Die Sparkassenorganisation in Italien

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Die Sparkassenorganisation in Italien"

Transkript

1 Finanzgruppe Deutscher Sparkassen- und Giroverband Berlin, 1. Juli 215 Die Sparkassenorganisation in Italien Der italienische Bankenmarkt Gesamtwirtschaftlich besitzt der Bankensektor in Italien eine unterdurchschnittliche Bedeutung im Vergleich zu anderen europäischen Ländern. So war die Bilanzsumme aller Banken 213 in etwa 2,5-mal so groß wie die gesamtwirtschaftliche Leistung des Landes. Im Vergleich dazu betrug der europäische Durchschnitt das 3,2-fache des BIP. Das Bankfilialnetz in Italien ist mit Einwohnern pro Geschäftsstelle stark überdurchschnittlich ausgebaut. Im Vergleich dazu liegt der europäische Durchschnitt bei 3.49 Einwohnern pro Geschäftsstelle (siehe Grafiken 1 und 2). Die Cost-Income-Ratio der italienischen Banken lag 213 mit 59% auf dem Niveau anderer europäischer Länder. Die Rentabilität der italienischen Banken, gemessen am Return on Equity, war 213 im europäischen Vergleich sehr gering (siehe Grafiken 3 und 4). Seit Sommer 211 wurde das italienische Bankensystem durch die Intensivierung der europäischen Schuldenkrise beeinträchtigt. Die Belastungen an den Finanzmärkten sowie die Herabstufung des Landesratings führten zu zusätzlichen Schwierigkeiten beim Zugang zu den internationalen Märkten sowie zu höheren Refinanzierungskosten für die Banken. Aktuell hat das Niveau der notleidenden Kredite (NPL) mit 18% einen Rekordwert erreicht und beginnt zu einer systemischen Gefahr für den italienischen Finanzmarkt zu werden. Der größte Teil dieser ausfallgefährdeten Bankforderungen kommt aus dem Unternehmenskreditbereich. Umgekehrt hat die mit dem Anstieg der NPLs einhergehende Eigenkapitalbelastung der Banken zu einer Reduzierung bzw. Verteuerung neuer Unternehmenskredite und damit zu einer Verstärkung des wirtschaftlichen Abschwungs geführt. Besonders für klein- und mittelständische Unternehmen mit hoher Verschuldung ist es heute sehr schwer, neue Investitionskredite zu bekommen. Die hohen Abschreibungen auf notleidende Kredite haben auch 214 zu einem insgesamt negativen Betriebsergebnis der Banken geführt. Die Banken haben in den letzten Jahren verstärkt Bemühungen unternommen, ihre Kosten zu reduzieren. Dies hat zu einem Rückgang bei der Anzahl von Mitarbeitern und Geschäftsstellen geführt. 1

2 Tabelle 1: Die größten italienischen Banken/Bankengruppen nach Bilanzsumme Gruppe Unicredit SpA Intesa Sanpaolo Banca Monte dei Paschi di Siena Banco Popolare Societa Cooperativa UBI Banca (Unione di Banche Italiane) Mediobanca Quelle: 215, in Mrd. Euro Grafik 1: Bilanzsumme Banken zu BIP (BzBIP) Grafik 2: Einwohner pro Geschäftsstelle (EpG) BzBIP Italien BzBIP Europa Durchschnitt Quelle: Europäische Zentralbank, 215, in % EpG Italien EpG Europa Durchschnitt Quelle: Europäische Zentralbank, 215, Personen Grafik 3: Cost-Income-Ratio (CIR) Grafik 4: Return on Equity (RoE) CIR Italien CIR Europa Durchschnitt -15 RoE Italien RoE Europa Durchschnitt Quelle: Europäische Zentralbank, 215, in % Quelle: Europäische Zentralbank, 215, in %

3 Die italienischen Sparkassen Die Gründung der italienischen Sparkassen (Casse di Risparmio) erfolgte im frühen 19. Jahrhundert als Institutionen mit doppeltem Auftrag. Zum einen sollten sie der Bevölkerung Bankdienstleistungen zur Verfügung stellen und zum anderen gemeinnützige Zwecke verfolgen. Beginnend in den 199er Jahren wurden die ursprünglich öffentlich-rechtlich verfassten Sparkassen in operative Aktiengesellschaften mit privaten Trägerstiftungen umgewandelt. Hierbei wurde die philanthropische Rolle der Sparkassen den Trägerstiftungen zugeordnet. Die folgende Tabelle gibt ein Überblick zu den einzelnen gesetzlichen Vorschriften für Sparkassen: Tabelle 2: Gesetzliche Vorschriften für italienische Sparkassen Jahr Gesetz 199 Amato -Gesetz: Formelle Privatisierung Verpflichtung zum Behalt der Mehrheitsanteile durch die Stiftungen 1998 Ciampi-Gesetz: Materielle Privatisierung Verpflichtung zum Verkauf der Mehrheitsanteile 25 Ende der Steuerbefreiung für Verkäufe von Sparkassenanteilen vorläufiger Abschluss der Privatisierung Quelle: Italienischer Sparkassenverband ACRI Rechtlich sind die Sparkassen in Italien heute keine eigene Kreditinstitutsgruppe mehr und werden von der Banca d Italia nicht gesondert erfasst. Der Sparkassenverband ACRI definiert Sparkassen als jene Bankaktiengesellschaften, die aus Sparkassen hervorgegangen, unabhängig sowie Mitglieder des Verbands sind. Hintergrund für die Privatisierung der italienischen Sparkassen war der politische Wille, den Bankensektor effizienter zu gestalten und die Bruttoschulden des Staates vor der Euro-Einführung zu reduzieren (Maastricht-Kriterium). Zeitgleich mit den Sparkassen wurde ein Großteil der teilweise bereits 1933 verstaatlichten Banken privatisiert. Im Rahmen der Privatisierung der Sparkassen war der größte Teil der Trägerstiftungen gezwungen, seine Mehrheitsanteile an den Sparkassen zu veräußern. Dies begünstigte eine Konsolidierung der italienischen Sparkassen. Eine Vielzahl von Sparkassen ist daher in den zwei großen Konglomeraten Unicredit und Intesa Sanpaolo aufgegangen, unter deren Aktionären sich noch einige Stiftungen befinden.

