Graphical User Interface (GUI) Abstract Windowing Toolkit (AWT) Swing (Java Foundation Classes JFC) Standard Widget Toolkit (SWT) Seite 1

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1 Graphical User Interface (GUI) Abstract Windowing Toolkit (AWT) Swing (Java Foundation Classes JFC) Standard Widget Toolkit (SWT) Seite 1

2 Abstract Windowing Toolkit (AWT) Das Abstract Window Toolkit (AWT), verwendet nur Widgets, die auf allen Plattformen unterstützt werden. (Komponenten wie Bäume oder Tabellen im AWT nicht vohanden). Über einen LayoutManager ist es möglich, einzelne GUI-Komponenten relativ zu platzieren. Da diese Komponenten aber von Betriebssystem zu Betriebsystem ein unterschiedliches Aussehen besitzen, kann die Oberfläche bei einem Betriebsystem optimal aussehen, bei einem anderen aber inakzeptabel sein. AWT Komponenten unterliegen wie andere Objekte der Garbage Collection. Dadurch werden die vom Programm nicht mehr benötigten Ressourcen von der JVM freigegeben, ohne dass der Programmierer dies steuern muss. Im Grunde ist das AWT eine einheitliche objektorientierte Schicht über das jeweilige native Fenstersystem der Plattform und stellt diese über eine Peer Referenz innerhalb der Plattform dar. Seite 2

3 Swing AWT war, mit 6 Wochen Entwicklungszeit bis zur ersten Release, eine Schnellgeburt und hatte dementsprechend einige Schwächen. Diese Schwächen wurden durch die Internet Foundation Classes (IFC) von Netscape zunächst bereinigt. Um eine Spaltung der Javagemeinde zu vermeiden, schloss sich Sun mit Netscape und anderen Unternehmungen zu einem Implementierungskonsortium zusammen. Das Framework Swing bzw. die JFC sollte dem GUI-Entwickler das Beste von AWT und IFC in einer umfassenden Werkzeugsammlung zur Verfügung stellen. In Swing wurden die graphischen Komponenten in Heavyweight- und Lightweight-Komponenten aufgeteilt. Unter Heavyweight-Komponenten versteht man Anwendungsfenster und Dialogfenster, die wie in AWT einen Peer als Implementationshilfe besitzen. Lightweight-Komponenten hingegen (JButton, JTextField usw.) wurden vollständig in Java implementiert und müssen von Heavyweight-Komponenten zu ihrer Darstellung aufgenommen werden. Seite 3

4 Java Foundation Classes Swing-GUI-Komponenten. Pluggable Look & Feel. Möglichkeit, das Aussehen der Komponenten zur Laufzeit zu ändern, ohne das Programm neu zu starten. Alle Komponenten des Swing-Sets haben diese Fähigkeit automatisch. Accessibility: Unterstützung für Menschen mit Behinderungen. Diese API erlaubt mit neuen Interaktionstechniken Zugriff auf die JFC- und AWT-Komponenten. Zu diesen Techniken zählen unter anderem Lesegeräte für Blinde, eine Lupe für den Bildschirm und auch Spracherkennung. Java 2D-API. Die 2D-Funktionsbibliothek ist eine neue Technik, die über eine Objektbeschreibung ähnlich wie Postscript Objekte bildet und diese auf dem Bildschirm darstellt. Zu den Fähigkeiten der Bibliothek gehört es, komplexe Objekte durch Pfade bilden zu können und darauf Bewegungs- und Verschiebeoperationen anzuwenden. Drag & Drop. Daten können mittels Drag & Drop leicht von einer Applikation zur anderen übertragen werden. Dabei profitieren Java- Programme auch davon, Daten zu nutzen, die nicht aus Java- Programmen stammen Seite 4

