 Einleitung Die Automatische Datenbanksicherung der Enseco GmbH ist ein Werkzeug, mit dem in erster Linie einfach strukturierte Oracle Datenbanksysteme zeitgesteuert im Batchbetrieb auf verschiedene Festplatten oder Band gesichert werden können. Es werden zwei verschiedene Sicherungsmodi angeboten. Zum einen kann ein Oracle Datenbankexport durchgeführt werden. Der Export wird in ein von dem Benutzer definiertes Verzeichnis geschrieben. Der Dateinamen wird mit einem Tages aktuellen Datum versehen, um eine tägliche Sicherung in dieses Sicherungsverzeichnis zu ermöglichen. Ein zweiter Sicherungsmodus ist das Kopieren der Oracle Datenbankdateien (Tablespace, Rollbacksegmente, Temporaray Tabelspace) in ein separates Verzeichnis. Hierzu müssen alle Verzeichnisse in dem selben Verzeichnis liegen. Bei diesem Vorgang wird Oracle heruntergefahren, alle Datenbankdateien in ein vom Benutzer angegebenes Verzeichnis kopiert. Anschließend wird Oracle wieder gestartet. Nach dem Anlegen von Sicherungsdateien von der Datenbank, besteht die Möglichkeit, diese auf Band zu sichern. In diese Sicherung können beliebige Verzeichnisse, incl. Unterverzeichnisse, mit eingebunden werden. Für diesen Vorgang wird das Programm NT- Backup (Standard Lieferumfang von Windows NT 4.0) verwendet. Die hier beschriebenen Vorgänge werden ausschließlich zeitgesteuert durchgeführt. Die Zeitsteuerung erfolgt durch das Windows NT Kommando at. Die Automatische Datenbanksicherung gewährleistet, daß die Kommandos bei dem Herunterfahren des Systems oder einem Systemabsturz wieder hergestellt werden. 3/3

4 2 Systemvoraussetzung Betriebsystem: Windows NT 4.0 (mind. SP5), Windows 2000 Datenbank: Oracle 7.3, 8.0, 8.1, 9.0, 9.2 Speicherbedarf: ca. 11 MB 3 Installation Die Installation erfolgt auf dem Rechner, auf dem die zu sichernde Daten liegen. Eine Sicherung über Netzwerk ist nicht möglich. Anmeldung unter Windows NT als NT-Administrator. 2. Ausführen des Programmes Setup.exe von CD. Bitte den Anweisungen folgen. Beachten Sie, daß Pfad und Dateiname keine Leerzeichen enthalten dürfen. Das Programm wird über Start/Programme/Enseco/Enseco DB Sicherung gestartet. Der Dienst Scheduler (ggf. Task Scheduler ) muß auf Startart automatisch gesetzt und gestartet sein (Systemsteuerung/Dienste/Scheduler). 4. Das Bandlaufwerk muß unter NT ( Programme/Verwaltung (Allgemein)/ Bandsicherung ) korrekt funktionieren. Ausgelieferte Dateien: Dokumentation_DBS_2.0b.doc Dokumentation RunAT.bat Beispiel für automatische Programminitialisierung Db_sich.cab Setup.exe Installationsprogramm Setup.lst 4 Deinstallation Das Programm kann über Systemsteuerung/Software entfernt werden. In der Registry müssen folgende Einträge entfernt werden: HKEY_LOCAL_MASHINE/Software/Enseco HKEY_LOCAL_MASHINE/Software/Microsoft/Windows/CurrentVersion/Run/RunAT 4/4