4 Per Dezember 213 hatten von den insgesamt 88 Stiftungen: 13 Stiftungen mehr als 5% am Kapital, 53 Stiftungen eine Minderheitsbeteiligung (unter 5%) und 22 Stiftungen keine direkte Beteiligung mehr an ihrer Sparkasse. Tabelle 3: Die fünf größten Sparkassenstiftungen Italiens nach Stiftungsvermögen Stiftung Stiftungsvermögen Fondazione Cariplo 6,62 Compagnia di San Paolo di Torino 5,66 Fondazione C.R. Verona Vicenza B.A. 2,67 Fondazione C.R. Torino 2,7 Fondazione C.R. Padova e Rovigo 1,76 Quelle: Geschäftsbericht Sparkassenstiftungen 213, in Mrd. Euro Die Beteiligungen an Sparkassen machten per Ende 212 mit 42,2 Mrd. Euro mehr als 8% des Gesamtvermögens der Stiftungen aus. Im Zeitraum 2 bis 212 haben die Stiftungen 18,5 Mrd. Euro zur Förderung des Gemeinwohls aufgewendet. Tabelle 4: Wichtige Strukturmerkmale italienischer Sparkassen Rechtsform Geschäftstätigkeit Regionalprinzip Stiftungen Gemeinwohlorientierung Bankgeschäft in Aktiengesellschaften (durch Amato-Gesetz 199 ermöglicht, Umwandlung seit 1993 abgeschlossen), privatrechtliche Trägerstiftungen Keine Einschränkung der Geschäftstätigkeit. Bereits seit 1962 war eine Filialgründung mit Genehmigung der Notenbank landesweit möglich. Das Regionalprinzip wurde 199 abgeschafft. Die zunächst als öffentlich-rechtliche Stiftungen eingerichteten Trägerinstitute sind mittlerweile vollständig in privatrechtliche Stiftungen überführt worden (durch das Ciampi-Gesetz vorgeschrieben). Bis Ende 25 mussten die Stiftungen zudem ihr Anteilseigentum an der Aktiengesellschaft auf unter 5 % reduzieren. Ausgenommen davon sind Stiftungen mit einem Kapital von bis zu 2 Mio. Euro. Von Trägerstiftungen wahrgenommen

5 Tabelle 5: Wichtige Kennzahlen der italienischen Sparkassen 214 Bilanzsumme 26 Mrd. Euro Einlagen 144 Mrd. Euro Eigenkapital 13 Mrd. Euro Geschäftsstellen Mitarbeiter 36 Mrd. Euro Quelle: Webseite des Verbandes ACRI, 215 Tabelle 6: Wichtige Kennzahlen der fünf größten Sparkassen Italiens Bilanzsumme Eigenkapital Geschäftsstellen Banca Carige Spa 38,31 1, Banca delle Marche Spa 22,69, Banca C.R. Asti Spa 12,32, C.R. di Ravenna Spa 6,46, C.R. di Bolzano Spa 8,41, Quelle: Webseite des Verbandes ACRI, 215, in Mrd. Euro

6 Der Dachverband: Associazione fra le Casse di Risparmio Italiane (ACRI) Der Nationalverband der italienischen Sparkassen wurde 1912 gegründet. Tabelle 7: Strukturmerkmale des italienischen Sparkassenverbandes Mitglieder Rechtsform Zweck 37 Sparkassen, 86 Stiftungen, 3 regionale Stiftungen, 1 ausländische Stiftung, 2 weiteres Unternehmen Verein Vertretung der Interessen der Sparkassen und Sparkassenstiftungen Koordinierung der Aktivitäten der Mitglieder, Durchführung gemeinsamer Projekte Förderung von Kooperationsmöglichkeiten zwischen den Mitgliedern, sowie inländischen und ausländischen Unternehmen und Organisationen Verhandlung der Grundlagen von Abkommen und Vereinbarungen, welche den Mitgliedern zur Genehmigung vorgelegt werden Alle Angaben ohne Gewähr. Deutscher Sparkassen- und Giroverband e. V. Abt. Volkswirtschaft und Finanzmärkte Charlottenstraße Berlin

Die Sparkassenorganisation in Italien

Die Sparkassenorganisation in Italien SPARKASSEN INTERNATIONAL 23. Juni 2017 Die Sparkassenorganisation in Italien Das italienische Bankensystem war bis Mitte der 1980er Jahre durch die interventionistische Bankengesetzgebung der 1930er Jahre

Mehr

Die Sparkassenorganisation in Norwegen

Die Sparkassenorganisation in Norwegen Finanzgruppe Deutscher Sparkassen- und Giroverband Berlin, 8. Juli 215 Die Sparkassenorganisation in Norwegen Der norwegische Bankenmarkt Gesamtwirtschaftlich besitzt die Finanzierung über Bankkredite

Mehr

Die Sparkassenorganisation in Schweden

Die Sparkassenorganisation in Schweden Finanzgruppe Deutscher Sparkassen- und Giroverband Berlin, 8. Juli 2015 Die Sparkassenorganisation in Schweden Der schwedische Bankenmarkt Gesamtwirtschaftlich besitzt der Bankensektor in Schweden eine

Mehr

Die Sparkassenorganisation in Österreich

Die Sparkassenorganisation in Österreich Finanzgruppe Deutscher Sparkassen- und Giroverband Berlin, 8. Juli 2015 Die Sparkassenorganisation in Österreich Der österreichische Bankenmarkt Gesamtwirtschaftlich besitzt der Bankensektor in Österreich

Mehr

Die Sparkassenorganisation in Spanien

Die Sparkassenorganisation in Spanien Finanzgruppe Deutscher Sparkassen- und Giroverband Berlin, 19. Juni 215 Die Sparkassenorganisation in Spanien Der spanische Bankenmarkt Gesamtwirtschaftlich besitzt der Bankensektor in Spanien eine eher

Mehr

Die Sparkassenorganisation in Frankreich

Die Sparkassenorganisation in Frankreich Finanzgruppe Deutscher Sparkassen- und Giroverband Berlin, 8. Juli 2015 Die Sparkassenorganisation in Frankreich Der französische Bankenmarkt Gesamtwirtschaftlich besitzt der Bankensektor in Frankreich

Mehr

Die Sparkassenorganisation in Österreich

Die Sparkassenorganisation in Österreich SPARKASSEN INTERNATIONAL 23. Juni 2017 Die Sparkassenorganisation in Österreich Traditionell wird der österreichische Bankensektor gemäß Rechtsform und (historischer) Kundenausrichtung der jeweiligen Institute

Mehr

Die Sparkassenorganisation in Schweden

Die Sparkassenorganisation in Schweden SPARKASSEN INTERNATIONAL 23. Juni 2017 Die Sparkassenorganisation in Schweden Die 60 Sparkassen in Schweden haben einen Marktanteil bei Autor: Einlagen und Krediten von ca. 7%. Ihr Zentralinstitut, die

Mehr

Die Sparkassenorganisation in Norwegen

Die Sparkassenorganisation in Norwegen SPARKASSEN INTERNATIONAL 23. Juni 2017 Die Sparkassenorganisation in Norwegen In Norwegen gibt es zwei Typen von Banken: Geschäftsbanken und Sparkassen. Die norwegischen Geschäftsbanken sind überwiegend

Mehr

Die Sparkassenorganisation in Frankreich

Die Sparkassenorganisation in Frankreich SPARKASSEN INTERNATIONAL 23. Juni 2016 Die Sparkassenorganisation in Frankreich Die erste französische Sparkasse wurde am 22.Mai 1818 in Paris Autor: gegründet. Bereits im 19. Jahrhundert war die Förderung

