Libprelude: Eine Bibliothek, die dafür verantwortlich ist, das die einzelnen Prelude Komponeten miteinander kommunizieren können.

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1 Prelude Das hybride Intrusion Detection System Prelude ist ein Intrusion Detection System (IDS), welches sowohl den lokalen Rechner wie auch den Netzwerkverkehr beobachten kann. Er vereint somit die Funktionen eines host based IDS mit denen eines network based IDS. Prelude ist für GNU/Linux Systeme entwickelt worden, sollte aber auch auf allen anderen POSIX konformen Plattformen laufen. Dieser Artikel beschreibt die Funktionsweise von Prelude auf einem Red Hat Enterprise Linux 3 System, wobei auch die Konfiguration unter Fedora Core 1 und Red Hat Linux 9 getestet wurde. Die entsprechnenden RPM Pakete können von [1] bezogen werden. Dadurch das Prelude als hybrides IDS arbeitet, kann dem Systemadministrator eine Menge Arbeit erspart bleiben. Man stelle sich nur einmal einen Server mit mittlerer Auslatung vor. Die Logdateien die der verantwortliche Administrator zu beobachten hat wachsen im Laufe einer Woche leicht auf 1 10 Mbyte an, abhängig vom Servertyp und seiner Auslastung. Sind mehrere Server zu beobachten kann das durchforsten der Logdateien schnell zur Routinearbeitet werden und Fehler schleichen sich ein. Im schlimmsten Fall übersieht der Admin sogar eindeutige Spuren die auf einen Angriff oder ein anomales Verhalten des Servers hindeuten. Prelude kann eindeutige Logmeldungen aus den unterschiedlichsten Logdateienen heraus suchen, und diese über ein grafisches Frontend anzeigen. Dem Admin bleibt es also erspart, Dateien, die über mehrere Rechner verteilt sind, nach auffälligen Meldungen zu durchsuchen. Diese Arbeit nimmt Prelude ihm ab. Das hybride Model von Prelude wird dadurch vervollständigt, das auch der Netzwerkverkehr auf eindeutige Signaturen durchsucht werden kann. Sieht Prelude beispielsweise eine bekannte Signatur im Netzwerk, welche durch einen Exploit hervorgerufen wird, wird dies sofort durch eine ALERT Meldung an den Prelude Manager gemeldet und dieser stellt die Information erneut im grafischen Frontend dar. Der zuständige Systemverwalter hat somit eine einzelne Schnittstelle, über die er über Anomalien auf seinen Servern sowie im Netzwerkverkehr informatiert wird. Unwahrscheinlich das eine Meldung übersehen wird. Prelude besteht aus folgenden Komponenten (Abbildung 1, prelude arch.jpg): Libprelude: Eine Bibliothek, die dafür verantwortlich ist, das die einzelnen Prelude Komponeten miteinander kommunizieren können. Sensoren: Agenten, die an unterschiedlichen Stellen im Netzwerk positioniert werden können um Daten zu sammeln, die dann an den Prelude Manager geschickt werden. Manager: Nehmen Daten von den einzelnen Agenten auf und senden sie an einen zentralen Manager der die gesammelten Informationen über ein Webinterface für den Administrator grafisch darstellt. Frontend: Die grafische Schnittstelle an der die gesammelten Informationen angezeigt werden. Anomalien können hier leicht erkannt werden. Konfiguration

2 Als Testumgebung installieren wir einen einzelnen Prelude Manager auf einem Server, welcher später auch als Management System dienen soll. Das heisst zu diesem Host werden die einzelnen Sensoren ihre Informationen schicken. Am einfachsten geschieht dies, indem die Sensoren die Daten auf dem Management System in einer MySQL Datenbank speichern. Die Datenbank kann sehr einfach mit dem Skript prelude manager db create.sh aus dem RPM prelude manager generiert werden. Anschliessend ist die eigentliche Konfiguration des Managers in der Datei prelude manager.conf vorzunehmen. Hier muss dem Manager beigebracht werden, das er die eben eingerichtete Datenbank auch nutzen soll (Listing 1): Prelude manager.conf: # [MySQL] # Host the database is listening on. dbhost = localhost; # Name of the database. dbname = prelude; # Username to be used to connect the database. dbuser = prelude; # Password used to connect the database. dbpass = xxxxxx; Damit ist das Management System soweit eingerichtet und wird ab jetzt alle Meldungen die die einzelnen Sensoren liefern in der neu eingerichteten Datenbank speichern. Als nächstes geht es an die Konfiguration der einzelnen Sensoren. In unserer Testumgebung wollen wir 2 Sensoren installieren. Der erste Sensor wird durch das RPM prelude lml eingerichtet. Als Rechner wählen wir einen zentralen Logging Host im Netzwerk aus, von dem der Sensor seine Daten bezieht. Existiert dieser Logging Host noch ist, ist er durch das Editieren der Datei /etc/sysconfig/syslog einzurichten. Hier muß dem Syslogd die Startoption r m itübergeben werden, sodaß dieser in der Lage ist, Logmeldungen auf dem UDP Port 514 aus dem Netzwerk entgegegen zunehmen. Die einzelnen zu überwachenden Rechner müßen im Anschluß natürlich noch so konfiguriert werden, das sie Ihre Logmeldungen nicht nur lokal speichern, sondern zu dem zentralen Logging Host senden. Das geschieht so, das in den dezentralen Syslog Konfigurationsdateien der einzelnen Server (/etc/syslog.conf) der Logging Host anzugeben ist. In unserem Beispiel der Rechner mit der IP (Listing 2): /etc/syslog.conf eines Mail Servers: # Log anything (except mail) of level info or higher. # Log all the mail messages in one place.

3 Alle Meldungen der Syslog facility Mail werden jetzt nicht mehr lokal gespeichert, sondern zentral auf dem Host gesammelt. In welcher Datei das geschieht ist von der Einstellung auf dem Logging Host abhängig. Beispielsweise kann dort definiert werden, das alle Meldungen der facility Mail in /var/log/maillog gespeichert werden sollen. Bevor der prelude lml Sensor die Daten des zentralen Log Servers nutzen kann, muß der Sensor beim Manager angemeldet werden (Listing 3): # sensor adduser s prelude lml m u 0 Enter registration one shot password : uq5v7gf6 Please confirm one shot password : uq5v7gf6 connecting to Manager host ( :5553)... Succeeded. Username to use to authenticate : lml Please enter a password for this user : lml Please re enter the password (comfirm) : lml Plaintext account creation succeed with Prelude Manager. Allocated ident for prelude Mit der Option s wird dem Sensor ein Name gegeben, der sollte enweder prelude nids oder prelude lml lauten, jenachdem welche Art von Sensor angemeldet werden soll. Mit m wird das Management System benannt und mit u kann die uid vom dem User angegeben werden, unter dessen Benutzerkontext der Sensor laufen soll. Damit nicht jeder beliebige User einfach Sensoren im Netz aufbauen kann, die dann falsche Daten liefern, muß bei der Anmeldung des Sensors beim Manager ein Registrierungs Passwort angegeben werden. Das erhält man, indem man auf dem Management System die Anmeldung eines Sensors initiiert (Listing 4): # manager adduser Generated one shot password is "uq5v7gf6". waiting for install request from Prelude sensors... Danach ist der Sensor betriebsbereit und kann die Daten die der Logging Server bereitstellt verarbeiten und nach verdächtigen Meldungen suchen. Diese werden dann dem Prelude Manager auf dem Management System geschickt und dort grafisch dargestellt. Die zu übertragenen Daten werden im übrigen vor der Übertragung in ein einheitliches Format mit dem Namen IDMEF konvertiert und anschliessend in einem SSL Tunnel zum Management System übertragen. So ist sichergestellt, das durch Sniffen im Netzwerk sensible Daten nicht ohne weiteres ausgespäht werden können. Als nächstes ist ein Sensor einzurichten, der Auffälligkeiten im