65 Jahre Volkssolidarität

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1 Magazin Die Volkssolidarität in Berlin 65 Jahre Volkssolidarität Plakatausstellung in Berlin Nebenkläger im Demjanjuk-Prozess Ich kann ihm nicht vergeben.

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3 im fokus 3 Mit Blick auf das Jubiläum Liebe Mitglieder und Freunde der Volkssolidarität, termingerecht halten Sie die erste Ausgabe des Jahres 2010 unseres Magazins IM FOKUS in den Händen. Wir befinden uns damit zugleich im zweiten Jahr seines Erscheinens. Die bisherigen Erfahrungen sind überwiegend positiv, informiert doch das Magazin nicht nur unsere Mitglieder, sondern auch interessierte Bürger über wichtige Geschehnisse im Berliner Verbandsleben. Besonders freuen uns auch direkte Beiträge, die von den Mitgliedern verfasst werden. Deshalb wünsche ich uns, dass IM FOKUS auch weiterhin von seinen Lesern positiv aufgenommen wird und ein lebendiges Spiegelbild des vielfältigen Geschehens in der Volkssolidarität bleibt. Vielfach werden Sie IM FOKUS zu Beginn der diesjährigen Listensammlung der Volkssolidarität erhalten. Bitte beachten Sie, dass die zahlreichen Begegnungsstätten, Beratungsstellen, Heime, Kinderbetreuungseinrichtungen usw. auch der Unterstützung durch Ihre Spenden bedürfen. So gibt unser Verbandsmagazin letztlich den Spendern auch Auskunft über die Verwendung der uns zur Verfügung stehenden Mittel ist für uns ein besonderes Jahr: Im Oktober feiern wir den 65. Jahrestag unseres Verbandes. Was im Herbst 1945 unter schwierigsten Bedingungen mit dem Anliegen ins Leben gerufen wurde, die übergroße Not und das Elend der Nachkriegszeit zu lindern, hat sich über sechseinhalb Jahrzehnte zu einem wichtigen Träger der Sozial- und Wohlfahrtspflege entwickelt. Geblieben ist der Grundwert SOLIDARITÄT als Leitmotiv unseres Wirkens. Gerne nimmt die IM FOKUS-Redaktion auch Beiträge von Ihnen entgegen, in denen Sie von Ereignissen des Verbandslebens aus früheren Jahren berichten. Denn eines gilt: Erinnerungen sind nicht zuletzt auch Erfahrungen, die damit ihren Wert für die heutige Zeit behalten. Dr. Thomas Pfeifer Landesgeschäftsführer aktuell 4/5 Plakatausstellung der Volkssolidarität Seit 1945 dabei miteinander füreinander 6/7 Angriffe auf den Sozialstaat Aktiv in Hohenschönhausen Von Neptunfest bis Lagerfeuer Impressum Magazin der Volkssolidarität Landesverband Berlin e. V. Alfred-Jung-Straße 17, Berlin Telefon: Fax: Redaktion: Mario Zeidler Telefon: Gestaltung: Bärbel Herwig, B plus Druck: Druckhaus Schöneweide GmbH Erscheinungsweise: 4 x jährlich (März, Juni, September, Dezember) Redaktionsschluss: , Titelbild: Mario Zeidler Eröffnung Plakatausstellung zum 65-jährigen Bestehen der Volkssolidarität im Januar im Bundespresseamt projekte 8 Informationen zur aktiven Lebenshilfe 4. Landeswandertag zur Ragower Mühle 9 Treffpunkt Marzahn unternehmen 10/11 Besuch aus dem Abgeordnetenhaus Berliner Ehrennadel verliehen zeitzeuge 12 Ich kann ihm nicht vergeben. kultur 14/15 Ausstellung Hass vernichtet Was ist eine Galerie?

4 4 aktuell 30 Plakate aus 65 Jahren Plakatausstellung im Jubiläumsjahr der Volkssolidarität Foto: Mario Zeidler Mit einer Vernissage in der Krankenhauskirche im Wuhlgarten eröffnet der Berliner Landesverband am 5. März 2010 um 18 Uhr die Plakatausstellung 30 Plakate aus 65 Jahren. Darin werden erstmals 30 Original-Plakate aus der Geschichte der Volkssolidarität gezeigt. Im Anschluss daran ist die Ausstellung ab 31. März 2010 im Rathaus Lichtenberg zu bestaunen. Die feierliche Eröffnung im Rathaus um 17 Uhr ist gleichzeitig auch der Empfang des Lichtenberger Bezirksverbandes zum 65. Jubiläum. Im Herbst 2010 begeht der Verband seinen 65. Jahrestag. Aus diesem Anlass wurde die Ausstellung 30 Plakate aus 65 Jahren von Dr. Ernst-Günter Lattka entworfen und gestaltet. 30 Original-Plakate aus der ca. 200 Stück umfassenden Sammlung des Archivs des Bundesverbandes dokumentieren die erfolgreiche Entwicklung der Volkssolidarität von einer Nothilfe-Organisation nach Ende des Zweiten Weltkrieges zu einem leistungsstarken Verband innerhalb der Freien Wohlfahrtspflege in der Bundesrepublik. Die Schau ist als Wanderausstellung konzipiert und wird anschließend noch in verschiedenen anderen Städten in den neuen Bundesländern zu sehen sein. Die Termine für die Plakatausstellung in Berlin sind: 5. bis 26. März 2010, Krankenhauskirche im Wuhlgarten, Brebacher Weg 15, Berlin 31. März bis 30. April 2010, Rathaus Lichtenberg, Möllendorffstraße 6, Berlin Jede Spende zählt Sammelaktion vom 1. bis 31. März 2010 Es ist wieder soweit: Vom 1. bis 31. März 2010 werden Mitglieder der Volkssolidarität unterwegs sein und an Wohnungstüren oder auf Straßen und Plätzen unserer Stadt um Geldspenden bitten. Damit findet eine Tradition ihre Fortsetzung, auf die sich die Ortsgruppen des Berliner Wohlfahrtsverbandes lange vorbe- reiten. Viele freiwillige Helfer werden gebraucht, um diese jährliche Spendenaktion erfolgreich durchführen zu können. Das ehrgeizige Ziel der Sammler ist es, auch diesmal mit guten Ergebnissen abzuschließen. Denn die Mittel werden angesichts wachsender finanzieller und sozialer Armut dringend gebraucht, um Betroffenen konkrete Lebenshilfe geben zu können. Dabei geht es nicht um Almosen. Vielmehr kommt es darauf an, so viel wie möglich für die Förderung eines menschenwürdigen Daseins zu tun. Wir hoffen erneut, bei den Berlinern auf offene Türen zu stoßen sowie auf eine rege Spendenbereitschaft.