Mehr

Die Sparkassenorganisation in Spanien

Die Sparkassenorganisation in Spanien SPARKASSEN INTERNATIONAL 23. Juni 2017 Die Sparkassenorganisation in Spanien In Spanien wurde seit Ende der 1980er Jahre, dem Zeitpunkt der Abschaffung des Regionalprinzips, die Verbundzusammenarbeit zwischen

Mehr

Rangliste der Institute im Riesenslalom - Endstand

Rangliste der Institute im Riesenslalom - Endstand Rang Institut Land Punkte A B B C C D D E E F0 Fa Fb F F3 UniCredito Italiano (9) (9) () 54 (30) 6 5 07 Credit Suisse - Zuerich 4 () 60 () 6 0 34 05 3 Suedtiroler Sparkasse AG 3 4 99 70 06 07 4 Banca Popolare

Mehr

Investor Relations Information

Investor Relations Information Wien, 24. Mai 2012 RBI verdoppelte Gewinn und steigerte Kapitalquote deutlich Zinsüberschuss stabil bei 875 Millionen (Q1 2011: 884 Millionen) Betriebserträge fielen leicht um 3,4 Prozent auf 1.295 Millionen

Mehr

Fakten, Analysen, Positionen 39 Sparkassen sind in der Finanzmarktkrise noch wichtiger geworden

Fakten, Analysen, Positionen 39 Sparkassen sind in der Finanzmarktkrise noch wichtiger geworden S Finanzgruppe Deutscher Sparkassen- und Giroverband Fakten, Analysen, Positionen 39 Sparkassen sind in der Finanzmarktkrise noch wichtiger geworden Die Stabilität der Sparkassen angesichts der Finanzmarktkrise

Mehr

Informationsveranstaltung der NRW.BANK. Finanzieren wird Dich faszinieren Ausbildung & Studium in der NRW.BANK

Informationsveranstaltung der NRW.BANK. Finanzieren wird Dich faszinieren Ausbildung & Studium in der NRW.BANK Informationsveranstaltung der NRW.BANK Finanzieren wird Dich faszinieren Ausbildung & Studium in der NRW.BANK Grundlagen des Bankgeschäfts Mittelbeschaffung und Mittelverwendung Privatpersonen & Unternehmen

Mehr

Das US-Notenbank-System Federal Reserve Sie macht die Welt-Geldpolitik. Claus Isert Wirtschafts- und Finanzanalyst 24.12.2013

Das US-Notenbank-System Federal Reserve Sie macht die Welt-Geldpolitik. Claus Isert Wirtschafts- und Finanzanalyst 24.12.2013 Das US-Notenbank-System Federal Reserve Sie macht die Welt-Geldpolitik Claus Isert Wirtschafts- und Finanzanalyst 24.12.2013 In den Vereinigten Staaten ist manches anders als bei uns! Um das >Notenbank-System

Mehr

Die Sparkassenorganisation in Spanien

Die Sparkassenorganisation in Spanien SPARKASSEN INTERNATIONAL 23. Juni 2016 Die Sparkassenorganisation in Spanien In Spanien wurde seit Ende der 1980er Jahre, dem Zeitpunkt der Abschaffung des Regionalprinzips, die Verbundzusammenarbeit zwischen

Mehr

03a Wie funktioniert eine Kantonalbank. Die Kantonalbanken die schweizerische Bankengruppe

03a Wie funktioniert eine Kantonalbank. Die Kantonalbanken die schweizerische Bankengruppe Die Kantonalbanken die schweizerische Bankengruppe Die Kantonalbanken Inhalte der Präsentation: 1) die Kantonalbanken Fakten 2) die Kantonalbanken langjährige Tradition 3) Staatsgarantie 4) Unternehmenskultur

Mehr

Die Banken in der Schweiz: Das Jahr 2014 im Überblick

Die Banken in der Schweiz: Das Jahr 2014 im Überblick Die Banken in der Schweiz: Das Jahr 2014 im Überblick Die vorliegende Publikation enthält Daten 1 zu den statutarischen Einzelabschlüssen der Banken (Stammhaus) 2. Diese Daten können namentlich bei den

Mehr

Geldvermögensbildung und Finanzierung des privaten Sektors im Jahr 2011 1

Geldvermögensbildung und Finanzierung des privaten Sektors im Jahr 2011 1 Geldvermögensbildung und Finanzierung des privaten Sektors im Jahr 2011 1 Michael Andreasch 2 1 Finanzverhalten des Haushaltssektors 1, 2 Das verfügbare Einkommen des Haushaltssektors 3 betrug im Jahr

Mehr

Sparkassen-Finanzgruppe. Unser Beitrag für die Region.

Sparkassen-Finanzgruppe. Unser Beitrag für die Region. Sparkassen-Finanzgruppe Wenn s um Geld Wenn s geht um Geld geht Sparkasse S Sparkasse Hochrhein Hochrhein Unser Beitrag für die Region. Der Vorstand der Sparkasse Hochrhein (v. l.): Heinz Rombach (Vorsitzender)

Mehr

5 Trends für die Stiftungslandschaft Schweiz Dr. Hans Lichtsteiner

5 Trends für die Stiftungslandschaft Schweiz Dr. Hans Lichtsteiner 5 Trends für die Stiftungslandschaft Schweiz Dr. Hans Lichtsteiner Kompetenz in Nonprofit-Management Verbandsmanagement Institut (VMI) Universität Freiburg/Schweiz Stiftungen als Teil des 3. Sektors Seite

Mehr

Gemeinnützige Stiftungen Zahlen, Daten und Fakten

Gemeinnützige Stiftungen Zahlen, Daten und Fakten Gemeinnützige Stiftungen Zahlen, Daten und Fakten August 2013 #1 Heidi Horten ist bekannt für ihr gemeinnütziges Engagement. Das Vermögen der viertreichsten Österreicherin befindet sich in Österreich,

Mehr

Telefonkonferenz. 4. Mai 2006. Dr. Eric Strutz Finanzvorstand

Telefonkonferenz. 4. Mai 2006. Dr. Eric Strutz Finanzvorstand Telefonkonferenz Für Journalisten / 1. Quartal 2006 4. Mai 2006 Dr. Eric Strutz Finanzvorstand Ausgezeichneter Start in das Jahr 2006 06 ggü. 05 2005 Operatives Ergebnis in Mio 959 +77,3% 1.717 Konzernüberschuss

Mehr

1 Land: Länder einschließlich Stadtstaaten, Sondervermögen der Länder, soweit nicht mit unternehmerischer

1 Land: Länder einschließlich Stadtstaaten, Sondervermögen der Länder, soweit nicht mit unternehmerischer Anlage 5 (zu Ziffer IV) Bereichsabgrenzungen Für den Nachweis des Zahlungsverkehrs sind bei bestimmten Konten Bereiche nach der Bereichsabgrenzung zu bilden, die nachfolgend verbindlich vorgegeben werden:

Mehr

Bilanzpressekonferenz zum Geschäftsjahr 2014

Bilanzpressekonferenz zum Geschäftsjahr 2014 Pressemitteilung Bilanzpressekonferenz zum Geschäftsjahr 2014 Ort: Sparkassengeschäftsstelle Erkner Beuststraße 23 15537 Erkner Frankfurt (Oder), 11. März 2015 Ansprechpartner: Pressesprecher Holger Swazinna

Mehr

S Finanzgruppe Deutscher Sparkassenund Giroverband. Darauf können sich die Kunden verlassen: Sparkassen stehen für Sicherheit und Stabilität

S Finanzgruppe Deutscher Sparkassenund Giroverband. Darauf können sich die Kunden verlassen: Sparkassen stehen für Sicherheit und Stabilität Deutscher Sparkassen- und Giroverband (DSGV) Kommunikation und Medien Charlottenstraße 47 10117 Berlin Telefon 030 202 25-5115 Telefax 030 202 25-5119 S Finanzgruppe Deutscher Sparkassenund Giroverband

Mehr

Die Bausparkassen im slowakischen Bankensektor Garanten der Stabilität selbst in Krisenzeiten

Die Bausparkassen im slowakischen Bankensektor Garanten der Stabilität selbst in Krisenzeiten Die Bausparkassen im slowakischen Bankensektor Garanten der Stabilität selbst in Krisenzeiten Slavomír Šťastný, Zentralbank der Slowakei 17. Mai 2010 Der Markt für Wohnbaukredite Grundlegende Merkmale

Mehr

Sparda-Banken ziehen positive Bilanz

Sparda-Banken ziehen positive Bilanz Sparda-Banken ziehen positive Bilanz Kreditvolumen wächst um 4,1 Prozent und knackt 40-Milliarden-Marke Jahresüberschuss leicht verbessert Netto 55.500 neue Mitglieder Bekenntnis zur Direktbank mit Filialnetz

Mehr

Kontokorrentbeobachtungsstelle April 2008: Kostenvergleich

Kontokorrentbeobachtungsstelle April 2008: Kostenvergleich Kontokorrentbeobachtungsstelle April 008: Kostenvergleich GEHALTSKONTEN INTERNET/ONLINEKONTEN SPARBÜCHER Nr. 3 8 9 0 Bank / Konto Konto Insieme Risparmio Gehaltskonten Konto Genius Family Südtiroler Sparkasse

Mehr

Fremdwährungsanteil bei Tilgungsträgerkrediten bei 86 % eine Analyse der Fremdwährungskreditstatistik 1

Fremdwährungsanteil bei Tilgungsträgerkrediten bei 86 % eine Analyse der Fremdwährungskreditstatistik 1 Fremdwährungsanteil bei strägerkrediten bei 86 % eine Analyse der Fremdwährungskreditstatistik 1 Christian Sellner 2 Im europäischen Vergleich ist das Volumen der Fremdwährungskredite in Österreich sehr

Mehr

Kreditinstitute: Rückläufige Bilanzsumme und gebremstes Kreditwachstum

Kreditinstitute: Rückläufige Bilanzsumme und gebremstes Kreditwachstum Kreditinstitute: Rückläufige Bilanzsumme und gebremstes Kreditwachstum Wesentliche Entwicklungen im inländischen Finanzwesen im ersten Quartal Norbert Schuh Trotz historisch niedriger Zinssätze kam es

Mehr

BE FR DE GR IT PT ES Im Verhältnis zur Anzahl aller gelisteten Unternehmen Im Verhältnis zum Umsatz aller gelisteten Unternehmen

BE FR DE GR IT PT ES Im Verhältnis zur Anzahl aller gelisteten Unternehmen Im Verhältnis zum Umsatz aller gelisteten Unternehmen Entwicklung der europäischen börsennotierten Konzerne 2 Die Rentabilität (gemessen an EBIT/ Umsatz) der europäischen nichtfinanziellen börsennotierten Konzerne hat sich zum dritten Mal in Folge leicht

Mehr

Finanzierungsrechnung der Schweiz 2004

Finanzierungsrechnung der Schweiz 2004 Kommunikation Postfach, CH-8022 Zürich Telefon +41 44 631 31 11 Fax +41 44 631 39 10 Zürich, 21. November 2006 Finanzierungsrechnung der Schweiz 2004 Finanzvermögen der Privathaushalte zur Hälfte in der

Mehr

Vom einfachen zum komplexen Wirtschaftskreislauf

Vom einfachen zum komplexen Wirtschaftskreislauf 1 Vom einfachen zum komplexen Wirtschaftskreislauf 2 Das Modell des Wirtschaftskreislaufs ist eine Vereinfachung des Wirtschaftslebens um gesamtwirtschaftliche Aussagen über das Wirtschaftsleben machen

Mehr

Studie zu unabhängige Vermögensverwalter Die Großen erwirtschaften die Erträge, die Kleinen sind effizient

Studie zu unabhängige Vermögensverwalter Die Großen erwirtschaften die Erträge, die Kleinen sind effizient Studie zu unabhängige Vermögensverwalter Die Großen erwirtschaften die Erträge, die Kleinen sind effizient Eine Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft App Audit zeigt, wie sich die Geschäftsmodelle

Mehr

Sparkasse genehmigt Bilanzentwurf 2014

Sparkasse genehmigt Bilanzentwurf 2014 Pressemitteilung vom 24. März 2015 Sparkasse genehmigt Bilanzentwurf 2014 Der Verwaltungsrat hat in seiner heutigen Sitzung den Bilanzentwurf 2014 genehmigt. Die Wertberichtigungen des Kreditportfolios

Mehr

Finanzgruppe. Bei den Sparkassen ist das Geld der Kunden in guten Händen

Finanzgruppe. Bei den Sparkassen ist das Geld der Kunden in guten Händen Finanzgruppe Bei den Sparkassen ist das Geld der Kunden in guten Händen Information für Kunden der Sparkassen-Finanzgruppe Die Sparkassen haben ein sehr stabiles Geschäftsmodell mit überschaubaren Risiken.

Mehr

Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold. weiterhin auf solidem Wachstumskurs. PRESSEINFORMATION vom 05. Februar 2013

Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold. weiterhin auf solidem Wachstumskurs. PRESSEINFORMATION vom 05. Februar 2013 PRESSEINFORMATION vom 05. Februar 2013 Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold Unternehmenskommunikation Neuer Platz 1 33098 Paderborn Ihre Gesprächspartnerin: Sylvia Hackel Telefon: 05251 294-279 Fax: 05251

Mehr

Jörg Reinbrecht Sparkassen und Landesbanken stärken statt privatisieren!!

