Jahresberichte BVV Versicherungsverein des Bankgewerbes a.g., Berlin BVV Versorgungskasse des Bankgewerbes e.v., Berlin

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1 Jahresberichte 2005 BVV Versicherungsverein des Bankgewerbes a.g., Berlin BVV Versorgungskasse des Bankgewerbes e.v., Berlin Altersversorgung für die Finanzwirtschaft

2 BVV auf einen Blick Anzahl Mitglieds-/Trägerunternehmen Anwärter Rentner Mio. EUR Jahresrentenansprüche Gezahlte Leistungen Verlustrücklage Deckungsrückstellung Kapitalanlagen Beitragseinnahmen Betriebskostensatz 1) 2,0% 2,3% 2,2% 2,0% Laufende Vermögenserträge Nettoverzinsung 5,4% 5,0% 4,4% 6,6% Bilanzsumme Überschuss 345 2) Überschusssätze Alttarife Anpassungszuschlag 0% 3) /0,5% 4) 0% 0% 2,50% Sonderzuschlag 20% 3) /0% 4) 25% 25% 40% Neutarife (1998/2005) Anpassungszuschlag 0,5% 3) /1,75% 4) 0,5% 0,5% 1) 2) 3) 4) direkte Verwaltungsaufwendungen für den Versicherungsbetrieb im Verhältnis zu den gebuchten Beiträgen inklusive 150 Mio. EUR Pauschalzuführung zur Deckungsrückstellung für Anwartschaften bis für Anwartschaften ab

3 Inhalt Seite Bericht des Vorstandes 2 Jahresbericht 2005 des BVV Versicherungsverein des Bankgewerbes a.g. 13 Organe, leitende Mitarbeiter, Verantwortlicher Aktuar, Treuhänder, Abschlussprüfer Lagebericht Jahresabschluss 2005 Bilanz Gewinn- und Verlustrechnung Anhang Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Bericht des Aufsichtsrates Anlagen zum Lagebericht und Anhang Statistische Angaben zum Jahresbericht Jahresbericht 2005 der BVV Versorgungskasse des Bankgewerbes e.v. 61 Organe, Abschlussprüfer Lagebericht Jahresabschluss 2005 Bilanz Gewinn- und Verlustrechnung Anhang Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Bericht des Aufsichtsrates Verzeichnis der Mitglieds- und Trägerunternehmen 69 Verzeichnis der außerordentlichen Mitgliedsunternehmen 81 1

4 Bericht des Vorstandes Betriebliche Altersversorgung von der ergänzenden zur ersetzenden Funktion Die gesetzliche Rentenversicherung (RV) befindet sich weiter in einem Wandlungsprozess. Mit dem seit dem 1. Januar 2005 geltenden Alterseinkünftegesetz wurde im vergangenen Jahr der nächste Baustein zum Umbau der Alterssicherung in Deutschland gelegt und der Wechsel zur nachgelagerten Besteuerung von Renten eingeleitet. Trotz dieser strukturellen Neuausrichtung hat sich die Situation der gesetzlichen Rentenversicherung jedoch nicht entspannt. Im Gegenteil bleibt der Blick der politisch Verantwortlichen auch weiterhin auf die zu erwartende demografische Entwicklung und den zukünftigen RV-Beitragssatz der Arbeitnehmer gerichtet. Es wird erwartet, dass bereits mit dem RV-Nachhaltigkeitsgesetz das Netto-Rentenniveau bis 2030 von 67 Prozent des durchschnittlichen Nettoverdienstes aller Beschäftigten auf etwa 52 Prozent sinkt. Bleibt der Beitragssatz, wie von politischer Seite gefordert, auf dem heutigen Niveau von unter 20 Prozent, sinkt das Netto-Rentenniveau des durchschnittlichen Standardrentners bis 2030 voraussichtlich sogar auf etwa 40 Prozent. Es muss heute davon ausgegangen werden, dass die gesetzliche Rentenversicherung allein den bisherigen Lebensstandard für zukünftige Rentnergenerationen nicht mehr sicherstellen kann. Sie wird nur noch eine Basisrente sein und zwar unabhängig davon, ob das Renteneintrittsalter um einige Jahre erhöht wird oder nicht. Auch die politischen Aussagen zur Situation und der erwarteten weiteren Entwicklung der gesetzlichen Rentenversicherung haben daher eines deutlich gemacht: Die Bedeutung von Altersversorgungssystemen außerhalb der gesetzlichen Rentenversicherung wird erheblich zunehmen. Aus Kosten- und Transparenzgründen wird hierbei insbesondere die betriebliche Altersversorgung von der veränderten Gewichtung der Altersvorsorgesysteme profitieren. Dem Trend der zunehmenden Bedeutung der betrieblichen Altersversorgung wirkt allerdings entgegen, dass Unternehmen betriebliche Altersversorgung als Kostenfaktor berücksichtigen müssen. Die anhaltende Niedrigzinsphase der letzten Jahre wirkt ebenfalls belastend. Es verwundert daher nicht, dass die insgesamt zu erkennende Zunahme an betrieblichen Altersversorgungszusagen in Deutschland vornehmlich durch Eigenfinanzierung der Arbeitnehmer ausgelöst wird. Dies begründet auch, warum sich die politisch motivierte Stärkung und Förderung der betrieblichen Altersversorgung vornehmlich in Entgeltumwandlungsprogrammen widerspiegelt. Wenn allerdings bei Betrachtung der tatsächlichen Ausbreitung und Stärkung der betrieblichen Altersversorgung deren Finanzierungsquelle völlig in den Hintergrund gerät, besteht die Gefahr, einen wesentlichen Aspekt betrieblicher Altersversorgung zu übersehen: Die Wertschätzung der Arbeitnehmer bei betrieblichen Versorgungszusagen, vor allem aber die personalpolitische Botschaft, ist dann besonders stark, wenn der Zusage auch eine Arbeitgeberfinanzierung zu Grunde liegt. Bei einer reinen Entgeltumwandlung, die eine ausschließliche Eigenfinanzierung der Arbeitnehmer ist, reduziert sich betriebliche Altersversorgung auf den Aspekt der effizienten Durchführung. Die Trennung zwischen privater und betrieblicher Altersversorgung wird damit durchbrochen. Grundsätzlich halten wir es daher für notwendig, dass sich auch Arbeitgeber mit eigenen Beiträgen an der betrieblichen Altersversorgung ihrer Mitarbeiter beteiligen und damit ihr Engagement für die betriebliche Altersversorgung deutlich machen. Vor diesem Hintergrund ist der BVV durch die Verankerung bei seinen Mitgliedern und durch seine Produktgestaltung darauf ausgerichtet, beide Komponenten betrieblicher Altersversorgung abzudecken: Die Arbeitgeberfinanzierung und als individuelle Ergänzung die eigenfinanzierte Zusatzversorgung jedes Arbeitnehmers. Wir meinen, dass dies auch der Weg für die Zukunft ist. Jedes Unternehmen, das Mitglied des BVV ist, kann bei einer verbindlichen Mit- 2