5 SWT und JFace Bei der Entwicklung der Eclipse Plattform entschieden sich das Team von OTI (Object Technology International) und IBM gegen die JFC. Statt dessen entschlossen sie sich zum Erstellen der GUI eine eigene API zu entwickeln und diese, ebenso wie die Plattform auch, als Open Source frei zu geben. Diese neue API trägt den Namen Standard Widget Toolkit (SWT) und stellt GUI-Komponenten (Widgets), wie zum Beispiel Buttons, Bäume oder Tabellen über native Komponenten des Betriebssystems zur Verfügung. Im Zusammenhang mit SWT ist auch JFace zu erwähnen, eine Sammlung von Klassen, um SWT zu nutzen. Seite 5

6 Abstract Windowing Toolkit (AWT) Das Abstract Windowing Toolkit (AWT) ist ein Package, das Klassen für die Zusammenstellung und Verwendung von graphischen Benutzungsoberflächen (GUI) enthält. Solche GUIs bestehen aus Fenstern, Menüs, Eingabefeldern, Buttons und dergleichen, und die Steuerung durch den Benutzer erfolgt meistens mit Tastatur (Keyboard) und Maus oder mit ähnlichen Hardware-Komponenten wie z.b. Trackballs, Touchscreen oder Spracheingabe. Das Wort abstrakt (abstract) im Namen AWT deutet darauf hin, dass in diesen Klassen nur die plattformunabhängigen wesentlichen Eigenschaften der Komponenten definiert sind und für die konkrete Darstellung dann die am jeweiligen Rechner vorhandenen Systemkomponenten ("Peers") mit den auf diesem Rechner üblichen Layouts, Aussehen und Funktionalitäten ("look and feel") verwendet werden. Ein im Java-Programm mit AWT definierter Button wird also auf einem PC wie normale Windows-Buttons, auf einem Macintosh wie normale Apple-Buttons und unter Unix wie normale Motif- oder CDE- Buttons aussehen, und das gleiche gilt für Fenster, Scrollbars, Menüs etc. Seite 6

7 Abstract Windowing Toolkit (AWT) Dies hat für den Benutzer den Vorteil, dass er auf seinem Computersystem immer dieselben, gewohnten GUI-Komponenten vorfindet, unabhängig von der Applikation. Es hat aber den Nachteil, dass die gleiche Applikation auf verschiedenen Computersystemen dadurch in den Details verschieden aussieht und dass im Fall von Applets keine genaue Anpassung der Größen, Farben, Schriftarten und Graphik-Elemente an die umgebende Web-Page möglich ist. Deshalb unterstützen neuere Java-Versionen (Swing, JDK 1.2) zusätzlich zu den Peer-Komponenten auch sogenannte "leichte" (light weight) Komponenten, die komplett in Java geschrieben sind und bei denen die Layout-Details genauer definiert werden können. Damit kann man Applets und Applikationen so gestalten, dass jede Anwendung plattformübergreifend ihr eigenes Look-and-Feel hat. Für AWT Version 1.1 müssen die Packages java.awt und java.awt.event importiert werden, für Swing zusätzlich das Package javax.swing. Seite 7

8 Swing In Swing (Java Foundation Classes JFC) stehen als Alternative zu den AWT-Komponenten die folgenden Komponenten zur Verfügung. Sie verwenden keine Peers vom Betriebssystem, sondern sind komplett in Java definiert. Man kann das Aussehen und die Funktionalität (look and feel) für diese Komponenten im Java-Programm genau festlegen: entweder, indem man eines der vorgefertigten Designs auswählt (z.b. wie bei Motif oder wie bei Windows) oder, indem man alle Details selbst festlegt und damit ein produktspezifisches Look-and-Feel erzeugt. Swing-Komponenten sollten niemals mit Peer-Komponenten gemischt verwendet werden. Seite 8

