Doing Business/Culture in SA DO's and DON'Ts in Südafrika Bernd Schreiter Mittelbrandenburgische Sparkasse in Potsdam

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1 Doing Business/Culture in SA DO's and DON'Ts in Südafrika Bernd Schreiter Mittelbrandenburgische Sparkasse in Potsdam Bernd SchreiterDO's and DON'Ts in Südafrika Seite 1

2 Widerspiegelung Afrikas in der deutschen Medienund Wirtschaftslandschaft ist nicht realistisch und fair Hunger, Kriege, Naturkatastrophen, Plagen Wenig Raum in der Medienlandschaft wenig Berichte aus dem Alltagsleben und der wirtschaftl. Entwicklung des Mittelstandes Schreckt viele ab BBC Worldservice in Berlin/Brandenburg auf UKW Nicht nur Katastrophen, sondern auch Alltagsberichte aus Politik, Wirtschaft, Kultur/Kunst und Sport Jobsuchende aus Portugal in Angola und Mosambik bzw. Jobangebote für Portugiesen! Seite 2

3 1. Afrika s Widerspiegelung in Deutschland Seite 3

4 SADCC Southern African Development Coordination Conference in Lusaka /Zambia Dort wurde verkündet von Dr. Kenneth Kaunda dass Mandela am 11.Februar 1990 freigelassen wird Nelson Mandela DO's DON'Ts (Madiba) in Südafrika wird 80 Jahre Seite 4

5 S- CountryDesk GmbH die internationale Plattform der Sparkassenorganisation Initiative von 27 Großsparkassen einschl. Leipzig, Dresden + Potsdam BayernLB, NordLB, WestLB, Landesbank Berlin, Deutsche Leasing, Deutsche Factoring Über 200 von 423 SPK nutzen S-CountryDesk regelmäßig und begleiten unsere Kunden ins Ausland Kooperationspartner in den Zielländern, Filialen Geschäftsstellen der Landesbanken, der Deutschen Leasing und der Deutschen Factoring Bank Seite 5

6 Kein Korrespondenzbanken-Netzwerk, sondern Auslandsbanken, die unsere Kunden betreuen + die Sprache der Sparkassen sprechen USA - Fifth Third Bank u.a., Asien - HSBC, Afrika - Societe Generale Bank + Standard Chartered Bank Polen - PKO Tschechien - Ceska Sporitelna of GB - Barclays, Royal Bank Scotland Seite 6

7 Hauptdienstleistungen des S-CountryDesk in Afrika Kontoeröffnung und Finanzierung Standort-Informationen, regionale Standortförderung im Ausland Vermittlung von Informationen zu rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen Beratung über Investitionsbedingungen und Fördermöglichkeiten Vermittlung von Geschäftskontakten und lokalen Dienstleistungsunternehmen Auskünfte über potenzielle Geschäftspartner Gemeinsam vor Ort mit unseren Kunden Interculturale Guides für die jeweiligen Länder Seite 7

8 Relationshipmanagement Afrika Afrika - Mittelbrandenburgische Sparkasse in Potsdam, Bernd Schreiter Südafrika - Landessparkasse zu Oldenburg, Heiko Böttjer, Partnerinstitute: ABSA-Bank, Standard Bank of South Africa, NedBank, Investec Bank Uganda - Sparkasse Aachen, Gerhard Jurksch CERUDEB (Centenary Rural Development Bank ) Botsuana, Kenia, Tansania, Madagaskar, Namibia, Ruanda - Sparkassenstiftung für internationale Kooperation, Stefan Henkelmann Seite 8

9 Partnerbanken des S-CountryDesk in Afrika(SA) Caixa Geral des Depositos Standard Chartered Bank Societe Generale ECO Bank, Westafrika Commercial Bank of Africa, Kenia Kenya Commercial Bank First Bank of Nigeria, Union Bank of Africa, United Bank of Africa Südafrika Standard Bank, Nedcor, ABSA, NedBank, First National Bank Group, Stanbic Bank Seite 9

10 Anfragen an den S-CountryDesk Schwerpunktländer: Nigeria, Ghana, Sudan, Tansania, Südafrika, Kenia, Angola, Mosambik, Maghreb Finanzierungen, Auskünfte, Kontakte, Banken- und Kundenbonität, Kontoeröffnungen, Zahlungsbonität und -verhalten Zu empfehlende Banken und Absicherung der Zahlungen Seite 10

11 Erfahrungen und Tipps aus mehr als 25 Jahren Banking in Afrika In Afrika Geschäfte und Banking tätigen, ist anders als in Deutschland. Persönliche Beziehungen, Ebenen und Kontakte sind viel wichtiger, als bei uns. Afrikanische Länder sind Entwicklungsländer. Logistik, Organisation, Sicherheitsfragen, Hotels haben manchmal erste Priorität. Man braucht Afrikanern nicht den Spiegel vorzuhalten Afrikaner haben ihre Werte, Moral und Demokratievorstellungen wir unsere. Interne, afrikanische Wirtschafts-, Regierungs-, Stammes- und Religionspolitik immer tabu. SA hat den Ruf ein relativ gefährliches Land zu sein. Wer sich allerdings gut vorbereitet + nicht risikofreudig verhält, kann das Risiko minimieren. Seite 11

