SoVD-Zeitung Ausgabe Berlin / Brandenburg. SoVD fordert Alternativen zur gerichtlich angeordneten Betreuung. selbstbestimmtes Leben

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1 SoVD Sozialverband Deutschland Soziales im Blick Nr. 5 SoVD-Zeitung Ausgabe Berlin / Brandenburg Mai 2013 SoVD fordert Alternativen zur gerichtlich angeordneten Betreuung Ein selbstbestimmtes Leben Die Möglichkeit eines Menschen, über sein Leben selbst zu bestimmen, ist Grundlage unserer Gemeinschaft. Wer aufgrund einer Krankheit oder einer Behinderung nicht mehr in der Lage ist, seine Rechtsangelegenheiten selbst zu regeln, kann allerdings unter eine rechtliche Betreuung gestellt werden. In diesem Fall entscheidet ein Betreuer beispielsweise über die Gesundheitsfürsorge oder den Aufenthalt der von ihm betreuten Person. Da hierbei massiv in das Selbstbestimmungsrecht eines Menschen eingegriffen wird, stellt eine gerichtlich angeordnete Betreuung aus Sicht des SoVD nur das letzte Mittel dar. Diese Position des Verbandes greift ein Gesetzentwurf auf, der unter anderem eine bessere Information und eine stärkere Unterstützung von Betroffenen vorsieht. Als das Betreuungsgesetz 1992 in Kraft trat, wählte man bewusst den Begriff Betreuung. In Abgrenzung zu der früheren Vormundschaft sollte den Betroffenen ein möglichst selbstbestimmtes Leben ermöglicht werden, wenngleich auch mit individuell von einem Gericht zu bestimmenden Einschränkungen. Voraussetzung für eine Betreuung ist laut Gesetz eine Hilfebedürftigkeit in Form Foto: Ocskay Bence / fotolia Wer beispielsweise im Alter die Dinge des täglichen Lebens nicht mehr alleine regeln kann, benötigt hierfür Unterstützung. Der SoVD möchte entsprechende Hilfsangebote ausbauen, um Betroffenen so lange wie möglich ein weitgehend selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. einer psychischen Krankheit oder einer Behinderung. Führt diese dazu, dass eine volljährige Person ihre Angelegenheiten ganz oder teilweise nicht mehr besorgen kann, geht der Gesetzgeber zudem von einem Fürsorgebedürfnis aus. In solchen Fällen kann ein Gericht die rechtliche Betreuung anordnen. Dabei handelt der zuständige Betreuer als gesetzlicher Vertreter und kann über Bereiche wie etwa den Aufenthalt und das Vermögen oder gesundheitliche Belange der von ihm betreuten Person entscheiden. Zahl der Betreuungen stark gestiegen Laut Betreuungsgesetz soll bei derartigen Maßnahmen das Selbstbestimmungsrecht des Einzelnen weitestgehend gewahrt bleiben. So sind bei zu treffenden Entscheidungen die Wünsche und Vorstellungen des jeweils Betreuten zu berücksichtigen. Zudem soll eine Betreuung nur für die Bereiche angeordnet werden, wo dies auch tatsächlich erforderlich ist. Mit Sorge sieht der SoVD allerdings, dass sich die Zahl der durch ein Gericht angeordneten Betreuungen seit 1992 fast verdreifacht hat. Derzeit werden in Deutschland rund 1,3 Millionen Menschen rechtlich betreut. Fortsetzung auf Seite 2 Gesucht: Vorbilder für gelungene Inklusion Jetzt für Jakob Muth-Preis bewerben! Seite 8 SoVD maßgeblich in Sachen Pflege Verband erhält Mitspracherecht in Fragen zu mehr Qualität Seite 3 Solidarische Finanzierung Schuldenfalle Krankenkasse SoVD fordert sozialverträgliche Lösung Seite 4 Westrentner verlieren weiter Auch in diesem Jahr ist die Inflationsrate höher als das Renten-Plus Seite 4 Anzeige Anzeigenhöhe ist 90 mm Vorsorge für den Trauerfall. Als Mitglied im Sozialverband Deutschland e.v. können Sie besonders günstigen und speziellen Schutz genießen Sterbegeld-Vorsorge Plus Aufnahme von 18 bis 80 Jahre Sterbegeld von bis EUR Keine Gesundheitsfragen Keine Wartezeit, lediglich Staffelung der Versicherungssumme im 1. Versicherungsjahr Assistance-Leistungen im Trauerfall Interesse? Dann melden Sie sich! ERGO Lebensversicherung AG Organisation für Verbandsgruppenversicherungen Hamburg Telefon: 0800/ (Gebührenfrei) Blickpunkt Die Vorstandsetagen in den deutschen Großkonzernen sind größtenteils immer noch frauenfreie Zonen. Die freiwilligen Versprechen der Wirtschaft haben wenig spürbare Verbesserungen gebracht. Bei ganzen drei (!) Prozent liegt der Frauenanteil in den Chefbüros im Schnitt. Nach mehr als zehn Jahren erfolgloser Selbstverpflichtung ist es deshalb Zeit zu handeln: Qualifizierte Frauen gehören auch in Führungsjobs! Und hierbei reicht es nicht, die Unternehmen lediglich zu einer Selbstverpflichtung zu zwingen, nach der diese ihr Ziel festlegen und binnen zweier Jahre umsetzen müssen... Wir Frauen im SoVD sind enttäuscht, dass es im Bundestag abermals zu keiner klaren Entscheidung für eine gesetzliche Frauenquote gekommen ist! Positiv ist zu bewerten, dass durch die Beratung und Diskussion das Thema nun endlich auf der Agenda aller Parteien ist. Jetzt darf nichts verschleppt werden. Nur darüber reden, hilft nicht. Es müssen Taten folgen. Der Benachteiligung von Frauen kann nur mit verbindlichen Regelungen begegnet werden. Nötig ist dazu ein parteiübergreifendes und entschlossenes Handeln, das keinesfalls Wahlkampfzwecken untergeordnet werden darf. Wenn es den Politikern und Politikerinnen ernst ist mit der Gleichstellung der Geschlechter, muss die Frauenquote zeitnah umgesetzt werden! Edda Schliepack Bundesfrauensprecherin Mehr Teilhabe am Arbeitsleben Gespräch mit dem Behindertenbeauftragten der Bundesregierung Seite 8 Rekordjägerin im Rollstuhl Marianne Buggenhagen wird 60 Jahre alt Seite 24

2 Seite 2 SOZIALPOLITIK Zu einem Teil lässt sich diese Steigerung sicher durch den Umstand erklären, dass wir im Durchschnitt ein immer höheres Lebensalter erreichen. Gleichzeitig hat in den letzten Jahren auch die Zahl demenziell erkrankter Menschen zugenommen, die im Einzelfall sehr viel eher auf eine soziale und eben auch rechtliche Betreuung angewiesen sind. Dennoch sollten wir dringend über Alternativen zu einer gerichtlich angeordneten Betreuung nachdenken. Interview Fortsetzung von Seite 1 Ein selbstbestimmtes Leben Schon vor einigen Jahren hat sich eine Arbeitsgruppe unter dem Vorsitz des Bundesministeriums der Justiz mit dem Betreuungsrecht beschäftigt und zahlreiche Verbesserungen vorgeschlagen. Diese finden sich nun teilweise in einem Gesetzentwurf wieder, der vorsieht, die Funktion der Betreuungsbehörden zu stärken. Dadurch sollen Betroffene bereits im Vorfeld besser unterstützt und die Bestellung eines rechtlichen Betreuers möglichst vermieden werden. Hilfen müssen ausgebaut und koordiniert werden Dirk Kortylak ist als Leiter der Abteilung Recht und Personal beim Landesverband Niedersachsen des SoVD. Darüber hinaus ist der Rechtsanwalt Vorsitzender des Betreuungsvereins Celle. Über dessen Arbeit sowie über Fragen des Betreuungsrechts haben wir mit Dirk Kortylak gesprochen. Was konkret macht denn der Betreuungsverein Celle? Neben der von einem Gericht bestellten Betreuung von Menschen übernehmen wir sogenannte Querschnittsaufgaben. Wir bemühen uns um ehrenamtliche Betreuer, organisieren Fortbildungen und informieren allgemein über Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung. Und wer muss im Einzelfall betreut werden? Das ist ganz unterschiedlich. Darunter sind Menschen mit Behinderung oder mit psychischen Erkrankungen ebenso wie ältere Menschen oder Personen, die beispielsweise ihre finanziellen Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln können. Dirk Kortylak SoVD-Präsident Adolf Bauer begrüßt die Gesetzesinitiative in ihrer Zielsetzung. Allerdings gehe sie seiner Überzeugung nach noch immer nicht weit genug. Bauer verwies auf ein entscheidendes Manko: Bislang stimmen die gesetzlichen Regelungen und auch die geplanten Neuregelungen nicht mit der UN-Behindertenrechtskonvention überein. Der im deutschen Betreuungsrecht bestehende Stellvertreteransatz widerspricht eklatant dem in der UN-Konvention vorgesehenen verstärkt assistiven Ansatz. Nichts über uns ohne uns Das Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderung wurde 2006 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet. Es regelt die gleichberechtigte Teilhabe behinderter Menschen am gesellschaftlichen Leben. Darin verpflichten sich die Vertragsstaaten unter anderem dazu, Menschen mit Behinderung bei der Ausübung ihrer Rechts- und Handlungsfähigkeit weitestgehend zu unterstützen. Diesen Ansatz möchte der SoVD auch im Betreuungsrecht verwirklicht sehen: Anstatt Entscheidungen stellvertretend durch einen Betreuer treffen zu lassen, sollten Betroffene vielmehr im Vorfeld ausreichend informiert und begleitet werden. Bei sogenannten Assistenzmodellen erhalten sie beispielsweise nur Unterstützung, um die für sie wichtigen Entscheidungen dann selbst treffen zu können. Betreuung, stellt Adolf Bauer noch einmal klar, Foto: JPC-PROD / fotolia Auch bei einem medizinischen Notfall dürfen nahe Verwandte ohne eine entsprechende Vollmacht keine Entscheidungen für den Angehörigen treffen, wenn dieser dazu nicht in der Lage ist. muss nachrangig sein und auf wirklich erforderliche Fälle begrenzt werden. Rechtzeitige Vorsorge Den unangenehmen Gedanken, Entscheidungen irgendwann einmal nicht mehr selbst treffen zu können, blenden wir gerne aus. Dabei kann ein solcher Umstand sehr schnell eintreten, etwa durch eine Krankheit oder durch einen Unfall. Oftmals herrscht noch der Glaube vor, dass in diesem Fall Kinder oder Ehepartner handlungsbefugt sind. Das ist jedoch nicht der Fall. Wer sicher gehen will, dass nicht möglicherweise eine ihm unbekannte Person eines Tages über sehr private Dinge entscheidet, sollte rechtzeitig vorsorgen. Das kann durch die Erteilung einer Vollmacht an einen vertrauten Menschen sowie durch eine Patientenverfügung geschehen. Informationen hierzu erhalten Sie beim SoVD sowie auf den Internetseiten des Verbandes. Einen Hinweis auf diesbezügliche Broschüren finden Sie weiter unten. Ehrenamtliche Betreuung Schon jetzt besteht die Möglichkeit, dass Angehörige vom Gericht als ehrenamtliche Betreuer eingesetzt werden. Sie genießen dabei auch rechtlich Vorrang vor der Bestellung von hauptamtlichen Betreuern, sogenannten Berufsbetreuern. Allerdings ist der Anteil der ehrenamtlichen Betreuungen in den letzten Jahren zurückgegangen. Der SoVD setzt sich daher für den konsequenten Ausbau von Service- und Beratungsstellen ein, um Betroffene und Familienangehörige noch besser über ihre Rechte zu informieren. Einen Teil dieser Aufgaben übernehmen schon jetzt sogenannte Betreuungsvereine (siehe Interview). Joachim Baars Für die jeweilige Person bedeutet das natürlich eine massive Einschränkung ihrer Rechte. Das stimmt. Deshalb halte ich auch sehr viel davon, dass Betroffene einen konkreten Anspruch auf Beratung erhalten, damit sie ihre Lebenssituation so lange wie möglich selbst regeln können. Die bereits existierenden Hilfen müssten allerdings koordiniert werden. Denn wer Unterstützung benötigt, muss hierfür ja nicht unbedingt gleich einen Betreuer erhalten. Was wäre eine Alternative? Das könnte jemand sein, der quasi wie ein Assistent Beratungsmöglichkeiten aufzeigt und bei deren Wahrnehmung unterstützt, ohne dass gleich per Gericht ein Betreuer bestellt wird. So bliebe das Selbstbestimmungsrecht der Betroffenen weitestgehend erhalten. In diese Richtung geht aktuell auch ein Gesetzentwurf der Bundesregierung. Ja, dabei sollen in erster Linie die Beratungsangebote der Betreuungsbehörde ausgebaut werden. Für ein umfassendes Unterstützungsmanagement braucht man natürlich Fachleute, koordinierende Hilfen aber können große und unabhängige Organisationen wie der SoVD übernehmen. Interview: Joachim Baars Broschüren des SoVD Nehmen Sie Ihre Rechte wahr! Egal, ob Sie einem vertrauten Menschen eine Vorsorgevollmacht erteilen oder Ihren Willen in einer Patientenverfügung festlegen, Sie sollten sich in jedem Fall rechtzeitig informieren. Hilfe hierbei bieten Ihnen die kostenlosen Broschüren des SoVD. Die Broschüren Nehmen Sie Ihr Selbstbestimmungsrecht wahr! Teil 1 (Patientenverfügung) und Teil 2 (Vorsorgevollmacht) sind erhältlich beim SoVD-Bundesverband: SoVD, Poststelle, Stralauer Straße 63, Berlin. Fügen Sie Ihrer Bestellung bitte einen an Sie addressierten Briefumschlag bei (A4, frankiert mit 1 Euro, versehen mit dem Zusatz Büchersendung ).