5 in eigener aktuell Sache 5 Seit 1945 dabei Gerhard Auerswald ist 100 und seit knapp 65 Jahren bei der Volkssolidarität. Mein Gedächtnis ist noch ganz gut, versichert Gerhard Auerswald und überzeugt sogleich mit jeder Menge Fakten, Namen und Jahreszahlen aus seinem langen Leben. Der geborene Chemnitzer lebt erst seit dem vergangenen Jahr in einer betreuten Wohnanlage in Mitte und feierte im Februar seinen 100. Geburtstag. Zu den Gratulanten gehörte auch seine Ortsgruppe 31 aus dem Bezirksverband Friedrichshain- Kreuzberg. Wie Gerhard Auerswald zur Volkssolidarität kam, weiß er noch genau: Ende 1945 gab es eine Versammlung, auf der für ein soziales Hilfswerk aufgerufen wurde. Meine Kollegin Anneliese hatte eine Liste vorbereitet: Da könnt ihr unterschreiben, sagte sie, erinnert er sich. Chemnitz lag in Schutt und Asche, da wurde jeder gebraucht. So fand er ohne viel Aufhebens zur Volkssolidarität und ist der Idee bis heute verbunden geblieben. Aus seiner Sicht ist es ein Verdienst des Verbandes, die Menschen näher zu bringen. Als Angehöriger der Volkspolizei zog er in den 50-er Jahren nach Berlin, studierte später Rechtswissenschaften und ging 1973 in den Ruhestand. Erst danach und mit seinem Umzug in die Friedrichshainer Andreasstraße lernte er die Volkssolidarität richtig kennen. Seine erst kürzlich verstorbene Ehefrau Gretel war eine aktive Helferin der Ortsgruppe. Der rüstige Jubilar schwärmt von der anerkannten Arbeit des Verbandes im Kiez, von den Veranstaltungen, den Reisen nach Wien und Trier und vom Zusammenhalt untereinander. Der 100-jährige Gerhard Auerswald in vertrauter Runde mit Helferin Ruth Döhler Jetzt kümmert sich Ruth Döhler um das älteste Mitglied ihrer Gruppe, der stolz auf zwei Kinder, vier Enkel und drei Urenkel verweisen kann. Einmal im Monat besucht die Helferin Gerhard Auerswald, hält den Kontakt zum langjährigen Mitglied. Zur Ortsgruppe 31, die im Karree Karl-Marx-Allee, Koppenstraße, Singerstraße, Andreasstraße zu Hause ist, gehören 179 Mitstreiter. Seitdem Rita Horn nach 26-jährigem Wirken den Vorsitz aus gesundheitlichen Gründen aufgeben musste, leitet ein sechsköpfiges Vorstandsgremium gemeinsam die Geschicke der Gruppe. Beim nächsten Besuch im März wird Ruth Döhler die Sammelliste für die jährliche Spendenaktion der Volkssolidarität mitbringen. Gerhard Auerswald freut sich schon auf den Besuch. Foto: Mario Zeidler Dank für Hilfe in Kälte und Not Brief von Bernd Suckow (62) an die Redaktion Hiermit möchte ich mich recht herzlich bei der Volkssolidarität in Berlin im Allgemeinen und bei der Bezirksgeschäftsstelle Pankow im Besonderen bedanken. Ganz besonders möchte ich dem Bezirksverband Pankow meinen Dank aussprechen, der mir schnell und unbürokratisch mit Spenden von Ortsgruppen über die größte Not des kalten Winters half. Durch den Kauf und das Auslegen von Teppichboden wurde mir als Hartz-IV-Empfänger wirklich geholfen. Vor Einbruch des Winters habe ich dank dieser Unterstützung endlich eine nicht mehr fußbodenkalte Wohnung. Vielen Dank. Bernd Suckow

6 6 in miteinander eigener Sache füreinander Angriffe auf den Sozialstaat Die Volkssolidarität fordert Mindestlöhne Nicht der Sozialstaat gefährdet den gesellschaftlichen Zusammenhalt, wie Guido Westerwelle und andere meinen, sondern die verbalen und realen Angriffe auf den Sozialstaat und seine Leistungen, warnte der Bundesgeschäftsführer der Volkssolidarität Dr. Bernd Niederland in einer Presseerklärung im Februar dieses Jahres. Solche verbalen Attacken könnten als absurd abgetan werden, wenn sie nicht aus Regierungskreisen und auflagenstarken Medien kämen. Aus ihnen spricht die Verärgerung über wichtige Teile des Bundesverfassungsgerichtsurteils zu den Hartz-IV-Regelsätzen. Die einzige Antwort auf die wachsende soziale Ungleichheit und auf die Krise sei es, den Sozialstaat zu stärken, statt ihn abzubauen. Der gesellschaftliche Skandal sind nicht angeblich zu hohe und vermeintlich ausufernde Sozialleistungen, sondern die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich, die Massenarbeitslosigkeit, Minijobs, prekäre Beschäftigung und Niedriglöhne. Die Hartz-Gesetze haben dazu geführt, dass allein in Ostdeutschland gut 40 Prozent der Beschäftigten im Niedriglohnbereich tätig sind. Leistung durch Arbeit wird immer weniger gerecht entlohnt. Wer etwas gegen Armut trotz Arbeit tun will, muss sich für Mindestlöhne und gegen die politisch geförderte Entwicklung zu mehr prekärer Beschäftigung und weiter sinkenden Niedriglöhnen einsetzen. Wenn Guido Westerwelle und andere fehlende Leistungsgerechtigkeit beklagen, sollten sie zuallererst dafür wirken, dass diejenigen, die Arbeit haben, nicht immer öfter für Niedriglöhne arbeiten müssen. Sie sollten sich für Mindestlöhne ebenso einsetzen wie für ausreichend sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze, so die unmissverständliche Meinung der Volkssolidarität. Köpenick mit neuer Adresse Kultur und Reisen für Mitte Die Geschäftsstelle Köpenick verändert ihren bislang bekannten Anlaufpunkt und zieht um in neue, schönere Räumlichkeiten. Zu den verbesserten Bedingungen unter neuer Adresse gehören auch der Club Charlotte eine Begegnungsstätte für Jung und Alt, über die sich ganz besonders die Ortsgruppen aus dem Allendeviertel freuen werden. Zum Angebot zählen ein regelmäßiger Mittagstisch, Kaffeenachmittage, fröhliches Beisammensein, Handarbeitszirkel, Spielenachmittage und Singegemeinschaften. Auch der Mobilitätshilfedienst Treptow-Köpenick (Tel ) ist unter der neuen Anschrift zu erreichen. Ab sofort ist die Einrichtung zu finden unter Geschäftsstelle Köpenick, Charlottenstraße 17 c,12557 Berlin, Tel , Leiterin: Monika Griefnow Für alle Anfragen, Wünsche und Bestellungen zu Veranstaltungen, für Informationen und Buchungen von Tages- und Mehrtagesfahrten im Bezirksverband Mitte der Berliner Volkssolidarität gibt es ab sofort einen festen Anlaufpunkt. Jeden Dienstag zwischen 9 und 12 Uhr freut sich Herr Henryk Schulze zum Thema Kultur und Reisen auf Ihren Besuch oder Anruf in der Heinrich-Heine-Straße 9, Tel

7 Mit dem Herzen dabei miteinander füreinander 7 Aktiv in Hohenschönhausen: Irmgard Dieckmann Für andere da sein nach diesem Grundsatz lebt Irmgard Dieckmann. Trifft sich ihre Ortsgruppe, so hat sie für jeden ein herzliches Wort, fragt nach der Gesundheit, nach Kindern und Enkeln, erkundigt sich nach frohen und traurigen Erlebnissen. Ein langes Arbeitsleben liegt hinter ihr. Nach ihrer Ausbildung war sie im Krankenhaus und als Betriebsschwester tätig, dann 20 Jahre lang in einem großen Kombinat verantwortlich für die Kinderferienlager Kinder konnten sich jedes Jahr im Grünen, bei Sonne und Wasser erholen, auch im Austausch mit Kindern aus Polen, der Tschechoslowakei und Ungarn. Nach der Wende war sie Krankenschwester in einem Altenheim, und als sie schließlich Rentnerin wurde, suchte sie sich eine neue Aufgabe in der Volkssolidarität wurde sie zur Vorsitzenden der Ortsgruppe 508 gewählt. Inzwischen ist es ihre dritte Wahlperiode. In diesen Jahren hat sie große Erfahrungen gesammelt. Jeden Monat gibt es eine Zusammenkunft mit interessanten Vorträgen über wichtige Lebensfragen oder zum Weltgeschehen, mit Lesungen und Rätselstunden, auch mal mit einer Modenschau. Das Frühlingsfest, das Herbstfest und die Weihnachtsfeier sind Anlass für Geselligkeit bei Musik und Irmgard Dieckmann ist im März auch für die Spendensammlung des Verbandes unterwegs. Tanz. Regelmäßig trifft sich auch der Vorstand mit den Helfern, die Ergebnisse der Listensammlung sind immer wieder gut obwohl man in den letzten Jahren der Wirtschaftskrise kaum damit gerechnet hatte. So genießt unsere Irmi hohes Ansehen bei den 120 Mitgliedern, und alle wünschen sich, dass sie noch recht lange voller Tatkraft wirken kann. Inge Junginger Foto: Mario Zeidler Von Neptunfest bis Lagerfeuer Kinderferienlager auf Schloss Boitzenburg Mit dem Kinderferienlager auf Schloss Boitzenburg im Brandenburgischen hatte der Berliner Verband schon in den vergangenen Jahren einen Knüller landen können. Deshalb geht es in den Sommerferien 2010 vom 1. bis 8. August erneut aufs Schloss. Im Preis von 259 Euro sind jede Menge Spaß, Unterhaltung und beste Betreuung enthalten. Zum Programm gehören u. a. Pizzabacken, Kanufahren und ein zünftiges Lagerfeuer. Reservierung unter VS Berlin, Tel , Anmeldeschluss ist der Foto: Mario Zeidler Anmeldeschluss:

