57. GESCHA..FTS- BERICHT 2013

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3 ELEKTRONIK UND DIGITALISIERUNG GOLDKONTAKTE FÜR MIKROPROZESSOREN Die im wahrsten Sinne des Wortes globalisierte Weltwirtschaft findet neues Wachstum in der wissenschaftlichen Forschung und ihren Applikationen in der Industrie. Wir sind überzeugt, dass Digitalisierung, Biotechnologie und neue Energien nachhaltige Wachstumsquellen darstellen, die auch künftig erfolgreich genutzt werden.

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5 INhALTSVERZEIchNIS Geleitwort des Verwaltungsrates 2 Geschäftsbericht 5 Kennzahlen der Gruppe 11 Verwaltungsrat 12 Ausschuss des Verwaltungsrates, Audit-Komitee, Vergütungskomitee 13 Exekutivkomitee 14 Direktion 16 Die Union Bancaire Privée Gruppe 24 Adressen 28

6 GELEITWORT DES VERWALTUNGSRATES Heilbringende Innovationen Das vergangene Jahr war von der namhaften Reduktion der Systemrisiken in Europa geprägt. Entgegen allen Erwartungen sorgten die Peripherieländer für gute Überraschungen. Während die Sparpolitik das Wachstum in Europa unweigerlich belastete, dürften der Kurswechsel und die neue Kommunikationsstrategie der Europäischen Zentralbank zusammen mit den Strukturreformen in den am härtesten getroffenen Ländern namentlich in Spanien die konjunkturelle Wiederbelebung fördern. Angesichts der besseren Produktivität der europäischen Gesellschaften könnten geschickte Stock Picker schöne Gewinne erzielen. Am anderen Ende der Welt hat sich in Japan ein Zeitfens - ter geöffnet, das ein oder zwei Jahre lang gute Gelegenheiten bieten dürfte. Die Geld- und haushaltspolitik von Shinzo Abe hat offensichtlich positive Auswirkungen für die Wirtschaft. Leider gestaltet sich die Durchführung der angestrebten Reformen schwieriger als erwartet, wie auch ihr Niederschlag in der Realwirtschaft. Es ist deshalb schwer zu beurteilen, ob sich in Japan ein Zyklus mit nachhaltigem Wachstum abzeichnet war ausserdem von der zum Jahresende beginnenden Normalisierung der amerikanischen Geldpolitik geprägt. Dieser äusserst positive Richtungswechsel birgt allerdings viel Zündstoff. Ob die US-Notenbank Fed damit Erfolg hat, ist alles andere als gewiss. Ein allzu rascher Anstieg der Zinsen wie im Juni 2013 könnte die konjunkturelle Erholung behindern. Deshalb gewinnt die Kommunikation der Notenbanken in 2014 mittels sogenannter Forward Guidance, also Indikatoren über die künftige Ausrichtung der Notenbanken und die Feinsteuerung bei der Antizipation der Märkte, zunehmend an Bedeutung. Die Vermögenspreisblase und der Bullenmarkt in den Industrieländern gaben im letzten Jahr nach wie vor den Ton an. Der S&P 500 durchbrach mehr als 40 historische Rekordstände, beflügelt von der einsetzenden Great Rotation, der Umschichtung von Obligationen auf Aktien. Anfang 2014 erschütterte eine Reihe schlechter Meldungen die Aktienmärkte: nach unten korrigierte Unternehmensresultate, kriselnde Schwellenlandwährungen, eine verlangsamte Wirtschaftstätigkeit in china und die erschwerte Einführung der dort geplanten Reformen sowie die geopolitische Krise an der Ostgrenze der EU. Nach den Turbulenzen im Nahen Osten zeigte der Streit zwischen Russland und der Ukraine auf, wie schwer sich die USA mit der Umsetzung einer kohärenten Auslandpolitik tun und wie wenig Durchschlagkraft Barack Obamas Vorgehen angesichts des statkräftigen Ehrgeizes von Vladimir Putin hat. Obwohl die Krim keinen strategischen Stellenwert hat, kommt ihrer Annexion symbolische Bedeutung zu; sie könnte der erste Schritt zum Wiederaufstieg Russlands zu einer dominierenden Weltmacht sein. Vorläufig halten sich die negativen Auswirkungen für die Finanzmärkte in Grenzen, aber das Vertrauen der Anleger beginnt zu bröckeln. Im Fall einer Verschärfung der Krise und der Auferlegung von Sanktionen werden die Kapitalmärkte unweigerlich Rückschläge erleiden. Trotz der Instabilität gewisser Regionen gehen langfristig die grössten Risiken von einem Vertrauensverlust in das System und einer hochschiessenden Inflation aus, die auf den trotz der Reformen unaufhörlich wachsenden staatlichen Schuldenberg zurückgeht. In diesem Umfeld wird Gold allein einmal mehr als Kapitalschutz fungieren. 2 UBP 57. GESchäFTSBERIchT / 2013