5 Bericht des Vorstandes finanzierung der Arbeitnehmer seinen eigenen Finanzierungsbeitrag für die betriebliche Altersversorgung einbringen. Den Arbeitnehmern bietet der BVV darüber hinaus die Möglichkeit, mit dem Abschluss von ergänzenden Altersvorsorgetarifen bestehende Versorgungslücken zu schließen. Neben der Frage der Kostenkomponente ist die betriebliche Altersversorgung auch von zunehmender Komplexität gekennzeichnet. Schon die unvollständige Aufzählung von Stichworten wie Portabilitätsrichtlinie, Rürup-Rente, Eichel-Förderung, Riester-Rente, Solvabilitätsanforderung, Verbraucherinformation, Altersvermögensgesetz, Alterseinkünftegesetz und Antidiskriminierungsgesetz macht diese Komplexität deutlich. Bei der gleichzeitig zunehmenden Haftungsverantwortlichkeit des Arbeitgebers entsteht insbesondere bei mittleren und kleinen Unternehmen der Bedarf nach einem kompetenten und mit der adäquaten Infrastruktur ausgestatteten Versorgungsträger, der ihre betriebliche Altersversorgung organisiert und durchführt. Der BVV versteht sich hier als Partner seiner Mitgliedsunternehmen, der mit stets aktuellem Know-how betriebliche Altersversorgung aufwandsarm und ohne zusätzliche Haftungsrisiken durchführt. Gesetzliche Förderung der betrieblichen Altersversorgung Der Gesetzgeber stärkt die betriebliche Altersversorgung durch eine Reihe von Fördermaßnahmen. Hierbei handelt es sich vor allem um steuerliche Förderung oder auch um direkte Zulagenzahlungen. Mit Ausnahme des bereits eingeführten Rechtsanspruchs auf Entgeltumwandlung möchte der Gesetzgeber die Arbeitnehmer wie auch die Arbeitgeber zur freiwilligen Einrichtung von betrieblicher Altersversorgung motivieren. Für den Fall, dass die Maßnahmen nicht ausreichen, den Rückgang der Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung durch Ausbau der betrieblichen Altersversorgung und der privaten Vorsorge auszugleichen, ist mit einem lauter werdenden Ruf nach einem Obligatorium zu rechnen. Um die Einführung eines Obligatoriums zu vermeiden, das schon aufgrund einer zu erwartenden Überbürokratisierung weitgehend kritisch gesehen wird, scheint uns der freiwillige Ausbau von betrieblicher Altersversorgung die sinnvollste Strategie. Den Versicherten des BVV steht das gesamte Spektrum der vom Gesetzgeber geschaffenen Fördermöglichkeiten zur Verfügung: Nachgelagerte Besteuerung in der BVV Pensionskasse Bis zu 4 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung (BBG) können steuerfrei als Beiträge in die Pensionskasse eingebracht werden. Im Jahr 2005 lag der Höchstbetrag des steuerfreien Beitrags bei Euro. Soweit die betriebliche Altersversorgung durch die Mitgliedsunternehmen des BVV über die BVV Unterstützungskasse geführt wird, was der Regelfall ist, konnten sich Arbeitnehmer individuell entscheiden, diesen Steuervorteil durch zusätzliche eigene Beitragszahlungen im Wege der Entgeltumwandlung zu nutzen. Im Jahr 2005 haben hiervon rund Versicherte Gebrauch gemacht. Wir gehen davon aus, dass sich dieser Anteil in den nächsten Jahren weiter erhöhen wird. Riester-Rente Der Staat fördert im Rahmen der sogenannten Riester-Rente den Abschluss von Vorsorgeverträgen mit einer staatlichen Zulage, die der steuerpflichtig Versicherte als zusätzlichen Beitrag erhält und der in den laufenden Vertrag eingezahlt wird. Eigene Beiträge können bis zu den festgelegten Höchstsätzen steuerlich abgesetzt werden. Die Einführung der Riester-Rente im Jahre 2002 war ursprünglich mit großen Erwartungen verbunden. Die Zahl der tatsächlichen Abschlüsse entsprechender Versorgungsverträge hatte in der Realität aber doch zunächst enttäuscht. Das Verfahren wurde von den Anbietern als zu um- 3

6 Bericht des Vorstandes ständlich und letztlich auch zu kostenintensiv empfunden. Die Verbraucher konnten von diesem Produkt daher nicht in der erwarteten Weise überzeugt werden. Dies hat sich im letzten Jahr allerdings deutlich geändert. In Deutschland gab es Ende 2005 rund 4,5 Millionen Riester-Verträge, die über private Versorgungsträger und rund 3,5 Millionen Verträge, die im Rahmen betrieblicher Altersversorgung abgeschlossen wurden. Die Gründe für die Zunahme der Abschlüsse in diesem Bereich liegen zum einen in der Verringerung von bürokratischen Anforderungen an das Meldeverfahren an die staatlichen Zulassungsstellen, zum anderen aber wohl auch in den zwischenzeitlich gestiegenen Fördersätzen. Mit dem Jahr 2006 ist inzwischen die dritte Förderstufe erreicht. Gefördert werden nun Beiträge bis Euro. Die Zulage beträgt für jeden Versicherten jährlich 114 Euro; für jedes Kind wird zusätzlich eine Kinderzulage in Höhe von 138 Euro gezahlt. Auch bei den Versicherten des BVV ist das Interesse an diesem Förderungsweg gestiegen. Bisher haben über BVV-Versicherte die Fördermöglichkeit genutzt und die entsprechenden Zulagen zur Steigerung ihrer Altersversorgung erhalten. Wir erwarten, dass künftig noch deutlich mehr Versicherte diese Möglichkeit zur Erhöhung ihrer Altersversorgung nutzen werden, insbesondere wenn im Jahr 2008 die höchste Förderstufe erreicht wird. Wenn dabei auch der überwiegende Nutzen dieser Förderung bei Empfängern niedriger Gehälter und Versicherten mit Kindern liegt, ist wegen der Möglichkeit des Steuerabzugs der Beiträge auch den Besserverdienenden der Förderweg nicht verschlossen. Rürup-Rente Die zusätzliche kapitalgedeckte sogenannte Rürup-Rente ist als Kompensation des rückläufigen Niveaus der gesetzlichen Rentenversicherung oder als Altersversorgung für Selbstständige konzipiert worden. Für die vertragliche Konstruktion und die Besteuerung dieses zusätzlichen Alterseinkommens gelten die gleichen Bestimmungen wie für die gesetzliche Rentenversicherung. Zwar sind die Beiträge noch nicht in vollem Umfang steuerbegünstigt, der steuerfreie Anteil steigt jedoch Jahr für Jahr. Im Gegenzug erhöht sich allerdings für die jeweiligen Neurentner mit jedem Jahr der Rentenanteil, der der vollen steuerlichen Belastung unterliegt. Es ist also zu beachten, dass alle Verträge, die die Voraussetzungen dieser sogenannten Rürup- Rente erfüllen, in eine entsprechende Rentenbesteuerung fallen. Dies gilt unabhängig davon, ob in der Beitragsphase die Beiträge steuerlich geltend gemacht worden sind oder nicht. Inwieweit dieser gesetzliche Automatismus letztlich rechtlichen Bestand behalten wird, muss die weitere Entwicklung zeigen. Solange dieser Automatismus noch besteht, ist jeder Versorgungsträger aufgerufen, seine Produkte nicht versehentlich Rürup-fähig zu gestalten. Beim BVV sind die Leistungen wie bei einem Rürup-Produkt nicht übertragbar, nicht beleihbar, nicht veräußerbar, nicht kapitalisierbar und nicht vererbbar. Zusätzliche Leistungen wie beispielsweise die Einbeziehung der eingetragenen Lebensgemeinschaften in die Hinterbliebenenversorgung verhindern die Rürup-Fähigkeit und stellen dadurch sicher, dass die BVV-Versicherten keine Gefahr laufen, in der Rentenphase steuerlich eine böse Überraschung zu erleben. Die steuerliche Fördermöglichkeit der Rürup- Rente ist zurzeit für Arbeitnehmer, die Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung zahlen, kaum attraktiv, da der Sonderausgabenabzug um die Rentenversicherungsbeiträge gekürzt wird und daher nur ein begrenzter Abzugsspielraum verbleibt. Der BVV wird aber auch diesen Förderweg genau beobachten und seine Tarife gegebenenfalls darauf einstellen. Sollte mit der Zeit erkennbar werden, dass bei einer Steigerung des Förderpotentials auch das Interesse der Versicherten des BVV an dieser Förderung wächst, wird sich der BVV der Thematik neu stellen. 4