8 8 in projekte eigener Sache Aus erster Hand: Informationen zur Foto: Mario Zeidler Sozial und engagiert unter diesem Motto präsentierten sich im Februar die Einrichtungen und Projekte der Marzahner Volkssolidarität bei den Sozialtagen im Einkaufscenter Eastgate. aktiven Lebenshilfe Offener Beratungstag der Volkssolidarität rund um die Angebote in Marzahn/Hellersdorf Der Bezirksverband Marzahn-Hellersdorf der Volkssolidarität führt am 24. März 2010 erstmals einen offenen und umfassenden Beratungstag über die Vielzahl seiner Leistungen und Angebote durch. Zwischen 10 und 20 Uhr können sich Mitglieder und interessierte Bürger im Stadtteilzentrum Marzahn-Mitte zu sozialen Fragen und über Möglichkeiten der aktiven Lebenshilfe beraten lassen. Kompetente Fachleute des Berliner Landesverbandes stehen Rede und Antwort zu Fragen wie z.b.: ehrenamtliche Mitarbeit, ambulante und stationäre Pflege bzw. Betreuung, Vorsorge im Alter, Erbrecht, Rentenberatung (10 12 Uhr), Mietrecht (16 18 Uhr), Verbraucherschutzfragen, Mobilitätshilfe, fahrbarer Mittagstisch, ambulante Hospizarbeit, Betreuung in verbandseigenen Kindergärten, fachspezifische Beratung für Migranten und vieles mehr. Mit diesem Pilotprojekt möchte die Berliner Volkssolidarität neue Wege beim Ausbau der Angebotspalette für seine Mitglieder wie auch für die Einwohner des Bezirkes beschreiten. Offene Beratungstage sollen künftig regelmäßig und auch in den anderen Bezirksverbänden der Volkssolidarität stattfinden. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Volkssolidarität hat Regie übernommen Stadtteiltreff Kissingenviertel mit zwei Standorten in Pankow Seit Jahresbeginn ist die Berliner Volkssolidarität der neue Träger des Stadtteiltreffs Kissingenviertel mit seinen beiden Standorten in der Lauterbachstraße und der Binzstraße. Bis 2004 wurde der Stadtteiltreff ausschließlich durch den regionalen Pankower Sozialverein Alternativer Hilfsdienst (AHD, ca. 100 Mitglieder) mit deutlicher Unterstützung durch das Bezirksamt in Form von Personal und Sachmitteln geführt. Nachdem diese Mittel wesentlich gekürzt wurden, drohte das Projekt zu sterben. Durch eine Bündelung der regionalen Kräfte auf sozialem Gebiet kam es 2004 zu einer Kooperationsvereinbarung zwischen dem AHD und der Volkssolidarität, um das Projekt weiterzuführen. Der langjährige Kooperationspartner Volkssolidarität über- nahm nun zum 1. Januar 2010 die Regie des Stadtteiltreffs Kissingenviertel, der AHD wird auch künftig beratend zur Seite stehen. Die neue Projektleiterin Carmen Probst führt viele der beliebten Veranstaltungen weiter. Gern nutzen die ortsansässigen Gruppen der VS die beiden Treffs. Beliebt sind beispielsweise die wöchentlichen Ausflüge mit dem Seni orenbus, die Literaturnachmittage, der Treff der Rheumagruppe oder das Gedächtnistraining. In diesem wie auch allen anderen Kiez- und Stadtteiltreffs des Verbandes sind die Türen für die Mitglieder und alle Interessierten weit geöffnet. Fragen Sie einfach nach. Stadtteiltreff Kissingenviertel, Lauterbachstraße 3b, Berlin, Tel

9 miteinander füreinander 9 4. Landeswandertag zur Ragower Mühle Das schöne Schlaubetal lockt zum diesjährigen gemeinsamen Landeswandertag der Volkssolidarität Berlin und Brandenburg. Nachdem sich im vergangenen Jahr viele Wanderfreunde beim Wandertag zur Landesgartenschau in Oranienburg trafen, geht es in diesem Sommer ins schöne Schlaubetal. Mit seinen vielen Seen und Teichen, eingebettet in eine reizvolle Waldlandschaft, bietet das beliebte Ausflugsziel rund um die Ragower Mühle ideale Bedingungen für Naturfreunde. Am 5. Juni 2010 können die Wanderlustigen aus beiden Landesverbänden zwischen drei Strecken auswählen. Zum Programm gehören auch das Mittagessen sowie ein Rahmenprogramm mit Musik. Buchbar ist das sportlich-kulturelle Ereignis in jeder VS-Geschäftsstelle. Preis pro Person bei eigener Anreise 20 Euro, bei Busanreise 29 Euro. Wandertag im Jahr 2009 zur Landesgartenschau in Oranienburg Foto: Mario Zeidler Treffpunkt Marzahn: Großes Frühlingsfest am 26. Mai 2010 Mit vielen Mitwirkenden und Besuchern feiert auch in diesem Jahr der Bezirksverband Marzahn-Hellersdorf sein Frühlingsfest am 26. Mai In der schönen Gartenanlage des Seniorenheimes der Volkssolidarität am Buckower Ring ist wiederum für einen abwechslungsreichen Nachmittag gesorgt. Schirmherrin der Veranstaltung ist die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages Petra Pau, die das Bürgerfest um 13 Uhr eröffnen wird. Zu den zahlreichen Gästen des hoffentlich sonnigen Tages wird ebenso Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle gehören. Projekte, Partner und Einrichtungen der Volkssolidarität werden an Ständen über ihre Angebote informieren. Ein buntes Kulturprogramm sorgt für Kurzweil. Für das leibliche Wohl gibt es neben den Kostproben vom fahrbaren Mittagstisch auch eine Gulaschkanone. Ortsgruppen präsentieren beim beliebten Kuchenbasar ihre Backkünste. Das Frühlingsfest soll gleichzeitig auch ein Dankeschön für die aktivsten Sammler der diesjährigen Spendenaktion sein. Ein weiterer Höhepunkt des Marzahner Verbandes im 65. Jahr der Volkssolidarität ist der bezirksübergreifende Wettbewerb Meine Geschichte die Geschichte der Volkssolidarität, zu dem jeder Berliner bis Ende September zum Mitmachen aufgerufen ist ob nun in Wort oder Bild.

10 10 unternehmen Besuch aus dem Abgeordnetenhaus Fotos: Mario Zeidler Parlamentarier informierten sich im Haus Abendsonne Parlamentarier des Berliner Abgeordnetenhauses besuchten das Haus Abendsonne des Altenzentrums Erfülltes Leben ggmbh. Der schmucke Neubau in der Lichtenberger Volkradstraße gehört zur Gemeinschaft der verbundenen Unternehmen der Berliner Volkssolidarität. Die Abgeordneten informierten sich ausführlich über das Pflege- und Betreuungskonzept der beliebten Wohnanlage in Friedrichsfelde- Süd, die sich einer steten Nachfrage erfreut. Die Politiker der Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen, von Die Linke sowie der SPD gehören dem Sozialausschuss des Abgeordnetenhauses an. Bei einer Gesprächsrunde und der anschließenden Besichtigung des Heimes erhielten sie einen Einblick über Qualität und Vielfalt der fürsorglichen Betreuung der insgesamt 100 Bewohner aller Pflegestufen, die hier ihr Zuhause gefunden haben. Eine der Besonderheiten: Das Haus Abendsonne ist bekannt im Kiez und offen für jeden Besucher. Viele der abwechslungsreichen Veranstaltungen, Angebote und Kurse finden auch im Wohngebiet Anklang. So gab es zur Weihnachtszeit eigens eine Feier für sozial benachteiligte Mitbürger des Viertels. Die therapeutische Mal- und Zeichengruppe der Einrichtung hat sich unlängst erst durch einen zusätzlichen Erwachsenenkurs für die Anwohner aus der Nachbarschaft erweitert. Zum Abschluss sorgte die Kreativgruppe des Hauses mit Gedichten, Sketchen und Liedern für den unterhaltsamen Ausklang eines informativen Treffens. Für unsere vollstationäre Pflegeeinrichtung, dem Altenzentrum "Erfülltes Leben" in Berlin-Friedrichsfelde, mit 100 Bewohnern suchen wir zum eine kompetente Persönlichkeit als Pflegedienstleitung (m/w). Ihr Profil: - Eine abgeschlossene Ausbildung als Krankenschwester/- pfleger bzw. Altenpfleger/-in und PDL-Zusatzausbildung - Leitungserfahrung - Ausgezeichnete pflegefachliche Kenntnisse und Geschick in der praxisnahen Umsetzung und Sicherung des SGB XI - Fachliche, persönliche und soziale Kompetenz - Führungs- und Organisationstalent und die Fähigkeit zu konzeptionellem und strukturellem Denken und Handeln - EDV-Kenntnisse Wir bieten Ihnen ein interessantes und abwechslungsreiches Aufgabengebiet, in dem Sie eigenverantwortlich und zielgerichtet arbeiten können. Fachliche und persönliche Entwicklungsmöglichkeiten sind für uns ebenso selbstverständlich wie eine leistungsgerechte Vergütung und soziale Leistungen. Sie sind interessiert? Dann freuen wir uns auf Ihre aussagefähige Bewerbung, die Sie bitte richten an: Altenzentrum Erfülltes Leben ggmbh, Volkradstr.28, Berlin, Tel.: 030/

