Loslassen. Der Trauer-Ratgeber

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1 Loslassen Der Trauer-Ratgeber AnzeigenSpezial Hannoversche Allgemeine Neue Presse Verbreitungsgebiet der Stadt-Anzeiger 2011

2 Die hier inserierenden Betriebe sind Mitglied in der Feuerbestattungsgesellschaft Hannover und Niedersachen mbh ACKERMANN-BAUER Auf dem Loh 12, Stöckener Str Hannover Telefon (05 11) oder ADOLF BABST Oesterleystraße Hannover Hildesheimer Straße Laatzen,Tel. (05 11) GARVENS BESTATTUNGEN Gerhardtstraße Hannover Telefon (05 11) WERNER GEORG GEBR. LAUTENBACH Teichstr. 5, Limmerstr. 74, Gött. Chaussee 173 Mühlenbergzentrum 5a, Hannover Tel. (05 11) LÖER BESTATTUNGEN Sehnder Straße Hannover Telefon (05 11) Marlene Löer Mergenthalerstraße Laatzen Telefon (05 11) AUGUST BATTERMANN GEORG HAAKE MEYER S BESTATTUNGEN Humboldtstraße 26 C Hannover Telefon (05 11) Am Alten Markt Wunstorf Telefon ( ) Inh. Bernd Berger Dieterichsstr Hannover Telefon (05 11) A. BEHLING NAETHE BESTATTUNGEN e.k. Sutelstr. 69, Hannover Waldstr. 12, Hannover Telefon (05 11) Walsroder Straße Langenhagen Telefon (05 11) BEHRE HERMANN NIEMANN Kleiner Hillen Hannover Telefon (05 11) Husarenstraße Hannover Telefon (05 11) und BEHRENS BESTATTUNGEN OTTO BESTATTUNGEN Inh. H. Behrens Stöckener Straße 20 A Seelze-Letter Telefon (05 11) WILHELM CONRADI Albertstraße Hannover Telefon (05 11) FRIEDRICH CORDES Bestattungsinstitut Nenndorfer Straße Ronnenberg/Empelde Telefon (05 11) DRALLE Inh. D. PETER Alt-Vinnhorst Hannover Telefon (05 11) RICHARD EGGERS Berckhusenstraße Hannover Telefon (05 11) HUSMANN-HOLAUS Feuerwehrplatz Wennigsen Telefon ( ) UNBESCHEIDEN Querstraße 28 Garkenburgstraße Hannover Telefon (05 11) Richard-Lattorf-Straße Hannover Telefon (05 11) ISENBARTH WARNECKE BESTATTUNGEN Broyhanstraße Hannover-Stöcken Telefon (05 11) Inh. Frank Niemann Breithauptstr. 3, Hannover Telefon (05 11) E. JÜRGES WALTER WEDEL Niedersachsenstr Langenhagen Telefon (05 11) Königsberger Straße Isernhagen-Altwarmbüchen Willführstraße Hannover und Hemmingen Telefon (05 11) FROMM BESTATTUNGEN KLUGE Bestattungshaus Inh. Erika Gödeke-Feldmann Pieperstraße Hannover Telefon (05 11) W. SEIDENSTICKER An der Lutherkirche Hannover Telefon (05 11) Brabeckstraße Hannover Telefon (05 11) WIESE BESTATTUNGEN Altenbekener Damm 21, Baumschulenallee 32, Podbielskistr. 105 u. Lister Meile Hannover, Tel. (05 11) Alle hier werbenden Betriebe garantieren seit Generationen Erfahrung und Kompetenz sowie seriöse Partnerschaft.

3 Editorial Ein würdevoller Abschied Grußwort von Torsten Jöcks Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger, Früher war der Abschied am offenen Sarg ein vertrautes Zeremoniell. Anders in unserer heutigen Zeit. Einen Toten anzuschauen wird oft als unangenehm empfunden eine Bloßstellung eines Menschen, der sich dagegen nicht mehr wehren kann. Dass dieser letzte Blick bei der Trauerbewältigung hilfreich sein kann, ist den Angehörigen oft schwer zu vermitteln. Behalten Sie Ihren Mann doch besser so in Erinnerung, wie Sie ihn zuletzt gesehen haben, lautet häufig der gut gemeinte Rat von Bekannten. Hinter diesem Rat steht oft die Angst (0511) vor der persönlichen Konfrontation mit dem Tod. Bedenkt man hier aber beispielsweise den Zustand eines Menschen, der einen schweren Unfall erlegen oder auf der Intensivstation verstorben ist, erscheint dieser Rat eher absurd. Ein Mensch an Schläuchen und ähnlichem ist sicher kein Anblick, den man sein Leben lang vor Augen haben möchte. Die Abschiednahme am offenen Sarg, nachdem der Bestatter für eine würdevolle Aufbahrung gesorgt hat, erscheint da nahezu versöhnlich, ja heilsam. Dort erst lässt der Tod sich realisieren, kann die Trauerarbeit beginnen. Vertrauen auch Sie sich einem erfahrenen Bestatter an. Dieser wird auf Ihre Wünsche eingehen und sie zu verwirklichen suchen. Vertrauen Sie den Familienbetrieben des Fachverbandes der Hannoverschen Bestatter oder einem anderen qualifizierten Bestatter ihrer Wahl. Mit freundlichem Gruß, Torsten Jöcks 1. Vorsitzender des Fachverbandes der Hann. Bestatter Peiner Str. 33/ Döhren Oesterleystr. 14/ Südstadt Hildesheimer Str. 126/ Laatzen Eigene Trauerhalle 24 Stunden erreichbar Inhaber: Torsten Jöcks Erd-, Feuer-, See- und anonyme Bestattungen Persönliche Betreuung im Trauerhaus Bestattungsvorsorge Würdevolle Aufbahrung Thanatopraxie (Einbalsamierung) Unterstützung bei der Trauerbewältigung Zertifiziert nach DIN EN ISO

4 Trauer Abschied und Trauer Nach dem Verlust eines geliebten Menschen müssen Angehörige ihr Leben neu ordnen Inhalt Editorial 3 Abschied und Trauer 4 Gemeinsam trauern 5 Was tun im Trauerfall? 6 Versicherung für die Vorsorge 7 Ein gepflegtes Grab für die Totenruhe 8 Patientenverfügung ist wichtig 9 Bestattung ohne Glauben 9 Trauern und getragen werden 10 Vererben als Wissenschaft für sich 11 Fachverband der Bestatter kümmert sich 12 Trauer braucht Ausdruck 13 Eine würdevolle Einäscherung 14 Kompetenzzentrum Friedhofsverwaltung 16 Rosen für die Ewigkeit 17 Feuerbestattung Hildesheim 19 Die richtigen Worte zum Abschied 21 Heilende Kunst 22 Stiftung Trauerbegleitung 23 Gemeinsam Trauern gibt Trost 24 Trauer ist keine Krankheit 25 Trauer geht auf Reisen 26 Kolumbarium wird angenommen 27 Impressum Verlagsgesellschaft Madsack GmbH & Co. KG, Hannover Verantwortlich für den Anzeigenteil: Olaf Kuhlwein, Stellvertreterin: Sabine Bernsee Layout und Produktion: Friederike von Bose Texte und Fotos: Susanna Bauch Koordination: Alexander Duda 4 Druck: westermann druck GmbH, Braunschweig Ort der Begegnung: Auf dem Friedhof fühlen sich Viele dem Verstorbenen nah. Die meisten Menschen erleben irgendwann in ihrem Leben, was Trauer bedeutet und sie alle reagieren darauf in ganz unterschiedlicher Weise. Einen nahe stehenden Menschen zu verlieren, ihn verabschieden zu müssen ohne die Aussicht, ihn je wiederzusehen, löst Trauer aus. Trauer ist sehr schmerzhaft und kann Gefühle und Handlungen auslösen, die möglicherweise nicht zu erwarten waren. Den meisten fällt es zunächst sehr schwer, den Verlust eines Menschen überhaupt zu begreifen, das Akzeptieren findet erst nach einem längeren Prozess statt, in schweren Fällen (pathologische Trauer) wird dieser Zustand nicht erreicht. Die Annahme kann lange Zeit in Anspruch nehmen, man spricht vom Trauerjahr und tatsächlich dauert normale Trauer oft ein Jahr. In dieser Zeit ist es wichtig, dem Trauernden nicht aus dem Weg zu gehen, was aus Unsicherheit oft geschieht. Weiß man nicht, was man dem Trauernden sagen soll, spricht man genau dies an. Nichts ist schlimmer für Hinterbliebene als das Gefühl, gemieden zu werden. Es ist nicht ungewöhnlich, wenn trauernde Menschen in dieser Zeit die Erfahrung machen, dem verstorbenen Menschen wieder zu begegnen, ihn noch einmal zu hören oder sehen; als Begleiter sollte man nicht versuchen, dem Trauernden dies auszureden. Viele Trauernde fühlen sich erschöpft und körperlich ausgelaugt. Manche nehmen kaum noch Essen zu sich oder schlafen nicht ausreichend, einige vernachlässigen ihre äußere Erscheinung. Trauer braucht viel Zeit und ist sehr anstrengend. Oft wirken Trauernde verzweifelt und depressiv, als hätten sie alles Interesse am Leben verloren. Viele haben aufgrund ihres Verlustes den Eindruck, dass es kein Ziel mehr gibt, dem zu folgen sich lohnt, oder dass niemand anderes das durchmachen muss, was sie gerade erleben. All das sind ganz normale Reaktionen auf einen Verlust und nicht etwa Zeichen dafür, dass man verrückt wird oder dass Familie und Freunde vernachlässigt werden. Im Laufe der Zeit, wenn der Schmerz etwas nachgelassen hat, wird der Hinterbliebene in die Lage kommen, sich an den Verstorbenen zu erinnern ohne zugleich wieder in tiefste Trauer zu verfallen. Das kann dann der richtige Zeitpunkt sein, um sich dem Leben wieder neu zuzuwenden. Dann ist es vielleicht wichtig, alte Interessen wieder aufzugreifen und neue Aufgaben zu übernehmen. Vielleicht kann es einem so vorkommen, als würde man dadurch dem Menschen, der gestorben ist, untreu. Aber es ist zu bedenken, dass das, was in der Vergangenheit geschehen ist, immer Teil des trauernden Menschen bleiben wird und nicht dadurch beschädigt wird, wenn man die Gegenwart genießt. Trauer ist ein sehr individueller Prozess, und jeder Mensch reagiert darauf anders. Es ist wichtig, sich selbst das Trauern zu erlauben. Es ist aber auch wichtig, sich ab und zu eine Pause in der Trauer zu gönnen und sie für eine Weile beiseite zu legen. Unmittelbar nach dem Verlust ihres Angehörigen sind manche Trauernden kaum in der Lage, ihren Alltag zu bewältigen aber andere um Hilfe zu bitten, fällt ihnen ebenso schwer. Feinfühlige Mitmenschen können dann Einkäufe