7 Edgar de Picciotto Verwaltungsratspräsident Nur der beeindruckende Aufschwung von Innovationen und die gegenwärtige technologische Revolution schei nen heilbringende Wirkung zu haben. Digitalisierung und neue Energien bilden denn auch nachhaltige Wachstumsquellen, die künftig erfolgreich genutzt werden. Während höhere Lohnkosten in den Schwellenländern die Kosten der Massenproduktion stark unter Druck setzen, führen die Fortschritte in der Robotik und die Digitalisierung der Wirtschaft gleichzeitig zu einer Preissenkung für kleinere Produktionen und ermöglichen individuell gestaltete Gegenstände. 25 Jahre nach der Erfindung des World Wide Web sind wir Zeugen der phänomenalen Beschleunigung seiner Tragweite, das unter dem Einfluss der fortlaufenden Globalisierung der Weltwirtschaft die Preise ebenfalls kräftig drückt. Was wir gestern nicht zu denken wagten, ist heute Wirklichkeit. Die virtuelle Wirtschaft wird tatsäch - lich unumgänglich. Sie wird zur Entstehung neuer Unternehmen führen, die zusehends an Bedeutung gewinnen. Gesellschaften, die gut positioniert sind, um von der digitalen Revolution zu profitieren, bieten signifikantes Potenzial, das ein Vielfaches des Wirtschaftswachstums beträgt. Nach einem aussergewöhnlichen Börsenjahr 2013 werden Innovationen einen neuen nachhaltigen Wachstumszyklus einläuten und für eine Umverteilung von Wohlstand sorgen. Trotz der verstärkten Regulierungsdichte und einiger Ungewissheiten bleibt die Schweiz eine Insel des Wachstums und der Stabilität. Im oben beschriebenen Umfeld setzt unsere Bank weiterhin auf externes Wachstum, mit dem Ziel, neue Aktiva zu erwerben und unsere Expertise zu stärken. Wir sind von der Notwendigkeit überzeugt, die gegenwärtigen Entwicklungen offen und wachsam mitzu - verfolgen und betrachten die kommenden Innovationen als ebenso viele Gelegenheiten, die es zu nutzen gilt. März 2014 Der Verwaltungsrat UBP 57. GESchäFTSBERIchT /

