AUS DEM INHALT BERICHTE UND INFORMATIONEN ZUR BERUFLICHEN WEITERBILDUNG AUSGABE FEBRUAR 2007

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1 BERICHTE UND INFORMATIONEN ZUR BERUFLICHEN WEITERBILDUNG AUSGABE FEBRUAR 2007 Bologna und die Weiterbildung Lebenslanges Lernen im globalen Wettbewerb Bachelor, Master, konsekutiver Studiengang das Vokabular der deutschen Bildungslandschaft hat sich in den letzten Jahren kräftig verändert. Eine allgemein als Bologna-Prozess bezeichnete Reform europäischer Bildungssysteme bestimmt auch hierzulande zunehmend das Erscheinungsbild der Hochschulabschlüsse. Was steckt dahinter, und was bedeutet diese Reform für die Weiterbildung? möchte sich 2007 in einer Reihe von Beiträgen diesem Thema widmen. Zunächst ganz grundsätzlich, worum geht es im Bologna-Prozess und, die interessantere Frage, was soll dieser Prozess erreichen? Vorab: Studenten und Wissenschaftler aber auch Fachkräfte sind heute mobiler, flexibler und internationaler als je zuvor. Informationen sind weltweit sofort verfügbar und Un- Universität Diplom/Magister ternehmen agieren global. Diese Fachhochschule Internationalisierung treibt auch die oft traditionsverhafteten Hochschulen zu Reformen. Sie müssen sich internationalem Wettbewerb stellen. Die EU hat sich Grafik: Nach Focus 36, 2006 daher 1999 auf einem Treffen in Bologna das Ziel gesetzt, in einem Prozess bis zum Jahre 2010 die wohl tiefgreifendste Hochschulreform ihrer Geschichte durchzuführen und einen gemeinsamen europäischen, international wettbewerbsfähigen Hochschulraum zu schaffen. Grundgedanke der Reform ist es, ein über die Ländergrenzen hinweg vergleichbares System der Hochschulausbildung in Form des weltweit bereits dominierenden, zweistufigen Systems der Bachelor- und Masterabschlüsse zu installieren. Kurz gefasst: Das Studium verläuft über drei Jahre bis zum Bachelor als erstem berufsqualifizierenden Hochschulabschluss, danach in der gleichen Fachrichtung folgend, also konsekutiv, ein bis zwei weitere Jahre zum Master, dem Abschluss mit wissenschaftlichem Akzent und Recht zur Promotion. Die Zweistufigkeit zieht für Deutschland eine Abkehr vom traditionell einstufigen Diplom- bzw. Magisterstudium nach sich und Ausbildungszeit: Jahre Diplom Bachelor Master Beruf Beruf verspricht damit kürzere Studienzeiten bis zum ersten akademischen Abschluss. Gegen die neue Regelung wird oft das Argument ins Feld geführt, dass so manches Fach keinesfalls in nur drei Jahren ausreichend erlernbar sei, der Bachelor also allenfalls ein Zwischenschritt und nur ein Master akzeptabel wäre. Hier sollte man wohl den Arbeitsmarkt entscheiden lassen, welche Qualifikation letztlich zählt. Neben der Struktur des grundständigen Studiums ist auch die Doktorandenausbildung von Veränderungen betroffen: Geregelte Promotionsstudien dürften zwar in den nächsten Jahren das in Deutschland überwiegend Doktorvater-zentrierte Promotionsgeschehen zwar nicht völlig ersetzen, aber doch zumindest ergänzen. Weitere Ziele des Bologna- Prozesses sind Beruf eine bessere Qualitätssicherung der Studienangebote, Beruf eine höhere Vergleichbarkeit von Studienabschlüssen sowie eine verbesserte Anerkennung von Studienteilleistungen, die an unterschiedlichen Hochschulen erbracht wurden. Von wesentlicher Bedeutung ist hier die Einführung eines europäischen Leistungspunktesystems (European Credit Transfer System ECTS). Zu diesen Themen werden wir in späteren Ausgaben berichten. Seit 2003 wurde mit dem Konzept des lebenslangen Lernens auch die Weiterbildung Teil des Bologna-Prozesses. Welche konkreten Auswirkungen können wir hier erwarten? Erstens werden zunehmend Bachelor-Absolventen nach einiger Berufserfahrung Master-Abschlüsse in berufsbegleitenden Weiterbildungsoder Aufbaustudien suchen und damit eine Erweiterung des Berufsfeldes anstreben. Die Verbreitung und Anerkennung dieser Abschlüsse wird damit deutlich befördert werden. Auch Bachelor- Studien werden im Sinne des lebenslangen Lernens als Form berufsbegleitender Weiterbildung an Bedeutung zunehmen. Zweitens wird mehr Durchlässigkeit der Bildungssysteme gefordert (Quelle: BMBF 2006). Im Klartext: Es muss zukünftig möglich werden, Berufsausbildung und Berufserfahrung als Zulassungsvoraussetzung zu weiterbildenden Hochschulstudien anzuerkennen eine Praxis, mit der sich insbesondere die deutsche Hochschulbürokratie noch sehr schwer tut. Und drittens: Es muss leichter möglich werden, Leistungen verschiedener Weiterbildungen im Rahmen des Credit-Transfers auch für aufbauende Studiengänge anzuerkennen. In der deutschen Bildungslandschaft gibt es dazu zwar bereits Beispiele, aber eher noch mit Seltenheitswert. Insgesamt wird der Strukturwandel die Hochschulen zwingen, deutlich mehr Augenmerk auf die Weiterbildung und damit auf konkret praxisbezogene Formen und Inhalte bei der Wissensvermittlung zu richten. Hochschulbildung dürfte insgesamt schneller, durchlässiger und vielgestaltiger werden. EIPOS kann hoffen, mit schon vorhandenen Kooperationserfahrungen sowohl in Master- als auch in Bachelorprogrammen hier weiter eine aktive Rolle zu spielen. In den nächsten Ausgaben berichten wir vertiefend zu folgenden Themen: Anerkennung und Akkreditierung, ECT-System, berufsqualifizierende Abschlüsse als Zulassungsvoraussetzung für Weiterbildungsstudiengänge. Dr. Uwe Reese AUS DEM INHALT EIPOS-Kooperation mit Boise-State University Seite 2 Master of Science (Valuation): Akademische Kompetenz für Immobilienbewertungen Seite 2 EIPOS-Weiterbildungsangebot Seiten 3 6 Intensivseminare Eine neue, kompakte Veranstaltungsform im Brandschutz Seite 7 EIPOS-Dozenten im Blickpunkt Ing. Thomas Eulitz, Dresden Seite 7 3. EIPOS-Unternehmertreff: Liquiditätssicherung durch Factoring Seite 8 demnächst auch in elektronischer Form! Seite 8 Seite 1

