Baummarder-Monitoring Kanton Aargau - Bericht 2009

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1 Departement Bau, Verkehr und Umwelt Abteilung Wald Sektion Jagd und Fischerei Baummarder-Monitoring Kanton Aargau - Bericht 2009 Einleitung Das eidgenössische Jagdgesetz (JSG) verpflichtet die Kantone, die Artenvielfalt und die Lebensräume der wildlebenden Säugetiere und Vögel zu erhalten und bedrohte Tierarten zu schützen. Um diesen Aufgaben gerecht werden zu können, brauchen wir ein fundiertes Wissen über die Verbreitung und Häufigkeit der Tierarten. Nicht bei allen Arten ist dieses Wissen im Kanton Aargau so gut bekannt wie beim Feldhasen oder beim Reh. Bei mehreren Arten herrscht ein eigentlicher Wissensnotstand wie zum Beispiel beim Hermelin, Iltis oder Baummarder. Dies liegt daran, dass diese Arten heimlich leben, relativ klein- und vermutlich auch selten nicht, durch den geschützten Status keine Angaben aus der Jagdstatistik vorliegen und bis anhin keine geeignete Nachweismethode existierte. Überfahrene Exemplare werden durch die geringe Körpergrösse nur selten gefunden und gemeldet. An der Fachstelle Wildtier- und Landschaftsmanagement WILMA der Fachhochschule Wädenswil wurde im Jahr 2007 eine Studie über Nachweismethoden beim Baummarder durchgeführt (Burki 2008). Dabei stellte sich heraus, welche Lockmittel und Jahreszeit die beste Erfassungswahrscheinlichkeit für Baummarder ergeben. Gleichzeitig kamen erstmals kostengünstige und qualitativ hochwertige digitale Fotofallen mit kurzer Verschlusszeit auf den Markt, die die Qualität der Bilder und die Effizienz einer gross angelegten Feldstudie noch erhöhten. Damit lag erstmals eine effiziente Nachweismethode zur Erfassung der Verbreitung und Häufigkeit des Baummarders vor. Eine im Jahr 2008 durch die Sektion Jagd und Fischerei in Auftrag gegebene Konzeptstudie für das Monitoring der einheimischen Kleinraubtieren (Hermelin, Iltis, Mauswiesel, Baummarder und Wildkatze) im Kanton Aargau empfiehlt die Bearbeitung von 170 systematisch ausgewählten Kilometerquadraten (Weber & Roth 2008; Abb. 1). Da die zeitlichen, personellen und materiellen Ressourcen für das Wildtier-Monitoring beschränkt sind, werden jährlich nur einzelne Wildräume bearbeitet (Graf, Bächtiger & Robin 2009). Im Jahr 2009 wurden zum Nachweis der Verbreitung des Baummarders im Aargau die ersten 32 Kilometerquadrate in den Wildräumen 5 (Rupperswil) und 7 (Bünztal-Seetal) bearbeitet. Methode In jedem der 32 Kilometerquadrate wurden 4 Zufallspunkte für den Standort von je einer Fotofalle (Modell Cuddeback Capture) gewählt und zusammen mit je einem Lockstock (Dachlatte mit Fischöl bepinselt) montiert. Die Fotofallen wurden zusammen mit Vertretern von 25 lokalen Jagdgesellschaften an einem Wildwechsel nahe beim Zufallspunkt montiert, da sich der Baummarder bevorzugt entlang von Wildwechseln bewegt. Nach 2 Wochen

2 2 wurden die Batterien und der Foto-Chip gewechselt und das Fischöl auf den Lockstöcken erneut aufgetragen. Nach weiteren 2 Wochen wurden die Fotofallen und Lockstöcke wieder entfernt. Die Studie wurde zwischen April und August durchgeführt, da diese Saison die höchste Erfassungswahrscheinlichkeit für den Baummarder ergibt (Burki 2008). Abb. 1. Die Lage der 170 systematisch ausgewählter Kilometerquadrate zur Erfassung der Kleinraubtiere im Kanton Aargau, aufgeteilt nach den 12 kantonalen Wildräumen. Die Farben stellen das Jahr der Untersuchung dar. Für die Baummarderstudie werden nur Kilometerquadrate mit einem Waldanteil von > 5 ha bearbeitet. Die Baummarder wurden aufgrund der digitalen Fotos von zwei unabhängigen Marderexperten (P. Marchesi, D. Weber) bestimmt. Die ähnlichen Arten Stein- und Baummarder können aufgrund von Fotos nur anhand mehrerer sichtbarer Merkmale unterschieden werden. Typische Baummardermerkmale sind u.a. behaarte Pfoten, braunschwarze Nase, gelber Kehlfleck und deutlich hervortretende Ohren mit gelbem Rand. Da es aber auch Baummarder mit weissem Kehlfleck und Steinmarder mit gelbem Kehlfleck gibt, ist die Artbestimmung aufgrund der Bilder nicht immer eindeutig. Aufgrund von Gesprächen mit den lokalen Jägern und Abklärungen von Fallwildmeldungen konnten weitere Baummardernachweise (Sichtbeobachtungen oder Fallwild) aus dem Jahr 2009 erfasst werden.

