Finanzierung Leasing Factoring. Risiken und Chancen von Kundenbeziehungen. Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Finanzierung Leasing Factoring. Risiken und Chancen von Kundenbeziehungen. Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich"

Transkript

1 Finanzierung 229 Risiken und Chancen von Kundenbeziehungen im -Geschäft Die wertorientierte Steuerung als Lösungsansatz Matthias Ehnert, Prof. Dr. Thomas Günther, Dresden Der Wettbewerbsdruck im steigt. Die Preise für fallen. Die Kunden verlangen mehr Serviceleistungen. Aber welcher Kunde verdient günstigere Konditionen und mehr Service? Für den Factor stellt sich die Frage, wie eine individuelle Steuerung der Kunden erfolgen muss. Um darauf Antworten zu finden, müssen die Perspektiven von Risiken und Chancen der Kundenbeziehungen betrachtet Erst wenn beide Perspektiven selbst und deren Interdependenzen für jeden Kunden vorliegen, erlangt der Factor eine Entscheidungsgrundlage zur kundenspezifischen Steuerung. Steuern von Kundenbeziehungen Die größten wirtschaftlichen Potenziale liegen beim in den Kundenbeziehungen. Sofern die Risiken und Chancen eines Kunden zielgerichtet analysiert und gesteuert werden, kann die -Gesellschaft profitabel agieren. Für die Umsetzung erfordert es ein effektives Risikomanagement- und Controllingsystem. Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) durch den Vorstand geeignete Maßnahmen zu treffen, um existenzbedrohende Entwicklungen also Risiken frühzeitig zu erkennen. 2) Dann prüft der Gesetzgeber zusätzlich eine der Geschäftstätigkeit und den Risiken angemessene Finanzaufsicht für -Gesellschaften. 3) Aufgrund dessen wird verständlich, weshalb Unternehmer den negativen Auswirkungen von Risiken ein hohes Gewicht einräumen und ihre Ressourcen lediglich an der Überwachung von Risiken ausrichten. Im Hinblick auf Kundenbeziehungen reicht das jedoch nicht aus. Zusätzlich müssen die Chancen der Kunden in das wirtschaftliche Kalkül einbezogen Diese ganzheitliche Sicht macht neue Varianten zur Erfolgsbeurteilung möglich. Mittelfristig kann auf diese Weise der Erfolg und langfristig der Fortbestand der -Gesellschaft gesichert 4) Im Ergebnis führt das zu einer erheblichen Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit im Markt. Die Relation von Kundenrisiko und -chance ermöglicht dem Factor Aussagen von neuer Qualität, und zwar über die erwartete tatsächliche Profitabilität eines Kunden. Der Factor wird in die Lage versetzt, dem Kunden ein kundenspezifisches Konditionen- und Serviceangebot zu unterbreiten. Gerade vor dem Hintergrund des gegenwärtig zu beob- In der unternehmerischen Praxis werden Risiken im Rahmen des Risikomanagements häufig isoliert als negative Auswirkung eines Ereignisses betrachtet. Eine jüngst veröffentlichte Studie verdeutlicht dies. 1) Dazu verleiten insbesondere die externen Rahmenbedingungen. Es sind zunächst entsprechend des Gesetzes zur 1) Vgl. Nevries/Strauß: Aufgaben des Controllings im Rahmen des Risikomanagementprozesses, in: Zeitschrift für Controlling und Management, 52. Jg., 2008, Heft 2, S. 110 f. 2) Vgl. Bundesgesetzblatt 1998 Teil I Nr. 24, S. 787 oder 91 Abs. 2 AktG. 3) Vgl. Deutscher Bundestag, Drucksache 16/7036, 2007, S ) Vgl. Günther: Unternehmenswertorientiertes Controlling, München, 1997, S. 64 ff. DIE AUTOREN: Dipl.-Kfm. Matthias Ehnert, Dresden studierte Betriebswirtschaftslehre und war im in Deutschland und Großbritannien tätig. Gegenwärtig betätigt er sich als freiberuflicher Berater für Controlling und Risikomanagement sowie Doktorand der TU Dresden am Lehrstuhl von Prof. Dr. Thomas Günther und forscht zur wertorientierten Steuerung im. Prof. Dr. habil. Thomas Günther, Dresden ist Inhaber des Lehrstuhls für betriebliches Rechnungswesen an der TU Dresden. Er beschäftigt sich insbesondere mit der Ausgestaltung von Controllingsystemen zur wertorientierten Steuerung sowie mit der Messung, Bewertung und Steuerung von immateriellen Ressourcen.

2 230 Finanzierung achtenden Preisdrucks im - Markt wird dadurch vor allem das langfristige Erfolgspotenzial gestärkt. Aus den nachfolgend klassifizierten Risiken und Chancen sollen die Entwicklungstendenzen für eine kundenorientierte Steuerung aufgezeigt Risiken aus Kundenbeziehungen Branchenüblich werden Kundenrisiken im organisatorischen Rahmen durch Revisionen analysiert und bewertet. Revision als Methode erscheint jedoch für die Art und Form der Prüfung als nicht geeignet. Eine Prüfung der Kundenrisiken im Vorfeld der Kundenbeziehung versteht sich als Einschätzung, ob der Kunde nutzen und die risiko- und chancenbezogenen Vorstellungen des Factors erfüllen kann. Revision (lat.: re = wieder, videre = ansehen) steht für die Rückschau und Überprüfung im Sinne der Wirtschaftsprüfung. Sie beleuchtet den Prozess der Prüfung im allerdings nur zum Teil. Umfassender erscheint dagegen die Methode -Audit (lat.: audire = zuhören). Dieser Begriff impliziert, dass sich der Factor mit den leistungswirtschaftlichen Prozessen und deren Qualität sowie den organisatorischen Strukturen des Kunden auseinandersetzt und sondiert, ob der Kunde sich für das eignet. Das Prüfen der wirtschaftlichen Gegebenheiten beinhaltet das Auditieren. Darüber hinaus lässt sich Audit auch international plausibler verwenden, da im Englischen das Verb to audit in diesem Zusammenhang gebraucht wird. Für den Kunden selbst klingt der Begriff Audit im Gegensatz zu dem Begriff Revision vermutlich besser und dient so einem Vertrauensaufbau. Für ein -Audit müssen vielschichtige Risiken in das Kalkül der Bewertung einbezogen Der folgende Abriss von Kundenrisiken soll sensibilisieren, welchen Risiken in den Audits Beachtung geschenkt werden muss. Die Risiken von Kundenbeziehungen (siehe Abbildung 1) sind dem Risikofeld der Geschäftsrisiken zuzuordnen, da sie im leistungswirtschaftlichen Prozess entstehen. Die Kundenrisiken lassen sich in die fünf Risikoklassen 3 Rechtsrisiko 3 debitorisches Risiko 3 Veritätsrisiko Abbildung 1: Klassifizierung von Kundenrisiken im 3 Insolvenzrisiko und 3 Businessplanrisiko sowie weiter in Kundeneinzelrisiken unterteilen. Der Risikoklasse Rechtsrisiko zugeordnete Kundeneinzelrisiken unterliegen grundsätzlich einer eingehenden Prüfung juristischer Aspekte. Die Prüfung muss teilweise bereits vor Beginn der Kundenbeziehung stattfinden, um bestimmte Gefahren auszuschließen. Kreditinstitute verhalten sich beispielsweise proaktiv und führen vor dem Abschluss eines Rechtsgeschäftes mit einem Kunden eine Legitimationsprüfung nach 154 Abgabenordnung durch. Dieses Vorgehen sollten auch -Gesellschaften übernehmen. Rechtliche Mängel und Unsicherheiten können so frühzeitig erkannt und nahezu vollständig vermieden, andere dagegen vor dem Start der Kundenbeziehung nicht gänzlich ausgeschlossen Das für den Factor sehr kritische Risiko der (Global-)Zession oder der Umsatzsteuerhaftung kann nicht komplett vermieden oder abgewälzt Durch Steuerungsmaßnahmen sind diese Rechtsrisiken auf ein Mindestmaß zu reduzieren und im laufenden Prozess durch kontinuierliche Kontrollen auf diesem Niveau zu halten. Das Überwachen von Rechtsrisiken gibt Einblicke in die organisatorischen Strukturen und Abläufe des Anschlusskunden. Beispielsweise deutet eine unklare oder häufig wechselnde Vertretungsregelung auf organisatorische Probleme oder strategische Risiken hin, die im -Audit beachtet werden müssen. Besonders diese qualitativen Erkenntnisse müssen in die Kundenbewertung einfließen. Das debitorische Risiko unterliegt einer gesonderten Betrachtung, da es hinsichtlich des Debitors besteht. Dem Anschlusskunden werden Forderungen vorfinanziert, die Rückzahlung erfolgt allerdings vom Debitor. Die fristgemäße Rückzahlung hängt von der betriebswirtschaftlichen Situ-

