Butzbacher Seniorenzeitung

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1 April 2012 Ausgabe: 20 Butzbacher Seniorenzeitung Preisausschreiben Seite 29

2 Inhalt Seite Grußwort des Bürgermeisters... 3 Was für die Raupe das Ende der Welt... 4 Altstadt für Ältere in Butzbach... 5 Bericht des Seniorenbeirats Rückblicke unsere letzten Veranstaltungen Kein Einlass für ungebetene Gäste Pflichtteilsrecht Gehirnjogging...12 Top 100 Akkustiker in Butzbach Deutsche Sprache Schwere Sprache Klippen und Gefahren privatschriftlicher Testamente Buchtipp Wenn das Erbe weg ist Spannende Geschichten aus dem Leben Feste Zähne in zwei Wochen Nachbarschaftshilfe Erbrechtliche Gestaltungen in Patchworkfamilien Testierfähigkeit trotz Demenz Hospiz Haus Samaria Alles rund ums Bad Sei kein Wasserkasper! Unser Leben Reine Handarbeit Hausübergabe und Nießbrauch oder Wohnrecht Dauergrabpflege Rätsel Adressen und Termine In eigener Sache: Die Herstellung der Butzbacher Seniorenzeitung finanziert sich überwiegend aus Werbeinseraten der Butzbacher Geschäftsleute. Wir bitten die Leserschaft, dies bei ihrer Einkaufsplanung zu berücksichtigen. Namentlich gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung des Herausgebers wieder. Bei eingesandten Beiträgen behält sich der Herausgeber eine Bearbeitung vor, die den Inhalt unbeachtet lässt. Für Veranstaltungshinweise und Adressen sind die entsprechenden Organisationen bzw. Vereine verantwortlich. Die Butzbacher Seniorenzeitung erscheint zweimal im Jahr und ist für Senioren kostenfrei erhältlich. Impressum: Herausgeber: Magistrat der Stadt Butzbach Schlossplatz 1, Butzbach Telefon (0 6033) Telefax (06033) Redaktionsteam: Seniorenbeauftragte: Heidi Gombert Seniorenbeirat: Gisela Wimmer, Otto Polak, Hildegard Wodni, Elfriede Lange Dr. Christoph Bindhardt Gesamtherstellung: Verlag Druckhaus Gratzfeld, Butzbacher Zeitung Auflage: Exemplare Fotos Titelblatt: Otto Polak Die nächste Ausgabe erscheint im September Redaktionsschluss für Artikel ist Freitag, 22. Juni Das Redaktionsteam freut sich über Anregungen und Zuschriften. Für Werbeinserate wenden Sie sich bitte direkt an das Druckhaus Gratzfeld, Telefon ( )

3 Grußwort des Bürgermeisters Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, Sie halten nun die 20. Ausgabe der Seniorenzeitung in Händen, die Ihnen neben wichtigen Informationen auch Unterhaltung und Kurzweil bringen soll. Sie wurde zusammengestellt von Senioren für Senioren. Das Redaktionsteam wäre für Anregungen Ihrerseits zur Gestaltung dieser Zeitung dankbar und würde eine Mitarbeit im Redaktionsteam begrüßen. Besonderer Dank gebührt der Butzbacher Zeitung und dem Druckhaus Gratzfeld sowie allen Unternehmen, die durch ihren Werbeeindruck die kostenlose Weitergabe an Sie ermöglichen. Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit. Es grüßt Sie herzlichst Ihr Michael Merle Bürgermeister 3

4 ,,Was für die Raupe das Ende der Welt, ist für den Rest der Welt ein Schmetterling. Wir alle unterliegen dem Wandel der Zeit und haben die Wahl diesen von allen Seiten zu sehen und zu beleuchten oder ihn für eine geraume Zeit zu ignorieren. Doch der Wandel ist stetig und macht das aus, was wir Leben nennen. Und auch, wenn das Leben hier in dieser Welt für jeden von uns einmal enden wird, so können wir doch einiges selbstbestimmt gestalten. Viele Menschen schließen bereits zu Lebzeiten einen Bestattungsvorsorgevertrag ab und sichern dessen Finanzierung durch eine Treuhandeinlage oder eine Sterbegeldversicherung. Jeder Mensch, im Leben wie im Tod, will sich und seinen Willen, auch den letzten, respektiert wissen. Um diesen letzten Willen auch gegenüber Dritten durchzusetzen, ist eine Vorsorge für den Bestattungsfall richtig. Der Mensch, dem dies wichtig ist, sollte sich um seine eigene Bestattung kümmern, und zwar bevor dies andere für ihn tun ( müssen). Nur so hat er die Möglichkeit, die für sich richtige und passende Bestattung im Vorfeld eigenständig zu bestimmen. Der Bestatter des Vertrauens ist hier der richtige Ansprechpartner. Vorsorge zu treffen, wird ein immer wichtigeres Thema in der heutigen Zeit, in der nur noch vereinzelt Menschen in Großfamilien leben, wo sich alle Familienmitglieder an der Bestattung ihres Angehörigen beteiligen können und der Schmerz und alle Dinge, die nun einmal bei einem Trauerfall auftreten, auf viele Schultern verteilt werden kann. Unser Kulturwandel bringt auch mit sich, dass nahe Angehörige weiter weg wohnen und im Trauerfall nicht sofort zur Stelle sein können. Auch hier kann eine Vorsorge über die erste Zeit hinweg helfen, in der schon wichtige Entscheidungen getroffen werden müssen. Hat man schon im Vorfeld seine Wünsche festgelegt, so haben die Angehörigen deutlich mehr Zeit, sich auf die neue Situation einzustellen und können in aller Regel besser damit umgehen. Ein anderer Aspekt liegt in der Unwägbarkeit, eventuell einmal auf pflegerische Hilfe angewiesen zu sein. Dann kann auch ein Mensch, der sich für das Alter etwas gespart hat, in die Lage kommen, Sozialhilfe vom Staat annehmen zu müssen. Im Trauerfall bedeutet dies, dass die günstigste Bestattungsvariante bevorzugt werden wird. Liegt aber ein Bestattungsvertrag vor, dann ist dieser zu sehen wie ein Testament, eben ein letzter Wille und kann von niemandem angetastet werden. Auch kann so kein Erbberechtigter in den Ablauf der gewählten Beerdigungsform eingreifen. Bestattungshaus Bang Vorsorge oder Trauerfall Wir setzen Ihre Wünsche um! Geprüfter Bestatter Telefon 06033/65048 Wir sind Partnerbetrieb Wichtig und zu beachten dabei ist jedoch, dass es sich bei dem Bestattungsvorsorgegeld um solches handelt, das im Rahmen eines mit einem Bestattungsinstitut abgeschlossenen Vorsorgevertrages auf einem Treuhandkonto angelegt wurde. Ein Vorsorgevertrag bei einem Bestatter ist rechtsverbindlich und gilt über den Tod hinaus. Er kann nur von einem der beiden Vertragspartner gelöst werden. Ein privates Konto erfüllt die Funktion eines Treuhandkontos nicht. Um einen Betrag, im Rahmen eines wie oben erwähnten Vorsorgevertrages für eine Beerdigung, vor dem Zugriff Dritter, auch vor dem Sozialamt zu schützen, erging am 18. März 2008 dazu ein höchstrichterliches Urteil des Bundessozialgerichtes mit dem Az.: B 8/ 9b SO 9/06R. Sich zu informieren, ist also immer der richtige Weg und in aller Regel hat der Mensch auch seine Vorstellung davon, wie sein Abschied aus dieser Welt gestaltet sein sollte und wo er seine letzte Ruhe finden möchte. Es ist für den Menschen natürlicherweise nicht leicht, sich mit dem eigenen Tod zu befassen oder gar darüber zu sprechen, aber es ist notwendig, sich darüber Gedanken zu machen. Anna Meier-Rhiel (Bestatterin) 4