8 WERKSTOFFTECHNIK IN DER PRODUKTION VON SOLARZELLEN VERWENDETES SILIZIUM

9 GESchäFTSBERIchT Die Weltwirtschaft verzeichnete zwar eine Wachstumsbeschleunigung, doch waren damit noch nicht alle Probleme aus dem Weg geräumt. Obwohl die US-Notenbank im vergangenen Dezember erklärte, dass sie ihre Staats - anleihenkäufe zurückfahren werde, dürfte sie wie die Europäische Zentralbank und die Bank von Japan auch zur Stützung der Konjunktur ihre bisherige expansionis - tische Geldpolitik fortführen. Für die G7-Länder ist der Ausblick im kommenden Jahr positiv. Sie dürften bei moderater Teuerung von einem kräftigeren Wirtschaftswachstum profitieren, die Schwellenländer sich dagegen mit Inflationsschüben konfrontiert sehen, die zu einer Wachstumsreduktion führen könnten. In den vergangenen zwei Jahren verliehen die massiven Stützungsmassnahmen der Zentralbanken den Aktienmärkten Aufwind und verhalfen ihnen zu einer hausse von fast 30%. Im Gegensatz dazu legten sie in den Schwellenländern einen eher enttäuschenden Verlauf an den Tag. Die grössten Fortschritte machten sie in Japan und den USA, in ersterem dank der Politik der drei Pfeile von Shinzo Abe, in letzterem dank der fest verankerten Konjunkturbelebung. Staatsanleihen dagegen erzielten besonders am langen Ende die schlechteste Performance seit vielen Jahren. In 2013 waren Investitionen im risikoreichsten Segment der Kapitalmärkte erfolgreicher als defensivere Positionierungen. Unternehmensanleihen, allen voran hochverzinsliche, versprachen gute Gewinne. Nicht nur couponerträge, sondern auch rückläufige Renditespreads verhalfen hochverzinsten Papieren trotz steigender Zinsen im letzten Jahr zu positiven Resultaten. Auch Wandelanleihen, die dank ihrer Konvexität die defensiven Eigenschaften normaler Obligationen mit dem haussepotenzial von Aktien ver - binden, hatten ein besonders gutes Jahr. Gold hingegen büsste fast 30% seines Werts ein. Angesichts anziehender Realzinsen verloren die Anleger das Interesse am gelben Edelmetall. In der hedgefondsbranche waren auf die Aktienmärkte fokussierte aktive handelsstrategien wie Long/Short Equity und Event-Driven dank der anhaltenden Aufwärtsbewegung erfolgreich. Im kommenden Jahr dürften die Aktienmärkte der Industrieländer immer noch in der Gunst der Anleger stehen, da diese Anlageklasse von bestimmten Entwicklungen profitieren dürfte: Stabile Rohstoffpreise dürften endlich den Privatverbrauch stimulieren, die Unternehmens - investitionen in den innovativsten Industriesparten weiter auf hohem Niveau verharren und so das Wachstum ankurbeln und eine gebändigte Inflation für gute Visibilität an den Märkten sorgen. Im gegenwärtigen Umfeld, in dem das Wachstum sein Potenzial nach wie vor nicht ausgeschöpft hat, dürften Unternehmen, die auf lange Sicht ihren Gewinn zu steigern vermögen, mit einer höheren Aktienbewertung belohnt werden. Sie sind in innovativen Sektoren tätig, wie E-commerce, soziale Netzwerke, additive Fertigungsverfahren (3D-Drucker) und cloud computing. Diese Branchen stehen hauptsächlich in Verbindung mit der Technologisierung und Digitalisierung der Wirtschaft, die unseres Erachtens eine neue Industrielle Revolution herbeiführen werden. Konsolidierte Erfolgsrechnung Im vergangenen Geschäftsjahr erzielte die Bank eine Steigerung der verwalteten Kundenvermögen um 10%, die sich damit per 31. Dezember 2013 auf chf 87,7 Milliarden beliefen. Die Zunahme war einerseits den Netto-Neuzuflüssen von privaten und institutionellen Kunden, andererseits den guten Performances in der Vermögensverwaltung und den aus den Akquisitionen der letzten Jahre hervorgehenden Synergien zuzuschreiben, namentlich aus der Übernahme des Private- Banking-Geschäfts von Lloyds Banking Group (Lloyds). Im Bruttogewinn von chf 218,3 Millionen (verglichen mit chf 181,4 Millionen per 31. Dezember 2012) widerspiegelt sich der gute Geschäftsgang der Bank mit nachhaltig gutem Ergebnis. Nach Rückstellungen ergab sich ein UBP 57. GESchäFTSBERIchT /