3 Finanzierung 231 ation und Bonität des Debitors ab. Gemäß der von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht herausgegebenen Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) zählt das debitorische Risiko zu den Adressenausfallrisiken. Dennoch ist es im Rahmen des -Audits strukturell den Kundenrisiken zuzuordnen, weil sie unmittelbar mit der Geschäftspolitik des Kunden in Verbindung stehen. Das Debitorenportfolio des Anschlusskunden lässt starke Rückschlüsse auf das Geschäft des Kunden zu und beeinflusst die Entscheidung des Factors hinsichtlich eines Engagements in erheblichem Maße qualitativ. Für die kalkulatorischen Planungen des Factors kommen den debitorischen Risiken große Bedeutung zu. Fallen die vom Kunden aufgekauften Forderungen aus, trägt der Factor in der Regel das mit dem Kunden vertraglich vereinbarte Delkredererisiko. Das kann erhebliche Auswirkungen auf die Ertragslage der -Gesellschaft haben. Die Erkenntnis des -Audits sollte daher sein, die potenziellen Gefahren bezüglich der Debitorenstruktur zu erkennen und zu bewerten, damit der Factor einen entsprechenden Risikoaufschlag verlangen kann. Das Veritätsrisiko basiert auf dem juristischen Bestehen der angekauften Forderung. Die Kundeneinzelrisiken, wie etwa Luftrechnungen oder Einreden, treten gewöhnlich erst dann auf, wenn die wirtschaftliche Situation des Kunden sehr angespannt oder intransparent ist. Kommt es zu einem durch den Anschlusskunden verursachten Schaden, erweisen sich Regressforderungen für bereits auszahlte Gelder meist als uneinbringbar. Durch die bereits angespannte Finanzlage des Kunden kann die Rückforderung leicht zur Insolvenz des Anschlusskunden führen. In der zeitlichen Dimension des -Prozesses geht das Veritätsrisiko dem Eintritt einer Insolvenz voraus. Aus diesem Grund sind Veritätsrisiken grundsätzlich von Insolvenzrisiken zu trennen. Die Veritätsrisiken können im Rahmen des -Audits insbesondere mithilfe qualitativer Informationen analysiert Das Insolvenzrisiko besteht generell und ist anderen Risiken zeitlich nachgelagert. Einige der bereits genannten Risiken (wie etwa Veritätsoder Rechtsrisiken) implizieren, dass die -Gesellschaft im Schadensfall die Haftung durch den Kunden rechtlich erwirken kann. Bei einem hohen Regressanspruch besteht allerdings das Risiko, dass der zu hohe Kapitaldienst (Tilgungen et cetera) den Anschlusskunden in die Insolvenz treibt. Diese nachgelagerte Gefahr stellt ein Insolvenzrisiko im weiteren Sinn dar. In Ergänzung dazu besteht ein Insolvenzrisiko im engeren Sinn, wenn es während des Geschäftsprozesses und unabhängig von anderen Risiken eintritt. Sollte der Kunde im normalen Geschäftsablauf die Insolvenz anmelden, entstehen unter Umständen hohe Schadenssummen. In der Phase des -Audits muss der Factor daher erkennen, ob ein neuer Kunde potenziell insolvenzgefährdet ist. Das kann zum Teil mittels einer quantitativen Jahresabschlussanalyse erfolgen, obwohl diese retrospektiv ist. Eine qualitative Risikofrüherkennung kann darüber hinaus weitere Aspekte berücksichtigen, die sich im Zahlenwerk noch nicht auswirken. Für die Entscheidung eines Kundenengagements kommt auch dem Businessplanrisiko hohe Bedeutung zu. Zum Planen von Kundenrentabilitäten ist der Factor auf zuverlässige Planungen des Kunden angewiesen. Kundenumsätze, Geschäftsbereiche, Finanzpläne und Businesspläne müssen als authentische Soll-Daten zur Verfügung stehen. Risiken bestehen demnach hinsichtlich der Prognosesicherheit des Businessplans des Kunden. Gerade die Klientel der mittelständischen -Unternehmen verfügt vielfach nur rudimentär über Plandaten. Beispielsweise muss bereits vor Beginn der Kundenbeziehung geprüft werden, ob der Unternehmer den Fortbestand des Geschäfts gewissenhaft plant oder ob sich der Fortbestand aus Ad-hoc-Entscheidungen von Tag zu Tag neu ergibt. Über eine hohe Aussagekraft verfügen, neben den Planwerten selbst, die qualitativen Einschätzungen über den Anschlusskunden. Besonders interessiert, mithilfe des Audits aufzudecken, wie wahrscheinlich ein Kunde während der Kundenbeziehungsphase risikoträchtig wird. Das heißt, die Bewertung der Risiken muss diesem Anspruch gerecht Kundenrisiken sind einerseits von strategischen Risikoursachen und anderseits von akuten Risikoursachen geprägt. Strategische Ursachen gehen dabei zurück auf eine strategische Krise des Anschlusskunden. Diese Ursachen sind schwer wahrzunehmen und liegen unter anderem in der Strategie des Unternehmens. Aktuelle Risikoursachen gehen meist auf eine akute Krise zurück, die sich bereits auf betriebswirtschaftliche Größen niederschlägt. Bezogen auf das Motiv, zu nutzen, lassen sich beispielsweise zwei Gruppen von Anschlusskunden unterscheiden. Kunden der ersten Gruppe wünschen eine Finanzierungsalternative in ihrem Finanzportfolio, um Risiken zu streuen, Abhängigkeiten von Banken zu vermeiden oder um ihre Bilanzpolitik umfassender zu steuern. Sie befinden sich wahrscheinlich in keiner akuten Krise. Kunden der zweiten Gruppe interessieren sich für, weil sie sich durch restriktive Kreditvergabe der Banken (auch im Zuge der Finanzkrise) oder durch die schlechte Zahlungsfähigkeit und -moral von Unternehmen gezwungen sehen, kurzfristig Liquidität aufzunehmen oder ihr Rating durch Bilanzverkürzung zu verbessern. Diese Kunden befinden sich möglicherweise in einer akuten Krise. Sollten -Gesellschaften diese Anschlusskunden diskriminieren und mit ihnen kein Engagement eingehen, würde sich der Factor selbst um viel Geschäftspotenzial bringen. Eventuell insolvenzgefährdete Unternehmen können durchaus

4 232 Finanzierung Abbildung 2: Einflussfaktoren auf Kundenbewertungen engagement ergeben. Daraus lassen sich folgende Erkenntnisse ableiten. Erstens wird der Risikocontrollingprozess auf der Ebene von Maßnahmen unterstützt. Jedes einzelne Risiko wird nach einem klar gegliederten Schema erfasst und durch das Einsetzen von operativen und strategischen Controlling-Instrumenten geplant, gesteuert und kontrolliert. Dadurch ergeben sich direkte Handlungsanweisungen für die Unternehmensführung der -Gesellschaft, die Kundenrisiken einzeln zu steuern. Beispielsweise können bei erwarteten Gefahren Risikoaufschläge auf bestimmte Konditionen verlangt In besonders riskanten Fällen könnte von einem Engagement abgesehen Zweitens entstehen für die Unternehmensführung Handlungsanweisungen zur Steuerung des Gesamtrisikos. Sofern die Risikoursachen zweckmäßig aggregiert werden, können beispielsweise Konzentrationen und Klumpenrisiken erkannt und ein entsprechendes Entgegensteuern initiiert den Weg aus der Krise erfolgreich bewältigen, wenn auch nur durch zusätzliche liquide Mittel. Dieser Fall bietet dem Factor eine große Chance. Derartige Kundenbeziehungen bieten trotz höherer Risikokosten lukrative Gewinnmargen. Für den langfristigen Geschäftserfolg des Factors ist die erfolgreiche Sanierung eines Anschlusskunden deshalb erstrebenswert. Die kontinuierliche und stringente Betrachtung von Kundeneinzelrisiken liefert Informationen über zeitliche und inhaltliche Dimension von Gefahren, die sich aus einem Kunden- Abbildung 3: Kundenbewertung in Abwägung von Chancen und Risiken (in Anlehnung an Gleißner, 2008) Schlussfolgerung Als Schlussfolgerung aus der Betrachtung der Risken bleibt festzuhalten, im sind die qualitativen Einschätzungen von hoher Bedeutung. Die Bewertung der Kundenrisiken muss differenziert für einzelne Risken erfolgen. Außerdem müssen sie zweckmäßig aggregiert Um verwertbare Ergebnisse zu erhalten, sind insbesondere Ratings im Zusammenhang mit -Audits dienlich. Jedoch müssen sich die -Ratings von den Ratings der Kreditinstitute unterscheiden. Statt den Fokus auf kennzahlengestützte Jahresabschlussanalysen zu legen, müssen die -Ratings verstärkt qualitative Kriterien also strategische Risiken des Kunden berücksichtigen. Das Ergebnis des Ratings muss dann mit den Chancen der Kundenbeziehung in Relation gesetzt Chancen aus Kundenbeziehungen Das Spektrum der Anschlusskunden im -Markt zeigt Vielfalt. Die Anschlusskunden unterscheiden sich beispielsweise bezüglich der Rechtsform (vom Einzelunternehmer bis zu Aktiengesellschaften), der Beschäftigtenzahl (von 1 bis 100), des Umsatzes (von 0,1 Millionen Euro bis 100 Millionen Euro) oder des Wirtschaftszweiges (von Handwerk bis zu neuen Technologien). Unabhängig von diesen Unterschieden müssen aber die Kundenchancen transparent und nach gleichen Kriterien bewertet