7 Bericht des Vorstandes Rentenbesteuerung beim BVV Im Rahmen der Umsetzung des Alterseinkünftegesetzes ergaben sich auch für die Leistungsempfänger des BVV Veränderungen im Hinblick auf die steuerliche Behandlung von Rentenleistungen: Ertragsanteilbesteuerung Für Renten des BVV, die aus versteuerten oder pauschal versteuerten Beiträgen finanziert wurden und für die gemäß 22 Abs. 1 S. 3 a bb EStG der Ertragsanteil zu versteuern ist, hat der Gesetzgeber diesen herabgesetzt. War der Ertragsanteil beispielsweise bei einem Rentenbeginn von 63 Jahren mit 29 Prozent anzusetzen, so beträgt er zukünftig 20 Prozent der Rentenleistung. Die Steuerlast für diese Renten ist also sofern tatsächlich eine Versteuerung anfällt gesenkt worden. Rentenbezugsmitteilung ab 2005 Das Alterseinkünftegesetz verpflichtet alle Versorgungsträger gesetzliche Rentenversicherung, Träger der betrieblichen Alterversorgung und private Versicherungen, die gezahlten Rentenleistungen ab 1. Januar 2005 der Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) mitzuteilen. Die ZfA leitet diese Daten an die zuständigen Finanzbehörden weiter. Die Rentenempfänger werden künftig in Form einer Rentenbezugsmitteilung einmal jährlich über ihre Meldedaten informiert. Der genaue Termin zur erstmaligen Übermittlung der Daten steht derzeit noch nicht fest, da die notwendigen Vorarbeiten durch den Gesetzgeber noch nicht abgeschlossen sind. Allerdings ist spätestens Anfang 2008 mit der erstmaligen Meldung an die ZfA zu rechnen. Auch der BVV hat der vom Staat geforderten Informationspflicht nachzukommen, auch wenn dies mit einem erheblichen Aufwand verbunden ist. Daher steht, neben dem Verständnis für den Informationsbedarf der Behörden vor allem der Wunsch, dass sich die Anforderungen an den Umfang der Informationspflicht nicht weiter erhöhen werden, um die Versichertengemeinschaft nicht mit zusätzlichen Verwaltungskosten zu belasten. An dieser Stelle bestätigt sich einmal mehr die erkennbare Tendenz, dass der stetig steigende Informationsbedarf des Staates zu Lasten der Versorgungsträger befriedigt wird. Elektronisches Meldeverfahren Das bisher bekannte Verfahren der Rücksendung der Lohnsteuerkarten wurde erstmals 2005 durch ein elektronisches Meldeverfahren abgelöst. Anstelle der Lohnsteuerkarte erhalten die Versicherten am Anfang des Jahres eine Lohnsteuerbescheinigung für das vorhergehende Jahr, aus der sie alle relevanten Lohnsteuerdaten, die dem Finanzamt vom BVV gemeldet wurden, entnehmen können. Durch Angabe der etin-nummer (lohnsteuerliches Ordnungsmerkmal) des Versicherten bei der Einkommensteuererklärung kann das Finanzamt die jeweiligen Daten abrufen. Ab 2010 will der Gesetzgeber gänzlich auf die Ausgabe von Lohnsteuerkarten in Papierform verzichten. Die Lohnsteuermerkmale des Versicherten können dann vom BVV online vom Finanzamt aus einem Datenpool abgerufen werden. Die Rentenbezugsmitteilung sowie die elektronische Lohnsteuerbescheinigung führen zwar zu einer einfacheren und schnelleren Information der Finanzbehörden, entbinden aber die Leistungsempfänger nicht von der Abgabe einer Einkommensteuererklärung. Gesetzliche Krankenversicherung leistungsunabhängiger zusätzlicher Beitragssatz Durch das Gesetz zur Anpassung der Finanzierung von Zahnersatz vom 15. Dezember 2004 wurde ab 1. Juli 2005 ein leistungsunabhängiger zusätzlicher Beitragssatz in Höhe von 0,9 Prozent in der gesetzlichen Krankenversicherung eingeführt. Dieser zusätzliche Beitragssatz ist durch den Leistungsempfänger allein zu finanzieren. Im Gegenzug haben die meisten gesetzlichen Krankenkassen ihren Beitragssatz aber um 0,9 Prozent reduziert. Es steht jedoch zu be- 5

8 Bericht des Vorstandes fürchten, dass diese Kompensation nur einen einmaligen Effekt darstellt und im Ergebnis die Krankenversicherungslast der Rentner dauerhaft erhöht bleibt. Voller allgemeiner Krankenversicherungsbeitrag auf Betriebsrenten Durch das Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung gilt seit dem der volle allgemeine Beitragssatz für die Bemessung der Beiträge aus Versorgungsbezügen, die durch die Zahlstellen wie beispielsweise den BVV einzubehalten und an die zuständige Krankenkasse abzuführen sind. Diese von verschiedenen Seiten kritisierte Regelung wurde durch ein Urteil des Bundessozialgerichts (BSG) vom 24. August 2005 bestätigt. Es sei rechtlich nicht zu beanstanden, wenn pflichtversicherte Rentner den vollen allgemeinen Krankenversicherungsbeitrag auf Betriebsrenten und Versorgungsbezüge zahlen. Das BSG begründet seine Entscheidungsfindung damit, dass die ab 2004 eingeführte Neuregelung das verfassungsrechtlich legitime Ziel verfolge, Rentner mit Versorgungsbezügen in angemessenem Umfang an der Finanzierung der Krankenversicherung zu beteiligen, um so das solidarisch finanzierte Krankenversicherungssystem zu erhalten. Die Beitragslastverteilung verletzt laut BSG nicht den rechtsstaatlichen Grundsatz des Vertrauensschutzes und ist somit auch für die betroffenen Rentner zumutbar. Mit dieser Entscheidung hat sich die Hoffnung vieler Rentner auf eine Rücknahme der Beitragserhöhung nicht erfüllt. Auch der überwiegende Teil der BVV-Rentner muss daher eine um diesen Beitragssatz reduzierte Rente hinnehmen. Portabilität Mit Rücksicht auf die zunehmend höhere Mobilität der Arbeitnehmer hat der Gesetzgeber die Möglichkeit geschaffen, bei Arbeitgeberwechsel die gesetzlich unverfallbare Versorgung zum neuen Arbeitgeber mitzunehmen. Mit dieser sogenannten Portabilität soll das Ansammeln verschiedener kleiner Anwartschaften, die bei häufigem Arbeitgeberwechsel typisch sind, und damit eine Zersplitterung der betrieblichen Altersversorgung vermieden werden. Beim BVV bestand diese Möglichkeit im Ergebnis schon immer. Da die Ansprüche des Versicherten auf Leistungen des BVV ab der ersten Beitragszahlung vertraglich unverfallbar sind, erlöschen sie auch bei einem Arbeitgeberwechsel nicht. Ist der neue Arbeitgeber ebenfalls Mitglied des BVV, wird der Vertrag automatisch vom neuen Arbeitgeber im Rahmen seiner BVV-Zusage weitergeführt. Besteht beim neuen Arbeitgeber keine BVV-Mitgliedschaft, kann die BVV-Versorgung trotzdem im Rahmen einer sogenannten Teilmitgliedschaft weitergeführt werden, wovon in der Praxis auch weitgehend Gebrauch gemacht wird. Damit ist für den Arbeitnehmer auch dann eine einheitliche betriebliche Altersversorgung beim BVV sichergestellt, wenn der Arbeitgeber mehrfach gewechselt wurde. Informationspflichten und Haftung des Arbeitgebers bei der betrieblichen Altersversorgung Ausgelöst durch einige arbeitsgerichtliche Entscheidungen sind im Jahr 2005 Fragen zur Informationspflicht des Arbeitgebers und seiner Haftung erörtert worden. Beachtung hat hierbei insbesondere das Urteil des Arbeitsgerichts Stuttgart (AZ 19 Ca 3152/04) gefunden, bei dem die Problematik von gezillmerten Tarifen angesprochen wurde. Ein Arbeitnehmer hatte seinen Arbeitgeber erfolgreich dafür in Anspruch genommen, dass sein Versicherungsvertrag nach kurzer Laufzeit wegen des Abzugs von Abschlusskosten einen deutlich geringeren Wert als seine Beitragszahlung aufwies. Das Arbeitsgericht hatte insbesondere gerügt, dass der Arbeitgeber bei Abschluss der Entgeltumwandlungsvereinbarung den Arbeitnehmer nicht auf diesen Sachverhalt hingewiesen hatte. Ob diese Entscheidung generell für betriebliche Altersversorgung anwendbar ist oder sich nur im Bereich von Entgeltumwandlungen vollzieht, wird zurzeit in Fachkreisen kontrovers diskutiert. 6