10 GESchäFTSBERIchT (FORTS.) konsolidierter Reingewinn von chf 152 Millionen, der im Jahresvergleich einen Rückgang von 13% aufwies. Die operative Integration von Lloyds wurde am 1. November 2013 vollzogen, weshalb sich die daraus entstandenen Synergien im ersten halbjahr 2014 entfalten werden. Der Erfolg aus der Geschäftstätigkeit erhöhte sich von chf 691 Millionen auf chf 694 Millionen und war von einer verglichen mit 2012 um chf 14 Millionen rückläufigen Zinsmarge geprägt. Kompensiert wurde diese Abnahme durch eine Zunahme des Erfolgs aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft um chf 25,5 Millionen (6%) auf chf 460,6 Millionen. Dank der Synergien aus den getätigten Akquisitionen sank der Betriebsaufwand um 6,6% auf chf 475,4 Millionen. Das konsolidierte Kosten-Ertrags-Verhältnis entsprach 68,5% und bestätigte die gute Rentabilität unserer Gruppe. Solide Finanzbasis Angesichts einer Bilanzsumme von chf 18,4 Milliarden und Eigenen Mitteln von chf 1,7 Milliarden vor Dividendenausschüttung lässt sich für das Geschäftsjahr 2013 eine Eigenkapitalrendite von 8,5% ableiten. Wir konnten die Stabilität unserer Bilanz aufrechterhalten, die sich weiter durch bedeutende Liquiditäten auszeichnet. Die Fortführung unseres konservativen Risikomanagements ermöglichte es, unsere solide Finanzbasis und gesunde Bilanz zu bewahren. Mit einer Eigenkapitalausstattung (Tier 1) von 29% gehören wir nach wie vor zu den bestkapitalisierten Schweizer Banken. Geschäftsverlauf und Entwicklung In unserer in Umbruch und Konsolidierung befindlichen Branche fokussieren wir unsere Strategie nach wie vor auf die Akquisition neuer Kunden, auf ein breites Angebot leistungsstarker Produkte und Dienstleistungen und einen von allen Kundenberater-Teams angestrebten persönlichen Service. Die Fortführung unserer Expansion auf unseren Zielmärkten wurde durch die Umsetzung verschiedener Projekte verwirklicht. Mit der Übernahme der Private-Banking-Aktivitäten der Lloyds zielten wir auf die Stärkung unserer weltweiten Präsenz und den Ausbau des Vermögensverwaltungsgeschäfts ab. Parallel dazu nahmen wir zwecks Effizienzsteigerung eine Restrukturierung der Asset Management Sparte vor, was zur Bildung der zwei separaten Sparten Investment Management und Institutional clients führte. Die Organisation unserer Bank ruht heute auf vier Kompetenzzentren: die Sparten Institutional clients und Private Banking fungieren als Kundendienstzentrale, die Sparten Investment Management und Alternative Investments als Vermögensverwaltungszentrale. Sie werden von den Sparten Treasury & Trading und Group Shared Services (GSS) im Support unterstützt. Ein weiteres wichtiges Bestreben im letzten Jahr war die Anpassung unserer Investmentstrategie an das Anlageund Finanzmarktumfeld. Wir mieden Staatsanleihen weitgehend und nahmen eine Erhöhung der Allokation risikoreicher Anlageklassen in unseren Musterportfolios vor. Private Banking Das vergangene Geschäftsjahr zeichnete sich durch eine signifikante Zunahme der privaten Kundenvermögen aus, die unter anderem auch der Akquisition des Private-Banking-Geschäfts der Lloyds zuzuschreiben war. Zur Förderung der Integration der Lloyds-Mitarbeiter und Optimierung des Kundenservice führten wir eine Umstrukturierung im Private Banking durch. Sie führte zur Bildung der neuen Abteilung Key clients, die sich ausschliesslich den wichtigsten Bankkunden widmet, um ihnen eine gezielte Betreuung und ihren spezifischen Anforderungen angepasste Lösungen zu bieten. 6 UBP 57. GESchäFTSBERIchT / 2013