5 Trauer Alles in sicheren Händen Tag & Nacht Vorsorge und Bestattung Baumschulenallee 2 l Hildesheimer Straße 93 l Vahrenwalder Platz 3 l erledigen, das Essen bereiten oder das Kaffeekochen bei den Kondolenzbesuchen übernehmen. Das Aushalten von lauten Traueräußerungen wie Weinen oder auch Schreien ist auch Unterstützung. Abzuraten ist in diesem Zusammenhang von der Einnahme von Beruhigungsmitteln oder Alkohol, damit wird vielleicht ein nach außen ruhigerer Zustand erzielt, die normale Trauerreaktion wird aber unterdrückt und damit die Trauerverarbeitung hinausgezögert. Später unterstützt man den Trauernden durch Gesprächsbereitschaft. In erster Linie ist dabei das Zuhören können und Geduld gefragt, denn Trauernde neigen oft dazu, immer wieder über den Verstorbenen sprechen zu wollen und sich dabei auch zu wiederholen, was aber eine gesunde Reaktion ist. Nur wenn immer öfter und heftiger Schuldgefühle und/oder Vorwürfe geäußert werden, sollte zu psychologischer Hilfe geraten werden. 0511/ Buchholz Südstadt Vahrenwald Gemeinsam trauern Vielfältige Gesprächskreise und Selbsthilfegruppen widmen sich dem Leben danach Es mag Menschen geben, die mit ihrer Trauer am liebsten allein sind. Mit ihren Ängsten, den Erinnerungen, dem Verlust. Für viele allerdings zeigt sich nach einer ersten Phase des Schocks, dass sie Angebote und vor allem auch andere Menschen brauchen, um mit ihrer Situation besser zurechtzukommen. Menschen, die eine Orientierung benötigen, oder einfach auch Gleichgesinnte, um sich auszutauschen oder aber nur eine Schulter, um sich auszuweinen finden zahlreiche Angebote für Trauernde in und um Hannover. Nachfolgend ein paar Anlaufstellen für Hinterbliebene, die den Weg der Trauer nicht alleine beschreiten wollen oder können. Trauernde Frauen und Männer Ev. Familienbildungsstätte, Archivstraße 3, Telefon (05 11) Die Gruppe trifft sich mittwochs von 18 bis Uhr, findet fortlaufend statt und heißt neue Mitglieder herzlich willkommen. Trauercafé Die Einrichtung wendet sich an An- oder Zugehörige, die einen nahen Menschen verloren haben. Ambulanter Palliativdienst des Hospiz Luise, Frau Ute Reimann, Telefon (05 11) Die Gruppe trifft sich jeden ersten Sonntag im Monat von bis Uhr im Ka:Punkt, Grupenstraße 8. Gesprächskreis für Trauernde Der Kommunale Seniorenservice bietet dieses Treffen für ältere Menschen, die ihren Partner verloren haben. Termine werden auf Anfrage vereinbart, bei Interesse werden Informationen unter Telefon (05 11) erteilt. Frauen sprechen über ihre Trauer Die Veranstaltung nur für Frauen der ev. Erwachsenenbildung findet jeden dritten Montag im Monat im Hanns-Lilje-Haus, Knochenhauerstraße 33, statt. Informationen unter Telefon (05 11) AGUS e. V. Selbsthilfegruppe Hannover Die Zielgruppe sind trauernde Angehörige mit Verlust durch Suizid. Die Gruppe trifft sich jeden dritten Freitag im Monat, Ansprechpartnerin ist Sabine Rothert unter Telefon (05 11) Selbsthilfegruppe für verwaiste Eltern Eltern von Kindern, die Suizid begangen haben, treffen sich jeden zweiten Mittwoch im Monat in Döhren. Näheres bei Bärbel Liese unter Telefon (05 11) Gemeinsam kann man auch das Lachen wieder lernen. Trauerbegleitung und Psychotherapie für Trauernde Termin nach Vereinbarung, Ariane Grünberger-Hardung erteilt nähere Informationen unter Telefon (05 11) Trauende junge Erwachsene/Trauende Jugendliche/Trauernde Kinder Die Gruppen wenden sich an Menschen ab 18 Jahre, zwischen 14 und 17 Jahre und an Kinder von 5 bis 13 Jahren und treffen sich einmal im Monat im Gemeindehaus der St. Petrikirche in Döhren. Informationen erteilt Elisabeth Schmidt unter Telefon (05 11) Trauergruppe für Menschen, die durch den Verlust eines lieben Menschen in ihrer Trauer nicht alleine bleiben wollen. Im Pfarrheim St. Franziskus, Dresdner Straße 29, trifft sich der Kreis jeden Donnerstag von 15 bis Uhr. Kontakt unter Telefon (05 11) Verwaiste Eltern Eine Gruppe für Eltern, die ein Kind verloren haben. Karin und Wolfgang Stolte bieten jeden letzten Mittwoch im Monat ein Treffen im Gemeindehaus der Markuskirche, Hohenzollernstraße 54. Informationen unter Telefon (05 11)

