Geschäftsbericht der. Unfallkasse Post und Telekom. Vielfältiger Schutz aus einer Hand

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1 2012 Geschäftsbericht der Unfallkasse Post und Telekom Vielfältiger Schutz aus einer Hand

2 Inhaltsverzeichnis Vorwort 3 1 Die Unfallkasse Post und Telekom 4 Mitglieder 5 Aufsichtsbehörden 5 Mitgliedschaft in Verbänden 5 2 Selbstverwaltung 6 Vertreterversammlung 6 Vorstand 7 Rentenausschuss 7 Widerspruchsausschuss 7 Fachausschuss Arbeitsschutz 7 3 Verwaltung 8 Geschäftsführer 8 4 Öffentlichkeitsarbeit 10 Medien und Kampagnen 10 Veranstaltungen 10 Service-Center 11 5 Prävention Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz 12 Beratung, Überwachung und Ermittlung 12 Unfallentwicklung 14 Präventionsmaßnahmen 15 Informationen, Vorschriften und Regelwerk 18 Aus-, Fort- und Weiterbildung 20 6 Gesetzliche Unfallversicherung / beamten - rechtliche Unfallfürsorge 21 Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten von Versicherten 21 Leistungen an Versicherte 23 Dienstunfälle und Berufskrankheiten von Beamtinnen und Beamten 26 Leistungen an Beamtinnen und Beamte 27 Leistungsausgaben insgesamt 27 Entscheidungen über Renten und Widersprüche 28 7 Sachschadenersatz und Billigkeitszuwendungen 30 8 Regress 31 9 Finanzen 33 Beitragsberechnung der gesetzlichen Unfallversicherung 33 Kostenerstattung für übertragene Aufgaben 33 Vorschusszahlungen 33 Jahresrechnung 34 Anhang 35 Jahresrechnung 35 Mitglieder der Selbstverwaltungsorgane der UK PT 39 2 UK PT Geschäftsbericht 2012

3 Vorwort Eine wichtige Voraussetzung für die Fusion der Unfallkasse Post und Telekom (UK PT) mit der BG Verkehr ist erfüllt. Der Deutsche Bundestag hat das Gesetz zur Neuorganisation der bundes unmittelbaren Unfallkassen beschlossen. Die neue Berufsgenossenschaft Verkehrswirtschaft Post-Logistik Telekommunikation soll nach der noch ausstehenden Beratung des Gesetzes im Bundesrat zum 1. Januar 2016 Gestalt annehmen. Zur Erinnerung: Am 20. Juni 2012 hatten die Vertreterversammlungen von UK PT und BG Verkehr dem Gesetzgeber diesen Weg vorgeschlagen. Es soll ein zukunftsfähiger, moderner und effizienter Unfallversicherungsträger entstehen, heißt es in den zur Fusion einstimmig vereinbarten Eckpunkten. In der neuen Berufsgenossenschaft wird eine Sparte Post, Postbank, Telekom gebildet. Die Unfallfürsorge einschließlich der Prävention für die Beamtinnen und Beamten gehört weiterhin zum Aufgabenspektrum. Alles in allem ein prima Ergebnis. Und die Chemie stimmt auch. Die bisherigen Gespräche und Verhandlungen zwischen den Fusions partnern waren sachlich fundiert und getragen von dem gemeinsamen Willen, für beide Seiten eine optimal passende Lösung zu finden. Eine gute, vertrauensvolle Basis für das engagierte Herangehen an die nun zu bewältigenden Aufgaben. Die Fusion muss gestaltet werden. Wir brauchen einen Fusionsvertrag und eine neue Satzung. Ein Fusions-Lenkungsausschuss ist zwischen den Selbstverwaltungen und Geschäftsführungen bereits vereinbart. Ein erstes gemeinsames Projekt zur Vereinheitlichung der IT- Plattform ist gestartet. Für Finanzen und Controlling wird die entsprechende Software von SAP zum 1. Januar 2014 eingeführt. Die Abstimmung in den beiden Häusern läuft professionell und effizient. Das ermutigt und stärkt alle Beteiligten. Außerdem führt die BG Verkehr wie zuvor bereits die UK PT erfolgreich die elektronische Akte mit dem Unfallversicherungs-Dokumentenmanagementsystem (UV DMS) ein. Die spätere Zusammenführung im Leistungsbereich wird so wesentlich vereinfacht. Je konkreter die Vorbereitung der Fusion wird, desto stärker sind die Fachseiten gefordert, den vorgegebenen Rahmen auszufüllen. Das wird sicherlich spannend. Zielstrebig geht es weiter. Der Fusionsprozess soll und wird sozialverträglich gestaltet werden. Darauf können sich die rund Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der neuen BG verlassen. Doch auch unser Tagesgeschäft erfordert unsere volle Konzentration, ob in der Prävention oder Rehabilitation und Entschädigung. Denn die Versicherten müssen sich auch in Zeiten großer Veränderungen bei uns gut aufgehoben fühlen. Die vorliegenden Geschäftsergebnisse sind ein deutlicher Beweis dafür, wie verantwortungsvoll und zielorientiert in allen Bereichen der UK PT gearbeitet wird. Wir beteiligen uns zudem aktiv an der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie des Bundes, der Länder und der Unfallversicherungsträger. Wir wirken mit in unserem Spitzenverband Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) und im Klinikverbund der gesetzlichen Unfallversicherung (KUV), wenn es beispielsweise um ein Klinikgesamtkonzept und die dortige Neuordnung des Vergütungssystems geht. Die Selbstverwaltung mit Vertreterversammlung und Vorstand und die Geschäftsführung sagen allen Danke, die an vielen Stellen zu unserem Erfolg beigetragen haben, insbesondere den Beschäftigten. Wir möchten alle ermuntern, die Chancen zu ergreifen, die das Neue mit sich bringen wird. Anette Sauer Vorsitzende des Vorstandes Susanne Fischer Stellvertretende Vorsitzende des Vorstandes Dr. Rudi Vetter Geschäftsführer UK PT Geschäftsbericht

4 1 Die Unfallkasse Post und Telekom Im Zeichen der Sicherheit Die Unfallkasse Post und Telekom (UK PT) ist ein Träger der gesetzlichen Unfallversicherung in Deutschland. Die Beschäftigten in den Mitgliedsunternehmen sind bei der UK PT gegen die Folgen arbeitsbedingter Risiken versichert. Die gesetzliche Grundlage hierfür ist das Siebte Buch des Sozialgesetzbuches (SGB VII). Wie alle Träger der gesetzlichen Unfallversicherung hat die UK PT die Aufgaben, Die UK PT ist der Unfallversicherungsträger für 189 Unternehmen, darunter die Deutsche Post AG, die Deutsche Telekom AG und die Postbank AG. Arbeitsunfälle, Berufskrankheiten und arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren mit allen geeigneten Mitteln zu verhüten und für eine wirksame Erste Hilfe in ihren Mitgliedsunternehmen zu sorgen, die medizinische, berufliche und soziale Rehabilitation der Verletzten oder Erkrankten zu gewährleisten, wenn es zu einem Arbeitsunfall oder einer Berufskrankheit kommt, die Verletzten oder an einer Berufskrankheit Erkrankten und ihre Hinterbliebenen durch Geldleistungen zu entschädigen. Außerdem hat der Gesetzgeber der UK PT über die gesetzliche Unfallversicherung hinaus bei ihrer Gründung 1995 weitere Aufgaben übertragen. Diese sind im Postneuordnungsgesetz geregelt und umfassen die Unfallfürsorge und Prävention für die in ihren Mitgliedsunternehmen beschäftigten Beamtinnen und Beamten, die Leistung von Sachschadenersatz und Billigkeitszuwendungen, wenn Gegenstände bei einem Arbeits- oder Dienstunfall beschädigt wurden, den Arbeitgeber- und Dienstherrenregress. Die UK PT im System der gesetzlichen Sozialversicherung Rentenversicherung Krankenversicherung Unfallversicherung Arbeitslosenversicherung Pflegeversicherung Gewerbliche Berufsgenossenschaften Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaften 4 UK PT Geschäftsbericht 2012