11 Ausserdem nahmen wir im Private Banking eine stärkere Orientierung auf dessen Wachstumsmärkte vor. Der Erwerb einer Banklizenz in Singapur, der Aufbau einer Finanzgesellschaft im Libanon und der Ausbau des Kundenservice in Dubai zielten allesamt in diese Richtung. Angesichts der zunehmenden Regulierungsdichte für das private Vermögensverwaltungsgeschäft in der Schweiz, hat die UBP ein Global Tax Suitability Program für ihre internationale Kunden erarbeitet: Es umfasst eine ganze Reihe von Produkten und Dienstleistungen, die sowohl den neuen Kundenbedürfnissen als auch den neuen reglementarischen Bestimmungen und der Steuerregulierung in allen Gerichtsbarkeiten Rechnung tragen. Die tiefgreifenden Veränderungen unseres Geschäftsumfeldes stellen unsere Kundenberater fortlaufend vor neue herausforderungen. Deshalb hat die Bank eine Ausbildung erarbeitet, die auf folgende drei Zielsetzungen ausgerichtet ist: die Erfüllung der Kundenanforderungen, das Verständnis neuer reglementarischer Rahmenbedingungen sowie die Steigerung unserer Geschäftseffizienz. Institutional Clients Die Restrukturierung der Asset Management Sparte führte im Berichtsjahr zur Bildung der neuen Sparte Institutional clients, die sich ausschliesslich der institu - tionellen Vermögensverwaltung widmet, und damit eine klare Trennung vom Anlagefondsmanagement vollzieht, das der Verantwortung des Investment Management unterstellt ist. Die Sales-Teams der neuen Sparte konnten im vergangenen Jahr mehrere wichtige Mandate gewinnen, namentlich in der Deutschschweiz, in Frankreich, Österreich und Japan. Ausschlaggebend waren dabei unsere Expertise in spezialisierten Vermögensverwaltungsstrategien, insbesondere an den Kapitalmärkten, die das Anlegerinteresse für unsere erfolgreichen Fixed-Income-Produkte im hochverzinslichen und Wandelanleihensegment weckten. Die bedeutenden Neugeldzuflüsse institutioneller Kunden gingen zum grössten Teil in individuelle Verwaltungs - mandate ein. Investment Management Unser Engagement zur Erfüllung der Kundenanforderungen und Entwicklung von Produkten, die sich allen Marktentwicklungen anpassen, führte im Investment Management einerseits zur Erarbeitung einer Reihe personalisierter Mandate für institutionelle Kunden, andererseits zum Ausbau des bestehenden Angebots an Investmentfonds. Die Auflegung von zwei neuen spezia - lisierten Fonds (UBAM - EM high Yield Short Duration corporate Bond und UBAM - Unconstrained Bond) soll den Kunden die Möglichkeit geben, von steigenden Zinsen und täglicher Liquidität zu profitieren. Auch die Integration der von Lloyds übernommenen Investmentfonds vor allem der drei SIcAV Lloyds Global Multifund Allocation, Lloyds International Liquidity und Lloyds International Portfolio in die UBAM-Fondspalette konnte erfolgreich durchgeführt werden. Mit dem Ziel, unseren Kunden bessere Performanceperspektiven zu bieten, beschlossen wir, uns im Bereich US-Aktien und Aktien Japan von zwei externen Fondsmanagern zu trennen und beauftragten die Investmentgesellschaften Geneva capital Management und SNAM (Sompo Japan Nipponkoa Asset Management) mit der Verwaltung der betreffenden Anlagefonds. Die UBAM Fondspalette hat ein erfolgreiches Geschäftsjahr hinter sich. Die Mehrzahl der Fonds konnte zur Freude der Anleger mit einer Outperformance gegenüber ihrer Benchmark aufwarten, was ihnen signifikante Zuflüsse sicherte. Im Einklang mit den neuen Bestimmungen der luxem - burgischen Finanzbehörde cssf (commission de surveillance du secteur financier au Luxembourg) und der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA gründeten UBP 57. GESchäFTSBERIchT /

12 GESchäFTSBERIchT (FORTS.) wir am 1. September 2013 in Luxemburg UBP Asset Management (Europe) S.A., eine gegenüber den Behörden mit der ordnungsgemässen Verwaltung der UBAM-Fonds betraute Investmentgesellschaft. Diese Gesellschaft im herzen Europas ist für das Management verschiedener Anlagefonds verantwortlich und gewährleistet ihren freien Vertrieb in allen Mitgliedländern der Europäischen Union. Alternative Investments Die Industrie der hedgefonds ist von einschneidenden Veränderungen geprägt. Unsere Sparte Alternative Investments bemühte sich im letzten Jahr um die Wiederher - stellung des Vertrauens in diese Anlagekategorie durch verstärkte Fokussierung auf Transparenz und Kontrolle. In dieser hinsicht schloss die UBP zu Beginn des vergangenen Jahres eine Partnerschaft mit Guggenheim Fund Solutions ab, zum Betrieb einer Plattform erstklassiger Investmentmandate, die sich im Interesse unserer Kunden im hinblick auf corporate Governance und Risiko reduktion an strengsten Kriterien orientiert. Im Laufe des Berichtsjahres führte Alternative Investments die Rationalisierung des alternativen Geschäfts zu Ende. Sie ist heute in der Lage, den Anforderungen aller Kunden, ob private oder institutionelle, gerecht zu werden. Der Umbau des Produkt-Engineering konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Unsere themenbe - zogenen und Absolute-Return-Strategien erzielten solide risikoadjustierte Performances. Auch spezifisch auf die Verwaltung der Volatilität ausgerichtete Volatility-Produkte, deren Renditen sich im ersten Quartil ansiedelten, wiesen besonders gute Resultate aus, weshalb wir für das kommende Jahr den Ausbau dieser Palette planen. Das Angebot an Investmentlösungen im UcITS- Format, das auf immer grösseres Interesse von Seiten europäischer Investoren stösst, wurde ebenfalls einer Erweiterung unterzogen. Schliesslich setzte unsere alternative Sparte die Entwicklung der Plattform OPTIcS (Optimal Platform for Trans - parency, Independence, control and Services) fort, der bankeigenen Anwendung zur Konstruktion und Optimierung alternativer Portfolios. Treasury & Trading Auch im Geschäftsjahr 2013 hielten wir an unserer konservativen Bilanzbewirtschaftung mit bedeutenden Liquiditäten und hohen Eigenmitteln fort. Dank rigoroser Kontrollverfahren vermochten wir sowohl Kredit- als auch Gegenparteirisiken fortlaufend auf moderatem Niveau zu halten. Die Titelauswahl konzentrierte sich mehrheitlich auf erstklassige Wertschriften aus Ländern mit uneingeschränkter Visibilität der Ertragsperspektiven. Da Sicherheit und Stabilität im Vordergrund standen, wurde ein Grossteil der Kundeneinlagen in erster Linie weiterhin bei der Schweizerischen Nationalbank (SNB) angelegt. Im Tradinggeschäft erzielten wir das ganze Jahr über robuste Resultate. Group Shared Services Die Integration von Lloyds mobilisierte im Berichtsjahr einen grossen Teil der Kapazitäten der Sparte Group Shared Services in der Schweiz, in Dubai und Montevideo, ob in den Bereichen humanressourcen, IT-Systeme oder Logistik. Die Teams im Support leisteten den Frontabteilungen aktive Unterstützung bei der Umsetzung wichtiger Projekte im Zusammenhang mit neuen Regulierungen wie die Rubik und FATcA Abkommen, der Dodd Frank Act oder der spanische Traspaso. Die rasche und effiziente Einführung neuer Reporting-Unterlagen erfolgte zur Zufriedenheit der von diesen änderungen betroffenen Kunden. Im Rahmen der Aus- und Weiterbildung machten wir den Mitarbeitenden in den Schweizer Niederlassungen das Seminar zur Unternehmenskultur UBP for You zugänglich und führten das konzernweite Leadership Development Programme zur Nachwuchsförderung im Management der UBP Gruppe weiter. 8 UBP 57. GESchäFTSBERIchT / 2013

