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1 Mitglieder-Magazin der WGH-Herrenhausen eg Nr. 92 Dezember 2012 Seite 10 Seite 8 Seite 6 Unsere Bauprojekte gehen spektakulär voran: Ein spannendes Programm für das Jahr 2013 Aus dem Inhalt: Rauchwarnmelder: Der beste Schutz bei Wohnungsbränden Seite 5 Forum Herrenhäuser Markt: Grundsteinlegung und Baufortschritt Seite 6 Dudensponsoring: Wir unterstützen die Grundschule Wendlandstraße Seite 14

2 Anzeigen FORUM HERRENHÄUSER MARKT WOHNEN - LEBEN - ARBEITEN komfortabel, barrierearm und individuelles Wohnen erstklassige Nahversorgung Schwerpunkt Gesundheitsdienstleistungen FERTIGSTELLUNG: HERBST 2013 Infos unter und ein Projekt der WGH-Herrenhausen eg 2

3 Editorial Zukunft braucht Herkunft Genossenschaften sind gesellschaftlich in aller Munde, befinden wir uns doch mitten im internationalen Jahr dieser besonderen Unternehmensform. Momentan gibt es wieder eine neue Gründungswelle: fast 600 Energiegenossenschaften haben sich zwischenzeitlich bundesweit gebildet. Nachbarschaften und Gemeinschaften versorgen sich selbst mit Energie und machen sich unabhängig. Dafür ist die Genossenschaft die ideale Rechtsform, die die Interessen aller bündelt und ausgleicht. Unsere WGH-Herrenhausen vollendet am 15. Mai 2013 das 110. Geschäftsjahr. Ein Geschäftsjahr, das es in sich hatte und alle Mitarbeiter im Besonderen gefordert hat. Die Chronologie der Ereignisse ist Zeugnis unserer Aktivitäten für alle Mitglieder. Die Stichworte lauten: WGH-Wohnpark Weizenkamp in Seelze Die Fertigstellung des zweiten Bauriegels und die Übergabe an die Mieter ist erfolgt. Unser Zu spruch ist hier überwältigend. In Verbindung mit dem DRK und der Tagespflege haben wir ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal für selbstbestimmtes Wohnen in Seelze umgesetzt. Unsere Planungen sehen vor das Baufeld mit einem dritten Bauriegel abschließend zu entwickeln. Baubeginn Forum Herrenhäuser Markt Grundsteinlegung alles läuft nach Plan. Die Entwicklung des Marktplatzes ist für uns ein eindrucksvolles Bekenntnis für den Stadtteil und die hier lebenden Menschen. Wir setzen sowohl städtebaulich als auch mit unserem zukunftsweisenden Nutzungskonzept einen wichtigen Beitrag zum Aufbruch in diesem Stadtteil, der eine besonders gute Zukunft verdient hat. Baubeginn Westerfeld-Carrée Unsere Antwort auf die demographische Entwicklung in unserer Gesellschaft und unser Angebot an unsere Mitglieder für generationsübergreifendes Wohnen. Hier entstehen 50 neue Wohnungen mit individuellen Wohnkonzepten und interessanten Grundrissangeboten. Besonderheit dieser Anlage ist, dass wir alle Wohnungen über vier Fahrstuhlanlagen barrierearm erschließen werden. Darüber hinaus haben wir im Bereich der energetischen Modernisierung auf hohem Niveau unsere Aktivitäten der vergangenen Jahre fortgesetzt: 140 Wohnungsmodernisierungen haben wir in diesem Jahr durchgeführt, die direkt allen Nutzern zu gute kommen. Auf Basis unserer wirtschaftlich soliden Gesamtentwicklung werden wir auch in den kommenden Jahren unsere Aktivitäten in den vorstehend genannten Bereichen durchführen, um für alle Mitglieder Mehrwerte zu schaffen. Zurzeit können wir in Hannover feststellen, dass es eine hohe Nachfrage nach energetisch sanierten und barrierearmen Wohnungen gibt. Dieses ist die zentrale Herausforderung an alle Marktakteure, bedarfsgerechten Wohnraum zu erneuern und neuen zu schaffen. Die Größte Herausforderung in Deutschland ist allerdings die Energiewende. Sie kann nur gelingen, wenn Vermieter, Mieter und Bundesregierung an einem Strang ziehen. Wird bei der Energiewende im Gebäudebereich nicht in die richtige Richtung gearbeitet, landet sie direkt im Aus. Unsere Sanierungsrate für umfassende energetische Wohngebäudemodernisierung liegt in etwa fünf Mal so hoch wie im Bundesdurchschnitt. Die geführten Diskussionen zu möglichst hohen Mindestanforderungen an die Energieeffizienz, genauso wie die Überlegung zu erheblicher Ausweitung von Pflichten für Gebäudeeigentümer gefährden aber gerade die Umsetzung. Alle Versuche, die vorhandenen Probleme planwirtschaftlich auf dem Rücken der Gebäudeeigentümer und Mieter zu lösen, werden scheitern. Deshalb sind aus unserer Sicht für den Erfolg der Energiewende im Gebäudebereich drei wesentliche Punkte notwendig: Keine Verschärfung der energetischen Standarts über die Energieeinsparverordnung 2012 hinaus, eine zügige Umsetzung der Mietrechtsreform sowie eine angemessene Förderung zur Unterstützung der Energiewende. Zukunftspotential in der Region haben wir vor allem dann, wenn wir den Mut haben quer zu denken, auch über Grenzen und Gewohnheiten hinweg. Und wir brauchen Innovationen aber auch die Fähigkeit, aktuelle Entwicklungen immer wieder von neuem und vor allem zügig aufzugreifen und umzusetzen. Nehmen Sie sich bitte die Zeit, die lesenswerten Themen in diesem Magazin in Ruhe durchzuschauen, und begleiten Sie uns, wie auch in der Vergangenheit, weiter bei den Herausforderungen des demographischen Wandels. Wir haben noch viel für unsere Mitglieder vor. Besser noch: wir haben noch viel gemeinsam mit Ihnen vor. Ich wünsche Ihnen vor allem Gesundheit und eine möglichst stimmungsvolle Advents- und Weihnachtszeit. Mit herzlichen Grüßen Ihr Michael Jedamski Von Haus zu Haus... Nr Dezember

4 Inhalt Inhalt Von Haus zu Haus Nr. 92 Dezember 2012 Aktuell Rauchwarnmelder der beste Schutz bei Wohnungsbränden Wohnen Intern Grundsteinlegung am Herrenhäuser Markt Unser neues Projekt: Westerfeld-Carrée WGH-Wohnpark Weizenkamp: Bauriegel III geplant Fahrdienst im Weizenkamp: WGH-Herrenhausen macht mobil Neues zum Gaspreis Mitarbeitervorstellung: Vom Azubi zum WGH-Teammitglied Neu in unserem Technik-Team: Ralph Höppner Verabschiedung: Karl Schadt geht in den Ruhestand Flitzen für die WGH-Herrenhausen: Velix City Cruiser Mensch Service Wissen Intern Lesepatenschaft und Dudensponsoring Rätselhaft: Kreuzworträtsel mit Preisausschreiben / Sudoku Typisch Genossenschaften ein toller Tag Jung & Alt: Erste Wohnung vs. 60 Jahre Mitgliedschaft Zusammen leben und wohnen bei der Genossenschaft Betriebskosten optimieren: Abfallentsorgung richtig gemacht Vorsicht vor Trickdieben Neu: Umzug des Mietertreff in Seelze Die WGH-Herrenhausen in Landesbergen und auf Rügen Mitgliederfahrten 2013 eine kleine Vorschau Termine und Veranstaltungen in den Mieter-Treffs Internationaler Mietenvergleich Vorsorge treffen im Alter Hannovers Museen: Sprengel & Kestner Veranstaltungsvorschau Herrenhäuser Gärten 1. Halbjahr Preisrätsel um 5 Jahreskarten für die Herrenhäuser Gärten Veranstaltungstipps in und um Hannover 1. Halbjahr NEU: Lecker! kommt jetzt von unseren Mitarbeitern So erreichen Sie uns die wichtigsten Kontaktdaten /36 Impressum Von Haus zu Haus ist das Magazin für die Mitglieder der WGH-Herrenhausen eg, Königsworther Platz 2, Hannover, Tel , Fax , Internet: Eingetragen in das Genossenschaftsregister des Amtsgerichts Hannover unter Nr Vorsitzender des Aufsichtsrates: Thomas Lang Redaktion: Michael Jedamski, Lena Korpack, Nina Scholz, Yvonne Fätckenheuer Verantwortlich für den Inhalt: Der Vorstand Erscheinungsweise: 2 x jährlich Layout & Gesamtherstellung: Annette Lührs, Richard-Wagner-Str. 7, Burgdorf Fotos: Eigenes Archiv, Annette Lührs, fotolia.com, istockphotos.com, stockfood.de Druck: BWH GmbH, Beckstraße 10, Hannover 4