9 Bericht des Vorstandes Von der speziellen Problematik der Zillmerung sind BVV-Versorgungen nicht betroffen, da der BVV nicht mit gezillmerten Tarifen arbeitet. Bei der Kündigung des Vertrages bleiben daher die erreichten Ansprüche des Versicherten in voller Höhe bestehen. Ungeachtet dessen gehen wir davon aus, dass die zunehmende Komplexität im Bereich der betrieblichen Altersversorgung mit ihren zahlreichen rechtlichen Verästelungen auch zu erhöhten Informations- und Beratungsansprüchen der Arbeitnehmer führen wird. Diese müssen allerdings nicht unmittelbar vom Arbeitgeber selbst, sondern können auch vom Versorgungsträger erfüllt werden. Der BVV, der als Versorgungsträger ohnehin weitere qualifizierte Verbraucherinformationspflichten gesetzlich zu erfüllen hat, deckt dabei auch die Hinweispflichten des Arbeitgebers ab. Bei Anmeldung des Versicherten im BVV, während der Laufzeit seines Vertrages, bei Rentenbeginn und während der Rentenbezugszeit erhält jeder Versicherte alle Informationen, die Gesetz und Rechtsprechung zurzeit verlangen. Ausblick Wegen des sinkenden Leistungsniveaus der gesetzlichen Rentenversicherung erwarten wir generell einen weiteren Ausbau der betrieblichen Altersversorgung in Deutschland. Obwohl der BVV den Personalabbau bei den Banken in seinem Mitgliederbestand berücksichtigen muss, gehen wir davon aus, dass sich die zunehmende Bedeutung der betrieblichen Altersversorgung künftig auch weiterhin in der Geschäftsentwicklung des BVV niederschlagen wird. Wir sehen die Möglichkeit, uns durch den weiteren Ausbau der Angebotsstruktur in diesem Wachstumsmarkt sehr gut zu positionieren und unsere Bedeutung als Partner für unsere Mitgliedsunternehmen im Bereich der betrieblichen Altersversorgung weiter zu stärken. Kapitalanlage Die aktuelle Lage an den Kapitalmärkten mit historisch niedrigen Renditen im Bereich der Anleihen, volatilen Aktienmärkten, unzureichenden Risikoprämien bei Corporate Bonds und der Konsolidierung der Renditen bei alternativen Assetklassen (etwa Hedge Fonds) stellt für den BVV angesichts der hohen Anforderungen aus der zu gewährenden Garantieverzinsung und der erwarteten Überschussbeteiligung (Sonderzuschlag und Anpassungszuschlag) nach wie vor eine große Herausforderung dar und verlangt nach neuen Wegen der Asset Allokation. Eine risikoorientierte Allokationspolitik mit Blick auf die Passivseite ist zum Muss geworden. Aus den abgegebenen Leistungsversprechen muss sich die Entscheidung für die Anlagestrategie ableiten. Mit Blick auf volatile Assetklassen insbesondere Aktien spielt die Limitierung des Verlustpotentials durch Konstruktion asymmetrischer Renditeprofile eine wichtige Rolle. Zu nennen sind hier dynamische Wertsicherungskonzepte, statische Optionsstrukturen sowie aktive Optionsoverlays. Auf der Zinsseite wurden in den letzten Jahren lang laufende Anleihen zur Sicherung ausreichender Renditen und zur gezielten Reduzierung der Durationslücke im Vergleich zur Passivseite erworben. Weiterhin wurden einfach strukturierte Zinsprodukte zur Ausnutzung von Anomalien der Zinskurve, zum Zwecke der Verstetigung von Wiederanlagerisiken und zur Darstellung von Zusatzerträgen gezielt in das Portfolio aufgenommen wobei die Sicherheit der Anlagen absolute Priorität genießt. Zudem wird eine gezielte Diversifikation des Aktienportfolios nach Kapitalisierung sowie Region und Stil angestrebt, um weiteres Performance-Potential zu erschließen. Der BVV hat trotz der komplizierten Kapitalmarktsituation vergangener Jahre eine überdurchschnittliche Guthabenverzinsung deutlich oberhalb des vierprozentigen Rechnungszinses erwirtschaftet. Die vom BVV für den überwiegenden Teil seiner Anspruchsberechtigten garantier- 7