5 Die Unfallkasse Post und Telekom 1 Mitglieder Bei der UK PT sind 189 Unternehmen und Einrichtungen versichert (2011: 184). Dazu gehören die Deutsche Post AG, die Deutsche Postbank AG, die Deutsche Telekom AG sowie Tochterunternehmen dieser drei Aktiengesellschaften, weitere Unternehmen und Einrichtungen. Im Jahresdurchschnitt beschäftigten die Mitgliedsunternehmen Personen (2011: ). Davon waren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer (im Folgenden: Versicherte) und Beamtinnen und Beamte. Die Beschäftigten in den Mitgliedsunternehmen sind über die UK PT abgesichert, wenn sie einen Unfall bei der Arbeit erleiden. Beschäftigte in den Mitgliedsunternehmen Beschäftigte gesamt Versicherte Beamtinnen und Beamte Entwicklung der Beschäftigtenzahlen im Zweijahresvergleich Versicherte 1,0 % Beamtinnen und Beamte 6,2 % gesamt 2,1 % Aufsichtsbehörden Die Aufsicht über die UK PT führen das Bundesversicherungsamt und das Bundesministerium der Finanzen. Das Bundesministerium der Finanzen ist auch Genehmigungsbehörde für den Haushalt. Mitgliedschaft in Verbänden Die UK PT ist Mitglied des Spitzenverbandes Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e. V. (DGUV) und seiner sechs Landesverbände. Außerdem ist die UK PT Mitglied im Klinikverbund der gesetzlichen Unfallversicherung e. V. (KUV), im Verein zur Förderung der Arbeitssicherheit in Europa e. V. (VFA), im Deutschen Verkehrssicherheitsrat e. V. (DVR), in der Bundesarbeitsgemeinschaft für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit e. V. (Basi), im Verein der Freunde und Förderer der Deutschen Arbeitsschutzausstellung e. V. (DASA). UK PT Geschäftsbericht

6 2 Selbstverwaltung Zielstrebig und effektiv Die Unfallkasse Post und Telekom ist eine selbstverwaltete Körperschaft des öffentlichen Rechts. Die Selbstverwaltung wird durch Vertreterinnen und Vertreter der Versicherten und der Arbeitgeber ausgeübt. Sie sind in den Gremien der UK PT paritätisch vertreten und hier ehrenamtlich tätig. Vertreterversammlung Die Vertreterversammlung beschließt für Versicherte und Unternehmen verbindliche Rechtsnormen, wie zum Beispiel die Satzung und Unfallverhütungsvorschriften. Außerdem beschließt die Vertreterversammlung den Haushalt und den Stellenplan für jedes Geschäftsjahr. Sie setzt ferner die Beiträge fest und entscheidet über die Entlastung des Vorstandes und des Geschäftsführers. Im Berichtsjahr kamen die 18 Mitglieder des Gremiums zu zwei Sitzungen zusammen. Die UK PT ist eine selbstverwaltete Körperschaft des öffentlichen Rechts. Oberstes Gremium ist die Vertreterversammlung. UK PT und BG Verkehr wollen fusionieren Die UK PT und die Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaft (BG Verkehr) wollen zum 1. Januar 2016 fusionieren. Dafür sprachen sich die Mitglieder der Vertreterversammlungen beider Träger einstimmig aus. Die Gremien kamen am 20. Juni 2012 in Wiesbaden zusammen, wo die Vertreterversammlung der UK PT zeitgleich mit der zu einer außerordentlichen Sitzung geladenen Vertreterversammlung der BG Verkehr tagte. Mit der Fusion soll ein zukunftsfähiger, moderner und effizienter Unfallversicherungsträger entstehen, der die Interessen der Mitgliedsunternehmen und der dort Beschäftigten abbildet. Gleichzeitig wollen die beiden Unfallversicherungsträger mit der Fusion die branchenspezifische Prävention und die Leistungen für die Versicherten stärken. In der Berufsgenossenschaft wird eine Sparte Post, Postbank und Telekom gebildet. Die Mitglieder der Selbstverwaltung und der Geschäftsführung der UK PT und der BG Verkehr nach dem Beschluss zur Fusion der beiden Träger. Die Fusion der UK PT mit einer gewerblichen Berufsgenossenschaft bedarf der Änderung gesetzlicher Vorschriften. Der Bundestag hat diese mit der Verabschiedung des Gesetzes zur Neuorganisation der bundesunmittelbaren Unfallkassen, zur Änderung des Sozialgerichtsgesetzes und zur Änderung anderer Gesetze (BUK-NOG) am 27. Juni 2013 herbeigeführt. Die Zustimmung des Bundesrates zum Gesetz steht noch aus. Die Fusion zwischen einer gewerblichen Berufsgenossenschaft und einer Unfallkasse ist ein Novum im Bereich der gesetzlichen Unfallversicherung. Gleichzeitig stellt der Zusammenschluss einen weiteren wichtigen Schritt für die Neuordnung der Organisationsstrukturen innerhalb der gesetzlichen Unfallversicherung dar. Die BG Verkehr ist Träger der gesetzlichen Unfallversicherung unter anderem für die Branchen Transport, Entsorgung, Logistik, Luftfahrt, Binnen- und Seeschifffahrt und Fischerei. Zuständig für fast alles, was rollt, fliegt und schwimmt, heißt das Motto. Die BG hat rund Mitgliedsunternehmen und ca. 1,3 Millionen Versicherte. Entstanden ist sie 2010 aus einer Fusion der BG für Fahrzeughaltungen mit der See-BG. 6 UK PT Geschäftsbericht 2012