9 Wichtige Swing Komponenten JFrame mit ContentPane, für ein Fenster mit Rahmen (wie Frame) JPanel, JInternalFrame, JDesktopPane, JLayeredPane, JTabbedPane, JApplet für einen Bereich (wie Panel bzw. Applet) JComponent als Oberklasse für alle Swing-Komponenten und Container, und für eine Zeichenfläche (wie Canvas und Panel) JLabel für einen Text oder ein Icon (wie Label) JButton für einen Knopf mit Text oder Icon (wie Button) JCheckbox, JRadioButton, JToggleButton für einen Schalter (wie Checkbox) JList, JComboBox in Verbindung mit einem Vector oder einem ListModel bzw. ComboBoxModel und ListCellRenderer für Auswahllisten (wie Choice bzw. List) JTextField, JPasswordField, JTextArea in Verbindung mit String oder Document, für Text-Eingaben (wie TextField bzw. TextArea) JDialog, JOptionPane für Dialogfenster (wie Dialog) JFileDialog, JFileChooser für die Auswahl einer Datei (wie FileDialog) Seite 9

10 Wichtige Swing Komponenten JMenuBar, JMenu, JMenuItem, JCheckboxMenuItem, JPopupMenu, JSeparator für Menüs (wie MenuBar, Menu etc.) JScrollBar, JScrollPane für Scrollbars (wie ScrollBar bzw. ScrollPane) ImageIcon für ein kleines Bild JProgressBar für die graphische Darstellung eines Zahlenwertes JSlider für die graphische Eingabe eines Zahlenwertes JColorChooser für die Auswahl einer Farbe JToolBar für eine Button-Leiste JToolTip bzw. settooltiptext() für eine Zusatzinformation zu jeder Komponente JTable in Verbindung mit TableModel und TableCellRenderer für die Anordnung von Komponenten in Tabellenform JTree in Verbindung mit TreeModel, TreePath, TreeNode und TreeCellRenderer oder TreeCellEditor sowie TreeSelectionModel und TreeSelectionListener für die Darstellung eines hierarchischen Baums von Elementen wie z.b. ein Directory mit Subdirectories und Files JEditorPane, JTextPane in Verbindung mit einem String oder einem InputStream oder Reader oder einem Document wie PlainDocument, DefaultStyledDocument oder HTMLDocument mit HyperlinkListener, und mit einem EditorKit wie DefaultEditorKit, HTMLEditorKit oder RTFEditorKit, für die formatierte Darstellung von Text. Die HTML- Unterstützung ist dabei nur relativ einfach, für "besseres" HTML gibt es, alleridngs nicht kostenlos, eine HotJava-Bean von der Firma Sun. Seite 10

11 Kinder auf einem Swing Fenster Um beim AWT-Programm ein Objekt zu einem Fenster hinzuzufügen, schreiben wir frame.add( component ); Da die Frame-Klasse nichts anderes ist als ein spezielles Container-Objekt, bekommt es von dort die add()-methode geerbt, die ein Component-Objekt auf sich lässt. Bei Swing ist dies etwas anders. Zwar ist auch JFrame vom Frame abgeleitet, doch das Container-Management ist verschieden. Es gibt nicht nur einen Container, sondern viele, und wir müssen uns einen Zeichenbereich aussuchen. Bei JFrame muss das Component-Objekt erst zu der Zeichenfläche, die»contentpane«genannt wird, hinzugefügt werden. Eine ContentPane ist kein spezielles Objekt, sondern nur ein Container-Objekt: Container con = frame.getcontentpane(); con.add( component ); Dies lässt sich dann zu einer Zeile abkürzen, die auch im Programm genutzt wird: frame.getcontentpane().add( component ); Seite 11

12 Schliessen eines Swing Fensters Wird ein Fenster geschlossen, verhält sich der JFrame nicht genauso wie ein AWT-Frame. Beim herkömmlichen Frame ist eine Ereignisbehandlung notwendig. Beim JFrame verschwindet das Fenster in den Hintergrund, wird also geschlossen, aber die Applikation nicht beendet. Dieses Verhalten kann mit der Funktion setdefaultcloseoperation(int) geändert werden. setdefaultcloseoperation(windowconstants.do_nothing_on_close); setdefaultcloseoperation(windowconstants.hide_on_close); setdefaultcloseoperation(windowconstants.dispose_on_close); setdefaultcloseoperation(jframe.exit_on_close); Seite 12