5 Rauchwarnmelder Aktuell Bereits drei Jahre vor Inkrafttreten des Gesetzes zur Installation von Rauchwarnmeldern werden wir aktiv und rüsten unseren gesamten Wohnungsbestand auf. Rauchwarnmelder können Leben retten und vor schlimmen Folgen von Brandschäden bewahren. Wir möchten unsere Mieter schützen und installieren aus diesem Grund derzeit in unserem gesamten Wohnungsbestand Rauchwarnmelder der Firma Techem. Techem setzt funkgesteuerte Rauchwarnmelder ein das bedeutet, dass die jähr - liche Prüfung und Sichtung der Geräte mittels Funktechnologie durchgeführt werden kann. Ein Betreten der Wohnungen ist somit nicht erforderlich. Die Geräte der Firma Techem zeichnen sich durch eine hohe Zuverlässigkeit aus. Sie haben inklusive Batterie eine Lebensdauer von 10 Jahren, der sonst übliche häufige Batteriewechsel entfällt. Bereits seit vier Monaten sind die Mit - arbeiter der Firma Techem in unserem Wohnungs bestand unterwegs, um die Geräte in allen Wohn- und Schlafräumen sowie auf allen Fluren, die hieraus als Fluchtweg dienen, zu montieren. Bis Ende dieses Jahres sollen alle Wohnungen ausgestattet sein. Damit leisten wir einen erheb lichen Beitrag für die Sicherheit unserer Mieter. fovito / fotolia.com Rauchwarnmelder der beste Schutz bei Wohnungsbränden Was tun, wenn es brennt? Verlassen Sie sofort den Brandort. Ziehen Sie nicht erst Ihre Kleidung an und nehmen Sie auch nicht Ihre Wertsachen mit. Warnen Sie Ihre Mitbewohner. Prüfen Sie, ob Ihr Fluchtweg gefahrlos nutzbar ist. Bewegen Sie sich bei dichtem Rauch möglichst in Bodennähe. Ein nasses Tuch vor Mund und Nase kann das Atmen erleichtern. Rufen Sie so schnell wie möglich die Feuerwehr unter der Nummer 112 an. Nennen Sie Ihren Namen, Ihre Adresse und den genauen Brandort. Überprüfen Sie, ob sich noch Menschen im Gefahrenbereich befinden. Kehren Sie niemals in ein brennendes Gebäude zurück. Die häufigsten Brandursachen: Defekte oder veraltete Haushalts - geräte, z.b. Fernseher Überbelastete Steckdosen Vergessene Kochplatten oder Bügeleisen Unbeaufsichtigte Kerzen oder zündelnde Kinder Feuergefährliche Stoffe, wie beispielsweise Benzin für Reinigungsarbeiten Rauchen im Bett Ein Brand im Keller oder Treppenhaus, der auf die Wohnungen übergreift So können unsere Mieter ganz entspannt wohnen: Die bis Ende des Jahres in allen Wohnungen unseres Bestandes installierten Rauchwarnmelder warnen zuverlässig bei einem Wohnungsbrand und werden über Funktechnologie regelmäßig gewartet. techem 24-Stunden-Hotline Bei Fragen zu den Rauchwarnmeldern oder Störungen wenden Sie sich bitte an die 24-Stunden-Hotline der Firma Techem Tel * *6 ct/anruf dt. Festnetz, max. 42 ct/min. dt. Mobilfunk; Irrtum und Änderungen vorbehalten Von Haus zu Haus... Nr Dezember 2012 contrastwerkstatt / fotolia.com 5

6 Wohnen Von links: Polier Thomas Schulte, Bürger - meister Bernd Strauch, stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Sonja Grundmann, Vorstandsvorsitzender der WGH-Herrenhausen Michael Jedamski, Verbandsdirektor des vdw Bernd Meyer, nebenamtliches Vorstandsmitglied der WGH-Herrenhausen Bernd Müller Forum Herrenhäuser Markt: Wir schaffen neue Lebensqualität im Herzen des Stadtteils Herrenhausen Die WGH-Herrenhausen hat ihren Wohnungsbestand im Stadtteil Herrenhausen besonders in den vergangenen 10 Jahren nachhaltig modernisiert. Das jährliche Gesamtinvestitionsvolumen beträgt ca. 10 Mio. Euro pro Jahr, welches den Mietern direkt zu Gute kommt. Als konse - quenten Abschluss dieser viel fältigen und aufwändigen Maßnahmen zur Erhaltung und Verbesserung des Wohnkomforts unserer Mitglieder lassen wir derzeit das ambitionierte Neubau projekt am Herrenhäuser Markt folgen. Dieser Standort ist bestens geeignet für urbanes Leben innerhalb Hannovers. Vorbildhaft wird hier Wohnen Leben Arbeiten in die Praxis umgesetzt. Seit Beginn der Rückbauarbeiten der alten Ladenzeile zum Anfang des Jahres 2012 hat sich viel getan. Nachdem die Abbruch- und Erdarbeiten vollständig durchgeführt wurden, konnte bereits im Juli 2012 mit der Neugründung begonnen werden. Der Tiefbau wurde im September 2012 abgeschlossen und der Neubau wächst zusehends. Eine rasante Entwicklung... Zwischen dem ersten und dem letzten Bild liegen nur 3 Monate daran können Sie erkennen, wie schnell der Herrenhäuser Markt sein Gesicht verändert. 12. Juni 2012 Abrissarbeiten 2. Juli 2012 Erdarbeiten Baugrube 13. Juli 2012 Gründung 25. Juli

