Erfolgsmodell duale Berufsausbildung stärken

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1 DAS IHK-MAGAZIn AuS Der LAnDeSHAuptStADt für WIeSbADen rheingau-taunus HocHHeIM

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3 EDITORIAL Erfolgsmodell duale Berufsausbildung stärken Die duale Berufsausbildung ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor Deutschlands im internationalen Wettbewerb. Anstelle von künstlichen Lernsituationen wird von Anfang an auf Learning by Doing in einem Unternehmen gesetzt. Jugendliche erwerben so praktische Erfahrungen und sofort anwendbares Wissen. Auch deshalb ist die Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland die geringste in der Europäischen Union. Zurzeit absolvieren bundesweit rund 1,4 Millionen junge Frauen und Männer eine Lehre in einem der 340 anerkannten Ausbildungsberufe. Dr. Christian Gastl Präsident der IHK Wiesbaden Zunehmend wächst für die Betriebe jedoch die Herausforderung, überhaupt genügend Bewerber zu finden. Ausbildungsplätze bleiben unbesetzt, immer weniger Ausbildungsverträge werden geschlossen. Engpässe sind in einigen Branchen längst spürbar. Für 2018 wird in Hessen ein Fachkräftemangel von beruflich Qualifizierten prognostiziert. Grund für diese Entwicklung sind nicht nur demografische Faktoren, sondern auch der sinkende Anteil von Schulabgängern, die eine duale Berufsausbildung anstreben. Das ist alarmierend! Es gilt daher, junge Menschen stärker zu einer beruflichen Ausbildung zu motivieren. Dafür müssen ihnen die hervorragenden beruflichen Perspektiven sowie die Gleichwertigkeit von beruflichen und akademischen Bildungsabschlüssen gezielt vermittelt werden. Es geht nicht mehr nur um quantitative Versprechen, sondern um qualitative Herausforderungen. Ein wichtiger Schritt auf diesem Weg wurde am 3. März getan. Von einem großen Kreis von Partnern wurde das neue hessische Bündnis für Ausbildung 2015 bis 2019 unterzeichnet: Landesregierung, Agentur für Arbeit, Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern, Vereinigung hessischer Unternehmerverbände, Verband Freier Berufe, DGB, Landkreistag, Städtetag sowie Städte- und Gemeindebund. Diese Verabredung folgt auf den Ausbildungspakt, der sich vor allem um die Steigerung von Ausbildungsangeboten drehte. Der neue Name soll die neue Ausrichtung aufzeigen: Es geht nicht mehr nur um quantitative Versprechen, sondern um qualitative Herausforderungen. Denn nur diejenigen Unternehmen, die eine gute und attraktive Ausbildung anbieten, werden in Zukunft genügend geeignete Bewerber finden können. Viele Einzelmaßnahmen wurden im Bündnis verabredet. So hat die Regierung versprochen, die Berufsorientierung in den Schulen zu stärken und Lehrer entsprechend besser fortzubilden. Die Wirtschaft hat sich unter anderem verpflichtet, mehr Praktikumsplätze für Schüler und mehr Ausbildungsstellen anzubieten, damit mehr Wahlmöglichkeiten bestehen. Mein konkreter Appell: Bitte schauen Sie, ob Sie in Ihrem Unternehmen Schülerpraktika in den Ferien anbieten können. Jugendliche sammeln dabei wertvolle Erfahrungen über das echte Berufsleben. Bitte sorgen Sie außerdem heute mit ausreichend Ausbildungsplätzen in Ihrem Betrieb dafür, dass Ihnen morgen nicht die Fachkräfte ausgehen. Das Ausbildungsteam der IHK unterstützt Sie dabei gerne. Und da speziell diese Ausgabe der Hessischen Wirtschaft auch an viele Schulen verteilt wird: Liebe Schülerinnen und Schüler, bitte beschäftigt euch frühzeitig mit eurem Berufsweg und setzt euch mit den verschiedenen Ausbildungsberufen auseinander. Die Betriebe freuen sich auf interessierte Bewerber. Und mit der Ausbildung in einem Betrieb stehen euch grundsätzlich alle Karrierewege offen! HESSISCHE WIRTSCHAFT April

4 Inhalt TITEL 06 Start in den Beruf Was erwartet die Wirtschaft? 09 Ausbildung in Teilzeit 10 Im Porträt: zwei Top-Weiterbildungsabsolventen 06 TITEL Vom Bewerbertraining bis zur Teilzeitausbildung was Unternehmen von Schulabgängern erwarten und was sie ihnen bieten. 12 Fachkräftesicherung: Beispiele aus Wiesbaden 14 Nachwuchs aus dem Ausland 17 Im Interview: Kultusminister Prof. Dr. Alexander Lorz 19 Jungunternehmer setzen auf Jugendliche 22 Neues Konzept an neuem Ort: die Ausbildungsmesse 2015 Standort 24 Serie 150 Jahre IHK Wiesbaden: Eisenbahn 26 Im Interview: Hotelier Gerald Kink 28 Pressekonferenz zur Sperrung der Schiersteiner Brücke INTERNATIONAL 33 Türkische Wirtschaft im Aufschwung service 34 Neue Impulse für Jungunternehmertreffen Impuls 35 IHK-Serie Mediation Unternehmen 36 Kooperationsbörse 37 Nachfolgebörse 38 Gründerporträt: Home Instead, Wiesbaden 39 Unternehmensnachrichten, Jubiläen menschen 41 Ulrike Krieger: Meine Zeit für Rubriken 42 Kompakt 44 Neues aus Berlin und Brüssel 45 Kultur: Audioguide Wiesbaden 46 Termine 48 Autorenverzeichnis 48 Firmenverzeichnis 26 Standort Gasthaussterben in Hessen: Gerald Kink, Präsident des DEHOGA Hessen, spricht über Gründe und Gegenmaßnahmen. 45 Kultur Die Landeshauptstadt ganz individuell erkunden: Der Audioguide der Stadt Wiesbaden macht s möglich. 4