12 DO s Doing Business/Culture in Südafrika Nehmen Sie sich Zeit, bei einem ersten Treffen für die Begrüßung und Smalltalk Geben Sie die Hand, kräftig = Stärke, kraftlos = Schwäche Fragen Sie Ihren Gegenüber, wie es ihm geht Akzeptieren Sie Hierarchien Lassen Sie sich Zeit für Entscheidungen. Wichtigkeit einer Entscheidung = wie viel Zeit man für sie aufgewendet hat Verbringen Sie mit Ihren Kollegen/Freunden etwas Freizeit, um sie besser kennenzulernen und eine vertrauensvolle Beziehung aufzubauen. Nehmen Sie Einladungen deshalb immer ernst und folgen Sie ihnen, soweit es möglich ist, oder laden Sie selbst ein SA ist eine lebendige Nation mit vielen Nuancen, wo die Rassenhierarchien seit dem Ende der Apartheid nach und nach aufbrechen und sich die geschäftliche Kommunikation und Seite 12

13 Doing Business/Culture in Südafrika DON Ts Erwähnen Sie in Gesprächen nicht die Themenbereiche AIDS, Religion oder Politik. Sie sollten generell alle Themen vermeiden, die in ernsthafte Diskussionen führen könnten Vermeiden Sie direkte Kritik. Fallen Sie nicht mit der Tür ins Haus und bleiben Sie stets höflich Werden Sie nicht ungeduldig, wenn sich Diskussionen in die Länge ziehen, vor allem bei wichtigen Entscheidungen Vermeiden Sie direkte Kritik. Eine solche wird als unhöflich empfunden. Die Kommunikation in SA enthält ein hohes Maß an Kontextbeziehung, wie in vielen afrikanischen Kulturen. Das bedeudet, Botschaften werden häufig indirekt gegeben und werden oft nur verstanden, wenn man den Kontext der Mitteilung kennt. So kann DO's and es DON'Ts passieren, in Südafrika dass neue Vorschläge wegen der komplizierten Umschreibungen nicht aufgegriffen werden Seite 13

14 Sonstiges Geringe Unsicherheitsvermeidung Unsicherheit+Ungewissheit werden als natürlich+gegeben betrachtet. Südafrikaner fühlen sich in neuen Situationen wohl Hierarchiedenken Ist weiter verbreitet als in Westeuropa. Alter ist wichtiger als Expertise keine hochgestellten Manager < 40 Jahre Starke Beziehungsorientierung Südafrikaner leben in gemeinschaftsorientierten Gesellschaft, deshalb zwischenmenschliche Beziehungen mehr Bedeutung als in ergebnis- und erfolgsorientierten Gesellschaft Gemeinschaftsorientierung Das Individuum ist bestimmt über seine Mitgliedschaft in der Gruppe. Südafrikanische Gemeinschaftsorientierung drückt sich im Zula-Begriff Ubuntu = Afrikanischer Humanismus aus. Ein Einzelner ist Mensch, indem er mit anderen in Beziehung steht Seite 14

15 Sonstiges Paralleles Zeitmanagement Polychrone Wahrnehmung von Zeit kein linearer Prozess, sondern eine paralelle Abfolge von Ereignissen. Eine Entscheidung, die viel Zeit braucht, ist wichtig. Einladungen und Verabredungen Vertrauenswürdigkeit einer Person ist oftmals wichtiger als praktische Kompetenz Privatsphäre interessiert Smalltalk Sport wie Rugby, Cricket, Golf, Familie + Freizeitaktivitäten Religion Christliche Glaube, Islam + Hinduismus. Große religiöse Toleranz, Religiöse Diskriminierung spielt keine Rolle. Körper- und Gesundheitsbewußtsein Geschäftsleben=korrekte Kleidung, Freizeit lässige Kleidung, Unterschied zwischen Städten und Townships Seite 15

16 Sonstiges Geschlechterrollen Frauen spielen eine immer größere Rolle im Arbeitsleben Haushalt oder Einkaufen noch das traditionelle Verhalten Geschäftskleidung In SA kleidet man sich in der Geschäftswelt konservativer als in Westeuropa, Langärmelige Hemden/Blusen Titel und Anreden Zwischen Kollegen + Geschäftspartnern Handschlag üblich. Fester Händedruck mit Blickkontakt wird als positiv wahrgenommen, er symbolisiert Offenheit + Verlässlichkeit. Englisch = Geschäftssprache, Südafrikaner, deren Muttersprache nicht Englisch ist, fühlen sich geschmeichelt in eigener Sprache begrüßt zu werden 11 amtliche Landessprachen isizulu, Siswati, Süd-Ndebele, Sesotho, Sepedi, Xitsonga, Setswana, Tshivenda, isixhosa, Englisch + Afrikaans Seite 16

17 Sonstiges Meetings, Präsentationen und Verhandlungen Südafrikaner bevorzugen Treffen von Angesicht zu Angesicht Visitenkarten wie in Westeuropa Seite 17

18 Seite 18

19 Seite 19

20 im Afrika-Geschäft Seite 20

21 im Afrika-Geschäft Seite 21

22 Seite 22

23 Seite 23

24 im Afrika-Geschäft Seite 24

25 im Afrika-Geschäft Seite 25

26 Seite 26

27 im Afrika-Geschäft Seite 27

28 S International Brandenburg Eine Kooperation der Sparkasse Barnim, Sparkasse Elbe Elster, Sparkasse Märkisch Oderland, im Afrika-Geschäft Sparkasse Oder Spree, Stadtsparkasse Schwedt, Sparkasse Uckermark und der Mittelbrandenburgischen Sparkasse in Potsdam Danke für Ihre Aufmerksamkeit KompetenzCenter Auslandsgeschäft S-International Brandenburg Seite 28

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