6 Hilfestellung Was tun im Trauerfall? Hilfestellung in einer schwierigen Zeit Eine Sache, die wir gerne verdrängen, damit sie möglichst abstrakt bleibt, ist der Tod. Tritt er ein, wird er plötzlich sehr konkret und die rasche Erledigung vieler Formalitäten droht einem über den Kopf zu wachsen. Was tun im Trauerfall? Die wichtigsten Punkte im Überblick. Der Totenschein Ist ein Mensch zuhause gestorben und nicht im Krankenhaus, muss ein Arzt gerufen werden, der den Verstorbenen untersucht. Der Arzt prüft Zeitpunkt und Ursache des Todes und stellt den Totenschein aus, der benötigt wird, um den Todesfall beim Standesamt anzuzeigen. Der Arzt muss zudem bestätigen, dass der Tod auf natürliche Art eingetreten ist. Der Leichnam darf 24 bis 36 Stunden im Hause bleiben, so dass die Angehörigen in vertrauter Umgebung Abschied nehmen können, wenn sie es wünschen. Voraussetzung: Der Verstorbene darf nicht an einer meldepflichtigen Krankheit gelitten haben. SIE MÖCHTEN IHRE TRAUERFEIER AUSRICHTEN? WIR MACHEN IHNEN EIN INDIVIDUELLES ANGEBOT. CLAUSEWITZSTRASSE HANNOVER TELEFON ÖFFNUNGSZEITEN: DIENSTAG BIS FREITAG AB UHR SAMSTAG UND SONNTAG AB UHR 6 Weg zur Ruhe: Die letzte Reise bedarf vieler Vorbereitungen. Der Bestatter Spätestens einen Tag nach dem Tod muss der Bestatter informiert werden, wenn er mit den notwendigen Behördengängen beauftragt werden soll. Er kennt sich mit Rechten und Pflichten im Bestattungsfall aus. Vielleicht hat der Verstorbene sogar eine Bestattungsvorsorge mit einem Bestattungsunternehmen abgeschlossen, so dass die Kosten gedeckt und Bestattungsform und -ablauf geklärt sind. Das Geld dafür liegt in der Regel auf einem Sperrkonto. Existiert kein Vorsorgevertrag, müssen die Angehörigen die Beisetzung möglichst gemäß den Vorstellungen des Verstorbenen regeln. Die Bestatterkosten sind oft sehr unterschiedlich. Es ist keinesfalls pietätlos, die Preise bei mehreren Unternehmen zu vergleichen und verschiedene Angebote einzuholen. Kosten für Bestatter setzen sich in der Regel aus folgenden Posten zusammen: Sarg/Urne Ausstattung/Bekleidung Einsargung Ü berführung Verwaltungskosten Organisatorische Aufgaben Die Höhe der Kosten hängt also von vielen Faktoren ab. Selbst eine vergleichsweise günstige Bestattung kostet nach Einschätzung der Verbraucherzentralen mindestens 2000 Euro. Stiftung Warentest hat einen Durchschnittswert von 5000 Euro ermittelt. Die Sterbeurkunde Der ärztliche Totenschein ist Ausgangsbasis, um die Sterbeurkunde bei dem Standesamt zu beantragen, in dessen Bezirk der Todesfall eingetreten ist. Ohne diese beiden Dokumente ist eine Bestattung nicht möglich. Mit dem Totenschein muss spätetestens am folgenden Werktag die Sterbeurkunde beantragt werden. Sie wird unter anderem benötigt, um beim Nachlassgericht Antrag auf Erteilung eines Erbscheins zu stellen, aber auch, um den Todesfall bei den Krankenkassen oder dem Rententräger zu melden und Ansprüche geltend zu machen. Selbst für die Kontoauflösung benötigen Sie eine Sterbeurkunde. Daher sollten gleich bis zu zehn Exemplare beim jeweiligen Standesamt angefordert werden. Sterbeurkunden werden für religiöse und Rentenzwecke sowie für die Sozialversicherung kostenlos ausgestellt. Für die erste Sterbeurkunde werden derzeit um die 10 Euro, für jede weitere um die 5 Euro erhoben. Zum Beantragen einer Sterbeurkunde werden folgende Unterlagen benötigt: den eigenen Personalausweis den Personalausweis des Verstorbenen den Totenschein bei Ledigen die Geburtsurkunde. Sie kann beim Standesamt des Geburtsortes angefordert werden, falls keine mehr vorliegt. bei Verheirateten die Heiratsurkunde, wenn die Eheschließung vor 1958 erfolgt ist. Sie kann beim

7 Hilfestellung Deutsche Bestattungsvorsorge Treuhand AG Standesamt des Eheschließungsortes angefordert werden e ine aktuelle beglaubigte Kopie aus dem Familienbuch, wenn die Eheschließung nach dem 1. Januar 1958 erfolgt ist bei Geschiedenen die Heiratsurkunde und das Scheidungsurteil b ei Verwitweten die Heiratsurkunde und die Sterbeurkunde des verstorbenen Ehepartners, wenn die Ehe vor dem 1. Januar 1958 geschlossen wurde. Erste Schritte im Todesfall können stichpunktartig notiert werden. Folgende Formalitäten sollten grundsätzlich dem Bestattungsunternehmen übertragen werden: Überführung des Toten veranlassen Sterbeurkunden beim Standesamt ausstellen lassen Beratung beim Erwerb einer Grabstätte Terminfestlegung bei Stadt und Kirche für die Trauerfeier Musikalische Begleitung Sarggebinde Folgendes können die Angehörigen selber erledigen: Erbschein beantragen und Testament eröffnen lassen Telefon und Zeitungen abbestellen B ei der Bundesversicherungsanstalt Berlin oder den Landesversicherungsanstalten den Rentenanspruch geltend machen. Abmelden von Auto und Kfz-Versicherung Kündigung bei Vereinen Versorgung der Haustiere Bringdienste kündigen Umbestellung der Post Regelung Haus- und Wohnungsschlüssel Daueraufträge bei Banken ändern Fälligkeit von Terminzahlungen prüfen A bstellen von Gas und Wasser Benachrichtigung von Kreditgebern / Kunden Einschalten eines Rechtsanwaltes und Steuerberaters Beamtenversorgung A rzt rufen Todesbescheinigung Adressen für Anschriften von Trauerpost Trauerkleidung A ngehörige benachrichtigen Die Aufzählung umfasst die zentralen Punkte und kann natürlich nicht vollständig sein. Bei allen Fragen stehen die Bestattungsunternehmen mit Rat und Tat zur Seite. K ränze und Handsträuße ordern Dekoration und Kerzenbeleuchtung für die Kapelle bestellen Trauerbriefe und Danksagungen bestellen Zeitungsinserate Pfarrer / Trauerredner Trauermahl organisieren A brechnung mit der zuständigen Krankenkasse und ggf. berufständischen Organisationen Abrechnung mit Lebensversicherung und Sterbekassen Ü berbrückungsgeld bei der zuständigen Rentenberechnungsstelle beantragen Abmelden der Rente Meldung der Verstorbenenanschrift zur RobinsonListe zwecks Untersagung unaufgeforderter Werbesendungen. Vorsorge mit Deutsche Bestattungsvorsorge Treuhand AG bedeutet: Tag- und Nachtruf: Im Mittelpunkt unseres Handelns stehen Mensch und Menschlichkeit selbst zu bestimmen Wünsche zu äußern Notwendiges zu regeln Verantwortung zu übernehmen Angehörige zu entlasten ohne Zugriff auf die zweckgebundenen Gelder durch Dritte. Die Deutsche Bestattungsvorsorge Treuhand AG ist eine Serviceeinrichtung des Bundesverbandes Deutscher Bestatter e.v., Düsseldorf, und des Kuratoriums Deutsche Bestattungskultur e.v., Bonn. Sie wurde zu Ihrer Sicherheit und zur Sicherung der für die Bestattung zu hinterlegenden Gelder gegründet und unterliegt dem strengen deutschen Aktienrecht. Die Treuhandeinlage wird zusätzlich abgesichert durch die Ausfallbürgschaft einer namhaften deutschen Sparkasse. Hierüber erhalten Sie von dieser eine entsprechende Bestätigung. Nachdem mit dem Bestatter ein Bestattungsvorsorgevertrag geschlossen wurde, der auch den Kauf des Grabmals und die langfristige Grabpflege beinhalten kann, schließt man entsprechend dem vom Bestatter erstellten Kostenvoranschlag einen BestattungsvorsorgeTreuhandvertrag ab. Die Zahlung erfolgt über den Bestatter oder direkt an die Treuhand. Nach Abschluss des Vertrages und Einzahlung der vereinbarten Summe wird das Kapital nach den Anlagerichtlinien des Aufsichtsrates, die den Kriterien der Mündelsicherheit ähneln, bestverzinslich als Treuhandvermögen angelegt. Aus den Erträgen werden die Verwaltungskosten bestritten. Das Treuhandvermögen unterliegt dabei der ständigen Kontrolle des Aufsichtsrates. Im Todesfall wird das Treuhandvermögen einschließlich der aufgelaufenen Zinsen an den Bestatter zur Erfüllung des Bestattungsvorsorgeauftrages ausgezahlt. Der BestattungsvorsorgeTreuhandvertrag ist kündbar. Die Auszahlung erfolgt jedoch auch hier immer über den Bestatter. Kuratorium Deutsche Bestattungskultur e.v. Sterbegeldversicherung Sprechen Sie uns an. Inh. Martin Stahl Bestattungsfachwirt Auf dem Loh Hannover Stöckener Straße Hannover Informationen unter Telefon (02 11)

