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1 reale Bildung reale Chancen Real schule Bayerischer Handreichung für Kolleginnen und Kollegen bei Dienstantritt ggf. auch nach der Versetzung an eine andere Realschule Dachauer Straße 44 b München Telefon 0 89/ Telefax 0 89/

2 Über uns... Um Ihnen den Start an Ihrer neuen Schule und die ersten Schultage einfacher zu gestalten, hat der Bayerische Realschullehrerverband die vorliegende Handreichung erstellt, mit der Sie die ersten Tage und Wochen an der neuen Schule leichter bewältigen können. Sie ist vor allem für Berufsanfänger gedacht, enthält allerdings auch Anregungen für alle Lehrkräfte, die ihre Tätigkeit an einer neuen Realschule aufnehmen. Als Mitglied des Bayerischen Realschullehrerverbandes steht Ihnen neben dem Ortsvorsitzenden an Ihrer Schule auch eine Vielzahl von Personen außerhalb Ihrer Schule als -Ansprechpartner zur Verfügung. Die wichtigsten Adressen dieser Ansprechpartner finden Sie auf Seite 6 und im Internet auf der brlv-homepage Der ist die anerkannte Interessenvertretung für Lehrkräfte an den Realschulen, auch für die angestellten Lehrkräfte an den Realschulen, ob staatlich, kommunal oder privat. Er bietet eine umfangreiche Liste an Leistungen für seine Mitglieder, z. B.: Beratung und Betreuung in allen beruflichen und sozialen Fragen kostenlose Rechtsberatung und Rechtsschutz in dienstlichen Angelegenheiten Privathaftpflicht-, Dienst- und Amtshaftpflichtversicherung sowie Schulschlüsselversicherung Freizeit-Unfallversicherung (Todesfall: 500,00 ; KHT 3,75 ) umfassende Informationen durch Rundschreiben, Verbandszeitschrift, Kalender und Notenbuch (jährlich), Jahrbuch mit Schul- und Lehrerverzeichnis (alle drei Jahre), Internet-Homepage usw. Fortbildungsveranstaltungen Beratung, Information und Fortbildung, u. a. durch unsere Hauptpersonalräte Zusätzliche Angebote zu günstigen Tarifen: Sterbegeldversicherung private Altersvorsorge weitere Versicherungen über das dbb Vorsorgewerk In erster Linie ist der für Sie als Interessenvertretung politisch aktiv und sichert Ihre Rechte. Einige Erfolge des brlv: Einführung der sechsstufigen Realschule (R6) Neue Planstellen Beibehaltung der Unterrichtspflichtzeit (eine Erhöhung war bereits geplant) Schaffung von neuen Funktionsstellen (Qualifizierter Beratungslehrer/Systembetreuer) Einführung des Faches Informationstechnologie Einführung des erweiterten Wahlfaches Französisch Neben dem Ortsvorsitzenden stehen Ihnen die Bezirksvorsitzenden mit ihren Stellvertretern die Hauptpersonalräte die Referenten im Landesvorstand und die Mitglieder des Geschäftsführenden Vorstandes jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung. Wir wünschen Ihnen für Ihren Berufsstart an Ihrer neuen Schule alles Gute. 2

3 Checkliste für den Schuljahresanfang Bayerischer Erfahrungsgemäß ergeben sich beim Dienstantritt an einer neuen Realschule viele Neuerungen. Die nachstehende Checkliste soll Ihnen helfen, wichtige Aspekte zu beachten und den Überblick zu behalten. Checkliste - was Sie alles zum Jahresanfang erledigen sollten - worüber Sie Bescheid wissen sollten 1. Stundenplan besorgen. Wenn dieser noch nicht fertig ist, kann man in der Regel über die Schulleitung den geplanten Unterrichtseinsatz erfragen. Eine rechtzeitige Kontaktaufnahme mit der Schulleitung vor der endgültigen Erstellung der Unterrichtsübersicht/des Stundenplans ist empfehlenswert. 2. Mit den Fachschaftsleitern Kontakt aufnehmen. 3. Über die jeweilige Fachschaftsleitung, ggf. über die zuständige Lehrkraft für die lernmittelfreien Bücher erfährt man, welche Bücher an der Schule eingeführt sind. 4. Klassenlisten möglichst schnell besorgen und ein Notenheft anlegen (Notenheft des ). 5. Aufbewahrung der Notenbögen/Schülerbögen feststellen. 6. Eintragen der Leistungsnachweise feststellen. 7. Schulaufgaben für das Schuljahr möglichst bald festlegen und eintragen. 8. Planung der ersten Unterrichtstage a) Aufgaben der Klassenleitung (vgl. nächste Seite) b) Klassenleiterstunde/eigener Unterricht. 9. Verfahren beim Feststellen fehlender Schüler erkunden (Entschuldigungen, Meldung fehlender Schüler). 10. Sicherheitskonzept/Hausordnung/Fluchtplan der Schule besorgen. 11. Übernahme von Aufsichten feststellen. 12. Verfahren für die Einträge in die Klassenbücher abklären, z. B. wie ist einzutragen, bei zeitgleichem Unterricht in verschiedenen Gruppen. 13. Planung von Sonderveranstaltungen (z. B. Betriebserkundung), nach Partnerbetrieben der Schule fragen und sich erkundigen, wie und wann solche Veranstaltungen durchzuführen sind. 14. Unterrichtsplaner besorgen (evtl. kaufen) und die ersten Schultage planen. 15. Bei Fachkollegen möglichst früh um die erste Fachschaftssitzung nachsuchen, um sich z. B. über den Fachunterricht (Stoffverteilung) auszutauschen. 16. Aushang wichtiger Informationen klären ( schwarzes Brett"), u. a. wie werden Vertretungsstunden an der Schule geregelt? Hinweis: Sicherlich gibt Ihnen auch der örtliche Personalrat jederzeit Hilfestellung. Nehmen Sie Kontakt auf und orientieren Sie sich insbesondere über das pädagogische Arbeiten an der neuen Schule. 3