2 Februar 2007 EIPOS-Kooperation mit Boise State University Master-Studiengänge Real Estate und Facility Management auf internationalen Wegen Die jährliche EIPOS-Studienreise nach Shanghai erfreut sich regelmäßig großer Beliebtheit. Neben dem Kennenlernen eines fremden Kulturkreises liegt der Schwerpunkt der Studienreise aber auf der fachlichen Ebene. So dienen die Studienreisen vor allem dazu, den gegenseitigen Gedankenaustausch über Managementmethoden, Projektabwicklungsprozesse oder aktuelle Entwicklungen im jeweiligen Markt zu fördern. Für die Teilnehmer in den Studiengängen Real Estate und Facility Management soll eine solche einwöchige Studienreise integraler Studienbestandteil werden. Ab der 5. Matrikel Real Estate sowie der 7. Matrikel Facility Management führen wir eine der obligatorischen Präsenzwochen in den USA durch. Dabei geht es bewusst nicht in die bekannten amerikanischen Großstädte, sondern in die Hauptstadt des Staates Idaho: Boise. In den vergangenen Jahren erlebte die Stadt am Rande der Rocky Mountains einen enormen Aufschwung. So erreicht Boise wiederholt Top-Rankings für seine Möglichkeiten zur Firmengründung und Geschäftsentwicklung (Forbes Magazine, Inc. Magazine, KPMG). Diese Tendenz, kombiniert mit bereits ansässigen Großunternehmen wie Hewlett- Packard sowie einem prosperierenden Tourismusund Freizeitgeschäft, wirkt sich auch auf die Entwicklung der Immobilienbestände und -preise aus. Demzufolge entstehen interessante Projekte und Konzepte, die aus immobilienwirtschaftlicher Sicht von großem Interesse sind. Prof. Dr. Günter Hertel Foto: Photographic Services, Boise State University In Kooperation mit der Boise State University ist es unser Ziel, diese Projekte vorzustellen, Ursachen und Auswirkungen zu ergründen und mit bekannten Methoden aus dem Studium zu vergleichen. Auf dem Programm stehen damit verschiedene Seminare zur Projektentwicklung und städtebaulichen Konzeption, zum Immobilien-Lebenszyklus und zum Projektmanagement, welche an der Universität stattfinden. Diese Seminare werden um verschiedene Fachexkursionen mit Experten vor Ort ergänzt. Dabei soll die Vielfalt von Immobilienprojekten berücksichtigt werden. Neben Büro- und Einzelhandelsobjekten sind auch Exkursionen zu Freizeit- und Wohnkomplexen geplant. Auch die üblichen Problembereiche im Spannungsfeld zwischen Mieter, Eigentümer und Gebäudemanager werden vorgestellt und diskutiert. Von Interesse ist dabei aber nicht nur der internationale Aspekt. Zwischen Real Estate- und Facility Management-Studenten liegen auch fachliche Akzente bezüglich Nutzerausrichtung und Investmentfokus, also Gebäudeanforderungen und deren Finanzierbarkeit, die es gerade bei der Immobilienentwicklung zu betrachten gilt. Wir erwarten für unsere Master-Studenten eine spannende Studienwoche mit internationalem Flair und fachlicher Komplexität, einen regen Gedankenaustausch zwischen Praktikern sowie eine Bereicherung für das Master-Studium bei EIPOS. Dipl.-Kfm. Martin Schnell Kompetenz für die zukünftigen Aussteller des Energieausweises Am 17. November 2006 wurde endlich der Referentenentwurf zur EnEV verabschiedet und damit die Umsetzung der Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden auf den Weg gebracht. Leider hat sich der bedarfsabhängige Energieausweis nur für Neubauten durchgesetzt sowie für Bestandsgebäude mit bis zu vier Wohneinheiten, die vor Geltung der Wärmeschutzverordnung 1978 errichtet wurden. Für alle weiteren Gebäude besteht Wahlfreiheit zwischen dem bedarfs- und verbrauchsorientierten Verfahren. Für die Ausstellung der Energieausweise von Wohn- und Nichtwohngebäuden ist demnächst ein sehr breites Spektrum von Ausstellern unterschiedlichster Qualifizierungsniveaus berechtigt, wie Personen, mit Studienschwerpunkt im Bereich des energiesparenden Bauens Personen mit absolvierter Fortbildung im Bereich des energiesparenden Bauens Personen mit Berechtigung zur Bauvorlage. Neben der Berechtigung sollte jedoch auch eine adäquate Befähigung nicht unberücksichtigt bleiben. Damit Mieter, Erwerber und Eigentümer von Immobilien mit dem Energieausweis in die Lage versetzt werden, nachhaltige Miet-, Kauf- und Modernisierungsentscheidungen zu treffen, ist eine fachkundige und qualifizierte Gebäudeenergieberatung notwendiger denn je. Dabei kommt es vor allem auf die Konfiguration und Bewertung sinnvoller Modernisierungsvarianten an, die eine Refinanzierung der Investitionskosten in Abhängigkeit des Investitionshorizontes ermöglichen. Die 7. Matrikel unserer Sachverständiger für Energieeffizienz von Gebäuden, in der bauphysikalische und anlagentechnische Bereiche sowie wirtschaftliche Aspekte einer qualitätsgerechten Energieberatung zusammengeführt werden, startet am 27. April Dipl.-Ing. (FH) Silke Grün Immobilieninvestitionen internationaler Investoren steigen Immobilienbewertungen auf internationalem Niveau sind gefragt Milliardendeals in Hülle und Fülle, so lautete die Schlagzeile auf der Frontseite der Immobilien Zeitung vom 14. Dezember Das Immobilienjahr 2006 war geprägt von großen Investitionen ausländischer Investoren. Nach einer Schätzung von Atisreal wurden 2006 fast doppelt so viele Gewerbeimmobilien umgesetzt, wie Auch für 2007 prognostiziert der Chefbewerter von CB, Richard Ellis, einen Boom bei den indirekten Immobilienanlagen. Diese boomende Marktsituation ist auch für uns der richtige Zeitpunkt zur Einführung des bundesweit einmaligen berufsbegleitenden Aufbau-Studienganges zum Master of Science (Valuation). Vor allem internationale Investoren suchten in den letzten Jahren verstärkt Immobilienbewerter, die einerseits die lokalen Märkte kennen, andererseits die finanzwirtschaftliche Denke der Investoren verstehen, und deren Gutachten eine verwendbare Entscheidungsgrundlage im Rahmen von Transaktionen darstellen. Damit der Aufbau-Studiengang diesem Anspruch gerecht wird, gewann EIPOS namhafte Bewertungsprofis