5 TITEL BILDUNG Spots zum Titelthema Kommentar Bil dung Bezeichnet die Formung des Menschen im Hinblick auf sein Menschsein, seiner geistigen Fähigkeiten. Der Begriff bezieht sich sowohl auf den Prozess ( sich bilden ) als auch auf den Zustand ( gebildet sein ). Dabei entspricht die zweite Bedeutung einem bestimmten Bildungsideal (zum Beispiel dem humboldtschen Bildungsideal), das im Laufe des Bildungsprozesses angestrebt wird. Ein Zeichen der Bildung, das nahezu allen Bildungstheorien gemein ist, lässt sich umschreiben als das reflektierte Verhältnis zu sich, zu anderen und zur Welt. Quelle: wikipedia.de Bildungsallianz Ende 2014 haben Bundesregierung, Wirtschaft, Gewerkschaften und Länder die neue Allianz für Aus- und Weiterbildung 2015 bis 2018 gebildet. Gemeinsam will man die duale Berufsausbildung stärken und für Gleichwertigkeit von betrieblicher und akademischer Ausbildung werben sollen zusätzliche Ausbildungsplätze sowie jährlich Praktikantenplätze geschaffen werden. Die Partner der Allianz streben für das Ausbildungsjahr 2015/2016 an, bis zu Plätze für benachteiligte junge Menschen zu schaffen. IHK-Bildungspreise Von den Top-Azubis Deutschlands bis zu den Weiterbildungsbesten: Die IHK-Organisation setzt mit einer Reihe von Auszeichnungen Anreize im Bildungssystem. Seit 2014 sind die IHKs Partner des Preises MINT-freundliche Schule. Bewerbungsschluss ist der 31. Mai: Zudem zeichnen DIHK und Otto Wolff-Stiftung im kommenden Jahr Unternehmer aus, die besondere Konzepte der betrieblichen Aus- und Weiterbildung vorzuweisen haben. Bewerbungen für den IHK-Bildungspreis sind ab dem 27. April möglich: Wussten Sie, dass es derzeit knapp Nachwuchslehrkräfte in Hessen gibt? Der Frauenanteil beläuft sich auf fast 70 Prozent. Arbeitssuchende beim Bewerbungsgespräch vor allem mit ihrem künftigen Chef sprechen wollen, da sie ihm mehr zutrauen als der Personalabteilung? Das zeigt eine Umfrage der softgarden e-recruiting GmbH unter rund Bewerbern. Finnland nach dem Verzicht auf das Schreibenlernen mit der Hand zugunsten der Tastatur nun die Schulfächer abschafft? Anstatt von Geschichte, Biologie oder Mathematik wird es für junge Finnen in der Schule künftig nur noch Phänomene geben, die stets aus dem echten Leben kommen sollen. Markus Kiss, Leiter Ausbildungspolitik und -projekte beim DIHK, Berlin Ein entscheidender Faktor für die Stärke, Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft ist unsere duale Ausbildung. Durch ihre unmittelbare Nähe zur betrieblichen Praxis und viele spannende Berufe bietet sie Jugendlichen einen hervorragenden Start ins Berufsleben. Die niedrige Jugendarbeitslosigkeit hierzulande ist dafür deutlichster Beleg. Unser deutsches Ausbildungsmodell ist darum inzwischen weltweit anerkannt trotz aller Unkenrufe der OECD, nach denen der Absolvent einer dualen Ausbildung ein Bildungsabsteiger ist, wenn seine Eltern Akademiker sind. Aber unser Erfolgsmodell steht vor Herausforderungen. Fehlten noch vor einem Jahrzehnt betriebliche Ausbildungsplätze, sind es nun die Bewerber. Allein die Unternehmen im IHK-Bereich konnten im vergangenen Jahr Lehrstellen nicht besetzen. Das liegt vor allem an der demografischen Entwicklung und am Trend zum Studium. Vor 20 Jahren zog es nur halb so viele junge Menschen an die Hochschulen wie heute. Dabei sind hohe Akademikerquoten wie in den südlichen Ländern Europas noch lange kein Garant für eine geringe Jugendarbeitslosigkeit und für eine florierende Wirtschaft. Eine Folge der Entwicklung hierzulande: Jährlich brechen mehr als junge Menschen ihr Studium ab. Wirtschaft und Industrie- und Handelskammern engagieren sich dafür, auch diesen jungen Menschen neue Chancen in der Beruflichen Bildung zu geben. Die Balance zwischen gut ausgebildeten Akademikern und hervorragenden Fachkräften ist das Geheimnis unseres wirtschaftlichen Erfolges. Es muss gelingen, dieses ausgewogene Verhältnis zu erhalten. Dazu müssen der Wert und die Zukunftschancen der dualen Ausbildung fest in den Köpfen von Eltern, Lehrern und Jugendlichen verankert werden. Rund 330 Berufe bieten vielfältige Optionen für ein erfülltes Berufsleben. Fortbildungen zu Meistern Fachwirten oder Betriebswirten eröffnen hervorragende Verdienst- und Karrieremöglichkeiten, die denen von Akademikern in nichts nachstehen. Die IHK-Organisation engagiert sich, den Wert der dualen Ausbildung und der Beruflichen Bildung insgesamt deutlich zu machen. Damit unsere duale Ausbildung Made in Germany und Exzellenz aus der Praxis auch im 21. Jahrhundert ein herausragender Standortfaktor für unser Land bleiben. HESSISCHE WIRTSCHAFT April

6 TITEL BILDUNG Bildung muss begeistern Was erwarten Unternehmen von den Schulabgängern? Und was können Schulabgänger von den Unternehmen erwarten? Antworten aus zwei Wiesbadener Unternehmen ganz unterschiedlicher Größen und Branchen. Engagement in der Schule setzt Elisabeth Ganss voraus. Ebenso ist es der Personalverantwortlichen beim internationalen Chemieunternehmen Dow Corning wichtig, dass sich die Bewerber auch außerhalb der Schule engagieren, sei es im Sport- oder Musikverein oder in Jugendgruppen. Doch vor allem erwartet sie, dass die Jugendlichen bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Zum Beispiel dafür, dass ihnen ihre Ausbildung Spaß macht: Sie sollten eine Vorstellung von dem Berufsbild haben, für das sie sich interessieren und bereit sein, sich zu fordern, sich Dinge selbst zu erarbeiten, auch mal eine Phase durchzustehen, in der es nicht so leicht fällt. Besonders in einem Produktionsbetrieb, wo Sicherheit eine große Rolle spielt, müssen die Auszubildenden in der Lage sein, verantwortlich zu handeln. Wir nehmen die Jugendlichen ernst, und wir übertragen ihnen Verantwortung, sagt Ganss. Sie werden auch eingebunden, wenn das Engagement über das eigene Unternehmen hinausgeht, etwa bei Initiativen wie den WiesPaten oder Wiesbaden engagiert. Das Chemieunternehmen, das am Standort Wiesbaden 350 Mitarbeiter beschäftigt, hat konzernweit Werte und Verhaltensstandards festgelegt ob es um das Verhalten gegenüber Kunden und Mitarbeitern geht, um Qualität oder um die Verantwortung gegenüber der Umwelt. Dieser Code of Conduct sei allen präsent, sagt Ganss, auch den Auszubildenden nicht nur, weil er überall im Unternehmen ausliegt, sondern vor allem, weil sich Vorgesetzte und Mitarbeiter regelmäßig zusammensetzen und Beispielfälle diskutieren: Etwa die Frage des Interessenkonflikts, wenn der Ehepartner bei einem Dienstleister arbeitet, den das eigene Unternehmen beauftragt hat. Werte spielen schon in der Ausbildung eine große Rolle, sagt Ganss, Vorsitzende des IHK-Ausschusses Gesellschaftliche Verantwortung, den die Wirtschaft der Region im vergangenen Jahr 6 HESSISCHE WIRTSCHAFT April 2015