13 Ausschuss des Verwaltungsrates Von links nach rechts: Olivier Vodoz General Counsel Marcel Rohner Edgar de Picciotto Verwaltungsratspräsident Anne Rotman de Picciotto John Manser Daniel de Picciotto Unternehmenskultur Die UBP befolgt die Prinzipien der Verantwortlichkeit in der Unternehmensführung, der höchsten Fachkompetenz sowie des sozialen und ökologischen Verantwortungsbewusstseins. Mit der Unterzeichnung der UN-Prinzipien für verantwortungsvolle Investitionen (United Nations Principles for Responsible Investment UNPRI) bekräftigten wir unser Engagement für nachhaltige Investments und definierten in einem eigenen Geschäftskodex die fundamentalen Werte und Praktiken der UBP Gruppe. Damit gewährleisten wir nicht nur eine proaktive positive Einstellung zu unseren Kunden, sondern auch ein geeignetes Arbeitsumfeld für unsere Mitarbeitenden. Als Familienunternehmen lassen wir uns von einer unternehmerischen Vision leiten, die auf Unabhängigkeit und Innovation beruht. Als sozial verantwortliches Unternehmen nehmen wir seit mehreren Jahren eine aktive Rolle in der Gesellschaft ein, wie unsere Zusammenarbeit mit dem INSEAD in Paris und Singapur sowie unser Engagement bei verschiedenen wohltätigen Institutionen bezeugen. Seit seiner Gründung im Jahr 2011 engagiert sich das UBP citizenship committee für soziale Zwecke. Im Rahmen unseres Projekts Share a Day können sich unsere Mitarbeiter/innen in der Schweiz für gemeinnützige Projekte lokaler Vereinigungen einsetzen. Danksagung Die Aktionäre und der Verwaltungsrat möchten den Kunden ihren Dank für ihre Treue aussprechen und den Mitarbeiter/innen ihre Anerkennung für die im vergangenen Geschäftsjahr erbrachten Leistungen bekunden. Sie zählen auch im kommenden Jahr auf ihr Engagement. Gemäss den statutarischen Bestimmungen werden die Verwaltungsratsmandate auf ein Jahr erteilt. Die herren Pierre Respinger, Paul L. Saurel und Georges van Erck legen ihr Amt nieder. Der Präsident des Verwaltungsrats und seine Mitglieder sprechen ihnen ihre tief empfundene Dankbarkeit für ihren langjährigen aktiven Beitrag zur Entwicklung der Bank aus. Die wieder wählbaren Verwaltungsratsmitglieder akzeptieren die Erneuerung ihres Mandats für eine weitere Amtsperiode. Da das Mandat von Ernst & Young SA, Genf, als Kontrollstelle der Bank ausläuft, wird dessen Verlängerung um eine neue einjährige Amtsperiode beantragt. Edgar de Picciotto Präsident des Verwaltungsrates Guy de Picciotto Präsident des Exekutivkomitees Am Ende des Geschäftsjahres 2013 zählte die Gruppe Mitarbeiter/innen mit einem durchschnittlichen Dienstalter von neun Jahren und 57 verschiedenen Nationalitäten. Davon waren 22% in den ausländischen Geschäftsstellen der UBP tätig. Die kulturelle Vielfalt und Weiterbildung unserer Mitarbeitenden tragen massgeblich zum Erfolg unserer Bank bei. UBP 57. GESchäFTSBERIchT /