7 Selbstverwaltung 2 Vorstand Dem Vorstand gehören je vier Versicherten- und Arbeitgebervertreterinnen und -vertreter an. Zu den Aufgaben dieses Selbstverwaltungsorgans gehört es, die Grundsätze für die Tätigkeit der Verwaltung festzulegen und die UK PT nach außen zu vertreten. Der Vorstand stellt den Haushalt auf und entscheidet über wichtige Personal- und Beschaffungsfragen tagte der Vorstand fünfmal. Sowohl in der Vertreterversammlung als auch im Vorstand wechselt der Vorsitz zwischen der Arbeitgeber- und Versichertenseite jedes Jahr am 1. Oktober. Rentenausschuss Wie alle Gremien der UK PT ist der Vorstand paritätisch mit Vertretern der Versicherten und der Arbeitgeber besetzt. Der Rentenausschuss der UK PT wird vom Vorstand eingesetzt und ist mit je einem Vertreter der Versicherten- und Arbeitgeberseite besetzt. In 20 Sitzungen trafen die Ausschussmitglieder Entscheidungen über Rentenzahlungen an Versicherte. Beraten wird in diesem Gremium, ob die Voraussetzungen für einen Rentenbezug bestehen oder ob eine Anpassung der Rentenhöhe notwendig ist, wenn sich der gesundheitliche Zustand des Rentenempfängers verändert hat. Der Ausschuss berät ferner über Abfindungen mit Gesamtvergütungen und Leistungen bei Pflegebedürftigkeit. Widerspruchsausschuss Im Rentenausschuss beraten Günter Steinhilber (sitzend) als Vertreter der Arbeitgeber und Detlef Berger als Versichertenvertreter über jedes Rentenverfahren. Mit Widersprüchen gegen Entscheidungen der UK PT befasst sich der Widerspruchsausschuss. Dieser Ausschuss wird von der Vertreterversammlung eingesetzt und ist wie der Rentenausschuss mit je einem Vertreter der Versicherten- und Arbeitgeberseite besetzt kam der Widerspruchsausschuss zu zwölf Sitzungen zusammen. (Zu den Entscheidungen des Renten- und Widerspruchsausschusses siehe Seite 28). Fachausschuss Arbeitsschutz Zur Beratung und Unterstützung der Organe und des Geschäftsführers hat die UK PT einen Präventionsausschuss eingesetzt. Hier werden Präventionsmaßnahmen sowie Regelungen und Vorschriften zur Beschlussfassung durch den Vorstand und die Vertreterversammlung vorbereitet. Das zwölfköpfige Gremium, das sich aus jeweils vier Vertreterinnen und Vertretern der Arbeitgeber und Versicherten sowie aus Fachleuten der Prävention zusammensetzt, beschäftigt sich ferner mit aktuellen Themen und spezifischen Regelungen aus dem Präventionsbereich. Im Jahr 2012 traf sich der Fachausschuss Arbeitsschutz zu zwei Sitzungen. Jörg Wolff (l.) und Reinhard Bialas befassen sich mit Widersprüchen gegen Entscheidungen der UK PT. Im Fachausschuss Arbeitsschutz bereiten Experten des Arbeits- und Gesundheitsschutzes aus den Mitgliedsunternehmen und der UK PT Präventionsmaßnahmen vor. UK PT Geschäftsbericht

8 3 Verwaltung Mit vereinten Kräften 247 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind bei der UK PT beschäftigt, davon 177 am Hauptsitz in Tübingen. Um die Nähe zu den Mitgliedsunternehmen sicherzustellen und vor Ort Präventionsleistungen anbieten zu können, hat die UK PT Außenstellen im gesamten Bundesgebiet. Hier arbeiten 70 Beschäftigte der Präventionsabteilung. Die Personalstruktur der UK PT * Beamtinnen und Beamte Vollzeit (einschließlich 10 Beamtinnen und Beamte in Altersteilzeit-Freistellung) Teilzeit Tarifkräfte Vollzeit (einschließlich 1 Arbeitnehmer in Altersteilzeit-Freistellung) Teilzeit Auszubildende / Studierende Beurlaubte (Elternzeit bzw. Urlaub ohne Bezüge) 8 gesamt 247 Die UK PT hat ihren Hauptsitz in Tübingen. * Stand: 31. Dezember 2012 Ausbildung bei der UK PT Die UK PT bietet jungen Menschen die Möglichkeit zu einer Ausbildung zu Sozialversicherungsfachangestellten in der Fachrichtung gesetzliche Unfallversicherung und zu einem Studium im Studiengang Sozialversicherung an der Hochschule der Gesetzlichen Unfallversicherung in Bad Hersfeld. Im Berichtsjahr wurde ein Auszubildender zum Fachinformatiker eingestellt, der begleitend ein Studium zum Bachelor of Arts, Fachrichtung Wirtschaft, absolviert. Ebenfalls neu eingestellt hat die UK PT 2012 zwei Auszubildende zum / zur Sozialversicherungsfachangestellten. Einer Beamtin wurde im Rahmen der Personalentwicklung ein Studium und der Aufstieg vom mittleren in den gehobenen Dienst ermöglicht. Diana Krüger und Matthias Walter wurden bei der UK PT für ihre berufliche Tätigkeit in der Unfallsachbearbeitung ausgebildet. Zum Stichtag 31. Dezember 2012 waren somit vier Studierende und fünf Auszubildende bei der UK PT beschäftigt. Geschäftsführer Der Geschäftsführer ist unmittelbarer Dienstvorgesetzter des Personals. Er führt hauptamtlich die laufenden Verwaltungsgeschäfte und ist dafür verantwortlich, dass die Aufgaben, die der UK PT über die gesetzliche Unfallversicherung hinaus übertragen wurden, ordnungsgemäß erfüllt werden. Dazu gehören die beamtenrechtliche Prävention und die Unfallfürsorge. Dem Vorstand der UK PT gehört der Geschäftsführer mit beratender Stimme an. Geschäftsführer der UK PT ist Dr. Rudi Vetter. Stellvertretende Geschäftsführerin ist Waltraud Kodytek. 8 UK PT Geschäftsbericht 2012

9 Verwaltung 3 Organigramm der UK PT Personalrat Gleichstellungsbeauftragte Vertreterversammlung Widerspruchsausschuss Schwerbehindertenvertretung Vorstand Rentenausschuss Innenrevision Geschäftsführer Fachausschuss Arbeitsschutz Fachkraft für Arbeitssicherheit Stellvertretende Geschäftsführerin Stabsabteilung Abteilung 1 Prävention Abteilung 2 Rehabilitation und Regress Abteilung 3 Zentraler Service Stab 1 Selbstverwaltung / Referat des Geschäftsführers Medizinischer Arbeitsschutz Bereich 20 Grundsatz Bereich 30 Organisation und Controlling Stab 2 Kommunikation Bereich 10 Zentrale Planung und Steuerung der Prävention Bereich 21 Arbeitsunfälle / Reha-Management / Berufskrankheiten Bereich 31 Personal Stab 3 Justiziariat Bereich 11 Vorschriften und Regelwerke / Aus-, Fort- und Weiterbildung (Außenstelle Berlin) Bereich 22 CUSA / Service-Center Bereich 32 Innere Verwaltung Bereich 12 Aufsichtspersonen mit zentralen Aufgaben / Forschung und Entwicklung (Außenstelle Darmstadt) Aufsichtsregion 13 Bereich 23 Regress nach Arbeitsunfällen Bereich 24 Dienstunfälle / Regress nach Dienstunfällen und Privatunfällen / Sachschadenersatz und Billigkeitszuwendungen Bereich 33 Finanzen und Mitgliederverwaltung Bereich 34 Informationstechnologie und Projektmanagement Aufsichtsregion 14 Aufsichtsregion 15 UK PT Geschäftsbericht