10 Bericht des Vorstandes te Mindestverzinsung von 4 Prozent p. a. stellt dabei einen außergewöhnlich hohen Wert dar. Dies wird umso deutlicher, wenn man die Entwicklung der Renditen zehnjähriger europäischer Staatsanleihen als Maßstab heranzieht, die mit einem Niveau von 2,99 Prozent in 2005 ihr bisheriges Tief markierten. Auch wenn sich unter Einbeziehung der Inflationsrate für unsere Versicherten nach wie vor eine respektable Realrendite ergibt, ist es angesichts eines nur begrenzt vorhandenen Risikokapitals vor dem Hintergrund der vorherrschenden Kapitalmarktverhältnisse sehr viel schwieriger geworden, die in der Vergangenheit erzielte Performance zu erreichen. Aufgrund der dargestellten Bedingungen ist es unerlässlich, sich durch weitere Diversifikation zusätzliche Renditequellen zu erschließen. Dynamik der Konjunktur Im abgelaufenen Geschäftsjahr wuchs die Weltwirtschaft um rund 4,5 Prozent fast so stark wie im Jahr Motor dieser Entwicklung war neben den USA vor allem China mit einem Wirtschaftswachstum von rund 10 Prozent, dessen Dynamik auch auf den übrigen asiatischen Wirtschaftsraum ausstrahlte. So konnte auch Japan, lange Zeit eines der Sorgenkinder der Weltwirtschaft, ein bemerkenswertes Comeback feiern. Mit stabilen Wachstumsraten über 2 Prozent wird auch die Aufgabe der Nullzinspolitik in Japan als wahrscheinlich erachtet. Vor dem Hintergrund einer weiterhin gut laufenden US-Konjunktur sowie steigender Inflationsraten setzte die US-Notenbank ihren Zinserhöhungskurs fort und hob die Leitzinsen um insgesamt 200 Basispunkte von 2,25 Prozent auf 4,25 Prozent an. Hauptstütze der Konjunktur, die einen Anstieg des Bruttoinlandsproduktes von ca. 3,5 Prozent erreichte, war erneut der private Konsum. Die amerikanischen Haushalte ließen sich weder von gestiegenen Ölpreisen noch von den verheerenden Wirbelstürmen beeindrucken. Gestützt wurde die Konsumtätigkeit von weiter steigenden Immobilienpreisen, während die höheren Zinsen bislang kaum Auswirkungen zeigten. Europa blieb, mit einem Wirtschaftswachstum von rund 1,5 Prozent auf Jahresbasis, trotz verbesserter Aussichten im zweiten Halbjahr hinter den anderen Regionen zurück. Durch die aufgrund der Restrukturierungen in den Vorjahren sowie der Abwertung des Euro begünstigte Wettbewerbsfähigkeit und Exporttätigkeit haben die Unternehmen in Europa ihre Gewinne in 2005 kräftig gesteigert. Auch die Finanzierungsbedingungen am Kapitalmarkt sind nach wie vor außergewöhnlich günstig. So sind die Rahmenbedingungen für Investitionen im historischen Vergleich außerordentlich gut. Doch der Schwung von Exporten und Investitionen allein wird nicht reichen, um die Konjunktur nachhaltig auf einen steileren Aufwärtstrend zu heben. Dazu müsste auch der private Konsum deutlich anziehen, auf den immerhin knapp 60 Prozent des Bruttoinlandsproduktes entfallen. Aufwärtstrend der Aktienmärkte Das Jahr 2005 war weltweit ein sehr erfolgreiches Aktienjahr. Auf den Spitzenplätzen fanden sich die Emerging Markets Osteuropas, Lateinamerikas und Asiens. Bereits seit 2003 befinden sich die Aktienmärkte in den Schwellenländern in einem starken Aufwärtstrend. Ein Vergleich des MSCI Emerging Markets Index mit dem MSCI World Index zeigt, dass sich die Emerging Markets bereits deutlich abgesetzt haben. Für die positivste Überraschung unter den etablierten Märkten sorgte Japan. So konnte der NIKKEI in 2005 um rund 40 Prozent zulegen. In der Vergangenheit hat die Börse in Japan schon mehrfach Anzeichen eines Turnarounds gezeigt, doch diesmal könnte die Trendwende nachhaltig gelingen. Japans Unternehmen haben sich neu aufgestellt. Sie haben Strukturen verschlankt und Kosten gesenkt. Banken haben durch Abschreibung von Problemkrediten und zu hoch bewerteten Beteiligungen ihre Bilanzen bereinigt. Die Ergebnisse am deutschen und europäischen Aktienmarkt können sich allerdings auch sehen lassen: Der DAX legte 27 Prozent und der EURO STOXX 50 rund 24 Prozent zu. Die amerikanischen Indizes Dow Jones, S&P 500 8

11 Bericht des Vorstandes und Nasdaq schlossen mit Jahresergebnissen von -0,6 Prozent, 3,0 Prozent und 1,4 Prozent demgegenüber nahe der Nulllinie und damit enttäuschend ab. An den Aktienmärkten werden nach den deutlichen Kurssteigerungen in den vergangenen drei Jahren zweistellige Zuwachsraten im kommenden Jahr schwerer realisierbar sein. Aktien stehen im Spannungsfeld zwischen positiven Konjunkturaussichten und fairen Unternehmensbewertungen auf der einen Seite und abflachender Gewinndynamik, geopolitischen Risiken sowie steigenden Leitzinsen auf der anderen Seite. Abflachung der Zinsstrukturkurve Im Laufe des vergangenen Jahres erreichten die Staatsanleihen in Europa ein neues, historisches Renditetief. Festverzinsliche Anlagen mit Kreditrisiko insbesondere Emissionen von Unternehmen oder Schwellenländern werden gegenüber erstklassigen Staatsanleihen mit nur geringen Renditeaufschlägen gehandelt. Die Risikoprämien bewegen sich auf historischen Tiefständen. Erst im Herbst kam Nervosität bezüglich der zukünftigen Geldpolitik der Fed und der Europäischen Zentralbank (EZB) auf, die durch einen vom Ölpreis getriebenen latenten Inflationsdruck genährt wurde. In der Folge entfernten sich die Renditen von ihren Tiefstständen. Während die kurzen Laufzeiten im Jahresverlauf per Saldo einen Zinsanstieg von rund 30 Basispunkten verzeichneten, kam es am langen Ende jedoch zu einem Rückgang der Renditen um 40 Basispunkte. In den USA bildete sich zuletzt eine inverse Zinsstrukturkurve aus. Das bedeutet, dass in den USA die kurzfristigen Zinsen höher sind als die Zinsen etwa für zehn- oder dreißigjährige Anleihen. In der Vergangenheit war eine inverse Zinsstrukturkurve ein zuverlässiger Indikator für eine bevorstehende Rezession. Nach der ersten Zinserhöhung der EZB im Dezember ist die Tendenz in Europa ähnlich, jedoch noch nicht so stark ausgeprägt. Rohstoffe im Fokus Das enorme Wachstum in den Emerging Markets hat die Nachfrage nach Rohstoffen nachhaltig verstärkt, mit der Folge weiter kräftig steigender Preise. So erreichte an den Terminmärkten der Rohölpreis einen Rekordwert von fast 70 US- Dollar je Barrel. Aber auch der Bedarf z. B. an Stahl wächst deutlich. In den boomenden Städten in China und Indien werden große Bürokomplexe errichtet und die Infrastruktur ausgebaut. Profiteure dieser Entwicklung sind wiederum Emerging Markets, die über hohe Rohstoffvorkommen verfügen. Dies gilt für Brasilien im Bereich der Industriemetalle und für Russland mit Blick auf seine Öl- und Gasvorkommen. Aufgrund der negativen Korrelation zwischen Rohstoff- und Aktienmärkten bietet sich für Investoren die Chance, im Rahmen von Rohstoffinvestments ihr Risiko im Portfolio zu senken und gleichzeitig attraktive Renditen zu erzielen. Pensionskassen im europäischen wie außereuropäischen Raum haben in der Vergangenheit Investments in diese Assetklasse bereits vorgenommen. In Deutschland ist Pensionskassen und Versicherungsunternehmen dieser sinnvolle Weg durch den geltenden Rechtsrahmen noch weitestgehend blockiert. Diversifikation des Portfolios Der BVV überprüft seine Anlagepolitik permanent. Es werden neue Investitionsmöglichkeiten in sämtlichen zulässigen Assetklassen dahingehend analysiert, ob sie einen nachhaltigen Beitrag zur Risikostreuung und Renditeverbesserung des Gesamtportfolios leisten können. Im Jahr 2005 wurde die Diversifikation des Portfolios weiter vorangetrieben. So wurden Aktieninvestments im Mid und Small Cap Bereich getätigt und auch auf regionaler Ebene wurde mit Engagements im asiatisch-pazifischen Wirtschaftsraum die Diversifikation verstärkt. Der BVV wird auch die Assetklasse Private Equity in das Zielportfolio aufnehmen. Das Investmentprofil sieht eine Diversifikation nach 9