3 3 Resultate Die Fotofallen haben alle einwandfrei funktioniert. Nur an wenigen Stellen waren die Batterien nach 2 Wochen schon leer. Dank der guten Zusammenarbeit mit den lokalen Jagdgesellschaften konnten zumeist gut begangene Wildwechsel als Fallenstandorte gefunden werden, was ohne die Ortskunde der Jäger nicht möglich gewesen wäre. Von April bis August wurden die verschiedenen Kameras über 2000 Mal ausgelöst. An insgesamt 14 Fotofallenstandorten konnte mit Sicherheit mindestens ein Baummarder nachgewiesen werden (Abb. 2.; rote Quadrate). An zwei weiteren Standorten konnten die letzten Zweifel, ob es sich um einen Stein- oder Baummarder handelt, nicht behoben werden (Abb. 2.; gelbe Quadrate). 12 weitere Baummardermeldungen wurden aufgrund von Sichtbeobachtungen oder Fallwild (zumeist mit Foto-Nachweisen) erfasst (Abb. 2; rote Punkte). Zudem konnten mit dieser Fotofallenstudie nebst den erwarteten Wildarten wie Reh, Fuchs und Dachs auch Iltis, Steinmarder, Waldkauz, Schwarzspecht, diverse Kleinvogelarten und sogar Eichhörnchen fotografiert werden. Tab. 1. Die 12 Fotofallenstandort mit mindestens einem sicheren Baummardernachweis sowie die 2 Fotofallenstandorte mit je einem resp. zwei unsicheren Baummardernachweisen während der Studie im Jahr Kilometerquadrat Fotofallen-Nr. Jagdrevier Artbestimmung Wohlenschwil sicher Wohlen unsicher Künten sicher Künten sicher Herrliberg sicher Herrliberg sicher Herrliberg sicher Seengen sicher Büttikon sicher Sarmenstorf sicher Diana-Lenzburg unsicher Abtwil sicher Bünzen sicher Bettwil sicher 1 Anzahl Baummarder- Fotos

4 4 Abb. 2. Die 9 Kilometerquadrate mit sicheren Baummarder-Nachweisen (rot) und unsicheren Nachweisen (gelb) aus der Studie 2009 in den Wildräumen 5 und 7. Die roten Punkte zeigen die Orte mit zufälligen Nachweisen (Sichtbeobachtungen, Fallwild) unabhängig von der durchgeführten Studie. Abb. 3. Baummarder in Jagdrevier Büttikon. Abb. 4. Junger Baummarder im Jagdrevier Herrliberg.

5 5 Abb. 5. Baummarder im Jagdrevier Herrliberg zeigt Interesse am Fischöl des Lockstockes. Diskussion und Ausblick Die Methode, das Material und die Unterstützung durch die lokalen Jagdgesellschaften haben sehr gut funktioniert. Der Baummarder konnte an mehr Orten als erwartet sicher nachgewiesen werden. Auffallend ist das Fehlen von Baummardernachweisen in der gering bewaldeten Reussebene. Hingegen scheint er in den grossen Waldungen auf dem Lindenberg und zwischen Bünz- und Reusstal gut verbreitet zu sein. Im Jahr 2010 wird diese Fotofallen-Studie in den Wildräumen 6 (Chestenberg), 9 (Lägern) und 10 (Studenland) durchgeführt. Dank Ohne die grosse Unterstützung der lokalen Jägerschaft, die uns dank ihren Lokalkenntnissen die Wildwechsel gezeigt haben und uns bei der Feldarbeit geholfen haben, wäre diese Studie nicht möglich gewesen. Dazu allen Beteiligten ein herzliches Dankeschön! Literatur Burki S. 2008: Vergleich der Effizienz einer neuen und einer etablierten Nachweismethode für Baummarder (Martes martes Linnaeus, 1758). Diplomarbeit. Fachstelle Wildtier- und Landschaftsmanagement WILMA, ZHAW. Wädenswil. Graf R., Bächtiger M, & K. Robin 2009: Wildraumeinteilung des Kantons Aargau. Fachstelle Wildtierund Landschaftsmanagement WILMA, ZHAW. Wädenswil. Marchesi P., Blant M. & Capt, S. 2008: Säugetiere der Schweiz - Bestimmungsschlüssel. Fauna- Helvetica 22, CSCF & SGW, Neuchâtel Weber D., & T. Roth 2008: Überwachung von Hermelin, Mauswiesel, Iltis, Baummarder und Wildkatze im Kanton Aargau. Rodersdorf.

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