für den Wissenschaftlichen Beirat des Studienganges. Dieser evaluiert die wissenschaftliche Qualität und Praxistauglichkeit regelmäßig und berät EIPOS bei der Umsetzung. Der Aufbau-Studiengang wendet sich an Immobilienbewerter, Projektentwickler, Asset Manager und Liegenschaftsmanager der öffentlichen Hand. Immobilienwirtschaftliche Fachkenntnisse und mehrjährige Berufserfahrung in der Erstellung oder Verarbeitung von Immobilienbewertungen werden vorausgesetzt. In neun Präsenzwochen, verteilt über drei Semester, wird das wesentliche Handwerkszeug zur Bewertung von Standardimmobilien, Sonderimmobilien, Immobilienprojekten, Immobilienportfolios und Beteiligungen vermittelt, in Bewertungsübungen angewendet und trainiert. Klausuren, Beleggutachten und eine praxisorientierte Master-These sichern die eigene Leistungsfeststellung und ein hohes Anspruchsniveau. Studiengruppen mit ca. 16 Teilnehmern bieten dafür ideale Rahmenbedingungen. Die Eröffnung der 1. Matrikel erfolgt am 26. Februar Für Absolventen unserer Sachverständiger für Immobilienbewertung Stufe I haben wir ein besonders attraktives Angebot: Nach Ablegen einer umfassenden Zugangsprüfung haben sie die Möglichkeit, mit verminderter Studiengebühr noch ab 04. September 2007, dem Beginn der 4. Studienwoche, in den Aufbau-Studiengang einzusteigen. Bei Interesse beraten Sie Bernd Landgraf und Martin Schnell sehr gern. Kontakt: oder Dipl.-Ing. Bernd Landgraf 1. Sächsisches Immobilien-Kolloquium Zur Erschaffung von Netzwerken bedarf es regelmäßiger Kommunikation über Marktsituationen und Erfahrungen aus der täglichen Praxis. Mit dem 1. Sächsischen Immobilien-Kolloquium am 02. März 2007 bieten wir eine solche Kommunikationsplattform mit Vorträgen und Podiumsdiskussionen zu aktuellen Themen der Bau- und Immobilienwirtschaft. Wir freuen uns auf Ihr Kommen! Informationen: Seite 2

3 Februar 2007 Das aktuelle Weiterbildungsangebot Akademisches Europa-Seminar Berufsbegleitend auf internationalen Pfaden zur Promotion Konkrete Rahmenbedingungen sowie organisatorische und fachliche Unterstützung für ein Promotionsverfahren: Suche nach geeignetem Lehrstuhl und Doktorvater Entwicklung eines Themas Arrangement der Fachprüfungen Ablegen des Rigorosums Verteidigung der Dissertation Promotionsrichtungen: Wirtschaftswissenschaften, Management Architektur, Bau- und Immobilienwirtschaft Sozialwissenschaften Weitere Bereiche auf Anfrage Ablauf: Das Akademische Europa-Seminar umfasst vier bis sechs Semester. Start der Matrikel jeweils zu Semesterbeginn, Anmeldungen mit 6 Monaten Vorlauf. (Anmeldeschluss für die im Herbst 2007 beginnende Matrikel ist ) Die Durchführung erfolgt in Kooperation mit einer europäischen Universität. Gebühr: EUR Ausführliche Beratung: Dr. Michael Beithe Informationsveranstaltungen in verschiedenen deutschen Großstädten siehe Master- und Bachelor-Studiengänge Master of Science (Valuation) Der Studiengang führt zur Erlangung des akademischen Grades Master of Science (Valuation) der Hochschule Zittau/Görlitz (FH). Immobilien beanspruchen bei institutionellen und privaten Eigentümern beachtliche Vermögenspositionen. Auch als Kapitalanlage gewinnt die Immobilie aufgrund vergleichsweise stabiler Wertverhältnisse weiterhin an Bedeutung. Doch die Entwicklung der Immobilienmärkte ist regional sehr verschieden und bedarf systematischer Beobachtungen zur Ableitung von marktorientierten Immobilienwerten. Für die vielfältigen Bewertungsanlässe wie Kauf, Verkauf, Beleihung, Vermögensfeststellung oder Vermögensteilung bilden Marktbzw. Verkehrswerte die wesentliche Entscheidungsgrundlage. Der Master- Studiengang zielt auf die praktische Lösung komplexer Bewertungsfälle ab. Den Besonderheiten an Grundstücken und Gebäuden, Sonderimmobilien sowie der Bewertung für finanzwirtschaftliche Zwecke sind daher eigene Modulwochen eingeräumt. Darüber hinaus sollen die Teilnehmer, je nach Bewertungsfall, ein fundiertes Verständnis zur Preisbildung im Immobilienmarkt erlangen und in der Lage sein, verfügbare Daten zur Plausibilitätsprüfung heranzuziehen. Ablauf: sechstägige Präsenzkurse Abschluss: Master of Science (Valuation) Gebühr: EUR Master of Science (Facility Management) (7. Matrikel) Der Studiengang führt zur Erlangung des akademischen Grades Master of Science (Facility Management) der Universität für Weiterbildung Krems, Österreich. Die Kernaufgaben im Facility Management bestehen darin, Immobilien optimal an die Entwicklung der Arbeitsprozesse anzupassen, die Funktions- und Werthaltigkeit der facilities langfristig zu sichern und die Dienstleistungen rund um die Immobilie attraktiv und bezahlbar zu gestalten. Die Analyse des Nutzerbedarfes, die Gestaltung von Prozessabläufen und die Entwicklung von Unternehmensstrukturen erfordern daher ein breites Wissens- und Erfahrungsspektrum und eine besondere Führungsqualität. Ziel des Studiums ist die Befähigung zur Planung und Umsetzung lebenszyklusorientierter Bewirtschaftungskonzepte für Immobilien. Ablauf: sechstägige Präsenzkurse Abschluss: Master of Science (Facility Management) Gebühr: EUR Master of Science (Real Estate) (5. Matrikel) Der Studiengang führt zur Erlangung des akademischen Grades Master of Science (Real Estate) der Universität für Weiterbildung Krems, Österreich. Zur Deckung des Immobilienbedarfs werden innerhalb des Lebenszyklus von Immobilien die Teilleistungen Projektentwicklung, Planung, Finanzierung, Bau, Vermarktung und Bewirtschaftung erbracht. Die immer ausgeprägtere Kundenspezifik hinsichtlich der Anforderungen an die Risikodiversifikation, Nutzungsflexibilität und Investitionseffizienz erfordert ein umfassendes Immobilienmanagement mit klar definierten Schnittstellen. Das Studienziel liegt in der Befähigung, Immobilienbestände sinnvoll zu strukturieren, Entwicklungspotenziale auszunutzen und Erträge aus dem Immobilienportfolio langfristig zu sichern. Ablauf: sechstägige Präsenzkurse Abschluss: Master of Science (Real Estate), RICS-akkreditiert Gebühr: EUR RICS-Akkreditierung im Master-Studiengang Real Estate Nachdem im April 2006 bereits die Akkreditierung des Master- Studiengangs Real Estate ab dem dritten Jahrgang erfolgte, wurde im Herbst diese Akkreditierung auch auf den ersten und zweiten Jahrgang ausgeweitet. Wir freuen uns, dass damit nun alle Studenten und Absolventen des Studiums in die Akkreditierung der Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS) eingeschlossen sind. Dipl.