3 SOZIALPOLITIK Seite 3 Verband erhält Mitspracherecht in Fragen zu mehr Qualität SoVD maßgeblich in Sachen Pflege Seit seinem Bestehen setzt sich der Sozialverband Deutschland (SoVD) für die Schwachen unserer Gesellschaft ein. In seinem Bemühen um mehr Qualität in der Pflege wurde der Verband jetzt entscheidend gestärkt. Das Bundesministerium für Gesundheit erkannte den SoVD als eine von sechs maßgeblichen Organisationen an, welche die Interessen pflegebedürftiger und behinderter Menschen vertreten. Eine Anerkennung, die der SoVD nicht zuletzt seiner bisher geleisteten Arbeit und dem Rückhalt seiner Mitglieder verdankt. Ziel der Verordnung ist es, die Organisationen stärker zu beteiligen, die sich maßgeblich für die Wahrnehmung und die Interessen pflegebedürftiger und behinderter Menschen sowie pflegender Angehöriger Solidarische Finanzierung einsetzen. Dem voraus ging die Erkenntnis, dass gerade wenn es um mehr Qualität in der Pflege ging, die Stimmen der direkt Betroffenen bisher nur wenig Gehör fanden. Das wird sich nun ändern. Durch die Anerkenung als maßgebliche Organisation in der sogenannten Pflegebedürftigenbeteiligungsverordnung erhält der SoVD weitreichende Kompetenzen. Geht es künftig um Fragen der Begutachtung, Private Vorsorge Foto: Sandor Jackal / fotolia Wo geht s lang in Sachen Pflege? Dank der Anerkennung als maßgebliche Organisation wird die Stimme des SoVD künftig mehr Gewicht haben, wenn es um die Belange Betroffener geht. der Qualitätsentwicklung und der Transparenz von Ergebnissen, dann wird ein Vertreter des Verbandes an den entsprechenden Verfahren beteiligt sein. Die Stimme des SoVD wird somit künftig mehr Gewicht haben, wenn es auf höchster Ebene um die Sicherung und Weiterentwicklung von Qualität in der Pflege geht. Einer der Punkte betrifft ganz konkret den sogenannten Pflege-TÜV (siehe Artikel auf dieser Seite). Mit der Verordnung setzt das Ministerium einen wesentlichen Aspekt der Konvention der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderung um. Eine der Voraussetzungen für die Anerkennung als maßgebliche Organisation war auch die Tatsache, dass der SoVD aufgrund seines Mitgliederkreises zur Vertretung der Interessen der von Pflege betroffenen Menschen und ihrer Angehörigen berufen ist. Dieser Verantwortung wird sich der SoVD auch künftig stellen. job Ein-Satz für gute Pflege Zu dem Bündnis für gute Pflege gehört neben anderen Organisationen auch der SoVD. In einer ungewöhnlichen Mitmach-Aktion fordert das Bündnis Menschen dazu auf, in möglichst einem Satz ihre Meinung zum Thema Pflege zu sagen. Hier einige der Stimmen: Isabella Fiorentino (29) Erzieherin Gute Pflege braucht Zeit! Bei den jährlichen Prüfungen erhalten viele Heime Bestnoten Deutschland ein Pflege-Paradies? Die Bewertung von Pflegeheimen nach dem Prinzip von Schulnoten sollte zu mehr Transparenz führen. Menschen mit Pflegebedarf und deren Angehörige sollten auf diese Weise schnell und einfach erkennen können, ob beispielsweise ein Pflegeheim gute Arbeit leistet oder nicht. Inzwischen zeigt sich jedoch immer deutlicher, dass es hierbei vor allem um das richtige Ausfüllen von Formularen zu gehen scheint. So sagen selbst Bestnoten oftmals nichts über die tatsächliche Qualität der Pflege aus. Für die Bewertung von Pflegeanbietern hat sich schnell die Bezeichnung Pflege- TÜV durchgesetzt. Diese bei Kraftfahrzeugen maßgebliche Einrichtung signalisiert unabhängige Kontrolle und somit Sicherheit. Diese Sicherheit scheint jedoch keinesfalls gegeben zu sein, wenn es um die Kontrolle von Pflegequalität geht. Anders lässt es sich zumindest nicht erklären, dass im stationären Bereich die Durchschnittsnote bei sehr gut liegt. Ist Deutschland tatsächlich ein Pflege-Paradies? Leider nicht. Denn bei den Prüfungen steht vielmehr die Qualität der Dokumentation im Mittelpunkt und nicht die tatsächliche Pflege am Menschen. Das bedeutet konkret, dass bereits derjenige Anbieter gute Bewertungen erhält, der auf den entsprechenden Formularen die richtigen Angaben macht. Das geht auch zulasten der in der Pflege Beschäftigten, die mehrheitlich eine sehr gute Arbeit leisten. Diese wird jedoch von dem bestehenden Kontrollsystem nicht hinreichend erfasst. Wird beispielsweise ein entstandenes Druckgeschwür ( Dekubitus ) in den Akten vermerkt und der Verlauf konsequent beschrieben, dann gibt es hierfür positive Bewertungen. Dabei wäre bereits die Entstehung eines solchen Geschwürs in einem Heim ein Indiz für schlechte Pflege. Foto: Miriam Dörr / fotolia Wenn es um die Bewertung von Pflege geht, wird viel dokumentiert. Die tatsächliche Qualität der Pflege am Menschen rückt dabei jedoch oftmals in den Hintergrund. Die Schwierigkeit einer nachvollziehbaren Bewertung lässt sich noch an einem anderen Beispiel verdeutlichen. Hängt der Speiseplan eines Pflegeheims in großer Schriftgröße und somit gut lesbar auf Augenhöhe der Bewohner, gibt es hierfür eine Eins. Ob das Essen auch schmeckt oder an den Bedürfnissen der Bewohner ausgerichtet ist, bleibt davon unberührt. Auf diese Weise können selbst unangekündigte Kontrollen kaum dazu führen, dass schlechte Pflege auch wirklich entdeckt wird. War der SoVD bisher nicht frühzeitig an der Entwicklung der Pflege-Transparenzvereinbarung beteiligt, wird sich dies nun ändern. Als anerkannt maßgebliche Organisation wird der Verband künftig verstärkt auf eine Regelung im Sinne der pflegebedürftigen Menschen und ihrer Angehörigen hinwirken. job Steffi Reimann (38) Krankenschwester (PDL) und Pflegeberaterin Pflege muss jeden Tag neu organisiert und durchdacht werden. Sie ist nichts Statisches wie so viele gerne annehmen würden! Klaus-Jürgen Licht (40) Verwaltungsfachangestellter Pflege kann nicht jeder und ist mehr wert!

4 Seite 4 SOZIALPOLITIK Auch in diesem Jahr ist die Inflationsrate höher als das Renten-Plus Westrenter verlieren weiter Trotz der zur Jahresmitte geplanten Rentenerhöhung von 0,25 Prozent müssen sich die Rentner in den alten Bundesländern nach Berechnungen des SoVD auf einen spürbaren Kaufkraftverlust einrichten. Insgesamt haben die West-Renten in den letzten Jahren somit 12 Prozent an Kaufkraft verloren. Der SoVD fordert die Bundesregierung auf, hier dringend gegenzuhalten. SoVD-Präsident Adolf Bauer forderte u. a. in der heute-sendung im ZDF eine sozialverträgliche Lösung für säumige Versicherte, die ihre Beiträge und die Zuschläge nicht zahlen können. SoVD fordert sozialverträgliche Lösung Wenn die Krankenkasse zur Schuldenfalle wird Das Bundeskabinett hat im April einen Gesetzentwurf gebilligt, der die Schuldenfalle für säumige Kassenbeitrag-Zahler entschärfen soll. Ein wichtiges Problem wird mit der Neuregelung jedoch nicht gelöst: Bereits bestehende Schulden bleiben bestehen und werden weiterhin mit fünf Prozent Säumniszuschlag monatlich belegt. Dies kann für Menschen, die ihre Kassenbeiträge nicht stemmen können, zu einer ausweglosen Situation führen. Die Krankenkasse darf nicht zur Schuldenfalle werden, forderte deshalb SoVD-Präsident Adolf Bauer in einer entsprechenden Presseerklärung bezüglich des Gesetz zur Beseitigung sozialer Überforderung bei Beitragsschulden in der Krankenversicherung. Die von der Bundesregierung geplante Minderung der Säumniszuschläge für gesetzlich Krankenversicherte verfolge zwar richtige Ziele, stellte der SoVD-Präsident fest. Doch wer seine Kassenbeiträge nicht stemmen könne, dürfe nicht in einer ausweglosen Schuldenfalle landen. Zinsen von bis zu 60 Prozent im Jahr sind unzumutbar. Der beschlossene Gesetzentwurf kann demnach nach Auffassung des Sozialverband Deutschland nur ein erster Schritt sein. Nötig ist aus Sicht des Verbandes darüber hinaus eine Neuregelung für die bereits angefallenen Zuschläge säumiger Versicherter. Denn hier sieht der Entwurf bisher keine Lösungen vor, kritisierte Adolf Bauer, dessen Forderung in verschiedenen Medien wiedergegeben wurde, so etwa in der ZDF heute-sendung als Auftaktmeldung. Die rund 20 Millionen Rentner in Deutschland bekommen zum 1. Juli mehr Geld allerdings in sehr unterschiedlichem Ausmaß. Im Westen gibt es einen mageren Zuschlag von 0,25 Prozent, im Osten ist es ein Plus von rund 3,3 Prozent. In den alten Bundesländern gibt es rund 16 Millionen; in den neuen Bundesländern sind es etwa vier Millionen Rentner. Das Rentenniveau im Osten klettert mit der Erhöhung von bislang 88,8 auf nun 91,5 Prozent des West-Wertes. Die Anpassung bedeutet auf die Altersbezüge umgerechnet: Zum 1. Juli erhöht sich eine Monatsrente von 800 Euro im Westen nur um zwei Euro, im Osten um 26,32 Euro. Bei einer Rente von 1200 Euro beträgt der Aufschlag drei beziehungsweise 39,48 Euro. Zu dem am 16. April im Bundeskabinett gefassten Beschluss über die Rentenanpassung 2013 stellte SoVD-Präsident Adolf Bauer fest: Für die Rentnerinnen und Rentner im Westen ist die magere Rentenerhöhung eine klare Enttäuschung. Sie müssen sich auf weitere Kaufkraftverluste einstellen. Das Rentenplus im Osten ist positiv, langfristig kommt es hier jedoch auf eine Ohne Kürzungsfaktoren bliebe Rentnerinnen und Rentnern mehr übrig stufenweise und verbindliche Anhebung an. Die Absenkung des Rentenniveaus sei politisch gewollt, um die Alterssicherung insgesamt bezahlbar zu machen, so Bauer. Es zeige sich jedoch, dass die Kürzungsfaktoren zu einem immer größeren Problem auswüchsen. Nach SoVD-Berechnungen stehen den Kaufkraftverlusten bei der Rente in den alten Bundesländern seit 2004 von knapp zwölf Prozent rund acht Prozent in den neuen Bundesländern gegenüber. Die Anhebung der Altersbezüge sind vor dem Hintergrund einer Inflationsrate von vo raussichtlich 1,7 Prozent und eine Erhöhung der Beiträge für die Kranken- und Pflegeversicherung von 0,1 Prozent zu sehen. Die Bundesregierung muss hier gegenhalten. Insbesondere die Kürzungsfaktoren gehören raus aus der Rentenformel, forderte Bauer. Würden der Riester-Faktor und der Nachholfaktor abgeschafft, hätten die Rentnerinnen und Rentner deutlich mehr Geld im Portemonnaie. Foto: FotoliaXIV / fototlia Den wohl verdienten Ruhestand nach einem Leben lang harter Arbeit genießen? Für viele Rentnerinnen und Renter bleibt dieser Wunsch wegen der Kaufkraftverluste eine Illusion. SoVD im Gespräch + SoVD im Gespräch + Medizinische Produkte besser sichern Politik für Senioren in der EU Korruption wirksam bekämpfen Foto: nikesidoroff / fotolia Der SoVD setzt sich für klare Regeln zum Markteintritt von Medizinprodukten ein. Der SoVD begrüßt das Bestreben der Europäischen Kommission um eine Verbesserung der geltenden Rechtslage zur Verbesserung der Sicherheit von Medizinprodukten. Dies geht aus einer aktuellen Stellungnahme der Abteilung Sozialpolitik im SoVD-Bundesverband hervor. Aus Sicht des SoVD besteht jedoch weiterer Handlungsbedarf. So seien klare Regeln zum Markteintritt von Medizinprodukten erforderlich. Der SoVD verweist hier auf die guten Erfahrungen bei der Regulierung von Arzneimitteln mittels einer frühen Nutzenbewertung hin. Im April fand in Berlin eine gemeinsame Veranstaltung von Die Linke im Europaparlament und der Bundesarbeitsgemeinschaft Senioren BAG statt, an der auch der SoVD teilnahm. In der Veranstaltung wurden in mehreren Redebeiträgen und Referaten inhaltlich keine neuen Konzepte oder Gesichtspunkte vorgestellt. Interessant war jedoch, dass sich die Teilnehmenden unabhängig aller Unterschiede im Detail einig darüber waren, dass man sich den Folgen der Europäischen Einigung auch für die Systeme der sozialen Sicherung nicht verschließen könne, diese aber kritisch begleiten müsse. sr Als Interessenverband der gesetzlich Krankenversicherten ist es dem SoVD wichtig, dass Behandlungsentscheidungen allein auf Grund eines medizinischen Bedarfes getroffen werden. Auch die finanziellen Mittel der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) dürfen nur im Interesse der Solidargemeinschaft der Versicherten sowie zu Gunsten der Patientinnen und Patienten eingesetzt werden. Nach einer Anhörung zum Antrag der SPD-Fraktion Korruption im Gesundheitswesen wirksam bekämpfen hat der SoVD jetzt deshalb erneut auf Antrag zu diesem Thema kritisch Stellung genommen.