5 Altstadt für Ältere in Butzbach Das Kulturamt der Stadt Butzbach lädt in dieser Saison erstmals zu Kurzführungen Altstadt für Ältere" ein. Senioren und Gehbehinderte werden in einer Stunde zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt geführt. Dazu gehören Markt-, Kirch- und Schloßplatz. Bei ungünstiger Witterung kann alternativ die Markuskirche besichtigt werden, die am Hessentag 2007 als Rosenkirche bekannt und bewundert wurde. Die Führung ist kostenlos und wird von Gertrud Ebner von Eschenbach geleitet. Die vorgesehenen Termine erfahren Sie in der Tagespresse oder beim Kulturamt der Stadt Butzbach Butzbach/Ind. Süd Hoch-Weiseler Straße 10 Telefon ( ) Fax Treppen Küchenarbeitsplatten Fensterbänke Werner Rumpf Elektroinstallation GmbH Kundendienst Altbausanierung TV Satellitenanlagen Netzwerktechnik Photovoltaik Schlüsseldienst Hintergasse 17, Münzenberg/Gambach Tel / Fax / Roter Lohweg Butzbach Fon / Fax / Fußböden Bäder Restauration Grabmale Wilhelm-Leuschner Straße Butzbach Wilhelm-Leuschner-Str.1, Telefon 06033/2111 Telefax /1300 Butzbach Telefon 06033/2111 Telefax 06033/1300 5

6 Bericht des Seniorenbeirates Liebe Leserinnen, liebe Leser, Insgesamt: Einwohner Stand Kernstadt Einwohner mit Freude und Stolz blicken wir heute auf die Ausgabe unserer Butzbacher Seniorenzeitung zurück. Es ist wieder ein Jubiläum! Ich kann mich noch erinnern, als wir auf Namenssuche für das erste Titelblatt waren. Nun liegt sie vor, die Ausgabe Nr. 20. Gleichzeitig geht nun auch die dritte Wahlperiode zu Ende. Daher ein Rückblick auf beide Anlässe. Zum farbigen Titelblatt gehört ja auch ein Bild. Bei der Nr.1 zierte natürlich der Marktbrunnen vor dem historischen Fachwerkbau, dem Rathaus und weiteren Butzbacher Sehenswürdigkeiten. Über Nr. 2 Wendelinskapelle folgten in alphabetischer Reihenfolge alle Stadtteile bis zum letzten und kleinsten Stadtteil Wiesental. In aktuellem Zeitgeschehen und vom verstorbenen Mitbürger, dem ehemaligen Vorsitzenden des Geschichtsvereins, Werner Wagner aus Griedel, verfassten geschichtlichen Beiträge, die in kurzer Ausgabe viele Daten und Ereignisse der einstigen selbständigen Gemeinden wiedergaben. Ihm wurde in der Ausgabe März 2009 in einem Nachruf in Würde und Dank gedacht. Nicht zu vergessen auch die Bilder mit dem Kürzel OP von unserem Mitglied Otto Polak, der immer seine Kamera dabei hat. Dank auch der Druckerei Gratzfeld, die stets den Druck unserer Seniorenzeitung vornimmt und eine Ausgabe allen Abonnenten beilegt. Auch in öffentlichen Räumen und Praxen liegt sie aus. Sie wird gern gelesen, auch von Leuten aus den Nachbarstädten und -gemeinden, wo sie Lob, Anerkennung und ein gutes Echo bekommt. Unserem Redaktionsteam Gisela Wimmer, Hildegard Wodni, Elfriede Lange, Dr. Christoph Bindhardt, Otto Polak, Heidi Gombert - gehört ein besonderer Dank. Sie bemühen sich bei den halbjährlichen Ausgaben um Berichte, Gestaltung und Vorbereitung zum Druck. Zu unserer 4-jährigen Tätigkeit: Leider haben wir den Fauerbach v.d.h wi. Tod von zwei Mitgliedern zu beklagen: Herr Fritz Bellinger und die stellvertretende Vorsitzende Frau Dietlind Hock. Bei den Trauerfeiern wurde ihnen im Nachruf ehrend gedacht und Dank und Würdigung ihrer Tätigkeiten entgegengebracht. Voller Stolz durften wir auf unser 10-jähriges Jubiläum sehen. In einer Feierstunde mit vielen Ehrengästen hielt der stellvertretende Vorsitzende Dr. Bindhardt Rückschau auf die erste Dekade. In kurzer Erinnerung die Jahresfolge von Veranstaltungen für Senioren: Faselmarktnachmittag im Frühjahr, Einladung beim Aero-Club Butzbach mit Freiflügen der Gewinner, Ausflüge an Rhein, Neckar und Main mit der beliebten Franconia, Advents- und Weihnachtsfeiern für Senioren in Kernstadt und Stadtteilen. Sie waren allesamt gut besucht. Alle Veranstaltungen gaben unseren älteren Mitbürgern die Möglichkeit - runter vom Sofa, weg vom gewohnten Alltag - im Kreise von Freunden und Nachbarn ein paar frohe Stunden zu verbringen. In diesem Zusammenhang gilt unser Dank Herrn Fink 6