7 Grundsteinlegung am Forum Herrenhäuser Markt Wohnen Am Freitag, den 28. September 2012, wurde im Beisein von rund 150 geladenen Gästen, darunter Ver treter aus Wirtschaft und Politik sowie künftige Mieter des Forums, symbolisch der Grundstein für das Forum Herrenhäuser Markt gelegt. Das optisch ansprechende Wohn-, Geschäfts- und Ärztehaus bildet mit seiner zentralen Lage und den guten Verkehrsanbindungen eine hervorragende Nahversorgungsmöglichkeit. Das Nutzungskonzept sieht einen Mix aus Gewerbeflächen und Wohnungen mit gehobenem und dennoch bezahl - barem Standard vor. Neben Edeka wird Rossmann eine Filiale im Erdgeschoss des vorderen der drei Gebäuderiegel eröffnen. Innerhalb der Edeka-Flächen ist neben einer gastronomischen Einheit auch weiterer kleinteiliger Einzelhandel geplant. Büro flächen, eine ärztliche Versorgung durch verschiedene medi - zinische Fachrichtungen, ruhige Innen - höfe mit Arkadengängen zur Erholung und Dienstleistungsangebote wie z.b. ein Conciergeservice und Betreutes Wohnen runden das Konzept ab. Alle Wohneinheiten sind bereits vermietet, lediglich zwei Büroflächen sind noch frei und das bevor die Baumaßnahme abgeschlossen ist. Information und Beratung Gern erläutern wir Ihnen unser Konzept auch persönlich. Für weitere Informationen sowie zur Vereinbarung eines persön lichen Gesprächstermins steht Ihnen Constantin Heinze jederzeit gern zur Verfügung unter Tel oder per Die am 28. September 2012 am Forum Herrenhäuser Markt versenkte Grundsteinschatulle enthielt u.a. Baupläne, eine aktuelle Ausgabe der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung, eine Broschüre der WGH-Herrenhausen zum Projekt Wohnen Leben Arbeiten am Herrenhäuser Markt, Visitenkarten der am Bau Beteiligten und einige Euro-Münzen. Terminplanung Anfang 2013: Rohbauarbeiten abgeschlossen Juni 2013: Abschluss Dach- und Fassadenarbeiten August 2013: Innenausbauarbeiten abgeschlossen Sommer 2013: Außenanlagen abgeschlossen Herbst 2013: Fertigstellung Gründung 14. August 2012 Tiefgarage 11. September 2012 Sohlplatte EG 13. September 2012 Sohlplatte EG Von Haus zu Haus... Nr Dezember

8 Wohnen Westerfeld-Carrée Seit Juni sind die Sanierungsarbeiten im Westerfeld-Carrée, unserem jüngsten Bauprojekt in der Westerfeldstraße 2 bis 9 in Herrenhausen, in vollem Gange. Die zwischen 1913 und 1915 errichteten Gebäude werden unter umfangreichen Auflagen zum Denkmalschutz von Grund auf saniert. So entstehen 50 Komfort wohnungen mit einem modernen Standard in traditionsreichem Gemäuer. Baustellenbesichtigung im Westerfeldcarrée: Staunen zwischen Bauschutt Zunächst wurde das Dach neu eingedeckt und viele innenliegende Wände wurden abgerissen. Für die Fahrstühle entstanden Schächte, teilweise war zu dieser Zeit ein Blick von unten durch mehrere Etagen möglich, weil Stahlbetondecken neu eingezogen wurden. Wo früher einmal eine Erdgeschosswohnung war, ist heute eine Feuerwehrzufahrt zum begrünten Innenhof entstanden. Zur Zeit werden verstärkt Abbruch- und Rohbauarbeiten durchgeführt, Wände herausgebrochen und an anderer Stelle neu eingezogen. In den Häusern Westerfeldstraße 2 und 3 sind die Rohinstallations - arbeiten schon weiter vorangeschritten. Leitungen für Elektro, Heizung und Wasser sind bereits verlegt und die Wände werden verputzt. Hier und da ist der neue Wohnungsgrundriss schon erkennbar. Alte Balkone wurden abgetrennt, um neue großzügige Balkone anbringen zu können. Außenwände wurden aufgestemmt, wo die Balkontüren montiert werden. Noch immer wird un vor stellbar viel Dreck, Schutt und Geröll aus dem Gebäude transportiert. Der Vorplatz gleicht einem Containerhof, da hier einige Handwerksfirmen ihr Büro für die Bauzeit eingerichtet haben. Auf jeder Etage sind Bauarbeiter, ausgerüstet mit schwerem Gerät, im Einsatz und arbeiten gleichzeitig an mehreren Gewerken. Sämtliche Fenster werden ersetzt, zur Straßenseite zieren schicke Sprossenfenster in dunkelrot das Gebäudeensemble. Die Fassade wird später in einem warmen Gelbton erstrahlen, ein kleiner Musteranstrich ist schon heute sichtbar und gibt einen ersten Eindruck von dem, was bald entstehen wird. Gut geschnittene Wohnräume, schicke Erkernischen, moderne Bäder, offene Wohn- und Essbereiche, Galeriewohnungen, Fahrstühle in jede Etage, Wärmedämmung. All das und viel mehr lässt sich momentan nur erahnen und die Spannung auf das, was entstehen wird, dabei umso größer werden. Komplett erhalten bleibt hingegen das Treppenhaus. Nach Abschluss der Bau - arbeiten wird es wieder in seinen 8

9 Wohnen und Nostalgie Ursprungszustand versetzt und sowohl Bewohner als auch Besucher an die Gründerzeit erinnern. Auch die Außenfassade mit edlen Ornamenten über den Hauseingangstüren wird weiterhin den Charme des Alten wiederspiegeln. Wenn unser technischer Mitarbeiter und für das Bauprojekt zuständiger Bauleiter, Dieter Kellermann, den aktuellen Baufortschritt beschreibt, fällt immer wieder das Wort spektakulär. Und genau das ist es auch, was hier dieser Tage passiert. Details zum Bauprojekt sowie zu den zu ver - mietenden Wohnungen finden Sie im Internet unter oder in unserem Prospekt, der in unserer Geschäftsstelle ausliegt. Information & Beratung Für nähere Informationen sowie zur Vereinbarung eines persönlichen Gesprächstermins steht Ihnen Philipp Reuter gern zur Verfügung unter Tel oder per In den Häusern Westerfeldstraße 2 bis 9 wird zur Zeit quasi alles auf den Kopf gestellt : neben einer komplett neuen Eindeckung der Dächer samt neu eingezogenem Gebälk gibt es tiefgreifende Grundrissveränderungen, neue Fenster und Türen, Fahrstuhlschächte und vieles mehr. Von Haus zu Haus... Nr Dezember

10 Wohnen WGH-Wohnpark Weizenkamp Im WGH-Wohnpark Weizenkamp ist noch lange nicht Schluß: Die ersten beiden Riegel sind bezogen, die Aussenanlagen fertig gestellt und das Interesse weiterhin ungebrochen... darum folgt nun der dritte Riegel. Bau des dritten Gebäuderiegels am Weizenkamp in Seelze in Planung Die im vergangenen Jahr eingezogenen Mieter im WGH-Wohnpark Weizenkamp sind mit ihren neuen Wohnungen durchweg zufrieden und fühlen sich aufgrund des breiten Servicepakets der WGH- Herrenhausen und des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) gut aufgehoben. Nicht nur der Komfort einer Neubauwohnung mit integrierter Einbauküche, Lüftungssystem, Aufzugsanlage, Video - gegensprecheinrichtung und vielem Information und Beratung Gern erläutern wir Ihnen unser Konzept auch persönlich. Für weitere Informationen sowie zur Vereinbarung eines persönlichen Gesprächstermins steht Ihnen Constantin Heinze jederzeit gern zur Verfügung unter Tel oder per mehr, sondern auch die gut organisierten Veranstaltungen, der Service rund ums Wohnen und die gute Betreuung durch die Mitarbeiter der WGH-Herrenhausen und des DRK sowie durch den Haus - meister service haben den Mietern das Eingewöhnen leicht gemacht. Dieses positive Wohngefühl spricht sich herum, so dass die Nachfrage nach den Wohnungen noch immer ungebrochen ist. Das Konzept von Leistungen und Angeboten, wie z.b. der Fahrdienst oder der Concierge wird gut angenommen. Aus diesem Grund haben wir beschlossen, den Wünschen unserer Mitglieder und Interessenten gerecht zu werden und den dritten Gebäude riegel mit weiteren sieben Wohnungen zu errichten. Auch das Deutsche Rote Kreuz hat signalisiert, dass die bislang im Gemeinschaftshaus untergebrachte Sozialstation und die Tagespflege einen so guten Zulauf haben, dass mehr Platzbedarf besteht, um das Angebot zu erweitern. Daher wird das DRK mit seinen Einrichtungen das komplette Erdgeschoss be ziehen. Neben der Erweiterungsfläche für die Tagespflege zusätzlich zu der bereits im Gemeinschaftshaus vorhan denen zieht das DRK auch mit seinen Büros und der Pflegestation vom Gemeinschaftshaus in das Erdgeschoss des dritten Riegels um. Dadurch erfährt der Gemeinschaftsraum im Gemeinschaftshaus eine noch höhere Verfüg barkeit für weitere Veranstaltungen. Im Obergeschoss des dritten Riegels werden sechs Wohnungen im gleichen ge - hobenen Standard und mit den gleichen Service-Leistungen wie in den Wohnungen der beiden ersten Gebäudekomplexe entstehen. Zusätzlich wird eine große 3-Zimmerwohnung mit Südterrasse im Erdgeschoss errichtet. Die letzten Monate haben gezeigt, dass auch größere Wohnungen nachgefragt werden. Daher planen wir im dritten Riegel vier 3-Zimmerwohnungen zwischen ca. 62 m² und 86 m² und drei 2-Zimmerwohnungen mit etwa 50 m². 10