10 4 Öffentlichkeitsarbeit Die Mischung macht s Ein wichtiges Ziel der Öffentlichkeitsarbeit der UK PT ist es, die Versicherten über die Leistungen der Unfallkasse zu informieren. Darüber hinaus stehen Themen der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes im Mittelpunkt. Die Sensibilisierung und Werbung für ein sicheres Verhalten am Arbeitsplatz und auch in der Freizeit spielen dabei eine wesentliche Rolle. Daher stellt die UK PT den Beschäftigten in ihren Mitgliedsunternehmen ein umfangreiches Angebot an Informationen zur Verfügung. Medien und Kampagnen Auf unterschiedlichen Kanälen, in Print-, elektronischen und audiovisuellen Medien, über Presseinformationen, in Interviews und Vorträgen werden Themen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes kommuniziert. Gleichzeitig klärt die UK PT hier über ihre Leistungen im Versicherungsfall auf. Quartalsweise erscheint das zentrale Medium UK PT-Kontakt. Dieses Mitgliedermagazin hat eine Auflage von Stück. Fokusthemen waren 2012: Mobiles Arbeiten Belastungen von Pendlern Chronisch Kranke im Beruf Regress nach Freizeitunfällen Ein großer Teil der Publikationen und Informationen zum Arbeitsschutz und zu den Leistungen im Versicherungsfall werden auf der Website der UK PT zum Download angeboten. Hier erhalten die Akteure im Arbeits- und Gesundheitsschutz auch aktuelle Informationen zu Änderungen im Bereich der Arbeitsschutzregelungen sowie zu Seminaren der Unfallkasse. Veranstaltungen Veranstaltungen bieten eine gute Möglichkeit, mit Versicherten in den Mitgliedsunternehmen, mit Fachleuten und Multiplikatoren im Arbeitsschutz unmittelbar in Kontakt zu kommen. Die UK PT nimmt diese Gelegenheiten gerne wahr, um für das Thema Sicherheit bei der Arbeit und auf dem Arbeitsweg zu werben und über arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren aufzuklären. Zur Information über Präventionsthemen und Fragen des Versicherungsschutzes nutzt die UK PT eine Vielzahl von Medien. Präventionsexperten der UK PT beteiligen sich an vielen Gesundheitstagen in den Unternehmen und an verschiedenen Tagungen. So war die UK PT im Berichtsjahr etwa mit einem Informationsstand am Dialog-Marktplatz im Rahmen der Fachveranstaltung Prävention im Wandel der Arbeitswelt, Mensch Organisation Technik im März im Kongresszentrum in Darmstadt vertreten. Veranstalter waren die Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie und der Arbeitskreis Gesundheit im Betrieb des Rationalisierungs- und Innovationszentrums der Deutschen Wirtschaft. Die UK PT stellte dabei die Trainingsreihe STEP by STEP vor, die sehr positiv vom Fachpublikum aufgenommen wurde. 10 UK PT Geschäftsbericht 2012

11 Öffentlichkeitsarbeit 4 UK PT bei der BG-Kliniktour Bewegung verbindet, lautete das Motto der BG-Kliniktour 2012, die an den Standorten der zwölf deutschen Berufsgenossenschaftlichen Kliniken und Abteilungen durchgeführt wurde. Im Mittelpunkt standen die Vorstellungen des vielfältigen Behandlungsspektrums der Kliniken sowie die Werbung für den Behindertensport. Am 2. Juni des vergangenen Jahres machte die Kliniktour in Tübingen Station. Auf dem Marktplatz der Universitätsstadt gab es Sportdemonstrationen und viele Mitmach-Angebote. Die UK PT stellte ein besonderes Trainingsprogramm für berufliche Vielgeher vor. Tischtennis, Rugby, Basketball, Fechten, Tanzen das Angebot an Sportdemonstrationen war groß. Die Gäste und Besucher konnten aber nicht nur zuschauen, sie hatten auch die Gelegenheit, verschiedene Sportangebote auszuprobieren und sich umfassend über die Möglichkeiten des Behindertensports zu informieren. Auf große Resonanz stieß das Angebot der UK PT bei der BG-Kliniktour auf dem Tübinger Marktplatz. Die Tour bot einen guten Anlass, die Leistungsfähigkeit der gesetzlichen Unfallversicherung und ihrer Träger und Kliniken anschaulich darzustellen. Service-Center Das Service-Center ist erste Anlaufstelle für die Versicherten und Ansprechpartner in den Unternehmen. Die Anrufer bekommen hier Informationen zu Leistungen, können sich für Seminare anmelden und Medien bestellen. Fast 90 Prozent der Anfragen können bereits im Erstkontakt beantwortet werden. Bei komplexeren Fragestellungen gewährleisten Backoffice-Sachbearbeiterinnen und -Sachbearbeiter aus allen Abteilungen eine qualitativ gute Bearbeitung. Simone Bressem kümmert sich im Service-Center der UK PT um Fragen der Anrufer. UK PT Geschäftsbericht

12 5 Prävention Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz Unterstützung in vielen Bereichen Ingenieure, Arbeitsschutzärzte, Ergonomen, Psychologen und Pädagogen der UK PT unterstützten die Mitgliedsunternehmen bei der Gestaltung sicherer und gesundheitsgerechter Arbeitsbedingungen. Beratung, Überwachung und Ermittlung Prävention verfolgt das vorrangige Ziel, Arbeitsunfälle, Berufskrankheiten und arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren zu verhindern und für eine wirksame Erste Hilfe zu sorgen. Dies schließt sowohl sicherheitstechnische und arbeitsmedizinische Aspekte als auch den Gesundheitsschutz ein. Zu den Aufgaben der Prävention gehören Beratungs- und Überwachungstätigkeiten. Die Präventionsexpertinnen und -experten stehen den Unternehmen vor Ort als Ansprechpartner in sicherheitstechnischen Fragen zur Verfügung und beraten im Hinblick auf ergonomische, arbeitsmedizinische, organisatorische und verhaltensbezogene Arbeitsschutzmaßnahmen. Sie führen Belastungsanalysen durch und untersuchen die Ursachen von Arbeitsunfällen. Zusammen mit den Verantwortlichen in den Mitgliedsunternehmen arbeiten sie an Lösungen, um sichere und gesundheitsgerechte Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten zu ermöglichen. Beratungs- und Überwachungstätigkeiten Beratung (einschließlich telefonische Beratung) Besichtigungen 784 Beanstandungen Partner für Sicherheit: Präventionsexperte Winfried Peter (l.) von der UK PT unterstützt Niederlassungsleiter Sander van der Heijden in Fragen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes im Betrieb. Unfallanalysen 116 Belastungsanalysen für Berufskrankheiten- Verfahren 108 Arbeitsschutzärztliche Stellungnahmen in Berufskrankheiten-Verfahren 3 Messtechnische Untersuchungen (Lärm, Klima, Gefahr- und Schadstoffe, elektromagnetische Felder, Beleuchtung) UK PT Geschäftsbericht 2012