Jörg Reinbrecht Sparkassen und Landesbanken stärken statt privatisieren!! Jörg Reinbrecht Sparkassen und Landesbanken stärken statt privatisieren!! Öffentliche Banken sind bisher ein selbstverständlicher Bestandteil der Wirtschaftsordnung der Bundesrepublik Deutschland. Der

Mehr

Fakten, Analysen, Positionen 20 Markttransparenz und Verbraucherschutz im Gesetz über das Kreditwesen (KWG)

Fakten, Analysen, Positionen 20 Markttransparenz und Verbraucherschutz im Gesetz über das Kreditwesen (KWG) S Finanzgruppe Deutscher Sparkassen- und Giroverband Fakten, Analysen, Positionen 20 Markttransparenz und Verbraucherschutz im Gesetz über das Kreditwesen (KWG) Das Kreditwesengesetz regelt im Einzelnen,

Mehr

28.04.2015. Jahresabschluss nach IFRS: Bremer Landesbank stärkt sich für die Zukunft

28.04.2015. Jahresabschluss nach IFRS: Bremer Landesbank stärkt sich für die Zukunft 28.04.2015 Jahresabschluss nach IFRS: Bremer Landesbank stärkt sich für die Zukunft Marco Behn stellvertr. Pressesprecher Tel. 0421 332-2281 Mobil: 0160 58 67 519 marco.behn@bremerlandesbank.de www.bremerlandesbank.de

Mehr

Handel mit Staatsanleihen: Der Tabubruch

Handel mit Staatsanleihen: Der Tabubruch Handel mit Staatsanleihen: Der Tabubruch 1. Kompetenzen Die Schülerinnen und Schüler sollen... 1. die derzeitigen Entwicklungen im Markt für Staatsanleihen, die hierfür verantwortlichen Ursachen sowie

Mehr

Die neue Fremdwährungskreditstatistik

Die neue Fremdwährungskreditstatistik Vorstellung und Analyse Bettina Lamatsch Seit März 27 wird im Zuge der Umstellung auf das risikoorientierte Meldewesen der Oesterreichischen Nationalbank die neue Fremdwährungskreditstatistik erhoben.

Mehr

Konsequenzen der Europäischen Integration für die nationalen Wirtschaftsordnungen: Sparkassensektor

Konsequenzen der Europäischen Integration für die nationalen Wirtschaftsordnungen: Sparkassensektor Wirtschaft Ina Seifert Konsequenzen der Europäischen Integration für die nationalen Wirtschaftsordnungen: Sparkassensektor Studienarbeit Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, insbes. für Wirtschafts- und

Mehr

Andreas Waespi Vorsitzender der Geschäftsleitung

Andreas Waespi Vorsitzender der Geschäftsleitung Andreas Waespi Vorsitzender der Geschäftsleitung Es gilt das gesprochene Wort (Folie 13: Bild Andreas Waespi) Sehr geehrte Damen und Herren Auch ich möchte Sie ganz herzlich zu unserer heutigen Bilanzmedienkonferenz

Mehr

Entwurf Gemeindereglement Pflegewohnheim Bärgmättli AG

Entwurf Gemeindereglement Pflegewohnheim Bärgmättli AG Entwurf Gemeindereglement Pflegewohnheim Bärgmättli AG Stand: Verabschiedet durch Projektausschuss Strategie Zukunft Bärgmättli: 5.09.05 und durch den Gemeinderat: 5.0.05 Die Gemeindeversammlung der Gemeinde

Mehr

Rangliste der Institute im Riesenslalom - Endstand

Rangliste der Institute im Riesenslalom - Endstand Rang Institut Land Punkte A B B2 C C2 D D2 E E2 F0 Fa Fb F2 F3 Suedtiroler Sparkasse AG 27 3 96 64 (82) 90 22 2 Credit Suisse - Zuerich 04 (42) 26 (7) () 26 230 98 3 UniCredit (08) (40) 20 (88) 220 58

Mehr

Kundeneinlagen(Private, Unternehmen, Kommunen)

Kundeneinlagen(Private, Unternehmen, Kommunen) 1 Kundeneinlagen(Private, Unternehmen, Kommunen) DieKundeneinlagenhabensichimJahr2015um67,0Mio. (+4,7%)erhöht.MitderEntwicklungsindwir angesichts des niedrigen Zinsniveaus sehr zufrieden. Es ist allerdings

Mehr

Exklusive Leistungen für Kunden als Wettbewerbsvorteil

Exklusive Leistungen für Kunden als Wettbewerbsvorteil Exklusive Leistungen für Kunden als Wettbewerbsvorteil Agenda Daten und Fakten Produkte AssetGate Online AssetGate Reporting Vorteilsberechnung AssetGate Daten und Fakten Die AssetGate Gruppe Spezialservicer

Mehr

Der Schülerwettbewerb des Bundesverbandes deutscher Banken 2010/2011 Spielregeln

Der Schülerwettbewerb des Bundesverbandes deutscher Banken 2010/2011 Spielregeln 1 Der Schülerwettbewerb des Bundesverbandes deutscher Banken 2010/2011 Spielregeln Inhaltsverzeichnis 2 Aktienfonds Seite 3 Aus- und Weiterbildung Seite 3 Eigenkapitalgrundsatz Seite 4 Festverzinsliche

Mehr

Entwicklung des Kreditvolumens an Nichtbanken im Euroraum

Entwicklung des Kreditvolumens an Nichtbanken im Euroraum Entwicklung des Kreditvolumens an Nichtbanken im Die durchschnittliche Jahreswachstumsrate des Kreditvolumens an Nichtbanken im lag im Jahr 27 noch deutlich über 1 % und fiel in der Folge bis auf,8 % im

Mehr

auf die Kreditvergabe der Banken Professor Dr. Bernd-Joachim Kruth Lehrstuhl für Finanzmanagement

auf die Kreditvergabe der Banken Professor Dr. Bernd-Joachim Kruth Lehrstuhl für Finanzmanagement Auswirkungen der Finanzmarktkrise auf die Kreditvergabe der Banken (Rating und Reporting) Professor Dr. Bernd-Joachim Kruth Lehrstuhl für Finanzmanagement Agenda 1. Finanzmarktkrise: Entwicklung 2. Finanzmarktkrise:

Mehr

Verordnung 952.111 über die ausländischen Banken in der Schweiz

Verordnung 952.111 über die ausländischen Banken in der Schweiz Verordnung 952.111 über die ausländischen Banken in der Schweiz (Auslandbankenverordnung, ABV) vom 21. Oktober 1996 (Stand am 14. Januar 1997) Die Eidgenössische Bankenkommission (Bankenkommission), gestützt

Mehr

Trotz Niedrigzinsen ein gutes Jahr für die Volksbank Strohgäu. Einlagen und Kredite wachsen / Ertragslage stabil / 6 % Dividende für Mitglieder

Trotz Niedrigzinsen ein gutes Jahr für die Volksbank Strohgäu. Einlagen und Kredite wachsen / Ertragslage stabil / 6 % Dividende für Mitglieder Presse-Information Korntal-Münchingen, 6. März 2014 Trotz Niedrigzinsen ein gutes Jahr für die Volksbank Strohgäu Einlagen und Kredite wachsen / Ertragslage stabil / 6 % Dividende für Mitglieder Stuttgarter