12 Bericht des Vorstandes Managern und Regionen sowie eine Konzentration auf Übernahmefinanzierungen vor. Die Assetklasse weist signifikant höhere Renditepotentiale als Public Equity auf. Ferner zeichnet sich Private Equity durch eine niedrige Korrelation zu traditionellen Assetklassen aus und leistet damit einen Beitrag zur Risikostreuung. Deutliche Stärkung der Eigenkapitalbasis Zur Erhöhung der Eigenkapitalquote steht den Versicherungsunternehmen auch die Emission von Hybridkapital in Form von Genussrechtskapital und nachrangigen Verbindlichkeiten offen. Begünstigt werden entsprechende Schritte durch die Umsetzung der EU-Richtlinie 2003/41/EG ( EU-Pensionsfonds-Richtlinie ) im Rahmen der VAG-Novelle 2005 mit der Neufassung des 53 c VAG in nationales Recht. So ermöglicht 53 c III 3 c VAG unter bestimmten Bedingungen bis zu 50 Prozent der gesamten Eigenmittel in Form von Hybridkapital darzustellen. Dadurch erhöht sich das Anrechnungspotential für die Berechnung der aufsichtsrechtlichen Solvabilitätskennzahl im Vergleich zur Situation vor der Gesetzesänderung deutlich. Dies hat der BVV genutzt, um in einem historisch günstigen Zinsumfeld Nachrangdarlehen in einer Höhe von 200 Mio.EUR aufzunehmen. Den entscheidenden Beitrag zur Verstärkung der Eigenkapitalbasis lieferten die Ergebnisse der Anlagepolitik, die dem BVV erlaubten, in 2004 und 2005 den wesentlichen Teil des geplanten Eigenkapitalaufbaus aus eigener Kraft darzustellen. Mit der flankierenden Aufnahme der Nachrangdarlehen beträgt die Eigenkapitalquote nunmehr 5,03 Prozent und liegt damit bereits über der per erforderlichen Mindestquote von 4,50 Prozent des Betrages der Deckungsrückstellung. Somit sind nicht nur die aufsichtsrechtlichen Anforderungen lange vor dem Stichtag übererfüllt, vielmehr hat der BVV im Interesse seiner Versicherten an finanzieller Stärke und Stabilität sowie Handlungsfähigkeit gewonnen. Die Entwicklung der Eigenkapitalquote stellt sich wie folgt dar: Eigenkapitalausstattung des BVV Mio.EUR Mio.EUR Mio.EUR Verlustrücklage 601,0 456,0 326,0 Freie RfB* 56,5 72,5 27,3 Nachrangdarlehen 200,0 Eigenkapital 857,5 528,5 353,3 Eigenkapitalquote 5,0 3,3 2,3 * Rückstellung für Beitragsrückerstattung Schwerpunkt Risikocontrolling Auch im Jahr 2005 bildete die Weiterentwicklung des Risikomanagements und Risikocontrollings einen besonderen Schwerpunkt. Während im Gesamtrisikomanagement die inventarmäßige Erfassung der Risiken auf die zukünftigen aufsichtsrechtlichen Anforderungen ausgerichtet wurde, erfolgte im Risikocontrolling der Kapitalanlagen eine nachhaltige Erweiterung und Verbesserung der eingesetzten Methoden und Instrumente. Parallel zu den Fortschritten im Portfoliomanagement konnten so die Controllingprozesse angepasst und ergänzt werden. Zielsetzung ist es, im Bereich des Risikocontrollings der Kapitalanlagen zukünftig einen Maßstab zu setzen. Um negative Entwicklungen frühzeitig erkennen zu können, wurden mit der Implementierung einer Bewertungs- und Analysesoftware die Möglichkeiten für umfangreiche Szenario- und Simulationsrechnungen für den Kapitalanlagebestand erweitert. Neben den klassischen Sensitivitätsauswertungen können so detailliert die Auswirkungen verschiedenster Kapitalmarktszenarien auf den Anlagebestand quantifiziert und bei negativen Prognosen frühzeitig Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Aufbauend auf den bisherigen Weiterentwicklungen wurde im Berichtsjahr eine Reihe von Projekten initiiert, um z. B. perspektivisch interne Asset-Liability-Studien durchführen zu können. Neben der kontinuierlichen Verbesserung der Controllingprozesse bildet die weiterführende Ausrichtung des Risikomanagements und Risikocontrollings auf die künftigen Anforderungen 10

13 Bericht des Vorstandes nach Solvency II auch in 2006 einen wesentlichen Entwicklungsschwerpunkt. BVV intern der Blick nach vorn Wie schon in den Jahren zuvor konnte der BVV auch in 2005 mit einer hohen Leistungsfähigkeit bei einem gleichzeitig geringen Verwaltungskostensatz überzeugen (ÖKO-TEST April 2005 und Sonderheft 4/2005 im Oktober 2005, Towers Perrin, Deutscher Pensionskassen-Survey 2005). Die permanente Verbesserung der Qualität der Leistungen sowie die hierfür erforderliche Weiterentwicklung der internen Strukturen und Prozesse werden Fortbestand in den Unternehmenszielen kommender Jahre haben. Verstärkung der Biometrie Seit seiner Gründung beobachtet der BVV die Entwicklung der von ihm versicherten biometrischen Risiken wie Sterblichkeit und Invalidität. So verfolgen wir auch die anhaltende Diskussion über die erwartete längere Lebenserwartung kommender Rentnergenerationen und stellen uns bereits im Vorfeld auf diese Entwicklung ein. Daher sind aus dem Geschäftsergebnis Mio.EUR zur Erhöhung der entsprechenden Deckungsmittel und damit in die Verstärkung der Biometrie geflossen. Diese Aufstockung der Deckungsrückstellung gleicht dabei aus, dass die ursprüngliche Tarifkalkulation noch von einer geringeren Lebenserwartung ausging und die Beiträge entsprechend niedrig angesetzt waren. Mit dieser Maßnahme und weiteren Dotierungen in zukünftigen Jahren wird also sichergestellt, dass auch kommende Rentnergenerationen mit einer längeren Lebenserwartung ihre sichere BVV-Rente beziehen werden. Für das Jahr 2006 hat der BVV wieder ein Projekt zur Neubewertung seiner Rechnungsgrundlagen aufgesetzt. Im Zusammenhang mit dem zu erwartenden herabgesetzten gesetzlichen Höchstrechnungszins zum 1. Januar 2007 werden die angepassten Rechnungsgrundlagen daher auch in die Kalkulation der neuen Tarife einfließen. Diese neuen Tarife gelten grundsätzlich nur für neu abgeschlossene Verträge. Bestehende Verträge sind von der Neukalkulation unberührt. Die Schaffung dieser neuen Tarifgeneration wird die Finanzkraft des BVV weiter stärken und die Sicherheit der Zusagen gewährleisten. Leistungsfähige integrierte Systemlandschaft Nach der erfolgreichen Umstellung der IT-Systemlandschaft in 2004 wurde in 2005 die zweite Ausbaustufe des versicherungstechnischen Verwaltungssystems abgeschlossen. Das neue System wurde optimiert und um eine Fülle von zusätzlichen Funktionen zur Effizienzsteigerung der Arbeitsabläufe ergänzt. Die erheblichen Einspareffekte in der Zukunft werden wir nutzen, um unsere Verwaltungs-, Service- und Beratungsleistungen noch kostengünstiger zu erbringen. Effizienzsteigerung als strategische Zielsetzung Im September 2005 starteten wir das Projekt Effizienzoffensive, das im Verlauf des Jahres 2006 zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht wird. Unsere Hauptziele sind die Verbesserung der Effizienz und Transparenz der Leistungsstrukturen, Optimierung der Kosten- und Qualitätsstruktur sowie Sicherstellung der kontinuierlichen Verbesserung der Leistungserstellung. Gemeinsam mit einem Team erfahrener Berater und Organisatoren werden wir diese Zielstellungen erreichen und im Ergebnis die Zukunft mit einer an den Prozessen ausgerichteten Neustrukturierung sowie einer deutlichen Verbesserung der Qualität und Qualitätssicherung unserer Abläufe und Ergebnisse gestalten. Unser Anspruch ist es, mit unseren Leistungen und Qualitätsstandards jedem Vergleich im Markt stand- 11