13 Das Java Look & Feel Das Aussehen der Komponenten lässt sich frei bestimmen. Das L&F von Applikationen lässt sich zur Laufzeit ändern. Dazu müssen wir nur eine statische Methode der Klasse UIManagers aufrufen, die sich um das Aussehen der Programme kümmert. Hier ist es die spezielle Methode setlookandfeel(), die als Parameter eine Klasse erwartet. Verschiedene Methoden sind vordefiniert, mit denen wir das Java-eigene L&F und das System-L&F einstellen können. Da Benutzer von Java-Programmen im Allgemeinen eine Systemoberfläche erwarten, sollten wir das Java-L&F nach dem Erzeugen des Fensters umschalten. Seite 13

14 Beispiel für Look & Feel import javax.swing.*; public class LookAndFeel { public static void main( String args[] ) throws Exception { //UIManager.setLookAndFeel( UIManager.getCrossPlatformLookAndFeelClassName() ); //UIManager.setLookAndFeel( "javax.swing.plaf.metal.metallookandfeel" ); //UIManager.setLookAndFeel( "com.l2fprod.gui.plaf.skin.skinlookandfeel" ); //UIManager.setLookAndFeel( UIManager.getSystemLookAndFeelClassName() ); JFrame frame = new JFrame(); frame.setdefaultcloseoperation( JFrame.EXIT_ON_CLOSE ); frame.getcontentpane().add( new JButton( "Ask Dr. Bob" )); frame.pack(); frame.show(); Seite 14

15 JComponent und Component Die Klasse Component bildet die Basisklasse der Objekte, die als grafische AWT-Komponenten auf den Schirm kommen. Sie wird für Swing-Komponenten noch einmal zu JComponent erweitert. Allerdings leitet JComponent nicht direkt von Component ab, sondern erst von Container und Container dann direkt von Component. (Dies hat zur Konsequenz, dass jede JComponent automatisch auch ein Container ist.) Seite 15

16 Hinzufügen von Komponenten Ein Container nimmt Komponenten auf und setzt sie mit Hilfe eines Layoutmanagers in die richtige Position. Alle Container in Java erweitern die Klasse Container. Die Methode add() setzt Komponenten in den Container. Seite 16

17 Container Alle Komponenten müssen auf einen Container platziert werden. Container sind besondere Swing-Elemente, die dazu dienen, andere Kinder aufzunehmen und zu verwalten. Zu den wichtigsten Containern in Swing zählen: JPanel. Ist im Wesentlichen eine JComponent mit der Möglichkeit, Kinder nach einem bestimmten Layoutverfahren anzuordnen. JScrollPane. Kann Bereiche einer sehr großen Komponente mit Rollbalken anzeigen. Das ist von der Textverarbeitung bekannt, wenn der Text sehr lang ist, aber der Bildschirm viel kleiner. JTabbedPane. Zeigt Reiter in einem Karteikasten an. JSplitPane. Ermöglicht die Darstellung zweier Komponenten über- oder nebeneinander, wobei ein so genannter Divider eine Größenveränderung erlaubt. Dazu kommen noch Container wie die JToolBar, Layered Pane oder Root Pane. Seite 17

18 Layoutmanager Ein Layoutmanager ist dafür verantwortlich, Elemente eines Containers nach einem bestimmten Verfahren anzuordnen, zum Beispiel zentriert oder von links nach rechts. Ein Container fragt bei einer Neudarstellung immer seinen Layoutmanager, wie er seine Kinder anordnen soll. Jeder Layout-Manager implementiert eine unterschiedliche Strategie zur Anordnung. Seite 18