7 Seniorenbeirat der Stadt Butzbach Name Anschrift Telefon Bang, Elfriede Kirchplatz 8, Butzbach Birkenfeld, Irmgard Joh.-Seb.-Bach-Str. 10, Butzbach Dr. Bindhardt, Pohl-Gönser Straße 18, Christoph Butzbach Heinrichs, Ingeborg Alte Brauerei 4, Butzbach Helfert, Elisabeth Auf den Wolfsäckern 33, 3366 Butzbach/Münster Lange, Elfriede Ebersgönser Weg 39, Butzbach Müller, Uwe Ludwigstraße 11, Butzbach Petri, Walter Gluckstraße 3, Butzbach Polak, Otto Gutenbergstraße 8, Butzbach 2376 Weber Wolfgang Königsberger Straße 6, Butzbach Werner, Friedel Ostheim, Am Park 5, 4417 Butzbach Wimmer, Gisela Maibach, Eschbacher Weg Butzbach Wodni, Hildegard Pohl-Göns, Austraße Stand März 2012 von der Alten Apotheke, der uns Mittel zur Verfügung gestellt hat, ohne die das eine oder andere nicht machbar gewesen wäre. Die Seniorenmesse im Jahr 2011 war, ebenso wie in 2009, ein großer Publikumsmagnet. Besucher, Aussteller und wir, der Beirat und die Stadt Butzbach als Veranstalter waren zufrieden. Vorträge, Modenschauen: alles ok. Devise: Alle wollen 2013 wieder kommen! Um gemeinsame Wege der Seniorenarbeit zu finden, hatten wir Vertretungen der Seniorenbeiräte ins Butzbacher Bürgerhaus eingeladen. Ziel war, mit den mittelhessischen Kollegen ihre Situationen über Zusammensetzungen, finanzielle Anliegen und Arbeitsgebiete zu diskutieren und sich gegenseitig Anregungen zu geben. Zu Gast waren die Landes- und Kreisvorsitzende Frau Bernhammer und Frau Klingelhöfer. Ein weiteres Thema war eine Verankerung von Stellung und Rechte in der HGO. Dafür setzten sich zwar alle Landtagsvertreter bei der Landesversammlung ein, - wir müssen also weiter auf eine positive Entscheidung warten. Völlig unzufrieden sind nicht nur Senioren, auch viele Butzbacher Bürgerinnen und Bürger über die Pflasterung des Marktplatzes. So kam es - auf unsere Anregung - im September zu einer Demo auf dem Marktplatz mit Vertretern des Denkmalschutzes, Bürgermeister Merle, Bauamtsleiter und betroffene Behinderte. Bürger und Bewohner vom Seniorenheim waren mit Rollstühlen, Rollatoren und Gehilfen gekommen. Alle konnten erkennen, dass die Pflasterung und die Rinnen Schwierigkeiten machen und deshalb unzumutbar sind. Weitere Gespräche zur Besserung des Belages sollen folgen. Auch der Besuch des Butzbacher Bahnhofs, wegen Möglichkeiten einer stufenlosen Erlangung des Bahnsteiges, stand an. Mit Freude kann über die Beschaffung von Friedhofswägelchen als Kleintransporter berichtet werden. Diese wurden bereits in Pohl-Göns, Butzbach und Ostheim installiert. Der Beirat bemüht sich um weitere Sponsoren, damit alle Friedhöfe mit solchen Transportwägelchen ausgestattet werden können. Darüber hinaus wurden Gespräche geführt mit dem Einzelhandel über Behinderten-Parkplätze, Einpackhilfen, kleinere Einkaufswagen, größere Preisschilder sowie Sitzmöglichkeiten. In der derzeitigen Beratung der städtischen Gremien des Doppelhaushaltes der Stadt ist eine Kürzung der Mittel für Seniorenarbeit zu erwarten. Mit der neuen Situation wird sich der neue Beirat nach der Konstituierung befassen. Den ausscheidenden Mitgliedern Dank für ihre langjährige Mitarbeit, auch an Bürgermeister Merle, den städtischen Mitarbeitern sowie dem Bauhof. Friedel Werner Vorsitzender des Seniorenbeirates 7

8 Rückblicke auf unsere letzten Veranstaltungen 6. Seniorenmesse in Butzbach Die Messe für Jung und Alt Nach den Grußworten von Bürgermeister Michael Merle Schirmherr der Veranstaltung - dem Vorsitzenden des Seniorenbeirates der Stadt Butzbach, Herrn Friedel Werner und der Vorsitzenden des Seniorenbeirates des Wetteraukreises Frau Renate Klingelhöfer, wurde die 6. Seniorenmesse eröffnet. Von Frau Gombert (Seniorenbeauftragte der Stadt Butzbach) konnten auch in diesem Jahr ca. 40 Aussteller gewonnen werden, die wiederum ein reichhaltiges und vielseitiges Angebot auf der Seniorenmesse am 15. u. 16. Oktober 2011 im Bürgerhaus Butzbach präsentierten. Eine große Palette über Angebote u.a. im Gesundheitswesen, Anregungen, Informationen und nützliche Helfer die den Alltag der älteren oder behinderten Personen erleichtern, wurden vorgestellt. Das Ausprobieren von Fitnessgeräten oder das Mitmachen eines Fitnesstests machte auch der jüngeren Generation ebenso Spaß, wie die Zumba-Fitness- Darbietung. Gut besucht waren die Fachvorträge - Autofahren im Alter, Vorsorgevollmachten und Betreuungsrecht, illegale Kontoabbuchungen, Zubereitung und Anwendung von Mineralwasser, Rückenschmerzen als Geisel unserer Zeit - die von kompetenten Referenten im Gruppenraum angeboten wurden. Eine Bereicherung waren auch bei dieser Messe die Modenschauen an beiden Tagen. Tragbare Damen- und Kindermode wurde von den kleinen und großen Models einem begeisterten Publikum vorgeführt. Viele positive Gespräche, die der Seniorenbeirat mit den Ausstellern und Besuchern geführt hat, haben gezeigt, dass durch die Vielschichtigkeit der Angebote, alle Generationen angesprochen wurden. Also, freuen wir uns auf die nächste Messe in Hildegard Wodni FLIESEN-FACHGESCHÄFT ANTON HUBER Fliesenlegermeister Ö.b.u.v. Sachverständiger Fliesen-, Platten-, Mosaik-, Natursteinarbeiten Testen Sie uns als Komplettdienstleister Butzbach Rockenberger Weg 3 Telefon (06033) 7989 Telefax (06033) DIGITALE SAT-ANLAGEN Digitalisierung Ihrer Meisterbetrieb für Elektro, Sanitär & Heizung Wetzlarer Str Butzbach Tel / Fax City-Makler.net Immobilien in Mittelhessen Dipl. Wirt. Ing. (FH) Markus Ruppel Breslauer Str. 22, Butzbach Tel / Fax / HÄUSER Butzbach/NW, Zum Bahnhof 54 Telefon ( ) Telefax ( )

9 Seniorenweihnachtsfeiern In der Adventszeit hört man oft den Satz ach schon wieder eine Weihnachtsfeier! Diese Aussage kommt oft von Personen, die in vielen Vereinen aktiv oder passiv Mitglied sind. Aber es gibt auch Mitbürger, die sich immer wieder auf den schönen Nachmittag der Senioren-Weihnachtsfeiern in der Kernstadt und den Stadtteilen freuen. Für sie bringt das gemütliche Beisammensein - bei Kaffee und Kuchen - eine Abwechslung in den oft einsamen Alltag. seit 1930 Jana Dietz 06033/ Fußpflege bei Ihnen zu Hause auch für Diabetiker Hühneraugenentfernung Gutscheine erhältlich Beerdigungsinstitut Sehrt-Mötz GmbH Telefon ( ) 3242 Butzbach/Hoch-Weisel Fauerbacher Straße 4 Erd-, Feuer- und Seebestattungen Erledigungen aller Formalitäten Reiche Auswahl an Särgen, Urnen und Sterbewäsche Überführung mit eigenem Leichenwagen im In- und Ausland Sterbegeldversicherungen. Für Fragen stehen wir Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Zu dieser Veranstaltung, die von der Stadt Butzbach durchgeführt wird, hat Herr Fink von der Alten Apotheke wieder eine großzügige Spende bereit gestellt. Der Seniorenbeirat bedankt sich hierfür ganz herzlich. Wir hoffen, dass trotz aller notwendigen Sparmaßnahmen diese Weihnachtsfeiern - evtl. etwas abgespeckt - weiterhin durchgeführt werden können. Hildegard Wodni! kostenlose Parkplätze direkt vor dem Haus Ihr Schuhfachgeschäft in Gambach am Bürgerplatz, Tel / Öffnungszeiten: Mo.-Fr bis Uhr und bis Uhr, Sa bis Uhr. 9