Netzwerk bemerkt und meldet. Dazu dient das RPM prelude nids. Der Netzwerkverkehr wird beobachtet und mit bekannten Signaturen verglichen. Die Signaturen die bei Prelude zum Einsatz kommen sind dieselben die auch das NIDS Snort verwendet. Damit Prelude immer auf dem aktuellen Stand ist was bekannte Signaturen angeht, sollte man diese regelmäßig von der Snort Homepage [2] downloaden und in Prelude integrieren. Das ganze sollte natürlich automatisiert stattfinden. Nähere Informationen dazu finden sich auf der oben genannten Snort Homepage. Der Netzwerk Sensor wird genauso eingerichtet wie der lml Sensor (Listing 5): # sensor adduser s prelude nids m u 0

4 Enter registration one shot password : uq5v7gf6 Please confirm one shot password : uq5v7gf6 connecting to Manager host ( :5553)... Succeeded. Username to use to authenticate : nids Please enter a password for this user : nids Please re enter the password (comfirm) : nids Plaintext account creation succeed with Prelude Manager. Allocated ident for prelude Das Passwort für die Anmeldung des Sensors beim Manager wird wieder über sensor adduser ermittelt. Netzwerk Sensoren können natürlich beliebig viele über das ganze Netzwerk verstreut installiert werden. Je nachdem wie die Topologie des Netzes aussieht ist das auch zwingend erforderlich um den gesamten Netzwerkverkehr mitschneiden zu können. In geswitchten Netzwerken ist daran zu denken, das der Rechner, auf dem ein Netzwerksensor installiert wurde, an einem Monitoring Port des Switches hängt, da ansonsten natürlich nur der Traffic mitgelesen werden kann, der an den Sensor Host selbst gerichtet ist. Wir beschränken uns hier auf die Installation von einem Sensor. Im letzten Schritt ist das grafische Frontend zu konfigurieren, in dem die gesammelten Daten grafisch dargestellt werden. Hierzu dient das Piwi Paket (P(erl relude) IDS Web Interface), was ebenfalls von der unter [1] genannten Quelle bezogen werden kann. Das einzige was man zum Betreiben des Webinterfaces benötigt, ist ein Webserver mit Perl Unterstützung. Also beispielsweise der Apache 2 der der RHEL3 Distribution beiliegt. Das Piwi Paket ist im Document Root des Webservers zu entpacken und die Datei config.pl ist entsprechend anzupassen, sodass als Datenquelle der MySQL Server benutzt wird. Mittles kann das Frontend direkt ausprobiert werden. Starten der Dienste Nachdem der Manager, die Sensoren und das Webinterface konfiguriert wurden, geht es jetzt an das Starten der einzelnen Komponenten. Als erstes sollte der Prelude Manager auf dem Management System gestartet werden (Listing 6): # prelude manager Initialized 2 reporting plugins. Initialized 1 database plugins. Subscribing Prelude NIDS data decoder to active decoding plugins. Initialized 1 decoding plugins. Subscribing TextMod to active reporting plugins. Subscribing MySQL to active database plugins. sensors server started (listening on :5554). Wichtig ist hier, das das MySQL Plugin angezeigt wird. Ist das nicht der Fall, wurde wahrscheinlich das falsche prelude manager RPM installiert. Als nächstes folgen die Sensoren, zunächst der Netzwerk Sensor (Listing 7):

5 # prelude nids i eth1 user prelude Initialized 3 protocols plugins. Initialized 5 detections plugins. HttpMod subscribed for "http" protocol handling. Done loading Unicode table (663 Unichars, 0 ignored, 0 with errors) RpcMod subscribed for "rpc" protocol handling. TelnetMod subscribed for "telnet" protocol handling. ArpSpoof subscribed to : "[ARP]". ScanDetect subscribed to : "[TCP,UDP]". Signature engine added 890 and ignored 2 signature. Connecting to Unix prelude Manager server. Plaintext authentication succeed with Prelude Manager. Initializing packet capture. Der Manager sollte das Starten des Sensors mit