5 Finanzierung 233 Die Instrumente zum Bestimmen von Kundenchancen erweisen sich als ebenso vielfältig wie die des Spektrums der Kunden. Zur Bildung von Kunden-Clustern existiert eine Reihe von Kriterien, die in der betrieblichen Praxis unterschiedlich eingesetzt Die Deckungsbeiträge der Kunden als mehrdimensionales Kriterium bewähren sich bei der Klassifizierung, da neben der Ertragskomponente auch die Kostenkomponente berücksichtigt wird. Darüber hinaus eignen sich die Deckungsbeiträge für konsistente Vergleiche mit anderen Kunden; sie sind dabei nach prozessualen Gesichtspunkten zu ermitteln. Durch Kostenunterschiede (viele oder wenige Forderungsrechnungen, online oder postalisch eingereichte Forderungsrechnungen et cetera) können die Deckungsbeiträge der Kunden erheblich variieren. ABC-Analysen zählen nach Umsätzen oder Anzahl der Forderungsrechnungen zu den häufigsten Verfahren zur Kundenanalyse; das zeigen empirische Analysen. Diese Methoden gestalten sich meist einperiodisch. Sie lassen sich besonders für mittelständische Unternehmen leicht und schnell implementieren und schonen die Ressourcen. Aber Achtung: Sie sind vergangenheitsorientiert! Im Rahmen von -Audits sollen zusätzlich in Erweiterung zu bisherigen Revisionen zukünftige Chancen eines Kunden analysiert Es müssen Methoden verwendet werden, die ein analytisches und pragmatisches Vorgehen sicherstellen und sich durch eine dynamische und monetäre Auslegung auszeichnen. Dynamisch bedeutet, den Kunden als Investment zu sehen. Der Kunde verursacht nicht ausschließlich im ersten Jahr der Kundenbeziehung einen Gewinn oder Verlust, sondern amortisiert in der Geschäftsbeziehung Anfangsinvestitionen. 5) Die Geschäftsprozesse zwischen Factor und Kunden werden mit der Zeit zunehmend effizienter, da sich Lerneffekte ergeben und der Kunde den Ablauf des s verinnerlicht hat. Eine monetäre Auslegung von Methoden bedeutet, die Geschäftsbeziehung mit Risiken und Chancen monetär zu erfassen, wodurch sich konkrete Handlungsanweisungen auch zur Steuerung der -Konditionen ergeben. In einem ganzheitlichen Konzept müssen hingegen nicht-monetäre Aspekte ebenso berücksichtigt Besonders in der wissenschaftlichen Forschung zum Marketing existieren Konzepte darüber, welche weichen Chancen beziehungsweise Potenziale sich in Kundenbeziehungen verbergen und so die Kundeneinschätzungen prägen können. Neben Erkenntnissen 5) Vgl. Günther/Kirchner-Khairy/Zurwehme: Measuring Intangible Resources for Managerial Accounting Purposes, in: Horváth/Möller (Hrsg.): Intangibles in der Unternehmenssteuerung, München, 2004, S. 170f. Erfolg kommt durch Beständigkeit WIR FINANZIEREN Sie sind erfolgreich im Vertrieb, mit besten Verbindungen? immaterielle Sie brauchen Wirtschaftsgüter mehr Freiraum, < IPR mehr / Intellectual Möglichkeiten, Property mehr Akzeptanz? Rights < Firmenübernahmen < im < Wir suchen Vertriebspartner Nehmen Sie Kontakt auf Mario Zanier Yvonne Bartmann Kontakte zu gesellschaften sind ebenfalls erwünscht Alpen AG, Hohenstaufenstrasse 6, D Vohburg HRB Ingolstadt 4236, UID-Nr.: DE ; Vorstand M. Zanier Aufsichtsratsvorsitz: RA Dr. H. Zanier

6 234 Finanzierung über Risiken und Deckungsbeiträge eines Anschlusskunden ist auch von hoher Bedeutung, ob und in welchem Umfang er die -Gesellschaft weiterempfiehlt. Ein Anschlusskunde mit hoher Multiplikatorwirkung kann zusätzliche profitable Kunden vermitteln, auch wenn der Kunde selbst nicht profitabel erscheint. Positive und negative Einflussfaktoren auf Kundenbewertungen verdeutlicht Abbildung 2 auf Seite 232. Entscheidungsfindung Sowohl im als auch in anderen Wirtschaftszweigen wohnt Entscheidungen immer Unsicherheit inne. Das wird durch alle genannten Risiken und Chancen deutlich. Durch das Planen von Ergebnissen und Zielen werden unendlich viele Unsicherheiten auf eine erwartete Situation eingegrenzt. 6) Trotz der Eingrenzung der Planungssituation besteht dennoch weiterhin die Wahrscheinlichkeit des Eintretens von negativen oder positiven Planabweichungen. Die negativen Planabweichungen beschreiben das Risiko eines Schadens oder einer Gefahr. Im Gegensatz dazu stehen die positiven Planabweichungen für die Chancen auf einen zusätzlichen wirtschaftlichen Nutzen. 7) Die Entscheidung, ob ein potenzieller Kunde in das Kundenportfolio der -Gesellschaft aufgenommen wird, fußt letztlich auf internen Planungen. In einem -Audit wird jede neue Kundenbeziehung hinsichtlich des erwarteten Risikos und der erwarteten Rentabilität bewertet. Die Bewertung muss entsprechend der Ursache/Wirkungsbeziehungen objektiv, nachvollziehbar und wirtschaftlich anwendbar sein. 8) Das -Audit muss qualitativen Risiken und Chancen ein stärkeres Gewicht einräumen als es gegenwärtig bei Ratings von Kreditinstituten geschieht. Wie bei einer Investition sind Aufwand und Nutzen, gleichbedeutend mit Risiko und Chance, zu analysieren. Die Kundenbeziehung stellt eine Investition in die Zukunft dar. Risiko- und Rentabilitätserwartungen der Kunden müssen deshalb zugrunde gelegt Abbildung 3 auf Seite 232 illustriert die Entscheidungssituation in einem Koordinatensystem. Die Ergebnisse aus einem -Audit können beispielsweise darin abgetragen Auf der Ordinatenachse wird die erwartete Chance (Rentabilität) des Kunden zum Beispiel als prozentuale Eigenkapitalrentabilität des Investments in den Kunden vermerkt. Die Abszissenachse zeigt die Höhe des Risikos, beispielsweise in Form des Rating-Ergebnisses oder des Risikokapitalkostensatzes. Die weiteren Parameter hängen von der Risikostrategie des Factors ab. Der Factor hat eine eigene Risikostrategie festzulegen, die eine Grenze für die maximale Risikobereitschaft definiert. Bis zu dieser Maximalrisikolinie können zum risikotragenden Eigenkapital ins Verhältnis gesetzte Risiken eingegangen Aussagekräftig wird die Entscheidung mit einem ebenfalls in der Risikostrategie festgelegten Maß für Risikobereitschaft. Dieses Maß stellt das Austauschverhältnis von Risiko und Rendite dar. Es beginnt bei einer bestimmten Grundrendite, die für eine risikolose Kapitalanlage verlangt werden kann, und steigt je nach Risikofreudigkeit des Factors stärker oder schwächer. Ob mit den im -Audit bewerteten Kunden ein Engagement eingegangen wird, entscheidet sich durch das Verhältnis von Chance und Risiko sowie der Restriktion Maximalrisiko. Die Erkenntnisse aus der Bonitätsprüfung und der Analyse des Kunden fließen einheitlich und transparent in das Bewertungsschema ein. Es sind die Anschlusskunden zu bevorzugen, die über dem gewünschten Risiko/Rendite-Verhältnis und unter der Maximalrisikogrenze liegen (siehe Kunde A in Abbildung 3, Seite 232). Zusammenfassung und Ausblick Der -Markt verzeichnet bislang starke Kunden- und Umsatz- Wachstumsraten. Folglich konnte die Dienstleistung bisher insbesondere produkt- und prozessorientiert verkauft Der zuletzt wahrgenommene verstärkte Wettbewerb lässt jedoch einen intensiveren Preiskampf erkennen. Dies fordert die -Gesellschaften dazu heraus, sich gegenwärtig und zukünftig stärker kundenorientiert auszurichten. Einerseits müssen sie aus interner Sicht den Kunden differenziert entsprechend seiner Risiken und Chancen bepreisen. Das bedeutet, Kunden mit guter Bonität und Profitabilität dürfen nicht die Kunden mit schlechter Bonität subventionieren. Andererseits muss der Factor aus externer Sicht den Kunden zufriedenstellen. Dem Kunden muss also ein wahrnehmbarer Nutzen angeboten werden, der sich zum Beispiel im Serviceangebot niederschlagen kann. Der Factor steht somit vor der Herausforderung, den profitablen Kunden zu erkennen, um ihn zu fördern und ihn an die -Gesellschaft langfristig zu binden. Damit gehen neue Formen der Kundenbewertung einher, damit qualitative und quantitative Risikoursachen sowie Chancen eingeschätzt und in einem Wert ausgedrückt werden können. Das Bewertungsergebnis muss auf wenige Werte reduziert werden, die alle wichtigen Aussagen zum Kunden und zum Kundenportfolio beinhalten. Die wertorientierte Steuerung verkörpert einen Lösungsansatz für - Gesellschaften, um der Komplexität des s insbesondere im Zusammenhang mit Kundenbeziehungen gerecht zu 7 6) Vgl. Mikus: Risiken und Risikomanagement, in: Götze/Henselmann/Mikus (Hrsg.): Risikomanagement, Heidelberg, 2001, S. 5 f. sowie Macharzina/Wolf: Unternehmensführung, 5. Aufl., Wiesbaden, 2005, S. 650 f. 7) Vgl. Gleißner: Erwartungstreue Planung und Planungssicherheit, in: Controlling, 20. Jg., 2008, Heft 2, S ) Vgl. Günther: Steuerung von immateriellen Werten im Rahmen des wertorientierten Controlling, in: Kostenrechnungspraxis, 45. Jg., Sonderheft 1/2001, S. 58.