13 Prävention Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz 5 Gesundheitsschutz bei Schad- und Gefahrstoffen, biologischen Agenzien und Lärm Neben zahlreichen Beratungen zu Umgebungseinflüssen führt der Messtechnische Dienst der UK PT im Rahmen des Präventionsauftrags physikalische, biologische und chemische Untersuchungen in den Mitgliedsunternehmen durch. So erfolgen beispielsweise Messungen in Arbeitsbereichen, die durch Brandeinwirkungen oder Baumaterialien kontaminiert sind. Die Untersuchungsergebnisse sind für die Aufsichtspersonen eine Grundlage zur Beurteilung des Arbeitsplatzes und ermöglichen es dem Betrieb, die richtige Auswahl der Schutzmaßnahmen zu treffen. Auch für die Prüfung, ob Berufskrankheiten vorliegen, sind die Messdaten ein wichtiges Beurteilungskriterium. Der Messtechnische Dienst der UK PT arbeitet eng mit dem Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) in Sankt Augustin zusammen. Ein Schwerpunkt der Kooperation ist die analytische Bestimmung von Proben, die in den Betrieben der Mitgliedsunternehmen entnommen wurden. Eine weitere Zusammenarbeit ergibt sich zum Beispiel bei der Erstellung von Fachinformationen oder Forschungsprojekten. Die speziell ausgebildeten Aufsichtspersonen unterstützten die Unternehmen mit Beratungen und Untersuchungen zu den Themen Lärm / Akustik, Klima, Lüftung, biologische Agenzien (z. B. Schimmelpilze, Bakterien, Viren) und Schad- und Gefahrstoffe. Im Rahmen des Messsystems Gefährdungsermittlung der Unfallversicherungsträger (MGU) wurden 2012 insgesamt Analysen durchgeführt: Friedrich-Wilhelm Seegers, Aufsichtsperson der UK PT mit speziellen Aufgaben im Bereich Umgebungseinflüsse, prüft, ob Belastungen der Raumluft vorliegen. Zu den Arbeitsschwerpunkten 2012 zählten: Klima- und Lüftungsuntersuchungen auf Grundlage der Technischen Regeln für Arbeitsstätten ASR A3.5 und A3.6, Schadstoffuntersuchungen an Arbeitsplätzen in Technik- und Verwaltungsbereichen, Messungen biologischer Agenzien (Schimmelpilze, Bakterien etc.) an Arbeitsplätzen, Schallmessungen in Logistikzentren und Akustikuntersuchungen in Verwaltungsbereichen, Sonderuntersuchungen von Bisphenol A in Thermopapier und Beryllium in besonderen Telekommunikationsbereichen. Bei einer Lärmmessung wird festgestellt, welchen Belastungen Beschäftigte an ihrem Arbeitsplatz ausgesetzt sind. UK PT Geschäftsbericht

14 5 Prävention Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz Unfallentwicklung Die Zahl der Arbeits- und Dienstunfälle ist im Jahr 2012 gegenüber den Vorjahren nochmals gesunken. Die meldepflichtigen Arbeitsunfälle nahmen um 3,1 % ab und beliefen sich auf Die Dienstunfälle sind um 16,5 % auf gesunken. Arbeitsunfälle im Jahresverlauf Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember Unfälle 2011 Unfälle 2012 Dienstunfälle im Jahresverlauf Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember Unfälle 2011 Unfälle UK PT Geschäftsbericht 2012

15 Prävention Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz 5 Verteilung der Unfälle nach Unfallort und -ursache (in Prozent) 15,4 18,0 9,0 13,3 9,4 18,9 6,4 6,3 3,3 Krafträder, Pkw, Lkw, Anhänger Fußböden, Gehwege im öffentlichen Bereich Fußböden, Gehwege im nichtöffent lichen Bereich Treppen, Podeste, Leitern Technische / bauliche Einrichtungen Fahrräder Hunde Rollbehälter Sonstiges Präventionsmaßnahmen Unfallstatistiken zeigen, wo die Schwerpunkte im Unfallgeschehen liegen. Hier steuert die UK PT mit gezielten Präventionsmaßnahmen gegen. STEP by STEP Sicher und gesund bewegen auf allen Wegen Wer im Außendienst zu Fuß unterwegs ist, hat ein höheres Fall-Risiko. Stolpern, Stürzen, Umknicken, Ausrutschen eine ganze Reihe von Ursachen können berufliche Vielgeher wie z. B. Servicetechniker oder Zusteller aus dem Gleichgewicht bringen. Einerseits sind ungünstige Umgebungseinflüsse wie Schnee, Eis und Stolperfallen schuld. Andererseits bergen Unaufmerksamkeit, Ablenkung, Stress oder Erschöpfung Unfallpotenzial. Um für dieses Unfallpotenzial zu sensibilisieren und die Unfallschwere und damit die Folgen für den Stürzenden zu minimieren, bietet die UK PT eine spezielle Trainingsreihe an: STEP by STEP. Die Trainingsreihe besteht aus vier jeweils zweistündigen Modulen. Zur bundesweiten Durchführung der Trainings standen 2012 insgesamt 145 ausgebildete Multiplikatoren (Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Betriebsärzte) für die Module 1 und 2 zur Verfügung sowie rund 20 geschulte Theraband-Trainer (Sportwissenschaftler) für die Module 3 und 4. STEP by STEP umfasst branchenspezifische Informationen zur Gefahrenwahrnehmung, Aufmerksamkeit und Konzentration sowie Entspannungsübungen. Trainiert werden mit den Teilnehmern Kraft, Gleichgewicht und Techniken, wie man bei einem Sturz Verletzungen möglichst vermeidet. Befragungen zeigen, dass die Trainings bei den Beschäftigten gut ankommen. Der Wechsel von Theorie und praktischen Übungen, insbesondere die Fallschule, werden als gewinnbringend für die Praxis bewertet. STEP by STEP: Wii sicher halten Sie Ihr Gleich gewicht? Zum sicheren Gehen gehört Balance. Machen Sie hier den 30-Sekunden-Test. Mit anschließender Beratung. STEP by STEP: Sicher Gehen lässt sich trainieren Die UK PT bildet Fach kräfte für Arbeitssicherheit (FASi), Betriebsärzte (BetrÄ) und Thera-Band Trainer für die vier Trainingsmodule STEP by STEP aus. Diese führen die Module inhouse für berufliche Viel geher durch. UK PT qualifiziert FASi und BetrÄ als innerbetriebliche Multiplikatoren zur Durchführung von: Modul 1 Modul 2 Aufmerksamkeit Gefahr erkannt schulen, Entspan - Gefahr gebannt nung fördern UK PT qualifiziert und finanziert externe Thera-Band Trainer zur Durchführung von: Modul 3 Modul 4 Kraft, Gleich - Kraft, Gleich - gewicht, Fallschule gewicht, Fallschule (Grund lagen) (Aufbau) Im Berichtsjahr haben in den Mitgliedsunternehmen der UK PT insgesamt 50 Trainings stattgefunden, an denen 574 Beschäftigte teilnahmen. UK PT Geschäftsbericht