8 Grabpflege Ein gepflegtes Grab für die Totenruhe Die Betreuung kann in kompetente Hände gelegt werden Für viele Angehörige übersteigt die regelmäßige Grabpflege ihre Möglichkeiten. Entweder sie wohnen weit weg, oder aber der regelmäßige Gang zum Friedhof ist zu beschwerlich. Vor allem im Sommer verlangt ein blumengeschmücktes Grab sehr viel Einsatz. Und so wenden sich immer häufiger Hinterbliebene an die Treuhandstelle für Dauergrabpflege Niedersachsen/Sachsen-Anhalt, die als Vertragspartner dafür sorgt, dass die Pflege der Grabstätte zuverlässig und wunschgemäß ausgeführt wird. Mit einem Friedhofsgärtner können Leistungsumfang, Pflegemaßnahmen und Gebühren besprochen werden. Ein unterzeichneter Vertrag geht in die Hände der Treuhandstelle über, die ihn verwaltet und auch die ordentliche Ausführung im Blick behält. Die Vertragssumme wird auf einem Kundenkonto verwaltet, von dem der Friedhofsgärtner entlohnt wird. Auch wenn ein Gärtner in die Insolvenz geht, geht das Kundenkapital so nicht verloren, heißt es bei der Treuhandstelle für Dauergrabpflege. Und auch Preisschwankungen ist der Angehörige nicht ausgesetzt. Mit einem einmalig gezahlten Betrag für die gesamte Laufzeit sind die Kosten für die Grabpflege komplett abgedeckt. Das Verfahren gibt Sicherheit für viele Jahrzehnte. Die Treuhandstelle f ür Dauergrabpflege, Böttcherstraße 7 in Hannover-Herrenhausen, ist unter Telefon (05 11) zu erreichen. Wasser marsch: Wer nicht regelmäßig zum Gießen auf den Friedhof kommen kann, überlässt die Pflege den Gärtnern. Friedhofssatzung nicht jeder kann, wie und was er will MEYER BESTATTUNGEN seit 1851 im Vertrauen der Angehörigen 8 Bernd Berger Fachgeprüfter Bestatter Dieterichsstraße Hannover Telefon (05 11) Das Geschehen auf Friedhöfen ist durch die Friedhofssatzung geregelt, zu der auch die Gebührenordnung zählt. Zu den Aufgaben der Verwaltung gehört die Beisetzung auf den städtischen Friedhöfen. Sie ist aber gleichzeitig Ansprechpartner für Bestatter und Bürger, verantwortlich für die jährliche Grabmalprüfung und für Unterhaltung der Grünanlagen außerhalb der Grabstellen. Die Friedhofssatzung liegt in den Friedhofbüros kostenlos aus, Die Verwaltung hat ihren Sitz in der Garkenburgstraße 43 und ist unter Telefon (05 11) zu erreichen. Die Sprechzeiten sind montags bis freitags 8 bis 13 Uhr, Montag, Dienstag und Donnerstag außerdem noch zwischen 14 und 15 Uhr.

9 Vorsorge Bestattung ohne Glauben Was mit mir wird Regeln für die Patientenverfügung Ein wichtiges Thema wird geregelt: Das Gesetz zur Patientenverfügung (PV) ist unter Dach und Fach. Bislang gab es noch eine große Verunsicherung in der Bevölkerung, zudem waren sich die politischen und konfessionellen Lager lange nicht einig, wie ein gemeinschaftliches Gesetz zu formulieren ist. Gegner gaben zu bedenken, dass das Sterben nicht bis zur letzten Minuten geregelt werden könne und schon gar nicht per Gesetz. Eine vorsorgliche Willenserklärung sei zwar sinnvoll, es dürfe aber keinen Automatismus geben, der dann in einer auch für vom Verfügenden selbst nie völlig vorhersehbaren Situation nur noch ausgeführt würde. Befürworter indes argumentieren, dass ein Mensch ganz individuell und unabhängig nicht nur sein Leben sondern auch sein Sterben kontrollieren soll. Zu wünschen sei daher ein gesellschaftliches Umfeld, in dem der Patient Hilfe annehmen und gleichzeitig Unabhängigkeit bewahren kann. Bei einer PV handelt es sich um eine vorsorglich verfasste Willenserklärung. Darin sind neben Wertvorstellungen und Wünschen vor allem Anweisungen zu Behandlungsmaßnahmen. Diese können für bestimmte medizinische Situationen eingefordert, eingeschränkt oder auch völlig abgelehnt werden. Die Verfügung wird wirksam, wenn der Betroffene nicht mehr in der Lage ist, seine notwendige Zustimmung oder Ablehnung direkt kundzutun. Für eine PV muss der Verfasser volljährig sein, geschäftsfähig und den Text schriftlich verfassen. Der Inhalt sollte aus Entscheidungen über Einwilligung Vorsorge für den letzten Schritt: Patienten sollen selber entscheiden wann der Zeitpunkt des Abschieds gekommen ist. oder Nichteinwilligung in ärztliche Maßnahmen bestehen, die in noch nicht absehbarer Zukunft denkbar werden. Nicht nötig indes sind vorherige medizinische oder anwaltliche Beratung, eine notarielle Beurkundung oder laufende Aktualisierung. Eine PV bindet Ärzte, Pfleger, Betreuer und Bevollmächtigte sowie Angehörige gleichermaßen. Es können darin Festlegungen getroffen werden etwa über noch nicht unmittelbar bevorstehende Untersuchungen, Heilbehandlungen wie Chemotherapien und Medikamente sowie ärztliche Eingriffe. Jeder kann auch als völlig gesunder Mensch seinen Willen in einer PV festlegen, eine gesetzliche Verpflichtung, dies irgendwann zu tun, gibt es auch nach neuester Gesetzeslage nicht. Mehr Informationen unter Für Konfessionslose besteht grundsätzlich kein Anspruch auf Beerdigung auf einem kirchlichen Friedhof. Die meisten Friedhöfe sind aber kommunale Einrichtungen, so dass es keinerlei Probleme gibt. Gibt es nur einen kirchlichen Friedhof, bestehen häufig Regelungen zwischen Gemeinde und Kirche, auch die Bestattung Konfessionsloser zu gestatten. Ob der Konfessionslose auf dringenden Wunsch der Angehörigen hin eine kirchliche Trauerfeier mit einen Pfarrer erhält, liegt im Ermessen des jeweiligen Seelsorgers. Hier sind sicher auch die Wünsche des Verstorbenen zu respektieren. Lebens- und Glaubenserfahrungen können sich im Laufe des Lebens verändern. Hat der Verstorbene sich vor seinem Tod wieder auf den Glauben besonnen, nur den Moment des Wiedereintritts verpasst, so wird sich der zuständige Seelsorger den letzten Wünschen auch des Verstorbenen nicht verschließen wollen. Wer der Beerdigung einen würdigen Rahmen ohne Seelsorger geben möchte, kann auf das Angebot vieler Bestattungsunternehmen zurück greifen, die professionelle Trauerredner vermitteln. Vielleicht ist auch unter den Freunden, Verwandten oder Bekannten jemand, der die letzten Worte für den Verstorbenen sprechen möchte. Eine derartige Grabrede ist unter Umständen schöner und persönlicher. Lerne aus der Vergangenheit, lebe in der Gegenwart, blicke in die Zukunft....und die Zukunft ist auch die Begegnung mit dem Tod. Deshalb ist Vorsorge so wichtig. Garvens Bestattungswesen GmbH Hannover Lehrte