Vom Prüfer zum Risikomanager: Interne Revision als Teil des Risikomanagements

Vom Prüfer zum Risikomanager: Interne Revision als Teil des Risikomanagements Vom Prüfer zum Risikomanager: Interne Revision als Teil des Risikomanagements Inhalt 1: Revision als Manager von Risiken geht das? 2 : Was macht die Revision zu einem Risikomanager im Unternehmen 3 : Herausforderungen

Mehr

CSR und Risikomanagement

CSR und Risikomanagement CSR und Risikomanagement Bedeutung der Risiken aus ökologischen und sozialen Sachverhalten im Rahmen der Prüfung des Risikoberichts und des Risikomanagements XX. April 2010 Risk Management Solutions Agenda

Mehr

Vgl. Ehrmann, Harald: Kompakt-Training Risikomanagement: Rating - Basel II, Ludwigshafen (Rhein), 2005, S.52, 188, 201.

Vgl. Ehrmann, Harald: Kompakt-Training Risikomanagement: Rating - Basel II, Ludwigshafen (Rhein), 2005, S.52, 188, 201. Ausfallwahrscheinlichkeit: Die Ausfallwahrscheinlichkeit Probability of Default (PD) gibt die prozentuale Wahrscheinlichkeit für die Nichterfüllung innerhalb eines Jahr an. Beispiele: Forderungsausfälle,

Mehr

Governance, Risk & Compliance für den Mittelstand

Governance, Risk & Compliance für den Mittelstand Governance, Risk & Compliance für den Mittelstand Die Bedeutung von Steuerungs- und Kontrollsystemen nimmt auch für Unternehmen aus dem Mittelstand ständig zu. Der Aufwand für eine effiziente und effektive

Mehr

Transparenz!? Moderne Beziehungen zwischen Unternehmen und Kapitalgebern

Transparenz!? Moderne Beziehungen zwischen Unternehmen und Kapitalgebern Transparenz!? Moderne Beziehungen zwischen Unternehmen und Kapitalgebern Michael Diegelmann, cometis AG Frankfurt am Main, 25. Februar 2003 Agenda 1. Einleitung 2. Situationsanalyse deutscher Mittelstand

Mehr

Risikogrundsätze Version 2, Stand 10/2011

Risikogrundsätze Version 2, Stand 10/2011 Version 2, Stand 10/2011 1. RISIKOGRUNDSÄTZE 1.1 Verantwortung des Vorstandes Der Vorstand der Schoellerbank Invest AG ist für die ordnungsgemäße Geschäftsorganisation und deren Weiterentwicklung verantwortlich.

Mehr

SPK Unternehmensberatung GmbH

SPK Unternehmensberatung GmbH SPK Unternehmensberatung GmbH Informationsabend Rating Herausforderung und Chance zugleich 4-Sterne Rating Deutschland SPK Unternehmensberatung GmbH Seite 2 SPK Das Logo SPK Unternehmensberatung GmbH Seite

Mehr

Prof. Dr. Rainer Elschen

Prof. Dr. Rainer Elschen Risikomanagement II - Vorlesung 9 - Prof. Dr. Rainer Elschen Prof. Dr. Rainer Elschen 175 Inhaltsübersicht 1. Unternehmerisches Risiko 1.1 Kausalitätsstruktur von Risiken 1.2 Risikokategorien 1.3 Risikostrategien

Mehr

Vertragsmanagement im Mittelstand - Strategien zur wirtschaftlichen Behandlung von Risiken

Vertragsmanagement im Mittelstand - Strategien zur wirtschaftlichen Behandlung von Risiken Vertragsmanagement im Mittelstand - Strategien zur wirtschaftlichen Behandlung von Risiken VDE Südbayern AK Unternehmensmanagement Innung für Elektro- und Informationstechnik Haus II, Seminarraum 3 / 5.

Mehr

Risikomanagement. Anforderungen und Umsetzung bei mittelständischen Unternehmen. Folie 1. Stand: Dezember 2007

Risikomanagement. Anforderungen und Umsetzung bei mittelständischen Unternehmen. Folie 1. Stand: Dezember 2007 Risikomanagement Anforderungen und Umsetzung bei mittelständischen Unternehmen Stand: Dezember 2007 Folie 1 Inhalt Gesetzliche Regelungen Bedeutung von Risikomanagement Leitlinien für die Gestaltung eines

Mehr

Hier im Einzelnen einige Auswirkungen auf die Unternehmensfinanzierung:

Hier im Einzelnen einige Auswirkungen auf die Unternehmensfinanzierung: Aktuelle Information für den Monat Juni 2012 Basel III und die Auswirkungen auf den Mittelstand - kurze Übersicht und Handlungsempfehlungen - Kaum sind die Änderungen aus Basel II nach langer Diskussion

Mehr

BASEL. Prof. Dr. Dr. F. J. Radermacher Datenbanken/Künstliche Intelligenz. franz-josef.radermacher@uni-ulm.de

BASEL. Prof. Dr. Dr. F. J. Radermacher Datenbanken/Künstliche Intelligenz. franz-josef.radermacher@uni-ulm.de Prof. Dr. Dr. F. J. Radermacher Datenbanken/Künstliche Intelligenz franz-josef.radermacher@uni-ulm.de Seite 2 Eigenkapitalunterlegung laut Basel I Aktiva Kredite, Anleihen etc. Risikogewichtete Aktiva

Mehr

Die neuen Eigenkapitalanforderungen der Banken BASEL II

Die neuen Eigenkapitalanforderungen der Banken BASEL II Die neuen Eigenkapitalanforderungen der Banken BASEL II Ein Thema für das Gesundheitswesen? 26.07.2004 2004 Dr. Jakob & Partner, Trier www.dr-jakob-und-partner.de 1 Was bedeutet Basel II? Nach 6-jährigen

Mehr

CompetenceForum. Der IDW-Standard S 6. Inhalte und Kriterien für Sanierungskonzepte. Ausgabe 01-2013

CompetenceForum. Der IDW-Standard S 6. Inhalte und Kriterien für Sanierungskonzepte. Ausgabe 01-2013 Ausgabe 01-2013 CompetenceForum Ein Serviceangebot von Struktur Management Partner für Unternehmer Der IDW-Standard S 6. Inhalte und Kriterien für Sanierungskonzepte. Warum verlangt Ihre Bank ein Sanierungskonzept

Mehr

Organisatorische Einbindung eines Risikomanagementsystems in mittelständische Unternehmen

Organisatorische Einbindung eines Risikomanagementsystems in mittelständische Unternehmen Organisatorische Einbindung eines Risikomanagementsystems März 2002 Andreas Henking www.risk-sim.de 1 Einleitung Wichtiger Erfolgsfaktor bei der Einführung von Risikomanagementsystemen ist die richtige

Mehr

Risiko und Compliance Management Nur der guten Ordnung halber? Wolfram Bartuschka Dr. Daniel Kautenburger-Behr

Risiko und Compliance Management Nur der guten Ordnung halber? Wolfram Bartuschka Dr. Daniel Kautenburger-Behr Risiko und Compliance Management Nur der guten Ordnung halber? Wolfram Bartuschka Dr. Daniel Kautenburger-Behr Projektakquisition Projektkonzeption Projektrealisierung Projektvermarktung Objektbezug Objektbetrieb

Mehr

INTERNE KONTROLL- UND RISIKOMANAGEMENTSYSTEME AKTUELLE HERAUSFORDERUNGEN AN GESCHÄFTSFÜHRUNG UND AUFSICHTSGREMIUM

INTERNE KONTROLL- UND RISIKOMANAGEMENTSYSTEME AKTUELLE HERAUSFORDERUNGEN AN GESCHÄFTSFÜHRUNG UND AUFSICHTSGREMIUM INTERNE KONTROLL- UND RISIKOMANAGEMENTSYSTEME AKTUELLE HERAUSFORDERUNGEN AN GESCHÄFTSFÜHRUNG UND AUFSICHTSGREMIUM AGENDA Vorbemerkungen A. Grundlagen I. Was ist ein Risikomanagementsystem (RMS)? II. Was

Mehr

Die Inhalte des Controlling-Systems

Die Inhalte des Controlling-Systems 6 Die Inhalte des Controlling-Systems Das Controlling-System hat folgende Inhalte: Zielorientierung Zukunftsorientierung Engpassorientierung Prozessorientierung Marktorientierung Kundenorientierung Die