14 Bericht des Vorstandes zuhalten und den Erwartungen unserer Kunden gerecht zu werden. Zielerreichungsbezogene Vergütung In der Umsetzung unseres Leitbildes sind wir zu Beginn des Jahres 2005 mit der Einführung eines Zielbonussystems für unsere Abteilungsleiter einen bedeutenden Schritt vorangekommen. Die Erfahrungen des ersten Jahres zeigen bereits deutlich positive Veränderungen zu mehr strategischem und vor allem am Kunden orientierten Denken und Handeln unserer Führungskräfte, so dass wir uns entschieden haben, dieses Führungsinstrument breiter einzusetzen. Damit einhergehend haben wir ein neues, zielorientiertes Vergütungsmodell entwickelt, das auch im Tarifbereich anwendbar ist. 12

15 Jahresbericht 2005 BVV Versicherungsverein des Bankgewerbes a.g., Berlin 13

16 Aufsichtsrat Dr. Horst Müller Vorsitzender Dr. Tessen von Heydebreck stellv. Vorsitzender Gabriele Platscher stellv. Vorsitzende Hans-Hermann Altenschmidt Ehem. Mitglied des Vorstandes der Dresdner Bank AG,, ehem. Mitglied des Vorstandes der Allianz AG, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Bank AG, Vorsitzende des Betriebsrates der Deutschen Bank Braunschweig/Hildesheim Stellv. Betriebsratsvorsitzender der Commerzbank AG, Essen Renate Bloß-Barkowski Bernhard Beckers Peter Gatti Harold Hörauf Hans-Georg Jurkat bis Peter König Andreas de Maizière Annegret Oerder ab Uwe Plucinski bis Renate Schuster Dr. Wolfgang Sprißler bis Alexander Stuhlmann Claudia Trinkaus ab Mitglied des Vorstandes der SEB AG, Bankkaufmann, SEB AG, Persönlich haftender Gesellschafter der Hauck & Aufhäuser Privatbankiers KGaA, / Aufsichtsratsmitglied des Bankhauses HSBC Trinkaus & Burkhardt KGaA, Bankkaufmann, Commerzbank AG, Köln Vorsitzender des Gesamtbetriebsrates der Bayerischen Hypo- und Vereinsbank AG, Ehem. Mitglied des Vorstandes der Commerzbank AG, Vorsitzende des Betriebsrates der Dresdner Bank AG, Köln Bankkaufmann, Dresdner Bank AG, Stellv. Vorsitzende des Betriebsrates der Dresdner Bank AG, Nürnberg Mitglied des Vorstandes, seit Sprecher des Vorstandes der Bayerischen Hypo- und Vereinsbank AG, Vorsitzender des Vorstandes der HSH Nordbank AG, Mitglied des Gesamtbetriebsrates der Commerzbank AG, 14

17 Vorstand Rainer Jakubowski Berlin Christoph v. Langsdorff Berlin (bis 31. Dezember 2005) Direktoren Friedhelm Dresp Prokuristen Hannelore Bischoff Wolfram Bremerich Frank Egermann (ab 1. Mai 2005) Thomas Mühlenhoff Wolfgang Niedack Verantwortlicher Aktuar Hannelore Bischoff Treuhänder Michael Waage Manfred Huber Treuhänder stellv. Treuhänder Abschlussprüfer PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Berlin 15

18 Lagebericht Geschäftsumfang und Überblick über die Geschäftsentwicklung Der BVV Versicherungsverein des Bankgewerbes a.g. ist eine überbetriebliche Pensionskasse in der Rechtsform des Versicherungsvereins auf Gegenseitigkeit. Er betreibt die betriebliche Altersversorgung seiner Mitgliedsunternehmen als Pensionsversicherung sowie auch als Rückdeckungsversicherung für die zugesagten Leistungen der BVV Versorgungskasse, der Unterstützungskasse des BVV. Mitglieder sind deutsche Banken, Finanzdienstleister und diesen verbundene Dienstleistungsunternehmen, deren versicherte Mitarbeiter sowie ehemalige Mitarbeiter, die ihre Versicherung freiwillig fortsetzen. Mitglied ist auch die BVV Versorgungskasse. Jeder Versicherte kann zur Ergänzung seiner betrieblichen Altersversorgung weitere Zusatzversicherungen individuell abschließen. Gegenstand der Versicherungsleistungen ist die Zahlung von Rente nach Erreichen der Altersgrenze und bei dauernder Berufsunfähigkeit bzw. Erwerbsminderung sowie die Zahlung von Hinterbliebenenrenten und von Sterbegeldern. Für die angebotenen Berufsunfähigkeitstarife (Zusatzversicherungen) wurde ein Rückversicherungsvertrag abgeschlossen. Weitere Rückversicherungsverträge bestehen nicht. Die Anzahl der beitragszahlenden Pflichtversicherten hat sich leicht rückläufig entwickelt. Ursache hierfür sind die Restrukturierungsmaßnahmen bei unseren Mitgliedsunternehmen mit dem damit verbundenen Personalrückgang. Durch Akquisition neuer Mitgliedsunternehmen und außerordentlicher Mitgliedsunternehmen sowie durch verstärkte Inanspruchnahme der Weiterversicherung unserer Versicherten nach Beendigung ihres Arbeitsverhältnisses ist es dem BVV gelungen, den Rückgang der Beitragszahler abzufedern. Insgesamt sind jedoch die Beitragseinnahmen leicht zurückgegangen. Der Zugang im Rentenbestand entwickelte sich planmäßig. Bei den laufenden Vermögenserträgen konnte trotz der im historischen Vergleich unverändert niedrigen Kapitalmarktzinsen der Trend zu einem höheren Ertrag fortgesetzt werden. Zum positiven Ergebnis trugen die Ausschüttungen aus Spezialfonds bei. Unter Berücksichtigung der aus dem Bestand realisierten Gewinne sowie des Saldos aus Zuschreibungen und Abschreibungen auf Kapitalanlagen ergab sich eine abermals verbesserte Nettoverzinsung von 5,4 (5,0) Prozent 1. Das anhaltend niedrige Zinsniveau und die zusätzlichen Belastungen aus der im Zuge der Umsetzung von EU-Vorgaben in deutsches Recht notwendigen Bildung von Eigenkapital erforderten beim BVV wie auch bei vergleichbaren Versicherern und Pensionskassen unverändert Einschränkungen bei der Überschussbeteiligung. So muss auf die Zahlung eines Anpassungszuschlags im Alttarif für die bis 2004 erworbenen Anwartschaften wie im Vorjahr verzichtet werden. Im Neutarif bleibt der Anpassungszuschlag mit 0,5 Prozent unverändert. Der Sonderzuschlag an Rentenempfänger bleibt mit 20 Prozent (Deklaration für 2007) leicht unter dem Niveau des Vorjahres. Die laufenden Rentenzahlungen liegen trotz dieser Einschränkungen nach wie vor deutlich über den nach den Versicherungsbedingungen zugesagten Rentenleistungen. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, waren nicht zu verzeichnen. Jahresabschluss, Überschuss, Gewinnquellen Aus dem Überschuss des Geschäftsjahres von 198,5 (257,4) Mio.EUR wurden 145,0 (130,0) Mio.EUR zur Dotierung der Verlustrücklage verwendet, 50,3 (123,6) Mio.EUR der Rückstellung 1 Angaben in Klammern jeweils Vorjahreszahlen 16