10 Trauer-Portal Trauern und getragen werden Das neue Trauerportal von der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung und Neuen Presse Sorge, dass dem Verstorbenen unangemessene, die Würde verletzende Wortmeldungen, Bilder oder Videos auf einer Gedenkseite erscheinen, muss übrigens niemand haben die Mitarbeiter von HAZ und NP prüfen jeden Eintrag sorgfältig, bevor er öffentlich sichtbar wird. Groß ist der Schmerz, wenn ein Verwandter oder Freund stirbt. Ebenso groß ist bei vielen Betroffenen das Bedürfnis, den Verlust kundzutun und ihn mit anderen zu teilen. Ein kleiner, aber nicht unwesentlicher Bestandteil der etablierten Trauerkultur sind Familienanzeigen in Tageszeitungen. Sie setzen ein würdiges Zeichen für den Verstorbenen und gleichzeitig gegen das Vergessen, weil sie die Mitwelt über den Verlust in Kenntnis setzen und so Freunden, Angehörigen und Verwandten Gelegenheit geben, ihr Mitgefühl auszudrücken. Trauern und getragen werden: Das sind auch die Kerninhalte des neuen HAZ- und NP-Trauerportals im Internet, das sich als Ergänzung zur Familienanzeige versteht und zeitgemäße, aber würdevolle Wege in der Trauerkultur aufzeigt. 10 Die Nutzung des Trauerportals ist denkbar einfach, denn mit der Aufgabe einer Familienanzeige für die gedruckte HAZ- oder NP-Ausgabe oder in den dazugehörigen Heimatzeitungen legen die Mitarbeiter automatisch eine kostenlose Gedenkseite für den Verstorbenen an. Tragendes optisches Element der in dezenten, angenehm leisen Farben gehaltenen Gedenkseite ist die Familienanzeige, weitere Anzeigen, die dem Verstorbenen gewidmet sind, erscheinen ebenfalls im Trauerportal. Der Vorteil der Internetveröffentlichung: Die Verfügbarkeit der Anzeige ist nicht auf den Verbreitungsradius der gedruckten HAZ und Neuen Presse beschränkt. Das gibt Trauernden selbst in größter räumlicher Entfernung die Möglichkeit in direkten Kontakt zu den Freunden und Angehörigen des Verstorbenen zu treten und ihr Beileid zu bekunden. Der größte Teil der vielen interaktiven Möglichkeiten des Trauerportals kann von jedem kostenlos genutzt werden, besondere Inhalte, etwa animierte Grafiken, Videos und Bildergalerien, können gegen die Entrichtung einer Gebühr über das Online-Bezahlportal PayPal hochgeladen werden. Für einen geringen Jahrespreis ist zudem die Aufwertung auf eine Premium-Gedächtnisseite möglich. Sie stellt allen Nutzern sämtliche Interaktionsmöglichkeiten kostenlos zur Verfügung und räumt dem Verstorbenen überdies einen Platz in einem virtuellen Sternenhimmel ein. Und das Trauerportal bietet noch mehr: Ein Klick auf den Reiter Ratgeber gibt Hinterbliebenen eine Vielzahl an Informationen zu verschiedenen Bestattungsformen, zum Umgang mit Trauernden und zu den wichtigsten Schritten, die nach dem Tod des Angehörigen in die Wege geleitet werden müssen. Aber auch über alles, was zu Lebzeiten geregelt werden sollte (Testament, Erbvertrag, Patientenverfügung), gibt die Internetseite kompetent Auskunft. Ein Branchenverzeichnis listet zahlreiche Ansprechpartner für die vielen Bereiche auf, und auch an Möglichkeiten für eine Online-Beileidsbekundung ist gedacht. Die Todesanzeige kann auch weiter auf klassischem Weg per Telefon aufgegeben werden. Zusätzlich zur schriftlichen Benachrichtigung an Freunde und Verwandte erreicht die Anzeige eine Vielzahl von Menschen, die dem Verstorbenen ebenfalls gedenken wollen, ohne zum engsten Kreis der Vertrauten zu zählen. Die Telefonnummer des Kunden Service Centers lautet (01 80) *. *3,9 Cent/Min. aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; Mobilfunkhöchstpreis 42 Cent pro Minute.

11 Vorsorge Vererben ist eine Wissenschaft für sich Ein Testament regelt den Ernstfall Das Erbrecht ist ungemein kompliziert, schließlich hat der Gesetzgeber die vielfältigen Regeln in nicht weniger als 463 Paragrafen festgelegt. Und nicht nur deshalb scheuen viele Bundesbürger, sich damit zu Lebzeiten richtig auseinanderzusetzen. Sie scheuen naturgemäß auch den Gedanken an die eigene Endlichkeit. Und so kommt es, dass lediglich die Hälfte aller Senioren im Rentenalter schriftlich Vorsorge für den Erbfall getroffen hat. Damit gilt nur das, was auch im Bundesgesetzbuch steht: Zum Zuge kommen nur die gesetzlichen Erben. Ein Sprichwort umschreibt das so: Das Gut rinnt wie das Blut. Dabei wird die Blutsnähe zum Erblasser in Ordnungen eingeteilt. Erben erster Ordnung sind die Abkömmlinge auch Adoptivkinder des Erblassers, und falls diese vorverstorben sind, wieder deren Abkömmlinge. Erben zweiter Ordnung sind die Eltern des Erblassers und falls diese vorverstorben sind, deren weitere Abkömmlinge, also die Geschwister des Erblassers. Erben der dritten Ordnung sind die Großeltern und falls diese vorverstorben sind deren weitere Abkömmlinge, also Tanten und Onkel des Erblassers. Der Ehegatte ist kein Blutsverwandter. Für den Ehegatten gilt ein eigenes Ehegattenerbrecht. Der gesetzliche Erbteil des Ehegatten bestimmt sich nach ehelichem Güterstand und den sonstigen vorhandenen Blutsverwandten des Erblassers. Anwalt einschalten. Denn wenn ein Testament einen Formfehler hat, ist es null und nichtig, dann greift wieder die gesetzliche Erbfolge. Zudem ist zu beachten, dass der letzte Wille nicht nur der gesetzlichen Form entspricht, der Inhalt muss auch eindeutig zu interpretieren sein und es sollte sichergestellt werden, dass das Testament im Erbfall auch beachtet wird. Und dafür ist es sinnvoll, das wichtige Dokument beim Amtsgericht zu hinterlegen. Das Bundesministerium der Justiz informiert auf seiner Internetseite über Einzelheiten zum Erbrecht. Unter dem Stichwort Publikation kann man sich die Broschüren Erben und Vererben anschauen und bei Interesse zuschicken lassen. Grundsätzlich sollte man sich aber zusätzlich von einem Anwalt vor Ort beraten lassen. Für ein Testament bieten sich zwei Formen an: Privatschriftlich oder notariell. Das handschriftliche Testament ist flexibler. So setzt sich der Erblasser in einer ruhigen Stunde hin und notiert in seinen Worten den letzten Willen. Alles muss von vorne bis hinten mit der eigenen Hand ge- und unterschrieben werden. Aber auch für das Abfassen eines privatschriftlichen Testamentes sollte unbedingt rechtlicher Rat eingeholt werden. Wer ganz sicher gehen will, sollte einen fachkundigen Lektüre für schwere Zeiten (Ratgeber im Buchformat) Was tun im Trauerfall? Hans Schilder Rechtsfragen bei einem Todesfall: Walter Zimmermann Todesfall: Ein Ratgeber für Hinterbliebene Monika Fischer Zeit des Abschieds. Sterbe- und Trauerbegleitung Monika Specht-Tomann Die Patientenverfügung Thomas Klie Abschiednehmen Ratgeber Hausaufbahrung Bernd-Peter Bertram Den letzten Abschied selbst gestalten. Magdalena Köster Trauernde begleiten: Eine Orientierungshilfe Stephanie Witt-Loers Ich lerne wieder neu zu leben: Begleitung in der Trauer Jochen Jülicher Inh. G. + R. Preuß Im Trauerfall stehen wir Ihnen helfend und beratend zur Seite, kommen auf Wunsch zu Ihnen ins Haus, nehmen Ihnen alle Behördenwege ab und erledigen alle Formalitäten. Verrechnung von Sterbegeldern und Versicherungsleistungen. Unter unserem Sammelruf erreichen Sie uns Tag und Nacht Hannover-Hainholz Guts-Muths-Straße 1 Am Jahnplatz Hannover-Herrenhausen Haltenhoffstraße 199 Ecke Meldaustraße 11