-Kfm. Martin Schnell Master of Engineering Vorbeugender Brandschutz (5. Matrikel) Der Studiengang wird in Kooperation mit der Hochschule Zittau/Görlitz (FH) durchgeführt. Er vermittelt berufsbegleitend, berufsfeldorientiert und auf akademischem Niveau vertiefte Kenntnisse und interdisziplinäre Aspekte des Brandschutzes. Ausgehend von ingenieurmäßigen Grundlagen werden die Umsetzung baurechtlicher Vorschriften und die Anwendung von Ingenieurmethoden behandelt. Aufbauend auf einem Hochschulstudium und fachrichtungsabhängiger Berufspraxis befähigt dieser Studiengang zur Erarbeitung von zielorientierten Brandschutzkonzepten unter Anwendung ingenieurmäßiger Prinzipien, Regeln und Methoden. Diese in Deutschland derzeit einmalige konzeptionelle und unternehmerische Befähigung wird durch die Vergabe des akademischen Master-Grades belegt. Ablauf: Oktober sechstägige Präsenzkurse Abschluss: Master of Engineering (Vorbeugender Brandschutz), ACQUIN-akkreditiert Gebühr: EUR Seite 3

4 Februar 2007 General Management MBA Der Studiengang vermittelt Hochschulabsolventen mit ersten Praxiserfahrungen grundlegende betriebswirtschaftliche und administrative Kenntnisse, verbunden mit einer zweijährigen Praxistätigkeit im Management eines Partnerunternehmens. Vertiefungsrichtungen: Marketing/Vertrieb, Wirtschaftsförderung, Integriertes Management. Ablauf: Präsenzwochen, davon 8 in Dresden und 4 in Krems (Österreich), ca. 750 Stunden Abschluss: Master of Business Administration (General Management), staatlich anerkannt und FIBAA-akkreditiert Gebühr: EUR (wird in der Regel vom Praktikumsunternehmen übernommen) Hinweis: Zulassungsvoraussetzungen: Anerkannter akademischer Abschluss oder äquivalente Qualifikation, gute Deutsch- und Englischkenntnisse, Aufnahme-Interview Professional MBA Bau- und Immobilienwirtschaft Der Studiengang vermittelt Absolventen von EIPOS-en der Bauund Immobilienbranche oder vergleichbar Qualifizierten betriebswirtschaftliche Kompetenz für Führungspositionen. EIPOS-en der Bau- und Immobilienwirtschaft werden als Vertiefungsmodule des Masterstudiums anerkannt. Ablauf: Präsenzwochen, davon 4 in Dresden und 3 in Krems (Österreich), ca. 392 Stunden Abschluss: Master of Business Administration (MBA) Gebühr: EUR Hinweis: Zulassungsvoraussetzungen: Anerkannter akademischer Abschluss oder äquivalente Qualifikation, Berufserfahrung in der Bau- und Immobilienbranche, gute Deutsch- und Englischkenntnisse Bachelor of Arts in Unternehmensführung (B. A.) Berufsbegleitendes Aufbaustudium Betriebswirtschaft, in Kooperation mit der Hochschule Zittau/Görlitz (FH), besonders für staatlich geprüfte Betriebswirte VWA/IHK/HWK sowie Fachschulen. Ablauf: August Präsenztage Abschluss: Bachelor of Arts (Unternehmensführung) Gebühr: EUR Hinweis: Zulassungsvoraussetzungen: Fachhochschulreife oder betriebswirtschaftliche Ausbildung und Berufserfahrung ( 13/11 SächsHG) Sachverständigenqualifizierung Sachverständiger für Immobilienbewertung Stufe I (18. Matrikel) Die berufsbegleitende befähigt zur Bewertung von Wohn- und Gewerbeimmobilien und ermöglicht die Bewertung von Nutzungskonzepten und die Investitionsplanung für Immobilienprojekte zur Sicherung nachhaltiger Erträge. Ablauf: zweitägige Präsenzkurse, Freitag bis Samstag (134 Stunden) Abschluss: Sachverständiger für Immobilienbewertung (EIPOS), Lehrgangszertifikat (IHK-Bildungszentrum Dresden) Gebühr: EUR Sachverständiger für Immobilienbewertung Stufe II Die berufsbegleitende befähigt zur Bewertung von Spezialimmobilien und zielt auf eine Tätigkeit als Sachverständiger, Projektentwickler oder Immobilienberater ab. Darüber hinaus unterstützt die die fachliche Vorbereitung auf eine öffentliche Bestellung und die ISO-Zertifizierung. Ablauf: Abschluss: Gebühr: in München in Dresden 9 zweitägige Präsenzkurse, Freitag bis Samstag (134 Stunden) Sachverständiger für Immobilienbewertung (EIPOS/IHK-Bildungszentrum Dresden) EUR in München, EUR in Dresden Sachverständiger für Energieeffizienz von Gebäuden (7. Matrikel) Die berufsbegleitende vermittelt Kriterien zur gesamtheitlich energetischen Beurteilung von neuen und bestehenden Gebäuden im Sinne des Energieausweises und zeigt Verfahren und Instrumente zur Anwendung energieeffizienter Systeme auf. Ablauf: zweitägige Präsenzkurse, Freitag bis Samstag (120 Stunden) Abschluss: Sachverständiger für Energieeffizienz von Gebäuden (EIPOS) Gebühr: EUR Sachverständiger für Schäden an Gebäuden Stufe I (33. Matrikel) Die berufsbegleitende vermittelt neben Ingenieurwissen und Rechtskenntnissen Handlungsalgorithmen zum Umgang mit Bauschäden im Hochbau. Ziele sind die Vermeidung von Planungs-, Ausführungs- und Überwachungsfehlern und die Vorbereitung auf eine Sachverständigentätigkeit. Ablauf: zweitägige Präsenzkurse, Freitag bis Samstag (142 Stunden) Abschluss: Sachverständiger für Schäden an Gebäuden (EIPOS), Lehrgangszertifikat (IHK-Bildungszentrum Dresden) Gebühr: EUR Sachverständiger für Schäden an Gebäuden Stufe II (17. Matrikel) Die berufsbegleitende orientiert auf die Vertiefung und Erweiterung des Fachwissens und gewährleistet durch Praktika und Gutachtentraining den notwendigen Praxisbezug. Die unterstützt die fachliche Vorbereitung auf eine öffentliche Bestellung. Ablauf: zweitägige Präsenzkurse, Freitag bis Samstag (126 Stunden) Abschluss: Sachverständiger für Schäden an Gebäuden (EIPOS/IHK-Bildungszentrum Dresden) Gebühr: EUR Sachverständiger für Bautenschutz und Bausanierung (6. Matrikel) Die berufsbegleitende vermittelt Kenntnisse und Erfahrungen zur Erhaltung von Bausubstanz und zum Schutz von Bauteilen. Damit können nachhaltige Instandhaltungs- und Sanierungslösungen in Abhängigkeit von Baustoff und Konstruktion geplant und ausgeführt werden. Seite 4