16 5 Prävention Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz Ladungsaustausch Die Arbeit und das Fahren auf Betriebshöfen bergen besondere Gefahren, die selten, aber doch immer wieder zu schweren und tödlichen Unfällen führen. Diesem Thema widmet sich der Arbeitsschwerpunkt Ladungsaustausch. Im Zeitraum Mai bis Oktober 2012 besuchten die Aufsichtspersonen der UK PT 96 Betriebshöfe (Brief- und Frachtzentren, Zustellstützpunkte und -basen). Erhoben wurden Daten zur Situation beim Rangieren und Abstellen an Laderampen und -brücken, an Andockstationen, beim Kuppeln von Fahrzeugen sowie zur Fahrzeugausrüstung. Aus dieser Erhebung wurde ein Gesprächsleitfaden abgeleitet, der die Fachkräfte für Arbeitssicherheit bei ihren routinemäßigen Durchgängen in den Betrieben unterstützt und als Grundlage für die örtliche Gefährdungsbeurteilung dient. Des Weiteren kann dieser Leitfaden auch als Grundlage für eine örtliche, themenbezogene Unterweisung Verwendung finden. Beratungen zu einem rückenschonenden und sicheren Umgang mit Ladung bildeten einen Schwerpunkt der Präventionsarbeit im Berichtsjahr. Lastenhandhabung Das Handhaben von Lasten Heben, Tragen, Ziehen, Schieben etc. gehört in einigen der Mitgliedsunternehmen zum Alltag. Daraus können mitunter erhebliche körperliche Belastungen und Gefährdungen für die Gesundheit resultieren. Deshalb lag 2012 ein Schwerpunkt der Präventionsarbeit der UK PT darauf, das Wissen innerbetrieblicher Akteure zum Thema Lastenhandhabung aufzufrischen und zu erweitern sowie Erfahrungen auszutauschen. Die Fachkräfte für Arbeitssicherheit von dem Mitgliedsunternehmen Deutsche Post DHL wurden methodisch unterstützt, um Gefährdungen bei der manuellen Handhabung von Lasten sicher ausschließen zu können. Auch die Betriebsärzte des Unternehmens erhielten dazu von einem Experten der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin im Auftrag der UK PT Informationen aus erster Hand. Außerdem hat die UK PT in Vorbereitung auf die 2013 gestartete Präventionskampagne Denk an mich. Dein Rücken Medien zur Rückengesundheit entwickelt. Trainings Nichts gegen Hunde, aber... Zusteller trainieren den Umgang mit Vierbeinern Ein von der UK PT und dem innerbetrieblichen Arbeitsschutz des Unternehmens Deutsche Post AG gemeinsam entwickeltes Training soll Zustellerinnen und Zusteller vor Hundebissen schützen und mit dem Verhalten von Hunden vertraut machen. Die Veranstaltung mit dem Titel Nichts gegen Hunde, aber Zusteller trainieren den Umgang mit Vierbeinern wird seit 2007 von erfahrenen Diensthundeausbildern durchgeführt. Im Jahr 2012 fanden 78 Trainings statt, an denen Zustellerinnen und Zusteller teilnahmen. 16 UK PT Geschäftsbericht 2012

17 Prävention Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz 5 Fahrsicherheitstrainings Unfälle im Straßenverkehr machen rund 25 Prozent der Unfälle aus, die der UK PT gemeldet werden. Dazu gehören sowohl Unfälle während der Arbeitszeit auf Dienst- und Betriebswegen als auch Unfälle auf dem Weg zwischen Arbeitsstelle und Wohnung. Straßenverkehrsunfälle verlaufen oft besonders schwer. Das bedeutet Leid für die Betroffenen, lange Ausfallzeiten und hohe Kosten für die Unternehmen. Viele Studien belegen, dass die Teilnahme an einem Fahrsicherheitstraining das Unfallrisiko senkt. Aus diesem Grund bezuschusst die UK PT solche Trainings für berufliche Vielfahrer in ihren Mitgliedsunternehmen. Fahrsicherheitstrainings nach Zielgruppen Anzahl Teilnehmerinnen und Teilnehmer Anzahl Trainings Pkw-Fahrer/-innen Bremsen bei Nässe ist eine der Übungen beim Fahrsicherheitstraining. Lkw-Fahrer/-innen 20 2 Motorradfahrer/-innen 87 6 Fahrradfahrer/-innen Auszubildende Summe Projekt Junge Fahrer mit der Uni Jena Unerfahrenheit und jugendspezifische Verhaltensweisen gehören zu den Hauptursachen für das hohe Unfallrisiko junger Fahrer zwischen 18 und 24 Jahren. Im Rahmen ihrer Präventionsarbeit unterstützt die UK PT die Ausbildungsbetriebe ihrer Mitgliedsunternehmen bei der Implementierung des Themas Verkehrssicherheit in die Ausbildung. Eine Projektgruppe, die auch mit Experten der großen Mitgliedsunternehmen der UK PT besetzt ist, hat Infothemen, Aktionen und Trainings für die Verkehrssicherheitsarbeit mit den Auszubildenden zusammengestellt. Am Lehrstuhl für Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie der Universität Jena wird die Relevanz der Angebote bewertet. Diese wissenschaftliche Arbeit bildet die Grundlage für die Erarbeitung von Medien für Ausbilder, Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Führungskräfte, die junge Leute auf einem sicheren Weg in den Straßenverkehr begleiten. Die Auszubildenden lernten, sicher und ökonomisch zu fahren. Für die Auszubildenden der Deutschen Telekom AG, die nach ihrer Ausbildungszeit ein Dienstfahrzeug führen, wird ab 2013 Verkehrssicherheitsarbeit ein fester Bestandteil ihrer Ausbildung sein. In Zusammenarbeit mit Deutsche Telekom Mobility Solutions, UK PT und dem ADAC hat die Deutsche Telekom Ausbildung ein dreistufiges Azubi- Training entwickelt. Neben der theoretischen Wissensvermittlung über die Lernplattform der Telekom stehen ein jugendspezifisches Fahrsicherheitstraining auf einem ADAC-Übungsplatz und ein Eco-Fahrtraining im Realverkehr auf dem Ausbildungsprogramm. Speziell geschulte Trainer des ADAC gehen auf die besonderen Belange der jungen Fahrer ein. Wissenschaftlich begleitet und evaluiert wird das Training von der Universität Jena. UK PT Geschäftsbericht

18 UkPT_1244_072_Broschuere_Psychologie_in_der_Arbeitssicherheit_Umschlag.indd 1 UKPT_Spezial_210x260mm_Psychische_Belastung.indd :57:14 Uhr :04:20 Uhr 5 Prävention Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz Telekom-Öko-Drive-Training für Gehörlose Auch wenn sich die Themen und die Übungseinheiten gleichen, ist doch einiges anders, wenn Gehörlose ein Fahrsicherheitstraining absolvieren. Die bei der Deutschen Telekom durchgeführten Öko-Drive-Trainings, die eine sichere und spritsparende Fahrweise vermitteln sollen, werden auch als Spezialtraining für gehörlose Beschäftigte des Unternehmens angeboten. Zwei Gebärdendolmetscher begleiten die Gruppe und übersetzen den Theorieteil. Dieser beinhaltet Informationen zu einer defensiven, vorausschauenden Fahrweise und erörtert Faktoren, die den Kraftstoffverbrauch beeinflussen. Beim praktischen Teil des Fahrtrainings benutzt der Trainer Karten mit Anweisungen. Die Teilnehmer sollen die Grenzen des eigenen Autos kennenlernen und mehr Sicherheit am Steuer erlangen. Sie lernen, auf kritische Situationen im Straßenverkehr richtig zu reagieren sowie defensiv und spritsparend zu fahren. Simultandolmetscher übersetzen den Vortrag in die Gebärdensprache. Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie Der Bund, die Länder und die Unfallversicherungsträger haben unter Beteiligung aller relevanten Arbeitsschutzakteure die Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA) ins Leben gerufen. Sie verfolgt das Ziel, Sicherheit und die Gesundheit der Beschäftigten bei der Arbeit zu erhalten, zu verbessern und zu fördern und damit zur langfristigen Kostenentlastung der Unternehmen und der sozialen Sicherungssysteme beizutragen. Fachinformation Die UK PT beteiligt sich schwerpunktmäßig an drei Arbeitsprogrammen der GDA. Im Zusammenhang mit dem Schwerpunkt Sicher fahren und transportieren wurden von 2010 bis 2012 insgesamt 494 Betriebe der Mitgliedsunternehmen der UK PT besucht. Die Aufsichtspersonen der UK PT standen dabei für Fragen der Sicherheit auf Betriebsgeländen beratend zur Verfügung. Darüber hinaus wirkte die UK PT an den Arbeitsprogrammen Büro und Zeitarbeit mit. Informationen, Vorschriften und Regelwerk Psychologie in der Arbeitssicherheit Warum verhalten wir uns so, wie wir uns verhalten? Zur Information über wichtige Themen der Prävention gibt die UK PT zahlreiche Medien heraus. Die Beschäftigten in den Mitgliedsunternehmen und die dort für den Arbeitsschutz Verantwortlichen erhalten hier praxisnahe Tipps zur Verhütung von Gesundheitsgefährdungen und Unfällen bei der Arbeit. UKPTSPEZIAL Das Themenheft der Unfallkasse Post und Telekom Neu erschienen sind: Psychische Belastungen im Arbeitsleben. Moderne Arbeitswelt Themenheft Psychische Belastungen im Arbeitsleben in der Reihe UK PT-SPEZIAL, Fachinformation Psychologie in der Arbeitssicherheit, Faltblatt Pflichtenübertragung Informationen für Verantwortliche im Arbeits- und Gesundheitsschutz, Faltblatt Arbeitsschutzausschuss Informationen für Verantwortliche im Arbeitsund Gesundheitsschutz, Info-CD 2013 Mit Arbeitssicherheit auf dem richtigen Kurs, Medienverzeichnis [ ] 18 UK PT Geschäftsbericht 2012