11 unternehmen 11 Berliner Ehrennadel verliehen Senat ehrt Volkssolidarität für besonderes soziales Engagement Im Wappensaal des Roten Rathauses verlieh die Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales Carola Bluhm gemeinsam mit der Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement Monika Helbig an zwölf besonders aktive ehrenamtlich tätige Berlinerinnen und Berliner die Ehrennadel für herausragendes soziales Engagement. Die jüngste in der Runde der Ausgezeichneten war Susanne Rehberg (38) von der Berliner Volkssolidarität. Ohne den Einsatz der vielen engagierten Bürgerinnen und Bürger würde auch in unserer Stadt viel an sozialer Wärme fehlen. Kein Staat könnte selbst beim besten Willen und bei vollen Kassen all das verwirklichen, was in unserer Gesellschaft durch Selbsthilfe und soziales Ehrenamt vollbracht wird. Wir haben in Berlin die Bedingungen für das bürger- Die Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales Carola Bluhm (links) ehrt Susanne Rehberg im Roten Rathaus. schaftliche Engagement verbessert. Fast jeder dritte Berliner ist inzwischen dabei. Das ist mehr als eine erfreuliche Statistik. Das ist tägliche Unterstützung von Menschen in unserer Stadt. Ich möchte alle ermuntern, sich auch weiterhin zu engagieren und sich an den neun Frauen und drei Männern, die wir heute ausgezeichnet haben, ein Beispiel zu nehmen, so die Senatorin. Susanne Rehberg vom ambulanten Hospizdienst der Volkssolidarität Berlin ist seit 10 Jahren ehrenamtlich tätig. Aktiv engagiert sie sich in der Sterbebegleitung, kümmert sich um die Öffentlichkeitsarbeit für diese nicht leichte ehrenamtliche Aufgabe und unterstützt die Aus- und Fortbildung von Hospizhelfern. Empfang: 10 Jahre Sozialdienste ggmbh Bei einem Neujahrsempfang anlässlich des 10-jährigen Bestehens der Sozialdienste der Volkssolidarität Berlin ggmbh dankte der Geschäftsführer Uwe Mahrla allen pflegenden Mitarbeitern für ihre aufopferungsvolle und schwere Arbeit mit den Pflegebedürftigen genauso wie auch den Mitarbeitern der Hauswirtschaft, Verwaltung und den Leitungen. Das Team der Pflegedienstleiterinnen gemeinsam mit Herrn Dr. Pohl, der als ehemaliger Geschäftsführerdie Entwicklung der Sozialdienste in Berlin mit vorantrieb. Fotos: Mario Zeidler

12 12 zeitzeuge Ich kann ihm nicht vergeben. Kurt Gutmann sah Mutter und Bruder zuletzt vor 71 Jahren. Beide wurden im KZ Sobibor umgebracht. Heute ist er Nebenkläger im Prozess gegen John Demjanjuk. Was bleibt nach diesem Gespräch mit jemandem, der Zeuge einer Zeit ist, die drei Generationen später trotz aller Aufklärung über das Unbegreifliche letztendlich doch unbegreiflich bleibt? An einem schneekalten Januarvormittag sind wir mit Kurt Gutmann zu Hause im Friedrichshain verabredet. Zusammen mit seiner Frau wohnt er in der achten Etage eines den halben Platz der Vereinten Nationen umringenden Hochhauses. Man möge besser auf den Stühlen am Tisch und nicht auf der Couch Platz nehmen, sein Rücken, wenn man verstehe, sieben Schrauben hätten im die Ärzte eingezogen. Er spricht leise, wählt nicht nur die Worte, sondern auch seine Erinnerungen sorgfältig. Beginnt zu erzählen langsam, mit Bedacht. Zweiundachtzig Jahre ist Kurt Gutmann alt, Mitglied der VS in Friedrichshain. Kundgebung 8. Mai 2010 Zu einer Kundgebung zum 65. Jahres tag der Befreiung vom Faschismus lädt der Bund der Antifaschisten Treptow am 8. Mai um 17 Uhr ans Ehrenmal Treptow ein. Treffpunkt ist am Denkmal Mutter Heimat. Die Berliner VS ruft zur Teilnahme auf. Nachdem sein Vater früh verstorben war, zog die Mutter 1934 mit dem sechsjährigen Kurt und seinem Bruder von Krefeld nach Mühlheim an der Ruhr ins Haus der Großmutter. Ich bin dann auf die Volksschule gekommen, erzählt Kurt Gutmann. Das war ganz schlimm. Ein höherer SA-Führer war dort Rektor; der schikanierte mich auf die schlimmste Weise. Und wir hatten einen Sport- und Geschichtslehrer, der war Kriegsfreiwilliger im Ersten Weltkrieg und ohne irgendeine Ausbildung angestellt worden. Die beiden haben sich mit mir immer ihren Spaß gemacht. Das Schlimmste aber seien die Mitschüler gewesen. Aufgehetzt von Eltern und Lehrern haben sie ihn oft auf dem Heimweg von der Schule verprügelt. Es geht mir heute noch so, dass ich einen Riesenschreck bekomme, wenn mir jemand von hinten auf die Schulter klopft. Im Juni 1939 dann Hoffnung. Internationale jüdische Organisationen und englische Quäker hatten bei der britischen Regierung durchgesetzt, dass jüdische Kinder bis 15 Jahre nach Großbritannien kommen konnten. Allerdings ohne deren Eltern; was der hohen Arbeitslosigkeit im Vereinigten Königreich geschuldet war. Auch der 16-jährige Bruder durfte nicht mit. Kurt Gutmann sieht am Bahnhof Mutter und Bruder das letzte Mal. Er ist 12 Jahre alt und kommt in ein Waisenhaus nach Schottland. Bei Kriegsbeginn wird das Waisenhaus evakuiert. Kurt Gutmann kommt in ein kleines Fischerdorf zu einer schottischen Familie und fühlt sich wunderbar aufgenommen. Ein Jahr später allerdings muss er in ein jüdisches Kinderheim habe ich mich dann zur Kriegsindustrie gemeldet, weil ich etwas gegen die Nazis tun wollte. Am 18. August 1944, genau an dem Tag, an dem ich 17 ½ war, habe ich mich freiwillig zur britischen Armee gemeldet, berichtet er nicht ohne Stolz. Den 8. Mai 1945 erlebt Kurt Gutmann im Ausbildungscamp, kehrt kurz darauf als britischer Soldat nach Deutschland zurück. Er lässt sich nach Mühlheim versetzten und erfährt dort, dass von dem Transport, der Mutter und Bruder in ein Getto nach Ostpolen brachte, niemand zurückgekommen ist. Mehr allerdings erfährt er nicht, denkt, dass beide in Auschwitz umgekommen sind. Er ist nun Vollwaise, zieht zu Freunden nach Berlin, arbeitet dort als Dolmetscher und später als Journalist beim DDR-Rundfunk. Erst fünfzig Jahre später, 1996, erfährt er, dass Mutter und Bruder im Vernichtungslager Sobibor vergast worden sind. Ich bin dann zwei Mal mit Gruppen von jungen Leuten nach Polen in das ehemalige Getto und nach Sobibor gefahren, berichtet er. Wo damals die Transportrampe war, gibt es heute eine Gedenkstätte. Von dort führt ein `Weg der Erinnerung zu der Stelle, wo die Gaskammern waren. Er holt das Buch, sein Buch herbei. Unwillkürlich spürt der Besucher einen Kloß im Hals, ringt um Fassung. Kurt Gutmanns Erinnerungen werden zu Bildern. Er zeigt auf eines: Ein Gedenkstein von vielen in Sobibor, darauf die Namen seiner Mutter und seines Bruders. Als er erfährt, dass John Demjanjuk von den USA nach Deutschland ausgeliefert und als ehemaliger Aufseher im KZ Sobibor der Beihilfe zum tausendfachen Mord angeklagt werden soll, entschließt er sich, als Nebenkläger aufzutreten. Seit November letzten Jahres fährt er zu den Verhandlungstagen nach München. Demjanjuks Schuld steht für ihn fest. Den Einwand, dass der als deutscher Kriegsgefangener sein Leben nur habe retten wollen und deshalb KZ-Wachmann wurde, lässt Gutmann überhaupt nicht gelten. Jeder von diesen Trawnikis (Anmerkung: ukrainische Aufseher) hätte fliehen können. Viele von denen sind einfach abgehauen. Der hätte auch fliehen können, einfach fliehen. Mitte des Jahres soll das Urteil verkündet werden. Kurt Gutmann will auf jeden Fall dabei sein. Könnte er John Demjanjuk vergeben? Nein, vergeben könnte ich ihm nicht. Ich kann niemandem vergeben, der bewusst mithilft, Menschen umzubringen. Michael Rebien Das Buch über Kurt Gutmann Wer möchte nicht im Leben bleiben ist beim Verlag BoD GmbH Norderstedt erschienen.