7 TITEL BILDUNG Gute Freunde haben Gutes Familienleben führen Eigenverantwortlich leben und handeln Phantasie und Kreativität entwickeln Fleißig und ehrgeizig sein Das Leben in vollen Zügen genießen Hohen Lebensstandard haben Eigene Bedürfnisse durchsetzen Sozial Benachteiligten helfen An Gott glauben Das tun, was die anderen auch tun Wertorientierungen: Pragmatisch, aber nicht angepasst Jugendliche im Alter von 12 bis 25 Jahren (Angaben in %) Quelle: 16. Shell Jugendstudie, Stand: 2010 Neue Ansätze für die Bildung sind gefordert Bildung soll Menschen stark machen für ihre Zukunft, sagt Joe Kaiser, Inhaber der Wiesbadener Design- und Kreativagentur meerdesguten, dem das Thema auch als Prüfer bei der IHK am Herzen liegt. Wie das gelingen kann? Mit neuen Ansätzen, fordert Kaiser: weg von einer Lehre, die auf Informationen und Werkzeugbeherrschung fokussiert ist, hin zur stärkeren Vermittlung von Werten, von grundsätzlichen Fähigkeiten und zur Förderung von Kompetenzen. Bildung muss begeistern können, sie muss Neugier, Kreativität und das Bewusstsein für die eigenen Fähigkeiten fördern. Sie muss auch Freiheiten geben für das Infragestellen, das Ausprobieren und für das Lernen aus eigenen Fehlern durch Scheitern im geschützten Raum. Angesichts der kurzen Halbwertszeit eng umgrenzter Fachqualifikationen benötigen Berufsanfänger fachliche Kompetenzen, die über ihre Ausbildung hinausgehen, stellt Kaiser fest. Insbesondere aber fehlen ihnen persönliche und operative Fähigkeiten. Seine Forderung nach neuen Ansätzen in der Bildung untermauert der Agenturinhaber mit handfesten ökonomischen Gründen. Schließlich verschiebe sich die Wertschöpfung im Hochlohnland Deutschland immer mehr von arbeitsintensiver Produktion mit linearen Industrieprozessen hin zu kreativen Leistungen wie Entwicklung und Forschung, Innovation und Design. Und für dieses Wirtschaften der Zukunft brauchen wir begeisterte Menschen, die Impulse setzen und diese dann auch umsetzen. Foto: Dollars/ Fotolia ins Leben gerufen hat. Dieser beschäftigt sich unter anderem mit der Frage, wie es gelingen kann, das Leitbild Ehrbarer Kaufleute bereits in Schule und Ausbildung zu verankern. Dabei geht es nicht darum, über den Werteverfall der Jugend von heute zu lamentieren diese Klage ist schon aus der Antike überliefert, sondern vielmehr darum, in Zeiten des Wertewandels Orientierung geben zu können. Dass sich das Bildungssystem samt seinen Zielen verändert, entspricht auch den Wünschen der jungen Menschen, die derzeit ihre Ausbildung absolvieren und demnächst in den Beruf einsteigen, ist Kaiser überzeugt. Schließlich sei die Bezeichnung Generation Y für die Altersgruppe der 20- bis 30-Jährigen nicht einfach nur eine Fortschreibung der Generation X die ständige Frage nach dem Warum?, Englisch why?, trägt sie schon im Namen. Es geht um die Frage nach Sinn und Sinnhaftigkeit im Tun, die als Motivation für ein wirklich starkes Engagement im Beruf an die Stelle reiner Existenzsicherung getreten ist. Diese klare Haltung stelle Anforderungen an das Bildungssystem, vor allem aber auch an die Arbeitgeber. Denn diese müssen sich fragen: Warum sollten Menschen gerade bei uns arbeiten wollen? Darauf gelte es eine starke Antwort zu finden. Denn Mittelständler und Konzerne stehen angesichts des Nachwuchsmangels an Fachkräften vor einem eklatanten Zukunftsrisiko, wenn sie potenzielle Arbeitnehmer nicht begeistern können. Deshalb braucht nicht nur die Bildung, sondern brauchen auch Unternehmen und ihre Marken ein starkes Warum für eine gute Zukunft. Text: Melanie Dietz, IHK Wiesbaden IHK-Tipps für den Ausbildungsstart Die Broschüre Was erwartet die Wirtschaft von den Schulabgängern ist kostenfrei erhältlich im Service-Center der IHK Wiesbaden, Wilhelmstraße 24-26, Telefon , Ein Verzeichnis der Ausbildungsbetriebe und -berufe in der Region Wiesbaden findet sich unter Über finden Ausbildungsbetriebe und Ausbildungsplatzsuchende zusammen: Hier können Jugendliche gezielt nach Ausbildungsplätzen und Dualen Studienplätzen suchen. Daneben gibt es Informationen zu den jeweiligen Berufen und Bewerbungstipps. HESSISCHE WIRTSCHAFT April

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9 TITEL BILDUNG In Teilzeit zum Ausbildungsabschluss Janine Frensko ist Mutter eines dreijährigen Sohnes. Und Janine Frensko ist Auszubildende zur Bürokauffrau im zweiten Lehrjahr. Die 24-Jährige nutzt die Möglichkeit einer Teilzeitausbildung. Ausbildung in Teilzeit: Janine Frensko und ihr Ausbilder Holger Zapf. Foto: Andreas Schlote Zwei Mal pro Woche geht Janine Frensko zur Berufsschule, genau wie ihre Ausbildungskollegen. Doch eins ist anders: Im Büro selbst verbringt die junge Mutter weniger Stunden. Ihr Ausbilder dort ist Holger Zapf, Gründer und Inhaber des Unit Yoga-Studios in der Biebricher Allee in Wiesbaden. Nach drei Jahren wird die Auszubildende ihren Ausbildungsabschluss in der Tasche haben, genauso wie ihre Kollegen, die ihre Zeit regulär in den Unternehmen verbringen. Ich muss manchmal mehr nachfragen, komme aber sehr gut zurecht, sagt die junge Mutter. Ich habe schon immer gearbeitet, deshalb sind mir neue Arbeitsabläufe auch nicht fremd. Weil ihr erster Betrieb in finanzielle Schwierigkeiten geriet, musste Frensko nach dem ersten Jahr ein neues Ausbildungsunternehmen suchen. Behilflich war ihr dabei der Wiesbadener Bildungsträger Deutsche Angestellten-Akademie (DAA), über den die Ausbildung der 24-Jährigen auch läuft. Es gibt keine Altersgrenze für Auszubildende in Teilzeit, sagt Hans- Jürgen Götz. Er ist Ausbildungsberater bei der IHK für alle kaufmännischen Berufe. Oft ist es auch so, dass Auszubildende ihre Lehre in Vollzeit beginnen und die Teilzeit erst währenddessen beantragen. Das Ausbildungsende ändert sich dadurch in der Regel aber nicht. Es gebe, so Götz, zum Glück einige sozial engagierte Betriebe, die jungen Menschen eine solche Chance böten. So, wie Janine Frensko Holger Zapf gefunden hat. Wir sehen immer den Menschen und schauen, ob er bei uns reinpasst, sagt der Ausbilder und Yogalehrer. Wir bieten ganz bewusst jungen Leuten auch mit schwierigen Lebensläufen eine Chance. Zusammen mit seiner Frau hat er vor sieben Jahren das Yoga-Studio in Wiesbaden gegründet. Beide bilden deutschlandweit auch neue Yogalehrer aus. Daraus ist im vergangenen Jahr der zweite Standort von Unit Yoga in Hamburg hervorgegangen. In beiden Büros beschäftigt Zapf neun Mitarbeiter, drei Auszubildende und rund 40 Honorarkräfte. Für Janine Frensko haben sie den Lernstoff in kleinere Häppchen aufgeteilt, sagt Zapf, sodass sie in kürzerer Zeit zu bewältigen seien. Zudem wirke sich die Lebenserfahrung seiner Azubis positiv aus: Sie sind viel engagierter und kennen sich im Leben schon aus. In Wiesbaden gibt es außerdem für Alleinerziehende die Möglichkeit, unter bestimmten Voraussetzungen über den Bildungsträger FRESKO e. V. eine Teilzeitausbildung zu absolvieren. Dies geschieht im Auftrag der Stadt Wiesbaden. Die Auszubildenden verbringen 75 Prozent der Zeit im Vergleich zur regulären Ausbildung im Betrieb und erhalten 75 Prozent der Ausbildungsvergütung. Wichtig zu wissen ist, dass Teilzeitausbildung aber nicht zwingend an einen Bildungsträger gebunden ist, erklärt IHK-Ausbildungsberater Hans-Jürgen Götz. Jeder Betrieb kann dies in Absprache mit dem Auszubildenden so einrichten, gerne auch in Absprache mit der IHK. Einzige Voraussetzung: Der Betrieb muss wollen. Text: Anette Schminck, IHK Wiesbaden HESSISCHE WIRTSCHAFT April