Mehr

Telefonkonferenz Konzern-Ergebnis Q1 2012

Telefonkonferenz Konzern-Ergebnis Q1 2012 Telefonkonferenz Konzern-Ergebnis Q1 212 BayernLB schließt erstes Quartal 212 mit Vorsteuergewinn ab Stephan Winkelmeier, CFO/COO 16. Mai 212, 1: CET Telefonkonferenz 16. Mai 212 Seite 1 Agenda 1 Kernaussagen

Mehr

Bankensystem und Bankenaufsicht in Deutschland

Bankensystem und Bankenaufsicht in Deutschland Bankensystem und Bankenaufsicht in Deutschland - Sachstand - 2009 Deutscher Bundestag WD 4-3000 - 094/09 Wissenschaftliche Dienste des Deutschen Bundestages Verfasser: Bankensystem und Bankenaufsicht in

Mehr

Kontokorrentbeobachtungsstelle April 2006: Kostenvergleich

Kontokorrentbeobachtungsstelle April 2006: Kostenvergleich Kontokorrentbeobachtungsstelle April 006: Kostenvergleich Rang. Bank/Konto GEHALTSKONTEN INTERNETKONTEN SPARBÜCHER Kosten 006 Kosten 00 Abänderung % Index 6, 6,04 -,8% 00 Rang. Bank/Konto Sonnenkonto Kosten

Mehr

Beteiligungsbericht 2014

Beteiligungsbericht 2014 Ems-Weser-Elbe Versorgungs- und Entsorgungsverband Beteiligungsbericht 2014 1. Der Ems-Weser-Elbe Versorgungs- und Entsorgungsverband (EWE-Verband) hat gemäß 151 des Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetzes

Mehr

2012 gutes Jahr für die Sparkassen in Baden-Württemberg: Kreditvergabe deutlich ausgebaut mehr Kundeneinlagen

2012 gutes Jahr für die Sparkassen in Baden-Württemberg: Kreditvergabe deutlich ausgebaut mehr Kundeneinlagen PRESSEMITTEILUNG 1. Februar 2013 2012 gutes Jahr für die Sparkassen in Baden-Württemberg: Kreditvergabe deutlich ausgebaut mehr Kundeneinlagen Sparkassenpräsident Peter Schneider: Starke Dynamik der letzten

Mehr

Finanzierungsstruktur des Unternehmenssektors der G-7-Staaten

Finanzierungsstruktur des Unternehmenssektors der G-7-Staaten Prozent Finanzierungsstruktur des Unternehmenssektors der G-7-Staaten Finanzierungsstruktur des Unternehmenssektors der G-7-Staaten Finanzierungsarten in in Prozent der der Gesamtfinanzierung, 1970 1970

Mehr

Basel II Auswirkungen auf die Mittelstandsfinanzierung

Basel II Auswirkungen auf die Mittelstandsfinanzierung Basel II Auswirkungen auf die Mittelstandsfinanzierung 0 14,0% 13,0% 12,0% 11,0% 10,0% 9,0% 8,0% 7,0% 6,0% 5,0% 4,0% 3,0% 2,0% 1,0% 0,0% Anforderungen an die Eigenkapitalhinterlegung Ergänzungskapital

Mehr

Oktober 2012 gewählt, wobei der besondere Fokus auf die letzten drei Jahre gelegt wurde, in welchen aufgrund

Oktober 2012 gewählt, wobei der besondere Fokus auf die letzten drei Jahre gelegt wurde, in welchen aufgrund Entwicklung des Kreditvolumens und der Kreditkonditionen privater Haushalte und Unternehmen im Euroraum-Vergleich Martin Bartmann Seit dem Jahr kam es im Euroraum zwischen den einzelnen Mitgliedsländern

Mehr

Aus der Flut der Informationen jene herausfiltern, die zur richtigen Investitionsentscheidung führen.

Aus der Flut der Informationen jene herausfiltern, die zur richtigen Investitionsentscheidung führen. Aus der Flut der Informationen jene herausfiltern, die zur richtigen Investitionsentscheidung führen. 30 Fast wichtiger als die Beherrschung von Analyseinstrumenten ist das tiefe Verständnis für Geschäftsmodelle

Mehr

Impressum Herausgeber Deutscher Sparkassen- und Giroverband (DSGV)

Impressum Herausgeber Deutscher Sparkassen- und Giroverband (DSGV) Impressum Herausgeber Deutscher Sparkassen- und Giroverband (DSGV) Charlottenstraße 47 10117 Berlin Telefon 030. 2 02 25-1305 Telefax 030. 2 02 25-1304 gut-fuer-deutschland@dsgv.de www.gut-fuer-deutschland.de

Mehr

Den Bankensektor neu ordnen und mit der Vergesellschaftung beginnen. Dr. Axel Troost, MdB

Den Bankensektor neu ordnen und mit der Vergesellschaftung beginnen. Dr. Axel Troost, MdB Den Bankensektor neu ordnen und mit der Vergesellschaftung beginnen Gliederung I. Einführung: Ursachen der Bankenkrise Die drei Säulen in der Krise II. Neue Regeln für den Bankensektor, u.a. Eigenkapital,

Mehr

Sparkassen in Baden-Württemberg: Führende Rolle bei der Mittelstandsfinanzierung bleibt auch Verpflichtung in schwierigen Zeiten

Sparkassen in Baden-Württemberg: Führende Rolle bei der Mittelstandsfinanzierung bleibt auch Verpflichtung in schwierigen Zeiten PRESSEMITTEILUNG 11. Februar 2009 Sparkassen in Baden-Württemberg: Führende Rolle bei der Mittelstandsfinanzierung bleibt auch Verpflichtung in schwierigen Zeiten Bilanz 2008 vorgestellt Sparkassen-Präsident

Mehr

S Finanzgruppe. Bei den Sparkassen ist das Geld der Kunden in guten Händen

S Finanzgruppe. Bei den Sparkassen ist das Geld der Kunden in guten Händen S Finanzgruppe Bei den Sparkassen ist das Geld der Kunden in guten Händen Information für Kunden der Sparkassen-Finanzgruppe Die Sparkassen haben ein sehr stabiles Geschäftsmodell mit überschaubaren Risiken.

Mehr

Übersicht: Bilanzsumme der 53 Sparkassen in Baden-Württemberg (letzte Zeile: Steigerung gegenüber Vorjahr)

Übersicht: Bilanzsumme der 53 Sparkassen in Baden-Württemberg (letzte Zeile: Steigerung gegenüber Vorjahr) PRESSEMITTEILUNG 2. Februar 2012 Sparkassen in Baden-Württemberg 2011: Deutlich mehr Kundeneinlagen Kreditvergabe ausgebaut Sparkassenpräsident Peter Schneider: Änderungen bei Basel III zwingend notwendig

Mehr

S-Kap Beteiligungen. S-Kapital. Volle Kraft voraus für Wachstum und Ertrag. Mit S-Kap Beteiligungskapital für den Mittelstand.