5 5 Inbetriebnahme Zu einer Inbetriebnahme des Programmes konfigurieren Sie jeden Punkt des Pulldown Menüs Optionen, von oben beginnend. Eine Beschreibung der Funktionalität finden Sie im Kapitel Parametrierung. 6 Allgemeine Übersicht Wird das Programm Automatische Datenbanksicherung gestartet, läuft 10 Sekunden ein Countdown, der eine Unterbrechung der automatischen Ausführung der festgelegten Aktionen ermöglicht (Shortcutleiste Stop Countdown ). Ist das System noch nicht konfiguriert, läuft kein Countdown und in der Statuszeile werden Sie aufgefordert das Programm zu konfigurieren. Ist das Programm konfiguriert und sind Ausführungsaktionen (Timer) gesetzt, wird das Programm automatisch gestartet, und nach Abschluß der Aktionen automatisch beendet. Eine Eingriffsmöglichkeit in den Programmablauf gibt es nur so lange der Countdown läuft. Die Option Optionen der Menüleiste, ermöglicht die Parametrierung des gesamten Systems. Es kann dabei jede Aktion, bestimmte Pfade und Dateien sowie ihren Ausführungszeitpunkt und Wiederholungsfrequenz festgelegt werden. Das Pulldown Menü Ausführen ermöglicht das manuelle Ausführen der parametrierten Aktionen Datenbank Import, Datenbank Export und Bandsicherung. Eine Übersicht aller Funktionalitäten finden sie in dem Kapitel Kurzübersicht. 5/5

6 7 Parametrierung 7.1 Konfiguration DB Diese Maske legt den Pfad fest, in dem die Datenbankdateien liegen. Es wird eine einfache Struktur der Datenhaltung vorausgesetzt, d.h. alle Datenbankdateien liegen in dem selben Verzeichnis. Eine Sicherung von verteilten Datenbanksystemen wird nicht unterstützt. Die Angaben für User und Passwort werden für den Shutdown und den Startup der Datenbank sowie beim dem Export der Datenbank verwendet. Im Regelfall muß hier der system/manager eingegeben werden. Auch der User internal ist möglich 7.2 Konfiguration DB Export Es werden Pfad und die Dateinamen angegeben, in den ein Oracle full Export stattfinden soll. Dem Dateinamen steht standardmäßig das aktuelle Datum voran gefolgt von einem full für full export gefolgt von dem Namen der Instanz (z.b _full_sie.dmp). Der Dateiname wird bei jeder Ausführung des Programmes neu generiert, so daß eine automatisierte tägliche Sicherung mit verschiedenen Namen möglich ist. Der Pfad wird nicht verändert. Der Dateinamen kann manuell abgeändert werden. Solange das Programm nicht geschlossen wird ist dieser für einen Export ( Ausführen/DB Export starten ) gültig. User, Passwort und Instanz werden aus Option/ Konfiguration DB... entnommen (i.d.r. system/manager). 6/6

7 Beachten Sie dabei, daß dieses Werkzeug nur Dateien einem Verzeichnis hinzufügen kann. Leeren Sie deshalb das Verzeichnis regelmäßig! Dies kann z.b. durch das Setzen eines Timers mit der Komandozeile del <Pfad>\*.* erfolgen. Achten Sie darauf, daß immer genügend Speicherplatz auf der Festplatte vorhanden ist. 7.3 Konfiguration DB Dateibackup Es wird der Pfad angegeben, in dem eine Sicherungskopie der Datenbankdateien abgelegt werden soll. Bei der Ausführung des Dateibackups wird die Datenbank herunter gefahren die Dateien in diese Verzeichnis kopiert. Wird dieses Verzeichnis in die Liste der auf Band zu sichernden Dateien mit aufgenommen kann auch eine Bandsicherung der Datenbankdateien erfolgen. Eine Sicherungskopie der Daenbank erfolgt nur, wenn der Checkbutton Sicherungskopie der Datenbank aktiviert ist. 7.4 DB Import Mit Hilfe dieser Angaben kann aus einem Datenbankexport ein bestimmter User importiert werden. Voraussetzung ist ein export, der als system/manager gefahren wurde. Der Oracle Benutzer wird bei dem Vorgang automatisch gelöscht und wieder neu angelegt (Temporary tablespace: GDBX). Er bekommt die Rollen connect und resource zugewiesen. 7/7