11 Unser Fahrdienst im Weizenkamp ArGeWo: Gaspreisentwicklung Wohnen Fahrdienst im WGH-Wohnpark Weizenkamp Die WGH-Herrenhausen macht mobil! Unser Wohnprojekt in Seelze ist auf die Bedürfnisse von Menschen ausgerichtet, die im Wohn- und Haushaltsalltag auf keinerlei Annehmlichkeiten verzichten wollen. Deswegen legt unser Konzept des Servicewohnens den Schwerpunkt nicht nur auf komfortables, sicheres und qualitativ hochwertiges Wohnen, sondern ebenso auf ein breites Dienstleistungsspektrum. So können wir unseren Mietern ein umfangreiches Wohlfühl - paket anbieten. Dazu zählt auch unser Fahrdienst, den wir zusammen mit dem DRK den Bewohnern des WGH-Wohnpark Weizenkamp anbieten. Von Montag bis Freitag können sich interessierte Mieter, nach vorheriger Anmeldung, um 9:30 Uhr oder 15:00 Uhr vom DRK-Mitarbeiter Heinz Lange mit unserem Service-Mobil zum Stadtkern Seelze bringen lassen. Die Rückfahrten erfolgen ab dem Seelzer Rathausplatz jeweils um 11:30 Uhr und um 16:30 Uhr. Darüber hinaus können nach Absprache und Verfügbarkeit auch individuelle Fahrten für einzelne Mieter oder Gruppen zu alternativen Zeiten erfolgen. Sonderfahrten sind im Vorfeld anzumelden. Sollte Heinz Lange einmal nicht zugegen sein, ist Karin Stielau Ansprechpartnerin und nimmt die Anmeldungen auf. Die mietinklusiven Fahrten, z.b. zu Ärzten, Friseuren oder Einkaufsfahrten, werden nach Bedarf genutzt. Einmal im Monat bietet Heinz Lange nun seit Neuestem auch eine Tagestour an, die sogenannte Erlebnis-Tour. Diese Tagestouren führten die Mieter des WGH-Wohnpark Weizenkamp bisher in den Berg - Mit unserem Service-Mobil sind die Bewohner des WGH-Wohnpark Weizenkamp stets mobil. garten der Herrenhäuser Gärten, ans Steinhuder Meer und in das Shopping Plaza nach Garbsen. Für die Weihnachtstage steht ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt rund um die Marktkirche in Hannover auf dem Programm. Wir wünschen all unseren Mitgliedern allzeit gute Fahrt! Infos & Anmeldung Für nähere Informationen zum Fahrdienst und zur Anmeldung steht Ihnen Heinz Lange unter Tel oder im Gemeinschaftshaus des WGH-Wohnpark Weizenkamp gern zur Verfügung. Gaspreise weiterhin günstiger für unsere Mieter Hannoversche Wohnungsunternehmen haben erneut gute Verhandlungsergebnisse mit Enercity erzielt. kalozzolak / istockphoto.com Der hannoversche Energieversorger Enercity passt regelmäßig zum 1. April und 1. Oktober eines Jahres die Gas - preise an. Um die dadurch entstehende Belastung für die eigenen Mieter möglichst gering zu halten, haben wir im Verbund der ArGeWo (Arbeitsgemeinschaft der Wohnungsunternehmen in Hannover) erneut mit Enercity verhandelt. Der ins gesamt sehr große Wohnungsbestand aller Mitgliedsunternehmen bot dabei eine gute Basis. So konnten wir die Gaspreise für den Zeitraum 1. Juli 2012 bis 30. Juni 2013 erneut reduzieren. Jeder einzelne Mieter, dessen Wohnung an eine Zentralheizung angeschlossen ist, profitiert damit automatisch von den günstigeren Preisen. Heizungssteuerung mit Köpfchen Weitere Einsparpotentiale hat die WGH- Herrenhausen aktuell mit der Installation von sogenannten Datensammlern und der Heizungssteuerung Adapterm der Firma Techem ausgeschöpft. Die Datensammler werden in allen Objekten angebracht, die mit einer Zentralheizung versehen sind. Sie empfangen die erfassten Temperaturwerte der in den Wohnungen installierten Heizkostenverteiler und melden diese an das Steuerungs system Adapterm und damit an die Heizanlage. Besteht im Gebäude eine Überversorgung an Wärme, sendet der Datensammler gegebenfalls einen Korrekturwert zur Absenkung der Vorlauf - tempe ratur an Adapterm. So ergibt sich ein zusätzliches Einsparpotential bei Wohnungen mit Heizanlagen. Von Haus zu Haus... Nr Dezember