10 Kein Einlass für ungebetene Gäste Ein völlig neues Wohngefühl Neue Insektengitter machen sich fast unsichtbar und lassen Luft und Licht herein. Der Insektenschutz fürs Fenster war schon immer die bessere und umweltfreundliche Alternative zur chemischen Keule - hielt aber immer Licht und frische Luft ja Insekten nein. Transpatec sorgt für ein ungestörtes und entspanntes Wohnen. auch einen Teil des einfallenden Sonnenlichts aus den Räumen fern. Aus diesem Grund hat die Forschungsabteilung des Herstellers Neher nun ein neues, hauchdünnes Gewebe namens "Transpatec" entwickelt, das buchstäblich unsichtbar ist. Dank patentierter Webtechnik ist es möglich, reißfeste Fäden von nur 0,13 Millimetern Durchmesser herzustellen - sie sind damit kaum dicker als ein menschliches Haar. Dennoch bieten die Gitter aus dem feinen Material wirksamen Schutz vor Fliegen, Mücken und Co. Das Fenster kann somit stets geöffnet bleiben. Frische Luft strömt Tag und Nacht fast ungehindert ins Zimmer: Im Vergleich zu konventionellen Fiberglasgeweben verbessert die Innovation den Luftdurchlass um rund 140 Prozent. Robustes Gewebe Trotz seiner feinen Fäden ist das Gewebe besonders robust. Die Witterungsbeständigkeit und Reißfestigkeit wurden von einem unabhängigen Prüfinstitut getestet und bestätigt. Da bei der Herstellung zudem auf PVC verzichtet wird, ist der Hightech-Insektenschutz zudem besonders wohngesund. Unter gibt es im Internet mehr Informationen, Bezugsquellen und Videos. Hier kann man auch ein kostenloses Muster des haarfeinen Gewebes bestellen, um sich selbst ein Bild davon zu machen. Die neue Bindefaden-Webtechnik und der FX6-Faktor sorgen dafür, dass Transpatec trotz der feinen Fäden sehr reißfest und langlebig ist. Der Fachmann nimmt Maß Neben dem Material kommt es bei einem wirksamen Insektenschutz auf die Passgenauigkeit an. Wichtig ist daher, dass jedes Gitter maßgeschneidert wird. Fachbetriebe nehmen dazu vor Ort die Messung für eine exakte Fertigung vor. Der Insektenschutz ist keineswegs nur für Fenster geeignet, auch oft benutzte Türen, wie etwa auf der Terrasse, können nun sperrangelweit geöffnet bleiben. Ein angepasstes Gitter, das sich bei Bedarf mittels einer Pendelmechanik sowohl nach innen als auch nach außen öffnen lässt, hält Mücken und Fliegen fern. Weitere Informationen erhält man unter Wir müssen draußen bleiben! Ein völlig neues Wohngefühl: das neue, revolutionäre Gewebe Transpatec (rechts) setzt dem Licht- und Luftdurchlass praktisch keine Grenzen und ist von innen betrachtet so gut wie unsichtbar. Insektenschutz vom Profi! Ausstellung: Di.-Sa., Uhr Am Bollwerk Butzbach Tel. ( )

11 Tritt ein Todesfall in der Familie ein, so ist es oft unklar, wie es sich mit dem Erbe verhält, wenn man durch ein Testament oder einen Erbvertrag des Erblassers von der gesetzlichen Erbfolge ausgeschlossen ist. Nähere Angehörige, wozu die Eltern, Kinder und der Ehegatte des Erblassers gezählt werden, haben grundsätzlich ein Recht auf einen gesetzlichen Mindesterbteil, auch genannt Pflichtteil. Geschwister oder etwaige andere Vorfahren des Erblassers hingegen nicht. Der Pflichtteil beträgt grundsätzlich die Hälfte des gesetzlichen Erbteils und ist ein Geldanspruch, der sich gegen die (testamentarischen) Erben richtet und erst nach dem Erbfall entsteht. Um diesen Anspruch beziffern zu können, kann der Pflichtteilsberechtigte nach dem Eintritt des Todesfalles von dem Erben Auskunft über den Bestand des Nachlasses verlangen, damit er sich Klarheit über den Umfang, bzw. die Verbindlichkeiten des Erbes verschaffen kann. Der Erblasser hat allerdings auch das Recht im Vorhinein den nahen Angehörigen den Pflichtteil zu entziehen. Die Gründe für eine Entziehung des Pflichtteils wurden mit der neuen Erbrechtsreform überarbeitet. Danach ist es nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich, den Pflichtteil zu entziehen, so etwa, wenn der Pflichtteilsberechtigte dem Erblasser, dessen Ehegatten oder Lebensgefährten, Kindern, wie auch den Stiefund Pflegekindern nach dem Leben trachtet oder körperlich schwer misshandelt. Sollte ein Pflichtteilsberechtigter doch als Erbe eingesetzt worden sein, kann er die ihm zugedachte Erbschaft auch Andreas Bösch Rechtsanwalt Fachanwalt für Familienrecht Pflichtteilsrecht ausschlagen und statt dessen seinen Pflichtteil verlangen. Dies ist jedoch nur sinnvoll, wenn der ihm zugedachte Erbteil zwar größer ist als der Pflichtteil, aber mit umfangreichen Verpflichtungen, wie etwa eine Nacherbfolge oder ein Vermächtnis zu Gunsten eines anderen, belastet ist, die den tatsächlichen Wert des Erbteils schmälern. Mit der Modernisierung des Erbrechts soll die Testierfreiheit eines jeden Einzelnen gestärkt werden, damit jeder sein Vermögen nach seinen Vorstellungen verteilen kann. Über die Neuerungen im Erbrecht beraten wir Sie gerne. Bösch & Kollegen RECHTSANWÄLTE Stephanie Becker-Bösch Rechtsanwältin Fachanwältin für Familienrecht und Erbrecht Rechtsanwältin Stephanie Becker-Bösch Fachanwältin für Familienrecht und Erbrecht Anika Münch Rechtsanwältin Telefon 06033/

12 Gehirnjogging Ob jünger oder älter ein gut funktionierendes Gehirn ist unverzichtbar. Nicht nur Muskeln benötigen regelmäßige Aufmerksamkeit um in Form zu bleiben auch das Gehirn baut mit der Zeit ab. Um es nicht so weit kommen zu lassen, sollte man es ab und zu richtig fordern. Denn auch für das Gehirn gilt: Wer trainiert bleibt fit! Die Experten sind der Meinung, dass man nur 10 Minuten täglich investieren muss, wenn man sich geistig fit halten will. Hier einige Beispiele, wie Sie spielerisch Ihre grauen Zellen aktivieren können: nend mit dem Z, aufzusagen. so viele neue Wörter wie möglich. Verwenden Sie nur die vorhandenen Buchstaben und setzen Sie sich ein Zeitlimit von 3 max. 5 Minuten. Beispiel: Wortkreationen aus Telefonschnur > Tee, Teflon, Flur, schon, nur usw. wendig. Verlegung Beratung Verkauf Fliesenleger-Meisterbetrieb Peter Klaus Butzbach Beethovenstraße 30 Telefon /13 88 Telefax / Scherz- und Fangfragen a) Welches ist der beste Rat? b) Was ist tagsüber leer und während der Nacht voll? c) Was ist das? Ohne waschen ist es sauber. Ja, es wird gerade durch das Waschen schmutzig. d) Was brennt Tag und Nacht und verbrennt doch nicht? Buchstabensalat Gesucht werden Gegenstände in der Wohnung 1. Itsch 2. Lebrid 3. Ampel 4. Kransch 5. Evas 6. Flontee 7. Fosa 8. Dreh 9. Ruhen 10. Luhst 11. Tebent 12. Aroid Elektro Ruppel Hausanschrift Telefon Fax Internet Auflösungen auf Seite 29 Qualität und Service vom Fachmann Ihre Praxis für Klein- und Heimtiere in Butzbach Ultraschall und Röntgen Naturheilverfahren Zahnheilkunde Auch Tiere werden älter! Wir kommen gerne zu Ihnen nach Hause! Hoch-Weiseler Straße 57, Telefon 0171/ oder 06033/5367 Sprechzeiten: nach Terminabsprache sowie Montag bis Freitag bis Uhr, Samstag bis Uhr Sonne und Regen, die wechseln sich ab, mal geht s im Schritt, mal geht s im Trab. Fröhlichkeit, Traurigkeit, beides kommt vor, Eins nur ist wichtig: Trag s mit Humor! Volksgut 12