13 aktuell 13 Am 1. Mai zum Fest in die Koppenstraße Zur traditionellen Maifeier lädt der Bezirksverband Friedrichshain-Kreuzberg am 1. Mai ab 11 Uhr wieder in die Gartenanlage der Koppenstraße ein. Die Ortsgruppen und Bewohner des Hauses Koppenstraße 62 auch Sitz der VS-Bezirksgeschäftsstelle freuen sich auf das Gartenfest zum Tag der Arbeit. Die große Terrasse und der angrenzende schöne Garten werden schon das ganze Jahr über gern von den Bewohnern des Servicewohnen und von den Besuchern des Nachbarschaftstreffs Wir im Kiez genutzt. Der 1. Mai jedoch ist immer etwas Besonderes. Im vergangenen Jahr kamen mehr als 350 Gäste in bester Feiertagslaune und erfreuten sich am geselligen Mitein ander. Natürlich sind auch Gäste aus anderen Bezirken herzlich willkommen. Sonderkonzert in der Krankenhauskirche Erfahrungsaustausch mit Ortsgruppen Foto: Mario Zeidler Einer langjährigen Tradition des Berliner Verbandes entsprechend, wird auch im 65. Jahr der Volkssolidarität zum Erfahrungsaustausch mit den Vorsitzenden und Vertretern der Berliner Ortsgruppen eingeladen. Termin ist der 20. April 2010 von 9.30 bis Uhr im CEDIO, Storkower Straße 207 (Storkower Bogen), S-Bhf. Storkower Straße, Bus 240 und 156, Tram 8 (5 min Fußweg). Folgende Schwerpunkte stehen auf der Tagesordnung: Das Doppelquartett Bad Liebenstein gehört zum kulturellen Höhepunkt beim großen Frühlingsfest der Pankower Volkssolidarität am 31. März. Einen Tag darauf gibt es die Möglichkeit, die brillanten Sänger bei einem Soloauftritt zu erleben. Das Bad Liebensteiner Doppelquartett besticht durch seinen vierstimmigen a capella Männergesang und kann seit seiner Gründung im Jahre 1965 auf mehr als Konzerte zurückblicken. Der Bezirksverband macht es möglich und organisiert ein Sonderkonzert für alle Interessierten am 1. April 2010, 16 Uhr, in der Krankenhauskirche im Wuhlgarten. Karten zum Preis von 5 Euro gibt es über die Volkssolidarität Pankow, Tel Thema: Der 65. Jahrestag der Volkssolidarität Entwicklung des Mitgliederverbandes und Nutzung der Potenzen des Berliner Verbandes mit seinen Einrichtungen 2. Thema: Regionalisierung in den Bezirken und finanzielle Entwicklung des Landesverbandes und seiner verbundenen Unternehmen 3. Thema: Öffentlichkeitsarbeit 4. Thema: Reisen mit der Volkssolidarität

14 14 kultur Fotos: Mario Zeidler Ausstellung Hass vernichtet! Mutiges Engagement gegen Rechts Anlässlich des internationalen Holocaust-Gedenktages und des 65. Jahrestages der Befreiung des KZ Auschwitz lud der Selbsthilfe-Treffpunkt Friedrichshain-Kreuzberg zur Eröffnung der Ausstellung Hass vernichtet! in seine Räume in der Boxhagener Straße 89 in Berlin ein. Seit mehr als zwanzig Jahren ist Irmela Mensah-Schramm unterwegs, deckt rechte Schmierereien an öffentlichen Plätzen in Berlin und ganz Deutschland auf und beseitigt sie. Die nunmehr 333. Ausstellung über ihr beherztes und mutiges Engagement eröffnete sie gemeinsam mit der Bundestagsabgeordneten Halina Wawzyniak, stellvertretende Bundesvorsitzende Die Linke, sowie Rolf Berthold, Bezirksvorsitzender Friedrichshain-Kreuzberg der Berliner Volkssolidarität. Die ehemalige Heilpädagogin für geistig Behinderte ist be- kannt geworden durch ihre seit 1986 begonnene Dokumentation und Entfernung von rassistischen und antisemitischen Aufklebern und Graffiti. Mit ihrer Fotoausstellung dokumentiert Irmela Mensah- Schramm, wie man mit faschistischen und ausländerfeindlichen Hass-Schmierereien offensiv umgehen kann. In erster Linie geht es ihr darum, den Betrachter zu sensibilisieren für Fragen der menschlichen Würde, für Zivilcourage und gegen menschenverachtende Weltanschauungen. Selbsthilfe-Treffpunkt Friedrichshain-Kreuzberg, Telefon: , Frühstücksrunde in Spandau Leiterin: BSt-Daten H. und Waidick ggf. Zusätze in Berlin-Rudow, gemäß Ziffer Termine: 1. des 030/ verpflichtenden Merkblattes einfügen. Der Begegnungs- und Nachbarschaftstreff Pillnitzer Schloss der Spandauer Volkssolidarität hält eine Vielzahl von Angeboten und Veranstaltungen bereit. Hier findet jeder Hilfe und Beratung in persönlichen Angelegenheiten und zur sinnvollen Freizeitgestaltung. Zu den regelmäßigen Terminen der Einrichtung im Pillnitzer Weg 21 in Berlin gehört immer freitags die Frühstücksrunde von 10 bis 12 Uhr. Für einen kleinen Unkostenbeitrag von 2,50 findet man hier in gemütlicher Runde die ideale Gelegenheit, sich über das Angebotsprofil des Verbandes zu informieren (Tel ).