19 UkPT_1244_107_Faktenblatt_Rueckengesundheit_foerdern_im_Betrieb.indd 1 Rückengerechtes Arbeiten im Rahmen des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes fördern Ziele Prävention von Muskel-Skelett-Erkrankungen Rückengesundheit fördern Unter dem Motto Denk an mich. Dein Rücken steht die neue Präventionskampagne der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung. Die Kampagne, die von der UK PT unterstützt wird, hat zum Ziel, das Thema Rückengesundheit mit zielgruppenspezifischen Medien und Präventions angeboten stärker ins Bewusstsein zu bringen (www.deinruecken.de). Alle Beteiligten der Mitgliedsunternehmen für ein gesundheitsgerechtes Verhalten sensibilisieren :19:46 Uhr Prävention Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz 5 Online-Medien Mit der neuen Online-Reihe Faktenblätter stehen über gezielte Informationen zum Download zur Verfügung. Auf einer Doppelseite werden jeweils häufig gestellte Fragen zu verschiedenen Präventionsleistungen beantwortet oder auch zielgruppenspezifische Trainingsangebote dargestellt. Die Reihe umfasst diese Themen: Rückengesundheit fördern im Betrieb Infos für Führungskräfte zur manuellen Lastenhandhabung, Nichts gegen Hunde, aber Trainingsangebot für Zusteller zum Umgang mit Vierbeinern, Fahrsicherheitstraining Wissen erweitern, Verhalten analysieren, Gefahren erkennen, Sicher Gehen Zu Fuß sicher und gesund unterwegs, Organisation der Ersthelfer im Betrieb Praxistipps für Personalstellen, Ersthelfer im Betrieb ein Überblick für Verantwortliche und interessierte Beschäftigte. Ein weiteres Online-Angebot bezieht sich auf die Sicherheit im Straßenverkehr in der kalten Jahreszeit: Unter dem Stichwort Risiko Winter gelangt man zur Übersicht der folgenden Download-Informationen: Rückengesundheit fördern im Betrieb Infos zur manuellen Lastenhandhabung Faktenblatt für Führungskräfte Mehr als 60 % aller Beschäftigten in Deutschland leiden während ihres Berufslebens mindestens einmal unter Rückenschmerzen. Die häufigste Ursache für Arbeitsunfähigkeit sind mittlerweile Rückenbeschwerden, u. a. verursacht durch ungünstigen Lastentransport oder auch durch langanhaltende körperliche Zwangshaltungen. Gerade in Logistik- und Transportbereichen ist es deshalb wichtig, den Blick für Muskel- und Skeletterkrankungen (MSE) zu schärfen. Rückengesundheit wer ist dafür zuständig? Für die Verantwortlichen im Betrieb ist es wichtig, rückengerechtes Heben und Tragen im Rahmen des betrieblichen Arbeitsund Gesundheitsschutzes zu fördern. Aber auch die Beschäftigten können im Rahmen ihrer Möglichkeiten für die persönliche Rückengesundheit einiges tun. Das richtige Maß an Belastung finden Um Rückenbeschwerden zu verhindern, ist es wichtig, darauf zu achten, dass die Rückenmuskulatur weder über- noch unterfordert wird: Werden z. B. beim Lastentransport ungünstige Körperhaltungen eingenommen, so können schon nach kurzer Zeit körperliche Beschwerden im Rückenbereich entstehen. Aber auch langanhaltende Zwangshaltungen wie z. B. langes Stehen oder Sitzen, zu wenig Bewegung sind für die Wirbelsäule stark beanspruchend. Das richtige Maß an Belastung kann sich jedoch günstig auf die Rückengesundheit auswirken. Faktenblatt Vorteile durch rückengerechtes Arbeiten Gut gestaltete Arbeitsabläufe können zu positiven Ergebnissen im Betrieb beitragen, wie z. B.: Fehlzeiten und Folgekosten durch Krankheitstage werden mittelfristig gesenkt, betriebliche Transportvorgänge werden verbessert und beschleunigt, Ersthelfer im Betrieb Transportschäden werden vermieden, Qualität und Ein Kundenzufriedenheit Überblick für Verantwortliche und interessierte Beschäftigte werden gesteigert, Leistungsfähigkeit und Motivation der Beschäftigten werden gefördert. Ob am Arbeitsplatz, auf dem Weg zur Arbeit oder zu Hause eine Notsituation, die Erste-Hilfe-Maßnahmen erfordert, kann schnell eintreten. Dann kommt es vor allem auf eine schnelle und qualifi - zierte Erstversorgung an. Bis zum Eintreffen der professionellen Helfer (Rettungsdienst, Notarzt) vergehen oft kostbare Minuten. So sinken bereits 3 4 Minuten nach Eintritt eines Herz-Kreislauf-Stillstandes die Überlebenschancen auf unter 50 %. Als erstes Glied der Rettungskette muss der betriebliche Ersthelfer für diese Aufgabe hinreichend qualifiziert sein. Verantwortung des Unternehmers Der Unternehmer ist dafür verantwortlich, dass nach einem Unfall unverzüglich Erste Hilfe geleistet wird. Er hat u. a. das dafür nötige Personal zur Verfügung zu stellen (GUV-V A 1 2 und 24). Dazu muss das Unternehmen die Ersthelfer zur Schulung bei entsprechend qualifizierten Anbietern (z. B. DRK, Johanniter Unfallhilfe, ASB) anmelden, die Beschäftigten für die Dauer einer Erste-Hilfe-Ausbildung freistellen und die anfallenden Fahrtkosten erstatten. Wie unterstützt Sie die UK PT? Die Kosten für die Aus- und Fortbildung von betrieblichen Ersthelfern übernimmt die UK PT als Ihr zuständiger Unfallversicherungsträger. Die Schulungsanbieter rechnen dazu die Schulungskosten direkt mit der UK PT ab. Weder das Unternehmen noch die Mitarbeiter müssen in Vorlage treten. Faktenblatt Welche Aufgaben hat ein Ersthelfer? Im Notfall lebensrettende Maßnahmen einleiten Ärztliche Versorgung vorbereiten Betreuung von Verletzten bis Fachpersonal eintrifft Mut zusprechen Bei leichteren Verletzungen den Verletzten im Rahmen der Ersten Hilfe versorgen Transport zum Arzt organisieren Dokumentation der Erste-Hilfe-Leistung, z. B. im Verbandbuch Ggf. Kontrolle des Erste-Hilfe-Materials Ggf. Überprüfung der Meldeeinrichtungen, Rettungsgeräte etc. Zusammenarbeit mit der Fachkraft für Arbeitssicherheit, dem Betriebsarzt und dem Personal-/Betriebsrat Wer kann Ersthelfer werden? Jeder kann Ersthelfer werden, sofern keine persönlichen Gründe entgegenstehen, wie z. B. körperliche Behinderungen oder psychische Krankheiten. Wichtig ist die Bereitschaft, das in der Grundausbildung erworbene Wissen in regelmäßigen Abständen aufzufrischen und zu vertiefen. Interessierte sollten eine langfristige Tätigkeit als Ersthelfer anstreben, um durch praktische Erfahrungen bei Ersthelfereinsätzen Sicherheit zu erlangen. Dies gelingt besonders gut, wenn sich Ersthelfer freiwillig melden oder bereits eine Affinität zum Thema besitzen, z. B. durch eine ehrenamtliche Tätigkeit beim Rettungsdienst oder bei der Feuerwehr. Unterwegs bei Dunkelheit, Unterwegs bei Nebel, Unterwegs bei Nässe, Unterwegs im Winter. Der Gesprächsleitfaden Ladungssicherung wurde ebenfalls als Download-Dokument entwickelt. Er soll die Fachkräfte für Arbeitssicherheit dabei unterstützen, Gefahren beim Ladungsaustausch auf Betriebshöfen zu erkennen bzw. zu dokumentieren. Regelwerk Arbeitsschutz Das am 31. August 2011 vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales, den Ländern und dem Spitzenverband Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) unterzeichnete Leitlinienpapier zur Neuordnung des Vorschriften- und Regelwerks im Arbeitsschutz konkretisiert die Anforderungen für die staatliche Genehmigung einer Unfallverhütungsvorschrift. Insbesondere regelt es das Zusammenspiel von satzungsrechtlichen und staatlichen Arbeitsschutzvorschriften. In diesem Zusammenhang ist die DGUV beauftragt worden, die derzeit noch geltenden Unfallverhütungsvorschriften im Rahmen der Rechtsbereinigung in enger Abstimmung mit den zuständigen Unfallversicherungsträgern bzw. Fachausschüssen und Fachgruppen zu überprüfen. Im Ergebnis dieser Überprüfung hat die Mitgliederversammlung des Verbandes empfohlen, zwölf Unfallverhütungsvorschriften außer Kraft zu setzen. Für die UK PT betrifft das die Unfallverhütungsvorschriften Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung am Arbeitsplatz (GUV-V A 8) und Arbeiten an Masten, Freileitungen und Oberleitungsanlagen (GUV-V D 32), die zum 1. Januar 2013 außer Kraft gesetzt wurden. UkPT-1244_082 Beschaeftigten-Information_Dunkelheit.indd U :31:43 Uhr UkPT-1244_082 Beschaeftigten-Information_Winter.indd U :33:05 Uhr UK PT Geschäftsbericht