12 Intern Mitarbeiter Willkommen... und Auf Wiedersehen Vom Azubi zum WGH-Teammitglied Wir freuen uns, dass zwei unserer engagierten Auszubildenden im Sommer 2012 mit Auszeichnung über die hervor - ragenden schulischen Leistungen ihre Prüfung zur Immobilienkauffrau/zum Immobilienkaufmann vor der IHK Hannover bestanden haben und gratulieren herzlich dazu. Die feierliche Ehrung fand in den Räumen der Berufsbildenden Schule Springe statt, zu der der Schul - leiter Michael Krampe, der Direktor des Verbandes der Wohnungs- und Immo - bilienwirtschaft Bernd Meyer und der Vorsitzende des Fördervereins der Immobilienkaufleute (FAI) Hans-Peter Knackstedt persönlich beglückwünschten. Laura Jane Kreutzmann und Alexander Krüger wurden jedoch nicht nur aus diesem Grund, sondern vor allem, weil sie durch gute Mitarbeit in unserem Haus überzeugt haben, in ein Beschäftigungsverhältnis übernommen. Die Übernahme von Auszubildenden ist heute in vielen Betrieben längst nicht mehr selbstver- ständlich. Um den Einstieg in das Berufsleben zu erleichtern, ermöglichen wir unseren Nachwuchskräften jedoch zumeist einen Jahresvertrag. Wir wünschen Laura Jane Kreutzmann und Alexander Krüger einen guten Start und viel Erfolg für ihre neuen Aufgaben. Auch in unserer technischen Abteilung gibt es personelle Veränderungen. Nach dem Ausscheiden unseres technischen Leiters Torsten Böttcher ist nun Wolfgang Schmidt an seine Stelle gerückt. Er ist vielen Mietern bereits bekannt, da er schon seit über 24 Jahren bei der WGH-Herrenhausen tätig ist. Damit kennt er nicht nur unsere Wohnungs bestän de und be trieb lichen Abläufe besonders gut, sondern ist auch aufgrund seines Fachwissens als gelernter Alexander Krüger und Laura Jane Kreutzmann Tischler und Diplom-Ingenieur hervor - ragend für seine neue Aufgabe gerüstet. Wir wünschen Wolfgang Schmidt alles Gute für seine neue Herausforderung. Seit dem 1. Oktober dieses Jahres unterstützt Ralph Höppner das Team Technik (siehe Steckbrief unten). Er ist ge lernter Elektromeister und damit besonders qualifiziert. Ralph Höppner betreut unter anderem die Stadtteile Seelze und Letter, Ledeburg, Berenbostel und Stöcken Süd. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Ralph Höppner und wünschen ihm alles Gute für seinen Einstieg. Steckbrief Name: Ralph Höppner Alter: 46 Tätigkeit bei der WGH-Herren hausen: Technischer Service Die WGH-Herrenhausen ist für mich... (wird für mich) ein unverzicht barer Bestandteil meines Lebens. Was war Ihr schönstes Erlebnis bei der WGH-Herrenhausen? Da ich erst seit kurzem für die WGH-Herrenhausen tätig bin, bin ich mit Erlebnissen über flutet, doch der nette Empfang und der Umgang der Kollegen mit mir als neuem Teammitglied ist ein schönes Erlebnis. Was machen Sie am liebsten in Ihrer Freizeit? Mich meiner Familie widmen, Fitness, Lesen. Welches ist das schönste Alter und warum (bis jetzt)? Es gibt meiner Meinung nach kein schönstes Alter. Jedes Alter hat seine Reize, Vorzüge und Probleme. Mein Lebensmotto: Carpe diem Nutze den Tag. Diese drei Dinge nehme ich mit auf eine einsame Insel: Meine Frau, meine Tochter (wenn sie wollen), Survival Pack für 3 Personen. Was wünschen Sie sich für die Zukunft? Frieden und Gesundheit, um die anstehenden Aufgaben bewältigen zu können; im Großen wie im Kleinen. Haben Sie ein Vorbild? Wenn ja, wen? Meine Eltern: sie sind 48 Jahre glücklich verheiratet und haben das Leben gut gemeistert. Setzen Sie fort: Hannover ist... eine lebenswerte Stadt Oder: In Hannover bin ich zu Hause. Auf was ich nur schwer verzichten kann, ist... meine Familie. In einer ruhigen Minute lese ich am liebsten... alles was mir in die Hände fällt, von schwerer Literatur (Tolstoi) bis Jerry Cotton. 12

13 In eigener Sache Intern Auf Wiedersehen und alles Gute Und wo junge Mitarbeiter in ein Unternehmen eintreten, gehen andere in den wohlverdienten Ruhestand. Wir verabschieden zum Ende des Jahres unseren langjährigen Mitarbeiter Karl Schadt, der 1980, also vor über 32 Jahren, in unserem Unternehmen als Installateurmeister am Werkhof angefangen hat. Seit dieser Zeit hat sich sein Aufgaben bereich komplett gewandelt. In den letzten Jahren hat Karl Schadt im Reparatur service durch sein freundliches Auftreten kompetent unsere Mieter betreut und darüber hinaus Karin Baumann beim Service à la Carte vertreten. Wir wünschen Karl Schadt für seinen nächsten Lebensabschnitt alles erdenklich Gute und danken ihm herzlich für seine Treue und Loyalität gegenüber der WGH-Herrenhausen. Fahrspaß der anderen Art mit der WGH-Herrenhausen: Radtour ohne Anstrengung mit den WGH-City-Cruisern WGH-Vorstandsvorsitzender Michael Jedamski und Vorstands assistentin Lena Korpack präsentieren die neuen Velix-Flitzer im WGH-Look. Seit dem Sommer 2012 sind zwei City- Cruiser von der Firma Velix für uns in Hannover unterwegs. Wem die Einkaufstüten nach einem ausgedehnten Einkaufsbummel zu schwer werden oder wer kein Taxi mehr erwischt, kann auf die umwelt - freund lichen Fahrradtaxis im WGH-typischen Look zurückgreifen. Besonders häufig im Einsatz sind die sportlichen Fahrer an Samstagen, an denen sie gut gelaunte Shoppingfreunde chauffieren. Darüber hinaus fahren sie beispielsweise bei Großveranstaltungen wie dem Weihnachtsmarkt, dem Maschsee- oder Oktoberfest, zu den Hannover 96 Heim - spielen rund ums Stadion und immer dann, wenn die Stadt richtig brummt. Probieren Sie es doch auch einmal aus Ihr WGH-Team wünscht Ihnen eine angenehme Fahrt! Von Haus zu Haus... Nr Dezember

14 Mensch WGH-Lesepatenschaft Duden-Sponsoring WGH-Herrenhausen unterstützt die Grundschule in der Wendlandstraße Um das wichtige Projekt Lesepatenschaft weiter zu fördern hat die WGH-Herrenhausen den Schülern der Klasse 2c der Grundschule Wendlandstraße einen Klassensatz Duden-Wörterbücher gesponsert. Das Wörterbuch des Duden-Verlages wird die Schüler bis zum Ende der 4. Klasse begleiten. Am 10. Oktober 2012 war es soweit: unsere Mitarbeiterin Nina Scholz besuchte die Klasse 2c, um jedem Kind den eigenen Duden zu überreichen. Neben der Klassenlehrerin Bianca Lippel waren auch die Elternvertreterin Nadine Kunze- Schulz sowie die Leseomas Erika Cordts, Ursula Ehlers und Christa Kitt anwesend. Die Freude der Kinder war riesig sofort schrieben sie ihre Namen in die Bücher und blätterten darin. Durch unseren Aufruf in der letzten Ausgabe unserer Mitgliederzeitschrift Von Haus zu Haus, in dem wir Leseomas und -opas für die Erstklässler der Grundschule Wendlandstraße in Herrenhausen gesucht hatten, konnten wir drei nette Mieterinnen aus dem Wohnungsbestand der WGH-Herrenhausen als Lesepaten für die Kinder der Klasse 2c gewinnen. Mit dem Projekt Lesepatenschaften soll die Leseförderung dieser jungen Menschen vorangebracht und der Spaß am Lesen geweckt werden. Hierfür kommen die Leseomas einmal in der Woche in die Schule. Sie trainieren in Kleingruppen mit vier bis fünf Kindern das Lesen, indem sie die Schüler laut vorlesen lassen und mit ihnen Aufgaben zu vorbereiteten Lesetexten bearbeiten. Nicht nur im Halbjahr nach den Sommerferien, auch weiterhin wollen sich die drei Leseomas für die Kinder und deren Leseförderung einsetzen. Denn die Lesekompetenz in der Klasse ist noch sehr ungleich, so dass immer wieder in wechselnden kleinen Gruppen mit den verschiedenen Lesepaten gearbeitet wird. Die Kinder haben sich bereits an ihre Leseomas gewöhnt, ein sehr herzlicher und vertrauensvoller Kontakt ist entstanden und die Kleinen freuen sich immer wieder mit leuchtenden Augen auf ihren Lesemittwoch, der bereits einen festen Termin im Stundenplan gefunden hat. Freude auf beiden Seiten: Nina Scholz bei der Übergabe der Duden Wörterbücher an die Schüler der Klasse 2c der Grundschule Wendlandstraße. 14