10 TITEL BILDUNG Mit Kochlöffel und Zahlen ins Management Vincent Di Maria und Laurindo Gomes sind zwei von zehn Prüflingen, die ihre Weiterbildungsprüfung bei der IHK Wiesbaden so gut ablegten, dass sie sogar hessenweit die Besten waren. Wir haben ihnen die Frage gestellt: Hat sich der Aufwand gelohnt? Unser Beruf ist nicht der leichteste, aber der schönste Heute ist eine gute Weiterbildung ein Muss Vincent Di Maria ist Koch. Im Jahr 2013 hat er eine Aufstiegsfortbildung absolviert und erfolgreich seine Küchenmeister-Prüfung bei der IHK Wiesbaden abgelegt. Nach mehrjähriger Tätigkeit als Küchenleiter ist der 38-jährige nun Operating Manager bei einem großen Automobilzulieferer mit Sitz in Coburg. Operating Manager als Koch? Richtig gelesen! Der Nordbayer kocht heute nur noch gelegentlich in den Küchen der sechs Betriebsrestaurants mit, die er für seinen Arbeitgeber betreut. Er unterstützt die Küchenleiter, pflegt und baut das Warenwirtschaftssystem aus, plant den Personalbedarf und stellt Personal ein, verköstigt Produkte und entscheidet mit, was in den Küchen verarbeitet wird. Zudem unterstützt er mit seinem Know-how Umbauten und Neubauten. Di Maria hat es geschafft, vom Herd ins Management aufzusteigen. In seinen vier zweiwöchigen Vorbereitungskursen auf die Küchenmeister-Prüfung hat er Kalkulationsaufschläge, Mitarbeitermotivation, betriebswirtschaftliches Denken, Aufbau und Führung eines Betriebes, Steuer- und rechtliche Rahmenbedingungen kennengelernt. Ich habe mich für die zweiwöchigen Kurse bei der IHK Wiesbaden entschieden, weil es einfacher ist, so kurzfristig aus dem Betrieb fern zu bleiben als dreieinhalb Monate Vollzeit, sagt er. Warum er die Doppelbelastung von Weiterbildung, Beruf und Privatleben mit Frau und Tochter auf sich genommen hat? Danach muss man ihn nicht lange fragen. Er habe schon lange mit dem Gedanken gespielt, und gelohnt hat sich auch der finanzielle Aufwand für Kurs, Prüfung und Unterkunft von rund Euro: Der Abschluss als Küchenmeister hat mir geholfen, meine jetzige Tätigkeit ausüben zu dürfen. Das Fachwissen gewinnbringend einsetzen Mit seiner fundierten Ausbildung steht er voll hinter dem Bildungsgedanken. Überall höre er, es gebe nicht mehr genug Auszubildende, und die Abbrecherquote in der Gastronomie sei erschreckend hoch. Unser Beruf ist nicht der leichteste, aber für mich der schönste, sagt der Küchenmeister. Wir müssen es wieder schaffen, die Jugend für die Gastronomie zu begeistern und natürlich auch dementsprechend vernünftig zu bezahlen. Dies werde die Herausforderung für alle Betriebe in der Zukunft sein. Denn wir haben alle ein Recht auf ein anständiges Essen von Fachkräften gekocht und von Fachkräften serviert. 10 HESSISCHE WIRTSCHAFT April 2015

11 TITEL BILDUNG Ausbildung zur/zum Industriekauffrau/-mann Weder Herd noch Gastronomie hat Laurindo Gomes im Sinn. Der frischgebackene Bilanzbuchhalter beschäftigt sich vorwiegend mit Zahlen. Seit 2007 ist er Leiter Finanzen und Controlling des Bereichs Pharmaceutical Packaging bei der Mainzer Schott AG. Ich habe mich für die Weiterbildungsprüfung entschieden, weil ich mein Wissen up to date halten wollte, sagt der 45-Jährige, vor allem, nachdem das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz in Kraft getreten ist und ich zwei Auslandsaufenthalte in den Vereinigten Staaten und der Schweiz hinter mir hatte. Besonders in Controlling- und Finanzthemen sei viel Bewegung drin. Das erworbene Fachwissen möchte Gomes für seinen Arbeitgeber nun gewinnbringend einsetzen und von anderen Best Practices lernen. Als Führungskraft ist er zentraler Ansprechpartner für alle Controllingund Finanzfragen innerhalb seiner Abteilung und für Wirtschaftsprüfer. Vom Cash-Flow-Management bis zur Vorbereitung von Verwaltungsratssitzungen erfüllt er alle betriebswirtschaftlichen Management-Aufgaben. Bis er den Titel Bilanzbuchhalter in der Tasche hatte, musste Laurindo Gomes sage und schreibe sechs schriftliche und eine mündliche Prüfung ablegen. Dazu gehören Fächer wie Kosten- und Leistungsrechnung, Steuerrecht und Jahresabschlüsse. Rund zwei Wochen hat er sich pro Prüfungsfach im Urlaub und an Wochenenden vorbereitet. Dazu kamen Vorbereitungskurse mit zwei bis drei Terminen pro Woche. Insgesamt Euro hat ihn der Abschluss gekostet. VAN HEES stellt Gütezusätze und Gewürzmischungen für Fleischund Wurstwaren her, die wegen ihrer hohen VAN Qualität HEES und stellt Produktivität bei und Handwerk Gewürz- Gütezusätzmischungen und Industrie für Fleisch- bevorzugt eingesetzt Wurstwaren werden. her, und die wegen ihrer hohen Seit mehr als 60 Jahren Qualität und Produktivität bei Handwerk ist VAN HEES auf dem nationalen und internationalem Markt er- und Industrie bevorzugt eingesetzt werden. folgreich tätig. Seit mehr als 60 Jahren ist VAN HEES auf dem nationalen und internationalem Markt erfolgreich aussagekräftigen tätig. Bewerbungsunterlagen. VAN HEES GmbH Personalabteilung aussagekräftigen Tel Bewerbungsunterlagen. Postfach Walluf VAN HEES GmbH Personalabteilung Tel Postfach Walluf zur Unterstützung ab 1. September 2015 gesucht Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Während der Ausbildung lernt man die unterschiedlichen Unternehmensbereiche des Ausbildungsbetriebes kennen und erhält unter anderem Einblicke in die Bereiche Materialwirtschaft, Einkauf, Personalwesen, Absatzwirtschaft (Vertrieb und Marketing) sowie Finanzwirtschaft (Rechnungswesen). zur Unterstützung ab 1. September 2015 gesucht Ihre Aufgaben Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Während der Ausbildung lernt man die Beispiele für Fachabteilungen und typische Tätigkeiten unterschiedlichen Unternehmensbereiche des Ausbildungsbetriebes kennen während und der erhält Ausbildung: unter anderem Einblicke in die Bereiche Materialwirtschaft, EinkaufEinkauf, Personalwesen, Absatzwirtschaft (Vertrieb und Marketing) sowie Finanzwirtschaft (Rechnungswesen). Ihre Aufgaben Beispiele für Fachabteilungen und typische Tätigkeiten während Marketingder Ausbildung: Einkauf Marketing Personalwesen Ihr Profil Personalwesen kaufmännische Tätigkeiten Ihr Profil kaufmännische Tätigkeiten Ausbildung zur/zum Industriekauffrau/-mann Mit der Doppelbelastung aus Job und Weiterbildung ist Gomes gut zurechtgekommen: Betriebswirtschaftliche Themen machen mir einfach Spaß. Ich empfand das viele neue Wissen als Bereicherung. Deshalb hat er sich auch aus freien Stücken dazu entschieden. Heute ist eine gute Weiterbildung ein Muss. Die Bereitschaft, private Freizeit dafür zu opfern, muss gegeben sein, sagt Gomes. Er erwartet auch von seinen Mitarbeitern, dass sie sich für die Ausbildung von Nachwuchskräften einsetzen und für die eigene. Text: Anette Schminck, IHK Wiesbaden Fotos: Privat (Di Maria), Schott AG (Gomes) IHK-Weiterbildung Die IHK Wiesbaden berät über Abschlüsse, Bildungsangebote und Fördermöglichkeiten für eine Weiterbildung. Kontakt: Reinhard Offenbartl, Telefon , Ausbildung zur Fachkraft für Lebensmitteltechnik VAN HEES stellt Gütezusätze und Gewürzmischungen für Fleischund Wurstwaren her, die wegen ihrer hohen Qualität und Produktivität bei Handwerk VAN HEES stellt Gütezusätze und Gewürzmischungen für Fleisch- und Industrie bevorzugt eingesetzt Wurstwaren werden. her, und die Seit wegen mehr als ihrer 60 Jahren hohen Qualität ist VAN HEES und auf Produktivität dem nationalen bei und Handwerk internationalem und Industrie Markt bevorzugt erfolgreich eingesetzt tätig. werden. Seit mehr als 60 Jahren ist VAN HEES auf dem nationalen aussagekräftigen und Bewer internationalem bungsunterlagen. Markt erfolgreich tätig. VAN HEES GmbH aussagekräftigen Bewer bungsunterlagen Walluf VAN HEES GmbH Walluf zur Unterstützung ab 1. September 2015 gesucht Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Sie werden von Beginn an in unser abwechslungsreiches Tagesgeschäft eingebunden. Dabei wird die manuelle Arbeit durch moderne Maschinen und Hilfsmittel unterstützt. zur Während Unterstützung der Ausbildung ab 1. September lernen Sie 2015 die unterschiedlichsten gesucht Abteilungen kennen. Dazu gehören unter anderem die Warenannahme, die Abfüllung, das Labor und unsere Flüssigproduktion. Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Sie werden von Beginn an in unser abwechslungsreiches Tagesgeschäft eingebunden. Dabei wird die manuelle Ihre Aufgaben Arbeit durch moderne Maschinen und Hilfsmittel unterstützt. Während der Ausbildung lernen Sie die unterschiedlichsten Abteilungen kennen. Dazu gehören unter anderem die Warenannahme, die Abfüllung, das Labor und unsere Flüssigproduktion. Verpackungseinrichtungen Ihre Aufgaben Verpackungseinrichtungen Ihr Profil Hauptschulabschluss Ihr Profil selbständigen Arbeiten Hauptschulabschluss selbständigen Arbeiten Ausbildung zur Fachkraft für Lebensmitteltechnik HESSISCHE WIRTSCHAFT April