12 Begleitung Die Leute sollen mich sehen Torsten Jöcks ist seit drei Jahren Vorsitzender des Bestatterverbands Hannover Im Büro sitzt er selten. Torsten Jöcks hält es nicht am Schreibtisch. Ich bin auf dem Friedhof, die Leute sollen mich sehen. Jöcks nimmt die Sachen gern persönlich in die Hand. Wenn Hinterbliebene beim Trauergespräch bei ihm waren und die Formalitäten erledigt sind, ist er auch bei der Bestattung mit dabei. Ich mache auch Überführungen, und die Menschen freuen sich, wenn sich ihr Bestatter persönlich blicken lässt, weiß Jöcks aus Erfahrung. Das sei wie ein Vertrauensverhältnis. Dabei ist war er nicht immer Vertreter seiner Zunft. Torsten Jöcks war lange Jahre angestellt als Fernmeldetechniker bei der Telekom. Doch als absehbar war, dass es für den Betrieb seiner Frau keinen Nachfolger gab, entschloss er sich umzusatteln. Vom Angestellten zum Selbstständigen, das war schon ein großer Schnitt, sagt Jöcks. Schließlich müsse er jetzt gewissermaßen rund um die Uhr im Einsatz sein. Drei Filialen gehören zum Unternehmen, und als Fachverbands-Vorsitzender legt Torsten Jöcks besonders Wert auf die Zertifizierung der angeschlossenen 12 Vom Fernmeldetechniker zum Bestatter: Torsten Jöcks. Bis zur letzten Minute: Der Bestatter kümmert sich im Bedarfsfall auch um Trauerfeier und Blumenschmuck. Unternehmen. Das ist wie ein Gütesiegel, und so ein Markenzeichen sollte ein Bestatter schon haben. Denn Jöcks weiß genau, dass es mit den klassischen Formalitäten oft nicht getan ist. Es müssen sorgsam viele Punkte durchgesprochen werden und das in einer Phase, in der die Angehörigen wirklich andere Sorgen haben. Da müssten sie sich schon auf den Bestatter verlassen können und darauf, dass er die bestmögliche Beratung anbietet. Torsten Jöcks tauscht sich regelmäßig aus mit seinen Verbandskollegen. Ob es dabei um Trauerhallen oder eine Vorsorgeversicherung geht. Die erachtet er als sehr wichtig. Wenn man jeden Monat eine kleine Summe beiseite legt, muss sich später niemand Gedanken, um den finanziellen Rahmen der Bestattung machen. Er wisse, so Jöcks, dass sich nicht jeder alles leisten können, aber wir finden immer im Rahmen der Möglichkeiten etwas, was den Wünschen der Hinterbliebenen entspricht und eine würdevolle Beisetzung ermöglicht. Dennoch glaubt er, dass die Anzahl der Erdbestattungen auch zurückgeht, weil etwa eine Urnenbeisetzung kostengünstiger sei. Die Friedhofsgebühren in Hannover sind nicht gerade günstig. Und oft seien die Angehörigen nicht vor Ort, so dass die Grabpflege nicht zu leisten sei. Dass Familienmitglieder oft weiter weg leben, hat Jöcks auch mit zum Anlass genommen, am Betrieb in Laatzen eine eigene Trauerhalle zu bauen. Dort können wir Beisetzungen dann auch Freitag nachmittags oder sonnabends anbieten, erklärt er. Jöcks ist nach diversen Aus- und Fortbildungen mittlerweile nicht nur sehr gerne Bestatter, sein Herz hängt auch am Fußball. Er spielt selber und engagiert sich im Vorstand der Spielervereinigung Niedersachen Döhren. Und hat dazu noch einen 19-jährigen Sohn, der bei Hannover 96 die Profilaufbahn einschlagen will. Und später noch mal was studieren, sagt Torsten Jöcks, Richtung Bestatter allerdings gehe der Berufswunsch des Filius aber wohl eher nicht. Bestatterverband Der Fachverband Hannoverscher Bestatter e.v. wurde im Jahr 1948 gegründet. Das Leitmotiv der Bestatter sieht vor, dass der Verband in der Tradition von Trauerkultur steht und Fachwissen und Berufsethos fördert. Von den rund 40 Bestattungsunternehmen in Hannover sind etwa 30 Mitglieder im Verband. Alle hier organisierten Unternehmer sind auch zertifiziert, was heißt, sie sind mit einem Markenzeichen für ihre Arbeit und Produkte ausgezeichnet. Der Verband ist unter Telefon (05 11) zu erreichen, im Internet sind die Unternehmen unter hannover.de zu finden.

13 Begleitung Trauer braucht Ausdruck Seit zehn Jahren begleitet Ramona Lersch Trauernde zurück ins Leben Eine gute Begleiterin ist sie schon immer gewesen. Ramona Lersch hat als Krankenschwester angefangen, ist dann ins Pflegemanagement gewechselt und hat schließlich in Ricklingen ein Seniorenstift geleitet. Ich habe schon viele Menschen auf ihrem letzten Weg begleitet, sagt Ramona Lersch. Und anschließend die Angehörigen zurück ins Leben. Bei Trauer nicht tatenlos zu sein, das war der Motor, der sie dazu antrieb sich ein weiteres Standbein aufzubauen. Und so hat sie eine Ausbildung zur Myroagogin gemacht. Das kommt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie Trauern, Weinen, Klagen. Ramona Lersch steht mit beiden Beinen fest auf dem Boden und sie strahlt so viel Zuversicht aus, dass man sich gut vorstellen kann, wie sie anderen Menschen dabei helfen kann, mit ihrer Trauer umzugehen, gewissermaßen die Schwere der Zeit ein wenig leichter zu machen. Mit einer Gruppe von Senioren hat es vor zehn Jahren beim Bestattungsunternehmen Wiese angefangen. Da habe ich gemerkt, wie viele Menschen mit ihren schweren Schicksalen ganz allein herumlaufen, erzählt die 49-Jährige. Der erste Kontakt zur ihr in Sachen Trauerarbeit beginnt meistens mit dem Einzelgespräch. Die Menschen müssen erst einmal Vertrauen fassen. Ramona Lersch hat jede Menge Fachliteratur verschlungen, Fortbildungen gemacht und viel Erfahrung in der Praxis gesammelt. Mittlerweile würde ich sagen, ich mache es auf meine Art. Die Trauerbegleiterin schafft mit ihren Gruppen gerne etwas, arbeitet mit den Händen oder Begleiterin im Trauerfall: Ramona Lersch (re.) ist für Angehörige da. auch mal mit dem ganzen Körper. In ihrem Seminarraum entsteht derzeit eine Collage, die Hinterbliebene mit ihrer eigenen Trauer gestalten. Mir ist ganz wichtig zu vermitteln, dass Trauer keine Krankheit ist, betont Ramona Lersch. Sie könne allerdings krank machen. Trauer braucht Ausdruck und muss erlaubt sein, sagt die zierliche Frau. Und sie sei erst vorbei, wenn der Hinterbliebene es will. Manchmal wird Ramona Lersch auch vor Ort aktiv. Dann, wenn etwas passiert ist, unerwartet, und die Angehörigen jetzt und gleich jemanden brauchen, der den Schock ein wenig lenken kann. Ich habe auf Wunsch Verstorbene auch zurechtgemacht oder angezogen. Man sollte den Tod ruhig anfassen, das mindert die Angst. Mittlerweile wird Ramona Lersch mit Trauergruppen längst nicht nur in den Räumen des Bestattungsunternehmens an der Baumschulenallee aktiv. Ich biete Trauerseminare an, die sehr gut angenommen werden. Auf sogenannten ErlaubnisReisen fahren Trauernde, meist das erste Mal nach dem Tod eines Angehörigen, für ein paar Tage mit ihrer Trauergruppe weg. Fern von Zuhause wird dann über Trauer gesprochen, Trauer gefühlt und gelebt. Oft kommen dann auch Gefühle heraus wie Wut, Ärger und Frust, sagt Ramona Lersch. Und diese Empfindungen seien genauso wichtig wie die Traurigkeit. Ob in Seminaren, Gesprächskreisen oder auf Reisen, eines gilt für Ramona Lersch immer: Trauer kann weder vergessen, noch durch die Zeit geheilt werden. Sie muss immer durchgangen werden. Nur dann könnten die Hinterbliebenen wirklich Abschied nehmen und zurück finden in ihr Leben. Und auf diesem Weg begleitet sie Ramona Lersch gerne. Wer am Trauerbegleitungsangebot interessiert ist, kann sich unter Telefon (05 11) melden. Informationen gibt es unter 13