5 Februar 2007 Ablauf: zweitägige Präsenzkurse, Freitag bis Samstag (133 Stunden) Abschluss: Sachverständiger für Bautenschutz und Bausanierung (EIPOS), Lehrgangszertifikat (IHK-Bildungszentrum Dresden) Gebühr: EUR Sachverständiger für Holzschutz (15. Matrikel) Die berufsbegleitende bereitet auf die Tätigkeit als Holzschutz-Sachverständiger durch Erwerb der besonderen Sachkunde vor. Schwerpunkte sind die Bewertung komplexer Holzschädigungen und die Planung nachhaltiger und wirtschaftlicher Holzschutzmaßnahmen. Ablauf: zweitägige Präsenzkurse, Freitag bis Samstag (181 Stunden) Abschluss: Sachverständiger für Holzschutz (EIPOS/IHK-Bildungszentrum Dresden) Gebühr: EUR Sachverständiger für Schäden im konstruktiven Ingenieurbau (2. Matrikel) Die berufsbegleitende wendet sich an Teilnehmer mit überdurchschnittlichen Kenntnissen auf dem Gebiet der Tragwerksplanung und thematisiert risikobehaftete Konstruktionen des konstruktiven Ingenieurbaus mit ihren stofflichen Besonderheiten, den technischen Regeln und Bemessungsverfahren sowie den Schadensbildern in Planung und Ausführung. Ablauf: zweitägige Präsenzkurse, Freitag bis Samstag (129 Stunden) Abschluss: Sachverständiger Schäden im konstruktiven Ingenieurbau (EIPOS), Lehrgangszertifikat (IHK-Bildungszentrum Dresden) Gebühr: EUR Sachverständiger für vorbeugenden Brandschutz Die berufsbegleitende vermittelt aufbauend auf dem Fachplaner für vorbeugenden Brandschutz die besondere Fachkompetenz, die zur Bewertung von Brandschutzkonzepten im Rahmen des Baugenehmigungsverfahrens notwendig ist. Die unterstützt die fachliche Vorbereitung auf eine Tätigkeit als Prüfingenieur/anerkannter Sachverständiger für vorbeugenden baulichen Brandschutz. Ablauf: Abschluss: Gebühr: Hinweis: in Hamburg in Dresden 8 zweitägige Präsenzkurse, Freitag bis Samstag (124 Stunden) Sachverständiger für vorbeugenden Brandschutz (EIPOS) EUR in Hamburg, EUR in Dresden Voraussetzung ist der erfolgreiche Abschluss der Fachplaner für vorbeugenden Brandschutz. Sachverständiger für brandschutztechnische Bau- und Objektüberwachung (4. Matrikel) Die vermittelt das notwendige Fachwissen zur fachgerechten baulichen Umsetzung von Brandschutzkonzepten. Der Sachverständige steht dem Bauherren in den Lph 5 9 und während der Nutzung des Gebäudes beratend zur Seite. Er koordiniert die Teilabnahmen der technischen Brandschutzanlagen und relevanten Bauteile und erstellt die Objektdokumentation als Grundlage für den Brandschutzbeauftragten. Ablauf: zweitägige Präsenzkurse, Freitag bis Sonnabend (125 Stunden) Abschluss: Gebühr: Hinweis: Sachverständiger für brandschutztechnische Bau- und Objektüberwachung (EIPOS) EUR Voraussetzung ist der erfolgreiche Abschluss der Fachplaner für vorbeugenden Brandschutz oder Fachplaner für gebäudetechnischen Brandschutz. Fachplanerqualifizierung Fachplaner für gebäudetechnischen Brandschutz (14. Matrikel) Die berufsbegleitende vermittelt interdisziplinär Fachwissen im Bereich des vorbeugenden Brandschutzes und befähigt zur gewerkeübergreifenden Planung haustechnischer und baulicher Brandschutzmaßnahmen. Die Problematik der brandschutztechnischen Abschottung von Anlagen der technischen Gebäudeausrüstung sowie die Planung von Löschanlagen bilden einen besonderen Schwerpunkt. Ablauf: zweitägige Präsenzkurse, Freitag bis Samstag (106 Stunden) Abschluss: Fachplaner für gebäudetechnischen Brandschutz (EIPOS) Gebühr: EUR Hinweis: Durchführung in Dresden Fachplaner für vorbeugenden Brandschutz Die berufsbegleitende befähigt zur Erarbeitung und Bewertung ganzheitlicher Brandschutzkonzepte im Bauantragsverfahren. Ablauf: in Dresden in München in Hamburg 8 zweitägige Präsenzkurse, Freitag bis Samstag (123 Stunden) Abschluss: Gebühr: Fachplaner für vorbeugenden Brandschutz (EIPOS) EUR in Dresden, EUR in München, EUR in Hamburg Experten- und Managerqualifizierung Immobilien-Projektentwicklung (4. Matrikel) Die berufsbegleitende zielt auf spezifische Fachkompetenz und interdisziplinäre Fach- und Führungskompetenz in der Planung und Entwicklung von Immobilien ab. Ablauf: zweitägige Präsenzkurse, Freitag bis Samstag (133 Stunden) Abschluss: Immobilien-Projektentwickler (EIPOS) Gebühr: EUR Immobilien-Portfoliomanagement (3. Matrikel) Die berufsbegleitende zielt auf das aktive Management, insbesondere die Entwicklung und Optimierung von Immobilienportfolios ab. Abgeleitet aus strategischen Zielsetzungen werden die investitionsorientierte Betrachtung von Immobilienbeständen sowie die Realisierung der enthaltenen Erfolgspotenziale thematisiert. Ablauf: zweitägige Präsenzkurse, Freitag bis Samstag (133 Stunden) Abschluss: Immobilien-Portfoliomanager (EIPOS) Gebühr: EUR Hinweis: Durchführung in Mainz Informieren Sie sich auch ausführlich im Internet: Seite 5