Mehr

Supply Chain Summit 2011 RISIKO-MANAGEMENT UND SUPPLY CHAIN

Supply Chain Summit 2011 RISIKO-MANAGEMENT UND SUPPLY CHAIN Supply Chain Summit 2011 RISIKO-MANAGEMENT UND SUPPLY CHAIN GLIEDERUNG Intro Risiko-Management Was bedeutet Risiko-Managment? Wie wird Risiko-Management umgesetzt? Nutzen von Risiko-Management Relevanz

Mehr

Risikomanagement Gesetzlicher Rahmen 2007. SAQ Sektion Zürich: Risikomanagement ein Erfolgsfaktor. Risikomanagement

Risikomanagement Gesetzlicher Rahmen 2007. SAQ Sektion Zürich: Risikomanagement ein Erfolgsfaktor. Risikomanagement SAQ Sektion Zürich: Risikomanagement ein Erfolgsfaktor Risikomanagement Gesetzlicher Rahmen IBR INSTITUT FÜR BETRIEBS- UND REGIONALÖKONOMIE Thomas Votruba, Leiter MAS Risk Management, Projektleiter, Dozent

Mehr

Die Beurteilung normativer Managementsysteme

Die Beurteilung normativer Managementsysteme Die Beurteilung normativer Managementsysteme Hanspeter Ischi, Leiter SAS 1. Ziel und Zweck Um die Vertrauenswürdigkeit von Zertifikaten, welche durch akkreditierte Zertifizierungsstellen ausgestellt werden,

Mehr

Enterprise Risikomanagement nach ISO 31000. MSc Eckehard Bauer, RM-Trainer und Prokurist, Quality Austria

Enterprise Risikomanagement nach ISO 31000. MSc Eckehard Bauer, RM-Trainer und Prokurist, Quality Austria Enterprise Risikomanagement nach ISO 31000 MSc Eckehard Bauer, RM-Trainer und Prokurist, Quality Austria Basis des operativen Risikomanagement Was ist unter dem Begriff Risiko zu verstehen? GEFAHR? Begutachtung

Mehr

Umgang des Handwerksbetriebes mit der Bank. VR Bank Südpfalz

Umgang des Handwerksbetriebes mit der Bank. VR Bank Südpfalz Wir machen den Weg frei Umgang des Handwerksbetriebes mit der Bank VR Bank Südpfalz Ihr Referent am heutigen Tag Clifford Jordan Leiter Firmenkundenbetreuung und Generalbevollmächtigter der VR Bank Südpfalz

Mehr

Berücksichtigung des immateriellen Vermögen von Kunden in Kreditvergabeund Beteiligungsprozessen von Kreditinstituten in Schleswig-Holstein

Berücksichtigung des immateriellen Vermögen von Kunden in Kreditvergabeund Beteiligungsprozessen von Kreditinstituten in Schleswig-Holstein Berücksichtigung des immateriellen Vermögen von Kunden in Kreditvergabeund Beteiligungsprozessen von Kreditinstituten in Schleswig-Holstein Sehr geehrte Damen und Herren, in unserer heutigen Wissensgesellschaft

Mehr

Controlling im Mittelstand

Controlling im Mittelstand Controlling im Mittelstand Mag. Johann Madreiter nachhaltigmehrwert e.u. Unternehmensberatung und Training 2 Controlling im Mittelstand Controlling im Mittelstand und Kleinunternehmen? Ein auf die Unternehmensgröße

Mehr

Positionierungsberatung in der Sanierung und Restrukturierung / Insolvenz. improve consult planbar aus der Krise!

Positionierungsberatung in der Sanierung und Restrukturierung / Insolvenz. improve consult planbar aus der Krise! Positionierungsberatung in der Sanierung und Restrukturierung / Insolvenz improve consult planbar aus der Krise! Planbare Unternehmenspositionierung in der Krise Die strategische Neupositionierung in Krisenphasen

Mehr

your IT in line with your Business Geschäftsprozessmanagement (GPM)

your IT in line with your Business Geschäftsprozessmanagement (GPM) your IT in line with your Business Geschäftsprozessmanagement (GPM) Transparenz schaffen und Unternehmensziele effizient erreichen Transparente Prozesse für mehr Entscheidungssicherheit Konsequente Ausrichtung

Mehr

Von Factoring profitieren. Der frische Impuls für Ihr Unternehmen. Sichere Einnahmen statt unsicherer Forderungen. siemens.

Von Factoring profitieren. Der frische Impuls für Ihr Unternehmen. Sichere Einnahmen statt unsicherer Forderungen. siemens. Von Factoring profitieren Der frische Impuls für Ihr Unternehmen Sichere Einnahmen statt unsicherer Forderungen siemens.com/finance Wer wachsen will, muss liquide sein Verwandeln Sie Außenstände in Liquidität

Mehr

Günter Seefelder Die besten Konzepte für Ihren erfolgreichen Start in die Selbstständigkeit interna

Günter Seefelder Die besten Konzepte für Ihren erfolgreichen Start in die Selbstständigkeit interna Günter Seefelder Die besten Konzepte für Ihren erfolgreichen Start in die Selbstständigkeit interna Ihr persönlicher Experte Inhalt 1. Die richtige Wahl der Unternehmensform................. 6 1.1 Haftungsverhältnisse..............................

Mehr

Prof. Dr. Rainer Elschen

Prof. Dr. Rainer Elschen Risikomanagement II - Vorlesung 4 - Prof. Dr. Rainer Elschen Prof. Dr. Rainer Elschen 66 Inhaltsübersicht 1. Unternehmerisches Risiko 1.1 Kausalitätsstruktur von Risiken 1.2 Risikokategorien 1.3 Risikostrategien

Mehr

Benchmark zur Kompetenzbestimmung in der österreichischen SW Industrie. Mag. Robert Kromer NCP / AWS Konferenz Wien, 29.2.2012

Benchmark zur Kompetenzbestimmung in der österreichischen SW Industrie. Mag. Robert Kromer NCP / AWS Konferenz Wien, 29.2.2012 Benchmark zur Kompetenzbestimmung in der österreichischen SW Industrie Mag. Robert Kromer NCP / AWS Konferenz Wien, 29.2.2012 Warum beschäftigen wir uns mit Wissensbewertung? ( 1978 (in Folie 2 Welchen

Mehr

Heute entdecken, was den Kunden morgen begeistert.

Heute entdecken, was den Kunden morgen begeistert. Consulting Heute entdecken, was den Kunden morgen begeistert. Mit effizienten Tools Innovationen schaffen und Kunden gewinnen. Eine Kooperation zwischen MBtech Consulting und dem Spiegel Institut Mannheim

Mehr

MODERNES MUSEUMSMANAGEMENT ERGEBNISSE EINER UMFRAGE IN DEUTSCHLAND, ÖSTERREICH UND DER SCHWEIZ

MODERNES MUSEUMSMANAGEMENT ERGEBNISSE EINER UMFRAGE IN DEUTSCHLAND, ÖSTERREICH UND DER SCHWEIZ Lehrstuhl für Public & Nonproft Management MODERNES MUSEUMSMANAGEMENT ERGEBNISSE EINER UMFRAGE IN DEUTSCHLAND, ÖSTERREICH UND DER SCHWEIZ MODERNES MUSEUMSMANAGEMENT ERGEBNISSE EINER UMFRAGE IN DEUTSCHLAND,

Mehr

1 Problemstellung. 1.1 Aktualität des Themas

1 Problemstellung. 1.1 Aktualität des Themas 1 1 Problemstellung 1.1 Aktualität des Themas Aufgrund der ständig wechselnden Markt- und Umweltbedingungen unterliegen auch die Instrumente des Marketing einem stetigen Wandel. Die daraus resultierende

Mehr

mehr rausholen: RatingBeratung für Unternehmen.

mehr rausholen: RatingBeratung für Unternehmen. mehr rausholen: RatingBeratung für Unternehmen. Der Integrated Corporate Finance -Ansatz der Bank Austria. Der Markt für Unternehmensfinanzierungen hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Galt

Mehr

Berufsbegleitendes Studium zur Externenprüfung als Bachelor B.A.

Berufsbegleitendes Studium zur Externenprüfung als Bachelor B.A. Modulbezeichnung VI.5 Risiko- und Sanierungsmanagement Organisation Modulverantwortliche/r: Prof. Dr. Thomas Barth Modulart Wahlpflichtfach ECTS-Punkte: 5 Doppelstunden: 12 Prüfungsleistungen Art: K 90

Mehr

Wir bringen Forderungs- Finanzierung in ein neues Gleichgewicht: Mehr Liquidität für das Unternehmen. Mehr Sicherheit für die Bank.