14 Bestattung Ein würdevolle Einäscherung Das Krematorium Hannover sorgt für die Feuerbestattung Vor 14 Jahren haben hannoversche Bestatter gewissermaßen Pionierarbeit geleistet. Denn 1997 wurde das Krematorium Hannover durch den damaligen Feuerbestattungsverein Hannover und Niedersachsen als erstes privatwirtschaftliches Krematorium Deutschlands gebaut. Die Technik des Krematoriums erfüllte nicht mehr die Umweltauflagen, die Kommune hatte kein Geld, und so haben wir das in die Hand genommen, sagt Bestattermeister Wilhelm Lautenbach, Geschäftsführer der Feuerbestattungsgesellschaft Hannover und Niedersachsen mbh. Ein Umbau sei damals nicht möglich gewesen, also wurde neu gebaut. Die Feuerbestattung hat zwar durchaus Tradition und ihre Wurzeln bereits in der Antike, doch erst in den letzten Jahren hat die Anzahl der Einäscherungen stetig zugenommen. Die Tendenz ist eindeutig steigend, betont Lautenbach, rund 60 Prozent der Beisetzungen seien heute Feuerbestattungen. Die moderne Anlage auf dem Gelände des Stadtfriedhofs Lahe, deren Gesellschafter ausschließlich Bestattungsunternehmer sind, mag technisch anmuten, ermöglicht jedoch eine würdevolle Einäscherung. Die Trauerfeier und die Gespräche sind immens wichtig, eine Urnenbeisetzung kann sehr ansprechend sein, sagt Lautenbach, der sein Unternehmen bereits in vierter Generation führt. Und die fünfte ist ebenfalls bereits im Geschäft, Sohn Malte arbeitet seit drei Jahren als Bestatter, und hat wie sein Vater als einer der wenigen in der Branche seinen Meistertitel. 14 Mittlerweile gebe es viele Alternativen zu traditionellen Asche zu Asche: Die Anzahl der Feuerbestattungen ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Beisetzungen, sagt Lautenbach senior. Ob auf Almwiesen, im FriedWald oder in den Alpen, es gibt viele Wünsche. Die Tendenz zur Feuerbestattung sieht Lautenbach aber auch in den gestiegenen Preisen für eine Grabstätte auf den kommunalen Friedhöfen begründet. Früher habe es das Sterbegeld gegeben, von dem sich fast jeder eine schöne Trauerfeier gestalten lassen konnte. Einige kirchliche Friedhöfe würden den Bestattern Grabfelder zur Verfügung stellen, die diese auch gerne nutzen. Das Grab ist auch eine Frage der Bestattungskultur, meint Wilhelm Lautenbach. Viele Trauernde hätten nach wie vor gerne einen festen Ort, an dem sie die Verstorbenen besuchen könnten. Das Krematorium Hannover bietet ein anspruchsvolles Betriebskonzept, das sowohl humane, ökologische, technische als auch betriebswirtschaftliche Aspekte berücksichtigt. Die örtlichen Bestatter bringen den Sarg in die Feuerbestattungsanlage und stimmen die erforderlichen Papiere ab. Nach strengen Kriterien festgelegte Regeln sorgen dafür, dass eine pietätvolle und unverwechselbare Inobhutnahme des Toten gewährleistet wird. Die Gesellschafter des Unternehmens sind die Gebrüder Lautenbach, August Kasten, Jan Burmeister-Wiese, die Trägergesellschaft Hannoverscher Bestatter, der hannoversche Fachverband der Bestatter sowie der Förderkreis Bestattungswesen Hannover und Umgebung. Wer sich über das Feuerbestattungswesen und Formen der Einäscherung informieren möchte, kann dies bei der Gesellschaft, Laher-Feld-Straße 19 a tun. Nähere Informationen gibt es zudem unter Telefon (05 11) sowie im Internet unter

15 August Battermann Bestattungshaus seit 1838 Wir sind der fürsorgliche Helfer im Trauerfall. Wir sind Ihr kompetenter Ratgeber, wenn Sie zu Lebzeiten eine angemessene Bestattungs-Vorsorge treffen wollen. Unser Name ist eng verbunden mit der Tradition einer würdevollen Trauerkultur. Tel / Wir führen ein breites Spektrum an Bestattungsformen für Sie durch Wir bieten Ihnen eine individuelle Abschiednahme in unserem Hause an Wir wissen um die Situation von Hinterbliebenen Wir haben große Erfahrung Wir haben eine besondere Aufgabe und Verantwortung Wir sind immer für Sie da Seit 5 Generationen Helfer und Berater im Trauerfall. Rufen Sie an. Wir beraten Sie gern. % Teichstraße 5 LimmerStraße 74 Göttinger Chaussee 173 Mühlenbergzentrum 5 a Feuerbestattungsgesellschaft Hannover und Niedersachsen GmbH Wilhelm Lautenbach Geschäftsführer Laher-Feld-Str. 19a Hannover Tel / Fax 05 11/

16 Bestattung Diesseits und Jenseits Die Friedhofsverwaltung Hannover versteht sich als Kompetenzzentrum für Trauerarbeit und Bestattungskultur Die städtischen Friedhöfe bestechen schon beim ersten Blick vor allem durch eines: Sie sind großzügig angelegte und äußerst gepflegte Oasen in der Natur. Und jeder einzelne hat seinen eigenen Charme, sagt Cordula Wächtler von der hannoverschen Friedhofsverwaltung. Der Friedhof Lahe sei zwar moderner, dafür auch sehr übersichtlich gestaltet, in Engesohde stehen monumentale Grabstätten und in Seelhorst bestechen die Heckenabteilungen und es gibt die Waldgrababteilung Seelwald. Wer ein Grab auswählt, muss viele Entscheidungen treffen, sagt Wächtler. Zunächst einmal die, welcher Friedhof für deine Beisetzung überhaupt in Frage kommt. Entweder, man kann auf einem Stadtteilfriedhof oder eben auf einem der städtischen Anlagen beigesetzt werden, so Wächtler. Es sei ein Irrglaube, dass der nächst gelegene Friedhof ein Muss wäre. Man muss Einwohner der Stadt Hannover sein, nur das ist Voraussetzung. Alle städtischen Anlagen seien gartenkünstlerisch auf eine eigene Weise charmant, findet Wächtler. Das ist einfach eine Geschmacksfrage. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich der Anspruch an eine Grabstätte gewandelt. Vor allem die Bereiche für andere Kulturen seien ausgeweitet worden. Wir haben Abteilungen für Muslime, Jeziden, Buddhisten, Griechisch-Or- 16 Orte der Ruhe: Die städtischen Friedhöfe bestechen auch durch ihre Gartenkunst thodoxe und Liberale Juden, erläutert Wächtler. Die klassische Familiengrabstätte indes wird immer weniger genutzt. Das liege zum einen mit der wachsenden Mobilität der Bevölkerung, die es erschwere, sich regelmäßig um eine Grabpflege zu kümmern. Zum anderen habe der Wegfall des Sterbegeldes viele Hinterbliebene dazu bewogen, eine finanziell günstigere Bestattungslösung zu suchen. Damit kam auch die Idee zur anonymen Bestattung auf, sagt Wächtler. Doch der ursprüngliche ideelle Ansatz, keine Spur zu hinterlassen, sei in der Praxis für die Angehörigen oft nicht unproblematisch. Menschen brauchen konkrete Orte für ihre Trauer. Das Grab ist die kleinste Gartenfläche, die es zu beackern gilt. Und Wächtler will den Friedhof zudem als Ort verstanden wissen, an dem Heilung möglich ist. Nicht von ungefähr kämen auch viele Menschen in die großen Grünanlagen, die nicht gerade Abschied genommen hätten. Dennoch fördert auch die Friedhofsverwaltung den Wunsch nach weniger Grabpflege Wir werden weitere Bereiche mit unterschiedlicher Gestaltung einrichten, verspricht Wächtler. wir versuchen Bedürfnisse optimal zu befriedigen und das im Rahmen von Gesetzen, an die wir gebunden sind. Regeln und Riten auf Friedhöfen, so meint sie, dienten nicht nur der Einschränkung, sondern auch der Sicherheit. Unser Wunsch wäre es, dass die Menschen sich frühzeitig über ihre Bedürfnisse klar werden, betont Wächtler. Die Friedhofsverwaltung ist die ganze Woche über da, um Menschen Fragen zu beantworten, die Anlagen zu zeigen und zu beraten. Wir freuen uns über jeden, der zu uns kommt, um gemeinsam Die zentrale Friedhofsverwaltung der Stadt Hannover ist in der Garkenburgstraße 43 und telefonisch unter (05 11) oder per unter zu erreichen. Sprechzeiten sind Montag bis Freitag von 8 bis 13 Uhr, Montag, Dienstag und Donnerstag von 14 bis 15 Uhr sowie Mittwochnachmittag nach Vereinbarung. Weitere Informationen bieten zudem die kostenlose Broschüre Der Friedhofswegweiser, die z.b. in den Bürgerämtern ausliegt, und die Internet-Adresse an das gewünschte Ziel zu gelangen. Platzmangel herrscht auf den kommunalen Friedhöfen nicht. Die Menschen werden älter, und die Urnenbeisetzungen nehmen zu, erläutert Wächtler. Die Verwaltung biete regelmäßig Führungen auf den Friedhöfen an, dazu gibt es das Friedhofsmuseum und ein umfassendes Vortragsprogramm. Je besser die Informationen vorab sind, desto besser wird später die Entscheidung ausfallen, ist sich Wächtler sicher.