15 Mensch Unsere Lesepaten stellen sich vor Für Erika Cordts (77) ist die WGH-Herrenhausen seit dem 1. Oktober 1968 ein Stück Heimat. Sie liebt Kinder und da ihr die Lesearbeit mit Kindern viel Freude bereitet, hat sie sich gern als Leseoma in dieses Projekt eingebracht. Das für sie schönste Erlebnis als Leseoma war, als beim Abschied ihres dritten Besuchs ein Kind der Klasse 2c zu ihr sagte: Ich wollte dir nur mal sagen, dass du wirklich eine ganz tolle und nette Leseoma bist. Verzichten kann Erika Cordts nicht auf ihre Bücher. Über Bücher hat sie, obwohl sie bereits viele liebgewonnene Exemplare dem Annastift gespendet hat. Ursula Ehlers (70) fühlt sich schon seit 1969 sehr gut aufgehoben bei der WGH- Herrenhausen. Da sie sich immer gern mit Kindern beschäftigt hat, freut sich die Lese oma, ihre Hilfe als Lesepatin anbieten zu können. Sie empfindet es immer wieder als schönes Erlebnis, dass alle Kinder trotz der sehr unterschied lichen Leseleistungen begeistert mitarbeiten und Spaß daran haben. Sich ehrenamtlich für dieses Kooperationsprojekt zu engagieren findet sie wichtig, da diese individuelle Förderung das intensivere Mitarbeiten und zudem motiviertes Mitund Vorlesen ermöglicht. Bianca Lippel (li.) freut sich über die wertvolle Unterstützung durch die WGH-Herrenhausen. Christa Kitt, Erika Cordts und Ursula Ehlers sind unsere ersten Lesepaten (von links). Auch Christa Kitt (73) hat sich schon ehrenamtlich engagiert: über vier Jahre hat sie dreimal wöchentlich in einem Pflegeheim ältere, pflegebedürftige Menschen beim Essen unterstützt. Nun macht es ihr großen Spaß, die Zweitklässler beim Lesen lernen zu begleiten. Sie ist auch sonst sehr aktiv, nicht nur innerhalb der WGH-Herrenhausen, sondern auch im Sozialverband. Sie liest viel, von kurzweiliger Unterhaltung über historische Romane, Biografien oder Klassiker der Weltliteratur. Sie löst leidenschaftlich gern Kreuzworträtsel und reist ebenso gern. Gerade war sie mit einigen WGH- Mitgliedern im Ostseebad Binz auf der Insel Rügen. Sie hat bisher jedes Lebensalter genossen, alle damit verbundenen Herausforderungen angenommen und das Beste daraus gemacht. Der kleine Constantin hat bereits seinen Namen in das neue Wörterbuch eingeschrieben. Bitte melden! Lesepaten gesucht! Um weiterhin auf dieses wichtige Projekt aufmerksam zu machen, starten wir einen erneuten Aufruf für die Lesepatenschaften. Wenn auch Sie Lust haben, eine Leseoma oder ein Leseopa zu werden und unsere Kinder in Herrenhausen beim Lesenlernen zu unterstützen, wenden Sie sich bitte an die Elternvertretung der Kinder Nadine Kunze-Schulz, Tel , oder an die Klassenlehrerin der Klasse 2c Bianca Lippel, Tel Beide werden Ihren Kontakt gern an interessierte Kolleginnen und Kollegen der Grundschule Wendlandstraße weiterleiten. Illustration: Mark Stay / istockphoto.com Von Haus zu Haus... Nr Dezember

16 Mensch Rätselseite Kreuzworträtsel Erraten Sie die richtige Lösung zu unserem Kreuzworträtsel und gewinnen Sie mit etwas Glück einen unserer attraktiven Preise: 1. Preis: 2 Tageskarten für den Zoo Hannover im Gesamtwert von ca. 50,- 2. Preis: Wertgutschein für das Sealife im Wert von 30,- 3. Preis: eine WGH-Kuscheldecke für ein gemütliches Zuhause Die richtige Lösung schreiben Sie mit Ihrem Namen, Ihrer voll - ständigen Anschrift und Ihrer Telefonnummer auf eine frankierte Postkarte und senden diese bitte an: WGH-Herrenhausen, Königsworther Platz 2, Hannover. Oder Sie senden uns eine mit der Lösung an Einsendeschluss ist der 31. Januar 2013 an der Frontseite frühreif und vorlaut aufsteigender Sauerstoff im Wasser 1 ital.: drei Gewichtseinheit (Kurzw.) eine Schulzensur Metier, Erwerbstätigkeit Formel-1- Weltmeister 2005/06 Kfz-Z. Dänemark 2 Kanton der Schweiz 3 3 Herrenwäschestück Kuchengrundlage Abk.: okay Abk.: Hauptbahnhof Gesteinsgebilde ostfrz. Grenzland Luftrolle (Sport) 4 10 Krach, Radau Monatsname südamerik. Gebirge Zentrum eines Ortes Zweiggeschäft 5 frühere ital. Währungseinheit 6 11 Zeichen für Aluminium geschickte Täuschung 7 9 Stütze am Tisch oder Stuhl hörunfähig Araberfürst 8 12 persönl. Fürwort, 3. Person Singular Kriechtier Höhenlage, Stufe 9 13 Teil des Jahres kurz für: in dem 10 eine Staatsbedienstete Abteilung, Zweig 15 ohne Hunger 11 1 Stadt in Südfrankreich 12 schlank, geschmeidig Münzvorderseite amerik. Tänzer (Fred) 1987 bereits als Nachlass erhalten 14 Flachland Aggregatzustand des Wassers 13 Abk.: Arbeitskreis Heißgetränk 2 14 Schweizer Sagenheld franz. Maler (Camille) 1875 Riese 15 kurz für: in das Mensch zwischen 20 u. 29 Jahren Amtstracht Gemälde, Zeichnung Auspuffausstoß 7 Stelle eines Verbrechens 5 Fett von Meeressäugern, Fischen Abk.: deleatur Hauptstadt Österreichs 4 Abk.: Montag Teil eines Theaterstückes Beinbekleidung Bedrängnis Ansprache Passionsspielort in Tirol Esskastanien, im Winter geröstet 6 engl. Seeheld griech. Vorsilbe: fern s Im Kreuzworträtsel unserer letzten Ausgabe der Von Haus zu Haus suchten wir übrigens nach dem Begriff Stubenhocker. Dabei haben gewonnen: 1. Preis Ilona Rose 2. Preis Waltraud Barfels 3. Preis Dieter Gryzik Noch nicht genug? Dann machen Sie sich doch gleich mal an unser Sudoku: Sudoku ist allein durch logisches Denken lösbar. Mathematisches Geschick ist hierfür nicht erforderlich. Das Prinzip ist einfach: die Ziffern von 1 bis 9 sind so zu ergänzen, dass jede Ziffer genau einmal vorkommt und zwar in jedem der 3 x 3 Blöcke, in jeder der 9 Zeilen und in jeder der 9 Spalten. Wir wünschen Ihnen viel Spaß! Sudoku Illustration Ma_co / istockphoto.com

