Feedback, Anregungen und Bewerbungen mitmachfreudiger Kulturinteressierter nehmen wir wie immer gerne entgegen unter

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2 Vorwort Juhuuuu es ist ein anton!!! Ja, unser Namensgeber und Gründervater zeigt sich in dieser Ausgabe zum ersten Mal in persona. Vielleicht möchte er uns damit sein Wohlwollen zeigen immerhin spukte die Idee für das Titelthema dieser Ausgabe Kunstdünger seit vier oder fünf Semestern durch die Redaktion. Diesmal haben wir es endlich beim Schopf gepackt und euch ein buntes Paket an Artikeln zu diesem Thema zusammengestellt. Ihr findet Wissenswertes sowohl zum biologischen als auch zum kulturellen Kunstdünger, außerdem natürlich wie immer Neues aus dem Kuwi-Institut, Erfahrungsberichte von Kuwis aus dem wirklichen Leben und ganz hinten etwas Eigensinn. Feedback, Anregungen und Bewerbungen mitmachfreudiger Kulturinteressierter nehmen wir wie immer gerne entgegen unter Eine Neuigkeit haben wir noch für euch: Den anton gibt es jetzt auch im Internet und zwar unter Viel Vergnügen beim Lesen wünscht eure anton Redaktion

3 Titelthema Kunstdünger 2 Kunstdünger? Kunstdünger! 2 Kulturgeschichte des Kunstdüngers 3 Leipziger Kulturvereine im Profil 6 Das Leben des Kunstfälschers Edgar Mrugalla 7 Porträt über den Leipziger Auftragsmaler Michael Schreckenberger 8 Zu Besuch bei der Schriftklasse der HGB Elfenbeinturm Neues aus dem Institut 10 Interview mit Monika Nachtwey 13 Seminarrezension Bestattungskultur 14 Kuwitag am im Kultiviert Anders! e.v. 16 Interview mit Dr. Ewa Tomicka-Krumrey vom GWZO Studentenfutter studentische Angelegenheiten 17 Buchrezension Wir sind die Stadt! 19 Erasmus in London 21 KuWi-Masterstudiengänge 23 Magisterarbeit über nonverbalen Humor 24 Interview mit Kunsthistoriker Moritz Lampe 26 Baumpatenschaftsprojekt anlässlich des 600. Jubiläums der Uni Leipzig The Real World Praktisches aus dem wahren Leben 27 Praktikum am Gewandhaus 28 mephisto 97.6 story of an insider 30 Interview mit euro-scene-direktorin Ann-Elisabeth Wolff Eigensinn Sinniges und Unsinniges von der Redaktion 32 Einräumen 33 Am Deich 34 Rätsel 36 Impressum

4 Elfenbeinturm Elfenbeinturm Studentenfutter Foto: Dr. Ewa Tomicka-Krumrey Projektassistentin am Geisteswissenschaftlichen Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas (GWZO), Luppenstraße 1b, Leipzig gwzo geb in Warschau Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Handelshochschule Leipzig Forschungsstudium 1987 Promotion im Fach Wirtschaftsgeschichte über die Wirtschaft Polens wissenschaftliche Mitarbeiterin im Universitätsarchiv Leipzig postgradualer Studiengang Wissenschaftsinformation an der HU-Berlin wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Sächsischen Akademie der Wissenschaften seit 1993 Geschäftsführerin der Societas Jablonoviana wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Leipzig, Institut für Slavistik seit 1996 tätig im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit am GWZO. Preisträger einte laut Dr. Homann ihr exemplarischer Charakter für das jeweilige Forschungsfeld. Freuen konnten sich die Absolventen Sonja Engel (A), Katrin Böttrich, Thielko Grieß (B), und Sophie Pfaff (C), die mit der neuen Institutsgeschichte aus der Feder von Professorin Uta Kösser belohnt wurden. Anschließend luden ein Büfett und die Bar zum angeregten Plausch zwischen Dozenten und Studenten. Danach spielte die junge Berliner Band Pedro Mountains Mummy heizte mit Beat und Jamrock ein. Die Leipziger Russenska-Combo Kosmodrom eines ihrer ersten