S-Kap Beteiligungen. S-Kapital. Volle Kraft voraus für Wachstum und Ertrag. Mit S-Kap Beteiligungskapital für den Mittelstand. S-Kap Beteiligungen S-Kapital Volle Kraft voraus für Wachstum und Ertrag. Mit S-Kap Beteiligungskapital für den Mittelstand. S-K Sicherer Kurs auf Ihre Unternehmensziele mit starker Eigenkapitalbasis.

Mehr

E-Lehrbuch BWL einfach und schnell DAS BANKENSYSTEM IN DEUTSCHLAND

E-Lehrbuch BWL einfach und schnell DAS BANKENSYSTEM IN DEUTSCHLAND E-Lehrbuch BWL einfach und schnell DAS BANKENSYSTEM IN DEUTSCHLAND Mit der Entstehung des Geldes in seinen drei Funktionen: Recheneinheit, Wertaufbe-wahrung und Zahlungsmittel entstand auch die Notwendigkeit,

Mehr

Demografischer Wandel und die Auswirkungen auf den Bankensektor. Prof. Dr. Johann Walter

Demografischer Wandel und die Auswirkungen auf den Bankensektor. Prof. Dr. Johann Walter Demografischer Wandel und die Auswirkungen auf den Bankensektor Gliederung 1. Zur demografischen Entwicklung in Deutschland 2. Demografiebedingte Entwicklungen und Struktureffekte im Kredit- und Einlagengeschäft

Mehr

Haftungsverbund der Sparkassen-Finanzgruppe Stabilitätsanker am deutschen Finanzplatz

Haftungsverbund der Sparkassen-Finanzgruppe Stabilitätsanker am deutschen Finanzplatz S Finanzgruppe Haftungsverbund der Sparkassen-Finanzgruppe Stabilitätsanker am deutschen Finanzplatz Information für Kunden der Sparkassen-Finanzgruppe Die Sparkassen in Deutschland werden durch einen

Mehr

Presseinformation. LBBW setzt auf weiteres Wachstum. 28. April 2008 37/2008

Presseinformation. LBBW setzt auf weiteres Wachstum. 28. April 2008 37/2008 Michael Pfister Pressesprecher Landesbank Baden-Württemberg Am Hauptbahnhof 2 70173 Stuttgart Telefon 0711 127-41610 Telefax 0711 127-41612 michael.pfister@lbbw.de www.lbbw.de 37/2008 LBBW setzt auf weiteres

Mehr

Kurzbericht 2009. Sparkasse Landshut

Kurzbericht 2009. Sparkasse Landshut Kurzbericht 2009 Sparkasse Landshut Geschäftsentwicklung 2009. Wir ziehen Bilanz. Globale Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise: das beherrschende Thema 2009. Ihre Auswirkungen führten dazu, dass erstmalig

Mehr

Geldvermögensbildung und Finanzierung des privaten Sektors 2015 1

Geldvermögensbildung und Finanzierung des privaten Sektors 2015 1 Geldvermögensbildung und Finanzierung des privaten Sektors 2015 1 Stefan Wiesinger 2 Nichtfinanzielle Unternehmen Das Geldvermögen nichtfinanzieller österreichischer Unternehmen betrug mit Ende 2015 474,8

Mehr

Basiswissen. Ursprung und Praxis der Genossenschaftsbanken. Inhalt

Basiswissen. Ursprung und Praxis der Genossenschaftsbanken. Inhalt _ Basiswissen Ursprung und Praxis der Genossenschaftsbanken Seit mehr als 150 Jahren schließen sich Gemeinschaften zu Genossenschaften zusammen. Heute gibt es sie in nahezu allen Bereichen. Lesen Sie mehr

Mehr

Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen

Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen 2 Die WIBank ist als Förderinstitut integraler Bestandteil der Helaba. Sparkassen und Giroverband Hessen-Thüringen (SGVHT) Freistaat Thüringen Land Hessen 100%

Mehr

Sparkasse Werra-Meißner

Sparkasse Werra-Meißner Pressemitteilung Sparkasse - weiterhin erfolgreich. Eschwege, 10. Februar 2015 Bei der Jahrespressekonferenz präsentierte der Vorstand, vertreten durch den Vorsitzenden Frank Nickel und Vorstandsmitglied

Mehr

Finanzplatz Schweiz. Fundament und Motor der Schweizer Volkswirtschaft. Swiss Banking - on Air Kantonsschule Glattal 12. März 2010

Finanzplatz Schweiz. Fundament und Motor der Schweizer Volkswirtschaft. Swiss Banking - on Air Kantonsschule Glattal 12. März 2010 Finanzplatz Schweiz Fundament und Motor der Schweizer Volkswirtschaft Swiss Banking - on Air Kantonsschule Glattal 12. März 2010 März 2010 Swiss Banking - on Air 1 Inhalt Bedeutung des Finanzplatzes für

Mehr

Erste Group Bank AG. Wir bieten Finanzprodukte für die Realwirtschaft im östlichen Teil der EU. Juli 15

Erste Group Bank AG. Wir bieten Finanzprodukte für die Realwirtschaft im östlichen Teil der EU. Juli 15 Erste Group Bank AG Wir bieten Finanzprodukte für die Realwirtschaft im östlichen Teil der EU Juli 15 Erste Group auf einen Blick Kundenorientiertes Geschäft im östlichen Teil der EU Gegründet 1819 als

Mehr

Allgemeine Sparkasse OÖ Bank AG Konzern. Halbjahresfinanzbericht per 30. Juni 2012

Allgemeine Sparkasse OÖ Bank AG Konzern. Halbjahresfinanzbericht per 30. Juni 2012 Allgemeine Sparkasse OÖ Bank AG Konzern Halbjahresfinanzbericht per 30. Juni 2012 HALBJAHRESFINANZBERICHT I. Konzernhalbjahreslagebericht Seite 3 II. Verkürzter IFRS Halbjahreskonzernabschluss Seite 4

Mehr

Ziel des einheitlichen Aufsichtsmechanismus ist die Durchsetzung einheitlicher Aufsichtsstandards in allen teilnehmenden Mitgliedstaaten.