15 Was ist eine Galerie? Malprojekt für die Jüngsten im Stadtteilzentrum Marzahn-Mitte in eigener kultur Sache 15 Was ist eine Galerie? So etwas interessiert nicht nur Erwachsene, sondern auch die Kinder der Kita Sonnenschein aus Marzahn. Und am besten erklärt man das, wenn man selbst eine Ausstellung macht. Die Idee dazu entstand Anfang 2009 zwischen der Kita, dem Stadtteilzentrum Marzahn-Mitte der VS insbesondere Frau Kretzschmar und dem Quartiersmanagement Mehrower Allee. Aus der Idee wurde das Großprojekt Galerie. Bei einem Besuch in der Galerie unterwegs erfuhren die Kinder, was für eine Ausstellung alles zu beachten ist. Da müssen nicht nur Bilder gemalt werden, sondern auch gerahmt, aufgehängt, mit Preisen versehen werden. Für die Eröffnung sollte eine Rede entworfen und etwas zu trinken und knabbern besorgt werden. So etwas selbst zu machen, darauf hatten die Kleinen große Lust. Sie suchten sich eine eigene Geschichte aus, die sie bildlich umsetzen wollten. Die Schildkröte hat Geburtstag erwies sich als schwieriges Unterfangen, denn sie mussten lernen, Schildkröten, Elefanten, Löwen und kleine Mäuse zu malen, Formen und Größen darzustellen und Farben zu mischen. Professionelle Hilfe und Anleitung erhielten sie hierbei von Margit Kretzschmar vom Stadtteilzentrum. Kleine Kunstwerke entstanden, eine Jury wählte die besten Bilder aus und die Galerie war im Stadtteilzentrum Marzahn-Mitte zu bewundern. Stadtteilzentrum Marzahn-Mitte, Kieztreff Interkulturell, Marzahner Promenade 38, Berlin Tel.: , Fax : Foto: Mario Zeidler Schachturnier um den Pokal der Lichtenberger Volkssolidarität Siegerehrung 2009: Pokalsieger Dagobert Kohlmeyer (m.) mit den Gratulanten Gerhard Drobig, Volkssolidarität, Ortsgruppe 230 (r.), und Karsten Vettermann, Vorsitzender SC Rochade e.v. Wer möchte mal wieder eine Partie Schach wagen? Auch wenn das letzte Spiel möglicherweise schon etwas länger her ist, das Schachspielen verlernt man nicht. Nun ist das doppelte Jubiläumsjahr 65 Jahre VS und 20 Jahre Schachclub Rochade e.v. willkommener Anlass, erneut zu einem Turnier im Schnellschach einzuladen. Es findet am Samstag, dem 24. April 2010, von 10 bis 16 Uhr im Sozialen Treff- punkt Lebensnetz, Anna-Ebermann-Str. 26, Berlin, statt. Gespielt werden fünf Runden im Schweizer System mit einer Bedenkzeit von 20 Minuten pro Spieler und Partie. Es sind ausdrücklich all jene Interessenten zur Teilnahme aufgerufen, die vielleicht Lust auf ein Partiechen hätten, aber schon lange nicht mehr gespielt haben und sich nun vor der Blamage fürchten. Keine Bange, aller (Schach-) Anfang ist gar nicht so schwer! Großmeister und jene, die es einmal werden wollen bzw. sich dafür halten, sind als Zuschauer herzlich willkommen. Die MitarbeiterInnen des Kieztreffs werden wieder für ein stimmiges Ambiente sorgen. Neben dem sportlichen Kräftemessen soll natürlich der Spaß am Schachspielen im Vordergrund stehen. Anmeldungen werden erbeten bis 13. April 2010 unter (Kieztreff) oder , Bezirksgeschäftsstelle Lichtenberg.

16 Wissenswertes für alle Fälle Fortbildungsreihe für Mitarbeiter und Ehrenamtler Alles in sicheren Händen Vorsorge und Bestattung individuelle Vorsorge zur Regelung der eigenen Wünsche finanzielle Absicherungsmöglichkeiten zur Entlastung der Angehörigen Bestattungen aller Art von Baum- über Diamant- bis Weltraumbestattung Erledigung aller Formalitäten sowie der Behördengänge Trauerfeiern im Haus der Begegnung eigene Feierhalle und Abschiednahmeraum Trauerdruck & Traueranzeigen kostenlose Kondolenzseite im Online- Erinnerungsportal Treffen im Trauercafé rituell abgestimmte Angebote für alle Religionen Beratung auch in anderen Sprachen z.b. Russisch, Englisch und Türkisch Termine auch außerhalb der Öffnungszeiten und am Wochenende Rabatt für Mitglieder der Volkssolidarität Hausbesuche Vorträge z.b. Erbrecht Der Berliner Landesverband bietet eine Fortbildungsreihe für Mitarbeiter genauso wie auch für interessierte Mitglieder an. Die Veranstaltungen finden in der Bezirksgeschäftsstelle Lichtenberg in der Einbecker Str. 85 in Berlin jeweils von 10 bis 12 Uhr statt. Es wird darum gebeten, sich verbindlich bis eine Woche vor dem jeweiligen Termin anzumelden, Tel.: , Frau Tramp Betreuungsrecht Frau Hoffmann, Betreuungsverein Wohnungsanpassung Frau Adamy und Frau Hartard, Pflegestützpunkt Lichtenberg Darüber hinaus wird zu einer Informationsreihe für pflegende Angehörige eingeladen: Kommunikation und Umgang mit Menschen mit Demenz Hinweise für Angehörige zum Umgang mit altersverwirrten Menschen, Sprache und andere Kommunikationsformen; Frau Drenhaus-Wagner, Alzheimer-Angehörigen-Initiative e.v Wohnen im Alter Häusliche Versorgung, Wohnungsanpassung, Betreutes Wohnen, Pflegeheime, Wohngemeinschaften; Frau Adamy, Pflegestützpunkt Lichtenberg Ort: Anton-Saefkow-Bibliothek, Anton-Saefkow-Platz 14 in Berlin, jeweils von Uhr Anmeldung und Information: Pflegestützpunkt Lichtenberg, Tel.: Gedanken und Anregungen zum Abschiednehmen 180 Jahre Grieneisen Bestattungen Haus der Begegnung - Trauerfeiern, Ausstellungen & Veranstaltungen Tag & Nacht für Sie erreichbar 030 / Berlin Allee d. Kosmonauten 151a Marzahn Dörpfeldstr. 6 Adlershof Fanningerstr. 29 Lichtenberg Konrad - Wolf - Str. 31/32 Hohenschönhausen Ossietzkystr. 4 Pankow Rosa - Luxemburg - Str. 16 Mitte Potsdam Heinrich - Mann - Allee 20 Friedhof Friedrich - Ebert - Str. 113 Platz der Einheit Informationen, Veranstaltungen sowie alle Filialen unter Die Wurzeln von Grieneisen Bestattungen gehen auf die Gründung der Sargtischlerei von dem Berliner Tischler Julius Grieneisen im Jahr 1830 zurück. Seitdem wurden mehr als 2,5 Millionen Bestattungen durchgeführt. Heute ist Grieneisen in vielen Berliner Bezirken und auch in Potsdam mit Filialen vertreten. Das Spektrum der Bestattungsdienstleistungen ist über die Jahre vielfältiger geworden. So sind Bestattungen in Wäldern bis hin zum Weltraum möglich. Solche Wünsche regelt jedoch jeder besser zu Lebzeiten in einer Vorsorge, damit sie auch erfüllt werden. Sicher ist nur der Tod., sagt der Volksmund. Doch den Zeitpunkt des Todes kennen wir nicht. Oft tritt er plötzlich ein, die wenigsten Menschen sind darauf vorbereitet. Dann müssen in kurzer Zeit Entscheidungen getroffen und viele Fragen geklärt werden. Wollte er/sie eine Erd- oder Feuerbestattung? Welche Formalitäten sind zu erledigen? Wie soll alles bezahlt werden? Fragen, für die man eigentlich Ruhe und Zeit braucht. Eine Bestattungsvorsorge zu Leb- zeiten kann den Angehörigen seelische und finanzielle Entlastung bringen und stellt darüber hinaus sicher, dass den Wünschen des Verstorbenen in Bezug auf die eigene Bestattung entsprochen wird. Ein Vorsorgevertrag hält fest, wie die Bestattung aussehen soll so detailliert wie Sie es wünschen. Eine Erd- oder Feuerbestattung auf dem Friedhof, eine Urnenbeisetzung im Wald oder auf See. Hier gibt es eine Vielfalt an Möglichkeiten und Leistungen. Auch ist die eigenverantwortliche finanzielle Absicherung seit Wegfall des gesetzlichen Sterbegeldes im Januar 2004 noch wichtiger geworden. Ein Vorsorgevertrag kann durch einen monatlichen Beitrag oder eine Einmalzahlung abgesichert werden. Kommen Sie zu einem unverbindlichen Beratungsgespräch oder einer individuellen Kalkulation. Den Sitz der Filialen in Berlin-Brandenburg, auch die in Ihrer Nähe, erfahren Sie jederzeit unter 030 / und

