Fördermittelakquise als Teil der strategischen Finanzierung von Non-Profit-Organisationen Acht Thesen

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1 Vortrag im Rahmen der 3. Sommerakademie des npm Netzwerk e.v. Fördermittelakquise als Teil der strategischen Finanzierung von Non-Profit-Organisationen Acht Thesen 17. September 2011 Referent: Torsten Schmotz Agentur Förder-Lotse

2 Referent Torsten Schmotz Gründer und geschäftsführender Inhaber der Agentur Förder-Lotse Diplom Kaufmann (International Business Administration) Acht Jahre Berufserfahrung im Profitbereich Knapp vier Jahre Leiter des Europa-Instituts der Diakonie Neuendettelsau Hochschulreferent und Fachautor

3 Förder-Lotse Dienstleister rund um die Fördermittelakquise für gemeinnützige Organisationen Seminare Beratung Verlag

4 Einstieg Drei Beispiele

5 Gesundheitsmanagement in der station. Altenpflege

6 Internationale Erfahrungsaustausch Trainern von 14 nationalen Organisationen im Bereich Livesaving in Europa

7 Reorganisation eines Hospizvereins

8 These 1 Der strategische Finanzierungsmix befindet sich im Wandel

9 Strategischer Finanzierungsmix Eingeworbene Zusatzmittel Fördermittel Sponsoring Spenden Indirekte Hilfen Markterlöse und Mitgliedsbeiträge Regelleistungen z.b. nach SGB

10 These 2 Die Vergabe von Fördermitteln erfolgt nach eigenen Regeln

11 Förderung als Austauschprozess Antragsteller Vertrauen Förderung Förder-Institution Erfüllung Organisationsziele Projekt Aktivität Wirkung Erfüllung Förderziele Gesellschaft Zielgruppe

12 Definition Unter Fördermitteln/Zuschüssen werden freiwillige Leistungen in Form von nicht rückzahlbaren Finanzhilfen definiert, welche von öffentlichen und privaten Institutionen vergeben werden, um bestimmte gesellschaftliche oder wirtschaftspolitische Zwecke zu verfolgen.

13 Die zwei zentralen Förderschwerpunkte Förderung des gesellschaftlichen, sozialen und kulturellen Zusammenlebens Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung

14 Förderziele (I) Zielgruppenförderung Themenförderung Regionalförderung

15 Förderziele (II) Institutionelle Förderung Projektförderung Personenbezogene Förderung/Einzelfallhilfen

16 Förderziele (III) Maßnahmenförderung Innovationsförderung Start- und Aufbauförderung Investitionsförderung

17 These 3 In Deutschland stehen gemeinnützigen Organisationen mehrerer zehntausend Förderprogramme offen

18 Förderdschungel

19 Trends in der Förderlandschaft Freiwillige Leistungen der öffentliche Hand Lotteriemittel Förderstiftungen Zuschüsse von Unternehmen, Verbände, Kirchen

20 Aktuelle Trendthemen Demenz Palliativ Hospiz Inklusion Forschung und Innovation international Bildung integrativ Vorschulisch Energetische Sanierung Begabte Benachteiligte Jugendliche MINT Bürgerschaftliches Engagement Kinder Migranten Social Entrepreneurship

21 These 4 70 bis 80% der Förderprogramme sind regional ausgerichtet

22 These 5 Für mehr als die Hälfte der grundsätzlich förderfähigen Projekte wird nie ein Förderantrag gestellt

23 These 6 Im Durchschnitt werden nur 50 bis 60 % aller eingereichten Förderanträge inhaltlich geprüft

24 Fünf Schritte der Fördermittel-Akquise Systematische Vorgehensweise Konzept Suche Antrag Entscheidung Umsetzung

25 These 7 Fördermittel-Akquise ist eine strategische Führungsaufgabe

26 Organisatorische Anbindung Stabstelle im Bereich Fundraising und Öffentlichkeitsarbeit Stabstelle im Bereich Finanzierung/Controlling Stabstelle in der Fachbereichsleitung Einrichtungsleiter/Projektmanager Zentrale Frage: Finanzierung

27 Zusammenarbeit mit Beratern: Vorteile/Chancen: Direkte Nutzung von Experten-Know-how Erhöhung der Förderwahrscheinlichkeit Entlastung der eigenen Personalressourcen Risikominimierung bei erfolgsbezogener Bezahlung

28 Kritische Faktoren (I) Aufwendige Identifikation eines passenden Beraters Gerechte Bewertung der Dienstleistung Zeitlicher Aufwand für die Einarbeitung und Steuerung Die Dienstleistung des externen Beraters muss finanziert werden (meist außerhalb des Projekts)

29 Kritische Faktoren (II) Nur geringer Know-how-Gewinn bei vollständigem Outsourcing Wichtige Informationen können ggf. verloren gehen Generelle Abhängigkeit Mögliche Interessenkonflikte des Beraters Imagerisiko Vorbehalte bei vielen Förderinstitutionen

30 These 8 Professionelle Fördermittel-Akquise lohnt sich

31 Beispielprojekt: Südstadtforum Nürnberg Bund-Länder-Programm "Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - Soziale Stadt" als Teil der deutschen Städtebauförderung

32 1.5 Lotteriemittel Beispielprojekt: Aufbau Dienstleistungsbereich Aufbau eines Brennstoffhofes mit Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderung und sozialer Benachteiligung Fördersumme: EUR

33 Beispielprojekte: Internationale Mobilität Schulpartnerschaft zwischen drei Berufsschulen für Heilerziehungspflege aus Deutschland, Österreich und Tschechien Dreiwöchige Auslandspraktika von Berufsschüler in Behinderteneinrichtungen in Irland und Österreich Traineeprogramm für zukünftige Führungskräfte in der Altenpflege mit dreimonatigen Auslandseinsatz in Spanien, England und Schweden

34 Beispielförderung: Raiffeisenbank Sponsoring eines Fahrzeuges für den ambulanten Sozialdienst

35 Fördertaugliche Aktivitäten Mittel- und langfristige Projekte Offene innovative Pilotprojekte Ausrichtung am tatsächlichen Bedarf von relevanten Zielgruppen Nachhaltigkeit Eigenmittel

36 Informationen auf der Internetseite: Fördernews- und Newsletter Aktuelle Qualifizierungsangebote Förderberatung Praxisprodukte Links zu wichtigen Internetseiten für Fördermittel-Akquise

37 Kontakt Agentur Förder-Lotse Flurstraße Neuendettelsau Tel: Internet:

38 Viel Erfolg bei ihrem Antrag! Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und Mitarbeit

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