19 Übersicht FlowLayout: Ordnet Komponenten von links nach rechts an. BoxLayout: Ordnet Komponenten horizontal oder vertikal an. GridLayout: Setzt Komponenten in ein Raster, wobei jedes Element die gleichen Ausmaße besitzt. BorderLayout: Setzt Komponenten in vier Himmelsrichtungen oder in der Mitte. GridBagLayout: Sehr flexibler Manager als Erweiterung von GridLayout. CardLayout: Verwaltet Komponenten wie auf einem Stapel, von dem nur einer sichtbar ist. SpringLayout: Berücksichtigt Abhängigkeiten der Kanten von Komponenten. GroupLayout: Für GUI-Builder im Allgemeinen die beste Wahl. NullLayout: Zur absoluten Positionierung Seite 19

20 Beispiel FlowLayout import java.awt.*; import javax.swing.*; public class FlowLayoutDemo { public static void main( String[] args ) { JFrame f = new JFrame(); f.setdefaultcloseoperation( JFrame.EXIT_ON_CLOSE ); f.setlayout( new FlowLayout() ); JComboBox choice = new JComboBox(); choice.additem( "Mike: Mein Gott Walter" ); choice.additem( "Sweet: Co Co" ); f.add( choice ); f.add( new JButton(">" ) ); f.pack(); f.setvisible( true ); Seite 20

21 Beispiel BorderLayout import java.awt.*; import javax.swing.*; public class BorderLayoutDemo { public static void main( String[] args ) { JFrame f = new JFrame(); f.setdefaultcloseoperation( JFrame.EXIT_ON_CLOSE ); f.setlayout( new BorderLayout(5, 5) ); f.add( new JButton("Nie"), BorderLayout.NORTH ); f.add( new JButton("ohne"), BorderLayout.WEST ); f.add( new JButton("Seife"), BorderLayout.EAST ); f.add( new JButton("waschen"), BorderLayout.SOUTH ); f.add( new JButton("Center") ); f.setsize( 400, 150 ); f.setvisible( true ); Seite 21

22 Beispiel GridLayout import java.awt.*; import java.text.*; import javax.swing.*; public class GridLayoutDemo { public static void main( String[] args ) { JFrame f = new JFrame(); f.setdefaultcloseoperation( JFrame.EXIT_ON_CLOSE ); f.setlayout( new GridLayout(3, 2, 6, 3) ); f.add( new JLabel(" Wie heißt du denn mein Kleiner?") ); f.add( new JTextField() ); f.add( new JLabel(" Na, wie alt bist du denn?") ); f.add( new JFormattedTextField(NumberFormat.getIntegerInstance()) ); f.add( new JLabel(" Dann mal das Passwort eingeben:") ); f.add( new JPasswordField() ); f.pack(); f.setvisible( true ); Seite 22

23 Beispiel GridBagLayout import java.awt.*; import javax.swing.*; public class GridBagLayoutDemo { static void addcomponent( Container cont, GridBagLayout gbl, Component c,int x, int y, int width, int height, double weightx, double weighty ) { GridBagConstraints gbc = new GridBagConstraints(); gbc.fill = GridBagConstraints.BOTH; gbc.gridx = x; gbc.gridy = y; gbc.gridwidth = width; gbc.gridheight = height; gbc.weightx = weightx; gbc.weighty = weighty; gbl.setconstraints( c, gbc ); cont.add( c ); public static void main( String[] args ) { JFrame f = new JFrame(); f.setdefaultcloseoperation( JFrame.EXIT_ON_CLOSE ); Container c = f.getcontentpane(); GridBagLayout gbl = new GridBagLayout(); c.setlayout( gbl ); // x y w h wx wy addcomponent( c, gbl, new JButton("1"), 0, 0, 2, 2, 1.0, 1.0 ); addcomponent( c, gbl, new JButton("2"), 2, 0, 1, 1, 0, 1.0 ); addcomponent( c, gbl, new JButton("3"), 2, 1, 1, 1, 0, 0 ); addcomponent( c, gbl, new JButton("4"), 0, 2, 3, 1, 0, 1.0 ); addcomponent( c, gbl, new JButton("5"), 0, 3, 2, 1, 0, 0 ); addcomponent( c, gbl, new JButton("6"), 0, 4, 2, 1, 0, 0 ); addcomponent( c, gbl, new JButton("7"), 2, 3, 1, 2, 0, 0 ); f.setsize( 300, 200 ); f.setvisible( true ); Seite 23