17 Bestattung Rosen für die Ewigkeit Neuer Weg in der Bestattungskultur: Der Garten Rosenfrieden in Celle Ruhenden sind unter Rosen gebettet und von besonders ausgewählten Sorten dieser Königin der Blumen umgeben. Die Pflege der einzelnen Grabstellen übernehmen professionelle Rosengärtner. Und das Wichtigste für viele: Es gibt alles inklusive in einem Preis der die Kosten für mindestens 20 Jahre abdeckt! Hier möchte ich begraben sein. Das war der Gedanke von Heinrich Boje, als er vor einiger Zeit im Europa-Rosarium in Sangerhausen am Südharz auf einer Bank saß, den Blick über die prachtvollen Blumige Bestattung: In Celle werden Verstorbene unter Rosen gebettet. Heinrich Boje, Vorstand Feuerbestattungen Celle R. V. Telefon ( ) Rosenfotos: fotolia.de Immer mehr Menschen in Deutschland entscheiden sich für eine Feuerbestattung. Doch wo soll die Urne bestattet werden? Und wer pflegt die Grabstätte, wenn die Hinterbliebenen nicht am Ort wohnen? Der Garten Rosenfrieden ist eine würdevolle, von Rosendüften umgebene Anlage, die in dieser Form erstmals in Deutschland auf dem Stadtfriedhof Celle entstanden ist. Hierher kommen nicht nur die Angehörigen der Verstorbenen gern, sondern jeder Besucher des Stadtfriedhofs lässt diesen besonderen Ort auf sich wirken. Die hier Der Garten Rosenfrieden auf dem Stadtfriedhof Celle 17

18 Bestattung Rosenblüten schweifen ließ und ihren Duft genoss. Für manch einen mag das Nachdenken über das eigene Begräbnis etwas sehr Unbehagliches, Trauriges oder Morbides haben. Nicht für Boje. Für ihn nahm in dieser größten und mit 8300 verschiedenen Arten und Sorten bedeutendsten Rosensammlung der Welt eine neue Idee Gestalt an: der Garten Rosenfrieden. Die Idee ist mittlerweile Realität geworden. Der Garten Rosenfrieden ist ein abgegrenzter Teil des Celler Stadtfriedhofs. Helle Granitstelen geben der Gartenanlage weithin sichtbar Struktur, zwischen den symmetrisch angelegten Beeten führen kleine Wege hindurch und laden die Besucher zum Wandeln und Verbleiben ein. Hier blühen im Sommer und Herbst unzählige Rosen. Dieser friedliche und freundliche Ort ist Garten als Grabstätte. Eine Blühendes Vermächtnis: Im Garten Rosenfrieden leuchten die Blumen auf dem letzten Weg. eigene Bronzetafel mit Namen und Lebensdaten an einer Granitstele in unmittelbarer Nähe der letzten Ruhestätte weist auf den Verstorbenen hin. Für die Angehörigen gibt es einen Ort, an den sie zum Trauern und zum Gedenken kommen können. Gleich nebenan, im Kleinen Laubenhof, können Kinder spielen. Und das Grab muss nicht wie bei einem herkömmlichen Urnengrab von Angehörigen gepflegt werden. Dies übernehmen professionelle Rosengärtner. Das eigentliche Argument aber für den Garten Rosenfrieden sieht Boje in seiner Schönheit. Die Menschen sollen Freude empfinden können, wenn sie herkommen, sagt er. Mehr als 1000 Rosen sind bereits gepflanzt. Sie stammen aus führenden Rosenzucht-Betrieben in Deutschland, so von Noack Rosen, Schultheis und W. Kordes' Söhne. Strauchrosen, Kletterrosen und Beetrosen sind in ihren Farben und Formen so ausgesucht, dass sie miteinander harmonieren und mit ihrem Farbenspiel dem Standort auf einem Friedhof gerecht werden. Der Garten Rosenfrieden verändert sich mit den Jahreszeiten. Mit seinem Wechsel aus Blühen und Vergehen ist er auch eine Allegorie auf das Leben. Der Garten ist, wie Boje sagt, eine sanfte Neuerung. Er verbindet die Ansprüche, die heute viele Menschen an eine Grabstätte haben: Er ist hochwertig angelegt, bedarf keiner Pflege durch Angehörige, erfreut die Sinne und würdigt den Verstorbenen. Blumen für die Ewigkeit: Vor allem für die Hinterbliebenen soll eine besondere Atmosphäre geschaffen werden. 18

19 Bestattung Übergabe an das Feuer Gleich zwei Zertifikate garantieren Würde, Transparenz und Sicherheit Bei Feuerbestattungen Hildesheim werden Verstorbene mit dem gebotenen Respekt behandelt. Die Hinterbliebenen können den letzten Weg eines Angehörigen individuell gestalten und auf Wunsch bei der Übergabe an das Feuer zugegen sein und den letzten Moment begleiten. Hierfür werden die Räumlichkeiten liebevoll ausgestattet. Alle Mitarbeiter sind einfühlsam und respektvoll im Verhalten den Trauernden gegenüber. Auch umweltschonende Technik und ansprechende Architektur sind von größter Heinrich Boje, Vorstand Feuerbestattungen Celle R. V. Betriebsstätte Hildesheim Telefon ( ) Telefax ( ) Wichtigkeit. Hier werden höchste Maßstäbe eingehalten. Dass all dies nicht nur leere Worte sind, sondern Sie sich tatsächlich darauf verlassen können, bezeugen gleich zwei Gütesiegel, mit denen Feuerbestattungen Hildesheim ausgezeichnet wurde: Das RAL Gütezeichen Feuerbestattungsanlagen und das Markenzeichen Krematorium vom BDB (Bundesverband Deutscher Bestatter). Regelmäßige Kontrollen stellen sicher, dass die allerhöchsten Abschied mit Würde: Der Rahmen bei einer Feuerbestattung muss stimmen. FEUERBESTATTUNGEN CELLE R. V. BETRIEBSSTÄTTE HILDESHEIM Kampstraße 12, Hasede, Tel , Fax x zertifiziert: mit dem RAL Gütezeichen Feuerbestattungen und dem Markenzeichen Krematorium 19

20 Bestattung Standards im Hause Feuerbestattungen Hildesheim eingehalten werden. Feuerbestattungsanlagen, die mit diesen Gütesiegeln ausgezeichnet wurden, leisten freiwillig mehr, als der gesetzliche Rahmen vorschreibt. Neben den gesetzlichen Bestimmungen und Auflagen bietet Feuerbestattungen Hildesheim noch viele weitere Serviceleistungen, die alles andere als selbstverständlich sind. Alle Metallimplantate wie künstliche Hüftgelenke und auch Zahngold gelangen nach der Einäscherung mit in die Urne und werden wie bei einer Erdbestattung mit beigesetzt. Die Würde des Menschen ist unantastbar auch nach seinem Tod. Deshalb finden wir es moralisch nicht vertretbar, nach der Einäscherung Teile für eine Wiederverwertung zu entnehmen. Wir sind der Ansicht, dass auch künstliche Körperteile zu dem Verstorbenen gehören und deshalb nicht von ihm getrennt werden sollten. So wie der Verstorbene uns anvertraut wurde in seiner Ganzheit so wird er auch beigesetzt, sagt Heinrich Boje, Vorstandsvorsitzender von Feuerbestattungen Hildesheim. Für Trauerfeiern steht neben dem stilvollen Trauerraum in Hildesheim auch die Kapelle auf dem Stadtfriedhof Celle zur Verfügung ein Ort ganz besonderer Schönheit und Feierlichkeit. Mit Einfühlungsvermögen und Erfahrung damit, was ein Trauernder an Unterstützung braucht, bereichern die Mitarbeiter ganz besonderer Ort geschaffen: der Garten Rosenfrieden auf dem Stadtfriedhof Celle. den schweren Moment des Abschieds. Für die Urnenbeisetzung wurde im vergangenen Jahr ein Es wurden Rituale eingeführt, die die Atmosphäre in der Feuerbestattungsanlage mitprägen. Jeder Mitarbeiter hält an jedem Tag für sich eine Gedenkminute für diejenigen ab, die allein sterben. Bei denen die Bestattung nur noch abgewickelt wird und von deren persönlichem Schicksal niemand mehr Notiz nimmt. Ein Recht auf Würde im Sinne der Menschlichkeit! Feuerbestattungen Hildesheim ist ein offenes Haus. Wenn Sie Fragen zum Thema Feuerbestattung im Allgemeinen oder zu Feuerbestattungen Hildesheim im Speziellen haben, können Sie jederzeit dort anrufen, man wird Ihnen bereitwillig Auskunft geben. Bei Interesse können Sie auch einen Besuch vereinbaren. Die Würde des Menschen ist unantastbar. B E S TAT T U N G E N ERD-, FEUER- UND SEEBESTATTUNGEN ANONYME BEISETZUNGEN Bestattungsvorsorge Hauseigene Trauerhalle und Verabschiedungsraum Hannover-Misburg Waldstraße seit 4 Generationen im Familienbesitz Fachkundige Beratung (auf Wunsch im Trauerhaus) Stunden erreichbar Hannover-Buchholz Sutelstraße 69

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