6 Februar 2007 PPP-Projektmanagement Die berufsbegleitende vermittelt Kenntnisse zu rechtlichen Rahmenbedingungen von PPP-Projekten sowie zu wirtschaftlichen Optimierungspotenzialen unter Berücksichtigung zweckabhängiger Anforderungen. Sie befähigt sowohl Verantwortliche der privaten Wirtschaft als auch der öffentlichen Hand zum Management von PPP-Projekten. Ablauf: zweitägige Präsenzkurse, Freitag bis Samstag (107 Stunden) Abschluss: PPP-Projektmanager (EIPOS) Gebühr: EUR, EUR (öffentlicher Dienst) Hinweis: Durchführung in Dresden Sicherheitsmanagement (4. Matrikel) Die berufsbegleitende konzentriert sich auf die ganzheitliche Betrachtung betrieblicher Sicherheit. Auf Basis von Risikoanalysen werden Sicherheitskonzepte sowie Krisen- und Notfallpläne entwickelt. Ergänzend werden die Angebote des Sicherheitsmarktes kritisch beleuchtet. Ablauf: dreitägige Präsenzkurse Abschluss: Sicherheitsmanager (EIPOS) Gebühr: EUR Hinweis: Folgende Module können einzeln belegt werden: Sicherheitsanalyse und Konzeptentwicklung: (1200 EUR) Krisen- und Notfallmanagement: (900 EUR) Der Sicherheitsmarkt: (900 EUR) Regionalmanagement und -beratung (21. Matrikel) Die vermittelt die inhaltlichen, methodischen und praktischen Kenntnisse zur Erstellung regionaler Entwicklungs- und Handlungskonzepte und deren Umsetzung. Ablauf: Wochenkurse, Montag bis Freitag (80 Stunden) Abschluss: Zertifikat Regionalmanager (EIPOS) Gebühr: EUR Lehrgänge und Seminare Lehrgang Vakuumphysik und -technik, Vakuumleckprüfung (29. Lehrgang) Aneignung von theoretischen und praktischen Kenntnissen, insbesondere durch selbstständige Durchführung von Laborversuchen. Ablauf: Wochenkursus, Montag bis Freitag (35 Stunden) Abschluss: Teilnahmebescheinigung Gebühr: 890 EUR Hinweis: Die Teilnehmerzahl ist auf 14 begrenzt. Lehrgang Ingenieurmethoden im Brandschutz Im Intensivseminar werden ausführlich die Einsatzgebiete für Ingenieurmethoden behandelt und deren Anwendbarkeit und Einbettung in die baurechtlichen Regelungen beleuchtet. Einen Schwerpunkt bildet die Anwenderschulung für die Programme FDS und MRFC. Der Aufbau der Datensätze sowie die Durchführung und Auswertung der Simulationen sind eingebettet in einen theoretischen Seminarteil, der sich mit den Grundlagen der Modellierung von Bränden auseinandersetzt. Besonderes Augenmerk wird auf die Festlegung der Modellannahmen (Geometrie, Lüftungsbedingungen, Brandszenarium) gelegt. Auf CD werden u. a. Test- und Vollversionen von Brandsimulationsprogrammen sowie weiterführende Literatur zur Verfügung gestellt. Das Seminar wendet sich an Brandschutzfachplaner und -sachverständige; ein eigener leistungsfähiger Laptop ist mitzubringen. Ablauf: Montag bis Freitag (48 Stunden) Abschluss: Teilnahmebescheinigung Gebühr: EUR Sachverständigentage Die Sachverständigentage dienen der Kontaktpflege zwischen EIPOS und seinen Absolventen, Dozenten und weiteren interessierten Fachleuten des jeweiligen Sachgebietes. In Vorträgen werden aktuelle Neuerungen dargestellt. 1. Sächsisches Immobilien-Kolloquium EIPOS-Unternehmertreff Bauschadensbewertung Immobilienbewertung Brandschutz 19./ Holzschutz Update-Seminare Update-Seminare sind Angebote mit Übungscharakter zur Wissensaktualisierung, nicht nur für EIPOS-Absolventen. Es werden sachgebietsbezogen aktuelle Themen aufgegriffen oder die Gutachtenerstellung trainiert. Sicherheitssysteme im Brandschutz Trainingsseminar Erbbaurechte Brandschutzkonzepte für Bestandsgebäude II Neue Baubestimmungen für Leitungsanlagen Explosionsschutz für Brandschutz-Fachplaner Bewertung von Immobilienportfolios Rechte und Belastungen DIN V Quartal 2007 Bauklimatik 2. Quartal 2007 Studienreise Shanghai Kontakte zur Wirtschaft, Wissenschaft und Unternehmen, individuelle Kontakte zu potenziellen Geschäftspartnern. Ablauf: Gebühr: EUR Hinweis: begrenzte Teilnehmerzahl IMPRESSUM Lehrgang Verhandeln, Moderieren und Präsentieren im Beruf Drei-Tages-Seminar zu den Schwerpunkten Teamarbeit, Präsentation, Textgestaltung sowie Verhandlungs-/Interviewtechnik (u. a. Impulsreferate, Gruppenarbeit, Videofeedback). Ablauf: tägiges Seminar (Montag bis Mittwoch) Abschluss: Teilnahmebescheinigung Gebühr: 950 EUR Hinweis: Sonderkonditionen für EIPOS-Weiterbildungsteilnehmer Herausgeber: Europäisches Institut für postgraduale Bildung an der TU Dresden e. V. Goetheallee 24, D Dresden Telefon: 03 51/ Telefax: 03 51/ eipos.de Redaktion und Anzeigenverwaltung: Christoph Richter, M. A. (V.i.S.d.P.) Satz: Medien Center Studio 8 GmbH Dresden Telefon: / Druck: Verlag & Druckerei Tierbs e. Kfm., Inh. Henry Resch Longuyoner Straße 21, Pirna Telefon: / Seite 6

7 Februar 2007 EIPOS-Mitarbeiter vorgestellt Die Master-Macherin Dipl.-Ing. Sabine Schönherr Die Liste wird umfangreich, wenn man versucht, die Tätigkeiten und Projekte aufzuzählen, die unter Federführung oder entscheidender Mitwirkung von Sabine Schönherr bei EIPOS entstanden und gewachsen sind. Seit bereits 11 Jahren gehört Frau Schönherr zum EIPOS-Team und hat in dieser Zeit sowohl die inhaltliche Ausrichtung als auch die professionelle organisatorische Vorbereitung und Durchführung von Weiterbildungsveranstaltungen des Institutes wesentlich beeinflusst und geprägt. Als Frau Schönherr 1995 nach erfolgreichem Abschluss ihres Studiums des Bauingenieurwesens ihre Tätigkeit bei EIPOS begann, war Sie zunächst in der Transferstelle Ökologisches Bauen beschäftigt. Im Zusammenhang mit der zunehmenden Profilierung und Differenzierung der EIPOS-Weiterbildungsangebote entstand der Fachbereich Bau- und Immobilienwirtschaft, in welchen sie 1999 wechselte. Hier konzipierte und betreute sie sowohl en des Fachgebietes Schäden an Gebäuden als auch im Bereich des Vorbeugenden Brandschutzes. Aufgrund der Komplexität und der Praxisrelevanz der Themen des vorbeugenden Brandschutzes bei der Planung, Realisierung und Nutzung von baulichen Anlagen wurde bei EIPOS 2001 die Projektgruppe Brandschutz ins Leben gerufen, in welche Frau Schönherr von Anfang an fachliche Kompetenz und Ideenreichtum einbrachte. Mit ihren langjährigen Erfahrungen trug sie dazu bei, im Brandschutz ein mehrstufiges durchgängiges Weiterbildungskonzept zu entwickeln, das nunmehr vom Fachplaner über den Sachverständigen bis hin zum Masterstudiengang führt. Ausgehend von dieser Konzeption begleitet Frau Schönherr den Prozess der fachlichen Qualifizierung und somit auch den beruflichen Werdegang vieler unserer Teilnehmer über einen längeren Zeitraum hinweg. Hier eröffnen sich ihr Möglichkeiten enger persönlicher Kontakte, ein besonderes Merkmal ihrer Arbeitsweise. Durch ihre fachliche und emotionale Kompetenz gelingt es ihr oft, Teilnehmer zu einem neuen Schritt im beruflichen Werdegang zu ermutigen und dann abschließend das Lampenfieber vor der Masterthesen-Verteidigung zu lindern. Als Master-Macherin wünschen wir ihr in diesem Sinne auch weiterhin frische Ideen und Zielstrebigkeit. Dipl.