24 Dialoge Standard-Dialoge für Dateiauswahl Druckauswahl Farbauswahl Etc. Modal und nicht-modal Bildet eine Java-Applikation zwei Fenster, so kann der Anwender zwischen beiden Fenstern hin- und herschalten. Es ist nicht möglich, ein Fenster aufzubauen und dort Eingaben zu erzwingen, während das andere Fenster gesperrt ist. Dafür gibt es in Java spezielle Fenster, die Dialoge, die Swing mit javax.swing.jdialog angeht. JDialog ist eine Unterklasse von der AWT-Klasse Dialog, und Dialog ist wiederum eine Spezialisierung von Window. Ist ein Dialog im Zustand modal, muss erst der Dialog beendet werden, damit es in einem anderen Fenster weitergehen kann alle Benutzereingaben an andere Fenster der Java-Anwendung sind solange gesperrt. Sind mehrere Fenster gleichzeitig offen und können sie Eingaben annehmen, nennt sich dieser Zustand nicht-modal. Seite 24

25 Beispiel import java.awt.*; import java.awt.event.*; import javax.swing.*; public class JDialogDemo { public static void main(string args[]) { JFrame f1 = new JFrame("f1"); JFrame f2 = new JFrame("f2"); f1.add( new JTextField() ); f2.add( new JTextField() ); f1.setsize( 100, 100 ); f1.setvisible( true ); f2.setsize( 100, 100 ); f2.setvisible( true ); JDialog d = new JDialog(); // nicht modal d.add( new JTextField() ); d.setsize( 100, 100 ); d.setvisible( true ); JDialog d1 = new JDialog(f1, "d1",true); // modal d1.add( new JTextField() ); d1.setsize( 100, 100 ); d1.setvisible( true ); Seite 25

26 Standarddialoge mit JOptionPane Die Klasse JOptionPane erlaubt einfache Meldedialoge, Eingabedialoge, Bestätigungsdialoge und Optionsdialoge mit nur einem statischen Funktionsaufruf der Art showxxxdialog(). Farbauswahl mit JColorChooser Mit einem JColorChooser lassen sich Farben in drei unterschiedlichen Reitern auswählen. Der Benutzer hat die Auswahl zwischen vordefinierten Farben, HSB- Werten und RGB-Werten. Dateiauswahl mit JFileChooser Die Klasse JFileChooser (unter AWT heißt die Klasse FileDialog) simuliert einen betriebssystemabhängigen Dateiauswahldialog zur Auswahl von Dateien und Verzeichnissen. Der Selektor ist modal und kann für das Speichern und Öffnen konfiguriert sein. Zudem lassen sich die Pfade und ein javax.swing.filechooser.filefilter zur Auswahl spezieller Dateien setzen. Erst nach dem Schließen und Beenden mit dem OK-Button stehen ausgewählte Dateien zur Verfügung. Seite 26