öffentlichen Konzerte, dessen ordentlich zum abtanzen anregten. Die Aftershowparty bestritten DJ D Dread und Fishfinger sowie die Shakehands-Crew mit Mr. Mono und Martin Leander. Getanzt wurde bis zum Morgengrauen. Als sich die Türen des Kultiviert Anders! schließen, hat sich der Regen des Vortages verflüchtigt und die ersten Sonnenstrahlen streifen den Giebel des Wächterhauses. Handel und Wandel Dr. Ewa Tomicka-Krumrey (GWZO) über Studium und Forschung, Freiheit und Sicherheit, Öffentlichkeitsarbeit und fehlende Brötchen anton ist Frank Henschel anton: Liebe Frau Tomicka-Krumrey, Sie haben Wirtschaftswissenschaften in Leipzig studiert, zur Wirtschafts geschichte promoviert, zur Wissenschaftsgeschichte geforscht, in der Slavistik gelehrt und sind nun Projektassistentin im GWZO. Konnten Sie sich nicht entscheiden, haben Sie so viele Fähigkeiten oder wie kam es zu diesem Werdegang? Also in der Schule hatte ich überall gute Leistungen und ich dachte, dass in der Wirtschaftswissenschaft Geistes- und Naturwissenschaft zusammenkommen. Darum hat mich das gereizt. Deutsch lernte ich auch schon länger und dank meiner Leistungen konnte ich so in Leipzig an der Handelshochschule studieren. Das Fach selbst war sehr ideologie befrachtet, aber zum Glück hatte ich auch Wirtschaftsgeschichte, und da auch mein Vater Historiker war und es bei uns immer um Geschichte ging, fand ich dort meinen Platz, besonders in der Wirtschaftsgeschichte Polens in der Nachkriegszeit, worüber ich promovierte. Wie ging es nach der Promotion weiter? Bekamen Sie sofort eine Stelle? Ja, damals hat sich die Universität sehr um ihre Absolventen bemüht eigentlich zu sehr, es gab da keine großen Freiheiten wie es sie heute mit der projektbasierten wissenschaftlichen Arbeit gibt. Ich kam ins Archiv der Handelshochschule, die, 1889 gegründet, die älteste in Deutschland war und sollte die riesigen Bestände aufarbeiten und für das Jubiläum 1989 auswerten. Das fiel dann in eine Zeit der Umbrüche. Wie ging es für Sie weiter? Erstmal wurden alle Mitarbeiter der Hochschule entlassen, inklusive mir, da man das sowjetische Bildungssystem abschaffen wollte, obwohl diese praxisorientierte Hochschule, wie gesagt, schon viel älter war. Sie wurde dann auch in privater Trägerschaft neu gegründet. Der neue Direktor des Universitätsarchivs aber bat mich um Mitarbeit in seinem neuen Projekt zur Societas Jablonoviana, eine wissenschaftliche Gesellschaft, die der polnische Philanthrop Aleksander Józef Jab_onowski 1774 in Leipzig gründete und die später Anstoß zum Aufbau der Sächsischen Akademie der Wissenschaften gab. Ich erforschte seine Biographie und sein Werk. Wie das aber mit Projekten ist, laufen die irgendwann aus und man muss sich etwas Neues suchen. Ich hatte da zwar ein wenig Angst vor, schließlich hatte ich schon Kinder, aber es öffnete mir auch neue Möglichkeiten. Wiederum wechselten sie ihr Tätigkeitsfeld und kamen an die Universität kam ich als Vertretung zu den Slavisten, aber auch nur mit kurzfristigen Verträgen. Nebenbei hatte ich zuvor ein postgraduales Studium in Wissensinformati- on an der HU-Berlin absolviert, in dem es um bibliothekswissenschaftliche, organisatorische und kommunikative Aspekte der Wissenschaft ging und Kontakte zur Berliner Forschungsgruppe Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas geknüpft, aus der nach einem Umzug nach Leipzig 1996 das GWZO unter der Leitung von Prof. Winfried Eberhard entstand. Als dort die Stellen für Verwaltung, Bibliothek und Assistenzen ausgeschrieben wurden, habe ich mich