Wir bringen Forderungs- Finanzierung in ein neues Gleichgewicht: Mehr Liquidität für das Unternehmen. Mehr Sicherheit für die Bank. Wir bringen Forderungs- Finanzierung in ein neues Gleichgewicht: Mehr Liquidität für das Unternehmen. Mehr Sicherheit für die Bank. Forderungen sind mehr wert: Mit BMP. Für das Kreditinstitut. Für das

Mehr

Audits und Assessments als Mittel zur Risk Mitigation in der Aviatik. Helmut Gottschalk. AeroEx 2012 1

Audits und Assessments als Mittel zur Risk Mitigation in der Aviatik. Helmut Gottschalk. AeroEx 2012 1 1 Audits und Assessments als Mittel zur Risk Mitigation in der Aviatik Helmut Gottschalk AeroEx 2012 1 Agenda Definitionen Assessments in der Aviatik Audits in der Aviatik Interne Audits im Risk Management

Mehr

1. Einleitung. 2. Executive Summary. Controlling-Studie

1. Einleitung. 2. Executive Summary. Controlling-Studie 1. Einleitung Controlling hat in kleinen und mittleren Unternehmen in den letzten Jahren erheblich an Bedeutung gewonnen. Gerade in der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise sind Unternehmen gehalten,

Mehr

GrECo JLT Risk Consulting GmbH

GrECo JLT Risk Consulting GmbH www.greco.eu GrECo JLT Risk Consulting GmbH Ihr unabhängiger Partner für Operatives Risikomanagement Januar 2013 Über GrECo JLT Risk Consulting GrECo JLT Risk Consulting ist eine eigenständige Gesellschaft

Mehr

Mehrwert durch Beratungen aus einer Hand

Mehrwert durch Beratungen aus einer Hand Mehrwert durch Beratungen aus einer Hand Lösungen für Versicherungen Versicherung Business & Decision für Versicherungen Die Kundenerwartungen an Produkte und Dienstleistungen von Versicherungen sind im

Mehr

EMPFEHLUNGEN VON KLINGLER CONSULTANTS TRENDS IN DER VERGÜTUNG

EMPFEHLUNGEN VON KLINGLER CONSULTANTS TRENDS IN DER VERGÜTUNG VON KLINGLER CONSULTANTS S IN DER VERGÜTUNG Aufgrund ihrer kontinuierlichen Marktbeobachtungen eruierten die Experten von klinglerconsultants folgende Trends in der Konzeption von Vergütungsmodellen: Trends

Mehr

Wie verbessere ich mein Bankenrating?

Wie verbessere ich mein Bankenrating? Wie verbessere ich mein Bankenrating? Seminar 1: Finanz- und Ertragslage Was versteht man unter Rating? Ratings geben durch definierte Symbole eine Bonitätsauskunft über einen Schuldner und schätzen damit

Mehr

der plan zum erfolg: Der PlanungsWorkshop.

der plan zum erfolg: Der PlanungsWorkshop. der plan zum erfolg: Der PlanungsWorkshop. Der Integrated Corporate Finance -Ansatz der Bank Austria. Der Markt für Unternehmensfinanzierungen hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Galt vor wenigen

Mehr

Transparenz mit System Qualität im IT-Management sichert wichtige Ressourcen und schafft Vertrauen

Transparenz mit System Qualität im IT-Management sichert wichtige Ressourcen und schafft Vertrauen IT-DIENST- LEISTUNGEN Transparenz mit System Qualität im IT-Management sichert wichtige Ressourcen und schafft Vertrauen TÜV SÜD Management Service GmbH IT-Prozesse bilden heute die Grundlage für Geschäftsprozesse.

Mehr

IT Service Management - Praxis

IT Service Management - Praxis IT Service Management - Praxis Die 11 wichtigsten Risiken beim Multivendor-Sourcing Version 1.5 (05.11.2013) Fritz Kleiner, Futureways GmbH, fritz.kleiner@futureways.ch Leiter der Themengruppe: IT Service

Mehr

Teil - I Gesetzliche Anforderungen an IT-Sicherheit

Teil - I Gesetzliche Anforderungen an IT-Sicherheit Teil - I an IT-Sicherheit Unternehmensrisiken (Einleitung Abschnitt-1) Jedes Unternehmen ist Risiken 1 ausgesetzt oder geht Risiken bewusst manchmal auch unbewusst ein. Risiken können entstehen in den

Mehr

Datenschutz-Management

Datenschutz-Management Dienstleistungen Datenschutz-Management Datenschutz-Management Auf dem Gebiet des Datenschutzes lauern viele Gefahren, die ein einzelnes Unternehmen oft nur schwer oder erst spät erkennen kann. Deshalb

Mehr

Kennzahlenanalyse. Drei-Jahresvergleich für den Zeitraum 2009 2011. TEST GmbH

Kennzahlenanalyse. Drei-Jahresvergleich für den Zeitraum 2009 2011. TEST GmbH TEST GmbH Drei-Jahresvergleich für den Zeitraum 2009 2011 Telefon: 02685/980600 info@stb-gehlen.de Inhaltsverzeichnis 1 Auf einen Blick... 3 1.1 Analysiertes Unternehmen... 3 1.2 Ergebnisse des Kennzahlen

Mehr

Bankenkommunikation erfolgreich gestalten

Bankenkommunikation erfolgreich gestalten Bankenkommunikation erfolgreich gestalten EUROPA für Unternehmen Grevenbroich 08. Dezember 2009 Diplomkaufmann Carl-Dietrich Sander UnternehmerBerater Management und Strategie für Handwerk und Mittelstand

Mehr

Fachveranstaltung IHK: Kennen Sie Ihr Rating? Katrin Hummel Deutsche Bundesbank Hauptverwaltung HMS

Fachveranstaltung IHK: Kennen Sie Ihr Rating? Katrin Hummel Deutsche Bundesbank Hauptverwaltung HMS Fachveranstaltung IHK: Kennen Sie Ihr Rating? Deutsche Bundesbank Hauptverwaltung HMS Rating = Einschätzung der Bonität eines Schuldners Ratingerstellung Rating- Kredit- Deutsche agenturen institute Bundesbank

Mehr

Themengruppe: IT Service Management - Praxis

Themengruppe: IT Service Management - Praxis Themengruppe: IT Service Management - Praxis Die 11 wichtigsten Risiken beim Multivendor-Sourcing Version 1.6 (25.02.2014) Fritz Kleiner, Futureways GmbH, fritz.kleiner@futureways.ch Leiter der swissict

Mehr

Unsere vier hilfreichsten Tipps für szenarienbasierte Nachfrageplanung

Unsere vier hilfreichsten Tipps für szenarienbasierte Nachfrageplanung Management Briefing Unsere vier hilfreichsten Tipps für szenarienbasierte Nachfrageplanung Erhalten Sie die Einblicke, die Sie brauchen, um schnell auf Nachfrageschwankungen reagieren zu können Sales and

Mehr

Projektbericht Smart Factoring als Baustein für eine optimierte Unternehmensfinanzierung

Projektbericht Smart Factoring als Baustein für eine optimierte Unternehmensfinanzierung Projektbericht Smart Factoring als Baustein für eine optimierte Unternehmensfinanzierung Smart Factoring bei einem mittelständischen Industrieunternehmen Executive Summary Die Hauptkunden des mittelständischen

Mehr

INTERNE REVISION - AKTUELLE ENTWICKLUNGEN -

INTERNE REVISION - AKTUELLE ENTWICKLUNGEN - Autor: Gerald Siebel, StB/vBP/CIA Kanzlei Siebel, Essen INTERNE REVISION - AKTUELLE ENTWICKLUNGEN - A. Einleitung I. Auch gemeinnützige Einrichtungen unterliegen einem zunehmend schnelleren Wandel der

Mehr

Rating. Rating. Informationen über. (Bedeutung, Konsequenzen, Anforderungen) Harry Donau - Unternehmensberatung

Rating. Rating. Informationen über. (Bedeutung, Konsequenzen, Anforderungen) Harry Donau - Unternehmensberatung Rating Informationen über Rating (Bedeutung, Konsequenzen, Anforderungen) Harry Donau - Unternehmensberatung RATING Basel II, die Richtlinien des Baseler Ausschusses der Bankenaufsicht, verpflichtet die

Mehr

Veröffentlicht im. Krisennavigator - Onlineportal Oktober 2004

Veröffentlicht im. Krisennavigator - Onlineportal Oktober 2004 Veröffentlicht im Krisennavigator - Onlineportal Oktober 2004 Der Einsatz von Ratingprognosen in der Krisendiagnose Mit freundlicher Genehmigung der Krisennavigator-Redaktion, Institut für Krisenforschung

Mehr

BETRIEBSWIRTSCHAFTSLEHRE Arbeitsbogen 1-3 TELEKOLLEG MULTIMEDIAL

BETRIEBSWIRTSCHAFTSLEHRE Arbeitsbogen 1-3 TELEKOLLEG MULTIMEDIAL BETRIEBSWIRTSCHAFTSLEHRE Arbeitsbogen 1-3 1. Erläutern Sie kurz die zwei Leistungsphasen in einem Unternehmen. 2. Worin unterscheiden sich Beschaffungs- und Absatzmarkt? 3. Von welchen vier Faktoren werden

Mehr

Wilken Risikomanagement

Wilken Risikomanagement Wilken Risikomanagement Risiken bemerken, bewerten und bewältigen Nur wer seine Risiken kennt, kann sein Unternehmen sicher und zielorientiert führen. Das Wilken Risikomanagement hilft, Risiken frühzeitig

Mehr

Bringen Sie Ihr Unternehmen innovativ voran. Mit klaren Lösungen und integrierter Unternehmenssteuerung.