-Ing. Uwe Kohn Intensivseminare Eine neue, kompakte Veranstaltungsform im Brandschutz Dass Brandschutz ein Muss für jeden Planer und Ausführenden im Baubereich darstellt, ist inzwischen allgemein bekannt. Viele Fachkollegen haben Eigeninitiative ergriffen und sich entsprechend weitergebildet. Die Palette der Weiterbildungsangebote ist deutschlandweit besonders in den letzten beiden Jahren qualitativ und quantitativ gewachsen. Unumstritten ist sicherlich, dass EIPOS im Brandschutz eine Vorreiterrolle eingenommen hat, indem seit 1998 eine systematische berufsbegleitende Fortbildung entwickelt wurde. Inzwischen umfasst dieser Weiterbildungsbereich einen Masterstudiengang, Fachplaner- und Sachverständigenfortbildungen, Tagesseminare und Tagungen. Ziel des Konzeptes ist es, inhaltlich durchgängige Angebote für alle am Brandschutz Beteiligten zu offerieren vom praxistauglichen Basiswissen über die besondere Sachkunde bis hin zur akademischen Graduierung oder Spezialisierung. Nicht zuletzt muss es dabei für den Teilnehmer, unter Beachtung der derzeit schwierigen Situation in der Bauwirtschaft, zeitlich, räumlich und finanziell leistbar sein. Für komplexe und inhaltlich abgeschlossene Themen, die Vorkenntnisse erfordern oder Spezialisierungen darstellen, eignen sich zeitlich kompakte Seminarformen sicher besser als zeitlich auseinander liegende Wochenendkurse. In diesem Sinne wurden in der Projektgruppe Brandschutz bei EIPOS zwei neue Angebote in Form 5-tägiger Intensivseminare konzipiert: Ingenieurmethoden im Brandschutz (erstmals im Herbst letzten Jahres durchgeführt) und Explosionsschutz (geplant für den Frühsommer 2007). Ersteres Thema stieß dabei auf sehr große Resonanz. Im Seminar werden EIPOS-Dozenten vorgestellt ausführlich die Einsatzgebiete für Ingenieurmethoden behandelt, deren Anwendbarkeit und Zuverlässigkeit beleuchtet und mit anderen Berechnungsansätzen verglichen. Dabei stehen praxisnahe Anwendungsfälle und praktische Erfahrungen mit Anwendungsprogrammen sowie die zu berücksichtigenden Randbedingungen und Modellansätze im Mittelpunkt. Aufbauend auf den thermodynamischen und strömungstechnischen Grundlagen werden schwerpunktmäßig ingenieurmäßige Verfahren zur Bewertung des erforderlichen Brandsicherheitsniveaus und zur Bemessung von Entrauchungsanlagen behandelt. Die Festlegung von Brandszenarien und Bemessungsbränden werden in engem Zusammenhang mit der Brandmodellierung mittels Feld- und Zonenmodellen dargestellt. Die Teilnehmer werden befähigt, mittels einfacher Handrechenverfahren und ausgewählter Simulationsprogramme für einfache Gebäudestrukturen Brandleistung und Rauchausbreitung zu berechnen. Die Übungen werden am eigenen Laptop unter Anleitung durchgeführt. Die zur Verfügung gestellten Bemessungshilfen reichen von Excel-Tabellen bis hin zu Übungsversionen von Simulationsprogrammen wie z. B. MRFC und FDS. Das auf 15 Teilnehmer pro Kurs begrenzte Seminar wird im April, September und November 2007 wiederholt. Die Intensivseminare komplettieren das EIPOS- Weiterbildungsprogramm im Brandschutz um einen weiteren Aspekt. Welche anderen Themen für Sie in diesem Segment von Interesse wären, können Sie uns gerne mitteilen. Über Ihre Vorschläge würden wir uns sehr freuen Dipl.-Ing. Sabine Schönherr Zwischen Schreibtisch und Brandherd Ing. Thomas Eulitz, Dresden Die gegenwärtige Berufspraxis von Archiatekten und Bauingenieuren zeigt, dass eine gesetzeskonforme und kostenoptimierte Errichtung und Bewirtschaftung von Gebäuden nur möglich ist, wenn die Belange des Brandschutzes in ihrer Gesamtheit von baulichen, abwehrenden und organisatorischen Maß- Ing. Thomas Eulitz nahmen umfassend berücksichtigt werden. Diese Kenntnisse und Fähigkeiten sollen unseren Teilnehmern in den en des Fachgebietes Brandschutz praxisnah und lebendig vermittelt werden. Dabei steht ihnen seit 1999 mit Herrn Eulitz ein EIPOS-Dozent zur Seite, der über ein beeindruckend umfangreiches Fachwissen und eine langjährige praktische Erfahrung auf dem Gebiet des Brandschutzes verfügt. Diese Kompetenz erwarb sich Herr Eulitz in einem beruflichen Werdegang, der ihn vom aktiven Feuerwehrdienst bis hin zur Tätigkeit als Prüfingenieur für vorbeugenden Brandschutz geführt hat. Nach Abschluss seines Ingenieurstudiums Brandschutz war Herr Eulitz von 1975 bis 1990 im abwehrenden Brandschutz aktiv, zuletzt als Leiter und stellvertretender Amtsleiter der Berufsfeuerwehr Dresden. Im Jahr 1995 gründete Herr Eulitz sein Ingenieurbüro für Brandschutz und widmet sich nunmehr schwerpunktmäßig den Belangen des vorbeugenden Brandschutzes im Rahmen der Erstellung von Brandschutzkonzepten. Seine Anerkennung als Prüfingenieur für vorbeugenden Brandschutz in Sachsen und Thüringen sowie seine Ernennung zum verantwortlichen Sachverständigen in Bayern, welche 1999 erfolgten, sind weiterer Ausdruck seiner besonderen Sachkunde. Im gleichen Jahr trat Herr Eulitz als Mitglied dem EIPOS e.v. bei und wirkt seitdem auf vielfältige Weise als Studienleiter und wissenschaftlicher Beirat im Master-Studiengang bei der fachlichen Gestaltung der Lehrgangsinhalte des Fachgebietes Brandschutz mit. Die Teilnehmer unserer en schätzen ihn als Dozenten mit einem sprichwörtlich enzyklopädischen Wissen und beeindruckender Orientierungsfähigkeit im Paragrafendschungel des länderspezifischen Vorschriftenund Regelwerkes für den vorbeugenden Brandschutz. Dipl.-Ing. Uwe Kohn Seite 7