beworben und wurde Projektassistentin. Was hat sich so für Sie verändert? Im Endeffekt musste ich auf die Wissenschaft verzichten, da ich hauptsächlich mit organisatorischen und konzeptionellen Dingen beschäftigt bin. Das zum Glück in Festanstellung, aber ich mochte ja immer die Abwechslung und Freiheit, die in der Forschung nach der Wende möglich war. Diese andere Seite meiner Interessen kann ich aber als Geschäftführerin der immer noch als Verein existierenden Societas Jablonoviana einbringen, wo ich weiter forsche und publiziere. Was kann man sich unter ihrer Tätigkeit am GWZO vorstellen? Ob Konferenzen, Tagungen, Vorträge, Ausstellungen, Flyer, Plakate, im Prinzip alles was Öffentlichkeitsarbeit betrifft, landet bei mir. Von der ursprünglichen angedachten Tätigkeit, also für die einzelnen Projekte und Mitarbeiter Bibliographien erstellen, Datenbanken durchforsten, Archive und Bibliotheken recherchieren, ist heute nicht mehr viel übrig, da es Hiwis und, vor allem, das Internet gibt. Als ich anfing, war das alles noch Zukunftsmusik. Kann man sich gar nicht mehr vorstellen, oder? (lacht) Ich habe aber auch früh angeregt selbst eine Website für das GWZO zu konzipieren und diese auch als Archiv und Datenbank zu nutzen. Da waren wir ganz vorn dabei. Öffentlichkeitsarbeit ist heute ja auch eine Abteilung sine qua non [Deutsch: ohne die es nicht geht ], ob in Unternehmen oder der Wissenschaft. Und sie bestimmt eben das Bild in der Öffentlichkeit. Ist Ihnen, zum Abschluss, denn schon mal ein richtiger Lapsus passiert, der dieses Bild gefährdete? Naja, insgesamt gab es von Anfang an positives Feedback. Aber natürlich klingeln Gastwissenschaftler aus dem Ausland immer mich an, wenn sie morgens um sieben oder abends um zehn vor der Institutstür stehen und nicht wissen wohin (lacht). Einmal hatten wir zu einer Tagung mit etwa 50 Leuten nur 50 Brötchen geliefert bekom-men und noch keine Hiwis, die man schnell schicken kann. Zum Glück fand ich in letzter Minute noch einen Catering-Service, der mir in der Pause nochmal 100 Stück liefern konnte. Nicht auszudenken hungrige Wissenschaftler (lacht). Wo die Couch in den Club umzieht und Dornröschen wachgeküsst wird Eine Buchrezension Studentenfutter von Andreas Möllenkamp»Was ist Leipzig?«fragt die Soziologin Silke Steets in ihrer Dissertation»Wir sind die Stadt!«Kulturelle Netzwerke und die Konstitution städtischer Räume in Leipzig, die 2008 im Campus Verlag erschienen ist. Sie interessiert sich dafür, wie sich die Stadtkultur Leipzigs beschreiben lässt und welche Akteure dabei an der Konstruktion des Stadtbildes beteiligt sind. Angesichts der historischen Komplexität des Themas so

5 Studentenfutter Studentenfutter Silke Steets»Wir sind die Stadt!«Kulturelle Netzwerke und die Konstitution städtischer Räume in Leipzig. Campus Verlag, Frankfurt/New York Seiten, 34,90 Euro wie der Vielfalt der gegenwärtigen Akteure in diesem Feld, konzentriert sie ihre Untersuchung auf eine Auswahl von Akteuren der lokalen Kulturwirtschaft. Als empirische Grundlage dieser von der Chicago School inspirierten ethnografischen community study hat sie zwischen 2001 und 2006 ihre Erfahrungen teilnehmender Beobachtung in einem Feldtagebuch festgehalten, ein Archiv mit Dokumenten angelegt und insgesamt 14 Experteninterviews geführt. Einen guten Überblick über die untersuchten Projekte, Orte und Akteure sowie deren Zusammenhänge ermöglichen mehrere Netzwerkübersichten und ein Index, die der Arbeit angefügt sind (s. Abbildung). Die Auswahl der Interviewpartner ist zwar im Sinne