Ablauf. 9:00 Ankommen der Teilnehmer / Vorstellung der SAG, Referent & Tagesablaufs. 9:30 kurze Vorstellungsrunde der Teilnehmer

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2 Ablauf 9:00 Ankommen der Teilnehmer / Vorstellung der SAG, Referent & Tagesablaufs 9:30 kurze Vorstellungsrunde der Teilnehmer 9:40 Vorstellung der bisherigen Arbeit der Schulteams 10:20 Kommunikationsspiel Barszene 10:45 Pause 11:00 Non Verbale Kommunikation / Theorie und Training 12:30 Mittagspause 13:30 Netzwerkkarte / Strukturkarte & Austausch 10:45 Pause 15:15 Yes we can! 15:40 Entwicklung von Handlungsstrategien 16:00 Vorstellung der Ergebnisse / erste Schritte 16:30 Feedback und Evaluation

3 Aller Anfang ist schwer, aber auch spannend... Bitte stellen Sie sich in Schulteams vor und gehen Sie auf folgende Punkte ein: Wie lange besteht ihre Ganztagesschule, wie lange sind Sie, die sie hier sind als Team zusammen? Welche Meilensteine und Hindernisse gab es bisher? (Erhebung des Ist-Standes) Welche Erwartungen haben Sie an das Seminar?

4 Die Barszene

5 Kommunikation ist trainierbar! 2. Verbale Kommunikation 2.1. Übung zum aktiven Zuhören Für Person A (Erzählerin/Erzähler): Aufgabe: Berichte über ein Buch, das dich besonders gefesselt hat oder einen Film, der dir sehr gefallen hat. Versuche mindestens fünf Minuten so spannend und intensiv zu erzählen, dass deine Zuhörerin/dein Zuhörer (Person C) dir die ungeteilte Aufmerksamkeit schenkt. Für Person B (Beobachterin/Beobachter): Die Person C (Zuhörerin/Zuhörer) demonstriert jeweils die Hälfte der Zeit ein anderes Verhalten. Aufgabe: Beobachte, ob und wenn ja wie Person A (Erzählerin/Erzähler) auf das Verhalten von Person C (Zuhörerin/Zuhörer) reagiert. Beschreibe anschließend so genau wie möglich die Reaktionen von Person A (Erzählerin/Erzähler) auf das Verhalten von Person C (Zuhörerin/Zuhörer) Für Person C (Zuhörerin/Zuhörer): Aufgabe: Höre der Person A (Erzählerin/Erzähler) zunächst sehr aufmerksam und interessiert zu; unterstütze Person A (Erzählerin/Erzähler) durch einige passende Fragen, die deine ungeteilte Aufmerksamkeit erkennen lassen. Ändere zunächst unauffällig nach zwei bis drei Minuten dein Verhalten, indem du deine Aufmerksamkeit minderst, nicht mehr ständig zuhörst und ab und zu von Person A (Erzählerin/Erzähler) wegschaust. Steigere dieses Verhalten, so dass du an dich am Ende ganz von der Person A (Erzählerin/Erzähler) ab- und anderen Dingen oder Personen zuwendest.

6 Schulz von Thun

7 4 Aspekte einer Nachricht Sachebene / Sachinhalt Sprecher: Daten, Fakten und Sachverhalte. Aufgaben des Sprechers sind Klarheit und Verständlichkeit des Ausdrucks. Hörer: prüft Nachricht mit den Kriterien der Wahrheit (wahr/unwahr), der Relevanz (von Belang/ belanglos) und der Hinlänglichkeit (ausreichend/ergänzungsbedürftig) Selbstoffenbarung Sprecher: dasjenige, was anhand der Nachricht über den Sprecher deutlich wird ( Was ich von mir selbst kundgebe, Ich-Botschaft), macht Deutungen über ihn möglich Hörer: lauscht darauf, was in der Nachricht über den Sprecher enthalten ist Beziehungsebene Hier kommt zum Ausdruck, wie Sprecher und Hörer sich zueinander verhalten, und wie sie sich einschätzen. Sprecher: kann durch die Art der Formulierung, seine Körpersprache, Tonfall und anderes Wertschätzung, Respekt, Wohlwollen, Gleichgültigkeit, Verachtung in Bezug auf den Anderen zeigen Hörer: abhängig davon, was er wahrnimmt, fühlt er sich entweder akzeptiert oder herabgesetzt, respektiert oder bevormundet. Appell Sprecher: will den Hörer offen oder verdeckt dazu veranlassen, etwas zu tun oder zu unterlassen. Offen: Bitten und Aufforderungen; verdeckt: Manipulation Hörer: Was soll ich jetzt denken, machen oder fühlen?

8 Störungen der Kommunikation Störungen und Konflikte kommen zustande, wenn Sprecher und Hörer die vier Ebenen unterschiedlich deuten und gewichten. Beispiel: Mann und eine Frau sitzen beim Abendessen. Der Mann sieht Kapern in der Soße und fragt: Was ist das Grüne in der Soße? Die Frau antwortet gereizt: Mein Gott, wenn es dir hier nicht schmeckt, kannst du ja woanders essen gehen!

9 Störungen der Kommunikation Der Mann sagt: Was ist das Grüne in der Soße? und meint damit auf den verschiedenen Ebenen: Sachebene: Da ist was Grünes. Selbstoffenbarung: Ich weiß nicht, was es ist. Beziehung: Du wirst es wissen. Appell: Sag mir, was es ist! Die Frau versteht den Mann auf den verschiedenen Ebenen folgendermaßen: Sachebene: Da ist was Grünes. Selbstoffenbarung: Mir schmeckt das nicht. Beziehung: Du bist eine miese Köchin! Appell: Lass nächstes Mal das Grüne weg!

10 Kommunikation ist trainierbar! 1. Nonverbale Kommunikation 1.1 Übungen zu den Distanzzonen Ich-Bereich: die intime Zone (bis 0,4m), Du-Bereich: die persönliche Zone (0,4m bis 1,5m), Sozialbereich: die soziale Zone (1,5m bis 4m) Raumbereich: die öffentliche Zone (ab 4m). 1.2 Übungen zu Körperhaltungen Wie du gehst, so wirkst du Wie du sitzt, so überzeugst du 1.3 Übungen zu Gestik und Mimik Die Zunge kann lügen der Körper nicht. Literaturtipp: Samy Molcho: Körpersprache. München 1996; hierin findet sich eine Fülle an Beispielen, die im Unterricht mit Schülerinnen und Schülern umgesetzt werden können.

11 Zusammenarbeit braucht System! à Netzwerkkarte / Strukturkarte erstellen Was ist vorhanden? Welche Professionen arbeiten in welchen Kontexten im System Ganztagsschule (Anzahl der Beteiligten)? Welche Schnittstellen gibt es? Welche Schnittstellen fehlen?

12 Fernziele & Nahziele Im Schulteam Aus den gewonnen Erfahrungen des Tages: Welche Schritte in welchen Zeiträumen sind notwendig um die fehlenden Schnittstellen auszubauen, die Hindernisse anzugehen. Was ist ganz konkret der erste Schritt am Montag?

13 Yes you can gutes Gelingen!

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