5 SOZIALPOLITIK Seite 5 Neben über 100 Aktionen bundesweit war der SoVD Mitveranstalter einer Kundgebung in Berlin. Das Recht auf mehr Lohn Der Sozialverband Deutschland (SoVD) fordert entschlossenes Handeln gegen die fortwährende Lohndiskriminierung von Frauen. In diesem Jahr stehen 22 Prozent Verdienstunterschied zwischen den Geschlechtern. Um auf das Lohnniveau von Männern zu kommen, müssen Frauen 80 Tage für lau arbeiten. Das ist beschämend und gehört umgehend auf die politische Tagesordnung, erklärte SoVD-Bundesfrauensprecherin Edda Schliepack anlässlich des Equal Pay Day am 21. März während einer Kundgebung am Brandenburger Tor. Alle Fotos (6): Wolfgang Borrs SoVD-Bundesfrauensprecherin Edda Schliepack auf dem Podium. SoVD veranstaltet Kundgebung vor dem Brandenburger Tor mit DGB und Deutschem Frauenrat Erschreckende soziale Risiken wegen Lohnungleichheit In der gemeinsamen Veranstaltung unter dem Motto Recht auf Mehr! forderten der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), der Deutsche Frauenrat und der SoVD die zeitnahe Umsetzung gesetzlicher Regelungen für mehr Entgeltgleichheit sowie zur Teilzeitarbeit, eine nachhaltige Reform der Minijobs und die Sozialversicherungspflicht für alle Beschäftigungsverhältnisse ab dem ersten Euro. Die deutlichen Einkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen sind mit erschreckenden sozialen Risiken verbunden. Das machte Edda Schliepack deutlich. Rund 4,65 Millionen Frauen haben eine Stelle auf 400-Euro-Basis. Diese Minijobberin- nen müssen fürchten, im Alter zu verarmen. Denn ihre Rente wird nach heutigen Werten 200 Euro nicht übersteigen. Neben der Einführung eines bundesweiten gesetzlichen Mindestlohns von wenigstens 8,50 Euro müsse der flächendeckende Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen und Ganztagsschulen rasch und zielgerichtet erfolgen, so das SoVD-Präsidiumsmitglied. Gemeinsam erklärten Edda Schliepack, Ingrid Sehrbrock, stellvertretende DGB-Vorsitzende und Hannelore Buls, SoVD-Mitglied und Vorsitzende des Deutschen Frauenrates: Wir brauchen einen Rechtsanspruch auf befristete Teilzeit. Ein Aufstocken der Arbeitszeit nach der Teilzeit-Phase muss möglich und rechtlich verbindlich sein. Nur so erleichtern wir Frauen die Rückkehr in Vollzeit und Männern den Weg in eine mögliche Teilzeit. Das ist ein wichtiger Beitrag für die bessere und vor allem partnerschaftliche Vereinbarkeit von Beruf und Privatem und für mehr Geschlechtergerechtigkeit in der Arbeitswelt. Ingrid Sehrbrock kritisierte, dass die Debatte um die Entgeltlücke im Deutschen Bundestag nicht zielführend voran gehe: Betriebe und Verwaltungen müssen ihre Eingruppierungspraxis systematisch und verbindlich überprüfen und geschlechtergerecht gestalten Ingrid Sehrbrock, stellvertretende DGB-Vorsitzende (re.) und Hannelore Buls, Vorsitzende des Deutschen Frauenrates. kontrolliert von einer unabhängigen Stelle. Hannelore Buls stellte fest: Lohndumping drängt viele Frauen zunächst in die Abhängigkeit vom (Ehe-) Partner oder von Jobcenter- Leistungen und später in die Altersarmut. Auch SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück machte sich für Entgeltgleichheit stark: Ungleiche Bezahlung ist keine Privatangelegenheit einzelner Frauen, sondern es ist eine Frage, wie diese Gesellschaft das regelt. Ungleiche Bezahlung ist keine Privatangelegenheit Vor der Kundgebung am Brandenburger Tor demonstrierte der SoVD mit einem Großplakat an der Bundesgeschäftsstelle gegen die Lohndiskriminierung von Frauen. Gleichzeitig fanden bundesweit über 100 Veranstaltungen in den SoVD- Landesverbänden statt (siehe Berichterstattung in den Landesbeilagen). Das Plakat und Hintergrundinformationen sind unter www. sovd.de abrufbar. V. li.: Mechthild Rawert (MdB / SPD), Sigmar Gabriel (SPD-Parteivorsitzender), Gesine Loetzsch (stellvertr. Vors. der Linksfraktion), Edda Schliepack (SoVD-Präsidiumsmitglied), Peer Steinbrück (SPD-Kanzlerkandidat), Ingrid Sehrbrock (stellvertretende DGB-Vorsitzende), Christel Humme (MdB / SPD) und Hannelore Buls (Vorsitzende Deutscher Frauenrat). Unter anderem mit einem Großplakat an der Bundesgeschäftsstelle demonstriert der SoVD gegen die Lohndiskriminierung von Frauen.

6 Seite 6 SOZIALPOLITIK Neue Filmbeiträge im Web-TV des SoVD Jahresempfänge und Kampagne dokumentiert Unter gibt es mehrere neue Filmbeiträge zu sehen. So ist zum Jahresempfang des SoVD-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen ein Beitrag für das SoVD-TV entstanden, ebenso ein Film über eine aktuelle Kampagne des Landesverbandes. Zudem wurde ein Beitrag über den SoVD-Jahresempfang in Berlin ins Netz gestellt. Neben Auszügen aus der moderierten Podiumsdiskussion unter dem Titel Sozialstaat und Finanzkrise Vorschläge der Politik im Wahljahr sind dort Redebeiträge und Statements von Gästen zu sehen und zu hören. Neben dem Beitrag über den Jahresempfang haben die Macher von SoVD-TV für den SoVD-Landesverband Nordrhein-Westfalen e.v. einen weiteren Film produziert. Er dokumentiert die Kampagne für sozialen Ausgleich, Solidarität und Verteilungsgerechtigkeit, die der Landesverband im Bundestagswahljahr unter dem Motto SoVD - starke Stimme für Menschen gestartet hat. Unterstützt wird die Kampagne vom Kölner Kabarettisten Wilfried Schmickler, der die Schirmherrschaft über die SoVD- Kampagne übernommen hat. Um sich die Beiträge anzuschauen, besuchen Sie einfach die Internetseite Sie haben dort auch die Möglichkeit, sich den Film mit Untertiteln anzeigen zu lassen. Alle SoVD TV-Beiträge finden Sie auf YouTube. Fragen oder Anregungen können Sie auch direkt per an: richten. Kranke Langzeitarbeitslose im Visier Schärfere Kontrollen Hartz-IV-Empfänger, die häufiger krank sind, müssen sich offenbar verschiedenen Medienberichten zufolge auf schärfere Kontrollen der Jobcenter gefasst machen. Nach einer neuen internen Weisung der Bundesagentur für Arbeit (BA) sollen die Jobcenter gegebenenfalls sogar ärztliche Atteste prüfen lassen, wenn der Verdacht naheliegt, dass Langzeitarbeitslose blau machen. Das Gesetz ist eigentlich schon seit 2009 schärfer gefasst. Seitdem ist es den Jobcentern erlaubt, kranke Arbeitslose schärfer zu überprüfen. Kontrolliert werden soll demnach etwa, wer sich auffällig häufig nur für kurze Dauer krankmeldet, oft zu Beginn oder am Ende einer Woche krank wird und Einladungen zu Meldeterminen beim Arbeitsamt wegen Krankheit versäumt. Überführten Schummlern soll die Unterstützung gekürzt werden. Bei einem Verdacht können die Jobcenter den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) einschalten. Notfalls müssen betroffene Hartz-IV-Empfänger sogar damit rechnen, zuhause untersucht zu werden. Weil die Lage auf dem Arbeitsmarkt sich in den vergangenen Jahren deutlich verbessert hat, gibt es mehr Stellenangebote. Das hat bereits schon dazu geführt, dass die Jobcenter häufiger Sanktionen verhängen (wir berichteten). Foto: lagom /fotolia Müssen sich kranke Arbeitslose unter Umständen auch auf Hausbesuche des Medizinischen Dienstes einstellen? Foto: claude castor86 / fotolia Vor großen Herausforderungen steht der Deutsche Bundestag der SoVD bringt sich auch im Vorfeld der Wahl mit Kernforderungen und anderen Initiativen ein. Kernforderungen, Wahlprüfsteine, Instrumentenkasten und Argumentationskarten SoVD-Initiativen zur Wahl Der 18. Deutsche Bundestag, der im Herbst 2013 gewählt werden wird, steht vor großen He rausforderungen. Insbesondere gilt es, die erhebliche finanzpolitische Verantwortung zu bewältigen, die die Bundesrepublik Deutschland im Rahmen der Eurokrise übernommen hat. Dies kann nur mit einer Politik gelingen, bei der Solidarität und soziale Gerechtigkeit im Mittelpunkt des Handelns stehen. Dafür wird sich der SoVD auch im Vorfeld der Wahl mit Nachdruck einsetzen. Frauen im SoVD das Thema Mütter-Gleichstellung überfällig Die Gleichstellung der Mütter bei gesetzlichen Rentenpunkten ist überfällig, aber immer noch politisch umstritten. Deshalb tritt der Ausschuss für Frauenpolitik im SoVD seit langem für die gleiche rentenrechtliche Anerkennung von Erziehungszeiten für Kinder, die vor 1992 geboren wurden und die, die ab 1992 geboren wurden, ein. Derzeit erhalten Mütter von Kindern, die ab 1992 geboren wurden, drei Jahre mit je einem Entgeltpunkt, also insgesamt drei Entgeltpunkte pro Kind, in der gesetzlichen Rente anerkannt. Das entspricht aktuell einem monatlichen Rentenbetrag von 84,21 Euro (West) bzw. 74,76 Euro (Ost). Für Kinder, die vor 1992 geboren wurden, erhalten Mütter bisher nur je ein Jahr mit einem Entgeltpunkt anerkannt. Das entspricht einer monatlichen Rentenzahlung von 28,07 Euro (West) bzw. 24,92 Euro (Ost). Damit kommen im Laufe von zum Beispiel zwanzig Jahren Rentenbezug Differenzen in beträchtlicher Höhe zusammen. Für Mütter in Westdeutschland beträgt diese Differenz etwa Euro, für Mütter aus Ostdeutschland etwa Euro. Wir halten deshalb einen sozialen Ausgleich schon aus Gerechtigkeitsgründen für überfällig. Den Auftakt bildeten im März die Kernforderungen, die der SoVD-Bundesvorstand zur Bundestagswahl erhoben und verabschiedet hat (wir berichteten in der April-Ausgabe auf den Seiten 4 und 5). Um die Aktivitäten der Gliederungen zur Bundestagswahl zu unterstützen, hat der Bundesvorstand die Abteilung Sozialpolitik beauftragt, auf Basis der Kernforderungen weitere Instrumente für SoVD- Initiativen vor Ort in Zusammenarbeit mit der Pressestelle zu entwickeln. Dazu gehören vor allem Wahlprüfsteine und Argumentationskarten zu zentralen Forderungen des SoVD. Des Weiteren soll eine Sammlung von Mustertexten zur Verfügung gestellt werden, mit deren Hilfe Veranstaltungen mit den Bundestagskandidatinnen und -kandidaten vor Ort organisiert werden können. Der Instrumentenkasten für SoVD-Initiativen zur Bundestagswahl 2013 wird im Mai Hannelore Buls Mitglied im Ausschuss für Frauenpolitik Wenn Altersarmut droht, zählt jeder Euro. Die eigenständige Existenzsicherung und Altersvorsorge war im Übrigen im Jahr 1985 auch die Begründung, um die Entgeltpunkte für Mütter einzuführen. In der Politik ist das Thema nach wie vor umstritten. Die Opposition ist anscheinend inzwischen auf dem Weg anzuerkennen, dass gerade die Mütter mit den vor 1992 geborenen Kindern sehr viel weniger bis an die Gliederungen gesandt werden. Es ist geplant, für diese und weitere Informationen zur Bundestagswahl 2013 ein eigenes Webportal auf der Internetseite des SoVD einzurichten. Die Aktionen und Maßnahmen des SoVD zur Bundestagswahl werden auch in den kommenden Ausgaben der SoVD-Zeitung redaktionell begleitet werden. Die SoVD-Kernforderungen sind als barrierefreie PDF-Datei unter verfügbar. überhaupt keine Möglichkeiten hatten, bereits nach dem ersten Lebensjahr des Kindes wieder erwerbstätig zu sein. Die Koalitionsparteien der Bundesregierung tun sich derzeit aber schwer damit. So ist es auch ein großes Verdienst der Frauen-Union, das Thema inzwischen so weit vorangebracht zu haben, dass jetzt eine entsprechende Formulierung in das mögliche neue Regierungsprogramm der CDU / CSU kommen soll. Wie es in einer schwarz-gelben Koalition damit weitergehen könnte, bleibt dennoch unklar, denn unterdessen lehnt die FDP eine Anhebung vollständig ab. Gerade die Regierungsparteien werden nicht müde einzufordern, dass Leistung in Deutschland anerkannt und honoriert werden muss wieso versagen sie dann Frauen die Anerkennung und den erforderlichen finanziellen Ausgleich für ihre gesellschaftliche Leistung?