eines theoretischen Samplings auf Heterogenität ausgelegt und umfasst auch relativ viele Arbeitsfelder, dennoch bleibt die Auswahl notwendigerweise selektiv und konzentriert sich auf selbstorganisierte und freischaffende Kulturproduzenten aus der Alterskohorte der 1970er Jahrgänge (vgl. S ). Eine Reflektion darüber, welche Felder und Akteure dabei nicht in den Blick kommen und wie das Sample im Gesamtkontext der Leipziger Kultur(-wirtschaft) zu charakterisieren ist, kommt dabei leider zu kurz. Theoretischer Ausgangspunkt von Silke Steets ist der raumsoziologische Ansatz ihrer Betreuerin Martina Löw, die an der Technischen Universität Darmstadt lehrt. Der Ansatz ist dadurch gekennzeichnet, Räume als die (An)Ordnung von sozialen Gütern und Menschen zu verstehen, die aktiv über Wahrnehmungs-, Vorstellungs- oder Erinnerungsprozesse konstituiert werden. Durch dieses relationale Raumverständnis kommen Räume als Resultat und Voraussetzung von Handlungen in den Blick, sie sind sowohl Medium als auch materielles Produkt gesellschaftlicher Verhältnisse. Wie lässt sich Leipzig nun als spezifische Form der Verräumlichung charakterisieren? Was ist das Besondere an Leipzig? In den Kapiteln 6 und 7 fasst die Autorin ihre Beobachtungen, analysierten Dokumente und Interviews zu dichten Beschreibungen der Stadtkultur zusammen. Nach einem Abriss der historischen Stadtentwicklung beginnt sie im 5. Kapitel mit einer Beschreibung der Praktiken und Diskurse von Expertinnen der Stadtplanung und des Stadtmarketings nach Leipzig wird darin mit seiner bürgerlichen Kulturtradition als Klassiker einer europäischen Metropole entworfen, dessen Potential durch Krieg und DDR verschüttet wurde. Die vielfach vorhandenen Brachflächen der»perforierten Stadt«werden dabei als Möglichkeitsräume umgedeutet und Leipzig als Ort persönlicher Entfaltungsmöglichkeiten inszeniert. Nach dem Boomtown-Slogan»Leipzig kommt!«setzt das Stadtmarketing seit 2002 auf die»leipziger Freiheit«: Leipzig als Dornröschen, das darauf wartet, wachgeküsst zu werden! Vor diesem Hintergrund erscheinen insbesondere die Bauten der ostdeutschen Moderne als Störfaktor. Dies macht Silke Steets am Beispiel der Auseinandersetzungen um die Wohnhochhäuser am Brühl deutlich. Vor dem Verkauf und Abriss der innerstädtischen Wohnscheiben, setzten sich mehrere kulturelle und künstlerische Projekte in der Stadt mit dem (städtebaulichen) Erbe der DDR-Moderne und der Erinnerungspolitik auf städtischer Ebene auseinander. Nach dem Vorbild der Situationistischen Internationale wurden dabei performative Interventionen entwickelt, die die Lebendigkeit, den praktischen Nutzen und die städtebaulichen Qualitäten der Gebäude erlebbar machen sollten, um so Einfluss auf die städtischen Planungsprozesse zu nehmen. Eine interessante Besonderheit der Arbeit liegt dabei in der Doppelrolle der Autorin als Wissenschaftlerin und Akteurin im (Konflikt-)Feld. Als Mitglied der Künstlergruppe niko.31 war sie selbst an der Entwicklung der beschriebenen künstlerischen Projekte beteiligt. Durch die Beschreibung ihrer eigenen Rolle und die Reflektion ihrer Arbeitsweise gelingt es ihr, sowohl eine ethnografische Beschreibung der Auseinandersetzung anzufertigen, aber auch ihre Kritik an der Vorgehensweise der Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft deutlich zu machen. Ein ähnlicher Zusammenhang mit der Materialität der Stadt wird auch beim zweiten von ihr beschriebenen Raum deutlich, der charakteristisch für Leipzig ist: Das öffentliche Wohnzimmer. War die Couchecke nach dem