13 Top 100 Akustiker in Butzbach Am 12. Februar 2011 zeichnete Vicky Leandros, eine der bekanntesten, wenn nicht DIE bekannteste deutsche Sängerin, als Schirmherrin die Gewinner des TOP 100 Akustiker 2011-Wettbewerbs aus und überreichte anlässlich der feierlichen Gala-Veranstaltung im ehrwürdigen Hotel Adlon in Berlin die Urkunden an die strahlenden Preisträger. Zu den TOP 100 inhabergeführten, mittelständischen Akustikern zu gehören, ist eine große Auszeichnung! Und das Adlon in Berlin ist ein würdiger Rahmen für dieses Ereignis. Aus Butzbach gehört auch ein Hörgeräte-Akustiker dazu: Es ist die Firma Hörgeräte Jahnecke! Hörgeräte Jahnecke ist mit Recht sehr stolz auf diese Auszeichnung. Die unabhängige Jury aus Wissenschaft und Marketing, repräsentiert durch Professor Fortmann von der Fachhochschule Gelsenkirchen und das BGW Institut für innovative Marktforschung in Essen, ermittelte aus den Wettbewerbsteilnehmern die TOP 100 Akustiker Um diese Hörgeräte-Akustiker zu erfassen, hatte die BGW gemeinsam mit Herrn Professor Fortmann einen umfangreichen Fragenkatalog erarbeitet, mit dem die jeweiligen Bewerber ihre Leistungsfähigkeit und ihre absolute Kundenorientierung darstellen mussten. Anhand dieses 15-seitigen Fragebogens, unzähligen Geschäftsbesichtigungen und aufwändigen Testkäufen, bei denen die Antworten der Bewerber auf Herz und Nieren überprüft wurden, ist es dem wissenschaftlichen und marketingorientierten Team gelungen, die 100 Hörgeräte-Akustiker unter den Bewerbern zu finden, die ganz besonders kundenorientiert denken und handeln. Diese 100 besten nach diesen Kriterien bewerteten Hörgeräte-Akustiker erhielten die Auszeichnung TOP 100 Akustiker Diese zeichnen sich durch besondere Kunden-Orientierung, Service- Bereitschaft und persönliche Ansprache und Hinwendung aus. In fünf Kategorien wurden die Bewertungen vorgenommen: Kundenorientierung, Kundeninformation, Marktorientierung, Unternehmensführung (Mitarbeiterorientierung), Ladengestaltung. Und in allen Bereichen mussten überdurchschnittliche Leistungen erbracht werden, um unter die TOP 100 Akustiker unter allen Bewerbern zu gelangen. In der Auszeichnung sieht die Firma Hörgeräte Jahnecke mit dem gesamten Team selbstverständlich auch eine Verpflichtung, den hohen Standard, den die Wahl zum Top 100 Akustiker 2011 zu Grunde gelegt hat, aufrechtzuerhalten und sogar noch weiter auszubauen. Weitere Information zur Veranstaltung und zur Auszeichnung Top 100 Akustiker 2011 unter Krachbaumgasse Butzbach Unser Hörgeräte-Akustikgeschäft in Butzbach gehört zu den TOP 100 Akustiker 2011 Eine fachkundige Jury aus Wissenschaft, Marktforschung und Marketing hat uns als sehr kundenorientiertes ertes Akustikgeschäft ermittelt und ausgezeichnet. Die bekannte Sängerin Vicky Leandros hat uns am 12. Februar 2011 den Preis anlässlich einer Gala-Veranstaltung verliehen. Wir sind nicht nur stolz auf diese besondere Auszeichnung, sondern auch dankbar, dass Sie als Partner unseres Hauses mit zu unserer TOP-Leistung beigetragen haben. kostenloser Hörtest günstige Preise individueller Service kostenlose Information Wir freuen uns auf die Fortsetzung der guten Zusammenarbeit mit Ihnen Ihr Team von Hörgeräte Jahnecke hoergeraetepreise.de 13

14 Deutsche Sprache Schwere Sprache Ach, es ist mehr als 50 Jahre her. Ich war damals noch reichlich jung und unerfahren und überhaupt, es war recht unruhig in meiner bisherigen Welt. Ich übersiedelte aus meiner Heimatstadt Wien nach Berlin. Man sprach ja schließlich dort auch Deutsch! Beruflich war eine gut ausgebildete Kraft ein sehr gefragter Mitarbeiter. Im fachlichen Bereich konnte man sich immer auf die lateinischen Fachausdrücke zurückziehen, also keinerlei Probleme. Mit Freunden ja sowieso nicht. Was spielte es da für eine Rolle, dass man anstelle von Maler Anstreicher sagte und mit den Zeitangaben immer etwas durcheinander kam. ¾ Sechs und ¼ Fünf= und Uhr. Letzteres habe ich mir ganz schnell angewöhnt und alle haben es verstanden. Es war ja korrekt. Mit den Gewichten war es schon schwieriger. Ein Pfund = 500 g - o.k. In meiner Welt war es aber ein halbes vom kg herunter gerechnet. Wenn ich auf dem Markt sagte ½, so hatte ich nach Berliner Verständnis aber nur ¼ in der Tüte. Manchmal war ich am verzweifeln. Dann habe ich mir angewöhnt, alles in Gramm anzusagen, und es klappte wunderbar! Trotz Fremdenpolizei und Arbeitsamt dauerte es keine 14 Tage und ich hatte eine Stelle in einem nahe gelegenen Krankenhaus. Ich konnte es sogar zu Fuß erreichen. Da ich examinierte Vollschwester war, hatte ich innerhalb von einer Woche Nachtdienst. Es war eine interne Männerstation mit 35 Betten, also überhaupt nicht schlimm oder aufregend. Ich war härteres gewöhnt. Man hatte mir auch alles gut erklärt. Die Telefonliste mit den wichtigsten Nummern lag bereit. Welcher Arzt Dienst hatte, war angeschrieben. Was zu tun war bei Notfällen medizinischer oder technischer Art, war geklärt. Ich wusste Bescheid über Notfallkoffer und den so genannten Giftschrank. Und mit der Stationsarbeit war ich auch vertraut. Also unterschrieb ich den Übergabebericht, wünschte den Kollegen einen schönen Abend und begab mich auf meinen Rundgang. Da wir damals erst um Uhr Dienstbeginn hatten, schliefen viele meiner Patienten schon. Es war nicht viel zu tun. Hier noch ein Fenster etwas mehr schließen, da noch ein Glas Wasser hinstellen. Woanders die Blumen doch lieber auf den Flur stellen. Auch mal beantworten wie Herta gespielt hatte (ich halte heute noch zu diesem Verein). Und so war ich schnell mit meinem Rundgang fertig. Spülraum Teeküche Aufenthaltsraum kurz visitiert und dann ab ins Dienstzimmer und meine Notizen studiert. Die eine oder andere Klingel ging zwischendurch. Es waren Kleinigkeiten wie Fenster schließen, Wasser geben, Fragen nach der Zeit beantworten. Damals hatte noch nicht jeder eine Armbanduhr mit Leuchtziffern. Auch das eine oder andere Bedarfsmedikament wurde verlangt und gegeben. Die Zeit tropfte gleichmäßig dahin und ich las im Berliner Stadtplan, um mir Verschiedenes einzuprägen. Es klingelte! Ich konnte am Brett sehen, in welchem Zimmer es war und setzte mich in Bewegung. Es war ein Fünfbettzimmer am Ende des Flures. Lauter ältere Männer, einer lag im Gitterbett, aber nur damit er nicht herausfiele. Ich mit Taschenlampe, ganz leise: Bitte, was möchten Sie? Er laut im tiefen Bass: Ne Pinkelpulle. Ich: Bitte was?. Er: Ne Pinkelpulle! So ging das 3 4-mal hin und her. Er immer lauter, ich immer nervöser! Von den anderen Betten kam nun schon leichtes Murren. Es war schließlich erst so gegen 3.00 Uhr morgens. Also nochmals! SUDOKU???? SPIEL. Beim Sudoku soll ein quadratisches Feld aus 9 x 9 Kästchen so mit den Ziffern von 1 bis 9 gefüllt werden, dass in jeder Zeile oder Spalte (jeweils 9 horizontale oder vertikale Reihen) sowie in jedem der dick umrandeten 2 x 3-Quadrate jede Ziffer nur genau einmal vorkommt. Die Rätsel sind jeweils so eingerichtet, dass durch die Anordnung der bereits ausgefüllten Ziffern die restlichen Ziffern zwingend nur auf eine Art eingefügt werden können. Es sollte nie nötig sein, aufs Geradewohl auszuprobieren. Denn es gibt zu jedem Zeitpunkt mindestens eine Ziffer, die wenn auch mitunter über mehrere Denkschritte zwingend gesetzt werden kann. Versucht man sich zu überlegen, welche Ziffer denn nun wo stehen muss, entdeckt man schnell den Reiz des Spieles. Je mehr Kniffe man entdeckt, desto mehr Spaß macht es. 14