17 Was für ein Tag! Rückblick Mensch Klarer Fall von Irreführung: dieses Event war ganz und gar nichts für Couchpotatoes. Einen Nachmittag lang feierten an der Marktkirche tausende Besucher und ließen sich von einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm unterhalten. Das Internationale Jahr der Genossenschaften gab den Anlass für das große Open-Air-Fest, das von 18 Woh nungs - genossenschaften aus Hannover und der Region ausgerichtet wurde, darunter natürlich auch die WGH-Herrenhausen. Am 7. Juli 2012 fand rund um die Marktkirche der Tag der Stubenhocker statt Genossenschaften feiern gemeinsam Mit unserem neuen Vorstandsmitglied Bernd Müller (links) freuten sich die Vorstände der beteilgten Genossenschaften über die gemeinsame Spende von Euro für die Clinic Clowns Hannover. Vor allem für die Kinder erwies sich der Stubenhockertag als wahres Spiel - paradies: die Palette der Aktivitäten reichte vom Papphockerweitwerfen, Hocker bemalen, Toben auf der Hüpfburg und Parcoursport über Torwandschießen und Basketball bis hin zu Zirkus-Darbietungen des Kinderzirkus Giovanni. Auf der Bühne sorgte die Cover-Band Jetlags für Live-Musik. Hinzu kamen akrobatische Einlagen des Berliner Sporthockerteams Salzig und Tanzeinlagen der Olando Dance Academy. Unerschrockene Gäste konnten ihren Mut beim Houserunning beweisen und spazierten kopfüber eine Hausfassade hinunter. Die gemein same Spende der beteiligten Genossenschaften über Euro ging an die Clinic Clowns Hannover, die auf den Kinderstationen diverser Kliniken Hannovers Kontakt mit den kleinen Patienten aufnehmen und sie in den Wartebereichen sowie auf den Stationen von Krankheit, Schmerz und Sorgen ablenken. Mit der Übergabe des Spendenschecks ging der Tag der Stubenhocker an der Marktkirche in Hannover zu Ende. Von Haus zu Haus... Nr Dezember

18 Mensch Genossenschaft Jung & Alt Junge Wohngemeinschaft bei der WGH-Herrenhausen Geteilte Kosten doppelter Gewinn Chris Herden (li.) und Stefan Hofmann im Flur ihrer gemeinsamen Wohnung Genossenschaftswohnungen sind bei jungen Menschen sehr beliebt auch bei der WGH-Herrenhausen bewerben sich viele junge Menschen um eine Wohnung. Angefragt werden häufig kleine Wohnungen oder auch größere, die zur Bildung von Wohngemeinschaften geeignet sind. Diese Wohnform ist die einfachste Variante, kostengünstigen Wohnraum zu finden. Sich die Wohnung und damit die Miete und Nebenkosten zu teilen ist vor allem bei Studenten und Auszubildenden beliebt. Die Wohnungsgenossenschaften bieten dafür moderne Wohnungen zu fairen Preisen in attraktiven Stadtteilen. Mitglieder einer Wohnungsgenossenschaft haben lebenslanges Wohnrecht das gibt Sicherheit. Allerdings wissen Studenten zu Studienbeginn meist noch nicht, ob sie später ihre Wohngemeinschaft oder den Studienort für einen Job wieder verlassen. Kein Problem, bei einer Genossenschaft können sowohl der Mietvertrag als auch die Genossenschaftsanteile problemlos gekündigt werden. Natürlich können die ehemaligen Mieter nach dem Auszug Genossenschaftsmitglieder bleiben. Heute stellen wir Ihnen zwei junge Männer vor, die eine Wohngemeinschaft bei der WGH-Herrenhausen bilden: Chris Herden (19) und Stefan Hofmann (22) haben zum 1. November 2012 eine 60 m² große 2-Zimmerwohnung mit Balkon in Herrenhausen bezogen. Die in Goslar und Neustadt geborenen jungen Männer wohnten bisher in Neustadt am Rübenberge, ca. 30 km von Hannover entfernt. Ihre Ausbildung zog sie nach Hannover und zur WGH-Herrenhausen. Hannover sei die Stadt, die sie lieben, so sagen sie, und das Wohnen bei der WGH-Herrenhausen sei ihnen empfohlen worden, da die Wohnungen dort bezahlbar und gut ausgestattet sind. Chris Herden, der zur Zeit eine Ausbildung zum Fachinformatiker absolviert, hatte anfänglich noch eine kleine Wohnung für sich allein gesucht. Gemeinsam mit Stefan Hofmann, der die Meisterschule für Elektrotechnik besucht, erkannte er jedoch schnell die Vorteile einer WG und so entschieden sich die beiden für eine größere, WG-geeignete Wohnung bei der WGH-Herrenhausen. Auch in ihrer Freizeit haben die beiden einiges gemeinsam und besuchen gern gemeinsam Konzerte oder Festivals. Auf ihre Freunde können beide nur schwer verzichten und wünschen sich für ihre Zukunft Spaß und Freude bei der Arbeit und in der Freizeit. 60 Jahre bei der WGH-Herrenhausen Mitgliedschaft bleibt in der Familie Im Gegensatz zu unserer jungen Wohngemeinschaft ist Karl-Heinz Koch schon seit 60 Jahren Mitglied mit seiner Frau Rosemarie wohnt er seit 55 Jahren bei der WGH-Herrenhausen. Dazu gratulieren wir dem Ehepaar Koch ganz herzlich! Karl-Heinz Koch ist seit dem 6. Oktober 1952 Mitglied bei der WGH-Herren - hausen; für den Eintritt in die Genossenschaft hatte zur damaligen Zeit sein Vater gesorgt. Kein Wunder, dass Tochter und Enkelin der Familie Koch mittlerweile ebenfalls Mitglieder der WGH-Herrenhausen sind. Im Januar 1958 bezog das junge Ehepaar Koch eine 2-Zimmer- Wohnung in der Baumgartenstraße, in der sie wohnten, bis sie für sie beide und ihre Tochter zu klein geworden war. Seit April 1972 leben die Kochs in einer 3-Zimmer- Wohnung im Onnengaweg, in der sie sich bis heute sehr wohlfühlen. 40 Jahre war Karl-Heinz Koch als Feuerwehrmann bei Continental Gummiwerke AG Hannover angestellt und hat sich währenddessen 25 Jahre lang mit seiner Frau Rosemarie in seiner Freizeit im Tanzclub das Gold-Star-Abzeichen ertanzt. Für die Kochs ist Hannover ihre Heimat, die sie auch immer wieder gern auf dem Fahrrad erkunden. Auf die geschätzte Mittagsruhe kann das Ehepaar Koch ebensowenig verzichten wie auf das Beisammensein. Gern reisen die beiden auf die Nordseeinseln Juist und Wangerooge. Sie haben sich nie unterkriegen lassen, das war immer ihr Motto. Für die Zukunft wünschen sie sich nicht viel: ihren Humor wollen sie nicht ver - lieren und sie wollen gesund bleiben. Wir wünschen dem Ehepaar Koch und der Familie weiterhin viel Gesundheit und noch lange eine schöne Zeit mit der WGH-Herrenhausen. 18