12 TITEL BILDUNG Zeit in den Nachwuchs investieren Fachkräfte sind nicht nur in Großunternehmen gesucht. Dass auch kleinere Betrieben der qualifizierte Nachwuchs ausgeht, stellt das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung fest: Demnach berichteten zwischen 46 und 60 Prozent von Problemen bei der Stellenbesetzung. Ein Blick in die Region Wiesbaden. Gabriele Werle-Schmid, Inhaberin Dr. Petra Stahlschmidt- Allner, Geschäftsführerin Tobias Derucki, Geschäftsführer Unternehmen: WeitSicht strategische Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Wiesbaden Branche: Unternehmensberatung Problemstellung: Aus meinen Beratungen weiß ich, dass viele kleine Unternehmen mit der Gewinnung von Fachkräften zu kämpfen haben. Wie können kleine Betriebe ohne groß angelegte Kampagnen oder Headhunter neue Mitarbeiter finden? Fachkräftesicherung: Kleine Unternehmen konkurrieren auch bei der Mitarbeitersuche mit anderen Betrieben der gleichen Branche. Häufig fehlt eine klare Unternehmenspositionierung, um für potenzielle Mitarbeiter interessant zu werden. Ein Perspektivenwechsel hilft weiter: Warum soll sich ein Mitarbeiter gerade für mein Unternehmen begeistern? Faktoren wie Arbeitsklima, persönliche Wertschätzung, flexible Arbeitszeiten, Vereinbarkeit von Familie und Beruf setzen bei potenziellen Mitarbeitern wichtige Akzente. Unternehmen: GOBIO GmbH Institut für Gewässerökologie und angewandte Biologie, Aarbergen Branche: Biotechnologie Problemstellung: Wegen unserer Forschungsarbeit müssen wir viele behördliche Genehmigungsverfahren durchlaufen, um zum Beispiel im Bereich Gentechnik neue Verfahren entwickeln zu können. Das erfordert von meinen Mitarbeitern die Bereitschaft, ihr Fachwissen auch für administrative Zwecke einzusetzen. Auf behördlicher Seite stellen wir auch einen Fachkräftemangel fest, der zu einer Verzögerung der Prozesse führt. Generell sind Fachkräfte für hochspezialisierte Unternehmen der Biotech-Branche unerlässlich, unabhängig davon, ob sie in Administrationen oder in der Praxis arbeiten. Fachkräftesicherung: Wir arbeiten eng mit der Hochschule Fresenius zusammen und waren zum Glück bis heute noch nicht mit einem Fachkräftemangel konfrontiert. Ich denke, dass man als Unternehmer auch Zeit in den Nachwuchs investieren muss. Wir betreuen Studierende bei Ihrer Bachelor- oder Masterarbeit und bieten auch Fachpraktika für Schüler an. Unternehmen: innovapps GmbH, Wiesbaden Branche: IT-Dienstleistungen Problemstellung: In der IT-Branche fehlen gut ausgebildete Informatiker. Das hat zur Folge, dass der Wettbewerb um Fachkräfte enorm hoch ist. Auf sehr viele Stellenangebote entfallen wenige Bewerber. Ich habe gemerkt, dass wir bei Innovapps mit zunehmendem Unternehmenserfolg und Bekanntheitsgrad auch mehr Initiativbewerbungen erhalten und Interesse bei Fachkräften wecken. Von daher schätze ich die Fachkräftegewinnung für Newcomer als eher schwierig ein. Fachkräftesicherung: Im Vergleich zu großen Unternehmen und Konzernen haben wir flexiblere und individuellere Möglichkeiten auf die Mitarbeiter einzugehen. Wir unterstützen zum Beispiel bei Wohnungssuche oder Bezuschussen die Kosten für Kinderbetreuung. Jeder Mitarbeiter kann außerdem einen Firmenwagen nutzen. Generell ist mir die Work-Life-Balance meiner Mitarbeiter wichtig. 12 HESSISCHE WIRTSCHAFT April 2015