Bringen Sie Ihr Unternehmen innovativ voran. Mit klaren Lösungen und integrierter Unternehmenssteuerung. Bringen Sie Ihr Unternehmen innovativ voran. Mit klaren Lösungen und integrierter Unternehmenssteuerung. Kennen Sie die wahren Werte Ihres Unternehmens? Im Finanzwesen und dem Controlling Ihres Unternehmens

Mehr

Vorwort des betreuenden Herausgebers (Berndt)... 3. A. Strategieprozess und aufsichtsrechtliche Anforderungen (Bastek-Margon)... 7

Vorwort des betreuenden Herausgebers (Berndt)... 3. A. Strategieprozess und aufsichtsrechtliche Anforderungen (Bastek-Margon)... 7 INHALTSÜBERSICHT Inhaltsübersicht Vorwort des betreuenden Herausgebers (Berndt)... 3 A. Strategieprozess und aufsichtsrechtliche Anforderungen (Bastek-Margon)... 7 B. Umwelt- und Unternehmensanalyse zur

Mehr

update Business Closing The Gap

update Business Closing The Gap BrandtPartners Management Consultants update Business Closing The Gap Unternehmenssicherung durch nachhaltiges und wirksames Risikomanagement Unternehmenssicherung durch nachhaltiges und wirksames Risikomanagement

Mehr

Oracle White Paper März 2009. Realitätsnahere Prognosen: Getrennte Beurteilung von Chancen und Risiken sowie Unsicherheit

Oracle White Paper März 2009. Realitätsnahere Prognosen: Getrennte Beurteilung von Chancen und Risiken sowie Unsicherheit Oracle White Paper März 2009 Realitätsnahere Prognosen: Getrennte Beurteilung von Chancen und Risiken sowie Unsicherheit Executive Summary In diesem White Paper werden anhand eines Beispiels die Vorteile

Mehr

Management Summary. Fachhochschule Kiel, Fachbereich Wirtschaft. Betreuende Dozentin: Prof. Dr. Ute Vanini. Erstellt von: Yvonne Weidhaas

Management Summary. Fachhochschule Kiel, Fachbereich Wirtschaft. Betreuende Dozentin: Prof. Dr. Ute Vanini. Erstellt von: Yvonne Weidhaas Management Summary Ergebniszusammenfassung der Studie: Berücksichtigung des immateriellen Vermögens von kleinen mittleren Unternehmen (KMU) in Kreditvergabe- Beteiligungsprozessen von Kreditinstituten

Mehr

R A T I N G ERFOLGSLEITFADEN Unternehmensstrategie & -Konzepte

R A T I N G ERFOLGSLEITFADEN Unternehmensstrategie & -Konzepte R A T I N G ERFOLGSLEITFADEN Unternehmensstrategie & -Konzepte RATING als Erfolgsfaktor & Unternehmerische Herausforderung für den Mittelstand Machen Sie aus der Not eine Tugend! R A T E N S I E! Es NUTZT

Mehr

mindtrace Methoden der Qualitätsverbesserung

mindtrace Methoden der Qualitätsverbesserung Seite 2 Situation betreiben ein Massengeschäft, dass nur dann profitabel ist, wenn die Prozesse effizient gestaltet sind und möglichst automatisiert ablaufen. Demgegenüber steht der Anspruch des Kunden

Mehr

Audits und Assessments als Mittel zur Risk Mitigation in der Aviatik. Joel Hencks

Audits und Assessments als Mittel zur Risk Mitigation in der Aviatik. Joel Hencks Audits und Assessments als Mittel zur Risk Mitigation in der Aviatik Joel Hencks AeroEx 2012 1 1 Agenda Assessments in der Aviatik Audits in der Aviatik Interne Audits im Risk Management Management System

Mehr

Suissemelio-Ratingtool im Kanton Bern

Suissemelio-Ratingtool im Kanton Bern Suissemelio-Ratingtool im Kanton Bern Franz Hofer, Bernische Stiftung für Agrarkredite (BAK) 1. Organisatorische Einbettung Hintergrund Risikobeurteilung durch den Stiftungsrat Berechnungsmodell (Kennzahlen,

Mehr

Albina Ayupova. Projektcontrolling. Anwendungsmöglichkeiten und Grenzen der Balanced Scorecard. Diplomica Verlag

Albina Ayupova. Projektcontrolling. Anwendungsmöglichkeiten und Grenzen der Balanced Scorecard. Diplomica Verlag Albina Ayupova Projektcontrolling Anwendungsmöglichkeiten und Grenzen der Balanced Scorecard Diplomica Verlag Albina Ayupova Projektcontrolling: Anwendungsmöglichkeiten und Grenzen der Balanced Scorecard

Mehr

Vom Kundenwert zum Unternehmenswert

Vom Kundenwert zum Unternehmenswert Zukunftsorientierte Analyse von Kundendaten Vom Kundenwert zum Unternehmenswert von Werner Maier Der Autor Dipl.-Ing. Werner Maier ist Geschäftsführender Gesellschafter der Wertsteigerungs-GmbH in Hamberg.

Mehr

Studie zum Management und Controlling von Reputationsrisiken. Kurzzusammenfassung

Studie zum Management und Controlling von Reputationsrisiken. Kurzzusammenfassung Studie zum Management und Controlling von Reputationsrisiken Kurzzusammenfassung August 2014 Studienziele und -inhalte Nicht zuletzt durch die Finanzmarktkrise und eine zunehmende Wettbewerbsverschärfung

Mehr

Repetitorium zum Staatsexamen für Lehramtsstudenten. Informationswirtschaft & Planung und Entscheidung 30.05.2014 NB-201. Sommersemester 2014

Repetitorium zum Staatsexamen für Lehramtsstudenten. Informationswirtschaft & Planung und Entscheidung 30.05.2014 NB-201. Sommersemester 2014 Sommersemester 2014 Repetitorium zum Staatsexamen für Lehramtsstudenten Informationswirtschaft & Planung und Entscheidung 30.05.2014 NB-201 Lehrstuhl für ABWL und Wirtschaftsinformatik Prof. Dr. Alexandros

Mehr

Sie haben sich bei Ihrer Versicherung für die Condor Lebensversicherung entschieden.

Sie haben sich bei Ihrer Versicherung für die Condor Lebensversicherung entschieden. 3. Analyse Ihrer Versicherungsgesellschaft 3.1 Allgemeine Informationen Sie haben sich bei Ihrer Versicherung für die Condor Lebensversicherung entschieden. Die CONDOR Lebensversicherung AG existiert seit

Mehr

Die Medienindustrie. Auswirkungen von Basel II auf Finanzierung, Kapitalmarkt und Wettbewerb der Branche

Die Medienindustrie. Auswirkungen von Basel II auf Finanzierung, Kapitalmarkt und Wettbewerb der Branche 1 Die Medienindustrie Auswirkungen von Basel II auf Finanzierung, Kapitalmarkt und Wettbewerb der Branche Harald Heider Gruppenleiter Research für Medien und Telekommunikationswerte, DZ-BANK Frankfurt

Mehr

FARE Consult. Unternehmensfinanzierung. Beratungskompetenz. Financial Accounting and Reporting GmbH

FARE Consult. Unternehmensfinanzierung. Beratungskompetenz. Financial Accounting and Reporting GmbH FARE Consult Financial Accounting and Reporting GmbH Beratungskompetenz Unternehmensfinanzierung Ihre Ziele Angesichts der schnell voranschreitenden Globalisierung werden Innovationen und damit die internationale

Mehr

firmenkredit Finanzierungen auf unkomplizierte, transparente Art

firmenkredit Finanzierungen auf unkomplizierte, transparente Art firmenkredit Finanzierungen auf unkomplizierte, transparente Art klarheit und transparenz Sie planen eine Investition? Oder Sie möchten sich ganz grundsätzlich über die Möglichkeiten unterhalten, die Ihnen

Mehr

Checkliste 3 Vorbereitung auf ein Bankgespräch

Checkliste 3 Vorbereitung auf ein Bankgespräch Checkliste 3 Vorbereitung auf ein Bankgespräch Ganz egal ob Sie Startkapital für Ihr Unternehmen benötigen oder nur einen Kontokorrentkreditrahmen für die Abwicklung Ihrer laufenden Geschäfte benötigen,

Mehr

Marketingkonzept. Marketing für den KMU / J. Schoch

Marketingkonzept. Marketing für den KMU / J. Schoch Marketingkonzept 2. Unterrichtsblock Marketing für den KMU Marketing ist ein Kreislauf, der immer wieder durchlaufen wird. Die quantitativen und die qualitativen Ergebnisse aus der Auswertung müssen dabei

Mehr

Genau aufeinander abgestimmt

Genau aufeinander abgestimmt Betriebswirtschaftslehre Genau aufeinander abgestimmt Strategien durch Balanced Scorecard umsetzen Wie effektiv und leistungsfähig arbeitet eigentlich mein Unternehmen? Diese Frage bewegt Geschäftsführer

Mehr

Business Intelligence was macht Unternehmen intelligent? White Paper

Business Intelligence was macht Unternehmen intelligent? White Paper Business Intelligence was macht Unternehmen intelligent? White Paper Autor: Jens Blank Juli 2012 Wassermann AG Westendstraße 195 80686 München www.wassermann.de Zusammenfassung Über traditionelle Ansätze

Mehr

Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel Fachbereich Versorgungstechnik

Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel Fachbereich Versorgungstechnik Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel Fachbereich Versorgungstechnik Master Outsourcing in der Instandhaltung Potentiale Chancen Risiken Christoph Loy Matrikel Nr.: 20074139 Erstprüfer: Professor Dr.-Ing.