7 ANZEIGE Seite 7 Wer entscheidet, wer mich unterstützt? AKTIONSTAG 5.Mai Ich bin entscheidend. Anzeigenhöhe ist 347 mm In Kooperation mit den Verbänden der Behindertenhilfe und -selbsthilfe Damit alle Menschen selbstbestimmt leben können. akmak3030_az_assistenz_250x347_tz_1js.indd :34 Aktion Mensch Motiv: Assistenz Titel: SOVD Zeitung Format: 250x347 ohne Beschnitt DU: Profi l: ISO Newspaper 1js

8 Seite 8 SOZIALPOLITIK / MENSCHEN MIT BEHINDERUNG Gespräch mit dem Behindertenbeauftragten der Bundesregierung Mehr Teilhabe am Arbeitsleben Am 15. März traf SoVD-Präsident Adolf Bauer den Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe, zu einem behindertenpolitischen Gespräch. Die berufliche Teilhabe behinderter Menschen stand im Fokus des einstündigen Austausches. Foto: Ulfert Engelkes Weil jedes gute Beispiel Früchte trägt: Zum fünften Mal werden Schulen prämiert, die Inklusion vorbildlich gestalten. Jetzt für Jakob Muth-Preis bewerben Vorbilder für gelungene Inklusion gesucht! Ab sofort können sich inklusive Schulen um den Jakob Muth- Preis be werben. Mit dem Preis zeichnen der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, die Deutsche UNESCO-Kommission, die Bertelsmann Stiftung und die Sinn- Stiftung seit 2009 Schulen aus, die den gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderung vorbildlich gestalten (wir berichteten dazu mehrfach). Der Preis ist mit insgesamt Euro dotiert. Die Bewerbungsfrist endet am 14. Juni. Mit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention 2009 hat sich Deutschland verpflichtet, alle Kinder in einem inklusiven Schulsystem gemeinsam zu unterichten. Der Namensgeber (Jakob Muth 1927 bis 1993) setzte sich als engagierter Pädagoge intensiv für die gemeinsame Erziehung behinderter und nicht behinderter Kinder ein. Er war überzeugt davon, dass jedes gute Beispiel Früchte trägt. Durch den Jakob Muth-Preis werden in die sem Jahr zum fünften Mal vorbildliche Schulen prämiert, die mit ihrem Ansatz, ihrer Entwicklung und ihren Ergebnissen andere Schulen ermutigen, Inklu sion umzusetzen. Bewerben können sich alle Schulformen, in denen Schüler mit und ohne Förderbedarf unterrichtet werden. Weitere Informationen und Bewerbungsunterlagen finden Sie im Internet, u. a. unter Anlass für das Gespräch war die vom SoVD veröffentlichte Broschüre Für umfassende Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben Positionen und Forderungen des SoVD. Begleitet wurde der SoVD- Präsident vom Vorsitzenden des SoVD-Arbeitskreises Menschen mit Behinderung, Ulrich Wittwer, und von SoVD-Referentin Claudia Tietz. Adolf Bauer kritisierte die unzureichende Situation für behinderte Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Die weiterhin überdurchschnittliche Arbeitslosigkeit von über 14 Prozent unter schwerbehinderten Menschen müsse Anlass sein, diese Personengruppe in Foto: auremar / fotolia Verbindliche Stufenpläne der Arbeitgeberschaft zur verstärkten Einstellung, Beschäftigung und Ausbildung schwerbehinderter Menschen sind aus Sicht des SoVD dringend notwendig. Verbindliche Pläne zur Beschäftigung von Schwerbehinderten den Fokus der arbeitsmarktpolitischen Initiativen zu rücken. Diese Forderung unterstützte auch Hubert Hüppe. Gleichzeitig verwies er auf Veränderungen, die zu einem Anstieg der aktuellen Zahlen mit beitragen würden, wie etwa den Wegfall vorruhestands ähnlicher Regelungen. Einigkeit bestand darüber, dass stärker auf die Arbeitgeberschaft eingewirkt werden müsse, schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen und Vorurteile abzubauen. Ulrich Wittwer unterstrich die Notwendigkeit verbindlicher Stufenpläne der Arbeitgeberschaft zur verstärkten Einstellung, Beschäftigung und Ausbildung schwerbehinderter Menschen. Hüppe verwies auf seine bundesweite Kampagne Unternehmen inklusive Arbeit. Arbeitgebern würden hier auf regionalen Veranstaltungen, meist in Zusammenarbeit mit den regionalen Industrieund Handelskammern, gute Beispiele anderer Unternehmen gezeigt. Einigkeit bestand auch darüber, dass die Schwerbehindertenvertretungen in Unternehmen deutlich zu stärken seien. Thema war zudem die defizitäre betriebliche Ausbildungssituation bei behinderten Jugendlichen. Ihr Anteil an allen Auszubildenden liegt bei unter einem Prozent; stattdessen absolvieren behinderte Jugendliche sehr oft außerbetriebliche Ausbildungen. Hüppe verwies hier u. a. auf eine gemeinsame Initiative mit den Landesbehindertenbeauftragten, die sich an die Bundesagentur für Arbeit, die Kammern sowie an das Bundesinstitut für berufliche Bildung richtet, um hier nachhaltige Verbesserungen zu erwirken. Diese unterstützt der SoVD ausdrücklich. Das Gespräch fand in einer überaus freundlichen und offenen Atmosphäre statt. Schattenbericht zur UN-Behindertenkonvention Soziales im Blick veröffentlicht Auszüge Die Lebenswirklichkeit behinderter Menschen Im Januar beriet das Plenum der BRK-Allianz abschließend den 1. Schattenbericht der Zivilgesellschaft zur UN-Behindertenrechtskonvention (BRK). Der Bericht, der im März öffentlich vorgestellt wurde, soll die Lebenswirklichkeit behinderter Menschen in Deutschland für den UN-Ausschuss zur BRK in Genf darstellen und damit einen bewussten Gegenbericht zum offiziellen Staatenbericht der deutschen Bundesregierung setzen. Die BRK-Allianz hat sich bereits 2011 gegründet und in einem intensiven Arbeitsprozess den vorliegenden Bericht verfasst. Der SoVD ist Gründungsmitglied und hat die Erarbeitung seither maßgeblich begleitet. In den kommenden Ausgaben der SoVD-Zeitung werden fortlaufend Auszüge aus dem Schattenbericht veröffentlicht, um die Lebenswirklichkeit von Menschen mit Behinderung ein Stück weiter ins Bewusstsein zu rücken. Im ersten Teil der Serie geht es zunächst um allgemeine Informationen rund um den Schattenbericht. In der BRK-Allianz haben mehr als 75 Verbände zusammengearbeitet neben SoVD und VdK auch zahlreiche andere Behindertenverbände, Wohlfahrtsverbände (z. B. Diakonie, DPWV und DRK), Gewerkschaften (DGB, ver.di, GEW) und viele andere Verbände und Initiativen. Der SoVD war nicht nur im Plenum, sondern auch in zahlreichen fachlichen Teilgruppen Foto: Herbert Me / fotolia Wie sieht die Realität behinderter Menschen tatsächlich aus? Der Schattenbericht gibt Aufschluss. sowie in der Koordinierungsgruppe an der Texterstellung beteiligt und konnte daher SoVD-Positionen maßgeblich einbringen. Inhaltliche Schwerpunkte sind u. a. die inklusive Bildung, die Teilhabe am Arbeitsleben, der soziale Schutz, das Thema Gesundheit sowie auch die Abschaffung der Rundfunkgebührenbefreiung zulasten behinderter Menschen. Die Behandlung des Schattenberichts vor dem UN- Ausschuss zur BRK in Genf neben dem offiziellen Staatenbericht wird voraussichtlich 2014 erfolgen.

9 SOZIALPOLITIK / ANZEIGE Seite 9 Nordrhein-Westfalen SoVD starke Stimme für die Menschen Einen Kurswechsel in der Sozialpolitik hat der SoVD NRW bei seinem Jahresempfang in Düsseldorf gefordert. Die Veranstaltung war gleichzeitig Auftakt der Kampagne SoVD starke Stimme für Menschen mit der der Landesverband im Wahlkampfjahr auf die Anliegen und Nöte der sozial benachteiligten, behinderten und pflegebedürftigen Menschen aufmerksam macht. Die Schirmherrschaft über diese Kampagne hat der Kölner Kabarettist Wilfried Schmickler übernommen. Landesvorsitzende Gerda Bertram konnte zu der Veranstaltung den nordrhein-westfälischen Sozialminister Guntram Schneider, SoVD-Präsident Adolf Bauer und Vertreter aus Politik und Verbänden begrüßen. Bertram kritisierte die Folgen der Agenda-Politik und der damit verbundenen Hartz-Reformen: Die Agenda 2010 hat zu einer massiven Ausbreitung der Armut und der Abstiegsangst in unserem Land geführt. Auch wer jahrzehntelang gearbeitet hat, rutscht nach nur einem Jahr Arbeitslosigkeit in die Fürsorgeabhängigkeit. Wir brauchen eine Generalrevision der Hartz-Reformen, so Bertram. Die Landesvorsitzende forderte zudem umfassende Teilhaberechte von Menschen mit Behinderung ein. SoVD-Präsident Adolf Bauer stellte fest: Wir dürfen die Augen vor der sozialen Realität nicht verschließen. Wir müssen jetzt die Fakten ernst nehmen und handeln. Wir brauchen ein Programm gegen soziale Ausgrenzung und für Wilfried Schmickler nahm die Sozialpolitik mit bissigen Kommentaren auf die Schippe. mehr Verteilungsgerechtigkeit. Die Diskussion um eine verteilungsgerechtere Politik und um mehr soziale Gerechtigkeit muss geführt werden. Unterstützung kam von Wilfried Schmickler: Künftig wird jeder dritte Rentner mit 676 Euro im Monat auskommen müssen, weil er so wenig verdient hat, dass er gar keine Rente über der Armutsgrenze erzielen kann. Auch wer chronisch krank oder behindert ist, wird im Stich gelassen. Ob jemand medizinisch ausreichend versorgt wird oder ob er eine vernünftige Pflege bekommt, hängt mehr und mehr vom privaten Geldbeutel ab. Das hat mit Menschenwürde und sozialer Gerechtigkeit nichts mehr zu tun. Sozialminister Guntram Schneider sprach sich zwar gegen eine Erhöhung der Hartz-IV-Sätze aus. Landesvorsitzende Gerda Bertram forderte eine Generalrevision der Hartz-IV-Sätze. Dennoch kündigte er sozialpolitische Reformen an: Die niedrigen Arbeitslosenzahlen sind zumindest teilweise durch Niedriglöhne und unsichere Beschäftigungsverhältnisse erkauft worden. Um die Vermeidung von Einkommensarmut müssen wir uns kümmern. An erster Stelle müsse die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns von 8,50 Euro und Fotos (3): Etzkorn SoVD-Präsident Adolf Bauer forderte ein Programm gegen soziale Ausgrenzung. einer Mindestrente für langjährige Beschäftigte von 850 Euro stehen. Eindrücke vom Jahresempfang gibt ein Film im SoVD-TV wieder. Sie finden den Beitrag auf unserer Homepage unter und unter Schleswig-Holstein Lehrreiches und Interessantes Die Gustav-Heinemann-Bildungsstätte in Malente, Kooperationspartner des SoVD, bietet wieder interessante und lehrreiche Seminare an. Alle Preise verstehen sich inkl. Übernachtung und Vollpension. SoVD-Mitglieder erhalten bei Anmeldung einen Nachlass in Höhe von zehn Prozent. Anzeigenhöhe ist 70 mm Das Seminar Mobilität, Urbanität, Lebensqualität von der autogerechten Stadt zu neuen Konzepten qualitativer Mobilität findet vom 26. bis 30. August zum Preis von 149 Euro statt. Der Lebensrhythmus vieler Menschen, unsere Stadträume und Landschaften sind (noch) durch das Auto und seine intensive Nutzung geprägt. Wie können in Zukunft Mobilität und urbane Lebensqualität zusammenkommen? Die Frage Können Wahlen etwas verändern? Deutschland vor der Bundestagswahl! steht im Mittelpunkt eines Seminars vom 9. bis zum 13. September. Kosten: 139 Euro. Das Seminar Brauner Terror! Blinder Staat? Warum konnten Neonazis in Deutschland unbehelligt morden? findet vom 28. Oktober bis zum 1. November zum Preis von 139 Euro statt. Diskutiert wird die Geschichte des organisierten und unorganisierten Rechtsextremismus in der Bundesrepublik. Außerdem wird eine Einschätzung seines heutigen Ausmaßes und Gefahrenpotentials vorgenommen. Alle Seminare können für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die in Schleswig- Holstein, Hamburg, Bremen, Berlin, Niedersachsen, Brandenburg oder Hessen beschäftigt sind, als Bildungsurlaub Anzeige Fußpflegebehandlung Kleine Rückenmassage mit Heißluft 45 gebucht werden. Nähere Infos über das Tagungshaus gibt es unter oder direkt bei der Gustav-Heinemann- Bildungsstätte, Schweizer Str. 58, Bad Malente- Gremsmühlen. Ansprechpartner ist Hauke Petersen, Tel.: / , heinemann-bildungsstaette.de. Auch die reizvolle Umgebung lädt zu einem Besuch ein. Entspannung pur für Körper und Seele im SoVD-Erholungszentrum Büsum Mit schöner Lage direkt am Wasser, gemütlichem Ambiente, behaglichen Zimmern / Appartements, sowie der guten und reichhaltigen Küche lädt das Erholungszentrum zu einen unvergesslichen Urlaub an der Nordsee ein. Preise pro Person, Übernachtung und Vollpension: Hauptsaison ( ): Nebensaison ( / ): für SoVD-Mitglieder: 47 Euro für SoVD-Mitglieder: 39,50 Euro für Nicht-Mitglieder: 56 Euro für Nicht-Mitglieder: 46 Euro SoVD-Erholungszentrum, Möwenweg 14, Büsum, Tel.: (04834) 95250, SoVD_Verb_Ztg2013.indd :48