8 Februar 2007 Bachelor of Arts Unternehmensführung etabliert sich im EIPOS-Portfolio Nach dem erfolgreichen Start im November entwickelt sich das jüngste Kind im EIPOS-Portfolio akademischer Graduierungsangebote, der Bachelor of Arts Unternehmensführung, sehr positiv. Die Teilnehmer der ersten Matrikel stehen durchweg in hoher unternehmerischer Verantwortung und sehen in dem Programm die Möglichkeit, ihr praktisches Wissen und die umfassenden Erfahrungen mit akademischen Lorbeeren abzurunden. Gemeinsam mit den Kooperationspartnern, der Hochschule Zittau/Görlitz (FH) und der Wirtschaftsakademie der HWK Dresden, wird EIPOS dieses in Sachsen einmalige Studium bereits im Juni 2007 erneut starten. Einmalig ist dieses Studium aus drei Gründen: 1. Nichtabiturienten mit gewerblichem Ausbildungsweg haben erstmalig eine echte Möglichkeit, berufsbegleitend an einer sächsischen Hochschule zu studieren. 2. Die intensiven dreitägigen Kontaktphasen je Modul beinhalten nicht nur einseitige Wissens- Wirtschaftsmathematik kompakt: Prof. Dr. Oppitz lehrt im Bachelor-Studiengang vermittlung, sondern werden auch als gegenseitige Bereicherung wahrgenommen. Ausdruck dessen ist die intensive Nutzung moderner Vernetzungsangebote wie Foren und gemeinsame Dateiablagen im Internet. 3. Die Betriebswirteausbildung der IHK, HWK oder Fachschulen wird als erstes Studiendrittel angerechnet, wodurch sich die Studienzeit um ein Jahr verkürzt. Für Absolventen der IHK-Wirtschaftsakademien sowie Verwaltungsakademien sind weitere Studienerleichterungen in Planung. Zukunftsorientiert enthält die Studienordnung den Passus, dass EIPOS gemeinsam mit der Hochschule weitere Spezialisierungen neben dem jetzt angebotenen Management in Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMU) markt- und bedarfsgerecht entwickeln kann. Da das Spezialisierungssemester umfänglich einer entspricht, entstehen hier perspektivisch Möglichkeiten für steilnehmer, diesen Teil anerkannt zu bekommen und sich, gekoppelt mit den betriebswirtschaftlichen Modulen, ideal auf die Übernahme unternehmerischer Verantwortung vorzubereiten. Mit ihrem Start am 14. Juni 2007 halten die Studierenden der zweiten Matrikel bereits 2009 den zukunftsfesten Titel Bachelor of Arts in den Händen, ein Jahr bevor er an allen deutschen Hochschulen verbindlich wird. Dipl.-Kfm. (FH) Georg Knobloch MBA 3. EIPOS-Unternehmertreff: Liquiditätssicherung durch Factoring Unbeglichene Forderungen oder verspätete Zahlungseingänge gehören für (fast) jeden Unternehmer zum Alltag. Doch gerade im Mittelstand zehren Forderungsausfälle an der Substanz des Unternehmens: Einerseits steigt der organisatorische Aufwand, die Rechnungen einzutreiben. Andererseits sinkt die Finanzdecke, und die daraus entstehenden Engpässe können bis zur Zahlungsunfähigkeit führen. Eine alternative Form zur Absicherung der kurzfristigen Umsatzfinanzierung ist das Factoring. Dadurch kann ein Unternehmen seine Forderungen an andere Unternehmen bzw. Factoring-Institute verkaufen, und so seine Liquiditätsplanung stabilisieren. Gegen eine Gebühr übernehmen diese dann nicht nur die Finanzierung und das Debitorenmanagement, sondern auch die Haftung bei Forderungsausfällen. Mit der im Juni erscheinenden Ausgabe 2/2007 von wird es allen unseren Lesern ermöglicht, unsere Institutszeitschrift auch in papierloser Form als pdf-datei bequem und direkt von unserer Homepage unter der Rubrik Service herunterzuladen. Sofern Sie auch in Zukunft die postalische Zusendung bevorzugen, senden Sie bitte bis zum 31. März 2007 ein Fax des nebenstehenden Formulars mir Ihren Angaben an uns oder schicken Sie eine kurze Mail. Wir freuen uns, Sie zukünftig noch rationeller über unsere Weiterbildung informieren zu können! Fax: +49/3 51/ Über die genauen Zusammenhänge beim Factoring, seine Vor- und Nachteile für den Unternehmer sowie die nötigen Umsetzungsschritte will der 3. EIPOS-Unternehmertreff am Mittwoch, den 18. April 2007, aufklären. Als Experten für Mittelstandsfinanzierung referieren u. a. Herr Prof. Dr. Helmut Rödl, Mitglied des Gesamtvorstandes des Verbandes der Vereine Creditreform e. V., Herr RA Klaus Sauer, Vorstandsvorsitzender der Dresdner Factoring AG sowie Unternehmer, die ihre Erfahrungen mit diesem Finanzierungsinstrument weitergeben. Im Anschluss an den Vortragsteil ergibt sich wieder die Möglichkeit zu vertiefenden Gesprächen bei einem kleinen Buffet in der EIPOS- Villa. Seien auch Sie dazu herzlich eingeladen! Weitere Informationen und Anmeldeformular unter: Christoph Richter, M. A. Sicherheitsmanagement ab Herbst 2007 in Frankfurt Mit der Sicherheitsmanagement ist EIPOS Vorreiter für nachhaltige Weiterbildung im Bereich der ganzheitlichen Unternehmenssicherheit. In vielen Unternehmen wird das Thema Safety & Security von Quereinsteigern mit den unterschiedlichsten Vorqualifikationen abgedeckt. Durch den Kurs finden die Teilnehmer zu einer einheitlichen Sprache, die es ermöglicht, Konzepte zu vergleichen und über die Abschlussbelege den wissenschaftlichen Diskurs voranzutreiben. Ganz im Sinne der im Leitartikel geforderten Durchlässigkeit der Bildungsstruktur ist die als Spezialisierung im Bachelorstudiengang Unternehmensführung oder als Vertiefungsmodul im MBA anrechenbar. Diese Qualität führt zu neuen Kooperationen: Ab Herbst 2007 wird der Kurs erstmalig gemeinsam mit der Akademie des Zentralverbandes Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e. V. (ZVEI) in Frankfurt angeboten. Damit bekommen nicht nur die 1400 Mitglieder des Industrieverbandes die Möglichkeit, das EIPOS-Angebot an einem weiteren attraktiven Standort wahrzunehmen. Dipl.-Kfm. (FH) Georg Knobloch MBA demnächst auch in elektronischer Form! Ja, ich möchte auch in Zukunft auf postalischem Weg erhalten. Firma Postleitzahl Stadt Vor- und Zuname Straße Land Unterschrift Seite 8

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