4 Wichtige Personen an der Schule Folgende Personen sollten Sie an Ihrer neuen Schule möglichst schnell kennenlernen: Schulleiter: Konrektor: Fachschaftsleiter: Fachschaftsleiter: Örtlicher Personalrat: Ortsvorsitzender im brlv: Man sollte möglichst bald wissen, welche Kolleginnen und Kollegen mit folgenden Aufgaben betraut sind: Vertretungsplan, Fachschaftsleitungen, Verbindungslehrkräfte, Systembetreuung (Computer), Medienbetreuer (Overhead/Kopierer), Schulbusangelegenheiten, Erste Hilfe, Organisationsteam Projekttage, Sammlungen (z. B. Karten), Berufsfindung (Praktika), u. a. Speziell für Dienstanfänger Der erste Unterricht und was es zu beachten gilt Die Autorität der neuen Lehrkraft wird in den ersten Schulwochen geprägt. Deshalb sind diese Wochen entscheidend für das zukünftige Lehrerdasein an einer Schule. Gerade in den ersten Unterrichtsstunden ist darauf zu achten, dass dem eigenen Image kein Schaden entsteht. Neben dem pädagogischen Fingerspitzengefühl, das jede Lehrkraft mitbringen muss, gibt es ein paar Regeln, die man bei Schulanfang unbedingt beachten sollte. Am Anfang lieber etwas strenger sein. Lockerer kann man später werden. Beginnen Sie in den ersten Unterrichtsstunden möglichst frühzeitig mit dem Unterrichtsstoff; nehmen Sie sich aber ausreichend Zeit für pädagogische Gespräche mit den Schülerinnen und Schülern. Setzen Sie sich wegen Problemschülern mit dem Klassenleiter in Verbindung. Lernen Sie möglichst frühzeitig die Namen der Schüler kennen (Sitzplan/Namensschilder). Legen Sie mit den Schülern genau fest, wie sie die Hefte zu führen haben (ggf. schulinterne Regelungen beachten) und achten Sie auch nach den ersten Wochen und Monaten besonders auf die Heftführung. Kontrollieren Sie konsequent die Hausaufgaben und legen Sie genau fest, was vergessene Hausaufgaben für Folgen nach sich ziehen. Kontrollieren Sie möglichst zu Beginn der Unterrichtsstunde die Hausaufgaben. Fangen Sie möglichst bald mit der Notenbildung an und schreiben Sie bereits in den ersten Schulwochen die ersten Probearbeiten. Holen Sie sich bei Kolleginnen und Kollegen jede mögliche Hilfe. Legen Sie großen Wert auf das Einhalten der Regelungen im Sinne des gemeinsamen pädagogischen Handelns aller an der neuen Realschule. 4

5 Aufgaben des Klassenleiters zum Schuljahresbeginn: Bayerischer Übernahme, Überprüfung und Ergänzung der Klassenunterlagen (Schülerbogen, Notenbogen, v. a. rechtliche Aspekte wie Wiederholungen) Erstellen/Überprüfen der Klassenliste (u. a. Telefonnummern für Kontaktaufnahme im Notfall) Festlegung der Sitzordnung (Sitzplan im Klassenzimmer lassen) Bekanntgabe der in der Klasse unterrichtenden Lehrerinnen und Lehrer Bekanntgabe des Stundenplans Einrichtung von Klassendiensten (z. B. Tagebuch, Ordnungsdienst) Ordner für Absenzen anlegen Regeln für die Teilnahme am sonstigen Unterricht (z. B. Ergänzungsunterricht, Wahlunterricht) Besprechung der Hausordnung Besprechung der Sicherheit im Schulgebäude/Sicherheitskonzept/Alarmplan Besprechung der Rechte und Pflichten der Schüler (v. a. Art. 56 BayEUG) Informationen über Angelegenheiten der RSO (z. B. Religionsunterricht, Ethikunterricht, Verhinderung, Befreiung, Beurlaubung, Hausaufgaben, Rechtschutz...) Besprechung eines Ziels für den Wandertag Wahl der Klassensprecher ( 90 Abs. 1 RSO) Ausgabe der lernmittelfreien Bücher Wichtige Termine, z. B. Schulveranstaltungen Wahlfächer Befreiung vom Religionsunterricht Hausaufgabenhefte ( 35 RSO) ggf. Busfahrkarten Sonstiges laut Konferenz 5