10 Seite 10 AUS DEN LANDESVERBÄNDEN Niedersachsen Stolperfalle beim Krankengeld vermeiden Wer Krankengeld bekommt und in dieser Zeit arbeitslos wird, muss auf lückenlose Folgekrankschreibungen achten. Sonst kann der Krankengeldanspruch verloren gehen. Viele Patienten wissen es nicht: Der Anspruch auf Krankengeld entsteht immer erst einen Tag nach der Krankschreibung. Deshalb droht leicht die Gefahr einer Anspruchslücke, sagt Elke Gravert von der hannoverschen Beratungsstelle der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD). Niedersachsen Eine Stolperfalle, die auch für die Ratsuchende Rita B. dramatische Folgen hat. Frau B. wurde bis Mittwoch von einem Vertretungsarzt krankgeschrieben und einen Tag später ging sie zu ihrem regulären Hausarzt, schildert Gravert. Dieser bestätigt ihr die weitere Arbeitsunfähigkeit ab Donnerstag. Einen Tag zu spät, da in diesem Fall der Krankengeldanspruch erst am Folgetag also Freitag entsteht. Was sich zunächst nach einer Kleinigkeit anhört, hat für die alleinerziehende Mutter von zwei Kindern fatale Auswirkungen. Ihr Arbeitsverhältnis endete während ihrer Krankheit und sie hat sich nicht arbeitslos gemeldet. Durch die Lücke von einem Tag in der Krankschreibung verliert sie nun ihren Anspruch auf Krankengeld. Zusätzlich muss sich Frau B. mit dem Ende des Krankengeldes bei der Krankenkasse melden und klären, wie sie weiterhin versichert ist, erklärt die Patientenberaterin. Um böse Überraschungen zu vermeiden, sollte die Bescheinigung der Arbeitsunfähigkeit immer lückenlos sein. Das bedeutet, man geht spätestens am letzten Tag der Arbeitsunfähigkeit zum Arzt, sagt Gravert. Ein hilfreicher Tipp der UPD: Rundt im Doppelpack Krankenkassen, Reha-Kliniken und Ärzte informieren häufig nicht über den möglichen Verlust des Krankengeldanspruchs und die Änderung des Versicherungsstatus. Deshalb muss man als Patient selbst sicherstellen, dass der Arzt die Folgekrankschreibung immer rechtzeitig ausstellt. Träger der UPD-Beratungsstelle in Hannover ist der SoVD-Landesverband Niedersachsen e.v. Erreichbar ist die Patientenberatung unter der Nummer 0800/ (montags bis freitags: 10 bis 18 Uhr, donnerstags bis 20 Uhr). Anrufe aus dem deutschen Festnetz sind kostenfrei. UPD/sj Wir freuen uns auf die gute Zusammenarbeit, hatte SoVD-Landesvorsitzender Adolf Bauer in seinem Gratulationsschreiben an die neue Sozialministerin Cornelia Rundt formuliert. Dem ließ die Ministerin Taten folgen. Gleich zweimal besuchte sie das SoVD-Haus in der Herschelstraße. Foto: Stefanie Jäkel Kranke Arbeitnehmer haben gemäß Entgeltfortzahlungsgesetz Anspruch auf eine sechswöchige Lohnfortzahlung. Um Probleme zu vermeiden, sollte die Folgekrankschreibung lückenlos an die erste anschließen. Niedersachsen 250 für UmFairTeilen Die Zeit ist reif für UmFairTeilen. Wenn zehn Prozent aller Bürger 63 Prozent des Vermögens besitzen, läuft etwas falsch in Deutschland. Im Rahmen ihres offiziellen Antrittsbesuches erörterten Verband und Ministerin Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Schwerpunktthemen dürften die Inklusion und die Pflege werden. Im Gespräch mit dem Landesvorsitzenden Adolf Bauer, dem Landesgeschäftsführer Dirk Swinke und dem Abteilungsleiter Kommunikation, Matthias Büschking, wurde deutlich, dass die Richtung stimmt, wie es Bauer zusammenfasste. Allerdings bleibe jetzt abzuwarten, was in Regierungsverantwortung umgesetzt werden könne. Als Ministerin soziale Impulse zu geben, ist ungleich schwerer, erläuterte Cornelia Rundt mit Verweis auf die begrenzten Landesfinanzen, sagte aber zu, den SoVD eng mitzunehmen. Wir stehen als konstruktiver Begleiter der Landesregierung zur Verfügung, sagte Bauer zu. Bereits eine Woche später war die Ministerin erneut zu Gast, diesmal im Rahmen der Landesarmutskonferenz (LAK). Auf Einladung von Meike Janßen, SoVD-Abteilungsleiterin Sozialpolitik, einer der Sprecherinnen der LAK, standen SoVD-Landesgeschäftsführer Dirk Swinke (links) und SoVD- Landesvorsitzender Adolf Bauer mit Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt. diesmal die Themen Energiearmut, sozialer Wohnungsbau sowie das Bildungs- und Teilhabepaket im Vordergrund. Die LAK-Vertreter besprachen im Hinblick auf die Energiearmut die verschiedenen Aspekte und die Frage, ob viele Haushalte von der Abschaltung ihres Anschlusses bedroht sind, weil sie ihre Rechnungen aufgrund der massiv gestiegenen Kosten nicht mehr bezahlen können. Der Sozialministerin zufolge gebe es solche Abschaltungen nicht sehr häufig, allerdings fehle ein konkreter Überblick über die Maßnahmen. Infolgedessen müsse über eine Mitteilungspflicht für Stromanbieter nachgedacht werden, sofern ein Anschluss deaktiviert wird. Außerdem merkte Cornelia Rundt an, dass es für den sozialen Wohnungsbau 2014 keine höheren Bundesmittel geben werde. Ein niedersächsisches Programm sei nicht geplant. Beim Bildungs- und Teilhabepaket waren sich LAK und Ministerin einig: Die Gutscheinregelung müsse entfallen, das Foto: Stefanie Jäkel Vorgehen sei zu bürokratisch. Foto: Matthias Büschking Zudem sei eine Neustrukturierung des Hartz-IV-Regelsatzes dringend notwendig. bü/sj Henrike Hillmer (SoVD-Jugend Niedersachsen) erhielt für ihren Auftritt beim Aktionstag auf dem hannoverschen Kröpcke viel Applaus für ihre Rede. Wie in der Landeshauptstadt fanden überall in Niedersachsen am 13. April Aktionen statt. Gemeinsame Forderung des Bündnisses: Kommunen müssen besser finanziell ausgestattet werden, damit sie ihre Aufgaben der Daseinsvorsorge noch erfüllen können. Dies soll durch eine einprozentige Vermögenssteuer und eine einmalige zehnprozentige Vermögensabgabe auf Einkommen über Euro erreicht werden. In Hannover marschierten nur 250 Menschen beim Demonstrationszug mit. Matthias Büschking, Abteilungsleiter Kommunikation beim SoVD-Landesverband Niedersachsen e.v., zieht für den Verband Bilanz: Das ist zu wenig. Wir müssen mit unseren Bündnispartnern über Mobilisierung reden und andere potentielle Partner für eine Mitarbeit begeistern. Wenn UmFairTeilen in die nächsten Monate getragen werden solle, müsse noch mehr Initiative gezeigt werden. bü Henrike Hillmer (SoVD-Jugend) erhielt viel Applaus für ihre Rede auf dem Aktionstag des Bündnisses UmFairTeilen in Hannover.

11 AUS DEN AUS LANDESVERBÄNDEN DEN LANDESVERBÄNDEN / ANZEIGE Nr. Seite 510 Nr. 49/September 2012 / Mai 2013 Seite 15 Schleswig-Holstein Spenden für Rollstuhl erbeten Ein Verkehrsunfall im Juni vergangenen Jahres hat das Leben von Faith Elsen aus Bordesholm dramatisch verändert. Der heute Siebzehnjährige wurde auf seiner Mofa von einem Auto erfasst und mehr als 30 Meter durch die Luft geschleudert. Sieben Monate kämpfte der Junge im Krankenhaus ums Überleben. Heute ist er vom Hals abwärts querschnittsgelähmt. Seit einem Verkehrsunfall im Juni 2012 ist der heute 17-jährige Faith Elsen vom Hals abwärts querschnittsgelähmt. Unser Problem sind die hohen Behandlungskosten, und Faith braucht dringend einen Elektrorollstuhl, mit dem er auch außerhalb des Hauses mobil Krankenkasse trägt nur 20 Prozent der Behandlungskosten sein kann, sagt Vater Arno Falk, der selbst durch eine Herzkrankheit gehandicapt ist und Frührente bezieht. Die private Krankenkasse, in der Faith über seine Mutter mitversichert ist, übernimmt jedoch nur 20 Prozent der Behandlungskosten, weil Behandlungen Querschnittsgelähmter nicht zu den Standardleistungen der Krankenkasse gehören. Neben dem dringend benötigten Elektrorollstuhl braucht Faith Elsen auch diverse andere Trainings- und Behandlungsgeräte, um sich zu stabilisieren und sich seinem neuen Leben so gut es geht anzupassen. Bei der Beschaffung der Geräte will ihn der SoVD-Landesverband Schleswig-Holstein unterstützen. Zu diesem Zweck hat der SoVD-Landesverband deshalb ein Spendenkonto eingerichtet. Die Kontonummer lautet: bei der Evangelischen Darlehensgenossenschaft Kiel (EDG), Bankleitzahl: , Stichwort Faith Elsen. Personalien Gerda Bertram Gerda Bertram feiert am 24. Mai ihren 65. Geburtstag. Die 1. Landesvorsitzende des SoVD-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen ist seit der Bundesverbandstagung im November 2011 auch Vizepräsidentin des SoVD-Bundesverbandes. Gerda Bertram stammt aus Lemgo und gehört dem SoVD seit 1998 an. Berlin-Brandenburg Aktionstag UmFairTeilen An der Protestveranstaltung des Aktionsbündnisses UmFair- Teilen am 13. April auf dem Potsdamer Platz in Berlin hat auch der SoVD-Landesverband Berlin-Brandenburg teilgenommen. Professor Dr. Ursula Engelen-Kefer, Vorsitzende des Sozialpolitischen Ausschusses im Landesverband, hielt die 15-minütige Eröffnungsrede. Der SoVD war zudem mit einem Info-Stand vertreten (ausführlicher Bericht in der nächsten Ausgabe). Anzeige St ar ke Angebote für jeden Anlass!

12 Seite 16 UNTERHALTUNG / KINDER Tipp für Kinder Faust jr. ermittelt: Der erste Mensch Die Hörspiele für Kinder ab zehn Jahren erzählen die spannenden Fälle des Privatdetektivs Frank Faust jr. Dieser geht den größten Rätseln aus Naturwissenschaft, Technik und Geschichte nach. Fausts neuester Fall wird dabei zu einer Reise zu den Anfängen der Menschheit. Der Detektiv will nämlich herausfinden, wer der erste Mensch war und was ihn vom Affen unterschied. Der Schauspieler Ingo Naujoks spricht Frank Faust mit einer Mischung aus Schusseligkeit und Genialität. Seinen Ermittlungen zuzuhören macht nicht nur Spaß, sondern man kann so ganz nebenbei noch eine Menge lernen! Fakten. Wissen. Erleben Faust jr. ermittelt: Der erste Mensch. Igel Records, 1 CD, 78 Min, ISBN: , 12,95 Euro. Rolands Rätselecke Verzwickte Fremdwörter Wenn Erwachsene reden, benutzen sie gerne Fremdwörter. Manche Bezeichnungen wiederum klingen einfach nur wie Fremdwörter. Findest du dich in dem ganzen Durcheinander noch zurecht? Die Lösungen findest du wie immer auf Seite Cappuccino ist ein a.) Kaffeegetränk b.) italienischer Fußballspieler c.) meist kleiner Pulli mit Kapuze 2. Hinter dem Wort Konfektion verbirgt sich a.) ein kirchliches Ritual b.) eine besonders leckere Schokoladensorte c.) die Herstellung von Bekleidung 3. Imprägnieren bedeutet, dass a.) man Münzen anfertigt b.) man etwas vor Feuchtigkeit schützt c.) man jemanden beeindruckt 4. Wer Tarantella sagt, meint a.) eine giftige Spinne b.) einen italienischen Volkstanz c.) einen süßen Brotaufstrich c.) ist der betreffende Mensch meist sehr verwirrt 6. Ein Tapir ist a.) jemand, der auf einem Nagelbrett liegt b.) ein Gebirge c.) ein Tier mit dichtem Fell und kurzem Rüssel Wenn ihr eines der Hörspiele gewinnen wollt, dann schickt einfach eine (Betreff: Der erste Mensch ) an: sovd.de oder eine Postkarte mit dem gleichen Stichwort an: SoVD, Redaktion, Stralauer Straße 63, Berlin. Einsendeschluss ist der 15. Mai. Foto: BeTa-Artworks / fotoilia Eine leckere Konfektion? 5. Bei einer Infusion a.) geht man am besten ins Krankenhaus b.) wird ein Land von einem anderen Land im Krieg erobert Foto: yongkiet / fotoilia Pfui Spinne, eine Tarantella? Voll durchgeblickt Ein Meer voll mit Plastikmüll Egal ob Ost- oder Nordsee: In den Weltmeeren tauchen immer größere Mengen an Plastik auf. Dieser stammt von Müll, der entweder von Land oder von See her einfach ins Wasser entsorgt wird. In Berlin tagte nun eine internationale Konferenz, die eine Lösung für dieses Problem finden wollte. Ein Vorschlag lautete, beim Einkauf möglichst auf Plastiktüten zu verzichten. Foto: ermess / fotolia Vieles von den Verpackungen aus Plastik landet im Meer. Dort schadet es den Tieren und letztlich auch dem Menschen selbst. Vieles von den Dingen, die wir im Alltag benutzen, sind aus Plastik hergestellt, weil dieses Material billig und vor allem haltbar ist. Diese Haltbarkeit aber ist auch ein großes Problem. Denn Flaschen und andere Verpackungen aus Plastik, die achtlos weggeworfen werden, lösen sich nicht auf. Spült die Strömung diesen Müll über die Flüsse ins Meer, dann wird beispielsweise eine alte Wasserflasche durch die Bewegung im Wasser nach und nach zu kleinen Plastikkügelchen zerrieben. Schon jetzt treiben große Mengen davon weltweit im Wasser. Dort nehmen Fische und Vögel diese kleinen Partikel über ihre Nahrung auf und können daran sterben. Aber auch in den Körper des Menschen gelangt dieses Plastik, etwa wenn er Fische isst, die im Meer gefangen wurden. Die Experten, die sich jetzt in Berlin getroffen haben, fordern daher eine Reduzierung dieser Abfälle. Hierfür wollen sie erreichen, dass die Menschen zum Beispiel beim Einkauf auf eine Plastiktüte verzichten, die dann wiederum im Müll landet. Ähnlich wie schon beim Pfand auf Plastikflaschen, könnte so auch eine entsprechende Abgabe auf Tüten erhoben werden. Natürlich kann jeder Einzelne schon jetzt darauf achten, dass er Sachen kauft, die nicht übertrieben verpackt sind. Schließlich müssen doch etwa Bananen nicht noch zusätzlich in Folie eingeschweißt werden. Zeichnung: Matthias Herrndorff / SoVD