13 TITEL BILDUNG Corina Knoll, Inhaberin Unternehmen: CK GmbH Branche: Textileinzelhandel Problemstellung: Ich stelle fest, dass sich die Ausbildungspraxis in unserer Branche geändert hat. Der reine Verkauf wird größtenteils nicht mehr gelehrt und das Bild eines klassischen Verkäufers ist tendenziell nur noch bei der Generation 50 Plus zu finden. Gerade die gute Beratung ist im Einzelhandel wichtig, damit man sich vom E-Commerce abheben kann. Fachkräftesicherung: In meinen vier Filialen arbeiten insgesamt 14 Mitarbeiter. Eine eigene spezialisierte Ausbildungsabteilung ist für die Größe meines Unternehmens leider nicht darstellbar. Aus diesem Grund versuche ich selbst meinen Mitarbeitern Werte wie Teamfähigkeit, strukturiertes Arbeiten oder eine individuelle Kundenberatung zu vermitteln. Thomas Barella, Mitglied der Geschäftsleitung Unternehmen: Schloss Reinhartshausen Kempinski, Eltville Branche: Hotellerie Problemstellung: Bei uns arbeiten zurzeit 90 Mitarbeiter inklusive Auszubildenden. Wir haben zwar 26 Azubis, viele Stellen bleiben aber offen. Uns fehlt der Nachwuchs für die Berufe Hotelfachleute und Koch. Auch im Bereich Service suchen wir immer neue Mitarbeiter und können unseren Personalbedarf nicht adäquat decken. Ich glaube, dass das ein klassisches Problem der gesamten Branche ist. Die Jobs im Service-Bereich rangieren eher im niedrigen Lohnsegment und sind häufig mit unattraktiven Arbeitszeiten verbunden. Fachkräftesicherung: Im Bereich Küche arbeiten wir mit internationalen Ausbildungsstätten zusammen, um konstant auch IHK_ANZ_1420_179x63_PersonalfachK_V2_4c_IHK :59 Seite 1 den Personalbedarf in jenem Segment abdecken zu können. Immerhin können wir die Fachkräfte für Führungspositionen größtenteils über den Verbund der Kempinski-Hotels akquirieren. In jenem Pool befinden sich aktuell 76 Hotels. Aufgezeichnet von: Aline Schütz, IHK Wiesbaden Fotos: Stephan Müller und Andreas Schlote IHK-Info Die IHK Wiesbaden unterstützt bei der Fachkräftesicherung, nennt Ansprechpartner und berät zur Rekrutierung von Mitarbeitern aus dem Ausland. Zusammen mit den Wirtschaftsjunioren Wiesbaden stellt sie unter dem Titel Wiesbadener Pioniere vor, welche Wege Unternehmer aus der Region zur Fachkräftesicherung gehen. Dok.-Nr Fachkräftesicherung Engpässe bei der Stellenbesetzung stellt das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung, kurz KOFA, vor allem in Berufen fest, die typischerweise eine abgeschlossene Berufsausbildung voraussetzen. Die Betrieb reagieren offenbar und haben seit 2008 verstärkt in die Ausbildung investiert. Geprüfter Personalfachkaufmann Geprüfte Personalfachkauffrau online Lehrgang Online-Lehrgang mit sechs Präsenztagen in 6 Monaten zur IHK-Prüfung in Zusammenarbeit mit IHK-Akademie Koblenz e.v. Josef-Görres-Platz Koblenz Telefon Akademie Koblenz HESSISCHE WIRTSCHAFT April

14 TITEL BILDUNG Nachwuchs aus dem Ausland Unternehmen, die Praktikanten aus dem Ausland suchen, können diese mit Hilfe der Studentenorganisation AIESEC finden. Das Lokalkomitee Mainz/Wiesbaden vermittelt vor allem IT-Studierende. Foto: william87 / Fotolia mitees, Canan Dogan. Die lokale Arbeitsgruppe setzt sich aus Studierenden der Universitäten und Hochschulen in Mainz und Wiesbaden zusammen; Schwerpunkte bilden die Johannes-Gutenberg-Universität und die Hochschule RheinMain. Unser Ziel ist es, Partner erster Wahl bei Wiesbadener Unternehmen zu sein, wenn es um die Besetzung von Praktikanten- und Absolventenstellen geht, sagt der Präsident der Lokalkomitees, Denys Lauster. Er steht dem Gremium seit September 2014 vor; jährlich wählen die Studenten von AIESEC Mainz/Wiesbaden einen neuen, siebenköpfigen Vorstand. AIESEC ist mit Mitgliedern an Universitäten weltweit aktiv. Ivan Maloparac aus Serbien entwickelte während seines Studiums werbefinanzierte Webseiten. Seit fünf Monaten unterstützt er mit seinem so erworbenen Know-how den Wiesbadener IT-Dienstleister ilexius GmbH. Rossana Bermudez aus Kolumbien entwickelt für die Wiesbadener Naturschutz-Organisation Naturefund ein mobiles Zahlungssystem. Der gemeinnützige Verein kauft weltweit Land, um Lebensräume für die Vielfalt von Tieren und Pflanzen zu bewahren. Nach einem Jahr Erfahrung bei Naturefund entschloss Bermudez sich, im nächsten Wintersemester ihren Master in Deutschland zu machen. Malgorzata Skonka aus Polen kam im Sommer 2013 über AIESEC in die deutsche Niederlassung der Elisabeth Arden GmbH nach Wiesbaden. Seither begleitet sie die Expansion des Unternehmens und wurde im Februar in Festanstellung übernommen. Für sie stellten sich ihre Deutschkenntnisse als Schlüsselqualifikation heraus. Von der Auswahl der Bewerber bis zur Abreise Dies sind drei Beispiele erfolgreicher Praktikanten-Vermittlungen der internationalen Studentenorganisation AIESEC, deren Lokalkomitee in Mainz/Wiesbaden sich im Jahr 2012 gegründet hat. Derzeit kooperiert dieses mit 20 Unternehmen aus den beiden Landeshauptstädten. Zumeist vermitteln wir hier in der Region Studierende oder Berufsanfänger aus dem IT-Bereich, aber wir können in unserem Pool auf Studierende aller Richtungen zurückgreifen, sagt die Vizepräsidentin des Lokalko- Der Verein vermittelt Praktikanten aus 124 Ländern für mindestens sechs bis maximal zwölf Monate. Die Organisation betreut diese von der Auswahl der Bewerber bis zu deren Abreise: Beim ersten Termin gibt das Unternehmen Kriterien wie Sprach- und Fachkenntnisse an, die ein Praktikant erfüllen soll. Die AIESEC-Mitarbeiter wählen dann aus ihrem Bewerber umfassenden Pool fünf geeignete Bewerber aus und führen erste Interviews. Die Ergebnisse dieser werden dem Unternehmen präsentiert. Auch die Gehaltsverhandlungen führen wir für die Praktikanten. Ab dem vierten Monat müssen diese mindestens den gesetzlichen Mindestlohn erhalten, sagt Vizepräsidentin Dogan. Sie und ihre ehrenamtlichen Kollegen organisieren eine Unterkunft für die Praktikanten, erledigen zum Beispiel den ersten Einkauf und Behördengänge mit ihnen, vernetzen sie in Deutschland. Bis zum Abschied wird jeder Praktikant von zwei hiesigen Betreuern einem Buddy und einem Account Manager unter die Fittiche genommen. Das kommt auch den gastgebenden Unternehmen zugute. Text: Anette Schminck, IHK Wiesbaden AIESEC Kontakt zu AIESEC Mainz-Wiesbaden: Gina Koenemann, Vice President for Incoming Global Internship Program, aiesec.de, https://aiesec.de 14 HESSISCHE WIRTSCHAFT April 2015

15 Energieträger der Zukunft: TITEL BILDUNG BUCHSTÄBLICH DIE BESTE WAHL! Bei ESWE sagt man: Wer vorwärts kommen will, sollte sich auf vier Buchstaben setzen. Denn wenn Sie sich auf ESWE stützen, haben Sie alles, was Sie für eine Top-Ausbildung brauchen. ESWE bildet die Energieträger der Zukunft aus: Industriekaufleute (m/w) Kaufleute für Bürokommunikation (m/w) Elektroniker für Betriebstechnik (m/w) Anlagenmechaniker (m/w) Bachelor of Arts (Betriebswirtschaft/Finanzen-Controlling) (m/w) ESWE Versorgungs AG Personalentwicklung Postfach Wiesbaden oder per an Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung! HESSISCHE WIRTSCHAFT April

16 TITEL BILDUNG Sicher. Richtig. Spannend: Ausbildung bei der SV. Was auch passiert: 16 HESSISCHE WIRTSCHAFT April 2015 Aus- und Weiterbildung VerlagsFocus III