17 ratgeber 17 Im Reich des King Aresias Mit dem Kindermusical Im Reich des KING ARESIAS erlebte das Haus der Russischen Kultur und Wissenschaft in der Friedrichstraße Ende 2009 eine berauschende Welturaufführung. Nach der äußerst erfolgreichen Inszenierung Die Schneekönigin kreierte der Theaterregisseur Volkmar Neumann ein visionäres Bühnenstück für Kinder und Erwachsene im Reich des KING ARESIAS. In einer poesievollen Verfremdung erkennt man die heutige Welt und die in ihr lebenden Kinder verbunden mit der Bewältigung von Aufgaben, Unterschieden und Konflikten, die sich in ihrer kindlichen Welt auftun. Ein guter Tipp für alle Mitarbeiter und Mitglieder, die mit ihren Kindern oder Enkeln die beeindruckende Aufführung besuchen sollten. Das KinderMusicalTheater in Berlin e.v. wird unterstützt durch die Berliner Volkssolidarität. Foto: Mario Zeidler Ratgeber Wasser Ist Wasser gleich Wasser? Der menschliche Körper besteht zu unglaublichen 80 bis 95% aus Wasser. Aber ist Wasser gleich Wasser? Nein. Neueste Forschungsergebnisse (Prof. Jakob Segal Die Entstehung des Lebens aus biophysikalischer Sicht, Dr. Peter Augustin Dichtes Wasser u.a.) sprechen von den zwei Gesichtern des Wassers. Eines ist ein Natürliches, welches wir beispielsweise in unseren Zellen vorfinden, und das andere finden wir in unseren Wasserleitungen und Flaschen. Während uns das eine gesünder, beweglicher und insgesamt aktiver macht, kann der dauerhafte Konsum des anderen unter Umständen zu Erkrankungen führen. Wissenschaftliche Studien (Universität Frankfurt/Main, TU Hamburg Harburg) haben bewiesen, und mittlerweile geben selbst Insider der Wasserindus trie zu, dass unser Trinkwasser nicht immer sauber und 100% ungefährlich ist. Aber was ist nun ein gutes Wasser? Im Idealfall wächst es genauso langsam und behutsam, von Mutter Erde beschützt, heran wie wir Menschen auch. In der tiefen Erde reift es. Ist es reif, steigt es langsam empor. Es ist reich an gelösten Kohlenstoffen und arm an Mineralien und Spurenelementen. Nun fehlt ihm nur noch Sauerstoff, den es sich aus der Luft holt. Damit gurgelt es lebendig aus den hohen Gebirgskämmen ins Tal. Das Gegenteil finden wir mitunter bei Leitungs- und Flaschenwasser vor. Es kann übermineralisiert und unenergetisch sein bzw. jede natürliche Struktur fehlen. Kann jeder ein so gesundes Wasser herstellen? Ja. Die von uns erforschten und entwickelten Geräte imitieren die natürliche Strömungsdynamik von Wasser. Sie werden einfach an den Wasserhahn geschraubt und sind sofort einsatzbereit. Durch die physikalische Wirkung fallen keinerlei Wartungskosten an. Das Gerät behält über sehr lange Zeiträume seine hohe Reinigungskraft. Was kann so ein Wasser? Es transportiert alte Stoffwechselgifte und Medikamentenreste aus dem Körper. Es reinigt und stellt ein Gleichgewicht her. Spürbar wird dies durch mehr körperliche Vitalität und es hilft auch noch die Umwelt zu schonen. Denn beschwerliches und teures Flaschenschleppen entfällt, außer- dem ist es zehnmal günstiger. So bleibt mehr Geld für Hobby und Freizeit. Für weitere Informationen besteht die Möglichkeit, sich im Rahmen eines Vortrages in die faszinierende Welt von Wasser versetzen zu lassen. Bitte kontaktieren Sie den Autor dieses Artikels. Alexander Süßmann, Atelier Imagination, Tel

18 anz94x :27 Uhr Seite 1 in eigener Sache Die Gewinner der Rätselecke von Ausgabe Zusätzliche Reisegutscheine zur Frauentagsfahrt verlost Arensus Kreuzworträtsel Editor Die Rätselecke Lösungswort: Austragungsort einer Schau Do., 15. Juli, Uhr Herbert Feuerstein präsentiert First Night The Best Of Classics Das spektakuläre Wunschkonzert in Licht und Laser Feuerwerksfinale Fr., 16. Juli, Uhr Lucia Aliberti in Verdi Puccini Rossini Welterfolge der italienischen Oper Sa., 17. Juli, Uhr Tschaikowsky Internationale Solisten in einer Sommernacht mit Meisterwerken von P. I. Tschaikowsky So., 18. Juli, Uhr Tom Gaebel & Andrej Hermlin präsentieren Glenn Miller and Friends! Die große Berliner Swing Nacht Andrej Hermlin and his Swing Dance Orchestra, Tom Gaebel & His Big Band Stargast: Helen Schneider waagerecht 1. altamerik. Münze 5. eine altgriech. Stadt in Phokis 9. Bez. der US Soldaten (Abk.) 10. Gebirgsstock d. Südalpen 13. Atlantikinsel, Atlantikinselgruppe 15. Abk.: Boris Becker 16. Fluss durch Dresden 17. dt. Schauspielerin (Herta) 19. engl. Rinderbraten 22. Abk.: Tausend 23. Abk.: Artillerie 24. Abk.: Free alongsideship 27. Änderungsantrag 30. abwärts 32. türk. Fluss 33. dem Adressat vorangestellt 34. Krebstier 37. Angehöriger eines slawischen Volksstammes 39. Abk.: tons 40. Frühbeet 41. griech. Verwaltungseinheit Als Lösungswort der Rätselecke von Ausgabe wurde ein nützliches Utensil für erholsamen Schlaf gesucht. Die richtige Antwort lautete NACKENKISSEN. Unter den vielen richtigen Einsendungen entschied das Los. Dank unseres Sponsors und Reisepartners Uwe Kubsch GmbH (siehe Anzeige, Seite 2) können anstatt der angekündigten zwei Plätze sogar 5 x 2 Plätze für die Frauentagsfahrt in den Spreewald am 27. März 2010 ausgelost werden. Als Fortuna fungierte Lara (8 Jahre) aus Prenzlauer Berg. Die Gewinner heißen G. und H. Albrecht (Marzahn), Wolfgang Graupner (Friedrichshain), Hannelore und Karl Finkelde (Köpenick), Ingrid Heller (Lichtenberg) und Gisela Conrad (Pankow). Alle Gewinner werden durch die Redaktion benachrichtigt. Das neue Preisrätsel finden Sie auf dieser Seite. Das gesuchte Lösungswort ist der Austragungsort einer Schau. Unter allen richtigen Einsendungen an die Redaktion IM FOKUS verlosen wir zwei Plätze für eine Tagesfahrt zur Landesgartenschau Aschersleben 2010 (siehe Anzeige, Seite 2). Bitte einsenden an: Volkssolidarität Landesverband Berlin e.v., Redaktion IM FOCUS, Alfred-Jung-Straße 17, Berlin i Rätsel-Lösung Nr senkrecht 1. erster engl. König 2. griech. Windgott 3. hannoverscher Baumeister 4. ein Mainzelmännchen 5. Dienstschwur 6. eine Gestalt aus Regina Capone 8. Insel im Mittelmeer 11. Abk.: Amperesekunde 12. Abk.: Obligat 14. Hafenstadt am persisch. Golf 18. gefühlsmäßige Handlung 20. iran. Stadt 21. int. Auto-Z. Bahrain-Inseln 25. amerik. Pflanzenfarbstoff 26. Anspannung 28. chines. Gebiet unter portug. Verwaltung 29. Nachricht 30. Anteil am Gemeindewald 31. Adeliger im alten Peru Arensus 35. Abk.: Kreuzworträtsel Eigenname Editor 36. Abk.: venerabilis 38. Abk.: rund 1 N 9 Z 13 W 16 A 19 N 22 I 30 A 33 A 37 C 2 A A C 8 K 4 E 5 6 G A 7 L L 10 A 12 L O S T A T A A B A 15 B E L I G I D A L 17 K E A T S I R E N 21 B E R G N C 23 A 26 M R T 24 O 25 S 27 O 28 B S T T O R T E 31 N O I A 32 P O E M A 34 A R B 36 E I T E N A R L O T T A 39 L O H A W 41 A N D E N 40 S