Mehr

Risiko-Controlling. für den Mittelstand. Stand und Ausgestaltung in mittelständischen Unternehmen. Wesentliche Risiken erkennen, bewerten und steuern

Risiko-Controlling. für den Mittelstand. Stand und Ausgestaltung in mittelständischen Unternehmen. Wesentliche Risiken erkennen, bewerten und steuern Prof. Dr. Thomas Reichmann DCC Seminare Technische Universität Dortmund Institut für Controlling Gesellschaft für Controlling e.v. (GfC) Risiko-Controlling für den Mittelstand Stand und Ausgestaltung in

Mehr

Schepers sorgt für für Licht am Liquiditäts-Horizont

Schepers sorgt für für Licht am Liquiditäts-Horizont Schepers sorgt für für Licht am Liquiditäts-Horizont Die Schepers & Partner AG schafft Liquidität durch und en. Sie berät ganzheitlich im Debitoren- und Liquiditäts- Management und ist das führende unabhängige

Mehr

CRM Customer Relationship Management. Dipl.-Psych. Anja Krol

CRM Customer Relationship Management. Dipl.-Psych. Anja Krol CRM Customer Relationship Management Gliederung Entwicklung und Einführung von Bezugspunkte und CRM - Systeme Veränderte Rahmenbedingungen Entwicklung CRM - Systeme» Deregulierung verstärkt internationalen

Mehr

Prof. Dr. Rainer Elschen

Prof. Dr. Rainer Elschen Risikomanagement II - Vorlesung 6 - Prof. Dr. Rainer Elschen Prof. Dr. Rainer Elschen 102 Inhaltsübersicht 1. Unternehmerisches Risiko 1.1 Kausalitätsstruktur von Risiken 1.2 Risikokategorien 1.3 Risikostrategien

Mehr

Schweizer Bank Schweizer Bank Schweizer Bank Unternehmensrisiken steuern (Frankfurter Allgemeine) René F. Manser und Agatha Kalhoff Chancen und Risiken sind zwei Seiten derselben Medaille vor allem

Mehr

www.inventool.de Risiko-Management (070) Risiko-Management

www.inventool.de Risiko-Management (070) Risiko-Management Management (070) Management Grundanliegen Management (RM 0) Management ist der kontinuierliche Prozess der Identifizierung, Analyse und Bewertung von inneren und äußeren Risiken und dem Ableiten geeigneter

Mehr

Inhalt. Vorwort von Gerhard Stahl 11. Vorwort von Bernhard Schareck 15. Prolog 17

Inhalt. Vorwort von Gerhard Stahl 11. Vorwort von Bernhard Schareck 15. Prolog 17 Vorwort von Gerhard Stahl 11 Vorwort von Bernhard Schareck 15 Prolog 17 Teil I Grundlagen des Risikomanagements in Versicherungsunternehmen 23 Zur Historie des Versicherungsgedankens und des Risikobegriffs

Mehr

Risikomanagement - agieren statt reagieren. Risk Management Center, St. Gallen

Risikomanagement - agieren statt reagieren. Risk Management Center, St. Gallen Risikomanagement - agieren statt reagieren Risk Management Center, St. Gallen Risikomanagement und das Ausland Sarbanes-Oxley Act of 2002 Enterprise Risk Management - Integrated Framework issued in 2004

Mehr

Anlage: Vorschlag des Deutschen Factoring-Verbandes e.v. für factoringspezifische Anpassungen der MaRisk AT 2.1 Anwenderkreis

Anlage: Vorschlag des Deutschen Factoring-Verbandes e.v. für factoringspezifische Anpassungen der MaRisk AT 2.1 Anwenderkreis Anlage: Die Formulierungsvorschläge des DFV sind zur besseren Erkennbarkeit in blauer, kursiver Schrift in die jeweiligen Auszüge der MaRisk-E in der Fassung vom 16.02.2009 eingefügt oder als neue Module

Mehr

Bringen Sie Klarheit in Ihre Ausrichtung mit dem KMU*STAR. Strategie-Entwicklung für KMU

Bringen Sie Klarheit in Ihre Ausrichtung mit dem KMU*STAR. Strategie-Entwicklung für KMU Bringen Sie Klarheit in Ihre Ausrichtung mit dem KMU*STAR Strategie-Entwicklung für KMU Sicher und klug entscheiden Hat auch Ihr KMU mit erschwerten Rahmenbedingungen zu kämpfen, wie mit Veränderungen

Mehr

Business Performance Management Next Generation Business Intelligence?

Business Performance Management Next Generation Business Intelligence? Business Performance Management Next Generation Business Intelligence? München, 23. Juni 2004 Jörg Narr Business Application Research Center Untersuchung von Business-Intelligence-Software am Lehrstuhl

Mehr

HEIKE PUCHALA, OLYMPUS EUROPA GMBH (Section Manager Accounts Receivables)

HEIKE PUCHALA, OLYMPUS EUROPA GMBH (Section Manager Accounts Receivables) RUDOLF KESSLER, BAYWA AG (Leiter des Bereichs Kreditmanagement) Die BayWa AG nutzt GUARDEAN DebiTEX seit nahezu 10 Jahren zur Stabilisierung des Forderungsbestandes, der Reduzierung des DSO und der Forderungsverluste

Mehr

IT-Governance. Standards und ihr optimaler Einsatz bei der. Implementierung von IT-Governance

IT-Governance. Standards und ihr optimaler Einsatz bei der. Implementierung von IT-Governance IT-Governance Standards und ihr optimaler Einsatz bei der Implementierung von IT-Governance Stand Mai 2009 Disclaimer Die Inhalte der folgenden Seiten wurden von Severn mit größter Sorgfalt angefertigt.

Mehr

Strategische Potenzialanalyse als Wegweiser zur Ertragsoptimierung

Strategische Potenzialanalyse als Wegweiser zur Ertragsoptimierung Strategische Potenzialanalyse als Wegweiser zur Ertragsoptimierung Karl Czerny - Gasse 2/2/32 A - 1200 Wien +43 1 92912 65 7 +43 1 92912 66 office@walter-abel.at www.walter-abel.at www.itsmprocesses.com

Mehr

inkialjsverzeigbnis 1. KAPITEL: AUFBAU DES GESCHÄFTSFELDES

inkialjsverzeigbnis 1. KAPITEL: AUFBAU DES GESCHÄFTSFELDES inkialjsverzeigbnis 1. KAPITEL: AUFBAU DES GESCHÄFTSFELDES 1 Vorüberlegungen 1.1 Mit dem Aufbau des Geschäftsfeldes Betriebswirtschaftliche Mandantenberatung" verbundene Chancen 1.2 Erfolgsvoraussetzung

Mehr

Operative Risiken eines Unternehmens unter. dem Aspekt der Umsetzung von Basel II

Operative Risiken eines Unternehmens unter. dem Aspekt der Umsetzung von Basel II Operative Risiken eines Unternehmens unter dem Aspekt der Umsetzung von Basel II Ziele von Basel II Die Ziele von Basel II sind: Förderung von Solidität und Stabilität des Finanzsystems Förderung gleicher

Mehr

Finanzierung und Banken. Was erw arten Kreditinstitute von den Wohnungsgenossenschaften?

Finanzierung und Banken. Was erw arten Kreditinstitute von den Wohnungsgenossenschaften? Finanzierung und Banken Was erw arten Kreditinstitute von den Wohnungsgenossenschaften? Verfahren zur Bonitätsbeurteilung der Genossenschaften in der Vergangenheit Wurde bisher tendenziell als reine Kennzahlenanalyse

Mehr

FRAUNHOFER-INSTITUT FÜR PRODUKTIONSTECHNOLOGIE IPT QUALITÄT IN ZULIEFERKETTEN

FRAUNHOFER-INSTITUT FÜR PRODUKTIONSTECHNOLOGIE IPT QUALITÄT IN ZULIEFERKETTEN FRAUNHOFER-INSTITUT FÜR PRODUKTIONSTECHNOLOGIE IPT QUALITÄT IN ZULIEFERKETTEN DIE HERAUSFORDERUNG Outsourcing und globale Beschaffung erlauben es Ihrem Unternehmen, sich auf seine Kernkompetenzen zu konzentrieren,

Mehr

Performance Indicators (EFPI) Kunstgriff oder Fehlgriff?

Performance Indicators (EFPI) Kunstgriff oder Fehlgriff? Forum EnviComm Nachhaltigkeit und Strategie CSR in den Finanzmärkten 26. -27. Mai 2008, Haus der Wirtschaft, Stuttgart CSR-Messung mittels Extra-Financial Performance Indicators (EFPI) Kunstgriff oder

Mehr