17 TITEL BILDUNG Schule und Wirtschaft als Partner Prof. Dr. Alexander Lorz ist seit gut einem Jahr hessischer Kultusminister. Die Hessische Wirtschaft sprach mit ihm über das neue Bündnis für Ausbildung und die Vermittlung ökonomischer Grundlagen. Am 3. März wurde das neue Bündnis für Ausbildung in Hessen zwischen der Landesregierung, der Wirtschaft und weiteren Partnern besiegelt. Was versprechen Sie sich davon? Eine fundierte Ausbildung gehört zu den tragenden Säulen für die Fachkräftesicherung. Mit dem Bündnis für Ausbildung wurden konkrete Ziele vereinbart. Parallel dazu findet unser Bildungsgipfel statt. Beide sind sehr eng miteinander verbunden und zum Teil mit denselben Akteuren besetzt. Wir nehmen im Kultusministerium sowohl die Verabredungen des Bündnisses als auch die aus der Arbeitsgruppe des Bildungsgipfels auf. Insbesondere im Bereich der Berufs- und Studienorientierung arbeiten wir auf Basis des Erlassentwurfes, der jetzt schon im Verfahren ist. Und es wird einige längerfristige Projekte geben, die wir auf dieser Basis angehen wollen. Welche längerfristigen Projekte sind das? Da geht es zum einen um die curriculare Verankerung der Berufsund Studienorientierung in allen Schulformen. Der neue Erlass bezieht ausdrücklich den gymnasialen Bildungsgang mit ein und wird dort einen Schwerpunkt bilden. Wir wollen außerdem das Beratungssystem mit Lehrerinnen und Lehrern verstärken, damit die Schülerinnen und Schüler von der Grundschule bis zur weiterführenden Schule den Weg durch die Vielfalt unseres Bildungssystems optimal nehmen können. Inwieweit sind die Lehrer dafür geschult? Um Hilfestellungen bei der beruflichen Orientierung geben zu können, sollten sie zumindest wissen, wie es in einem mittelständischen Betrieb zugeht. Welche Überlegungen haben Sie dazu angestellt? Der Erlass ist der erste Schritt. Wir werden Fortbildungen für Lehrkräfte in Zusammenarbeit mit Partnern wie der Arbeitsagentur anbieten. Bei rund Lehrerinnen und Lehrer dauert das aber eine ganze Weile. Ganz wichtig sind uns die Kooperationen und Partnerschaften zwischen Schule und Wirtschaft. Denn abstrakt etwas zu hören ist eine Sache, konkret etwas zu erleben ist eine ganz andere. Gibt es schon detaillierte Pläne oder ist noch alles in der Entwicklung? Mit der neuen Lehrkräfteakademie werden wir jetzt im April systematisch starten. Die Fortbildung zur Berufsorientierung wird dabei eine wesentliche Rolle spielen. Das ist ein langfristiges Vorhaben, weil Veränderungen in der Lehrerbildung generell einen langen Atem voraussetzen. Prof. Dr. Alexander Lorz (CDU) war Staatssekretär, bevor er hessischer Kultusminister wurde. Der 49-jährige Jurist schrieb seine Promotion über Kant und die Menschenrechte und habilitierte im Öffentlichen Recht. Sein Abitur legte er an der Diltheyschule in Wiesbaden ab. Was halten Sie davon, Lehrer zu einem Praktikum in einem Betrieb zu verpflichten, damit sie ein aktuelles Bild der Wirtschaft erhalten? Von einer Pflicht halte ich nichts, denn wenn die richtige Einstellung dazu fehlt, ist nichts gewonnen. Gerne unterstütze ich aber diesen Gedanken, wenn die Wirtschaft dafür genug Praktikumsplätze bereitstellt. Danach müssten spezielle Programme konzipiert werden. Im Bündnis für Ausbildung wurde festgeschrieben, dass alle Haupt- und Realschüler ab 2017 in der 7. Klasse an einer Kompetenzfeststellung teilnehmen. Soll dabei auch eine praxisnahe ökonomische Bildung vermittelt werden, wie von der Wirtschaft seit Jahren gefordert? Die curriculare Verankerung der ökonomischen Bildung findet im Haupt- und Realschulbildungsgang schwerpunktmäßig im Fach Arbeitslehre statt. Angebote wie Ihr IHK-Wirtschaftsführerschein sind eine gute und sinnvolle Ergänzung. Mit der Einführung des Faches Politik und Wirtschaft in den hessischen Gymnasien hat der Anteil der ökonomischen Inhalte deutlich zugenommen. Aber der praktische Bezug lässt sich nur herstellen, wenn wir echte Praxisnähe schaffen. Gute Initiativen dafür sind beispielsweise der Arbeitskreis Schule-Wirtschaft oder das Multiplikatorennetzwerk ökonomische Bildung. Diese wird das Kultusministerium weiterhin unterstützen. HESSISCHE WIRTSCHAFT April

18 TITEL BILDUNG Bereits jetzt melden Schulen an die hessischen IHKs, dass für den Besuch von Messen, die Organisation von Praktika und Projekten, für die Kompetenzfeststellungen und weitere Aspekte des entsprechenden Erlasses keine Ressourcen zur Verfügung stehen. Ist der Erlass also nur ein Papiertiger? In den Schulen ist vieles möglich. Die Berufsorientierung soll integriert im Unterricht stattfinden. Entsprechende Materialien erhalten die Schulen gestellt. Unser Leitprogramm ist das Gütesiegel Berufsund Studienorientierung, für dessen Erwerb jedes Jahr eine zweistellige Zahl von Schulen Zeit und zusätzliche Arbeit investiert. In Hessen gibt es eine 105-prozentige Lehrerversorgung so viel wie in keinem anderen Bundesland. Die Ressourcen sind also da. Es ist nur eine Frage der Priorisierung. Unternehmen benötigen Fachkräftenachwuchs besonders im naturwissenschaftlich-technischen Bereich. Die MINT-Förderung ist daher ein wichtiges Anliegen. Nach wie vor interessieren sich zu wenige junge Menschen für solche Berufe. Offenbar ist das Brett, was da gebohrt werden muss, sehr dick. Gibt es neue Konzepte? In den Schulen ist vieles möglich. Die Berufsorientierung soll integriert im Unterricht stattfinden. Wir haben in Hessen durchaus schöne Erfolge erzielt. Insbesondere bei den naturwissenschaftlichen Fächern und der Mathematik haben wir das Interesse der Jugendlichen kontinuierlich erhöht. 25 Prozent der Schülerinnen und Schüler belegen einen mathematisch-naturwissenschaftlichen Leistungskurs. Im Bundesdurchschnitt sind es nur 16 Prozent. Wir bohren also fleißig an dem Brett. So ist Mathematik für Grundschullehrkräfte inzwischen ein verpflichtendes Fach. Wir haben Programme wie MINT-Camps, Schülerlabore, das Schülerforschungszentrum Nordhessen, viele Wettbewerbe unter Beteiligung der entsprechenden Wirtschaftsverbände. Wir sind also auf einem guten Weg, den wir in der jetzigen Form weitergehen wollen. Das Leitbild ehrbarer Kaufleute ist in Zeiten von CSR-Berichtspflichten und geforderten Nachhaltigkeitsstrategien aktueller denn je. Es taucht jedoch in keinem Lehrbuch auf. Welche Möglichkeiten haben Sie, das Thema frühzeitig in den Lerninhalten zu integrieren? Zunächst einmal finde ich es sehr schön, dass Sie an dieser Begrifflichkeit und an diesem altdeutschen Leitbild festhalten, welches dem deutschen Wirtschaftsleben zugrunde liegt. Ich stimme Ihnen zu, dass das mit in die ökonomische Bildung gehört und Teil der Werteorientierung sein sollte. Ich bin gerne bereit, diese Anregung in die Gespräche mit den Schulbuchverlagen hineinzutragen. Wie unterstützt Ihr Ministerium den für viele Arbeitnehmer so wichtigen Ausbau der Ganztagsbetreuung? Hessen könnte ja versuchen, hier Spitzenreiter aller Bundesländer zu werden... Der Ausbau der Ganztagsbetreuung genießt bei uns in dieser Legislaturperiode eine ganz hohe Priorität. Unser Ziel ist es bis zum Jahr 2019 eine Bildungs- und Betreuungsgarantie für alle Grundschulkinder von 7:30 Uhr bis 17 Uhr an fünf Tagen die Woche sicherzustellen. Dafür müssen wir in zusätzliche Lehrerstellen investieren. Gleichzeitig wollen wir die Kommunen und freien Träger mit an Bord nehmen. Das ist ein sehr ambitioniertes Projekt. Aber wir tun es, weil es uns wichtig ist und nicht, weil wir uns mit anderen Bundesländern messen wollen. Sie haben die Finanzierung der Schulsozialarbeit auf neue Füße gestellt und vereinheitlicht. Künftig können Schulen beim Einsatz von Sozialpädagogen selbständiger agieren. Mit welchen Messgrößen überwachen Sie, inwieweit solche Unterstützungsangebote angewandt oder abgelehnt werden? Mit welchen Schulträgern haben Sie schon Rahmenvereinbarungen getroffen? Bis jetzt haben wir Vereinbarungen getroffen mit den Landkreisen Hersfeld-Rotenburg und Werra-Meißner. Die Landkreise Schwalm- Eder und Waldeck-Frankenberg sind gefolgt. Dort bestanden jeweils schon vorher spezielle Vereinbarungen über die Förderung der Schulsozialarbeit. Es kommen schon die ersten Anfragen aus der Stadt Wiesbaden und auch aus dem Main-Kinzig-Kreis. Da dieses Angebot erst seit diesem Schuljahr besteht, müssen es die Schulen und die kommunalen Partner aber erst noch realisieren. Die Schulen können nun selbst entscheiden, wofür sie die Lehrerressourcen, die über die 100-prozentige Grundunterrichtversorgung hinausgehen, einsetzen. Sie können sie zur Hälfte und die sozialindizierte Lehrerzuweisung sogar voll für sozialpädagogische Fachkräfte einsetzen, aber eben auch für andere Lehrerstellen. Wir beobachten diesen Prozess sehr genau. Interview: Gordon Bonnet, IHK Wiesbaden Foto: Paul Müller 18 HESSISCHE WIRTSCHAFT April 2015