13 UNTERHALTUNG Seite 17 Zeitmaschine Der Wille, den höchsten Punkt der Erde zu erreichen, führte zwei Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammen: Tenzing Norgay war im Schatten des Himalaya aufgewachsen und betrachtete den Berg als etwas Heiliges. Edmund Hillary dagegen hatte das Bergsteigen als Kind in den Neuseeländischen Alpen gelernt, bevor er wie sein Vater auch Imker wurde. Nach der geglückten Erstbesteigung des Mount Everest wurden die Männer oft gefragt, wer von beiden denn nun als erster einen Fuß auf den Gipfel gesetzt habe. Von dieser Debatte aber wollten Tenzing und Hillary sich nicht beirren lassen. Sie blieben dabei, dass sie ihr Ziel gemeinsam erreicht hätten und besiegelten damit eine Freundschaft, die bis an ihr Lebensende hielt. Was den Zeitpunkt der Expedition angeht, haben sich die Bergsteiger vermutlich am Wetter orientiert. Dennoch fiel die Erfolgsmeldung zeitlich mit Helden des Himalaya Der Mount Everest liegt in Nepal an der Grenze zu China und gilt als der höchste Berg der Erde. Seit seiner Entdeckung ließen insgesamt 21 Menschen ihr Leben bei dem Versuch, das Felsmassiv zu erklimmen. Vor genau 60 Jahren schließlich wagte sich erneut eine Expedition an die Besteigung. Am 29. Mai 1953 erreichten Tenzing Norgay und Sir Edmund Hillary ihr Ziel: Sie standen als erste Menschen weltweit auf dem Dach der Welt. einem anderen Ereignis zusammen. Sie erreichte die britische Öffentlichkeit ausgerechnet am Morgen der Krönung von Elisabeth II., die Hillary dann auch kurz darauf in den Adelsstand erhob. Davon abgesehen wurde die Nachricht von der Erstbesteigung des Mount Everest natürlich weltweit gefeiert. Tenzing Norgay und Sir Edmund Hillary galten vor allem in ihrer jeweiligen Heimat als Redensarten hinterfragt Helden. Wie groß ihre Popularität war, zeigte sich noch Jahrzehnte später. Als Sir Edmund starb, zierte man seinen Sarg mit dem Eispickel, den er beim Aufstieg des Mount Everest verwendet hatte. Tenzing Norgay wiederum hatte sich unter seinen Landsleuten einen so hohen Respekt erworben, dass sich der Trauerzug bei seiner Beerdigung über einen Kilometer hinzog. Von Riemen und Schlipsen Ein Riemen ist gemeinhin schlicht ein Streifen aus Leder. Mit der Aufforderung, sich eben an jenem zu reißen, wird in der Regel zu Disziplin und Durchhaltevermögen aufgerufen. Doch warum sollte eine Sache gelingen, nur weil jemand an einem Stückchen Tierhaut zieht? Der Ursprung der Redewendung lässt sich durch einen Blick in die Militärgeschichte erklären. Anfang des vergangenen Jahrhunderts trugen die Soldaten über ihrem Uniformrock einen Gürtel aus Leder. Da man beim Kommiss Werte wie Ordnung und Disziplin besonders hochhält, musste der Verschluss dieses Gürtels stets vorschriftsmäßig mittig ausgerichtet sein. War dies, etwa beim Appell, nicht der Fall, Foto (groß): LucaG; (klein): Jamling Tenzing Norgay Großer Berg, große Freundschaft: Der Mount Everest, Sir Edmund Hillary (li.) und Tenzing Norgay. Jetzt stell dich doch nicht so an!, möchte man sagen und fügt hinzu, die betroffene Person möge sich doch am Riemen reißen. Weniger gerissen als getreten dagegen fühlt sich so manch ein sensibler Zeitgenosse, und zwar auf den Schlips. Was diese Redensarten bedeuten und woher sie stammen, das wollen wir im Folgenden ergründen. Foto: ronnybas / fotolia Stillgestanden! Und vor allem: am Riemen reißen! konnte der Vorgesetzte schon einmal kiebig werden. Es erfolgte der unmissverständliche Befehl, der möge sich gefälligst am Riemen reißen. Auf ein anderes Kleidungsstück nimmt die zweite Redensart Bezug. Fühlt sich jemand auf den Schlips getreten, dann ging dem meist eine Kränkung oder eine Beleidigung voraus. Schlips ist hierbei jedoch nicht mit Krawatte gleichzusetzen. Gemeint sind vielmehr die im 19. Jahrhundert weit verbreiteten Herrenmäntel bzw. deren Enden. Diese reichten in Form länglicher Rockschöße meist bis zum Boden. So konnte es passieren, dass jemand aus Versehen oder gar mit Vorsatz darauf trat. Auf die Stimmung des Besitzers wirkte sich das nicht gerade positiv aus. Bei einem griesgrämigen Zeitgenossen vermutete man daher schnell, diesem sei wohl jemand auf den Schlips getreten. Filmtipp Dein Wille geschehe Fünf junge Anwärter auf das Priesteramt machen sich in einem Kapuzinerkloster auf die Suche nach Gott. Unter der Leitung eines ebenso charismatischen wie streitbaren Paters beginnt für die angehenden Gottesdiener ein turbulentes Leben zwischen Glaube und Zweifel, Opferbereitschaft und Hoffnung, Einsamkeit und Intrigen. Die Serie Dein Wille geschehe erlaubt einen spannenden Blick auf das Leben hinter Kirchenmauern. Aufgegriffen werden nicht nur Themen wie das Zölibat und Homosexualität, sondern auch die alltäglichen Ängste und Sorgen, mit denen die jungen Priesteranwärter auf ihrem außergewöhnlichen Lebensweg zu kämpfen haben. Dein Wille geschehe (Staffel1). Polyband, 2 DVD / BluRay, ab 12 Jahren, ca. 270 Minuten, 19,99 Euro (DVD) bzw. 22,99 (BluRay). Wenn Sie eine der Boxen gewinnen wollen, schreiben Sie eine (Betreff: Dein Wille geschehe ) an: oder eine Postkarte an: SoVD, Redaktion, Stralauer Straße 63, Berlin. Einsendeschluss ist der 15. Mai. Bitte geben Sie kurz an, ob Sie lieber DVD oder BluRay (hierfür benötigen Sie ein entsprechendes Abspielgerät) gewinnen möchten! c Denksport Bekannte Volkslieder neu entdeckt Dieses Mal suchen wir drei bekannte Volkslieder. Sie wissen schon: Es klappert die Mühle..., so in der Art. Die Mühle ist natürlich nicht dabei, aber davon einmal abgesehen, können Sie Ihrer Phantasie freien Lauf lassen! Aber bevor Sie verzweifeln, werfen Sie einen Blick auf Seite 18, da steht die Lösung.

14 Seite 18 UNTERHALTUNG Filmtipp Martin Rütter: Der Hundeprofi (Vol. 3) Martin Rütter gilt als Deutschlands Hundeversteher Nummer eins. Seit 2008 ist der studierte Tierpsychologe im Privatfernsehen als Protagonist in der Reihe Der Hundeprofi unterwegs, um Problemfälle in der Beziehung zwischen Mensch und Hund zu lösen. Ebenso konsequent wie herzlich bringt er dabei Zweiund Vierbeiner wieder auf Kurs. Ob das verspielte Energiebündel Stella, der kläffende Kundenschreck Lisa oder der wilde Wirbelwind Mogli Martin Rütter kennt bei der Erziehung kein Pardon. Das gilt nicht nur für seine Schüler auf vier Pfoten. Denn etwas weiß Rütter ganz genau: Fast nie ist der Hund das Problem, sondern der Mensch, der sich ändern muss. Martin Rütter: Der Hundeprofi (Vol. 3). Sony Music/ Spassgesellschaft, 3 DVDs, ohne Altersbeschränkung, ca. 450 Minuten, 19,99 Euro. Um eine der DVD-Boxen zu gewinnen, schicken Sie einfach eine (Betreff: Der Hundeprofi ) an: oder eine Postkarte an: SoVD, Redaktion, Stralauer Straße 63, Berlin. Einsendeschluss ist der 15. Mai. Ist es wahr, dass... Ist es wahr, dass Studentenfutter gut fürs Gehirn ist? Ja! Das meist aus Nüssen und Trockenfrüchten bestehende Studentenfutter bringt tatsächlich die grauen Zellen auf Trab. Die Nüsse, darunter Erd-, Para-, Hasel- oder Walnüsse sowie Cashewkerne und Mandeln, sind reich an essenziellen Fettsäuren, Mineralien und Vitaminen. Besonders die Fettsäuren sind wichtig fürs Gehirn, da sie in den Membranen der Ist es wahr, dass es in der Ehe eine Pflicht zum Sex gibt? Ja! Wie immer in Deutschland regelt ein Gesetz alles, so auch den Beischlaf in der Ehe. Laut Paragraph 1353 BGB sind die Ehegatten einander zur ehelichen Lebensgemeinschaft verpflichtet und dazu gehört eben die körperliche Nähe. Verweigert sich einer der Partner dauerhaft, könnte der andere den Rechtsweg beschreiten. Praxistauglich ist dies jedoch nicht, da keine Zwangsvollstreckung herbei- Futter fürs Gehirn Foto: peshkova / fotolia Verhelfen Nüsse und getrocknete Rosinen dem Gehirn tatsächlich zu mehr Leistung? Pflicht zum Beischlaf geführt werden kann. Auch eine Ersatzleistung ist eher unzweckmäßig, denn welcher Foto: Fotowerk / fotoilia Schützen Migräne oder auch Müdigkeit auf Dauer vor den ehelichen Pflichten? Gehirnzellen vorkommen und an der Übermittlung der Signale beteiligt sind. Wenn s im Gehirn nun stimmt, muss auch die Konzentration über einen längeren Zeitraum funktionieren. Diese Aufgabe übernehmen die Trockenfrüchte. Sie geben kontinuierlich Traubenzucker an das Blut ab, sodass der Blutzuckerspiegel länger konstant bleibt alles in allem also eine gute, wenngleich auch kalorienreiche Methode, um das Denken zu fördern. Gerichtsvollzieher möchte schon die ehelichen Pflichten vertretungsweise übernehmen? Blieben nur die Geldstrafe oder gar eine Zwangshaft. Wer jedoch in seiner Ehe so weit gehen würde, um den Beischlaf herbeizuführen, hat wahrscheinlich noch ganz andere Probleme... Die Texte erscheinen mit freundlicher Genehmigung des Harenberg Verlages und stammen aus dem Tageskalender Brockhaus Was so nicht im Lexikon steht 2013, Harenberg Verlag, ISBN , 14,99 Euro. Gewinner des Monats Des Rätsels Lösung Um einen Buchpreis zu gewinnen, senden Sie eine Postkarte mit den gesuchten, eingekreisten Zahlen (in der Reihenfolge von oben nach unten) an: SoVD, Abteilung Redaktion, Sudoku, Stralauer Straße 63, Berlin. Oder schicken Sie eine an: Bitte geben Sie Ihre Adresse an! Einsendeschluss ist der 15. Mai. Verzwickte Fremdwörter Habt ihr euch in die Irre führen lassen? Im Zweifelsfall habt ihr zumindest etwas gelernt: 1. Ein Cappuccino ist ein Kaffeegetränk. 2. Hinter dem Wort Konfektion verbirgt sich die Herstellung von Bekleidung. 3. Imprägnieren bedeutet, dass man etwas vor Feuchtigkeit schützt. 4. Wer Tarantella sagt, meint einen italienischen Volkstanz. 5. Bei einer Infusion geht man am besten ins Krankenhaus. 6. Ein Tapir ist ein Tier mit dichtem Fell und kurzem Rüssel. Bekannte Volkslieder neu entdeckt Raten Sie noch, oder singen Sie schon? Hier die gesuchten Lieder: 1. Sah ein Knab ein Röslein stehen 2. Hoch auf dem gelben Wagen 3. Horch, was kommt von draußen rein!

15 UNTERHALTUNG Seite 19 Mit spitzer Feder Missverständnis Filmtipp Welt am Draht In dem Institut für Kybernetik und Zukunftsforschung haben Wissenschaftler eine künstliche Welt erschaffen, welche die reale imitiert. Nach dem überraschenden Ableben des Institutsleiters kommen dessen Nachfolger jedoch Zweifel: Ist die Welt, in der er lebt, womöglich nur eine Simulation? Rainer Werner Fassbinders Film galt vor 40 Jahren als Meilenstein in der Geschichte des Deutschen Films und als Zukunftsvision. Einzelne Aspekte des Spielfilms, wie etwa eine umfassende Videoüberwachung, haben mittlerweile Eingang in unseren Alltag gefunden. Wie viel von dem, was gestern Zukunft war, ist heute schon Realität? Rainer Werner Fassbinder: Welt am Draht. Arthaus, 1 DVD, freigegeben ab 12 Jahren, EAN: , 9,99 Euro. Um eine der vorgestellten DVDs zu gewinnen, schicken Sie eine (Betreff: Welt am Draht ) an: oder eine Postkarte an: SoVD, Redaktion, Stralauer Straße 63, Berlin. Einsendeschluss ist der 15. Mai. Impressum Das Lösungswort zum Gewinnen eines Buchpreises bitte bis zum 15. Mai einsenden an: SoVD, Redaktion, Stichwort: Kreuzworträtsel, Stralauer Straße 63, Berlin, oder per Bitte vergessen Sie nicht, Ihre Adresse anzugeben! SoVD Soziales im Blick erscheint jeweils zum Monatsanfang (11 Ausgaben pro Jahr, Doppelausgabe für Juli / August). Herausgeber ist der Sozialverband Deutschland e. V., Stralauer Straße 63, Berlin, Tel.: 030 / , Fax: 030 / , Redaktion: Veronica Sina (veo / verantwortlich), Joachim Baars (job), Brigitte Grahl (bg), Steffi Rose (Bildbearbeitung), Roswitha Moldenhauer (Redaktionsassistenz). Für Anzeigen oder Werbebeilagen ist diese Zeitung lediglich Werbeträger; eine Empfehlung des SoVD für vorgestellte Produkte ist damit nicht verbunden. Veröffentlichte Artikel stellen nicht unbedingt die Meinung der Redaktion dar. Unverlangt eingesandte Manuskripte werden nicht zurückgesandt. Der Bezugspreis wird im Rahmen des Verbandsbeitrages erhoben. Anzeigenverwaltung: Dialog Welt GmbH, Lugwaldstraße 10, Mühlacker, Tel.: / 95070, Fax: / Verlag: Publikom Z Verlagsgesellschaft mbh, Frankfurter Straße 168, Kassel. Druck und Vertrieb: Zeitungsdruck Dierichs GmbH & Co. KG, Wilhelmine-Reichard-Straße 1, Kassel. Auflage: Die verbreitete Auflage betrug nach IVW im 1. Quartal 2013 insgesamt Exemplare.