15 Bitte was möchten sie? Ein wütender Aufschrei: Mensch! Verstehen Sie kein Deutsch? Ich ganz kläglich: Ja schon aber nur Hochdeutsch! Einen Moment tiefe Stille und dann sagte der alte Mann, er müsse Wasser lassen. Schnell reichte ich dem Mann die Urinflasche und ging aus dem Zimmer. Das Gelächter aus den übrigen Betten überhörte ich geflissentlich. Als ich nach fünf Minuten wieder kam, um den Patienten ordnungsgemäß zu versorgen, herrschte tiefe Stille im Raum alle schienen zu schlafen. Bei der Dienstübergabe musste ich natürlich berichten, wie die Nacht verlaufen war. Es kam auch die Rede auf die Pinkelpulle. Meine Stationsschwester tröstete mich und meinte, das wäre kein Beinbruch, ich würde es schon noch lernen. Nur meine jüngeren männlichen Kollegen lagen vor Lachen fast unterm Tisch. Und ihr größtes Vergnügen in den nächsten sechs Wochen war, mir Dialektausdrücke beizubringen. Frage nicht! Töle war noch das harmloseste (alter oder heruntergekommener Hund)! Oh nein! Was war Deutsch für eine schwere Sprache. Vielleicht zum besseren Verständnis! Das Deutsche verhält sich zum Österreichischen wie das Englische zum Amerikanischen. Man versteht sich, aber es kann leicht zu Irrtümern kommen. Besonders in der so genannten Umgangssprache. Und oft gibt es keine korrekte Übersetzung. Ein paar Kostproben: Aus Berlin: Atze Bruder Schrippe Brötchen Keule Schwester Deutsch Österreichisch Sahne Rahm/Obers Schlagsahne Schlagobers Blumenkohl Karfiol Tomaten Paradeiser ausruhen ausrasten Pause Rast Hocker Stockerl Fußbank Schemel Rock Schoß usw. Ich kann unsere ausländischen Mitbürger gut verstehen, wenn sie mit der deutschen Sprache hadern! Habt Geduld es wird schon! Herzlichst Ihre Elfriede Lange Service-Wohnen am Schlosspark in Butzbach, Griedeler Straße In bester Wohnlage - direkt am Schlossgelände - entsteht ein neues vollunterkellertes Mehrfamilienhaus in massiver Bauweise. Komfortable, helle und offene 2- bis 5-Zimmer Eigentumswohnungen, auf Wunsch mit altersgerechtem Betreuungsservice. Neuester Energiestandard, hochwertige Ausstattung, keine Maklergebühr. Wohnen mit Service als Plus Stufenlos und mit Aufzug Verschiedene Wohnungsgrößen Bau, Beratung und Verkauf: mit Aufzug Ihr Partner fürs Bauen Abfluss Kanal Rohrreinigungsservice 24-Std.-Notdienst Telefon 06033/ Penthouse-Wohnungen Moderne Konzeption Niedrig-Energiegebäude mit Solarnutzung Otto-Hahn-Str Butzbach Tel. ( ) Das Traditionshaus mit der persönlichen Beratung Neuanfertigung und Reinigung toff- und usstattungshaus Butzbach Wetzlarer Str. Tel. (06033)

16 Klippen und Gefahren privatschriftlicher Testamente Die viel diskutierten Neuerungen im Erbrecht haben nichts daran geändert, dass sich im Erbfall bei der Eröffnung von selbst verfassten Testamenten immer wieder die gleichen Probleme auftun. Angesichts der steigenden Zahl von Sterbefällen und damit verbundenen Regelungen von Nachlassangelegenheiten werden jedoch immer häufiger Empfehlungen laut, Testamente selbst zu formulieren und nicht durch Fachleute (Anwälte, Notare) errichten zu lassen. Die Überlegung basiert auf der verständlichen Erkenntnis, dass bei der Beauftragung eines Anwalts oder Notars zusätzliche Kosten entstehen, die vermieden werden können. Da jeder Bürger das Recht hat, über den Verbleib seines Vermögens im Todesfall zu bestimmen, stößt eine Handlungsweise, die Kosten erspart, sicher nicht auf taube Ohren. So tauchen bei uns in der Praxis in steigender Zahl Testamente auf, die aufgrund einer Vorlage (Zeitschriften, Stammbücher, Internetseiten o.ä.) errichtet wurden. Leider stellt sich dann heraus, dass Fachausdrücke in Unwissenheit über deren Bedeutung unrichtig gebraucht und wichtige Dinge übersehen wurden. Dies führt danach häufig zu Unsicherheiten bei der Erbfolge bzw. zu Ergebnissen, die weder rechtlich noch steuerlich gewollt waren. Da setzen sich Eheleute z.b. gegenseitig als Vorerben ein, ohne zu regeln, wer Nacherbe des Erstversterbenden und wer Erbe des Letztversterbenden werden soll. Wenn den Eheleuten z.b. das Hausgrundstück je zur Hälfte gehört, besteht die Gefahr, dass im Ergebnis eine ungewollte Zweiteilung des Grundbesitzes mit verschiedenen Eigentümern eintritt. Und wenn sich Eheleute gegenseitig zu Alleinerben einsetzen und die Kinder mit der Bezeichnung als Nacherben des Letztversterbenden, dann sieht ein Gericht darin im Zweifel auch eine angeordnete Vorerbschaft des überlebenden Ehegatten mit der Folge, dass der Überlebende nur sehr eingeschränkt oder überhaupt nicht über Rechtsanwälte Dieter Giebel Maria Giebel Fachanwältin für Familienrecht 16 das ererbte Vermögen des Verstorbenen (z.b. über dessen Haushälfte) verfügen darf. Die Verwendung solcher Begriffe kann zu ungewollten Vermögensübergängen beim Tod des Letztversterbenden führen, insbesondere, wenn Kinder aus früheren Verbindungen der Eheleute existieren. Nicht selten teilt der Erblasser seine einzelnen Vermögenswerte auf verschiedene Personen auf in der Hoffnung, damit nach dem Tod unliebsame Auseinandersetzungen unter den Bedachten zu vermeiden. Das Nachlassgericht fasst die Bedachten jedoch häufig zu einer Erbengemeinschaft zusammen, die dann als Eigentümergemeinschaft in das Grundbuch eingetragen wird. Ebenso kann die Erbengemeinschaft nur gemeinsam über die Bankkonten verfügen und der Streit um die Aufteilung des Erbes ist vorprogrammiert. Vermächtnisse und Auflagen an den Erben oder Vermächtnisnehmer sind Begriffe, die eine gründliche Kenntnis der Rechtsfolgen und die Berücksichtigung des Einzelfalles notwendig machen. Schließlich ist es ganz wichtig, die Existenz früherer Testamente zu klären und diese zu vernichten oder aus der amtlichen Verwahrung zu holen, wenn sie nicht mehr gelten sollen, oder aber im Testament zu erklären, dass alle früheren Testamente aufgehoben werden, soweit dies rechtlich möglich ist. Auf jeden Fall sollte ein handschriftliches Testament nur aufgesetzt werden, wenn die notwendige Kenntnis über die verwendeten Begriffe und deren Rechtsfolgen eingeholt wurde. Maria Giebel Rechtsanwältin Fachanwältin für Familienrecht Wetzlarer Straße Butzbach P Parkhaus am Marktplatz Tel. ( ) , Fax (06033) 72321