27 Beispiel JOptionPane import javax.swing.*; public class JOptionPaneDialog { public static void main( String[] args ) { // Meldedialog JOptionPane.showMessageDialog( null, "Wir Kinder aus dem Möwenweg" ); // Eingabedialog JOptionPane.showInputDialog( "Bitte Zahl eingeben" ); // Bestätigungsdialog JOptionPane.showConfirmDialog( null, "Alles OK?" ); // Auswahldialog String[] options = { "männlich", "weiblich", "keine Ahnung", "ändert sich ständig" ; String sex = (String) JOptionPane.showInputDialog( null, "Geschlecht", "Bitte das Geschlecht wählen (eigenes, nicht gewünschtes)", JOptionPane.QUESTION_MESSAGE, null, options, options[1] ); System.out.println( sex ); // Angepasster Optionsdialog String[] optionen = { "Ja", "Nein", "Abbrechen" ; int n = JOptionPane.showOptionDialog( null, "Ja oder Nein?", // Fragetext "Ja/Nein/Abbrechen", // Titel JOptionPane.YES_NO_CANCEL_OPTION, JOptionPane.QUESTION_MESSAGE, // Icon null, optionen,optionen[0] ); if ( n == JOptionPane.YES_OPTION ) System.out.println("Ja gewählt"); System.exit( 0 ); Seite 27

28 Verschiedene Dialoge Meldedialog: JOptionPane.showMessageDialog( null, "Wir Kinder aus dem Möwenweg" ); Eingabedialog: JOptionPane. showinputdialog( "Bitte Zahl eingeben" ); Bestätigungsdialog: JOptionPane. showconfirmdialog( null, "Alles OK?" ); Seite 28

29 Verschiedene Dialoge (2) Auswahldialog: String[] options = {"männlich", "weiblich", "keine Ahnung", "ändert sich ständig" ; String sex = (String) JOptionPane.showInputDialog( null, "Geschlecht", "Bitte das Geschlecht wählen (eigenes, nicht gewünschtes)", JOptionPane.QUESTION_MESSAGE, null, options, options[1] ); Angepasster Optionsdialog: String[] optionen = { "Ja", "Nein", "Abbrechen" ; int n = JOptionPane.showOptionDialog( null, "Ja oder Nein?", // Fragetext "Ja/Nein/Abbrechen", // Titel JOptionPane.YES_NO_CANCEL_OPTION, JOptionPane.QUESTION_MESSAGE, // Icon null, optionen,optionen[0] ); Seite 29

30 JOptionPaneDialog1 //default title and icon JOptionPane.showMessageDialog(f1, "Eggs aren't supposed to be green."); //custom title, warning icon JOptionPane.showMessageDialog(f1, "Eggs aren't supposed to be green.", "Warning", JOptionPane.WARNING_MESSAGE); //custom title, error icon JOptionPane.showMessageDialog(f1, "Eggs aren't supposed to be green.", "Error", JOptionPane.ERROR_MESSAGE); //custom title, no icon JOptionPane.showMessageDialog(f1, "Eggs aren't supposed to be green.", "A plain message", JOptionPane.PLAIN_MESSAGE); Seite 30

31 JColorChooserDialog import java.awt.*; import java.awt.event.*; import javax.swing.*; public class JColorChooserDemo { public static void main( String[] args ) { JFrame f = new JFrame(); f.setdefaultcloseoperation( JFrame.EXIT_ON_CLOSE ); JButton b = new JButton( "Farbe ändern" ); f.add( b ); b.addactionlistener( new ActionListener() { public void actionperformed( ActionEvent e ) { Component comp = (Component) e.getsource(); Color newcolor = JColorChooser.showDialog( null, "Wähle neue Farbe", comp.getbackground() ); comp.setbackground( newcolor ); ); f.pack(); f.setvisible( true ); Seite 31

32 JFileChooserDialog import java.io.file; import javax.swing.*; import javax.swing.filechooser.filefilter; public class JFileChooserDemo { public static void main( String[] args ) { JFileChooser fc = new JFileChooser(); fc.setfilefilter( new FileFilter() public boolean accept( File f ) { return f.isdirectory() f.getname().tolowercase().endswith( ".txt" public String getdescription() { return "Texte"; ); int state = fc.showopendialog( null ); if ( state == JFileChooser.APPROVE_OPTION ) { File file = fc.getselectedfile(); System.out.println( file.getname() ); else System.out.println( "Auswahl abgebrochen" ); System.exit( 0 ); Seite 32

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