16 Seite 20 LESERBRIEFE / ANZEIGE Keine Reiseanzeigen Keine gewerblichen Anzeigen Anzeigenverwaltung des Sozialverband Deutschland Dialog Welt GmbH, Postfach 1345, Mühlacker Die nachstehende Anzeige veröffentlichen Sie bitte unter Anund Verkaufsanzeigen (keine Reise-Gewerblichen Anzeigen ), pro Zeile 8,30 incl. 19% Mwst. Anzeigenannahmeschluss: Am 3. des Vormonats. Vor- und Zuname An- und Verkaufsanzeigen Briefe an die Redaktion Wohlstandsgesellschaft ade In der Rubrik Briefe an die Redaktion veröffentlicht die Redaktion gerne Lob und Kritik der Leser von Soziales im Blick. Auf einen Artikel bezogene Zuschriften können auszugsweise sowie unter Angabe von Name und Wohnort abgedruckt werden. Ein Anrecht auf Abdruck oder Veröffentlichung im Internet besteht allerdings nicht. Die Leserbriefe geben zudem nicht die Meinung der Redaktion wieder. Bitte richten Sie Ihre Zuschriften an: SoVD, Redaktion, Stralauer Straße 63, Berlin. Straße, Nr. PLZ Telefon Ich ermächtige die Anzeigenverwaltung (Dialog Welt GmbH) des Sozialverband Deutschland, die Insertionskosten von meinem Konto abbuchen zu lassen. Die Bezahlung Ihrer Anzeige kann nur durch Abbuchung oder Vorkasse (Scheck) erfolgen. Bank/Postscheckamt Bankleitzahl Konto-Nr. Datum Der Text meiner Anzeige: Kleinanzeigen in Fließsatzausführung, 1 spaltig in 3 mm Grundschrift. Bis zu 3 Wörter am Anfang fett, sonst keine Hervorhebung oder Umrandung. Pro Zeile bis maximal 30 Buchstaben bzw. Zeichen einschließlich der erforderlichen Zwischenräume. Nur allgemein gebräuchliche Abkürzungen möglich. Chiffregebühr 6,95 pro Anzeige incl. MwSt. Elektromobile neu und gebraucht Ihr Elektro-/Antriebsspezialist in Norddeutschland Beispielfoto NEU Wohnort ab ,- Unterschrift Ausgabe in Pro Zeile 8,30 Mindestgröße 2 Zeilen = 16,60 3 Zeilen = 24,90 4 Zeilen = 33,20 5 Zeilen = 41,50 Je weitere Zeile = 8,30 Chiffregebühr 6,95 (Preise incl. 19% MwSt.) Zum Titelthema der April- Ausgabe schreibt Hiltrud Hornung (Breitbrunn): Mit großem Interesse lese ich jeden Monat die Zeitung. Sozialstaat und Finanzkrise ist ein Thema, das schon lange mal den Politikern unter die Nase gerieben gehört. Sie reden vor der Wahl viel Bla Bla, damit sie gewählt werden. Auch den Kommentar von Herrn Renner finde ich sehr gut und treffend, weiter so. Anzeigenhöhe ist 347 mm Auf den gleichen Artikel bezieht sich auch Herbert Eden (Bremerhaven): Ich muss 2450 Euro monatlich für Heimkosten zahlen Euro davon zahlt die Kasse. Trotzdem reicht die Rente von 1200 Euro nicht. So muss das Sozialamt zubuttern, damit ich 80 Euro Taschengeld bekomme, wovon noch Telefon und Arzneimittelzuschläge abgehen. Oh Sozialstaat, ich danke dir. Im April haben wir auf den Seiten 4 und 5 unter der Überschrift Sozial Solidarisch Gerecht über die Kernforderungen des SoVD zur Bundestagswahl berichtet. Dies kommentiert Walter Boller (Groß Grönau): Frage des Monats Foto: roman023 / fotolia Obdachlose, Bettler, Mülltaucher : Immer mehr Menschen fallen aus der Wohlstandsgesellschaft heraus. Das Problem ist, welcher Partei kann man eine auch nur ansatzweise Umsetzung zutrauen? (...) Seit 20 Jahren agieren alle Parteien gegen die Arbeitnehmer, die den Wohlstand, der mal vorhanden war, erarbeitet haben. Straffreiheit für Steuersünder? Im April wollten wir von Ihnen wissen, ob Sie für die Durchführung einer Volksabstimmung sind, welche eine Begrenzung der Gehälter von Managern zur Wahl stellt. Für eine derartige Abstimmung nach Schweizer Vorbild sprachen sich 86 Prozent aus, während nur 14 Prozent dagegen waren. In diesem Monat rücken wir mit unserer Frage Steuersündern auf die Pelle Neustadt Sierksdorfer Str. 25 Telefon / Mo. Fr Uhr und Sa Uhr Vermiete Wohnmobil. Komplett ausgestattet. Ort: Nordermeldorf. Das Tor nach Skandinavien /52 99 Elektromobil Scooter 889XLF zu verkaufen, neuwertig, 2 J. alt, 3.000, inkl. Stockhalter, 15 km/h, Reichweite ca. 45 km, 04 31/ anzeige_prisma_sw_reinz_zw_orangeuschwarz.indd :35 Ihr neuer Anzeigenvermarkter der SoVD Zeitung! Kooperationsmarketing Mediaplanung Listbroking Ansprechpartner: Dialog Welt GmbH Aniko Brand Lugwaldstraße Mühlacker Telefon: / Wir freuen uns auf Ihre Buchungen! Die Abstimmung des vergangenen Monats stieß insgesamt auf große Resonanz. Daher zitieren wir an dieser Stelle gerne kurz einige der Zuschriften, die uns erreicht haben. Für den Volksentscheid stimmte unter anderem Lothar Messerschmidt (Förderstedt), frei nach dem Motto von Erich Kästner: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Gegen eine entsprechende Abstimmung in Deutschland sprach sich Walter Brockmann (Bramsche) aus. Er argumentiert, ein solches Instrument sei aus gutem Grund im Grundgesetz nicht vorhanden. Hans-Werner Blume (Garbsen) dagegen empfindet die Managergehälter grundsätzlich als angemessen. Er verweist zum Vergleich auf die Gehälter in Millionenhöhe, die etwa im Profi-Fußball gezahlt werden. Foto: VRD / fotolia Wer sich als Steuersünder selbst anzeigt, hofft auf Straffreiheit. In diesem Monat wenden wir uns einem Bereich zu, in dem zuletzt der Fall des ehemaligen Fußballspielers Uli Hoeneß für Schlagzeilen sorgte. Die Frage des Monats Mai lautet: Steuerhinterziehung ist kein Kavaliersdelikt und kann im Einzelfall sogar zu einer Haftstrafe führen. Finden Sie es richtig, dass Steuersünder bei einer Selbstanzeige straffrei davonkommen? An unserer Umfrage können Sie sich ganz einfach im Internet unter beteiligen. Sie haben dort auch die Möglichkeit, einen Kommentar abzugeben. Per Post erreichen Sie uns unter: SoVD, Redaktion, Stralauer Straße 63, Berlin.

17 SERVICE / ANZEIGE Seite 21 Steuererklärung 2012 muss bis zum 31. Mai abgegeben werden Möglichkeiten bei der Steuer ausschöpfen Wer zur Steuererklärung verpflichtet ist und sie selbst verfasst, muss die Steuererklärung für 2012 bis zum 31. Mai 2013 abgeben, bei Hilfe durch einen Steuerberater oder Steuerhilfeverein endet die Frist am 31. Dezember Wer eine freiwillige Erklärung macht, hat sogar bis zum 31. Dezember 2016 Zeit dafür. Sie fragen sich, ob sich die Abgabe einer Steuererklärung lohnt? Dann helfen Ihnen die Antworten auf die folgenden Fragen vielleicht weiter. Sie haben Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung gezahlt? Dann können Sie, egal, ob gesetzlich oder privat kranken- bzw. pflegeversichert, Ihren Beitragsaufwand dafür als Sonderausgaben vom steuerpflichtigen Einkommen abziehen (bei gesetzlich Krankenversicherten mit Anspruch auf Krankengeld pauschal minus vier Prozent). Das gilt für eigene Beiträge und für die des Ehegatten und der Kinder, für die ein Anspruch auf Kindergeld oder den steuerlichen Freibetrag besteht. Ausgenommen sind reine Zusatzversicherungen. Hat eine gesetzliche Krankenkasse jedoch einen offiziellen Zusatzbeitrag erhoben, darf dieser mit abgesetzt werden. Sie hatten als gesetzlich Krankenversicherter Zuzahlungen zu leisten? In diesem Fall zählen Medikamente, Heilmittel, Fahrkosten und Zahnersatz sowie die frühere Praxisgebühr mit. Hierfür gilt allerdings eine zumutbare Belastung, die selbst getragen werden muss je nach Familienstand und Einkommen ein bis sieben Prozent des Gesamtbetrags der Einkünfte. Sie und Ihr Ehepartner hatten Aufwendungen für Kinderbetreuung? Handelt es sich um Ihre unter 14 Jahre alten oder behinderten Kinder, dann können Sie zwei Drittel Ihres Aufwandes (bis zu 4000 Euro) absetzen. Das setzt allerdings voraus, dass Sie 2012 insgesamt mindestens 6000 Euro ausgegeben haben. Es ist nicht mehr erforderlich nachzuweisen, dass mindestens ein Elternteil berufstätig ist. Sie haben einen Riester-Vertrag? Dafür gibt es eine zusätzliche Anlage (AV). Das Finanzamt prüft, ob die staatliche Prämie (154 Euro plus 185 Euro pro Kind, für nach 2007 geborene Kinder 300 Euro) für Sie günstiger ist als die Berücksichtigung Ihrer Beiträge als Sonderausgabe. Maximal können Sie 2160 Euro geltend machen. Sie haben bedürftigen Angehörigen Unterhalt geleistet? Dann können Sie bis zu 8004 Euro vom steuerpflichtigen Einkommen herunterrechnen. Auch für Angehörige gezahlte Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge können Sie absetzen. Hatte der bedürftige Angehörige nach Abzug seiner Sozialversicherungsbeiträge 2012 höhere Einkünfte als 624 Euro, so wird der übersteigende Betrag von Ihren Unterhaltszahlungen abgezogen. wb Foto: GordonGrand / Fotolia Unter bestimmten Bedingungen sind auch Rentner dazu verpflichtet, eine Steuererklärung abzugeben. Info Rentner sind zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet. Das sorgfältige und korrekte Ausfüllen der Anlagen ist nicht unkompliziert. Unterstützend kann deshalb bei der Deutschen Rentenversicherung eine Bescheinigung der steuerrelevanten Beträge angefordert werden. Diese enthält zusätzlich den Hinweis, in welcher Zeile der Steuererklärung entsprechende Beträge eingetragen werden müssen. Unter Angabe der jeweiligen Versicherungsnummer kann die Bescheinigung von Interessierten unter der kostenlosen Telefonnummer: 0800 / angefordert werden. Anzeige inkl. 50,- Ausflugsguthaben pro Vollzahler Begrenztes Kontingent: Wir empfehlen eine schnelle Buchung! 5 Tage / 4 Nächte schon ab 379,- p. P. in in der 2-Bett-Außenkabine Anzeigenhöhe ist 173,5 mm Ihr Premiumschiff: MS AMELIA Exklusive Schnupper-Flusskreuzfahrt nach Straßburg... zum einmalig günstigen Aktionspreis für die Leser dieser Zeitung. Ihre Reisetermine: & Erleben Sie eine einzigartige Minikreuzfahrt zum Kennenlernen und genießen Sie die Schönheiten des malerischen Rheins auf Ihrer Reise nach Straßburg und zurück. Schnuppern Sie Kreuzfahrtluft auf dem neuen Premium-Schiff MS Amelia. Während Ihrer Fahrt sehen Sie die weltbekannte Loreley und Mannheim, von wo aus Sie an einem fakultativen Ausfl ug zum Heidelberger Schloss teilenehmen können. Das romantische Straßburg mit seiner wunderschönen Altstadt erwartet ebenso Ihren Besuch. Von hier aus Ihr Routenverlauf Optionale Bahnanreise nach Köln Tag Hafen An Ab 1 Köln, Einschiffung ab 14:30 16:00 2 Mannheim 14:00 19:00 3 Straßburg / Kehl (Frankreich) 08:00 23:00 4 Mainz 13:00 19:00 5 Köln, Ausschiffung bis 10:00 09:00 Optionale Rückreise zum Heimatort können Sie auch das romantische Elsass besuchen. Abschließend haben Sie die Möglichkeit, das historische Mainz zu besichtigen, bevor Ihre Reise in Köln endet. Ihr Schiff: MS Amelia Das im Jahr 2012 gebaute Schiff setzt neue Maßstäbe in Komfort und Großzügigkeit. Die lichtdurchflutete Panorama-Lounge mit Bar, die komfortable Lido- Bar mit Außenterrasse und das große Atrium über zwei Decks erwarten Sie an Bord. Sauna, Dampfbad und ein kleiner Fitnessbereich sorgen für Ihren Körper und Geist, im Restaurant mit offenen Tischzeiten werden Sie kulinarisch verwöhnt. Auf dem großflächigen Sonnendeck mit Pool, Liegestühlen und Sitzgruppen sowie Schattenplätzen können Sie den Barservice entspannt genießen. Alle Kabinen liegen außen und sind komfortabel und elegant eingerichtet. Auf dem Orion- und Saturndeck bieten Ihnen die Kabinen einen französischen Balkon, alle Kabinen verfügen über Dusche / WC, Fön, individuell regulierbare Klimaanlage, SAT-TV (Flachbildschirm), Radio, Minibar und Telefon (teilweise gegen Gebühr). Genießen Sie eine einmalige Kurzkreuzfahrt auf dem Rhein MS Amelia, Bar Ihr Aktionspreis (pro Person in Euro) Inkl. 50,- Bordguthaben pro Vollzahler Kat. Kabinentyp / Deck Preis B* 2-Bett / Neptun, achtern 379,- C 2-Bett / Neptun 399,- DG 2-Bett franz. Balkon / Glück 499,- D 2-Bett franz. Balkon / Saturn 549,- E 2-Bett franz. Balkon / Orion 599,- F 2-Bett deluxe franz. Balkon / Saturn 649,- G 2-Bett deluxe franz. Balkon / Orion 749,- H Einzel / Neptun 649,- I Einzel franz. Balkon / Saturn 749,- Günstige Bahntickets für die Fahrt nach / von Köln ab 75,- p.p. Glückskabine: Wenn Sie uns die Kabinenwahl überlassen, sparen Sie Geld. Die Unterbringung erfolgt in einer preislich höheren Zweibettkabine. Exklusiv für Leser dieser Zeitung: Inkl. 50,- Ausflugsguthaben pro Vollzahler Inkl. Vollpension neues, luxuriöses Premium-Schiff Bordsprache Deutsch Kapitäns-Empfang und Captain`s-Dinner WEITERE INKLUSIVLEISTUNGEN: Willkommenscocktail, Begrüßungsdrink Teilnahme an Bordveranstaltungen Benutzung der Bordeinrichtungen im Passagierbereich Ein- und Ausschiffungsgebühren Reiseführer bzw. Länderinformationen Ihre Reisehöhepunkte: MANNHEIM: Heidelberg & Schloss 31,- / STRAßBURG: Bootsfahrt 36,-, Weinprobe 33,- oder Elsass 31,- / MAINZ: Altstadt mit Gutenbergmseum 12,- (ca.-preise in p. P., nur an Bord buchbar) Es gelten die AGB der RIW Touristik GmbH, Datenschutzhinweise (abrufbar unter auf Wunsch Zusendung der AGB vor Buchungsabschluss) und die Reisebestätigung, die Sie nach Buchung erhalten. Nach Aushändigung des Sicherungsscheines wird eine Anzahlung in Höhe von 25% des Reisepreises (mindestens 25,- Euro) sowie eventuelle Prämien für Versicherungen fällig. Die Anzahlung wird auf den Reisepreis angerechnet. Die Restzahlung wird spätestens 30 Tage vor Reiseantritt fällig, anschließend erhalten Sie Ihre Reiseunterlagen. Verfügbarkeit, Änderungen, Druck - und Satzfehler vorbehalten. JETZT ANRUFEN und Wunschkabine auf der MS AMELIA sichern! Telefonische Buchung und Beratung: ( / ausführliche Reisebeschreibung & Buchung auch im Internet: Buchungscode: SOVB-Straßburg Straßburg Beispielkabine Restaurant Reiseveranstalter: RIW Touristik GmbH Georg-Ohm-Str Taunusstein