17 Buch-Tipp für Leseratten von Gisela Wimmer Rose Tremain, Der weite Weg nach Hause. Roman. Aus dem Englischen von Christel Dormagen. Frankfurt am Main, Suhrkamp S. 14,90. ISBN Zweierlei Gründe können Menschen dazu bewegen, ihre Heimat zu verlassen. Einmal ist es die Abenteuerlust, die zum Aufbruch in fremde Länder treibt. Es gibt aber auch Situationen, dass Menschen aus purer Verzweiflung, weil sie nämlich in ihrem Heimatland keine Arbeit mehr finden, keine Lebensgrundlage mehr aufbauen können, und deshalb die Entscheidung treffen, in einem anderen Land ihr Glück zu versuchen, um dann die zurückgelassenen Angehörigen vielleicht finanziell unterstützen zu können. Ein solcher Fall wird in diesem Roman sehr anschaulich geschildert. Lev, ein Mann in den besten Jahren, 43 Jahre alt, der in einem osteuropäischen Dorf namens Auror lebte, seine geliebte Frau Marina früh durch eine schwere Krankheit verloren hat und für seine kleine Tochter Maya sorgen muß, verlässt schweren Herzens seine Heimat, um in England, genauer gesagt in London, Arbeit zu finden. Er hat nicht die geringsten Anhaltspunkte, wo und wie er vorankommen soll, aber den festen Willen, jede Arbeit anzunehmen, die sich bietet. Er ist ein sehr umgänglicher Mensch, der aufgrund seiner Gradlinigkeit auf viel Hilfsbereitschaft trifft, so dass er mit eiserner Energie und auch Menschen, die ihm wohl gesonnen sind, sich durch ein schwieriges Leben hindurchkämpfen kann. Die sehr lebendige und anrührende Schilderung lässt einen nicht los, und man verfolgt hautnah seinen Weg, der zunehmend erfolgreicher wird und der ihn schließlich mit neuer Tatkraft gestärkt wieder zurück in die geliebte Heimat führt, wo er sich mit seinen neuen Ideen ein neues Leben aufbauen will, was ihm schließlich auch voll und ganz gelingt. Rose Tremain, 1943 geboren, wuchs in London auf und studierte an der Sorbonne. Sie war Dozentin für Englisch, Lehrerin und Lektorin. Sie hat Romane und Kurzgeschichten veröffentlicht, schrieb aber auch für Film, Funk und Fernsehen. Ihre Bücher wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Rose Tremain lebt in Norfolk. City-Makler.net Immobilien in Mittelhessen Dipl. Wirt. Ing. (FH) Markus Ruppel Breslauer Str. 22, Butzbach Tel / Fax / Am Gaulskopf Hotel Restaurant Restaurant mit 80 bis 160 Sitzplätzen gemütliche Zimmer laden zum Übernachten ein Gaulskopf Langgöns/Espa Tel /2959 Fax 06033/ Sehen Sie sich unsere neu gestaltete Homepage an: 17

18 Immer häufiger kommt es vor, dass potentielle Erben bei Testamentseröffnung eine böse Überraschung erleben. Nicht an sie geht das Häuschen von Oma, Opa, Onkel oder Tante, sondern an Betreuer oder Ärzte. Hierauf wies kürzlich auch die Fernsehsendung Plusminus hin. Weithin bekannt geworden sind die Fälle wie die des Bierkönigs Schubert. Aber Erbschleicher kommen auch in ganz normalen Familien vor. Wo es was zu holen gibt, machen diese sich bei alten oder einsamen Menschen gerne unentbehrlich und bekommen dann den Nachlass. Dies ist der Grund, warum es das Heimgesetz verbietet, Pfleger als Erben einzusetzen. Für Ärzte und andere Berufsgruppen gilt dies jedoch nicht. Wenn das Erbe weg ist Rechtsanwaltskanzlei Dr. jur. Annette Buß Rechtsanwältin Fachanwältin für Arbeitsrecht Tätigkeitsschwerpunkte: Erbrecht Familienrecht Patientenverfügungen Arbeitsrecht Münzenberg Am Heiligenstock 11 Telefon Fax In solchen Fällen fragt es sich zwar prinzipiell, ob die Erblasser, die ein Testament zugunsten eines sie betreuenden Dritten erstellt haben, aufgrund ihres Alters oder ihrer Erkrankung überhaupt noch testierfähig waren. Was im letzten Willen erst einmal niedergeschrieben ist, das gilt jedoch zunächst. In langwierigen Rechtsstreiten können Testamente zwar angegriffen werden; der Ausgang der Verfahren bleibt jedoch ungewiss. Deshalb sind zu Lebzeiten des lieben Angehörigen dessen Familienmitglieder gefordert, sich selbst zu kümmern und zu sorgen und sich nicht von Fremden wegdrängen zu lassen. Es sollte zudem rechtzeitig juristischer Rat eingeholt werden, wenn die Befürchtung besteht, der Erblasser könnte einem Erbschleicher auf den Leim gehen. Im Dienste Ihrer Gesundheit, die Butzbacher Apotheken. Alte Apotheke Apotheker Fink Wetzlarer Straße 3, Tel /65585 Mo., Di., Do Uhr, Mi., Fr Uhr, Sa Uhr Apotheke am Bahnhof Apothekerin A. Bechstein Weiseler Straße 41, Tel / Mo., Di., Do., Fr Uhr, Mi Uhr, Sa Uhr Liebig-Apotheke Apotheker H. Lang Marktplatz 22, Tel / Mo. Fr Uhr, Sa Uhr Stern Apotheke Weiseler Str , Tel / Mo., Di., Do., Fr Uhr, Mi Uhr, Sa Uhr 18