19 Lagebericht für Beitragsrückerstattung zugewiesen und 3,2 (3,8) Mio.EUR als Direktgutschriften ausgeschüttet; hiervon 2,3 (3,1) Mio.EUR (ohne Regulierungsaufwendungen) für Heilverfahrensleistungen. Darüber hinaus wurde ein zusätzlicher Betrag von 150 Mio.EUR zur Berücksichtigung der verlängerten Lebenserwartung der Versicherten in die Deckungsrückstellung eingestellt. Die unter Berücksichtigung dieser zusätzlichen Dotierung nochmalige Steigerung des Gesamtüberschusses auf 348,5 Mio.EUR resultiert im Wesentlichen aus den erhöhten Investmentfondserträgen (+ 176 Mio.EUR) sowie einem verbesserten Zinsergebnis. Die außerordentlichen Erträge haben sich hingegen rückläufig entwickelt (- 43 Mio.EUR), wodurch jedoch die Ertragskraft der Kapitalanlagen insgesamt gestärkt werden konnte. Der Überschuss entstammt größtenteils den über den kalkulierten Rechnungszins hinaus erzielten Kapitalerträgen sowie darüber hinaus den versicherungstechnischen Risikogewinnen infolge günstigerer Sterblichkeitsverläufe und sehr geringer Invalidisierung bei den Aktiven. Risikomanagement Die Identifikation bestandsgefährdender Risiken sowie von Entwicklungen, die zu Risiken für den BVV führen könnten, ist zentrale Aufgabe des Gesamtrisikomanagements. Das bereits im Rahmen der Umsetzung des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) implementierte Risikomanagementsystem wird kontinuierlich weiterentwickelt. Hierzu wurde im Berichtsjahr das Risikoidentifikationssystem und Risikoerfassungssystem im Rahmen einer unternehmensweiten Risiko- Inventur überarbeitet und im Vorfeld der künftigen Aufsichtsregularien (Solvency II) an die erwarteten aufsichtsrechtlichen Risikodimensionen angepasst. Schwerpunkte des Risikoüberwachungsprozesses und Risikosteuerungsprozesses stellen die Bereiche Portfoliomanagement (Kapitalanlagen), Versicherungstechnik (Mathematik) sowie Informationstechnik dar. Über die Risikosituation und -entwicklung in diesen Bereichen wird turnusmäßig berichtet. Bei wesentlichen Veränderungen der Risikosituation erfolgt eine Ad-hoc Meldung an den Vorstand, der ggf. sofortige Gegenmaßnahmen einleitet. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des BVV wird derzeit und unter Berücksichtigung der Einschätzung künftiger Entwicklungen nicht durch bestandsgefährdende Risiken oder sonstige negative Veränderungen beeinträchtigt. Neben der Identifikation von Risiken sind im Berichtsjahr die Chancen für den weiteren Geschäftsausbau des BVV ventiliert worden. Gerade vor dem Hintergrund der zunehmenden Bedeutung der betrieblichen Altersversorgung in Deutschland ist es Ziel des BVV, sein Know-how und sein Geschäftsmodell für die Wahrnehmung neuer Marktchancen künftig noch stärker zu nutzen. Risiken aus Kapitalanlagen Die Kapitalanlagen des BVV dienen in erster Linie der dauerhaften Erfüllbarkeit der sich aus den Versicherungsverträgen ergebenden Zahlungsverpflichtungen. Risiken, die aus einzelnen Anlageprodukten resultieren, könnten die Anlageziele Rentabilität, Sicherheit und Liquidität gefährden. Der Grundsatz der Mischung und Streuung bildet daher einen wesentlichen Maßstab für die Risikosteuerung der Kapitalanlagen. Die Analyse der Risiken auf der Aktiv- und Passivseite und deren Beziehung zueinander erfolgt im Rahmen des Asset-Liability-Managements und findet innerhalb des strukturierten Investmentprozesses Berücksichtigung. Als unabhängige Kontroll- und Überwachungsinstanz ist das Risikocontrolling für die Risiken aus Kapitalanlagen sowie des Aktiv-Passiv-Verhältnisses verantwortlich. Das Risikocontrolling ist in das bestehende Gesamtrisikomanagement integriert. Auch in diesem Bereich wurden frühzeitig Weiterentwicklungen vorgenommen, um 17

20 Lagebericht den im Berichtsjahr aktualisierten aufsichtsrechtlichen Anforderungen gerecht zu werden. Die Risiken aus Kapitalanlagen lassen sich in die vier Kategorien Marktrisiko, Bonitätsrisiko, Konzentrationsrisiko und Liquiditätsrisiko unterteilen. Das Marktrisiko beschreibt die Gefahr des Wertverlustes von Kapitalanlagen aufgrund negativer Veränderungen von Marktpreisen oder preisbildenden Faktoren, wie Aktienkursen, Zinsen oder Währungskursen. Zur Begrenzung der Risiken aus Aktienanlagen kommt derzeit eine Optionsoverlay-Strategie zum Einsatz, die streng überwacht und fortlaufend den aktuellen Marktentwicklungen angepasst wird. Währungsrisiken spielen in den Kapitalanlagen nur eine untergeordnete Rolle, einzelne Investments außerhalb des Euro-Währungsraumes werden grundsätzlich abgesichert, ggf. im Rahmen eines Währungsoverlay-Managementauftrages. Aufgrund der Struktur der Kapitalanlagen des BVV mit einem hohen Anteil an zinssensitiven Investments hat das Zinsänderungsrisiko einen erheblichen Einfluss auf den Wert des Kapitalanlagebestandes. Zur langfristigen Stabilisierung der Ergebnisse aus dem zinstragenden Teil der Kapitalanlagen wurden dem Portfolio selektiv weitere strukturierte Papiere beigemischt. Zur Überwachung von Marktrisiken werden regelmäßige Szenariorechnungen und Sensitivitätsanalysen durchgeführt. Der Einsatz von Stresstests, d. h. die Analyse der Stabilität des Portfolios in Worst-Case-Szenarien, dient dabei der Quantifizierung der möglichen Auswirkungen von besonders negativen Marktentwicklungen auf den Kapitalanlagebestand. Das Bonitätsrisiko umschreibt die Gefahr einer Verschlechterung der Zahlungsfähigkeit eines Schuldners bzw. Emittenten und kann im schlimmsten Fall zum totalen Ausfall der Forderung führen. Um dieser Gefahr zu begegnen setzt der BVV auch hier auf eine breite Streuung der Kapitalanlagen. Das Ausfallrisiko wird durch die Anlage in Papieren von Emittenten mit einem Investment-Grade-Rating minimiert. Die Überwachung der Engagements erfolgt regelmäßig. Ein Konzentrationsrisiko innerhalb der Kapitalanlagen resultiert aus zu hohen Investitionen in einzelnen Anlagen oder Anlageklassen. Der damit fehlende Ausgleichseffekt über die Kapitalanlagen kann bei spezifischen negativen Marktveränderungen zu erheblichen Risiken führen. Diesem Risiko wird im BVV durch eine umfassende Diversifikation sowie eine strenge Berücksichtigung der Grundsätze zur Mischung und Streuung begegnet. Liquiditätsrisiken bestehen zum einen in einer unzureichenden Marktliquidität der Kapitalanlagen und zum anderen in der Nichterfüllung von Zahlungsverpflichtungen aufgrund abweichender Zahlungsströme. Eine ausführliche vierteljährliche und jährliche Vorabanalyse und Planung der Zahlungsströme belegt, dass diese Risiken innerhalb des BVV derzeit nicht existent sind. Die möglichen Auswirkungen der o. g. Risiken werden durch das Risikomanagement zusätzlich im Hinblick auf ihre bilanziellen Folgen analysiert. Versicherungstechnische Risiken Risiken, die sich aus der Abweichung von tatsächlichen Zahlungsströmen aus dem Versicherungsgeschäft gegenüber den ursprünglich erwarteten Werten ergeben, werden als versicherungstechnische Risiken bezeichnet. Im Risikomanagement des BVV wird hier zwischen dem Risiko in der Tarifgestaltung, dem Risiko nicht ausreichender Rechnungsgrundlagen und dem Risiko aus einem Mitgliederrückgang unterschieden. 18

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