6 Wichtig für Sie als - Mitglied Folgende Personen stehen Ihnen mit Rat und Tat im Verband zur Seite Aktuelle Informationen und Kontaktadressen finden Sie auf der brlv-homepage: Die Betreuung der Junglehrer erfolgt durch: Timo Koppitz Albrecht-Dürer-Straße 175, Höchberg Telefon 0931/409598, Telefax 0721/ Der Hauptpersonalrat berät alle Kolleginnen und Kollegen in allen Fragen der schulischen Arbeit und der Lehrertätigkeit. Er hilft Ihnen gerne und nennt gezielt weitere Ansprechpartner. Für Sie im Hauptpersonalrat sind: Julia Jacob Heidi Schreiber Telefon 08234/ Telefon 09498/ Mobil 0179/ Mobil 0173/ Telefax 08234/ Haftpflichtversicherung brlv-mitglieder sind im Rahmen einer Gruppen-Haftpflichtversicherung dienst-, amts- und privathaftpflichtversichert (einschl. Schulschlüsselversicherung). Erläuterungen zu den Versicherungsbedingungen finden Sie im brlv-jahrbuch sowie durch laufende Veröffentlichungen in der Verbandszeitschrift: Ihre Ansprechpartnerin für Auskünfte und Schadensmeldungen ist: Ingrid Wilhelmi Leskowstraße 12A Telefon 0911/ , Telefax 0911/ Rechtschutz (nur in dienstlichen Angelegenheiten) Der brlv gewährt in Verbindung mit dem Deutschen und dem Bayerischen Beamtenbund Rechtsschutz für seine Mitglieder in allen Angelegenheiten des Beamten-, Dienst- oder Versorgungsrechts, der Verbandsarbeit und der Personalratstätigkeit in Form der Rechtsberatung und des Prozessrechtschutzes vor Gerichten. Bitte lassen Sie sich umgehend nach Bekanntwerden des Streitfalls beraten von: Ubbo Minks Südl. Hauptstr. 19, St. Quirin, Gmund Telefon 08022/4749 oder: DBB-Dienstleistungszentrum Süd Rathenauplatz 2, Nürnberg Telefon 0911/

7 Das hat der bisher erreicht: Bayerischer Hunderte neue Stellen für Realschullehrkräfte Anhebung der Seminarrektorenstellen Verbesserung der individuellen Fördermöglichkeiten an der Realschule Umsetzung des brlv-stufenplans mit dem Ziel: Klassendurchschnittswert ca. 25 Schüler, Schülerhöchstgrenze 30 Schüler Zusage: Beförderungsamt für Realschullehrkräfte (Dienstrechtsreform) Einrichtung eines Lehrstuhls für Realschulpädagogik an der Uni Passau Erhalt des gegliederten Schulsystems mit eigenständiger Realschule in Bayern Der setzt sich weiterhin ein für: Absenkung der Klassenstärken auf durchschnittlich 25 Schülerinnen und Schüler Weiterentwicklung des Übertrittsverfahrens: kindgerecht und begabungsorientiert mit fachkundiger Beratung der Eltern beim Übertritt Entlastung der Lehrkräfte durch eine integrierte Lehrerreserve für jede Schule Beförderungsmöglichkeit für alle Lehrkräfte an der Realschule Einführung einer mittleren Führungsebene Stellen statt Mittel Umwandlung von befristeten Arbeitsverträgen in Planstellen Weiterführung des Altersteilzeitmodells Sinnvolle Lösungen beim Ausbau des Seminarbetriebes Erhalt der Eigenständigkeit der Realschule 7

8 Bayerischer Der Vorsitzende des brlv Machen Sie mit! Werden Sie Mitglied im Anton Huber Telefon ( ) Telefax ( ) Handy (0171) Bayerischer Dachauer Straße 44 b, München Tel. 0 89/ Beitrittserklärung Mit Wirkung vom trete ich dem Bayerischen Realschullehrerverband bei. Name, Vorname: Straße u. Nummer: PLZ u. Ort:: Tel.: Geburtsdatum: Amtsbezeichnung/Status: Vollbeschäftigt Teilzeitbeschäftigt mit Wochenstunden Besoldungsgruppe/Vgtgr.: Fächerverbindung: Schule, Dienstort, Universität: Mein Ehegatte ist auch Mitglied des brlv: ja, seine Mitgliedsnummer: nein Für Referendare: Ende der Referendarzeit: Einzugsermächtigung: Der monatliche Beitrag soll von meinem Girokonto abgebucht werden. Bank/Sparkasse: Kto.-Nr.: BLZ: Geworben durch: Name, Vorname: Dienstort/Schule: Bank/Sparkasse: Kto.-Nr.: BLZ: Ort/Datum Unterschrift Bearbeitet von Martin Rister, Timo Koppitz

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