8 7.5 Konfiguration NTBackup Durch Hinzufügen und Löschen können Verzeichnisse festlegt werden, die auf ein Bandlaufwerk gesichert werden sollen. Eine Sicherung erfolgt nur, wenn der Checkbutton NTBACKUP aktiviert aktiviert ist. Beachten Sie, daß bei einer Sicherung auf diesem Wege alle auf dem Band befindlichen Daten gelöscht werden. Die Sicherung erfolgt über das bei Windows NT im Lieferumfang enthaltene Programm NT- Backup. Es erlaubt Daten wieder vom Band zu lesen oder Hinzu zufügen. Darüber hinaus bietet das Programm Möglichkeiten des Fehlermanagements. 8/8

9 7.6 Konfiguration Timer für Windows NT Mit Hilfe des Timers wird er Ausführungszeitpunkt und die Ausführungsfrequenz eines beliebigen Programmes erzeugt. Als Standardvorgabe ist das Sicherungswerkzeug selbst angegeben. Es kann jedoch jedes beliebige Programm oder Betriebssystemkommando angegeben werden. In Pfadangaben darf kein Leer- oder Sonderzeichen enthalten sein. Durch diese Maske werden Windows Betriebssystem-Kommandos AT erzeugt. Diese Kommandos werden in der Datei runat.bat im Programmverzeichnis des Sicherungswerkzeuges abgelegt. Bei einem Systemstart wird diese Datei zur Rekonstruktion der AT-Kommandos ausgewertet. Mit dem Button Timer anzeigen könne die aktuell angezeigten Timer betrachtet werden. Mit Alle Timer löschen werden alle gesetzten Timer gelöscht, auch die, die manuell mit dem Kommando AT erzeugt wurden Für eine detaillierte Beschreibung der Maske siehe Tabelle 1. 9/9

10 Tabelle 1: Konfiguration Timer Uhrzeit Interval - next Interval - every Wochentag/ Tag im Monat Zeitpunkt zu dem das Programm ausgeführt werden soll. Das Kommando wird einmalig an dem im nachfolgenden festgelegten Tag ausgeführt. Das Kommando wird jedes Mal an dem im nachfolgenden festgelegten Tag ausgeführt. Eine von beiden Möglichkeiten angeben. Wochentag Die Ausführung des Programmes erfolgt an einem bestimmten Wochentag (Montag bis Sonntag). Tag im Monat Die Ausführung des Programmes erfolgt an einem bestimmten Tag im Monat. Der Tag kann manuell angegeben werden oder mit Hilfe des Kalenders selektiert werden. Auszuführenden Datei Hier wird entweder manuell oder über den Knopf Suchen... die auszuführenden Datei angegeben. Parameter Der auszuführenden Datei können hier ggf. Parameter übergeben werden. Dem Programm Dbsich2.exe können folgende Parameter über geben werden: Tabelle 2: Übergabeparameter für Sicherungswekzeug -a Dateibackup und Export werden ausgeführt. -d Debugmodus wird gestartet und ein Logfenster angezeigt -e Nur ein Export wird ausgeführt. -d Nur ein Dateibackup wird ausgeführt. -n Es wird nichts gestartet. keine Angabe Es werden die im Programm angegebenen Werte ausgewertet. 10/10

11 7.7 Konfiguration Timer für Windows 2000 Die Konfiguration unter Windows 2000 darf in keinem Falle über die Funktion Timer setzen des Sicherungswerkzeuges erfolgen. Es darf dort kein Eintrag existieren, der das Sicherungs Programm startet. Die Sicherung wird über den bei Windows 2000 integrierten Scheduler initialisiert. Hierbei ist zu beachten, dass das Programm immer mit vollen Administrator-Berechtigungen gestartet werden muss. Ein Ändern der Administartorkennung führt dazu, dass die Aufgaben (Tasks) kommentarlos nicht mehr ausgeführt werden. Einrichten von Aufgaben Einrichten eines neuen Tasks: Start/Programme/Zubehör/Systemprogramme/GeplanteTasks Doppelclick auf geplanten Task hinzufügen Folgende Fenster ausfüllen: Weiter 11/11