14 BIOTECHNOLOGIE BIOARTIFIZIELLES GEWEBE

15 KENNZAhLEN DER GRUPPE Geschäftsjahr 2013 in Mio. chf Geschäftsjahr 2012 in Mio. chf Variation in Mio. chf Variation in % Reingewinn ,1 Bruttogewinn ,4 Kundenvermögen (in Mia. chf) 87,7 80,0 7,7 9,6 Geschäftsertrag ,4 Erfolg aus dem Zinsengeschäft ,2 Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft ,0 Erfolg aus dem handelsgeschäft ,2 Geschäftsaufwand ,7 Personalaufwand ,1 Anderer Geschäftsaufwand ,4 Abschreibungen, Wertberichtigungen und Verluste ,8 Konzernbilanzsumme ,5 Eigenmittel ,2 Gesellschaftskapital Kapitalreserven ,1 Gewinnreserven ,0 Reserven für allgemeine Bankrisiken ,3 Personalbestand (per 31. Dezember) ,6 Reingewinn pro Mitarbeiter (in tausend chf) ,1 Kosten-Ertrags-Verhältnis/Betriebseinnahmen 68,5% 73,7% Kosten-Ertrags-Verhältnis nach Abschreibungen/Betriebseinnahmen 81,4% 89,9% Eigenkapitalrendite (ROE) 8,5% 10,2% Eigenmittel/Konzernbilanzsumme 9,1% 9,1% BIZ-Kernkapitalquote (Basel III) 29,0% 25,7% UBP 57. GESchäFTSBERIchT /

16 VERWALTUNGSRAT Präsident Edgar de Picciotto Genf Marcel Rohner * Aarau Bankier John Manser * Riehen Finanzberater General Counsel Olivier Vodoz * Genf Rechtsanwalt Pierre-Alain Blum * colombier Unternehmer Nicolas Brunschwig * Genf Teilhaber von Brunschwig holding SA Pierre Respinger */** Genf Bankier Paul L. Saurel */** Genf Bankier Georges van Erck */** Rhode-Saint-Genèse (Belgien) Bankier Anne Rotman de Picciotto London Daniel de Picciotto London Richard Katz * Italien Bankier und Finanzberater *Unabhängiger Verwaltungsrat ** Rücktritt aus dem Verwaltungsrat am 21. März UBP 57. GESchäFTSBERIchT / 2013

17 AUSSchUSS DES VERWALTUNGSRATES AUDIT-KOMITEE VERGÜTUNGSKOMITEE Verwaltungsratspräsident Edgar de Picciotto Präsident Marcel Rohner Mitglieder Anne Rotman de Picciotto Daniel de Picciotto John Manser Olivier Vodoz Präsident Olivier Vodoz Mitglieder Anne Rotman de Picciotto Paul L. Saurel * Präsident John Manser Mitglieder Anne Rotman de Picciotto Nicolas Brunschwig * Rücktritt aus dem Audit-Komitee am 21. März 2014 UBP 57. GESchäFTSBERIchT /

18 EXEKUTIVKOMITEE Exekutivkomitee Von links nach rechts: claudio Rollini Generalsekretär Ian cramb Guy de Picciotto Chief Executive Officer Eftychia (La) Fischer Michel Longhini Präsident Guy de Picciotto Private Banking Michel Longhini Investment Management Treasury & Trading Eftychia (La) Fischer Operations Ian Cramb Generalsekretariat Claudio Rollini 14 UBP 57. GESchäFTSBERIchT / 2013