18 Seite 22 SERVICE / ANZEIGEN Die Heuschnupfensaison hat begonnen Wichtige Tipps für Allergiker Wenn Blüten zu Tränen rühren Frühlingszeit ist auch Heuschnupfenzeit. Jeder fünfte Deutsche leidet unter brennenden Augen, verstopfter Nase und Niesattacken. Ausgelöst wird Heuschnupfen durch Pollen von blühenden Gräsern, Kräutern und Bäumen. Medikamente verschaffen ebenso Linderung wie bestimmte Maßnahmen im Alltagsleben. Blühende Landschaften sind nicht für jeden ein schöner Anblick. Wenn mit dem ersten schönen Frühlingswetter die Pflanzenwelt förmlich explodiert und alles grünt und blüht, beginnt die Leidenszeit der Pollenal lergiker. Niesanfälle, laufende oder verstopfte Nase, brennende, juckende oder tränende Augen alles Symptome der Pollenallergie, volkstümlich auch Foto: detailblick / fotolia Für Pollenallergiker ist eine Blumenwiese Verursacher von körperlichen Beschwerden. Medikamente am besten schon vor dem Pollenflug einsetzen Heuschnupfen genannt. Zuerst erwischt es diejenigen, die gegen Frühblüher wie Birke, Erle oder Hasel allergisch sind. Im Sommer verderben blühende Gräser und Kräuter wie Ambrosia, Beifuß und Roggen den Betroffenen den Spaß an der freien Natur. Bei Allergikern spielt das Immunsystem verrückt und bekämpft die an sich harmlosen Pollen, indem die Mastzellen den Botenstoff Histamin ausschütten. Der sorgt dann für die allergischen Reaktionen. Lindern lassen sich die Heuschnupfenbeschwerden durch Antihistaminika und Medikamente zur Mastzellenstabilisierung, die schon vor Beginn der Pollenflugsaison eingesetzt werden. Obwohl viele dieser Medikamente nicht verschreibungspflichtig sind, sollte man zuerst einen Arzt besuchen und mit einem Test feststellen lassen, ob es sich wirklich um Heuschnupfen handelt und worauf man allergisch reagiert. Dann kann man sich anhand des Pollenflugkalenders (siehe Grafik oben) auf die kritische Zeit einstellen. Eine weitere wichtige Hilfe ist die Pollenflugvorhersage des Deutschen Wetterdienstes (www.dwd.pollenflug). Wer den Heuschnupfen ganz loswerden will, braucht Geduld. Eine Hyposensibilisie- Heuschnupfen immer behandeln, um Spätfolgen zu vermeiden Die schlimmsten Pollenproduzenten stehen im Kalender. rung dauert mehrere Jahre, in denen das Immunsystem durch steigende Gaben des allergiauslösenden Stoffes daran gewöhnt wird. Am Ende der Therapie sind die meisten Pollenallergiker beschwerdefrei. Heuschnupfen sollte immer behandelt werden, sonst kann er böse Spätfolgen haben wie Asthma und zusätzliche Lebensmittelallergien. Heuschnupfen ist vererbbar, Kinder von Allergikern bekommen mit hoher Wahrscheinlichkeit auch eine Allergie. Aber immer häufiger tritt die Pollenallergie erst im Erwachsenenalter auf. Umweltschadstoffe wie Smog und Autoabgase erhöhen die Anfälligkeit für Allergien, Städter sind deshalb gefährdeter. Rauchen, Stress, Übergewicht und übertriebene Hygiene sind ebenfalls Faktoren, die eine Allergie begünstigen. Dazu kommt, dass sich durch den Klimawandel die Blühperioden der Pflanzen verlängern und deren Pollen an Intensität zunehmen. Foto: ferkelraggae / fotolia Die wichtigsten Tipps: Tagsüber Fenster geschlossen lassen. Lüften zwischen 6 und 8 Uhr (Stadt), zwischen 19 und 24 Uhr (Land). Vor dem Schlafengehen duschen und die Haare waschen. Abends eine Nasendusche (9 Gramm auf 1 Liter Wasser). Getragene Kleidung nicht im Schlafzimmer lassen und Bettwäsche häufig wechseln. Wäsche drinnen trocknen. Nach einem Regenguss ist die Luft draußen pollenfrei. Spezialfilter für Staubsauger und Autolüftung anschaffen. Histaminreiche Lebensmittel und Alkohol meiden. Ins pollenarme Gebirge oder ans Meer fahren. Österreich Schwarzwald Heilkl. Kurort Höchenschwand Hochschwarzwald. 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20 Seite 24 VERMISCHTES Bing Crosby besang Weiße Weihnacht Amerikas Liebling White Christmas belegt Platz 2 der ewigen Bestsellerliste. Bing Crosby begeisterte als Sänger, aber auch als Radio- und Filmstar die Menschen und erneuerte mit Geld und Ideen die Rundfunklandschaft. Am 3. Mai 1903, vor 110 Jahren, wurde Bing als Harry Lillis Crosby geboren. Sein Jurastudium gab er auf und startete seine Gesangskarriere mit Jazzsongs. Berühmt wurde Bing, wie er sich nach seinem Lieblingscomic nannte, aber mit Balladen. Mit seinem samtigen Bariton machte er Lieder wie White Christmas oder True Love, im Duett mit Filmpartnerin Grace Kelly gesungen, zu Welthits und Evergreens. Insgesamt wurden über 300 seiner Singles zu Hits. Wenig bekannt ist, dass der Sänger auch ein erfolgreicher Geschäftsmann war, der den Rundfunk revolutionierte. Bing Crosby war an Firmen beteiligt, die auf sein Betreiben die Magnetton- und Videotechnik entwickelten. Crosby war auch der erste, der seine Radioshows vorproduzierte und auf die Idee kam, Applaus und Lacher einzuspielen. Nicht, dass er künstlichen Beifall nötig gehabt hätte: Er war über Jahrzehnte der beliebteste Entertainer Amerikas, erfolgreich in Radio, Fernsehen und Film. Seine Leidenschaft galt neben der Musik dem Golfsport. Crosby rief das erste Amateur-Profi- Turnier ins Leben und nahm auch selbst oft daran teil. Wahrscheinlich hätte er sich seinen Tod nicht besser wünschen können: 1977 starb Bing Foto: picture alliance Hobbygolfer Bing Crosby starb auf dem grünen Rasen. Crosby beim Golfen in Spanien im Alter von 74 Jahren an Herzversagen Geburtstag von Peter Frankenfeld Sketch-Klassiker Peter Frankenfeld wurde am 31. Mai 1913 in Berlin geboren. In den 50er und 60er Jahren war er der beliebteste Fernsehmoderator Deutschlands, seine Sendungen erreichten Traumquoten von bis zu 86 Prozent. Schlagfertigkeit, Improvisationstalent und Humor machten Peter Frankenfeld zu einem begnadeten Entertainer. Dazu kamen seine vielen Talente: er konnte zaubern, tanzen, malen, singen, schrieb seine Sketche selbst, entwarf seine eigenen Bühnenbilder und entwickelte erfolgreiche Sendeformate. Peter Frankenfeld war der Erste, der im Radio Ahnungslose mit Telefonanrufen verulkte, und er machte Spiel-, Talent- und Quizshows wie z. B. Toi, Toi, Toi und Und ihr Steckenpferd? populär. Auch die erste Wohltätigkeits-Fernsehsendung Vergißmeinnicht war Frankenfelds Idee. Als er von seinem Haussender, dem ZDF, für zu alt befunden wurde, zog er sich für fünf Jahre aus dem Showgeschäft zurück. Mit der Revue Musik ist Trumpf feierte er 1975 ein triumphales Comeback. Peter Frankenfeld war ungeheuer kreativ: 1500 Sendeformate hat er erfunden und an die Gags geschrieben. Die Bowle oder Papi gehts gut sind Sketch-Klassiker. In Die Wetterkarte imitierte er perfekt die deutschen Dialekte starb der beliebte Entertainer an einer Virusinfektion, dieses Jahr wäre er 100 Jahre alt geworden. Foto: picture-alliance Immer zu Scherzen aufgelegt: Peter Frankenfeld. Marianne Buggenhagen feiert ihren 60. Geburtstag Rekordjägerin im Rollstuhl Marianne Buggenhagen ist die Identifikationsfigur des deutschen Behindertensports. Erst mit 36 Jahren konnte sie ihre internationale Karriere starten. Seitdem ist sie eine feste Größe im Behindertensport und sammelt bis heute Rekorde und Medaillen. Seit 1976 sitzt Marianne Buggenhagen im Rollstuhl. Ein Jahr später fing die Ostdeutsche mit Sport an, um wieder fit zu werden. Schnell entpuppte sich Buggenhagen als Spitzenathletin. Aber in der DDR wurde Behindertensport nicht gefördert, eine Teilnahme an den Paralympics war nicht möglich. Erst mit 36 Jahren, nach der Wiedervereinigung 1989, konnte Buggenhagen der Welt zeigen, was sie drauf hatte. Sie sammelte im Mehrkampf, Kugelstoßen, Speer- und Diskuswerfen, ihrer Paradedisziplin, Medaillen und Rekorde am laufenden Band. Damit wurde sie zum Aushängeschild für den Behindertensport und 1994 gar Sportlerin des Jahres. Am 26. Mai wird Buggenha- Wer bin ich? Man nennt mich den Meister des Schreckens. Wer meine Filme gesehen hat, weiß, dass das Böse überall lauert. Vögel können ebenso gefährlich werden wie duschen gehen. Und vor Blondinen muss man sich besonders in Acht nehmen. Für die hatte ich übrigens auch pri- Henry Kissinger wird 90 Jahre alt gen 60 Jahre und ist weiterhin als Leistungssportlerin aktiv und erfolgreich. Die 1,90 Meter-Frau gewann bei den Paralympics letztes Jahr in London eine Silber- medaille im Kugel- stoßen. Sport hat ihr viel gegeben: körperliches Wohlbefinden, die Möglichkeit, durch die Welt zu reisen und Bekanntheit. Die nutzt sie, um als Botschafterin für den Behindertensport zu werben. Die gelernte Krankenschwester arbeitet in einem Berliner Krankenhaus mit Patienten, referiert in Schulen über Inklusion und Behindertensport und ist Schirmherrin mehrerer Projekte für Behinderte. Marianne Buggenhagen ist für viele ein Vorbild und das beste Beispiel dafür, dass ein Leben im Rollstuhl nicht das Ende, sondern auch ein Anfang sein kann. Foto: Wang Song / picture alliance Marianne Buggenhagen wirft am liebsten den Diskus. Machtmensch und Politstar Macht ist das stärkste Aphrodisiakum sagte einer, der es wissen muss. Henry Kissinger war und ist einer der einflussreichsten Männer der Welt. Er bestimmte in den 60er und 70er Jahren Amerikas außenpolitischen Kurs. Als politischer Berater von John F. Kennedy, Lyndon B. Johnson und Richard Nixon, sowie als Außenminister unter Nixon und Gerald Ford beeinflusste Henry Kissinger die Weltpolitik der 60er und 70er Jahre entscheidend. Sein pragmatisches Handeln und seine Geheimdiplomatie sind bis heute umstritten. Er setzte sich für die Annäherung an Russland und China ein, handelte den Friedensvertrag mit Nordvietnam aus, wofür er den Friedensnobelpreis bekam, und vermittelte intensiv im Nahostkonflikt. Dass er einer der bekanntesten Politiker seiner Zeit war, verdankte er auch seiner Medienpräsenz. Henry Kissinger zeigte sich gerne auf gesellschaftlichen Veranstaltungen und an der Seite von Showstars. Auch wurden ihm Affären mit vielen prominenten Frauen nachgesagt. Geboren wurde Henry als Heinz Kissinger am 27. Mai 1923 in Fürth in Deutschland. Als Juden erlebten die Kissingers im Dritten Reich den Rassismus am eigenen Leib und emigrierten 1938 in die USA. Trotzdem kommt Henry Kissinger gerne zu Besuch in seine alte Heimat zurück. Er ist ein Fan der Fürther Fußballmannschaft und reiste 2012 extra zu einem Spiel an, weil seine Mannschaft den Aufstieg in die erste Bundesliga geschafft hatte. vat eine Schwäche, obwohl ich verheiratet war. In jedem meiner Filme war meine beleibte Figur in einer winzigen Szene zu sehen. Aber hinter der Kamera, als Regisseur, kam mein Genie richtig zur Geltung. Meine Filme sind allesamt Klassiker und versetzen auch heutzutage noch jeden in Angst und Schrecken, der sie das erste Mal sieht. Die Lösung finden Sie auf den Kopf gestellt. Der Gesuchte ist Regisseur Alfred Hitchcock. Foto: Rainer Jensen / dpa Henry Kissinger liebt den großen Auftritt.

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