12 Auswählen Weiter Sicherungsfrequenz festlegen. Weiter 12/12

13 Sicherungszeitpunkt angeben. Weiter Administratorkennung incl. Passwort angeben Weiter 13/13

14 Fertigstellen 14/14

15 7.8 Konfiguration Programmstart Hier geben sie an, welche Aktionen bei dem (automatischen) Programmstart ausgeführt werden. Bei der Programmausführung angegebene externer Parameter haben Vorrang vor diesen Angaben (Tabelle 2). 15/15

16 7.9 Konfiguration NTBackup Unter Windows 2000 kann in dem im Batchbetrieb aufgerufenen Programm NTBackup wahlweise auf verschiedene Sicherungsziele, z.b. eine Datei oder das Bandlaufwerk gesichert werden. Es ist deshalb im Vorfeld notwendig fest zu legen auf welches Ziel NTBackup sichern soll. Dieser Vorgang ist unter Windows NT 4.0 nicht notwendig. Starten Sie das Programm NTBackup (z.b. über die Kommandozeile oder über START/Programme/Zubehör/Systemprogramme/Sicherung). Wählen Sie auf der Karteikarte Sichern Ihr Bandlaufwerk aus (z.b. 4 mm DDS ). Anschließend beenden Sie das Programm NTBackup. Jetzt können Sie Ihr Sicherungtool starten. 16/16

17 8 Kurzübersicht Befehl Aktion Shortcut Leiste Start Backup Timer Stop Countdown Beenden Hier können sie das Dateibackup manuell starten. Ruft das Dialogfeld Konfiguration Timer auf. Stoppt den Timer falls dieser automatisch beim Programmstart aktiviert wurde. Hier beenden sie das Programm. Menu Optionen Konfiguration DB Konfiguration DB Export Konfiguration DB Dateibackup Konfiguration DB Import Konfiguration Timer Konfiguration Programmstart Legt den Pfad in dem alle Datenbankdateien und notwendige Parameter für einen Zugriff auf die Datenbank fest. Legt den Pfad und Dateinamen zu einem Oracle full export fest. Die DB Zugriffsparameter werden aus Konfiguration DB übernommen. Legt Pfade fest die auf Band gesichert werden sollen. Legt den Pfad, Dateinamen und notwendige Parameter zu einen Oracle Benutzerimport fest. Legt fest welche Aktion wann ausgeführt werden soll. Legt fest welche Aktionen bei Programmstart ausgeführt werden (Oracle Export und/oder Bandsicherung). Menu Ausf ühren DB Import starten DB Export Starten Datei Backup starten Beenden Startet manuell den Datenbankimport (dieser Vorgang ist nur auf diesem Wege möglich). Startet manuell den Datenbankexport. Hier können sie das Dateibackup manuell starten. Hier beenden sie das Programm. 17/17

18 9 Überprüfen ob die Sicherung korrekt ausgeführt wurde Währen der Ausführung des Programms werden verschiedene Aktivitäten in dem Unterverzeichnis /LOG des Installationsverzeichnis protokolliert. In der Datei App.log werden alle Aktivitäten des Programms protokolliert. In der Datei NTBACKUP.Log wird protokolliert, welche Dateien auf Band gesichert wurden. In der Datei Export.log wird von Oracle der verlauf des Datenbankexport mitgeschrieben und in der Import.log der Datenbankimport. In der Ereignisanzeige wird von NT-Backup eingetragen. Hier ist zu erkennen, ob es erfolgreich gelaufen ist. 10 Impressum Diese Produkt wurde 2000 von der ENSECO GmbH entwickelt und ab 2003 von der Bühn Netzinfo GmbH weiter gepflegt. Autoren: Dr. W. Heldmaier, R. Kühnreich und S. Amann Version: Stand: Datei: Automatische Datenbanksicherung.doc 18/18

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