19 NANOTECHNOLOGIE NEURONALE SchNITTSTELLE, DIE AN DAS ZENTRALE NERVENSYSTEM ANDOcKEN KANN

20 DIREKTION GENERALDIREKTION Chief Executive Officer Guy de Picciotto Geschäftsführende Generaldirektoren Ian cramb Eftychia (La) Fischer Michel Longhini Michael de Picciotto Generaldirektoren André Gigon hansruedi huber Generalsekretär claudio Rollini Mitglieder der Generaldirektion, Genf Igal Isaac Assaraf Arié Assayag Andrea del Bubba Yvan chappuis christian classen Edouard comment Olivier Dumuid Boris Effront Pierre-Nicolas Favre Jean-François Fiammingo Nessim habib Khaleel hassan Nelson hibner Dorone van houten Jérôme Koechlin Guy Le Scanve clifford Marr Ian Martin Alan Mudie Jean Philippe Müller José-Louis Pages Jean-Sylvain Perrig Georges Pittet Laurent Reiss christel Rendu de Lint Philippe Schenk Walid Shash Nabil Sidaoui Fabrice Volluz Internes Audit Panayotis Pournaras 16 UBP 57. GESchäFTSBERIchT / 2013

21 GENF Mitglieder der Direktion Sohrab Abrar Blaise Agier Marcos Aguilera Pablo Aimo Serge Alarcon Bora Armangil Patrizia Ascari Albert Attie Saleem Awan Tony Azar Adel Azmeh Marie-Anne Baechler Frank Baert Catherine de Banoff Benoît Barbereau Marie-Paule Bastide Pinay Alexis Beaufils Claudio Beller Pierre Berger Pierre Besson Bertrand Binggeli Tatiana Boïko Olivier Bomboire Claudio Borrelli Françoise Boscat Pierre Bouan du Chef du Bos Christine Brossard Jean-Pierre Buchs David Carayon (audit interne) Bruno Carboni Francesco Castiglione Mehmet Celebi Didier Chan voc Chun René Cheseaux Yves Cortellini Leandro Cortes Florian Cottier Olivier Courteix Philippe Couture Pierre Dayer Juan De Vinck Nikolaos Degirmentzis (audit interne) Nicolas Deloche de Noyelle John Diwan Sandra Diwan Alexandros Drouliscos Raphaël Dunand Baris Emirdag José Esteban Jean Farchadi Felipe Fernandez Daniel Fries Pascal Gandrille Yehuda av Ganim Cyrille Garolle Patrice Gautry Alexandre Geoffroy Grégory Godefroid Olivier Good Fernando Gradaille Philippe Graub Florian Grauser Amani Grossenbacher Stephane Grossi Pascal Guillemau Yves Guntern Alexander Haidinger Frédéric Helbling Philippe Henderickx Gabriela Hernandez Maarten Heukshorst Dick Hirsch Alexei Ikonnikov Belen Ismayel Christian Jeanmaire Roberto Joos Georges Kaleas Rana Kanat Eamon Michael Kelly Wassim Khamlichi Imran Khan Robert Khoury Elin King Cordey Mirko Kumli Andreas Kurath Didier Lamberet Andrea Laurent Michel Lewin Nuria Lleixa Porcar Javier Lopez Teijeiro Albert Mamane Laure Mantilleri Markus Mathys Paul McMullen Franklin Meimoun Marcel Meyner Cristiano Migliorini Carole Millet Martin Moeller Cédric Mondada Maurice Munoz Cornelia van Munster Arturo Nervitto Elisabeth Noetzlin von Susani Patrick Palffy Laurent Pallandre Pierre-André Panchard Alain Perez UBP 57. GESCHÄFTSBERICHT /

22 DIREKTION (FORTS.) Mitglieder der Direktion (Forts.) Angela Perez cédric Perret-Gentil Davide Pezzulo Nesi Politi Névine Pollini Rémy Portes Isabelle Poznansky Mark Preston cristina Prieto Badia Antoine Prudent Nigel Putt Robert-Wells Quinlan Kris carlo Raecke Markus Reichle Patrick Rey José Rey Turnes Barnabas Reynolds Daniel Ricci Andy Roelli Pascal Rohner Philip Rollinson Adam Rossiter Virgine Roux carole de Royere Bernard Schuster Angelo Sormani Ersel Susar Ali Tammami Eleanor Taylor Jolidon Anthony Valgimigli Grégory Vecchio Daphné Verbeek Leonard Vivot Robert Vodoz Ferry Wahl Natalia Wallart Nicolas von Wartburg Rémy Wenger Patricia Yosbergue François Zingre curtis Ziola Laurent Zuchuat 18 UBP 57. GESchäFTSBERIchT / 2013

23 ERNEUERBARE ENERGIEN FÜR BIOTREIBSTOFF VERWENDETE MIKROALGEN

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