20 UkPT_1038_019_Seminarprogramm_2012_Innenteil.indd :16:40 Uhr 5 Prävention Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz Fachbereiche und Sachgebiete Die Fachbereiche und Sachgebiete des Dachverbandes DGUV haben zum Ziel, eine für alle Unfallversicherungsträger verbindliche, einheitliche und gesicherte Fachmeinung zu Präventionsthemen zu bilden und die fachlichen Interessen aller Unfallversicherungsträger zu vertreten. Die Federführung in den Sachgebieten Telekommunikation und Zustellung und stationäre Bearbeitung von Postsendungen obliegt der UK PT. Vorbereitet wurde im Sachgebiet Telekommunikation eine neue Information Arbeiten an unterirdischen Telekommunikationslinien. Diese Information soll Unternehmer befähigen, Arbeitsbedingungen, die mit besonderen Gefährdungen verbunden sind, zu erkennen und zu beurteilen, welche spezifischen Maßnahmen zur Unfallverhütung erforderlich sind. Das Sachgebiet Zustellung und stationäre Bearbeitung von Postsendungen beschäftigte sich mit der Aktualisierung der Information Handverzug von Flurförderzeugen (BGI/GUV-I 8607) und der Erarbeitung einer Information zu Pedelecs. Aus-, Fort- und Weiterbildung Stark nachgefragt werden die Seminare der UK PT. Sie richten sich an die Verantwort lichen für Arbeitsschutz in den Mitgliedsunternehmen. Im Jahr 2012 wurden insgesamt 118 Arbeitsschutzseminare angeboten. Der Seminarkatalog wurde erweitert. So wurde dem erhöhten Qualifizierungsbedarf insbesondere zur Fragestellung Burnout und psychische Fehlbelastungen bei der Arbeit Rechnung getragen. Seminarprogramm 2012 Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz Für die innerbetrieblichen Experten des Health & Safety Managements standen Themen der erfolgreichen Kommunikation und Organisation im Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie praxisorientierte Workshops zum Thema Gefährdungsbeurteilung beim Umgang mit Gefahrstoffen und zu ergonomischen Fragestellungen im Vordergrund. In den Feedbacks zu den Seminaren wurden die Praxistauglichkeit der vermittelten Methoden zum Umgang mit der Gefährdungsbeurteilung und die anschauliche Durchführung der Seminare besonders positiv hervorgehoben. Aus- und Fortbildung von Ersthelfern In den Mitgliedsunternehmen der UK PT ist die Erste Hilfe gut organisiert. Die UK PT leistet ihren Beitrag dazu, indem sie die Kosten für die Erste-Hilfe-Ausbildung und das Erste-Hilfe-Training übernimmt durchliefen (2011: 4.356) Beschäftigte die zweitägige Erste-Hilfe-Ausbildung (2011: 8.228) nahmen an einem eintägigen Training teil. Die UK PT übernimmt die Kosten für die Ausbildung von Ersthelfern in den Mitgliedsunternehmen. Erfreulich ist, dass sich der Anteil der Trainings zur Auffrischung der Kenntnisse gegenüber der Ausbildung in den letzten Jahren im längerfristigen Mittel erhöht hat. Offensichtlich bleiben einmal ausgebildete Ersthelfer länger als früher in dieser Funktion im Betrieb. Das hat doppelten Nutzen. Es spart Kosten und wichtiger noch: Im Fall des Falles kann auf erfahrene Ersthelfer zurückgegriffen werden. 20 UK PT Geschäftsbericht 2012

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