Zweiten Weltkrieg zum Inbegriff des Privaten und der familiären Binnenkommunikation geworden, so wandelt sie ihren Charakter, wenn sie in den Club umzieht: In Kneipen und Clubs wie dem (Noch) Besser Leben oder Ilses Erika sind mit den öffentlichen Wohnzimmern ortsspezifische Praxisformen entstanden, die Vertrautheit und Nutzungsoffenheit miteinander verbinden und damit zudem an die DDR-Alternativkulturen der 1980er Jahre anknüpfen. Fazit: Die Arbeit bietet eine spannende Lektüre und einen sehr guten Einblick in die Arbeitsweise und Vernetzung freischaffender Kulturproduzenten sowie erinnerungs- und kulturpolitische Diskurse in Leipzig. Sie ist sehr gut geschrieben und vermittelt selbst die theoretischen Ansätze mit anschaulichen Beispielen aus der Geschichte der Raumtheorie und Stadtforschung. Im Gegensatz zu den städtischen Planungs- und Marketingstrategien schärft Silke Steets so den Blick für ein Leipzig der Nischen, Frei- und Experimentierräume. Wo Fuchs und Hase sich Gute Nacht sagen Erasmus in London von Franziska Burstyn Ich sitze in meinem zehn Quadratmeter großen Zimmer mit Dachschräge nur die Hälfte davon begehbar und lese. Gestern war der Bop, DIE Campusparty, wie jeden Freitag und ich bin furchtbar müde. Aber nicht weil ich bis zum Ende bei der Party war, sondern weil ich in meinem Zimmer gelesen hab, bis spät in die Nacht. Welcome in Roehampton: Open spaces, open minds. Wer diesen Slogan entworfen hat, hat sich vorher nicht mein Zimmer angesehen. Aber ich will mich nicht beklagen, denn das Zimmer ist schön und meine Mitbewohner sehr ruhig, besonders wenn sie nicht da sind. Und es gibt ja auch noch die Southland s Bar in die ich immer mit Eleri, Robin und Dave gehe. Ich hätte auch jede Woche zu Party Hits der 90er tanzen können, aber ich sitze lieber mit den dreien zusammen und rede. Um 23 Uhr geht es dann nach Hause, weil die Campus Bar zu macht und Dave trinkt sowieso lieber Milch als Alkohol. Das klingt alles relativ vorbildlich, bis ich meine Kurstitel verrate:»what? You re reading cook books in you re Literature of Food course? How cool is that?«bis hin zu»you re talking about Lesbian Sex in Sexist Language? That s actually a course at university? Awesome!«Und eigentlich ist es das auch. Meine Professoren sind höchst engagiert und die Kurse, die ich belege, sind alles andere als langweilig. Hier habe ich mein erstes feminis

6 anton Magazin für Kulturwissenschaften Ausgabe: 16 / Oktober 2009 Auflage: 250 Stück Kontakt: Blog: Redaktion (v.l.n.r.): Maria Jakob, Maja Neumann, Frank Hentschel, Maria Kaduk, Johanna Puchta, Jenny Schönherr, Juliane Scholz, Franziska Burstyn und Danny Walter. * Chefredaktion: Werbung: Gastautoren: Finanzen: Maja Neumann, Johanna Puchta Juliane Scholz, Johanna Puchta Andreas Möllenkamp, Thomas Seifert Juliane Scholz, Maria Jakob Comics krimi Blog: Gestaltung DOPPEL N Büro für Grafikdesign Susanne Irmscher Alfred-Kästner- Str Leipzig Telefon: (0341) unterwegs: (0172) Druck Merkur Druck- & Kopierzentrum GmbH Hauptmannstraße Leipzig * Anton sucht dich! Das Magazin für Kulturwissenschaften sucht Autoren, Organisations- und Verkaufstalente. Meldet Euch bei der Redaktion. Rätsellösung Waagerecht: 1. Tor 2. Weimar 3. Hammer 4. Lauer 5. Moritzbastei 6. Tadel 7. Locus 8. Halle 9. Echse 10. Erle 11. Ruanda 12. Dohle 13. Ilona 14. Virus 15. Eins 16. Dresden 17. Roland Senkrecht: 1. Trias 7. Lerche 8. Hort 4. Lauch 18. Oleander 19. Moral 20. er 21. Erdrutsch 22. Tagespensen 23. Broccoli 24. Sause 25. Herold 26. Eritrea 27. Eisen 28. Mendelssohn 29. Rolle