folgender Meldung bestätigen: [...] [unix] accepted connection. [unix] plaintext authentication succeed. [unix] sensor declared ident Prelude ist jetzt in der Lage mit Hilfe einer modifizierten libpcap den Netzwerkverkehr zu beobachten und zu analysieren. Dabei kommt eine komplexe Datenverarbeitung zum tragen (Abbildung 2, prelude nids.jpg). Die empfangenen IP Pakete werden an dieser Stelle wenn nötig defragmentiert, reassembliert und an die entsprechenden Protokoll Plugins weitergeleitet. Diese sind nun dafür zuständig diverse Tests durchzuführen. Beispielsweise gibt es ein HTTP Decoding Plugin was dafür zuständig ist Angriffe über das HTTP Protokoll festzustellen, wie beispielsweise den Unicode Angriff. Ein anderes Plugin versucht ARP Spoofing Attacken im Netzwerk festzustellen. An dieser Stelle kommen auch die Snort Regeln zum tragen, die über die Datei prelude.rules des RPMS prelude nids eingebunden werden. Damit es nicht zu viele false positive Meldungen gibt, also Meldungen die einen Angriff melden, obwohl gar keiner existiert, sollte die Datei prelude.rules an das eigene Netzwerk angepasst werden. Hier kann unter anderem definiert werden, aus welchen IP Adresskreisen das eigene Netzwerk besteht, welche Server intern vorhanden sind und auf welchen Ports die einzelnen Dienste aktiv sind. Außerdem findet in dieser Datei die Einbindung der Snort Regeln statt. Die Protokoll Plugins sind mit Snort Präprozessoren zu vergleichen, mit dem Unterschied, das die Plugins dynamisch geladen werden, also erst dann zur Verfügung stehen, wenn sie gebraucht werden, im Gegensatz zu den Präprozessoren von Snort, die ständig im Hintergrund aktiv sind. Die prelude nids Sensoren können im übrigen auch im sogenannten Stealth Mode betrieben werden. Das bedeutet, das die Netzwerkkarte des Sensorrechners zwar passiv Datenpakete mitlesen kann, aber nicht in der Lage ist eigene Pakete zu versenden. Die Kommunikation mit dem Manager kann hierbei über eine dedizierte Verbindung stattfinden. Der Sensor ist so aus dem Netzwerk nicht ansprechbar und somit natürlich auch nicht manipulierbar. Die Netzwerkkarte lässt sich einfach

6 mittels ifconfig eth1 arp up in den Stealth Mode versetzen, ohne dabei eine IP Adresse zugewiesen zu bekommen. Abschliessend noch eine Anmerkung zur Positionierung der Netzwerk Sensoren. Werden diese hinter der Firmen eigenen Firewall installiert, also im internen Netzwerk, so sieht das IDS natürlich auch nur die möglichen Angriffe die durch die Firewall durchgehen. Möchte man, beispielsweise aus wissenschaftlichen Gründen, einen Überblick über alle angewandten Angriffsmethoden auf das eigene Netzwerk haben, so ist ein weiterer Netzwerksensor vor die Firewall zu setzen, sodass dieser ebenfalls Angriffe an den Manager melden kann, die bereits im nächsten Schritt von der Firewall abgefangen werden. Eine weitere Interessante Möglichkeit besteht darin, Snort selbst als Prelude Sensor laufen zu lassen. Allerdings ist hierfür eine gepatchte Version von Snort notwendig die unter [1] zu beziehen ist. Als nächster Sensor ist Prelude lml zu starten, der sich um die Analyse der Logdateien kümmert. In seiner Konfigurationsdatei prelude lml.conf kann unter anderem definiert werden, welche Logdateien ausgewertet werden sollen (Listing 8): prelude lml.conf: ### Files to monitor file = /var/log/maillog file = /var/log/messages file = /var/log/firewall Taucht jetzt beispielsweise auf dem Firewall Rechner eine DROP Meldung auf, wird diese über den lokalen syslogd an den zentralen Logging Host geschickt, von dort werden sie über den prelude lml Sensor (genauer: einem Log Parser) ausgelesen und als ALERT Meldung an den Management Rechner geschickt. Die Kommunikation mit dem Manager findet übrigens für