19 Volkssolidarität in Berlin: Adressen + Rufnummern 19 Landesgeschäftsstelle Alfred-Jung-Straße 17, Berlin, T: , F: Zentraler Fahrbarer Mittagstisch (alle Bezirke): Rudolf-Leonhard-Straße 7, Berlin, T: , F: Computerkurse: T: VS Kultur: T: Sozialdienste ggmbh Alfred-Jung-Straße 17, Berlin, T: , F: Kinder- UND JUGEND ggmbh Alfred-Jung-Straße 17, Berlin, T: /39, F: Friedrichshain-Kreuzberg Bezirksgeschäftsstelle: Koppenstraße 62, Berlin, T: , F: Sozialstation Friedrichshain/Lichtenberg: Einbecker Straße 85, Berlin, T: , F: -22 Tagespflegestätte für Senioren: Warschauer Straße 14/15, Berlin., T: , F: -22 Selbsthilfe-Treffpunkt: Boxhagener Straße 89, Berlin, T: , F: Nachbarschaftstreff WIR IM KIEZ: Koppenstraße 62, Berlin, T: , F: Marzahn-Hellersdorf Bezirksgeschäftsstelle: Marzahner Promenade 39, Berlin T: , F: Mobilitätshilfedienst Marzahn-Hellersdorf: T: Sozialstation Marzahn-Hellersdorf: Neue Grottkauer Straße 5, Berlin, T: , F: -22 Kindertagesstätte Regenbogeninsel : Glambecker Ring 50, Berlin, T: , F: Kindertagesstätte Putzmunter : Blumberger Damm 227/229, Berlin, T: , F: Kindertagesstätte Waldhäuschen : Schwabenallee 86, Berlin, T: , F: Seniorenwohnheim Marzahn: Buckower Ring 62, Berlin, T: , F: -22 Kieztreff Interkulturell Stadtteilzentrum Marzahn-Mitte: Marzahner Promenade 38, Berlin, T: , F: Geschäftsstelle Hellersdorf: Neue Grottkauer Straße 5, Berlin, T + F: Wuhletal-Psychosoziales Zentrum ggmbh: Dorfstraße 45 47, Berlin, T: , F: -99 Lichtenberg Bezirksgeschäftsstelle: Einbecker Straße 85, Berlin, T: , F: Sozialstation Friedrichshain/Lichtenberg: Einbecker Straße 85, Berlin, T: , F: -22 Wohngemeinschaft Menschen mit Demenz in Karlshorst: (Anschrift/Tel. siehe Sosta Treptow) Wohngemeinschaft Menschen mit Demenz in Lichtenberg: (Anschrift/Tel. siehe Sosta Friedrichshain/Lichtenberg) Betreuungsverein in Lichtenberg: Einbecker Straße 85, Berlin, T: F: Wohnen mit Service: Paul-Zobel-Straße 20/22, Berlin, T: , F: Seniorenheim Alfred Jung : Alfred-Jung-Straße 17, Bln., T: , F: -99 Altenzentrum Erfülltes Leben ggmbh; Haus Abendsonne : Volkradstraße 28, Berlin, T: , F: -99 Kindertagesstätte Paule Platsch : Bernhard-Bästlein-Straße 52/54, Berlin, T: Sozialstation Weißensee/Hohenschönhausen: Gounodstraße 49 57, Berlin, T: , F: -22 Seniorenheim Hohenschönhausen: Woldegker Straße 5, Berlin, T: , F: -22 Wohnen mit Service: Demminer Straße 38, Berlin, T + F: Tagespflegestätte: T: , F: -88 Kindertagesstätte Tausendfüßler : Goeckestraße 25/26, Berlin, T: , F: Pflegestützpunkt Lichtenberg: Weißenseer Weg 6, Berlin, T: , F: Mitte Bezirksgeschäftsstelle: Heinrich-Heine-Straße 9, Berlin, T: , F: Sozialstation Mitte/Prenzlauer Berg: Brunnenstraße 5, Berlin, T: , F: -22 Kindertagesstätte Pelikan : Friedrichstraße 129 f, Berlin, T: , F: Alzheimer-Angehörigen-Initiative: Reinickendorfer Straße 61, Berlin, T: , F: -97 Beratung für Männer gegen Gewalt: Mollstraße 17, Berlin, T: , F: Nachbarschaftstreff: Mollstraße 17, Berlin, T: Nachbarschaftszentrum Bürger für Bürger : Brunnenstraße 145, Berlin, T + F: Freizeit- und Begegnungsstätte Treff 203 : Torstraße , Berlin, T: , F: Treptow-Köpenick Bezirksgeschäftsstelle: Glanzstraße 2, Berlin, T: , F: Sozialstation Treptow: Schnellerstraße 109, Berlin, T: , F: -69 Wohnheim für Behinderte: Puschkinallee 49, Berlin, T: , F: -22 Geschäftsstelle Köpenick: Charlottenstraße 17c, Berlin, T: , F: -21 Club Charlotte : Charlottenstraße 17c, Berlin, T: Mobilitätshilfedienst Treptow-Köpenick T Sozialstation Köpenick: Müggelheimer Straße 17c, Berlin, T: , F: -22 Wohnen mit Service: Mahlsdorfer Straße 94, Berlin, T: , F: -12 Nachbarschaftstreff Myliusgarten : Myliusgarten 30, Berlin, T: , F: -71 Nachbarschafts-Treff Kietzer Feld : Am Wiesengraben 13, Berlin, T: , F: -05 Pankow Bezirksgeschäftsstelle: Wichertstraße 71, Berlin, T: , F: -23 Sozialstation Pankow: Schönholzer Straße 4c, Berlin, T: , F: -22 Sozialstation Mitte/Prenzlauer Berg: Brunnenstraße 5, Berlin, T: , F: -22 Sozialstation Weißensee/Hohenschönhausen: Gounodstraße 49-57, Berlin, T: , F: -22 Wohngemeinschaft Menschen mit Demenz in Pankow: (Anschrift/Telefon siehe Sosta Pankow) Kieztreff Übern Damm : Wichertstraße 71, Berlin, T: , F: -23 Stadtteiltreff Kissingenviertel: Lauterbachstraße 3b, Berlin, T: , F: -54 Spandau Bezirksgeschäftsstelle/Begegnungsstätte: Pillnitzer Weg 21, Berlin, T: , F: Stunden-Servicetelefon:

20 Ein gutes Gefühl, vorgesorgt zu haben. Als Mitglied der Volkssolidarität genießen Sie besonders günstigen Schutz: Sterbegeld-Vorsorge Plus Sterbegeld von 1.000,- bis ,- Euro Aufnahme bis 80 Jahre ohne Gesundheitsfragen Keine Wartezeit, lediglich Staffelung der Versicherungssumme im 1. Versicherungsjahr Beitragsbefreiung bei Eintritt der Pflegestufe III Die neue Unfall-Vorsorge* Aufnahme bis 80 Jahre ohne Gesundheitsfragen Invaliditätsleistung bereits ab 1 % Invalidität Bis 2.000,- Euro Sofortleistung bei Oberschenkelhalsbruch, auch wenn die Ursache kein Unfall war Krankenhaus-Tagegeld im In- und Ausland Lebenslange Unfallrente Schutz auch bei Unfällen durch Herzinfarkt, Schlaganfall sowie Infektionen durch Zeckenbiss (FSME und Borreliose) mit Notfall-Plus Premium Euro Sofortleistung bei vollstationärem Krankenhausaufenthalt ab 6 Tagen Umfangreiche Hilfe- und Pflegeleistungen, z.b. Menüservice, Tag- und Nachtwache, Haushaltsarbeiten, Begleitung bei Arzt- u. Behördengängen Unfall-Mobilitäts-Service mit praktischen Fahrdiensten z.b. zur Krankengymnastik Umzugs- oder Haus-Umbau-Kosten Auto-Umbau-Kosten bis zu ,- Euro Pflegerenten-Risikoversicherung* Monatliche Pflegerente von 150,- bis 1.000,- Euro Leistung bereits ab Pflegestufe 1 Beitragsbefreiung bei Eintritt des Pflegefalles Bei Pfl egebedürftigkeit nach dem 3. Versicherungsjahr lebenslange Leistung - unabhängig ob Pfl ege zu Hause, im Heim, von Fachkräften oder Angehörigen VS Spezial-Rechtsschutz Privat,- Berufs- und Verkehrs-Rechtsschutz Inkl. Rechtsschutz für Betreuungsverfahren Wahlweise mit Immobilien-Rechtsschutz * Zusätzlich zur Sterbegeldversicherung bei der Volkssolidarität Mit der verbandseigenen Vorsorgeeinrichtung der Volkssolidarität können Sie bereits alles regeln, damit Ihre Angehörigen nicht nur finanziell entlastet werden, sondern auch Unterstützung im Pflege- und auch im Trauerfall erhalten. Als Mitglied der Volkssolidarität erhalten Sie Ihren Versicherungsschutz zu besonders günstigen Konditionen. Wir beraten Sie gern. Bitte ausfüllen und einsenden an: Volkssolidarität Landesverband Berlin e.v. Alfred-Jung-Straße Berlin Name: Vorname: Straße: PLZ/Ort: Telefon: Ja, ich möchte mehr Informationen über die Verbandsvorsorge der Volkssolidarität: Koll. 303

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