Ziel des einheitlichen Aufsichtsmechanismus ist die Durchsetzung einheitlicher Aufsichtsstandards in allen teilnehmenden Mitgliedstaaten. Gesetzentwurf der Bundesregierung Entwurf für ein Gesetz zum Vorschlag für eine Verordnung des Rates zur Übertragung besonderer Aufgaben im Zusammenhang mit der Aufsicht über Kreditinstitute auf die Europäische

Mehr

Das Geldangebot. 2.1 Wichtige Begriffe. 2.2 Geldschöpfung und -vernichtung. 2.3 Das Multiplikatormodell. 2.4 Die endogen bestimmte Geldmenge

Das Geldangebot. 2.1 Wichtige Begriffe. 2.2 Geldschöpfung und -vernichtung. 2.3 Das Multiplikatormodell. 2.4 Die endogen bestimmte Geldmenge Universität Ulm 89069 Ulm Germany Dipl-WiWi Sabrina Böck Institut für Wirtschaftspolitik Fakultät für Mathematik und Wirtschaftswissenschaften Ludwig-Erhard-Stiftungsprofessur Wintersemester 2007/2008

Mehr

TREASURY. Konjunktur- und Finanzmarkttrends 12. November 2013. Dir. Dipl.-BW (BA) Tim Geissler Hauptabteilungsleiter Treasury

TREASURY. Konjunktur- und Finanzmarkttrends 12. November 2013. Dir. Dipl.-BW (BA) Tim Geissler Hauptabteilungsleiter Treasury Konjunktur- und Finanzmarkttrends 12. November 2013 Dir. Dipl.-BW (BA) Tim Geissler Hauptabteilungsleiter Treasury Diese Publikation enthält Informationen über frühere Wertentwicklungen. Diese Zahlenangaben

Mehr

Bilanzpressekonferenz

Bilanzpressekonferenz Sparkasse am Die Bilanzsumme übersteigt erstmals Mrd. Euro. Solides Wachstum im Kundengeschäft hält an! Seite 2 in Mrd. Euro Stetiger Anstieg der Bilanzsumme, Kredite und Einlagen 10,0 10,0 9,0 8,0 8,8

Mehr

WAS BRINGT DER VON DER G-8 ANGEKÜNDIGTE SCHULDENERLASS BOLIVIEN?

WAS BRINGT DER VON DER G-8 ANGEKÜNDIGTE SCHULDENERLASS BOLIVIEN? FACTSHEET WAS BRINGT DER VON DER G-8 ANGEKÜNDIGTE SCHULDENERLASS BOLIVIEN? Am 11. Juni dieses Jahres verkündeten die Finanzminister der 7 reichsten Nationen (G7) einen neuen Plan für den Erlass der Auslandsschuld

Mehr

CreditPlus steigert Gewinn deutlich

CreditPlus steigert Gewinn deutlich Pressemitteilung 05/12 Ressorts: Wirtschaft, Banken, Handel, Verbraucher Jahresergebnis 2011 (nach HGB): CreditPlus steigert Gewinn deutlich 2011 hat die Bank ihr Neugeschäftsvolumen mit Konsumentenkrediten

Mehr

DAI Deutsches Aktieninstitut e.v.

DAI Deutsches Aktieninstitut e.v. Anteil der Aktionäre an der Gesamtbevölkerung in ausgewählten Industrieländern in Prozent 1965 1980 1981 1983 1984 1987 1988 1989 1990 1991 1992 1994 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006

Mehr

Die Raiffeisenbank in Zahlen

Die Raiffeisenbank in Zahlen Die Raiffeisenbank in Zahlen Die Raiffeisenbank in Zahlen Eigentümer Unsere Kreditgenossenschaft zählt zum Stichtag 31.12.21 5.743 Mitglieder und um insgesamt 4 mehr als zum 31.12.29. Ersteinlagen 2 15

Mehr

Islamic Finance - Modell der Zukunft? Dr. iur. Bettina Oertel

Islamic Finance - Modell der Zukunft? Dr. iur. Bettina Oertel Islamic Finance - Modell der Zukunft? Dr. iur. Bettina Oertel Übersicht Was ist Islamic Finance? Wesentliche Grundgedanken von Islamic Finance Bedeutung von Islamic Finance in Deutschland und Europa Probleme

Mehr

Auch sollen weitere aktuelle Entwicklungen beleuchtet werden, wie beispielsweise der Wegfall von Anstaltslast und Gewährträgerhaftung in diesem

Auch sollen weitere aktuelle Entwicklungen beleuchtet werden, wie beispielsweise der Wegfall von Anstaltslast und Gewährträgerhaftung in diesem I. Einleitung Zu Beginn der Arbeit an dieser Untersuchung im Jahr 2007 lag das öffentlich-rechtliche Bankensystem, hiermit ist die Sparkassengruppe gemeint, insbesondere die Sparkassen und Landesbanken,

Mehr

Der Finanzplatz: Motor der Schweizer Wirtschaft. Schweizerische Bankiervereinigung Juli 2013

Der Finanzplatz: Motor der Schweizer Wirtschaft. Schweizerische Bankiervereinigung Juli 2013 Der Finanzplatz: Motor der Schweizer Wirtschaft Schweizerische Bankiervereinigung Juli 2013 Inhaltsverzeichnis 1. Die Schweizerische Bankiervereinigung 2. Der Finanzplatz: Akteure und Regulierung 3. Die

Mehr

DAI Deutsches Aktieninstitut e.v.

DAI Deutsches Aktieninstitut e.v. Aktionärszahlen in verschiedenen n Land Anteil der Aktionäre an der Gesamtbevölkerung in % Zahl der Aktionäre Methodische Anmerkungen Belgien 5,0 500.000 Deutschland 7,0 4.532.000 Infratest-Umfragen im

Mehr

20 05 Quartalsbericht 3

20 05 Quartalsbericht 3 20 Quartalsbericht 3 Qualitatives Wachstum auch 20 In den vergangenen Jahrzehnten hat die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich Aktiengesellschaft eine hervorragende Entwicklung genommen und dabei vieles

Mehr

WS 2014/15: Die Bankenunion und die Eurokrise. Strukturen, Funktionen, Erwartungen.

WS 2014/15: Die Bankenunion und die Eurokrise. Strukturen, Funktionen, Erwartungen. Prof. em. Dr. rer. pol. Norbert Konegen downloads: www.p8-management.de/universität konegen@uni-muenster.de WS : Die Bankenunion und die Eurokrise. Strukturen, Funktionen, Erwartungen. Agenda / Lerneinheiten

Mehr

Payment System Reform in the Republic of Croatia

Payment System Reform in the Republic of Croatia MPRA Munich Personal RePEc Archive Payment System Reform in the Republic of Croatia Vladimir Srb and Branko Matić and Branimir Marković J. J. Strossmayer University of Osijek, Faculty of Economics 2001

Mehr

Eurodevisenstatistik (BIS Locational Banking Statistics)

Eurodevisenstatistik (BIS Locational Banking Statistics) Eurodevisenstatistik (BIS Locational Banking Statistics) Erhebungsstufe: Bankstelle ERLÄUTERUNGEN I. MERKMALE DER ERHEBUNG ERHEBUNGSGEGENSTAND Länderweise Gliederung der Aktiv- und Passivpositionen sowie

Mehr

Österreichische Kreditkunden profitieren von attraktiven Zinskonditionen

Österreichische Kreditkunden profitieren von attraktiven Zinskonditionen Österreichische Kreditkunden profitieren von attraktiven Zinskonditionen Entwicklung der Kundenzinssätze in Österreich und im Euroraum bis März 03 Martin Bartmann Österreich zählt derzeit zu jenen Ländern

Mehr