19 TITEL BILDUNG Von Bewerbertraining bis Mentorenprojekt Junge Unternehmer und Führungskräfte unterstützen Jugendliche gezielt auf dem Weg von der Schule in den Beruf: Das Thema Bildung spielt bei den Wirtschaftsjunioren eine wichtige Rolle. Rund Arbeitsplätze und Ausbildungsplätze verantworten die mehr als Mitglieder der Wirtschaftsjunioren Deutschland. Bildung ist für den bundesweit größten Verband junger Unternehmer und Führungskräfte daher ein zentrales Thema. Denn angesichts des demografischen Wandels stellt sich die Frage, wie viele gut gebildete und ausgebildete Menschen als Mitarbeiter künftig zur Verfügung stehen. Gegenüber der Politik vertreten die Wirtschaftsjunioren eine Reihe von Forderungen unter dem Motto Faire Bildungschancen bieten. Dazu gehören die Aufwertung von Lehrer- und Erzieherberufen, der kostenlose Besuch von Kitas und Kindergärten in allen Bundesländern, die Vergleichbarkeit von Schulformen und Bildungsqualität, zentrale Prüfungen sowie Ganztagsschulen und Pflichtvorschuljahr. Die Wirtschaftsjunioren stellen aber nicht nur Forderungen, sondern unterstützen junge Menschen bundesweit durch eine Vielzahl von Projekten gezielt beim Übergang von der Schule in den Beruf. Bei den Wirtschaftsjunioren Wiesbaden gibt es ein eigenes Ressort Wirtschaft und Bildung, das Projekte rund um das Thema Bildung entwickelt und umsetzt: Seit Jahren unterstützen die Wirtschaftsjunioren die IHK während der Ausbildungsmesse. Dort können sich Jugendliche über Ausbildungsberufe und Unternehmen informieren. Die Wirtschaftsjunioren stellen dabei Kontakte zwischen Ausbildungsbetrieben und potenziellen Bewerbern her, stehen für Expertengespräche zur Verfügung und haben auch schon Bewerbertrainings während der Messe durchgeführt. Die Bewerbertrainings sind der Klassiker unter den Projekten. Dabei durchlaufen die Teilnehmer jüngst zum Beispiel Schüler der Erich Kästner Schule in Wiesbaden-Schierstein alle Stationen eines Bewerbungsprozesses, von der Prüfung der schriftlichen Unterlagen über einen Test bis hin zum simulierten Bewerbungsgespräch. Die Junioren möchten mit ihrem Angebot nicht in Konkurrenz zu anderen Anbietern solcher Trainings treten und konzentrieren sich daher meist auf Ju- Ausbildung und Studium bei tegut Damit kann ich rechnen. Gute Bezahlung Bester Ausbilder 2014 Gutes Arbeitsklima Neugierig? Alle Informationen zur Ausbildung bei tegut findest Du unter Wir freuen uns darauf, Dich kennenzulernen! Erfolgreicher Abschluss sichere Übernahme HESSISCHE WIRTSCHAFT April Blick hinter die Kulissen

20 TITEL BILDUNG gendliche, die nicht in das reguläre Raster für solche Trainings passen. So wurden beispielsweise Bewerbertrainings mit der Schule am Geisberg organisiert, an der verhaltensauffällige Schüler unterrichtet werden, ebenso mit dem Jugendmigrationsdienst in Idstein. Für 2015 ist geplant, das Angebot der Bewerbertrainings um einen Workshop zum Thema Stil und Etikette zu ergänzen. Information und Motivation für Jugendliche Darüber hinaus hat das Ressort Bildung und Wirtschaft auch schon langfristigere Projekte organisiert. Im Jahr 2011 entstanden in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Schülerfirma an der Kellerskopfschule in Wiesbaden-Naurod eine Informationsbroschüre mit dem Titel Steps-to-Future. In der Broschüre bereiteten die Schüler das fachliche Know-how der Junioren zu einer Vielzahl von Themen in anschaulichen Texten auf: von Bewerbung und Vorstellungsgespräch über Versicherungen, Verhalten am Arbeitsplatz, Lebenshaltungskosten, das erste Auto und die erste Wohnung bis zum verantwortungsvollen Umgang mit persönlichen Daten im Internet. Mit hohem persönlichem Einsatz war das Mentorenprojekt mit der Heinrich-von-Kleist-Schule verbunden: Sieben Wirtschaftsjunioren stellten sich ein Schuljahr lang als Mentor für einen Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 15 Jahren zur Verfügung. Die Unterstützung reichte dabei vom Zuhören über gemeinsame Freizeitaktivitäten als Alternative zu Computer und Fernseher bis zur Nachhilfe. Ziel war es, den Jugendlichen ein positives Vorbild und Motivation zu geben, um ihre persönlichen Herausforderungen anzugehen und ihr Selbstbewusstsein zu stärken. Gemeinsam mit den Mentoren und den Schulsozialarbeitern renovierten die Jugendlichen im Lauf des Projekts die Räume der Schulsozialarbeit an ihrer Schule, finanziert von den Wirtschaftsjunioren. Text: Mathias Gundlach, Kommunikationsagentur Fauth & Gundlach und Wirtschaftsjunioren Wiesbaden IHK-Tipp Schulen, die sich für ein Bewerbertraining oder ein anderes Projekt mit den Wirtschaftsjunioren Wiesbaden interessieren, wenden sich an Viktoria Dornbusch bei der IHK Wiesbaden unter Telefon oder per Die Aus- und Weiterbildungsprogramme der Bundesagentur für Arbeit. Nutzen Sie unsere Qualifizierungsberatung und erfahren Sie mehr darüber, wie Sie Ihre Beschäftigten und Ihr Unternehmen weiterbringen können. Informieren Sie sich jetzt unter oder 20 HESSISCHE WIRTSCHAFT April 2015

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