alle Sensoren standardmässig auf Port 5554 statt. Der Port kann und sollte in Konfigurationsdatei des Managers verändert werden, sodass nicht sofort zu erkennen ist, das auf dem Management Rechner ein Prelude System läuft. Für welche Dienste bereits ein Log Parser existiert lässt sich unter [1] nachlesen. Durch den einfachen Aufbau der Parser Regeln (arbeiten mit PCRE), ist ist naher Zukunft mit einer Vielzahl weiterer Parser zu rechnen (Abbildung 3, prelude lml.png). An dieser Stelle sollte der verantwortliche Administrator daran denken den Zugang zum zentralen Logging Host entsprechend einzuschränken. Ist das remote logging eingeschaltet, nimmt der Logging Host von jedermann Meldungen auf dem UDP Port 514 entgegen. Das kann leicht für einen Denial of Service Angriff gegen den Rechner ausgenutzt werden. Leider bietet der syslogd selbst keine Möglichkeit zur Zugangskontrolle. Allerdings lässt dich durch 2 einfache Paketfilterregeln (Netfilter) der Zugang soweit einschränken, das nur noch zugelassene Rechner Logmeldungen zu diesem Host senden dürfen. Die Auswertung Nachdem die einzelnen Sensoren entsprechned konfiguriert und gestartet wurden, laufen auf dem zentralen Management System die Meldungen der einzelnen Sensoren zusammen und wollen verarbeitet werden.

7 Durch die Installation des Piwi Frontends im Document Root des Webservers und durch das Anpassen der Datei config.pl ist fast die gesamte Arbeit getan. Dadurch das das Interface komplett in Perl geschrieben wurde muss aber natürlich noch dafür gesorgt werden, das die Piwi Skripte vom Apache ohne Probleme gestartet werden können. Sollte kein mod_perl Modul zur Verfügung stehen ist die Konfigurationsdatei des Apaches (httpd.conf) um folgende Angaben zu erweitern (Listing 9): httpd.conf: <Directory /Pfad_zum_Piwi_Directory > Options ExecCGI AddHandler cgi script.pl </Directory> Das Frontend kann anschliessend über einen Webbrowser mittels gestartet werden. Es erscheint eine Testseite in der unter anderem vorhandene Fehlkonfigurationen angezeigt werden, die dann zu berichtigen sind. Es ist beispielsweise darauf zu achten, das der User, unter dem der Webserver läuft, Schreibrechte auf das Piwi Verzeichnis besitzt. Sind alle Fehler beseitigt zeigt der Aufruf von die vom Management Server gesammelten Daten an (Abbildung 4, piwi full.jpg). Es ist zu sehen um was für eine Art von Anomalie es sich handelt, die von einem der Sensoren geloggt wurde, wann dieses Ereignis eingetreten ist (Timestamp) und welche IP Adressen beteiligt waren. Die Anzeige lässt sich nach diversen Kriterien filtern. Über den Link Heartbeat lassen sich die einzelnen Sensoren und deren Connectivität zum Manager anzeigen (Abbildung 5, piwi heartbeat.jpg). Über den Link Top 20 Attacks lassen sie die meistverwendeten Angriffsarten grafisch darstellen (Abbildung 6, piwiattack.jpg). Ist der Webserver, der zur grafischen Darstellung der gesammelten Sensor Daten dient, öffentlich zugänglich, ist daran zu denken eine Zugangsbeschränkung für die Webinterface Seite einzurichten, da ansonsten jedermann sich die IDS Daten anzeigen lassen kann, was der verantwortliche Admin mit Sicherheit nicht möchte. Der Apache bietet hier vielfache Konfigurationsmöglichkeiten. Dank Piwi ist der Admin nun in der Lage sämtliche IDS Daten mit einem Blick zu beobachten und zu analysieren. Das umständliche durchsuchen von unterschiedlichen Logdateien auf mehreren Rechnern entfällt. Wer sich näher mit dem Thema Prelude auseinandersetzen möchte, kann sich auf eine der 3 verfügbaren Mailingslisten subscriben [3]. [1] ids.org/download/releases/rpms/ [2] [3] ids.org/mailman/listinfo Thorsten Scherf (autor.jpg) Training Instructor Red Hat Europa

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