19 Zusammen leben und wohnen Genossenschaft Mensch skynesher / istockphoto.com Was dem einzelnen nicht möglich ist, das vermögen viele Wilhelm Raiffeisen ( ) 2012 ist das internationale Jahr der Genossenschaften aber was ist überhaupt das Besondere an einer Genossenschaft? Im Gesetz steht: Genossenschaften sind Gesellschaften ( ), deren Zweck darauf gerichtet ist, den Erwerb oder die Wirtschaft ihrer Mitglieder oder deren soziale oder kulturelle Belange durch gemeinschaftlichen Geschäftsbetrieb zu fördern. Das heißt nichts anderes, als dass das Unternehmensziel von Genossenschaften nicht die Gewinnmaximierung, sondern die Förderung der Mitglieder ist. Mieteinnahmen z.b. werden in wesent - lichen Teilen zur nachhaltigen Werterhaltung und Wertsteigerung der Wohnungsbestände investiert. Es müssen keine fremden Aktionärs- oder Gesellschafterinteressen bedient werden. Damit pro - fitiert jedes einzelne Mitglied vom Genossenschaftsprinzip, denn jedes Mitglied ist gleich. Wie funktioniert das Genossenschaftsprinzip? Eine Genossenschaft ist so aufgebaut, dass die Mitglieder ein Mitbestimmungsrecht in allen wichtigen Angelegenheiten haben. Aus ihren Reihen wählen sie die Vertreterversammlung. Die Vertreter - versammlung vertritt die Interessen der Mitglieder und wählt den Aufsichtsrat. Dieser wiederum wählt und überwacht den Vorstand. Der Vorstand führt die Geschäfte und leitet die Genossenschaft. In Form einer Dividende wird jedes Mitglied zudem angemessen am jährlichen Gewinn beteiligt. Die Historie: Wohnungsgenossenschaften wurden in Zeiten der Wohnungsnot von Menschen gegründet, die sich zusammenschlossen, um insbesondere in Ballungsräumen schnell Wohnraum zu schaffen. Viele Genossenschaften stammen aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts und bauen noch heute neue Wohnungen für ihre Mitglieder, die dann zu fairen Mietpreisen vermietet werden. Menschen, die sich für eine Genossenschaftswohnung entscheiden, halten langfristig ihrem Unternehmen die Treue, oft ein Leben lang. Insgesamt gibt es heute deutschlandweit über Wohnungsgenossenschaften mit über zwei Millionen Wohnungen und mehr als drei Millionen Mitgliedern, die bereits nahezu 90 Prozent ihres Wohnungsbestandes saniert und modernisiert haben. Und wie setzt die WGH-Herrenhausen die Mitgliederförderung um? Die WGH-Herrenhausen zählt mit ihrem Gründungsjahr 1903 zu den älteren Genossenschaften in Deutschland. Mittlerweile befinden wir uns bereits im 110ten Geschäftsjahr. Unsere Mitglieder können von ihrem Mitbestimmungsrecht Gebrauch machen und sich bei uns als Kandidaten für die Wahl der ehrenamt lichen Vertreterinnen und Vertreter aufstellen lassen. Innerhalb der jährlich stattfindenden Vertreter - versammlung und der Vertreter-Arbeitstagung können die gewählten Vertreterinnen und Vertreter dann die Interessen der Mitglieder vertreten und über Jahresabschluss, Gewinnverwendung u.ä. abstimmen. Zudem beauftragen wir genossenschaftstypisch in Hannover und Umgebung ansässige Handwerksfirmen, um die Instandhaltung an unseren Häusern auszuführen. Damit sichert die WGH-Herrenhausen auch außerhalb des eigenen Verbundes Arbeitsplätze in der Region und steht zu ihrem lokalen Bezug. Unter Mitgliederförderung verstehen wir auch unser weitreichendes soziales Engagement, z.b. unseren Service à la Carte. Mit regelmäßigen Mietertreffs und vielen Angeboten fördern wir das Miteinander und den Zusammenhalt der Mieter und unterstützen Hilfsbedürftige. Wer Mitglied einer Genossenschaft ist, ist ein Teil eines Verbundes, der stark ist durch die Gemeinschaft. Von Haus zu Haus... Nr Dezember

20 Service Vorsicht vor Trickdieben Mülltrennung Mithelfen und Kosten sparen! Damit die Betriebskosten nicht unnötig steigen und das Erscheinungsbild im Wohnumfeld erhalten bleibt, sollten die Mieter bei der Müllentsorgung einige Regeln beachten. Wir raten allen Mietern: Trennen Sie Ihren Müll! Kostenpflichtig ist ausschließlich die Entsorgung von Rest- und Bioabfällen. Die Abholung von Wertstoff- und Papiermüll dagegen ist kostenlos. Wer richtig trennt, kann dabei auch richtig Geld sparen. Restabfall : Speisereste, Hygiene - artikel, Staubsaugerbeutel, Porzellan, Steingut, Einwegwindeln, Zahnbürsten Biotonne für organische Abfälle: Grünschnitt, Gartenabfälle, verwelkte Blumen, Kaffeefilter, Teebeutel etc. Papier und Pappe: Zeitungen, Magazine, Pappkartons, Briefe, Briefumschläge, Kataloge etc. Sperrige Pappen, z.b. Umzugskartons, sind vor der Entsorgung zu zerkleinern. Wertstoffe: Verpackungen aus Metall, z.b. Getränke- und Konserven dosen, Aluminiumschalen und -folien, Kronkorken und Schraubverschlüsse, Verpackungen aus Kunststoff, z.b. Joghurtbecher, Tuben, Pflege- und Reinigungsmittelflaschen, Plastiktüten und -folien, Verpackungen aus Verbund - materialien, z.b. Milch- und Saftkartons, Kaffeeverpackungen, alle Materialen mit dem Grünen Punkt. Wenn die Entsorgung nicht über Con tai - ner sondern über Säcke erfolgt, ist zu be - achten, dass die Säcke erst am Abend vor dem jeweiligen Abholtermin bzw. am Morgen des jeweiligen Abholtermins an den Straßenrand gestellt werden dürfen. Leider kommt es durch fehlerhafte Müllentsorgung immer wieder zu kostenpflichtigen Sonderleerungen und Verunreinigungen der Müllplätze. Müllsäcke, die neben den Sammelcontainern abgestellt werden, werden von der Müllabfuhr nicht abgeholt. Auch Sperrmüll findet sich hin und wieder auf den Müllplätzen. So entsorgen Sie Ihre Sperrabfälle richtig: Viele Mieter fragen sich: Wie werde ich meine Sperrabfälle los? Die Antwort auf diese Frage ist ganz einfach: Sperrabfälle, ausgenommen Elektroschrott, in haushaltsüblichen Mengen bis zu 5 m³ holt die aha (Abfallwirtschaft Region Hannover) ohne zusätzliche Gebühr bei Ihnen ab. Rufen Sie einfach bei der kostenfreien Service- Hotline an oder vereinbaren Sie einfach per Mausklick unter einen Termin zur Abholung. Hierbei geben Sie möglichst genau an, welche Gegenstände Sie entsorgen möchten, damit die aha optimal die Termine und Touren planen kann. Melden Sie Ihren Sperrabfall bei aha an und stellen Sie ihn erst zum angekündigten Abhol termin an die Straße. Was genau sind Sperrabfälle? Sperrabfälle sind bewegliche Gegenstände aus Privathaushalten, die selbst nach einer zumutbaren Zerkleinerung auf Grund ihrer Sperrigkeit, ihres Gewichtes oder ihrer Materialbeschaffenheit nicht in die Rest - abfallbehälter und -säcke passen. blumenkind / fotolia.com Vorsicht Trickdiebe sind unterwegs! Lassen Sie keine fremden, unangemeldeten Personen in Ihre Wohnung. WGH-Handwerker melden sich stets an Leider ist es in unserem Wohnungs - bestand seit Oktober vermehrt zu Diebstählen gekommen. Als Handwerker getarnt, verschaffen sich dreiste Diebe unter dem Vorwand, sie müssten die Thermostatventile oder Heizkörper kontrollieren, Zutritt zu den Wohnungen. Nichtsahnend gewähren ihnen die Mieter Einlass. stehen, sondern immer im Vorfeld per Treppenhaus aushang infor mieren oder sich telefonisch anmelden, wenn Reparatur- oder Über prüfungs arbeiten durch geführt werden müssen. Bei einem unangekündigten Handwerkerbesuch ist Vorsicht geboten. Sollten Sie dann doch einmal Zweifel an der Richtigkeit eines Handwerkerbesuches haben, rufen Sie vorher in unserer Reparatur annahme an und vergewissern Sie sich, bevor Sie den Handwerker hereinlassen. Bitte beachten Sie: unsere Handwerker bzw. die von uns beauftragten Partner - unternehmen werden niemals unan ge - meldet bei Ihnen vor der Wohnungstür Wir geben Ihnen gern Auskunft unter der Rufnummer oder Denn wir wollen, dass Sie sich immer sicher bei uns fühlen. 20

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