19 Das erste Treffen im Seniorencafé im Treffpunkt Degerfeld in der Haydnstraße 27 kann von den Initiatoren, einer Senioren-AG, die sich im Rahmen des Projekts Soziale Stadt gegründet hatte, als ein Erfolg angesehen werden. Denn was es am Freitagnachmittag in der Zeit von 15 bis 17 Uhr zu hören gab, war spannender als mancher Krimi. Erzählen aus dem Leben hatte auf den Einladungen und kleinen Plakaten gestanden, die auch an anderssprachige Mitbürger in deren Sprache verteilt worden waren. Bei Kaffee und Keksen saß nun eine altersgemischte Gruppe gemütlich beisammen, und gleich ging es los mit dem Erzählen. Wie er zu seinem Zweitnamen Maria gekommen ist, war dem einen Herrn eine Geschichte wert. Sie versetzte die Zuhörer in das Jahr 1935, also die Nazizeit, in der der Vater seinen Beamten-Job verloren hatte und die katholische Familie mit fünf Kindern ohne einen Pfennig Geld leben sollte. Das sechste Kind war unterwegs, die Lage also sehr ernst. Da konnte nur noch Maria helfen! So war der Name Ernst Maria entstanden. Der zweite Erzähler berichtete sehr lebendig aus der DDR-Zeit, von Fluchtversuch und Gefängnis. Dann gelang ihm die Flucht. Über das Lager Friedland kam er nach Essen, arbeitete als Bergmann, später als Maurer und Polier. Auch bei den Protesten gegen die Startbahn West in Frankfurt war er involviert. Nach Butzbach kam er der Liebe wegen. Nun ist er als Rentner mit seinem Schrebergarten vollauf beschäftigt. In der geselligen Runde erzählte eine Frau aus ihrem Leben. Geboren in der Steiermark wollte sie einen Männerberuf erlernen, welches früher verpönt war. Sie kam nach Deutschland und wurde Kraftfahrerin bei einem Busunternehmen. Später ließ sie sich zur Bankkauffrau ausbilden. Im jetzigen Ruhestand engagiert sie sich ehrenamtlich, ist u. a. im Spannende Geschichten aus dem Leben beim ersten Seniorencafé im Treffpunkt Degerfeld 19 Vorstand der Feuerwehr ihres Heimatortes. Das sind Geschichten, die das Leben schreibt und die vergangene Zeiten, aber auch die Probleme der Gegenwart berühren. Besonders die Rentenproblematik kam intensiv zur Sprache oder die neuen Regeln beim Vererben. Da konnte Frau Gombert gut Auskunft geben, die auch zu den Gästen gehörte. Auch Frau Hilcken von der Stadt Butzbach schaute kurz herein. Frau Asmussen vom AWO Sozialzentrum Degerfeld hatte die erkrankte Frau Weber vertreten und bedankte sich bei der Runde, die nun alle 14 Tage stattfinden wird. Anne Bach Es huscht das Glück von Tür zu Tür, klopft zaghaft an: Wer öffnet mir? Der Trübe seufzt: Ich lass nicht ein, nur neue Trübsal wird es sein. Der Reiche wähnt: Es pocht die Not, der Kranke bangt, es sei der Tod. Schon will das Glück enteilen sacht, denn nirgends wird ihm aufgemacht. Der Klügste öffnet just die Türda lacht das Glück ich bleib bei dir! Richard Zoozmann

20 Feste Zähne in zwei Wochen Möglichkeiten von Zahn-Implantaten Öffentlicher Vortrag in Butzbach (Hotel Römer) am 11. Mai Die Teilnahme ist kostenfrei Weit über eine halbe Million Bundesbürger haben sich im letzten Jahr für Zahnimplantate entschieden. Ein Vortrag im Hotel Römer, Jacob-Rumpf-Str. 2, in Butzbach informiert am Freitag, 11. Mai 2012, von 18 Uhr bis 20 Uhr über die künstlichen Zahnwurzeln, ihre Möglichkeiten und Grenzen. Spezialist referiert Referent ist der Münzenberger Zahnarzt Dr. Reiner Eisenkolb, MSc. Er legte bereits vor vielen Jahren seinen Schwerpunkt auf Zahnimplantate. Als Master of Science Implantologie besitzt er zudem den höchs ten Universitätsabschluss auf diesem Gebiet. Herr Dr. Eisenkolb MSc. wird über die Möglichkeiten und Grenzen moderner Zahnmedizin sprechen. Mein Vortrag erklärt, wie mit Zahnimplantaten festsitzender und ästhetischer Zahnersatz entsteht erläutert Dr. Eisenkolb, MSc. Dabei zeige ich vor allem auf, welche verschiedenen Versorgungsmöglichkeiten es gibt. Für bestimmte Ausgangssituationen gibt es manchmal sogar verschiedene Lösungen. Wir sind deshalb heute in der Lage, auch schwierig geltende Fälle erfolgreich zu behandeln. Zahnimplantate Implantate sind künstliche Zahnwurzeln, die chirurgisch in den Kieferknochen eingepflanzt werden. Diese tragen anschließend den eigentlichen Zahnersatz (Krone, Brücke, Prothese). Der schlechte Sitz einer Prothese hat meist mehrere Ursachen. Wenn die Prothese keinen Halt mehr hat, kann mit sofort versorgbaren Schraubenimplantaten der fehlende Halt innerhalb von wenigen Tagen wiedergegeben werden. Minimal invasive Implantation Sofortversorgung Der Vorteil der Minimal-invasiven Methode der Implantation (MIMI) ist die minimale Belastung für den Patienten. Infektionen, Schwellungen und auch Schmerzen werden auf ein Minimum reduziert. Die unblutige Operation mit nur wenigen Instrumenten (nur zwei kleine Bohrer) sowie die Möglichkeit der Abformung noch in derselben Sitzung sind weitere Vorteile gegenüber der konventionellen Methode. Bei dieser Methode wird der Prothese mit sofort belastbaren Schraubenimplantaten der fehlende Halt innerhalb von wenigen Tagen wiedergegeben. Diese Implantate heilen schnell ein und sind sofort, d.h. am gleichen Tag, mit weicher Kost belastbar. Lange Phasen der Wund- und Einheilung, die sonst bei herkömmlichen Implantaten in der Regel 5 9 Monate betragen, entfallen hier vollständig. Auch die finanzielle Belastung für den Patienten ist bei der MIMI-Methode geringer, bis zu 50% Ersparnis gegenüber der konventionellen Methode. Zweitmeinung In vielen Fällen ist auch das Einholen einer Zweitmeinung zum Konzept einer geplanten Versorgung sinnvoll erklärt Dr. Eisenkolb, MSc. Um alle Details ausführlich und ohne Zeitdruck zu besprechen, haben wir in unserer Praxis einen besonderen Beratungsraum und spezielle Implantat-Sprechstunden eingerichtet. Die Planungsphase sollte ausführliche Beratungsgespräche, klinische Untersuchungen, aber auch die Aufklärung über Alternativen beinhalten. Organisator und Veranstalter ist der Verein Informations-Forum-Gesundheit e.v. aus Bottrop. Unser Credo lautet: Nur ein gut informierter Bürger ist auch ein mündiger Patient. Wo und wann ein Vortrag stattfindet, lesen Sie auf unserer Webseite Dr. Reiner Eisenkolb MSc. 20

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